Dienstag, 23. Juli 2019Der Tag

mit Josephin Hartwig
22:30 Uhr

Das war Dienstag, der 23. Juli 2019

Liebe Leserinnen und Leser,

nun hat Großbritannien einen neuen Premierminister, aber immer noch keine Ahnung, wie die Probleme rund um den Brexit zu lösen sind. Vielleicht überrascht Boris Johnson noch mit einem Masterplan oder kommt es eventuell doch zum harten Austritt aus der EU? N-tv wird das beobachten und Sie natürlich informieren.

Was heute sonst noch wichtig war:

Ich wünsche Ihnen einen herrlichen Dienstagabend und hoffe, Sie konnten die warme Abendsonne noch etwas genießen. Bis morgen im "Tag".

22:12 Uhr

Französischer Ex-Minister erlebt Horror zu Hause

Die Geschichte lässt einem die Nackenhaare zu Berge stehen: Der ehemalige französische Wirtschaftsminister Thierry Breton und seine Frau wurden mitten in der Nacht von zwei maskierten Männern geweckt, die in ihrem Schlafzimmer standen. Die Zeitung "Le Parisien" berichtete, die Täter hätten das Ehepaar in der Nacht auf Sonntag bedroht und geschlagen. Der Fahrer von Breton, der mit im Haus lebt, sei mit dem Paar zusammen in ein Badezimmer gesperrt worden. Die Diebe flohen mit einer Diamantenkette im Wert von 50.000 Euro und mehreren Hundert Euro. Der Ex-Minister erlitt bei dem Einbruch eine Verletzung an der Schläfe, seine Frau am Handgelenk.

21:51 Uhr

Auschwitz-Überlebender Kazimierz Albin ist tot

Er war einer der letzten Helden einer furchtbaren Zeit in der deutschen Geschichten: Der polnische Auschwitz-Überlebende Kazimierz Albin ist im Alter von 96 Jahren in Warschau gestorben. Albin sei der letzte Überlebende des ersten Transports nach Auschwitz im Juni 1940 gewesen, teilte das Internationale Auschwitz Komitee mit. Er habe es als seine Pflicht und Aufgabe gesehen, über Auschwitz und seine ermordeten Mithäftlinge zu berichten.

Albin war 17 Jahre alt, als er in Auschwitz die Lagernummer 118 erhielt. "Sein Gesicht war ein dem Leben und den jungen Menschen zugewandtes Gesicht, selbst wenn er von den Ungeheuerlichkeiten sprach, die er mit eigenen Augen gesehen und am eigenen Leib verspürt hatte. So wie im Lager selbst, war auch jetzt Hass seine Sache nicht. Er hoffte auf die Lernfähigkeit der jungen Menschen und ihre Freude am Leben", sagte Exekutiv-Vizepräsident Christoph Heubner.

21:28 Uhr

Iraker graben Dutzende Leichen aus

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Sadam Hussein war bis 2003 Staatspräsident sowie Premierminister des Irak. 2006 ist er in Bagdad hingerichtet worden.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

In einem Massengrab, in dem womöglich kurdische Opfer des irakischen Machthabers Sadam Hussein begraben wurden, hat die Exhumierung der Körper begonnen. Bisher seien die Überreste von 70 Toten aus dem Massengrab südlich von Bagdad geborgen worden, darunter Frauen und Kinder, sagte der Leiter der rechtsmedizinischen Abteilung in Bagdad, Said al-Jussef. Die Toten seien aus der oberen Schicht geborgen, auch eine weitere sei möglich.

Die Frauen seien mit verbundenen Augen durch Schüsse in den Kopf getötet worden. Es gebe aber auch Hinweise auf weitere Schussverletzungen am Körper. Die bislang gesammelten Erkenntnisse deuten darauf hin, dass die Menschen zwischen 1987 und 1988 getötet wurden. Damals hatte Saddam Hussein im Zuge der "Anfal"-Kampagne fast 180.000 irakische Kurden töten und 3000 ihrer Dörfer zerstören lassen.

21:01 Uhr

Ivanka Trump blamiert sich mit Johnson-Glückwunsch

*Datenschutz

Ein kleiner Tippfehler und schon ist es dahin, das gute Ansehen. Nun ja, wenn man es denn zuvor überhaupt inne hatte. Ivanka Trump, Tochter und Beraterin von US-Präsident Donald Trump wollte ihre Glückwünsche an den frischgewählten Premierminister Boris Johnson wohl zu schnell loswerden - und hat sich vertippt: Bei Twitter gratulierte sie dem künftigen Premier von "United Kingston". Der Fehler ist inzwischen behoben, aber Tausende Menschen sahen ihn zuvor und machten Screenshots von dem Tweet, die wiederum auch gepostet wurden.

Der Tippfehler erinnerte an zahlreiche Ausrutscher ihres Vaters, der sich in seinen Twitter-Botschaften immer wieder in der Tastatur vergreift. Im Juni hatte Trump mit seiner Bezeichnung des britischen Thronfolgers Charles als "Prince of Whales" - den "Prinzen der Wale" - für Spott im Internet gesorgt.  Wer den (Twitter)-schaden hat,...

20:39 Uhr

Elfenbein von 300 Elefanten beschlagnahmt

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Der Elfenbeinhandel ist seit 1990 international verboten.

(Foto: AP)

In Singapur hat der Zoll die bislang größte Menge an geschmuggeltem Elfenbein in dem asiatischen Stadtstaat gefunden. Insgesamt 8,8 Tonnen an Stoßzähnen im Wert von 12,9 Millionen Dollar, umgerechnet 11,5 Millionen Euro, stellten die Beamten sicher. Außerdem wurden 11,9 Tonnen Häute von Schuppentieren im Wert von 35,7 Millionen Dollar entdeckt.

Das Elfenbein stammte demnach von rund 300 afrikanischen Elefanten, die Häute von 2000 Schuppentieren. Der Container kam aus der Demokratischen Republik Kongo und sollte über Singapur nach Vietnam geschickt werden. Die Schmuggelware wird nun vernichtet.

20:19 Uhr

Rückruf: Kunststoff in Aldi-Hackfleisch vermutet

Kleine, rote Kunststoffstückchen befinden sich womöglich im Hackfleisch, das bei Aldi Nord und Aldi Süd verkauft wurde. Deshalb ruft ein Fleischproduzent sein Produkt zurück

  • 500-Gramm-Packungen von "meine Metzgerei - Gemischtes Hackfleisch" betroffen
  • Verbrauchsdaten: 27. Juli (Aldi Süd) und 28. Juli (Aldi Nord)
  • Hackfleisch ist aus dem Verkauf genommen
  • bei Rückgabe wird Preis auch ohne Kassenbon erstattet
  • Verkauft in: Baden-Württemberg, Brandenburg, Bayern, Berlin, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen
20:08 Uhr

Es geht los: "Das Sommerhaus der Stars" 2019

"Das Sommerhaus der Stars" ist gestartet. Vorab konnten sich Fans über TV Now die Sendung schon ansehen. In der n-tv-Redaktion wurde auch schon darüber gesprochen und so viel sei verraten: Es sind unverwechselbare Situationen, mit denen die Promipaare den Zuschauer in eine spannungsreiche Staffel führen.

Wer dabei für das größte Amüsement sorgt, wird sich erst im Laufe der Folgen etwickeln. Oft brauchen die Paare ein bisschen Zeit, bis alle Kameras und jegliche Scham vergessen sind. Michael Wendler und seine Freundin Laura werden mit Sicherheit sehr lustig sein, auch Willi Herren wird hoffentlich Zündstoff liefern.

Zum Livestream von RTL gelangen Sie hier.

 

19:42 Uhr

Ex-Oasis-Sänger ist kein Johnson-Fan

*Datenschutz

Der britische Sänger und Ex-Oasis-Frontmann Liam Gallagher kann sich für den neuen Premierminister Boris Johnson nicht recht erwärmen. "Man kann sich nicht vorstellen, dass es noch schlimmer geht", sagte er über den Nachfolger von Theresa May.

Über seine Erwartungen an Johnson in Sachen Politik sagte Gallagher ("Wonderwall"): "Wer weiß, er könnte die Wende bringen." Bei solchen Dingen wisse man nie. Mitte Juni hatte Gallagher sich selbst scherzhaft um den Posten ins Spiel gebracht. "Jetzt schicken Sie mir die Schlüssel zur (Downing Street) Nummer 10, ich werde mich um diesen Misthaufen kümmern", schrieb er auf Twitter.

19:14 Uhr

16 Migranten in Schlepperwagen gefunden

15 Afghanen und ein Iraner befanden sich im Laderaum eines Lieferwagens, als die Polizei in Ungarn den Wagen stoppte. Die 16 Migranten sind an der Grenze zu Österreich entdeckt worden, in dem Laderaum hätten sie kaum Luft bekommen. Vergebens hätten die Menschen an Wände und Türen getrommelt. Wahrscheinlich überlebten sie nur deshalb, weil es ihnen gelungen war, die Gummidichtungen an der Laderaumtür herunterzureißen, wodurch ein schmaler Spalt zwischen den beiden Türflügeln entstand. Die Tür ließ sich von innen nicht öffnen.

Die Staatsanwaltschaft in Sopron beantragte Untersuchungshaft für den rumänischen Schlepper, der den Wagen gelenkt hatte. Der Fall erinnert an die Todesfahrt eines Schlepperlastwagens im August 2015. 71 Menschen waren damals qualvoll erstickt.

18:53 Uhr

Mark Esper ist neuer US-Verteidigungsminister

Der US-Senat hat Mark Esper als neuen Verteidigungsminister bestätigt. Der von Präsident Donald Trump nominierte 55-Jährige sollte noch am Abend vereidigt werden, teilte das Pentagon mit. Der frühere Verwaltungschef des US-Heeres folgt auf Patrick Shanahan, der den Posten nach dem Rücktritt von Verteidigungsminister Jim Mattis vor sieben Monaten nur kommissarisch ausgeübt hatte.

Mehr dazu lesen Sie in Kürze bei n-tv.de.

18:35 Uhr

New York verbietet Krallenamputation bei Katzen

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Es ist barbarisch, was Katzen in den USA immer noch angetan wird: Aus Sorge vor möglichen Kratzern an sich selbst oder an Möbeln, lassen Besitzer von Katzen ihren Tieren die Krallen amputieren. Bei der Entfernung der Krallen werden die Knochen in der Vorderpfote der Katze vollständig oder zum Teil amputiert. Der Eingriff ist in den USA sehr beliebt.

New York geht nun einen Schritt nach vorn und verbietet die Prezedur. Der Gouverneur Andrew Cuomo hat ein entsprechendes Gesetz unterzeichnet. Damit ist New York der erste Bundesstaat, der das Entfernen der Krallen bei Katzen verbietet. Es handle sich um einen "unmenschlichen und sinnlosen Eingriff", erklärte Cuomo. Das Gesetz erlaubt jedoch weiterhin Operationen aus medizinischen Gründen. In den meisten europäischen Ländern sind Krallenamputationen bereits verboten.

18:20 Uhr

Autorin erhält Heinemann-Friedenspreis

Die Autorin Judith Burger ist mit dem Gustav-Heinemann-Friedenspreis 2019 für Kinder- und Jugendbücher ausgezeichnet worden. Für ihr Buch "Gertrude grenzenlos" erhält sie den mit 7500 Euro dotierten Preis, teilte das Kultusministerium Düsseldorf mit.

Burger erzählt in ihrem Debütroman von der ungewöhnlichen Freundschaft zweier Mädchen in den späten 1970er Jahren in der damaligen DDR. "Die Geschichte überzeugt durch eine literarisch gelungene Erzählweise, die ohne Pathos auskommt", sagte Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen. Das Buch verströme einen ansteckenden Optimismus auch bei der Schilderung schwieriger Lebenssituationen.

17:56 Uhr

Hochstaplerin geht wohl trotz TV-Deal leer aus

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Anna Sorokin muss mindestens vier Jahre in Haft.

(Foto: picture alliance/dpa)

Anna Sorokin, die deutsche Hochstaplerin, die sich von der New Yorker High Society etwa 200.000 Dollar erschlichen hatte, bekommt offenbar kein Geld von Netflix. Der Streamingdienst möchte ihre Geschichte verfilmen, die New Yorker Staatsanwaltschaft will die Zahlung von 70.000 Dollar an die Verurteilte stoppen.

Als Begründung war angegeben worden, dass die 28-Jährige nicht von ihrem Verbrechen profitieren soll. Betroffen wären den Berichten zufolge auch 15.000 Dollar pro Folge der Sendung sowie 7500 Dollar Tantiemen für jede Episode. Die Serie soll von der preisgekrönten Produzentin Shonda Rhimes ("Grey's Anatomy") kreiert werden. Sorokin war im Mai zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt worden.

17:32 Uhr

Erstmals wohnen Unverheiratete in Downing Street

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Vor der Wahl hatte das Paar dem "Telegraph" gesagt, dass es zusammen in die Downing Street 10 einziehen werde.

(Foto: imago images / i Images)

Der neue Premierminister Boris Johnson wird gleich zu Beginn seiner Karriere eine enorme Neuerung durch seinen Umzug in die Londoner Downing Street 10 einführen: Er ist mit seiner Freundin Carrie Symonds bislang nicht verheiratet. Dass ein Paar ohne Trauschein offiziell in dem historischen Gebäude wohnt, gab es noch nie im Vereinigten Königreich. Der 55-jährige Johnson lebt seit seiner Trennung von seiner zweiten Ehefrau Marina Wheeler mit der 24 Jahre jüngeren Symonds zusammen.

Erst kürzlich war Johnson wegen eines Polizeieinsatzes vor seiner Wohnung in die Schlagzeilen geraten. Er soll sich lautstark mit Symonds gestritten haben. Nachbarn alarmierten die Polizei. Scotland Yard hatte den Einsatz bestätigt, jedoch keine Namen genannt. In Interviews wollte sich Johnson nicht dazu äußern.

17:04 Uhr

Malaria-Erreger immer schlechter behandelbar

In Thailand, Vietnam und Kambodscha gibt es ein erhebliches Problem: Bis zu 80 Prozent der häufigsten Malaria-Erreger sind offenbar gegen die beiden meistverwendeten Medikamente zur Behandlung resistent.  Wie der "Guardian" berichtet, sei es zu "alarmierend hohen" Therapieausfällen gekommen. "Dieser sehr erfolgreich resistente Parasitenstamm ist in der Lage, neue Gebiete zu erobern und neue genetische Eigenschaften zu erlangen", erklärte  Olivo Miotto von der Universität Oxford.

Die größte Sorge der Wissenschaftler ist derzeit nicht nur die Ausbreitung in Asien, sondern auch über den Kontinent hinaus, nach Afrika. Dort sterben jährlich 400.000 Menschen, vor allem Kinder, an Malaria. Der sogenannte P-Falciparum-Parasit ist für neun von zehn Malariatoten verantwortlich.

16:39 Uhr

Macron herzt von der Leyen

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Mögen sich offensichtlich: Macron und von der Leyen

(Foto: picture alliance/dpa)

Wenn die erste Reise als neue EU-Kommissionschefin gleich mit einem Küsschen von Emmanuel Macron beginnt, kann eigentlich nicht mehr viel schief gehen. Ursula von der Leyen bedankte sich im Pariser Élyséepalast beim französischen Staatspräsidenten für die Unterstützung. Sie sei zwar nach ihrer Wahl im Straßburger EU-Parlament in Berlin gewesen, ihre erste Reise gehe jedoch nach Paris. Danach werde sie nach Polen und nach Kroatien fahren.

Der 41-jährige Macron hatte sich im Kreis der EU-Staats- und Regierungschefs für die bisherige deutsche Verteidigungsministerin und CDU-Politikerin stark gemacht.

16:18 Uhr

14-Jähriger soll seine Mutter erstochen haben

Eine extreme Gewalttat hat sich in Österreich ereignet: Dort soll ein 14-Jähriger seine Mutter erstochen haben. Der Beschuldigte sitze im Gefängnis, erklärte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt. Der Jugendliche soll mehrmals mit einem Messer auf seine etwa 55-jährige Mutter eingestochen haben. Die genauen Hintergründe der Bluttat in Kirchschlag stehen noch nicht fest. Dem Verbrechen soll ein Streit zwischen der alleinerziehenden Frau und ihrem Sohn vorangegangen sein.

15:54 Uhr

Hund nimmt an Prozess in Costa Rica teil

Eigentlich ist es gar nicht so verwerflich, schließlich geht es ja um ihn: In Costa Rica hat ein Hund als Opfer an einem Prozess teilgenommen. Das Tier war im Alter von sechs Monaten, im Jahr 2017, von seiner ehemaligen Besitzerin ausgesetzt worden. Er wurde unterernährt und festgebunden mit einer Schnur, die ihm tief ins Fleisch schnitt, gefunden. Der Bruder der ehemaligen Besitzerin habe den Tierschutzbund in Atenas alarmiert. Ein Tierarzt päppelte den Hund wieder auf. Dem Hund geht es heute gut. Außer einem leichten Gähnen während der Verhandlung zeigte er keine Regung.

Die Gesetzeslage in Costa Rica ist sehr streng, wenn es um Tierquälerei geht: Drei Jahre Haft für Misshandlungen mit Todesfolge, bis zu zwei Jahre für grausame Behandlung und bis zu 50 Tage für minderschwere Misshandlungen, erwartet die Täter.

15:24 Uhr

Sechsjähriger im Freibad ertrunken

In Nordrhein-Westfalen ist es zu einem furchtbaren Unglück gekommen: Ein sechsjähriger Junge ist im Freizeitbad Lippstadt ertrunken. Der Bademeister habe das Kind im Wasser treibend gefunden, teilte die Polizei mit. Eine Reanimation konnte den Jungen nicht mehr retten, er starb noch vor Ort. Das Becken sei 1,40 Meter tief gewesen.

Ob er schwimmen konnte, war zunächst unklar. Die Eltern, die mit ihrem Kind zusammen im Schwimmbad waren, wurden nach dem Unglück von Notfallseelsorgern betreut. Sie konnten noch nicht befragt werden.

 

15:03 Uhr

Fortsetzung von "Simpsons - Der Film" kommt

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Matt Groening erfand die Kultfigur Homer Simpson.

(Foto: REUTERS)

Matt Groening wird die beliebte gelbe Familie, die "Simpsons", wieder auf die Kinoleinwand bringen. Das erzählte der 65-jährige Erfinder der Kultfiguren auf der Comic-Con in San Diego. Der erste Film war 2007 in die Kinos gekommen. Wann die Fortsetzung laufen wird, ist aber noch unklar. Auch wenn der Film ein großer Erfolg gewesen sei, habe es die Serie "fast getötet". "Wir hatten kein Ersatz-Team für den 'Die Simpsons'-Film, also haben die gleichen Leute, die für die TV-Show geschrieben, animiert, gesprochen und die Musik komponiert haben, auch den Film gemacht", erzählte Groening.

14:45 Uhr

Erste Abstimmung: Sánchez scheitert

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Eine einfache Mehrheit würde dem amtierenden Ministerpräsidenten schon helfen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez ist bei der ersten Parlamentsabstimmung über seine Wiederwahl gescheitert. 170 Abgeordnete votierten gegen, aber nur 124 Abgeordnete für den 47-Jährigen. Es gab mehr als 50 Enthaltungen. Im ersten Wahlgang benötigte der sozialistische Regierungschef eine absolute Mehrheit von 176 Stimmen. Nun wird am Donnerstag ein zweites Votum stattfinden.

Die sozialdemokratisch orientierte Sozialistische Arbeiterpartei PSOE hatte die Parlamentsneuwahl am 28. April zwar gewonnen, die absolute Mehrheit aber deutlich verpasst. Sánchez ist seit letztem Sommer im Amt.

14:29 Uhr

Schichtwechsel

Mein Kollege Michael Bauer hat mir das Zepter für den "Tag" übergeben. Mein Name ist Josephin Hartwig, und ich werde Sie für den Rest des Tages auf dem Laufenden halten. Mal schauen, was nach der Wahl in Großbritannien heute noch so passiert. Trotz Sommerloch bin ich sicher, die eine oder andere spannende Geschichte für Sie aufzutreiben.

Für Anregungen, Fragen und Kritik, schreiben Sie mir gern: josephin.hartwig@nama.de.

Ich hoffe, Sie können die erneute Hitzewelle genießen und haben einen angenehmen Dienstagnachmittag.

14:22 Uhr

Stuntman verletzt sich an "Fast & Furious 9"-Set

Schon lange warten Fans auf die Fortsetzung des knallharten Action- und Autorennenfilms. Nun ist es bei den Dreharbeiten von "Fast & Furious 9" zu einem schweren Unfall gekommen. Ein Stuntman sei schwer verletzt worden, berichtete "Deadline".  "Wir haben die Produktion für diesen Tag gestoppt, um uns auf diese Situation zu konzentrieren", erklärte eine Sprecherin.  "Mail Online" berichtet, die Rettungskräfte seien gerufen worden, nachdem ein Mann bei einem Sturz verletzt worden sei. "Ein Patient mit einer schweren Kopfverletzung wurde ins Royal London Hospital geflogen", zitiert das Medium einen Sprecher des Rettungsdienstes.

In dem neunten Teil der Filmreihe wird auch wieder der US-Schauspieler Vin Diesel zu sehen sein. Der Film kommt 2020 in die Kinos.

13:56 Uhr

Schriftstellerin Brigitte Kronauer ist tot

Die Schriftstellerin und Büchnerpreisträgerin Brigitte Kronauer ist tot. Sie ist am Montagvormittag im Alter von 78 Jahren nach langer und schwerer Krankheit gestorben, sagte eine Sprecherin des Verlages Klett-Cotta.

Mehr dazu lesen Sie hier.

13:35 Uhr

Italien blockt EU-Verhandlungen zur Seenotrettung

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"Wenn Macron über Migranten diskutieren mag, soll er nach Rom kommen", poltert Matteo Salvini.

(Foto: picture alliance/dpa)

Italien stellt sich bei den Verhandlungen um eine Lösung zur Verteilung von Bootsflüchtlingen quer.

  • Das "von Franzosen und Deutschen gewollte" Treffen zur Migration am Montag in Paris sei "ein Flop" gewesen, erklärte Italiens rechter Innenminister Matteo Salvini. Es sei nur wiederholt worden, "dass Italien weiter das Flüchtlingslager Europas sein soll".
  • Die populistische Regierung in Rom wehrt sich gegen den Vorschlag, dass Boote mit geretteten Migranten in Italien oder Malta anlegen sollen und dann in andere EU-Länder verteilt werden. Sie will vielmehr, dass die Menschen auch in anderen Häfen - zum Beispiel in Frankreich - aussteigen.
  • Macron hatte gesagt, 14 EU-Staaten seien grundsätzlich bereit, den deutsch-französischen Vorschlag zu unterstützen. Von den 14 seien bisher 8 Länder zu aktiver Mitarbeit bei einem Verteilungsverfahren bereit - Namen der Staaten nannte er nicht.
13:13 Uhr

Meth im Millionenwert: Drogentransporter rammt ausgerechnet Polizeiwagen

Ein mit mehr als 200 Kilogramm Drogen beladener Transporter hat in Australien ausgerechnet ein Polizeiauto gerammt und damit die Polizei auf seine Spur gebracht. Bilder einer Überwachungskamera zeigten, wie ein weißer Transporter vor einem Polizeirevier in einem Vorort von Sydney die Front eines quer zur Fahrbahn geparkten Polizeiautos demoliert, aber unbeirrt weiterfährt. Rund eine Stunde später und weniger als zehn Minuten vom Unfallort entfernt sei der mutmaßliche Fahrer gestellt worden, teilte die Polizei mit.

Im Auto des 26-Jährigen befanden sich demnach Umzugskisten mit 237 Kilogramm Methamphetaminen mit einem geschätzten Straßenverkaufswert von 200 Millionen australischen Dollar (178 Millionen Euro). Der Fahrer des Transporters wurde unter anderem des großangelegten Handels mit Drogen und des fahrlässigen Fahrens beschuldigt.

 

13:06 Uhr
Breaking News

Boris Johnson wird neuer britischer Premierminister

Der ehemalige britische Außenminister Boris Johnson hat das Rennen um die Nachfolge von Premierministerin Theresa May für sich entschieden. Er ist damit Chef der Konservativen Partei und wird auch das Amt des Regierungschefs übernehmen.

Mehr dazu lesen Sie hier.

12:12 Uhr

Ex-Erotikstar Dolly Buster in Entzugsklinik

Die ehemalige Erotik-Darstellerin Dolly Buster befindet sich zurzeit in einer Entzugsklinik. "Das hat nichts mit Alkohol zu tun, aber Entgiftung. Dolly wirkt stark, ist aber sehr sensibel“, sagte Kiez-Ikone Olivia Jones der "Bild"-Zeitung. Jones hatte in Hamburg ihre Porno-Karaoke-Bar eröffnet - zur Party war auch Dolly Buster eingeladen.

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Olivia Jones und Dolly Buster im April 2019

(Foto: imago images / Chris Emil Janßen)

 

"Es geht ihr gesundheitlich nicht gut. Ich darf darüber sprechen, sie wollte Spekulationen vorgreifen. Ich finde das sehr mutig von ihr. Psycho-Krankheiten sind ein Thema, über das man nicht gern spricht", so Jones weiter.

11:37 Uhr

Sohn von Luke Perry würdigt Arbeit seines Vaters

Der Sohn des gestorbenen US-Schauspielers Luke Perry hat auf Instagram die Arbeit seines Vaters gewürdigt. Anlässlich des Kinostarts von Quentin Tarantinos neuem Film "Once Upon a Time in Hollywood" teilte Jack Perry einen kurzen Videoclip. Die "90210"-Ikone hat in dem Film seinen letzten Leinwandauftritt. In dem Instagram-Video klettert sein 22 Jahre alter Sohn auf eine Werbetafel, auf der das Bild Luke Perrys in seiner letzten Rolle zu sehen ist.

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"Große Premiere heute Abend: Er hat es verdient, ich bin stolz auf ihn", schrieb er unter das Video. Und an seinen Vater gerichtet: "Ich werde dich für immer lieben." Luke Perry war am 4. März in einem Krankenhaus in Kalifornien an den Folgen eines Schlaganfalls gestorben.

11:14 Uhr

Mega-Abzocke: Betrüger berechnen Rentner 27.000 Euro fürs Heckeschneiden

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27.000 Euro fürs Heckeschneiden - kein Schnäppchen.

(Foto: imago/blickwinkel)

Der Garten kann ja ein echtes Refugium der Erholung sein. Entsprechend muss die Grünanlage natürlich gepflegt sein. Doch auch in diesem Bereich sind Betrüger unterwegs. Für einmal Heckeschneiden und Rasenmähen hat ein 73 Jahre alter Hamburger nach Polizeiangaben einem falschen Handwerker-Trio 27.000 Euro bezahlt.

Der Rentner gab den Männern das Geld in bar schon vor Beginn der Arbeiten auf seinem Grundstück, wie ein Sprecher der Polizei sagte. Die Arbeiten hatte der Senior wenige Tage zuvor mit einem der Männer an der Haustür vereinbart. Kurz nach Arbeitsbeginn am 17. Juli war den Männern im Blaumann allerdings angeblich eingefallen, dass sie noch weitere Geräte und Material für ihre Arbeiten bräuchten. "Sie versprachen, am nächsten Tag wiederzukommen, haben ihre Werkzeuge zusammengepackt und sind weggefahren", sagte der Sprecher. Am nächsten Tag wartete der 73-Jährige vergebens auf deren Rückkehr.

11:00 Uhr

Schriftsteller Peter Hamm ist tot

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Peter Hamm war auch als Literaturkritiker aktiv.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der Lyriker und Essayist Peter Hamm ist im Alter von 82 Jahren gestorben, teilte der Carl Hanser Verlag in München mit. Der gebürtige Münchner hatte schon mit 17 Jahren Gedichte veröffentlicht. Außerdem schrieb er Essays und Filmdrehbücher und verfasste Filmporträts namhafter Schriftsteller wie Ingeborg Bachmann, Heinrich Böll, Peter Handke oder Robert Walser fürs Fernsehen.

Auch als Literaturkritiker machte er sich einen Namen, etwa beim Bayerischen Rundfunk (BR) oder im Literaturclub des Schweizer Fernsehens. Zudem war Hamm als Juror sehr gefragt, etwa für den Petrarca-Preis, den Georg-Büchner-Preis und den Peter-Huchel-Preis. Seit 1996 war er Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste.

10:16 Uhr

Ermittler: Angriff auf Eritreer hatte "fremdenfeindliches Motiv"

Am gestrigen Montagmittag hat ein 55-jähriger Deutscher in Hessen aus einem Auto heraus auf einen 26-jährigen Eritreer geschossen und diesen schwer verletzt - nach der Tat floh der Mann und erschoss sich selbst. Hinter den Schüssen steht nach Ansicht der Ermittler "ganz klar ein fremdenfeindliches Motiv". Allerdings gebe es bislang keine "belastbaren Erkenntnisse darüber, dass Kontakte in die rechtsnationale oder rechtsextreme Szene bestanden", teilten die Ermittler mit.

Mehr dazu lesen Sie hier.

09:44 Uhr

"Sandmafia" zerstört Marokkos Strände

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Ein unberührter Strand bei Legzira in Marokko - eine Seltenheit.

(Foto: imago/Westend61)

Marokko hat kilometerlange Sandstrände und ist ein beliebtes Urlaubsziel. Doch laut einem Bericht des UN-Umweltprogramms (Unep) zerstört eine "Sandmafia" die Küste des nordafrikanischen Landes. Etwa zehn Millionen Kubikmeter Sand werden laut Unep in Marokko jedes Jahr illegal abgebaut. Das ist mehr als die Hälfte des Sandes, den die Bauindustrie verbraucht. Beton besteht zu vier Fünfteln aus Sand. "In Marokko werden mit dem Sand der Strände häufig Hotels, Straßen und andere touristische Infrastruktur gebaut", heißt es in dem UN-Bericht.

Die Sandmafia ist sowohl am Mittelmeer als auch am Atlantik aktiv. Zwischen den Küstenstädten Essaouira und Safi haben die Sanddiebe einen großen Strand in eine Steinlandschaft verwandelt, schreibt die Unep. Manchmal kommen die Plünderer mit Eseln oder Lastenrädern, andernorts laden sie ganze LKW voll.

Die ganze Geschichte lesen Sie hier.

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09:19 Uhr

Unwetter überflutet New Yorks Straßen

Ein Unwetter hat in New York für Überflutungen gesorgt und den Flugverkehr der US-Ostküstenmetropole beeinträchtigt. An den Airports John F. Kennedy, Newark und La Guardia kam es wegen des starken Gewitters am Montagabend zu vielen Verspätungen. Videos und Fotos zeigen ganze Straßenzüge, die durch die starken Regenfälle teilweise überflutet waren. Auch die New Yorker U-Bahn kam auf vielen Strecken zu spät.

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Das Unwetter folgte auf eine Hitzewelle, die New York in den vergangenen Tagen Temperaturen von knapp 40 Grad und eine hohe Luftfeuchtigkeit beschert hatte.

08:45 Uhr

FaceApp adé - Website erstellt aus Selfies klassische Grusel-Porträts

Es wird doch langsam langweilig, sich per FaceApp und künstlicher Intelligenz altern zu lassen, oder? Warum verwandeln Sie Ihre Selfies nicht stattdessen in gruselige, dafür aber künstlerische Porträts? Die Seite aiportraits.com macht's möglich. Der n-tv.de Redakteur hat das hier einmal im Selbstexperiment durchgeführt:

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Die Ergebnisse der Website verschönern problemlos jedes Spukschloss.

Um die Bilder zu erstellen, wird ein Algorithmus verwendet, der auf 45.000 klassische Porträts zurückgreift, um Gesichter in Öl, Aquarell oder Tinte umzuwandeln. Diese Datenbank enthält eine Vielzahl von Stilen, die Künstler von Rembrandt über Tizian bis hin zu van Gogh abdecken, wobei jedes Mal ein einzigartiges Porträt dabei herauskommt. Und Daten werden damit nicht abgezapft. Lediglich ein Bild müssen Sie "opfern" - und das soll laut Betreibern unmittelbar nach dem Erstellen des klassischen Porträts gelöscht werden.

08:15 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser!

Heute beginnen die Hundstage - also die heißeste Zeit des Jahres. Unser Meteorologe Björn Alexander stimmt da mit ein, denn Hoch "Yvonne" bringt uns die nächsten Tage ordentlich ins Schwitzen. Da gilt es, nachrichtlich einen kühlen Kopf zu bewahren und "Der Tag" wird Ihnen dabei helfen.

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"Hallo, hier spricht Boris Johnson - britischer Premierminister".

(Foto: imago images / i Images)

Diese Themen werden uns heute beschäftigen:

  • Der umstrittene Tory-Politiker Boris Johnson wird nach jüngsten Umfragen der neue Premierminister Großbritanniens. Seinem Konkurrenten, Außenminister Jeremy Hunt, werden nur geringe Chancen eingeräumt. Die Konservative Partei wird den Namen des neuen Tory- und Regierungschefs heute Mittag in London verkünden.
  • Die gewählte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen wird in Paris zu einem Antrittsbesuch bei Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron erwartet.
  • Knapp drei Monate nach der Parlamentsneuwahl in Spanien stimmen die Abgeordneten in Madrid über die Wiederwahl des sozialistischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez ab. Bis zuletzt war unklar, ob der 47-Jährige - der seit vergangenem Sommer im Amt ist - die nötigen Stimmen bekommt, um Regierungschef zu bleiben.
  • Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt stellt in Osnabrück ihre Bilanz für 2018 vor.
  • Der Prozess um die vor gut einem Jahr getötete Tramperin Sophia Lösche beginnt. Ein marokkanischer Lastwagenfahrer soll die 28-jährige Studentin auf ihrem Weg von Leipzig nach Bayern mitgenommen und der Anklage zufolge ermordet haben.

Alle weiteren wichtigen und wissenswerten Nachrichten wird Ihnen "Der Tag" natürlich nicht vorenthalten. Bei Fragen und Anregungen können Sie sich per E-Mail an mich wenden. Meine Name ist Michael Bauer und ich wünsche Ihnen einen guten Start in den Dienstag.

 

07:54 Uhr

Funk-Legende Art Neville ist tot

Bye-bye, "Poppa Funk"! Die Musik-Legende Art Neville ist im Alter von 81 Jahren gestorben. Das gab Nevilles Manager Kent Sorrell bekannt. Der in New Orleans geborene Musiker war Mitbegründer der Bands The Neville Brothers und The Meters.

Mit seiner Band The Meters stand er unter anderem mit den Rolling Stones auf der Bühne. Die Gruppe The Neville Brothers, die Neville mit seinen drei Geschwistern bildete, entstand 1977, 30 Jahre lang traten die Familienmitglieder gemeinsam auf.

Hier lesen Sie mehr dazu.

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07:33 Uhr

Heute startet der Hochsommer

Heute liegt Hoch "Yvonne" genau über uns und damit nimmt der Hochsommer rasant an Fahrt auf. Vielerorts dominiert die Sonne und lediglich im von Vorpommern bis herunter an die Oder gibt es noch letzte Wolkenreste, die später aber auch immer dünner werden. Dementsprechend ist es dort bei um die 10 Sonnenstunden etwas weniger sonnig als im großen Rest unseres Landes, wo es meistens 13 bis 15 sonnige Stunden werden.

Die Temperaturen machen ebenfalls einen Satz nach oben und bringen es ganz im Norden auf 22 bis 28 Grad. Im großen Rest werden es meistens 29 bis 33 Grad. Noch heißer wird es am Rhein und seinen Nebenflüssen. Hier liegen die deutschlandweiten Hotspots mit Spitzenwerten zwischen 33 und 36 Grad.

Björn Alexander

n-tv Meteorologe Björn Alexander

Die weiteren Aussichten: morgen überall strahlend sonnig und sehr heiß. An der Ostsee um 26 Grad, sonst oftmals 31 bis 35, an Rhein, Mosel und Ruhr 36 bis an die 39 Grad. Am Donnerstag erwartet uns dann der heißeste Tag der Wetterwoche. Verbreitet bekommen wir Höchstwerte zwischen 32 und 37 Grad. An Rhein, Main, Mosel und Ruhr wird es am heißesten mit 38 bis 39, stellenweise vielleicht sogar 40 Grad, so dass die Temperaturrekorde wackeln.

Ab Freitag kommen mit ansteigender Schwüle von Westen her zum Teil schwere Gewitter auf und mildern die extreme Hitze ab. Der Samstag bringt uns 24 bis 34 Grad. Am Sonntag werden es 22 bis 32 Grad.

Ihr Björn Alexander

 

07:01 Uhr

Polizist empfiehlt Erschießung von US-Abgeordneter Ocasio-Cortez

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Die Abgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez ist als engagierte Trump-Gegnerin bekannt.

(Foto: imago images / ZUMA Press)

US-Präsident Donald Trump sorgt mit fremdenfeindlichen Attacken gegen die vier Abgeordneten Alexandria Ocasio-Cortez, Rashida Tlaib, Ilhan Omar und Ayanna Pressley schon seit Tagen für Empörung. Nach den Attacken gegen vier demokratische Politikerinnen hat nun ein Polizist auf Facebook nahegelegt, eine der Abgeordneten zu erschießen.

  • Der Polizist aus Gretna im Bundesstaat Louisiana schrieb laut Medienberichten auf Facebook mit Blick auf die Abgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez, die "niederträchtige Idiotin" brauche eine Kugel.
  • Der Polizeichef von Gretna ordnete daraufhin Ermittlungen gegen den Beamten an. Er nehme den Vorfall nicht auf die leichte Schulter, versicherte Arthur Lawson laut Medienberichten.
  • Am Montag hatte Trump die Politikerinnen auf Twitter noch als "sehr rassistisch" und "nicht sehr klug" bezeichnet. Kritiker werfen dem US-Präsidenten vor, mit seinen Äußerungen rassistische Ressentiments zu schüren und womöglich gar zu Gewalt anzustiften.

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06:35 Uhr

Externe Berater kosten Bund über 178 Millionen Euro

Die Bundesregierung benötigt oft Sachverstand von außen. Doch Beratung ist in diesen Fällen natürlich nicht gratis. Im ersten Halbjahr hat der Bund bereits mindestens 178 Millionen Euro für externe Berater ausgegeben. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Finanzministeriums in den 14 Ressorts, die auf Anfrage des Linken-Abgeordneten Matthias Höhn durchgeführt wurde.

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Das Verteidigungsministerium hält seine Zahlen zu externen Beratern noch zurück.

(Foto: imago images / photothek)

Mit Abstand am meisten investierten das Innenministerium mit 78,7 Millionen Euro und das Verkehrsministerium mit 47,7 Millionen Euro in Sachverstand von außen. Das Bildungsministerium benötigte dagegen am wenigsten zusätzliche Expertise. Dort wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres nur 293.000 Euro für Berater ausgegeben. Das Kanzleramt ist in der Aufstellung nicht berücksichtigt.

Als einziges Bundesministerium machte das Verteidigungsressort keine Angaben. Höhn nannte diese Tatsache "skandalös". Erst etabliere Ursula von der Leyen eine zum Teil rechtswidrige Berater-Kultur, die seit Monaten ein Untersuchungsausschuss aufklären müsse, und trotzdem sei das Verteidigungsministerium nicht auskunftsfähig. "Dies wird sie als Kommissionspräsidentin dem Untersuchungsausschuss erklären müssen", sagte der Linken-Politiker.

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06:12 Uhr

Meuthen: Jedes fünfte AfD-Mitglied beim rechtsnationalen "Flügel"

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AfD-Chef Jörg Meuthen sieht die Lage um den rechtsnationalen "Flügel" in seiner Partei nicht so dramatisch.

(Foto: dpa)

Der rechtsnationalen "Flügel" ist der AfD ein Dorn im Auge. Der Partei-Vorsitzende Jörg Meuthen schätzt, dass knapp jedes fünfte AfD-Mitglied dem Kreis um Björn Höcke zugerechnet werden kann. "Diejenigen, die sich explizit dem 'Flügel' zugehörig fühlen, das sind wahrscheinlich nicht einmal 20 Prozent der Mitglieder. Aber das ist nur ein grober Richtwert", sagte er in einem Interview. "Wenn man diejenigen mitzählt, die mit dieser Strömung der Partei sympathisieren, dann sind wir vielleicht bei 30 Prozent", fügte er hinzu. Insgesamt zählt die Partei über 30.000 Mitglieder.

Stark sei der "Flügel" vor allem in Brandenburg, Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Im Westen sei die Anhängerschaft generell kleiner, "aber da wäre Baden-Württemberg wohl vorne". Der "Flügel" kennt keine formale Mitgliedschaft.

Die Strömung war 2015 vom Thüringer AfD-Landesvorsitzenden Höcke gegründet worden. Zu ihren prägenden Persönlichkeiten zählen derzeit zudem der Brandenburger AfD-Chef Andreas Kalbitz und der Landtagsabgeordnete aus Sachsen-Anhalt, Hans-Thomas Tillschneider. Der Verfassungsschutz stuft den "Flügel" als Verdachtsfall für rechtsextremistische Bestrebungen ein.

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