Dienstag, 25. Juni 2019Der Tag

mit Heidi Ulrich
22:30 Uhr

Das war Dienstag, der 25. Juni 2019

Liebe Leser,

auch heute hat uns das Eurofighter-Unglück beschäftigt. Die beiden Flugschreiber wurden gefunden und sollen helfen, die Unfallursache aufzuklären. Außerdem hat meine Kollegin Frauke Niemeyer unter anderem mit einem Sprecher der Luftwaffe über extreme Flugmanöver gesprochen.

Und das waren andere Meldungen des Tages:

Gerade im Westen und Südwesten Deutschlands kann es heute wieder eine tropische Nacht mit Temperaturen über 20 Grad werden. Falls Sie sich gerade fragen, ob Duschen in der Nacht verboten ist, finden Sie hier die Antwort.

22:10 Uhr

Kinder stürzen Hang hinab - Mädchen ist in Lebensgefahr

Bei einem Schulausflug zu einem Bergwerksmuseum in Niedersachsen sind vier Grundschüler einen Abhang hinabgestürzt. Sie fielen mehrere Meter in die Tiefe. Eine Zehnjährige wurde lebensgefährlich verletzt. Zwei weitere Kinder seien schwer verletzt, ein Kind leicht verletzt, sagte die Polizei. Der Unfall passierte auf dem Gelände des Bergwerksmuseums "19 Lachter Stollen" in Wildemann bei Goslar. Vermutlich habe ein Geländer nachgegeben, als die Kinder Fotos machten, hieß es vom Landkreis Goslar. Die Schüler aus dem Landkreis Magdeburg sind auf Klassenfahrt im Harz.

21:50 Uhr

Ruhani: Iran will keinen Krieg mit den USA

Irans Präsident Ruhani hat mit seinem französischen Kollegen Macron telefoniert und beteuert, sein Land wolle keinen Krieg mit den USA. Der Iran sei aber bereit, sich zu verteidigen, betonte Ruhani laut einem Bericht der iranischen Nachrichtenagentur ISNA: "Falls die Amerikaner wieder in iranische Gewässer oder in den iranischen Luftraum eindringen sollten, hätten die bewaffneten Kräfte des Iran die Pflicht sie zu stellen und dann werde es ein entschiedenes Aufeinanderprallen geben." Ruhani sagte auch noch mal, dass der Iran das Atomabkommen von 2015 nicht neu verhandeln werde.

Vorher hatte Trump über Twitter gedroht: "Jeder Angriff des Irans auf irgendetwas Amerikanisches wird mit großer und überwältigender Stärke beantwortet werden."

21:23 Uhr

Retter verteilen Getränke bei Stau auf A8

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Die Hitze hat auch vielen Autofahrern zu schaffen gemacht, die am Abend auf der A8 zwischen München und Augsburg im Stau standen oder noch stehen. Die A8 war nach einem Unfall zeitweise in beide Richtungen gesperrt. Laut Polizei staute es sich bei Odelzhausen im Landkreis Dachau in Richtung Augsburg zwischenzeitlich auf mehr als 20 Kilometer.

  • Zwei Frauen seien wegen der Hitze kollabiert, sagte ein Sprecher der Sanitäts-Einsatzleitung des Bayerischen Roten Kreuzes.
  • Eine Hochschwangere sei direkt zur Geburt in eine Klinik gefahren worden.
  • Helfer vom Bayerischen Roten Kreuz und dem Technischen Hilfswerk verteilten rund 1700 Liter Wasser und Eistee.
20:50 Uhr

Das sind die zehn heißesten Orte des Tages

Björn Alexander

Björn Alexander

Nach einem hochsommerlichen Tag stehen jetzt auch die heißesten Ecken fest. Doch vor den Top 10 der Hitze ist der Blick auf die aktuellen Temperaturen auch schon ziemlich beeindruckend. Derzeit - und das heißt um kurz nach 20 Uhr - liegen die Werte nämlich noch verbreitet bei 27 bis 35 Grad. Weniger aufgeheizt zeigt sich nur der äußerste Nordosten bei 22 bis 25 Grad.

Angesichts dieser Ausgangslage ist auch klar: die Nacht bleibt ebenfalls lauwarm bis tropisch. Die Tiefstwerte liegen meistens bei 25 bis 17 Grad; wobei es in den Ballungsräumen im Westen und Südwesten am wärmsten und somit am schlaffeindlichsten bleibt.

Abschließend natürlich noch die zehn heißesten Wetterstationen des heutigen Tages: vorneweg Koblenz mit 37,5 Grad. Dicht gefolgt von Marl, Duisburg-Hochfeld, Stankt Augustin bei Bonn, Düsseldorf und Köln-Porz-Wahn. Knapp unter der 37 Grad-Marke landeten der Düsseldorfer Flughafen, Bad Münster am Stein-Ebernburg, Bad Kreuznach und Andernach. Die letzten drei Stationen sowie Koblenz liegen in Rheinland-Pfalz, die übrigen sieben in NRW. Last but not least hat sich gerade auch noch Lingen (Niedersachsen) unter die Top 10 geschoben und teilt sich den zehnten Platz mit Andernach sowie Castrop-Rauxel (NRW) mit 36,7 Grad. Ihr Björn Alexander

 

20:30 Uhr

Türkischer Kulturmäzen Kavala bleibt in U-Haft

Trotz internationaler Kritik muss der türkische Intellektuelle und Kulturmäzen Osman Kavala im Gefängnis bleiben. Das Gericht am Hochsicherheitsgefängnis Silivri nahe Istanbul lehnte den Antrag auf Entlassung ab. Kavala sitzt seit mehr als anderthalb Jahren in Untersuchungshaft. Gestern hatte der Prozess gegen ihn und 14 weitere Aktivisten begonnen. Einer von ihnen kommt nun aus der U-Haft frei. Die Anklage wirft ihnen unter anderem vor, sie hätten versucht, die Regierung durch die Gezi-Proteste zu stürzen.

Die Gezi-Proteste hatten sich im Sommer 2013 an der Bebauung des Gezi-Parks im Istanbuler Zentrum entzündet. Dann weiteten sie sich zu landesweiten Protesten gegen die Regierung aus - die ließ die Proteste niederschlagen.

19:33 Uhr

Zug bleibt bei Hitze liegen - Rettungseinsatz

Bei brütender Hitze ist in der Nähe des Düsseldorfer Flughafens ein Regionalzug liegengeblieben. Ausgerechnet bei diesem Zug und Temperaturen um die 35 Grad war die Klimaanlage ausgefallen. Die Deutsche Bahn alarmierte nach eigenen Angaben die Feuerwehr. Die Reisenden hätten eigenständig am Bahnhof aussteigen und die nächsten Züge benutzen können, sagte ein Sprecher der Bahn. Rettungskräfte und ein Notarzt schauten sich mehrere Reisende an - Verletzte gab es aber anscheinend nicht.

Der Zug konnte später wieder weiterfahren. Eine Weichenstörung sei der Grund für die Unterbrechung gewesen, sagt die Bahn. Zuerst hatte die Bundespolizei gesagt, dass der Zug wegen der Hitze geräumt werden müsse und ein Großeinsatz von Rettungskräften angelaufen sei.

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Rettungsfahrzeuge stehen vor dem Bahnhof am Flughafen bereit.

(Foto: dpa)

 

19:08 Uhr

Trump übernimmt die Sprecherin seiner Frau

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Stephanie Grisham.

(Foto: dpa)

Es ist der nächste Personalwechsel im direkten Umfeld des US-Präsidenten: Stephanie Grisham wird die neue Pressesprecherin von Donald Trump. Bisher ist sie die Sprecherin seiner Frau Melania. Trumps bisherige Sprecherin Sarah Sanders verlässt das Weiße Haus zum Monatsende. Sanders hatte ihren Abgang vor anderthalb Wochen überraschend verkündet und gesagt, sie wolle nun mehr Zeit mit ihrer Familie verbringen.

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18:39 Uhr

Vergewaltiger betäubten Opfer anscheinend

Ein Fall aus Düsseldorf sorgt gerade bundesweit für Entsetzen: Eine Männergruppe soll mehrere Frauen in eine Falle gelockt und stundenlang vergewaltigt haben. Es gebe Anhaltspunkte dafür, dass die Täter den Opfern bewusstseinstrübende Mittel verabreicht hätten, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Kleve. Mindestens zwei Frauen seien Opfer der Gruppe geworden. Es gebe aber Hinweise, dass es noch mehr sein könnten, die die Taten aber bisher nicht angezeigt haben. Die Ermittler haben bisher vier Tatverdächtige. Sie sollen die Opfer in der Düsseldorfer Altstadt angesprochen und später in eine Wohnung oder Hotelzimmer gelockt haben.

18:17 Uhr

Kabinett will Mietendeckel für bundeseigene Wohnungen

Nicht nur der Berliner Senat will die Mieten einfrieren: Die Bundesregierung plant anscheinend einen Mietendeckel für bundeseigene Wohnungen. Das geht aus einem Vermerk im Entwurf für den Bundeshaushalt 2020 hervor, aus dem mehrere Medien zitieren. Das Kabinett will den Haushalt morgen beschließen.

  • Demnach soll die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) die Mieten ihrer Immobilien in angespannten Wohnungsmärkten auf die untere Grenze des Mietspiegels begrenzen können.
  • Liegt die Miete dann immer noch über zehn Euro pro Quadratmeter nettokalt, kann sie auf diese Grenze heruntergeregelt werden - vorausgesetzt sie fällt dadurch nicht unter zwei Drittel des Mietspiegelwertes.
  • Die Bima hat rund 36.000 eigene Wohnungen.
17:55 Uhr

Trump droht Iran mit scharfen Worten

US-Präsident Trump legt im Streit mit dem Iran nochmal nach. "Jeder Angriff des Irans auf irgendetwas Amerikanisches wird mit großer und überwältigender Stärke beantwortet werden", twitterte Trump. "In einigen Bereichen wird überwältigend Auslöschung bedeuten. Kein John Kerry und Obama mehr!" Außerdem schrieb er, das "sehr ignorante und beleidigende Statement" des Irans zeige, dass die Führung in Teheran den Realitätssinn verloren habe. Vorher hatte Irans Präsident Ruhani die neuen US-Sanktionen "ein Zeichen geistiger Behinderung" genannt. Trump hatte gestern Finanzsanktionen gegen den obersten iranischen Führer, Ajatollah Ali Chamenei, und sein Umfeld verfügt. Der Konflikt spitzt sich immer weiter zu. Das setzt auch die Europäer stärker unter Druck. Heute hat Teheran angekündigt, in zwei Wochen weitere Verpflichtungen aus dem Atomabkommen zu kippen. Mehr dazu hier.

 

17:18 Uhr

Pamela Anderson schickt Fußballer-Freund in die Wüste

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Mehr als zwei Jahre sei sie belogen worden, sagt Pamela Anderson.

(Foto: picture alliance/dpa)

Pamela Anderson hat sich von ihrem Freund, dem französischen Fußballer, Adil Rami, getrennt und ist richtig sauer auf ihn. Er sei "ein Lügner", der ein "Doppelleben" geführt habe, schrieb die 51-Jährige bei Instagram. "Mir wurde die 'große Liebe' vorgegaukelt." Sie warf dem 33-Jährigen vor, sie betrogen zu haben: "Wie ist es möglich, die Herzen und den Verstand von zwei Frauen so zu kontrollieren – ich bin sicher, da waren andere." Anderson will Frankreich nun sofort verlassen. Sie hatte mit Rami in Marseille gelebt, wo er für den Erstliga-Verein Olympique Marseille spielt. Inzwischen hat Rami auf die Vorwürfe reagiert - er führe kein Doppelleben, betonte er. Anscheinend spielt die Mutter seiner Kinder in dieser Sache eine Rolle. Was er dazu gesagt hat, lesen Sie hier.

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16:43 Uhr

Flugschreiber von abgestürzten Eurofightern gefunden

Die beiden Flugdatenschreiber sollen helfen, die Ursache für das Eurofighter-Unglück in der Müritz-Region zu finden. Beide Flugschreiber seien nun gefunden worden, schreibt die Luftwaffe. Bei dem Absturz der Kampfjets war ein Pilot ums Leben gekommen, ein weiterer wurde verletzt. Mehr dazu hier.

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16:16 Uhr

Fernsehhersteller Loewe stellt Betrieb ein

Dem Fernsehhersteller Loewe ist das Geld ausgegangen. Das oberfränkische Traditionsunternehmen will zum Wochenende den Betrieb einstellen. Die Gläubiger seien nicht bereit, noch ein Darlehen zu geben, schreibt die Geschäftsführung. Sie sei nicht sicher, ob sie den Angestellten im nächsten Monat noch ihr Gehalt auszahlen kann. Inzwischen läuft ein Insolvenzverfahren. Die Geschäftsführung hofft aber noch auf einen Investor, der das Unternehmen retten könnte. Mehr dazu hier.

15:54 Uhr

Kreuzfahrtschiff rammt Holzpfahl

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Hier fährt das 236 Meter lange Schiff Ende Mai über die Ems.

(Foto: dpa)

Gerade erst frisch von der Werft abgeliefert, hat die "Spirit of Discovery" schon einen Unfall. Das neue Kreuzfahrtschiff ist im Emdener Hafen mit einem Holzpfahl kollidiert. Verletzt wurde dabei niemand. An Bord war nur die Crew.

Im Gegensatz zum Pfahl sei das Schiff nur leicht beschädigt worden, sagt die Wasserschutzpolizei. Der Kreuzer durfte auch nach dem Unfall weiterfahren. "Das ist nichts Wildes, eher wie Blechschaden am Auto, den man lackieren kann", vermutete ein Sprecher der Meyer Werft. Die Werft hatte das Schiff gestern an die britische Reederei Saga Cruises übergeben.

15:27 Uhr

Mitglieder von mutmaßlich rechter Terrorzelle angeklagt

Sie sollen sich zusammengeschlossen haben, um Anschläge zu begehen: Mitglieder der mutmaßlich rechtsextremen Terrorzelle "Revolution Chemnitz". Die Bundesanwaltschaft habe gegen acht Mitglieder Anklage wegen der Bildung einer terroristischen Vereinigung erhoben, heißt es in einem Bericht von NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung". Die Ermittler hätten unter anderem Chat-Protokolle von den Handys der Männer ausgewertet. Der Generalbundesanwalt ermittelt seit geraumer Zeit gegen diese Gruppierung.

Die Männer waren kurz vor den Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit am vergangenen 3. Oktober festgenommen worden. Sie sollen für den Feiertag Gewaltaktionen in Berlin geplant haben. Es habe so aussehen sollen, als seien Linke für die Taten verantwortlich, sagte einer der Beschuldigten dem Bericht zufolge in seiner Vernehmung. Mehr dazu hier.

15:10 Uhr

Luftwaffe sagt Familientag wegen Eurofighter-Unfall ab

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Flugzeuge vom Typ F-4F Phantom in Wittmund.

(Foto: imago/StockTrek Images)

Auf dem Stützpunkt im ostfriesischen Wittmund sollten am Samstag eigentlich Piloten mit Eurofightern starten und Besuchern Flugvorführungen bieten. Das Jagdgeschwader 71 feiert nämlich sein 60-jähriges Bestehen. Doch die Luftwaffe hat den Familientag nach dem Eurofighter-Unglück abgesagt – aus Anteilnahme und Verbundenheit mit den Angehörigen, wie ein Sprecher des Geschwaders sagte.

Inzwischen ist mehr über den ums Leben gekommenen Piloten bekannt: Der 27-Jährige hatte etwa 400 Flugstunden Erfahrung. Er sei ein ausgebildeter Kampfpilot gewesen, twitterte die Luftwaffe. Der überlebende zweite Pilot sei Fluglehrer und habe mehr als 3700 Flugstunden absolviert.

14:46 Uhr

Das ist das günstigste Nachbarland zum Urlauben

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Burg Grafenstein im Norden Tschechiens - kurz hinter der Grenze.

(Foto: imago/CHROMORANGE)

Wer einen günstigen Urlaub in unmittelbarer Nähe verbringen möchte, sollte nach Tschechien fahren. Das Statistische Bundesamt sagt, Tschechien war letztes Jahr bei Hotelübernachtungen und Restaurantbesuchen das preiswerteste Nachbarland Deutschlands. Das Preisniveau lag um 43 Prozent niedriger als in Deutschland. Teuerstes Nachbarland war Dänemark. Dort mussten Urlaubsgäste 38 Prozent mehr für Übernachtungen und Speisen in Hotels und Restaurants ausgeben als hier.

Innerhalb der EU war demnach Bulgarien (-58 Prozent) am preiswertesten. Am teuersten für deutsche Urlauber war Island (+59 Prozent), gefolgt von Norwegen (+46 Prozent) und der Schweiz (+39 Prozent).

14:20 Uhr

Deutscher IS-Kämpfer verklagt Bundesrepublik

Ein aus dem hessischen Kassel stammender mutmaßlicher Islamist hat die Bundesrepublik auf seine Rückholung verklagt.

  • Fabian G. sei derzeit in Nordsyrien in Haft, berichtet die "Welt". Ein Sprecher des Verwaltungsgerichts Berlin bestätigte den Eingang der Klage.
  • Dem Bericht zufolge hatte sich Fabian G. im Oktober 2014 mit seinem Bruder Manuel G. dem IS angeschlossen.
  • Die Bundesregierung sei laut Verfassung dazu verpflichtet, den 26-Jährigen zurückzuholen, zitierte die Zeitung aus einer Erklärung von dessen Anwälten. Dieser Pflicht sei die Regierung bisher aus politischen Motiven nicht nachgekommen. Die Bundesrepublik müsse laut Verfassung ihre Staatsangehörigen vor Eingriffen in ihre Grundrechte schützen. In Nordsyrien drohe G. die Todesstrafe.
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13:54 Uhr

Forscher: Spinat soll auf die Doping-Liste

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Popeye - stark durch Spinat.

(Foto: picture alliance/dpa)

Den Popeye-Effekt gibt es wirklich!

  • Spinat verleiht Superkräfte - und ein darin enthaltener Stoff gehört auf die Dopingliste. Diese Meinung vertritt Maria Parr vom Institut für Pharmazie der Freien Universität Berlin. Sie leitete eine Studie, die feststellte: Die Substanz Ecdysteron führt zu einem deutlich höheren Kraftzuwachs und einer Leistungssteigerung - wie es schon die Comicfigur Popeye vorführte.
  • Unterstützt von der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) wurden 46 Sportlern während eines zehnwöchigen Krafttrainings entweder ein Placebo oder die Substanz Ecdysteron verabreicht. Das Ergebnis: Ein dreimal so hoher Kraftzuwachs im Vergleich zur Placebo-Gruppe. Ähnliche Ergebnisse hatten bereits frühere Studien in anderen Länder ergeben.
  • Die Professorin hat der WADA deshalb empfohlen, Ecdysteron auf die Dopingliste zu setzen. Ob das so kommt, entscheidet ein dafür zuständiges Expertengremium der WADA.
13:21 Uhr

Polizei durchsucht NRW-Zentrale der AfD

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Die Staatsanwaltschaft untersucht, ob Wahlkampfhilfen für den AfD-Politiker gegen das Parteiengesetz verstoßen haben.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Landesparteizentrale der AfD Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf ist von Ermittlern durchsucht worden. Die Essener Staatsanwaltschaft führt ein Verfahren wegen des Verdachts der illegalen Wahlkampfhilfe für den AfD-Politiker Guido Reil. Zu den Hintergründen der Durchsuchungsaktion hielten sich die Ermittler zunächst bedeckt. Einzelheiten könnten nach Abschluss der Maßnahmen am Nachmittag mitgeteilt werden, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

12:40 Uhr

Bewaffneter Banküberfall - Täter auf der Flucht

Ein bewaffneter Mann hat heute Morgen eine Bankfiliale in Ilvesheim bei Mannheim überfallen. Der Räuber ist immer noch auf der Flucht; die Polizei ist mit über 100 Kräften im Einsatz. Ob Geld erbeutet wurde, ist nicht klar.

  • Nach den bisherigen Ermittlungen hat der Täter die Angestellten mit einer Schusswaffe bedroht und in den Tresorraum gedrängt. Durch Spezialeinsatzkräfte konnten fünf Bankangestellte Stunden später unverletzt aus der Bank gebracht werden, teilt die Polizei mit.
  • Auf der Suche nach dem Täter bittet die Polizei um Hinweise. Der Mann wird wie folgt beschrieben: circa 40 Jahre, circa 180 cm groß, Dreitagebart, dunkle Kleidung, Sonnenbrille.
  • Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0624-174-4444 entgegen.
12:01 Uhr

Senior wendet auf Autobahn - "Ist ja nichts passiert"

"Ist ja nichts passiert": so kommentierte ein 85-jähriger Autofahrer aus Niedersachsen sein lebensgefährliches Wendemanöver auf der Autobahn 27.

  • Wie die Polizei heute mitteilte, war der Mann am Sonntag auf die Autobahn Richtung Cuxhaven gefahren. Dann fiel ihm ein, dass er nach Bremen wollte. Also wendete er und fuhr zur Anschlussstelle Hagen zurück.
  • Dabei passierte nur deshalb nichts, weil ein 50 Jahre alter Autofahrer aus Bremen mit einer Vollbremsung eine Kollision verhinderte.
  • Der Führerschein des 85-Jährigen wurde eingezogen, ein Strafverfahren läuft.
11:39 Uhr

So viel kostet gescheiterte Pkw-Maut den Steuerzahler

Die gescheiterte Pkw-Maut hat den Bund bereits 53,6 Millionen Euro gekostet. Die Summe von exakt 53.601.435 Euro fiel von 2014 bis zum Tag des Maut-Stopps durch den Europäischen Gerichtshof an, wie aus einem Bericht des Bundesverkehrsministeriums an den Bundestag hervorgeht.

Der Europäische Gerichtshof hatte vergangene Woche die Pkw-Maut in der geplanten Form für rechtswidrig erklärt, da sie Fahrer aus dem Ausland benachteilige.

11:36 Uhr
Breaking News

"Gorch Fock" wird weitergebaut

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat sich für einen Weiterbau des Segelschulschiffs "Gorch Fock" entschieden. Ziel sei es nun, das Schiff bis zum Herbst 2020 im Rahmen der vereinbarten Kostenvorgaben fertigzustellen, erfuhr die DPA aus dem Ministerium.

Mehr dazu lesen Sie hier.

11:27 Uhr

Schwan schließt SPD-Doppelspitze mit Kühnert nicht aus

Die SPD-Politikerin Gesine Schwan kann sich nach eigenen Worten nicht vorstellen, dass Juso-Chef Kevin Kühnert Interesse hat, Teil einer Doppelspitze der Sozialdemokraten zu sein. "Der ist 28, und der hat noch viel vor sich", sagte die ehemalige Kandidatin für das Amt der Bundespräsidentin im Deutschlandfunk.

  • In der Theorie schloss sie aber eine Doppelspitze gemeinsam mit Kühnert nicht aus. Sie habe ihn fair und nachdenklich argumentativ erlebt, sagte die 76 Jährige. "Das ist eine sehr wichtige Voraussetzung, wenn man kooperieren wollte."
  • Schwan will nach eigenen Worten von sich aus nicht kandidieren, sie bietet sich aber für den Posten an - sofern sie "erhebliche Unterstützung" hätte.
  • Sie finde es "peinlich und bedrückend", dass die SPD gegebenenfalls wochenlang ohne Führung dastehe. "Die Situation ist ja wirklich gravierend."
11:00 Uhr

Abgestürzter Pilot nicht lebensgefährlich verletzt

Der bei Luftkampfübungen über Mecklenburg-Vorpommern abgestürzte Eurofighter-Pilot, der überlebt hat, ist in einer gesundheitlich stabilen Lage. Er wurde nicht lebensgefährlich verletzt. Es handelt sich um einen der erfahrensten Fluglehrer der Luftwaffe. Der bei dem Zusammenstoß ums Leben gekommene zweite Pilot war ein jüngerer Offizier.

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10:39 Uhr

Iran: US-Sanktionen "Zeichen geistiger Behinderung"

Irans Präsident Hassan Ruhani hat die jüngsten Sanktionen der USA als "unverschämt" bezeichnet.

  • "Sanktionen gegen den obersten Führer des Landes sind unverschämt und ein Zeichen geistiger Behinderung", sagte Ruhani.
  • Die geplanten Sanktionen gegen den iranischen Außenminister bewiesen, dass die Forderungen der Amerikaner für Verhandlungen nur vorgeschoben seien, erklärte Ruhani.
  • "Ihr (USA) habt den Iran Hunderte Male sanktioniert, versucht doch nur ein einziges Mal, den richtigen Weg einzuschlagen", sagte der Präsident nach Angaben seines Webportals.
10:08 Uhr

Prinz von Preußen bekommt Burg Rheinfels nicht zurück

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Burg Rheinfels bleibt Eigentum der Stadt St. Goar.

(Foto: picture alliance/dpa)

Wir sind zurück bei den Royals. Diesmal aber bei den deutschen. Denen geht es nicht so gut wie den britischen. Der Chef des Hauses Hohenzollern hat den Koblenzer Prozess um die Burg Rheinfels verloren

  • Der Prinz von Preußen hatte das Land Rheinland-Pfalz, die Stadt St. Goar und das Burghotel verklagt. Die Burg Rheinfels war seit dem 19. Jahrhundert im Besitz des Hauses Hohenzollern. 1924 wurde die Stadt St. Goar Eigentümerin, mit der Auflage, das Gemäuer nicht zu verkaufen. 1998 schloss sie mit dem Hotel neben der Burgruine einen Erbpachtvertrag für 99 Jahre - mit der Option auf eine ebenso lange Verlängerung.
  • Der Hohenzollern-Chef argumentierte, dieser Vertrag komme einem Verkauf gleich - der eigentlich untersagt sei.
  • Das Gericht urteilte, die Burgruine sei nach dem Untergang des Kaiserreichs als "gebundenes Sondervermögen" und somit nicht als Privatvermögen der Hohenzollern-Familie an die damalige preußische Krongutsverwaltung gegangen.
09:51 Uhr

Militär schießt auf Demonstranten in Honduras

Bei Zusammenstößen mit der Militärpolizei sind in Honduras mindestens fünf Demonstranten durch Schüsse verletzt worden.

  • Armando Sarmiento von der Nationalen Autonomen Universität Honduras erzählte der AFP, "rund vierzig Militärpolizisten" seien "ohne Erlaubnis auf den Universitäts-Campus eingedrungen".
  • Zuvor hatten rund 2000 Studenten eine Straße entlang des Universitätsgeländes in der Hauptstadt blockiert. Die Polizei versuchte die Demonstranten mit Tränengas zu vertreiben, diese warfen daraufhin Steine. Die Polizisten verfolgten die Studenten und eröffneten das Feuer.
  • Der nationale Sicherheitsverband Fusina erklärte, die Studenten hätten mit Molotow-Cocktails angegriffen. Zwei Soldaten hätten Verbrennungen erlitten, vier "angebliche Studenten" seien verletzt worden, hieß es.
  • Bei Protesten gegen die Regierung waren vergangene Woche drei Menschen getötet und weitere 20 verletzt worden. Tausende Menschen gingen auf die Straße, um den Rücktritt von Präsident Juan Orlando Hernández zu fordern.
09:19 Uhr

So viel Geld geben die Royals in einem Jahr aus

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Harry und Meghan: Für ihr neues Zuhause mussten die britischen Steuerzahler tief in die Tasche greifen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Das neue Heim von Prinz Harry und Herzogin Meghan ist mit Steuergeldern in Höhe von 2,4 Millionen Britischen Pfund (etwa 2,7 Millionen Euro) saniert worden. Das geht aus Statistiken zu den Ausgaben der Royals hervor, die heute veröffentlicht worden sind. Harry und Meghan sollen aber die gesamte Einrichtung und alle Installationen im Frogmore Cottage privat bezahlt haben.

  • Aus dem Jahresabschluss des Finanzjahres 2018/2019 geht außerdem hervor, dass das Königshaus in diesem Zeitraum insgesamt 67 Millionen Pfund ausgegeben hat. 23,2 Millionen Pfund davon waren Lohnentgelte für 463 Vollzeitangestellte. 2,3 Millionen Pfund wurden für offizielle Bewirtung und Haushaltsführung veranschlagt, davon 1,7 Millionen Pfund für die Versorgung von rund 160.000 Gästen. Die Rechnung für Wein und Spirituosen betrug 400.000 Pfund.
  • Die königliche Familie nahm während des im April endenden Finanzjahres an 3200 offiziellen Terminen in Großbritannien und der Welt teil.
  • Der Staatsbesuch von US-Präsident Donald Trump wird erst im nächsten Jahresabschluss auftauchen.
08:39 Uhr

Mann stirbt bei Unfall mit E-Tretroller in Neuseeland

Bei einem Unfall mit einem gemieteten Elektro-Tretroller in Neuseelands größter Stadt Auckland ist ein 59 Jahre alter Mann ums Leben gekommen.

  • Der genaue Hergang ist noch ungeklärt. Es wird vermutet, dass dies der erste tödliche Unfall mit einem E-Tretroller in Neuseeland ist.
  • Im Februar waren alle 1000 Mietroller, die das auch in deutschen Städten aktive Unternehmen Lime in Auckland auf den Straßen hat, vorübergehend aus dem Verkehr gezogen worden. Grund war, dass wegen eines Software-Fehlers an einigen Geräten die Räder blockierten. Zwei Wochen später wurden die Roller wieder erlaubt.
  • Eine Lime-Sprecherin erklärte, das Unternehmen sei wegen des Unfalls "am Boden zerstört".
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08:05 Uhr

Journalistin vergewaltigt? Trump: Sie ist nicht mein Typ

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Angeblich nicht Trumps Typ: Journalistin E. Jean Carroll.

(Foto: picture alliance/dpa)

US-Präsident Donald Trump hat den Vergewaltigungsvorwurf einer Journalistin erneut zurückgewiesen - und erklärt, die Frau sei nicht "sein Typ". "Ich werde es mit großem Respekt sagen: Erstens, sie ist nicht mein Typ", sagte Trump der Politik-Website thehill.com über die Kolumnistin E. Jean Carroll. "Zweitens, es ist nie passiert. Es ist nie passiert, okay?" Carroll würde "total lügen".

Die heute 75-Jährige wirft Trump vor, sie vor über zwei Jahrzehnten in der Umkleidekabine eines New Yorker Kaufhauses vergewaltigt zu haben. Der sexuelle Angriff habe sich 1995 oder 1996 ereignet, schreibt Carroll in ihrem neuen Buch, aus dem das "New York Magazine" vergangene Woche Auszüge veröffentlichte. Damit werfen inzwischen mindestens 16 Frauen Trump sexuelles Fehlverhalten vor seiner Zeit als US-Präsident vor.

07:35 Uhr

Friedensnobelpreisträgerin kappt einer Million Menschen Internet

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Aung San Suu Kjy zwingt mehr als eine Million Menschen in Myanmar zum Digital Detox.

(Foto: picture alliance / dpa)

Auf Anweisung der Regierung von Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi sind in Myanmar mehr als eine Million Menschen vom Internet abgeschnitten.

  • Im Bundesstaat Rakhine kappten vier Telekommunikations-Unternehmen nach Aufforderung des Kommunikationsministeriums den Zugang. Die Unterbrechung dauert bereits seit Freitag vergangener Woche.
  • In der Region bekämpfen sich seit vielen Jahren islamische Rebellen und das Militär. Mehr als 750.000 Angehörige der muslimischen Minderheit der Rohingya sind seit 2017 aus Furcht vor brutaler Gewalt durch die Armee bereits ins Nachbarland Bangladesch geflohen.
  • Das Kommunikationsministerium ließ offen, wie lange die Blockade dauern soll. Ein Sprecher sagte, das Internet werde wieder zugänglich sein, "wenn Frieden und Ordnung in der Region wieder hergestellt sind". Das Telefonieren und das Versenden von Sprachnachrichten sind weiterhin möglich.

Mehr dazu lesen Sie hier.

07:02 Uhr

Iran: US-Sanktionen sind Ende der Diplomatie

Der Iran sieht in den US-Sanktionen das Ende der Diplomatie. Damit werde auf Dauer der diplomatische Weg versperrt, schrieb der Sprecher des Außenministeriums in Teheran, Abbas Mussawi, auf Twitter. "Trumps verzweifelte Regierung zerstört den etablierten internationalen Mechanismus, durch den Frieden und Sicherheit erhalten werden sollen."

Die USA hatten Irans Oberhaupt Ayatollah Ali Chamenei und Außenminister Mohammed Dschawad Sarif am Montag mit Sanktionen belegt und damit auf den Abschuss einer US-Aufklärungsdrohne durch den Iran über dem Persischen Golf reagiert. Während die USA erklärten, die Drohne habe sich im internationalen Luftraum befunden, begründet der Iran den Abschuss damit, dass sie in seinen Luftraum eingedrungen sei.

06:54 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

nach dem Absturz von zwei Eurofighter-Kampfjets in Mecklenburg-Vorpommern hat die Bundeswehr die Untersuchung der Unfallursache übernommen. Die Linke fordert als Konsequenz ein Ende der militärischen Luftkampfübungen in Mecklenburg-Vorpommern. Wir bleiben dran und berichten über die neuesten Entwicklungen.

Was heute sonst wichtig wird:

  • Nach einem Unfall im Urlaub klagt ein Pauschaltourist vor dem Bundesgerichtshof in Karlsruhe gegen seinen Reiseveranstalter. Der siebenjährige Sohn seiner Lebensgefährtin war im Hotelzimmer auf Gran Canaria gegen die geschlossene Balkontür gelaufen. Das Kind schnitt sich an den Scherben die Haut auf und durfte fünf Tage nicht ins Wasser. Der Mann will deshalb von Tui fast 7000 Euro.
  • Wem gehört die Burg Rheinfels? Der Chef des Hauses Hohenzollern fordert den einstigen Familienbesitz hoch über St. Goar am Rhein zurück. In dem Rechtsstreit will das Landgericht Koblenz heute seine Entscheidung verkünden.

Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen guten Start in den Tag!

06:22 Uhr

Rennen um neuen Juni-Hitzerekord eröffnet

Nicht nur tagsüber trifft uns zurzeit der Hitze-Hammer. Auch nachts ist es mancherorts ziemlich schlaffeindlich. Die wärmsten Orte in der letzten Nacht waren unter anderem Halle in Westfalen, Heidelberg, Mainz sowie die Kölner Innenstadt mit um die 23 bis 24 Grad. Und damit ist jetzt das Rennen um einen neuen Juni-Temperaturrekord eröffnet. Denn heute geht es besonders entlang des Rheins auf 37 bis 38, vielleicht sogar 39 Grad rauf, damit kommt die alte Juni-Rekordmarke von 38,2 Grad definitiv in Schlagdistanz.

Björn Alexander

Björn Alexander

Aber natürlich ist es mit viel Sonne und in der Saharaluft im großen Rest unseres Landes ebenfalls hochsommerlich heiß. Meistens klettern die Quecksilbersäulen in zwei Metern Höhe und im Schatten (so die amtliche Messvorschrift) auf 30 bis 35 Grad. Weniger heiß ist es eigentlich nur an der Ostseeküste im Seewind bei 25 Grad.

Die Kehrseite - neben der zum Teil extremen Hitzebelastung - ist einerseits die rasch ansteigende Waldbrandgefahr und andererseits die nach wie vor hohe bis sehr hohe UV-Strahlung. Und das bleibt auch morgen so, wenn die Spitzenwerte stellenweise bis um die 40 Grad erreichen und damit der Allzeit-Temperatur-Rekord von 40,3 Grad wackelt - besonders im Südwesten. Derweil wird es im Norden schon mal spürbar frischer bei 22 Grad an der Nordsee. Am Donnerstag und Freitag wird die Hitze auch im Süden immer weiter abgeschwächt. Der Donnerstag bringt zwischen 18 Grad an der Nordsee und bis zu 37 Grad am Oberrhein. Am Freitag werden es maximal noch 17 bis 34 Grad. Ihr Björn Alexander

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