Dienstag, 24. September 2019Der Tag

mit Franziska Türk
22:30 Uhr

Das war Dienstag, der 24. September 2019

Liebe Leserinnen und Leser,

wir blicken zurück auf einen ereignisreichen Tag. Beim Brexit, in der Dieselaffäre, bei der Condor-Pleite und im Fußball - überall gab es neue Entwicklungen. Und dann schwebt da schon wieder ein mögliches Amtsenthebungsverfahren über US-Präsident Donald Trump. Die Themen im Überblick:

Damit verabschiede ich mich von Ihnen - kommen Sie gut durch die Nacht!

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(Foto: picture alliance/dpa)

 

22:09 Uhr

Frau entdeckt millionenschweres Gemälde in ihrer Küche

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Eine ältere Dame hat ein Meisterwerk italienischer Kunst in ihrer Küche entdeckt. Das Bild "Der verspottete Christus" von dem florentinischen Meister Cimabue aus dem 13. Jahrhundert hing jahrelang unerkannt im Haus der Seniorin in Compiègne nördlich von Paris. Laut dem renommierte Kunstgutachter Eric Turquin wird der Wert des Bildes wird auf vier bis sechs Millionen Euro geschätzt.

Die Familie hielt das Bild, das zwischen Küche und Wohnzimmer der alten Dame hing, für eine einfache Ikone. Erst als die Besitzerin das Bild verkaufen wollte, kam sein wahrer Wert ans Licht.

21:50 Uhr

Lebenslange Haft nach Messerattacke auf Schwangere

Nach der Messerattacke auf eine Schwangere hat das Landgericht Bad Kreuznach den 25 Jahre alten Angeklagten zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Die Kammer befand ihn wegen versuchten Mordes, gefährlicher und schwerer Körperverletzung sowie Schwangerschaftsabbruch für schuldig. 

Der 25 Jahre alte afghanische Angeklagte hatte sein von ihm schwangeres Opfer im Januar dieses Jahres in einem Klinikzimmer in Bad Kreuznach mit einem Messer attackiert und schwer verletzt. Die ebenfalls 25 Jahre alte aus Polen stammende Frau konnte nach dem Angriff in einer Not-OP gerettet werden, das gemeinsame Kind der beiden starb in der Nacht danach.

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Der 25-Jährige stach in einem Krankenhaus in Bad Kreuznach zu.

(Foto: picture alliance/dpa)

 

21:12 Uhr

Thunberg trollt auf Twitter gegen Trump zurück

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Wie wird der US-Präsident auf diese subtile Provokation reagieren?

(Foto: Twitter/Greta Thunberg)

Der Schlagabtausch Thunberg - Trump geht in die nächste Runde. Gestern hielt die schwedische Klimaaktivistin eine wütende Rede, in der sie die Staats- und Regierungschefs wegen ihrer Klimapolitik an den Pranger stellte - US-Präsident Donald Trump, der am menschengemachten Klimawandel zweifelt, natürlich eingeschlossen. Der Präsident verspottete die Schülerin daraufhin auf Twitter: "Sie scheint ein sehr glückliches junges Mädchen zu sein, das sich auf eine glänzende und wundervolle Zukunft freut. So schön zu sehen!"

Jetzt schlägt Greta Thunberg zurück - auch wenn ihre Kritik weitaus subtiler ist und sie den US-Präsidenten nicht einmal beim Namen nennt. Sie änderte kurzerhand die Beschreibung ihres Twitterprofils. Dort beschreibt sie sich nun als "ein sehr glückliches junges Mädchen, das sich auf eine glänzende und wundervolle Zukunft freut".

20:33 Uhr

Keine Neuwahlen: Corbyn erteilt Johnson Abfuhr

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Hält wenig von Neuwahlen im Speziellen und Boris Johnson im Allgemeinen: Jeremy Corbyn.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der britische Oppositionsführer Jeremy Corbyn will sich nicht auf eine vorgezogene Neuwahl einlassen, solange ein EU-Austritt ohne Abkommen am 31. Oktober droht. Das machte Corbyn bei seiner Abschlussrede zum Labour-Parteitag in Brighton deutlich. Zuvor hatte das oberste britische Gericht die durch Premierminister Boris Johnson verhängte Zwangspause des Parlaments für unrechtmäßig erklärt und aufgehoben. Johnson hatte daraufhin Neuwahlen gefordert. 

Corbyn legte Johnson nun stattdessen einen Rücktritt nahe. "Ich glaube, er ist nicht geeignet, Premierminister zu sein", rief er den Delegierten seiner Partei zu. Johnson lehnt es Berichten zufolge jedoch trotz der schweren Niederlage vor Gericht ab, sein Amt niederzulegen.

20:10 Uhr
Breaking News

Staat will Condor Millionenkredit gewähren

Der Staat will dem Ferienflieger Condor nach der Insolvenz der Muttergesellschaft Thomas Cook mit einem Überbrückungskredit helfen. Diese Grundsatzentscheidung haben die zuständigen Ministerien getroffen, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Verhandlungskreisen erfuhr. Im Gespräch ist demnach ein Kredit mit einem Volumen von 380 Millionen Euro.

Mehr dazu lesen Sie hier.
20:06 Uhr

Fler pöbelt, Polizei bleibt cool

Am Sonntag wird Rapper Fler von der Polizei kontrolliert - wie sich herausstellt zu Recht, der 37-Jährige ist ohne Führerschein unterwegs. Einsichtig ist der Rapper, der mit bürgerlichem Namen Patrick Losensky heißt, deshalb aber noch lange nicht. Er pöbelt die Polizisten stattdessen lieber lautstark an. Unter anderem nennt er einen Beamten "Fanboy" und "Schwanz" und wirft ihm vor, ihn nur aus Neid auf seine Karriere angehalten zu haben.

Einen Tag später reagiert die Berliner Polizei auf den Vorfall, und zwar äußerst cool. "Viel Hype um eine rechtmäßige Polizeikontrolle auf dem Teltower Damm, oder?", twitterte sie. Fler wolle mit der Aktion - und dem davon verbreiteten Video - nur PR machen. Das mag sein, dennoch ist die Szene einfach zu amüsant, um sie Ihnen vorzuenthalten. Bitteschön:

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19:12 Uhr

Russisches Marineboot sinkt nach Walross-Attacke

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Mit Walrössern ist nicht zu spaßen - vor allem, wenn Nachwuchs mit von der Partie ist.

(Foto: picture alliance / Axel Heimken/)

Ein Zusammentreffen der unerfreulichen Art hat in der russischen Arktis zwischen einem Walross und der Besatzung eines Marineboots stattgefunden: Offenbar weil sie ihre Jungen beschützen wollte, attackierte das Walross-Weibchen die "Altai" derart, dass das Schiff schließlich sank. Das berichtet unter anderem die Nachrichtenseite "The Barents Observer".

Das Schiff war auf einer Expedition in der Nähe der entlegenen Inselgruppe Franz-Josef-Land unterwegs und hatte Wissenschaftler an Bord. Diese konnten sich "dank der schnellen Reaktion des Gruppenleiters sicher ans Ufer retten", heißt es in einer Mitteilung der Russischen Geographischen Gesellschaft.

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18:34 Uhr

Angst vor Eislawinen: Mont-Blanc-Gletscher droht einzustürzen

Auf der italienischen Seite des Mont Blanc drohen wegen Erwärmung Teile des Planpinceux-Gletschers einzustürzen. Vorsorglich wurden deshalb zwei kommunale Straßen in der Nähe der Gemeinde Courmayeur gesperrt. Die Stiftung Fondazione Montagna sicura warnte vor Eislawinen - laut der Nachrichtenagentur Ansa könnten rund 250.000 Kubikmeter Eis abbrechen.

"Solche Phänomene zeigen einmal mehr, wie das Gebirge wegen klimatischer Faktoren in einer Phase starken Wandels und deshalb besonders verletzlich ist", sagte der Bürgermeister von Courmayeur, Stefano Miserocch. Der Mont Blanc ist mit 4810 Metern der höchste Berg der Alpen und steht auf der Grenze zwischen Frankreich und Italien.

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Mit 4810 Metern ist der Mont Blanc der höchste Berg der Alpen.

(Foto: REUTERS)

18:10 Uhr

Fliegerbombe in Regensburg gefunden - Evakuierung läuft

In der Fleischmannstraße im Regensburger Ortsteil Schwabelweis ist bei Bauarbeiten eine Fliegerbombe gefunden worden. Die Entschärfung der Bombe ist noch für den heutigen Abend geplant. Anwohner werden derzeit von Feuerwehr und Polizei in Sicherheit gebracht, eine Aufnahmestelle für sie befindet sich demnach in der Donau-Arena. Laut Polizei ist unter anderem die Donaustaufer Straße gesperrt. Ein Bürgertelefon hat die Polizei unter der Nummer 0941/5072326 eingerichtet.

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17:36 Uhr

Hauptschulabschluss statt Doktortitel: Falscher Arzt verurteilt

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Der Verurteilte gilt zwar als hochbegabt, an einer Uni war er aber nie.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ein Mann, der sich als Arzt ausgegeben und als solcher bei Motorsport- und Kulturveranstaltungen ehrenamtlich gearbeitet hat, ist zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Das Amtsgericht Flensburg verurteilte den 36-Jährigen wegen des unbefugten Führens von akademischen Titeln sowie der Berufsbezeichnung Arzt zu einer Strafe von elf Monaten ausgesetzt auf Bewährung.

Der geständige Mann hatte sich zunächst als Medizinstudent, dann als Facharzt für Unfallchirurgie und Notfallmediziner ausgegeben. Tatsächlich hat er aber nur einen Hauptschulabschluss und keine abgeschlossene Berufsausbildung. Sein medizinisches Wissen hatte er sich eigenen Angaben zufolge angelesen. Laut eines Intelligenztestes soll er einen IQ von 148 haben - damit wäre er hochbegabt.

17:17 Uhr
Breaking News

Niederlage für Özdemir: Hofreiter bleibt Grünen-Fraktionschef

Anton Hofreiter ist erneut zum Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Bundestag gewählt worden. Der 49-Jährige setzte sich im ersten Wahlgang mit 58,2 Prozent der Stimmen gegen Herausforderer Cem Özdemir durch.

Gewählt wurde übrigens auch in anderen Parteien, hier fiel das Ergebnis allerdings mangels Gegenkandidaten ganz wie vorhergesehen aus: Rolf Mützenich wurde mit 97,7 Prozent der Stimmen zum SPD-Fraktionsvorsitzenden gewählt. Alice Weidel und Alexander Gauland stehen auch künftig - mit 78 Prozent der Stimmen - an der Spitze der AfD. Und Christian Lindner wurde erneut zum FDP-Fraktionschef gewählt.

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17:16 Uhr

Zulage für Erzieher in Berliner Brennpunkt-Kitas

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Die Zulage soll dazu beitragen, wieder mehr Menschen für den Erzieherberuf zu begeistern.

(Foto: picture alliance/dpa)

Erzieher haben ohnehin einen stressigen Job. Befindet sich die Kita in einem sozialen Brennpunkt, macht das die Arbeit nicht gerade einfacher. Kita-Erzieher in sozialen Brennpunkten Berlins bekommen deshalb ab Mitte 2021 eine Zulage. Sie soll rund 300 Euro monatlich betragen und dazu beitragen, in Zeiten von Fachkräftemangel mehr Menschen für den Erzieherberuf zu gewinnen, sagte Familiensenatorin Sandra Scheeres von der SPD. Nach Schätzungen könnten von den etwa 30.000 Kita-Erziehern rund 4600 an mehr als 400 Einrichtungen die Zulage bekommen. Finanziert wird sie zumindest in den ersten beiden Jahren mit 25 Millionen Euro vom Bund. Das Geld stammt aus dem sogenannten Gute-Kita-Gesetz.

Die genauen Kriterien für die Zulage stehen Scheeres zufolge noch nicht fest. Generell geht es um Kitas, in denen viele Kinder aus Hartz-IV-Familien, mit Migrationshintergrund oder mit sprachlichen Defiziten betreut werden. Lehrer und Erzieher an bestimmten Schulen der Hauptstadt erhalten bereits seit Kurzem sogenannte Brennpunktzulagen.

17:08 Uhr
Breaking News

Grüne wählen Göring-Eckardt erneut zur Fraktionschefin

Katrin Göring-Eckardt ist erneut zur Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Bundestag gewählt worden. Die 53-Jährige setzte sich gegen Herausforderin Kirsten Kappert-Gonther mit 61,2 Prozent der Stimmen im ersten Wahlgang durch.

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17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:37 Uhr

Wasserwerfer parkt plötzlich in Dresdner Wohngebiet

Ein vermeintlich verlassener Wasserwerfer hat die Dresdner Polizei beschäftigt. Das fremde Fahrzeug stand laut Polizei am Montagabend plötzlich mitten in der Stadt. Eine Streife stellte fest, dass der Wasserwerfer der Hamburger Polizei gehörte, die ihn zur Reparatur nach Österreich geschickt hatte. Wie er nach Dresden kam, blieb aber unklar.

Licht ins Dunkel brachte erst der Fahrer des Gefährts, den die Dresdner Polizei schließlich in einem Hotel ausfindig machte. Der Österreicher erklärte der Polizei, dass er auf dem Weg in eine Außenstelle seiner Firma im brandenburgischen Luckenwalde war. Im Raum Dresden musste er sich an seine Ruhezeit halten und nahm sich deshalb ein Hotelzimmer. Da er das Fahrzeug als gewöhnlichen Lkw ansah, stellte er es kurzerhand am Straßenrand ab. Die Dresdner Polizei sah das anders: Sie brachte den Wasserwerfer auf das Gelände der Polizei.

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15:55 Uhr

Nach Niederlage vor Gericht: Johnson fordert Neuwahlen

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Englishman in New York: Boris Johnson

(Foto: picture alliance/dpa)

Wenige Stunden nach seiner Niederlage vor dem Obersten Gerichtshof Großbritanniens fordert Regierungschef Boris Johnson Neuwahlen. Es liege auf der Hand, dass jetzt "Wahlen einberufen" werden müssten, sagte der Premierminister am Rande der UN-Vollversammlung in New York. Zuvor hatte das Oberste Gericht in London die im Brexit-Streit von Johnson verfügte Zwangspause des Parlaments für "illegal" und "unwirksam" erklärt.

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15:35 Uhr

Verfassungsschutz soll stark aufgestockt werden

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Rechtsextremisten sollen künftig besser überwacht werden.

(Foto: picture alliance/dpa)

Im Kampf gegen Rechtsextremismus soll der Verfassungsschutz in Deutschland massiv aufgestockt werden. Das sieht nach "Spiegel"-Informationen ein Konzept von Innenminister Horst Seehofer und Verfassungsschutzpräsident Thomas Haldenwand vor. Demnach sollen 300 zusätzliche Stellen geschaffen werden, um Rechtsextremisten besser überwachen zu können und terroristische Zellen und Einzeltäter frühzeitig zu identifizieren. Hintergrund ist der rechtsextremistisch motivierte Mord an dem Kasseler CDU-Politiker Walter Lübcke. 

Zudem ist laut "Spiegel" eine "Zentralstelle zur Aufklärung rechtsextremistischer Umtriebe im öffentlichen Dienst" geplant. Sie gilt als Reaktion auf die Häufung rechtsextremer Vorfälle bei der Polizei und beim Militär.

15:05 Uhr

Skurrile Wahl: 29 Bewerber für Bürgermeisteramt in Kleinstadt

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Das beschauliche Bad Herrenalb freut sich über die "Werbung für unsere schöne Stadt".

(Foto: picture alliance / Uli Deck/dpa)

In Bad Herrenalb lässt es sich offenbar besonders gut leben - und regieren. Zumindest haben sich ganze 29 Kandidaten für das Bürgermeisteramt in der Kleinstadt im Nordschwarzwald beworben. "Wir wundern uns sehr, denn das ist eine außergewöhnlich hohe Zahl", sagte der Sprecher der 7500-Einwohner-Gemeinde.

Eine mögliche Erklärung für den Andrang: Offenbar bewarben sich auch Personen aus dem Umfeld der Satire-Partei "Die Partei", die etwa aus Köln, Berlin, Bremen oder Wilhelmshaven stammen. Dass sie ernsthaft erwägen, Oberhaupt der baden-württembergischen Kurstadt zu werden, ist unwahrscheinlich. Wenn sie dennoch zur Vorstellungsrunde der Kandidaten am 30. September erscheinen, brauchen die Bürger von Bad Herrenalb Geduld: Jedem Bewerber stehen theoretisch 15 Minuten Redezeit zu. Es könnte also ein langer Abend werden.

14:31 Uhr

"Simpsons"-Produzent stirbt mit 54 Jahren

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Durften in den 90ern in keinem Kinderzimmer fehlen: Homer, Marge, Lisa und Maggie Simpson.

(Foto: picture alliance / dpa)

Der Name J. Michael Mendel ist vielleicht nicht jedem bekannt, die Figuren, für deren Erfolg er sorgte, kennt aber sicherlich jeder: Mendel produzierte die Zeichentrickserien "The Simpsons" und "Rick and Morty". Jetzt ist der Produzent im Alter von nur 54 Jahren gestorben. Laut "Hollywood Reporter" starb er in seinem Haus in Studio City im US-Bundesstaat Kalifornien eines natürlichen Todes.

Mendel war seit 1989 Herstellungsleiter bei den "Simpsons" - dafür wurde er auch mehrfach mit einem Emmy ausgezeichnet. Von 2013 bis 2017 war er für "Rick and Morty" verantwortlich.

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14:14 Uhr
Breaking News

Dieselskandal: 870 Millionen Euro Bußgeld für Daimler

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat im Zuge des Dieselskandals gegen den Autobauer Daimler ein Bußgeld in Höhe von 870 Millionen Euro verhängt. Grund ist eine fahrlässige Verletzung der Aufsichtspflicht in einer mit der Fahrzeugzertifizierung befassten Abteilung, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

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14:12 Uhr

Schichtwechsel

Mein Kollege Uladzimir Zhyhachou hat sich in den wohlverdienten Feierabend verabschiedet, die neuesten Nachrichten aus aller Welt erhalten Sie in den kommenden Stunden von mir, Franziska Türk. Bei Fragen oder Anregungen erreichen Sie mich unter franziska.tuerk@nachrichtenmanufaktur.de. Kommen Sie gut durch den Dienstag!

14:02 Uhr

Britischer Tanker "Stena Impero" verlässt Iran

Gestern wurde der britische Öltanker "Stena Impero" durch den Iran freigegeben. Heute hat das Schiff nach Angaben einer Spezial-Website seinen Ankerplatz vor dem iranischen Hafen Bandar Abbas auch tatsächlich verlassen.

Die auf die Überwachung der Schifffahrt spezialisierte Website TankerTrackers meldete via Twitter, die "Stena Impero" befinde sich nicht länger an dem Platz, an dem sie vor Anker gelegen hatte.

Die "Stena Impero" war am 19. Juli von den iranischen Revolutionsgarden in der Seestraße von Hormus unter dem Vorwurf aufgebracht worden, gegen Sicherheitsbestimmungen verstoßen zu haben.

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13:33 Uhr

"Rambo"-Erfinder schämt sich für "Rambo 5"

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"Rambo"-Erfinder David Morrell ist kein Fan des neuen "Rambo"-Streifens. Auf Twitter schrieb der 76 Jahre alte Kanadier: "Der Film ist Pfusch. Ich schäme mich dafür, dass mein Name damit in Verbindung gebracht wird." Morrell teilte in dem Post einen Link zu einer Auswertung mehrerer Besprechungen des Films und kommentierte: "Ich kann diesen Rezensionen nur zustimmen."

Der fünfte Rambo-Film "Last Blood" läuft seit vergangener Woche in den deutschen Kinos. Für den Streifen schlüpfte der 73-jährige Sylvester Stallone noch einmal in die Rolle des Vietnamveteranen John Rambo.

13:30 Uhr
Breaking News

Britisches Parlament öffnet morgen wieder

Das britische Parlament wird am Mittwoch um 12.30 Uhr wieder zusammentreten. Das teilte der Präsident des Unterhauses, John Bercow, in London mit. Kurz zuvor hatte das Supreme Court die von Premierminister Boris Johnson auferlegte fünfwöchige Zwangspause des Parlaments für rechtswidrig erklärt und mit sofortiger Wirkung aufgehoben.

Mehr dazu lesen Sie hier.
13:04 Uhr

Leichnam von Diktator Franco kann umgebettet werden

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In diesem monumentalen Mausoleum befindet sich (noch) das Grab des Diktators Franco.

(Foto: picture alliance/dpa)

Das Mausoleum des früheren spanischen Diktators Francisco Franco nordwestlich von Madrid ist seit Jahren eine Pilgerstätte für Rechte und Rechtsextreme. Der Regierung des sozialdemokratischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez gefällt das nicht - sie wollte Francos Gebeine bereits im Juni exhumieren und in einem kleineren Grab außerhalb von Madrid umbetten, doch hatten die Richter den Plan auf Antrag von Francos Nachfahren zunächst gestoppt.

Nun hat aber das Oberste Gericht Spaniens die Exhumierung genehmigt. Das Gericht teilte mit, es habe einstimmig beschlossen, die Berufung von Francos Angehörigen gegen die Exhumierung abzulehnen.

12:34 Uhr

Arzt führt Abtreibung bei falscher Patientin durch

Nach einer fatalen Verwechslung von Patientendaten in einem Krankenhaus in Südkorea ermittelt die Polizei gegen einen Arzt und eine Krankenschwester.

Sie sollen vor einem Eingriff die Identität der Patientin nicht überprüft haben; das führte zu einer irrtümlichen Abtreibung bei einer Frau in der sechsten Schwangerschaftswoche.

Der Zwischenfall ereignete sich schon Anfang August, berichten mehrere Medien. Als die damals schwangere Frau das Krankenhaus aufgesucht habe, sei ihr gesagt worden, sie benötige eine Infusion. Stattdessen habe sie eine Betäubungsspritze erhalten. Als sie wegen Blutungen einen Tag später wieder in die Klinik kam, habe man ihr gesagt, ihr Fötus sei abgetrieben worden.

12:10 Uhr
Breaking News

Anklage gegen VW-Spitze wegen Marktmanipulation

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat die Führungsspitze von Volkswagen wegen Marktmanipulation angeklagt. Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch, Vorstandschef Herbert Diess und dem Ex-Vorstandsvorsitzenden Martin Winterkorn wird vorgeworfen, Anleger im Jahr 2015 "vorsätzlich zu spät" über die Risiken der Dieselaffäre informiert zu haben. Das teilten die Strafverfolger mit.

Mehr dazu lesen Sie hier.
12:03 Uhr

Tödliche Stoffe in Apotheken-Glukosemix festgestellt

Vergangene Woche starben eine Frau und ihr Baby nach der Einnahme eines in einer Kölner Apotheke hergestellten Glukosemittels. Bei den Ermittlungen hat die Polizei nun toxische Stoffe in einem Glukosebehältnis festgestellt.

Die Ermittler können nicht ausschließen, dass weiteres giftiges Material im Umlauf ist.

Die Apotheke, aus der das tödliche Gemisch stammte, hat übrigens heute ganz normal ihre Türen geöffnet. Eigenproduzierte Medikamente darf die Apotheke jedoch vorerst nicht mehr vertreiben - das hatte die Stadt Köln untersagt.

Mehr dazu lesen Sie in Kürze.

12:00 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:47 Uhr
Breaking News

Supreme Court: Johnsons Unterhaus-Zwangspause rechtswidrig

Heftige Niederlage für Boris Johnson: Das oberste britische Gericht hat die von dem Premierminister auferlegte Zwangspause des Parlaments für rechtswidrig erklärt. Das entschied der Supreme Court in London.

Mehr dazu lesen Sie hier.
11:21 Uhr

Extrem seltener blauer Diamant in Südafrika gefunden

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Dieser kleine Stein kostet ein Vermögen.

(Foto: Petra Diamonds)

Der bisher größte Diamant war bereits 1905 in der Cullinan-Mine östlich der südafrikanischen Hauptstadt Pretoria gefunden worden. Der 3106 Karat schwere Stein wurde zerteilt und gehört seither zu den britischen Kronjuwelen. In derselben Mine wurde nun ein extrem seltener, wertvoller blauer Diamant gefunden.

  • Der Edelstein hat ein Gewicht von 20,08 Karat, teilte das Bergbauunternehmen Petra Diamond mit.
  • Was der ungewöhnliche Edelstein kosten könnte, kann der Betreiber noch nicht sagen.
  • Vergangenes Jahr wurde ein erstklassiger Edelstein mit 910 Karat aus Lesotho für 40 Millionen US-Dollar verkauft.
10:47 Uhr

Acht Babys sterben bei Feuer in algerischer Klinik

Bei einem Feuer in einem algerischen Krankenhaus sind mindestens acht Neugeborene ums Leben gekommen. Der Brand brach am frühen Morgen auf der Entbindungsstation einer Klinik in der Region Oued Souf im Osten des nordafrikanischen Landes aus.

Drei Babys seien an ihren Brandverletzungen gestorben, fünf erstickt, teilte der algerische Zivilschutz mit. 76 Menschen wurden demnach gerettet, darunter elf Säuglinge und 37 Frauen. Erst im vergangenen Jahr war dasselbe Krankenhaus bei einem Feuer stark beschädigt worden.

10:25 Uhr

"Böse Juden" und Pornografie in Handyspielen für Kinder

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Die Stiftung Warentest kann kein einziges der 14 getesteten Spiele empfehlen.

(Foto: imago images / Panthermedia)

Experten der Stiftung Warentest haben 14 Handyspiele für Kinder getestet. Das Ergebnis ist alarmierend: 13 davon sind inakzeptabel. Das "am wenigsten schlimme" Spiel, Pokémon Go, stufen die Tester als bedenklich ein.

  • Die Tester stießen bei 14 geprüften Spieleapps auf Verweise auf Pornoseiten, Mitspieler mit rechtsextremen Pseudonymen wie "SiegHeil" und ein Spiel, in dem "böse Juden" getötet werden sollen, wie die Verbraucherorganisation mitteilte.
  • In einer App für Sechsjährige gab es Werbung für ein Spiel, in dem unablässig Menschen erschossen werden.
  • Viele Apps verleiten demnach auch zu teuren Käufen, mit denen innerhalb von Apps zusätzliche Inhalte oder Dienste gekauft werden sollen. Oft seien die Kosten sehr intransparent.
  • Keines der 14 Handyspiele für Kinder, darunter Minecraft, Clash of Clans oder Fortnite, kann die Stiftung Warentest empfehlen. Kein Wunder.
Mehr dazu lesen Sie hier.
10:04 Uhr

AfD scheitert in Karlsruhe

Das Bundesverfassungsgericht hat einen Antrag der AfD-Bundestagsfraktion auf Erlass einer einstweiligen Anordnung im Streit um eine Beschlussfähigkeit des Bundestags abgelehnt.

  • Die Fraktion wollte dem Bundespräsidenten untersagen lassen, drei vom Bundestag beschlossene Gesetze zu unterzeichnen.
  • Das Gericht begründete seine Entscheidung damit, dass der AfD-Fraktion kein schwerer Nachteil drohe, falls ein späteres Organstreitverfahren Erfolg habe.
  • Die AfD hatte das Bundesverfassungsgericht angerufen, weil ihr in einer Sitzung des Bundestags in den frühen Morgenstunden des 28. Juni das Feststellen der Beschlussunfähigkeit per Hammelsprung verweigert wurde. Ihrer Meinung nach waren zu wenige Bundestagsabgeordnete anwesend.
09:33 Uhr

Demi Moore spricht über Vergewaltigung mit 15 Jahren

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Demi Moore wirft ihrer Mutter vor, sie an einen Vergewaltiger verkauft zu haben.

(Foto: picture alliance/dpa)

US-Schauspielerin Demi Moore ist eigenen Angaben zufolge im Alter von 15 Jahren vergewaltigt worden.

Die 56-Jährige beschreibt die Vergewaltigung in ihrer neuen Biografie "Inside Out". Demzufolge wartete ein älterer Mann auf sie, als sie eines Abends im Alter von 15 Jahren nach Hause kam. Der Mann soll sie gefragt haben: "Wie fühlt es sich an, von der eigenen Mutter für 500 Dollar verkauft worden zu sein?" Es sei eine Vergewaltigung gewesen, zitierte die Fernsehsendung "Good Morning America" aus der Biografie.

Mehr dazu lesen Sie hier.
09:00 Uhr
08:58 Uhr

Trump über Thunberg: "Glückliches junges Mädchen"

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Donald Trumps Twitter ist Unterhaltung pur. Vielleicht sollte er doch besser Entertainer bleiben. Die sehr emotionale Rede der jungen Klimaaktivistin Greta Thunberg vor den Vereinten Nationen in New York hat der US-Präsident sehr zynisch (oder ist das Ironie?) kommentiert.

  • "Sie wirkt wie ein sehr glückliches junges Mädchen, das sich auf eine strahlende und wunderbare Zukunft freut. So schön zu sehen!", schrieb Trump auf Twitter.
  • Dazu verlinkte er einen Video-Ausschnitt der Rede Thunbergs. Darin wirft die Schülerin sichtlich verärgert den Politikern vor, mit ihrer Trägheit in der Klimakrise die junge Generation verraten zu haben.
  • Trump ist ein bekennender Klimawandel-Skeptiker. Zu Thunbergs Rede kam er nicht.
Mehr dazu lesen Sie hier.
08:21 Uhr

Längere Reisezeit auf ICE-Strecken wegen Bombenentschärfung

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Wegen einer Bombenentschärfung im hessischen Hanau müssen sich Bahnreisende heute auch im Fernverkehr auf längere Fahrtzeiten einstellen. Zwischen 10 Uhr und 13 Uhr werden mehrere Fernverkehrszüge umgeleitet:

  • Züge auf den ICE-Strecken Kiel/Hamburg - Chur, Kiel/Hamburg - Stuttgart sowie Berlin - Frankfurt werden über Gießen umgeleitet und sind deshalb etwa eine halbe Stunde länger unterwegs.
  • Züge auf den ICE-Strecken Hamburg - München, Berlin - Interlaken Ost und Wiesbaden - Dresden brauchen wegen einer Umleitung über Aschaffenburg bis zu 45 Minuten länger.
  • Der Regionalverkehr zwischen Frankfurt und Fulda wird unterbrochen.
07:52 Uhr

Oprah Winfrey spricht über ihre Krankheit

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Oprah Winfrey war "sehr, sehr krank".

(Foto: picture alliance / Phil Mccarten)

Oprah Winfrey hat bei einem Besuch in der "Ellen DeGeneres Show" über ihre gesundheitlichen Probleme gesprochen, die sie erst "vor einem Tag" vollends überwunden habe. Die Talkshow-Moderatorin hatte eine schwere Lungenentzündung.

"Ich war wirklich sehr, sehr krank. Es war ernst", erklärte Winfrey. Nach einer Reise hätte sie das Gefühl gehabt, sich eine Erkältung zugezogen zu haben. "Es war keine Erkältung. Ich landete im Krankenhaus." Dort habe man eine Lungenentzündung festgestellt. "Damit sollte man nicht leichtsinnig sein." Denn nach einer Woche Antibiotikum fühlte sich Winfrey immer noch nicht besser. Nach einem erneuten CT seien die Ärzte besorgt gewesen, und Winfrey musste zu einem Lungenspezialisten. Dieser habe ihr dazu geraten, all ihre Termine abzusagen. "Ich sage nie etwas ab, ich arbeite immer, wenn ich krank bin", so Winfrey.

Sie habe daraufhin einen Monat lang auf das Fliegen verzichten müssen, sei unter ständiger Beobachtung des Arztes gewesen und habe weiter Antibiotika eingenommen. Nach einer weiteren Woche stellte sich Besserung ein.

07:38 Uhr

Lauterbach: SPD sollte die Regierung verlassen

Der SPD-Vorsitzkandidat Karl Lauterbach hält die im Klimaschutzpaket der Bundesregierung vorgesehenen Maßnahmen für unzureichend - und fordert den Austritt seiner Partei aus der Großen Koalition. "Mit der Union ist kein wirksames Klimaschutzpaket zu machen", sagte Lauterbach der "Passauer Neuen Presse". "Die SPD sollte die Bundesregierung verlassen", forderte er.

Die Pläne der Bundesregierung seien "wie ein Medikament, das zu schwach dosiert ist und den Patienten nicht hilft, sagte der SPD-Politiker, der gemeinsam mit Nina Scheer für den Parteivorsitz kandidiert. Mit den beschlossenen Maßnahmen könne Deutschland sein Klimaziel nicht erreichen.

07:07 Uhr

Senator in Haiti schießt auf Demonstranten und verletzt Reporter

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Senator Ralph Féthière: "Legitime Selbstverteidigung ist ein heiliges Recht."

(Foto: picture alliance/dpa)

In Haiti hat ein Senator der Regierungspartei vor dem Parlament Schüsse abgefeuert. Dabei wurde ein Fotograf der Nachrichtenagentur AP verletzt, wie ein AFP-Journalist berichtete.

  • Der Senator Jean-Marie Ralph Féthière erklärte, er habe sich mit den Schüssen gegen Demonstranten verteidigen wollen. Vor dem Senatsgebäude in der Hauptstadt Port-au-Prince protestierten Hunderte gegen eine parlamentarische Abstimmung, bei der der kommissarische Ministerpräsident Fritz-William Michel im Amt bestätigt werden sollte.
  • Féthière sagte örtlichen Medien, Demonstranten seien in das Parlamentsgebäude gestürmt, woraufhin er sich habe verteidigen wollen. "Legitime Selbstverteidigung ist ein heiliges Recht", sagte er.
  • Der verletzte AP-Fotograf wurde in ein Krankenhaus gebracht. Er soll unter Schock gestanden haben.
06:58 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

ich begrüße Sie ganz herzlich im Tag und wünsche Ihnen einen schönen Morgen.

Werfen wir schon mal einen Blick auf die Agenda:

  • Vor dem Hintergrund des Konflikts zwischen den USA und dem Iran beginnt die Generaldebatte bei der UN-Vollversammlung in New York. Mit Spannung wird die Ansprache von US-Präsident Donald Trump erwartet, der als einer der ersten Redner das Wort ergreifen wird. Im vergangenen Jahr hatte Trump bei der UN-Vollversammlung Teheran vorgeworfen, "Chaos, Tod und Zerstörung" zu säen.
  • Bei den Grünen im Bundestag entscheidet sich am Nachmittag, ob die Fraktionschefs Katrin Göring-Eckardt und Anton Hofreiter im Amt bleiben - oder Cem Özdemir das Ruder übernimmt. Der frühere Parteichef hat sich zusammen mit der Abgeordneten Kirsten Kappert-Gonther auf die Doppelspitze beworben. Gewählt wird auch bei der SPD, der AfD und der FDP - allerdings wird es da voraussichtlich weniger spannend.
  • Das oberste britische Gericht will eine Entscheidung zu der von Premierminister Boris Johnson auferlegten Zwangspause des Parlaments treffen. Die elf Richter des Supreme Courts müssen entscheiden, ob sie in den Streit zwischen Parlament und Regierung eingreifen. In diesem Fall stünde dann ein Urteil darüber an, ob Johnson gegen das Gesetz verstoßen hat, als er bei Königin Elizabeth II. eine fünfwöchige Parlamentspause erwirkte.
  • Nach monatelangem Streit will das Oberste Gericht in Spanien das endgültige Urteil über die umstrittene Umbettung des Leichnams von Diktator Francisco Franco fällen.

Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, bis 14 Uhr begleite ich Sie durch den "Tag". Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, schreiben Sie mir einfach eine Mail an uladzimir.zhyhachou@nama.de

06:40 Uhr

Riekes Rückspiegel am 24. September 2019

Wussten Sie, dass … ein bis dahin nahezu unbekannter deutscher Schriftsteller heute vor 60 Jahren einen Klassiker der Weltliteratur veröffentlicht hat? Am 24. September 1959 stellte Günter Grass seinen Roman "Die Blechtrommel" auf der Frankfurter Buchmesse vor und mischte damit die Szene und fortan Abertausende Bücherregale auf.

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Grass im Jahr 2009 mit seinem Bestseller.

(Foto: AP)

Der Aufschrei war mitunter groß - nicht zuletzt, weil Grass durch den sonderbaren Protagonisten Oskar Matzerath eine scheinheilige Aufarbeitung der NS-Vergangenheit in der noch jungen Bundesrepublik anprangert. Mittlerweile wurde "Die Blechtrommel" in mehr als 20 Sprachen übersetzt, und sie gilt als Grundlage für Grass' größten Erfolg: den Nobelpreis für Literatur. Auch auf der Leinwand reüssierte die Geschichte: Die Verfilmung von Volker Schlöndorff erhielt 1980 den Oscar als bester ausländischer Film.

Wir gratulieren … Dieter Schwarz, reichster Mann Deutschlands, zum 80. Geburtstag. Laut dem Magazin "Bilanz" verfügt der öffentlichkeitsscheue Lidl-Gründer über ein Vermögen von 41,5 Milliarden Euro - da sollte doch selbst für einen Schwaben wie Sie eine ausgelassene Feier drin sein, oder Herr Schwarz? Wir empfehlen dazu aus dem aktuellen Lidl-Prospekt den spanischen Rotwein "Cepa Lebrel Rioja Joven" im Sechserkarton für 14,95 Euro und wünschen alles Gute.

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06:23 Uhr

Nach dichtem Nebel kommt die Sonne

Der Tag beginnt meistens mild mit Frühwerten zwischen 10 und 14 Grad. Frischer ist es lediglich in Teilen der Eifel und Oberschwabens sowie am Alpenrand bei 6 bis 9 Grad. Dabei wabern zu Beginn stellenweise auch mal dichte Nebelfelder mit Sichtweiten unter 100 Metern. Wenn die sich aber aufgelöst haben, dann ist es vormittags häufiger freundlich und nur in einem Streifen von Schleswig-Holstein und Mecklenburg bis runter nach Sachsen und Ostbayern fallen noch letzte Tropfen. Erst nachmittags ändert sich das, wenn nämlich von Westen her neue Regenwolken aufziehen. Das betrifft die Regionen vom Emsland bis herunter an der Schwarzwald.

Björn Alexander

Björn Alexander

Übrigens sind diese Wolken von prominenter Herkunft. Geschickt werden sie von einem ehemaligen Hurrikan, der sich als „ex-Humberto“ in die Riege der atlantischen Tiefdruckgebiete eingereiht hat.

Die Temperaturen bleiben hierbei nach wie vor mild und bringen es auf 16 Grad auf den westlichen Mittelgebirgen und bis 22 Grad rund um Hannover.

Die weiteren Aussichten: morgen wechselhaft, teilweise windig und kühler mit 14 bis 19 Grad. Am Donnerstag zeigt sich der Nordosten freundlich, der große Rest aber weiterhin unbeständig und zeitweise nass bei 15 bis 21 Grad. Der Freitag ist am ehesten im Süden schön, während sich im übrigen Land das durchwachsene und milde Herbstwetter mit 17 bis 24 Grad hält. Das Wochenende verläuft tendenziell etwas kühler, aber nach wie vor unbeständig und teils windig. Ihr Björn Alexander