Donnerstag, 14. November 2019Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
22:36 Uhr

Das war Donnerstag, der 14. November 2019

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Liebe Leserinnen und Leser,

kurz vorm Feierabend fällt es mir auch schwer, Buchstaben in richtige Reihenfolge zu bringen. Gut, dass ich wenigstens noch lechts und rinks voneinander unterscheide. Also verabschiede ich mich lieber schnell und mache mich vom Acker.

Hier noch ganz kurz die wichtigsten Themen des Tages:

Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend und eine gute Nacht! Morgen begrüßen Sie Ina Bullwinkel und Janis Peitsch an dieser Stelle.

22:01 Uhr

Mann spritzt Mädchen unbekannte Substanz und flieht

Ein 13-jähriges Mädchen ist in Gelsenkirchen auf dem Weg zur Schule, als sie ein unbekannter Mann anspricht und mit Messer bedroht. Er fordert sie auf, ihm auf einen Parkplatz zu folgen. Dort holt er dann eine Spritze hervor und injiziert ihr eine unbekannte Substanz. Bevor er flieht, sagt er: "Nummer sechs".

Die Substanz zeigt Wirkung, das Mädchen kommt schwer verletzt ins Krankenhaus. Um was für Substanz es sich handelt, ist offenbar immer noch nicht klar.

Die Polizei kann nicht ausschließen, dass der Unbekannte noch weitere Personen auf ähnliche Art und Weise verletzt hat. Die Ermittler suchen nun Zeugen:

  • Der Gesuchte ist 1,80 Meter bis 1,85 Meter groß, 30 bis 40 Jahre alt, schlank und sprach akzentfrei Deutsch.
  • Er hat große dunkle Augen mit dicken buschigen Augenbrauen.
  • Bekleidet war der Unbekannte mit einer schwarzen Marco Polo-Winterjacke, mit Fellkapuze, einem schwarzen T-Shirt und Sweatshirt, einer schwarzen Jeans, einem schwarz-weiß karierten Schal und schwarzen Fila-Turnschuhen.
  • Zudem trug er weiße Handschuhe und hatte eine schwarze Bauchtasche dabei.
21:25 Uhr

Oscar-Preisträger Branko Lustig gestorben

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Branko Lustig starb im Alter von 87 Jahren.

(Foto: imago/Pixsell)

Der kroatische Filmproduzent, Oscar-Preisträger und Holocaust-Überlebende Branko Lustig ist im Alter von 87 Jahren in Zagreb gestorben.

  • Lustig war als Kind wegen seiner jüdischen Herkunft in die Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau und Bergen-Belsen verschleppt worden. In der Schoah verlor er den Großteil seiner Familie.
  • Ein bahnbrechender Erfolg war ihm als Produzent von Steven Spielbergs "Schindlers Liste" 1993 beschieden. Im Jahr darauf erhielt er dafür als erster Kroate einen Oscar. Einen zweiten Oscar erhielt er 2001 als Produzent von "Gladiator".
  • 1994 war er einer der Mitbegründer von Spielbergs Shoah Foundation, die es sich zum Ziel setzt, die Zeugnisse von Überlebenden des Holocausts auf Video aufzuzeichnen.
20:54 Uhr

Erster Todesfall durch E-Zigaretten in Belgien

In Belgien ist 18-Jähriger nach dem Rauchen von E-Zigaretten gestorben.

Wie die Behörden mitteilten, starb der Mann an den Folgen eines Atemstillstands, der auf die Inhalation schädlicher Substanzen in einer E-Zigarette zurückgeführt wird. Es gebe "keine andere Erklärung für eine so schwere Lungenentzündung bei dem Patienten", sagte Gesundheitsministerin Maggie De Block bei einer Parlamentsbefragung.

In den USA wurden inzwischen 39 Todesfälle und mehr als 2000 Fälle von schweren Lungenerkrankungen mit dem Rauchen von E-Zigaretten in Verbindung gebracht. In den meisten Fällen hatten die Erkrankten Produkte konsumiert, die den Cannabis-Wirkstoff THC enthielten.

20:27 Uhr

Berlin bekommt arabischsprachigen Radiosender

Berlin bekommt einen arabischsprachigen Radiosender - Radio Arabica.

  • Vorgesehen sind Beiträge über das Leben in Berlin, Kultur, Nachrichten, Comedy und Sport.
  • Dazu kommt eine Mischung aus arabischer Volksmusik, Pop und moderner Musik.
  • "Neben einem französischen, russischen, türkischen, englischen und amerikanischen Radioprogramm gibt es somit auch ein Angebot für die arabische Bevölkerung", sagte Hansjürgen Rosenbauer, Vorsitzender des Medienrates der Medienanstalt Berlin-Brandenburg.
  • Wann das Programm startet, wurde noch nicht mitgeteilt.
20:00 Uhr
19:47 Uhr

Drei Frauen ertrinken bei Hunde-Rettung

Drei Frauen sind in der Slowakei ertrunken, als sie Hunde aus einem von Hochwasser bedrohten Tierheim retten wollten.

Eine der Toten fanden Rettungskräfte in der Nacht, nach den beiden anderen wird noch gesucht. Regierungschef Peter Pellegrini gab jedoch nach Gesprächen mit der Polizei bekannt, es gebe keine Zweifel, dass auch sie bei dem Unglück ums Leben gekommen seien. Nach Angaben des Tierheims waren mit ihnen auch drei Hunde ertrunken.

Die Tierschutzorganisation, die das Tierasyl betreibt, erhob über Facebook schwere Vorwürfe gegen die Behörden. Wenn die Stadtverwaltung von Revuca und staatliche Institutionen noch tagsüber auf die Warnungen der Tierschützer reagiert und rechtzeitig Hilfe geschickt hätten, wären alle Tiere rechtzeitig in Sicherheit gebracht worden, so die Tierschützer. Die Untätigkeit der Behörden in der südslowakischen Bezirksstadt sei schuld, dass schließlich Freiwillige auf eigene Faust die Rettung der Tiere am Abend begonnen hätten, als der Wasserpegel bereits gefährlich hoch gestiegen war.

19:20 Uhr

Farage geht wohl nicht wählen

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Vor wenigen Tagen kündigte die Brexit-Partei überraschend an, dass sie bei der Parlamentswahl am 12. Dezember nicht in den von Tories beherrschten Wahlkreisen antreten will – um den Konservativen nicht im Weg zu stehen. Er wolle verhindern, dass Brexit-Gegner die Wahl gewinnen, erklärte Partei-Chef Nigel Farage.

Und was für ein Zufall - der Parteivorsitzende selbst wohnt in einem Wahlkreis in Kent, in dem seine Partei an der Wahl nun doch nicht teilnimmt.

Nun sagt Farage, es sei unwahrscheinlich, dass er bei der Wahl einer Partei seine Stimme geben wird, berichtet "Guardian". In einem Tweet erklärte Farage später, für die Tory-Partei werde er nicht stimmen.

18:49 Uhr

Brüssel startet Strafverfahren gegen Großbritannien

Großbritannien drohen EU-Strafmaßnahmen, weil die Regierung keinen Kandidaten für die neue Europäische Kommission vorschlagen will. Die amtierende Kommission startet nun ein Vertragsverletzungsverfahren.

Der EU-Staat habe seine Pflichten nicht eingehalten, erklärte die Brüsseler Behörde. London habe nun bis 22. November Zeit - also nur eine Woche -, um die britische Position darzulegen.

Die britische Regierung hatte am Mittwoch schriftlich mitgeteilt, dass sie vor der Parlamentswahl am 12. Dezember keinen EU-Kommissar vorschlagen werde.

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18:09 Uhr

Vagina-Museum öffnet seine Tore

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Kann eine Scheidenspülung mit Cola nach dem Sex eine Schwangerschaft verhindern? Eine Antwort auf diese und viele anderen Fragen können die Besucher des weltweit ersten Vagina-Museums bekommen.  

  • Weltweit gibt es viele Mythen über die weiblichen Genitalien – die erste Ausstellung des Museums, das am Samstag in London eröffnet, will nun aufklären.
  • Das Museum im hippen Viertel Camden Market richtet sich explizit auch an Männer. "Es ist wichtig, alle gleich über die Thematik aufzuklären", sagt Direktorin Sarah Creed.
  • Ob Schwangerschaft, Körperbau, Hygiene oder sexuelle Gesundheit: Mythen hätten weitreichende Konsequenzen in der realen Welt, sagte die Gründerin des Vagina-Museums, Florence Schechter.
  • In Österreich gibt es seit 2014 ein Online-Museum zum gleichen Thema.

PS: Cola kann eine Schwangerschaft nicht verhindern.  

17:30 Uhr

Schüsse an Schule nahe Los Angeles

An einer Schule in der Stadt Santa Clarita im US-Bundesstaat Kalifornien sind Schüsse gefallen. Mindestens sieben Menschen sind dabei verletzt worden. Der Täter ist auf der Flucht.

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17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

17:04 Uhr

Militärhunde töten Soldaten in Kaserne

In einer Kaserne in Wiener Neustadt haben Militärhunde einen 31 Jahre alten Hundeführer getötet.

Der Unteroffizier sei am Mittwoch gegen 16 Uhr zum Zwinger gegangen, um die Hunde zu versorgen, teilte das Verteidigungsministerium in Wien mit. Rund acht Stunden später fielen einem diensthabenden Offizier zwei freilaufende Belgische Schäferhunde auf dem Kasernengelände auf. Ein Hundeführer, der die beiden Tiere wieder einsperren wollte, fand dann den toten Kollegen. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf.

16:31 Uhr

"Arbeit macht frei"-Schild über Kneipe - ein "Scherz"

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Man muss schon einen ganz speziellen Sinn für Humor haben, um so etwas lustig zu finden. Eine Kneipe im finnischen Dorf Lappila hat ein Schild mit der Aufschrift "Arbeit macht frei" über seinen Eingang gehängt.

"Arbeit macht frei" sei ein falscher und zynischer Ausdruck gewesen, mit dem die SS Häftlinge im ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz getäuscht habe, erklärte daraufhin die Auschwitz-Gedenkstätte auf Twitter. "Diese Worte sind zu einem der Zeichen von menschlichem Hass geworden. Es ist schmerzhaft, das Symbol auf diese Weise missbraucht zu sehen."

Der Inhaber der Bar sagte dem lokalen Medium "Seutu4" dazu, es handele sich bloß um einen Scherz. Er sei weder ein alter Nazi noch ein Neonazi. In der Bar hingen auch viele andere militärhistorische Gegenstände und Bilder.

15:36 Uhr

Abgeschobene Salafisten-Familie fliegt nach Berlin

Die Türkei hat mit der Abschiebung der mutmaßlichen deutschen Islamisten angefangen. Ein exklusives RTL-Video zeigt, wie die siebenköpfige Familie B. aus dem salafistischen Milieu im niedersächsischen Hildesheim in ein Flugzeug in Istanbul einsteigt. In wenigen Stunden sollen sie in Berlin ankommen.  

Die Familie B. stammt ursprünglich aus dem Irak. Nach Erkenntnissen deutscher Behörden besitzen alle Familienmitglieder bis auf den Vater die deutsche Staatsbürgerschaft. Haftbefehle wegen islamistischer Umtriebe liegen gegen die Familienmitglieder nicht vor. Allerdings droht dem Vater womöglich wegen anderer krimineller Machenschaften Strafverfolgung.

Vor wenigen Tagen hatte die Türkei die Abschiebung mehrerer deutscher mutmaßlicher Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat angekündigt.

15:07 Uhr

Unglück mit 50 Toten: Pilot hatte keine gültigen Papiere

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Ein Pilot "ohne Grundkenntnisse und Erfahrungen" riss vor sechs Jahren im russischen Kasan 50 Menschen in den Tod.

(Foto: imago/ITAR-TASS)

Ein Versäumnis der russischen Behörden hat fatale Folgen. Bei einem Flugzeugunglück in Kasan im November 2013 sterben 50 Menschen. Jetzt, sechs Jahre später, steht fest: Der Pilot hatte keine gültigen Papiere.

  • Er habe falsche Angaben gemacht, um eine Flugerlaubnis zu bekommen, teilte das Ermittlungskomitee in Moskau mit. Die Behörden hatten es demnach 2009 versäumt, die Angaben des Pilotenausweises zu überprüfen. So sei es möglich gewesen, dass der Mann "ohne Grundkenntnisse und Erfahrungen" ein Flugzeug gesteuert habe.
  • Die Boeing 737-500 war im November 2013 beim Anflug auf den Flughafen der russischen Stadt Kasan hart auf der Landebahn aufgeschlagen. Die Maschine ging in Flammen auf. Es gab keine Überlebenden.
  • Die Ermittler machten Piloten-Fehler für das Unglück verantwortlich. Es seien zudem die für Notfälle vorgesehenen Vorschriften nicht beachtet worden, hieß es in dem Bericht.
14:30 Uhr

Schichtwechsel

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser, mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich versorge Sie bis zum späten Abend mit den neusten Nachrichten aus der ganzen Welt. Meine Kollegin Franziska Türk genießt schon ihren Feierabend. Ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!

13:59 Uhr

Betrunkener E-Scooter-Fahrer rammt Streifenwagen

Betrunken E-Scooter fahren: blöde Idee. Versuchen, damit vor der Polizei zu flüchten: noch blödere Idee. Dabei dann auch noch einen Streifenwagen rammen: richtig blöde Idee. Ein 20-Jähriger in Hannover hat genau das trotzdem gemacht. Er fiel in der Nacht einer Polizeistreife auf, weil er über eine rote Ampel fuhr. Als die Beamten ihn kontrollieren wollten, drückte er aufs Gas und flüchtete.

Schließlich stellten die Polizisten ihre Fahrzeuge quer auf dem Geh- und Radweg ab, um ihn zu stoppen. Nach Angaben der Polizei war er "trotz ausreichenden Abstands" zu den Autos nicht mehr in der Lage, zu bremsen und knallte gegen die Seitentür eines Streifenwagens. Jetzt ist der 20-Jährige seinen Führerschein los und muss sich einem Verfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung stellen.

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13:38 Uhr

Ältestes Nashorn der Welt ist tot

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Mit 55 Jahren galt sie als das weltweit älteste Nashorn, nun ist Sana in einem Zoo in Frankreich gestorben: Das Breitmaulnashorn-Weibchen stellte den "Weltrekord der Langlebigkeit" ein, teilte der westfranzösische Tierpark Planète Sauvage mit. Wild lebende Tiere sterben in der Regel deutlich früher.

Sana war 1964 im Umfolozi-Nationalpark in Südafrika geboren worden und kam sieben Jahre später nach Europa. Zunächst lebte sie in deutschen Zoos, bevor sie 1993 in den französischen Tierpark nahe der Atlantikküste kam. "Sana hatte immer einen sehr starken Charakter", erklärte der Tierpark. Die Tierpfleger seien "sehr betroffen" vom Tod des Nashorns. Weil sich Sana zuletzt nicht mehr im Schlamm wälzen konnte, bereiteten die Pfleger ihr regelmäßig Packungen aus grüner Tonerde, um ihre Haut feucht zu halten und Infektionen zu vermeiden.

13:32 Uhr
Breaking News

Bundestag beschließt Masern-Impfpflicht

Zur stärkeren Eindämmung von Masern-Erkrankungen in Deutschland kommt im neuen Jahr eine Impfpflicht in Kindergärten und Schulen. Der Bundestag beschloss ein Gesetz von Gesundheitsminister Jens Spahn, das zum 1. März 2020 in Kraft treten soll.

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13:03 Uhr

Rätsel um Leiche in 1000 Jahre altem Mainzer Sarkophag gelöst

Bei der Sanierung der Mainzer Johanniskirche wird vor einiger Zeit ein rund 1000 Jahre alter Sarkophag entdeckt, in dem sich Reste von Textilien und die Goldbordüre einer Mitra, des traditionellen Bischofhuts, befinden. Doch wer wurde in der Grabkammer bestattet? Ein internationales Forscherteam übernimmt die Untersuchungen und löst nach fünf Monaten nun das Rätsel: Bei dem Bestatteten dürfte es sich um Bischof Erkanbald aus dem elften Jahrhundert handeln. "Wir gehen davon aus, dass er es ist", sagte Dekan Andreas Klodt bei der Vorstellung der Forschungsergebnisse. Erkanbald war von 1011 bis zu seinem Tod im Jahr 1021 Mainzer Erzbischof.

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Von der Öffnung des Sarkophags hatte man sich Erkenntnisse zur Funktion der Kirche im 1. Jahrtausend erhofft.

(Foto: dpa)

 

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12:28 Uhr

China nutzt Pornhub für Anti-Hongkong-Propaganda

Regierungstreue Chinesen und staatliche Medien haben in der Vergangenheit immer wieder versucht, im Ausland Stimmung gegen die Proteste in Hongkong zu machen - zum Beispiel, indem sie die Protestler als gewalttätige Separatisten darstellten, anstatt auf ihre Forderungen nach Demokratie einzugehen. Diese Desinformationskampagne ließen Twitter, Facebook und Youtube aber nicht durchgehen und sperrten viele Konten.

Patriotische Chinesen greifen deshalb auf andere Kanäle zurück, um ihre Sicht der Dinge zu verbreiten. Wie die Nachrichtenseite "Quartz" berichtet, verbreiten sie die Nachrichten auf Pornhub, der weltweit größten Porno-Website. Weil Pornoseiten in China wegen "spiritueller Verschmutzung" eigentlich gesperrt sind, müssen sie allerdings auf ein privates virtuelles Netzwerk zugreifen, um die Firewall zu überspringen. Übrigens: Auch die Gegenseite nutzte bereits Pornoseiten für politische Zwecke. Im Juni rief eine Website aus Hongkong seine Nutzer auf, an den Protesten teilzunehmen.

12:00 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:48 Uhr

USA richten verurteilten Mörder hin - trotz Zweifeln an Schuld

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Vor seiner Hinrichtung in einem Gefängnis südlich von Atlanta bekam Cromatie sein "letztes Mahl", bestehend aus Mac and Cheese, Steak, Reis mit Soße und einem Erdbeer-Milkshake.

(Foto: picture alliance/dpa)

Trotz Zweifeln an seiner Schuld ist im US-Bundesstaat Georgia ein verurteilter Mörder hingerichtet worden. Dem 52-jährigen Ray Cromatie wurde am späten Mittwochabend (Ortszeit) in einem Gefängnis südlich von Atlanta eine tödliche Injektion verabreicht. Weniger als eine Stunde zuvor hatte der Oberste Gerichtshof der USA Rechtsmittel gegen die Hinrichtung zurückgewiesen.

Cromatie soll 1994 mit einem Komplizen in einem kleinen Lebensmittelgeschäft zwei Kästen Bier geraubt und dabei einen Angestellten erschossen haben. Den Überfall gab der heute 52-Jährige zwar zu, beteuerte aber stets, den Angestellten nicht erschossen zu haben. Neue DNA-Tests sollten seine Unschuld beweisen - selbst die Tochter des Opfers unterstützte Cromaties Antrag darauf. Verschiedene Gerichte lehnten den Antrag auf neue Tests jedoch ab.

10:59 Uhr

665 Menschen in österreichischem Krankenhaus eingeschneit

Während der Himmel über Berlin derzeit strahlend blau ist, fallen in der Steiermark dicke Flocken vom Himmel. Im Bezirk Murau ist das Landeskrankenhaus Stolzalpe laut ORF wegen des vielen Neuschnees von der Außenwelt abgeschnitten. Mehr als 50 Bäume sind auf die Zufahrtsstraße gefallen, weitere 50 bis 70 drohen noch umzuknicken.

Schon seit Mittwochvormittag sitzen deshalb 665 Menschen in dem Krankenhaus fest - 250 vom Personal, 180 Teilnehmer einer Fortbildung, zahlreiche stationäre Patienten, 86 ambulante Patienten samt Begleitpersonen und mehrere Kinder des örtlichen Kindergartens. Doch es besteht Grund zur Hoffnung: "Wir rechnen damit, dass wir hoffentlich bis Mittag ein kurzes Zeitfenster öffnen können, wo die wichtigsten Fahrten durchgeführt werden, und wir hoffen, im Laufe des Tages die Straße schlussendlich wieder freigeben zu können", hießt es von der Bezirkshauptmannschaft Murau gegenüber dem ORF.

 

10:41 Uhr
Breaking News

Solidaritätszuschlag für 90 Prozent der Steuerzahler abgeschafft

Die meisten Bundesbürger müssen ab 2021 keinen Solidaritätszuschlag mehr zahlen. Die Abgabe wird für rund 90 Prozent der Stuerzahler abgeschafft. Das hat der Bundestag beschlossen. Nur die Reichsten sollen die Abgabe weiterhin entrichten.

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10:09 Uhr

Wildschweine zerschlagen italienischen Drogenring

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Ob die Wildschweine nach ihrem Fund etwas von der Dealerware kosteten, ist nicht bekannt.

(Foto: picture alliance/dpa)

In den ländlichen Gebieten Italiens breiten sich Wildschweine immer stärker aus. Das ärgert nicht nur Bauern, sondern auch Drogendealer. Denn die Tiere haben offenbar sogar dafür gesorgt, dass ein Drogenring zerschlagen wurde.

Die neugierigen Schweine buddelten lokalen Medien zufolge im Wald in der Nähe von Montepulciano ein im Boden verscharrtes Kokainpaket im Wert von 20.000 Euro aus - und zerstreuten den Inhalt auf dem Waldboden. Mit dieser Aktion sorgten die Wildschweine indirekt sogar dafür, dass die Dealer, die das Kokain im Wald versteckt hatten, überführt werden konnten. Denn diese beklagten die Vernichtung der teuren Ware durch die Schweine just in dem Moment, in dem die Polizei sie heimlich abhörte.

09:49 Uhr

Hartz-IV-Sanktionen auch gegen unter 25-Jährige ausgesetzt

Nach dem Hartz-IV-Urteil des Bundesverfassungsgerichts hat die Bundesagentur für Arbeit Sanktionen auch gegen Betroffene unter 25 Jahren ausgesetzt. "Wir verschicken derzeit keine Sanktionsbescheide", sagte Arbeitsagentur-Chef Detlef Scheele den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Den Jobcentern sei mitgeteilt worden, dass die vom Gericht angemahnte Änderung der Sanktionspraxis auch für junge Arbeitslose gelte.

Das Bundesverfassungsgericht hatte mit seinem Urteil Anfang November die bisherige Sanktionspraxis im Umgang mit Hartz-IV-Beziehern stark eingeschränkt. Demnach dürfen bei Pflichtverletzungen die Leistungen höchstens um 30 Prozent gekürzt werden - bislang mögliche Kürzungen von 60 Prozent oder sogar der komplette Wegfall der Leistungen sind demnach mit dem Grundgesetz unvereinbar. Das Urteil bezog sich jedoch nur auf Hartz-IV-Empfänger über 25 Jahren.

08:58 Uhr

Deutschlands zweithöchste Brücke ist fertig

Nach rund acht Jahren Bauzeit ist es so weit: Die riesige Hochmoselbrücke bei Zeltingen-Rachtig ist fertig. "Es fehlt nur noch ein Teil der weißen Fahrbahn-Markierung", sagte der Bauaufseher beim Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz, Christoph Schinhofen. 1,7 Kilometer lang und bis zu 160 Meter hoch spannt sich das Mega-Bauwerk im Kreis Bernkastel-Wittlich über das Moseltal. Mit den letzten weißen Strichen geht das aktuell größte Brückenbauprojekt in Europa zu Ende. In einer Woche werden die Autos darüberrollen: Die Verkehrsfreigabe ist nach einer "Jungfernfahrt" eines Politiker-Konvois für den 21. November geplant. Zuvor wird am Samstag bei einem Bürgerfest auf der Brücke das Ende der Bauarbeiten gefeiert. Die Brücke ist Teil einer insgesamt 25 Kilometer langen neuen Strecke zwischen Eifel und Hunsrück. An der Brücke wird seit 2011 gebaut, seit Sommer 2014 sind Stahlträger für den Überbau über die Pfeiler geschoben worden.

Und weil Sie sich jetzt sicherlich auch fragen, welches die höchste Brücke Deutschlands ist - es ist die 185 Meter hohe Kochertalbrücke in Baden-Württemberg.

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Kritiker finden, dass die Brücke das Landschaftsbild zerstört. Zudem sorgte die Kostensteigerung für Schlagzeilen.

(Foto: picture alliance/dpa)

 

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08:38 Uhr
Breaking News

London will vor Wahl keinen EU-Kommissar nominieren

Großbritannien will nach Angaben aus Brüssel keinen EU-Kommissar vor der Parlamentswahl am 12. Dezember nominieren. Dies habe London der EU mitgeteilt, sagte ein EU-Sprecher in Brüssel. Die künftige EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat die britische Regierung bereits zwei Mal aufgefordert, einen Kandidaten zu benennen.

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08:11 Uhr

Polizei macht Rekord-Kokainfund in Bananenkisten

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Bananenkisten scheinen bei Schmugglern beliebt zu sein: Hier ein Kokainfund im Hamburger Hafen im August.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die italienische Polizei hat Kokain in Rekordmengen beschlagnahmt. Fast 1200 Kilo mit einem Marktwert von mehr als 250 Millionen Euro seien im Hafen Gioia Tauro in Kalabrien in Bananenkisten entdeckt worden, teilte die Polizei mit. Die Fracht kam aus Südamerika und sollte von Italien aus nach Deutschland geschickt werden. "Es handelt sich um eine der größte Drogenbeschlagnahmungen, die jemals auf nationalem Gebiet gemacht wurden", hieß es in der Mitteilung. Der Containerhafen in Gioia Tauro ist einer der weltweiten Hauptumschlagplätze von Kokain. Verwickelt in den Drogenhandel ist die kalabrische Mafia 'Ndrangheta.

08:05 Uhr
Breaking News

Deutsche Wirtschaft wächst um 0,1 Prozent

Die Leistung der deutschen Wirtschaft ist im Sommer überraschend leicht gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt erhöhte sich im dritten Quartal zum Vorquartal um 0,1 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit.

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07:46 Uhr

Klimawandel schädigt Gesundheit von Kindern bereits "tiefgreifend"

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Weil die Lunge von Kindern noch nicht vollständig entwickelt ist, beeinträchtigt sie die Luftverschmutzung besonders.

(Foto: picture alliance/dpa)

Dass der Klimawandel unser Leben in der Zukunft enorm beeinflussen wird, dürfte unumstritten sein. Doch die Wissenschaftler des internationalen Klimaforschungsprojekts "The Lancet Countdown" warnen: Schon heute beeinträchtigt der Klimawandel die Gesundheit vieler Menschen "tiefgreifend" - insbesondere die von Kindern. Falls nichts gegen den Klimawandel unternommen wird, wird ein Kind, das heute geboren wird, im Verlauf seines Lebens eine Erderwärmung um vier Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter ertragen müssen, heißt es in der Studie. Ihr Körper reagiere empfindlicher auf Krankheiten und Schadstoffe, mit den gesundheitlichen Schäden müssten sie dann ein Leben lang kämpfen.

Die Experten warnen unter anderem vor Mangelernährung aufgrund massiver Ernteausfälle. Zudem erhöht sich durch den Klimawandel das Risiko von Infektionskrankheiten wie Dengue-Fieber und Malaria. Darüber hinaus wird demnach die Gesundheit von Kindern durch die zunehmende Luftverschmutzung in den Städten bedroht, da sich ihre Lunge noch entwickelt.

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07:19 Uhr

Griechenland soll 58.000 Migranten illegal abgeschoben haben

Die türkische Regierung beschuldigt Griechenland, Zehntausende Migranten illegal in die Türkei abgeschoben zu haben. Laut Dokumenten des türkischen Innenministeriums soll Griechenland in den zwölf Monaten vor dem 1. November 2019 insgesamt 58.283 Menschen in die Türkei zurückgebracht haben, ohne ihnen ein Asylverfahren zu gewähren, berichtete der "Spiegel". Die meisten registrierten Fälle betrafen demnach pakistanische Staatsangehörige (16.435), gefolgt von Afghanen, Somaliern, Bangladeschern und Algeriern. Dazu kommen mehr als 4500 Syrer.

Das türkische Material umfasst laut "Spiegel" Fallberichte, Interviewprotokolle und Fotos, die angeblich Migranten zeigen sollen, die von griechischen Behörden misshandelt wurden. Griechenland bestreitet die Vorwürfe. Menschenrechtler werfen Griechenland jedoch seit Jahren illegale Rückführungen an der Landgrenze zur Türkei vor.

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Migranten in einem Flüchtlingslager auf der griechischen Insel Lesbos.

(Foto: picture alliance/dpa)

06:59 Uhr

Der Tag, an dem Deutschland die erste 30er-Zone bekam

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Wussten Sie, dass … eine Stadt vor den Toren Hamburgs heute vor 36 Jahren für ein Novum in der Verkehrspolitik gesorgt hat? Am 14. November 1983 richtet Buxtehude die erste Tempo-30-Zone Deutschlands ein. Längst hat das Testprojekt den bundesweiten Durchbruch geschafft, ist aber nach wie vor umstritten.

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Die erste Tempo-30-Zone entstand in Buxtehude - andere Städte und Gemeinden, wie hier in Berlin, haben längst nachgezogen.

Neugierig geworden? Dann lesen Sie hier mehr dazu.

Das passierte außerdem am 14. November:

  • Vor 9 Jahren fährt der deutsche Formel-1-Pilot Sebastian Vettel beim Großen Preis von Abu Dhabi zum Sieg und gewinnt in seinem Red-Bull-Renault zum ersten Mal die WM. Mit 23 Jahren ist er bis heute der jüngste Weltmeister der Formel-1-Historie.
  • Vor 118 Jahren entdeckt der Österreicher Karl Landsteiner das AB0-System der Blutgruppen. 1930 erhält er dafür den Medizin-Nobelpreis.
  • Vor 500 Jahren nehmen die Spanier unter Hernán Cortés den Aztekenkönig Moctezuma II. fest und leiten so den Untergang der antiken mexikanischen Kultur ein.

Wir gratulieren …

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    Silberjunge aus dem schwäbischen Filstal: Biathlet Simon Schempp.

    (Foto: imago/GEPA pictures)

    Simon Schempp, schwäbischer Top-Biathlet mit zwei olympischen Silbermedaillen (Sotschi 2014, Pyeongchang 2018), zum 31. Geburtstag.
  • Prinz Charles, royaler Öko-Aktivist und ewiger Thronfolger im britischen Königshaus, zum 71. Geburtstag.
  • Rolf Schimpf, der "Alte" im Ruhestand, zum 95. Geburtstag.
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Redakteur Christoph Rieke wirft in "Riekes Rückspiegel" täglich einen Blick in die Vergangenheit.

06:47 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

mein Kollege hat sich um 5.45 Uhr mit einem völlig unironischen "Arbeiten, wie schön!" auf den Platz neben mir fallen lassen. Dem stimme ich natürlich vollumfänglich zu. Mit welcher Motivation Sie heute in den Tag starten, kann ich leider nicht beeinflussen - aber ich kann dafür sorgen, dass Sie gut informiert sind. Das wird heute wichtig:

  • Der Bundestag entscheidet unter anderem darüber, ob der Solidaritätszuschlag abgeschafft und ein Masernschutzgesetz verabschiedet werden soll.
  • Die Türkei will eine siebenköpfige Familie nach Deutschland abschieben, die dem salafistischen Milieu in Hildesheim zugerechnet wird.
  • Welche gesundheitlichen Auswirkungen hat der Klimawandel schon heute für uns? Aufschluss darüber gibt der globale Jahresbericht "The Lancet Countdown", der heute vorgestellt wird.
  • Außenminister und andere Top-Diplomaten aus knapp 80 Staaten wollen sich in Washington über den weiteren Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat beraten.
  • Der Schuldneratlas informiert über den Anteil der überschuldeten Personen in den einzelnen Bundesländern.
  • Das Statistische Bundesamt veröffentlicht Daten zum Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal.
  • Bei der sogenannten Bereinigungssitzung legt der Haushaltsausschuss letzte Hand an den Etat für 2020 an. Der Haushalt soll dann Ende November im Bundestag beschlossen werden.
  • Und in Nürnberg beginnt der Prozess gegen zwei Jugendliche. Sie sollen im Januar nach einem Discobesuch im Streit an einem S-Bahnhof drei andere Jugendliche auf die Schienen gestoßen haben. Zwei von ihnen wurden von einem einfahrenden Zug getötet.

Damit starten wir in den Donnerstag. Bei Fragen oder Anregungen erreichen Sie mich unter franziska.tuerk@nama.de. Haben Sie einen guten Start in den Tag!

06:33 Uhr

Sonniger Herbsttag steht an

Björn Alexander

Björn Alexander

Das teils extreme Wetter der letzten Tage, das besonders Norditalien und den Alpenraum heftig getroffen hat, nimmt heute erst einmal eine Auszeit. Leichter Zwischenhocheinfluss sorgt jetzt nämlich für eine Wetterberuhigung, bevor es wieder turbulenter wird. Die erneute Verschärfung der Unwetterlage merken Sie allerdings schon bald wieder im Alpenraum. Hier kommt Föhnsturm auf und gleichzeitig nimmt von Westen und von Süden her der Tiefdruckeinfluss zu. Damit bildet sich ein weiteres Tief überm Golf von Genua und es staut sich erneut die feuchte Luft an den Südalpen. Diese bringt dort abermals bis zu über 100 Liter Regen pro Quadratmeter. Dabei steigt die Schneefallgrenze deutlich auf über 1500 Meter an, so dass in den tieferen Lagen Erdrutsche und Überschwemmungen drohen. Gleichzeitig verschärft sich im Hochgebirge die Lawinengefahr weiter.

Heute können wir uns aber auch hierzulande erst einmal über die Wetterberuhigung freuen. Nach Auflösung von Nebel- und Hochnebelfeldern wird es nämlich verbreitet freundlich, teils auch sonnig. Einzig im Südwesten und Westen sind die Wolken zahlreicher und westlich des Rheins kann es etwas tröpfeln. Die Temperaturen: morgens über dem Schnee im Süden und Südosten ziemlich winterlich bei zum Teil mäßigen Frost mit um die minus 5 bis minus 8 Grad. Ansonsten liegen die Frühwerte oft bei minus 2 bis plus 5 Grad mit recht verbreitetem Bodenfrost. Stellenweise müssen Sie auch mit Glätte rechnen. Tagsüber bringen es die Höchstwerte auf 4 bis 9 Grad, bei Dauernebel kaum über 0 Grad. Hierbei weht ein teilweise lebhafter Ostwind und in den Alpen bläst der Föhnsturm.

Die weiteren Aussichten: morgen im Süden und im Norden nass und mitunter stürmisch. Ansonsten ist es trocken und zeitweise aufgelockert bei 3 bis 13 Grad. Am Samstag zeigt sich der Süden abseits vom Nebel mal wieder schöner, während der Norden grauer und mit Regen ins Wochenende startet - bei 4 bis 10 Grad. Am Sonntag dürfte der Norden dafür freundlicher und trocken bleiben. Im Süden sieht es derweil wolkiger aus. Dazu erwarten uns 2 bis 12 Grad. Ihr Björn Alexander

06:15 Uhr

35.000 US-Tote im Jahr durch antibiotikaresistente Keime

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Die weltweit ansteigende Antibiotikaresistenz droht 100 Jahre medizinischen Fortschritt kaputt zu machen, warnte die WHO unlängst.

(Foto: picture alliance/dpa)

Wir beginnen mit einer wenig erbaulichen Nachricht: In den USA sterben jährlich etwa 35.000 Menschen durch antibiotikaresistente Keime. Insgesamt gebe es 2,8 Millionen Infektionen durch Erreger, die selbst mit modernen Antibiotika nicht abgetötet werden können, teilte die US-Gesundheitsbehörde CDC mit. Allein das gefährlichste Darmbakterium "Clostridioides difficile" ist demnach für 12.800 Todesopfer verantwortlich. 

"Einige Wundermittel sorgen nicht mehr länger für Wunder", heißt es in dem Bericht. Während die Zahl der Todesfälle in Krankenhäusern - ein Hort für resistente Erreger - zurückgegangen sei, hätten die Fälle außerhalb von Kliniken zugenommen.

Mehr dazu lesen Sie hier.
05:56 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht