Donnerstag, 01. August 2019Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
22:36 Uhr

Das war Donnerstag, der 1. August 2019

Der Tag neigt sich dem Ende, und ich verabschiede mich langsam in den Feierabend. Zuvor stelle ich Ihnen aber natürlich noch die wichtigsten Themen des Tages vor:

Das war's für heute. Morgen früh begrüßt Sie Josephin Hartwig an dieser Stelle. Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht!

22:10 Uhr

Zahl der Hautkrebspatienten steigt rasant

Liebe Leserinnen und Leser, bitte vergessen Sie nicht, sich in der Sonne gut einzucremen!

Nach einer Erhebung der KKH Kaufmännischen Krankenkasse ist die Zahl der Hautkrebserkrankungen in den vergangenen zehn Jahren rapide gestiegen.

  • Im Jahr 2017 erhielten nach KKH-Daten 87 Prozent mehr Männer und Frauen die Diagnose schwarzer Hautkrebs als 2007. Beim weißen Hautkrebs gab es nach einer KKH-Mitteilung vom Donnerstag einen Anstieg um 145 Prozent.
  • Die Kasse mit 1,7 Millionen Versicherten nennt dabei den Klimawandel als einen möglichen Grund für den Trend: Mehr warme Sonnentage bedeuteten mehr warme Tage mit hoher UV-Strahlung.
  • Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) sieht dagegen keinen direkten Zusammenhang zwischen Temperaturanstieg und Krebshäufigkeit. "Die Intensität des UV-Lichts hängt nicht von der Temperatur ab, sondern zum Beispiel von der Höhe in der man ihm ausgesetzt ist und von der Wolkenbildung", sagt Jochen Sven Utikal, Leiter der Hautkrebseinheit beim DKFZ und bei der Universitätsmedizin Mannheim.
21:45 Uhr

Drei Touristinnen ertrinken in Hotelpools in Griechenland

An einem einzigen Tag sind in Griechenland drei Menschen in Hotelpools ertrunken.

Auf der Insel Rhodos starben zwei französische Schwestern in der Anlage eines Hotels im Küstenort Ialysos. Wie die Polizei mitteilte, konnten die verunglückten 16- und 19-jährigen jungen Frauen nicht schwimmen.

Auf der Insel Kreta ertrank Medienberichten zufolge ein achtjähriges Mädchen aus Israel im Pool eines Hotels in der Nähe der Inselhauptstadt Heraklion. Demnach ertrank das Mädchen, nachdem es beim Spielen im Hotelpool in Ohnmacht gefallen war. Die Eltern des Mädchens hätten sich mit zwei Geschwistern der Achtjährigen in der Nähe befunden. Die Polizei will nun ermitteln, ob ein Bademeister zum Zeitpunkt des Unglücks anwesend war.

21:00 Uhr

Mann hält Heuschrecke bis zum Eintreffen der Polizei fest

Obwohl Baden-Baden eigentlich keine große Stadt ist, fehlt auch dort einigen Menschen offenbar Kontakt zur Natur. Oder zumindest einem.

  • Nachdem er ein mysteriöses Tier in seinem Schlafzimmer entdeckte, hat ein besorgter Mann aus Baden-Baden die Polizei zur Hilfe gerufen.
  • Am Telefon erzählte er den Beamten von einer "unheimlichen Begegnung" mit einem "ihm unbekannten Tier". Die Rede war von einer "größeren Spinne", die aber "ganz anders" aussah.
  • "Da er besorgt war, dass es sich hierbei möglicherweise um eine gefährliche, eingeschleppte Art handelte, fing er es ein und verständigte die Polizei", erklärten die Beamten.
  • Diese rückten wenig später an und konnten den Mann beruhigen. "Sie entließen die Heuschrecke wieder auf freien Fuß", hieß es im Polizeibericht.
20:20 Uhr

Maaßen fordert mehr Abschiebungen

Nicht zum ersten Mal kritisiert der frühere Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen die Asylpolitik der Bundesregierung.

Bei einer CDU-Wahlkampfveranstaltung im sächsischen Radebeul hat der Politiker nun ein konsequentes Vorgehen bei der Abschiebung abgelehnter Asylbewerber gefordert. Sie müssten nicht nur rechtlich, sondern tatsächlich abgeschoben werden, sagte Maaßen. Das gelte vor allem für Straftäter.

"Rechtsstaatlichkeit ist wichtig für die Stabilität des Staates." Recht müsse auch dann vollzogen werden, wenn es "schlechte Bilder" mit sich bringe. Viele Menschen hätten den Eindruck, dass man bei Rechtsvorschriften mit zweierlei Maß messe.

19:50 Uhr

Kann zum Tod führen: Aprikosenkerne zurückgerufen

Wegen einer möglichen Gesundheitsgefährdung durch Blausäure ruft die niederbayerische Firma Salzhäus'l Himalaya Kristallsalz GmbH Produkte mit Aprikosenkernen zurück.

  • Wie das Unternehmen aus Massing im Landkreis Rottal-Inn mitteilte, sind folgende Waren davon betroffen: Biokraft Natura Nr. 8 Aprikosenkerne, Bio Aprikosenkerne, Bio Müslimix-Beigabe Aprikosenkerne.
  • Der Rückruf gilt für alle Chargen dieser Produkte.
  • Die Artikel wurden über das Internet sowie im Einzelhandel vertrieben.
  • Ein Verzehr könne zu Atemlähmungen oder zum Tod führen. Kunden könnten die Artikel gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben.

Die genaue Beschreibung der betroffenen Produkte finden Sie hier.

19:36 Uhr
Breaking News

Trump kündigt neue Strafzölle auf chinesische Produkte an

Die USA werden chinesische Produkte im Wert von rund 300 Milliarden Dollar ab September mit einem neuen Strafzoll von 10 Prozent belegen. Das kündigte US-Präsident Donald Trump über Twitter an.

Mehr dazu lesen Sie hier.

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19:12 Uhr

Geschmacklose Werbung: Philipp Plein hat Ärger mit Ferrari

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Modedesigner Philipp Plein hat Riesen-Zoff mit Ferrari.

  • Der stolze Ferrari-Besitzer nutzt seine Autos häufig zu Promotionszwecken für seine Modemarke. Doch der Autohersteller aus Maranello findet Pleins Werbemaßnahmen geschmacklos und möchte nicht in Verbindung mit seiner neuen Schuhkollektion gebracht werden. Ferrari forderte ihn deswegen schriftlich auf, die besagten Bilder innerhalb 48 Stunden zu löschen.
  • "Ferrari wird in den Bildern mit einem Lifestyle zusammengebracht, der völlig unpassend mit der Brand-Wahrnehmung ist."
  • Ferrari droht, ansonsten mit rechtlichen Schritten vorzugehen.
  • Der Ferrari-Fan ist sprachlos über das aus seiner Sicht unprofessionelle und aggressive Verhalten. Er veröffentlichte das Schreiben ebenfalls auf Instagram und forderte eine Entschuldigung.
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18:31 Uhr

Polizei erhöht Präsenz an Bahnhöfen

Nach den tödlichen Angriffen in Frankfurt und im nordrhein-westfälischen Voerde will die Bundespolizei ihre Präsenz an den Bahnhöfen in Deutschland erhöhen.

  • Insbesondere an stark frequentierten Bahnhöfen sollen künftig mehr Bundespolizisten unterwegs sein, teilte die Behörde mit. Ziel sei es, den Schutz vor Gewalttaten "mit einer verstärkten und sichtbaren Präsenz der Bundespolizei weiter zu erhöhen".
  • Darüber hinaus solle das "subjektive Sicherheitsgefühl" an den Bahnhöfen gestärkt werden.
  • Bundespolizeichef Dieter Romann erklärte, er habe die Erhöhung der Präsenz an Schwerpunktbahnhöfen wie etwa in Frankfurt "unter Zurückstellung anderer bundespolizeilicher Aufgaben" angeordnet.
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18:07 Uhr

Bürgermeister von Mogadischu stirbt nach Anschlag

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Mogadischus Bürgermeister Osman wurde bei einem Anschlag vergangene Woche verletzt. Nun erlag er seinen Verletzungen.

(Foto: AP)

Nach einem Anschlag in Mogadischu mit elf Toten in der vergangenen Woche ist der Bürgermeister der somalischen Hauptstadt gestorben. Abdirahman Osman erlag in einem Krankenhaus in Doha, der Hauptstadt des Golfstaates Katar, seinen Verletzungen, berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Sonna.

Bei dem Anschlag am Mittwoch vergangener Woche sprengte sich eine Selbstmordattentäterin in einem Gebäude der Stadtverwaltung in die Luft und tötete mindestens elf Menschen. Die Terrorgruppe Al-Shabaab reklamierte die Tat für sich.

17:28 Uhr

Pilot stirbt bei Absturz von Kleinflugzeug

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Für den Piloten kam jede Hilfe zu spät.

(Foto: picture alliance/dpa)

Im oberbayrischen Landkreis Fürstenfeldbruck ist ein Ultraleichtflugzeug abgestürzt. Der Pilot ist dabei ums Leben gekommen.

Etwa zwei Kilometer vor Erreichen der Landebahn des Flugplatzes in Jesenwang ist die Maschine in ein Maisfeld gestürzt. Soweit bekannt, war das Flugzeug am Vormittag vom Flugplatz gestartet und befand sich zum Unfallzeitpunkt im Landeanflug.

Die Kriminalpolizei nimmt gemeinsam mit der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung die Ermittlungen zur Absturzursache auf.

17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:44 Uhr

Maas "wütend" über Angriff auf Rabbiner

Yehuda Teichtal, der Rabbiner der Jüdischen Gemeinde Berlin, ist am vergangenen Freitag Opfer eines antisemitistischen Angriffs geworden. Er war mit seinen Kindern nahe einer Synagoge im Stadtteil Wilmersdorf unterwegs, als ihn zwei Männer auf Arabisch beschimpften und bespuckten.

Nun hat Bundesaußenminister Heiko Maas den Angriff mit deutlichen Worten verurteilt. "Ich bin wütend und entsetzt über den Angriff auf Rabbi Teichtal", erklärte Maas auf Twitter. "Die Mehrheit der Anständigen in unserem Land darf keinen Zweifel lassen, dass wir solche Worte und Taten nicht tolerieren." Antisemitismus habe keinen Platz in Deutschland.

16:19 Uhr

Stadt in England evakuiert - Damm droht zu brechen

Nach starken Regenfällen in England sind Teile eines Damms in der Stadt Whaley Bridge bei Manchester eingebrochen. Da Wassermassen in Richtung der Stadt fließen und der Wall zu brechen droht, wurde der ganze Ort evakuiert. Für knapp 6500 Einwohner bestehe Lebensgefahr, warnen die Behörden.

Auch in anderen Orten in der Umgebung wurden mehrere Häuser überflutet, es wird mit noch mehr Regen gerechnet.

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15:42 Uhr

Bundeswehr wächst - Standorte bleiben doch erhalten

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Die Bundeswehr braucht die zur Schließung vorgesehene Standorte doch noch.

(Foto: picture alliance / dpa)

Elf bislang zur Schließung vorgesehene Bundeswehrstandorte werden doch nicht dichtgemacht. Die Liegenschaften in sieben Bundesländern, vor allem Kasernen, bleiben erhalten. Das teilte das Verteidigungsministerium heute mit. "Nach fast zweieinhalb Jahrzehnten des Schrumpfens wächst die Bundeswehr wieder", hieß es zur Erläuterung. "Mehr Personal und Material bedeuten auch mehr Bedarf an weiterer Infrastruktur."

Das Verteidigungsministerium hatte bereits zu Jahresbeginn mitgeteilt, dass acht Munitions- und Materiallager entgegen der ursprünglichen Pläne bestehen bleiben. Weitere vorgesehene Schließungen sollen noch überprüft werden.

15:04 Uhr

Brandenburgs AfD-Chef wirkte an umstrittenen Hitler-Filmen mit

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Brandenburger AfD-Chef Kalbitz drehte zusammen mit seinem Schwiegervater zwei Filme über Hitler.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der Brandenburger AfD-Landesvorsitzende Andreas Kalbitz war an der Entstehung von zwei Filmen über Hitler und die Wehrmacht beteiligt. Vorwürfe dazu weist er aber zurück.

  • "Die Welt" berichtet, Kalbitz habe mit seinem Schwiegervater Stuart Russell, einem 2006 gestorbenen britischen Soldaten, die Filme "Hitler. The Unknown Soldier. 1914-1918" und "Von Garmisch in den Kaukasus. Die Geschichte der 1. Gebirgsdivision 1941-1942." gedreht. Darin gebe es Tendenzen, Geschichtsbilder zu revidieren.
  • "Diese beiden Filme habe ich zusammen mit meinem Schwiegervater Stuart Russell erstellt, der sich als Brite mit deutschen Texten schwergetan hat, und ihm gerne dabei geholfen, die Scripts zu überarbeiten", sagte Kalbitz der Zeitung. "Er war mit Sicherheit kein Rechtsradikaler oder gar Extremist."
  • Die "Welt" zitiert den Historiker Thomas Weber von der Universität Aberdeen, der demnach über den ersten Film von 2004 sagte, er mache "den Eindruck einer geschickten Hitler-Verherrlichung".
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14:37 Uhr

Bundeswehr-Pilot mit Laser geblendet und verletzt

Oh man, wie kann jemand überhaupt auf so eine Idee kommen? In Bayern ist ein Pilot eines Bundeswehrhubschraubers mit einem Laser geblendet und verletzt worden.

  • Der 42-Jährige erlitt eine Netzhautablösung und ist derzeit nicht dienstfähig, teilt die Polizei mit.
  • Der Soldat hatte am Montag bei Dämmerung die Gemeinde Prittriching in Oberbayern überflogen, als ihn ein grelles weiß-bläuliches Blitzen blendete.
  • Wenig später habe sich ein grauer Fleck im Sichtfeld gebildet, erklärt die Polizei. Der Pilot vermute, von einem Laserlicht vom Boden aus getroffen worden zu sein.
  • Die Kriminalpolizei leitete Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr und gefährlicher Körperverletzung ein.
14:36 Uhr

Schichtwechsel

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser! Meine Kollegin Josephin Hartwig verabschiedet sich in den Feierabend und ich freue mich sehr, Sie ab sofort und bis zum späten Abend mit spannenden Nachrichten aus der ganzen Welt versorgen zu dürfen. Mein Name ist Uladzimir Zhyahchou. Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, schreiben Sie mir einfach eine Mail an uladzimir.zhyhachou@nama.de

14:04 Uhr

Ex-Freund gesteht Mord an Reise-Bloggerin

Nach dem Mord an der russischen Ärztin, die auch erfolgreiche Beauty- und Reisebloggerin war, hat ein Mann die Tat gestanden. Das teilte die russische Polizei der "BBC" mit. Die Staatsanwaltschaft habe ein Video veröffentlicht, in dem Maxim G. gesteht, Ekaterina Karaglanowa "mindestens fünf Mal in Hals und Brust gestochen" zu haben. Der 33-jährige Ex-Freund erklärte, sie geschlagen zu haben, nachdem sie ihn "wiederholt beleidigt und gedemütigt" hatte. Die Leiche der 24-Jährigen war von ihren Eltern und dem Vermieter in einem Koffer im Treppenhaus ihres Wohnhauses in Moskau gefunden worden. Der Vater habe noch einen Rettungswagen gerufen, doch Ekaterina sei bereits tot gewesen, schreibt die "BBC".  Die Umstände des Geständnisses und ob bei der Befragung des mutmaßlichen Täters ein Anwalt anwesend war, werden aus dem Video nicht ersichtlich. Ekaterina Karaglanowa hatte über 100.000 Follower bei Instagram und postete regelmäßig Bilder aus ihrem Leben.  Zudem hatte sie einen beliebten Reise-Blog, mit Tausenden Abonnenten.

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13:41 Uhr

Experte erstellt psychiatrisches Gutachten nach Gleis-Attacke

Die Tat bewegt immer noch ganz Deutschland, nun ermitteln die Behörden weiter, wie es dazu kommen konnte: Nach der tödlichen Gleis-Attacke im Frankfurter Hauptbahnhof soll ein Experte ein psychiatrisches Gutachten über den Tatverdächtigen erstellen. Es sei ein Sachverständiger beauftragt worden, der mit dem Mann aus Eritrea entsprechende Gespräche führe, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Der 40-Jährige steht unter dringendem Verdacht, am Montag eine ihm unbekannte Frau und ihren Sohn vor einen einfahrenden ICE gestoßen haben. Der Eritreer, der seit 2006 in der Schweiz lebte, war vor einigen Tagen nach Frankfurt gekommen. Laut Züricher Polizei war er in diesem Jahr in psychiatrischer Behandlung. Unterdessen hatte ein Frankfurter zur Unterstützung der Familie des Jungen eine Online-Spendenkampagne gestartet. Dort sind inzwischen mehr als 25.000 Euro zusammengekommen.

13:18 Uhr

Sea-Eye beachtet Salvinis Einfahrtsverbot

Die deutsche Hilfsorganisation Sea-Eye will sich mit ihrem Rettungsschiff "Alan Kurdi" an das Einfahrtsverbot der italienschen Regierung halten. Derzeit befindet sich das Schiff mit 40 Migranten an Bord südlich der Insel Lampedusa. "Es ist nicht unsere Aufgabe, uns mit der italienischen Regierung anzulegen", sagte der Sprecher der Regensburger Organisation, Gorden Isler. Das Schiff unter deutscher Flagge werde vor italienischen Territorialgewässern stoppen und das Dekret von Italiens rechtem Innenminister Matteo Salvini beachten. Die Lage an Bord sei stabil, so Isler. Salvini hatte am Vorabend ein Verbot unterzeichnet, wonach das Schiff nicht nach Italien fahren darf. Das Angebot der libyschen Küstenwache, Tripolis als sicheren Hafen anzusteuern, habe Sea-Eye abgelehnt, weil das gegen Völkerrecht verstoße, sagte Isler. In dem nordafrikanischen Land tobt ein Bürgerkrieg, Migranten sind dort schwersten Misshandlungen ausgesetzt. Salvini twitterte darauf: "Der deutschen NGO sind die internationalen Behörden wurst. Ich werde nicht aufgeben!"

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12:52 Uhr

80-jähriger Serienbankräuber wird angeklagt

Ein Rentner soll seit 2009 insgesamt fünf Banken ausgeraubt haben. Deshalb wird der 80-Jährige nun von der Staatsanwaltschaft im baden-württembergischen Hechingen angeklagt. Bei einer der Taten am 2. Mai wurde der Senior in Balingen auf frischer Tat ertappt, wie die Ermittlungsbehörde mitteilt. Er hat die Taten gestanden und sitzt seit der Festnahme in Untersuchungshaft. Dem Mann aus dem Großraum Freiburg werden schwere räuberische Erpressung und versuchte schwere räuberische Erpressung vorgeworfen. Auch in Waldkirch überfiel er eine Bank - außerdem in den Jahren 2009 bis 2012 in Rastatt, Villingen und Freiburg. Bei allen Taten habe er mit der Explosion einer Bombe gedroht, tatsächlich habe er aber keinen Sprengstoff dabei gehabt. Geld habe der 80-Jährige bei drei der fünf Überfälle erbeuten können.

12:26 Uhr

Postboten in Flensburg trotzen starkem Regen

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Wie der Flensburger Postbote heißt, ist nicht bekannt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Gewitter in Nord- und Ostdeutschland hatten es ziemlich in sich. Mit den Folgen haben viele Menschen zu kämpfen - vollgelaufene Keller sind nur ein Teil davon. Flensburg trafen die extremen Regenfälle besonders. Doch dieses "Schietwetter" kann den Schleswig- Holsteinern bekanntlich nichts anhaben. Wie die "Rheinische Post" berichtet, rückte der Schnappschuss eines Postboten besonders in den Fokus von Anwohnern. Durch knietiefes Wasser schiebt der Bote sein Rad, die Kisten hält er knapp über der Wasseroberfläche. Viele Nutzer amüsierten sich über das Bild. Der Postbote wurde für seinen Einsatz ordentlich in den sozialen Medien gefeiert.

11:56 Uhr

Russische Marine hält Manöver in der Ostsee ab

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Russische Kriegsschiffe wurden in St. Petersburg zum "Tag der Marine" präsentiert.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die russische Marine hat in der Ostsee ein großes Militärmanöver begonnen. Daran beteiligten sich etwa 70 Schiffe und 10.000 Soldaten, wie das Verteidigungsministerium mitteilte. Auch 58 Flugzeuge seien zu der neuntägigen Übung verlegt worden. Ziel des Manövers ist es den Angaben nach, die Einsatzbereitschaft der Marine zum Schutz Russlands zu überprüfen. Der russische Präsident Wladimir Putin hatte gesagt, die Marine müsse stärker werden. Erst vor einem Monat hatten die Ukraine und die Nato ein gemeinsames Manöver im Schwarzen Meer abgehalten.

11:55 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:26 Uhr

Dreijährige in Indien vergewaltigt und geköpft

In Indien ist es zu einem erschütternden Verbrechen gekommen: Ein dreijähriges Mädchen ist an einem Bahnhof entführt und anschließend vergewaltigt und geköpft worden. Das Mädchen hatte den Angaben zufolge mit seiner Mutter und deren Begleiter am vergangenen Freitag an einer Bahnstation in der Stadt Jamshedpur geschlafen, als es plötzlich verschwand. Auf Aufnahmen von Überwachungskameras war laut Polizei zu sehen, wie ein Mann ein schlafendes Kind in seinen Armen wegträgt. Die Polizei im Bundesstaat Jharkhand konnte drei verdächtige Männer anhand der Videoaufnahmen festnehmen, darunter auch den Begleiter der Mutter. Zwei Männer hätten inzwischen gestanden, das Mädchen vergewaltigt, gewürgt und geköpft zu haben. Demnach führten die beiden die Beamten zur zerstückelten Leiche des Kindes, die sich in einer Tasche an einem abgelegenen Ort etwa vier Kilometer von der Bahnstation entfernt befand. Eingesetzte Spürhunde konnten den Kopf des Mädchens bisher nicht finden.

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11:00 Uhr

Paris schränkt Nutzung von E-Tretrollern weiter ein

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Auch in Deutschland dürfen E-Scooter nicht überall abgestellt werden, wie der Deutsche Anwaltverein erklärt. Die Regelungen entsprechen in etwa jenen für Fahrräder.

(Foto: picture alliance/dpa)

E-Tretroller dürfen nicht mehr auf Pariser Gehwegen abgestellt werden. Wer die Roller dennoch dort abstellt, müsse 35 Euro Strafe zahlen, teilte die Stadt Paris mit. Ganz überraschend ist dieser Schritt nicht: Die sozialistische Bürgermeisterin Anne Hidalgo hatte bereits im Juni weitere Einschränkungen für die Nutzung von Rollern angekündigt. Es ist in Paris bereits verboten, mit den Rollern auf Fußgängerwegen zu fahren. Wer sich nicht daran hält, kann mit 135 Euro zur Kasse gebeten werden. Die mit einem Elektromotor ausgestatteten Tretroller haben sich in der französischen Hauptstadt - wie in anderen europäischen Städten auch - rasant ausgebreitet. Auf den Straßen von Paris sind bis zu 15.000 Roller verfügbar. Für sie sollen neue Parkzonen geschaffen werden, bis Ende des Jahres rund 2500 Plätze.

10:37 Uhr

Wuppertaler Bahn schwebt wieder

Nach achteineinhalb Monaten Zwangspause hat die Wuppertaler Schwebebahn ihren Betrieb wieder aufgenommen. Um 5.12 Uhr verließ die erste Bahn den Bahnhof Vohwinkel. "Sie ist nicht nur unser wichtigstes Verkehrsmittel mit über 80.000 Fahrgästen am Tag und unser weltbekanntes Wahrzeichen. Die Schwebebahn ist auch ein Teil unseres Wuppertaler Lebensgefühls. Alle haben sie vermisst und den Neustart herbeigesehnt. Für Wuppertal ist es das Comeback des Jahres", sagte Oberbürgermeister Andreas Mucke. Im November war eine Stromschiene auf mehreren Hundert Metern Länge vom Trägergerüst abgestürzt. Zwar wurde niemand verletzt, doch der Betrieb auf der 13,3 Kilometer langen Trasse wurde erstmal eingestellt. Nach Angaben der Stadtwerke wurden seitdem mehrere Sicherungen eingebaut.

10:15 Uhr

Kritik am Erziehungsstil von Jessica Simpson

Sollte man einem siebenjährigen Kind schon die Haare färben? Mit dieser Frage beschäftigen sich derzeit die Fans der US-amerikanischen Sängerin und Schauspielerin Jessica Simpson. Denn die 39-Jährige postete ein Foto ihrer Tochter Maxwell Drew mit gefärbten Haarspitzen. Zu dem Post schrieb Simpson "Inspiriert von den Descendants" und bezieht sich damit auf die gleichnamige Teenie-Fantasy-Serie, in dem die junge Schauspielerin Dove Cameron lilafarbene Haare trägt. "Ist sie nicht zu jung, um sich die Haare färben zu lassen?", lautete etwa einer der über 1000 Kommentare unter dem Bild. Jessica Simpson wird immer wieder dafür kritisiert, wie sie ihre drei Kinder erzieht. Seit 2014 ist sie mit dem Ex-Footballspieler Eric Johnson verheiratet. 2012 kam ihre gemeinsame Tochter Maxwell Drew zur Welt, 2013 Sohn Ace Knute und im März 2019 Tochter Birdie Mae Johnson.

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09:52 Uhr

Kelly Craft ist neue US-Botschafterin bei der UNO

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Die 57-Jährige sagte, sie glaube in der Klimadebatte "beiden Seiten".

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Republikanerin Kelly Craft wird neue Botschafterin der USA bei den Vereinten Nationen (Uno). Der Senat bestätigte die Personalie mit 56 zu 34 Stimmen und beendete damit eine monatelange Hängepartie. Die 57-Jährige ist derzeit US-Botschafterin in Kanada und wird nun zur obersten Diplomatin des Landes bei der Uno. Die Demokraten hatten US-Präsident Donald Trump für seinen Personalvorschlag scharf angegriffen. Sie halten Craft für zu unerfahren und kritisierten ihre engen Beziehungen zur Kohleindustrie. Crafts Ehemann ist ein wohlhabender Kohle-Industrieller.

Bei einer Anhörung im Senat sagte die Diplomatin im Juni zu, sich bei UN-Klimaverhandlungen wegen Befangenheit heraushalten zu wollen, wenn es um Kohle gehe. Zugleich hat sie mit der Aussage für Stirnrunzeln gesorgt, sie glaube in der Klimadebatte "beiden Seiten". Auch Trump hat immer wieder Zweifel an der menschengemachten Erderwärmung geäußert. Craft wird Nachfolgerin von Nikki Haley, die ihr Amt zum Jahresende 2018 aus persönlichen Gründen abgegeben hatte.

09:30 Uhr

Trinken die Deutschen weniger Bier?

Nanu? War es doch zu heiß für ein kaltes Helles? Offenbar ist weniger Bier in den ersten sechs Monaten des Jahres getrunken worden. Denn wie die deutschen Brauereien berichten, war der Absatz so mau wie noch nie zuvor in diesem Zeitraum. Er sank um 2,7 Prozent auf 4,6 Milliarden Liter, teilte das Statistische Bundesamt mit. Als Grund nannte der Deutsche Brauerbund den kühlen Mai und den vergleichsweise hohen Bierverkauf im Juni 2018 zum Auftakt der Fußball-Weltmeisterschaft. Die verschiedenen Biermischungen machten knapp fünf Prozent der Gesamtmenge aus und gaben mit einem Minus von 1,5 Prozent nicht ganz so stark nach. Alkoholfreie Sorten werden in der Steuerstatistik nicht erfasst.

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09:10 Uhr

Nordkoreaner flieht über Grenze nach Südkorea

Ein Soldat aus Nordkorea ist über die Grenze gelangt und von der südkoreanischen Armee festgenommen worden. Das teilte der südkoreanische Generalstab mit. Die Grenze zwischen beiden Staaten wird streng bewacht. Laut Nachrichtenagentur Yonhap hatte sich zuletzt im Dezember ein nordkoreanischer Soldat über die Grenze gen Süden abgesetzt. Jedes Jahr fliehen Hunderte Nordkoreaner nach Südkorea. Die typische Fluchtroute verläuft jedoch über die nordkoreanische Grenze nach China. Überläufer über die innerkoreanische Grenze sind selten, nicht zuletzt weil diese hochvermint, mit Zäunen gesichert und von Soldaten bewacht ist.

08:35 Uhr

TV-Sternchen entbindet Baby im Kleiderschrank

Zum Glück war der Kleiderschrank von US-"Bachelor in Paradise"-Teilnehmerin Jade Roper Tolbert groß genug. Denn ihr Sohn hatte es recht eilig, auf die Welt zu kommen. Die Fruchtblase von Tolbert platzte und nur 75 Minuten später war ihr zweites Kind schon geboren - Zeit für die Fahrt ins Krankenhaus blieb nicht, also musste sie ihr Kind im heimischen Ankleidezimmer entbinden. „Es war einer der furchteinflößendsten Momente meines Lebens, weil ich keine Kontrolle darüber hatte“, schreibt sie unter ein Foto der Szene, das sie nun bei Instagram veröffentlichte. Sie sei sehr dankbar, müsse aber immer noch alles in Ruhe verarbeiten. Ihr Mann Tanner Tolbert, seine und ihre eigene Mutter waren bei der Geburt dabei. Tanner und Jade lernten sich in der zweiten US-Staffel von "Bachelor in Paradise" kennen, nachdem beide nicht die finale Rose beim "Bachelor" beziehungsweise der "Bachelorette" bekamen. 2016 heirateten sie im Fernsehen, 2017 kam ihre Tochter zur Welt.

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08:14 Uhr

"Prinz der Musicals" ist tot

Der vielfach preisgekrönte Broadway-Produzent Harold "Hal" Prince, der Erfolgsstücke wie "West Side Story" und "Phantom der Oper" auf die Bühne brachte, ist tot. Prince sei im Alter von 91 Jahren nach kurzer Krankheit in Islands Hauptstadt Reykjavik gestorben, berichteten US-Medien unter Berufung auf seinen Sprecher. Der Produzent gewann 21 Tonys, mehr als jeder andere in der Geschichte der Theaterpreise. Musikgrößen wie Andrew Lloyd Webber, Chita Rivera und Sting trauerten um den Broadway-Star, der auch viele Musical-Produktionen selbst inszenierte. Er sei der "Prinz der Musicals", schrieb Webber auf Twitter. 1928 in New York geboren, begann er in den 60er Jahren, eigene Shows am Broadway zu produzieren, und arbeitete später auch als Regisseur. Gemeinsam mit anderen gelangen ihm auch die Erfolgsstücke "Cabaret", "Zorba" und "Evita". Prince war verheiratet und hatte zwei Kinder.

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07:47 Uhr

Brasilianische Gefängnisinsassen bei Verlegung erstickt

Während eines Transports in eine andere Haftanstalt sind vier Männer gestorben, die zuvor an Bandenkämpfen in einem Gefängnis im Norden Brasiliens mit 57 Toten beteiligt waren. Die Umstände ihres Todes würden untersucht, teilte das Ministerium für öffentliche Sicherheit im Bundesstaat Pará mit. Die Männer hatten sich mit 26 weiteren Häftlingen gefesselt in einem Wagen befunden. Die Insassen sollten nach den Kämpfen am Dienstag vom Gefängnis Altamira ins 500 Kilometer entfernte Marabá in Einzelhaft gebracht werden. Die vier Männer waren offenbar erstickt.

Die Kämpfe in der Haftanstalt Altamira waren am Montag ausgebrochen, nachdem Mitglieder einer kriminellen Organisation in den Zellentrakt einer rivalisierenden Bande eingedrungen waren.

07:23 Uhr

Sohn von Osama bin Laden soll tot sein

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Hamza bin Laden bei seiner Hochzeit 2011, im Alter von 22 Jahren.

(Foto: AP)

Der Sohn des früheren Al-Kaida-Chefs Osama bin Laden soll nach Informationen der "New York Times" tot sein. Ein US-Regierungsvertreter, der nicht namentlich genannt werden wollte, sagte, Hamza bin Laden sei vermutlich nicht mehr am Leben. Details, wann genau und wie er starb, wurden nicht  gemacht. Auch US-Präsident Donald Trump lehnte eine Stellungnahme ab.

Nach Informationen der "NYT" soll Hamza bin Laden in den ersten zwei Jahren von Trumps Amtszeit getötet worden sein. Der Tod des Sohns sei " ein signifikanter Schaden für die Pläne Al-Kaidas, die zweite Generation heranzuziehen". Der Sender NBC hatte zuvor von einer Hinrichtung der USA berichtet. Die Vereinigten Staaten hatten Osama bin Laden 2011 in Pakistan umgebracht. Er gilt als Drahtzieher der Anschläge gegen die USA vom 11. September 2001.

Mehr dazu lesen Sie hier.

06:55 Uhr

Riekes Rückspiegel am 1. August 2019

Liebe Leserinnen und Leser, heute nimmt "Der Tag" ein neues Format auf: In "Riekes Rückspiegel" stöbert Redakteur Christoph Rieke verschiedene Jubiläen auf. Ob bedeutende Erfindungen, prägende Ereignisse oder Geburtstage - freuen Sie sich auf den täglichen Kurztrip in die Vergangenheit!

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Wussten Sie, dass … der älteste deutsche Zoo heute vor 175 Jahren erstmals seine Tore öffnete? Seit 1. August 1844 empfängt der Zoologische Garten Berlin seine Gäste, damals war es der erst neunte Zoo in Europa. Mittlerweile ist er gemeinsam mit seinem Aquarium mit 1256 Arten der artenreichste Tiergarten der Welt und beherbergt insgesamt 20.359 Tiere - vom Brillenpinguin bis hin zum Pinselohrschwein gibt's allerhand zu entdecken. Ob es die beiden Pandas Träumchen und Schätzchen zum Jubiläum krachen lassen? Überzeugen Sie sich doch selbst bei einem Besuch! Und wenn Ihnen der Weg in den Westen der Hauptstadt zu weit sein sollte, klicken Sie doch durch unsere Bilderserie zum Berliner Zoo.

Wir gratulieren … (neben dem Berliner Zoo natürlich) Enie van de Meiklokjes, Ex-"Bravo TV"-Ikone und nun Tortenzauberin, zum 45. Geburtstag. Wir hoffen, die rothaarige Alleskönnerin feiert heute eine fette Party - ihr damals wie heute zu Unrecht verkanntes 90er-Juwel "Spiel mit mir" (als Baby Doll) darf dabei keinesfalls fehlen. Happy Birthday!

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06:41 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

haben Sie letzte Nacht auch so gut geschlafen? Ich finde es herrlich, dass die regnerische Luft für Abkühlung sorgt. Atmen Sie doch einmal richtig tief ein und aus. Da fühlt man sich doch gleich besser und richtig wach, oder? So kann dieser Tag, der erste des Augusts, gut beginnen.

Heute beschäftigen uns unter anderem diese Themen:

  • Die designierte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen empfängt den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán.
  • In den Niederlanden tritt ein Burka-Verbot in Kraft. Nach einer heftigen Debatte von mehr als zehn Jahren ist "gesichtsbedeckende" Kleidung in den Niederlanden verboten.
  • Womöglich kommt es zur entscheidenden Verhandlungsrunde zwischen den USA und den radikalislamischen Taliban in Afghanistan.
  • Zu einem Krisentreffen kommen die Minister zusammen, die für Forst- und Agrarthemen zuständig sind. Anlass sind die aktuellen, massiven Waldschäden.
  • Dem britischen Premierminister Johnson steht ein erster Stimmungstest bevor: Bei einer Nachwahl zum Unterhaus im walisischen Wahlkreis Brecon und Radnorshire droht den regierenden Tories heute laut Umfragen der Verlust eines ihrer Parlamentssitze.
  • Mehrere US-Unternehmen wollen riesige Satellitenkonstellationen in die Umlaufbahn bringen. Die deutsche Raumfahrtbranche hofft auf einen Teil des Kuchens.

Mein Name ist Josephin Hartwig und ich werde Sie bis zum späten Vormittag mit den wichtigsten Neuigkeiten des Tages versorgen. Bei Fragen, Anregungen oder Kritik schreiben Sie mir gern eine Mail: josephin.hartwig@nama.de

Ich wünsche Ihnen einen guten Start in den Tag.

06:30 Uhr

Gewitter und Sonne wechseln sich ab

Heute gibt es zweigeteilte Aussichten: einerseits die Nordhälfte, die durch Tief "Wolfgang" nach wie vor unbeständig mit Schauern und örtlichen Gewittern sowie schönen Abschnitten durch den Tag kommt. Weiter Richtung Süden behält hingegen Hoch "Zella" die Oberhand und dementsprechend geht es häufiger sonnig und trocken weiter. Das heißt für die Sonnenstunden: südlich der Mainlinie werden es zwischen 9 am Alpenrand und 13 im Breisgau. Weiter nordwärts bringt es die Sonne häufig auf 7 und 10 Betriebsstunden. Einzig der Nordosten kommt auf nur 4 Stunden Sonnenschein.

Björn Alexander

Björn Alexander

Die Temperaturen schaffen es verbreitet auf 24 bis 27 Grad. Frischer zeigen sich lediglich der Norden und der Nordosten sowie die höheren Berge mit 20 bis 23 Grad.

Und auch anschließend halten sich die Hitzespitzen von 30 Grad sehr in Grenzen. Höchstens am Oberrhein könnte es nämlich mal heiß werden. Ansonsten geht es im August maßvoll temperiert und wechselhaft weiter. Hier die Details zum Ausblick sowie ein Rückblick auf den Juli der Hitzerekorde. Damit wünsche ich Ihnen einen guten Start in den Tag. Ihr Björn Alexander

06:05 Uhr

Militärjet in Kalifornien abgestürzt

Ein Militärjet der US-Marine ist in Kalifornien abgestürzt. Der Unfall habe sich in der Nähe der Naval Air Weapons Station China Lake ereignet, teilte die Marine mit. Eine Such- und Rettungsaktion sei eingeleitet worden. Über den Zustand des Piloten wurde zunächst nichts bekannt. Es handle sich um ein Flugzeug vom Typ F/A-18E Super Hornet. Das Marine-Testgelände China Lake liegt in einem Wüstengebiet nahe der Ortschaft Ridgecrest. Die Region wurde Anfang Juli von schweren Erdbeben erschüttert. Der Stützpunkt war nach den Erdstößen zunächst geräumt worden.

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