Dienstag, 03. September 2019Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
22:42 Uhr

Das war Dienstag, der 3. September 2019

Damit hat der britische Premier bestimmt nicht gerechnet: Während einer Rede hat Boris Johnson seine absolute Mehrheit im Unterhaus verloren, weil ein Abgeordneter seiner konservativen Partei zur Fraktion der pro-europäischen Liberaldemokraten überlief. Was in London los ist, und wie es weiter geht, lesen Sie hier.

Und was heute sonst wichtig war, das erfahren Sie hier:

Ich verabschiede mich in den Feierabend und wünsche Ihnen eine gute Nacht! Bis morgen!

22:16 Uhr

Hackfleisch bei Lidl und Netto zurückgerufen

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"Landjunker Rinderhackfleisch" und andere Produkte der WestfalenLand GmbH sind vom Rückruf betroffen.

(Foto: WestfalenLand)

Bevor Sie vor dem Schlafengehen noch ein paar Buletten genießen, schauen Sie lieber erstmal nach, ob die Hauptzutat nicht von einem Rückruf betroffen ist.

Das Verbraucherportal Lebensmittelwarnung hat vor Kunststoffteilen in mehreren Rindfleisch-Produkten gewarnt. Das Portal teilte mit, in 500-Gramm-Packungen "Landjunker Rinderhackfleisch", in 400-Gramm-Packungen "Landjunker Selection Rinderhackfleisch von der Färse" sowie in 500-Gramm-Packungen "Gut Ponholz Rinderhackfleisch" der WestfalenLand Fleischwaren GmbH mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 4., 6. sowie 7. September 2019 sollen "rote Kunststofffremdkörper" festgestellt worden sein.

Der Fleischhersteller startete derweil den Rückruf der Produkte, die in den Supermarktketten Netto und Lidl vertrieben wurden.

21:50 Uhr

Tirol weitet Fahrverbote auf Winter aus

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Die regionalen Fahrverbote in Tirol sollen nun auch im Winter gelten.

(Foto: imago/Westend61)

Seit Ende Juni und noch bis zum 15. September dürfen Autofahrer mit Ziel Italien die Autobahnen im Großraum Innsbruck und in den Bezirken Reutte sowie Kufstein an Wochenenden nicht verlassen. Wie Tirols Landeschef Günther Platter nun bekannt gab, sollen die regionalen Fahrverbote auch im Winter gelten. Die Kombination von Güterverkehr, Skitourismus und Schnee könnte sonst zu einem Verkehrskollaps führen, warnte der Politiker von der konservativen ÖVP. "Dem greifen wir nun vor", sagte Platter.

Verkehrsexperten werden nun die genauen Geltungsbereiche und Zeiträume für den Winter ausarbeiten, sagte die Grüne Ingrid Felipe, die in der Tiroler Regierung für Verkehrsfragen zuständig ist.

21:18 Uhr

Feuerwehr befreit 14 Menschen aus Riesenrad in München

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Die Feuerwehrleute konnten durch gezielte Gewichtsverlagerungen das Rad so bewegen, dass jede Gondel mit Fahrgästen zum Einstiegspunkt kam.

(Foto: Feuerwehr München)

Was ist los mit Bayerns Fahrgeschäften? Auch in München mussten heute Rettungskräfte ausrücken, um Menschen aus einer stehengebliebenen Anlage zu befreien.

  • Nach einem Brand an einem Verteilerkasten eines Riesenrads wurden 14 Fahrgäste von der Feuerwehr aus den Gondeln gerettet. Verletzt wurde niemand.
  • Nach rund einer Stunde waren alle Fahrgäste wieder am Boden.
  • Die Ursache für den Brand ist noch unklar.

Mehr zu den beiden Unfällen lesen Sie in Kürze auf n-tv.de

20:28 Uhr

Freizeitpark-Besucher bleiben in 60 Metern Höhe stecken

Diesen Tag in einem Freizeitpark werden einige Besucher wohl nie vergessen: Mehr als 20 Menschen sind im unterfränkischen "Freizeit-Land Geiselwind" in 60 Metern Höhe in einem Aussichtsturm steckengeblieben.

  • Gegen 16:30 Uhr war die Plattform in der Luft stehen geblieben. Erst nach zweieinhalb Stunden wurden die Besucher in die Sicherheit gebracht.
  • Mehrere Hubschrauber und Höhenrettungsspezialisten waren im Einsatz. Verletzt wurde niemand.
  • Die Anlage werde morgen geschlossen bleiben. Der TÜV werde nach der Ursache der Störung suchen, hieß es von Seiten der Betreiber.
20:17 Uhr
Breaking News

Ermittlungen gegen Metzelder wegen Kinderpornoverdachts

Die Hamburger Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Ex-Nationalspieler Christoph Metzelder wegen des Verdachts auf den Besitz von Kinderpornografie. Die Behörde bestätigt, dass sie gegen einen 38-jährigen Deutschen ermittelt. Die "Bild"-Zeitung zeigt Fotos des Fußballers bei der Durchsuchung seines Hauses.

Mehr dazu lesen Sie hier.

19:34 Uhr

Fünf Sterne stimmen für Koalition mit Sozialdemokraten

Die Mitglieder der populistischen Fünf-Sterne-Bewegung haben sich für ein Regierungsbündnis mit Italiens Sozialdemokraten ausgesprochen. In einer Online-Befragung stimmten die Teilnehmer mit 79,3 Prozent für die geplante Koalition. Dies teilte der Betreiber der Plattform Rousseau mit, die die Abstimmung ausrichtete.

19:10 Uhr

Willem Dafoe denkt über den Tod nach

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Willem Dafoe fühlt sich nicht mehr wie 22.

(Foto: imago images / Starface)

US-Schauspieler Willem Dafoe beschäftigt sich inzwischen intensiv mit dem Tod. "Ich habe immer schon über den Tod nachgedacht, aber jetzt komme ich wirklich in das Alter", sagte der 64-Jährige dem "Zeit Magazin Mann". "Ich spüre, dass ich alt werde." Früher habe er oft gesagt, dass er sich wie 22 fühle, "dass Alter nicht existiert, aber es existiert natürlich doch", fügte Dafoe hinzu. Das Traurigste sei, dass plötzlich alles so schnell gehe. "Als ich jung war, habe ich mich schnell gelangweilt, heute will ich so viele Dinge machen und komme kaum dazu."

18:45 Uhr

AKK: Klimaschutz liegt in der DNA der CDU

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer sieht den Klimaschutz als eines der wichtigsten Themen der kommenden Jahrzehnte in Deutschland und Europa. Dabei sei dies nicht nur ein Thema der Grünen, sondern liege in der DNA der CDU, sagte Kramp-Karrenbauer in Berlin zum Abschluss eines "Werkstattgesprächs" zum Klimaschutz. Die CDU-Chefin nannte "vier Leitplanken", die die CDU auf dem Weg zu einem besseren Klimaschutz beachten solle.

  • Klimaschutzmaßnahmen seien immer auf ihre Wirksamkeit zu prüfen. So werde es ohne CO2-Bepreisung nicht gehen. Diese müsse sektorenübergreifend - etwa Verkehr und Wohnen - und am besten europäisch oder international kompatibel sein.
  • Allerdings könne Deutschland auf internationale Lösungen nicht warten, sondern müsse schneller vorangehen.
  • Beim Ausbau des Klimaschutzes setze die CDU auch auf Innovation und Technologie. Und Klimaschutz müsse zur Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands beitragen.
  • Klimaschutz müsse aber auch sozialverträglich sein. Sie unterstütze ausdrücklich den Vorschlag, dass Einnahmen aus der CO2-Bepreisung den Bürgern und Betrieben zurückgegeben werden.
18:44 Uhr
Breaking News

FC Bayern feiert "absolutes Rekordjahr"

Mit 750 Millionen Euro Umsatz in der Saison 2018/2019 erreicht der FC Bayern einen Rekord. Das erfahren n-tv und n-tv.de exklusiv vorab im Gespräch mit Jan-Christian Dreesen. Der Finanzvorstand des Fußball-Bundesligisten betont auch die prägende Rolle des scheidenden Präsidenten Uli Hoeneß.

Hier lesen Sie mehr dazu.

18:14 Uhr

Golfpartie statt Polen-Besuch - Trump rechtfertigt sich

US-Präsident Donald Trump hat sich - auf seine Art und Weise - gegen Kritik des Londoner Bürgermeisters Sadiq Khan gewehrt, der über Trumps Absage seiner Polen-Reise und dessen alternative Golf-Partie gespottet hatte.

*Datenschutz

  • "Der inkompetente Bürgermeister von London, Sadique Kahn, hat sich daran gestört, dass ich gestern eine schnelle Runde Golf gespielt habe", schrieb Trump auf Twitter - und buchstabierte Khans Namen dabei gleich an zwei Stellen in einer ersten Version falsch, die er später korrigierte. Khan solle sich lieber auf die Kriminalität in London kümmern, die völlig außer Kontrolle sei. "Er ist ein furchtbarer Bürgermeister und sollte sich aus unseren Angelegenheiten raushalten!"
  • Trump betonte auch, er habe auf seinem eigenen Golfplatz gespielt, was "sehr günstig" sei. Sein Amtsvorgänger Barack Obama dagegen sei nach Hawaii geflogen.
  • Trump hatte wegen eines auf die USA zusteuernden Hurrikans kurzfristig einen geplanten Trip nach Polen abgesagt. Er hätte dort am Sonntag in Warschau an den Feierlichkeiten zum Weltkriegsgedenken teilnehmen sollen. Am Wochenende wurde er dann mehrfach beim Golfen gesichtet.
17:36 Uhr

Kunstwerk von Banksy in Paris gestohlen

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(Foto: imago/Becker&Bredel)

Mich persönlich wird es nicht wundern, wenn am Ende herauskommt, dass das Ganze eine Performance gewesen war: Ein Banksy-Kunstwerk ist vor dem Centre Pompidou in Paris gestohlen worden.

Die Diebe nutzten offenbar eine Säge, um das Sprühbild an der Rückseite eines Parkschildes herauszuschneiden, teilte das Kunstmuseum mit. "Wir sind nicht die Besitzer des Werks", sagte ein Museumssprecher. Dennoch sei der Diebstahl der Polizei gemeldet worden.

Bei dem Bild handelt es sich um eine mit einer Schablone aufgesprühte Ratte. Sie trägt ein Tuch um die Schnauze und hat ein Cutter-Messer in der Pfote - das Werkzeug, mit dem Banksy seine Schablonen schneidet. Zum Schutz des Kunstwerks wurde eine Plexiglas-Scheibe anmontiert. Die hat aber offenbar nicht viel gebracht.

17:06 Uhr

Zwei Flugzeuge stoßen in Moskau zusammen

Auf Russlands größtem Flughafen sind zwei Passagiermaschinen seitlich zusammengestoßen. Die Flügel beider Maschinen berührten sich auf dem Weg zur Startbahn auf dem Moskauer Flughafen Scheremetjewo, wie die Agentur Interfax meldete. Es wurde niemand verletzt. Der rechte und linke Flügel der beiden Flugzeuge verhakten sich ineinander und wurden beschädigt.

Eine Maschine war auf dem Weg nach Peking, die andere war leer. Die Passagiere der russischen Fluggesellschaft Aeroflot saßen in einem Airbus A330-300 und sollen nun mit einer Ersatzmaschine nach China fliegen.

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16:58 Uhr
Breaking News

Johnson verliert Mehrheit im Parlament

Der britische Premierminister Boris Johnson hat die absolute Mehrheit im Unterhaus verloren: Ein Abgeordneter von Johnsons konservativer Partei wechselte zur Fraktion der pro-europäischen Liberaldemokraten. Der Wechsel erfolgte unmittelbar vor dem entscheidenden Machtkampf im Parlament zu den höchst umstrittenen Brexit-Plänen des Regierungschefs.

Mehr dazu lesen Sie hier.

16:37 Uhr

Polizei sucht wieder nach Rebecca

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Rebecca wird seit Februar vermisst.

(Foto: picture alliance/dpa)

Gibt es neue Hinweise? Nachdem die Polizei im April die Suche nach der vermissten Berliner Schülerin Rebecca vorerst eingestellt hat, durchkämmen die Beamten nun erneut ein Gebiet im Landkreis Dahme-Spreewald in Brandenburg. Nach RTL-Informationen befinden sich rund 100 Einsatzkräfte vor Ort. Darunter sollen Ermittler der Mordkommission, Einsatzkräfte einer Hundertschaft, Kriminaltechniker und fünf Leichensuchhunde sein.

Update 18:40 Uhr:  Die Suche wurde gegen 17.15 Uhr beendet. Laut Berliner Staatsanwaltschaft sollte sie am Mittwoch fortgesetzt werden.

Mehr dazu hier.

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16:20 Uhr

NPD gewinnt vor Gericht gegen Stadt Wetzlar

Vor eineinhalb Jahren verweigerte die mittelhessische Stadt Wetzlar der rechtsextremen NPD den Zugang zur Stadthalle. Nach einem Urteil des Verwaltungsgerichts Gießen durfte die Stadt das allerdings nicht tun.

  • Das Gericht gab einer Klage des NPD-Stadtverbandes statt, der die Halle im März 2018 für eine Wahlkampfveranstaltung nutzen wollte. Es sei rechtswidrig gewesen, der Partei keinen Zugang zu gewähren, teilte eine Sprecherin des Gerichts mit.
  • Der Fall hatte schon vor einem Jahr für Aufsehen gesorgt, weil sich die Stadt über eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts hinweggesetzt hatte. Dieses hatte nach langen juristischen Auseinandersetzungen angeordnet, dass Wetzlar die Stadthalle der NPD überlassen müsse.
  • Die Stadt hatte sich dem Urteil mit der Begründung widersetzt, dass geltende Mietbedingungen nicht erfüllt gewesen seien. Es hätte an ausreichendem Versicherungsschutz und Sanitätsdienst gefehlt. Das sah das Verwaltungsgericht Gießen nun anders.
15:52 Uhr

Frau stürzt beim Geocaching in den Tod

Während einer digitalen Schatzsuche in der Nähe von Grabenstetten in Baden-Württemberg ist eine Frau von einem Felsen in den Tod gestürzt.

Gemeinsam mit ihrem Mann suchte die 40-Jährige beim sogenannten Geocaching Verstecke mithilfe eines GPS-Empfängers, als sie plötzlich den Halt verlor und mehrere Meter in die Tiefe stürzte. Nach einer aufwendigen Rettungsaktion flog ein Hubschrauber die Frau ins Krankenhaus. Dort starb sie wenige Stunden später.

15:20 Uhr

Legendäre Kuh Yvonne ist tot

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Yvonne wurde stolze 14 Jahre alt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Sie war die berühmteste Kuh Deutschlands, wenn nicht sogar der ganzen Welt. Acht Jahre nach ihrer spektakulären Flucht durch die Wälder Oberbayerns ist Kuh Yvonne heute Morgen auf dem Gnadenhof Gut Aiderbichl in Deggendorf gestorben. "Wir mussten sie einschläfern", sagte eine Sprecherin. Yvonne wurde 14 Jahre alt.

Yvonne war im Mai 2011 auf dem Weg zum Schlachter ausgebüxt und in den Wald geflohen. Weil das Tier sich an das Leben in Freiheit anpasste und sich versteckte, wurde Yvonne bekannt als "Kuh, die ein Reh sein will" und machte international von Japan über Indien bis in die USA Schlagzeilen.

Die ganze Geschichte lesen Sie hier.

15:02 Uhr

Italien beschlagnahmt Rettungsschiff "Mare Jonio"

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Die "Mare Jonio" ist mit ofizieller Genehmigung in die italienischen Hoheitsgewässer gefahren, dann wurde sie beschlagnahmt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Italienische Behörden haben das Rettungsschiff "Mare Jonio" kurz nach seiner Ankunft im Hafen der Insel Lampedusa beschlagnahmt. Dabei erhielt das Schiff mit 31 Migranten an Bord nach tagelanger Blockade erst gestern die Erlaubnis, auf der Insel anzulegen.  

Der Besatzung der "Mare Jonio" wird vorgeworfen, gegen die umstrittenen Einwanderungsgesetze von Noch-Innenminister Matteo Salvini verstoßen zu haben. Damit kann die italienische Regierung NGO-Schiffen die Einfahrt in italienische Häfen verweigern und bei Verstößen Strafgelder von bis zu einer Million Euro erheben.

Auch das deutsche Schiff "Eleonore" war am Montag beschlagnahmt worden, nachdem es trotz eines Verbots der italienischen Regierung mit 104 Menschen an Bord nach Sizilien gesteuert war.

14:37 Uhr

Explosion in Antwerpen bringt drei Häuser zum Einsturz

Im belgischen Antwerpen hat sich eine Explosion ereignet. Drei Gebäude sind dabei eingestürzt. Mehrere Personen wurden verletzt. Zwei Stunden nach der Detonation sind noch immer Menschen unter den Trümmern begraben. Zwei Verletzte wurden bereits gerettet. Wodurch die Explosion verursacht wurde, kann die Polizei derzeit nicht sagen.

Mehr dazu hier.

14:08 Uhr

Tödlicher E-Scooter-Unfall: 25-Jährige stößt mit Pkw zusammen

Ein neuer tödlicher Unfall mit einem E-Scooter heizt in Frankreich die Debatte über die Risiken von Elektro-Tretrollern an. Eine 25-Jährige starb nach Angaben der Behörden, nachdem sie in der Stadt Reims im Osten des Landes auf ihrem E-Scooter mit einem Pkw zusammengestoßen war. Die junge Frau trug demnach weder Helm noch reflektierende Kleidung.

Nach Angaben der Ermittler gibt es Hinweise, dass die Tote während der Fahrt laute Musik über Kopfhörer hörte. In den vergangenen Monaten hatten sich in Frankreich mehrere tödliche Unfälle mit E-Scootern ereignet. Anfang August starb ein Fahrer im Großraum Paris, der ohne Helm mit einem E-Tretroller auf die Autobahn gefahren war und dort mit einem Motorrad zusammenstieß. Im Juni kam ein 25-Jähriger E-Scooter-Fahrer in Paris nach einem Unfall mit einem Laster ums Leben.

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13:41 Uhr

Pannenflieger der Kanzlerin muss ausgemustert werden

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Die "Global 5000" mit der Kennung 14+01 wird nicht mehr in die Luft gehen.

(Foto: imago/Manngold)

Im April musste die Bundeswehrmaschine vom Typ "Global 5000" während eines Probeflugs noch notlanden, ein Wartungsfehler wurde damals vermutet. Nun ist klar: Der Flieger hat einen Totalschaden und wird ausgemustert. Das berichtet der "Spiegel".

Demnach wären die Reparaturkosten an den Tragflächen deutlich höher als der verbleibende Restwert der Maschine. Der Marktwert der "Global" soll sich auf 8 bis 11 Millionen Euro belaufen.

13:10 Uhr

Iranischer Tanker vor Syrien vom Radar verschwunden

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Die Adrian Darya lässt sich zurzeit nicht orten.

(Foto: picture alliance/dpa)

Gut zwei Wochen nach der Freigabe durch Großbritannien und nach mehreren Kurswechseln im Mittelmeer hat der iranische Öltanker "Adrian Darya 1" offenbar vor der syrischen Küste seine Ortungssignale abgeschaltet. Das Schiff sandte sein vorläufig letztes Signal am frühen Montagabend von einer Position zwischen Zypern und Syrien, wie aus Daten des Anbieters Refinitiv hervorging.

Das iranische Schiff war mehr als sechs Wochen lang in Gibraltar unter dem Vorwurf festgehalten worden, das EU-Embargo gegen Syrien zu unterlaufen. Das oberste Gericht des britischen Überseegebiets an der Südspitze der iberischen Halbinsel gab den Tanker schließlich frei. Seitdem bewegt sich das Schiff im östlichen Mittelmeer. Der Kapitän hatte zunächst angegeben, nach Griechenland fahren zu wollen. Danach hieß es, das Schiff wolle Häfen in der Türkei ansteuern. Die USA haben alle Mittelmeerstaaten unter Druck gesetzt, dem Tanker keinen Ankerplatz und keine Unterstützung zu gewähren. Sie versuchen im Konflikt mit dem Iran, die Ölexporte des Landes auf null zu bringen.

Mehr dazu lesen Sie hier.
13:03 Uhr

Spahn will in Mexiko um Pflegekräfte werben

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Jens Spahn

(Foto: picture alliance/dpa)

In Deutschland herrscht Fachkräftemangel, besonders im Bereich der Pflege. Gesundheitsminister Jens Spahn will in Mexiko Pflegekräfte anwerben, um diesen Personalmangel einzudämmen.

  • Der Minister wird noch im September in das lateinamerikanische Land reisen, um eine Absichtserklärung zur Anwerbung von Fachkräften abzuschließen, wie sein Sprecher Hanno Kautz sagte. Angestrebt wird die Kooperation mit Ausbildern aus den sechs großen Pflegeschulen des Landes.
  • In Mexiko gelten die junge Bevölkerungsstruktur, die Kooperationsbereitschaft der Regierung und die kulturelle Nähe des katholische geprägten Landes als gute Voraussetzung für eine Fachkräfteanwerbung.
12:43 Uhr

Bombenfund in Mönchengladbach - vier Schulen evakuiert

Und noch ein Bombenfund in Deutschland. Dieses Mal betrifft es die Stadt Mönchengladbach. Vier Schulen, ein Altenheim und zahlreiche Wohnungen müssen wegen einer Entschärfung geräumt werden. Im 500 Meter Radius um den Fundort der Fliegerbombe wurden die Schulen evakuiert, wie die Stadt mitteilte. Insgesamt rund 3000 Menschen müssen den Bereich verlassen. Ab 14.30 Uhr ist auch der Bahnhof Rheydt gesperrt.

Die Bombe war am Montag auf einem unbebauten Grundstück im Stadtteil Rheydt entdeckt worden. Die Entschärfung der Bombe starte frühestens um 17 Uhr, teilte die Stadt mit.

12:20 Uhr

Fliegerbombe in Hamburg entdeckt - Alter Elbtunnel gesperrt

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Auf einer Baustelle im Hamburger Hafen ist eine Fliegerbombe gefunden worden. Es handele sich um eine 500-Pfund-Bombe amerikanischer Bauart, sagte ein Feuerwehrsprecher. Der Blindgänger sei zum Teil beschädigt und habe einen Aufschlagzünder. Die Polizei teilte per Twitter mit, die Bombe müsse vor Ort entschärft werden.

Der Alte Elbtunnel und der Fähranleger Steinwerder sind bereits gesperrt worden. Fußgänger und Radfahrer zwischen Wilhelmsburg und der Innenstadt sollten die Fähre der Linie 73 ab der Haltestelle Ernst-August-Schleuse nutzen.

 

11:39 Uhr

Wildtier-Selfies können Arten gefährden

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Die deutschen Tennis-Profis Alex Zverev und Sabine Lisicki mit ein paar Quokkas.

(Foto: imago images / Hasenkopf)

Einmal mit einem Pinguin kuscheln oder sein Urlaubs-Instagram-Posting mit einem süßen Quokka aufwerten. Fotos mit Wildtieren sind beliebt, können aber dafür sorgen, dass der Bestand der Art abnimmt. "Das Problem bei Selfies mit wild lebenden Tieren ist, dass die Bilder oft ohne Kontext veröffentlicht werden. Selbst wenn der Tierschutz damit gefördert werden soll, geht diese Botschaft verloren. Alle Menschen sehen nur, dass es sich um jemanden handelt, der einen Pinguin umarmt - und dann möchten sie das auch tun", sagte Professor Philip Seddon von der Otago University in Neuseeland dem "Guardian".

Die Normalisierung von Wild-Selfies sei "beängstigend" und schade den Tieren. Die Nähe zum Menschen könne zu physischem und emotionalem Stress, der Unterbrechung von Futter- und Zuchtgewohnheiten und sogar einer Senkung der Geburtenraten führen.

Doch es gibt auch "gute" Wildlife-Selfies, wie der Professor betont. Dabei dürfe es keinen Kontakt zwischen Tier und Mensch geben. Das Tier dürfe zudem nicht zurückgehalten oder in Gefangenschaft gehalten werden.

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11:15 Uhr

Mann in China tötet acht Kinder am ersten Schultag

Bei einer Gewalttat in einer chinesischen Schule hat ein Mann acht Kinder getötet und zwei weitere verletzt. Nach Angaben der Behörden wurde der 40-jährige Tatverdächtige festgenommen. Der Vorfall ereignete sich demnach bereits am Montag in dem Dorf Chaoyangpo in der zentralchinesischen Provinz Hubei.

Angriffe auf Kinder sind in China keine Seltenheit. Im April tötete ein Mann zwei Menschen an einer Grundschule mit einem Messer, zwei Schulkinder wurden verletzt. Anfang Januar verletzte ein Mann in Peking 20 Schüler mit einem Hammer, drei von ihnen schwer.

10:43 Uhr

Taucher schießt sich mit Harpune ins Gesicht und überlebt

Der südafrikanische Priester Connie Hallowell wollte beim Fischen mit der Harpune nur kurz seine Flinte beiseitelegen, als sich ein Schuss löste. Das scharfe Geschoss bohrte sich durch sein Gesicht - doch auf wundersame Weise überlebte der 48-Jährige. Der Speer traf ihn unter seinem rechten Auge und trat vor seinem linken Ohr wieder heraus aus, erzählte Hallowell der Zeitung "Times of London".

Hallowell torkelte an Land, wo Strandgänger ihm zu Hilfe eilten. Rettungsschwimmer konnten ihn stabilisieren, bis Sanitäter eintrafen und ihn in ein nahegelegenes Krankenhaus flogen. "Es ist erstaunlich, dass ich überhaupt hier bin", sagte er der Zeitung.

10:20 Uhr

AKP will Parteiausschluss von Ex-Ministerpräsident Davutoglu

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Davutoglu und Erdogan

(Foto: imago/Depo Photos)

Der frühere türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu hatte sich zuletzt kritisch über die AKP unter Erdogan geäußert und der Partei vorgeworfen, sich immer weiter von ihren Kernprinzipien zu entfernen. Das war wohl ein bisschen zu viel der Distanzierung zur eigenen Partei. Die AKP des türkischen Staatschefs strebt nun einen Parteiausschluss Davutoglus an, berichtete die Zeitung "Hürriyet".

Davotuglu kritisierte vor allem die Entscheidung Erdogans, eine Annullierung der Bürgermeisterwahl in Istanbul im März herbeizuführen. Die AKP hatte die Wahl verloren. Bei der erzwungenen Wiederholung der Wahl im Juni unterlag ihr Kandidat erneut dem Oppositionskandidaten Ekrem Imamoglu.

10:01 Uhr

Drei Tote bei Absturz von Wartungsgondel in Hessen

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An einem Sendeturm in Nordhessen ist nach Angaben der Polizei eine Wartungsgondel aus rund 50 Metern abgestürzt. Dabei seien drei Menschen ums Leben gekommen, teilte die Polizei in Eschwege mit.

Mehr dazu lesen Sie hier.
09:53 Uhr

14-Jähriger prügelt Schulleiter ins Krankenhaus

An einer Hauptschule im Ruhrgebiet soll ein 14-Jähriger den Schulleiter geschlagen und verletzt haben. Es liege eine Anzeige vor, sagte eine Polizeisprecherin. Ermittelt werde wegen einfacher vorsätzlicher Körperverletzung. Der Vorfall in Duisburg habe sich bereits am Donnerstag ereignet, sagte sie. Weitere Details wurden zunächst nicht bekannt. Zuvor hatte die "Rheinische Post" darüber berichtet. Demnach wurde der Schulleiter in einem Krankenhaus behandelt, konnte später aber wieder unterrichten.

09:26 Uhr

Polizei unterbindet Mega-Versteckspiel in Ikea-Filiale

Im schottischen Braehead hatten sich für das vergangene Wochenende Tausende Facebook-User zum Versteckspiel verabredet. Beim schwedischen Möbelgiganten machte sich Panik breit und das Sicherheitspersonal wurde verstärkt, sowie die Polizei informiert, berichtet die Zeitung "The Scotsman".

Menschen, die sich in Kühlschränken, unter Betten und in den großen blauen Einkaufstüten des Unternehmens verstecken - der Trend, Ikeas gigantische Warenhäuser für Spiele zu nutzen, ist zwar nicht neu, aber in dieser Größenordnung ungewöhnlich.

In der schottischen Filiale unterbanden die eingesetzten Polizisten das Spektakel, indem sie Gruppen von Jugendlichen, die aussahen, als würden sie nur wegen des Events durch das Möbelhaus schlendern, des Hauses verwiesen. Die Beamten blieben bis zum Ladenschluss um 20 Uhr.

09:15 Uhr

Iran schließt "bilaterale Gespräche" mit den USA aus

Der iranische Präsident Hassan Ruhani hat die Idee "bilateraler Gespräche" mit den USA ausgeschlossen. Sein Land lehne derartige Verhandlungen grundsätzlich ab, sagte Ruhani in einer Rede vor dem Parlament in Teheran.

Der Iran könne zudem "in den kommenden Tagen" von weiteren Verpflichtungen aus dem Atomabkommen von 2015 abrücken, wenn die Verhandlungen mit den europäischen Vertragspartnern "bis Donnerstag" keine Ergebnisse brächten.

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08:41 Uhr

Riekes Rückspiegel am 3. September

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Schick wie eh und je: Günter Jauch in der ersten "WWM"-Sendung am 3. September 1999.

(Foto: RTL)

Wussten Sie, dass … fast das ganze Land heute vor 20 Jahren dem Ratefieber verfiel? Günther Jauch ist schuld. Und RTL. Der Moderator und der TV-Sender starteten am 3. September 1999 ins Abenteuer "Wer wird Millionär?" und nach mehr 1465 Folgen ist klar: Es hat sich gelohnt. Vor allem für die 14 Kandidatinnen und Kandidaten (darunter 3 Prominente), die den Hauptgewinn einheimsen konnten.

Auch nach zwei Jahrzehnten und 34.571 Fragen sitzt Jauch noch fest auf dem Quizstuhl, der Tausendsassa fehlte bei keiner einzigen Sendung. Auch gestern Abend nicht, als es die Jubiläumsshow zu sehen gab. Verpasst? Kein Problem. Lesen Sie doch unsere Sendungskritik oder schauen Sie bei TVNOW rein!

Wir gratulieren … Peter Fox, selbsternannter Stadtaffe mit Hang zu Ohrwurm-Musik, zum 48. Geburtstag. In einem Monat tourt er wieder mal mit seinen neun Kollegen von Seeed durch die Republik, um gute Laune zu verbreiten. Doch der Rotschopf aus dem Dicken B wird sicherlich auch heute schon ordentlich feiern. Ob Fatima ihm zu seinem Ehrentag eine tolle Backware schenkt? Wir würden es ihm gönnen!

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08:16 Uhr

Für bis zu 1,8 Millionen Dollar - Banksy-Truck kommt unter den Hammer

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"Turbo Zone Truck"

(Foto: Bonhams)

Vor 20 Jahren war Street-Art-Künstler Banksy zwar ebenso ein Phantom wie heute, seine Werke haben seitdem aber an Bekanntheit und Bedeutung gewonnen. Einen Truck, den er 1999 mit Grafitti versehen hat, wird jetzt beim Auktionshaus Bonhams versteigert. Der zehn Meter lange Volvo FL6 soll bis zu 1,8 Millionen Dollar einbringen.

Mit einer lackierten Fläche von 80 Quadratmetern ist der Truck, Baujahr 1988, das "größte jemals von Banksy geschaffene Werk", teilte das Auktionhaus mit. Laut Bonhams begann Banksy 1999 während einer Silvesterfeier in Spanien mit der Arbeit an dem Fahrzeug. Der Künstler malte den Truck noch zwei Wochen weiter. Das Fahrzeug hat den Namen "Turbo Zone Truck" und war in Banksys Buch "Wall and Piece" aus dem Jahr 2005 enthalten.

07:54 Uhr

Zahl der Todesopfer bei Bootsbrand steigt auf 25

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Die Hoffnung auf weitere Überlebende beim Brand auf einem Touristenboot vor der kalifornischen Küste schwindet. Wie die Küstenwache mitteilte, sind 25 Menschen bei dem Unglück gestorben. Fünf von sechs Besatzungsmitgliedern der "Conception" konnten sich retten, indem sie in ein Schlauchboot sprangen.

Die Rettungskräfte hatten zunächst vier Leichen etwa 145 Kilometer nordwestlich von Los Angeles vor Santa Cruz Island geborgen, 16 weitere wurden später aus dem Wasser gezogen. Der Küstenwache zufolge wurden nun fünf weitere gefunden, die jedoch aufgrund unsicherer Bedingungen unter dem Boot, das etwa 18 Meter vom Ufer entfernt gesunken ist, nicht geborgen wurden.

Mehr dazu lesen Sie hier.
07:29 Uhr

US-Schule verbannt "Harry Potter"-Bücher wegen Exorzisten

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Nix für Muggel: Die Harry-Potter-Zaubersprüche könnten funktionieren.

(Foto: imago/Patrick Scheiber)

In der St. Edward Catholic School in Nashville gibt es in der Schulbücherei keine "Harry Potter"-Bücher mehr. Sie wurden verbannt, auf Anraten von Exorzisten. Die sieben Bücher der beliebten Reihe von Autorin J.K. Rowling würden "Magie sowohl als gut als auch als böse darstellen, was nicht wahr ist, sondern in Wirklichkeit eine kluge Täuschung". So beschreibt es Pastor Dan Reehil, der an der Schule unterrichtet, in einer E-Mail, die an alle Eltern der Schüler ging. Das berichtet die Tageszeitung "The Tennessean".

Reehil habe sich mit Exorzisten in den USA und Rom über das Thema unterhalten und sei zu der Erkenntnis gekommen, dass es sich um "tatsächliche Flüche und Zaubersprüche" handele. Wenn sie von einem Menschen gelesen werden, könne man damit böse Geister in die Welt heraufbeschwören.

In diesem Sinne: "Expecto Patronum!"

07:16 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

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Auch legendär: das Videospiel "Paperboy" aus dem Jahr 1980.

da Sie das hier gerade lesen, haben Sie wahrscheinlich nicht noch zusätzlich eine Zeitung in der Hand. Dabei ist heute Tag der Zeitungsausträger. Der Tag wird vor allem in den Vereinigten Staaten gefeiert und ehrt Barney Flaherty, den ersten Zeitungsausträger, der im Jahre 1833 bei der "New York Sun" eingestellt wurde.

Folgendes steht uns heute noch bevor:

  • Die britische Regierung will im Fall einer Niederlage im Parlament beim Ringen um einen No-Deal-Brexit in dieser Woche eine Neuwahl herbeiführen. Kurz zuvor hatte Premierminister Boris Johnson in einer Erklärung noch beteuert, er wolle keine Wahl. Die Opposition und eine Gruppe von etwa 20 Rebellen aus der Regierungsfraktion wollen Johnson in dieser Woche per Gesetz zum Einlenken bei seinem harten Brexit-Kurs zwingen.
  • Wir schauen weiter auf Hurrikan "Dorian". Mindestens fünf Menschen sind beim Sturm auf den Bahamas ums Leben gekommen.
  • Auf dem Weg zu einer neuen Regierung in Italien muss heute eine weitere Hürde genommen werden: Die populistische Fünf-Sterne-Bewegung lässt ihre Parteimitglieder über eine Koalition mit den Sozialdemokraten abstimmen. Die Mitglieder sollen per Online-Votum darüber entscheiden, ob ein solches Bündnis unter Führung von Giuseppe Conte als Ministerpräsident zustandekommt.
  • Der Europäische Gerichtshof berät in Luxemburg über mögliche Haftstrafen gegen bayerische Spitzenpolitiker. Dabei geht es um die Frage des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes, ob eine sogenannte Zwangshaft nach EU-Recht gegen Ministerpräsident Markus Söder sowie andere Minister und hohe Beamte verhängt werden kann.
  • Die EU-Antibetrugsbehörde Olaf veröffentlicht um 10 Uhr in Brüssel ihren Jahresbericht 2018.

Alle weiteren wichtigen, wissenswerten und auch unterhaltsamen Nachrichten liefert Ihnen "Der Tag" ebenfalls. Mein Name ist Michael Bauer und ich wünsche Ihnen einen guten Start in den Tag. Bei Fragen oder Anregungen schreiben Sie mir doch einfach eine E-Mail.

 

07:01 Uhr

Jeder fünfte Schüler greift regelmäßig zu Energydrinks

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Energydrinks machen wach - aber nicht schlauer.

(Foto: imago/Panthermedia)

Man muss ja irgendwie wach bleiben oder sich auf irgendeine Weise Flügel verleihen. 19 Prozent aller Schüler der fünften bis zehnten Klassen tun das - sie trinken mindestens einmal im Monat Energydrinks. Sechs Prozent tun das wöchentlich, drei Prozent täglich. Das ergab eine Untersuchung der Krankenkasse DAK.

Nebenwirkungen hat der süße Spaß aber dennoch. Die Energydrinks verliehen keinen Powerschub, sondern könnten zu massiven Gesundheitsproblemen führen. "Wir sehen insbesondere bei Schlafproblemen, Übergewicht und Hyperaktivität einen Zusammenhang", sagte Studienleiter Reiner Hanewinkel.

Mehr dazu lesen Sie hier.
06:42 Uhr

IBM kassiert 115 Millionen Euro Beraterhonorar vom Bund

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Falls die Server im Ministerium mal wieder down sind, wird IBM um Hilfe gebeten.

(Foto: imago/Joko)

Die Bundesregierung lässt sich beraten - in vielen Bereichen und von vielen Unternehmen. Vor allem in IT-Fragen geht das ins Geld. Der Technologieriese IBM war im ersten Halbjahr die Nummer eins unter den Beraterfirmen. Die Verträge mit der deutschen Tochter des US-Konzerns über Beratungs- und Unterstützungsleistungen beliefen sich von Januar bis Juni auf ein Auftragsvolumen von 115,2 Millionen Euro.

Dahinter folgen das mittelständischen IT-Beratungshaus Conet aus dem nordrhein-westfälischen Hennef mit 79,5 Millionen Euro und die Wirtschaftsprüfer von PricewaterhouseCoopers mit 55,9 Millionen Euro. Das geht aus einer Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Anfrage des Linken-Abgeordneten Matthias Höhn hervor.

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06:29 Uhr

Hoch "Elektra" verwöhnt uns mit Sonnenstunden

Nach einer klaren Nacht geht es heute oft ziemlich kühl in den Tag. In einzelnen Tal- und Muldenlagen der Mittelgebirge ist sogar leichter Frost dabei. Ansonsten liegen die Frühwerte meistens bei 4 bis 12 Grad. Milder ist es nur im Norden bei 13 bis 16 Grad. Denn dort sind die Wolken dichter. Das wärmt zwar über Nacht, sorgt aber tagsüber natürlich dafür, dass die Anzahl der Sonnenstunden im Norden sowie im Nordwesten recht übersichtlich ist. Dort werden es nämlich nur 2 bis 5.

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Es wird zwar etwas kühler, aber die Sonne bleibt uns erhalten.

(Foto: imago images / Ralph Peters)

Im übrigen Land sorgt Hoch "Elektra" hingegen für 7 bis 13 sonnige Betriebsstunden. Am meisten Sonne bekommen Sie im Rhein-Main-Gebiet, wo es bei bis zu 26 Grad auch am wärmsten wird. Sonst werden es verbreitet 21 bis 24 Grad. Lediglich der Norden bekommt neben Wolken, zeitweiligen Schauern und einem zum Teil strammen Wind auch nur 18 bis 20 Grad.

Die weiteren Aussichten: morgen im Nordwesten abermals wechselhaft und windig, während es im großen Rest schön und spätsommerlich warm bei bis zu 27 Grad durch den Tag geht. Anschließend meldet sich dann aber mal der Herbst zu Wort und sorgt für kühlere Werte. Am häufig unbeständigen und teilweise windigen Donnerstag bei 14 bis 23 Grad. Der Freitag bringt maximal noch 12 bis 20 Grad. Und mit einer ähnlichen Temperaturspanne oder sogar noch etwas frischer geht es auch am durchwachsenen Wochenende weiter.

Ihr Björn Alexander