Dienstag, 29. Oktober 2019Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
22:44 Uhr

Das war Dienstag, der 29. Oktober 2019

Es sind "Schreckminuten" für Peter Altmaier: Nach seiner Auftaktrede beim Digital-Gipfel in Dortmund stürzt er schwer beim Gang von der Bühne. Die Sorge um den Wirtschaftsminister ist groß, doch am Abend meldet er sich aus dem Krankenhaus und gibt Entwarnung: "Außer Prellungen und Platzwunden offenbar nichts Ernstes". Mehr dazu lesen Sie hier.

Und hier noch ein paar Artikel, die Sie heute interessant fanden:

Ich verabschiede mich in den Feierabend und wünsche Ihnen eine gute Nacht!

22:14 Uhr

Dieb kann wegen Gipsfuß nicht fliehen

Kriminelle können sich ja nicht einfach arbeitsunfähig melden und Krankengeld bekommen. Ein Ladendieb in Dortmund ist auch mit Gipsfuß seiner Tätigkeit nachgegangen - und schließlich in Untersuchungshaft gelandet.

  • Der 41-Jährige sei am vergangenen Donnerstag bei einem Batterie-Diebstahl in einem Supermarkt erwischt worden, teilte die Polizei mit. "Weit kam der humpelnde Tatverdächtige mit seinem eingegipsten Fuß allerdings nicht." Nach Feststellung seiner Personalien ließen die Beamten den Mann frei.
  • Einen Tag später fiel der 41-Jährige erneut auf, weil er erst in einem Reisebüro randalierte und dann in einem Drogeriemarkt wieder Batterien klauen wollte. Wie am Vortag kam der Mann nicht weit - die Polizei stellte ihn.
  • Kurz darauf fanden die Beamten heraus, dass der 41-Jährige unter anderem in Berlin mehrere Straftaten begangen hatte und dort schon in Untersuchungshaft saß. "Wegen Fluchtgefahr ordnete ein Richter erneut die Untersuchungshaft an", hieß es weiter.
21:42 Uhr

Klage gegen Kevin Spacey fallen gelassen

Kevin Spacey wird in Los Angeles nicht länger der Prozess gemacht. Wie das US-Portal "TMZ" berichtet, sei das Verfahren gegen den einstigen "House of Cards"-Star eingestellt worden. Der Mann, der Spacey wegen sexuellen Übergriffen angeklagt hatte, soll vor Beendigung der Ermittlungen eines natürlichen Todes gestorben sein.

Der anonyme Kläger, ein Massagetherapeut, hatte behauptet, dass Spacey ihn 2016 während einer Behandlung in einer Privatwohnung gezwungen hätte, seine Genitalien anzufassen. Der Schauspieler wies die Vorwürfe von sich.

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21:26 Uhr
Breaking News

Unterhaus stimmt für Neuwahlen im Dezember

Großbritannien soll am 12. Dezember ein neues Parlament wählen. Ein entsprechendes Gesetz verabschiedete das Unterhaus.

Mehr dazu lesen Sie hier.
21:09 Uhr

U-Bahn in München entgleist

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In der Münchner Innenstadt ist eine leere U-Bahn entgleist. Es gab keine Verletzte, nur einen Sachschaden.

Der U-Bahnfahrer sei zwischen den Stationen Sendlinger Tor und Fraunhoferstraße gegen einen der Bremsblöcke gefahren, teilte die Polizei mit. Ob ein technischer Defekt oder menschliches Versagen die Ursache war, ist noch unklar.

Die Strecken der U1 und U2 sind nach dem Unfall am unterbrochen, wie die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) mitteilte. Die Störung werde voraussichtlich bis Betriebsschluss andauern.

20:33 Uhr

Johnson erlaubt zehn Tory-Rebellen Rückkehr in Fraktion

Der britische Premierminister Boris Johnson hat zehn von 21 geschassten Tory-Rebellen die Wiederaufnahme in seine Fraktion angeboten.

  • Sie hatten vor etwa zwei Monaten im Streit um seinen Brexit-Kurs gegen die eigene Regierung gestimmt und waren von Johnson verbannt worden.
  • Dabei handelt es sich um Alistair Burt, Caroline Nokes, Greg Clark, Ed Vaizey, Margot James, Richard Benyon, Stephen Hammond, Steve Brine, Richard Harrington und den Enkel des Kriegspremiers Winston Churchill, Nicholas Soames.
  • Wie viele davon das Angebot annehmen wollten, ist noch unklar.
19:54 Uhr

CSU-Politiker Hans-Peter Uhl gestorben

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Uhl war von 1998 bis 2017 Mitglied des Deutschen Bundestages.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der CSU-Politiker Hans-Peter Uhl ist tot. Der ehemalige Bundestagsabgeordnete starb am Sonntag, sagte Parteisprecher Simon Rehak in München.

  • Der in Tübingen geborene, promovierte Rechtswissenschaftler wurde 75 Jahre alt.
  • Uhl saß für die Christsozialen von 1998 bis 2017 im Bundestag. Er war unter anderem innenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion.
  • Zuvor war Uhl unter anderem als Kreisverwaltungsreferent in der bayerischen Landeshauptstadt tätig.
19:24 Uhr

Restaurant serviert auf Trauerfeier Haschisch-Kuchen

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Irgendwas stimmt nicht mit dem Kuchen.

(Foto: imago/Panthermedia)

Ein Restaurant in der Rostocker Heide hat den Gästen einer Bestattungsfeier Haschisch-Kuchen serviert. Das war kein Abschiedsgeschenk des Toten, der seine Familie und Freunde zum Lachen bringen wollte, sondern ein Versehen.

  • Die 18-jährige Tochter einer Angestellten backe regelmäßig für Veranstaltungen, sagte ein Polizeisprecher. Sie habe auch für die Trauerfeier Kuchen zubereitet. Aber die Mutter habe "noch einen aus dem heimischen Tiefkühlschrank mitgenommen, ohne dies mit der Tochter abzusprechen", sagte der Sprecher. Bei 13 Gästen seien plötzlich Symptome wie Übelkeit oder Schwindel aufgetreten. Eine Frau musste sogar mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden
  • Zu dem Vorfall kam es bereits im August. Nachdem die "Bild"-Zeitung nun darüber berichtet hatte, bestätigte die Polizei den Vorfall.
  • Gegen die Tochter wird wegen fahrlässiger und gefährlicher Körperverletzung in 13 Fällen, Störung einer Bestattungsfeier und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.
19:02 Uhr

Norwegen meldet russisches U-Boot-Manöver im Nordatlantik

Russland hat nach norwegischen Militärangaben das größte U-Boot-Manöver im Nordatlantik seit dem Ende des Kalten Kriegs begonnen. Seit vergangener Woche seien ein Dutzend bei der russischen Halbinsel Kola stationierte U-Boote an dem Manöver beteiligt, erklärte der norwegische Militärgeheimdienst nach Angaben des Fernsehsenders NRK. Im Einsatz seien auch acht Atom-U-Boote. Das Manöver werde zwei Monate dauern.

Russland bestätigte das Manöver nicht. Die russische Marine hatte nach Angaben russischer Nachrichtenagenturen am Samstag erklärt, zwei Atom-U-Boote würden Ausrüstung und Bewaffnung bei tiefen Tauchgängen testen.

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18:16 Uhr

Moschee-Angreifer wollte Notre-Dame-Brand rächen

Nach dem Angriff auf eine Moschee im französischen Bayonne gibt die Staatsanwaltschaft Details zum Motiv des Schützen bekannt. Und die sind ziemlich überraschend:

Der 84-Jährige habe mit seiner Tat die Brandkatastrophe von Notre-Dame rächen wollen, sagte der Staatsanwalt von Bayonne, Marc Mariée. Der Mann werde von einem Psychiater untersucht, da seine geistige Gesundheit angezweifelt wird.

Der 84-Jährige hatte gestern vor der Moschee das Feuer eröffnet und einen 74-Jährigen und einen 78-Jährigen schwer verletzt. Die Polizei nahm den Schützen kurze Zeit später in seinem Wohnhaus fest. Der alte Mann hatte nach Angaben der Behörden zunächst versucht, vor der Tür der Moschee Feuer zu legen.

17:56 Uhr

EU-Staaten segnen Brexit-Aufschub ab

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Die bleibenden EU-Staaten hatten sich bereits gestern grundsätzlich auf den Brexit-Aufschub bis Ende Januar verständigt.

Heute haben die EU-Staats- und Regierungschefs diese Verlängerung offiziell abgesegnet. Das teilte EU-Ratspräsident Donald Tusk via Twitter mit. "An meine britischen Freunde [...] bitte nutzt diese Zeit bestmöglich", schrieb Tusk weiter.

Sollte die Ratifizierung des Austrittsabkommens vorher gelingen, ist der britische EU-Austritt auch vor Fristende möglich. Stichtag wäre dann jeweils der erste Tag des folgenden Monats.

17:16 Uhr

Längster Menschenzahn der Welt in Mainz gezogen

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Fast vier Zentimeter lang. Darauf kann man stolz sein!

(Foto: picture alliance/dpa)

Mainzelmännchen, Wein, Karneval … Mit einem neuen Rekord haben Mainzer einen Grund mehr, auf ihre Stadt stolz zu sein. Im September 2018 hat ein Mediziner in der Rheinstadt den mit 37,2 Millimeter längsten menschlichen Zahn der Welt gezogen.

Heute habe er dafür die entsprechende Urkunde vom Guinness-Buch der Rekorde erhalten, sagte Zahnarzt Max Lukas aus Offenbach. Gezogen wurde der Zahn im Rahmen eines ganz unspektakulären Eingriffs in Mainz, wie sich der Mediziner erinnert. Doch dann war die Überraschung groß. "Ich habe alle Beweise zusammengesammelt und eingereicht." Nach vielen Rückfragen und Prüfungen habe er schließlich die Bestätigung erhalten, dass er nun Weltrekordhalter sei.

16:36 Uhr

Altmaier äußert sich zu seinem Gesundheitszustand

Nach dem heftigen Sturz bei einer Rede in Dortmund meldet sich Wirtschaftsminister Altmaier zu Wort. "Außer Prellungen und Platzwunden offenbar nicht Ernstes", teilt er auf Twitter mit und bedankt sich für die "vielen guten Wünsche".

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16:18 Uhr

Kreml: YPG vorzeitig aus Nordsyrien abgezogen

Die Kurdenmiliz YPG hat sich nach Angaben Russlands wie vereinbart vor Ablauf einer Frist komplett aus dem türkischen Grenzgebiet in Nordsyrien zurückgezogen. "Der Abzug der bewaffneten Einheiten aus dem Gebiet, auf dem ein Sicherheitskorridor geschaffen werden soll, wurde vorzeitig abgeschlossen", sagte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu laut russischen Nachrichtenagenturen.

15:52 Uhr

Erneut antisemitischer Angriff in Berlin

In Berlin hat es schon wieder einen antisemitistischen Angriff gegeben.

  • Ein 70-Jähriger ging gestern Nachmittag im Bezirk Pankow spazieren, als ihn ein Unbekannter beschimpfte. Der Senior wehrte sich verbal, der Angreifer schlug ihn daraufhin und verletzte ihn am Kopf und Kinn.
  • Als der 70-Jährige versuchte, sich gegen die Schläge zu wehren, verlor er das Gleichgewicht und stürzte. Eine Passantin veranlasste den Angreifer zur Flucht.
  • Der polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt übernahm die Ermittlungen.
15:22 Uhr

Pakistans Ex-Premier Sharif schwebt in Lebensgefahr

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Sharif befindet sich derzeit in einem Krankenhaus in Lahore.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der schwer erkrankte frühere pakistanische Premierminister Nawaz Sharif schwebt in Lebensgefahr. Sharif kämpfe "um seine Gesundheit und sein Leben", schrieb sein Arzt auf Twitter. Erst vor wenigen Tagen war der wegen Korruption verurteilte Sharif aus Gesundheitsgründen gegen Kaution aus der Haft entlassen worden.

Vor drei Tagen erlitt Sharif einen leichten Herzinfarkt. Der 69-Jährige leidet darüber hinaus an einer Autoimmunerkrankung. Seinem Arzt zufolge erschwert eine Nierenschwäche die Heilung.

Sharif, insgesamt dreimal Regierungschef Pakistans, war im Dezember 2018 wegen Korruption zu sieben Jahren Haft verurteilt worden. Ihm waren Enthüllungen aus den sogenannten Panama Papers zum Verhängnis geworden.

15:14 Uhr

Libanons Ministerpräsident Hariri kündigt Rücktritt an

Im Zuge der anhaltenden Proteste im Libanon gegen Korruption und Misswirtschaft hat Ministerpräsident Saad Hariri seinen Rücktritt angekündigt. Er werde ein entsprechendes Gesuch bei Präsident Michel Aoun einreichen, sagte Hariri in Beirut.

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15:00 Uhr

Trump: Auch Nachfolger Al-Bagdadis getötet

US-Soldaten sollen auch die "Nummer eins" unter den möglichen Nachfolgern von IS-Chef Abu Bakr al-Bagdadi getötet haben. Das erklärt US-Präsident Trump in einer Twitter-Botschaft. Dieser hätte "höchstwahrscheinlich" nach dem Tod Al-Bagdadis die Führung der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat übernommen. "Jetzt ist auch er tot", erklärte Trump, ohne die Identität des Mannes zu nennen.

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14:24 Uhr

Vermisste Britin in Kambodscha: Sechs Einheimische verhört

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Amelia Bambridge

(Foto: AP)

Im Fall einer seit Tagen auf der kambodschanischen Insel Koh Rong vermissten britischen Backpackerin hat die Polizei sechs Kambodschaner zur Vernehmung vorgeladen. Sie würden derzeit von den Ermittlern in der Polizeizentrale in Sihanoukville befragt, sagte Vize-Polizeichef Nop Panha. Die 21-jährige Amelia Bambridge war zuletzt auf einer Strandparty am 24. Oktober gesehen worden, seitdem ist sie verschwunden. Ein ranghoher Polizeivertreter sagte jedoch, es bestehe "kaum noch Hoffnung", die Vermisste lebend zu finden - "wir suchen jetzt nach ihrer Leiche".

Bei den sechs Kambodschanern, die nun von der Polizei befragt werden, soll es sich zum Teil um Mitarbeiter der Strandbars handeln. Nach Behördenangaben traf Bambridges Familie in Kambodscha ein. Auf Facebook bat sie um Informationen zum Verbleib der 21-Jährigen. "Wo bist du Amelia, wir vermissen dich so sehr", schrieb Bambridges Schwester Scharon Schultes in einem Facebook-Beitrag.

14:24 Uhr

Schichtwechsel

Meine Kollegin Josephin Hartwig verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend, ich übernehme ihren Platz in der Redaktion. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!

13:52 Uhr

AfD findet keinen Ort für Parteitag - nun soll Müller helfen

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Pazderski kündigte bei einer Pressekonferenz einen Brief an Müller an. Der müsse in seiner Rolle als "Bürgermeister für alle Berliner" dafür sorgen, dass der AfD ein Raum zur Verfügung gestellt werde.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Berliner AfD steht vor einem Problem: Für den am 9./10. November geplanten Parteitag gibt es noch keine Räumlichkeit, bislang hagelte es nur Absagen. Nun wendet sich die Partei laut "Tagesspiegel" an Berlins Regierenden Bürgermeister Michael Müller. Der solle als "Bürgermeister für alle Berliner" dafür sorgen, dass der Partei ein Raum für die Durchführung ihres Sonderparteitages zur Verfügung gestellt werde. Drei mögliche Orte seien von der AfD vorgeschlagen worden.

Der Landesvorsitzende Georg Pazderski habe erklärt, der Landesverband müsse die Veranstaltung absagen, wenn sich in Berlin oder dem Brandenburger Umland nichts finden lasse. Dem Parteichef zufolge seien bereits zugesagte Räumlichkeiten durch die Inhaber wieder abgesagt worden, nachdem es Drohungen gegen sie gegeben hatte, schreibt die Tageszeitung. Es sei von bislang etwa 100 Absagen die Rede.

13:32 Uhr

Tragödie in Indien: Kind fällt in Bohrloch und stirbt

Es ist ein furchtbares Unglück, das an die erfolglose Rettungsaktion des zweijährigen Julen in Spanien erinnert: Der ebenfalls zweijährige Sujith fiel vor vier Tagen in ein tiefes Bohrloch und blieb stecken. Im indischen Staat Tamil Nadu spielte er nicht weit entfernt seines Hauses mit ein paar Freunden, als es zu dem Unfall kam. Das nicht mehr genutzte Wasser-Bohrloch war insgesamt 180 Meter tief. Sujith fiel erst zehn, dann 26 Meter tief hinein. Die Katastrophenschutzmitarbeiter hatten zunächst versucht, den Jungen mit einem Seil zu retten. Als dies nicht gelungen sei, hatten sie versucht, einen ein Meter breiten Tunnel neben dem Loch zu bohren. Mitarbeiter des Katastrophenschutzes teilten nun mit, dass das Kind am Morgen tot geborgen wurde.

13:11 Uhr

Pfefferstaub auf Akte löst Großeinsatz der Polizei aus

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"Pepperballs" ohne Füllung.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Sieben Menschen spürten plötzlich eine leichte Reizung ihrer Atemwege. Grund dafür ist eine unbekannte Substanz, die beim Öffnen einer Akte der Staatsanwaltschaft im nordrhein-westfälischen Arnsberg bemerkt wurde. Untersuchungen von Experten der Feuerwehr Dortmund ergaben, dass es sich bei der Substanz um Pfefferstaub handelte. Wie sich herausstellte, war einer Verfahrensakte eine Pfefferkugel beigelegt worden. Bei diesen sogenannten Pepperballs handelt es sich um Kugeln, die verschossen werden können und der Tierabwehr dienen. Die Pfefferkugel wurde beschädigt, sodass der Pfeffer beim Öffnen der Akte austrat. Wie die Kugel in die Akte kam, ist bislang unklar.

12:50 Uhr

Australier zu hoher Haftstrafe für Mord an Israelin verurteilt

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Die Anteilnahme war in Australien und Israel sehr groß.

(Foto: picture alliance/dpa)

36 Jahre muss ein Australier ins Gefängnis, weil er eine israelische Studentin ermordet hat. Davon ist das Gericht in Melbourne überzeugt. Der 21-jährige Musiker wird frühestens nach 30 Jahren freikommen, wie die australische Nachrichtenagentur AAP berichtete. Der Mann hatte die gleichaltrige Israelin, die in Melbourne Englisch studierte, im Januar überfallen, vergewaltigt und dann ermordet. Die Leiche der jungen Frau wurde in einem Gebüsch entdeckt. Kurz darauf wurde der Verdächtige in der Nähe festgenommen. Der Fall hatte in Australien und Israel Entsetzen ausgelöst. Die Israelin war im Rahmen eines internationalen Austauschprogramms in Australien. Der Täter hatte vor Gericht ein Geständnis abgelegt.

12:26 Uhr

SEK-Beamte in Niedersachen mit Armbrust bedroht

In der vergangenen Nacht kommt es zu einer mehrfachen Bedrohung durch einen 43-Jährigen. Der Mann bedrohte erst seine Ehefrau mit einem Messer und kündigte an, alle Menschen, die er sehe, umzubringen. Das teilte die Polizei im niedersächsischen Liebenburg (Landkreis Goslar) mit. Die gerufenen Beamten vom Spezialeinsatzkommando (SEK) fanden den 43-Jährigen bewaffnet mit einer Armbrust vor. Den Beamten gelang es den Angaben zufolge, den Mann in seinem Haus unverletzt in Gewahrsam zu nehmen.

12:03 Uhr
Breaking News

Labour unterstützt von Johnson geforderte Neuwahlen

Großbritannien steuert nun doch auf eine Neuwahl im Dezember zu. Medienberichten zufolge will die Oppositionspartei Labour dem von Premierminister Johnson eingebrachten Wahlgesetz zustimmen.

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11:53 Uhr

"Emma" zeichnet "Sexisten des Jahres" aus

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Kollegah

(Foto: picture alliance/dpa)

Idris Elba, David Beckham und Channing Tatum gehören sehr verdient dazu - das "People"-Magazin kürt jedes Jahr den "Sexiest man Alive". Nun hat sich die Frauenzeitschrift "Emma" eine ähnliche Aktion ausgedacht, die allerdings bei den Empfängern nicht ganz so viel Begeisterung auslösen wird und in eine ganz andere Richtung geht. Der umstrittene Rapper Kollegah ist als "Sexist des Jahres" ausgezeichnet worden. Der "Emma"-Award solle künftig jedes Jahr verliehen werden, teilte Herausgeberin Alice Schwarzer mit. Es sei gar nicht so einfach gewesen, den Würdigsten herauszufinden.

Doch Kollegah habe sich den Negativpreis mehr als verdient. In einem direkt an den Musiker gerichteten Schreiben heißt es: "Keiner ist so sexistisch, homophob und so antisemitisch wie du." Dieser Antisemitismus sei kein Ausrutscher, sondern habe System. Zeilen wie "Mein Körper definierter als von Auschwitzinsassen" haben Kollegah massive Antisemitismusvorwürfe eingebracht. Er selbst weist die Beschuldigungen zurück.

11:26 Uhr

Täter auf der Flucht: Messer-Angriff in Hamburger Landgericht

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Der Täter war nach der Attacke im Gericht auf der Flucht.

(Foto: imago/Strussfoto)

Am Hamburger Landgericht ist ein Mann bei einer Messerattacke verletzt worden. Der Täter sei flüchtig, und es seien umfangreiche Fahndungsmaßnahmen eingeleitet worden, sagte ein Polizeisprecher. Auch ein Polizeihubschrauber war demnach im Einsatz. Der Bahnverkehr in der Umgebung sei durch den Einsatz beeinträchtigt.

Update, 12:42 Uhr: Der Mann hat sich mutmaßlich selbst mit einem Messer verletzt. Davon gehe die Polizei nach jüngsten Erkenntnissen aus, sagte ein Sprecher. Eine direkt nach dem Vorfall eingeleitete Großfahndung sei eingestellt worden. Der Mann wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

10:59 Uhr

Frau entdeckt kopflose Würgeschlange in Niedersachsen

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Die Albino-Python gehört zu den fünf größten Schlangenarten der Welt.

(Foto: picture alliance / dpa)

Horror-Szenario in Niedersachsen: Eine 32-Jährige hat in ihrer Garageneinfahrt eine 1,10 Meter lange Albino-Python-Schlange gefunden. Die Würgeschlange war tot und hatte keinen Kopf mehr am Körper. Die Frau rief die Polizei. Die Beamten vermuten, dass ein anderes Tier der Würgeschlange den Kopf abgebissen hat. Der Besitzer des Tieres konnte vorerst nicht ausfindig gemacht werden.

10:23 Uhr

Minister Altmaier stürzt während Digital-Gipfel von der Bühne

Wirtschaftsminister Peter Altmaier ist beim Digital-Gipfel in Dortmund von der Bühne gestürzt. Das berichtet eine n-tv-Reporterin. Zu diesem Zeitpunkt ist noch unklar, wie es dazu kommen konnte. Rettungssanitäter kümmern sich um den am Boden liegenden CDU-Politiker. Helfer schirmten den 61-Jährigen mit einem schwarzen Laken ab. Der Saal wurde nach Informationen des "Focus" geräumt, auch ein Livestream der Veranstaltung sei unterbrochen worden.

Update, 12:37 Uhr: Der Bundeswirtschaftsminister Altmaier soll sich bei seinem Sturz eine Platzwunde am Kopf zugezogen haben. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur war der 61-Jährige zunächst bewusstlos, kam aber noch vor Ort wieder zu Bewusstsein. Nach dem Unfall wurde er in einer Dortmunder Klinik untersucht.

 

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10:02 Uhr

Iranische Schönheitskönigin sitzt seit zwei Wochen an Flughafen fest

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Der Fall erinnert ein wenig an den Film "Terminal", in dem Tom Hanks' Charakter "Viktor" einen Flughafen nicht verlassen darf. Nun geht es allerdings um eine aktuelle, sehr missliche Lage für eine ehemalige Schönheitskönigin aus dem Iran.

  • Bahare Zare Bahari sitzt seit 13 Tagen auf dem Flughafen der philippinischen Stadt Manila fest und wird von Interpol an der Weiterreise gehindert, teilten die Ermittlungsbehörden mit. 
  • "Die Philippinen sind für mich nicht mehr sicher. Ich brauche einen sicheren Platz, wo ich leben kann, ohne ständig um mein Leben fürchten zu müssen", schreibt sie bei Twitter.
  • Nach eigenen Angaben hat sie Asyl beantragt. Bahari hatte den Iran bei dem Schönheits-Wettbewerb "Miss Intercontinental" in Manila vertreten. Dort studiert sie nach eigenen Angaben Zahnmedizin.
  • Die Einwanderungsbehörden bestätigten lediglich, dass es gegen Bahari Vorwürfe der vorsätzlichen Körperverletzung gebe. Bahari wies alle Vorwürfe zurück und behauptet, wegen Kritik an der iranischen Regierung gesucht zu werden. Einem philippinischen Fernsehsender sagte sie: "Wenn die mich zurück in den Iran bringen, werde ich umgebracht oder komme 25 Jahre ins Gefängnis."
09:28 Uhr

Gefahrgut-Laster verliert Ladung auf A6

Zwei Menschen sind bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn 6 bei St. Leon-Rot (Baden-Württemberg) schwer verletzt worden.

  • Nach ersten Erkenntnissen fuhr ein mit Gefahrgut beladener Lastwagen auf einen anderen Lkw auf, der wegen einer Panne auf dem Standstreifen hielt, teilte die Polizei mit.
  • Beide Fahrer wurden mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die A6 wurde zunächst zwischen dem Kreuz Walldorf und der Anschlussstelle Wiesloch/Rauenberg in Fahrtrichtung Heilbronn gesperrt.
  • Aus dem auffahrenden Lastwagen liefen rund 2000 Liter Epoxidharz aus und versickerten im Erdreich. Die Erde müsse an der Stelle wahrscheinlich ausgehoben werden, sagte der Sprecher. Experten des Wasserrechtsamtes seien vor Ort, um das zu prüfen.
09:20 Uhr

Rettungsversuch gescheitert: Mann am Schornstein ist tot

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Wie und warum der Mann hinaufkletterte, ist bislang nicht bekannt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ein Mann hängt mit nacktem Oberkörper in etwa 80 Metern Höhe an einem Schornstein im nordenglischen Carlisle. Rettungskräfte versuchen vergeblich, ihn aus seiner Lage zu befreien. 14 Stunden nach dem ersten Notruf, den Nachbarn abgesetzt hatten, ist der Mann nun gestorben. Er sei zwischen 50 und 60 Jahre alt und stamme aus Carlisle, teilte die Polizei mit. Ein Rettungsversuch mit einem Hubschrauber scheiterte, am Nachmittag kam dann eine besondere Hebebühne zum Einsatz. Am späten Nachmittag konnten die Helfer nur noch den leblosen Körper bergen. Der Mann hatte den Helfern schon Stunden zuvor nicht mehr geantwortet.

08:58 Uhr

Weltraumteleskop fotografiert "galaktisches Gesicht"

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Das kosmische Gesicht

(Foto: NASA, ESA, J. Dalcanton, B.F. Williams, and M. Durbin (University of Washington))

Pünktlich zu Halloween gelingt dem Weltraumteleskop "Hubble" eine faszinierende und einzigartige Aufnahme: Zu sehen ist darauf eine Galaxienkollision. Die beiden verschmelzenden Galaxien wirken wie ein kosmisches Gesicht. Offensichtlich sind in rund 704 Millionen Lichtjahren Entfernung zwei Galaxien frontal zusammengestoßen. Die Zentralregionen der beiden kollidierenden Galaxien bilden die beiden "Augen" der Formation, wie das europäische "Hubble"-Informationszentrum in Garching bei München mitteilte.

Die Konstellation mit der Katalognummer "AM 2026-424" zeigt demnach, dass die beiden Galaxien in etwa gleich groß waren. Dies sei ungewöhnlich, meist würden kleinere von größeren Galaxien verschlungen, erläuterten die Forscher. Durch den Frontalzusammenstoß seien die Scheiben der beiden Galaxien nach außen gezogen worden. Die Turbulenzen dabei haben eine heftige Welle der Sternentstehung ausgelöst. Ein Ring junger Sterne leuchte blau und forme Nase, Mund und Rand des galaktischen Gesichts.

08:32 Uhr

Drei Stars konkurrieren um Publikums-Bambi

Lena Meyer-Landrut, Nico Santos oder Max Giesinger - wer gewinnt den Publikumspreis bei der diesjährigen Bambi-Verleihung? Alle drei Künstler sollen am 21. November in Baden-Baden bei der Gala, die die ARD überträgt, auftreten. Bis dahin können Fans online oder per Telefon abstimmen, wer die Trophäe in Form eines goldenen Rehs mit nach Hause nehmen darf. Lena gewann 2010 mit dem Song "Satellite" den Eurovision Song Contest - mehr als neun Jahre später folgen ihr auf der Social-Media-Plattform Instagram drei Millionen Menschen. Der ehemalige Straßenmusiker Giesinger startete 2016 mit der EM-Hymne "80 Millionen" durch. Santos ist für Songs wie "Rooftop", "Safe" und "Unforgettable" bekannt - 2018 erschien sein Debütalbum und er wurde als meistgespielter Künstler im deutschen Radio ausgezeichnet.

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08:15 Uhr

So feiert Trump Halloween im Weißen Haus

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Mutige zuerst.

(Foto: imago images/UPI Photo)

Ob die Kinder wohl auch ordentlich gefilzt und durchleuchtet wurden, bevor sie vom US-Präsidenten Schokolade bekamen? Vermutlich. Donald Trump und First Lady Melania verteilten nämlich im Vorgarten des Weißen Hauses Süßigkeiten an Kinder. Viele der jungen Besucher kamen in aufwendigen Verkleidungen - etwa als Krokodile, Hexen, Soldaten, Polizisten, Feen, Skelette oder Superhelden. Die Südseite des Weißen Hauses war allerdings mit scheinbar abgestorbenen schwarzen Bäumen leicht gruselig geschmückt, zudem dienten zahlreiche Kürbisse als Halloween-Verzierung.

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Donald und Melania Trump sind offenbar keine Fans von Halloween - und kamen ohne Kostüm.

(Foto: imago images/UPI Photo)

 

07:52 Uhr

Rekord: Ex-Elitesoldat besteigt 14 Berge in sieben Monaten

Der Nepalese Nirmal Purja hat eigenen Angaben zufolge einen Rekord für die schnellste Besteigung aller 14 Achttausender aufgestellt. Insgesamt brauchte der 36 Jahre alte ehemalige britische Elitesoldat weniger als sieben Monate für seine Aufgabe.

"Mission erfüllt", hieß es auf der Facebookseite des "Project Possible". Als letzten Berg bestieg er den 8013 Meter hohen Shishapangma in China.

Die bisherige Bestmarke lag bei rund sieben Jahren und elf Monaten. Als erster Bergsteiger hatte Reinhold Messner 1986 die Achttausender-Reihe komplettiert.

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07:30 Uhr

Abgebrochener Eisberg bewegt sich auf Insel zu

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Der 60 Kilometer lange Eisberg hat sich auf den Weg gemacht.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ein Eisberg in der Antarktis bricht ab, dreht sich und nimmt jetzt Fahrt auf. Der Koloss drehte sich nun um 90 Grad, wie eine aktuelle Satellitenaufnahme der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) zeigt. "Er driftet jetzt auf eine kleine Insel zu", sagte Daniela Jansen, Wissenschaftlerin am Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut. Es sei daher nicht ausgeschlossen, dass er auf seiner Drift im Meereis zunächst aufgehalten werde. Schätzungen zufolge ist der sogenannte "D28" 30 Kilometer breit, 60 Kilometer lang und mehr als 200 Meter dick.

Der Eisberg mit einer Fläche von rund 1600 Quadratkilometern hatte sich vom Amery-Schelfeis in der Ostantarktis gelöst. Schelfeise sind auf dem Meer schwimmende Eisplatten, die von Gletschern gespeist werden und mit diesen noch verbunden sind. Weil stets Eis nachkommt, brechen an den Kanten Eismassen ab.

07:10 Uhr

Trump lobt Hund für Al-Bagdadi-Verfolgung

US-Präsident Donald Trump hat selten warme Worte für seine Mitarbeiter übrig. Ausgerechnet einen Hund lobt er nun aber in den höchsten Tönen. Auf Twitter veröffentlichte er ein Foto des Hundes, der den Chef der Terrormiliz Islamischer Staat, Abu Bakr al-Bagdadi, bei einem Militäreinsatz in Syrien bis zu dessen Tod verfolgte. Der Hund habe bei dem Einsatz gegen Al-Bagdadi so einen "tollen Job" gemacht, erklärte US-Präsident Donald Trump. Der Name des Tieres werde aber weiterhin geheimgehalten, schrieb er weiter. Auch die Hunderasse wurde nicht bekanntgegeben. Der Hund war nach Trumps Angaben bei dem Einsatz vom Wochenende verletzt worden, als er Al-Bagdadi verfolgte und sich jener selbst in die Luft sprengte. US-Soldaten bargen den verletzten Hund.

Trump hatte am Sonntag verkündet, dass Al-Bagdadi bei einem Einsatz von US-Spezialkräften in Nordwest-Syrien von Hunden verfolgt in einen Tunnel unter seinem Gehöft geflüchtet sei und dort eine Sprengstoffweste gezündet habe. Er und drei Kinder seien infolge der Explosion ums Leben gekommen.

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06:54 Uhr

Der Tag, an dem Asterix erstmals Römer vermöbelte

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Wussten Sie, dass … eine der berühmtesten Comic-Figuren heute vor 60 Jahren erstmals öffentlich aufgetaucht ist? Am 29. Oktober 1959 erscheint in dem französischen Magazin "Pilote" die erste Seite von "Asterix, der Gallier". So beginnt nicht nur eine jahrzehntelange Prügelschmach für Römer, sondern auch eine weltumspannende Erfolgsgeschichte.

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Den ersten "Asterix"-Band gibt es mittlerweile auch in überarbeiteter Version.

(Foto: picture alliance / dpa)

Neugierig geworden? Dann lesen Sie hier mehr dazu.

Das passierte außerdem am 29. Oktober:

  • Vor 1 Jahr kündigt CDU-Chefin Angela Merkel ihren Rückzug vom Amt der Parteivorsitzenden an und schließt ebenso eine fünfte Amtszeit als Bundeskanzlerin aus.
  • Vor 4 Jahren leitet das ZK der Kommunistischen Partei in China eine gesellschaftliche Wende ein und beendet die Ein-Kind-Politik, die durch eine Zwei-Kind-Politik ersetzt wird.
  • Vor 50 Jahren stellt der Informatik-Student Charles S. Kline von der University of California Los Angeles (UCLA) erstmals eine digitale Verbindung zwischen zwei PCs her. Mehr zur Geburtsstunde des Internets lesen Sie hier.
  • Vor 96 Jahren ruft Mustafa Kemal Pascha, besser bekannt als Atatürk, die Republik Türkei aus.

Wir gratulieren …

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    DJ Sammy, mallorquinischer Plattenunterhalter in Trance und ehemaliges Hit-Hirn von Loona ("Bailando"), zum 50. Geburtstag.
  • Winona Ryder, US-Schauspielerin mit zweitem Karrierefrühling dank Netflix ("Stranger Things) zum 48. Geburtstag.
  • Dieter Nuhr, Top-Lästerer mit Greta-Komplex, zum 59. Geburtstag.
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Redakteur Christoph Rieke wirft in "Riekes Rückspiegel" täglich einen Blick in die Vergangenheit.

06:53 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

es ist Dienstag und das heißt, heute kann schon das "kleine Bergfest" gefeiert werden. Da fühlt sich der zweite Tag der Woche doch gleich etwas leichter an, oder?

Das interessiert uns heute:

  • Die Chefs der Geheimdienste des Bundes äußern sich bei einer öffentlichen Anhörung im Bundestag zu aktuellen Bedrohungslagen.
  • Die mit Russland vereinbarte Waffenruhe zum Abzug von Kurdenmilizen in Nordsyrien läuft aus.
  • Wie geht der Brexit-Streit nach der Parlamentsabstimmung über eine Neuwahl am 12. Dezember weiter?
  • Es beginnt ein Prozess gegen eine Jägerin wegen fahrlässiger Tötung bei der Jagd im Forst von Ballenstedt-Meisdorf. Der jetzt 22-jährigen Angeklagten wird vorgeworfen bei einer "Drückjagd" auf einen Hirsch geschossen, stattdessen aber einen 81-jährigen Jäger tödlich in den Kopf getroffen zu haben.

Ich freue mich, dass Sie wieder im "Tag" dabei sind. Mein Name ist Josephin Hartwig und ich werde Sie bis zum frühen Nachmittag mit Nachrichten versorgen. Bei Fragen, Anregungen und Kritik, schreiben Sie mir gern: josephin.hartwig@nama.de

Einen guten Start in den Tag!

06:31 Uhr

Hai greift zwei Männer in Australien an

Die Whitsunday-Inseln an der Ostküste Australiens sind bekannt für atemberaubende Schönheit. Wunderschöne Strände ziehen Surfer fast magisch an. Ob zwei Männer Mitte 30 deshalb oder einfach nur zum Schwimmen dort waren, ist noch unklar. In der Nähe des Airlie Beach sind sie von einem Hai angegriffen worden. Das Tier biss den beiden Männern in Beine und Füße. Beide wurden zunächst am Strand behandelt und dann ins Krankenhaus gebracht worden. Die Rettungsdienste beschrieben ihren Zustand als "ernst". Nach einer Statistik der Organisation Shark Attack File gab es in diesem Jahr an Australiens Küsten bereits mindestens zehn Hai-Angriffe.

Mehr dazu lesen Sie hier.
06:17 Uhr

Stärke 6,4: Erneut schweres Erdbeben auf Philippinen gemessen

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Bürogebäude wurden evakuiert.

(Foto: AP)

Wieder sind die Philippinen von einem schweren Erdbeben erschüttert worden, nachdem es schon vor etwa zwei Wochen in derselben Gegend dazu gekommen war. Angaben über Tote und Verletzte gibt es bislang nicht.

  • Laut Seismologischem Institut Phivolcs hatte das Beben eine Stärke von 6,4. Menschen flohen aus Gebäuden, unter anderem auch aus Schulen und Krankenhäusern, wie auf Videos in sozialen Netzwerken zu sehen war.
  • Das Erdbeben erschütterte die Insel um 9.04 Ortszeit (02.04 Uhr MEZ). Sein Epizentrum wurde in der Provinz Cotabato festgestellt, rund 970 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila.
  • Bei dem Erdbeben zuvor waren sieben Menschen ums Leben gekommen, 215 wurden verletzt. Die Philippinen liegen am Pazifischen Feuerring, an dem sich rund 90 Prozent aller Erdbeben weltweit ereignen.

Update, 6:41 Uhr: Bei dem Erdbeben ist mindestens ein Mensch getötet worden. Es handelt sich, ersten Angaben der Stadtverwaltung in Magsaysay zufolge, um einen 15-Jährigen, der von Trümmerteilen in einer Schule erschlagen worden ist. Nach neuen Angaben des Seismologischen Instituts Phivolcs hatte das Beben eine Stärke von 6,6.

Mehr dazu lesen Sie hier.
06:01 Uhr

Der Tag startet trocken und neblig

Auf der Rückseite von Tief "Wilhelm", das mit seinem Zentrum über dem Baltikum und Finnland liegt, strömt heute nochmals kühlere Luft von Norden heran. Gleichzeitig naht vom Atlantik Hoch "Oldenburgia", so dass sich die Sonne immer besser durchsetzen kann. Einzig im Süden Deutschlands dominieren nach wie vor die Wolken mit Regen.

Björn Alexander

n-tv.de Wetterexperte Björn Alexander

Ansonsten geht es aber trocken und mitunter recht neblig in den Tag. Stellenweise mit Sichtweiten unter 100 Meter. Außerdem ist es ziemlich kühl mit Frühwerten zwischen minus 1 und plus 8 Grad. Am mildesten ist es hierbei unter den kompakten Wolken, während es besonders in Teilen der Nordhälfte sowie in den östlichen Mittelgebirgen neben gelegentlichem Luftfrost auch häufig Bodenfrost gibt.

Nach dem Kaltstart und Auflösung von Dunst- und Nebelfelder ist es dafür später von der Mitte nordwärts vielfach schön mit 5 bis 8 Sonnenstunden. Die Südhälfte liegt hingegen unter den dichteren Wolken, die vor allem südlich der Mainlinie für einen oft dauergrauen Tag mit nur gelegentlichen Aufhellungen sorgen. Im Bereich der Mittelgebirge werden es derweil meist 2 bis 4 sonnige Betriebsstunden. Die Temperaturen liegen leicht unterm jahreszeitlichen Durchschnitt bei 5 Grad am Erzgebirge und 12 Grad im Rheinland.

Die weiteren Aussichten: morgen und am Donnerstag abseits beziehungsweise nach Nebel vielfach freundlich oder sonnig und trocken bei 6 bis 12 Grad am Mittwoch. Der Donnerstag (Reformationstag) wird wieder etwas milder bei 6 bis 13 Grad. Jedoch ziehen im Südwesten kompaktere Wolken auf. Nach jetzigem Stand bleibt es aber noch lange trocken.

Der Freitag (Allerheiligen) zeigt sich dann bevorzugt in der Osthälfte noch länger schön, während sich weiter westwärts Regenwolken ausbreiten. Damit setzt sich bei 7 bis 15 Grad nochmals mildere Luft durch. Vorher müssen wir uns jetzt aber immer öfter auf Nachtfrost einstellen. Ihr Björn Alexander