Donnerstag, 18. Februar 2021Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:29 Uhr

Das war Donnerstag, der 18. Februar 2021

Liebe Leserinnen und Leser,

dieser schöne und frühlingshafte Tag neigt sich zu Ende. Doch das ist kein Grund, traurig zu sein - denn es wird noch wärmer! Am Sonntag steigen die Temperaturen in Teilen Deutschlands sogar auf bis zu 20 Grad. Mehr zu Wetteraussichten für das kommende Wochenende lesen Sie hier.

Was war heute wichtig:

Ich wünsche Ihnen einen schönen Restabend und eine gute Nacht! Bis morgen!

22:06 Uhr
Breaking News

US-Rover "Perseverance" auf dem Mars gelandet

Der US-Rover "Perseverance" ist erfolgreich auf dem Mars gelandet. Der im Juli von der Erde gestartete Rover soll mehrere Jahre lang nach Spuren von früherem mikrobiellen Leben suchen. Der Rover verfügt über einen zwei Meter langen Roboterarm sowie 19 Kameras und zwei Mikrofone. Außerdem bringt "Perseverance" den ultraleichten Mini-Hubschrauber "Ingenuity" auf den Mars, der als erstes Fluggerät auf einem fremden Planeten fliegen soll.

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22:00 Uhr

Italiens neuer Premier Draghi gewinnt Vertrauensabstimmung

Italiens neuer Ministerpräsident Mario Draghi hat die Vertrauensabstimmung in der Abgeordnetenkammer mit großer Mehrheit gewonnen. Mit der Zustimmung der größeren von zwei Parlamentskammern nahm der frühere Präsident der Europäischen Zentralbank die letzte formale Hürde in der Antrittsphase seiner Regierung in Rom. Am Mittwochabend hatte Draghi bereits eine Vertrauensabstimmung im Senat zu seinem Programm gegen die Corona-Krise mit großer Mehrheit gewonnen.

21:35 Uhr

Dolly Parton lehnt Statue zu ihren Ehren in Kapitol ab

Country-Legende Dolly Parton will nicht, dass im Kapitol des Bundesstaates Tennessee eine Statue zu ihren Ehren errichtet wird. Auf Twitter schrieb die Musikerin, dass sie von der Intention geehrt sei, allerdings habe sie das Parlament des Bundesstaates gebeten, den Gesetzesvorschlag vorerst zurückzuziehen.

Angesichts all dessen, was in der Welt gerade passieren würde, halte es Parton zurzeit nicht für angebracht, sie "auf ein Podest zu stellen", so die Musikerin. Allerdings schließe sie solch eine Ehrung "in einigen Jahren oder wenn ich einmal nicht mehr bin" nicht aus. "Wenn ihr dann immer noch denkt, dass ich es verdient habe, bin ich sicher, dass ich stolz in unserem Kapitol stehen werde als dankbarer Bewohner von Tennessee", schreibt die 75-Jährige weiter.

21:15 Uhr

Europäer und USA: Iran muss Atomabkommen "uneingeschränkt" einhalten

Deutschland, Frankreich, Großbritannien und die USA haben den Iran vor weiteren Verstößen gegen das internationale Atomabkommen gewarnt. Die Regierung in Teheran müsse den Vertrag von 2015 "uneingeschränkt" einhalten, erklärten die Außenminister der vier Länder nach Beratungen in Paris. Sie nannten es eine "gefährliche Entscheidung" des Iran, den Zugang der internationalen Atom-Inspektoren zu einem Teil seiner Anlagen einzuschränken.

20:46 Uhr

Achtjähriges Kind stirbt an US-Mexiko-Grenze

Ein acht Jahre altes Kind aus Honduras ist im Grenzfluss zwischen Mexiko und den USA ertrunken. Der Junge wurde beim Versuch, zusammen mit anderen Migranten in die USA zu gelangen, von den Fluten des Río Bravo (in den USA Rio Grande genannt) mitgerissen, wie die mexikanische Einwanderungsbehörde INM mitteilte.

Erst am Mittwoch hatte das INM vom Tod einer Frau aus Venezuela im Río Bravo berichtet. Das Flusswasser sei minus ein Grad kalt gewesen, hieß es.

20:00 Uhr

Rodler verursachen 300.000 Euro Schaden in Potsdam

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Rodeln macht Spaß, ist aber nicht besonders gut für die Natur.

(Foto: picture alliance / dpa)

Wildrodler haben in den Potsdamer Parks der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg in den vergangenen Schneetagen etwa 300.000 Euro Schaden angerichtet. Durch das intensive Befahren von Wiesen in Hanglage könne der Boden stark verdichtet werden, sagte Frank Kallensee, Sprecher der Stiftung. Grundsätzlich seien Rodeln und Skifahren laut Parkordnung untersagt. Verwarngelder zwischen 5 und 55 Euro drohten.

Zerstörung gab es demnach auch durch Schlittschuhläufer an zugefrorenen Seen. Ufervegetation und Ruhezonen für Tiere gerieten dadurch in Gefahr sowie gartenkünstlerische Modellierungen oder Anpflanzungen.

19:22 Uhr

Gleich fünf Bomben werden entschärft - Staus im Ruhrgebiet

Die Entschärfung gleich mehrerer Weltkriegsbomben hat im Ruhrgebiet Verkehrsbehinderungen verursacht. In Essen musste nach dem Fund eines Blindgängers die vielbefahrene Autobahn 40 gesperrt werden - mitten im Berufsverkehr für rund eine Stunde. Kilometerlange Staus auf der A40 und der A52 waren die Folge. Entdeckt worden war die Bombe bei Bauarbeiten auf dem Gelände der neuen Aldi-Nord-Zentrale im Stadtteil Kray. In Dortmund wurden vier Blindgänger im Westfalenpark entschärft. Dafür wurde zeitweise die B54 gesperrt.

18:41 Uhr

Initiative will Autoverkehr in Berlin verbieten

Eine Berliner Bürgerinitiative will den Autoverkehr innerhalb des S-Bahn-Rings weitgehend verbieten und hat dazu einen Gesetzentwurf vorgelegt. Bürger sollen demnach nur "bis zu zwölfmal im Jahr" ein Kraftfahrzeug privat nutzen dürfen - und zwar zum Transport schwerer oder sperriger Güter oder für Urlaubsfahrten. Nach zehn Jahren soll sich die Zahl der gestatteten Fahrten auf sechs halbieren.

Mit ihrem Vorstoß verbindet die Initiative vor allem das Ziel von mehr Lebensqualität. "Wir möchten, dass die Menschen bei offenem Fenster schlafen können und Kinder wieder auf der Straße spielen", sagte Sprecherin Nina Noblé. "In Berlin sind zu viele Autos auf der Straße und verschmutzen die Luft durch Reifenabrieb, belegen viel zu viel Platz und gefährden unnötig Menschenleben – egal ob Elektro oder Diesel." Mit 88 Quadratkilometern Fläche entstünde "die größte autoreduzierte Innenstadt der Welt".

17:30 Uhr

Dieter Bohlen verletzt nach Schlittenunfall

Dieter Bohlen hat sich beim Rodeln am Fuß verletzt. "Wie ist das passiert? Zu blöde, um Schlitten zu fahren. Ich bin mir doch glatt über meinen eigenen Fuß gefahren und die Zehen waren auf einmal nach hinten", sagte der Pop-Star in einem Instagram-Video.

In dem Clip trägt Bohlen einen roten Stützverband am rechten Fuß. "Sprunggelenk im Arsch, Zehen im Arsch, alles im Arsch", sagte Bohlen dazu. Die gute Laune hat sich der Entertainer von dem Freizeit-Unfall augenscheinlich nicht nehmen lassen. Mit einem breiten Lächeln im Gesicht turnt Bohlen in dem Video einfüßig und mit beiden Händen am Geländer eine Wendeltreppe nach unten. "Meine neue Art, die Treppe runter zu gehen", kommentierte der 67-Jährige die schwungvollen Bewegungen.

17:13 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:53 Uhr

Nato-Soldaten bleiben vorerst in Afghanistan

Die Nato hat die Entscheidung über das Ende ihres Einsatzes in Afghanistan offiziell vertagt. Man habe keinen endgültigen Beschluss gefasst, erklärte Generalsekretär Jens Stoltenberg nach Beratungen mit den Verteidigungsministern der 30 Bündnisstaaten.

Die rund 10.000 Soldaten aus Nato-Ländern und Partnernationen werden damit vorerst in dem Krisenland bleiben, um die demokratisch gewählte Regierung durch die Ausbildung und Beratung von Sicherheitskräften zu unterstützen. Unter ihnen sind auch rund 1100 Bundeswehrsoldaten.

16:34 Uhr

Nord Stream 2: Röttgen schlägt Moratorium vor

Der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen hat beim Bau der deutsch-russischen Gaspipeline Nord Stream 2 ein Verhandlungsmoratorium vorgeschlagen.

  • Eine solche Pause bei den Bauarbeiten könne dafür genutzt werden, "um eine internationale Vereinbarung über den Betrieb zu treffen", sagte Röttgen der "Rheinischen Post" und dem Bonner "General-Anzeiger" vor der Rede des US-Präsidenten Joe Biden bei der digitalen Münchner Sicherheitskonferenz an diesem Freitag.
  • Röttgen zufolge ist Nord Stream 2 eine "erhebliche Belastung im Verhältnis zu den USA, aber auch innerhalb Europas". Viele sähen in dem Projekt ein "machtpolitisches Projekt" des russischen Präsidenten Wladimir Putin.
  • Das Verhandlungsmoratorium solle das Ziel haben, dass Russland die Pipeline zwar bauen darf, sich aber "international rechtsverbindlich verpflichtet, die Pipeline nicht als geopolitische Waffe gegen unsere zentral- und osteuropäischen Partner einzusetzen", betonte Röttgen.
16:02 Uhr

Präsenzparteitag trotz Corona - CSU München verschiebt Treffen nach Kritik

Präsenzparteitag trotz Lockdown? Rechtlich möglich, kann aber falsch verstanden werden. Nach Wirbel um ihren geplanten Präsenzparteitag hat die CSU München ihr für den heutigen Abend geplantes Treffen mit Neuwahl des Vorsitzenden verschoben.

Die Durchführung des Parteitages wäre rechtlich und unter strengen Hygieneauflagen möglich und zulässig, teilte der scheidende Vorsitzende Ludwig Spaenle mit. Es dürfe aber in dieser durch die Pandemie bestimmten Zeit keinerlei missverständlicher Eindruck entstehen.

Noch am Vortag hatte der CSU-Bezirksverband trotz Kritik aus anderen Parteien an seinem geplanten Präsenzparteitag festgehalten. Zu der Veranstaltung wurden zwischen 70 und 80 von insgesamt 89 Stimmberechtigten erwartet.

15:27 Uhr

Mann stürzt mit Rollstuhl in Fluss - Joggerin springt hinterher

In Frankfurt ist ein im Rollstuhl sitzender Mann in den Main gestürzt und von mehreren beherzt eingreifenden Passanten gerettet worden.

  • Eine 21-jährige Joggerin hatte den Mann am Mittwochabend in den Fluss fallen sehen, war sofort zu der Stelle gerannt und ihm hinterhergesprungen.
  • Sie habe den 32-Jährigen in der Nähe des Ufers zwar ergreifen können, teilte die Polizei mit. Doch zunächst sei es der 21-Jährigen aufgrund der Strömung nicht gelungen, sich an die Treppenaufgänge zu retten. Erst einer 22-Jährigen und einem 23 Jahre alten Mann gelang es, die beiden mithilfe eines langen Schals ans Ufer zu ziehen.
  • Die Joggerin und der 32 Jahre alte Mann wurden vor Ort von Rettungskräften versorgt, in ein Krankenhaus gebracht und dort stationär aufgenommen.
15:15 Uhr

Stalker ermordete sein Opfer - lebenslange Haft

Etwas mehr als ein Jahr nach einem Mord an einem jungen Stalkingopfer ist ihr Verfolger vom Landgericht Hannover zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden.

  • Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der 35-Jährige seiner 23-jährigen Bekannten mehr als zwei Jahre nachstellte und sie schließlich im Januar 2020 tötete.
  • Der Mann war über eine Balkontür in die Wohnung der von ihm verfolgten Frau eingedrungen und hatte sie mit Schlägen, einem Elektroschocker und Pfefferspray attackiert. Dann erstach er sein vollkommen überraschtes sowie wehrloses Opfer.
  • Begonnen hatte der Beschuldigte mit seinem Stalking Ende 2017, nachdem die Frau keine Beziehung anfangen und einen rein freundschaftlichen Umgang mit ihm pflegen wollte.
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14:56 Uhr

Blaue Straßenhunde geben Rätsel auf

Straßenhunde mit knallbunter Fellfarbe stellen die Behörden einer russischen Stadt vor ein Rätsel. Kürzlich sei im rund 360 Kilometer östlich von Moskau gelegenen Dserschinsk ein rosa Hund gesichtet worden, berichtete ein lokales Online-Portal. Zuvor waren bereits Fotos von blauen Vierbeinern in sozialen Netzwerken aufgetaucht, die möglicherweise in Chemieabfälle gefallen sind.

Insgesamt sieben blaue Hunde wurden laut örtlichen Behörden zur Untersuchung in Tierkliniken gebracht. Es gehe ihnen gut. Sie waren wohl zuvor auf dem Gelände einer stillgelegten Plexiglasfabrik herumgelaufen und dort möglicherweise in Kupfersulfat gefallen, wie die Agentur Ria Nowosti unter Berufung auf einen Insolvenzverwalter meldete. Die Behörden erklärten, das Unternehmen deshalb kontaktiert zu haben.

14:14 Uhr

Luxusjacht "Le Phocéa" brennt lichterloh

Vor der malaysischen Touristeninsel Langkawi ist die Luxusjacht "Le Phocéa" in Brand geraten, zu deren Vorbesitzern der französische Geschäftsmann Bernard Tapie gehört. Sieben Besatzungsmitglieder konnten unverletzt vom 75 Meter langen Viermaster gerettet werden.

Die "Phocéa" wurde 1976 für den Skipper Alain Colas gebaut. In den 1980er- und 1990er-Jahren gehörte sie Tapie. Dann wurde sie von der libanesischen Millionärin Mona Ajub gekauft. Zuletzt soll nach Presseberichten der französische Geschäftsmann Xavier Niel als Co-Eigner aufgetreten sein.

14:10 Uhr

Schichtwechsel

Vivian Micks verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend, ab sofort begleite ich Sie durch den "Tag". Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!

13:51 Uhr

Kleinflugzeug stürzt über dem Bodensee ab -Pilot gerettet

Zunächst wurde auf der Schweizer Seite des Bodensees ein Kleinflugzeug vermisst. Nun stellte sich heraus: Das Flugzeug ist bei dichtem Nebel abgestürzt. Der Pilot konnte gerettet werden, wie die Kantonspolizei von St. Gallen berichtete und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Nach Angaben des Piloten habe sich niemand sonst an Bord befunden.

13:10 Uhr

22-Jähriger feiert illegale Geburtstagsparty mit Dutzenden Gästen

In Zwickau ist eine Geburtstagssause mit 32 Gästen aufgeflogen. Die Beamten trafen in einer Wohnung auf 16 Erwachsene und 18 Kinder. Sie stammten aus neun verschiedenen Haushalten. Gegen alle volljährigen Feiernden sei eine Anzeige wegen Verstoßes gegen die Corona-Schutzverordnung gestellt worden. Die Party flog auf, nachdem Nachbarn wegen Lärms die Beamten gerufen hatten. Für den 22 Jahre alten Gastgeber hat die Lautstärke ebenfalls Konsequenzen.

12:29 Uhr

Schlagzeilen am Mittag

12:26 Uhr

Erneuter "Impfschwindel": Pflegeheim gibt 20 Angehörige als Mitarbeiter aus

Es ist nicht der erste Fall dieser Art und wird wahrscheinlich auch nicht der letzte sein: Ein Pflegeheim in der Oberpfalz hat nach Angaben des Landratsamtes Schwandorf mindestens 20 nicht berechtigte Personen eine Corona-Impfung verabreicht. Wie bereits in vorherigen Fällen, hat das Altenheim die Impf-Kandidaten als Mitarbeiter ausgegeben, damit die Betroffenen eine Dosis erhielten. Tatsächlich habe es sich nur um Angehörige von Mitarbeitern des Heims gehandelt. Seit einiger Zeit gibt es aus ganz Deutschland Berichte über Vordrängler bei den Impfungen.

  • Darunter waren insbesondere Kommunalpolitiker, die sich bereits impfen haben lassen, obwohl sie noch nicht an der Reihe waren.
  • In zwei Augsburger Pflegeheimen ließen die Heimleiter ihre Lebenspartner impfen. Auch dort sollen diese fälschlich als Mitarbeiter ausgegeben worden sein.
  • Augsburgs Bischof Bertram Meier hatte sich erst am Mittwoch öffentlich dafür entschuldigt, dass auch er sich eine frühe Impfung gesichert hatte.

Im Fall des Pflegeheims in Schwandorf war der Schwindel wegen Namensdubletten aufgefallen. In erstaunlich vielen Fällen seien dabei Familiennamen mehrfach aufgefallen. Durch Recherchen kam dann der Schwindel ans Licht. Die Aufsichtsbehörden und die Staatsanwaltschaft müssten nun entscheiden, ob es Konsequenzen gibt.

11:46 Uhr

Trotz Winterchaos in Texas: Ted Cruz fliegt angeblich in den Urlaub

Der US-Bundesstaat Texas erlebt den schwersten Wintereinbruch seit Jahren, Millionen Menschen sitzen ohne Strom und ohne fließendes Wasser zu Hause. Der US-Senator Ted Cruz aus Texas soll trotz der Katastrophe ins Warme geflogen sein. Fotos die auf Twitter kursieren, sollen den Republikaner am Flughafen in Houston dabei zeigen, wie er in einen Flieger in die mexikanische Urlaubsstadt Cancún steigt. Die User sind empört: Sollten die Fotos wirklich Cruz zeigen, wäre das ein Skandal. Ein Journalist des US-Fernsehsenders MSNBC bestätigt die Berichte. Dazu schreibt er: "Cruz scheint zu glauben, dass er in Texas nicht viel für die Millionen Texaner zu tun hat, die weder Strom noch Wasser haben und buchstäblich frieren."

10:54 Uhr

Kita-Chefin soll Konten geplündert haben - 350.000 Euro futsch

Veruntreuung und Betrug, ein Schaden in sechsstelliger Höhe: Mit einer Kindertagesstätte bringt man so etwas normalerweise nicht in Verbindung. Doch die Leiterin einer Einrichtung in Seesen soll sich von Kita-Konten bedient haben. Dabei entstand ein Schaden von über 350.000 Euro. Die Frau muss sich wegen gewerbsmäßiger Untreue in 527 Fällen und gewerbsmäßigem Betrugs in zehn Fällen am Landgericht Braunschweig verantworten. Als Leiterin der Kindertagesstätte des Deutschen Roten Kreuzes hatte sie Zugriff auf die Konten der Einrichtung - online und per EC-Karte. Dies habe sie für private Zwecke missbraucht - zur Finanzierung ihres Lebensunterhalts. Ende März könnte das Urteil fallen.

10:22 Uhr

Lukaschenko verurteilt zwei Journalistinnen wegen Protest-Bericht zu Straflager

Tweet: Katsyaryna #Andreyeva, Darya #Chultsova tried for covering brutal dispersal in mid Nov in #Minsk.

Pressefreiheit gibt es in Belarus nicht: Katerina Bachwalowa und Daria Tschulzowa müssen für ihre Berichte bezahlen.

(Foto: Belsat TV)

Weil sie über Proteste in Belarus gegen den Machthaber Alexander Lukaschenko berichtet haben, müssen zwei Journalistinnen zwei Jahre in Haft. Ein Gericht in der Hauptstadt Minsk befand die beiden Frauen des oppositionellen Fernsehkanals Belsat für schuldig, die "öffentliche Ordnung" verletzt zu haben. Die 27-jährige Reporterin Katerina Bachwalowa und ihre 23-jährige Kollegin Daria Tschulzowa müssen demnach in ein Straflager. Die zwei Journalistinnen waren Mitte November festgenommen worden, nachdem sie über Proteste nach dem Tod des Aktivisten Roman Bondarenko berichteten.

09:50 Uhr

Verurteilter Priester will Freispruch für Missbrauch von zwölfjährigem Mädchen

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Der Priester will nicht ins Gefängnis: "Tatsächlich ist das Ziel ein Freispruch", sagt sein Anwalt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Im August 2020 wurde ein Pfarrer wegen Kindesmissbrauch zu einem Jahr und vier Monaten Haft verurteilt. Daraufhin legten sowohl der Anwalt des Priesters, als auch der Staatsanwalt Berufung ein. Letzterer mit dem Ziel, eine höhere Strafe für den katholischen Geistlichen zu erwirken. Der Anwalt des Angeklagten will dagegen den Freispruch für seinen Mandanten. Bisher war unklar, warum der Angeklagte gegen das Urteil des Amtsgerichts Bad Kissingen Rechtsmittel eingelegt hat. Der frühere Kaplan hat nach Überzeugung der Anklage vor mehr als zehn Jahren das damals zwölfjährige Mädchen sexuell missbraucht.

09:10 Uhr

Temperaturen steigen teilweise rasant ins Zweistellige

Bevor es am Wochenende fast durchweg frühlingshaft wird, gibt es am Donnerstag noch einige Wolken und gebietsweise Regen, aber auch Auflockerungen mit Sonnenschein. Nach der Eiseskälte der vergangenen Tage klettern nun die Thermometer in deutlich mildere Bereiche.

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:41 Uhr

Verletzte bei Rapper-Protesten: Spanien brennt zweite Nacht in Folge

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Spanien erlebt zweite Krawall-Nacht in Folge.

(Foto: picture alliance / AA)

Der katalanische Rapper Pablo Hasél sitzt wegen Beleidigung der spanischen Königsfamilie in Haft. Daraufhin kam es in mehreren Städten am zweiten Abend in Folge zu heftigen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei. Mindestens neun Menschen wurden dabei verletzt und mehr als 40 festgenommen. Auf dem zentralen Madrider Platz Puerta del Sol kamen Hunderte Menschen zusammen, um gegen die "Zensur" zu protestieren und die Freilassung des 32-jährigen Künstlers zu fordern. Vermummte Demonstranten bewarfen die Polizei aus der Menge heraus mit Flaschen, wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichteten. In Barcelona warfen Randalierer Gegenstände auf Polizisten und setzten Mülltonnen in Brand. Die Sicherheitskräfte reagierten mit Schaumstoffgeschossen. 29 Menschen wurden laut Polizei festgenommen.

08:09 Uhr

Tote Seniorin vor Heim: Todesursache steht fest

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Das Pflegeheim war keine geschlossene Station für Demenzkranke, sondern eine offene Einrichtung. Die Mitarbeiter werden zu dem Fall befragt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Nach der schrecklichen Meldung über die Seniorin, die vor den Türen ihres Pflegeheims im Schnee gestorben ist, gibt es nun traurige Gewissheit: Die 81-Jährige sei an Herzversagen und Unterkühlung gestorben, sagte Oberstaatsanwalt Andreas Buick aus Göttingen. Das sei das Ergebnis der Obduktion. Weiter werde ermittelt, ob es "irgendwelche Anhaltspunkte auf Fremdverschulden gibt", sagte Buick. Ob letztlich gegen jemanden ermittelt werde, stehe noch nicht fest. Die demenzkranke Frau war am frühen Sonntagmorgen in Herzberg am Harz im Schnee tot aufgefunden worden. Zu der Zeit herrschten eisige Minusgrade im Harz.

07:59 Uhr
Breaking News

Großrazzia gegen Clans in Berlin und Brandenburg

Die Polizei durchsucht seit dem Morgen mehrere Wohnungen in Brandenburg und eine Lagerhalle in Berlin, die im Zusammenhang mit einem kriminellen Netzwerk zum Drogenhandel stehen sollen. Medienberichten zufolge soll es zwei Festnahmen gegeben haben. Die Personen stammten aus dem Umfeld des Remmo-Clans, heißt es.

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07:29 Uhr

Kater Quarky darf nicht für Bürgermeisteramt kandidieren

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Torsten Lohr und Kater Quarky wollen für ihre Kandidatur mit eingezogenen Krallen kämpfen.

(Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild)

Quarky ist erst sechs Jahre alt, laut Herrchen Torsten Lohr damit aber erwachsen. Trotzdem wurde der Kater nicht zur Wahl für das Bürgermeisteramt in der Stadt Demmin im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte zugelassen. "Weil allein die Wählbarkeitsvoraussetzungen nicht gegeben sind", sagte der amtierende Bürgermeister Michael Koch. Auf der Bewerbung fehle die eigenhändige Unterschrift des Bewerbers, der zudem nicht 18 Jahre alt sei. Dabei hätte Kater Quarky nach Wunsch seines Herrchens Ende April eigentlich auf dem Wahlzettel stehen sollen. Er kündigte an, sich zu wehren, nicht mit Krawall, sondern mit "Samtpfoten und eingezogenen Krallen". "Wenn meine Bewerbung nicht zugelassen wird, werde ich klagen", steht auch in Quarkys Bewerbung. Mit Blick auf einen möglichen Rechtsstreit sagte Noch-Bürgermeister Koch, der nicht erneut kandidiert: "Der wird ausgefochten." Das Rennen um die Bürgermeisterkandidatur bleibt also spannend.

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07:12 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

Sie möchten an Ostern gerne verreisen? Sollten Sie in Sachsen wohnen, könnte das schwierig werden. Ministerpräsident Kretschmer bleibt bei seiner viel kritisierten Aussage, dass es in diesem Jahr keinen Osterurlaub geben wird. Es tue ihm zwar leid, den Menschen die Hoffnung zu nehmen, doch die Mutationen könnten alles Erreichte aufs Spiel setzen, sagte er gestern Abend in der ARD-Sendung Maischberger. Alle weiteren Entwicklungen zur Corona-Krise lesen Sie in unserem Corona-Ticker.

Ansonsten stehen heute diese Termine an:

  • Italiens Regierungschef Mario Draghi stellt sich Vertrauensvotum in der Abgeordnetenkammer

  • Um 11 Uhr gibt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gemeinsam mit Ärzten und Pflegepersonal eine Videokonferenz zur Lage im Gesundheits- und Pflegedienst in Sachsen
  • Tagung der Nato-Verteidigungsminister: Thema am zweiten und letzten Tag sind u.a. die Zukunft des Ausbildungseinsatzes in Afghanistan und die geplante Ausweitung des Einsatzes im Irak

  • Bundesinnenminister Horst Seehofer informiert sich an der deutsch-tschechischen Grenze über die Grenzkontrollen
  • Ein Jahr nach dem rassistischen Anschlag von Hanau gedenken Menschen heute Abend um 18 Uhr den Opfern

  • Beginn Berufungsprozess gegen einen Priester wegen schweren sexuellen Missbrauchs einer Ministrantin: Der Angeklagte war im August 2020 wegen sexuellen Missbrauchs der Minderjährigen zu einem Jahr und vier Monaten Haft verurteilt worden. Staatsanwaltschaft und Verteidigung legten gegen das Urteil Rechtsmittel ein. Nun wird neu verhandelt

Bei Fragen oder Anregungen können Sie mich über vivian.micks(at)nachrichtenmanufaktur.de erreichen. Ich wünsche Ihnen einen schönen Donnerstag!

06:48 Uhr

"Skrupellos": Facebook blockt Nachrichtenseiten in Australien

Facebook hat in Australien Nachrichteninhalte sowie Wetter- und Katastrophenwarnungen von Behörden blockiert. Mit dem Schritt reagiert das soziale Netzwerk auf einen Gesetzesvorschlag der Regierung, mit denen diese die Plattformen zum Bezahlen von Zeitungsartikeln zwingen will. "Dies ist eine alarmierende und gefährliche Entwicklung", sagte die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch. Den Zugang zu lebenswichtigen Informationen für ein ganzes Land mitten in der Nacht abzuschneiden, sei skrupellos. Google hat seinerseits gedroht, seine Suchmaschine nicht mehr in Australien anzubieten. Das Unternehmen schloss nun aber mehrere Verträge mit lokalen Medien. Es wird erwartet, dass das Gesetz in den kommenden Tagen vom Parlament verabschiedet wird.

06:34 Uhr

Frau stirbt in eiskalten Fluten zwischen Mexiko und USA

Eine Frau wird bei dem Versuch, den Grenzfluss zwischen Mexiko und den USA zu überqueren, von eisigen Wassermassen mitgerissen und getötet. Die Venezolanerin gehörte einer Gruppe von vier Menschen an, die über den Rio Grande (in Mexiko Río Bravo genannt) in die USA zu gelangen versuchten, berichtete Mexikos Einwanderungsbehörde INM. Zwei von ihnen schafften es demnach ans andere Ufer und bekamen Hilfe von US-Grenzschutzbeamten. Ein anderer kehrte zurück ans mexikanische Ufer und musste wegen einer Unterkühlung behandelt werden - von der Frau konnte nur noch die Leiche geborgen werden. Das Flusswasser sei minus ein Grad kalt gewesen, hieß es.

Jeden Monat werden Zehntausende Menschen an der Südgrenze der USA nach unerlaubter Einreise aus Mexiko aufgegriffen. Die meisten von ihnen haben einen langen, gefährlichen Marsch aus Mittelamerika hinter sich. Die überwiegende Mehrheit flüchtet vor Gewalt und Armut in ihren Heimatstaaten Guatemala, Honduras oder El Salvador.

06:00 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht