Dienstag, 23. April 2019Der Tag

Heute mit Uladzimir Zhyhachou und Volker Petersen
22:35 Uhr

Das war Dienstag, der 23. April 2019

33211008f8eacc153699b67e32c51ae0.jpg

So schön sieht es im Norden Norwegens aus - doch der Schein trügt. Für die verträumte Diesigkeit sind Rauchschwaden verantwortlich, die von Waldbränden herrühren, die dort und auch in Schweden wüten.

(Foto: REUTERS)

So, der Tag,  an dem wir vom Tode Hannelore Elsners und Heidi Hetzers erfuhren, neigt sich dem Ende entgegen. Meine Kollegen halten Sie natürlich auch in der Nacht auf dem Laufenden, unter anderem auch mit Berichten zum DFB-Pokal-Halbfinale. Diese Meldungen fanden heute besonders viele Leser:

Morgen früh begrüßt Sie dann wieder Uladzimir Zhyhachou an dieser Stelle.  Ich wünsche Ihnen einen schönen Spät-Abend und dann eine gute Nacht!

22:16 Uhr

Deutsche Bank erwägt Einrichtung einer "Bad Bank"

Die Deutsche Bank schleppt einige Altlasten mit sich herum, die sie gern loswerden würde - warum nicht eine "Bad Bank" gründen? Diese Idee erörtere die Führung des Unternehmens, für den Fall, dass die Fusion mit der Commerzbank scheitert, meldet die Nachrichtenagentur Dow Jones. In diese Bad Bank sollten nicht länger erwünschte Aktiva und zur Schließung anstehende Geschäftsbereiche eingebracht werden.

21:36 Uhr

Festnahmen nach Überfall auf Passagierflugzeug

Vor zwei Wochen macht ein spektakulärer Raubüberfall in Albanien Schlagzeilen. Mehrere Männer überfallen eine Passagiermaschine am Flughafen von Tirana. Jetzt meldet die Polizei fünf Verhaftungen. Die Männer sind zwischen 25 und 38 Jahre alt. Den Verdächtigen wird demnach bewaffneter Raub und illegaler Waffenbesitz zur Last gelegt. Bei der Durchsuchung der Verdächtigen seien Beweismittel gefunden worden, "die bei den Ermittlungen helfen werden", teilt die Polizei mit.

  • Als Soldaten verkleidete Angreifer hatten am 9. April zugeschlagen, als auf dem Flughafen von Tirana gerade Millionensummen in ein Flugzeug der österreichischen Fluggesellschaft Austria Airlines mit dem Ziel Wien verfrachtet wurden. Die bewaffneten Angreifer waren über einen Feuerwehrzugang in den Mutter-Teresa-Flughafen von Tirana gelangt und auf das Rollfeld gestürmt.
  • Die Polizei machte zur Höhe der Beute keine Angaben. Medienberichten zufolge sollen die Räuber in weniger als fünf Minuten zwischen sechs und zehn Millionen Euro erbeutet haben. Bei einem anschließenden Schusswechsel mit der Polizei wurde einer der Räuber getötet.
  • Das Geld sollte zu einer Bank nach Wien geflogen werden. Ausländische Banken wählen häufig diesen Weg für Bargeld, weil die albanische Zentralbank es aus Sicherheitsgründen nicht annimmt.
21:27 Uhr

Instagram sperrt Assads Account mehrere Stunden lang

Baschar al-Assad

Baschar al-Assad.

(Foto: SANA/dpa)

Das Online-Profil des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad auf Instagram war heute mehrere Stunden lang nicht erreichbar. Das Präsidialamt sprach schon davon, dass der Schritt darauf ziele, einen "weichen Krieg" gegen das Land eskalieren zu lassen, jetzt da es militärisch ruhiger werde. Einige Stunden später war das Instagram-Profil des syrischen Präsidialamtes mit rund 127.000 Followern wieder erreichbar. Ein Instagram-Sprecher teilte sagte, das Konto sei versehentlich gelöscht und anschließend wiederhergestellt worden.

21:11 Uhr

Dieb stiehlt Millionen-Gemälde, "weil es so leicht war"

Das Sprichwort "Gelegenheit macht Diebe" hat sich in Frankreich bewahrheitet. Dort hat ein Ukrainer ein anderthalb Millionen Euro teures Gemälde nur gestohlen, "weil es so leicht war".

Dabei handelte es sich um das Werk "Port La Rochelle" von Paul Signac, das der Mann im Mai 2018 aus einem Museum in Nancy stahl. Vergangene Woche wurde er in seinem Heimatland festgenommen, zwar wegen eines anderen Vergehens, aber er war so ehrlich die Polizei auch über dieses Werk zu informieren. "Gestohlen wurde es nur aus dem Grund, weil es sehr einfach war", sagte er in einem Video, das die Beamten verbreiteten. Er riet den Franzosen, ihre Sicherheitsmaßnahmen zu überprüfen. Er wolle nicht, dass es verschwinde und wünschte den Franzosen alles Gute.

Die Ukraine hat das Bild bereits an Frankreich zurückgegeben. "Das ist Balsam auf die Wunde nach dem Feuer von Notre-Dame", sagte Frankreichs Botschafterin Isabelle Dumont bei der Übergabe-

20:46 Uhr

Iris Berben spricht über Hannelore Elsner

c3b6e47a7ceb591cfdaeaa7f3702f5d2.jpg

Berben und Elsner bei einer Feier in Berlin im Dezember 2009.

(Foto: imago images / Tinkeres)

Auch Iris Berben hat sich zum Tod von Hannelore Elsner geäußert. Bei 3sat sagte sie: "Sie ist ein großartiger Mensch gewesen, ein wunderbarer Freund. Laut, laut, verrückt, spontan, und sehr, sehr mutig."

Unseren Nachruf auf Hannelore Elsner lesen Sie hier.

20:31 Uhr

May: Brexit-Gespräche laufen schleppend

7430a6d5ad39caff84d42b6d4636ad44.jpg

May hat mit der Brexit-Verschiebung zwar Zeit gewonnen, eine Einigung mit Labour ist aber noch nicht im Sicht.

(Foto: imago images / i Images)

Der Brexit ist aus den Top-Schlagzeilen verschwunden, doch noch immer doktert Premierministerin May an einem geordneten Ausstieg Großbritanniens aus der EU herum. Die Gespräche mit der Labour-Party aber laufen nicht besonders ermutigend.

  • Ein Sprecher Mays sagte heute, es gebe keinen konkreten Zeitplan, bis wann Ergebnisse vorliegen müssten. In einigen Bereichen seien die Gespräche schwierig, auch wenn sich Labour konstruktiv einbringe. May habe ihrem Kabinett gesagt, dass es bald Fortschritte geben müsse, um den Brexit umzusetzen.
  • May ist mit dem Brexit-Vertrag, den sie mit der EU ausgehandelt hat, auch wegen des Widerstands in den eigenen Reihen wiederholt im Parlament gescheitert. Die Frist für einen britischen EU-Ausstieg wurde deswegen vom 29. März zunächst auf den 12. April und dann auf den 31. Oktober verschoben.
20:15 Uhr

Bundeswehr kämpft mit Heli gegen Moorbrand

119541798.jpg

Die Rauchwolke war gestern weithin sichtbar.

(Foto: picture alliance/dpa)

Seit gestern brennt in Goldenstedt bei Vechta das Moor auf 60 Hektar. Die Feuerwehr hat das Feuer unter Kontrolle, doch im Kampf gegen Glutnester bekommt sie nun Hilfe von oben. Ein Helikopter der Bundeswehr soll ab morgen die Löscharbeiten unterstützen. Bislang waren schon ein privater und ein Polizeihubschrauber im Einsatz. Immer wieder frischt der Wind auf, das macht das Löschen so schwierig.

19:44 Uhr

Letzte Enkelin Richard Wagners stirbt mit 98

46df74bd11e3e64ef518825345976e86.jpg

(Foto: dpa)

Sie war die letzte Enkelin des Komponisten Richard Wagner (1813-1883): Nun ist Verena Lafferentz-Wagner am vergangenen Freitag im Alter von 98 Jahren in Nußdorf, einem Ortsteil von Überlingen am Bodensee, gestorben.

  • Lafferentz-Wagner vermied das Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit. So wurde ihre Anwesenheit zunächst fast übersehen, als der 200. Geburtstag ihres Großvaters im Mai 2013 in Bayreuth gefeiert wurde - erst Nichte Daphne Wagner machte das Publikum darauf aufmerksam, welch wichtiges Familienmitglied zu Gast sei.
  • Dabei hatte auch Lafferentz-Wagner wie die meisten Familienmitglieder in der NS-Zeit keine weiße Weste getragen: Sie heiratete 1943 den hochrangigen Nazi-Funktionär und SS-Angehörigen Bodo Lafferentz. Das Ehepaar bekam fünf Kinder. Nach dem Krieg lebte die Familie in Nußdorf am Bodensee. Lafferentz starb 1975.
  • Verena wurde im Dezember 1920 als jüngstes Kind von Siegfried Wagner, dem Sohn Richard Wagners, und Winifred Wagner in Bayreuth geboren, sie wuchs im Haus Wahnfried mit ihren Geschwistern Wieland, Friedelind und Wolfgang auf. Ihre Brüder Wieland (gestorben 1966) und Wolfgang (gestorben 2010) übernahmen später nach dem Zweiten Weltkrieg die Festspielleitung in Bayreuth.
19:33 Uhr

Schwester von Boris Johnson will ins EU-Parlament

RTS23S3T.jpg

Rachel Johnson (2. v. r.) und ihr Vater Stanley bei einer Rede Boris Johnsons im vergangenen Oktober.

(Foto: REUTERS)

Boris Johnson, das ist jener Blondschopf, der zu den hartnäckigsten Verfechtern des Brexit gehört. Doch das liegt nicht unbedingt in der Familie - seine Schwester möchte nämlich ins Europaparlament. Das kündigte Rachel Johnson heute an. Als Kandidatin für die neue Partei Change UK will die 53-Jährige gegen den EU-Austritt ihres Landes kämpfen. "Ich würde auch nackt durchs Regierungsviertel gehen, um den Brexit zu verhindern" - für diesen Satz ist Rachel Johnson bei britischen Wählern wohl ebenso bekannt wie für ihre Arbeit als Journalistin. Im Interview mit dem "Evening Standard" sagte Johnson, sie sei sicher, ihr Bruder werde verstehen, dass ihr Schritt sich nicht gegen ihn richte. Vielmehr fühle sie sich verpflichtet, "aufzustehen und Farbe für etwas zu bekennen, woran ich glaube".

Mehr dazu hier.

*Datenschutz

19:02 Uhr

Weber: Türkei wird nie Mitglied der EU

40604dd412c73becc791357cc86a0b72.jpg

Weber.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Manfred Weber möchte EU-Kommissionschef werden und das dürfte nicht im Interesse der Türkei sein. Denn nun hat der CSU-Politiker dem Land eine klare Ansage gemacht: "Die Türkei wird nie Mitglied der EU", sagte er beim Wahlkampfauftakt in Athen. Die Beitrittsverhandlungen mit dem Land wolle er stoppen, so er denn gewählt wird. Das bedeute zwar keinen Abbruch der Beziehungen mit der Türkei, aber: "Wir müssen ehrlich miteinander sein." In dem Programm, mit dem Weber in den EU-Wahlkampf geht, heißt es, die Türkei entferne sich von den europäischen Werten, eine EU-Mitgliedschaft sei deshalb keine Option.

18:54 Uhr

Netanjahu will Ort auf Golanhöhen nach Trump benennen

36d07f5edbf678de17793baf277b7a32.jpg

Trump hat Netanjahu mit der Anerkennung der Golanhöhen als Teil Israels einen großen Gefallen getan.

(Foto: dpa)

US-Präsident Trump genießt bei vielen traditionellen Verbündeten der USA nicht das größte Ansehen - nicht so in Israel. Ministerpräsident Netanjahu ist einer seiner engsten politischen Freunde. Nun will der Israeli dem Mann im Weißen Haus eine besondere Ehre erweisen. Er möchte eine Kommune auf den Golanhöhen den Namen "Trump" geben. Damit solle dem US-Präsidenten für seine "historische Entscheidung" gedankt werden, sagte der israelische Regierungschef. Israel hat die ursprünglich syrischen Golanhöhen 1967 erobert und das Gebiet später annektiert. International wurde der Gebietsanspruch nicht anerkannt. Aus diesem Konsens scheerte Trump vergangenen Monat aus, indem er die Souveränität Israels über den strategisch wichtigen Landstrich anerkannte.

18:44 Uhr

Mit Kleinbus ins Wohnzimmer der Ex - Prozessbeginn

Die Trennung von seiner Freundin konnte ein 30-Jähriger einfach nicht verkraften - seine Reaktion: Er raste mit einem Kleinbus ins Wohnzimmer der Angebeteten. Nun hat am Landgericht München II der Prozess begonnen. Die Anklage ist sich sicher, dass er die gleich alte Ex-Geliebte töten wollte. Der Deutsche hat bereits zugegeben, die Tat begangen zu haben, bestreitet aber eine Tötungsabsicht.

  • Die Ex-Freundin und ihr neuer Freund waren den Angaben zufolge nicht im Raum, als das Auto in das Wohnzimmer raste.
  • Nach der Attacke sei die Frau nach draußen gerannt. Dort habe der Mann sie zu Boden gedrückt und mit der Hand ihr Gesicht zusammengedrückt.
  • Die 30-Jährige zog sich nach eigenen Angaben eine Brustkorbprellung zu und lässt sich wegen einer posttraumatischen Belastungsstörung therapieren. In ihrer Zeugenaussage beschrieb sie den Angeklagten als unauffällig und nie aggressiv.
18:36 Uhr

Papst schenkt Obdachlosen 20-Kilo-Ei aus Schokolade

*Datenschutz

 Papst Franziskus hat am Wochenende nicht nur das höchste christliche Fest gefeiert, sondern überdies Namenstag gehabt. Das nahm er zum Anlass, Obdachlosen in Rom ein 20 Kilogramm schweres Osterei zu spenden - aus Schokolade. Der aus Argentinien stammende Papst heißt mit bürgerlichem Vornamen Jorge. Das ist die spanische Version von Georg. Nach dem katholischen Kalender ist der 23. April der Gedenktag des Heiligen Georg. Das Schokoladenei ging an ein Obdachlosenzentrum, das die katholische Hilfsorganisation Caritas im römischen Hauptbahnhof betreibt.

18:19 Uhr

Notre-Dame erhält Plastikplane

Was tut man, wenn es reinregnet? Man muss das Dach flicken. Im Falle von Notre-Dame ist das aber eine größere Aufgabe. Daher sind die Bauherren auf eine einfache Idee gekommen. Die Pariser Kathedrale soll mit einer Plastikplane abgedeckt werden. Diese Woche wird in Frankreichs Hauptstadt Regen erwartet.

17:58 Uhr

13 Hektar Wald in Thüringen brennen

107757510.jpg

Der Stausee bei Saaldorf, noch ohne Feuer - denn es handelt sich um eine Archivaufnahme.

(Foto: picture alliance/dpa)

Es ist erst April, doch in Thüringen steht ein 13 Hektar großes Waldgebiet in Flammen.  Landrat Thomas Fügmann rief am Nachmittag den Katastrophenfall aus - dabei galt das erstmals am Sonntag ausgebrochene Feuer eigentlich schon als gelöscht, flammte dann aber wieder auf.  An einem Steilhang bei Saaldorf kämpfen die Feuerwehrleute gegen das Feuer. Menschen sind bislang nicht in Gefahr. Anwohner werden aber gebeten, Fenster und Türen der Häuser geschlossen zu halten. Falls Sie elektronische Musik mögen - das Gebiet befindet sich dort, wo auch das Festival "SonneMondSterne" stattfindet, am Bleiloch-Stausee.

17:22 Uhr

130 Jahre alter Rotkäppchen-Sekt in Zeitkapsel gefunden

24c20adf7e9f3a213f080920a99f2b44.jpg

Die Bürgermeisterin von Nebra, Antje Scheschinski, und Mike Eberle, Geschäftsführer der Rotkäppchen Sektkellerei, freuen sich über den Fund.

(Foto: dpa)

Ob der Sekt noch schmeckt? Leider wird sich das wohl nicht herausfinden lassen. Folgendes: In Sachsen-Anhalt ist bei Bauarbeiten eine 130 Jahre alte Flasche mit Sekt von Kloss & Foerster gefunden worden, einem Vorläufer des bekannten Rotkäppchen-Sekts. Die Flasche befand sich in einer Zeitkapsel, die in einer 1886 eingeweihten Brücke an der Unstrut in Nebra hinterlegt wurde. Die Flasche bekomme einen Ehrenplatz in der Sammlung des Unternehmens, erklärte ein Sprecher der Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien. Demnach handelt es sich um die älteste Flasche in der umfangreichen Sammlung des Unternehmens.

Mehr dazu hier.

17:06 Uhr

Boris Palmer sorgt wieder für Aufregung

Boris Palmer (Bündnis 90/Die Grünen), Oberbürgermeister von Tübingen, sitzt bei einer Berlin-Tour im Bus. Foto: Christoph Soeder/Archiv

In seiner eigenen Partei wirken manche schon ziemlich genervt von Palmer. Foto: Christoph Soeder/Archiv

(Foto: Christoph Soeder/dpa)

Boris Palmer ist so ziemlich der einzige Bürgermeister, der regelmäßig bundesweite Debatten auslöst oder sich hörbar an ihnen beteiligt - nun hat der Grünen-Politiker sich wieder kritisch zu Wort gemeldet. Er kritisiert eine Werbekampagne der Deutschen Bahn - und handelt sich vor allem Kritik aus der eigenen Partei ein.

  • Die Bahn wirbt auf ihrer Internetseite mit Bildern von Reisenden mit unterschiedlichen Hautfarben, unter anderem mit dem dunkelhäutigen TV-Koch Nelson Müller und der türkisch-stämmigen Moderatorin Nazan Eckes. "Ich finde es nicht nachvollziehbar, nach welchen Kriterien die 'Deutsche Bahn' die Personen auf dieser Eingangsseite ausgewählt hat", schrieb Palmer auf Facebook. "Welche Gesellschaft soll das abbilden?"
  • Daniel Lede Abal, der Tübinger Landtagsabgeordnete der Grünen, wies Palmers Post als "einfach völlig daneben" zurück. "Das ist das Deutschland, das dem Tübinger OB offenbar fremd geblieben ist", erklärte er. "Wenn er als Oberbürgermeister mit so einer Stadtgesellschaft nicht zurechtkommt, sollte er sich jetzt überlegen, ob er Oberbürgermeister bleiben kann."

Mehr dazu hier.

16:28 Uhr

Schüsse in Lourdes - Geiselnahme in Wallfahrtsort

63765554 (1).jpg

Auch die Eliteeinheit Raid ist vor Ort.

(Foto: picture alliance / dpa)

Die südfranzösische Stadt Lourdes ist einer der Wallfahrtsorte für Christen schlechthin - dort soll die Jungfrau Maria mehrfach erschienen sein. Doch jetzt ist dort eine Geiselnahme im Gange. Ein Mann habe "zwei bis drei Menschen" in seiner Gewalt, meldet die Präfektur. Er habe sich in seiner Wohnung verschanzt und mehrere Schüsse abgegeben. Polizisten der Eliteeinheit Raid sind ebenso im Einsatz wie die Feuerwehr und die Rettungsdienste.

Update 17:50 Uhr: Mittlerweile wurde die Geiselnahme beendet. Laut Polizei wurde eine der Geiseln verletzt.

Mehr dazu hier.

15:55 Uhr

Illegales Autorennen - Unbeteiligte in Lebensgefahr

Es ist wieder passiert: Bei einem illegalen Autorennen ist eine unbeteiligte Person schwer verletzt worden. Eine 43-jährige Frau schwebt in Lebensgefahr, nachdem einer der Möchtegern-Rennfahrer in Moers (NRW) mit ihrem Fahrzeug zusammengestoßen war. Zeugen berichten, die beiden Fahrer hätten schnell beschleunigt, einer von ihnen sei auf der Gegenfahrbahn gefahren. Die Frau sei dann auf diese Spur eingebogen und mit dem einen Auto zusammengeprallt. Der Fahrer sei aus dem Auto ausgestiegen und davongehumpelt. Der andere Fahrer flüchtete. Die Polizei ermittelt - in Berlin ist bei einem ähnlichen Fall auf dem Kurfürstendamm vor drei Jahren ein Mann ums Leben gekommen - die Fahrer wurden wegen Mordes verurteilt.

15:43 Uhr

UN: Massensterben von Tier- und Pflanzenarten

Leopard.jpg

Zu den bedrohten Arten gehört auch der Amur-Leopard.

(Foto: picture-alliance/ dpa)

Jedes Jahr sterben viele Tier- und Pflanzenarten aus - und das Massensterben geht weiter, wenn man einem Berichtsentwurf der UN glauben darf, der am kommenden Montag bei einer Konferenz in Paris vorstellt werden soll. Demnach sind zwischen 500.000 und einer Million Tier und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. Sie könnten in den kommenden Jahrzehnten verschwinden.

15:25 Uhr

Hannelore Elsner ist tot

Sie war Stammgast im deutschen Fernsehen und war stets von einer Aura des Geheimnisvollen umgeben - Hannelore Elsner ragte aus der Riege der deutschen Schauspielerinnen wie kaum eine andere hervor. Nun ist sie plötzlich und unerwartet gestorben, wie die "Bild"-Zeitung berichtet. Sie wurde 76 Jahre alt. Noch im März drehte sie einen Film für die ARD ("Lang lebe die Königin").

Mehr dazu hier.

15:20 Uhr

Putin und Kim treffen sich am Donnerstag in Wladiwostok

119336682.jpg

Erst Trump, nun auch Putin - Kim kommt schon wieder aus Nordkorea heraus.

(Foto: picture alliance/dpa)

Dass sich Russlands Präsident Wladimir Putin mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim treffen will, wussten wir ja schon. Nun gibt es auch einen Termin: Am Donnerstag soll es so weit sein. Das teilte Präsidentenberater Juri Uschakow in Moskau mit. Die beiden Politiker kommen demnach in der ostrussischen Hafenstadt Wladiwostok in der Nähe der Grenze zu Nordkorea zusammen.

*Datenschutz

15:01 Uhr

Weber will Nord Stream 2 blockieren

14df602c5ea3ae00016f949e417f06d4.jpg

Weber will hoch hinaus - und nicht als der "deutsche Kandidat" gelten.

(Foto: dpa)

Manfred Weber knüpft große Hoffnungen an die kommende Europawahl am 26. Mai - er möchte das höchste verfügbare Amt für sich, er will Chef der EU-Kommission und damit Nachfolger von Jean-Claude Juncker werden. Und der Kandidat aus Deutschland kündigt nun an, sich in einem seit Jahren schwelenden Streit gegen die Bundesregierung zu stellen. Er wolle das Pipeline-Projekt Nord Stream 2 stoppen.

  • Er sei gegen dieses Projekt, das nicht im Interesse der EU sei, weil es die Abhängigkeit von russischen Rohstoffen erhöhe, sagte Weber der polnischen Zeitung "Polska Times". "Als Chef der EU-Kommission werde ich alle Vorschriften anwenden, um Nord Stream 2 zu blockieren."
  • "Ich bin nicht der deutsche Kandidat für die EU-Kommission, sondern der Kandidat der EVP. Europa - das sind 28 Länder", sagte Weber. Wenn man an Europa denke, müsse man an die Unabhängigkeit von russischem Gas denken.
*Datenschutz

14:32 Uhr

Aachener Polizei verfolgt Pferde und Esel mit Bus

Polizisten in Aachen mussten am Osterwochenende mal nicht Bankräuber und andere Verbrecher jagen, sondern eine Pferdeherde samt Esel wieder einfangen.

  • Die Herde war in der Nacht zum Ostersonntag von einer Weide im Ort Kornelimünster ausgebrochen und rund drei Kilometer bis nach Walheim getrabt.
  • Die Polizei habe zunächst zu Fuß versucht, ein Kreuz- und Querlaufen über die Straße zu verhindern. Die "recht sportlichen" Beamten seien aber nicht hinterher gekommen und daher in den vorbeifahrenden Bus gestiegen.
  • Weitere Kollegen rückten an und trieben die Tiere in den Vorgarten. Schließlich erschien der Besitzer mit Seilen und Halftern.
14:01 Uhr

Mehr als 50 Tote nach Erdrutsch in Myanmar befürchtet

Nach einem Erdrutsch in einem Bergwerk in Myanmar werden Dutzende Todesopfer befürchtet. 54 Menschen würden nach dem Unglück in einer Jademine im nördlichen Bundesstaat Kachin vermisst, sagte ein Polizeibeamter der AFP. Der Erdrutsch hatte sich demnach am Montagabend ereignet. Es bestehe keinerlei Chance, dass die Menschen in dem Bergwerk das Unglück überlebt hätten, hieß es weiter.

13:42 Uhr

Trump besucht May Anfang Juni

106509716.jpg

Trumps Besuch in Großbritannien im vergangenen Juli wurde von Protesten begleitet.

(Foto: picture alliance/dpa)

US-Präsident Donald Trump wird Anfang Juni zum Staatsbesuch nach Großbritannien reisen. Das teilte der Buckingham-Palast mit. Demnach wird der Präsident sich vom 3. bis zum 5. Juni im Vereinigten Königreich aufhalten.

13:08 Uhr

Sri Lanka: 45 Kinder unter den Toten

Bei den Anschlägen in Sri Lanka sind nach Angaben des UN-Kinderhilfswerks Unicef auch 45 Kinder ums Leben gekommen.

  • Das jüngste der 13 in Batticaloa gestorbenen Kinder sei erst 18 Monate alt gewesen, teilte Unicef-Sprecher Christophe Boulierac mit.
  • In Negombo seien 27 Kinder getötet worden. Außerdem sei der Tod von fünf ausländischen Kindern bestätigt worden, hieß es. 
  • Die Anschläge in Kirchen und Luxushotels waren nach ersten Erkenntnissen der Regierung als Vergeltung für den Anschlag auf Moscheen im neuseeländischen Christchurch im März gedacht.
13:06 Uhr

IS reklamiert Anschläge in Sri Lanka für sich

Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat hat die Anschlagsserie in Sri Lanka mit mehr als 300 Toten am Ostersonntag für sich reklamiert. "Diejenigen, die den Angriff ausgeübt haben, der vorgestern Mitglieder der US-geführten Koalition und Christen in Sri Lanka zum Ziel hatte, sind Kämpfer des Islamischen Staates", hieß es in einer von dem IS-Propaganda-Sprachrohr Amaq veröffentlichten Mitteilung. Die Anschläge hatten sich gegen drei Hotels und drei Kirchen gerichtet.

Mehr dazu lesen Sie hier.

12:45 Uhr

Forscher entdecken 1942 versenktes Schiff vor Australien

Vor der Küste Australiens haben Forscher das gut erhaltene Wrack eines im Zweiten Weltkrieg versenkten Frachters entdeckt.

03 SS Iron Crown (Supplied South Australian Maritime Museum).jpg

Die "SS Iron Crown" wurde im Zweiten Weltkrieg von einem japanischen U-Boot versenkt.

(Foto: © South Australian Maritime Museum / Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation)

  • Das hundert Meter lange Schiff sei rund hundert Kilometer vor der Küste des australischen Bundesstaats Victoria geortet worden und scheine "relativ intakt" zu sein, teilten die Wissenschaftler mit.
  • Das Schiff befindet sich 700 Meter unter der Wasseroberfläche auf dem Meeresgrund.
  • Die "SS Iron Crown" war am 4. Juni 1942 von einem Torpedo eines japanischen U-Boots getroffen worden. Der Frachter mit Eisenerz an Bord sank binnen einer Minute; 38 der 43 Besatzungsmitglieder kamen ums Leben.
12:09 Uhr

SPD wirft Laschet "Personenkult" vor

Eine Broschüre mit 98 Seiten, auf denen nach Zählung der SPD 50 Mal Ministerpräsident Armin Laschet von der CDU gezeigt wird: Nach Kritik hat die Staatskanzlei einen rund 4800 Euro teuren Bildband zum NRW-Tag 2018 in Essen verteidigt.

*Datenschutz

  • Die vielen Bilder mit ihm seien nicht auf sein Wirken hin gezeigt worden, erklärte Laschet in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Opposition im Düsseldorfer Landtag. Viele Mitwirkende hätten um ein Foto mit dem Regierungschef gebeten.
  • Die Auflage von 2000 Heften habe 4846,56 Euro gekostet, heißt es in der Antwort.
  • Die SPD hatte Laschet "Personenkult auf Kosten der Steuerzahler" unterstellt.
11:40 Uhr

Mann soll 22-jährige Nachbarin getötet haben

Mutmaßlich bei einem Streit zwischen den Bewohnern eines Hamburger Mehrfamilienhauses ist eine 22-Jährige getötet worden.

  • Nach Angaben der Polizei hatten Rettungskräfte die Frau mit schweren Verletzungen vor dem Gebäude gefunden, nachdem Zeugen "Schreie und Gepolter" gehört und den Notruf gewählt hatten.
  • Während des Einsatzes wurde ein 34-jähriger Hausbewohner als Verdächtiger identifiziert.
  • Der Mann wurde daraufhin vorläufig festgenommen, die Ermittlungen zu dem Geschehen aus der Nacht zum Dienstag laufen jedoch zunächst noch.
  • Die Frau hatte demnach Verletzungen, die offenbar durch "stumpfe Gewaltanwendung" entstanden. Sie wurde vor Ort wiederbelebt, starb allerdings später in einem Krankenhaus.
11:12 Uhr

Drei Männer überleben Helikopterabsturz in Subantarktis

Drei Männer haben einen Hubschrauberabsturz über subantarktischen Gewässern südlich von Neuseeland überlebt.

*Datenschutz

  • Die beiden Piloten und ein Arzt wurden 16 Stunden nach dem Verschwinden des Helikopters auf der Insel Auckland ungefähr 450 Kilometer von der Südspitze Neuseelands entfernt entdeckt.
  • Der Gruppe gehe es gut, sagte Einsatzleiter Kevin Banaghan. Die Männer seien für Notsituationen trainiert und hätten ihre Schutzkleidung gegen kaltes Wasser getragen.
  • Die drei Männer waren demnach in dem Gebiet auf einem privaten Rettungseinsatz, als ihr Hubschrauber aus noch nicht bekannter Ursache vom Radar verschwand.
  • Ein Fischerboot bemerkte das Wrack des Hubschraubers am Dienstagmorgen nahe Yule, der nördlichsten Insel der subantarktischen Inselgruppe. Zwei Stunden später seien die Männer dann am Strand von Auckland herumlaufend geortet worden.
10:59 Uhr

Französische Justiz ordnet Prozess gegen Ex-Premier Fillon an

Der frühere französische Premierminister François Fillon muss sich in einer Scheinbeschäftigungsaffäre vor Gericht verantworten: Richter ordneten einen Prozess gegen Fillon und seine Frau Penelope an, hieß es von Seiten der Justiz. Dem konservativen Präsidentschaftskandidaten von 2017 wird vorgeworfen, seine Frau und seine Kinder jahrelang aus öffentlichen Mitteln als parlamentarische Mitarbeiter bezahlt zu haben - ohne, dass diese dafür wirklich arbeiteten.

Mehr dazu lesen Sie hier.

10:58 Uhr

Minister: Täter suchten Vergeltung für Christchurch

Erste Ermittlungsergebnisse zu den verheerenden Anschlägen in Sri Lanka mit mindestens 310 Toten deuten laut Regierung auf eine "Vergeltung" für den Angriff auf zwei Moscheen in Neuseeland hin. "Die vorläufigen Untersuchungen haben enthüllt, dass das, was in Sri Lanka passiert ist, Vergeltung für den Angriff auf Muslime in Christchurch war", sagte Vize-Verteidigungsminister Ruwan Wijewardene im Parlament. Ein australischer Rechtsextremist hatte in Christchurch Mitte März 50 Menschen getötet.

Mehr dazu hier.

10:32 Uhr

Großherzog Jean von Luxemburg ist tot

Luxemburgs Alt-Großherzog Jean ist tot.

119554547.jpg

Großherzog Jean (r.) und sein Nachfolger Henri.

(Foto: picture alliance/dpa)

  • Er starb im Alter von 98 Jahren im Kreise seiner Familie, schrieb sein Sohn und Amtsnachfolger Henri in einer Erklärung. Jean war von 1964 bis 2000 Staatschef des Großherzogtums. Er galt als äußerst beliebt.
  • Am 13. April hatte der Hof mitgeteilt, dass Jean mit einer Lungenentzündung im Krankenhaus behandelt werde. Über das Osterwochenende hatte sich sein Zustand verschlechtert.
  • Luxemburg ist das einzige Großherzogtum der Welt. Es hat rund 600.000 Einwohner.
10:02 Uhr

Frau nach Tötung von Journalistin in Nordirland festgenommen

Im Zusammenhang mit der Tötung der Journalistin Lyra McKee im nordirischen Derry ist eine 57-jährige Frau festgenommen worden. Zwei am Samstag festgenommene junge Männer seien dagegen freigelassen worden, teilte die Polizei mit. McKee hatte am Donnerstagabend am Rande von schweren Ausschreitungen in Derry einen tödlichen Kopfschuss erlitten, die paramilitärische Gruppe "Neue IRA" bekannte sich zu der Tat.

Mehr dazu lesen Sie hier.

09:53 Uhr

Putin und Kim treffen sich offenbar am Donnerstag

Russlands Präsident Wladimir Putin und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un kommen nach Medienberichten am Donnerstag in Wladiwostok zu einem Gespräch zusammen. Während die amtliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA von einem Treffen in Kürze berichtete, nannte die russische Zeitung "Kommersant" den 25. April als Termin für das erste russisch-nordkoreanische Gipfeltreffen seit der Machtübernahme Kims im Jahr 2011.

*Datenschutz

09:24 Uhr

Bulgarischer Journalisten-Mörder muss 30 Jahre in Haft

Ein halbes Jahr nach dem Mord an der bulgarischen Journalistin Viktoria Marinowa ist der Angeklagte zu 30 Jahren Haft verurteilt worden.

110131347 (1).jpg

K. hatte Marinowa im vergangenen Oktober am Ufer der Donau vergewaltigt und getötet.

(Foto: picture alliance/dpa)

  • Ein Gericht der nordbulgarischen Stadt Ruse sprach Sewerin K. schuldig, die TV-Moderatorin vergewaltigt und ermordet zu haben.
  • Der 21-Jährige, der nach der Tat in Deutschland gefasst worden war, hatte sich schuldig bekannt und vermied damit eine lebenslange Haftstrafe.
  • Der Staatsanwaltschaft zufolge lagen der Tat "sexuelle Motive" zugrunde und nicht der Beruf des Opfers. Die 30-Jährige arbeitete als Moderatorin für den Lokalsender TVN, der wenige Tage vor ihrer Ermordung ihre Interviews mit zwei investigativen Journalisten ausgestrahlt hatte.

Mehr dazu lesen Sie in Kürze.

09:09 Uhr

Mindestens 15 Tote bei Erdbeben auf den Philippinen

Die Zahl der Opfer nach dem schweren Erdbeben im Norden der Philippinen ist auf 15 gestiegen. Weitere 24 Menschen werden nach offiziellen Angaben noch vermisst.

119543122.jpg

Eine Kirche in Porac wurde schwer beschädigt.

(Foto: picture alliance/dpa)

  • Unter anderem war am Montag in der Stadt Porac nördlich der Hauptstadt Manila ein vierstöckiges Gebäude eingestürzt, in dem sich auch ein Supermarkt befand. Helfer versuchen, unter Trümmern eingeschlossene Menschen zu retten.
  • Das Epizentrum des Bebens der Stärke 6,1 lag in der Stadt Castillejos in der Provinz Zambales. Seit dem Beben wurden rund 400 Nachbeben registriert.
  • Die Philippinen befinden sich auf dem Pazifischen Feuerring, wo sich rund 90 Prozent aller Erdbeben weltweit ereignen. Das letzte große Beben mit einer Stärke von 7,1 hatte im Oktober 2013 mehr als 220 Menschen das Leben gekostet. Im Juli 1990 starben mehr als 2400 Menschen bei einem Beben der Stärke 7,8 auf der nördlichen Insel Luzon.
08:51 Uhr

Heute ist Welttag des Buches

*Datenschutz

 

08:27 Uhr

Todesstrafe für Schwule: So reagiert Brunei auf Kritik

Das Sultanat Brunei hat die international heftig kritisierte Einführung der Todesstrafe gegen Homosexuelle in einem Brief an das Europäische Parlament verteidigt.

  • Der "Guardian" zitierte aus einem vierseitigen Brief des Sultanats an die Europaabgeordneten, in dem es hieß, Steinigungen als Strafe für gleichgeschlechtlichen Sex würden selten sein, da zwei Männer von "hohem moralischem Rang und Frömmigkeit" als Zeugen erforderlich seien.
  • Im Hinblick auf den Wunsch des Landes, seine traditionellen Werte und seine "Familienlinie" zu bewahren, fordere man "Toleranz, Respekt und Verständnis".
  • Im Brief hieß es weiter, die internationale Kritik sei auf ein Missverständnis zurückzuführen. "Die Kriminalisierung von Ehebruch und Unzucht soll die Unantastbarkeit der Familienlinie und der Ehe von verschiedenen Muslimen gewährleisten, insbesondere von Frauen."
07:55 Uhr

Flughafen Salzburg schließt für fünf Wochen

Der Flughafen in Salzburg wird ab morgen wegen einer Generalsanierung der Piste für fünf Wochen komplett gesperrt. Die fast 60 Jahre alte Start- und Landebahn soll in dieser Zeit rundum erneuert werden.

  • Die erste Landung auf der neuen Piste ist für den 29. Mai geplant.
  • Die Lufthansa bietet für Kunden mehrmals täglich einen Busshuttle zum Flughafen München an, andere Airlines haben ihre Flüge etwa zum Flughafen Linz umdisponiert oder betroffene Flüge gar nicht erst angeboten.
  • Die Monate April und Mai wurden laut Flughafen-Sprecher Alexander Klaus für die Baumaßnahme ausgewählt, weil in dieser Zeit das Passagieraufkommen verhältnismäßig gering und gleichzeitig das Wetter für die Baumaßnahmen voraussichtlich gut sei.
07:28 Uhr

Heidi Hetzer ist tot

106680688.jpg

Von 2014 bis 2017 reiste Heidi Hetzer mit ihrem Oldtimer um die Welt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Rallye-Fahrerin, Unternehmerin und Weltenbummlerin Heidi Hetzer ist tot. Sie wurde 81 Jahre alt. Hetzer wurde am Ostersonntag tot in ihrer Wohnung aufgefunden, berichtet die "B.Z."  Die Todesursache ist noch unklar. Auf ihrem Instagram-Account wurde heute Nacht ein Bild mit dem Text "Ich lebe nicht mehr, aber ich habe gelebt" hochgeladen.

Hetzer hatte im Jahr 1969 das von ihrem Vater gegründete Opel-Autohaus übernommen, das sie zu einem der größten Autohäuser Berlins ausbaute und bis 2012 leitete. Vor wenigen Jahren hatte die damals fast 80-Jährige mit ihrem Oldtimer die Welt umrundet.

Mehr dazu hier.

06:59 Uhr

Sechs Tote bei Flugzeugabsturz in den USA

Beim Absturz eines Kleinflugzeuges sind in den USA alle sechs Insassen ums Leben gekommen.

  • Die zweimotorige Maschine vom Typ Beechcraft BE58 bereitete am Montag den Landeanflug auf den Flughafen von Kerrville im Bundesstaat Texas vor, als sie aus noch ungeklärter Ursache abstürzte, wie der Sender CNN unter Berufung auf die texanischen Behörden berichtete.
  • Das Wrack wurde knapp zehn Kilometer nordwestlich des Flughafens gefunden.
  • Der Pilot und die fünf Passagiere stammten alle aus Houston.
06:47 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

ich begrüße Sie ganz herzlich im "Tag" und wünsche Ihnen einen guten Start in die neue Woche. Gleich die erste gute Nachricht – heute ist schon Dienstag.

Was wird denn heute alles wichtig? Werfen wir einen Blick in unsere Agenda:

  • In Sri Lanka sind nach den verheerenden Selbstmordanschlägen auf Kirchen und Luxushotels in der Nacht Notstandsbestimmungen in Kraft getreten. Sicherheitsbehörden erweiterten Befugnisse, etwa für Durchsuchungen und zur Festnahme. Staatspräsident Maithripala Sirisena berief zudem ein dreiköpfiges Untersuchungsteam ein, auch Interpol will Experten entsenden.
  • Weil sie Ende letzten Jahres wahllos Passanten in der Innenstadt von Amberg angegriffen haben sollen, müssen sich heute vier junge Flüchtlinge vor dem Amtsgericht der bayerischen Stadt verantworten. Die drei Afghanen und ein Iraner sollen der Staatsanwaltschaft zufolge 21 Menschen attackiert haben, von denen 15 verletzt wurden.
  • Der Hamburger SV und RB Leipzig ermitteln den ersten Teilnehmer des DFB-Pokalfinales. Der Tabellenzweite der 2. Fußball-Bundesliga HSV empfängt den Erstliga-Dritten aus Sachsen. Im zweiten Halbfinale spielt morgen Rekordgewinner FC Bayern München beim SV Werder Bremen.

 

06:26 Uhr

Wind, Sonne und etwas Regen

Björn Alexander

Björn Alexander

Nach den Tagen der Sonne, die uns über das lange Wochenende ja extrem gut versorgt hat, steht heute mehr der Wind im meteorologischen Fokus. Einerseits an den Alpen, wo der Föhnsturm aus südlichen Richtungen übers Hochgebirge tost und uns gleichzeitig anzeigt, dass wir nach wie vor in der sehr milden Luftmasse liegen. Andererseits im Norden und Osten, wo der Wind heute stark bis stürmisch weht und über die größtenteils noch brach liegenden Felder bläst. In Kombination mit der großen Trockenheit, die sich weiterhin anhand der hohen bis sehr hohen Waldbrandgefahr ablesen lässt, ist dies eine durchaus brisante Gemengelage. Denn das erhöht die Gefahr von Staub- bzw. Sandstürmen, die wiederum die Sichtweiten auf den Straßen binnen kürzester Zeit sehr stark einschränken können.

Last but not least sind auch über den Mittelgebirgen heftige Windböen möglich. Hier drohen Windspitzen von 80 bis 100 km/h. Ansonsten bringen es die Böen in der Nordhälfte abseits der Berge auf 50 bis 80 km/h. Die höchsten Windspitzen bekommen aber die Alpen mit 90 bis 120km/h.

Außer dem Wind beschäftigt uns heute beim Wetter aber natürlich die Sonne, die neuerlich ganz ordentlich vom Himmel scheint. Allerdings gibt es auch ein paar Einschränkungen: im Norden und Osten ziehen nämlich kompaktere Wolken durch, die besonders in Sachsen und Brandenburg später örtlich etwas Regen bringen können. Und auch im Süden zeigt sich der Himmel nebst ein paar echten Wolken schon mal milchig trüb. Diese Trübung rührt von der Herkunft der Luft. Es handelt sich nämlich um Saharastaub in der Atmosphäre.

Dementsprechend werden es heute abermals sehr warme bis frühsommerliche 18 bis 26 Grad. Lediglich im Seewind an der Küste ist bei Spitzenwerten von um die 14 Grad Schluss.

Die weiteren Aussichten: dem Aprilsommer geht die Puste aus und es wird schrittweise wechselhafter und kühler. Morgen und übermorgen sind zwar nochmals 17 bis 27 und 18 bis 28 Grad drin. Doch am Wochenende bekommen wir leider keine 20 Grad mehr. Einen guten Start in den Tag wünscht Ihr Björn Alexander