Dienstag, 29. September 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:36 Uhr

Das war Dienstag, der 29. September 2020

In wenigen Stunden treffen US-Präsident Donald Trump und sein Herausforderer Joe Biden im Wahlkampf in ihrer ersten TV-Debatte aufeinander (ntv überträgt live ab 3 Uhr nachts). Welche Bedeutung das TV-Duell für die Wahlen hat und worum es gehen könnte, lesen Sie hier.

Und was war heute wichtig? Hier eine kurze Übersicht:

Ich verabschiede mich in den Feierabend und wünsche Ihnen eine gute Nacht! Bis morgen!

22:09 Uhr

Studie: Schweizer Wildkatzen zu sexy zum Überleben

Ihr animalischer Sex-Appeal könnte den Untergang der Wildkatzen in der Schweiz besiegeln: Paarungen mit Hauskatzen könnten binnen zwei bis drei Jahrhunderten zum Aussterben der Europäischen Wildkatze in dem Land führen, warnen Forscher der Universitäten in von Genf, Zürich und Oxford. 

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Wildkatzen sind in der Schweiz vom Aussterben bedroht.

(Foto: picture alliance/dpa)

I n einer Studie fanden die Wissenschaftler heraus, dass Wildkatzen und Hauskatzen sich paaren und fortpflanzungsfähige Nachfolgen zeugen können. Dadurch drohe eine immer stärkere genetische Mischung und letztlich die Verdrängung der Wildkatzen, bis beide Arten schließlich nicht mehr zu unterscheiden seien.

In der Schweiz leben nur wenige hundert Wildkatzen, aber mehr als eine Million Stubentiger. Der Studie zufolge führt das Aufeinandertreffen beider Arten in etwa fünf bis zehn Prozent der Fälle zu Nachwuchs. Nur wenn solche Paarungen verhindert würden, könne die Wildkatze als eigene Art erhalten werden. Eine mögliche Maßnahme sei die Sterilisierung sämtlicher weiblicher Katzen in waldnahen Gebieten.

21:58 Uhr

Britisches Parlament stimmt für umstrittene Brexit-Änderungen

Die von der britischen Regierung einseitig geplanten Änderungen am Brexit-Vertrag sind von den Parlamentsabgeordneten in London abschließend gebilligt worden. Für das entsprechende Gesetz stimmten in dritter Lesung 340 Parlamentarier, 256 votierten dagegen. Das von Premierminister Boris Johnson vorgelegte sogenannte Binnenmarktgesetz hebelt mehrere Schlüsselregelungen im mit der EU geschlossenen Austrittsvertrag aus, was Brüssel nicht hinnehmen will.

Mehr dazu lesen Sie hier.
21:45 Uhr

Netanjahu warnt vor Hisbollah-Waffendepot in Beirut

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat bei den Vereinten Nationen vor der angeblichen Existenz eines geheimen Waffendepots der Hisbollah in der Innenstadt von Beirut gewarnt. "Dort könnte eine weitere Explosion passieren", sagte Netanjahu bei der Generaldebatte der UN-Vollversammlung per vorab aufgezeichneter Video-Botschaft.

Die im Libanon sehr einflussreiche schiitische Hisbollah-Organisation kontrolliert den Süden des Landes. Der Libanon und Israel befinden sich offiziell noch im Krieg. An der gemeinsamen Grenze kommt es immer wieder zu Spannungen zwischen der israelischen Armee und der Hisbollah. Sie ist eng mit dem Iran verbündet und sieht wie Teheran in Israel einen Erzfeind.

21:34 Uhr

ZDF sagt Helene Fischers Weihnachtsshow ab

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"Unendlich traurig": Helene Fischer.

(Foto: picture alliance/dpa)

In diesem Jahr wird es keine große Weihnachtsshow von Helene Fischer im Fernsehen geben. Stattdessen sendet das ZDF am ersten Weihnachtstag einen Zusammenschnitt von älteren Highlights. Die Sendung unter dem Titel "Meine schönsten Momente" wird von Fischer präsentiert.

"Ursprünglich war geplant, die zehnte Ausgabe der 'Helene Fischer Show' vor einem Live-Publikum in der Messehalle Düsseldorf aufzuzeichnen, doch die anhaltenden Corona- Beschränkungen lassen dies nicht zu", sagte ein ZDF-Sprecher.

"Ich bin unendlich traurig, dass ich das erste Mal nicht live auf der Bühne stehen und meiner Leidenschaft - zu unterhalten - nicht nachgehen kann", sagte Fischer der "Bild".

20:56 Uhr

Schauspielerin Valentina Pahde verletzt sich bei Sex-Szene

Bei Dreharbeiten bleiben die Schauspieler manchmal nicht von kleinen und großen Verletzungen verschont. Diese Erfahrung musste "GZSZ"-Star Valentina Pahde am Set von "Sunny - Wer bist du wirklich?" machen. Denn beim Dreh einer Sexszene mit Schauspielpartner Gerrit Klein kam es zu einer Panne, wie die Schauspielerin im Interview mit "RTL.de" verriet.

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Bemerkte die Verletzungen erst am nächsten Tag: Valentina Pahde.

(Foto: picture alliance/dpa)

In der Szene hat ihr Seriencharakter Sunny Sex mit Lennard, gespielt von Klein, auf einem Tisch in einem Club. Das besagte Möbelstück sei allerdings nicht gut befestigt worden. "Wir sind im ersten Take - weil es so ordentlich zur Sache ging - mit dem Tisch einmal gegen die Kamera gefallen und sind umgefallen", sagte die 25-Jährige. "Zum Glück ist nichts Größeres passiert. Mein Spielpartner hat mich aufgefangen."

Die Verletzungen, die sich Pahde dabei zuzog, habe sie erst am nächsten Tag bemerkt, erklärte sie weiter: "Wenn man in dieser Szene drin ist, empfindet man tatsächlich keinen Schmerz. Am nächsten Tag blicke ich auf meine Beine und sehe: Es war alles offen. Ich hatte Blutergüsse, Prellungen, Schwellungen... es war sehr extrem."

Zum Start von "Sunny - Wer bist du wirklich?" zeigt TVNow am Donnerstag, dem 1. Oktober 2020 drei Folgen der neuen Serie. Am Freitag darauf erscheint Folge 4, danach kommt immer Montag bis Donnerstag jeweils eine von insgesamt 20 Folgen heraus. Neben dem Online-Serienstart zeigt RTL die ersten beiden Folgen "Sunny - Wer bist du wirklich?" am 1. Oktober 2020 um 20:15 Uhr einmalig im Free-TV.

20:13 Uhr

Betrunkener Radfahrer stürzt durch Fenster in fremden Keller

Mitten in der Nacht ist im niedersächsischen Celle ein betrunkener Fahrradfahrer durch ein geöffnetes Fenster in einen Keller gefallen - und hat sich dann mit den Bewohnern des Hauses angelegt.

Diese seien über den Besuch des 28-Jährigen alles andere als erfreut gewesen, teilte die Polizei mit. Beamte wurden zur Schlichtung gerufen. Ein Alcotest bei dem Fahrradfahrer ergab mehr als 1,9 Promille. Ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr wurde eingeleitet.

Bevor er den Keller fiel, krachte der betrunkene Radler auch noch gegen einen Zigarettenautomaten.

19:33 Uhr

Junge Inderin stirbt nach Gruppenvergewaltigung

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In Indien ist sexuelle Gewalt weit verbreitet. Immer mehr Frauen protestieren dagegen.

(Foto: imago images/ZUMA Press)

Immer wieder sorgen brutale Gruppenvergewaltigungen für Empörung in ganz Indien. Nun ist eine junge Frau nach der schrecklichen Tat gestorben. Nach Angaben der Polizei erlag die 19-Jährige in einem Krankenhaus ihren schweren Verletzungen, die sie bei der Vergewaltigung am 14. September erlitten hatte. Die vier mutmaßlichen Täter wurden demnach festgenommen.

Das junge Opfer gehörte der unterdrückten Kaste der Dalit an. Laut der Anzeige ihrer Familie wurde sie nach der Vergewaltigung durch die vier Männer in einer Blutlache liegend und vollständig gelähmt entdeckt und zunächst in ein örtliches Krankenhaus im nördlichen Bundesstaat Uttar Pradesh gebracht. Da sich ihr Zustand weiter verschlechterte, wurde sie am Montag nach Neu Delhi verlegt, doch konnten die Ärzte sie nicht mehr retten.

19:16 Uhr

Menschenrechtler in Russland zu 13 Jahren Straflager verurteilt

Ein Gericht in Russland hat in einem umstrittenen Verfahren die Haftstrafe für den Historiker und Menschenrechtler Juri Dmitrijew auf 13 Jahre Straflager hochgestuft. Das teilte die Menschenrechtsorganisation Memorial in Moskau mit. Das harte Urteil des Obersten Gerichts in der nordrussischen Region Karelien gegen den 64-Jährigen kam vollkommen überraschend.

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Juri Dmitrijew stand kurz vor Freilassung, dann wurde seine Haftstrafe plötzlich auf 13 jahre hochgestuft.

(Foto: dpa)

Im Juli hatte ein Richter den Historiker zu dreieinhalb Jahren verurteilt. Er sollte nach jahrelangen Ermittlungen und Untersuchungshaft im November freigelassen werden. Die Staatsanwaltschaft legte jedoch Berufung ein und forderte eine höhere Strafe.

Dmitrijew wird vorgeworfen, seine minderjährige Adoptivtochter missbraucht zu haben. Er selbst weist das zurück und hält die Vorwürfe wegen seiner kritischen Arbeit bei Memorial für politisch motiviert. Der Historiker hatte Verbrechen unter Sowjetdiktator Josef Stalin öffentlich und sich selbst damit Feinde im Machtapparat gemacht.

18:54 Uhr

Dax geht vor Trump-Biden-Fernsehduell in Deckung

Nach dem starken Wochenauftakt haben die europäischen Aktienmärkte wieder den Rückwärtsgang eingelegt. Vor dem mit Spannung erwarteten ersten TV-Duell zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem demokratischen Herausforderer Joe Biden wollten sich Anleger nicht allzu weit aus dem Fenster lehnen. Investoren erhofften sich von der Debatte Hinweise, welcher Kandidat bei der Wahl die besseren Karten haben könnte. Viele Anleger sehen in einem Sieg Bidens die Chancen auf weitere fiskalische Anreize, um dem wirtschaftlichen Schaden der Coronavirus-Pandemie entgegenzuwirken und werten ein solches Szenario positiv für Aktien.

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Im Fokus der Anleger stand zudem die Videokonferenz von Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten der Länder zum weiteren Vorgehen in der Coronavirus-Pandemie. Die Angst vor einem zweiten Lockdown sei zwar vom Tisch, sagte ein Analyst. "Allerdings dürfte es schwer werden, wieder zur Normalität zurückzukehren."

So verlor der Dax 0,4 Prozent und schloss bei 12.826 Punkten. Der MDax blieb kaum verändert bei 26.969 Zählern. Der TecDax gewann dagegen 0,4 Prozent auf 3080 Stellen. Der EuroStoxx50 notierte 0,3 Prozent leichter bei 3214 Punkten.

Auf der Verliererseite im Dax standen Munich Re mit einem Minus von 1,9 Prozent, die Credit Suisse hat die Aktie auf Underperform heruntergenommen. Allianz fielen um 1,2 Prozent. Auf der Gewinnerseite standen RWE mit einem Plus von 2 Prozent ganz vorne. Beiersdorf erholten sich um 1,3 Prozent.

Als "kurzfristig positiv" wurde im Handel eingestuft, dass Hella das Geschäft mit Frontkamerasoftware an Volkswagen verkauft hat. Hella gewannen im MDax 0,3 Prozent, VW verteuerten sich um 0,4 Prozent.

Mehr börsenrelevante Meldungen finden Sie im Börsen-Tag.

18:45 Uhr

Großbritannien und Kanada verhängen Sanktionen gegen Lukaschenko

Nach der umstrittenen Präsidentenwahl in Belarus haben Kanada und Großbritannien Sanktionen gegen Machthaber Alexander Lukaschenko und mehrere weitere Personen verhängt. Dabei gehe es im Fall von Kanada um wirtschaftliche Strafen, die es kanadischen Staatsangehörigen verbieten, Geschäfte mit diesen Personen zu machen, teilte das Außenministerium in Ottawa mit.

  • "Seit der betrügerischen Präsidentenwahl im August 2020 hat die belarussische Regierung eine systematische Unterdrückungskampagne und staatlich geförderte Gewalt gegen öffentliche Proteste und die Aktivitäten von Oppositionsgruppen durchgeführt", hieß es zur Begründung. Die Sanktionen seien in Kooperation mit Großbritannien verhängt worden. 
  • London sprach Reisebeschränkungen für Lukaschenko, seinen Sohn Viktor und mehrere weitere Regierungsmitglieder aus und fror Konten ein. "Wir akzeptieren die Ergebnisse dieser manipulierten Wahl nicht", sagte Außenminister Dominic Raab.
  • Die EU hingegen hat bislang keine Sanktionen verhängt, obwohl sie Lukaschenko nicht mehr als Staatschef anerkennt. Das EU-Land Zypern legte jedoch ein Veto ein.
18:09 Uhr

WLAN abgeschaltet - Informatiker bringt drei Menschen um

Im März hat ein Mann in Holzgerlingen in Baden-Württemberg seinen Vermieter und zwei weitere Menschen getötet - offenbar aus Wut über einen abgeschalteten Anschluss für das WLAN in seiner Wohnung. Heute legte der mutmaßliche Dreifachmörder ein Geständnis ab. Der 31-Jährige bereue die Tat zutiefst, sagte der Anwalt des Mannes in einer kurzen Erklärung vor dem Stuttgarter Landgericht. Es handele sich nicht um eine geplante Tat. Sein Mandant habe im Affekt gehandelt.

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Der Täter soll an einer Depression gelitten haben.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der Anwalt des mutmaßlichen Täters sagte, Auslöser des Kontrollverlustes sei eine psychische Erkrankung gewesen. Seit Beginn des Mietverhältnisses habe sich der Informatiker in einer depressiven Phase befunden. Der Angeklagte wohnte in der Dachgeschosswohnung des Mehrfamilienhauses.

Am 18. März waren die Leichen einer 27-Jährigen sowie ihres 33 Jahre alten Lebensgefährten und dessen Vater (62) von der Polizei gefunden worden.

18:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

17:25 Uhr

Bodycam-Video zeigt brutale Festnahme von Trumps Ex-Wahlkampfchef

Trumps früherer Wahlkampfchef Brad Parscale soll betrunken eine Waffe geladen und mit Suizid gedroht haben. Als seine Ehefrau Candice Parscale deswegen die Polizei ruft, wird er kurz darauf von Beamten überwältigt. Die brutale Festnahme gibt es auf Video.

 

16:47 Uhr

Eriwan: Türkischer F16-Jet schießt armenisches Flugzeug ab

Armenien wirft der türkischen Armee den Abschuss eines armenischen Militärflugzeugs vor. Eine armenische Maschine vom Typ SU-25 sei von einem türkischen F16-Kampfjet abgeschossen worden, der "von aserbaidschanischem Gebiet" gekommen sei, erklärte das Verteidigungsministerium in Eriwan auf Facebook. Der Pilot der armenischen Maschine sei "als Held gestorben".

 

15:49 Uhr

Ahmadinedschad will mit Angelina Jolie Rassismus bekämpfen

Das ist wohl die absurdeste Nachricht des Tages. Der ehemalige iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad will zusammen mit der US-Schauspielerin Angelina Jolie den Rassismus und Diskriminierung in der Welt bekämpfen.

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Irans Ex-Präsident und Holocaust-Leugner Ahmadinedschad will gegen den Rassismus in der Welt kämpfen.

(Foto: picture alliance / dpa)

"Ich befürworte ihren Standpunkt zum institutionellen Rassismus [...] Gemeinsam können wir die Situation bewältigen", twitterte der 63-Jährige. Die Menschheit brauche Respekt, Zusammenarbeit, Ehrlichkeit und Güte, so Ahmadinedschad, der während seiner achtjährigen Präsidentschaft von 2005 bis 2013 zu den Hardlinern und Islamisten des Landes zählte.

Für den Tweet erntete Ahmadinedschad von den iranischen Usern Kritik, Hohn und Spott. Viele hielten die Wortmeldung für einen schlechten Witz. Während seiner Amtszeit hatte der frühere Präsident jahrelang den Westen und dessen Kultur verurteilt, den Holocaust geleugnet, Wahlen manipuliert und Dissidenten als Unkraut bezeichnet.

Angelina Jolie hat sich zu Ahmadinedschads Ansichten und Plänen noch nicht geäußert.

 

14:52 Uhr

Macron bietet Vermittlung im Belarus-Konflikt an

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat die belarussische Oppositionspolitikerin Swetlana Tichanowskaja getroffen und eine Vermittlung in der politischen Krise in Belarus angeboten. "Als Europäer werden wir unser Bestes tun, um bei der Vermittlung zu helfen", sagte Macron nach dem Gespräch mit Tichanowskaja im litauischen Vilnius.

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Frankreichs Präsident Macron traf sich in Vilnius mit der belarussischen Oppositionspolitikerin Tichanowskaja

(Foto: via REUTERS)

Macron habe gesagt, er werde "alles tun", um bei der Vermittlung zwischen Opposition und Führung in Belarus zu helfen, sagte Tichanowskaja. Zudem wolle Macron sich für die Freilassung aller politischen Gefangenen in Belarus einsetzen.

Die 38-Jährige war bei der von massiven Betrugsvorwürfen begleiteten belarussischen Präsidentschaftswahl im August gegen den seit 26 Jahren regierenden Machthaber Alexander Lukaschenko angetreten. Trotz der Proteste gegen den angeblichen Wahlsieg des autoritären Staatschefs hatte sich Lukaschenko kürzlich als Präsident erneut vereidigen lassen. Tichanowskaja war bereits kurz nach der Wahl wegen des gewaltsamen Vorgehens der belarussischen Sicherheitskräfte gegen Oppositionelle ins Nachbarland Litauen geflohen.

14:25 Uhr

"Akute Bedrohungslage": SEK-Einsatz in Frankfurt

Im Frankfurter Stadtteil Gallus sind derzeit wegen eines SEK-Einsatzes mehrere Straßen abgesperrt. Dort gebe es eine "akute Bedrohungslage", sagte ein Polizeisprecher. Was genau passiert ist, ist bisher unklar. Laut einem Bericht der "FAZ" hat sich ein mutmaßlich bewaffneter Mann in einem Gebäude verschanzt, in dem sich weitere Menschen befinden.

Update: Den Einsatz lösten zwei Männer mit einem vermeintlichen Notruf aus. Die Polizei nahm den 38-Jährigen und den 55-Jährigen vorübergehend fest. Nach Angaben eines Sprechers hatte einer von ihnen am Telefon damit gedroht, sich in die Luft zu sprengen.

14:15 Uhr

Schichtwechsel

Juliane Kipper verabscheidet sich in den wohlverdienten Feierabend, ich übernehme den "Tag" und versorge Sie bis zum späten Abend mit den neusten und interessantesten Nachrichten aus der ganzen Welt. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!

13:56 Uhr

Erschossener Beamter wollte wohl nach Nordkorea überlaufen

Eine Woche nach der Erschießung eines Ministerialbeamten aus Südkorea durch nordkoreanische Soldaten nahe der Seegrenze kommt Südkoreas Küstenwache zu dem Schluss, dass sich der Mann in das abgeschottete Nachbarland absetzen wollte. Zu dieser Einschätzung sei man durch die Auswertung geheimdienstlicher Informationen, die Analyse der Meeresströmung an dem betreffenden Tag und anderer Indizien gelangt, sagt ein Sprecher der Küstenwache im südkoreanischen Fernsehen.

Der Beamte habe eine Rettungsweste getragen und sich an einem schwimmenden Objekt festgehalten, als er von Nordkorea im Wasser entdeckt worden sei. Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hatte sich für den Vorfall vor der Küste im Gelben Meer entschuldigt.

Mehr dazu lesen Sie hier.
13:32 Uhr

Gericht beschäftigt sich zum dritten Mal mit zerstückeltem Koch

Im Fall eines getöteten und zerstückelten Kochs verhandelt das Kölner Landgericht neu über das Strafmaß für den Täter. Heute wurden in dem Verfahren die Personalien festgestellt und vorangegangene Urteile verlesen. Möglicherweise sollte noch im Laufe des Tages eine Entscheidung gefällt werden. Für das Landgericht war es bereits das dritte Mal, dass es sich mit dem Fall beschäftigen musste.

Der Hintergrund: Der frühere Kollege des Opfers war bereits im Januar 2019 in erster Instanz zu fünf Jahren und zehn Monaten Haft wegen Totschlags verurteilt worden. Der Bundesgerichtshof (BGH) hob das Urteil allerdings wegen Fehlern in der Beweiswürdigung auf und verwies das Verfahren zurück nach Köln. Im Revisionsverfahren wurde der 39-Jährige im Februar 2020 dann wegen Körperverletzung mit Todesfolge zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt. Erneut hob der BGH das Urteil auf, weil strafverschärfende und -mildernde Gründe nicht ausgewogen gewürdigt worden waren. Im dritten Anlauf geht es nun nochmals um das Strafmaß.

12:47 Uhr

Nach Fake-Amokdrohung ihres Sohnes: Eltern müssen 45.000 Euro zahlen

Ein wohl nur aus Spaß angekündigter Amoklauf kommt die Eltern eines Hamburger Jugendlichen teuer zu stehen. Der damals 13-Jährige hatte eine solche Tat im Juni per Handy in einer Schule in Mümmelmannsberg angekündigt. Die Polizei hatte das Schulgebäude daraufhin evakuiert und Straßen abgesperrt. Auch ein Hubschrauber war im Einsatz.

Als der Anrufer ermittelt werden konnte, war laut Polizei schnell klar, dass es keine Bedrohungslage gab. Der Einsatz wurde abgebrochen. Heute dann das teure Ende: "Wir sind gesetzlich verpflichtet, die Kosten des Einsatzes zu erheben, und haben dem Verursacher des Einsatzes eine Gebührenrechnung über 45.000 Euro übermittelt", twittert die Polizei.

12:11 Uhr

Emirate wollen auf den Mond

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) wollen im Jahr 2024 ein unbemanntes Raumschiff zum Mond schicken. Das teilte der emiratische Vizepräsident und Emir von Dubai, Scheich Mohammed bin Raschid Al Maktum, bei Twitter mit. Das Raumschiff solle auf einem Teil der Mondoberfläche landen, der bei bisherigen Mond-Missionen nicht erforscht wurde. Bei einem Erfolg wären die VAE nach den USA, Russland und China das vierte Land sowie der erste arabische Staat, dem eine Mondlandung gelingt.

Das schwerreiche Land am Golf treibt sein Raumfahrtprogramm derzeit in schnellen Schritten voran. Im Juli hatten die Emirate als erste arabische Nation erfolgreich eine Raumsonde in Richtung Mars geschickt. Kommenden Februar soll die Sonde nach sieben Monaten ihre Umlaufbahn um den Roten Planeten erreichen. Ziel der Mission ist es, das erste vollständige Bild des Mars-Klimas über ein komplettes Mars-Jahr zu erfassen. Die Forscher wollen mit den Ergebnissen auch der Frage nachgehen, wieso das Wasser auf dem Mars verschwunden ist.

12:00 Uhr

Schlagzeilen zum Mittag

11:32 Uhr

Papageien in britischem Zoo beleidigen Besucher

Als fünf afrikanische Graupapageien nach ihrer Isolation im "LincolInshire Wildlife Park" in Großbritannien wieder zurück in ihr Gehege durften, hatte sich einiges verändert: Die Gruppe von Papageien fing an, Besucher zu beschimpfen. Es scheint, als hätten sie ihre Zeit genutzt und sich gegenseitig Schimpfwörter beigebracht.

Steve Nichols, Geschäftsführer des Parks sagte dem "Mirror", dass er in den vergangenen 25 Jahren viele Papageien aufgenommen hat, "die manchmal eine bisschen derbe Sprache hatten". Am Ende der Quarantäne habe er diesmal aber einen "Raum voller fluchender Vögel" vorgefunden.

"Je mehr sie fluchen, desto mehr lacht man gewöhnlich, was sie dann wieder zum Fluchen veranlasst", sagte Nichols. Der Parkchef erklärte, sie hätten gelernt, sich gegenseitig zu beschimpfen und auszulachen. Innerhalb von 20 Minuten, nachdem sie der Öffentlichkeit präsentiert wurden, gab es laut "Mirror" schon Berichte über Papageien, die einen Besucher beschimpft hatten - und die Situation eskalierte schnell.

"Wir fanden das sehr amüsant und die Kunden eigentlich auch. Aber wir machten uns Sorgen, weil ein Wochenende vor uns lag und Kinder kommen sollten", erklärte Nichols. Die fluchenden Vögel wurden deswegen in ein anderes Gehege verlegt. Doch der Plan ging nicht ganz auf, weswegen sie jetzt in getrennten Bereichen freigelassen werden, damit sie sich nicht gegenseitig ermutigen können.

10:58 Uhr

Flüchtlingslager in Calais aufgelöst

Die französischen Behörden haben ein Flüchtlingslager in der Hafenstadt Calais am Ärmelkanal aufgelöst. Die Räumung des Lagers mit bis zu 800 Bewohnern verlief friedlich, wie Reporter berichteten. Das Zeltlager hatte sich rund um das Krankenhaus am südlichen Stadtrand gebildet, die Polizei riegelte den Bereich vorübergehend ab. Die Flüchtlinge wurden in Aufnahmezentren in Nordfrankreich gebracht. Die Präfektur begründete die Räumung mit den deutlich gesunkenen Temperaturen. Von Calais aus versuchen viele Menschen, nach Großbritannien zu gelangen.

Am vergangenen Wochenende hatten rund 250 Flüchtlinge und Helfer in Calais demonstriert. Sie protestierten gegen das Verbot für unabhängige Hilfsorganisationen, die Flüchtlinge im Stadtzentrum mit Essen zu versorgen. Die französische Regierung argumentiert unter anderem, dabei würden die Corona-Abstandsregeln nicht eingehalten.

10:28 Uhr

Lkw-Fahrer kommt von Straße ab und stürzt in Fluss

Ein Lkw-Fahrer ist mit seinem Fahrzeug von einer Brücke in einen Fluss gestürzt. Nach Angaben der Polizei war der Mann am Morgen aus bislang ungeklärter Ursache mit seinem Lkw von der Straße abgekommen, als er auf einer Brücke in Delbrück in Nordrhein-Westfalen unterwegs war. Er habe das Geländer durchbrochen und sei an einer flachen Stelle in die Lippe gestürzt, sagte ein Sprecher. Ein Passant habe den Mann aus seinem Führerhaus befreit. Beide seien von der Feuerwehr über eine Drehleiter an das Ufer gebracht worden. Details zu möglichen Verletzungen des Lkw-Fahrers waren zunächst nicht bekannt.

09:32 Uhr

Gangster-Rapper Gzuz wandert hinter Gitter

Gangster-Rapper Gzuz muss ein Jahr und sechs Monate ins Gefängnis. Das hat das Amtsgericht Hamburg entschieden. Dem Mitglied der Hamburger Hip-Hop-Gruppe 187 Strassenbande werden unter anderem Verstöße gegen das Waffengesetz, Drogenbesitz und Körperverletzung vorgeworfen.

Unter anderem soll der 32-Jährige einer jungen Frau, die ein Selfie mit ihm machen wollte, mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen haben. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Freiheitsstrafe in Höhe von einem Jahr und zwei Monaten ohne Bewährung gefordert. Sein Verteidiger Christopher Posch hatte gefordert, den Angeklagten in allen Anklagepunkt freizusprechen.

09:08 Uhr

Messerattacke in Celle: Zeugen belasten verdächtigen 51-Jährigen

Nach zwei blutigen Gewalttaten im niedersächsischen Celle hat sich der Verdacht gegen einen Festgenommenen erhärtet. Das hätten erste Befragungen und Zeugenaussagen in der Nacht ergeben, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Am Montagabend war ein 54 Jahre alter Mann nach einer Attacke ums Leben gekommen, fast zeitgleich war in einem anderen Stadtteil ein weiterer bei einem Angriff schwer verletzt worden. Nach dem Tod des 54-Jährigen wurde ein 51-Jähriger, der sich im selben Haus aufhielt, festgenommen - der Verdacht gegen diesen Mann erhärtete sich nun. Auch im Fall der zweiten Gewalttat nahm die Polizei einen Verdächtigen fest. Die Ermittlungen in diesem Fall dauern an. Die beiden Verdächtigen sollten zunächst in Polizeigewahrsam bleiben, sagte ein Sprecher.

09:02 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:25 Uhr

Drei Männer liefern sich illegales Autorennen

Drei Männer haben sich in Wiesbaden ein verbotenes Autorennen geliefert. Wie die Polizei mitteilte, hatte ein Zeuge am späten Montagabend geschildert, wie zwei 22-jährige Männer und ein 25-Jähriger im Stadtteil Mainz-Kostheim zunächst langsam nebeneinander in Fahrtrichtung Hochheim fuhren. Nach drei aufeinanderfolgenden Hupsignalen hätten sie dann Gas gegeben, seien bis zu einer Kreuzung gerast und hätten dort gewendet.

Danach seien sie in gleicher Formation weiter in Richtung einer Tankstelle gefahren, hieß es. Auch hier ertönte nach langsamer Fahrt ein Hupsignal woraufhin sie ihre Geschwindigkeit stark erhöhten. Der Zeuge verständigte die Polizei, welche die Autos, Führerscheine und Mobiltelefone der Männer beschlagnahmte. Die drei erwartet ein Strafverfahren wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens.

07:45 Uhr

Wie Heidi in den Alpen: Japaner schaukeln sich in die gute alte Zeit zurück

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Die Eisenschaukel mit ihren zwei Sitzen ist rund 3,6 Meter hoch und vier Meter breit. 

dpa

Wer in seiner Kindheit im Fernsehen "Heidi" geschaut hat, kann sich in Japan jetzt zurück in die guten alten Zeiten schaukeln. Eine zweisitzige Schaukel mit dem juchzend-fröhlichen Namen "Yoo-Hoo!" hoch oben auf dem 1289 Meter hohen Berg Iwatake erinnert Besucher an die Anfangsszene des Zeichentrickfilmklassikers vom Alpenmädchen Heidi.

Nur dass man beim Hin- und Herschwingen auf der seit Kurzem installierten Yoo-Hoo!-Schaukel nicht auf die Schweizer Alpen blickt, dafür aber einen spektakulären Blick auf Japans eigene nördliche Alpen hat, wie eine Sprecherin des örtlichen Gondelbetreibers Hakuba Resort Development am Dienstag mitteilte. Beim Schaukeln gegen eine Gebühr erklingt zugleich ein fröhliches Lied aus der guten alten "Heidi"-Zeichentrickfilmserie.

07:21 Uhr

Sollte der BER besser privatisiert werden?

Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, hat sich für eine Teilprivatisierung des neuen Hauptstadtflughafens BER ausgesprochen. "Die Erfahrung mit dem Bau des Flughafens zeigt, dass der Staat nicht alles besser kann, sondern dass es auf eine kluge Partnerschaft von Staat und privaten Unternehmen ankommt, um ein so wichtiges Großprojekt erfolgreich umzusetzen", sagte Fratzscher dem "Handelsblatt". "Eine künftige Beteiligung von privaten Unternehmen kann sinnvoll sein, um das Drehkreuz BER noch attraktiver zu machen."

07:09 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

Busse und Bahnen stehen seit den Morgenstunden in zahlreichen Städten und Regionen still. Betroffen sind zum Beispiel Berlin, Hamburg, die Region Hannover, Magdeburg, Kiel und Erfurt. Auch in München, Konstanz und Freiburg wollen Beschäftigte im öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) die Arbeit niederlegen. Ich hoffe, Sie kommen trotzdem einigermaßen stressfrei zur Arbeit. Übrigens: In Mecklenburg-Vorpommern sind Schüler mit langem Schulweg vom Unterricht befreit, wenn ihr Bus oder ihre Straßenbahn nicht fährt. Außerdem werden heute noch diese Themen wichtig:

  • Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder beraten über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie. Bei der Videokonferenz geht es um eine Abstimmung der Strategie für den Herbst und den Winter.
  • Der Bundestag berät über den Entwurf für den Bundeshaushalt 2021. Bundesfinanzminister Olaf Scholz will für den Kampf gegen die Corona-Krise noch einmal neue Schulden von rund 96 Milliarden Euro aufnehmen.
  • Die Verhandlungen zwischen Großbritannien und der Europäischen Union über einen Handelspakt nach dem Brexit starten in die vorerst letzte Runde. Besonders umstritten sind die Punkte Fischerei sowie die staatlichen Regeln und Subventionen für britische Unternehmen.
  • Das Kreuzfahrtschiff "Mein Schiff 6" wird am frühen Morgen mit mehreren Corona-Infizierten an Bord in der griechischen Hafenstadt Piräus erwartet. Am Montag war bekannt geworden, dass zwölf Crewmitglieder an Bord positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. Sie seien auf dem Schiff isoliert worden, teilte die Reederei Tui Cruises mit.
  • Im Prozess gegen den Gangster-Rapper Gzuz soll am Hamburger Amtsgericht das Urteil fallen. Dem Frontmann der Hamburger HipHop-Gruppe 187 Strassenbande werden unter anderem Verstöße gegen das Waffengesetz, Drogenbesitz und Körperverletzung vorgeworfen.
  • Ein deutsches Tennis-Trio strebt bei den French Open in Paris den Einzug in die zweite Runde an. Den Auftakt am dritten Tag des Sandplatz-Spektakels macht Routinier Philipp Kohlschreiber um 11.00 Uhr gegen den starken Chilenen Cristian Garín. Zudem sind Laura Siegemund gegen die Französin Kristina Mladenovic und Julia Görges gegen Alison Riske aus den USA im Einsatz.

Mein Name ist Juliane Kipper und ich begleite Sie bis in den frühen Nachmittag durch den Tag. Sie haben Fragen oder Anregungen? Melden Sie sich unter juliane.kipper@nama.de.

06:43 Uhr

Brände in Kalifornien vernichten weltberühmte Weinberge

Die gigantischen Wald- und Buschbrände in Kalifornien richten inzwischen auch schwere Zerstörungen im weltberühmten Weinanbaugebiet Napa Valley an. Mehrere Weinberge wurden von den Flammen aufgefressen, Zehntausende Menschen in der Region flüchteten vor dem Brand. Angefacht wurde das Feuer durch starken Wind mit Geschwindigkeiten von bis zu etwa 90 Kilometern pro Stunde.

Das am Sonntag im nordkalifornischen Napa Valley ausgebrochene "Glass Fire" vernichtete unter anderem das renommierte Weingut Chateau Boswell und Teile des Weinguts Castello di Amorosa. Andere Weingüter wurden durch die Flammen bedroht.

Nach Angaben der Feuerwehr wurden bis Montag durch das "Glass Fire" etwa 4500 Hektar Land im Napa Valley zerstört. Das Feuer breite sich in "gefährlichem" Tempo weiter aus und sei an keiner Stelle unter Kontrolle. Mehr als tausend Feuerwehrleute waren im Napa Valley im Einsatz.


06:17 Uhr

Warnstreik legt ÖPNV lahm

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Nach Angaben der Verdi-Landesbezirke sind beispielsweise in Nordrhein-Westfalen 30.000 Beschäftigte zum Streik aufgerufen, in Baden-Württemberg sind es 8600 und in Rheinland-Pfalz 2000 Mitarbeiter.

dpa

Für den Weg zur Arbeit planen Sie heute besser ein bisschen mehr Zeit ein. Denn Pendler müssen sich heute wegen Warnstreiks bundesweit auf erhebliche Behinderungen einstellen. Zahlreiche Betriebe des öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV) wollen die Arbeit niederlegen, wie die Gewerkschaft Verdi ankündigt. In Berlin bleiben zahlreiche Busse, Straßenbahnen sowie die U-Bahn zwischen Betriebsbeginn und 12.00 Uhr in den Depots. Nicht betroffen sind die S-Bahn und Regionalzüge. Auch in München, Hamburg und weiten Teilen Deutschland stehen die Räder teilweise still. Die Betriebe rufen deshalb ihre Kunden auf, am Morgen auf nicht erforderliche Fahrten zu verzichten und auf andere Verkehrsmittel umzusteigen.

Mehr dazu lesen Sie hier.
05:49 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht