Dienstag, 25. Februar 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:07 Uhr

Merz: Kein Rechtsruck, sondern zurück in die Mitte

Der CDU-Vorsitzkandidat Friedrich Merz will, "dass die CDU ihr Spektrum wieder verbreitert". "Ich stehe dafür, dass wir auf der Basis unseres gemeinsamen politischen Fundaments auch die Liberalen, die wertkonservativen Wählerinnen und Wähler in Deutschland, die wir in den letzten Jahren ja nun eindeutig und klar verloren haben, zurückgewinnen, dass wir auch junge Leute zurückgewinnen", sagte er in einem Interview der ARD.

Merz verwahrte sich gegen die Einschätzung, die CDU nach rechts rücken zu wollen: So wie die CDU gegenwärtig dastehe, habe sie ganz offensichtlich "in alle Himmelsrichtungen Wählerinnen und Wähler verloren, Mitglieder übrigens auch". "Und deswegen möchte ich antreten mit der Zusage: Wir holen einen großen Teil dieser Wählerinnen und Wähler zurück. Das ist kein Rechtsruck, sondern das ist zurück in die Mitte und zurück dort, wo die Stammwähler der Union mal waren und wo sie leider uns verloren gegangen sind."

22:02 Uhr
Breaking News

Coronavirus-Fall in NRW bestätigt

Nach Baden-Württemberg ist erstmals auch ein Patient in Nordrhein-Westfalen nachweislich an dem neuartigen Coronavirus erkrankt. Die Person aus Erkelenz solle nun in die Uniklinik Düsseldorf gebracht werden, bestätigte ein Sprecher der Düsseldorfer Feuerwehr.

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21:25 Uhr

Greta Thunberg trauert um ihren Großvater

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Der schwedische Schauspieler, Regisseur und Synchronsprecher Olof Thunberg ist im Alter von 94 Jahren gestorben. Das teilten seine Enkeltöchter, die Klimaaktivistin Greta Thunberg und ihre Schwester Beata Ernman, auf Twitter und Instagram mit.

  • "Ruhe in Frieden, Opa", schrieb Ernman dazu.
  • Greta Thunberg würdigte ihren Großvater als "einen von Schwedens größten Schauspielern", der mehr als 75 Jahre lang auf der Bühne gestanden habe. "Er war einer der nettesten Menschen, die ich jemals getroffen habe. Wir vermissen ihn furchtbar doll", ergänzte sie.
  • Seine ersten größeren Rollen in Filmen und im Theater verkörperte Thunberg bereits in den Nachkriegsjahren. International wurde er in den 60er Jahren durch seine Rolle als Orgelspieler Fredrik in Ingmar Bergmans Schwarzweißdrama "Licht im Winter" bekannt, in dem unter anderen auch der große schwedische Schauspieler Max von Sydow mitwirkte.
21:15 Uhr
Breaking News

Erster Coronavirus-Fall in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg gibt es den ersten bestätigten Coronavirus-Fall. Bei dem Patienten handele es sich um einen 25-jährigen Mann aus dem Landkreis Göppingen, teilte das Sozialministerium in Stuttgart mit. Er habe sich vermutlich während einer Italienreise in Mailand angesteckt.

Update: Wie die "Rheinische Post" berichtet, wurde auch in Düsseldorf mindestens eine Person auf den Erreger Sars-CoV-2 positiv getestet.

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20:53 Uhr

Bella Hadid lässt die Hüllen fallen

Vor wenigen Tagen lief sie bei der Mailänder Modewoche noch über den Laufsteg, nun gönnt sich Model Bella Hadid offenbar eine kleine Auszeit. "Meine beste Freundin kennt mich einfach", schreibt die 23-Jährige zu einem Instagram-Post, der sie in einem Pariser Wellness-Tempel zeigt.

  • Auf einem Foto ist sie in ein knappes, weißes Handtuch gehüllt, ihre Haut von hauchfeinen Wassertropfen übersäht und ihr dunkler Bob wirkt zerzaust. Auf einem anderen Bild sitzt sie aufrecht im Bett und bedeckt ihre Brüste nur mit dem Arm.
  • Es ist nicht das erste Mal, dass die jüngere Hadid-Schwester ihren Körper fast nackt in den sozialen Medien zeigt.
  • Im Februar 2018 postete sie beispielsweise ein Foto, auf dem sie nichts trägt - außer einem kleinen Hund auf dem Arm.
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20:34 Uhr

Frankreich meldet zwei neue Corona-Fälle

Frankreich hat zwei neue Infektionen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 gemeldet.

  • Bei einem Betroffenen handele es sich um einen Franzosen, der sich zuvor in der italienischen Lombardei aufgehalten habe, sagte Gesundheitsdirektor Jérôme Salomon.
  • Bei der zweiten Person handele es sich um eine junge Chinesin, die Anfang Februar aus China zurückgekehrt war. Der Gesundheitszustand beider Patienten sei nicht besorgniserregend, so der Gesundheitsdirektor. Sie würden in Kliniken behandelt.
  • In Frankreich hatte es bisher einen Covid-19-Todesfall gegeben - Mitte Februar war ein 80 Jahre alter chinesischer Tourist gestorben. Elf Menschen galten als geheilt. Mit den neuen Fällen steigt die Zahl der insgesamt in Frankreich gemeldeten Infektionen auf 14.
19:57 Uhr
Breaking News

Verdächtiger von Volkmarsen: U-Haft wegen Mordversuchs

Gegen den Autofahrer, der beim Rosenmontagszug in Volkmarsen mehr als 60 Menschen verletzt haben soll, ist Untersuchungshaft angeordnet worden. Ihm werden versuchter Mord, gefährliche Körperverletzung und gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr vorgeworfen, wie die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt mitteilt.

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19:51 Uhr

So sieht Demi Lovato ungeschminkt aus

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So kennen sie ihre Fans.

(Foto: imago images/ZUMA Press)

Üppige Mähne, betonte Augenbrauen und eine dicke Schicht Lipgloss: So kennt man US-Sängerin Demi Lovato von vielen Fotos und öffentlichen Auftritten. Dass der ehemalige Disney-Star all den Glitzer und Glamour aber gar nicht nötig hat, zeigt ein Selfie das Lovato auf Instagram gepostet hat.

  • Die 27-Jährige trägt darauf kein Make-up und strahlt vor natürlicher Schönheit.
  • Sie habe in letzter Zeit viele glamouröse Bilder von sich gepostet, mit "tonnenweise Make-up und Haarteilen", deshalb fände sie es wichtig, ihren Followern zu zeigen, wie sie unter alledem aussieht.
  • "So sehe ich 85 bis 90 Prozent der Zeit aus", schreibt die Sängerin zu dem Bild. "Ich bin stolz auf meine Sommersprossen, stolz auf den Spalt in meinem Kinn und stolz auf mich selbst, weil ich mich so annehme, wie ich bin. Ich liebe mich."
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19:29 Uhr

Polizei nimmt Dieb in Dixi-Klo fest

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Kein gutes Versteck.

(Foto: picture alliance / dpa)

Ein Dieb hat sich auf der Flucht in einem Dixiklohäuschen versteckt. Dort musste er auf das Eintreffen der Polizei warten.

  • Die beiden 20 und 33 Jahre alten Männer sind nach dem Diebstahl zweier Elektrogeräte aus einem Computerladen in Bochum geflüchtet und von Mitarbeitern des Geschäfts verfolgt worden.
  • Ein Mitarbeiter hielt einen der beiden auf der Straße fest, ein zweiter Mitarbeiter stellte den zweiten Mann auf dem Dixi-Klo. Er hielt die Tür solange zu, bis die Polizei vor Ort war.
  • Die beiden sind einschlägig polizeibekannt. Für beide wurde Haft angeordnet.
18:50 Uhr

Drei weitere Menschen sterben an Coronavirus in Italien

In Norditalien sind nach Behördenangaben drei weitere Menschen infolge der Virusinfektion gestorben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer in Italien auf insgesamt zehn. Die Zahl der Infizierten sei auf 322 gestiegen, sagt der Chef des Zivilschutzes, Angelo Borrelli.

18:37 Uhr

Coronavirus: Behörden sperren Hotel in Innsbruck

Eine mit dem Coronavirus infizierte Italienerin hat im Innsbrucker Grand Hotel Europa als Rezeptionistin gearbeitet. Auf Anordnung der Behörden wurde das Hotel nahe dem Hauptbahnhof vorübergehend isoliert - ebenso die Wohnstätte der Italienerin in Innsbruck, berichtet ORF.

Die Gefahr, dass Gäste infiziert wurden, soll gering sein, da es nur wenig direkten Kontakt gegeben hat, berichtet der "Kurier" unter Berufung auf nicht genannte Quellen. Ihre Kollegen sollen aber auf jeden Fall vorerst nicht weiterarbeiten dürfen.

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18:18 Uhr

Mann will Zug stoppen und stürzt von Bahnsteigkante

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Den Zug hat ja letztendlich gestoppt - mitfahren durfte der Mann aber wohl nicht.

(Foto: Bundespolizei)

Ein Mann hat in Bonn seine Bahn verpasst - ärgerlich. Er wollte aber nicht aufgeben und versuchte noch, den Zug zu stoppen, dabei kam es beinahe zu einer Tragödie: Der Mann ist zwischen die Bahnsteigkante und die anfahrende Bahn geraten.

  • "Der Lokführer hat das sofort gemerkt und angehalten", sagte eine Sprecherin der Bundespolizei. "Hätte er nicht gehandelt, wäre der Mann womöglich vom Zug überrollt worden."
  • Der 56-Jährige sei mit seinem Hund auf dem Arm neben dem anfahrenden Zug hergelaufen und habe gegen die Scheibe geschlagen, wobei er das Gleichgewicht verlor, berichtete die Polizei.  
  • Durch die Schnellbremsung des Lokführers am Bonner Hauptbahnhof zog er sich bei seinem Sturz nur Schürfwunden zu. Ein unbekannter Zeuge dem Mann aus dem Gleisbereich half. Der kleine Hund landete bei dem Unfall auf dem Bahnsteig und wurde nicht verletzt.
  • Ein Atemtest bei dem 56-Jährigen ergab 1,6 Promille. Gegen ihn wird jetzt wegen Störung öffentlicher Betriebe ermittelt.
17:38 Uhr

Hallstatt atmet dank Coronavirus durch

Normalerweise ist das malerische Dorf Hallstatt in Österreich komplett überlaufen. 145.000 Gäste übernachteten im vergangenen Jahr im 770-Seelen-Ort, 15 Prozent davon waren Chinesen. Wegen der Coronavirus-Krise verzeichnet die Gemeinde einen deutlichen Besucherschwund.

  • Statt 50 Busse am Tag kämen nur noch etwa 15, sagte Bürgermeister Alexander Scheutz. Das sei eine Situation wie zuletzt 2009 vor Beginn des großen Touristenbooms. "Wir sind traurig, dass der Grund dafür eine Krankheit ist, aber der wirtschaftliche Effekt ist nicht so dramatisch", meinte Scheutz. Der Ort locke immer noch genügend Gäste an.
  • Die vom Gemeinderat im vergangenen Jahr beschlossene Obergrenze bei Bussen sei aktuell eigentlich nicht mehr nötig. "Aber wir ziehen das jetzt trotzdem durch", so der Bürgermeister. Für die Zufahrt brauchen Busse damit ab Mai ein Ticket. Mit dieser Maßnahme sollte die Zahl der Busse um ein Drittel gesenkt werden. Außerdem soll mit dem Verkauf der Slots die Verweildauer der Bus-Touristen auf wenigstens 150 Minuten gesteigert werden.
  • Hallstatt wird von vielen Gästen vor allem als Kulisse für Fotos genutzt, die dann in sozialen Medien gepostet werden. Anwohner fühlten sich durch den Touristenstrom auch genervt - an manchen Tagen drängten sich 10.000 Besucher durch die engen Gassen zwischen Berg und See.
17:10 Uhr

Letztes Kind von Konrad Adenauer gestorben

Georg Adenauer, der jüngste Sohn des ersten deutschen Bundeskanzlers Konrad Adenauer, ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Er sei bereits am vergangenen Sonntag in seinem Wohnort Schleiden in der Eifel gestorben, teilte die Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus in Rhöndorf/Bad Honnef mit.

16:33 Uhr

Coronavirus: erste Fälle in Schweiz und Festland-Spanien

In der Schweiz ist erstmals eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus bestätigt worden. Das teilte das Bundesamt für Gesundheit mit. Am Montag hatte Innenminister Alain Berset gesagt, das Land sei gut vorbereitet. Maßnahmen wie Reisebeschränkungen wurden nicht ergriffen. Der Kanton Tessin ragt in die italienische Lombardei hinein, wo mehrere Fälle aufgetreten sind.

Auch auf dem spanischen Festland ist einem Medienbericht zufolge erstmals ein Infektionsfall bestätigt worden. Laut Gesundheitsbehörden sei eine Ansteckung mit dem Coronavirus in Katalonien nachgewiesen worden, meldet die spanische Zeitung "La Vanguardia".

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15:54 Uhr

Grundschüler mit Hakenkreuz beim Fasching

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Nächstes Mal gibt's Ärger mit der "Polizei".

(Foto: imago images/Jochen Tack)

Während Indianer-Kostüme nur unerwünscht sind, ist das Tragen von NS-Symbolen - nicht nur beim Karneval - ausdrücklich verboten. Ein Viertklässler in Hamburg wusste das offenbar nicht: Der Junge kam mit einem selbst gebastelten Hakenkreuz-Emblem am Oberarm zum Schulfasching.

  • Der Grundschüler habe das auf Papier gemalte Hakenkreuz auf Anweisung der Lehrerin sofort abnehmen müssen, wie die Hamburger Schulbehörde sagte. Sie habe dem Jungen sofort erklärt, warum das nicht gehe.
  • Laut Schulleitung darf der Junge, der bereits in der Vergangenheit durch Nazi-Gesten in der Schule aufgefallen sein soll, den Unterricht vorerst nicht besuchen. Zudem habe es im Nachhinein ein klärendes Gespräch mit den Eltern gegeben.
  • Der Junge ist der Schulbehörde zufolge "nicht von zu Hause aus als 'SS-Mann' in die Schule gekommen". Er habe ein eher undefinierbares Kostüm aus dunklem Overall, bunter Brille und Perücke getragen. "In der Schule ist er dann offenbar auf die Idee gekommen, sich ein Hakenkreuz zu malen und auf den Oberarm zu kleben", so ein Behördensprecher.
14:52 Uhr

Lindner wünscht sich "Friedrich Laschet" als CDU-Chef

Christian Lindner wünscht sich "Friedrich Laschet" als neuen CDU-Chef. "Oder wir nehmen Armin Merz", sagte der FDP-Vorsitzende in Berlin.

  • Am Vormittag hatte der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet seine Kandidatur für den CDU-Vorsitz angekündigt. Lindner begrüßte den Schritt. Laschet sei bekannt für faires Miteinander in der NRW-Regierung, erklärte der FDP-Chef. Laschet sei ein "Garant" dafür, dass sich alle Partner in einer Regierung entfalten könnten.
  • Zugleich verwies Lindner auf "große Gemeinsamkeiten" mit dem früheren Unionsfraktionschef Friedrich Merz, bei dem es viele Berührungspunkte im Bereich Wirtschaft gebe. Merz stehe der FDP "in der Sache in vielen Punkten nah", seine Forderung nach "Aufbruch und Erneuerung" sei Originalwortlaut der Liberalen. Er sei "gespannt", inwieweit Merz sein Anliegen der Erneuerung tatsächlich umsetzen könne, sagte Lindner.
  • "Wenn ich es mir aussuchen könnte, dann würde ich die Fairness als Koalitionspartner von Armin Laschet mit dem Wunsch nach Erneuerung von Friedrich Merz kombinieren", sagte Lindner.
14:30 Uhr

Schichtwechsel

Kai Stoppel verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend, ich übernehme seinen Platz in der Redaktion. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag.

14:25 Uhr

Mögliche "Kinderfalle" in Heilbronn - Junge verletzt

Vermutlich mit der Absicht, Kinder am Betreten eines Bolzplatzes in Heilbronn zu hindern, hat ein Unbekannter einen Zugang mit einem Nagel präpariert. Nach Angaben der Polizei wurde ein sieben Jahre alter Junge durch einen 18 Zentimeter langen Nagel leicht verletzt, als er unter einem Tor hindurchkriechen wollte. Der Nagel sei an der Stelle mit herausschauender Spitze eingegraben worden.

Das Eingangstor zu dem Bolzplatz in dem Wohngebiet habe der "Kinderfallenleger" zugeschraubt, sagte ein Polizeisprecher. Die Polizei vermutet, dass sich jemand von der Lautstärke, die von einem Bolzplatz ausgehen kann, gestört gefühlt haben könnte. Es sei aber nicht klar, wer hinter der "Kinderfalle" stecke.

13:48 Uhr

Irans Coronavirus-Beauftragter ist selbst erkrankt

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In den vergangenen 24 Stunden gab es laut Behörden 34 neue Infektionen im Iran, davon allein 16 in der Stadt Kom.

(Foto: AP)

Das neuartige Coronavirus breitet sich weiter aus - im Iran ist Vize-Gesundheitsminister Iradsch Harirchi mit dem Covid-19-Erreger infiziert. Harirchi habe sich angesteckt und werde unter Quarantäne behandelt, teilt ein Ministeriumssprecher mit. "Ich bin seit gestern Abend auch ein Coronaer", sagte Harirchi in einer Videobotschaft im Staatsfernsehen.

Im Kampf gegen eine Ausbreitung des Coronavirus forderte Irans Regierung die Bürger auf, zu Hause zu bleiben. Das wäre besser für den Schutz der Menschen, erklärt das Gesundheitsministerium. Laut der Nachrichtenagentur Irna bestätigten die Behörden zudem zwei weitere Todesfälle. Insgesamt sind 16 Menschen im Iran an dem Coronavirus gestorben und 95 infiziert.

13:19 Uhr

Einbrecher unterläuft folgenreicher Fehler

Ziemlich leicht hat es ein Einbrecher der Polizei in Bielefeld gemacht: Nachdem der Mann in einen Bürokomplex eingestiegen sei, habe er in einem der Räume seinen Personalausweis liegen lassen, sagte eine Polizeisprecherin. Er könnte dem Mann aus der Tasche gefallen sein.

Offenbar hatte der 30-Jährige am Freitagabend eine Scheibe der Eingangstür eingeschlagen und das Bürogebäude nach Elektronikgeräten durchsucht. Nachdem ein Sicherheitsmitarbeiter die Polizei alarmiert hatte, fanden die Beamten mehrere Geräte, die der Einbrecher wohl zum Abtransport bereitgelegt hatte.

Außerdem hatte der Einbrecher sein Fahrrad, seine Jacke und eine leere Sektflasche am Tatort zurückgelassen. Den polizeibekannten Mann erwartet ein Strafverfahren.

12:53 Uhr

Türkei bestätigt syrische Rebellen in Libyen

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat bestätigt, dass das türkische Militär in Libyen mit syrischen Rebellen zusammenarbeitet. Zuvor waren bereits syrische Rebellen in Tripolis aufgetaucht.

Die Türkei hatte Anfang Januar Soldaten nach Libyen entsandt. Sie sollen offiziellen Angaben zufolge für Trainingszwecke dort sein. Allerdings meldete Erdogan ebenfalls, dass türkische Soldaten in Libyen getötet wurden. Wir haben zwei uns zugehörige Märtyrer in Libyen", sagte Erdogan vor einer Reise nach Aserbaidschan.

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Am Montag hatten die UN angekündigt, dass sich Libyens Kriegsgegner grundsätzlich auf einen Waffenstillstand geeinigt hätten. Noch ist dieser aber nicht umgesetzt.

(Foto: imago images/Xinhua)

12:24 Uhr

Luchs greift Dompteur bei Zirkus-Show an

Ein dramatisches Video zeigt eine Raubtier-Zirkusnummer, die mächtig schiefgeht: Bei einer Show in Südossetien, das Teil Georgiens, de facto aber unabhängig ist, will ein Dompteur einen Luchs offenbar dazu bewegen, ein erhöhtes Podest wieder zu verlassen, wie die britische Zeitung "Sun" berichtet. Allerdings weigert sich der Luchs. Der Mann zieht daraufhin grob an der Leine, die der Luchs um den Hals trägt. Das Podest gerät ins Wanken und kippt schließlich mitsamt der Wildkatze um.

Der Luchs ist danach sichtbar gereizt und attackiert den Dompteur mit Hieben gegen dessen Kopf, Nacken und Brust. Auf dem Video sind unterdessen Schreie der Zuschauer zu hören. Laut dem "Sun"-Bericht soll der aus dem russischen Sotschi stammende Zirkus sich bisher nicht dazu geäußert haben, ob der Trainer bei dem Zwischenfall verletzt wurde. Der Zirkus ist derzeit auf Tour durch Osteuropa. Neben Luchsen soll er auch Krokodile, Pythons und Affen im Programm haben.

12:06 Uhr
Breaking News

Ägyptens Ex-Machthaber Husni Mubarak gestorben

Ägyptens früherer Langzeitmachthaber Husni Mubarak ist tot. Er starb im Alter von 91 Jahren, wie das staatliche ägyptische Fernsehen berichtete. Mubarak stand fast 30 Jahre an der Spitze des bevölkerungsreichsten Landes der arabischen Welt.

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11:53 Uhr

So viele Babys werden an einem Schalttag geboren

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Ist gerade kein Schaltjahr, kann sowohl am 28. Februar als auch am 1. März gefeiert werden.

(Foto: imago images/Steinach)

Ganz ehrlich: Am 29. Februar geboren zu sein, ist zwar relativ einzigartig, aber macht die Terminfindung für etwaige Partys nicht unbedingt einfacher. Denn man kann seinen Geburtstag nur alle vier Jahre am eigentlichen Geburtsdatum feiern. Aber ist man damit wirklich so einzigartig?

Durchschnittlich kommen an einem Februartag in Deutschland etwa 2040 Babys zur Welt, wie das Statistische Bundesamt berichtete. Entsprechend ist auch für den 29. Februar mit gut 2000 Schalttagskindern zu rechnen.

Übrigens: Offiziell werden Schalttagskinder erst am 1. März in Jahren ohne 29. Februar ein Jahr älter. Das sieht das Bürgerliche Gesetzbuch vor.

 

11:48 Uhr
Breaking News

Hunderte dürfen Hotel auf Teneriffa wegen Coronavirus nicht verlassen

Wegen eines Coronavirus-Verdachtsfalls dürfen auf der spanischen Ferieninsel Teneriffa hunderte Gäste vorerst ihr Hotel nicht verlassen. Das Hotel sei unter "sanitäre Kontrolle", nicht aber unter Quarantäne gestellt worden, sagte eine Sprecherin der örtlichen Gesundheitsbehörde. Bei dem Verdachtsfall handelt es sich demnach um einen italienischen Hotelgast, der am Montag positiv auf das Virus getestet worden war.

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11:33 Uhr

Feuerwehr rettet Katze aus Wandverkleidung

Mit einigem Aufwand hat die Feuerwehr in Dortmund eine Katze aus einer misslichen Lage befreit. Das Tier hatte zunächst den Balkon eines Einfamilienhauses erkundet und war dann durch eine kleine Öffnung unter die Schieferverkleidung einer Giebelwand gekrochen. Dort blieb sie eingezwängt, so die Feuerwehr.

Was tun? Die Einsatzkräfte nahmen zunächst einen Teil des Schiefers ab, sägten ein Stück der Unterkonstruktion weg - aber die Katze wollte sich nicht retten lassen. Auch mit Thunfisch war sie nicht zu locken. Erst als die gesamte Verkleidung von der Giebelwand gedrückt wurde, sprang sie durch die größere Öffnung zu Boden und machte sich sofort aus dem Staub.

11:00 Uhr

Opern-Weltstar Plácido Domingo gibt sexuelle Übergriffe zu

Nach den Vorwürfen sexueller Übergriffe gegen Plácido Domingo hat er Fehlverhalten eingestanden. Zugleich entschuldigte sich der spanische Opernstar dafür bei den betroffenen Frauen. "Ich möchte, dass sie wissen, dass mir der Schmerz, den ich ihnen zugefügt habe, ehrlich leid tut", erklärte Domingo. Frauen hatten ihm Übergriffe wie aufgezwungene Küsse und Begrapschen vorgeworfen.

"Ich erkenne die volle Verantwortung für meine Taten an", hieß es weiter in der Erklärung. Die Fälle reichen bis in die 80er-Jahre zurück. Domingo hatte die Vorwürfe zunächst zurückgewiesen und versichert, dass all seine sexuellen Beziehungen und Handlungen "immer willkommen und einvernehmlich" gewesen seien.

Die Vorwürfe haben insbesondere Domingos Karriere in den USA geschadet. So sah er sich gezwungen, all seine Auftritte an der New Yorker Met abzusagen.

10:55 Uhr

Coronavirus sorgt für kurioses Verbot im japanischen Fußball

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Bitte nur mit Maske ins Stadion.

(Foto: imago images/AFLOSPORT)

Die japanische Fußball-Liga hat aus Sorge vor dem neuen Coronavirus mehrere Spiele abgesagt. Wie die J-League bekanntgab, wurden sieben für morgen geplante Spiele beim YBC Levain Cup verschoben. Möglicherweise werden auch weitere für Freitag und Sonntag geplante Begegnungen abgesagt, wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo weiter berichtete.

  • Da das Gesundheitsministerium trotz der Ausbreitung des Virus Sars-CoV-2 bislang Veranstaltungen im Freien erlaubt, hatten die erste und zweite Liga die neue Saison wie geplant am Wochenende eröffnet.
  • Einzelne Klubs haben jedoch unabhängig vom Kurs der Regierung ihre eigenen Maßnahmen getroffen, um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern. So werden Zuschauer gebeten, Masken zu tragen. Zudem werden Desinfektionsmittel in den Stadien bereitgestellt.
  • Der frühere Klub von Lukas Podolski, Vissel Kobe, ging laut Kyodo sogar soweit, dass Zuschauer angehalten sind, im Stadium nicht zu singen.
  • Unterdessen meldet Japan, das in 150 Tagen die Olympischen Spiele in Tokio ausrichten will, einen weiteren Anstieg der Infektionen mit dem neuen Coronavirus im Land auf 851. Davon entfallen allerdings 691 Fälle allein auf Passagiere und Crewmitglieder eines Kreuzfahrtschiffes.

Anja Rau

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10:43 Uhr

Röttgen macht Geheimnis um Frau in seinem "Team"

Geheimnisvolle Botschaft: Der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen will offenbar mit einer Frau in seinem Team für den Parteivorsitz kandidieren. Das teilte Röttgen während der Pressekonferenz seines Mitbewerbers Armin Laschet auf Twitter mit. Wer genau die Frau ist, das lässt Röttgen zunächst offen. Das Rätselraten kann beginnen.

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10:11 Uhr

Italiens Regierungschef: Klinik mit schuld an Corona-Ausbruch

Die Ausbreitung des gefährlichen neuartigen Coronavirus in Norditalien ist nach Angaben von Regierungschef Giuseppe Conte auch auf den fehlerhaften Umgang eines Krankenhauses mit dem Erreger zurückzuführen. Eine Klinik habe die Vorschriften nicht eingehalten, dort habe es "ungerechtfertigte Alleingänge" gegeben, sagte Conte im italienischen Fernsehen. Nähere Angaben zu dem Krankenhaus machte er nicht.

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09:37 Uhr

Justin Bieber knackt uralten Elvis-Rekord

Superstar Justin Bieber hat einen Charts-Rekord von Elvis Presley gebrochen. Der Sänger ist mit 25 Jahren der jüngste Solo-Künstler, der in den USA sieben Alben auf Platz eins der Charts hatte. Elvis Presley war bei seiner siebten Album-Veröffentlichung im Jahr 1961 bereits 26 Jahre alt, wie das US-Branchen-Magazin "Billboard" berichtete, das auch die Charts veröffentlicht.

Bieber postete mehrere Bilder von Medienberichten über seinen Erfolg auf Instagram und bedankte sich. Das neue Studioalbum "Changes" hatte Bieber am 14. Februar veröffentlicht. Laut Medienberichten soll es in der ersten Woche bereits 231.000 Mal verkauft worden sein. Insgesamt hat der Kanadier neun Alben veröffentlicht, darunter fünf Studio-Alben.

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09:06 Uhr

Wildschwein aus dem Meer greift Angler an

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Das Meer vor Nagasaki: Aus den Fluten stieg das Wildschwein, welches einen Angler in einen Kampf verwickelte.

(Foto: imago images / Westend61)

Diese Geschichte hat alle Zutaten für einen dramatischen Verlauf: einen Mann (könnte auch eine Frau sein). Ein Wildschwein. Und das Meer. Was war passiert? So schildert es die japanische Tageszeitung "Mainichi Shimbun":

Ein Mann saß im japanischen Nagasaki auf einem Felsen am Meer und angelte. Plötzlich stieg ein Wildschwein aus dem Wasser und ging auf den Angler los. Am Ende eines Gerangels mit dem Tier habe der Mann den Kopf des Wildschweins so lange unter Wasser gedrückt, bis es ertrank.

Ziemlich trauriger Ausgang. Der Mann wurde mit Verletzungen am linken Bein ins Krankenhaus gebracht. Allerdings sollen diese nicht lebensbedrohlich sein.

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:40 Uhr

Hessen: 18 Kinder unter Opfern auf Rosenmontagszug

Schreckliche Gewissheit: Unter den 52 Verletzten des Vorfalls beim Rosenmontagszug im nordhessischen Volkmarsen sind 18 Kinder. Insgesamt befanden sich nach der Fahrt eines Autos in eine Menschenmenge noch 35 Menschen in stationärer Behandlung im Krankenhaus, wie die Polizei in Kassel mitteilte. 17 weitere Menschen wurden demnach ambulant behandelt und konnten das Krankenhaus verlassen.

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Am Montag war ein Auto in eine Menschenmenge in Volkmarsen gefahren.

(Foto: imago images/Xinhua)

 

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08:20 Uhr
Breaking News

CDU-Vorsitz - Laschet kandidiert, Spahn will nicht

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet kandidiert für den CDU-Vorsitz. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur in Berlin aus Parteikreisen.

Ergänzung: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hingegen kandidiert nicht für den CDU-Vorsitz. Laschet will Spahn im Falle seiner Wahl zum Parteichef wohl zu seinem Stellvertreter machen.

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08:14 Uhr

Südkoreanische Soldaten infiziert - Übungen mit USA auf Kippe

Die Coronavirus-Epidemie hat auch Auswirkungen auf Militärübungen der USA mit Südkorea. Beide Seiten prüften derzeit, ein für dieses Frühjahr geplantes Kommandotraining "aufgrund von Bedenken wegen des Coronavirus zurückzufahren", sagte US-Verteidigungsminister Mark Esper.

Südkorea ist derzeit der größte Herd des Erregers außerhalb Chinas. Dort hatten sich bis Dienstag fast 900 Menschen mit dem Virus infiziert, mindestens acht Menschen starben. Nach Angaben des südkoreanischen Verteidigungsministers Jeong Kyeong Doo zählen zu den Infizierten auch 13 Soldaten. "Die Lage ist ziemlich ernst", sagte er.

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07:48 Uhr

Nach Urteil - Weinstein wird ins Krankenhaus eingeliefert

Nach der Urteilsverkündung sitzt Harvey Weinstein nicht im Gefängnis, sondern er liegt im Krankenhaus. Wegen akuter Brustschmerzen musste er mit dem Krankenwagen in eine Klinik gebracht werden, berichtet unter anderem die "Daily Mail". Wie einer seiner Sprecher später bestätigte, sei er wegen Bluthochdrucks und starken Herzklopfens mit einer Ambulanz in das Bellevue Hospital Center in Manhattan eingeliefert worden.

Weinstein war wenige Momente zuvor von der Jury um Richter James Burke wegen sexueller Nötigung seiner Produktionsassistentin Mimi Haleyi in seinem Appartement 2006 und Vergewaltigung der Schauspielerin Jessica Mann in einem Hotelzimmer im Jahr 2013 schuldig gesprochen worden.

07:24 Uhr

Tote bei Protesten während Trumps Indien-Besuch

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Protest in Neu-Delhi.

(Foto: AP)

Nein, es sind diesmal keine Proteste gegen US-Präsident Donald Trump, die ihm während seines zweitägigen Besuchs in Indien entgegenschlagen. Die Ausschreitungen richten sich vielmehr erneut gegen ein vom indischen Premier Narendra Modi durchgedrücktes Einbürgerungsgesetz, das nach Ansicht von Kritikern gezielt Muslime diskriminiert. In der Hauptstadt Neu-Delhi gab es bei gewaltsamen Protesten mehrere Tote.

Trump will bei seiner Indien-Visite hinter verschlossenen Türen vielmehr mit Nachdruck für Toleranz und die Erhaltung der Religionsfreiheit in Indien werben, hieß es aus US-Regierungskreisen. Das umstrittene Gesetz, das Modis hindunationalistische Regierung beschlossen hatte, erleichtert vielen illegal eingereisten Migranten aus drei mehrheitlich muslimischen Nachbarländern die Einbürgerung - sofern sie keine Muslime sind.

Nachtrag: Klar, an Donald Trump kann man viel Kritik üben. Aber dieses Bild von seinem Besuch in Indien will ich Ihnen nicht vorenthalten - es zeigt den US-Präsidenten in einer selten gebannt zuhörenden Pose bei seinem Besuch einer Gedenkstätte für Mahatma Gandhi am Montag, gemeinsam mit seiner Frau Melania (ganz links).

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(Foto: REUTERS)

 

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07:09 Uhr

An der Nordsee und im Bergland wird es windig

Der Tag startet oft mild mit 6 und 10 Grad und einem teilweise starken bis stürmischen Wind. Am heftigsten stürmt es an der Nordsee und auf den Bergen. Und auch tagsüber ist der Wind aus westlicher Richtung kräftig unterwegs. Auf den Bergen und an der See mit Böen zwischen 80 und 110 km/h. Ansonsten liegen die Spitzenböen bei 40 bis 80 km/h.

Ruhiger ist es morgens in Teilen Süddeutschlands. Hier hat sich zum Teil Nebel gebildet und bei Frühwerten um den Gefrierpunkt müssen Sie stellenweise mit Glätte rechnen.

ntv-Meteorologe Björn Alexander

Grund für das ansonsten turbulente Wetter ist Tief "Zehra", auf dessen Rückseite uns heute im Tagesverlauf kältere Luft erreicht. Damit breiten sich von Nordwesten erneut Schauer und örtliche Gewitter aus. Zum Teil sind diese mit Graupel und Schneeregen bis ins Flachland unterwegs.

Freundlicher geht es nur Richtung Alpenrand in den Tag. Hier regnet es erst ab dem Mittag. Allerdings hält sich die mildere Luft im Süden noch länger, sodass die Schneefallgrenze hier bei rund 1000 Metern liegt. Die Temperaturen bringen es dabei auf maximal 6 bis 12 Grad. Am mildesten ist es südlich der Donau.

Die weiteren Aussichten: Morgen und am Donnerstag bleibt es wechselhaft und bei höchstens 0 bis 6 Grad mischt sich immer öfter Schnee unter. Besonders in den höheren Lagen müssen Sie teilweise mit winterlichen Straßenverhältnissen und Schneeverwehungen rechnen. Doch auch im Flachland ist Glätte nicht auszuschließen. Zum Start ins Wochenende klettern die Temperaturen vorübergehend wieder an, bevor es ab Sonntag neuerlich kälter werden dürfte. Hierbei bleibt es nach wie vor unbeständig.

Ihr Björn Alexander

07:00 Uhr

Kovac kündigt sein Comeback an

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Kovac hat wieder Bock auf Arbeit.

(Foto: imago images/Sven Simon)

Alle Klubs aufgepasst: Der ehemalige Bayern-Coach Niko Kovac will zur neuen Saison wieder als Trainer arbeiten. "Ich fühle jetzt wieder die Spannung", sagte Kovac bei ServusTV. "Ich gehe davon aus, dass ich im Sommer wieder was machen werde, darauf bereite ich mich vor." Es gebe viele gute Ligen, sagte er und nannte England und Spanien. "Auch die Bundesliga ist immer interessant."

  • Derzeit scheint Kovac aber mit seiner vielen Freizeit zufrieden. "Ich genieße die Zeit", sagte der arbeitslose Trainer. Er könnte Skifahren gehen und war beim Superbowl in Miami dabei.
  • Beim FC Bayern musste Niko Kovac am 3. November des vergangenen Jahres nach einem 1:5 in Frankfurt gehen.
  • Über seine Zeit in der Bundesliga sagt er: "Ich blicke sehr positiv zurück. Ich war dreieinhalb Jahre in der Bundesliga. Ich kann nach dieser Zeit sagen, ich bin ein besserer Trainer geworden. Die Zeit in München war sehr lehrreich und sehr erfolgreich. Ich bin dankbar, denn da wollen alle hin, aber es schaffen nur wenige. Es ist natürlich viel intensiver da. Die Erfahrungen die ich sammeln durfte, werde ich nutzen können."

Anja Rau

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06:50 Uhr

Bayern: "Einschneidende Maßnahmen" gegen Coronavirus denkbar

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Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml will im Ernstfall aber vor allem mit Augenmaß vorgehen.

(Foto: dpa)

Was passiert, wenn sich das Coronavirus plötzlich auch in Deutschland unerwartet ausbreitet? Das Abschotten ganzer Städte wegen des Coronavirus wie jetzt in Italien darf aus Sicht von Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml jedenfalls nur die Ultima Ratio sein. "Bevor über die Abriegelung einer Stadt entschieden wird, sollte zunächst auf andere Lösungsmöglichkeiten gesetzt werden", sagte die CSU-Politikerin.

Der Schutz der Bevölkerung in Bayern habe oberste Priorität. "Deshalb können auch einschneidende Maßnahmen vorgenommen werden, um eine Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen", so Huml. Wie genau diese aussehen könnten, wurde zunächst aber nicht bekannt.

Italien hat mehrere Gemeinden im Norden des Landes wegen des Virus-Ausbruchs abgeriegelt. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatte gestern gesagt, notwendig sei so ein Schritt nicht. "Von der Absage von Großveranstaltungen (...) bis zum kompletten Abriegeln ganzer Städte gibt es ja auch noch viele Zwischenstufen."

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06:36 Uhr

Der älteste Mann der Welt ist tot

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Zu Chitetsu Watanabes zahlreicher Nachkommenschaft zählen 5 eigene Kindern, 12 Enkel und 16 Urenkel sowie ein Ururenkel.

(Foto: picture alliance/dpa)

Erst vor zwei Wochen hatte er ein Zertifikat des Guinness-Buchs der Rekorde mit seinem Titel als ältester Mann der Welt erhalten - jetzt ist Chitetsu Watanabe in Japan gestorben. Er wurde 112 Jahre alt, wie japanische Medien berichteten. Am 5. März wäre Watanabe 113. Jahre alt geworden.

Der 1907 geborene Japaner hatte auf die Frage nach dem Geheimnis seiner Langlebigkeit einmal gesagt, dass man sich nicht ärgern und stets ein Lächeln im Gesicht bewahren solle. Bis zum vergangenen Sommer hatte Watanabe täglich Sport- und Matheübungen gemacht und sich der Faltkunst Origami und der Kalligrafie gewidmet.

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06:19 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

das Coronavirus dominiert immer noch die Nachrichten - vor ein paar Wochen hatte man die Hoffnung, dass sich die Epidemie bis Ende Februar eindämmen lässt. Mittlerweile steigen jedoch auch in anderen Ländern außerhalb Chinas die Fallzahlen - in Europa ist Italien am schwersten betroffen. Die Gesundheitsminister Italiens und seiner Nachbarländer beraten heute in Rom die Lage - auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ist mit dabei.

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Sagt er's endlich? Friedrich Merz will heute seine Ambitionen für den CDU-Vorsitz kundtun.

(Foto: dpa)

Das wird heute außerdem wichtig:

  • Die Ideen des Merz: Der frühere Unionsfraktionschef will seine Kandidatur für den CDU-Vorsitz bekanntgeben.
  • Trump in Indien: Der US-Präsident trifft sich zum Gespräch mit Premierminister Narendra Modi.
  • EU auf Linie: Die Staaten der Gemeinschaft wollen ihre Standpunkte für die anstehenden Verhandlungen mit Großbritannien festlegen.
  • Karnevals-Horror: Nach dem Zwischenfall mit Dutzenden Verletzten bei einem Rosenmontagszug in Nordhessen hoffen die Fahnder mehr über das Motiv des mutmaßlichen Täters zu erfahren.
  • Fernsehdebatte: Die US-Demokraten liefern sich eine Woche vor dem "Super-Dienstag" eine weitere Auseinandersetzung im TV.

Und Sport wird heute auch gemacht: Der FC Bayern München geht mit klaren Ambitionen in das Champions-League-Duell mit dem FC Chelsea. "Unser Ziel ist, ins Viertelfinale zu kommen", sagte Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge vor dem Achtelfinal-Hinspiel (ab 21 Uhr im Liveticker auf ntv.de).

06:00 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht