Dienstag, 01. Juni 2021Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:34 Uhr

Das war Dienstag, der 1. Juni 2021

Liebe Leserinnen und Leser, die Gefahrenlage in Deutschland ist laut RKI "hoch" - und das ist eine gute Nachricht! Denn heute Morgen war sie noch "sehr hoch". Das Robert-Koch-Institut senkt nun die Corona-Risikoeinstufung. "Es kann ein richtig guter Sommer werden", sagt sogar Gesundheitsminister Spahn. Mehr dazu hier.

Was war sonst alles wichtig:

Ich wünsche Ihnen einen schönen Restabend und eine gute Nacht! Bis morgen!

22:06 Uhr

Oppositioneller unternimmt Suizidversuch vor Gericht in Belarus

Der belarussische Oppositionelle Stepan Latypow hat im Gerichtssaal versucht, sich das Leben zu nehmen. Stepan Latypow sei nach der Befragung seines Vaters auf die Bank in seinem Anklage-Käfig gestiegen und habe mit einem Stift in seine Kehle gestochen, bis er das Bewusstsein verlor, berichtete die belarussische Menschenrechtsorganisation Wjasna. Er sei ins Krankenhaus gebracht worden.

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Latypow stach sich in die Kehle, bis er das Bewusstsein verlor.

(Foto: via REUTERS)

Zuvor habe der 41-Jährige noch seinem Vater berichtet, dass ihm mit rechtlichen Schritten gegen seine Verwandten gedroht worden sei, wenn er sich nicht schuldig bekenne, berichtete Wjasna weiter. Latypow erschien demnach mit Blessuren vor Gericht.

Latypov hatte sich wie viele Belarussen bei den Protesten im vergangenen Jahr gegen Machthaber Alexander Lukaschenko engagiert. Im September wurde er in der Nähe seines Wohnblocks in Minsk festgenommen und muss sich nun wegen einer Reihe von Anklagepunkten vor Gericht verantworten, darunter wegen Widerstands gegen die Polizei bei seiner Festnahme und der Herstellung von Protestsymbolen.

 

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21:35 Uhr

Rapper Lil Loaded stirbt mit nur 20 Jahren

Der US-Rapper Lil Loaded ist tot. Der Musiker starb am Montag in der texanischen Metropole Dallas, er wurde nur 20 Jahre alt. Woran er starb, ist noch nicht bekannt. Lil Loaded, der mit bürgerlichem Namen Dashawn Robertson hieß, war vor allem mit seinem Song "6locc 6a6y" berühmt geworden. Im vergangenen Jahr war er im Zusammenhang mit dem Mord an einem 18-Jährigen festgenommen, danach aber auf Kaution wieder frei gelassen worden.

 

20:51 Uhr

Künstler und Musiker Bob Rutman ist tot

Der deutsch-amerikanische Künstler, Musiker und Komponist Robert "Bob" Rutman ist tot. Rutman starb nach langer Krankheit im Alter von 90 Jahren in einem Hospiz in Berlin, wie der dpa aus seinem engsten Umfeld bestätigt wurde.

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Bob Rutman

(Foto: picture-alliance / POP-EYE/Gabsch)

Rutman wurde als Kind einer jüdischen Mutter in Berlin geboren. Die Familie emigrierte 1938 aus dem nationalsozialistischen Deutschland und gelangte über Polen nach England. 1950 ging Rutman in die USA und kam ein Jahr später als US-Soldat nach Deutschland zurück. Nach einem Kunststudium in New York versuchte sich Rutman als Galerist. Ende der 60er Jahre konstruierte er eine Stahlskulptur, die sich mit einem Bogen bespielen ließ. Das neue Instrument war Basis für das 1975 gegründete U.S. Steel Cello Ensemble, mit dem der Künstler durch Amerika und Europa tourte. Bei einigen Konzerten trat das Ensemble um Rutman als Vorgruppe der Experimentalmusiker Einstürzende Neubauten auf. Auch mit anderen Künstlern und Filmemachern arbeitete Rutman zusammen.

Nach dem Fall der Mauer ging Rutman 1990 zurück in seine Geburtsstadt Berlin. In seinem Kiez Berlin-Mitte verfestigte sich zunehmend sein Ruf als Berliner Original.

20:30 Uhr

Die Videos des Tages

20:02 Uhr

DW-Reporter berichtet über Haftbedingungen in Belarus

Alexander Burakow, ein Korrespondent der Deutschen Welle, wurde heute nach 20 Tagen Haft in Belarus wieder freigelassen. Nach seiner Freilassung erzählt er von den unmenschlichen Haftbedingungen.

Zwei Mal pro Nacht sei er aufgeweckt worden und habe sich nackt ausziehen müssen, heißt es in einer DW-Mitteilung. Außerdem habe er weder Kissen noch eine Decke bekommen und oft gefroren. Einen Hungerstreik habe er nach sieben Tagen wegen gesundheitlicher Probleme beenden müssen.

Burakow war im Mai in der Stadt Mogiljow festgenommen worden, als er über einen Prozess gegen Oppositionspolitiker berichten wollte.

DW-Intendant Peter Limbourg zeigte sich erleichtert über die Freilassung Burakows, der bereits im vergangenen Jahr zu zehn Tagen Gefängnis verurteilt worden war. Gleichzeitig äußerte Limbourg Sorge über die Mediensituation in Belarus. "Es wird immer wahrscheinlicher, dass das Regime in Belarus versuchen wird, die letzten unabhängigen Stimmen im Land zum Schweigen zu bringen - egal, mit welchen Mitteln."

19:20 Uhr

Tochter als vermisst gemeldet - Kind schläft in der Küche

Kurz vor Einbruch der Dunkelheit haben Eltern ihre dreijährige Tochter in Altenmünster in Bayern als vermisst gemeldet. Nachdem das Mädchen fast eine Dreiviertelstunde lang nicht gesehen worden war, kontaktierte die besorgte Familie die Feuerwehr und bat um Hilfe, wie die Polizei mitteilte. Der Einsatz am Montagabend im Landkreis Augsburg konnte jedoch bereits nach zehn Minuten beendet werden. Die Kleine wurde schlafend unter dem Küchentisch gefunden.

18:58 Uhr

Strache-Nachfolger Hofer tritt als Chef der rechten FPÖ zurück

Mitten in einem Machtkampf in der rechten FPÖ hat der österreichische Politiker Norbert Hofer seinen Rückzug als Parteichef angekündigt. Seine Reise an der Spitze der FPÖ sei mit dem heutigen Tag zu Ende, teilte er mit.

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Hofer will nicht mehr hören, dass er "fehl am Platz" ist.

(Foto: picture alliance)

Der 50-Jährige hatte eine gemäßigte Linie verfolgt und wollte die Oppositionspartei zur politischen Mitte hin öffnen. Zuletzt hatte sich jedoch FPÖ-Fraktionschef Herbert Kickl als Spitzenkandidat für künftige Parlamentswahlen ins Spiel gebracht. Kickl ist als scharfer Rhetoriker bekannt, der unter anderem auch heftiger gegen Corona-Maßnahmen der Regierung wettert als Hofer. "Ich lasse mir nicht jeden Tag ausrichten, dass ich fehl am Platz bin", wurde Hofer in der Zeitung "Österreich" zitiert.

Hofer hatte vor zwei Jahren Heinz-Christian Strache als FPÖ-Chef abgelöst, nachdem Strache im Zuge des Ibiza-Skandals ins Visier von Korruptionsermittlern geraten war. Im Jahr 2016 erreichte Hofer die Stichwahl zum Bundespräsidenten. Er unterlag aber schließlich dem ehemaligen Grünen-Chef Alexander Van der Bellen.

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18:35 Uhr

Wingsuit-Springer filmt eigene Bruchlandung

Weltweit ereignen sich die erstaunlichsten Dinge. ntv fasst außergewöhnliche Geschichten für Sie zusammen. Dieses Mal wird ein Bootsbrand mit viel Einfallsreichtum gelöscht, kracht ein riesiger Eisbrocken mit voller Wucht in ein Schlafzimmer, erlebt ein Wingsuit-Springer puren Nervenkitzel.

 

18:31 Uhr

Schlagzeilen am Abend

18:00 Uhr

Russische Polizei stoppt Flugzeug und nimmt Oppositionellen fest

In Osteuropa entwickeln sich Flugzeuge zu einem der unsichersten Orte für Oppositionelle. Nach Lukaschenkos Ryanair-Coup in Belarus wurde nun in Russland  der prominente Politiker Andrej Piwowarow bei der Ausreise nach Polen an Bord eines Flugzeugs festgenommen.

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Der russische Oppositionspolitiker wurde aus dem Flugzeug geholt und festgenommen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Polizisten hätten die bereits rollende Maschine am Montagabend in St. Petersburg gestoppt, schrieb Piwowarow in seinem Telegram-Kanal. Dem 39-Jährigen zufolge steht das Vorgehen der Behörden im Zusammenhang mit seiner früheren Tätigkeit als Vorsitzender der kremlkritischen Organisation "Offenes Russland".

Die von dem im Ausland lebenden Kremlgegner Michail Chodorkowski unterstützte Gruppe wurde vor wenigen Tagen in Russland zur "unerwünschten Organisation" erklärt und damit faktisch verboten.

17:18 Uhr

Gipfel von Biden und Putin: Kreml glaubt nicht an "Durchbruch"

Waldimir Putins Treffen mit Joe Biden wird ganz sicher weniger nett sein, als das mit dem belarussischen Diktator Alexander Lukaschenko vor wenigen Tagen, bei dem auch dieses romantische Foto entstand:

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(Foto: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin/AP)

 

Aber zurück zum Thema:

In das Gipfeltreffen von Putin und Biden geht der Kreml mit geringen Erwartungen. "Wir geben uns keinerlei Illusionen hin und wir versuchen nicht, den Eindruck zu erwecken, dass es irgendeinen Durchbruch, irgendwelche historisch schicksalhaften Entscheidungen geben wird", sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow vor Journalisten. Dass es Gespräche zwischen den beiden führenden Atommächten gebe, sei aber "natürlich wichtig".

Biden hatte Putin im April ein Gipfeltreffen in einem Drittstaat vorgeschlagen. Beide treffen sich am 16. Juni in Genf in der Schweiz.

16:10 Uhr

Zum Kindertag: Lindemann veröffentlicht Single "Ich hasse Kinder"

Zum Internationalen Kindertag hat Till Lindemann als Solo-Künstler eine neue Single auf den Markt gebracht: In "Ich hasse Kinder" greift er die "Alltagsszene eines schreienden Kleinkindes im Flieger, im Bus, in der Bahn auf", heißt es in einer Pressemitteilung. Im Song und dazugehörigem Musikvideo denkt er dann laut und in typischer Rammstein-Manier über diese provokante Frage nach: "Hier die Frage aller Klassen: Darf und kann man Kinder hassen?" Die Antwort lautet sinngemäß in etwa so: Ja, aber nicht die eigenen.

Das Video gibt's hier zu sehen (Vorsicht, viel Blut)

 

15:28 Uhr

Gysi: Westdeutsche Arroganz hat ganz Deutschland geschadet

Wie würde es Deutschland gehen, wenn die Bundesrepublik sich nach der Wiedervereinigung mehr bei der DDR abgeschaut hätte? Viel besser, meint der Linken-Politiker Gregor Gysi.

Hätte das vereinte Deutschland etwa das System der Kinderbetreuung der DDR übernommen, hätte das nicht nur das Selbstbewusstsein der Ostdeutschen gestärkt, sagte Gysi auf einer Wahlkampfveranstaltung in Magdeburg. Die Lebensqualität der Westdeutschen hätte sich dann, durch das Hinzukommen des Ostens, verbessert, sagte Gysi. "Ein solches Erlebnis ist den Westdeutschen nicht gegönnt worden."

Als weiteres Beispiel nannte Gysi die Gesundheitsversorgung und ganz speziell die Pandemie-Politik. So habe die DDR nach der Hongkonggrippe in den 1970er-Jahren in Berlin ein virologisches Institut aufgebaut, das Pläne für den Fall einer Pandemie ausgearbeitet habe. "Dann kam die Deutsche Einheit, das Institut wurde geschlossen, die Virologinnen und Virologen wurden nach Hause geschickt und das Konzept kam in die Tonne", sagte Gysi. Diese Arroganz habe Deutschland insgesamt geschadet.

14:59 Uhr

Schiff vor Sri Lanka brannte 13 Tage lang

Der Brand auf einem Containerschiff vor der Küste Sri Lankas ist endlich gelöscht - nach 13 Tagen!

Auf dem in Singapur registrierten Containerschiff war am 20. Mai kurz vor der Einfahrt in den Hafen von Colombo ein Feuer ausgebrochen. Die "X-Press Pearl" transportierte unter anderem 25 Tonnen Salpetersäure und andere Chemikalien sowie 28 Container mit Plastikgranulat. Zudem hatte sie 278 Tonnen Schweröl und 50 Tonnen speziellen Kraftstoff für Schiffe an Bord.

Viele der insgesamt fast 1500 Container wurden durch das Feuer zerstört, mehrere Container mit Polyethylen-Granulat stürzten von dem brennenden Schiff ins Meer. Die Plastikteilchen verschmutzen seither die bei Urlaubern beliebten Strände Sri Lankas

14:15 Uhr

Schichtwechsel

Volker Petersen hat jetzt Feierabend, für mich dagegen beginnt erst jetzt der Arbeitstag. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich bin ab sofort und bis zum späten Abend für Sie da. Los geht's!

14:00 Uhr

Demnächst Zwang zu teilweiser Öko-Heizung in Schleswig-Holstein

Wer in seinem vor 2009 gebauten Haus in Schleswig-Holstein die Heizungsanlage wechseln will, muss bei der Wärmeversorgung nach Regierungsplänen künftig auch auf erneuerbare Energien setzen. Dies sieht das nun von der Landesregierung beschlossene neue Energiewende- und Klimaschutzgesetz vor.

  • Konkret müssen künftig mindestens 15 Prozent des jährlichen Bedarfs durch Öko-Energie gedeckt werden.
  • Mit dem Gesetzentwurf schreibt die Jamaika-Koalition dem nördlichsten Bundesland konkrete Klimaschutzziele vor. Dazu gehört unter anderem die stärkere Nutzung von Photovoltaikanlagen.
  • Umweltminister Jan Philipp Albrecht (Grüne) sprach vom ambitioniertesten Gesetz aller Bundesländer. Das neue Gesetz soll vom Landtag bis zum Herbst verabschiedet werden und noch vor der Landtagswahl im Frühjahr 2022 in Kraft treten.
13:29 Uhr

Russische Polizei durchsucht Wohnungen Oppositioneller

Wenige Monate vor der Parlamentswahl in Russland gehen die Behörden weiter mit aller Härte gegen russische Oppositionelle vor.

  • Die Polizei durchsuchte die Wohnungen mehrerer Aktivisten, nachdem der frühere Chef der aufgelösten Oppositionsorganisation Open Russia am Vortag am Flughafen in St. Petersburg von Sicherheitskräften aus einem Flugzeug geholt worden war.
  • Es gebe Razzien bei ihm und zwei seiner Unterstützer, schrieb der ehemalige Abgeordnete und Kreml-Kritiker Dmitri Gudkow im Online-Dienst Telegram.
12:59 Uhr

Empörung über Freilassung von Mafia-Boss in Italien

Mafioso Brusca bei seiner Festnahme im Mai 1992.

Mafioso Brusca bei seiner Festnahme im Mai 1992.

(Foto: Tony Gentile)

In Italien sorgt die Freilassung eines Bosses der sizilianischen Mafia Cosa Nostra für Wirbel und Empörung. Der Mafioso Giovanni Brusca war mit dem Ende seiner 25-jährigen Strafe am Montagabend in Rom auf freien Fuß gekommen. Er steht jedoch weiter unter Bewachung, und in den kommenden vier Jahren gilt für ihn die sogenannte Freiheit unter Aufsicht, wie das Magazin "L'Espresso" schrieb. In Italiens Politik reagierten einige empört über die Freilassung.

  • "Das ist eine inakzeptable Schande", twitterte Roms Bürgermeisterin Virginia Raggi von der populistischen Fünf-Sterne-Bewegung.
  • Die Freilassung Bruscas sei ein technisch unvermeidlicher Akt, aber moralisch nicht zu akzeptieren, schrieb die Ministerin für Süditalien von der konservativen Forza Italia, Mara Carfagna.
  • Der Chef der Sozialdemokraten, Enrico Letta, sprach am Dienstag im Radio von einem "Schlag in die Magengegend". Man frage sich, wie so was möglich sei.
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12:32 Uhr

Das will der 90-Mio.-Lottogewinner mit seinem Geld machen

90 Millionen Euro, das ist schon ein hübsches Sümmchen. Darüber verfügt nun ein Mann aus Hessen, er gewann sie im Lotto. Doch seinen größten Traum kann er sich auch damit nicht erfüllen: einen Fußballclub.

  • Diesen Wunsch aus früher Jugend habe er in einem Telefonat geäußert - aber gleich lachend nachgeschoben, dass das Geld wohl nicht reichen werde, berichtete eine Sprecherin von Lotto-Hessen.
  • Der Mann aus dem Rhein-Main-Gebiet habe weiter gesagt, das sei nicht schlimm, denn für ihn bedeute der Gewinn, sich einfach alles gönnen zu können, was er möchte, und Reisen in ferne Länder zu unternehmen. So eine Situation habe er nach eigenen Worten noch nie erlebt.
  • "Wir sind stinknormale Leute und werden es auch bleiben ... jetzt aber welche mit viel Geld." Er werde den Rat von Experten ernst nehmen und weiter verschwiegen bleiben.
12:00 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:39 Uhr

Skandal-Reporter Relotius zeigt Bedauern

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(Foto: picture alliance / dpa)

Erinnern Sie sich an Claas Relotius, den einstigen "Spiegel"-Reporter? Genau, das ist der Mann, der wegen massiver Fehler und bewussten Erfindungen aufflog und einen Skandal auslöste. Nun hat er sich erstmals seit Langem geäußert. Und zeigt Bedauern.

  • Gegenüber der Schweizer Zeitschrift "Reportagen" sagte er auf die Frage, wie viele seiner insgesamt 120 verfassten Texte in seiner Journalistenzeit korrekt waren: "Nach allem, was ich heute über mich weiß, wahrscheinlich die allerwenigsten."
  • Er habe "in der unverrückbaren Überzeugung geschrieben, es würde bei der Erzählform Reportage keinen Unterschied machen, ob alles 1:1 der Realität entspricht oder nicht".
  • Relotius drückte an einer anderen Stelle sein Bedauern aus: "Ich habe offensichtlich sehr viel Verantwortungsgefühl ausgeschaltet, am meisten gegenüber Kollegen, aber auch gegenüber realen Menschen, über die ich geschrieben habe. Ich hatte beim Schreiben nie niederträchtige Absichten, und ich wollte auch niemanden verletzen, indem ich etwas Falsches schreibe. Dass ich das getan habe, bereue ich am meisten."
11:23 Uhr

Inflation erstmals wieder über EZB-Zielmarke

Die Inflation in der Eurozone hat im Mai den höchsten Stand seit zweieinhalb Jahren erreicht. Wie die Statistikbehörde Eurostat am Dienstag mitteilte, stiegen die Verbraucherpreise im Mai nach einer vorläufigen Schätzung um zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Es ist der fünfte Monat in Folge mit einem Anstieg. Höher hatte die Inflation zuletzt nur im Oktober 2018 gelegen. In Deutschland betrug die Inflationsrate laut Zahlen des Statistischen Bundesamts von gestern 2,5 Prozent im Mai.

Mit dem Wert von Mai hat die Euro-Inflationsrate nun das Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB) überschritten, die Preissteigerung "unter, aber nahe zwei Prozent" zu halten. Bisher stellt die Zentralbank vor dem Hintergrund des Wirtschaftseinbruchs in der Corona-Pandemie mit einer lockeren Geldpolitik äußerst günstige Finanzierungsbedingungen sicher.

Eine ausführlichere Version dieses Eintrags erschien zuerst im Börsen-Tag, der sie schnell und aktuell über das heutige Börsengeschehen informiert.

11:19 Uhr

120.000 Euro wert - Mann schmuggelt Münzen

Ein 37-Jähriger hat versucht, in seinem Auto wertvolle Sammlermünzen aus der Schweiz über die Grenze nach Deutschland zu schmuggeln.

  • Beim Zoll gab er zunächst an, nichts bei sich zu haben, das angemeldet werden müsste. Eine Kontrolle seines Wagens am Grenzübergang Bietingen in Baden-Württemberg förderte dann allerdings drei keltische Münzen zutage, wie das Hauptzollamt Singen mitteilte.
  • Auf Nachfrage gab der 37-Jährige schließlich noch vier weitere Münzen heraus - drei goldene und eine silberne. Laut Zoll kommen die Sammlerstücke zusammen auf einen Wert von 120.000 Euro. Die Kontrolle ereignete sich demnach bereits am Dienstag vor einer Woche.
  • Gegen den Mann wurde ein Verfahren wegen des Verdachts der versuchten Steuerhinterziehung eingeleitet. Nachdem er knapp 10.000 Euro Einfuhrabgaben bezahlt hatte, durfte er mit den Münzen weiterfahren.
10:51 Uhr
Breaking News

Rummenigge verlässt Bayern vorzeitig

In München geht eine der längsten Karrieren des deutschen Fußballs zu Ende - als Spieler für den FC Bayern, später als Funktionär und Vorstandsvorsitzender feiert Karl-Heinz Rummenigge jahrzehntelang Erfolge. Nun zieht er sich vorzeitig zurück und macht damit Platz für die nächste Klub-Legende: Oliver Kahn. Da ehren wir ihn doch mal mit einem fast ebenso legendären Lied. Siehe oben!

10:30 Uhr

RTL stellt Pochers Late-Night-Show ein

"Pocher - gefährlich ehrlich" heißt die Show, mit der Oliver Pocher auf RTL sendet - "hieß" muss man nun aber wohl sagen. Denn der Sender stellt das Programm ein.

  • "Wir hatten mit der Sendung viel Freude, werden jedoch mit dem Format 'Pocher - gefährlich ehrlich' nicht weitermachen und befinden uns derzeit mit Oliver Pocher im weiteren kreativen Austausch zu gemeinsamen Projekten", sagte ein RTL-Sprecher.
  • Pocher war gemeinsam mit seiner Ehefrau Amira als Sidekick erstmals Mitte Mai 2020 bei der Livesendung an den Start gegangen. Das Format erregte viel Aufmerksamkeit in sozialen Netzwerken. Ein echter Quotenhit wurde die Sendung - auch wegen wechselnder Sendeplätze - aber nie.

Die Show können Sie sich natürlich auch auf TV NOW ansehen.

10:02 Uhr

Aktivisten: Mindestens 42.000 Syrer zu Tode gefoltert

Im syrischen Bürgerkrieg sind einer Zählung von Aktivisten zufolge in den vergangenen zehn Jahren fast eine halbe Million Menschen getötet worden.

  • Wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mitteilt, starben seit der gewaltsamen Niederschlagung von regierungskritischen Demonstrationen im Jahr 2011 494.438 Menschen in dem Konflikt.
  • Die neue Zahl schließt rund 100.000 Opfer ein, die die Aktivisten demnach erst kürzlich bestätigen konnten. Fast die Hälfte dieser Opfer (42.103) seien Zivilisten, die meist unter Folter in Gefängnissen der syrischen Regierung getötet wurden, sagte der Direktor der Beobachtungsstelle, Rami Abdel Rahman, der Nachrichtenagentur AFP.
09:51 Uhr

Dax springt auf Rekordhoch

Der Dax ist mit Kursgewinnen in den Juni gestartet. Rund eine halbe Stunde nach Handelsbeginn baut er sein Plus auf rund 1 Prozent auf und erreicht bei 15.570 Punkten ein Rekordhoch.

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Bei den Einzelwerten setzten sich die drei Autobauer Volkswagen, Daimler und BMW mit einem Plus von rund zwei Prozent an die Dax-Spitze. Im Handel wird auf den anhaltend positiven Nachrichtenfluss in dem Sektor verwiesen. Die Nachricht, dass VW über einen Börsengang für seinen Batteriebereich nachdenke, passe da gut ins Bild. Angesichts neuer Mittelzuflüsse zu Monatsbeginn dürfte der Sektor einer der Lieblinge der Anleger bleiben. VW gewinnen 3,2 Prozent, BMW 2,4 Prozent und Daimler 2,5 Prozent.

Über der Marke von 15.500 Punkten tat sich der Leitindex zuletzt schwer. Von seinem in der Vorwoche erreichten Rekord mit gut 15.568 Punkten wurde er schnell wieder zurückgeholt. Im Mai hatte das Kursbarometer aber einen Gewinn von fast zwei Prozent erzielt. Es war der vierte Gewinnmonat in Folge. Der MDax der mittelgroßen deutschen Unternehmen stieg um 0,39 Prozent auf 33 321,11 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um gut 0,5 Prozent hoch.

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09:35 Uhr

Benzinpreis - Linke wirft Grünen "unerträgliche Arroganz" vor

Am Benzinpreis entzündet sich mal wieder eine Debatte - nachdem die Grünen-Chefin eine kräftige Erhöhung ins Spiel gebracht hat, kommt nun Kritik von der Linken. Deren Fraktionschefin im Bundestag, Amira Mohamed Ali, wirft den Grünen vor, mit ihrer angestrebten Benzinpreis-Erhöhung Klimapolitik auf dem Rücken der kleinen Leute zu betreiben. "Höhere Benzinpreise? Baerbock schaut mit einer unerträglichen Arroganz auf die Menschen mit kleinen Einkommen. Denn die trifft das wirklich, während Reiche weiter problemlos volltanken", schrieb sie auf Twitter. "Das ist keine sinnvolle Klimapolitik, sondern spaltet die Gesellschaft noch weiter."

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09:21 Uhr

No Angels starten Comeback - "kein Druck"

Die No Angels machen wieder Musik - so wie 2011, als dieses Bild entstand.

Die No Angels machen wieder Musik - so wie 2011, als dieses Bild entstand.

(Foto: picture alliance / dpa)

Die No Angels wollen zurück ins Rampenlicht. Ja, genau, die No Angels, einst Deutschlands erfolgreichste Girlband, ich sage nur "Daylight" in your eyes. Am Freitag kommt ihr Album "20" heraus, und dabei behaupten die Damen, keinen Druck zu verspüren:

  • "Es geht nicht um Nummer-Eins-Hits. Wir machen uns keinen Stress mehr, an die Spitze der Charts zu kommen", sagte Sandy Mölling (40). "Natürlich sind wir ehrgeizige Frauen, die ihr Bestes geben wollen. Wir haben einen hohen Anspruch an uns selbst. Aber es muss nicht die Eins sein."
  • "Es ist eine andere Zeit. Wir müssen uns gar nicht in dieses schnelllebige Getummel schmeißen, sondern können einfach mal genießen, was wir tun und wofür wir stehen. Das ist viel wichtiger als Chartplatzierungen", ergänzte Jessica Wahls (44).


09:00 Uhr
08:54 Uhr

Wetter: Sonne satt und mehr als 20 Grad

Am Dienstag lockt das Wetter beinahe deutschlandweit ins Freie. Bei strahlendem Sonnenschein klettern die Temperaturen meist auf mehr als 20 Grad. Nur östlich der Elbe tummeln sich noch vereinzelte Quellwolken, die örtlich für Schauer und Gewitter sorgen können.

08:34 Uhr

Laschet schwört Partei auf Anti-AfD-Kurs ein

Die CDU und die AfD haben ein kompliziertes Verhältnis - denn zu den frühen AfDlern gehörte so mancher enttäuschte CDU-Wähler. Außerdem hatte die Union den Anspruch, dass es rechts von ihr keine Partei geben sollte. Auch CDU-Chef Armin Laschet will nichts mit den Rechtsauslegern zu tun haben, wie er nun noch einmal betont. Wenige Tage vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt sagte er: "Die CDU muss ihren Anteil dazu leisten klarzumachen, mit denen wird nicht geredet, mit denen wird nicht kooperiert, mit denen wird nicht koaliert", sagte Laschet im Deutschlandfunk (DLF). "Wir wollen keine Kooperation mit der AfD - auf keiner Ebene." In Umfragen liegt die AfD in Sachsen-Anhalt derzeit knapp vor der CDU.

08:09 Uhr

Schüler im Sauerland nicht mehr in Lebensgefahr

Zwei Schüler einer Gesamtschule im Sauerland, die durch Stiche schwer verletzt worden waren, schweben nicht mehr in Lebensgefahr.

  • Beide seien operiert worden, sagte nun ein Sprecher der Polizei im Kreis Olpe. "Es sieht derzeit so aus, dass die zwei Schüler außer Lebensgefahr sind". Am Montagmittag waren an einer Gesamtschule in Finnentrop drei Schüler durch Stiche verletzt worden, zwei davon lebensgefährlich.
  • Tatverdächtig sind nach ersten Erkenntnissen zwei weitere Schüler. Die Hintergründe sind unklar. Alle fünf Personen seien männlich und zwischen 16 und 17 Jahre alt, sagte der Polizeisprecher.
08:02 Uhr

Lufthansa will weg vom Staatstropf

Die wegen der Corona-Krise von Insolvenz bedrohte Lufthansa will die staatlichen Stabilisierungshilfen "so rasch wie möglich" zurückzahlen. Konzernvorstand Harry Hohmeister sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe, das MDax-Unternehmen wolle sich lieber wieder am Kapitalmarkt finanzieren. Dies sei viel günstiger.

Von der insgesamt neun Milliarden Euro umfassenden deutschen Staatshilfe hat der Konzern bislang 2,3 Milliarden abgerufen und eine Milliarde Euro bereits wieder zurückgezahlt. Einen Zeitrahmen für die Rückzahlung der restlichen Staatshilfen nannte Hohmeister jedoch nicht.

Lufthansa
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07:47 Uhr

Arizona will Häftling mit Zyklon B vergasen

Wenn man "Zyklon B" hört, denkt man automatisch an die Gaskammern der Nazis, denn mit diesem Gas ermordeten diese Millionen Menschen. Nun soll der Stoff wieder zum Einsatz kommen, im US-Bundesstaat Arizona. Einem Bericht der "Jerusalem Post" zufolge will man dort einen zum Tode verurteilten Mann exekutieren. Es sei das erste Mal seit 2014, dass die Todesstrafe vollstreckt werde und das erste Mal seit 22 Jahren, dass dafür Gas zum Einsatz komme. Damals habe es 18 Minuten gedauert, bis der Verurteilte gestorben sei, dabei habe er schwer gehustet. Der jetzige Todeskandidat sei in den 80er Jahren wegen des Mordes an einem Kind verurteilt worden. Seine Anwälte argumentieren laut dem Bericht, die von den Behörden eingekauften Zutaten für das tödliche Gasgemisch entsprächen nicht den erforderlichen Standards.

07:21 Uhr

Matthäus: "Pep allein hat Manchester City um den Pokal gebracht"

Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus gibt Trainer Pep Guardiola die Hauptverantwortung für die 0:1-Niederlage des englischen Meisters Manchester City im Champions-League-Finale gegen den FC Chelsea. "Pep allein hat Manchester City um den Pokal gebracht", schrieb der 60-Jährige in seiner Kolumne bei Sky.

  • Guardiola habe durch seine Aufstellung dem Klub und den Fans "die Champions League gestohlen und er muss sich die harte Kritik von allen Seiten jetzt zu Recht anhören".
  • Matthäus warf ihm Experimente zum völlig falschen Zeitpunkt vor. "Das ist das Schlechteste, was ein Trainer nur machen kann. Unerklärlich und unverzeihlich."

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07:15 Uhr

Schröder muss 22.000 Euro an Ex seiner Frau zahlen

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(Foto: dpa)

Ex-Kanzler Gerhard Schröder wird wegen seiner Ehe mit Soyeon Schröder-Kim zur Kasse gebeten. Wie die "Bild"-Zeitung unter Verweis auf koreanische Berichte meldet, muss er umgerechnet 22.000 Euro an ihren Ex-Mann bezahlen. Der hatte vor Gericht argumentiert, er habe sich von Soyeon Kim einvernehmlich unter der Bedingung getrennt, dass sie ihre Beziehung zu Schröder beende. Stattdessen heirateten der Deutsche und die Koreanerin aber. Das Gericht sprach ihm daher die Summe zu - gefordert hatte er sogar das Dreifache. Hintergrund sei, dass "Ehebruch" in Südkorea noch als "ehrenrührig" gilt, so die "Bild", weswegen sich der Ex-Mann vor Gericht offenbar durchsetzen konnte. Vor Gericht sagte er laut "Korean Times", Schröder sei für die "Zerstörung seiner Ehe" verantwortlich. Seine Frau habe zuvor aber angegeben, sie habe schon mehrere Jahre vor der Scheidung getrennt von ihrem Ex-Mann gelebt. Schröders Anwalt argumentierte nun ebenfalls, dessen Beziehung zu Kim habe nichts mit der Scheidung zu tun gehabt.

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06:59 Uhr

Viele Familien verlieren an Einkommen

Trotz aller Hilfen reißt die Corona-Pandemie Löcher in die Finanzen vieler Familien in Deutschland - darauf verweist nun die Partei Die Linke.

  • Dies zeige sich an einem Anstieg beim Kinderzuschlag, wie die Linke-Sozialexpertin Sabine Zimmermann anlässlich des internationalen Kindertags heute sagte.
  • So gab es im Dezember 2020 rund 768.000 Kinder, deren Eltern den Kinderzuschlag bezogen, im April 2021 waren es 706.000. Im Januar 2020 waren es hingegen erst 299.000 Kinder, wie Zimmermann unter Berufung auf Daten der Bundesagentur für Arbeit sagte.
06:37 Uhr

Das wird heute wichtig

So, der Kaffee läuft durch, die Brötchen backen im Ofen, die Eier sind in der Pfanne, mein fiktives Frühstück duftet himmlisch. Höchste Zeit in den Kalender zu schauen und zu sehen, was ganz real heute ansteht. Die Frage aller Fragen wird übrigens im Corona-Ticker beantwortet, ich gebe Ihnen die Antwort aber auch gern hier: 1785 Neuinfektionen registrierte das RKI, die Inzidenz steigt auf 35,2. Alles Weitere im Ticker und hier der Blick auf den Plan für heute:

  • Die neue EU-Schnittstelle für ein digitales Covid-Zertifikat nimmt den Betrieb auf. Es soll ab 1. Juli Reisen innerhalb der EU erleichtern, der gelbe Impfausweis gilt aber weiter.
  • Um 10.30 Uhr geben Gesundheitsminister Spahn und RKI-Chef Wieler eine Pressekonferenz zu den Sterbefallzahlen in Deutschland.
  • Die EU-Umweltagentur legt ihren jährlichen Badegewässer-Bericht vor.
  • In den USA erinnert Präsident Biden an ein fast vergessenes Massaker vor 100 Jahren. In Tulsa (Oklahoma) ermordete ein rassistischer Mob Dutzende Schwarze und brannte Hunderte Häuser nieder..
  • Um 12.30 Uhr gibt Co-Trainer Markus Sorg ein Update, wie das Training der Fußball-Nationalmannschaft in Tirol läuft.

Ich heiße Volker Petersen und wünsche Ihnen ein ganz reales, duftendes und schmeckendes Frühstück. Kontakt: volker.petersen (at) nama.de.

06:15 Uhr

Lehrerin stellt neuen Everest-Rekord auf

Eine Lehrerin aus Hongkong sichert sich einen neuen Weltrekord - sie ist die Frau, die es am schnellsten auf die Spitze des Mount Everest geschafft hat. Tsang Yin-hung schaffte die Strecke vom Basislager zur Spitze in 25 Stunden und 50 Minuten. Und damit rund 14 Stunden eher als die bisherige Rekordhalterin. Bei den Männern liegt Lakpa Gelu vom Volksstamm der Sherpa vorn, der es 2003 in 10 Stunden und 56 Minuten schaffte. Außerdem schaffte es nun auch eine Familie mit acht Kindern auf den höchsten Gipfel der Welt, ebenfalls Sherpas. Bisher hatte es nur eine Familie mit sieben Kindern hoch geschafft. Wenn Sie das nächste Mal samt Sippschaft den Brocken hinaufkraxeln, können Sie gern aus diesem Eintrag als Motivation zitieren.

05:56 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

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