Dienstag, 20. August 2019Der Tag

mit Astrid Ehrenhauser
22:30 Uhr

Das war Dienstag, der 20. August 2019

Gespannt haben wir heute nach Italien geblickt. Angesichts des dortigen Koalitionsstreits hat Regierungschef Conte seinen Rücktritt erklärt und schon offiziell eingereicht. Damit endet auch das Bündnis zwischen rechter Lega und der populistischen Fünf-Sterne-Bewegung.

Ansonsten gab es am heutigen Tag unter anderem folgende Meldungen:

Damit verabschiede ich mich in den Feierabend und wünsche Ihnen eine gute Nacht!

22:20 Uhr

Stallone stimmt mit Fäusten auf neuen "Rambo" ein

In einem Monat kommt der fünfte "Rambo"-Film in die Kinos. Schon jetzt stimmt Sylvester Stallone im Netz auf "Rambo: Last Blood" ein. Die Action-Ikone postete auf Instagram einen Teaser, in dem der Schauspieler mit Messern, Fäusten, Pistolen und Pfeil und Bogen knallhart zuschlägt.

Stallone war 36 Jahre alt, als der Originalstreifen "Rambo" 1982 in die Kinos kam. Weitere drei Male verkörperte er den Ex-Soldaten, zuletzt 2008. Jetzt kehrt der 73-jährige in seiner ikonischen Rolle als der Vietnamkriegsveteran John Rambo zurück. Inzwischen lebt dieser zurückgezogen auf einer Farm, doch als die Tochter einer Bekannten von einem mexikanischen Kartell entführt wird, schwört der ergraute Kämpfer auf Rache.

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22:00 Uhr

Bewegung im Fall des beschlagnahmten britischen Tankers

Es kommt Bewegung in den Fall des seit mehr als einem Monat im Iran beschlagnahmten britischen Öltankers. Das angekündigte Gerichtsverfahren, das die angeblichen Verstöße des Tankers im Persischen Golf untersuchen soll, hat in der südiranischen Hafenstadt Bandar Abbas begonnen.

Beobachter in Teheran glauben, dass es letztendlich zu dem von Präsident Hassan Ruhani schon am Anfang der Krise vorgeschlagenen Austausch des britischen Öltankers "Stena Impero" gegen den iranischen Supertanker "Adrian Darya-1". Nur werde Teheran voraussichtlich solange warten, bis das eigene Schiff auch wieder sicher im Land sei, meinen Beobachter. In der Nacht zu Montag hatte der Tanker "Adrian Darya-1 "trotz US-Interventionen nach wochenlanger Festsetzung die Hoheitsgewässer Gibraltars verlassen können. Das Schiff schien zuletzt auf dem Weg in die griechische Hafenstadt Kalamata.

Mehr dazu lesen Sie bald auf n-tv.de.

21:38 Uhr

Ostdeutsche und frühere DDR-Bürgerrechtler wettern gegen AfD

Ostdeutsche und frühere DDR-Bürgerrechtler kritisieren die AfD. In einer offenen Erklärung werfen sie der AfD vor, die friedliche Revolution von 1989 zu vereinnahmen. Mit aktuellen Wahlkampf-Parolen wie "Vollende die Wende" werde unterstellt, die friedliche Revolution von 1989 sei nicht erfolgreich gewesen. Zugleich behaupte die AfD, in Deutschland herrschten heute ähnliche Verhältnisse wie in der DDR, hieß. Gegen derartige Gleichsetzungen verwahrten sich die "an den 89er Geschehnissen aktiv beteiligte Bürger und Bürgerinnen". "Für die Demagogen der AfD sind wir 1989 nicht auf die Straße gegangen."

Zu den mehr als 110 Unterzeichnern der Erklärung gehören die frühere Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Marianne Birthler, der Schauspieler Jan Josef Liefers und der frühere SPD-Bundestagspräsident Wolfgang Thierse. Wer die Unterschiede zwischen DDR und Bundesrepublik nicht anerkenne, verharmlose die SED-Diktatur, hieß es.

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Auch Schauspieler Jan Josef Liefers unterzeichnete die Erklärung.

(Foto: picture alliance/dpa)

21:10 Uhr

Trump will Russland in Staatenguppe zurückholen

Russland soll, wenn es nach US-Präsident Donald Trump geht, wieder in die Staatengruppe der G7, ehemals G8, werden. Kurz vor dem G7-Gipfel am kommenden Wochenende im französischen Biarritz hat sich Trump erneut für die Wiederaufnahme Russlands in die Staatengruppe ausgesprochen. Es sei "viel angemessener", wenn Russland der Gruppe angehöre, sagte Trump. Er "könnte sicherlich" eine Wiederaufnahme des Landes in die Gruppe unterstützen, betonte er. 

Bereits vor dem G7-Gipfel im Juni 2018 in der kanadischen Provinz Québec hatte Trump für die Wiederaufnahme Russlands plädiert. Sein Appell blieb damals aber folgenlos. Der informelle Verbund führender Industriestaaten hatte Russland im Jahr 2014 als Reaktion auf die Annexion der Krim-Halbinsel ausgeschlossen. Er war damit von der G8- zur G7-Gruppe geschrumpft.

20:47 Uhr

Mann droht im Jobcenter mit Waffen und Explosion

Ein Mann hat in einem Jobcenter in Saarbrücken gedroht, er werde mit einer Waffe und einer Explosion Schaden anrichten. Die Polizei nahm ihn daraufhin mit einem Großeinsatz fest. Laut Polizei hatte der 61-Jährige eine Mitarbeiterin im Amt bedroht. Zuvor habe sich der Mann über Finanzangelegenheiten geärgert.

Nachdem er das Jobcenter verlassen hatte, schlug die Mitarbeiterin Alarm. Es kam zu einem Einsatz mit 80 Polizisten, einer SEK-Einheit und einer Hundestaffel. Nachdem der Mann gefunden und festgenommen wurde, durchsuchten die Beamten seine Wohnung. Doch dort fanden sie nichts Verdächtiges. Der Mann muss sich nun wegen des Verdachts der Androhung einer Straftat verantworten.

20:29 Uhr

Der Klimawandel kann Nordsee-Fischen nutzen

Der Klimawandel bietet für die Fischerei auch Chancen. Aus Sicht von Verbandsvertretern kommen nicht nur zahlreiche Probleme auf die Branche zu. So sei es etwa positiv, dass einige wärmeliebende Fische vermehrt in der Nordsee anzutreffen seien, sagte der Verbandschef der Deutschen Hochseefischerei, Uwe Richter. Als Beispiel nannte er Sardinen oder den Thunfisch. Vermehrten sich die Bestände dort weiter, könnten sie zeitnah kommerziell befischt werden, so Richter. In den nördlichen Breiten sorge der Klimawandel dafür, dass die Bestände von Makrele und Kabeljau mehr hergäben.

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) zeichnet ein weniger freudiges Bild. 41 Prozent der Fischpopulationen in der Europäischen Union seien überfischt. "Die Überfischung zu beenden, ist die einfachste Möglichkeit, unseren Fischpopulationen zu helfen und sie widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des sich ändernden Klimas zu machen", sagte DUH-Vertreter Ulrich Stöcker.

20:05 Uhr

Müllabfuhr startet Speed-Dating für Jobs

Sie sollten sportlich sein und gern frühmorgens aufstehen: Mit dem Slogan "Trittbrettfahrerinnen gesucht" wirbt Hannover um Frauen für die Müllabfuhr. "Als Heldin in Orange arbeitest du mit tollen Kollegen und sorgst für saubere Straßen", verspricht der kommunale Abfallentsorger aha.

Bei einem Job-Speed-Dating konnten Interessierte ungezwungen mit zukünftigen Kollegen sowie Vorgesetzten ins Gespräch kommen. Drei Stellen sind zu vergeben - 40 Frauen stellten sich vor. Für den Job müsse man eine gewisse Fitness mitbringen sowie gern an der frischen Luft sein, erklärt aha in seiner Werbe-Kampagne #megahappy.

Die Müllabfuhr ist vielerorts noch eine reine Männerdomäne. Hamburg und Berlin zum Beispiel haben bereits in der Vergangenheit erfolgreich gezielt Müllwerkerinnen gesucht.

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Drei Stellen sind zu vergeben - 40 Frauen stellten sich bei dem kommunalen Abfallentsorger aha in Hannover vor.

(Foto: picture alliance/dpa)

19:48 Uhr

Bei Gefechten in Kaschmir sterben mehrere Menschen

Noch immer dauern die Gefechte in der Konfliktregion Kaschmir an. An der De-facto-Grenze zwischen Pakistan und Indien wurden erneut mehrere Menschen getötet - darunter auch ein siebenjähriger Junge. Seit Indien Anfang August der indischen Kaschmir-Region den Autonomiestatus entzogen hat, haben sich die Spannungen im Verhältnis zu Pakistan schlagartig erhöht. Seitdem häufen sich wieder Scharmützel entlang der Kontrolllinie.

Mit der Neuregelung will Neu Delhi das hauptsächlich von Muslimen bewohnte Gebiet stärker in das mehrheitlich hinduistische Indien integrieren. Bisher hatte die Region unter anderem eine eigene Verfassung und weitgehende politische Kompetenzen. Viele Kaschmirer sind gegen die Neuregelung. Pakistan will sich nun angesichts des Kaschmir-Konflikts mit Indien an den Internationalen Gerichtshof in Den Haag wenden.

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19:44 Uhr
Breaking News

"Open Arms" darf in Italien anlegen - dann droht Beschlagnahmung

Seit Tagen sitzen aus dem Mittelmeer gerettete Migranten auf dem Rettungsschiff "Open Arms" fest. Jetzt ordnet die italienische Justiz die Landung auf Lampedusa an. Die Menschen sollen dort noch heute an Land gehen, erklärte die Staatsanwaltschaft. Dann solle das Schiff beschlagnahmt werden.

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19:30 Uhr

Behörden warnen vor nicht zugelassenen Defibrillatoren

Mehrere Bundesländer warnen vor Risiken durch nicht zugelassene Herznotfallgeräte eines niederländischen Herstellers. Betroffen seien Defibrillatoren der Marke Telefunken AED Modell FA1 und HR1 des Herstellers Defiteq International B.V., teilte das niedersächsische Sozialministerium in Hannover mit. Es werde allen Betreibern dringend geraten, die Geräte auszutauschen und nicht anzuwenden. In den vergangenen Tagen hatten bereits andere Bundesländer solche Warnungen verbreitet.

Defibrillatoren werden häufig an öffentlichen Plätzen aufgestellt. Im Fall eines Herzstillstandes können Laien mit ihnen möglichst früh Erste Hilfe leisten.

19:09 Uhr

Name des neuen James-Bond-Films bekannt gegeben

Jetzt ist klar, wie der 25. James-Bond-Film heißen soll. Bisher lautete der Arbeitstitel lediglich "Bond 25". Jetzt lüfteten die Produzenten das Geheimnis: "No Time To Die" soll das neue Abenteuer um 007 heißen. Vermutlich wird er auf dem deutschen Markt noch einen deutschen Titel bekommen. Hierzulande soll er am 3. April in die Kinos kommen.

Die Dreharbeiten für den Film, in dem neben Craig auch Oscar-Gewinner Rami Malek ("Bohemian Rhapsody"), Lashana Lynch ("Captain Marvel") und Rückkehrerin Léa Seydoux aus dem vorherigen Bond-Film "Spectre" (2015) mitspielen, laufen bereits seit einigen Monaten. Regie führt der US-Amerikaner Cary Joji Fukunaga. Nach Drehs in Norwegen und London laufen derzeit die Vorbereitungen für Filmarbeiten im italienischen Matera. "No Time To Die" wird voraussichtlich Craigs letzter Einsatz als Geheimagent sein.

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18:46 Uhr

Hubschrauber-Absturz vor griechischer Insel mit zwei Toten

Bei einem Hubschrauberunglück vor der griechischen Insel Poros sind mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen.

  • Der Hubschrauber stürzte nach Behördenangaben kurz nach dem Start vom Dorf Galata an der gegenüberliegenden Festlandküste in eine Hochspannungsleitung und fiel anschließend ins Meer.
  • Einem Sprecher der Küstenwache zufolge waren insgesamt drei Menschen an Bord, darunter ein griechischer Pilot.
  • ANA meldete, bei den zwei Passagieren habe es sich um Russen gehandelt.
  • Das Unglück führte zu einem Stromausfall auf der gesamten Insel.
18:25 Uhr

13.200 Sicherheitskräfte sollen G7 in Frankreich schützen

Für den Gipfel der großen Industriestaaten (G7) wird Frankreich insgesamt 13.200 Polizisten und Gendarmen einsetzen. "Unsere Wachsamkeit ist maximal", sagte Innenminister Christophe Castaner im südwestfranzösischen Seebad Biarritz, wo der Gipfel am Samstag beginnen wird.

Erwartet werden Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron, US-Präsident Donald Trump, Kanzlerin Angela Merkel und weitere Spitzenpolitiker. Die Gendarmerie gehört in Frankreich zu den Streitkräften, die Truppe nimmt aber Polizeiaufgaben wahr.

18:03 Uhr

Betrunkener fährt wahllos auf parkende Autos auf

Ein betrunkener 39-Jähriger fährt in Hessen offenbar wahllos auf parkende Autos auf. In der Nacht zum Montag habe der Mann in Breuberg versucht, einen Teil der betroffenen acht Fahrzeuge einen steilen Abhang hinunter zu schieben, teilte die Polizei in Darmstadt mit. Insgesamt sei ein Schaden von über 45.000 Euro entstanden.

Das mutmaßliche Tatfahrzeug wurde in der Nähe des Parkplatzes verlassen aufgefunden. Während der Ermittlungen erhärtete sich der Verdacht gegen den 39-Jährigen. Er wurde vorläufig festgenommen. Der Mann bestritt die Vorwürfe.

17:31 Uhr

Rezo findet Journalisten "teilweise so dumm"

Sein Video mit harter Kritik an der CDU hat den Youtuber Rezo vor der Europawahl berühmt gemacht - jetzt knöpft Rezo sich die Medien vor. Als Gast auf dem Youtube-Kanal "Space Frogs" zog er über Journalisten her, über die er sich geärgert hat. "Journalisten sind teilweise so dumm", klagte Rezo.

Während er in dem Video durch aktuelle Zeitungsausgaben blättert, regt sich Rezo auf: "Ey, wer liest das, wer kauft das, wer unterstützt das finanziell?" Das fragte er angesichts der Schlagzeile der "Bild" über gewaltbereite Flüchtlinge. Bezogen auf die Berichterstattung über Heidi Klums Hochzeit mit Tom Kaulitz sagte Rezo: "Ich bin so froh, dass das kein Teil von meinem Leben ist, dass diese ganze Printwelt ganz fern von mir ist, Alter." Doch Rezo betonte auch: "Es gibt auch gute Journalisten."

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17:10 Uhr

Tod der Schwiegermutter ermöglicht US-Jüdin Scheidung

Erst als ihre Schwiegermutter stirbt, kann sich eine US-Jüdin von ihrem Ehemann scheiden lassen. Der strengreligiöse Mann habe sich mehr als zehn Jahre lang geweigert, einer Scheidung vor dem jüdischen Rabbinat zuzustimmen. Daher konnte sich die Frau nicht neu binden. Das bestätigte ein Sprecher des israelischen Religionsgerichts.

Nachdem die Mutter des Ehemanns in den USA gestorben sei, habe er ihre Leiche für eine Beisetzung nach Israel überführen lassen. Als Druckmittel habe das dortige Chefrabbinat ihre Beerdigung jedoch verweigert, bis der Mann der Scheidung endlich zugestimmt habe. In Israel gibt es keine Zivilehe und nach jüdischem Religionsgesetz müssen beide Seiten einer Trennung zustimmen. Der US-Bürger habe seiner Frau die Scheidung verweigert, aber selbst in den USA mit einer Sondergenehmigung eine neue Ehe geschlossen, schrieb die "Times of Israel".

16:54 Uhr

Wasserwerfer und Schlagstöcke im Einsatz gegen Proteste in Türkei

Mit Wasserwerfern und Schlagstöcken haben türkische Sicherheitskräfte Proteste gegen die Amtsenthebung von drei pro-kurdischen Bürgermeistern im Südosten des Landes verhindert. Trotz eines Demonstrationsverbotes versuchten in der kurdisch dominierten Großstadt Dyarbakir viele Menschen nahe der Stadtverwaltung zusammenzukommen. Das zeigen Augenzeugenberichte und Videos im Internet.

Das Innenministerium hatte am Montag im kurdisch dominierten Südosten des Landes die Bürgermeister der Provinzhauptstädte Diyarbakir, Mardin und Van ihres Amtes enthoben. Alle drei sind Mitglieder der HDP, die bei der Kommunalwahl im März gewählt worden waren. Der Staat wirft ihnen Verbindungen zu Terroristen vor. Vom Präsidenten ernannte Provinzgouverneure sollen die Geschäfte weiterführen.

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Präsident Erdogan wird vorgeworfen, die Ergebnisse der Kommunalwahlen nicht zu akzeptieren.

(Foto: picture alliance/dpa)

16:30 Uhr

Trump-Familie freut sich über ein neues Mitglied

US-Präsident Donald Trump ist zum zehnten Mal Großvater geworden. Die Frau seines Sohns Eric brachte eine Tochter zur Welt, teilte Eric Trump auf Twitter mit. Es ist das zweite Kind des Paares. Er und seine Frau Lara freuten sich, "Carolina Dorothy Trump auf der Welt willkommen zu heißen", schreibt Eric Trump. Donald Trump selbst hat fünf Kinder von drei verschiedenen Frauen. Sein ältester Sohn Donald Junior ist Vater von fünf Kindern, Trumps Tochter Ivanka hat drei Kinder.

Zusammen mit seinem Bruder Donald arbeitet Eric Trump in führender Position in der Trump Organisation. Lara Trump kümmert sich um Tierschutzprojekte und die Eric Trump Stiftung, die Krankenhausaufenthalte für Kinder finanziert. Sie ist auch in die Kampagne für Trumps Wiederwahl eingebunden und verteidigt häufig bei Auftritten im Fernsehen die Politik des US-Präsidenten.

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16:18 Uhr

Immer weniger Bergsteiger sterben bei Unfällen in Alpen

Die Zahl der Bergunfälle in den Alpen ist erneut gesunken. Insgesamt 1178 Mitglieder des Deutschen Alpenvereins (DAV) seien zwischen dem 1. November 2017 und dem 31. Oktober 2018 von Unfällen oder Notfällen betroffen gewesen, teilte der DAV in seiner Unfallstatistik mit. Das seien 67 weniger als im Vorjahreszeitraum.

Die besonders gute Nachricht: Vor allem die Zahl der tödlichen Unfälle sank. Der DAV verzeichnete 31 Menschen, die beim Bergsport ums Leben kamen - zehn weniger als im Vorjahreszeitraum. Damit wurde der historische Tiefstand nur knapp verfehlt: 2016 waren 30 Tote gezählt worden. Jedoch hatte der DAV 2016 noch 170.000 Mitglieder weniger. Daher sei die Quote der Unglückstoten nun auf einem historischen Tief seit 1952.

16:00 Uhr

Junge Klimaaktivistin inspiriert Schauspieler Javier Bardem

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Schon früher setzte sich Bardem für Greenpeace ein.

(Foto: picture alliance/dpa)

Für Oscar-Preisträger Javier Bardem ist die 16-jährige Klimaaktivistin Greta Thunberg der Inbegriff der gesellschaftlichen Veränderung. "Ihre Stimme ist so wichtig. Wegen ihres Alters, wegen ihres großartigen Wissens, wegen ihrer Verpflichtung, der Wandel zu sein, über den alle sprechen. Sie ist der Wandel", sagte der 50-Jährige in einem Interview.

Mit ihrem Aufruf zum Schulstreik für mehr Klimaschutz sei Thunberg eine Inspiration für ihre Generation, sagte Bardem. Zusammen mit der Schauspielerin Penélope Cruz hat er zwei Kinder, sechs und acht Jahre alt, die in der Schule nun etwas über Recycling oder Wasserverschmutzung lernten. "Sie sind sich dessen viel bewusster als ich es jemals bis vor fünf oder zehn Jahren gewesen bin", sagte der 50-Jährige, der sich schon früher in den Dienst der Umweltschutzorganisation Greenpeace gestellt hatte und am Montagmorgen auch auf dem New Yorker Times Square für den Schutz der Meere auftrat.

15:54 Uhr
Breaking News

Italienischer Regierungschef kündet Rücktritt an

Der italienische Regierungschef Giuseppe Conte hat angesichts der Krise der Populisten-Koalition aus rechter Lega und Fünf-Sterne-Bewegung seinen Rücktritt angekündigt. Er werde sein Rücktrittsgesuch bei Staatspräsident Sergio Mattarella einreichen, sagte Conte im Senat in Rom.

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Regierungschef Giuseppe Conte und der stellvertretende Ministerpräsident von Italien und Mitglied der Lega, Matteo Salvini.

(Foto: picture alliance/dpa)

15:47 Uhr

Umweltbundesamts warnt künftig per App vor schlechter Luft

Wie gut die Luft ist, die wir atmen, will uns künftig das Umweltbundesamt für viele Orte in Deutschland mit einer neuen App mitteilen. Die Anwendung mit dem Namen "Luftqualität" liefert stündlich aktualisierte Daten zur Belastung mit Feinstaub, Stickoxiden und Ozon an mehr als 300 Messstationen bundesweit, wie die Behörde mitteilte. Zudem wird für die schnelle Übersicht eine Bewertung von "sehr gut" bis "sehr schlecht" angezeigt.

Dazu gibt es Verhaltenstipps wie: "Beste Voraussetzungen, um sich ausgiebig im Freien aufzuhalten." Wer mag, kann Warnhinweise zu schlechter Luftqualität empfangen. Ein Netz aus Messstationen an Straßen, in Industriegebieten, in städtischen Wohngebieten und auf dem Land misst jederzeit, wie es um die Schadstoffe bestellt ist. Die App ist den Angaben zufolge werbefrei und kostenlos für die Betriebssysteme iOS und Android verfügbar.

15:29 Uhr

Telekom will mit Gemeinden Funklöcher "jagen"

Vielerorts in Deutschland gibt es weiße Flecken beim Mobilfunknetz - ich komme ursprünglich auch aus einer Region mit vielen Funklöchern. Die Deutsche Telekom will das zumindest für ein paar Kommunen ändern. Das Unternehmen hat einen Wettbewerb gestartet, bei dem sich Gemeinden mit schlechter Mobilfunkversorgung um neue LTE-Funkstationen bewerben können.

Üblicherweise entscheide allein die Telekom, wo ein neuer Standort entstehen soll, sagt Walter Goldenits, Technikvorstand der Telekom Deutschland. "Im Vordergrund der Bewertung stehen marktwirtschaftliche und funktechnische Erwägungen. Deshalb gibt es Kommunen, die bei dieser Betrachtung immer wieder durchs Raster fallen." An der Aktion "Wir jagen Funklöcher" könne jede Kommune teilnehmen, die auf ihrem Gebiet ein LTE-Funkloch hat.

Mit der Aktion sollen zunächst 50 Gemeinden mit Funklöchern versorgt werden. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 30. November 2019. Der Antennen-Standort in den ausgewählten Kommunen soll bis Ende 2020 in Betrieb gehen. Nach Angaben der Telekom dauert es derzeit in der Regel rund zwei Jahre, einen Mobilfunk-Standort in Betrieb zu nehmen.

Hier können sich Gemeinden bewerben.

15:09 Uhr

Russland und China wetteifern um bulgarisches Atomkraftwerk

Für den seit Jahren auf Eis liegenden Bau eines zweiten Atomkraftwerks in Bulgarien gibt es nach Angaben der Regierung sieben Angebote. Sie kommen unter anderem vom chinesischen Energieriesen CNNC und vom russischen Konzern Rosatom, wie Energieministerin Temenujka Petrowa mitteilte. Die Regierung werde binnen drei Monaten die besten Angebote auswählen, erklärte Ministerin Petrowa.

Der Bau am Standort Belene an der Donau - ein Gemeinschaftsprojekt mit Russland - war 2012 abgebrochen worden. Grund waren damals stetig steigende Kosten und wachsender Druck aus Brüssel und Washington auf das EU-Mitglied Bulgarien. Bulgarien musste daraufhin mehr als 600 Millionen Euro an Entschädigung an den russischen Kraftwerksbauer Atomstroiexport zahlen. In Belene stehen seitdem ein Sockel im Wert von 1,3 Milliarden Euro und die Bauruinen von zwei Reaktorblöcken.

Nun soll das Akw fertiggestellt werden. Doch das Projekt ist in Bulgarien stark umstritten. Kritiker sagen, weder Bulgarien noch die Nachbarländer benötigten die Energie. Petrowa versicherte am Dienstag, es handle sich um eine "seriöse Planung". Drei "potenzielle Kunden" hätten sich bereits am Kauf von Strom aus dem künftigen Akw interessiert gezeigt.

14:50 Uhr

Beschlagnahmter "Transformers"-Wolkenkratzer in China versteigert

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2014 war "Pangu Plaza" im Kinofilm "Transformers: Ära des Untergangs" zu sehen.

(Foto: Xu ruikang - Imaginechina)

Ein berühmter Wolkenkratzer des exilierten chinesischen Dissidenten Guo Wengui ist in China bei einer Internet-Auktion versteigert worden. Den Zuschlag für das 40-stöckige Hochhaus in Peking erhielt das Immobilienunternehmen YuCheng Zhiye. Der Preis: stattliche 5,18 Milliarden Yuan (gut 660 Millionen Euro). Das teilte die Auktionsplattform des Internetkonzerns Alibaba mit.

Der Wolkenkratzer "Pangu Plaza" stand 24 Stunden zum Verkauf. Mehr als 145.000 Internetnutzer verfolgten die Versteigerung - doch nur zwei gaben Gebote ab. In einem Mitte Juli veröffentlichten Video im Online-Dienst Twitter erklärte der Geschäftsmann, der für die Auktion festgelegte Mindestpreis für sein Gebäude sei zu niedrig angesetzt worden.

Der chinesische Milliardär Guo Wengui war 2014 wegen Korruptionsvorwürfen in die USA geflohen. Er wirft der kommunistischen Regierung in Peking vor, Anti-Korruptions-Kampagnen auszunutzen, um politische Gegner zu Fall zu bringen. Sein aus insgesamt fünf Hochhäusern bestehender Gebäudekomplex war von der Justiz aus seinem Besitz beschlagnahmt worden. Die Spitze des Hochhauses in der Nähe des Sportparks der Olympischen Spiele von 2008 ist wie der Kopf eines Drachen geformt. 2014 war "Pangu Plaza" im Kinofilm "Transformers: Ära des Untergangs" zu sehen.

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14:29 Uhr

Instagram und Co drängen Mädchen und Jungen in alte Rollen

Ich nutze selbst Instagram und finde Folgendes daher besonders erschreckend: Soziale Medien wie Instagram und Co verstärken stereotype Rollenbilder. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter jungen Frauen und Männern im Alter von 14 bis 32 Jahren im Auftrag der Kinderrechtsorganisation Plan International. Ausgerechnet in den sozialen Medien, dem modernen digitalen Zuhause der jüngeren Generationen, gebe es völlig überalterte Rollenbilder, sagt Geschäftsführerin Maike Röttger.

Während sich Mädchen und Frauen meist in typisch weiblich geltenden Themenfeldern wie Mode, Beauty, Ernährung und Deko bewegten, zeigten sich Jungen und Männer eher in typisch männlichen Bereichen wie Politik, Gesellschaft und Spiele. Dass Frauen für die gleiche Arbeit weniger verdienen als Männer, findet außerdem ein Drittel der befragten Nutzerinnen sowie über die Hälfte der Nutzer, die täglich Instagram, Facebook und Youtube nutzen, laut der Umfrage in Ordnung.

Wenn es um die Rollenverteilung im Alltag geht, lasse sich eine ähnliche Tendenz erkennen: 57 Prozent der Männer und 35 Prozent der Frauen sind der Ansicht, dass Hausarbeit immer noch Frauensache sei. Außerdem scheinen Vielnutzer mehr Wert auf klassische Schönheitsideale zu legen: Frauen sollen in erster Linie schlank und hübsch sein, Männer vor allem muskulös.

14:10 Uhr

Schichtwechsel

Mein Kollege Uladzimir Zhyhachou verabschiedet sich in den Feierabend, ab sofort und bis zum späten Abend versorge ich Sie mit spannenden Nachrichten aus der ganzen Welt. Mein Name ist Astrid Ehrenhauser und ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag! Bei Fragen und Anregungen erreichen Sie mich unter astrid.ehrenhauser (at) nachrichtenmanufaktur.de.

14:03 Uhr

Tusk antwortet auf Johnsons Brexit-Brief

Der britische Premierminister Boris Johnson hatte in einem Brief an EU-Ratschef Donald Tusk die Streichung der von der EU verlangten Garantieklausel für eine offene Grenze in Irland verlangt und vage andere "Verpflichtungen" ins Spiel gebracht, ohne dies auszuführen.

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Tusk hat auf den Vorstoß kühl reagiert. Die Backstop-Klausel für Irland, die Johnson streichen will, sei eine Versicherung, dass auf der irischen Insel keine harte Grenze entstehe, schrieb Tusk auf Twitter. "Jene, die den Backstop ablehnen und keine realistische Alternative vorschlagen, unterstützen die Errichtung einer Grenze. Auch wenn sie das nicht zugeben."

Die EU besteht auf der Backstop genannten Notfallklausel, um Grenzkontrollen zwischen dem britischen Nordirland und dem EU-Mitglied Irland auszuschließen. Denn eine Teilung der Insel durch eine harte Grenze könnte alte Konflikte in der ehemaligen Bürgerkriegsregion wieder aufflammen lassen.

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13:42 Uhr

"Open Arms": Migranten springen wieder ins Meer

Obwohl das spanische Rettungsschiff "Open Arms" seit Tagen direkt vor Lampedusa liegt, und sich mehrere EU-Staaten zur Aufnahme der Migranten bereit erklärt hatten, will der italienische Innenminister Salvini die Menschen weiter nicht an Land lassen. Derweil gerät die Lage außer Kontrolle. Heute sprangen erneut mehrere Migranten ins Wasser und versuchten, die Insel schwimmend zu erreichen.

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  • Neun Menschen seien ins Meer gesprungen, twitterte die Hilfsorganisation Proactiva Open Arms. Die Besatzung und die italienische Küstenwache versuchten, sie in Sicherheit zu bringen.
  • Die Nachrichtenagentur Ansa berichtete, einige Migranten seien von der Küstenwache bei starkem Wellengang gerettet und an Land gebracht worden. Dort seien sie von Ärzten betreut worden.
  • Das Schiff ist seit fast drei Wochen auf dem Meer unterwegs und hatte zuletzt noch etwa 90 Menschen an Bord. Wie viele insgesamt ins Wasser sprangen, war zunächst unklar.
  • Die Regierung in Madrid hatte dem Schiff den nächstgelegenen spanischen Hafen angeboten - jedoch erklärte sich die NGO nicht bereit, in der prekären Lage an Bord noch tagelang quer über das Mittelmeer zu fahren.
13:26 Uhr
Breaking News

SPD-Vorsitz: Olaf Scholz bewirbt sich mit Klara Geywitz

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Klara Geywitz ist seit 2004 Abgeordnete im Landtag von Brandenburg.

(Foto: imago/Martin Müller)

Vizekanzler Olaf Scholz tritt bei der Wahl zum SPD-Parteivorsitz zusammen mit der Potsdamer Landtagsabgeordneten Klara Geywitz an.

Mehr dazu lesen Sie hier.

13:14 Uhr

Di Maio deutet Regierungs-Aus in Italien an

In Italien mehren sich die Anzeichen für ein Ende der populistischen Regierung. Der Chef der Fünf-Sterne-Bewegung, Luigi Di Maio, bedankte sich bei Ministerpräsident Giuseppe Conte für die Zusammenarbeit und deutete damit den baldigen Bruch des Bündnisses an.

  • "Was auch immer passiert, ich möchte ihnen sagen, dass es mir eine Ehre war, mit ihnen in dieser Regierung zusammenzuarbeiten", erklärte Di Maio.
  • Nachdem der Chef der rechten Lega, Innenminister Matteo Salvini, die Koalition für arbeitsunfähig erklärt hat, kommt Conte nun eine entscheidende Rolle zu. Es wird erwartet, dass er noch heute seinen Rücktritt erklärt. Er könnte allerdings auch darauf warten, über ein Misstrauensantrag gestürzt zu werden.
  • Sollte Conte zurücktreten, müsste Präsident Sergio Mattarella entscheiden, ob das Parlament aufgelöst und Wahlen angeordnet oder der Auftrag zur Suche einer neuen Mehrheit und Regierung erteilt wird.
12:47 Uhr

Klingbeil tritt nicht für SPD-Vorsitz an

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SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil will nicht für das Amt des Parteichefs kandidieren.

  • "Ich selbst habe mich entschieden, dass ich nicht zu denen gehören werde, die auf der Bühne stehen und sich um den Parteivorsitz bewerben", sagte der 41-jährige Niedersachse in einem Youtube-Video. Er brenne für die SPD und übernehme sehr gerne Verantwortung. Aber er habe keine Partnerin gefunden, mit der es zu 100 Prozent gepasst habe.
  • Er wolle als Generalsekretär für einen fairen und spannenden Wettbewerb sorgen, versprach Klingbeil. "Es sind jetzt viele wunderbare Menschen schon auf dem Platz, die sich entschieden haben, dass sie Parteivorsitzende werden wollen", sagte er.
  • Die SPD könne selbstbewusst sein, sie gehe neue Wege und dürfe sich nicht von "den vielen klugen Ratschlägen" verrückt machen lassen.
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12:14 Uhr

Frau trägt jahrelang ihren toten Zwilling im Bauch

Sie hatte Schmerzen, ihr Bauch war angeschwollen, sie ging zum Arzt. Was sich dann bei einer Untersuchung herausstellte, ist ein medizinisches Wunder: Eine 17-jährige Inderin hat ihr Leben lang einen deformierten toten Fötus in sich getragen. Dabei handelte es sich um ihren eigenen Zwilling. Das berichten Ärzte im Fachblatt "British Medical Journal".

  • Die Masse im Bauch der Jugendlichen war demnach 30 Zentimeter lang und 16 Zentimeter breit und enthielt Haare, Knochen und Zähne.
  • Einen solchen Fall hätten Ärzte weltweit noch nie bei einer erwachsenen Frau festgestellt, schreibt das Team.
  • Die Ärzte in der nordindischen Stadt Patna entfernten die Masse nach einer Untersuchung. Der jungen Frau geht es den Ärzten zufolge gut.
  • Im medizinischen Fachjargon sprechen Ärzte von "Foetus in foeto": Bei dem Phänomen, das bei 1 von 500.000 Lebendgeburten vorkommt, wird im Körper eines Zwillings ein deformierter Fötus gefunden. Meistens passiert das schon im Kindesalter. Bei Menschen im Alter über 15 Jahren waren dem Artikel zufolge vorher nur sieben Fälle dokumentiert, sämtlich bei Männern. Der älteste Patient war demnach 47 Jahre alt.
11:43 Uhr

Edeka testet drei Modelle zur Nährwertkennzeichnung

Inwiefern beeinflussen Nährwertkennzeichnungen für Lebensmittel das Kaufverhalten? Edeka und die Discounter-Tochter Netto wollen das in den nächsten drei Monaten herausfinden. Die Supermarktkette startet Ende August eine eigene Testreihe.

  • Verwendet werden der auch als Nährwertampel bezeichnete Nutri-Score, der im Auftrag des Bundesernährungsministeriums entwickelte "Wegweiser Ernährung" in Wabenoptik und das Modell des Branchenverbands der Lebensmittelindustrie mit mehreren Tortendiagrammen.
  • Es handele sich um die erste Untersuchung dieser Art "unter realen Bedingungen", teilt das Unternehmen mit.  
  • Das Bundesernährungsministerium lässt derzeit Verbraucher dazu befragen, welche Nährwertkennzeichnung ihnen am sinnvollsten erscheint. Vier Modelle stehen dabei zur Auswahl. Das mit der größten Zustimmung soll später eingeführt werden, allerdings auf freiwilliger Basis.
11:14 Uhr

Hunderte Häftlinge brechen in Indonesien aus

Bei Protesten gegen Polizeigewalt und für die Selbstbestimmung der indonesischen Provinz Westpapua haben mehr als 250 Insassen eines Gefängnisses die Gunst der Stunde genutzt und sind geflohen.

  • Zunächst hatten Demonstranten die Haftanstalt mit Steinen beworfen, dann randalierten Häftlinge und setzten Teile des Gebäudes in Brand.
  • Bei der Demonstration mit Tausenden Teilnehmern wurden in der Stadt Sorong auch mehrere Regierungsgebäude angezündet.
  • Die beiden Provinzen Papua und Westpapua auf der Insel Neuguinea waren auch nach der Unabhängigkeit Indonesiens nach dem Zweiten Weltkrieg niederländische Kolonien geblieben. 1963 waren sie von Indonesien besetzt worden. Separatisten versuchen seit Jahrzehnten, die Unabhängigkeit zu erreichen. Die Proteste werden von der indonesischen Regierung brutal unterdrückt.
10:47 Uhr

Britischer Konsulatsmitarbeiter in Hongkong vermisst

"Ich überquere jetzt die Grenze ... Bete für mich". Das war das Letzte, was Simon Cheng Man-Kit, ein Mitarbeiter des britischen Konsulats in Hongkong, an seine Freundin geschrieben hat.

  • Der 28-Jährige soll in China festgenommen worden sein. Er wird seit einer Geschäftsreise vermisst, wie lokale Medien berichteten. Er hatte demnach ein Wirtschaftstreffen in Shenzen im Südosten Chinas besucht.
  • "Wir sind über Berichte besorgt, dass ein Mitarbeiter unseres Teams bei der Rückkehr von Shenzen nach Hongkong festgenommen worden ist", teilte das britische Außenministerium mit.
  • Der 28-Jährige verschwand bereits am 8. August an der Grenze auf dem Weg zurück nach Hongkong, wie die britische Zeitung "The Guardian" berichtete.

Mehr zur Situation in Hongkong lesen Sie hier.

10:29 Uhr

Mann gerät in Panik und stürzt von Karussell

Auf der Aachener Kirmes ist gestern Abend ein Mann aus einem Fahrgeschäft gestürzt. Der 47-Jährige wurde lebensgefährlich verletzt.

  • Der Mann geriet offenbar während der Fahrt in Panik. Der Betreiber stoppte daraufhin das Karussell.
  • Doch bevor das Fahrgeschäft zum Stillstand kam, verließ der Mann die Gondel und wurde gegen eine Wand geschleudert. Wie tief er stürzte, konnte die Polizei zunächst nicht sagen. Der 47-Jährige kam in ein Krankenhaus.  
  • Laut WDR handelt es sich bei dem Fahrgeschäft um einen "Polyp" mit drehbaren Gondelkreuzen, die unsymmetrisch und schnell rotieren.
10:03 Uhr

Betrunkene bewerfen Polizisten mit Steinen

Gestern Abend ist in Regensburg eine Polizeikontrolle eskaliert. Bei einem Einsatz wegen Ruhestörung haben betrunkene Feiernde auf dem Domplatz der bayerischen Stadt Polizisten mit Pflastersteinen beworfen. Wie die Beamten mitteilten, setzen die Einsatzkräfte Pfefferspray gegen die Randalierer ein und nahmen zwei Menschen in Gewahrsam.

  • Demnach hatte sich am Montagabend eine Gruppe von etwa 10 bis 15 jüngeren Leuten im Alter zwischen 15 und 30 Jahren auf dem Domplatz in der Regensburger Innenstadt versammelt, wo sie der Polizei zufolge laut Musik hörten, herumgrölten und durch "übermäßigen Alkoholkonsum" auffielen.
  • Als Beamte die Beteiligten kontrollierten und Platzverweise erteilten, zeigten sich einige der Feiernden uneinsichtig und widersetzten sich.
  • Den Beamten zufolge nahmen sie Pflastersteine von einer Baustelle und warfen sie auf die Polizisten. Die Steine beschädigten mehrere Streifenwagen und parkende Autos. Daraufhin setzten Polizisten Pfefferspray ein und nahmen zwei der Beteiligten in Gewahrsam.
09:49 Uhr

Mietpreisbremse mit Grundgesetz vereinbar

Die Mietpreisbremse verstößt nicht gegen das Grundgesetz. Das entschied das Bundesverfassungsgericht. Die Regelungen verstoßen demnach weder gegen die Eigentumsgarantie noch gegen die Vertragsfreiheit oder den allgemeinen Gleichheitssatz.

  • Das höchste deutsche Gericht nahm deshalb eine Verfassungsbeschwerde nicht zur Entscheidung an.
  • Zudem verwarf es Vorlagen des Landgerichts Berlin als unzulässig. Das Landgericht hatte die Mietpreisbremse als verfassungswidrig eingestuft und deshalb das Bundesverfassungsgericht angerufen.
  • Die zuständige Kammer des Verfassungsgerichts folgte dieser Einschätzung nicht. "Es liegt im öffentlichen Interesse, der Verdrängung weniger leistungsfähiger Bevölkerungsgruppen aus stark nachgefragten Stadtteilen entgegenzuwirken", erklärten die Verfassungsrichter. Die Regulierung der Miethöhe sei auch verfassungsrechtlich geeignet, dieses Ziel zu erreichen.

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09:25 Uhr

Michael Müller und seine Frau trennen sich

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Michael Müller und seine Frau Claudia waren seit 1993 verheiratet.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ehe-Aus nach 26 Jahren: Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller und seine Ehefrau Claudia haben sich getrennt. Das bestätigte Müllers Anwalt, Christian Schertz, am Montagabend auf Nachfrage der DPA. "Wir bitten, die Privatsphäre der Familie zu respektieren." Weitere Erklärungen werde es nicht geben, sagte Schertz. Müller und seine Frau hatten 1993 geheiratet. Sie haben zwei Kinder.

08:51 Uhr

Mehr Erwerbstätige trotz Rezessionsgefahr

Trotz Rezessionsgefahr ist die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland auch im zweiten Quartal gestiegen - allerdings langsamer als zuvor. Sie erhöhte sich vor allem wegen der starken Arbeitskräftenachfrage bei den Dienstleistern um 435.000 oder 1,0 Prozent zum Vorjahreszeitraum auf 45,2 Millionen, wie das Statistische Bundesamt heute bekannt gab.

  • Nach rechnerischer Ausschaltung der üblichen jahreszeitlich bedingten Schwankungen nahm die Erwerbstätigkeit um 50.000 oder 0,1 Prozent zum Vorquartal zu.
  • Das Bruttoinlandsprodukt ist zwischen April und Juni um 0,1 Prozent zum Vorquartal geschrumpft, da die Industrie wegen Handelskonflikten und schwächerer Weltkonjunktur in einer Rezession steckt. Gibt es im Sommer erneut ein Minus, würde auch Europas größte Volkswirtschaft in eine Rezession rutschen.
  • Die steigende Beschäftigung gilt als wichtige Voraussetzung dafür, dass die Verbraucher weiterhin mehr konsumieren und damit die Konjunktur stützen.
*Datenschutz

 

08:14 Uhr

Größtes Fahrradparkhaus der Welt eröffnet

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(Foto: imago images / Xinhua)

So geht Mobilitätswende: In den Niederlanden wurde das größte Fahrradparkhaus der Welt eröffnet. In der dreistöckigen Anlage direkt am Utrechter Bahnhof finden 12.500 Räder Platz, 1000 Leihräder stehen zudem bereit. Das Parkhaus ist rund um die Uhr geöffnet, wird bewacht und bietet auch eine Fahrradwerkstatt sowie Platz für Lastenräder.

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(Foto: imago images / Xinhua)

07:39 Uhr

Schießerei in Magdeburg - Mehr als 25 Festnahmen

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Erst flogen Möbelstücke, dann fielen Schüsse.

(Foto: picture alliance/dpa)

Vor einer Shisha-Bar im Zentrum Magdeburgs eskaliert heute Nacht ein Streit, mehrere Schüsse fallen. Mindestens zwei Menschen werden verletzt.

  • Die Polizei rückte nach Mitternacht mit mehr als 30 schwer bewaffneten Beamten aus. Zunächst habe eine Gruppe mit Möbelstücken auf Gäste der Bar geworfen, hieß es in einer Mitteilung der Polizei. Es kam zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung, bei der laut Zeugen auf beiden Seiten auch Schüsse fielen.
  • Die Polizei konnte die Lage schließlich unter Kontrolle bringen und sperrte den Tatort weiträumig ab. Mehr als 25 Menschen wurden festgenommen.
  • Am Tatort hat die Polizei Patronenhülsen und unter einem Auto ein Baseballschläger sowie eine Schusswaffe gefunden.
07:29 Uhr

Karl-Heinz Brunner will SPD-Chef werden

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Bundestagsabgeordneter Brunner kandidiert für den SPD-Vorsitz.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der bayerische SPD-Abgeordnete Karl-Heinz Brunner will sich um den Vorsitz seiner Partei bewerben. Der 66-Jährige sagte der "Augsburger Zeitung", er wolle sicherstellen, dass im Auswahlprozess "die ganze Vielfalt der Partei widergespiegelt wird". Knapp zwei Wochen vor Ende der Bewerbungsfrist sehe er einen "deutlichen Überhang der GroKo-Gegner und des linken Parteispektrums".

Brunner gehört dem konservativen Seeheimer Kreis in der SPD an. Dem Bericht zufolge geht er zunächst ohne weibliche Ko-Kandidatin ins Rennen.

Mehr dazu lesen Sie in Kürze auf n-tv.de

07:08 Uhr

Sexualstraftäter flieht aus Psychiatrie

Wenn Sie diesen Mann sehen, sprechen Sie ihn keinesfalls an, sondern rufen Sie sofort die Polizei.

In Hamburg ist ein mutmaßlicher Sexualstraftäter aus der Psychiatrie geflohen. Die Polizei suchte unter anderem mit einem Hubschrauber nach ihm.  Außerdem veröffentlichte sie ein Foto des Mannes.

Dem 27-jährigen deutschen Staatsbürger war gestern am frühen Nachmittag die Flucht aus der geschlossenen Abteilung des Universitätskrankenhauses in Eppendorf gelungen.

Update 08:25 Uhr: Der 27-Jährige wurde heute Morgen in Berlin verhaftet.

06:49 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser, willkommen im "Tag"!

Ich hoffe, Sie sind gut in den Tag gestartet. Werfen wir einen Blick auf die Themen, die uns heute beschäftigen werden:

  • Italiens Regierungschef Conte äußert sich heute vor dem Senat in Rom zur politischen Krise im Land. Es gilt als sicher, dass die Tage der Koalition aus populistischer Fünf-Sterne-Bewegung und rechtsradikaler Lega gezählt sind. Unklar ist allerdings, was Conte in seiner mit Spannung erwarteten Ansprache verkünden wird: seinen Rücktritt oder die Bildung einer neuen Regierung.
  • Bundeskanzlerin Angela Merkel trifft sich in Island mit den Regierungschefs Skandinaviens. Es soll um europäische und internationale Themen gehen, vor allem das Klima spielt dabei eine zentrale Rolle.
  • Weniger als zwei Wochen vor der Brandenburger Landtagswahl diskutieren die Spitzenkandidaten heute in der Wahlarena des RBB. Eingeladen zu der Livesendung sind Ministerpräsident Woidke (SPD), der CDU-Anwärter Senftleben, die Linken-Politikerin Dannenberg, der AfD-Spitzenkandidat Kalbitz, Nonnemacher von den Grünen und der FDP-Spitzenkandidat Goetz.
  • Für den Mord an der 18-jährigen Maria K. aus Zinnowitz auf Usedom müssen sich von heute an ein 19- und ein 21-Jähriger vor dem Landgericht Stralsund verantworten. Ihnen wirft die Staatsanwaltschaft vor, Mitte März die schwangere Maria heimtückisch und aus Mordlust getötet zu haben.

Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, schreiben Sie mir einfach eine Mail an uladzimir.zhyhachou@nama.de.

06:41 Uhr

Regen und Gewitter vor dem Sommer-Comeback

Heute regnet es von Baden-Württemberg über Bayern bis herauf nach Sachsen zum Teil ergiebig und stellenweise gewittrig durchsetzt. Dort können bis morgen nochmals 25 bis 50 Liter pro Quadratmeter zusammenkommen. Vereinzelt vielleicht sogar noch etwas mehr, sodass auch Überflutungen nicht auszuschließen sind. Der Norden und der Nordwesten kommen ebenfalls wechselhaft mit Schauern und einzelnen Gewittern durch den Tag.

Björn Alexander

Björn Alexander

Im übrigen Land macht sich hingegen leichter Hochdruckeinfluss bemerkbar und die Sonne ist schon mal häufiger mit dabei. Vor allem in einem Streifen von Nordrhein-Westfalen und der Nordeifel bis herüber nach Mecklenburg-Vorpommern.

Die Temperaturen: Im Regen bleibt es ziemlich kühl mit kaum mehr als 16 bis 18 Grad. Ansonsten werden es zwischen 19 und 25 Grad; wobei es im Osten am wärmsten bleibt.

Die weiteren Aussichten: morgen und am Donnerstag - von letzten Schauern und einzelnen Gewittern an den Alpen mal abgesehen - verbreitet trocken und zeitweise sonnig. Dabei steigen die Temperaturen schrittweise an. Am Mittwoch bei 18 bis 25 Grad. Der Donnerstag bringt 20 bis 27 Grad und damit zieht der Spätsommer bei uns ein und sorgt am Freitag für 21 bis 29 Grad. Das Wochenende wird ebenfalls meistens schön und nochmals wärmer mit 23 bis 31 Grad am Samstag und 25 bis 32 Grad am Sonntag. Ihr Björn Alexander

Mehr dazu lesen Sie hier.
06:25 Uhr

Riekes Rückspiegel am 20. August 2019

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Dort bin ich hinaufgekraxelt! Der 36-jährige Reinhold Messner schildert 1980 seine Tour zum Everest.

(Foto: imago/ZUMA/Keystone)

Wussten Sie, dass … einem 35-jährigen Südtiroler heute vor 39 Jahren das "i-Tüpfelchen" bei seinem Bergsteigertum gelungen ist? Als erster Mensch bestieg Reinhold Messner den höchsten Berg der Welt im Alleingang - und das ohne Sauerstoffgerät.

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"1980 war es noch möglich, am Mount Everest Abenteuer zu erleben", sagt er über seine Erfahrungen am 8848 Meter hohen Koloss, dessen Massentourismus er heute verdammt. Der mittlerweile 74-Jährige bezeichnet sich selbst als "Eroberer des Nutzlosen", diesen Job machte er zeit seines Lebens aber recht erfolgreich - ab und zu dann auch wieder mal mit Sauerstoffgerät.

Wir gratulieren … Hannelore Hoger, rotschöpfige Grimme-Preisträgerin, zum 77. Geburtstag. Die TV-Kommissarin Bella Block spielt sie schon seit einem Jahr nicht mehr, das ist für viele ein Graus. Wir gönnen ihr den Ruhestand und sagen herzlichen Glückwunsch!

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Hannelore Hoger alias "Bella Block" genießt den Ruhestand.

(Foto: www.imago-images.de)