Donnerstag, 15. August 2019Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
22:34 Uhr

Das war Donnerstag, der 15. August 2019

Härtere Strafen für die Blockade von Rettungsgassen, besserer Schutz von Radfahrern und mehr Privilegien für Fahrgemeinschaften: Verkehrsminister Andreas Scheuer will mit einer Änderung der Straßenverkehrsordnung die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen und gleichzeitig klimafreundlichere Mobilität fördern. In Kraft treten sollen die Änderungen noch in diesem Jahr. Was sich ändern soll, erfahren Sie hier.

Greta Thunberg hat die erste Nacht auf dem Atlantik gut überstanden. Doch die schwedische Klimaaktivistin bekommt Gegenwind von Kritikern. Denn ihr Segeltörn verursacht offenbar viel mehr CO2 als ein Flugticket nach New York.

Die Furcht vor einer weltweiten Rezession hat die Börsen fest im Griff. Die Aussichten für die Weltwirtschaft verdüstern sich - und US-Präsident Trump trägt daran jede Menge Mitschuld.

Ab Mitte September soll das Bezahlen beim Einkaufen im Internet sicherer werden. Aber auch aufwendiger. Wie Sie künftig Ihre Einkäufe bezahlen, lesen Sie hier.

Ich verabschiede mich in den Feierabend und wünsche Ihnen eine gute Nacht!

21:58 Uhr

Von der Leyen mit "Wind of Change" verabschiedet

Die Bundeswehr hat Ursula von der Leyen mit einem Großen Zapfenstreich aus dem Amt der Verteidigungsministerin verabschiedet.

  • Das höchste militärische Zeremoniell der deutschen Streitkräfte findet gerade im Bendlerblock in Berlin. Es folgt einer festgelegten Abfolge musikalischer Elemente und militärischer Zeremonie mit Fackelträgern.
  • Das Verteidigungsministerium hat inzwischen CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer übernommen. Von der Leyen wechselt nach Brüssel.
  • Die künftige EU-Kommissionspräsidentin wünschte sich vom Stabsmusikkorps der Bundeswehr "Wind of Change" von den Scorpions. Außerdem steht auf dem Programm die von Mozart vertonte mittelalterliche Hymne "Ave Verum" und die Europahymne "Ode an die Freude" aus der neunten Sinfonie Ludwig van Beethovens.
21:35 Uhr

Dieb beklaut stillende Mutter

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Während sie ihr Baby stillte, wurde eine junge Mutter bestohlen.

(Foto: picture alliance / Paul Zinken/d)

Dreister geht’s nicht: In Paderborn ist eine Mutter beim Stillen ihres Babys beklaut worden. Die 26-Jährige war mit dem Säugling und ihrer dreijährigen Tochter einkaufen und hatte sich zum Stillen in einem Geschäft auf eine Bank gesetzt.

Unbemerkt griff ein Dieb in ihre Einkaufstasche, entwendete das Portemonnaie und floh. Zwei Mädchen, die den Täter bei dem Vorfall beobachtet hatten, machten die Mutter auf den Diebstahl aufmerksam.

Die Polizei sucht nun nach dem Taschendieb. Täterbeschreibung und Rufnummer für Zeugen finden Sie hier.

21:14 Uhr

Flugzeug in Frankfurt nach Bombendrohung durchsucht

Offenbar ein schlechter Witz hat am Frankfurter Flughafen Ermittlungen von Landes- und Bundespolizei ausgelöst.

  • Unbekannte haben auf den Spiegel der aus Portland kommenden Maschine das Wort "bomb" geschrieben.
  • Die mehr als 200 Passagiere wurden daher nach der Landung überprüft und das Flugzeug durchsucht. Eine Bombe wurde dabei nicht gefunden. Wer "bomb" auf den Spiegel geschrieben hatte, bleibt weiterhin unlar.
  • Die Polizei ermittelt wegen Androhung einer Straftat in einem Verkehrsflugzeug.
20:33 Uhr

Lkw-Fahrer stoppt Geisterfahrer

Ein entschlossener Lastwagenfahrer hat auf der Autobahn 650 bei Ludwigshafen einen Geisterfahrer gestoppt und so möglicherweise einen schlimmen Unfall verhindert.  

  • Wie die Autobahnpolizei berichtete, hatten mehrere Verkehrsteilnehmer einen Falschfahrer gemeldet.
  • Der Lastwagenfahrer zögerte nicht und stoppte den 83 Jahre alten Mann, indem er sein eigenes Fahrzeug querstellte.
  • Als die Streife der Autobahnpolizei eintraf, versuchte der Geisterfahrer gerade zu wenden und sich davon zu machen.
  • Sein Führerschein wurde beschlagnahmt, ihm droht nun eine Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs. Verletzt wurde durch die Irrfahrt niemand.
20:14 Uhr

Maduro will wieder mit Opposition sprechen

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Vergangene Woche ließ Maduro die Gespräche mit der Opposition platzen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Seit Anfang des Jahres liefern sich die Regierung und die Opposition in Venezuela einen erbitterten Machtkampf. Jetzt sind die beiden Seiten offenbar bereit, den Dialog wieder aufzunehmen.  

  • In der vergangenen Woche hatte Präsident Nicolás Maduro geplante Verhandlungen mit der Opposition um den selbst ernannten Interimspräsidenten Juan Guaidó zunächst platzen lassen. Außenminister Jorge Arreaza sagte nun allerdings: "Präsident Maduro hat nur eine Pause eingelegt. Wir haben den Dialog mit der venezolanischen Opposition nicht aufgekündigt." Natürlich werde es Kontakte geben - "und sicherlich können wir den Dialog mit einem überarbeiteten Verfahren wieder aufnehmen", betonte Arreaza.
  • Die jüngsten Gespräche zwischen den verfeindeten Lagern waren von der norwegischen Regierung vermittelt worden.
  • Oppositionsführer Guaidó bestätigte: "Vertreter des Königreichs Norwegen sind hier vor Ort." Er sagte weiter: "Wir sollten uns an jedem Prozess beteiligen, der uns einer echten Lösung des Konflikts näher bringt."
15:36 Uhr

Marilyn Monroes Filmroben werden versteigert

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Dieses Abendkleid trug die Filmdiva in der Komödie "Blondinen bevorzugt".

(Foto: dpa)

Im kalifornischen Beverly Hills kommen demnächst zahlreiche berühmte Filmkostüme von Hollywood-Ikone Marilyn Monroe unter den Hammer. Laut dem Auktionshaus Julien's Auctions ist darunter ein bodenlanges, mit Strass besetztes rotes Abendkleid, das Monroe 1953 in der Komödie "Blondinen bevorzugt" trug. Bis zu 80.000 Dollar soll die edle Robe einbringen.

Ebenfalls käuflich zu erwerben sind ein gelbes Seiden-Outfit aus dem Western "Fluss ohne Wiederkehr" von 1954 und ein gewagter Dreiteiler samt Bikini-Top aus dem Musical "Rhythmus im Blut".

19:22 Uhr

Deutsche Weltkriegsbombe im Kreml entdeckt

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Der Kreml zählt zum Unesco-Weltkulturerbe.

(Foto: picture alliance / Christian Cha)

Im Moskauer Kreml haben Bauarbeiter eine nicht explodierte Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt.

  • Der Blindgänger wurde bereits beseitigt, sagte der Kreml-Kommandant Sergej Chlebnikow der Nachrichtenagentur Ria Nowosti.
  • Das Moskauer Wahrzeichen war im Zweiten Weltkrieg wiederholt Ziel von Luftangriffen der deutschen Wehrmacht.
  • Ein Sprecher von Präsident Wladimir Putin teilte mit, dass die Arbeit des Staatschefs durch den Bombenfund nicht beeinträchtigt worden sei.
18:58 Uhr

Altmaier legt Konzept zur kompletten Soli-Abschaffung vor

Wirtschaftsminister Peter Altmaier hat ein Konzept zur kompletten Abschaffung des Solidaritätszuschlags vorgelegt. Alle Steuerzahler, auch erfolgreiche Unternehmer und Freiberufler, sollen demzufolge vollständig entlastet werden. 90 Prozent im Jahr 2021, 97 Prozent im Jahr 2024 und 100 Prozent im Jahr 2026, heißt es laut "Handelsblatt" in einem Papier des Wirtschaftsministeriums.

Kurz vor dem Koalitionsausschuss am Sonntag gehe Altmaier damit auf Konfrontation zu Bundesfinanzminister Olaf Scholz, der sich auf keinen Fahrplan für die komplette Abschaffung des Soli festlegen wolle. Das halte man im Wirtschaftsministerium für verfassungsrechtlich problematisch.

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18:26 Uhr

Einbrecher will bei Berliner Polizeipräsidentin einsteigen

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Berlins Polizeipräsidentin Slowik steht nun unter Polizeischutz.

(Foto: picture alliance/dpa)

Was für eine Frechheit! Oder eher Dummheit? In der Nacht zu Mittwoch versuchte ein Einbrecher, in ein Haus in Berlin zu gelangen. Was er offenbar nicht wusste - in dem Haus wohnt Berlins Polizeipräsidentin Barbara Slowik. Und sie hat sehr aufmerksame Nachbarn.

  • Die Nachbarn sahen nämlich, wie der Täter sich bemühte, eine Tür aufzubrechen und alarmierten die Polizei. Als ein Streifenwagen ankam, war der Einbrecher weg. Slowik war zu der Zeit zuhause.
  • Es gebe keine Anhaltspunkte, dass der Täter gezielt diese Adresse herausgesucht habe oder gewusst habe, vor welcher Tür er gerade stand, teilt ein Sprecher mit. Der Einbrecher sei nicht besonders professionell vorgegangen. Schaden sei kaum entstanden.
  • In der nächsten Zeit steht die Polizeipräsidentin zu Hause unter Polizeischutz. Das sei eine reine Vorsichtsmaßnahme, so der Sprecher.
17:59 Uhr

Pakistan spricht von mehreren Toten in Kaschmir

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Insgesamt acht Soldaten und zwei Zivilisten sollen heute in Kaschmir getötet worden sein.

(Foto: picture alliance/dpa)

In der Konfliktregion Kaschmir sind nach pakistanischen Angaben mehrere Soldaten und Zivilisten getötet worden.

  • Die Armee teilte mit, es seien drei pakistanische Soldaten durch Gewehrschüsse und Artilleriebeschuss von Indien aus über die sogenannte Kontrolllinie hinweg ums Leben gekommen. Als pakistanische Soldaten das Feuer erwidert hätten, seien mindestens fünf indische Soldaten getötet worden.
  • Die indische Armee wies die Meldungen über getötete indische Soldaten zurück, wie die indische Presseagentur ANI berichtete.
  • Einem Vertreter der Polizei in Kaschmir zufolge seien bei einem anderen Vorfall im pakistanisch-kontrollierten Teil Kaschmirs zudem mindestens zwei Zivilisten durch Beschuss von indischer Seite getötet worden.

Vergangene Woche hatte die indische Regierung der von ihr kontrollierten Kaschmir-Region den Sonderstatus entzogen und damit die jüngste Eskalation zwischen den beiden Erzfeinden ausgelöst.

17:29 Uhr

EZB schließt Webseite nach Hackerangriff

Die Europäische Zentralbank hat nach einem Hackerangriff eine ihrer Webseiten bis auf weiteres geschlossen. E-Mail-Adressen und andere Kontaktdaten eines Newsletters ihrer BIRD-Webseite könnten entwendet worden sein, teilte die EZB mit. Auf der BIRD-Webseite konnten sich Banken unter anderem darüber informieren, wie sie Statistik- und Aufsichtsberichte erstellen können.

Der unautorisierte Zugriff wurde laut EZB während regulärer Wartungsarbeiten entdeckt. Die Notenbank teilte zudem mit, sie kontaktiere Personen, deren Daten betroffen sein könnten. Interne Systeme oder marktsensitive Daten seien dagegen nicht betroffen.

17:09 Uhr

Israel verbietet zwei US-Abgeordneten Einreise

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Rashida Tlaib (l.) und Ilhan Omar sind die ersten muslimischen Abgeordneten im US-Kongress.

(Foto: picture alliance/dpa)

Israel will den demokratischen US-Abgeordneten Rashida Tlaib und Ilhan Omar eine Einreise verbieten. Dies sagte die stellvertretende Außenministerin Zipi Chotoveli dem israelischen Fernsehen. "Wer uns unser Existenzrecht in der Welt abspricht, dem werden wir die Einreise nicht ermöglichen", sagte die Ministerin dem Sender Kan.

  • Tlaib und Omar gelten als Unterstützerinnen der anti-israelischen Bewegung BDS (Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen). Ihre Ankunft in Israel war bis Sonntag erwartet worden.
  • Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump auf Twitter indirekt an die israelische Regierung appelliert, die beiden Frauen nicht ins Land zu lassen: "Sie hassen Israel und alle Juden", und es gebe nichts, was die beiden von ihrer Haltung abbringen könne. "Sie sind eine Schande!"
  • Die beiden Abgeordneten sind die ersten beiden Musliminnen im US-Kongress.

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16:46 Uhr

Kleinkind durch Theaterkanone schwer verletzt

Als ein Zweijähriger im bayerischen Ort Furth im Wald nach einer Vorstellung in eine Theaterkanone blickt, kommt es plötzlich zu einer Explosion. Das Kind wird mit schweren Brandverletzungen in eine Münchener Spezialklinik geflogen. Für ihn besteht keine Lebensgefahr.

  • Die Mutter wurde leicht verletzt, der Vater erlitt einen Schock. Die Ermittler gehen von einem Unfall als Ursache aus.
  • Der Zweijährige besuchte mit seinen Eltern eine Theateraufführung für Kinder. Im Zuge des Stücks war das Abfeuern einer Schwarzpulverkanone geplant, die aus bisher ungeklärter Ursache nicht zündete. Nach der Aufführung konnten sich die Zuschauer frei auf dem Gelände bewegen.
  • Die 36-jährige Mutter sah sich mit ihrem Sohn nach der Vorführung die Kanone aus der Nähe an. Während das Kind in die Mündung blickte kam es zur Explosion, bei der der Zweijährige am Kopf- und Oberkörper schwer verletzt wurde.
16:40 Uhr
Breaking News

Gibraltar erlaubt Auslaufen von festgesetztem iranischem Tanker

Das Oberste Gericht des britischen Überseegebiets Gibraltar hat das Auslaufen des seit Anfang Juli dort festgesetzten iranischen Öltankers "Grace 1" erlaubt. Ein Antrag der US-Regierung, das Schiff dauerhaft zu beschlagnahmen, wurde damit verworfen. Großbritannien hatte die mit iranischem Erdöl beladene "Grace 1" mit der Begründung festgesetzt, dass sie im Verstoß gegen EU-Sanktionen Erdöl nach Syrien habe transportieren wollen.

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15:43 Uhr

Paar soll Rentner mit Waffeleisen und Schere getötet haben

Mit einem Waffeleisen und einer Schere sollen sie einen Rentner in seinem Haus brutal ermordet haben. Ein 21-jähriger und seine gleichaltrige Partnerin stehen seit heute vor dem Landgericht Arnsberg. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen Mord aus Habgier vor. Die beiden seien zum Haus des 67-Jährigen gekommen, um ihn auszurauben und zu töten, heißt es in der zum Prozessauftakt verlesenen Anklage.

  • Der Senior habe demnach die Tür geöffnet und sei von den beiden Angeklagten umgestoßen worden. Er habe sich in die Küche flüchten können, wo die beiden Rumänen ihm mehrfach Schläge mit einem Waffeleisen gegen den Kopf versetzt haben sollen. Dann sollen sie neun Mal mit einer Schere auf den Hals des Mannes eingestochen haben. Der Senior verblutete.
  • Ihre Beute: das Portemonnaie mit einer ungenannten Summe Bargeld sowie das Smartphone des Mannes. Sein Auto war später im mehrere Kilometer entfernten Winterberg gefunden worden.
  • Vier Wochen nach der mutmaßlichen Tat waren die beiden 21-Jährigen in Rumänien festgenommen worden.
15:14 Uhr

Messerangriff vor britischem Innenministerium in London

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Zu dem Vorfall kam es direkt vor dem Home Office in London.

(Foto: REUTERS)

Nahe des britischen Innenministeriums in London ist ein Mann niedergestochen worden. Er erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Das Ministerium mitten in der Stadt wurde abgeriegelt. Scotland Yard nahm einen Tatverdächtigen fest. Nach BBC-Informationen soll es sich nicht um einen Terroranschlag handeln.

14:53 Uhr

AKK will "ohne Links und ohne Rechts" regieren

Vor den Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen hat CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer die Parteilinie bekräftigt, wonach Bündnisse mit den Linken oder der AfD ausgeschlossen sind. "Wir konzentrieren uns darauf, dass wir Regierungsverantwortung übernehmen - und zwar ohne Links und ohne Rechts", sagte Kramp-Karrenbauer im ARD-"Mittagsmagazin".

Es gebe dazu "ganz klare Beschlussfassungen". Die CDU hatte auf ihrem Bundesparteitag im Dezember 2018 in Hamburg einen entsprechenden Abgrenzungsbeschluss gefasst, in dem sie "Koalitionen und ähnliche Formen der Zusammenarbeit sowohl mit der Linkspartei als auch mit der Alternative für Deutschland" ablehnt. "Diese Beschlussfassungen sind getroffen worden unter Einbeziehung aller Landesverbände - und das gilt", sagte Kramp-Karrenbauer.

In Sachsen und Brandenburg werden am 1. September neue Landtage gewählt.

14:16 Uhr

Giffey stellt Rücktritt in Aussicht

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Familienministerin Giffey will nicht als SPD-Chefin antreten.

(Foto: picture alliance/dpa)

SPD-Familienministerin Franziska Giffey hat nach einem Medienbericht gegenüber der Parteispitze erklärt, dass sie ihren Posten aufgeben wird, wenn die Freie Universität Berlin ihr den Doktortitel aberkennt.

Zudem wird sie nicht für das Amt einer SPD-Vorsitzenden kandidieren, zitiert die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" aus Giffeys Brief an die kommissarische SPD-Vorsitzende Malu Dreyer.

Die FU Berlin prüft die Dissertation der SPD-Politikerin seit Februar wegen eines Plagiatsverdachts.

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14:15 Uhr

Schichtwechsel

Meine Kollegin Franziska Türk verabschiedet sich in den Feierabend, ab sofort und bis zum späten Abend versorge ich Sie mit spannenden Nachrichten aus der ganzen Welt. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!

13:52 Uhr

Lügde-Opfer schildern Angst vor Angeklagten

Im Prozess um vielfachen sexuellen Missbrauch auf einem Campingplatz in Lügde haben mehrere Opfer über ihre große Angst vor den Angeklagten berichtet. In mehreren vor dem Landgericht in Detmold vorgelesenen Erklärungen äußern zwei Kinder die Sorge, dass die Männer aus dem Gefängnis ausbrechen könnten. In den Erklärungen, darunter Schilderungen von Psychologen und Opferbetreuern, ist von Albträumen, schulischen Problemen und völlig verunsicherten Persönlichkeiten die Rede.

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Die beiden Angeklagten sollen über Jahre hinweg auf einem Campingplatz in Lügde bei Detmold Kinder schwer sexuell missbraucht und dabei gefilmt haben.

(Foto: dpa)

 

13:33 Uhr

Bovenschulte ist neuer Regierungschef von Bremen

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(Foto: dpa)

Der SPD-Politiker Andreas Bovenschulte ist neuer Bremer Bürgermeister. Die Bürgerschaft der Hansestadt wählte den 54-Jährigen zum Senatspräsidenten. Damit nimmt auch die rot-grün-rote Regierungskoalition ihre Arbeit auf, die SPD, Grüne und Linke nach der Bürgerschaftswahl vom 26. Mai bildeten.

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13:16 Uhr

Strengere Regeln für Mount-Everest-Besteigung geplant

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Dieses Bild von schlangestehenden Bergsteigern am Mount Everest ging im Mai um die Welt. Manch einer starb, weil er zu lange in der Todeszone ausharren musste.

(Foto: AFP PHOTO / PROJECT POSSIBLE)

Wer den Mount Everest erklimmen möchte, muss davor wohl bald mindestens einen 6500-Meter-Gipfel bezwungen haben. Nachdem im Mai innerhalb weniger Tage elf Kletterer bei der Besteigung des 8848 Meter hohen Berges gestorben waren, will das Tourismusministerium in Nepal solche Sicherheitsmaßnahmen bald umsetzen. Ein Komitee hatte in einem 59-seitigen Bericht die Todesfälle untersucht und mehr als ein Dutzend Maßnahmen vorgestellt.

Jeder, der den Mount Everest besteigen möchte, brauchte dafür schon in der Vergangenheit eine Genehmigung von der Tourismusbehörde und musste dafür 11.000 US-Dollar bezahlen. Experten hatten jedoch kritisiert, dass Nepal bisher zu viele davon erteilte und so zu viele unerfahrene Bergsteiger den Aufstieg wagten. Das Komitee schlägt nun vor, die Gebühr auf 35.000 US-Dollar zu erhöhen. Zudem sollen künftig höchstens 150 Leute pro Tag den Berg besteigen dürfen.

12:41 Uhr

Polizist bestreitet Tathergang von tödlichem Schuss auf Kollegen

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Der Polizist ist wegen fahrlässiger Tötung angeklagt.

(Foto: dpa)

Im Prozess gegen einen Polizisten, der im vergangenen November im Polizeipräsidium Bonn aus Versehen einen Kollegen erschossen haben soll, hat der Angeklagte den von der Staatsanwaltschaft geschilderten Tatablauf bestritten. Er habe nicht auf das spätere Opfer geschossen und dabei eine ungefährliche Übungswaffe mit seiner scharfen Pistole verwechselt, erklärte der 23-jährige Polizist zum Prozessauftakt vor dem Bonner Landgericht über seinen Anwalt.

Vielmehr habe sich vor dem tödlichen Schuss eine scharfe Dienstwaffe in seinem Beinholster verklemmt. Als er die Waffe überprüft habe, sei er offenbar an den Abzug gekommen und der tödliche Schuss habe sich gelöst. Der 23-Jährige ist wegen fahrlässiger Tötung angeklagt.

11:53 Uhr

SMS am Steuer: Dashcam filmt Unfall

Dass die Kombination aus SMS tippen und Autofahren keine besonders clevere ist, dürfte inzwischen bekannt sein. Weil Autofahrer trotzdem immer wieder zum Handy greifen, hat die Polizei in Berlin im US-Bundesstaat Massachusetts nun zur Abschreckung ein Dashcam-Video veröffentlicht, das den Crash eines vorausfahrenden Autos zeigt - dessen Fahrer gerade eine Nachricht schrieb. Alle Beteiligten kamen zum Glück mit kleineren Verletzungen davon. Die Polizei warnt trotzdem: "Die SMS, Mail, Facebook- oder Snapchat-Nachricht kann warten - sie ist dein Leben oder das Leben einer anderen Person nicht wert."

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11:29 Uhr

Fossil von Riesenpinguin entdeckt

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Mit 1,60 Meter war der Riesenpinguin fast so groß wie ein erwachsener Mensch.

(Foto: Canterbury Museum via AP)

In Neuseeland haben Forscher das Fossil eines Riesenpinguins entdeckt. Der flugunfähige Seevogel, der vor 66 bis 56 Millionen Jahren an Neuseelands Küsten lebte, war fast so groß wie ein erwachsener Mensch. Mit einer Größe von 1,60 Meter und einem Gewicht von 80 Kilogramm war der Pinguin "Crossvallia Waiparensis" demnach 40 Zentimeter größer und vier Mal so schwer wie der heutige Kaiserpinguin.

Ein Hobby-Fossiliensammler hatte die Beinknochen des Riesenpinguins aus dem Paläozän schon im vergangenen Jahr auf der Südinsel Neuseelands gefunden. Die Fachzeitschrift "Alcheringa: An Australasian Journal of Palaeontology" bestätigte nun, dass es sich um eine bisher unbekannte Art handelt.

11:07 Uhr

Ausländische Studierende lieben Deutschland

Eine kurze Umfrage am n-tv.de-Newsdesk hat ergeben: Slowenien und Schweden liegen bei uns in puncto Auslandssemester ganz vorne. Fragt man Studierende weltweit, ist Deutschland aber eines der beliebtesten Ziele für ein Auslandsstudium - und sogar das beliebteste nicht-englischsprachige Gastland. Nur in den USA, Großbritannien und Australien waren 2016  - neuere Zahlen liegen noch nicht vor - mehr ausländische Studierende eingeschrieben.

Dem Bericht "Wissenschaft weltoffen 2019" des Deutschen Akademischen Austauschdiensts und des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung zufolge löste Deutschland damit Frankreich als viertbeliebtestes Land ab.

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Die Zahl der internationalen Studierenden in Deutschland steigt: Zuletzt waren hierzulande 282.000 von ihnen eingeschrieben.

(Foto: dpa)

10:35 Uhr

Umfrage: Trinken Sie Leitungwasser?

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Günstig und klimafreundlich: Leitungswasser.

(Foto: dpa)

Bundesumweltministerin Svenja Schulze ruft für mehr Umwelt- und Klimaschutz dazu auf, Leitungswasser zu trinken. Das Wasser aus dem Hahn in Deutschland ist laut der SPD-Politikerin "einwandfrei". "Wer Leitungswasser trinkt, spart Geld, Energie und unnötige Verpackungen." Trinkwasserbrunnen seien beispielsweise eine "gesunde und umweltfreundliche Alternative zu den vielen Einweg-Wasserflaschen, die die Leute täglich mit sich herumtragen" - und machten es vor allem an heißen Tagen angenehmer, sich in Städten aufzuhalten. Als überzeugte Leitungswasser-Trinkerin kann ich dem nur zustimmen - aber wie sieht es bei Ihnen aus?

*Datenschutz

 

10:10 Uhr

Fritz Keller soll neuer DFB-Präsident werden

Der Vorsitzende des Fußball-Bundesligisten SC Freiburg, Fritz Keller, soll neuer Präsident des Deutschen Fußball-Bundes werden. Diesen Vorschlag seiner Findungskommission verkündete der DFB. Hier lesen Sie mehr dazu.

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Fritz Keller

(Foto: imago images / Beautiful Sports)

09:41 Uhr

15-jährige Nora verhungerte im Dschungel von Malaysia

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Tagelang wurde im Dschungel von Malaysia nach der vermissten 15-Jährigen gesucht.

(Foto: dpa)

Die im Dschungel von Malaysia verschwundene und nach zehn Tagen tot aufgefundene 15-jährige Nora ist an inneren Blutungen gestorben. Die Autopsie habe ergeben, dass der Teenager aus London vom Hunger ausgelöste Magen-Darmblutungen erlitten habe, teilte die malaysische Polizei mit. Anzeichen für ein Verbrechen gibt es demnach nicht: Es spreche bisher nichts für eine Vergewaltigung oder eine Entführung

Die Jugendliche aus London hatte mit ihren Eltern in einem Öko-Resort im bergigen Hinterland der Hauptstadt Kuala Lumpur Urlaub machen wollen. Schon kurz nach der Ankunft verschwand sie aus ihrem Zimmer. Nora war nach Angaben der Eltern mit einem Gehirndefekt auf die Welt gekommen, sie war geistig etwas zurückgeblieben und hatte Probleme beim Gehen.

Mehr dazu lesen Sie hier.

09:11 Uhr

Bolsonaro hat Nachhaltigkeits-Tipp für "geliebte Frau Merkel"

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Will brasilianischen Regenwald abholzen und dafür Deutschland aufforsten: Jair Bolsonaro.

(Foto: dpa)

Nach dem Stopp deutscher Projekte zum Schutz des Regenwaldes hat Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro einen charmanten Tipp für die Bundeskanzlerin: Er empfiehlt ihr, das gesparte Geld daheim zu verwenden. "Ich möchte auch der geliebten Frau Angela Merkel eine Nachricht hinterlassen: Nehmen Sie diese Knete und forsten Sie Deutschland wieder auf, ok? Dort ist es viel nötiger als hier", sagte Bolsonaro Medienberichten zufolge.

Die deutsche Umweltministerin Svenja Schulze hatte am Wochenende angekündigt, angesichts der verschärften Abholzung des brasilianischen Regenwaldes Fördermittel ihres Hauses auf Eis zu legen. Die deutsche Beteiligung am internationalen Amazonasfonds über das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) ist davon jedoch nicht betroffen. Der rechtsgerichtete Präsident Bolsonaro will in der Amazonasregion keine weiteren Schutzgebiete ausweisen und mehr Rodungen zulassen. Berichten zufolge hat die Abholzung in diesem Jahr stark zugenommen.

08:12 Uhr

Diesel-Fahrverbote für Berlin sollen im Oktober starten

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Die Friedrichstraße ist eine von acht Straßen, für die das Fahrverbot zunächst gelten soll.

(Foto: dpa)

Die beschlossenen Diesel-Fahrverbote in Berlin gelten voraussichtlich ab Anfang Oktober. Diesen Zeitraum peilen die Bezirksämter Mitte und Neukölln an, in deren Bereichen die acht Straßenabschnitte liegen, die für Diesel-Autos und -Lastwagen bis einschließlich Abgasnorm Euro 5 tabu sein werden. Überhöhte Stickstoffdioxid-Werte sind der Grund für die Fahrverbote, die es bereits in Stuttgart, Hamburg und Darmstadt gibt. Andere Städte könnten folgen.

Im Juli hatte der rot-rot-grüne Senat die Einführung der Fahrverbote für ältere Dieselfahrzeuge beschlossen. Ebenso wird es mehr Tempo-30-Zonen in der Hauptstadt geben. Im Bezirk Neukölln etwa sollen noch in dieser Woche entsprechende Schilder angebracht werden. Die meisten Diesel-Fahrverbote wird es im Bezirk Mitte geben. Für Anwohner, Liefer- sowie Pflegedienste und Handwerker gelten jedoch Ausnahmen.

07:45 Uhr

Trump Tower soll künftig auf "Obama Avenue" stehen

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Bislang sind Briefe an den Trump Tower mit der Adresse 725 5th Avenue adressiert.

(Foto: dpa)

Aus seiner tiefen Abneigung gegenüber seinem Vorgänger macht US-Präsident Donald Trump kein Geheimnis. Wie würde er es da wohl finden, wenn er künftig die Adresse seines nach ihm benannten Trump Towers mit "725 President Barack H. Obama Avenue, New York, NY10022" angeben müsste? Das jedenfalls möchte eine Initiative erreichen, die sich dafür einsetzt, dass der Abschnitt der Fifth Avenue, auf dem der Trump Tower steht, umbenannt wird. Mehr als 200.000 Menschen haben die Petition bereits unterschrieben.

Als Begründung für die Umbenennung der Straße geben sie an, dass Obama die Nation aus der großen Rezession geführt, Al-Kaida-Chef Osama bin Laden aus dem Verkehr gezogen und sowieso zwei völlig skandalfreie Amtszeiten absolviert habe. Einen Haken gibt es an der Sache allerdings: Bislang dürfen Straßen in New York nicht nach lebenden Personen benannt werden.

Hier lesen Sie mehr dazu.

07:19 Uhr

Linke-Chef will 1. Klasse im Regioexpress abschaffen

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Wenn die 1. Klasse für alle geöffnet wird, gibt es auf einen Schlag viel mehr Kapazitäten, so die Schlussfolgerung.

(Foto: dpa)

Für Bahnfahrer ist es ein alltägliches Bild: In der 2. Klasse stehen die Passagiere dicht gedrängt aneinander, in der 1. Klasse dagegen herrscht gähnende Leere. Das ist auch dem Linke-Vorsitzenden Bernd Riexinger aufgefallen. "Die 1. Klasse im Nahverkehr gehört abgeschafft", sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. In Bussen komme man schließlich auch problemlos ohne Klassen aus.

"Wir reden über Verkehrswende und die Kosten für den notwendigen Ausbau des Nahverkehrs", sagte Riexinger. "Aber wir leisten es uns, in überfüllten Regionalexpressen fast leere Waggons mit Wagen der 1. Klasse mitzuschleppen. Die sollten einfach für alle geöffnet werden, dann hätten wir auf einen Schlag mehr Kapazität - und zwar praktisch gratis." Es sei nicht einsehbar, dass sich bei einem Verkehrsmittel, das günstige Mobilität für alle bereitstellen soll, die "Besserverdienenden auf Kosten der allgemeinen Nutzbarkeit absondern" dürften.

Weitere Infos gibt es hier.

06:55 Uhr

Sechs Polizisten bei Schießerei in Philadelphia verletzt

Bei einer Schießerei in der US-Stadt Philadelphia sind in der Nacht mindestens sechs Polizisten verletzt worden. Die angeschossenen Beamten seien in Krankenhäuser eingeliefert worden, teilte die Polizei über Twitter mit. Sie erlitten demnach keine lebensgefährlichen Verletzungen. Weitere Polizisten würden wegen Verletzungen behandelt, die nicht von Schusswaffen stammten.

Der polizeibekannte Schütze, der sich über Stunden hinweg in einem Haus verschanzt und sich einen Schusswechsel mit der Polizei geliefert hatte, hat inzwischen aufgegeben. Fernsehbilder zeigen, wie der Mann mit erhobenen Händen aus dem Haus kommt.

06:49 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

mit Blick auf den herrlichen Sonnenaufgang über dem Berliner Alexanderplatz fällt es irgendwie leichter, Ihnen die Themen des Tages zu präsentieren. Heute sind das die folgenden:

  • Rund zweieinhalb Monate nach der Landtagswahl in Bremen wählt die Bürgerschaft aller Voraussicht nach den ersten rot-grün-roten Senat in einem westdeutschen Bundesland.
  • Bevor es in die EU-Kommission geht, wird Ursula von der Leyen heute mit einem Großen Zapfenstreich als Verteidigungsministerin verabschiedet - unter anderem zur Musik von "Wind of Change" von den Scorpions.
  • Wie ist die Leistung unserer Schüler, wie viel Geld geben die Bundesländer für Bildung aus und wie hoch sind die Schulabbrecherquoten? Darüber soll der "Bildungsmonitor 2019" der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft Aufschluss geben.
  • Außenminister Heiko Maas macht sich in der kanadischen Arktis ein Bild über die geopolitischen Folgen des Klimawandels. In Deutschland zieht die Nabu derweil umweltpolitische Bilanz und äußert sich zum Insektensterben und zum Zustand der Wälder.
  • Die Ethik-Kommission des DFB berät über Schalke-Chef Tönnies und dessen rassistische Äußerungen.
  • Und in Bonn beginnt der Prozess wegen fahrlässiger Tötung gegen einen Polizisten. Er schoss beim Training auf einen Kollegen und tötete ihn - weil er glaubte, dass er statt einer scharfen Waffe eine Übungswaffe in der Hand hatte.

Was auch immer heute sonst noch wichtig wird - Sie erfahren es hier im "Tag". Bei Fragen, Anregungen oder Kritik erreichen Sie mich unter franziska.tuerk@nama.de. Ich wünsche einen schönen Start in den Donnerstag!

06:35 Uhr

Tief "Andreas" bringt Regenwolken

Björn Alexander

Björn Alexander

Auch heute geht es wieder ziemlich unsommerlich in den Tag. Vor allem im Süden und Südosten mit einstelligen Frühwerten, die oftmals zwischen fünf und neun Grad liegen. Ansonsten ist es zu Beginn milder mit zehn bis 17 Grad. Denn in der Nordwesthälfte sind schon die Regenwolken von Tief "Andreas" aufgezogen. Und die verlagern sich im Tagesverlauf immer weiter ostwärts und gehen gleichzeitig von Westen her in Schauer und Gewitter über, die außerdem mit Sturmböen und Starkregen einher gehen können. Am längsten freundlich und trocken bleibt es noch in der Lausitz. Dort sowie am Oberrhein ist es dementsprechend am wärmsten bei Spitzenwerten von 23 oder 24 Grad. Ansonsten werden es maximal 17 bis 22 Grad.

Die weiteren Aussichten: morgen folgt bei Tageshöchstwerten zwischen 19 und 25 Grad und nach letzten Schauern erst einmal eine Wetterberuhigung. Doch die währt nicht allzu lange. Bereits das Wochenende wird nämlich abermals sehr facettenreich: am Samstag im Westen und Norden mit zeitweiligem Regen und 20 bis 23 Grad. Gleichzeitig strömt in den Süden und den Osten subtropisch warme Sommerluft, die von Bayern bis herauf nach Brandenburg für bis zu 27 Grad sorgt. Der Sonntag bringt dort sogar 31 Grad, während im übrigen Land mit einem auffrischenden Wind rasch die nächsten, teils gewittrigen Duschen folgen. Dazu bekommen Sie - abseits des hochsommerlichen Südens und Ostens - meistens zwischen 20 und 25 Grad. Ihr Björn Alexander

 

06:14 Uhr

Riekes Rückspiegel am 15. August 2019

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Hat auch mal klein angefangen: Der Kölner Dom, hier auf eine Postkarte Ende des 19. Jahrhunderts.

(Foto: imago/Arkivi)

Wussten Sie, dass … eines der berühmtesten deutschen Bauwerke heute vor 771 Jahren seine Grundsteinlegung hatte? Am 15. August 1248, also zum Fest Mariä Himmelfahrt, begannen die Bauarbeiten für den Kölner Dom.

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Doch bis die Hohe Domkirche St. Petrus, so der offizielle Name der Mega-Kathedrale, vollendet wurde, vergingen noch mal schlappe 632 Jahre - kein Wunder, denn zeitweilig krümmte niemand an der Baustelle einen Finger. Im Jahr 1794 funktionierten französische Truppen das Gebäude gar zu Pferdestall und Lagerhalle um. Oh là là! Längst sind die französischen Gäule wieder weg und der Dom gehört nun zum Unesco-Weltkulturerbe.

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Einstiger Gipfelstürmer: Napoleon Bonaparte.

(Foto: imago images / Leemage)

Wir erinnern uns an … Napoleon Bonaparte, selbsternannter Kaiser der Franzosen und einst mächtigster Mann Europas, der heute seinen 250. Geburtstag hätte. Unvergessen seine Worte von 1811: "Noch drei Jahre, und ich bin Herr des Universums" - schon zwei Jahre später zerstörte die Völkerschlacht bei Leipzig diese galaktische Vision. Weitaus weiser war dann doch dieser Spruch: "Man kann keinen Eierkuchen backen, ohne ein paar Eier zu zerschlagen." Bon appétit!