Donnerstag, 25. November 2021Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:25 Uhr

Das war Donnerstag, der 25. November 2021

Jetzt geht's also doch ganz schnell: Eigentlich wollten die Grünen ihre Ministerliste erst morgen vorstellen. Im Posten-Streit hat sich jetzt aber Cem Özdemir gegen Anton Hofreiter durchgesetzt - der frühere Parteichef soll der neue Agrarminister werden. Robert Habeck wird Vizekanzler und Minister für Wirtschaft und Klimaschutz, das Auswärtige Amt geht wie erwartet an Co-Parteichefin Annalena Baerbock. Mehr dazu lesen Sie hier.

Was war heute sonst alles wichtig:

Liebe Leserinnen und Leser, ich wünsche Ihnen eine gute Nacht, bis morgen!

 

22:07 Uhr

Irak will weitere 617 Migranten aus Belarus ausfliegen

Der Irak will weitere im belarussisch-polnischen Grenzgebiet festsitzende Migranten ausfliegen. Zwei Sonderflüge seien am Abend von Bagdad aus nach Minsk gestartet, um 617 irakische Staatsbürger in den Irak zurückzuholen, erklärte ein Sprecher des Außenministeriums laut der staatlichen Nachrichtenagentur Ina. Vor einer Woche waren bereits mehr als 430 überwiegend irakische Kurden mit einer Maschine der staatlichen Fluggesellschaft Iraki Airways in den Irak rückgebracht worden. 

 

21:34 Uhr
Breaking News

Habeck soll Vizekanzler und Özdemir Agrarminister werden

Grünen-Chef Robert Habeck soll Vizekanzler in einer künftigen Bundesregierung mit SPD und FDP werden. Außerdem wird er Klima- und Wirtschaftsminister, wie aus einem Schreiben von Bundesgeschäftsführer Michael Kellner an Parteimitglieder hervorgeht. Parteikollege Cem Özdemir soll demnach Agrarminister werden.

21:32 Uhr
21:20 Uhr

52 Tote bei Grubenunglück in Russland

Bei dem schwersten Grubenunglück in Russland seit Jahren sind im Westen Sibiriens 52 Menschen ums Leben gekommen. Das meldeten die Staatsagenturen Tass und Ria Nowosti übereinstimmend unter Berufung auf den Rettungsdienst. Darunter seien sechs Rettungskräfte gewesen, die bei Sucharbeiten in dem Bergwerk starben. Über Stunden galten mehr als 30 Bergleute als vermisst.

Mehr dazu lesen Sie hier.
20:58 Uhr

Braun kritisiert Koalitionsvertrag als "unausgegoren"

Der geschäftsführende Kanzleramtschef Helge Braun hat den von SPD, Grünen und FDP vorgelegten Koalitionsvertrag als "sehr unausgegoren" kritisiert. "Dieser Koalitionsvertrag ist an vielen Stellen relativ unpräzise und weich", sagte Braun bei seiner Online-Vorstellungsrunde für den CDU-Vorsitz. Der CDU-Politiker sah vor allem Lücken bei der Finanzierung. "Da werden Riesen-Ausgabenversprechungen gemacht und auf der anderen Seite steht überhaupt nichts über die Finanzierung drinnen."   

Braun stellte sich im Format "CDU Live" als letzter der drei Bewerber für die Nachfolge von Armin Laschet an der Spitze der Partei den Fragen von Mitgliedern. Vor ihm hatten dies schon Norbert Röttgen und Friedrich Merz gemacht.

20:29 Uhr

"Das afghanische Mädchen" flieht vor Taliban nach Rom

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Das Mädchen mit den grünen Augen ist inzwischen Ende 40.

(Foto: picture alliance / Sipa USA)

Stechend grüne Augen blicken misstrauisch-verängstigt aus dem Gesicht eines afghanischen Mädchens in einem roten Schleier: Das Foto der geflüchteten Sharbat Gula von Fotograf Steve McCurry wurde Mitte der 1980er Jahre weltberühmt. Die italienische Regierung hat die heute Ende 40-Jährige nun aus Afghanistan evakuiert und nach Rom gebracht. Das teilte der Amtssitz von Ministerpräsident Mario Draghi mit.

Hilfsorganisationen hätten den Appell der Frau, das von den militant-islamischen Taliban im August übernommene Land zu verlassen, weitergetragen. Die Regierung Draghis habe daraufhin ihre Ausreise nach Italien im Zusammenhang mit dem Evakuierungsplan für afghanische Bürger organisiert.

McCurry hatte Gula 1984 im pakistanischen Flüchtlingslager Nasir Bagh fotografiert, wohin das Mädchen während der sowjetischen Besatzung Afghanistans geflohen war. Das Foto erschien im Folgejahr auf dem Cover des Magazins "National Geographic". Danach verlor sich zunächst die Spur der Frau. Nach dem Ende der Taliban-Herrschaft konnte McCurry sie im Jahr 2002 wieder ausfindig machen.

19:53 Uhr

Mann saß 43 Jahre unschuldig in Haft - Spenden statt Entschädigung

Tausende Menschen haben für einen Mann, der mehr als vier Jahrzehnte unschuldig in den USA hinter Gittern saß, Geld gespendet. Auf einer Spenden-Website kamen bereits mehr als 900.000 US-Dollar (rund 800.000 Euro) zusammen. Der 62-jährige Kevin Strickland war am Dienstag nach rund 43 Jahren Gefängnis im Bundesstaat Missouri entlassen worden.

Er war 1979 wegen einer Gewalttat mit drei Toten zu lebenslanger Haft ohne Möglichkeit auf Bewährung verurteilt worden. Auf eine Entschädigung hat der Mann keinen Anspruch. Dies wäre in Missouri nur möglich gewesen, wenn das Urteil aufgrund eines DNA-Beweises aufgehoben worden wäre, so die Organisation Midwest Innocence Project. Sie hatte auch die Freilassung Stricklands vorangetrieben und nun die Spendenkampagne für ihn ins Leben gerufen.

Stricklands Fall ist eine der längsten unrechtmäßigen Inhaftierungen der US-Justizgeschichte. Es gebe keine Beweise, dass Strickland tatsächlich am Tatort gewesen sei, zudem habe die damalige Hauptzeugin ihre Aussage widerrufen, hatte der zuständige Richter seine Freilassung begründet. Der 62-Jährige hatte stets seine Unschuld beteuert.

19:07 Uhr

Friseurin schlägt Dieb mit Besen in die Flucht

Ganz ehrlich, wer beklaut schon Friseursalons? Ein Dieb in Detmold kam auf die Idee - wurde aber mit dem Besen in die Flucht geschlagen. Wie die Polizei mitteilte, war der Unbekannte in den Friseursalon gekommen und hatte sich sofort an der Kasse zu schaffen gemacht. Die Friseurin kam aus dem Nebenraum und stellte den Mann zur Rede. Der schubste die 43-Jährige weg und versuchte erneut, die Kasse zu öffnen. "Daraufhin nahm die Friseurin einen Besen zur Hand und schlug den Dieb damit in die Flucht", so die Polizei. Der Unbekannte flüchtete ohne Beute, die Polizei sucht nach ihm.

18:26 Uhr

Tote Schafe in Altkleidercontainer entsorgt

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Nicht jeder kann ja lesen.

(Foto: picture alliance / VIE7143)

Unbekannte haben in Nordthüringen drei tote Schafe in Altkleidercontainern entsorgt. Ein Fahrer des Entsorgungsunternehmens entdeckte die Tierkadaver in verschiedenen Containern in Heiligenstadt, Niederorschel und Worbis, wie die Polizei in Nordhausen mitteilte. Die Sammelbehälter standen auf Parkplätzen von Einkaufsmärkten. Das zuständige Veterinäramt untersucht die Kadaver nun. Woher die Schafe stammten und wie sie zu Tode kamen, ist noch unklar.

17:58 Uhr

Habeck: Grünen-Minister werden Freitagmorgen bekannt gegeben

Bei den Grünen verzögert sich die Bekanntgabe der personellen Aufstellung für die Bundesregierung voraussichtlich bis zum Freitagmorgen.

  • Co-Parteichef Robert Habeck sagte, der Parteirat werde am Abend die Einleitung der Urabstimmung über den Koalitionsvertrag mit SPD und FDP beschließen. "Morgen früh werden dann auch die Namen hinter den verhandelten Ministerien dort auftauchen", sagte Habeck.
  • Seine Partei besetzt fünf Ministerien. Habeck bestätigte aber erstmals öffentlich, dass Co-Parteichefin Annalena Baerbock die erste Außenministerin der Bundesrepublik werden soll.
  • Habeck selbst dürfte Minister für Wirtschaft und Klimaschutz sowie Vizekanzler werden.
17:07 Uhr

Snowboard-Profi stirbt bei Filmdreh in Tirol

Ein 38-jähriger Snowboard-Profi aus Slowenien ist im Vorfeld von Dreharbeiten zu einem Film in Sölden in Tirol tödlich verunglückt. Nach übereinstimmenden Medienberichten handelt es sich bei dem Verunglückten um Marko Grilc. Er war der erfolgreichste Freestyle-Snowboarder Sloweniens.

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Marko Grilc im Jahr 2011

(Foto: imago sportfotodienst)

Wie die Polizei bestätigte, war der Sportler auf einer Erkundungstour auf dem Tiefenbachgletscher unterwegs, als er im Pulverschnee stürzte und mit dem Gesicht gegen einen schneebedeckten Felsen prallte. Er habe keinen Helm getragen, sagte ein Polizeisprecher weiter. Die Mitarbeiter der Bergbahnen hätten sofort versucht, den Mann zu reanimieren, aber der Notarzt habe nur noch den Tod des 38-Jährigen feststellen können.

17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:19 Uhr

Student tötet seinen Vater mit 34 Messerstichen - Freispruch

Ende April vergangenen Jahres hatte ein junger Mann in Norditalien seinen Vater mit 34 Messerstichen getötet. Nun wurde der 20-Jährige vor Gericht freigesprochen.  

  • Der junge Mann habe dem Schwurgericht zufolge in Notwehr gehandelt. Am 30. April soll er bei einem der häufigen Streite seiner Eltern dazwischengegangen sein, um die Mutter zu schützen, wie die Nachrichtenagentur Ansa schrieb. Mit insgesamt sechs Küchenmessern habe er den damals 52 Jahre alten Vater tödlich verletzt.
  • Der Staatsanwalt in Turin hatte Ansa zufolge 14 Jahre Haft gefordert. Der Vater sei zwar jähzornig und aggressiv gewesen, hätte aber nicht so sterben müssen, begründete er.
  • In einem Interview mit "Corriere della Sera" erklärte der Student aus der Gemeinde Collegno, er habe das alles nie gewollt. "Für mich geht es jetzt darum, anzufangen, zu leben", erklärte er weiter. Er erhoffe sich eine Normalität, die er bislang nie erlebt habe.
16:04 Uhr

"Erdoganistifa": Lira-Krise treibt Türken auf die Straße

Präsident Recep Tayyip Erdogan erntet immer stärkeren Gegenwind für seine Wirtschafts- und Finanzpolitik. Als Reaktion auf die Lira-Krise sind in der Türkei Menschen in mehreren Städten auf die Straße gegangen. In Istanbul seien in dem Zusammenhang am Mittwochabend 68 Menschen festgenommen worden, sagte eine Anwältin der dpa. Fast alle seien wieder freigelassen worden, gegen sie werde aber ermittelt.

Die Lira war am Dienstag erneut stark eingebrochen in Vergleich zu Dollar und Euro. Auf Twitter trendete zwischendurch Hashtags wie "Erdoganistifa" (Erdogan Rücktritt) - gleichzeitig trendeten jedoch auch Hashtags von Unterstützern der Regierung. Erdogans Regierung hat laut Umfragen zuletzt deutlich an Zustimmung eingebüßt.

Mehr Wirtschafts-News finden Sie im Börsen-Tag.

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Demonstranten in Istanbul.

(Foto: imago images/ZUMA Wire)

15:37 Uhr

Merkel: Lukaschenko will die ganze EU destabilisieren

Angesichts der Flüchtlingskrise an der polnisch-belarussischen Grenze sagt Bundeskanzlerin Angela Merkel Polen die volle Solidarität Deutschlands zu. Der belarussische Machthaber  Alexander Lukaschenko habe Migranten mit "einer hybriden Attacke" ins Land gelockt, sagte Merkel nach einem Treffen mit dem polnischen Regierungschef Mateusz Morawiecki in Berlin. Die belarussische Führung wolle eine "Destabilsierung der ganzen Europäischen Union" herbeiführen.

Merkel forderte auch ein Einschreiten vonseiten Russlands, das eine besondere Beziehung zu Belarus pflegt. Von Moskau müsse klar gesagt werden, dass "Menschen nicht zu hybriden Zwecken missbraucht werden dürfen", sagte die geschäftsführende Kanzlerin.

 

15:02 Uhr

UN: Alle elf Minuten wird eine Frau innerhalb der Familie getötet

Die größte Gefahr eines gewaltsamen Todes lauert für Frauen und Mädchen nach einem Bericht der Vereinten Nationen oft zu Hause. Von 81.000 geschätzten weiblichen Tötungsopfern im Vorjahr wurden 47.000 von einem Partner oder Verwandten umgebracht, wie das UN-Büro für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) in Wien berichtete. Demnach kam alle elf Minuten eine Frau oder ein Mädchen gewaltsam im privaten Umfeld zu Tode.

Zwar seien achtzig Prozent aller Tötungsopfer weltweit männlich, doch bei Fällen innerhalb von Beziehungen oder Familien liege der Anteil weiblicher Opfer bei 60 Prozent, sagte UNODC-Chefin Ghada Waly am Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen.

14:39 Uhr

Städtetag kritisiert offene Finanzfragen beim Koalitionsvertrag

Der Deutsche Städtetag sieht viel Positives beim Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP - hat aber zugleich Kritik an fehlenden Finanzierungszusagen geäußert.

  • Städtetagspräsident Markus Lewe erklärte: "Es ist ein gutes Signal, dass die neue Koalition für wichtige Zukunftsfragen der Städte Verantwortung übernimmt. Mehr Investitionen in bezahlbare Wohnungen und für den Klimaschutz sind geplant." Das ambitionierte Ziel, jährlich viermal so viele öffentlich geförderte Wohnungen zu bauen wie bisher, sei zu begrüßen. Eine konkrete Aussage zur Finanzierung fehle dazu allerdings.
  • Zur geplanten Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs sagte Lewe, dies sei positiv. "Wir brauchen allerdings auch mehr Handlungsspielräume für autonome verkehrspolitische Entscheidungen vor Ort." Lewe nannte als Beispiel Tempo 30 innerorts - darauf hatte sich die Ampel nicht einigen können.
  • Zugleich sagte er: "In einem Ausbau- und Modernisierungspakt sollen sich Bund, Länder und Kommunen über Finanzierung, Qualitätskriterien und Standards bis 2030 in urbanen und ländlichen Räumen verständigen. Es werden jedoch keine Beträge genannt. So bleibt ein hohes Maß an Unsicherheit für die Zukunft der Verkehrswende durch den ÖPNV."
14:30 Uhr

Schichtwechsel

Sabine Oelmann verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend. Ab sofort begleite ich Sie durch den "Tag". Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!

13:56 Uhr

Epstein-Ex Ghislaine Maxwell endlich vor New Yorker Gericht

Vier Mal hatten die Anwälte der Ex-Partnerin des gestorbenen US-Multimillionärs Jeffrey Epstein beantragt, Ghislaine Maxwell aus der U-Haft zu entlassen. Vier Mal lehnte die New Yorker Richterin Alison Nathan wegen Fluchtgefahr ab . Heute beginnt der lang erwartete Prozess gegen die 59-Jährige wegen des Vorwurfs des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen - Epsteins Opfer dürften ihn als letzte Chance auf Gerechtigkeit sehen.

Im Zuge der vorgeworfenen Verbrechen fallen auch immer wieder die Namen von Prominenten der internationalen High Society. Und um Epsteins als Suizid eingestuften Tod 2019 in einer Gefängniszelle ranken sich teils krude Verschwörungstheorien. Laut Staatsanwaltschaft soll der Ex-Investmentbanker über Jahrzehnte hinweg Dutzende minderjährige Mädchen missbraucht und einen Prostitutionsring auf seinen diversen Anwesen in den USA aufgebaut haben - gleichzeitig hofierte er weiter die Mächtigen und Reichen. Bekannte Epsteins waren die früheren US-Präsidenten Donald Trump und Bill Clinton, Microsoft-Gründer Bill Gates sowie der britische Prinz Andrew, gegen den eine Zivilklage von einem Opfer läuft.

In der Folge der Ermittlungen geriet Ghislaine Maxwell in den Fokus, vergangenes Jahr schließlich wurde auch sie verhaftet. Die Staatsanwaltschaft wirft der Frau mit britischem, französischem und amerikanischem Pass vor, die wichtigste Komplizin in Epsteins Missbrauchsring gewesen sein. In der Anklageschrift heißt es, sie habe den Missbrauch durch Epstein erleichtert, "indem sie mit Opfern über sexuelle Themen sprach, sie ermutigte, Epstein zu massieren" und sie soll "bei bestimmten sexuellen Begegnungen zwischen minderjährigen Opfern und Epstein anwesend" gewesen sein. Maxwell bestreitet illegales Handeln.

13:43 Uhr

Gefälschte Impfpässe nach Fahrerflucht in Köln gefunden

Kriminell und dumm, ungünstige Kombination: Bei der Aufnahme einer Verkehrsunfallflucht im Kölner Stadtteil Raderthal finden Polizisten am Mittwoch zehn gefälschte Impfpässe in einem verlassenen Unfallwagen. Eine Streife traf den mutmaßlichen Fahrer wenig später betrunken an dessen Wohnanschrift in Hürth an, wie die Polizei mitteilte. Ein Alkohol-Atemtest zeigte einen Wert von knapp anderthalb Promille an.

Zeugen hätten den 35-Jährigen zuvor an der Unfallstelle gesehen und ihn der Polizei beschrieben, erklärte die Polizei. Ersten Ermittlungen zufolge war er mit seinem Auto von der Fahrbahn abgekommen und frontal mit einem Baum kollidiert. Sein Führerschein, die gefälschten Impfpässe und das Auto wurden beschlagnahmt.

13:36 Uhr

Ratifizierung der Istanbul-Konvention zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen gefordert

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Helena Dalli

(Foto: imago images/Hans Lucas)

Anlässlich des internationalen Tags zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen hat die Europäische Kommission die Ratifizierung der Istanbul-Konvention durch die EU gefordert. Der Beitritt der EU zu dem internationalen Übereinkommen zum Schutz von Frauen vor Gewalt "ist eine der Hauptprioritäten dieser Kommission", so die für Gleichstellung zuständige EU-Kommissarin Helena Dalli in Straßburg.

"Die Istanbul-Konvention ist ein umfassendes und starkes Rechtsinstrument, um geschlechtsbezogener Gewalt und häuslicher Gewalt vorzubeugen und sie zu bekämpfen", fügt Dalli hinzu. Dieses seit 2011 bestehende Übereinkommen des Europarates sieht neben den oben genannten Maßnahmen auch eine Gleichstellung der Geschlechter und die Abschaffung diskriminierender Vorschriften in den Unterzeichnerstaaten vor.

Sowohl die EU als auch die einzelnen Mitgliedstaaten müssen die Konvention ratifizieren. Die EU als solche hatte das Abkommen 2017 unterzeichnet, aber die Ratifizierung ihres Beitritts stockt. Sechs Mitgliedsländer, darunter Lettland, Bulgarien und Ungarn, haben das Übereinkommen noch nicht ratifiziert. Polen unterzeichnete zwar 2015, kündigte aber an, auszutreten.

Nach Angaben des Europäischen Parlaments erlebte ein Drittel aller Frauen in der EU körperliche oder sexualisierte Gewalt. Jede Woche sterben rund 50 Frauen aufgrund von häuslicher Gewalt.

13:15 Uhr

Spoiler-Alarm! Kommt Samantha Jones in "And Just Like That ..." doch zurück?

Achtung, Spoiler-Alarm: "Sex and the City" ohne Samantha Jones ist nicht nur für Fans kaum vorstellbar - auch die Macher wollen Kim Cattralls Rolle laut eines Insiders unbedingt dabei haben. Und lassen ihr deshalb eine große Türe für eine Rückkehr in "And Just Like That..." auf.

Nicht weiterlesen. Und wenn, dann nicht sauer sein ...

Dass Kim Cattrall in der "Sex and the City"-Fortsetzung nicht dabei ist, ist schon von Anfang an klar gewesen. Die große Frage war: Was passiert mit ihrer Serienfigur Samantha Jones? Fans befürchteten bereits, dass der Charakter einfach gestorben sein könnte - doch das wird laut Insider-Informationen nicht passieren. Laut "Daily Mail" ist Samantha nach London gezogen, es geht ihr gut - obwohl sie sich mit Carrie zerstritten hat, wird eine Quelle zitiert. Tatsächlich sollen Cattrall und Sarah Jessica Parker auch im echten Leben einen Streit gehabt haben. Deswegen habe sich Cattrall geweigert, an dem neuen Projekt teilzunehmen. Ob sie dabei bleibt oder die Hintertür, die ihr von den Machern offen gehalten worden sein soll, benutzt?

Am Set heißt es: "Samantha Jones ist eine der beliebtesten Fernsehfiguren aller Zeiten (...) Sie muss nach Hause kommen, wenn auch nicht für uns, dann für die Fans, die sie verehren." Eventuell (...) soll es sich bei der Fortsetzung auch nicht bloß um eine einmalige Staffel handeln ...

13:04 Uhr

Lage spitzt sich zu: 460 Migranten warten auf sicheren Hafen

Die deutschen Seenotretter der privaten Organisation Sea-Watch warten mit mehr als 460 im Mittelmeer geretteten Migranten an Bord weiter auf einen sicheren Hafen. Die Lage auf der "Sea-Watch 4" spitze sich zu, so ein Sprecher der in Berlin ansässigen Organisation. Man habe zehn Anfragen für einen sicheren Hafen gestellt, unter anderem auch an Italien. Eine Antwort sei bislang ausgeblieben. Die italienische Küstenwache habe mittlerweile insgesamt 19 Menschen aus medizinischen Gründen von Bord geholt. Darunter seien acht hochschwangere Frauen und eine Mutter mit einem Neugeborenen gewesen.

Die Organisation warnte zudem vor einem aufziehenden Unwetter vor der Küste der italienischen Insel Sizilien. Einige Menschen seien bereits mehr als eine Woche auf See und müssten von Bord.

Der Nachrichtenagentur Ansa zufolge erreichten in der Nacht zu Mittwoch zwei Boote mit mehr als 50 Menschen aus Tunesien die italienische Insel Lampedusa. Das maltesische Militär brachte am Mittwochmorgen mehr als 40 Bootsmigranten in Sicherheit, wie die "Times of Malta" berichtet. Eine Frau sei später gestorben. Laut Zahlen der Vereinten Nationen gelten im zentralen Mittelmeer in diesem Jahr bislang mehr als 1300 Menschen als tot oder vermisst.

12:48 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

12:19 Uhr

Gerhard Schröder winkt am Bahnhof

Lange nicht mehr auf meinen Lieblings-Instagram-Account geschaut, muss ich sagen. Da ist ja immer eine Menge los. Wir sehen dieses Mal: Gerhard Schröder auf dem Bahnhof, seine Frau macht ein Foto aus dem Zug heraus, sie begibt sich auf Geschäftsreise - der ehemalige Bundeskanzler wird wohl an der Currywurstbude essen müssen.

Was ich mich nun frage: Wird Joachim Sauer uns auch am Rentner-Leben seiner Frau, der baldigen Bundeskanzlerin a.D. Angela Merkel, in den sozialen Medien teilhaben lassen? Ich würde es mir wünschen.

11:04 Uhr

Immobilienwirtschaft begrüßt Bildung eines Bauministeriums

Die Immobilienwirtschaft sieht Licht und Schatten in den Plänen der Ampel-Koalition. Sie feiert die geplante Bildung eines Bauministeriums. "Eine kluge und wichtige Entscheidung, nur so hat das Thema Bauen und Wohnen auf politischer Ebene endlich einen den Herausforderungen angemessenen Stellenwert", erklärt etwa der Chef des größten deutschen Immobilien-Konzerns Vonovia, Rolf Buch. Der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) begrüßt die Pläne der Koalition, pro Jahr 400.000 Wohnungen zu bauen und die Baugenehmigungs- und Planungsprozesse vereinfachen zu wollen.

Kritik gibt es dagegen an den Vorhaben, die Mietpreisbremse bis zum Jahre 2029 zu verlängern und in angespannten Märkten die Kappungsgrenze in drei Jahren auf elf Prozent abzusenken. Mieten würden eingefroren, obwohl den Eigentümern die Kosten wegliefen, kritisiert der Verband Zentraler Immobilien Ausschuss (ZIA). Investoren könnten deshalb weniger Neubauten errichten, stagnierende Mieteinnahmen könnten "zu mehr und mehr nicht instand gehaltenen Wohnungen führen, weil die dringend benötigten Investitionen ausbleiben".

10:22 Uhr

Göring-Eckardt zuversichtlich, was das Klima angeht

Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt hat sich mit Blick auf den Koalitionsvertrag der Ampel-Parteien zuversichtlich für einen Kohleausstieg bis 2030 gezeigt. "Der Kohleausstieg kann und - ich bin auch überzeugt - wird gelingen, wenn man diese Maßnahmen alle zusammenpackt", so Göring-Eckardt in der ARD. Sie nannte etwa einen "Klima-Check" für alles, was die Regierung mache. Jedes Ministerium soll dabei seine Gesetzentwürfe auf die Einhaltung der Klimaziele prüfen. Zudem nannte sie das Aus des Verbrennermotors, bei dem man nun sehr viel früher dran sei, als man bisher dachte.

SPD, Grüne und FDP hatten am Mittwoch ihren Koalitionsvertrag vorgelegt. Der Kohleausstieg soll demnach "idealerweise" bis 2030 gelingen - und damit bis zu acht Jahre früher als bislang geplant. Laut Koalitionsvertrag soll das über einen massiven Ausbau Erneuerbarer Energien und über den Bau moderner Gaskraftwerke gelingen.

09:55 Uhr

Sechs Tote bei Bergwerksunglück, 49 eingeschlossen

Bei einem Bergwerksunglück in Sibirien sind mindestens sechs Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt worden. 49 Menschen seien noch in der Kohlemine nahe der Stadt Belowo eingeschlossen, sagt der Gouverneur der Region Kemerowo, Sergej Ziwilew. "Es besteht kein Kontakt zu ihnen." Insgesamt befanden sich nach Angaben des Gouverneurs zum Zeitpunkt des Unglücks 285 Menschen in der Mine.

Das russische Notfallministerium hatte zuvor im Messengerdienst Telegram von 48 Verschütteten gesprochen. Demnach konnten 237 Menschen geborgen werden, darunter 45 Verletzte. Auf im russischen Staatsfernsehen veröffentlichten Aufnahmen waren Rettungskräfte bei Schneefall am Unglücksort zu sehen. Berichten der Ermittler in Kemerowo zufolge hatte sich gegen 8.35 Uhr (Ortszeit; 2.35 MEZ) Rauch in der Mine ausgebreitet.

In der Listwjachnaja-Mine nahe Belowo war es bereits in der Vergangenheit zu schweren Unglücken gekommen. Bei einer Methan-Explosion im Jahr 2004 starben 13 Menschen. Im Jahr 1981 kamen nach russischen Medienberichten ebenfalls bei einer Explosion fünf Menschen ums Leben.

09:39 Uhr

Polizei muss im Fach "Menschenrechte" nachsitzen

Die Ampel-Koalition setzt im Kampf gegen radikale Einstellungen in den Reihen der Polizei auf verstärkte Schulungen zum Thema Menschenrechte. Bei der Aus- und Fortbildung von Polizisten und Polizistinnen sollen künftig "noch intensiver die Grundsätze der freiheitlich demokratischen Grundordnung, insbesondere der Grund- und Menschenrechte" vermittelt werden, heißt es dazu im neuen Koalitionsvertrag.

Dadurch solle der "Entstehung und der Verfestigung von Vorurteilen, Diskriminierungen und radikalen Einstellungen" vorgebeugt werden. Die Sicherheitsüberprüfung von Bewerberinnen und Bewerbern für den Polizeidienst will die neue Koalition ausweiten, um so "die Resilienz der Sicherheitsbehörden gegen demokratiefeindliche Einflüsse" zu stärken.

Die Ampel-Parteien kündigten außerdem die Einführung einer pseudonymen Kennzeichnung von Polizistinnen und Polizisten an. Das neue Regierungsbündnis aus SPD, Grünen und FDP will zudem den Posten eines unabhängigen Polizeibeauftragten auf Bundesebene schaffen.

09:24 Uhr

"Dumm und verroht": Impfteam mit Pyrotechnik attackiert

Ein Impfteam ist am Mittwoch in Dresden mit Pyrotechnik angegriffen worden. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, warf ein Unbekannter einen Feuerwerkskörper auf das Team, das im Bürgersaal im Stadtteil Prohlis im Einsatz war. Der Mann habe flüchten können. Bei der Attacke sei niemand verletzt worden. Anwesende alarmierten die Polizei. Die Impfaktion wurde abgebrochen.

Oberbürgermeister Dirk Hilbert verurteilte die Tat scharf. "Eine solche Attacke ist menschenverachtend und dumm. Ich bin entsetzt, wie verroht Teile unserer Gesellschaft inzwischen agieren. Das hat mit einem kritischen, aber zivilisierten Diskurs über das Impfen gegen Corona nichts mehr zu tun." Wer Gewalt ausübe und Menschenleben in Gefahr bringe, gehöre hart bestraft. Die Stadt Dresden will ihre Bemühungen für ein neuerliches Impfzentrum in der Dresdner Messe nun vorantreiben.

08:54 Uhr

Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter

Noch vor wenigen Jahren blieb der Protest den feministischen Aktivistinnen überlassen. Heute formiert sich am Internationalen Aktionstag gegen Gewalt an Frauen ein breites gesellschaftliches Bündnis. Und das ist gut so. Denn in allen sozialen Schichten gibt es Männer, die ihre Frauen prügeln, demütigen, kontrollieren und ermorden. Je deutlicher diese Gesellschaft signalisiert, dass sie die Brutalität und Frauenverachtung nicht mehr duldet, desto größer ist die Chance, dass Mitmenschen einschreiten und helfen.

Wer Frauen wirklich helfen will, der muss ohne Scheuklappen alle Tätergruppen in den Fokus nehmen. Wie ticken diese Männer? Wie kann der Staat vorbeugend eingreifen? Die Politik muss klare Ansagen machen, die Behörden müssen den potenziellen Gewalttätern auf den Pelz rücken - dem angesehenen Unternehmer genauso wie dem sozial Schwachen. Oft haben Frauen das Gefühl, Polizei und Justiz greifen erst ein, wenn ihr tobsüchtiger Mann wirklich schießt oder zusticht. Doch dann ist es zu spät.

08:29 Uhr

Wer hat denn da den Hut auf?

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In Leschs Kosmos geht es auch um Kopfbedeckungen.

(Foto: dpa)

Fernsehmoderator Harald Lesch ist "Hutträger des Jahres 2021". Dem Astrophysiker und Wissenschaftsjournalisten wurde die Auszeichnung in Form eines goldenen Hutes verliehen, wie die Gemeinschaft Deutscher Hutfachgeschäfte (GDH) mitteilt. "Ich gehe gerne wohl behütet durchs Leben", sagt Lesch während der Verleihung. "Wenn ich für 'Terra X' irgendwo auf der Welt für Filmaufnahmen unterwegs bin, bin ich heilfroh, wenn mein Schädel, der nur am Rande behaart ist, von einem schönen Hut gut und sicher vor UV-Strahlen bedeckt ist." Außerdem fühle er sich mit einer Kopfbedeckung einfach wohl.

Lesch folgt als Preisträger auf bekannte Hutliebhaber wie Horst Lichter, Johannes Oerding und Massimo Sinató. Die Auszeichnung wird anlässlich des "Internationalen Tags des Hutes" am 25. November vergeben und geht nach Angaben des Verbands an "prominente Persönlichkeiten, die gerne und stilsicher Hut und Mütze tragen".

08:11 Uhr

Nach dem Bootsunglück: Macron und Johnson beraten sich

Nach dem Untergang eines Migrantenbootes im Ärmelkanal mit mindestens 27 Todesopfern haben Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der britische Premierminister Boris Johnson über Schritte zur Verhinderung weiterer solcher Dramen beraten. Beide hätten sich auf verstärkte Anstrengungen verständigt, Schleuserbanden zu stoppen, die das Leben von Menschen in Gefahr bringen, teilt die britische Seite nach dem Telefonat mit.

Zugleich betonen Macron und Johnson die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit mit Belgien, den Niederlanden und anderen Partnern auf dem Kontinent. Macron äußerte nach Angaben des Elysée-Palastes in Paris die Erwartung, dass die Briten zu Zusammenarbeit bereit seien und das Flüchtlingsdrama nicht zu politischen Zwecken instrumentalisierten. Es müsse in einem Geist der Kooperation und unter Achtung der Menschenwürde gehandelt werden.

07:47 Uhr

Bushido präsentiert seine Drillinge

Knapp zwei Wochen nach der Geburt hat Rapper Bushido das erste Familienfoto mit Ehefrau Anna-Maria Ferchichi und ihren neugeborenen Drillingen geteilt. "Vor 13 Tagen seid ihr drei kleinen Menschen auf die Welt gekommen", schreibt der 43-Jährige auf Instagram. Auf dem dazu veröffentlichten Bild sitzt das Paar nebeneinander auf einem Sofa: Ferchichi hält eines, Bushido zwei der kleinen Mädchen im Arm.

"Hinter uns liegen Monate voller Angst und Sorgen um euch. Vor uns liegen hoffentlich viele Jahre voller Glück und Gesundheit mit euch", schreibt der Rapper weiter. Bushido dankte in seinem Post den Ärzten der Charité, der Hebamme sowie "den tollen Schwestern und Pflegern auf unserer Station". "Unsere Kinder waren zu jeder Sekunde gut aufgehoben und heute sind wir endlich alle gemeinsam zu Hause."

Seine 40-jährige Frau teilte unterdessen in einer Instagram-Story mit, dass sie ihr drittes Baby am Mittwoch aus dem Krankenhaus nach Hause holen durften. Die drei Mädchen waren in der 36. Schwangerschaftswoche zur Welt gekommen. Bushido und seine Frau haben bereits vier gemeinsame Kinder, darunter Zwillinge. Anna-Maria Ferchichi hat außerdem einen Sohn aus erster Ehe.

07:21 Uhr

Gaddafis Sohn wegen Kriegsverbrechen von Wahlen ausgeschlossen

Der Sohn des früheren libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi, Saif al-Islam Gaddafi, darf voraussichtlich nicht bei der im Dezember geplanten Präsidentenwahl antreten. Die Wahlkommission des nordafrikanischen Landes schloss den 49-Jährigen gemeinsam mit 24 weiteren Kandidaten von der Abstimmung aus. Sie begründete dies damit, dass Gaddafi 2015 von einem Gericht in Tripolis in Abwesenheit zum Tod verurteilt wurde.

Er soll 2011 während des Aufstands gegen seinen damals gestürzten und wenig später getöteten Vater Kriegsverbrechen begangen haben. Der auch vom Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag gesuchte Saif al-Islam hat die Vorwürfe zurückgewiesen. Die Entscheidung der Wahlkommission ist noch nicht endgültig. Das letzte Wort hat die Justiz.

07:07 Uhr

Das wird heute wichtig

Na? Auch schon wach? Ein neuer Tag voller wunderbarer Ereignisse liegt vor Ihnen, Sie müssen einfach etwas genauer hingucken. Wer gestern irgendetwas zu feiern hatte, für den gilt: Wer feiern kann, kann auch arbeiten. Für alle anderen gilt dasselbe. Also, raus aus den Federn! Mein Name ist Sabine Oelmann und ich versorge Sie bis in den Nachmittag mit Nachrichten aus der ganzen Welt. Danach bereite ich mich innerlich auf den Black Friday vor: Rein ins Getümmel am Freitag? Online shoppen? Oder Konsum verweigern? Wie sehen Sie das? Schreiben Sie mir gern unter DERTAG@N-TV.DE

Was steht an?

  • EU-Arzneimittelbehörde entscheidet über Impfstoff für Kinder ab 5 Jahre;
  • weitere Entwicklung an der Grenze zwischen Polen und Belarus - Merkel trifft Polens Regierungschef Morawiecki;
  • SPD, Grüne und FDP sind weiterhin auf dem Weg zur Bildung einer neuen Bundesregierung, und wir mit ihnen
  • In New York bereitet man sich auf den Start im Prozess gegen Ghislaine Maxwell vor: Die Ex-Partnerin von Jeffrey Epstein ist unter anderem wegen Verführung Minderjähriger zu illegalen Sexhandlungen und Meineid angeklagt
  • BGH verhandelt im Dieselskandal zu möglichen Schadenersatzansprüchen gegen die VW-Tochter Audi: Der bei VW entwickelte Skandalmotor EA189 wurde auch in Audis eingesetzt. In den vier Fällen vor dem BGH hatte das Oberlandesgericht München den klagenden Autobesitzern recht gegeben. Es scheine ausgeschlossen, dass niemand bei Audi den Motor überprüft habe
  • Auf der Jahres-Pressekonferenz des Verbandes Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte zum Saisonauftakt geht es unter anderem um die Vorstellung der Konzepte für ein sicheres Skivergnügen 2021/2022
  • Feierliche Wiedereröffnung der Sphinx-Allee in Luxor in Oberägypten: Bei der Parade sollen Hunderte Darsteller in Kostümen über die Allee ziehen, die zwei berühmte Tempel miteinander verbindet. Es ist die zweite Parade dieser Art, nachdem im April die Mumien von 22 Pharaonen in Kairo in ein neues Museum verlegt wurden. Die ägyptische Regierung will den wegen Corona eingebrochenen Tourismus wieder ankurbeln
06:49 Uhr

Auch heute wieder Wetter

Das Wetter heute:

Vom Süden bis in den Osten oft trüb, nur regional Sonnenschein, vom Nordwesten her etwas Regen, Höchstwerte minus 1 bis plus 10 Grad.

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In Moskau ist es WIRKLICH kalt.

(Foto: imago images/ITAR-TASS)

Heute kommt im Nordwesten Regen auf, der sich bis nach Nordrhein-Westfalen und über Mecklenburg-Vorpommern ausbreitet, sich dabei aber abschwächt. Dahinter setzt sich am Nachmittag an der Nordsee noch die Sonne durch. Ansonsten gibt es nur wenige sonnige Ecken: Einerseits vom Schwarzwald bis in die Alpen und andererseits von Sachsen bis in die Niederlausitz, aber auch dort nicht den ganzen Tag. Es werden minus 1 bis plus 10 Grad erreicht.

Das Wetter in der kommenden Nacht (auch wenn quasi noch gestern Nacht ist ...):

Aus der Schweiz und den Alpen heraus sich ausbreitende dichte Wolken und bis zum Morgen am Alpenrand sowie vom Hochrhein bis zur Schwäbischen Alb aufkommender Schneeregen oder Schnee.

  • Im Nordwesten und an der Ostsee sich wieder verdichtende Wolken und nachfolgend etwas Regen.
  • Im Streifen dazwischen zeitweise Auflockerungen, regional vorübergehend aufklarend und besonders in den westlichen Mittelgebirge auch Nebelfelder.
  • Tiefstwerte 5 Grad auf Helgoland, um 0 Grad in Magdeburg bis minus 5 Grad im Mittelgebirgsraum Ostbayerns.

06:35 Uhr

Ampel hat bei Paris-Zielen Nachbesserungsbedarf

Die Energieprofessorin Claudia Kemfert hält den Ampel-Koalitionsvertrag nicht für ausreichend, um das Paris-Abkommen einzuhalten. "Insgesamt geht der Koalitionsvertrag beim Klimaschutz in die richtige Richtung, auch wenn es durchaus noch Verbesserungspotenzial gibt", sagt sie der "Frankfurter Rundschau". Positiv zu werten sei, dass die Ampel am 1,5-Grad-Ziel festhalte und den Kohleausstieg bis 2030 erreichen wolle. Der geplante Anstieg des Ökostrom-Anteils auf 80 Prozent mache die Reduktion bei der Kohle möglich. "Damit ist man allerdings noch nicht komplett auf dem Paris-kompatiblen Pfad, denn dafür müsste der Erneuerbare-Energien-Anteil 2030 bei 95 Prozent liegen", so Kemfert, die Abteilungsleiterin beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin ist.

06:21 Uhr

Black Friday lockt - fast - alle hinterm Ofen vor

Haben Sie sich auch vorgenommen, am Freitag "in die Stadt" zu gehen? Mist, das hat nämlich halb Deutschland vor - natürlich nur, wo es möglich ist ... Die Hälfte der Verbraucherinnen und Verbraucher will einer Umfrage zufolge am Rabatttag Black Friday jedenfalls auf Schnäppchenjagd gehen. Ganz oben auf dem Einkaufszettel stehen dabei trotz aktueller Lieferprobleme Unterhaltungselektronik, Kleidung und Modeaccessoires, wie aus einer repräsentativen Umfrage der Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) hervorgeht.

Im Durchschnitt wollen die Schnäppchenjäger demnach in diesem Jahr deutlich mehr ausgeben als im Vorjahr, nämlich 340 Euro (Vorjahr: 205 Euro). Damit übertreffen die Verbraucher in Deutschland in Sachen Ausgabenbereitschaft die Konsumenten in Frankreich (300 Euro), Italien (280 Euro) oder Spanien (260 Euro) erheblich. Der Black Friday sei zu einem festen Bestandteil des Shopping-Kalenders in Deutschland geworden, hieß es von den BCG-Experten. Besonders populär ist das Einkaufsereignis der Umfrage zufolge bei den unter 25-Jährigen. Für die Älteren spiele er eine nicht ganz so große Rolle. Deutlich mehr Menschen wollen der Umfrage zufolge den Black Friday in diesem Jahr nutzen, um günstig Weihnachtsgeschenke zu kaufen.

06:00 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

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