Dienstag, 30. März 2021Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:46 Uhr

Das war Dienstag, der 30. März 2021

Schon wieder gibt es Probleme mit Astrazeneca. Genauso wie bei den Lockdown-Regeln, blickt auch hier wahrscheinlich keiner mehr durch: Wer nun wann geimpft wird (ab sofort nur Menschen über 60), und für wen das Vakzin gefährlich sein könnte (vor allem für Frauen unter 60). "Es ist ohne Frage ein Rückschlag", sagt Gesundheitsminister Spahn und ruft nun 60- bis 69-Jährige auf, sich impfen zu lassen. Mehr dazu hier.

Was war heute sonst noch wichtig:

Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht, bis morgen!


22:17 Uhr

Transporterfahrer stirbt bei Auffahrunfall - A1 stundenlang gesperrt

Ein 58 Jahre alter Transporterfahrer ist nach einem Auffahrunfall auf der Autobahn 1 bei Stuckenborstel in Niedersachsen ums Leben gekommen. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei fuhr der Mann am Nachmittag mit seinem Transporter auf das Stauende nach einem früheren Verkehrsunfall auf. Der Fahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Einsatzkräfte versuchten vergeblich, ihn zu retten.

Die A1 in Richtung Bremen war bis zum späten Abend gesperrt. Erst gegen 22 Uhr wurde die Autobahn freigegeben.

21:46 Uhr

Mutprobe: Kinder beschädigen Fahrzeuge - 50.000 Euro Schaden

Eine Mutprobe in Trier kommt drei Kindern (oder deren Eltern) teuer zu stehen. Die Kinder im Alter von 9, 11 und 13 Jahren beschädigten mehrere Baumaschinen und -fahrzeuge, dabei ist ein Schaden von 50.000 Euro entstanden, wie die Polizei mitteilte. Eine Videoaufzeichnung zeige, wie die Kinder vor allem Scheiben der abgestellten Baustellenfahrzeuge eingeschlagen hätten. Beschädigt hätten sie die Maschinen und elf Fahrzeuge wegen einer Mutprobe, teilte die Polizei weiter mit.

21:31 Uhr

Die Videos des Tages

20:48 Uhr

Spotify will Clubhouse Konkurrenz machen

Der Musik-Streamingdienst Spotify hat Betty Labs gekauft, die Macher hinter "Locker Room", um aus der Sport-Anwendung offenbar einen Konkurrenten für die Hype-App Clubhouse zu machen. In den kommenden Monaten wolle man das Angebot "entwickeln und ausbauen", wie es in einer Mitteilung heißt, in der der Kaufpreis nicht genannt wird.

Spotify wolle die App in eine "Live-Audio-Erfahrung" für eine breite Masse umwandeln, in der es neben Sport unter anderem auch um Musik und Kultur gehe. Das Unternehmen wolle Musikern, Autoren, Podcastern, Sportlern und Persönlichkeiten aus anderen Bereichen die Möglichkeit bieten, Echtzeit-Unterhaltungen, Debatten und dergleichen mit den Usern zu führen.

20:16 Uhr

Glassplitter-Gefahr: Rewe und Penny rufen Snacktomaten zurück

Wegen der Gefahr von Glassplittern werden in den Supermärkten von Rewe und Penny getrocknete Tomaten zurückgerufen. Betroffen sind die Snacktomaten mit Meersalz oder Kräutern der Eigenmarken "Rewe Beste Wahl" und "Orto Mio" - jeweils im 150-Gramm-Pack, wie die Rewe Group mitteilte.

Grund für den vorsorglichen Rückruf sei der Verdacht, dass in einzelnen Packungen kleine spitze, transparente Glasfremdkörper enthalten seien können. "Diese können zu Verletzungen führen", hieß es weiter. Die Produkte können gegen Erstattung des Kaufpreises in jedem der Supermärkte zurückgegeben werden.

19:40 Uhr

Motorradfahrer stirbt bei Unfall - Autofahrer in Lebensgefahr

Bei einem schweren Unfall bei Euskirchen in Nordrhein-Westfalen ist ein 64-jähriger Motorradfahrer ums Leben gekommen. Ein 21-jähriger Autofahrer wurde lebensgefährlich verletzt.

Der 64-Jährige und ein weiterer Motorradfahrer waren auf einer Landstraße bei Euskirchen unterwegs, als der Autofahrer plötzlich aus einer kleineren Seitenstraße kam. Der 64-Jährige konnte nicht ausweichen und krachte seitlich in das Auto. Er starb noch am Unfallort. Der Autofahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste befreit werden. Ein Hubschrauber brachte den lebensgefährlich Verletzten in eine Klinik. Der zweite Motorradfahrer kam mit leichten Verletzungen davon. Seine Maschine hatte das Auto nur leicht berührt und war im Graben gelandet, wie es aus der Leitstelle hieß.

19:00 Uhr

Kirsten Dunst ist wieder schwanger

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Kirsten Dunst und Jesse Plemons erwarten ihr zweites Kind.

(Foto: imago images/ZUMA Press)

Kirsten Dunst ist wieder schwanger. Das ist deutlich auf Fotos zu sehen, die die Schauspielerin für das "W Magazine" aufgenommen hat. Denn darauf präsentiert sie stolz ihren Babybauch. Zusammen mit ihren Kolleginnen Elle Fanning und Rashida Jones ziert sie das Cover einer neuen Ausgabe.

Für Dunst ist es das zweite Kind mit ihrem Partner Jesse Plemons, mit dem sie seit 2016 zusammen ist. Die beiden sind verlobt, ihr gemeinsames Söhnchen Ennis kam im Mai 2018 zur Welt. Bisher ist nicht bekannt, für welchen Zeitraum Dunst die Geburt des Kindes erwartet und ob es ein Junge oder ein Mädchen wird.

18:20 Uhr

14-Jährige stirbt in Badewanne - wohl an Kohlenmonoxidvergiftung

Ein 14 Jahre altes Mädchen ist in Duisburg beim Baden mutmaßlich an einer Kohlenmonoxidvergiftung gestorben. Der Vater fand die Jugendliche am Samstagnachmittag leblos in der Badewanne. Ein Sachverständiger überprüfte die Gastherme in der Wohnung - einiges spreche dafür, dass die Therme das Unglück ausgelöst haben könnte, sagte ein Polizeisprecher. Die übrigen Familienmitglieder klagten über Schwindel und hatten ebenfalls überhöhte Konzentrationen des Gases im Blut, wie eine Untersuchung im Krankenhaus ergab.

Der Polizeisprecher riet dringend, Gasthermen regelmäßig warten zu lassen.

Am selben Tag gab es in einem anderen Duisburger Stadtteil einen weiteren mutmaßlichen Gasthermeunfall. Dabei brach ein 25-Jähriger in seinem Badezimmer bewusstlos zusammen. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Rettungssanitäter brachten außerdem sieben weitere Anwohner mit dem Verdacht auf leichte Kohlenmonoxidvergiftungen in Krankenhäuser.

17:03 Uhr

Putin schaut regelmäßig deutsches Fernsehen

"Dschungelcamp", "Der Bachelor" oder ntv? Welche Shows und Sender der Kremlchef mag, wissen wir nicht. Doch Fakt ist: Wladimir Putin schaut regelmäßig deutsches Fernsehen - zur Pflege seiner Sprachkenntnisse.

"Er schaut deutsche Fernsehkanäle, sieht TV-Kanäle auch in englischer Sprache. Nicht jeden Tag, aber einige Male pro Woche macht er auch Englisch. Das ist kurzer, aber regelmäßiger Unterricht", sagte Dmitri Peskow in einem Interview der Zeitung "Argumenty i Fakty". Zudem sei Putin Zeitungsleser.

Putin hatte als Offizier des sowjetischen Geheimdienstes KGB viele Jahre in Dresden gelebt und dort sein Deutsch verfeinert.

16:50 Uhr

Dax knackt die 15.000-Punkte-Marke

Der Dax überspringt erstmals die Marke von 15.000 Punkten, nachdem er bereits mit über 14.900 Zählern in den Dienstagshandel gestartet war. Er notiert mit 15.018 Punkten 1,3 Prozent im Plus. "Störfaktoren wie die Hedgefonds-Schieflage in den USA wischt der Leitindex einfach weg", kommentiert ein Marktteilnehmer.

Mehr börsenrelevante Nachrichten finden Sie im Börsen-Tag.

16:16 Uhr

DJ-Mord in Luxus-Villa - zwei Deutsche in Spanien festgenommen

Auf einer illegalen Party in einer Villa im spanischen Nobelbadeort Marbella legt ein 40-jähriger DJ Musik auf, am nächsten Morgen wird er im Luxus-Domizil tot entdeckt - mit einer Schussverletzung am Hals.

Rund 36 Stunden nach der Tat sind nun im Zusammenhang mit dem DJ-Mord in Málaga zwei Deutsche festgenommen worden. Sie seien kurz davor gewesen, Spanien zu verlassen, teilte die Polizei mit. Der 30 Jahre alte Hauptverdächtige werde des Mordes, der unterlassenen Hilfeleistung und des illegalen Waffenbesitzes beschuldigt. Dem zweiten Festgenommenen, einem 28-Jährigen, werde Vertuschung vorgeworfen, hieß es.

Die Ermittlungen seien in vollem Gange, weitere Festnahmen seien nicht ausgeschlossen, ließen die Sicherheitsbehörden wissen.

Mehr dazu lesen Sie hier.
15:12 Uhr

Kunde randaliert in Supermarkt - wegen zehn Cent

In Bad-Oeynhausenin Nordrhein-Westfalen hat ein Mann in einem Supermarkt wegen zehn Cent randaliert. Der 48-Jährige riss einen an der Kasse installierten Plexiglasschutz aus der Verankerung, nachdem die Kassiererin die fälligen 39 Cent für ein Brötchen verlangte. Er habe geglaubt, es koste zehn Cent weniger. Er fing an zu randalieren und verließ dann das Geschäft.

Als die herbeigerufene Polizei den Mann wenig später stellte, machte er teils unverständliche Angaben. Er bekam eine Anzeige wegen Sachbeschädigung.

14:28 Uhr

Kleinflugzeug stürzt in Bayern ab - ein Toter

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs in Bayern ist ein Mensch gestorben. Nach Angaben eines Polizeisprechers handelt es sich um den Piloten, der nach ersten Erkenntnissen alleine in dem Ultraleichtflugzeug unterwegs war. Die Maschine stürzte in der Nähe der Gemeinde Jandelsbrunn im Landkreis Freyung-Grafenau ab.

14:15 Uhr

Schichtwechsel

Für Vivian Micks geht's jetzt raus in die Sonne, für mich an den Schreibtisch. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou und ich begleite Sie bis in den späten Abend durch den "Tag". Ich wünsche Ihnen einen wunderschönen Nachmittag!

13:42 Uhr
Breaking News

Berlin stoppt Astrazeneca-Impfung für Frauen unter 60 Jahren

Das Land Berlin setzt die Corona-Impfungen mit dem Wirkstoff des Herstellers Astrazeneca für Frauen unter 60 Jahren vorsorglich aus. Das hat Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci bekannt gegeben. Zur Begründung verwies sie auf neue Daten über Nebenwirkungen.

Mehr dazu lesen Sie hier.
13:29 Uhr

Syrischer Flüchtling zieht Bundestagskandidatur wegen Bedrohung zurück

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Tareq Alaows zieht sich zurück - unfreiwillig.

(Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)

Der Menschenrechtsaktivist Tareq Alaows wollte als erster syrischer Flüchtling für die Grünen in den Bundestag einziehen. Doch seine Kandidatur zieht er nun zurück - aus Angst um seine Sicherheit und die ihm nahestehender Menschen. Zu groß sei die "hohe Bedrohungslage" gegen ihn und sein Umfeld, gab Alaows nun bekannt. Die massiven Rassismuserfahrungen, die er während seiner Kandidatur erfahren musste, seien erschreckend gewesen. "Die große öffentliche Aufmerksamkeit für meine Kandidatur hat gezeigt, was für uns, geflüchtete Menschen, möglich sein kann", so Alaows. "In unserer Gesellschaft mangelt es leider an diskriminierungsfreien Räumen in allen Bereichen des Lebens". Zum Schutz seines privaten Umfelds hat sich Alaows nach Angaben seines Grünen-Verbands in Oberhausen vorerst zurückgezogen.

12:55 Uhr

Erste Schiffe passieren wieder Suezkanal

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Die ersten Schiffe hatten bereits am frühen Montagabend Kurs aufgenommen.

(Foto: picture alliance/dpa/AP)

Im Suezkanal geht es wieder voran. Nach tagelanger Blockade durch einen quergestellten Riesenfrachter verließen am Vormittag bereits erste Schiffe den Kanal, Dutzende durchquerten ihn, wie der Schifffahrtsdienstleister Leth Agencies und das Seefahrt- und Logistikunternehmen GAC mitteilten. Um die 300 Schiffe warteten demnach noch auf Weiterfahrt. Knapp 370 Schiffe standen in beiden Richtungen im Stau. Trotz des Endes der Blockade kann es nach Angaben von Reedereien noch mehrere Tage dauern, bis sich die gesamte Warteschlange aufgelöst haben wird. Der Rückstau solle möglichst innerhalb von vier Tagen aufgelöst werden.

12:29 Uhr

Taucher suchen in See bei Berlin nach fünf Leichen

Die Polizei in Berlin und Brandenburg geht Hinweisen nach, wonach fünf Leichen im Oberuckersee nordöstlich von Berlin versenkt worden sein sollen. Von einem Boot aus stiegen Taucher der Polizei in der Uckermark ins Wasser und versuchten, die Leichen zu finden, die vor rund 20 Jahren in dem See versenkt worden sein sollen.

  • Nach Recherchen der "Berliner Zeitung" hatte ein Zeuge die Hinweise an die Berliner Mordkommission gegeben.
  • Der mutmaßliche Mörder, der aus dem Berliner Rotlichtmilieu stammen soll, ist inzwischen tot. "Es sind Bemühungen, damit die Hinterbliebenen Klarheit erfahren", sagte ein Polizeisprecher.
  • Es ist nicht die erste Suche nach den Toten. Bereits im Januar und im Sommer vergangenen Jahres suchten die Taucher im See nach den Leichen. Wegen schlechten Witterungsverhältnissen wie Eis, früher Dunkelheit und starkem Bewuchs mussten die Taucher mehrmals ins Wasser.
12:18 Uhr
Breaking News

Charité und Vivantes stoppen Impfung von Astrazeneca an Frauen unter 55 Jahre

Nach dem nordrhein-westfälischen Kreis Euskirchen schränken auch die landeseigenen Krankenhäuser von Berlin ihre Corona-Impfungen mit dem Vakzin von Astrazeneca ein. Die Charité und das Vivantes Klinikum wollen den Impfstoff nach eigenen Angaben vorerst hauptsächlich bei Männern einsetzen. "Dies betrifft vor allem die eigene Belegschaft", teilte eine Sprecherin von Vivantes der Deutschen Presse-Agentur mit. Bei Frauen in Deutschland waren nach Impfungen Hirnvenenthrombosen festgestellt worden.

Mehr dazu lesen Sie hier.
12:12 Uhr

Schlagzeilen am Mittag

11:36 Uhr

Cousin von Pharrell Williams von Polizist erschossen

Musiker Pharrell Williams trauert um einen Familienangehörigen. Einem Tweet des Sängers zufolge wurde sein 25-jähriger Cousin bei einer Schießerei getötet. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, soll der tödliche Schuss von einem Polizisten in Virginia Beach abgesetzt worden sein. Wie es genau dazu kam, ist noch unklar. Auch andere Menschen sind bei der Schießerei ums Leben gekommen. Auf Twitter fordert Williams Aufklärung über den tragischen Vorfall: "Es ist entscheidend, dass meine Familie und die Familien der anderen Opfer die Transparenz bekommen, die sie verdienen. Virginia Beach ist der Inbegriff der Hoffnung und wir werden das durchstehen."

11:04 Uhr

Sonnige 25 Grad: Sommer kommt, aber nur kurz

Am Dienstag legt sich die Sonne in weiten Teilen Deutschlands richtig ins Zeug. Nur im Nordosten mögen die dichten Wolken nicht so recht weichen. Im Südwesten wird es bei bis zu 24 Grad am wärmsten und am Mittwoch darf man sich dort sogar auf den ersten Sommertag des Jahres freuen.

10:26 Uhr

Berliner CDU-Politiker gibt wegen Maskenaffäre Bundestagskandidatur auf

Die Maskenaffäre der CDU hat auch im Berliner Landesverband Konsequenzen. Das Mitglied Niels Korte verzichtet nach Parteiangaben auf eine Kandidatur für den Bundestag. Er wolle Schaden von seiner Partei abwenden und ziehe daher seine Kandidatur für den Wahlkreis Treptow-Köpenick zurück, erklärte Korte am Montagabend. Auch werde er nicht auf der Landesliste für die CDU kandidieren.

Grund ist ein Bericht der "Welt", wonach Kortes im Frühjahr 2020 in Maskengeschäfte verwickelt gewesen ist. Für eine Firma soll er demnach im April mit dem Bundesgesundheitsministerium ein Geschäft über knapp 20 Millionen Schutzmasken abgeschlossen haben. Korte schrieb daraufhin auf Facebook, die Vorwürfe seien "unwahr, rufschädigend, und ich weise sie entschieden zurück". Der Generalsekretär der Berliner CDU, Stefan Evers, erklärte, er nehme die Entscheidung Kortes mit Respekt zur Kenntnis. "Nach dem von ihm schlüssig und transparent dargelegten Abläufen hat er sich weder als Unternehmer noch als Mitglied der Partei Vorwürfe zu machen", sagte Evers.

09:31 Uhr

Nike klagt gegen "Satan Schuhe" von Lil Nas X, die Blut enthalten

Würden Sie sich einen Schuh anziehen, der menschliches Blut enthält? Falls ja, sind für Sie vielleicht die "Satan Schuhe" des Rappers Lil Nas X etwas. Die Turnschuhe sollen, wie der Sender NBC News berichtete, einen Tropfen menschlichen Blutes in der Sohle enthalten. Zusammen mit dem US-Kunstkollektiv "MSCHF" hat der Musiker bereits 666 Paare davon verkauft. Das Blut soll von Mitgliedern des MSCHF-Teams stammen.

Der Sport-Gigant Nike ist alles andere als begeistert: Das Unternehmen soll "MSCHF" wegen Markenrechtsverletzung verklagt haben, weil sie ohne Genehmigung des Unternehmens hergestellt worden seien, berichtete das Musik-Magazin "Rolling Stone". Sie seien inoffizielle Redesigns von Nikes Markenzeichen, dem Air Max 97-Sneaker und haben bereits "erheblichen Schaden für [Nikes] Firmenwert" verursacht. Die Schuhe zeichnen sich durch ein Pentagramm-Design aus, außerdem durch ein umgekehrtes Kreuz und einen Verweis auf eine Stelle in der Bibel, Lukas 10:18 ("Ich sah Satan wie einen Blitz vom Himmel fallen"). Sie kosten 1018 US-Dollar (864 Euro) und sind innerhalb einer Minute ausverkauft gewesen.

08:38 Uhr

Corona-Skandal in Japan: 23 Gesundheitsbeamte feiern Party in Luxus-Restaurant

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Dass gleich 23 Beamte in einem Restaurant Party machten, einige auch noch ohne Maske, sei eine "abnormal hohe Zahl und ein großes Problem", sagte Minister Tamura.

(Foto: picture alliance / Kyodo)

Japans Gesundheitsministerium wird mitten im Kampf gegen das Coronavirus von einem handfesten Skandal um Party feiernde Beamte erschüttert. Gesundheitsminister Norihisa Tamura musste sich bei der Bevölkerung entschuldigen, nachdem 23 Beamte seines Hauses bei einer Feier in einem Restaurant auf Tokios Luxus-Einkaufsmeile eklatant gegen die Corona-Regeln verstoßen hatten. Die Staatsbediensteten hätten das "Vertrauen der Menschen verraten", sagte Tamura. Zwar ist der Notstand in Tokio aufgehoben, die Regierung verlangt von Restaurants und Bars jedoch, schon um 21 Uhr zu schließen. Die mit der Gesundheit von Senioren beauftragten Beamten scherte das nicht, sie feierten bis Mitternacht. Bürgern dagegen dürfen nur zum Essen in Gruppen von höchstens vier Personen aus dem engsten Familien- oder Kollegenkreis ausgehen.

07:53 Uhr

Mann stirbt nach Unfall mit E-Bike

Ein Lieferant machte am frühen Samstagmorgen in Langen in Hessen eine traurige Entdeckung. Ein Mann lag leblos neben seinem Fahrrad. Nach ersten Erkenntnissen war der 31-Jährige in der Nacht tödlich mit seinem E-Bike gestürzt, als er einen Abhang heruntergefahren und eine Laderampe übersehen hatte. Polizei und Rettungsdienst hätten nur noch den Tod des Mannes feststellen können, hieß es. Die Polizei sucht nun Zeugen.

07:18 Uhr

China sichert sich Kontrolle über Hongkongs Kandidaten-Auswahl

Chinas Führung hat eine radikale Wahlrechtsreform für Hongkong beschlossen. Durch die Reform erhält Peking die Kontrolle über die Kandidaten-Auswahl bei Parlamentswahlen in Hongkong und kann bestimmte Kandidaten ausschließen. Sie soll sicherstellen, dass Hongkong nur von "Patrioten" geführt werden kann. Damit will sich Peking die Kontrolle über die Kandidaten-Auswahl verschaffen. Unter anderem soll die chinesische Führung Vetorechte erhalten, um bestimmte Kandidaten ausschließen zu können.

  • Kandidaten müssen sich gemäß der Reform einer Untersuchung ihrer politischen Ansichten unterziehen.

  • Die Reform sieht unter anderem eine Vergrößerung des Hongkonger Parlaments von 70 auf 90 Sitze vor. Eine Mehrheit von 40 Sitzen wird von einem Peking-treuen Komitee vergeben. Die übrigen 30 Parlamentarier sollen von sogenannten Fach-Wahlkreisen ausgewählt werden, die bestimmte Branchen vertreten und traditionell ebenfalls als Peking-loyal gelten.

  • An der Wahlrechtsreform hatte es bereits vor ihrer formalen Bestätigung massive internationale Kritik gegeben.

07:05 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

gestern haben sich die ersten Länderchefs - Armin Laschet (NRW) und Tobias Hans (Saarland) - gegen die Kritik von Kanzlerin Angela Merkel verteidigt. Trotzdem muss sich etwas (oder jemand) in den nächsten Tagen rühren, denn die Zahlen steigen weiter. Wie es im Länder-Drama weitergeht, können Sie auch in unserem Corona-Ticker nachlesen. Aus dem Ausland soll das Virus jedenfalls nicht mehr eingeschleppt werden: Ab heute müssen Reiserückkehrer einen negativen Test vorweisen können, um nach Deutschland einreisen zu können. Heißt im Klartext: Wer sich auf Mallorca infiziert hat, muss in seinem Strand-Hotel bleiben. Klingt erst mal ganz nett, aber wer an Corona erkrankt, will wahrscheinlich dann doch eher zu Hause im eigenen Bett und Land liegen.

Was heute sonst noch wichtig wird:

  • Brüsseler Konferenz zur Unterstützung der Zukunft Syriens und der Region: Bei der von der EU und den Vereinten Nationen organisierten Online-Konferenz sollen neue Hilfszusagen für die notleidende Zivilbevölkerung gemacht werden.

  • Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier spricht um 11 Uhr im Schloss Bellevue mit sieben Bürgern über die Lage in der Pandemie.

  • Testpflicht für Reiserückkehrer tritt in Kraft: Bundesinnenminister Horst Seehofer äußert sich zur Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs.

  • Ministerpräsident Markus Söder und Gesundheitsminister Klaus Holetschek geben um 13 Uhr eine Pressekonferenz nach dem Corona-Impfgipfel für Bayern.

  • Zweite Abstimmung über den neuen Regierungschef Kataloniens: Das Parlament der spanischen Konfliktregion Katalonien stimmt erneut über den neuen Ministerpräsidenten ab. Der Kandidat, der linke Separatist Pere Aragonès, hatte am Freitag in der ersten Abstimmungsrunde die nötige absolute Mehrheit deutlich verpasst. Ihm droht ein neues Scheitern.

  • Weiterer Verhandlungstag im Mordprozess gegen die mutmaßliche deutsche IS-Rückkehrerin Jennifer W. Voraussichtlich wird die Angeklagte Fragen des Gerichts beantworten.

Mein Name ist Vivian Micks und ich versorge Sie bis in den Nachmittag mit kleinen und großen Nachrichten aus Deutschland und der Welt. Wenn Sie Anregungen oder Fragen haben, erreichen Sie mich per E-Mail an vivian.micks[at]nama.de. Ich wünsche Ihnen einen tollen Dienstag!

06:38 Uhr

Disney verkündet Star-Besetzung von Star Wars-Serie "Obi-Wan Kenobi"

Der schottische Schauspieler Ewan McGregor hatte die Rückkehr in seiner ikonischen "Star Wars"-Rolle als Obi-Wan Kenobi schon vor einer Weile verkündet. Nun gab der Unterhaltungsriese Disney auch die Co-Stars für die geplante Serie "Obi-Wan Kenobi" bekannt. Als "unglaubliche Besetzung" spielen neben Hayden Christensen als Darth Vader unter anderem Moses Ingram ("Das Damengambit"), Joel Edgerton ("Zero Dark Thirty"), Rupert Friend ("Homeland"), Bonnie Piesse ("Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith"), Kumail Nanjiani ("The Big Sick"), Rapper O'Shea Jackson Jr. und Sung Kang ("Fast & Furious 6") mit.

  • Der Drehstart ist für April geplant.
  • Regie führt die Kanadierin Deborah Chow, die zuvor Folgen der Star-Wars-Streamingserie "The Mandalorian" inszenierte.
  • Die neue Serie ist zehn Jahre nach den Ereignissen von "Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith" angesiedelt, als der junge Jedi Anakin Skywalker zur dunklen Seite der Macht wechselte und zu dem gefürchteten Darth Vader wird.

06:18 Uhr

Deutschland will Syrien mit Milliardensumme helfen

Deutschland will für die Leidtragenden des Syrienkonflikts einen Milliardenbetrag bereitstellen. Bundesaußenminister Heiko Maas forderte aber auch eine politische Lösung des mehr als zehn Jahre andauernden Konflikts. Auch der größte und längste Hilfskonvoi ersetze keinen nachhaltigen Frieden, sagte der SPD-Politiker. Scheinwahlen in einem zerstörten Land seien kein Ersatz für echte Verhandlungen im Rahmen der Resolution 2254 des UN-Sicherheitsrats.

Bei der Syrien-Geberkonferenz an diesem Dienstag wollen mehr als 60 Staaten und Organisationen neue Hilfen für Syrien auf den Weg bringen. Die gesammelten Gelder sind unter anderem für Nahrungsmittel, medizinische Hilfen und Schulbildung für Kinder vorgesehen. Aus dem Auswärtigen Amt hatte es geheißen, Deutschland plane eine Hilfszusage, die mit der bei der Brüsseler Tagung im vergangenen Jahr vergleichbar sei. Damals waren rund 1,6 Milliarden Euro für Syrien und die Nachbarländer in der Region versprochen und dann am Ende sogar 1,75 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt worden.

05:58 Uhr

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