Dienstag, 08. Juni 2021Der Tag

Heute mit Kristin Hermann und Alexander Schultze
22:25 Uhr

Das war Dienstag, der 8. Juni 2021

Liebe Leserinnen und Leser, ich hoffe, Sie haben einen ereignisreichen Tag gehabt und ihn - egal ob bei Sonne oder Regen - genießen können. Und wenn Sie die Meldungen des Tages nicht in der ntv-App verfolgen konnten, dann habe ich hier noch die wichtigsten Schlagzeilen dieses Dienstags für Sie auf einen Blick:

Ich verabschiede mich nun in den Feierabend und wünsche Ihnen eine erholsame Nacht!

22:03 Uhr

Steffen Seibert löscht Impf-Werbevideo nach Hetze durch Arzt

Die Bundesregierung wirbt weiterhin intensiv für die Impfkampagne. Dazu wurde auch ein Video des Arztes Al-Saidi auf dem Twitter-Account von Regierungssprecher Steffen Seibert veröffentlicht, der Menschen auf Arabisch anspricht, sich doch impfen zu lassen. Problem: So lobenswert die Werbung für die Impfkampagne ist, so fragwürdig sind manche Inhalte, die der Arzt über sein Facebook-Profil verbreitet. Er spricht dort von der Vertreibung der Zionisten und teilt Fotos eines bewaffneten Arms der Hamas.

Im Laufe des Tages verschwand der Tweet. Regierungssprecher Steffen Seibert entschuldigte sich, dass die Äußerungen des Arztes auf Facebook zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Videos nicht bekannt waren. Das Video würde nicht weiter verbreitet.

21:23 Uhr

Renitenter Autofahrer verhindert Landung von Kampfjets der Bundeswehr

Der Vorfall liegt bereits einige Tage zurück, aber er ist daher nicht minder pikant: Die Bundeswehr führte am 25. Mai im niedersächsischen Nordhorn mit mehreren Kampfjets eine Übung durch, als ein ungebetener Gast diese torpedierte. Ein Autofahrer befuhr das militärische Sperrgebiet, nachdem eine Schranke einen Moment zu lange offen stand. Er ignorierte konsequent Hinweise auf sein Fehlverhalten sowie Warnschilder. Aus dem Grund konnten die Jets nicht landen, sondern durften Extrarunden drehen, bis der Autofahrer von Soldaten vom Gelände eskortiert wurde. Ob der Mann am Ende nur seiner Kritik am Übungsplatz Ausdruck verleihen wollte, ist offen. Ihm drohen in jedem Fall strafrechtliche Konsequenzen.

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20:53 Uhr

Apple und Google sperren Attila Hildmanns Telegram-Kanal

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Diesen Hinweis bekommen Telegram-Nutzer, wenn sie über die App Attila Hildmanns Kanal aufsuchen.

Verschwörungsideologe Attila Hildmann muss sich wohl ein neues Sprachrohr suchen. Apple und Google haben seinen Telegram-Kanal gesperrt. Dies gilt zwar nur für die Nutzer, die sich die Telegram-App heruntergeladen haben, aber der Großteil seiner mehr als 100.000 Follower dürfte ab sofort wohl diesen Hinweis zu lesen bekommen:

Wie die Unternehmen die Sperre begründen und ob und wann sie womöglich aufgehoben wird, steht in den Sternen.

Fakt ist, dass Hildmann sich innerhalb der letzten anderthalb Jahre massiv radikalisierte, Verschwörungsideologie verbreitete, gegen Homosexuelle und Juden hetzte und mehrfach zum Umsturz des Systems aufrief.

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20:36 Uhr

20:36 Renault drohen Millionenzahlungen nach möglichem Abgas-Skandal

Vorwürfe bei den Abgaswerten geschummelt zu haben gibt es nicht nur gegen deutsche Autobauer. In Frankreich gibt es seit mehr als vier Jahren Ermittlungen gegen Renault. Der Autobauer weist die Anschuldigen zwar vehement zurück, konnte aber nicht verhindern, dass die Justiz nun ein Strafverfahren eingeleitet hat.

Nach Angaben von Renault habe man sich stets sowohl an französische als auch an europäische Vorgaben für die Abgaswerte gehalten. Eine betrügerische Software kam zudem nicht zum Einsatz. dennoch muss der Autobauer eine Kaution von 20 Millionen Euro für mögliche Entschädigungen und Strafzahlungen hinterlegen und eine Bankgarantie über 60 Millionen Euro vorweisen können, um mögliche Schäden auszugleichen.

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19:58 Uhr

Die Videos des Tages

19:46 Uhr

Zwei Tote bei Absturz eines Leichtflugzeugs in Hessen

Nahe der hessischen Stadt Gelnhausen ist ein Leichtflugzeug abgestürzt, dabei kamen bei Insassen ums Leben. Polizei und Feuerwehr können noch keine Angabe zum Hergang des Unfalls machen. Es wird vermutet, dass das Flugzeug im Landeanflug auf den nahegelegenen Flughafen war und dabei abstürzte. Die Sprengladungen der Fallschirme seien in jedem Fall wohl nicht ausgelöst worden, teilten die Ermittler mit.

Bei den Opfern handelt es sich um einen 53-Jährigen aus Wächtersbach und einen 67-Jährigen aus dem unterfränkischen Alzenau. Glück im Unglück gab es dennoch, da das Flugzeug nahe der Autobahn 66 verunglückte und dort nicht noch größeren Schaden mit weiteren Opfern anrichten konnte.

19:07 Uhr

Das sind die acht Promipaare im "Sommerhaus der Stars"

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Im Vorjahr setzten sich die TV-Auswanderer Caroline und Andreas Robens im "Sommerhaus der Stars" durch.

(Foto: picture alliance/dpa/TVNOW)

Es wird wieder turbulent auf RTL: Der Sender gibt die Kandidaten für die sechste Staffel des Reality-Formats "Sommerhaus der Stars" bekannt. Mit dabei ist Moderatoren-Ikone Mola Adebisi (48) vom einstigen Musiksender Viva mit seiner Partnerin Adelina Zilai (33). Das Unternehmerpaar Elisabeth Marie Hofbauer (25) und Benjamin Ryan Melzer (34) ist ebenso dabei. Melzer gelangte zudem als Transgender-Model zu einiger Bekanntheit. Eine Premiere gibt es auch: So ist mit "Unter Uns"-Star Lars Steinhöfel (35) und Dominik Schmitt (31) das erste homosexuelle Paar im Format zu sehen.

Die weiteren Paare sind: Schauspielerin Michelle Monballijn (42) und der Reality-TV-Star Mike Cees-Monballijn (33); die "Goodbye Deutschland"-Auswanderer Peggy Jerofke (45) und der Gastronom Stephan Jerkel (53); der Schauspieler und Theaterregisseur Roland Heitz (63) und die Schauspielerin und Musicaldarstellerin Janina Korn (37); das Reality-TV-Paar ("Love Island") Samira Cilingir (24) und Yasin Cilingir (30) sowie Partyschlagersänger Almklausi (52) und seine Frau Maritta (35).

Die Paare leben gemeinsam in einem Bauernhaus in Bocholt. Sie treten in Spielen gegeneinander an. Die Paare nominieren sich gegenseitig und wählen sich so aus dem Haus bis am Ende das Siegerpaar feststeht.

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18:50 Uhr

Diebe klauen nachts 900 Kilogramm Kirschen

Darf's a bisserl mehr sein? Das dachten sich offenbar Diebe in der Gemeinde Riegel, nördlich von Freiburg. Sie "pflückten" in der Nacht von Freitag auf Samstag illegal 900 Kilogramm Kirschen von Bäumen an einer Straße und entkamen mit der fruchtigen Beute, wie die Polizei mitteilte.

Der Schaden wird auf mehr als 5000 Euro geschätzt. Die Polizei fahndet nun akribisch nach den dreisten, aber zumindest fleißigen Kirschdieben. Die Beamten suchen Zeugen, die verdächtige Beobachtungen machten oder Hinweise zu den Obstdieben und dem nächtlichen Treiben geben können.

18:29 Uhr

Israel wollte mit Luftschlag gegen Bürogebäude "Iron Dome" sichern

Die Attacke auf ein Bürogebäude in Gaza-Stadt Mitte Mai brachte Israel erhebliche internationale Kritik ein. Nicht zuletzt, weil sich in dem zerstörten Haus Räumlichkeiten der amerikanischen Nachrichtenagentur Associated Press (AP) und des katarischen TV-Senders Al-Dschasira befanden. Zivilisten seien zwar vorab gewarnt worden, zu Schaden kam wohl niemand. Dennoch erhoben die Journalisten schwere Vorwürfe.

Israels Militär begründet den Luftangriff nun damit, dass sich in dem Gebäude Technologie befunden hätte, mit deren Hilfe die islamistische Hamas das Raketenabwehrsystem "Iron Dome" hätte stören können. Dieses ist jedoch die wichtigste Verteidigungsmöglichkeit Israels gegen Raketenangriffe aus Gaza.

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18:12 Uhr

Arabella Kiesbauer: Aus Talk Queen wird Crime Queen

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Auf dem Weg zu einer Abendveranstaltung: Arabella Kiesbauer 1995.

(Foto: picture alliance / United Archives)

Arabella Kiesbauer war besonders in den 90er Jahren mit dem nach ihr benannten Nachmittagstalk einem großen Publikum bekannt. Wem Hans Meiser zu bieder und Jürgen Fliege zu religiös war, der war bei "Arabella" an der richtigen Adresse. Flippig und schrill ging es in ihrem Talkformat des Öfteren zu.

In den beiden neuen Formaten "Arabellas Crime Time – Verbrechen im Visier" und "Arabellas Crime Time – Chaos vor Gericht" wird Kiesbauer künftig auf dem Sender TLC wird sie dramatische Verbrechen erörtern und die haarsträubendsten Vorkommnisse vor amerikanischen Gerichten präsentieren. Im Herbst geht es los!

17:45 Uhr

Erdloch verschlingt mehrere Autos in Jerusalem

Auf dem Parkplatz eines Krankenhauses in Israel kommt es zu einer skurrilen Szene: Ohne Vorwarnung bildet sich ein Erdloch auf dem Gelände und reißt parkende Autos in die Tiefe. Verletzt wird offenbar niemand. Die Ursache für den plötzlichen Krater ist noch nicht gefunden.

17:24 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

17:08 Uhr

Katjes-Gründer Klaus Fassin verstorben

Klaus Fassin, der Gründer des Süßwarenherstellers Katjes, ist im Alter von 89 Jahren verstorben. Er schuf das Unternehmen im Jahr 1950. Das erste Produkt waren direkt die bekannten Lakritz-Kätzchen. Da die Familie ihre Wurzeln in den Niederlanden hat, hießen sie "Katjes" - so war der Name der Süßwarendynastie geboren.

Fassin versuchte immer innovativ zu sein. Er erkannte schnell die Wirkung von Fernsehwerbung für den Absatz der Produkte. Die Werbespots mit Heidi Klum für Yoghurt-Gums sind sicher noch vielen im Gedächtnis. Das Unternehmen setzte aber etwa auch frühzeitig auf vegane Produkte. Auch vor politischen Statements machte Katjes nicht halt. So ließ das Unternehmen 2018 eine Frau mit Kopftuch für vegetarische Fruchtgummi werben. Islamkritiker liefen Sturm und riefen zum Boykott auf. Geschadet hat es Katjes wohl nicht.

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16:45 Uhr

"Nieder mit der Macronie!" - Französischer Präsident geohrfeigt

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron wird bei seiner Wahlkampfreise durch Südfrankreich Opfer eines tätlichen Angriffs. Als der Staatschef auf Schaulustige hinter einer Absperrung zugeht, um Hände zu schütteln, wird er von einem Mann festgehalten und geohrfeigt. Ein Handy-Video zeigt den Vorfall.

16:37 Uhr
Breaking News

UN-Tribunal bestätigt lebenslange Haft für Ex-General Mladic

Ratko Mladic bleibt lebenslang in Haft, das bestätigt ein internationales Gericht. Damit ist seine Berufung gegen das Urteil aus dem Jahr 2017 abgewiesen. Seinerzeit hatte der Strafgerichtshof für Ex-Jugoslawien in Den Haag den einstigen bosnisch-serbischen Armeechef unter anderem wegen des Massakers von Srebrenica im Jahr 1995 zu lebenslanger Haft verurteilt. Damals wurden rund 8000 bosnische Männer, vom Jugendlichen bis zum Greis, hingerichtet.

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16:16 Uhr

Apotheken tragen vollständige Impfungen digital nach

Der Start des digitalen Impfpasses für neu Geimpfte lässt noch ein wenig auf sich warten. Ab 14. Juni sollen vollständig geimpfte Personen sich in vielen Apotheken bereits den digitalen Nachweis nachträglich ausstellen lassen können. Das teilt die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände mit.

Die EU-Länder und das EU-Parlament hatten sich kürzlich auf Details eines europaweiten Zertifikats geeinigt, mit dem man Impfungen, Tests und überstandene Covid-19-Erkrankungen nachweisen kann. Dies soll auch Reisen erleichtern. Den digitalen Nachweis soll man sich künftig direkt in Praxen oder Impfzentren erstellen lassen und dann per Smartphone nutzen können. Das wird in Deutschland aber voraussichtlich noch bis Mitte August dauern.

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15:37 Uhr

15:30 Berliner Senat macht ernst beim Klimaschutz

Nicht nur über Klimaveränderungen reden, sondern auch aktiv etwas tun. Das denkt sich der rot-rot-grüne Senat in Berlin und beschließt nun ein Maßnahmenpaket, um die Klimanotlage zu bekämpfen. Berlin, so Umweltsenatorin Günther, will eine Vorreiterrolle beim Klimaschutz einnehmen. Konkret geplant ist in der Bundeshauptstadt unter anderem:

  • eine gesetzliche Solarpflicht für neu gebaute Mietshäuser und Eigenheime
  • "Mittelfristig" sollen Benziner und Dieselfahrzeuge nicht mehr innerhalb des S-Bahnrings fahren dürfen
  • Start- und Landeentgelte am neuen Schmuckstück BER sollen künftig um eine CO2-Komponente ergänzt werden

Insgesamt sind 28 Themen erfasst, die allesamt dazu beitragen sollen, klimaschädliche CO2-Emmissionen zu reduzieren. Während Berlin in die Zukunft zu schauen versucht, haben andere deutsche Städte noch mit der Vergangenheit zu kämpfen.

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15:06 Uhr

Scheuer legt "Masterplan" für Freizeitschifffahrt vor

Immer mehr Deutsche zieht es im Sommer nicht nur ans, sondern aufs Wasser. Die Freizeitschifffahrt boomt. Dem will Verkehrsminister Andreas Scheuer Rechnung tragen und das private Schippern auf Spree, Havel oder Müritz noch attraktiver machen. Wichtig dafür sei funktionierende Infrastruktur - etwa Schleusen, Stege und Wanderrastplätze. Die sollen dank das Masterplans nun aufgehübscht, angepasst und zukunftsfest gemacht werden, denn etwa allein 30 Prozent der Schleusen sind laut Deutschen Tourismusverbands sanierungsbedürftig. Künftig können also die gesamten 7300 Kilometer Binnenwasserstraßen - das entspricht immerhin der Luftlinie Berlin - Peking - zum Erlebnis für Freizeitkapitäne werden.

"Wieder was gelernt"-Podcast

"Wieder was gelernt" ist ein Podcast für Neugierige: Bekommt die Deutsche Bank ihr Geld von Donald Trump zurück? Warum bezahlen manche Berufspiloten Geld für ihren Job? Warum ziehen Piraten von Ost- nach Westafrika? Hören Sie rein und werden Sie dreimal die Woche ein bisschen schlauer.

Alle Folgen finden Sie in der ntv-App, bei Audio Now, Apple Podcasts und Spotify. Für alle anderen Podcast-Apps können Sie den RSS-Feed verwenden. Kopieren Sie die Feed-URL und fügen Sie "Wieder was gelernt" einfach zu Ihren Podcast-Abos hinzu.

14:43 Uhr

Schichtwechsel

Kristin Hermann verabschiedet sich in den verdienten Feierabend. Aber der "Tag" geht weiter. Ab sofort und zum ersten Mal mit mir, Alexander Schultze. Wenn Sie Anregungen oder Hinweise für mich haben, erreichen Sie mich unter Alexander.Schultze@nama.de. Ich wünsche Ihnen einen schönen und entspannten Nachmittag!

14:28 Uhr

Eva Herzig "schockiert" über Verlust ihrer TV-Rolle

Das Drehbuch für den nächsten "Steirerkrimi" muss überarbeitet werden. Grund: Eva Herzig, die in der Krimiserie die Rolle einer Spurensicherungsexpertin hat, will sich nicht gegen Covid-19 impfen lassen. Ihr Engagement wird daraufhin ausgesetzt. Über die Entscheidung spricht die Schauspielerin mit ntv.

14:00 Uhr

Merkel über Klimawandel: Was wir bisher tun, reicht schlichtweg nicht aus

In einem eindringlichen Appell hat Bundeskanzlerin Angela Merkel davor gewarnt, künftige Generationen mit den Herausforderungen des Klimawandels und der Nachhaltigkeit alleine zu lassen. "Was wir bisher tun, reicht schlichtweg nicht aus", sagte Merkel bei der 20. Jahreskonferenz des Rates für Nachhaltige Entwicklung. Die Staatengemeinschaft laufe Gefahr, die Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 zu verfehlen, sagte Merkel. "Wir leben weltweit auf Kosten jüngerer und künftiger Generationen." Das sei die "bedrückende Wahrheit".

Die Vereinten Nationen hatten 2015 ihre Nachhaltigkeitsagenda 2030 formuliert, die einen Katalog aus 17 Zielen wie Geschlechtergerechtigkeit, Bekämpfung von Hunger und Kampf gegen die Klimakrise beinhaltet. Es gebe bei der Umsetzung noch deutliche Lücken, erklärte Merkel. Sieben Indikatoren würden sich sogar in die falsche Richtung entwickeln, beispielsweise der Energieverbrauch im Güter- und Personenverkehr und auch die CO2-Emissionen aus dem privaten Konsum.

13:39 Uhr

Schnecke mit Babys in Bernstein: Lebendgeburt vor 99 Millionen Jahren

Forscher haben den bislang ältesten Nachweis einer Lebendgeburt bei Schnecken entdeckt. In einem 99 Millionen Jahre alten Bernstein fand das Team eine Landschnecke kurz nach der Geburt ihrer fünf Jungen, teilte das Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum in Frankfurt gemeinsam mit dem Naturhistorischen Museum Bern mit. 

Das Fossil stammt aus einer Bernstein-Mine in Myanmar, untersucht wurde es mit hochauflösender Fotografie und Computertomographie. Die Schneckenart war bisher unbekannt, ebenso die Tatsache, dass es in der Kreidezeit lebendgebärende Schnecken gab. Anscheinend seien die Schnecken direkt nach der Geburt von Baumharz eingeschlossen und so konserviert worden. 

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Nahaufnahme des Landschnecken-Nachwuchses.

(Foto: picture alliance/dpa/Senckenberg)

13:04 Uhr

Internet-Ausfall: Weltweit Webseiten nicht erreichbar

Weltweit sind soziale Netzwerke, Nachrichtenseiten wie auch Behörden von Internetausfällen betroffen gewesen. Einige Medien verwiesen auf eine Störung beim Cloud-Computinganbieter Fastly. Die Nachrichtenagentur Reuters konnte den Zusammenhang zunächst nicht verifizieren. Das in den USA ansässige Unternehmen teilte auf seiner Internetseite mit, möglichen Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit im Zusammenhang mit seinem Netz von Servern in verschiedenen Rechenzentren (CDN) nachzugehen.

CDN-Dienste helfen Unternehmen dabei, möglichst schnell Daten rund um den Globus in der Cloud zu speichern. Neben sozialen Medien, Regierungsseiten und Nachrichtenangeboten der "Financial Times", "Guardian", "New York Times" und Bloomberg News war auch die Internetseite von Amazon betroffen.

12:57 Uhr
Breaking News

Lokführergewerkschaft GDL kündigt Streik im Bahnverkehr an

Bahnkunden müssen sich auf einen Streik einstellen. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer erklärt ihre Tarifverhandlungen mit dem Unternehmen für gescheitert und beschloss die Einleitung von Arbeitskampfmaßnahmen. Einen Termin nannte die Gewerkschaft noch nicht.

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12:32 Uhr

Verdächtiger Polizist übernimmt Verantwortung für Tod von Sarah Everard

Der Verdächtige im Fall der im März entführten und getöteten Londonerin Sarah Everard hat sich schuldig bekannt. Der 48 Jahre alte Polizist übernehme die Verantwortung für Everards Tod, berichtete die britische Nachrichtenagentur PA. Er habe auch gestanden, die 33-Jährige entführt und vergewaltigt zu haben, hieß es weiter. Ob es sich um Mord oder Totschlag handelte, wird sich aber wohl erst in einem Prozess herausstellen. Die nächste Anhörung ist für den 9. Juli angesetzt.

Der Fall hatte landesweit zu einem Aufschrei wegen Gewalt gegen Frauen geführt. An einer Mahnwache in London, Tage nach dem Fund der Leiche Everards, nahm sogar Herzogin Kate teil.

12:04 Uhr

Polizei startet weiteren DNA-Reihentest zu Mordfall Beatrix Hemmerle

Bei der Aufklärung eines Mordes an einer Frau vor mehr als 30 Jahren in Trier setzt die Polizei jetzt auf eine zweite DNA-Reihenuntersuchung. In den nächsten Tagen würden 300 weitere Männer angeschrieben, um freiwillig eine Speichelprobe abzugeben, teilte die Polizei mit. Die Entnahme und Auswertung werde sich über mehrere Wochen hinziehen.

Die Männer waren im Zuge der Ermittlungen zum Mord an Beatrix Hemmerle personalisiert worden: Ein Unbekannter hatte die 32-Jährige im August 1989 in ihrer Wohnung erstochen. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Täter aus dem persönlichen oder räumlichen Umfeld des Opfers stammt. Er war über eine offen stehende Balkontür in die Wohnung eingedrungen.

11:33 Uhr

Kate Winslet: Nacktszenen waren "beängstigend und einschüchternd"

Die Schauspielerin Kate Winslet empfand Nacktszenen früher als "beängstigend und einschüchternd". Das sagte die 45-Jährige dem britischen Sender BBC 4. Es sei richtig, dass es inzwischen bei Dreharbeiten spezialisierte Berater für intime Szenen gebe. "Als ich jünger war, hat sich darum kein Mensch gekümmert", sagte Winslet. Allein das Aussprechen von Wörtern mit sexuellem Inhalt sei ihr schwergefallen, so die Britin weiter.

Für ihre Rolle in der Krimi-Serie "Mare of Easttown" habe ihr Regisseur Craig Zobel eine Nacktszene vor dem Schneiden des Filmmaterials gezeigt, um sicherzugehen, dass sie damit einverstanden sei. Auch das habe es früher nicht gegeben. "Das zeigt, wie sich die Dinge stückweise geändert haben, dass die Leute darauf achten, wie sich Frauen fühlen und wie sie dargestellt werden wollen", so die Schauspielerin. Ihr sei es aber wichtig gewesen, dass die Aufnahmen nicht nachträglich digital bearbeitet worden seien, betonte sie.

11:03 Uhr

Am Wochenende kommt der Sommer in ganz Deutschland zurück

Björn Alexander

Björn Alexander

Am Wochenende kommt der Sommer in ganz Deutschland zurück in die Spur. Der Samstag ist laut ntv-Wetterexperte Björn Alexander zwar noch ein bisschen wolkenverhangener, also ein klassischer Übergangstag. Aber mit 19 bis 29 Grad spielt das Sommerfeeling meistens schon gut mit. "Am Sonntag packen wir dann aber die große Sonne aus. Grenzgeniale Aussichten dank Azorenhoch-Ableger und Spitzenwerten zwischen 20 Grad an der Nordsee und bis zu 30 Grad am Oberrhein", sagt Alexander. Gleichzeitig werden auch die Gewitter im Süden immer seltener.

Zu Beginn der kommenden Woche legt der Hochsommer eine erste Kostprobe ab. Die Temperaturen kraxeln mit viel Sonne auf 21 Grad bei den Nordlichtern und bis auf 31 Grad im Rhein-Main-Gebiet. Am Dienstag legen die Spitzen dann noch einen Zacken zu. Von Südwesten her wackelt die Hitzemarke von 30 Grad. Am Rhein mit Höchstwerten bis zu 33 Grad oder etwas darüber. "Gleichzeitig können wir in den Nächten aber noch ziemlich gut durchlüften, sodass sich die Hitze glücklicherweise nicht so sehr in unseren Wohnungen und Häusern festbeißt. Denn es kühlt sich oft auf verhältnismäßig frische 10 bis 15 Grad ab", sagt Alexander. Lediglich in den Ballungsräumen im Westen bleibt es mit Tiefstwerten zwischen 15 und 18 Grad schon mal näher dran an der tropischen Nacht, in der die Tiefstwerte nicht unter 20 Grad sinken. Am Mittwoch scheiden sich dann die Wege der Wettercomputer. Manche Wettermodelle sehen vermehrt Schauer und Gewitter aufkommen, sodass es auch weniger warm werden könnte. Aber eben auch nur "könnte". Es gibt nämlich auch Berechnungen, die den Hochsommer noch etwas länger anhalten lassen.

10:48 Uhr
Breaking News

800 Kriminelle bei weltweiter Mega-Razzia festgenommen

Internationale Ermittler haben nach Angaben von Europol bei einem Einsatz gegen das organisierte Verbrechen mehr als 800 Verdächtige in 16 Ländern festgenommen. Es sei eine der bislang größten Polizei-Operationen gewesen, teilte Europol mit. Im Zuge dessen hat es in Deutschland mehr als 70 Festnahmen gegeben. Im Rahmen einer bundesweiten Aktion seien mehr als 150 Objekte in Deutschland durchsucht worden, teilten mehrere Behörden mit. Das FBI und australische Ermittler hatten ein von Kriminellen genutztes Kommunikationsnetzwerk gehackt und Millionen verschlüsselter Nachrichten gelesen.

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10:30 Uhr

RTL holt Pinar Atalay von den "Tagesthemen"

Die "Tagesthemen"-Moderatorin Pinar Atalay wechselt zum 1. August zu RTL. Die 43-Jährige werde den weiteren Ausbau der Informations- und Nachrichtenangebote in zentraler Rolle mitgestalten. "In diesen politisch spannenden Zeiten wird das journalistische Profil von RTL weiter gestärkt, und ich freue mich, daran teilhaben zu dürfen", so die Journalistin. Sie wolle mit ihrer Erfahrung als TV-Journalistin und Moderatorin dem steigenden Informationsbedürfnis der Zuschauerinnen und Zuschauer gerecht werden, mit Qualitätsjournalismus, der für die Gesellschaft unabdingbar sei.

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09:57 Uhr

Israels Parlament stimmt Sonntag über neue Regierung ab

Die Vereidigung der künftigen Regierung in Israel ist für den Sonntag geplant. Parlamentspräsident Jariv Levin gab eine entsprechende Entscheidung bekannt. Die künftigen Koalitionspartner hatten eine Abstimmung bereits am Mittwoch gefordert. Bei der Sitzung am Sonntag soll nun auch ein neuer Parlamentspräsident bestimmt werden. Das geplante Acht-Parteien-Bündnis verfügt in der Knesset nur über eine hauchdünne Mehrheit von 61 der 120 Abgeordneten.

Mit der Vereidigung eines neuen Kabinetts ginge eine Ära zu Ende: Es wäre das erste Mal seit zwölf Jahren, dass eine Regierung ohne den bisherigen rechtskonservativen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu gebildet wird. Der 71-Jährige versucht noch, dies zu verhindern. Er hofft, dass sich in den nächsten Tagen im gegnerischen Lager noch Abtrünnige finden.

09:35 Uhr

"Nicht der Verantwortung entziehen" - Kölner Betroffenenbeirat gegen Rücktritt von Bischöfen

Der Betroffenenbeirat für sexualisierte Gewalt im Erzbistum Köln hat sich gegen den Rücktritt von Bischöfen und Kardinälen ausgesprochen. "Den Betroffenen bringt es wenig, wenn Bischöfe oder Kardinäle, die Verantwortung hatten und haben, jetzt ihren Rücktritt erklären und sich somit der Verantwortung entziehen", teilte Beiratsmitglied Peter Bringmann-Henselder mit. "Damit lassen sie erneut die Betroffenen im Regen stehen."

Bringmann-Henselder, der selbst als Heimkind missbraucht und misshandelt wurde, spricht heute mit den Apostolischen Visitatoren Hans van den Hende und Anders Arborelius, die im Auftrag des Papstes die Lage im Erzbistum Köln untersuchen. Man erwarte von den Bischöfen, "endlich dazu zu stehen, dass sie in der Vergangenheit in erster Linie bemüht waren, die Institution katholische Kirche zu schützen", so der Beirat in einer Erklärung. "Die Betroffenen hatten sie dabei nicht im Blick. Auch sollten sie endlich intensiv an der Aufklärung mitarbeiten und die Fehler der Vergangenheit in Zukunft nicht mehr machen."

09:10 Uhr

Menschenaffen in Afrika droht dramatischer Verlust des Lebensraums

Der Lebensraum von Menschenaffen wie Gorillas, Bonobos und Schimpansen wird in Afrika in den kommenden 30 Jahren massiv schrumpfen. Dies ist das Ergebnis einer in der Fachzeitschrift "Diversity and Distributions" veröffentlichten Studie, an der über 60 Wissenschaftler beteiligt waren. Demnach wird mindestens 85 Prozent des heutigen Verbreitungsgebiets der Affen bis 2050 nicht mehr bewohnbar sein. Die Zerstörung des Lebensraums stehe im engen Zusammenhang mit Klimawandel, Abholzung von Wäldern und menschlichem Bevölkerungswachstum. 

Gorillas, Bonobos (Zwergschimpansen) und Schimpansen blickten in "eine düstere Zukunft", sagte Ilka Herbinger vom World Wide Fund For Nature (WWF), eine Co-Autorin der Studie. "In vielen Regionen Afrikas drohen unsere nächsten Verwandten schon bald auszusterben." Herbinger rief dazu auf, "den Klimakollaps" und die "Zerstörung der Wälder" aufzuhalten, um ein Massensterben der Menschenaffen abzumildern. 

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In der Studie wurden erstmals die Auswirkungen von Klimawandel, Landnutzung und menschlichem Bevölkerungswachstum in ihrer Gesamtheit auf das künftige Verbreitungsgebiet von Gorillas, Schimpansen und Bonobos untersucht.

(Foto: picture alliance / Zoonar)

08:42 Uhr

Dieb klaut Bratwurst und Grillfleisch aus Automaten - und entschuldigt sich per Zettel

Ein diebischer Fleischliebhaber hat im saarländischen Homburg (Saarpfalz-Kreis) Grillgut aus einem Automaten gestohlen. Wie die Polizei mitteilt, schlug der noch unbekannte Täter Montagnacht mit einem Gegenstand die Scheibe des Automaten ein und ließ Würstchen und Braten im Wert von etwa 250 Euro mitgehen. Im aufgebrochenen Wurstautomaten hinterließ der Dieb demnach noch einen Zettel, auf dem er sich für die Tat entschuldigte.

08:20 Uhr

Zahl der Toten nach Zugunglück in Pakistan steigt auf mehr als 60

Nach dem Zugunglück im Süden Pakistans ist die Zahl der Toten auf mindestens 62 gestiegen. Mindestens 150 Menschen seien verletzt worden, sagt ein lokaler Behördenvertreter. Am Montag war in der Provinz Sindh in der Stadt Ghotki ein Zug entgleist und auf Gleisen daneben zum Liegen gekommen. Kurz darauf rammte ein anderer Passagierzug diesen. Es werde befürchtet, dass die Zahl der Todesopfer weiter steigen könnte. Mehrere Opfer befänden sich noch in kritischem Zustand, sagte der Behördenvertreter. Zur Unglücksursache gab es zunächst keine Angaben.

07:54 Uhr

Razzien gegen Clankriminalität: Durchsuchungen an Rhein und Ruhr

Bei Ermittlungen gegen Clankriminalität durchsuchen derzeit Spezialkräfte der Polizei rund 30 Objekte in Nordrhein-Westfalen. Nach Angaben von Staatsanwaltschaft Düsseldorf und Landeskriminalamt sind Beamte im Rheinland, Bergischen Land, am Niederrhein und im Ruhrgebiet im Einsatz. Laut Mitteilung werden Haftbefehle vollzogen, Vermögen beschlagnahmt sowie Häuser, Wohnungen, Büros und Geschäfte durchsucht. Dabei geht es in einem Verfahren der Staatsanwaltschaft Düsseldorf um den Verdacht des bandenmäßigen Betrugs und der Geldwäsche. Die Polizei will im Laufe des Tages weitere Details nennen.

07:28 Uhr

Trump-Vertrauter Giuliani soll Ukraine wegen Biden unter Druck gesetzt haben

In der Ukraine-Affäre kommen weitere Details ans Licht. Einem Medienbericht zufolge würden Mitschnitte eines im Juli 2019 geführten Telefongesprächs belegen, dass Rudy Giuliani, der Anwalt des damaligen US-Präsidenten Donald Trump, ukrainische Beamte unter Druck gesetzt habe, unbegründeten Vorwürfen gegen seinen Kontrahenten Joe Biden nachzugehen.

Giuliani habe Andriy Yermak, einen Berater des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, gedrängt, Selenskyj solle die Staatsanwaltschaft einschalten und "Beweise untersuchen und ausgraben", berichtet der Sender CNN. Dann müsse es "auf die Biden-Sache hinauslaufen". Über die Ukraine-Affäre stolperte Trump während seiner Präsidentschaft und musste sich einem Amtsenthebungsverfahren stellen.

07:15 Uhr

Im Norden strahlt Sonne, im Süden krachen Gewitter

Heute zieht zu Tagesbeginn im Großraum Freiburg noch teils kräftiger Regen durch und von der Pfalz bis in die Rhön sind bereits einzelne Schauer unterwegs. Ab Mittag bilden sich vom Südwesten bis in die Mitte einzelne, teils aber kräftige Gewitter mit Starkregen. Überwiegend sonniges Wetter ist dagegen in Küstennähe und im Osten zu erwarten, im Emsland ist es anfangs noch neblig. Die Höchstwerte liegen bei 18 Grad auf den Ostfriesischen Inseln und 28 Grad von Südbrandenburg bis zur Neiße.

07:00 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser, ich wünsche Ihnen einen guten Morgen! Nach der Wahlanalyse in den Parteigremien soll das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt nun in den zukünftigen Landtagsfraktionen besprochen werden. Die Regierungsbildung dürfte schwierig werden. Die erste Regierungsoption für Ministerpräsident Reiner Haseloff ist schon vom Tisch: Der Wahlsieger CDU hatte am Montagabend SPD, FDP und Grüne zu Sondierungsgesprächen eingeladen. Über die weiteren Entwicklungen werden wir Sie natürlich informieren.

Diese Themen werden außerdem noch wichtig:

  • Nachdem am Montag die Impfpriorisierung aufgehoben wurde, gibt es nun keine Reihenfolge im Massenimpfen mehr - entsprechend groß ist der Andrang, vor allem auf die Hausärzte. Die aktuellen Entwicklungen zum Thema Corona können Sie in unserem Liveticker verfolgen.

  • Fast 26 Jahre nach dem Völkermord von Srebrenica fällt das UN-Kriegsverbrechertribunal heute das letzte Urteil über einen der mutmaßlich Hauptschuldigen, den serbischen Ex-General Ratko Mladic.

  • Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen berät über eine mögliche Unterstützung für António Guterres bei seiner Bewerbung für eine zweite Amtszeit als UN-Generalsekretär. Es gilt dabei als wahrscheinlich, dass sich das 15-köpfige UN-Gremium für den 72-jährigen Portugiesen ausspricht.

  • Nach einem Schlag gegen die internationale Drogenkriminalität wollen sich Ermittler in Den Haag und in Hessen zu Festnahmen und Hintergründen äußern. Mit einer Razzia in bundesweit über 100 Wohnungen, Lagerhallen und Geschäftsräumen war die Polizei am Montag gegen die Drogenszene vorgegangen.

  • Alexander Zverev will bei den French Open erstmals das Halbfinale erreichen. Deutschlands bester Tennisspieler trifft im dritten Spiel auf dem Centre Court auf den Spanier Alejandro Davidovich Fokina.

In der ersten Tageshälfte begleite ich Sie durch das Nachrichtengeschehen. Mein Name ist Kristin Hermann. Wenn Sie Anregungen haben, schreiben Sie mir gerne eine Mail an kristin.hermann[at]nama.de. Kommen Sie gut in den Tag!

06:33 Uhr

US-Vizepräsidentin Harris an potenzielle Migranten: "Kommen Sie nicht"

Bei ihrer ersten Auslandsreise als US-Vizepräsidentin hat Kamala Harris in Guatemala den Kampf gegen Korruption und Menschenschmuggel zur Eindämmung illegaler Migration betont. Sie kündigte in Guatemala-Stadt die Schaffung von Arbeitsgruppen der US-Regierung zu beiden Themen an. Denjenigen, die überlegten, die gefährliche Reise zur US-Grenze auf sich zu nehmen, sage sie: "Kommen Sie nicht." Wer an die Grenze komme, werde zurückgewiesen, erklärte Harris.

Auch werde die US-Behörde für Entwicklungszusammenarbeit (USAID) bis zu 88 Millionen Dollar für Programme in Guatemala zur Verfügung stellen - um jungen, indigenen Frauen zu helfen und wirtschaftliche Chancen zu erhöhen. Bei dem gemeinsamen Auftritt mit dem guatemaltekischen Präsidenten Alejandro Giammattei nach einem - nach ihrer Darstellung "sehr offenen" - bilateralen Gespräch betonte Harris, es sei im Interesse der USA, zu helfen, solche Chancen zu schaffen und Wohlstand zu teilen.

Mehr dazu lesen Sie hier.

06:07 Uhr

Mann wird in Wohnung von Wassermassen überrascht und ertrinkt

Ein Mann ist bei Unwettern in Rot an der Rot im Kreis Biberach (Baden-Württemberg) in seiner Wohnung ums Leben gekommen. Er sei am Montagabend in seiner Wohnung im Untergeschoss eines Mehrfamilienhauses von den Wassermassen überrascht worden, sagte ein Sprecher der Polizei. Erst Stunden später, nachdem das Wasser abgeflossen war, konnten Feuerwehrleute den 65-Jährigen bergen. Insgesamt wurden über 20 Häuser in der Gemeinde durch die Überschwemmungen beschädigt.

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06:00 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

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