Dienstag, 03. März 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:43 Uhr

Das war Dienstag, der 3. März 2020

Liebe Leserinnen und Leser,

das Präsidentschaftsrennen der US-Demokraten geht in die heiße Phase: In gleich 14 Bundesstaaten wird gewählt. Der linke Senator Bernie Sanders gilt zwar als klarer Favorit. Zuletzt war aber Ex-Vizepräsident Joe Biden im Aufwind: Vor dem "Super Tuesday" bekam er die Unterstützung der ausgeschiedenen Bewerber Pete Buttigieg und Amy Klobuchar. Ein dritter wichtiger Kandidat ist Michael Bloomberg, der jetzt erstmals in die Vorwahlen eingreift. Über die Entwicklung können Sie sich in unserem Liveticker informieren.

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Was war heute sonst alles wichtig:

Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend und eine gute Nacht!

22:02 Uhr

Innenministerium twittert über geschlossene Grenze auf Arabisch

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Das Bundesinnenministerium versucht Flüchtlinge und Migranten in der Türkei nun auch durch Mitteilungen in sozialen Netzwerken vom Grenzübertritt nach Griechenland und einer Weiterreise nach Deutschland abzuhalten.

"Wir brauchen Ordnung an der EU-Außengrenze. Wir werden Griechenland mit all unserer Kraft dabei helfen. Die Grenzen Europas sind für die Flüchtlinge aus der Türkei nicht geöffnet und das gilt auch für unsere deutschen Grenzen", twitterte das Innenministerium auf Deutsch, Englisch, Arabisch und Farsi.

21:35 Uhr
Breaking News

Saarbrücken gelingt wilde Pokal-Sensation

Fußballgeschichte geschrieben: Als erster Viertligist jemals steht der 1. FC Saarbrücken nach dem Sieg über Düsseldorf im Halbfinale des DFB-Pokals. Die Fortuna vergibt spät einen Elfmeter und schafft doch noch den Ausgleich in der letzten Minute. Am Ende entscheidet ein dramatisches Elfmeterschießen.

Mehr dazu lesen Sie hier.
21:14 Uhr

Bundeswehr-Soldat schießt aus Versehen zwei Kameraden an

Zwei Bundeswehr-Soldaten sind im Irak bei einer ungewollten Schussabgabe verletzt worden.

Beim Reinigen seines Gewehrs im Unterkunftsbereich des Standortes Tadschi habe sich ein Schuss aus dem G36 eines Soldaten gelöst, teilte das Einsatzführungskommando in Potsdam mit. Der Schuss habe zwei andere deutsche Soldaten jeweils am Bein verletzt. "Die beiden verletzten Soldaten wurden umgehend sanitätsdienstlich versorgt und befinden sich in ärztlicher Behandlung. Die Angehörigen sind informiert."

20:39 Uhr

Nathalie Volk an Krebs erkrankt

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Nathalie Volk bleibt trotz der Diagnose in den USA.

(Foto: imago images/Independent Photo Agency Int.)

Ex-"GNTM"-Kandidatin und Dschungelcamp-Teilnehmerin Nathalie Volk ist laut einem Medienbericht an Krebs erkrankt. Viktoria Volk, die Mutter des 23-jährigen Models, sagte der "Bild": "Bei Nathalie ist im frühen Stadium Krebs im Uterus nachgewiesen worden."

Nathalie sei aktuell in den USA, wo sie studiert. "Sie ist ständig zur Beobachtung bei einem Arzt. Ich hoffe, dass alles gut wird", sagte die Mutter weiter.

20:06 Uhr

Nato will Tausende Soldaten aus Afghanistan abziehen

Die Nato will nach der Unterzeichnung eines USA-Taliban-Abkommens über Wege zum Frieden in Afghanistan ein Viertel ihrer Truppen aus dem Land abziehen. "Wir planen eine Reduzierung von derzeit 16.000 Soldaten auf 12.000 Soldaten", sagte Generalsekretär Jens Stoltenberg dem ZDF. Rund die Hälfte davon seien Nicht-US-Truppen.

Zugleich unterstrich Stoltenberg, Bedingung für den Abzug der Nato-Kräfte sei stets, dass die militant-islamistischen Taliban sich an die Vereinbarungen des Abkommens halten.

19:28 Uhr

Taxi weicht Radfahrer aus und fährt in Fußgängergruppe

Am Hauptbahnhof in München ist ein Taxi in eine Fußgängergruppe gefahren. Vier Personen wurden dabei leicht verletzt. Die Ermittler betonten, dass sie von einem Unfall ausgehen. Demnach versuchte die Taxifahrerin einem Fahrradfahrer auszuweisen. Dabei kollidierte das Auto mit drei Fußgängern, der Radfahrer stürzte. Polizei und Feuerwehr waren mit einem Großaufgebot an der Ecke Bayerstraße/Goethestraße im Einsatz.

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18:52 Uhr

Hubschrauber birgt anderen Hubschrauber

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Die Rotorblätter mussten vor der Bergung abmontiert werden.

(Foto: Feuerwehr Velbert)

Spektakuläre Bergungsaktion in Nordrhein-Westfalen: Ein Lastenhubschrauber in Velbert musste einen nicht mehr flugfähigen anderen Hubschrauber von einer Wiese holen.

  • Der fünfsitzige Schulungshubschrauber der Bundespolizei musste zuvor wegen technischer Probleme landen.
  • Der Lastenhubschrauber zog den etwa eine Tonne schweren anderen Hubschrauber mit einem Seil hoch und setzte auf einer Straße ab. Dort wurde er auf einen Tieflader geladen.
  • Im Einsatz war außerdem ein dritter Hubschrauber - um die Aktion zu filmen.
  • Die drei rund vier Meter langen, etwa je 35 Kilogramm schweren Rotorblätter schraubten Fachleute vor der Bergung aus Sicherheitsgründen ab. Bundespolizisten mussten sie zu Fuß zum Lastwagen schleppen.
18:20 Uhr

Seehofer: Unsere Grenze ist nicht geöffnet für Flüchtlinge aus Türkei

Bundesinnenminister Horst Seehofer unterstützt den Kurs Griechenlands, das Migranten und Flüchtlinge an seiner Grenze stoppt.

"Ich habe sehr deutlich heute in der Fraktion gesagt, dass die Grenzen Europas nicht geöffnet sind für diese Flüchtlinge aus der Türkei und das gilt auch für unsere Grenze", sagte Seehofer nach einer Sitzung der Unionsfraktion in Berlin.

Auf die Frage, ob er in diesem Punkt mit Bundeskanzlerin Angela Merkel übereinstimme, antwortete er: "Wir sind ständig im Kontakt miteinander". Er und die Kanzlerin arbeiteten in dieser Krise "im Gleichschritt". Wichtig sei, dass sich Zustände wie während der Flüchtlingskrise 2015 nicht wiederholten.

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17:52 Uhr

Letzte Ebola-Patientin im Kongo verlässt Klinik

Bei der Ebola-Epidemie im Kongo ist nach Auskunft der Weltgesundheitsorganisation WHO die letzte Patientin entlassen worden. Sie war im ostkongolesischen Beni behandelt worden. "Die Feier in Beni ist eine gute Nachricht und das Ergebnis außerordentlich harter Arbeit des medizinischen Personals im Kongo", heißt es in einer Erklärung der WHO. Allerdings warnt die Organisation zugleich davor, dass damit das Risiko möglicher weiterer Fälle noch nicht gebannt ist.

  • Ein Ebola-Ausbruch gilt laut WHO erst als vorbei, wenn es 42 Tage lang keinen neuen Fall gegeben hat.
  • Die Seuche wütet seit Mitte 2018 im Osten des Kongo. Mehr als 3300 Menschen infizierten sich, mehr als 2200 starben. Zuletzt wurde laut WHO am 17. Februar ein Ebola-Fall in der Provinz Nord-Kivu gemeldet.
  • Der Kampf gegen Ebola ist besonders schwierig, weil kämpferische Auseinandersetzungen in dem Gebiet den Einsatz des medizinischen Personals immer wieder behindern.

17:33 Uhr
Breaking News

München bekommt Zuschlag für die nächste Automesse IAA

München hat den Zuschlag für die Internationale Automobilausstellung (IAA) erhalten. Das hat der Branchenverband VDA in Berlin entschieden. Damit gehen Berlin und Hamburg leer aus, die ebenfalls in der Endauswahl waren.

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17:15 Uhr

Feuerwehrmann rückt aus - zu Brand im eigenen Haus

Zu einem Brand in seinem eigenen Haus ist ein Feuerwehrkommandant in Belgien ausgerückt - zunächst ohne es zu wissen. "Es gab ein Feuer in der Rysselhofstraße, aber es stand keine Nummer dabei", erzählte Feuerwehrmann Patrick Goossens dem flämischen Sender VRT.

  • "Um nichts in der Welt hätte ich gedacht, dass es um meine eigene Wohnung geht."
    Das habe er erst gemerkt, als er sich die Ortsangabe in Kaprijke näher ansah.
  • "Es kommt einem schon sehr komisch vor, wenn man zur eigenen Wohnung fährt, weil sie in Flammen steht", sagte er.
  • Erst nach vier Stunden war der Brand gelöscht. Ein Gebäudeteil brannte völlig aus, das Dach stürzte ein.
  • Glücklicherweise war das Haus zum Zeitpunkt des Brandes unbewohnt: Der Feuerwehrmann und seine Freundin, die dort jahrelang wohnte, hatten es gerade zu einem Ferienhaus umgebaut. Bereits gebuchten Gästen müssen sie nun absagen.
17:05 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:34 Uhr

Jugendlicher tot in Wohnung von Bekanntem entdeckt

Im niedersächsischen Celle ist ein 13-Jähriger in der Wohnung eines 18-jährigen Bekannten tot entdeckt worden.

  • Die Todesursache sei bislang noch unklar, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Spuren von Gewalteinwirkung weise die Leiche nicht auf. Ermittlungen laufen.
  • Der Junge wurde am Montagabend in Celle von seinem Vater als vermisst gemeldet, als er nicht verabredungsgemäß nach Hause kam. Suchmaßnahmen und die Überprüfung von möglichen Kontaktadressen blieben erfolglos.
  • Nähere Angaben zu den Zusammenhängen und zu möglichen Hintergründen machten die Beamten nicht. Das Obduktionsergebnis stand noch aus.
16:09 Uhr

EU-Ratschef Michel lobt griechische Grenzschützer

EU-Ratschef Charles Michel hat das Vorgehen der griechischen Grenzschützer an der EU-Außengrenze zur Türkei ausdrücklich gelobt.

Er wolle seine volle Unterstützung für all das zum Ausdruck bringen, was die Sicherheitskräfte und die Regierung in den vergangenen Tagen getan hätten, sagte Michel bei einem Besuch vor Ort. "Was ihr tut, ist wichtig für Griechenland. Es ist auch entscheidend für die Zukunft der Europäischen Union." Selbstverständlich sei es auch wichtig, verhältnismäßig zu handeln und die menschliche Würde sowie Völkerrecht zu respektieren.

16:07 Uhr
Breaking News

US-Notenbank senkt überraschend Leitzins

Die US-Notenbank hat wegen des Coronavirus überraschend den Leitzins gesenkt. Er liege nun in der Spanne von 1,0 bis 1,25 Prozent - ein halber Prozentpunkt weniger als zuletzt.

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15:54 Uhr

Frankreich beschlagnahmt alle Schutzmasken

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus greift Paris zu ungewöhnlichen Maßnahmen: Der französische Staat beschlagnahmt alle Atemschutzmasken.

"Wir beschlagnahmen alle Vorräte sowie die Produktion von Schutzmasken", verkündete Präsident Emmanuel Macron auf Twitter.

Die Masken sollen nach seinen Angaben an das Gesundheitspersonal und mit dem Virus infizierte Franzosen verteilt werden.

Mehr zur Coronavirus-Epidemie im Liveticker.

15:38 Uhr

Dobrindt: Keine Chance, nach Deutschland zu kommen

CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt hat angesichts der Flüchtlingssituation in Syrien und der Türkei davor gewarnt, von Deutschland aus Aufnahmesignale zu senden.

  • Vielmehr müsse man zum Ausdruck bringen, dass es falsch sei, sich jetzt auf den Weg nach Deutschland zu machen. Es müsse deutlich werden, dass es keine Chance gebe, nach Deutschland zu kommen, sagte Dobrindt in Berlin.
  • Der CSU-Politiker warf den Grünen vor, geradezu "verantwortungslos" bei den Flüchtlingen "falsche Hoffnungen" zu wecken. Äußerungen von Grünen-Politikern, die einen deutschen Alleingang bei der Aufnahme von Flüchtlingen signalisierten, klängen so, als ob man aus der Flüchtlingskrise von 2015 nichts gelernt habe.
  • Es gelte jetzt, das Flüchtlingsabkommen mit der Türkei zu stabilisieren. Dabei müsse man auch über die Finanzmittel für die Türkei reden.
15:21 Uhr

Mindestens neun Tote nach Tornado in Tennessee

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Verwüstung in Nashville.

(Foto: AP)

Im US-Bundesstaat Tennessee sind infolge eines Tornados mehrere Menschen ums Leben gekommen und schwere Schäden entstanden.

Die Behörden rund um die Stadt Nashville sprachen zunächst von neun Toten, wie der örtliche Fernsehsender WKRN berichtete. Viele Menschen sind noch als vermisst gemeldet. Zahlreiche Häuser und Gebäude waren demnach schwer beschädigt, viele Bäume umgeknickt und Zehntausende Haushalte ohne Strom.

14:51 Uhr

Video zeigt brutalen Einsatz gegen Flüchtende

Nachdem die Türkei die Grenzen geöffnet hat, gehen Griechenlands Grenzschützer mit aller Härte gegen Geflüchtete und Migranten vor. Ein von der türkischen Regierung veröffentlichtes Video zeigt, wie die griechische Küstenwache auf ein Flüchtlingsboot einschlägt und Warnschüsse abgibt.

 

14:20 Uhr

"Gorch Fock" bereitet Marine weiter Probleme

Kurz vor Weihnachten 2020 soll die Instandsetzung der "Gorch Fock" eigentlich vollzogen sein. Doch rund um das Segelschulschiff gibt es nun eine weitere negative Episode.

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Offenbar gibt es erneut Komplikationen bei der Fertigstellung der "Gorch Fock".

(Foto: imago images / TheYachtPhoto.com)

  • Die Auslieferung an die Marine verzögert sich weiter bis Ende Mai 2021. Auf diesen neuen Abgabetermin haben sich die Deutsche Marine und die Lürssen-Werft in Bremen geeinigt, wie die Werft mitteilte.
  • Ursprünglich sollte das generalüberholte Segelschiff Ende Dezember 2020 abgeliefert werden.
  • Grund für neuerliche Verzögerung seien Probleme bei der Feststellung der Hochseefähigkeit des Schiffes.
  • Zuvor hatten bereits die exorbitant gestiegenen Sanierungskosten für Aufsehen gesorgt - statt ursprünglich geplanter 10 Millionen Euro sollen diese nun bei 135 Millionen Euro liegen.
13:53 Uhr

Merkel telefoniert mit Putin zur Syrien-Krise

Die Entwicklungen um die hart umkämpfte nordsyrische Rebellenhochburg Idlib werden auch in Berlin mit Sorge verfolgt. Kanzlerin Angela Merkel hat sich nun abermals eingeschaltet.

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Die Gefechte um die Milizenhochburg Idlib verschärfen sich.

(Foto: REUTERS)

  • Merkel hat wegen der Syrien-Krise mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin telefoniert, wie der Kreml mitteilte.
  • In dem Telefonat hätten beide die Hoffnung geäußert, dass es bei dem Treffen Putins mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan Ergebnisse für eine Lösung des Konflikts gebe.
  • Putin und Erdogan wollen sich am Donnerstag in Moskau treffen.
  • Die Türkei unterstützt im syrischen Bürgerkrieg islamistische Rebellen, der syrische Präsident Baschar al-Assad dagegen wird von Russland unterstützt.
13:27 Uhr

IAA zieht offenbar nach München

Fast 70 Jahre lang hat Frankfurt am Main die Internationale Automobilausstellung IAA ausgerichtet. Wegen abnehmendem Interesses sucht die Messe neuen Pep – und zieht wohl nach Bayern um.

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Die IAA findet künftig wohl in der Heimat von BMW statt.

(Foto: imago images/Future Image)

  • Der Automobilverband (VDA) wolle die IAA künftig in München ausrichten, berichtet der "Tagesspiegel" unter Berufung auf Industriekreise.
  • Demnach sei München im Vergleich zu den Mitbewerbern Berlin und Hamburg die wirtschaftlich stärkste Region.
  • Zudem erhalte die Autoschau in der bayerischen Landeshauptstadt "die nötige politische Unterstützung".
  • Auch aus dem Umfeld von VW war am Morgen zu vernehmen, dass man sich im Konzern München als Standort sehr gut vorstellen könne.
  • Der VDA will noch heute entscheiden, wo die IAA ab 2021 stattfindet.
12:59 Uhr

Bätzing ist Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz

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Georg Bätzing aus Limburg wird Nachfolger von Kardinal Reinhard Marx.

(Foto: imago images/epd)

Der Limburger Bischof Georg Bätzing ist neuer Vorsitzender der katholischen Deutschen Bischofskonferenz. Der 58-Jährige setzte sich bei der Wahl auf der Frühjahrsvollversammlung der Bischöfe in Mainz durch, wie mehrere Medien übereinstimmend berichten. Damit wird Bätzing Nachfolger des Münchner Kardinals Reinhard Marx, der sich unter anderem aus Altersgründen nicht mehr zur Wahl stellte.

12:43 Uhr

Söder kritisiert Erdogan für Drohungen an EU scharf

Die angespannte Situation an der griechisch-türkischen Grenze ruft auch CSU-Chef Markus Söder auf den Plan. Der bayerische Ministerpräsident hat den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan für dessen Grenzöffnungs-Drohungen an die EU scharf kritisiert.

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Söder forderte ein klares Signal, dass die EU-Außengrenzen weiterhin geschützt werden.

(Foto: imago images/Marja)

  • Söder nannte es inakzeptabel, dass die Türkei mit dem Schicksal von Menschen offensichtlich eigene Interessen durchsetzen wolle: "Das kann man nicht akzeptieren. Da muss man auch deutlich Klartext reden", sagte Söder.
  • Zugleich betonte er, dass die Grenzen "nicht plötzlich offen, ohne jede Kontrolle" seien, wie es mancherorts suggeriert werde.
  • Söder forderte zudem, dass die Außengrenzen "gesichert und stabil bleiben" müssten.
  • Deshalb müsse man Griechenland finanziell und personell unterstützen - bei der humanitären Herausforderung und beim Grenzschutz.
12:40 Uhr
Breaking News

Leipziger Buchmesse wird wegen Coronavirus abgesagt

Die Leipziger Buchmesse wird wegen der Ausbreitung des Coronavirus abgesagt. Das haben Messeleitung und Stadtspitze entschieden, wie eine Sprecherin der Buchmesse mitteilte.

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12:16 Uhr

"Prince Charming" räumt Grimme-Preis ab

Premiere für TVNOW: Der Streamingdienst der Mediengruppe RTL hat erstmals einen Grimme-Preis ergattert – mit "Prince Charming".

  • Die Jury zeichnete Deutschlands erste Gay-Dating-Show mit dem Preis in der Kategorie "Unterhaltung" aus.
  • Zur Begründung hieß es, die Sendung biete "nicht nur tolle, emotionale Fernsehunterhaltung", sondern sei "auch eine neue Art von Märchen".
  • Der undotierte Grimme-Preis zeichnet Fernsehsendungen und -leistungen aus, die als vorbildlich bewertet werden.
  • Ab 20. April 2020 kommt die erste Staffel von "Prince Charming" auf Vox und somit im Free-TV.
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11:50 Uhr

Schuhbeck verliert seinen Michelin-Stern

Das Kochen hat er wohl nicht verlernt, dennoch muss Alfons Schuhbeck nun vorerst ohne Michelin-Stern auskommen.

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Schuhbeck ist vorerst kein Sternekoch mehr.

(Foto: imago images / Sven Simon)

  • Weil er sein Münchner Gourmet-Restaurant "Alfons" im Januar geschlossen hatte, hat der 70-jährige Schuhbeck seinen Stern verloren, wie der Guide Michelin mitteilte.
  • Die Schließung des sogenannten Fine-Dining-Restaurants wurde für eine konzeptionelle Neuausrichtung vorgenommen.
  • Nach einer Wiedereröffnung werde der Laden laut Michelin aber wieder unter die Lupe genommen.
  • Die Michelin-Sterne werden jeweils für ein Jahr verliehen.
11:24 Uhr

Polizei geht mit Razzien gegen Hooliganszene im Ruhrgebiet vor

Auch im Ruhrgebiet gab es heute Morgen eine Menge Blaulicht und Masken sowie Kartons tragende Polizisten zu beobachten - bei einer Großrazzia in sechs Städten.

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In mehreren Ruhrgebiets-Städten hat es eine Großrazzia gegeben.

(Foto: imago/Deutzmann)

  • Insgesamt gab es 31 Durchsuchungen, wie die Polizei in Oberhausen mitteilte.
  • Die meisten davon betrafen Oberhausen, dort gab es demnach 20 Einsätze.
  • Weitere Durchsuchungen gab es in Essen, Wesel, Bochum, Borken und Duisburg.
  • Bislang unbestätigten Berichten zufolge richtete sich die Aktion gegen Fußball-Hooligans.
11:20 Uhr
Breaking News

Berlin hat erstmals ein Drei-Sterne-Restaurant

Die Tester des Gourmetführers Guide Michelin haben mit dem Berliner "Rutz" erstmals ein Restaurant in der Hauptstadt mit drei Sternen bewertet. Das geht aus dem jüngsten Guide Michelin hervor. Bon Appétit.

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10:54 Uhr

Immer mehr Banken wälzen Negativzinsen auf Kunden ab

Wenn das Konto sich von allein auffrisst: Immer mehr Banken und Sparkassen geben offenbar ihre Negativzinsen an einen Teil der Privatkunden weiter.

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Vor der Schlachtung des Sparschweins lohnt ein Blick auf die Zinslage der heimischen Bank.

(Foto: picture alliance / dpa)

  • Seit der letzten Zinssenkung der Europäischen Zentralbank (EZB) vor knapp sechs Monaten habe sich die Zahl der Institute auf mindestens 61 mehr als vervierfacht, wie aus einer Auswertung des Vergleichsportals Verivox hervorgeht.
  • Das Vergleichsportal wertete die im Internet veröffentlichten Preisaushänge von rund 800 Banken und Sparkassen mit dem Fokus auf Tagesgeldkonten aus.
  • Die EZB hatte Mitte September 2019 den Strafzins auf 0,5 Prozent verschärft, den Finanzinstitute zahlen müssen, wenn sie Geld bei der Notenbank parken.
10:12 Uhr

Polizei führt Razzia gegen vietnamesische Schleuser durch

Die deutschen Sicherheitsbehörden sind heute besonders umtriebig: Neben den bundesweiten Razzien gegen Neonazis ist die Bundespolizei auch gegen vietnamesische Schleuser vorgegangen.

  • Mehrere Objekte in Berlin, Baden-Württemberg, Niedersachsen, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz und Hessen wurden durchsucht, wie die Bundespolizei mitteilte.
  • Insgesamt waren 700 Polizisten im Einsatz.
  • Die Ermittlungen richten sich gegen 13 Beschuldigte, die seit Dezember 2018 mindestens 155 Vietnamesen nach Deutschland eingeschleust haben sollen.
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09:47 Uhr

US-Talkmaster James Lipton ist tot

Fast 25 Jahre lang moderierte James Lipton die beliebte US-Talkshow "Inside the Actors Studio", die 21 Mal für den US-Fernsehpreis Emmy nominiert war. 2018 verkündete er seinen Rücktritt. Nun ist der Moderator gestorben. Wie seine Ehefrau Kedakai Mercedes Lipton der "New York Times" und dem "Hollywood Reporter" mitteilte, erlag der 93-Jährige in New York einem Krebsleiden.

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09:13 Uhr

Behörden starten nächste bundesweite Neonazi-Razzia

Nach den Razzien gegen die "Gruppe S" wollen die Sicherheitsbehörden nun die Vereinigung "Aryan Circle Germany" hochnehmen.

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Die Sicherheitsbehörden sind in Schleswig-Holstein zu einer Razzia gegen mutmaßliche Mitglieder einer rechtsextremistischen Vereinigung ausgerückt.

(Foto: picture alliance / dpa)

  • Die Razzien liefen in Schleswig-Holstein sowie Niedersachsen und Hessen, wie das schleswig-holsteinische Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft Flensburg mitteilten.
  • Demnach richten sich die Durchsuchungen gegen insgesamt zwölf Personen, die "Aryan Circle Germany" gegründet haben sollen, um rassistisch motivierte Körperverletzungen und Sachbeschädigungen zu begehen.
  • Gegen die Beschuldigten im Alter zwischen 19 und 57 Jahren wird den Angaben zufolge wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung ermittelt.
Mehr dazu lesen Sie hier.
09:04 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:44 Uhr

Queen soll Harry royale Rückkehr angeboten haben

Eines ist sicher: Nach dem sogenannten Megxit war die britische Königin Elizabeth II. not amused. In einem Treffen mit ihrem Lieblingsenkel Harry (der ehemalige Prinz) soll ihre Majestät nun aber versöhnliche Töne anklingen lassen haben.

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Harry und seine Oma haben sich offenbar ausgesprochen.

(Foto: imago/Starface)

  • Er sei "jederzeit herzlich willkommen, wenn er sich dazu entscheide, dem Königshaus wieder beizutreten", soll die Queen laut der "Sun" bei dem Termin am Sonntag zu Harry gesagt haben.
  • Demnach akzeptiere sie dessen Entscheidung, mit seiner Frau Meghan nach Nordamerika zu ziehen.
  • Zuvor soll die Queen gesagt haben: "Du wirst sehr geliebt und bist hier immer willkommen."
  • Medienberichten zufolge soll Harry persönlich um das Friedensgespräch auf Schloss Windsor gebeten haben.
08:02 Uhr

Karstadt-Kaufhof-Chef Benko erklärt Ende des Stellenabbaus

Seit gut einem Jahr stemmen sich die Warenhausketten Karstadt und Kaufhof gemeinsam gegen das Aussterben. Der nach der Fusion eingeleitete Stellenabbau ist laut Eigentümer René Benko abgeschlossen.

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Der Zusammenschluss von Karstadt und Kaufhof gilt als letzte Chance für das Warenhausmodell.

(Foto: imago images/Nikita)

  • "Die Zeit des Stellenabbaus bei Karstadt ist schon länger vorbei, aber auch bei Kaufhof sind wir de facto durch den gesamten Stellenabbau durch", sagte der österreichische Immobilienunternehmer der "Rheinischen-Post"-Mediengruppe.
  • Demnach hätten die knapp 30.000 verbliebenen Beschäftigten von Galeria Karstadt Kaufhof nun einen stabilen Arbeitgeber.
  • Benko bekräftigte, er sei überzeugt, dass auch in Zukunft "eine moderne Form von einem Warenhaus wesentliche Funktionen in der Entwicklung von Innenstädten" haben werde.
07:49 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

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ob der Juchtenkäfer bei Stuttgart 21, Fledermäuse an der Waldschlösschenbrücke oder schlicht Kröten am Straßenrand - sie alle führen vor Augen, dass viele Lebewesen besonderen Schutz verdienen. Und deshalb ist heute der Tag des Artenschutzes. Wieso eigentlich nicht jeden Tag? Ein Hoch auf die Käfer, Braunbrustigel und sonstigen animalischen Tausendsassas dieser Welt!

Neben dem stärkeren Bewusstsein für Artenschutz und den Entwicklungen rund um das Coronavirus, die wir für Sie auch im Liveticker abbilden, beschäftigen uns heute diese Themen:

  • Um sich ein Bild von der Lage an der griechischen Grenze zur Türkei zu machen, besuchen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, EU-Ratschef Charles Michel und der Präsident des Europaparlaments, David Sassoli, die Region, wo rund 13.000 Migranten ausharren.
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    Kardinal Marx steht für eine zweite Amtszeit als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz nicht mehr zur Verfügung.

    (Foto: imago images/ULMER Pressebildagentur)

    Bei ihrer Frühjahrs-Vollversammlung in Mainz wählt die katholische Deutsche Bischofskonferenz einen neuen Vorsitzenden. An der Wahl beteiligen sich 68 Bischöfe.
  • Die Präsidentschaftsbewerber der US-Demokraten treten gleich in 14 Bundesstaaten bei Vorwahlen gegeneinander an. Am sogenannten Super Tuesday wird rund ein Drittel aller Delegiertenstimmen zur Kür des Präsidentschaftskandidaten vergeben.
  • Das Grimme-Institut gibt ab 11 Uhr die Träger des 56. Grimme-Preises für Qualitätsfernsehen bekannt.
  • Ebenfalls ab 11 Uhr verkündet der Restaurantführer Guide Michelin die neuesten deutschen Träger der berühmten Sterne.
  • Im Viertelfinale des DFB-Pokals duellieren sich erst Viertligist 1. FC Saarbrücken und Erstligist Fortuna Düsseldorf (ab 18.30 Uhr auf Sky und im Liveticker bei ntv.de), dann empfängt der FC Schalke 04 den Rekord-Pokalsieger FC Bayern München (ab 20.45 Uhr auf ARD und im Liveticker bei ntv.de).
  • Und für die zweite Auflage der Nations League werden ab 18 Uhr die Gruppen ausgelost - dem nur in Topf 4 der Liga A platzierten DFB-Team drohen schwere Gegner.

Bleiben Sie gesund und kommen Sie wohlbehalten durch den Dienstag! Mein Name ist Christoph Rieke und ich begleite Sie zunächst durch den "Tag".

07:26 Uhr

Kuban fordert Thüringen-CDU zu Abwesenheit bei MP-Wahl auf

Nach dem Wahldebakel Anfang Februar in Thüringen wählt der Erfurter Landtag morgen einen neuen und bestenfalls sattelfesteren Ministerpräsidenten. Der Vorsitzende der Jungen Union, Tilman Kuban, hat die Abgeordneten der CDU aufgefordert, bei der Wahl den Plenarsaal zu verlassen.

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Kuban will bei der Ministerpräsidentenwahl in Thüringen keine CDU-Politiker im Plenum sehen.

(Foto: imago images/Sammy Minkoff)

  • "Unser Beschluss lässt keine Zusammenarbeit mit AfD oder Linkspartei zu - auch keine indirekte", sagte Kuban der Funke-Mediengruppe.
  • Mit Blick auf die beiden Kandidaten, Linke-Politiker Bodo Ramelow und Björn Höcke von der AfD, forderte Kuban seine Parteifreunde auf, "zur Wahl den Plenarsaal verlassen".
  • Beteiligten sich die CDU-Abgeordneten an der Wahl, "könnte die AfD sie erneut austricksen, wenn deren Abgeordnete in geheimer Wahl vier Stimmen für Ramelow abgeben und anschließend mit dem Finger auf die Union zeigen", warnte der Vorsitzende der CDU/CSU-Nachwuchsorganisation.
06:59 Uhr

Gefährlicher Vulkan Merapi spuckt Asche

Aus der Ferne sind solche Bilder immer beeindruckend. Doch in unmittelbarer Nähe des Vulkans Merapi auf der indonesischen Insel Java ist den Menschen wohl mulmig zumute.

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Der Merapi auf Java ist etwa 2900 Meter hoch.

(Foto: AP)

  • Der als gefährlich geltende Vulkan hat eine Aschesäule ausgeschleudert, die etwa sechs Kilometer hoch in den Himmel ragte.
  • Der Ausbruch habe mehr als sieben Minuten gedauert, teilte die Geologie- und Katastrophenschutzbehörde mit.
  • Für den Vulkan galt die dritthöchste Alarmstufe, weshalb sich die Anwohner außerhalb einer Drei-Kilometer-Zone bewegen sollten.
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06:32 Uhr

MAD stuft 14 Bundeswehr-Angehörige als Extremisten ein

Als Staatsbürger in Uniform sollen Soldaten der Bundeswehr für die Werte des Grundgesetzes einstehen. Der Militärische Abschirmdienst (MAD) sieht dies allerdings nicht bei allen Militärangehörigen gegeben.

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Der MAD führt 14 Bundeswehrleute als Extremisten.

(Foto: imago images / photothek)

  • Im vergangenen Jahr hat der MAD 14 Soldaten und Beschäftigte der Bundeswehr als Extremisten eingestuft.
  • Das geht aus dem ersten Jahresbericht des Militärgeheimdienstes hervor, der dem Bundestag übermittelt wurde.
  • Demnach gehören acht Rechtsextremisten, vier Islamisten und zwei sogenannte Reichsbürger/Selbstverwalter zu der genannten Gruppe.
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06:11 Uhr

Der März fremdelt noch mit dem Frühling

Heute geht es Richtung Eifel und Hunsrück sowie Schwarzwald und Alpen mit Werten um den Gefrierpunkt und Glättegefahr los. In den westlichen Mittelgebirgen durch gefrierende Nässe, im Süden durch Schnee. Ansonsten liegen die Frühwerte meistens bei 2 bis 5 Grad.

Dabei ist es vormittags vor allem im Westen und Nordwesten freundlich und trocken. Im großen Rest geht es wechselhaft oder wolkig mit Schauern weiter, die oberhalb von rund 500 Metern in Schnee übergehen. Und auch von der Eifel bis rauf zur Nordsee wird es ab dem Mittag unbeständiger mit Regen und Schnee im Bergland.

Denn die Temperaturen sind im Vergleich zu gestern nochmals kühler und passen ziemlich gut in den jahreszeitlichen Durchschnitt mit 2 Grad an den Alpen und 9 Grad am Niederrhein. 

ntv-Meteorologe Björn Alexander

ntv Meteorologe Björn Alexander

Die weiteren Aussichten: Morgen und am Donnerstag nach wie vor durchwachsen oder grau mit Schnee, Schneeregen oder Regen bei meist 3 bis 10 Grad. Der Freitag zeigt sich ebenfalls wechselhaft und bei 4 bis 9 Grad sind in den Lagen oberhalb von rund 500 Metern weitere Schneeschauer unterwegs. Erst zum Wochenende wird es etwas milder. Ihr Björn Alexander

05:59 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht