Donnerstag, 05. März 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:36 Uhr

Das war Donnerstag, der 5. März 2020

Liebe Leserinnen und liebe Leser,

das Coronavirus bereitet uns immer noch Sorgen: In Deutschland sind inzwischen mehr als 400 Menschen infiziert, weltweit fast 100.000. Dabei ist die "normale" Grippe doch viel gefährlicher - 202 Menschen starben seit Oktober 2019 daran.

Und es gibt noch ein "Virus", das gefährlicher als Corona ist - jeder fünfte Europäer ist "infiziert". Es geht um die Lärmbelästigung. Jährlich führt langfristiger Umgebungslärm europaweit zu 12.000 vorzeitigen Todesfällen, das geht aus einem heute veröffentlichten Bericht der Europäischen Umweltagentur.

Was war heute sonst wichtig:

Durchbruch nach sechs Stunden: Putin und Erdogan vereinbaren Waffenruhe für Idlib

Ministerpräsident im "Frühstart": Ramelow rügt linke "Gewaltfantasien"

AfD relativiert Rechtsterror: Ja, Hanau war schlimm, aber …

US-Präsidentschaftsbewerberin: Elizabeth Warren steigt aus Rennen aus

Bleiben Sie gesund und enjoy the silence. Bis morgen!

22:03 Uhr

Griechenland schränkt Schiffsverkehr ein

Wegen der in den vergangenen Tagen deutlich gestiegenen Flüchtlingszahlen hat die griechische Regierung Beschränkungen für den Schiffsverkehr rund um die Inseln Lesbos und Samos erlassen.

  • Mit der Maßnahme solle die "illegale Migration über das Meer" bekämpft werden, teilte das Verteidigungsministerium in Athen mit.
  • Aus Regierungskreisen verlautete, dass seit der von der Türkei verkündeten Öffnung der Grenzen zur EU rund 1700 Flüchtlinge auf den griechischen Inseln angekommen seien.
  • Die Beschränkungen für den Schiffsverkehr sollen laut Verteidigungsministerium zunächst bis zum 12. März gelten. Ausdrücklich ausgenommen seien Handelsschiffe "mit gültigen maritimen Papieren".
21:53 Uhr

Laschet: "2015 darf sich so nicht wiederholen"

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hat nach der Zuspitzung an der griechischen EU-Außengrenze ein entschlossenes Auftreten gegenüber dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan gefordert.

  • "Man muss den Druck auf Erdogan erhöhen, dass wir dieses Spiel nicht zulassen, wie er in Idlib Krieg führt und Europa mit Flüchtlingen unter Druck setzt", sagte Laschet den "Westfälischen Nachrichten" und dem "Westfalen-Blatt".
  • "Klar ist, 2015 darf sich so nicht wiederholen", betonte Laschet, der für den CDU-Bundesvorsitz kandidiert. Damals waren Hunderttausende Flüchtlinge nach Deutschland gekommen.
  • "Das europäische Handeln ist ja richtig: Die EU-Außengrenze schützen und nicht den Eindruck vermitteln, jetzt wieder Gruppen hineinzulassen", sagte der nordrhein-westfälische Regierungschef. "So wollen es die Grünen, was aber nur dazu führt, dass noch mehr Menschen kommen wollen."
21:10 Uhr

Bewaffneter Bankräuber macht 20 Euro Beute

Bonnie und Clyde lachen sich tot. Ein Bankräuber hat in Kaiserslautern 20 Euro Beute gemacht. Die bekam er aus dem privaten Geldbeutel eines Angestellten.

  • Der maskierte Täter hatte am Mittwochnachmittag in einer Bankfiliale mit einer Schusswaffe auf einen Angestellten gezielt und Bargeld gefordert. Tatsächlich wird in dieser Zweigstelle aber gar kein Bargeld aufbewahrt.
  • Außer den 20 Euro nahm der Dieb nur noch einen Beutel mit Münzgeld ausländischer Währungen und zwei Spendenspardosen mit.
  • Nach wenigen Minuten verließ der Täter die Bank und flüchtete.
20:22 Uhr

Ratten, Schaben, Gift: Großbäckerei in Berlin geschlossen

Mehrere Behörden haben einen Backwaren-Lieferanten in Berlin-Neukölln überprüft und den Betrieb unmittelbar danach geschlossen.

Warum? Die Polizei erklärt:

"Schon beim ersten Betreten strömte den Beamten ein ekelerregender Geruch nach Ammoniak entgegen, wohl ausgehend von Mäuse- und Rattenfäkalien. Überall tummelten sich Schaben oder lagen tot auf dem Boden. Es herrschte in Teilen ein Befall von Mäusen und Ratten. Einer Beamtin lief eine Maus über die Schuhe. In anderen Bereichen der Großbäckerei gesellten sich Motten und Fliegen zu den Schaben. Ausgelegtes Gift wurde dem Schädlingsbefall offenbar nicht mehr Herr."

Die Bäckerei belieferte mehrere Großabnehmer. Wie die "Bild" berichtet, sollen unter anderem die Metro sowie diverse Krankenhäuser und Seniorenheime zu den Kunden gehört haben.

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19:50 Uhr

Gericht: Emir von Dubai für Entführung und Folter verantwortlich

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Mohammed bin Raschid Al Maktum ist Herrscher des Emirats Dubai.

(Foto: picture alliance / dpa)

Ein britisches Gericht hat den Emir von Dubai, Scheich Mohammed bin Raschid Al Maktum, für die Entführung zweier seiner Töchter und die Einschüchterung einer seiner Ehefrauen verantwortlich gemacht. Das geht aus mehreren Gerichtsurteilen des High Courts in London hervor, die heute veröffentlicht wurden.

  • Sie bestätigen Vorwürfe von Prinzessin Haja Bint al-Hussein, einer der Ehefrauen des Scheichs. Demnach sollen zwei Töchter des Emirs, Scheicha Schamsa und Scheicha Latifa, nach Fluchtversuchen auf Geheiß ihres Vaters entführt worden sein. In einem Fall stellte das Gericht sogar Folter fest.
  • Die Urteile stammen aus einem Rechtsstreit mit Prinzessin Haja, die vergangenes Frühjahr mit ihren beiden Kindern nach London geflohen war. Im Kern ging es dabei um einen Sorgerechtsstreit.
  • Hajas Darstellung nach wurde sie immer stärker von ihrem Ehemann bedroht. Zudem hatte sie eine außereheliche Beziehung mit ihrem britischen Bodyguard begonnen. Das Gericht hielt die Darstellung der Prinzessin für glaubhaft.
  • Haja ist die sechste Frau des Emirs und Halbschwester des jordanischen Königs Abdullah II.
19:10 Uhr

"Sünde": Irans Ärzte tanzen gegen Coronavirus

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Ob das gegen die Infektion hilft, ist zu bezweifeln. Doch mit kurzen Tanzeinlagen schaffen sich Ärzte und Pflegepersonal im Iran derzeit immer wieder eine kurze Atempause in ihrem Kampf gegen das Coronavirus.

  • In den Online-Netzwerken sind seit einigen Tagen immer wieder Videoaufnahmen aus iranischen Krankenhäusern zu sehen, in denen das Personal in voller Schutzmontur zu traditioneller oder moderner iranischer Musik tanzt. An der "Tanz-Challenge" beteiligen sich auch Frauen.
  • Obwohl gemeinsames Tanzen nur verheirateten Frauen und Männern erlaubt ist, schritten die Behörden zunächst nicht gegen die Videos ein. Allerdings gefallen sie nicht allen: Einige Twitter-Nutzer schimpften über die "Sünde".
  • Ein Twitter-Nutzer witzelte hingegen, Krankenhäuser mit Coronavirus-Patienten seien die einzigen Orte, an denen sich die Sittenpolizei nicht blicken lasse.
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18:38 Uhr

Bürger verhindern Anlegen von Flüchtlingsboot auf Lesbos

Rund 50 aufgebrachte Bürger haben das Anlegen eines Bootes einer humanitären Organisation im Hafen von Mytilini - der Hauptortschaft der Insel Lesbos - verhindert.

Das Schiff "Mare Liberum" sollte am Nachmittag in Mytilini anlegen. Dutzende Menschen hatten sich an der Kaimauer hingestellt und verhinderten das Anlegen, wie Reporter berichteten. Sie beschimpften die Besatzung und skandierten "haut ab". Das Boot sei anschießend aus dem Hafen ausgelaufen und in unbekannte Richtung weitergefahren.

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18:30 Uhr
Breaking News

Türkei und Russland einigen sich auf Waffenruhe in Idlib

Die Türkei und Russland haben sich auf eine neue Waffenruhe in der syrischen Rebellenhochburg Idlib geeinigt. Sie werde um Mitternacht in der Nacht zum Freitag in Kraft treten, sagte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan nach einem Treffen mit Kremlchef Wladimir Putin in Moskau.

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18:09 Uhr

Schuhbeck will seinen Michelin-Stern zurück

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"Wir werden uns den Stern zurückholen".

(Foto: picture alliance/dpa)

Gerade erst musste Alfons Schuhbeck eine bittere Pille schlucken: Er verlor seinen Michelin-Stern und darf somit offiziell nicht länger als Sternekoch bezeichnet werden. Nachdem sein Münchener Gourmet-Tempel "Fine Dining Alfons" Anfang des Jahres geschlossen wurde, hatte der Restaurantführer Guide Michelin ihm die höchste Auszeichnung in der Gastronomie entzogen. Doch das will der Fernsehkoch und Unternehmer aus Traunstein nicht auf sich sitzen lassen.

Seine "Südtiroler Stuben" hatten von 2013 bis 2017 einen Michelin-Stern inne, sind aber laut Schuhbeck immer noch auf dem gleichen Level. "Die Südtiroler Stuben, unser Münchener Stammhaus, ist unverändert auf Sterne-Niveau und wir werden uns den 'offiziellen' Stern natürlich zurückholen", so der Starkoch. "Das gebietet schon mein sportlicher Ehrgeiz und dafür arbeitet unser Team jeden Tag mit aller Kraft und ganz viel Herzblut."

Doch der Stern sei für den 70-Jährigen gar nicht das Entscheidende. "Ein Stern ist für jeden Koch eine besondere Auszeichnung. Aber das Wichtigste sind für mich unsere zufriedenen Gäste", berichtet Schuhbeck. "Unsere Gäste können sich auf uns und vor allem auf das großartige Erlebnis bei uns verlassen."

17:46 Uhr

USA schieben deutschen Ex-KZ-Wachmann ab

Ein US-Gericht hat die Abschiebung eines Deutschen angeordnet, weil dieser 1945 Wachmann in einem Konzentrationslager war.

  • Der im US-Bundesstaat Tennessee ansässige Friedrich Karl B. habe "freiwillig als bewaffneter Gefängniswächter in einem Konzentrationslager gedient" und damit das Vorgehen des Nazi-Regimes unterstützt, erklärte Richterin Rebecca Holt.
  • Er habe gestanden, als Wachmann in einem Außenlager des Hamburger Konzentrationslagers Neuengamme nahe dem niedersächsischen Meppen Gefangene bewacht zu haben, erklärte das US-Justizministerium.
  • In dem Außenlager seien unter anderem Juden, Polen, Russen, Dänen, Niederländer, Franzosen und politische Gefangene inhaftiert gewesen, hieß es weiter. Sie seien im Winter 1945 unter "grauenhaften" Bedingungen interniert gewesen und hätten "bis zur Erschöpfung und zum Tod" arbeiten müssen
  • B. habe nie eine Versetzung aus dem Konzentrationslager beantragt und beziehe eine deutsche Rente, unter anderem auch für seinen "Kriegsdienst".
17:20 Uhr

Älteste Pyramide Ägyptens wieder geöffnet

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Die Djoser-Pyramide liegt nur eine Autostunde von Kairo entfernt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die älteste Pyramide Ägyptens aus der Zeit um 2600 vor Christus ist nach jahrelangen Renovierungsarbeiten wieder für Besucher geöffnet.

Die Stufenpyramide des Pharaos Djoser liegt etwa eine Autostunde südlich von Kairo bei Sakkara. Der Zugang für Touristen wird aufgrund der beengten Platzverhältnisse mit etwa 45 Besuchern pro Tag immer noch eingeschränkt sein.

Die Djoser-Pyramide ist mit 60 Metern das größte Bauwerk der Totenstadt von Sakkara. Dort waren vom 3. Jahrtausend vor Christus bis in die Perserzeit Könige und Beamte bestattet. Für mehrere Pharaonen wurden Pyramiden errichtet.

16:55 Uhr
Breaking News

US-Wahl: Elizabeth Warren will aus Rennen aussteigen

Die US-Senatorin Elizabeth Warren steigt Medienberichten zufolge aus dem Präsidentschaftsrennen der Demokraten aus. Mehrere US-Medien berichteten, die linksgerichtete Politikerin werfe nach ihrem schlechten Abschneiden am Superwahltag "Super Tuesday" das Handtuch. Am Mittwoch war bereits der Multimilliardär Michael Bloomberg aus dem Rennen ausgestiegen.

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16:28 Uhr

Steinmeier hält Rede und sitzt gleichzeitig im Publikum

Vor Kurzem hat Russlands Präsident Wladimir Putin in einem Interview erzählt, dass er keinen Doppelgänger hat. Und wie sieht es bei den deutschen Spitzenpolitikern aus?

Wer gestern Abend die Tagesschau gesehen hat, hätte auf den Gedanken kommen können, dass Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ein Double nutzt. Denn in einem Beitrag über die Trauerfeier in Hanau sitzt Steinmeier im Publikum, während er gleichzeitig auf der Bühne steht und eine Rede hält.

Sehen Sie doch selbst:

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Entwarnung: Natürlich hat Steinmeier keinen Doppelgänger. „Dieses Schnittbild ist ein Fehler. Leider konnte der Beitrag erst so kurz vor der Sendung nach Hamburg überspielt werden, dass der Fehler nicht mehr zu korrigieren war“, erklärte ein ARD-Sprecher der "Bild".

15:54 Uhr

Bulgarien droht Migranten mit Gewalt

Die Lage an der bulgarisch-türkischen EU-Außengrenze ist Regierungsangaben in Sofia zufolge weiter ruhig.

  • "Zu diesem Zeitpunkt gibt es keine Spannung", sagte Verteidigungsminister Krassimir Karakatschanow in Sofia. Die Türkei lasse keine Migranten in Richtung Bulgarien durch, sagte er.
  • Karakatschanow schloss allerdings nicht aus, notfalls Gewalt anzuwenden. "Sollte jemand für Ausschreitungen wie in Griechenland sorgen, muss Bulgarien Gewalt anwenden", sagte Karakatschanow - der auch Vizeregierungschef ist.
  • Bulgariens Streitkräfte seien in Bereitschaft versetzt worden, 1000 Soldaten und Technik an die türkische Grenze zu entsenden, betonte er.
15:20 Uhr

"Fack ju Göhte"-Schule wegen Coronavirus geschlossen

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Kinder, die Schule ist zu.

(Foto: picture alliance / dpa)

Das Coronavirus hat nun auch das Lise-Meitner-Gymnasium im Münchner Vorort Unterhaching heimgesucht. Wie das Landratsamt des Landkreises München mitteilte, bleibt die Schule, die unter anderem als Drehort des Kinohits "Fack ju Göhte" mit Elyas M'Barek deutschlandweit bekannt wurde, bis Ende der Woche vorsorglich geschlossen. Ein Kind habe sich infiziert, woraufhin die Schulleitung und das Gesundheitsamt diese Entscheidung getroffen hätten.

14:47 Uhr

AfD zahlt Malbuch aus eigener Tasche

Unlängst sorgte die AfD mit ihrem offensichtlich fremdenfeindlichen Malbuch "Nordrhein-Westfalen zum Ausmalen" bundesweit für Kritik. Bewaffnete Menschen unter türkischer Flagge werden in dem Heft gezeigt, offenbar bei einem Autokorso. Unter dem Banner "Wir baden das aus" sind in einem Schwimmbad Vollverschleierte und eine Hand mit Messer zu sehen.

Jetzt kündigt die AfD-Fraktion im NRW-Landtag an, dass sie die Kosten für das umstrittene Projekt aus "eigener Tasche zahlen" und nicht den Steuerzahlern in Rechnung stellen wolle. Das hat AfD-Vize-Fraktionschefin Gabriele Walger-Demolsky im Landtag angekündigt und sich im Namen der AfD erneut für das Buch entschuldigt.

Der Landtag hatte wegen der Kostenfrage bereits den Landesrechnungshof zur Prüfung eingeschaltet. Die Hefte waren von der AfD-Landtagsfraktion in Auftrag gegeben worden.

14:30 Uhr

Schichtwechsel

Mein Kollege Michael Bauer verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend. Ich übernehme seinen Platz in der Redaktion. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag.

14:28 Uhr

Falsche Polizisten erbeuten Millionenbetrag in Österreich

Mitglieder einer kriminellen Bande haben in Österreich getarnt als Polizisten einen Millionenbetrag erbeutet. Wie die Polizei mitteilte, täuschten die Täter Ermittlungen vor und überzeugten die Opfer, ihre Ersparnisse sicherheitshalber den falschen Polizisten zu übergeben.

  • In mindestens 130 Fällen sei das nach Erkenntnissen des Landeskriminalamtes Wien gelungen. "Es gab zudem mindestens 400 weitere Versuche, wobei wir von einer eklatant hohen Dunkelziffer ausgehen", sagte ein Sprecher der Polizei.
  • Die Täter erbeuteten seit 2018 rund 3,5 Millionen Euro. Teilweise hätten die Opfer jeweils mehrere Hunderttausend Euro ausgehändigt. Ihnen wurde von den Tätern weisgemacht, dass bald ein Einbruch bevorstehen könnte und ihre Wertsachen bei der Polizei besser aufgehoben seien.
13:49 Uhr

Lambrusco sprudelt aus italienischen Wasserleitungen

Während Jesus laut Bibel Wasser in Wein verwandeln konnte, war im italienischen Ort Castelvetro di Modena ein technischer Defekt für eine ähnliche Erscheinung verantwortlich. Dort sprudelte in einigen Häusern nämlich Lambrusco aus den Wasserhähnen.

Die Kellerei Cantina Settevetro entschuldigte sich für den Vorfall und betonte, dass es keinerlei hygienische und gesundheitliche Gefahren gegeben habe. Aus Versehen sei durch einen technischen Defekt beim Abfüllen der Wein in die Wasserleitung geflossen. "Es handelt sich einzig um Wein, der schon bereit zur Abfüllung war."

13:27 Uhr

Dresdner Polizei veröffentlicht Phantombild zu Juwelen-Raub

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(Foto: Polizei Dresden)

Rund vier Monate nach dem Einbruch in das Historische Grüne Gewölbe in Dresden gehen die Ermittler inzwischen von mindestens sieben Tätern aus. Dies ergebe sich aus einer Fallanalyse des Landeskriminalamts Sachsen, aus Videoauswertungen sowie weiteren Ermittlungen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft Dresden mitteilten. Nach einem der Verdächtigen wird mit einem Phantombild gefahndet.

Bei diesem Mann soll es sich um den mutmaßlichen Käufer des späteren Fluchtfahrzeugs handeln. Der etwa 25 Jahre alte Mann soll den Wagen, der in Dresden in einer Tiefgarage in Brand gesetzt wurde, im August 2019 von einer Privatperson in Magdeburg gekauft haben. Die Ermittler gehen demnach davon aus, dass der Käufer im Zusammenhang mit dem späteren Einbruch steht.

12:45 Uhr

Athen denkt an neue Flüchtlingslager auf unbewohnten Inseln

Die griechische Regierung erwägt offenbar, zur Bewältigung der Flüchtlingskrise auch geschlossene Lager auf kleinen, unbewohnten griechischen Inseln zu errichten. "Ich schließe nichts aus", sagte der griechische Migrationsminister Notis Matarakis auf eine entsprechende Frage des Radiosenders Thema 104,6.

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Migranten an Bord eines Beibootes erreichen die griechische Insel Lesbos, nachdem sie die Ägäis von der Türkei aus überquert haben.

(Foto: dpa)

Ursprünglich hatte Griechenlands Premier Kyriakos Mitsotakis angekündigt, geschlossene Lager auf Flüchtlingsinseln wie Lesbos, Samos und Chios zu errichten. Dagegen wehren sich aber die Inselbewohner, die seit 2015 unter der Flüchtlingskrise leiden.

Die Migrantenlager auf den griechischen Ägäis-Inseln sind völlig überlastet. Aktuell leben nach Angaben des griechischen Bürgerschutzministeriums mehr als 42.500 Migranten auf Lesbos, Samos, Kos, Leros und Chios. Die Aufnahmekapazität auf den Inseln liegt eigentlich nur bei rund 6000 Plätzen.

12:21 Uhr

Saugroboter sorgt für nächtlichen Polizeieinsatz

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Arbeitet auch in der Nacht: der Saugroboter.

(Foto: imago images/Michael Weber)

Der Einsatz eines Staubsaugroboters hat eine Lübeckerin mitten in der Nacht in Angst versetzt und die Polizei auf den Plan gerufen. Nach Angaben der Beamten in der schleswig-holsteinischen Stadt wurden sie von der 27-jährigen Frau über Notruf darüber informiert, dass sich anscheinend ein Einbrecher in ihrer Wohnung befinde. Sie höre Geräusche.

Die Dame hatte sich demnach schon vor dem Telefongespräch mit der Einsatzzentrale sicherheitshalber auf ihre Terrasse begeben und floh dann weiter auf eine Nachbarterrasse, weil sich die Quelle der Geräusche in der Wohnung bewegte. Wenig später trafen Polizisten vor Ort ein, sondierten die Situation und gaben Entwarnung: Bei dem mutmaßlichen Täter handelte es sich lediglich um einen Saugroboter.

Das Gerät der Frau habe sich anscheinend selbstständig aktiviert, sei "seiner Bestimmung nachgegangen" und habe "pflichtbewusst den Fußboden gereinigt", erklärten die Beamten am Donnerstag weiter.

11:50 Uhr

13-Jähriger dank Drohne aus Wald gerettet

Ein 13-Jähriger hat sich bei Anbruch der Dunkelheit in einem Wald im Oberharz verlaufen und ist mithilfe einer Drohne gerettet worden. Bevor der Akku seines Handys den Geist aufgab, konnte er am Mittwochnachmittag gerade noch die Polizei Clausthal-Zellerfeld verständigen. Weil der Jugendliche beim Notruf aber nur ungenaue Ortsangaben machte, bat die Polizei die Bergwacht um Verstärkung, die unter anderem mit einer Drohne mit Wärmebildkamera anrückte.

Hundeführer der Polizei hörten schließlich aus einiger Entfernung Hilferufe. Mit der Drohne der Bergwacht wurde der Junge dann gefunden. Er wurde ambulant untersucht, konnte aber unverletzt seiner Mutter übergeben werden.

11:32 Uhr

Deutschland bietet UN Millionenhilfe für Idlib-Provinz

Angesichts der Eskalation im Bürgerkriegsland Syrien bietet Deutschland den Vereinten Nationen an, 100 Millionen Euro zusätzlich für die Unterbringung und Versorgung notleidender Menschen in der Provinz Idlib bereitzustellen. Dies sagte Außenminister Heiko Maas vor seinem Abflug zu einem EU-Außenministertreffen in Zagreb. "Dafür gibt es aber klare Voraussetzungen: Der humanitäre Zugang und der Schutz der Helfer und der Bevölkerung müssen gewährleistet werden."

 

10:50 Uhr

"Curiosity" liefert beeindruckendes Panoramabild vom Mars

Der Rover "Curiosity" der Nasa begeistert die Menschen auf der Erde seit seiner Landung im Jahr 2012 mit atemberaubenden Fotos vom Mars. Das neueste Bild setzt noch einen oben drauf. Es zeigt ein detailliertes Panorama, das aus mehr als 1000 Fotos zusammengefügt wurde, bestehend aus 1,8 Milliarden Pixeln. Es ist laut Nasa das erste 360-Grad-Stereopanorama vom Mars.

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(Foto: Nasa)

 

Das Panorama zeigt "Curiositys" derzeitige Heimat Glen Torridon. Es ist eine Region in der Nähe des Mount Sharp, benannt nach Schottlands Nordwesthochland, das einige der ältesten Felsen der Welt enthält.

Wer noch mehr ins Detail gehen möchte, kann auf der Seite der Nasa das Originalbild runterladen - die Datei ist allerdings 2,25 Gigabyte groß.

10:28 Uhr

Schäuble: "Staat hat rechtsextremistische Gefahr unterschätzt"

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hat mehr Einsatz des Staates bei der Bekämpfung des rechten Terrors in Deutschland verlangt. Der Anschlag von Hanau mit zehn Todesopfern verlange vor allem Aufrichtigkeit, sagte der CDU-Politiker im Bundestag. "Aufrichtigkeit vom Staat - der sich eingestehen muss, die rechtsextremistische Gefahr zu lange unterschätzt zu haben."

Die lange Spur mörderischer Übergriffe von Einzeltätern und Gruppen quer durch Deutschland zeige: "Das ist Terrorismus." "Die entschiedene Antwort darauf muss sein, mit allen rechtsstaatlichen Mitteln radikale Netzwerke aufzudecken und rechtsextremistische Vereinigungen zu zerschlagen", sagte Schäuble. "Das geht nur, wenn wir endlich besser werden, bei der konsequenten Durchsetzung des Rechts."

10:06 Uhr

TGV bei Straßburg teilweise entgleist

Nördlich von Straßburg ist ein TGV-Hochgeschwindigkeitszug teilweise entgleist. Bei dem Vorfall erlitten ein Mensch schwere und 20 weitere Menschen leichte Verletzungen, teilte die Präfektur Bas-Rhin mit. An Bord befanden sich nach Angaben der Präfektur 348 Fahrgäste. Mehr als 90 Einsatzkräfte sind vor Ort. Der Zugverkehr in beide Richtungen wurde umgeleitet, es kam zu Verspätungen.

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09:44 Uhr

So sieht Robert Pattinsons neues "Batmobil" aus

Der neueste Streifen um den Rächer im Fledermauskostüm wird von Batman-Fans bereits sehnsüchtig erwartet. "Twilight"-Star Robert Pattinson schlüpft in "The Batman" in die Rolle des Superhelden. Regisseur Matt Reeves weiß, wie er die Vorfreude weiter steigern kann, denn er hat schon wieder einige Bilder von den Dreharbeiten in London auf seinem Twitter-Account veröffentlicht. Nach dem ersten Blick auf Pattinson als Batman gibt es dieses Mal das neue Batmobil zu sehen. Nach trashigen Speedracer-("Batman Forever") oder Panzer-Varianten ("The Dark Night") darf Pattinson in eine Art Muscle-Car einsteigen.

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"The Batman" soll im Juni 2021 in die Kinos kommen. Neben Robert Pattinson als Titelfigur sind Zoë Kravitz als Catwoman, Colin Farrell als der Pinguin, Paul Dano als Riddler und John Turturro (63) als Gangsterboss Carmine Falcone dabei.

09:19 Uhr

Lärm bringt Millionen Europäer um den Schlaf

Mehr als 100 Millionen Europäer leben in einer Umgebung mit gesundheitsschädlich hohen Lärmwerten. Zu diesem Ergebnis kommt die Europäische Umweltagentur (EEA) in einem nun veröffentlichten Bericht.

  • Hauptquelle für die Lärmbelästigung sei weiterhin der Straßenverkehr, teilte die in Kopenhagen ansässige EU-Behörde mit. Schätzungsweise 113 Millionen Menschen - also etwa jeder Fünfte in der EU sowie in Island, Norwegen, Liechtenstein und der Schweiz - müssen demnach mit langfristigem Straßenverkehrslärm mit einer Lautstärke von mindestens 55 Dezibel fertig werden.
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  • Diese und andere Lärmquellen wie Züge, Flugzeuge und die Industrie führen bei Millionen Menschen zu gesundheitlichen Folgen: Von einer dauerhaft hohen Lärmbelastung fühlten sich etwa 22 Millionen Europäer stark gestört, rund 6,5 Millionen hätten wegen des Lärms schwere Schlafstörungen. Knapp 12.000 vorzeitige Todesfälle seien zudem auf den Umgebungslärm zurückzuführen.
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09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:51 Uhr

Weniger Immobilien kommen als "Betongold" unter den Hammer

In Deutschland sind deutlich weniger Immobilien per Zwangsversteigerung unter den Hammer gekommen - dank der weiterhin hohen Nachfrage nach "Betongold". An den Amtsgerichten wurden 2019 insgesamt 17.614 Immobilien mit einem Verkehrswert von 3,44 Milliarden Euro aufgerufen, wie aus Recherchen des Ratinger Fachverlags Argetra hervorgeht. Im Jahr zuvor waren es noch 21.600 Häuser, Wohnungen oder Grundstücke im Volumen von 3,85 Milliarden Euro.

Dabei handele es sich allerdings nur um die Hälfte der ursprünglich eröffneten Zwangsversteigerungsverfahren an den Amtsgerichten. In durchschnittlich jedem zweiten Fall komme es vor der drohenden Versteigerung im Gerichtssaal doch noch zu einem Verkauf durch den Immobilieneigentümer unter Mitwirkung der kreditgebenden Bank.

08:26 Uhr

Fleets statt Tweets - Twitter testet selbstlöschende Botschaften

Twitter wird möglicherweise nach dem Vorbild anderer Onlinenetzwerke die Option von sich selbst löschenden Botschaften einführen. In Brasilien gebe es einen Test mit Twitter-Botschaften, die nach 24 Stunden von alleine verschwinden, teilte das US-Unternehmen mit. Bei der getesteten neuen Variante der Tweets seien keine öffentlichen Kommentare anderer Nutzer sowie auch keine Weiterverbreitung durch andere Nutzer - sogenannte Retweets - möglich.

Für die selbstlöschenden Botschaften hat das Unternehmen auch schon einen Namen - sie heißen Fleets. Dies ist eine Anspielung auf das englische Wort "fleeting" (flüchtig). Twitter bezeichnete die Fleets als neue Art, im Internet "laut nachzudenken".

Auf Twitter selbst befürchten die Nutzer das Ende des Kurzmitteilungsdienstes. Unter dem Hashtag #RIPtwitter kritisieren viele User das Vorgehen des Unternehmens. Hauptkritikpunkt: Durch die "Story"-Funktion würde der Dienst an Authentizität verlieren.

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07:52 Uhr

Katy Perry erwartet ihr erstes Kind

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"Legolas" und sein "California Gurl" werden Eltern.

(Foto: imago images / APress)

Gerüchte über eine angebliche Schwangerschaft der US-Amerikanerin gibt es schon länger. Jetzt ist die Katze aus dem Sack: Katy Perry erwartet ihr erstes Kind! Das bestätigte sie dem "People"-Magazin zufolge selbst in einem Instagram-Livestream. Es sei wahrscheinlich das Geheimnis, das sie bisher am längsten mit sich umhergetragen habe.

Auch via Twitter gab Perry zu verstehen, dass sie nun sehr erleichtert sei, dass sie ihre Schwangerschaft nicht mehr verstecken müsse. Vater des Babys ist ihr Verlobter Orlando Bloom.

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07:24 Uhr

Geheimdienst entlarvt neun rechtsextreme Soldaten beim KSK

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(Foto: imago images / Björn Trotzki)

In der Eliteeinheit der Bundeswehr haben sich 9 von 20 Verdachtsfällen bestätigt, in denen Soldaten eine rechtsextreme Gesinnung aufzeigen. Das berichtet der "Spiegel" unter Berufung auf eine vertrauliche Unterrichtung des Bundestags durch den Militärgeheimdienst (MAD). Bei einer Spezialeinheit, die nur aus rund 1000 Soldaten besteht, ist das laut MAD eine hohe Zahl.

Bei den Soldaten sollen rechtsextreme Äußerungen, fragwürdige Rituale oder das Zeigen des Hitlergrußes Auslöser der Ermittlungen gewesen sein. Die 9 genannten Fälle seien alle entsprechend sanktioniert worden.

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07:00 Uhr

Vier-Sterne-Hotel in Bremerhaven lockt Gäste mit Resteessen

Lebensmittelverschwendung ist ein großes Thema unserer Wegwerfgesellschaft. Mit regelmäßigen Resteessen geht ein Bremerhavener Vier-Sterne-Hotel dagegen an.

  • Das Resteessen steht allerdings nicht auf der Speisekarte, es kann von Gruppen gebucht werden.
  • "Wir haben mit Absicht den Begriff Resteessen gewählt, um zu polarisieren und zum Nachdenken über Lebensmittelverschwendung anzuregen. Wir zeigen, dass man mit etwas Kreativität aus Resten Leckeres anbieten kann", sagt Hoteldirektor Tim Oberdieck.
  • Experten gehen davon aus, dass in Deutschland in der Gastronomie, in Kantinen und Heimen rund zwei Tonnen Lebensmittel pro Tag weggeworfen werden.
06:39 Uhr

Dieb fischt sich Versace-Kette per Angel

Als kreativen Verbrecher könnte man einen Dieb in Australien bezeichnen. Mit seiner Fischerausrüstung hatte er sich in einer Boutique in Melbourne durch ein Loch im Schaufenster eine Halskette von Versace geangelt - und zwar direkt vom Kopf der Schausfensterpuppe.

"Das ist wahrscheinlich der erste Fall, dass ein Einbrecher eine Halskette mit einer Angelrute gestohlen hat", sagte eine Polizeisprecherin. Nach dem Verdächtigen, einem Mann zwischen 40 und 50 in Trainingshosen, werde immer noch gesucht. Die Kette hat einen Wert von umgerechnet 416 Euro.

06:35 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

das Bergfest der Woche ist geschafft, wir nähern uns mit rasanten Schritten dem Wochenende. Und folgende Themen werden uns heute im Laufe des Tages beschäftigen:

  • Vor dem Hintergrund der Eskalation im Bürgerkriegsland Syrien und der angespannten Lage an der griechischen EU-Außengrenze kommen die EU-Verteidigungs- und Außenminister in Zagreb zusammen. Beide Treffen dürften von den aktuellen Ereignissen überlagert werden. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer und ihre Kollegen treffen sich ab 8.30 Uhr. Ab 14 Uhr folgen dann die Chefdiplomaten der 27 EU-Staaten. Zudem werden heute der russische Präsident Wladimir Putin und sein türkischer Kollege Recep Tayyip Erdogan in Moskau über die Lage in Idlib beraten.
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    In den vergangenen Tagen hatte es bei Idlib heftige Zusammenstöße türkischer Truppen mit dem syrischen Militär gegeben.

    (Foto: picture alliance/dpa)

  • Der Coronavirus bleibt ein wichtiges Thema: Mehr dazu erfahren Sie in unserem Live-Ticker.
  • Einen Tag nach dem zentralen Gedenkakt in Hanau für die Opfer des rassistisch motivierten Anschlags mit zehn Todesopfern diskutiert der Bundestag über Konsequenzen aus den Morden. Zum Auftakt wird sich Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble in einer kurzen Rede zu den Ereignissen äußern.
  • Einen Tag nach der Ministerpräsidentenwahl von Bodo Ramelow beginnt um 9 Uhr die Arbeit für die rot-rot-grüne Thüringer Minderheitsregierung.
  • Nach viertägigen Beratungen endet die Frühjahrsvollsammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Mainz. Der neu gewählte Vorsitzende Georg Bätzing zieht um 14 Uhr sein Fazit.
  • Treffen der EU-Umweltminister in Brüssel - die Klimaaktivistin Greta Thunberg hat zu einem Protest vor dem Ratsgebäude aufgerufen.
  • Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg entscheidet über die Beschwerde von Ex-UEFA-Chef Platini gegen seine vierjährige Sperre.

Alle weiteren wichtigen und unterhaltsamen Informationen wird Ihnen "Der Tag" natürlich nicht vorenthalten. Mein Name ist Michael Bauer, bei Fragen und Anregungen schreiben Sie mir doch einfach eine E-Mail unter michael.bauer[at]nama.de. Ich wünsche Ihnen einen guten Start in den Donnerstag.

06:08 Uhr

Liste mit 12.000 Nazis in Argentinien aufgetaucht

Viele NS-Kriegsverbrecher, darunter Josef Mengele und Adolf Eichmann, waren nach dem Zweiten Weltkrieg nach Argentinien geflüchtet. Dort ist eine Liste mit den Namen von 12.000 Nazis aufgetaucht, die ab den 1930er Jahren in dem südamerikanischen Land gelebt haben sollen. Das teilte das Simon-Wiesenthal-Zentrum mit, das sich für die Erinnerung an den Holocaust und die Aufarbeitung der NS-Verbrechen einsetzt.

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(Foto: Wiesenthal Center Argentinien)

 

Eine Großzahl der Nazi-Sympathisanten zahlte den Angaben zufolge Geld auf eines oder mehrere Konten bei der Schweizerischen Kreditanstalt ein, der heutigen Großbank Crédit Suisse mit Sitz in Zürich.

Mehr dazu lesen Sie hier.
05:47 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht