Donnerstag, 17. Oktober 2019Der Tag

mit Janis Peitsch
22:30 Uhr

Das war Donnerstag, der 17. Oktober 2019

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(Foto: imago images/snapshot)

Liebe Leserinnen und Leser,

Mit der Waffenruhe in Syrien und der Einigung im Brexit-Streit gab es heute gleich zwei Top-Themen. Was daneben sonst noch geschah:

Übrigens: Bei unserer Abstimmung vom Nachmittag zum Thema "Jugendwort des Jahres" kristallisiert sich der "Buttergolem" als klarer Sieger heraus. Bevor Sie fragen, "Buttergolem" ist ein abwertender Begriff für übergewichtige Menschen - ähnlich, wie der "Pommespanzer".

Ich wünsche Ihnen eine angenehme Nacht. Machen Sie's gut.

21:47 Uhr

Warnung vor Fischfilets von Edeka und Marktkauf

Sollten Sie "Schlankwels Pangasius Filets" der Marke "Gut&Günstig" im Kühlfach haben, werfen Sie bitte einen genauen Blick auf das Haltbarkeitsdatum. Der Hersteller hat nämlich eine bestimmte Charge zurückgerufen.

  • Betroffen seien 475-Gramm-Packungen mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 15. oder 16. September 2020 (Chargen VN/121/IV472), da sie einen erhöhten Gehalt an Chlorat aufweisen könnten, teilte der Hersteller HMF Food Production mit.
  • Edeka und Marktkauf haben die Produkte nach Angaben des Herstellers bereits vorsorglich aus dem Sortiment genommen.

Die betroffene Charge sei in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Bayern, Hessen und Teilen von Niedersachsen und Baden-Württemberg verkauft worden.

21:15 Uhr

Hasselhoff will im Trabi "Looking for Freedom" hupen

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Ja, Sie haben richtig gelesen: David Hasselhoff will an diesem Samstag in Berlin wieder seinen Kassenschlager "Looking for Freedom" zum Besten geben - und zwar hupend in einem Trabi. Wer auf diese kuriose Idee kam, entzieht sich meiner Kenntnis. Zumindest soll die Aktion auch auf Video festgehalten werden.

Hasselhoff hatte "Looking for Freedom" Silvester 1989 am Brandenburger Tor gesungen. Der 67-Jährige ist übrigens auch heute noch davon überzeugt, dass seine Hymne für den Mauerfall verantwortlich ist.

Ob Hasselhoff 30 Jahre später den Song besser hupt, als singt? Wenn Sie Lust und Zeit haben, machen Sie sich selbst ein Bild. Drehort ist die Rathausbrücke in Berlin-Mitte.

20:43 Uhr

Isolierte Familie auf Bauernhof: Polizei meldet zweite Festnahme

 

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Im Fall der isolierten Familie auf einem Bauernhof in den Niederlanden ist nun auch der 67 Jahre alte Vater festgenommen worden. Das teilte die Polizei in Assen in der Provinz Drenthe mit. Ihm wird Freiheitsberaubung, Misshandlung und Geldwäsche vorgeworfen. Zuvor hatten Ermittler bereits den Pächter, einen 58-jährigen Österreicher, in Haft genommen.

Auf dem abgelegenen Hof war diese Woche ein Vater mit sechs erwachsenen Kindern entdeckt worden. Sie sollen dort bereits seit 2010 in einem abschließbaren Raum gehaust haben.

Mehr dazu lesen Sie hier.
20:27 Uhr

14-Jähriger schrottet Lamborghini

Dieser Vorfall wird ihm hoffentlich eine Lehre sein: In Australien hat ein 14-Jähriger mit einem gestohlenen Auto für großen Schaden gesorgt. Wie die Polizei der Stadt Perth mitteilte, fahndeten Beamte nach einem entwendeten SUV. Eine Streife entdeckte den Wagen schließlich in einem Wohngebiet.

Doch als sich die Beamten näherten, setzte das Auto plötzlich zurück und stieß das Polizeifahrzeug zur Seite. Anschließend kollidierte der Wagen mit einem gelben Lamborghini auf einer Kreuzung.

Der mutmaßliche Fahrer des gestohlenen Wagens versuchte noch zu flüchten, konnte aber von den Beamten gefasst werden. Nach Angaben der Polizei ist er 14 Jahre alt. Gegen ihn wird nun ermittelt.

*Datenschutz

 

19:46 Uhr

Mann mit Pistole entpuppt sich als Fledermausforscher

Seine Begeisterung für Fledermäuse hat einen Mann in Rheinland-Pfalz ins Visier der Polizei gebracht. Nach Angaben der Ordnungshüter hatte sich am Mittwochabend eine Frau in Birkenfeld  bei der Polizei gemeldet. Sie habe einen Mann gesehen, der mit einer Pistole hantiert, berichtete die Zeugin.  

  • Das von der Frau notierte Autokennzeichen führte die Ordnungshüter schließlich zu einem 62-Jährigen.
  • Verdutzt, aber bereitwillig habe der Mann die angebliche Waffe ausgehändigt. Wie sich herausstellte, ist der Verdächtige Biologe
  • Die vermeintliche Pistole stellte sich als "Batlogger" heraus - ein Gerät, mit dessen Hilfe Ultraschallwellen von Fledermäusen aufgezeichnet und analysiert werden können.
  • Der Mann gab an, mit dem Gerät im Auftrag einer Behörde vor dem Bau einer neuen Straße die Aktivitäten von Fledermäusen untersucht zu haben. Das Gerät habe er während der Fahrt aus dem Fenster seines Autos gehalten, um die Laute der Fledermäuse aufzunehmen.
  • Nachdem der Wissenschaftler weitere Unterlagen zu seinen Angaben vorlegte, gaben die Beamten Entwarnung.
19:40 Uhr

Türkei und USA einigen sich auf Waffenruhe in Nordsyrien

Die Türkei und die USA haben sich auf eine Waffenruhe in Nordsyrien geeinigt. Das sagte US-Vizepräsident Mike Pence am Abend in Ankara.

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19:12 Uhr

80-Jähriger bleibt mit Lkw an Brücke hängen

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Der nicht einhefahrene Kran wurde dem 80-Jährigen zum Verhängnis.

(Foto: picture alliance/dpa)

Das sieht man auch nicht alle Tage: Ein Lastwagen ist in Oberbayern spektakulär an einer Brücke hängengeblieben. Fotos zeigen, wie der vordere Teil des Fahrzeugs hing in der Luft, lediglich die hinteren Reifen hatten noch Bodenkontakt. Zuvor hatte der Lkw in der Gemeinde Bichl mit einem ausgefahrenen Kran auf der Ladefläche eine Oberleitung heruntergerissen. Am Steuer des Lastwagens saß ein 80 Jahre alter Mann.

  • Laut Polizei hatte der Rentner Kabeltrommeln ausgeliefert. "Weil er mit dem Kran nicht klargekommen war, half ihm ein Passant", sagte ein Beamter.
  • Der Passant fuhr den Kran aber nicht richtig ein. Auf der Weiterfahrt blieb der Kran an einem Bahnübergang hängen und riss die Oberleitung herunter. Durch den Strom platzte einer der Reifen des Lastwagens.
  • Anschließend blieb der Lastwagen unter der Brücke hängen. Weil das Führerhaus so hoch in der Luft hing, mussten Polizisten den 80-Jährigen retten. Mit einer Leiter wurde der Mann befreit.
18:23 Uhr

Til Schweiger: "Ich bin frisch verliebt"

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Til Schweiger befindet sich nach eigener Aussage im Siebten Himmel. Grund dafür ist aber keine neue Lebensabschnittsgefährtin. Vielmehr hat der Schauspieler sein Herz an die neue Kampagne "Entwicklung wirkt" verloren. Diese richtet sich an junge Leute und soll zeigen, was deutsche Hilfsorganisationen weltweit leisten.

In dem Kampagne-Spot macht Schweiger mit dem Satz "Ich bin frisch verliebt in..." auf die Arbeit der German Doctors in Kenia aufmerksam. Das sind deutsche Ärzte, die in ihrem Urlaub ehrenamtlich helfen.

Neben Schweiger unterstützen auch die Schauspieler Jan Josef Liefers und Anna Maria Mühe sowie Sänger Peter Maffay die Kampagne.

18:02 Uhr
Breaking News

EU-Staaten billigen Brexit-Deal

Die 27 bleibenden EU-Staaten haben das neue Brexit-Abkommen mit Großbritannien gebilligt und Unterstützung für ein pünktliches Inkrafttreten zum 1. November zugesagt. Den Beschluss fassten die EU-Staats- und Regierungschefs am Abend in Brüssel.

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17:41 Uhr

Wasserbüffel sollen Kölner Naturschutzgebiet retten

Die Stadt Köln bekommt ungewöhnlichen, tierischen Zuzug: In einem Naturschutzgebiet im Stadtteil Dünnwald sollen bald Wasserbüffel dafür sorgen, dass eine Sumpffläche feucht bleibt.

  • Der Lebensraum vieler Arten sei dort zunehmend bedroht, weil sich Bäume und Sträucher auf Wiesen ausbreiteten, teilte die Stadt mit.
  • Gemeinsam mit dem Naturschutzbund Deutschland (Nabu) habe man im August das Projekt gestartet und das Gebiet von Bäumen und Sträuchern befreit.
  • Jetzt weiden bereits Galloway-Rinder auf dem Gebiet.
  • Im März oder April sollten dann die zwei Wasserbüffel hinzukommen, die den Sumpf erhalten sollen.
16:52 Uhr

Bericht: Erdogan warf Trumps Brief in den Müll

Kenner von Trumps Twitter-Account wissen, der US-Präsident ist nicht gerade für seine diplomatische Wortwahl bekannt. Ein aktuelles Beispiel gefällig? Vergangene Woche schrieb Trump seinem türkischen Amtskollegen einen Brief. In dem nun veröffentlichten Schreiben warnt Trump entgegen aller diplomatischer Gepflogenheiten vor einem Einmarsch in Syrien.

  • "Lassen Sie uns einen guten Deal ausarbeiten", beginnt der vom 9. Oktober datierte Brief.
  • "Sie wollen nicht für das Abschlachten Tausender Menschen verantwortlich sein, und ich will nicht verantwortlich sein für die Zerstörung der türkischen Wirtschaft - aber ich werde es tun!", mahnt Trump Erdogan.
  • "Seien Sie kein harter Kerl. Seien Sie kein Narr! Ich rufe Sie später an", schreibt der US-Präsident am Ende.

Wie CNN Türk unter Berufung auf Diplomaten berichtet, reagierte Erdogan auf den schroffen Brief konsequent. Dem Sender zufolge soll er das Schreiben direkt im Müll entsorgt haben. Wie die Quellen weiter berichten, soll Erdogan anschließend zu dem Schluss gekommen sein, die beste Reaktion darauf sei der Start der Militäroffensive. Da hat sich der US-Präsident wohl völlig verschätzt.

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Der Brief von Trump an Erdogan.

(Foto: REUTERS)

 

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16:13 Uhr

Ehemann vergiftet und zerstückelt: Frau muss lange in Haft

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Im Gerichtssaal verbarg die Angeklagte ihr Gesicht mit einer Jacke.

(Foto: picture alliance/dpa)

Späte Gerechtigkeit: Mehr als elf Jahre nach dem Mord an ihrem Ehemann hat das Kölner Landgericht eine Frau zu lebenslanger Haft verurteilt. Ihr damaliger Liebhaber erhielt wegen Beihilfe zum Mord eine Freiheitsstrafe von viereinhalb Jahren.

  • Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Polin ihrem gewalttätigen Mann zunächst Gift verabreicht und ihn dann mit zahlreichen Messerstichen in den Oberkörper getötet hatte.
  • Ihr Ex-Liebhaber half ihr dann bei der Zerteilung der Leiche im Badezimmer. Die Leichenteile entsorgten sie anschließend in der Maas in Belgien.
  • Bereits wenige Tage nach dem Verbrechen hatten Fußgänger Leichenteile entdeckt. Doch die Polizei tappte lange Zeit im Dunkeln.
  • Erst als über die ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY... ungelöst" nach Zeugen gesucht wurde, kam Bewegung in den Fall.
  • Ein Mann meldete sich, der das Opfer aufgrund einer Tätowierung identifizieren konnte. Dies brachte die Ermittler auf die richtige Spur.
15:38 Uhr

Polizist rettet bewusstlosen Autofahrer in letzter Sekunde

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Dramatische Rettungsaktion im US-Bundesstaat Utah: Ein Polizist in der Stadt Centerville hat einen bewusstlosen Autofahrer von den Schienen gerettet - nur wenige Sekunden, bevor dessen Wagen von einem Zug erfasst wurde.

  • Dashcam-Aufnahmen aus dem Dienstfahrzeug zeigen die Rettung. In dem Video ist zu sehen, wie der Polizist im Dunkeln einen Bahndamm hochrennt, während schon die Scheinwerfer des herannahenden Zugs zu sehen sind.
  • "Los. Raus hier. Ein Zug kommt!", ruft der Polizist dem Fahrer zu. Dabei ertönt bereits das Alarmsignal des Zugs.
  • Nur Sekunden, bevor der Zug das Auto erfasst, zieht der Beamte den Fahrer zu sich und rollt mit ihm den Abhang hinunter. Erst danach kommt der Zug zum Stehen.
  • Er habe nicht wirklich nachgedacht und einfach seinen Job gemacht, sagte der Beamte später dem Sender ABC4. Er habe inzwischen mit dem jungen Mann gesprochen. "Ich bin einfach nur froh und dankbar, dass ich ihn rausholen konnte, und er lebt und nun bei seiner Familie ist", so der Polizist.
14:55 Uhr

Alternativen zum "Jugendwort des Jahres"

"Fly sein", "Babo", "Smombie": In der Vergangenheit sorgte das "Jugendwort des Jahres" regelmäßig für einige Lacher und verwirrte Gesichter. Doch jetzt steht die Wahl zum Jugendwort vor einer ungewissen Zukunft. Zumindest in diesem Jahr fällt sie zumindest aus. Ob es im kommenden Jahr weitergeht, steht noch in den Sternen. Hintergrund ist die Übernahme des Langenscheidt-Verlages durch den Pons-Verlag. (Mehr dazu lesen Sie hier).

Aber keine Sorge. Um Ihnen eine Alternative anzubieten, habe ich unter den "jungen" Kollegen in der Redaktion ein Paar "dope" Jugendwörter gesammelt. Stimmen Sie ab, welches Ihr Favorit ist.

*Datenschutz

14:14 Uhr

Mann setzt sich in Gehege neben Löwen

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Das nenne ich Naturverbundenheit. In Indien hat sich ein Mann neben einen ausgewachsenen Löwen gesetzt und dabei überlebt. Der Mann sei auf ungeklärte Weise in ein Gehege des Zoos von Neu Delhi gelangt und habe das Tier scheinbar unbeeindruckt angestarrt, zeigen Videoaufnahmen.

Die Polizei sagte örtlichen Medien, der Mann sei psychisch labil. Experten zufolge hatte er unfassbares Glück: "Ein Löwe dieser Größe kann einen Menschen in 15 Sekunden töten", sagte der Präsident der Umweltschutzorganisation Wildlife Conservation Trust, Anish Andheria, dem Fernsehsender NDTV.

14:00 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

mein geschätzter Kollege Uladzimir Zhyhachou verabschiedet sich in den Feierabend. Bis zum Abend halte ich hier die Stellung und gebe Ihnen einen Überblick über das aktuelle Nachrichtengeschehen. Bei Fragen, Anmerkungen oder Kritik schreiben Sie mir einfach eine Mail an janis.peitsch[at]nama.de

13:44 Uhr

Farage: "Das ist einfach kein Brexit"

Der Chef der britischen Brexit-Partei, Nigel Farage, hält nichts von dem zwischen London und Brüssel vereinbarten neuen EU-Austrittsabkommen. "Ich denke einfach, es sollte abgelehnt werden", sagte Farage in einem BBC-Interview. Großbritannien werde durch den Vertrag verpflichtet, sich in einer ganzen Reihe von Politikfeldern an der EU zu orientieren. Er warb stattdessen für einen Austritt ohne Deal.

London und Brüssel hatten am Vormittag eine Einigung im Ringen um einen Deal verkündet. Der britische Premierminister Boris Johnson hofft nun auf eine Zustimmung des Unterhauses bei einer geplanten Sondersitzung am Samstag.

13:24 Uhr

Menschliche Roboterhand löst erstmals Zauberwürfel

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Haben Sie es schon mal geschafft, einen Zauberwürfel ("Rubik's Cube" im englischsprachigen Raum) zu lösen? Manchen Menschen gelingt das ziemlich schnell, der aktuelle Weltrekord liegt bei 3,47 Sekunden. Mit nur einer Hand schaffte ein Mensch es in 6,88 Sekunden. Erstmals gelang dies nun auch einem Roboter mit einer Hand, die der des Menschen nachempfunden ist.

Neu daran ist aber nicht die Roboterhand - derartige Modelle gibt es bereits seit 15 Jahren - sondern die Software. Die US-amerikanische Non-Profit-Organisation Open AI hat die Hand das Lösen des Zauberwürfels zuvor unzählige Mal digital simulieren lassen - ein Mensch hätte für dieselbe Zahl an Versuchen rund 10.000 Jahre benötigt.

Forscher glauben, das erfolgreiche Experiment könnte ein wichtiger Schritt für die Robotik sein. Denn wenn man Robotern beibringen kann, einen Zauberwürfel zu lösen, können sie bald vielleicht andere ähnlich komplexe Tätigkeiten ausführen, für die es bisher nur ein Werkzeug gab: menschliche Hände.

 

13:02 Uhr

Schwuler iPhone-Nutzer aus Moskau gibt auf

Der Russe, der durch eine von ihm auf sein iPhone heruntergeladene App angeblich schwul geworden ist, hat seine Klage gegen Apple nun doch fallengelassen.

"Heute haben wir unsere Forderungen aufgegeben", sagte seine Anwältin Sapischat Gusniewa nach einer ersten Verhandlung hinter verschlossenen Türen. Ihr Mandant scheue das große Medieninteresse, gab sie als Grund an. Die nächste Verhandlung wäre nach ihren Angaben öffentlich gewesen.

12:39 Uhr

Mann zeigt Hitlergruß vor Polizist

Nach einer Demonstration in Berlin hat ein Mann vor einem Polizeimitarbeiter mit Migrationshintergrund den Hitlergruß gezeigt. Bereits bei der Kundgebung zur türkischen Militäroffensive in Nordsyrien habe er dies mehrmals getan und zudem die Nationalhymne mit abgewandeltem, antisemitischem Text gesungen, teilte die Polizei mit. Der 23-Jährige wurde daher festgenommen und in Polizeigewahrsam gebracht. Dort zeigte er dann erneut den Hitlergruß.

Später wurde er wieder aus dem Gewahrsam entlassen. Der Staatsschutz ermittelt gegen ihn wegen Volksverhetzung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

12:17 Uhr

DUP lehnt Brexit-Abkommen weiterhin ab

Nach der Einigung von Großbritannien und der EU auf ein Brexit-Abkommen hat die nordirische DUP ihre Ablehnung deutlich gemacht. Die Partei bleibe dabei, dass sie die Zoll- und Zustimmungsregelungen ablehne, erfuhr die AFP aus Parteikreisen.

Sollte die DUP an ihrer Ablehnung festhalten, würde das erhebliche Zweifel daran wecken, ob Premierminister Boris Johnson für das Übereinkommen im britischen Parlament auf eine Mehrheit hoffen kann.

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11:57 Uhr

Duterte bei Motorradunfall verletzt

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Muss sich nach einem Unfall ausruhen: Philippinischer Präsident Duterte.

(Foto: picture alliance / Francis R. Ma)

Der philippinische Staatschef Rodrigo Duterte hat sich beim Motorradfahren leicht verletzt. Der 74-Jährige habe sich Prellungen und ein paar Kratzer an Ellbogen und Knie zugezogen, teilte der Präsidentenpalast mit. Duterte habe nach seinem Schuh gegriffen und sei dabei vom Motorrad gestürzt, hieß es.

Der Senator und Duterte-Vertraute Christopher Go sagte, der Präsident habe nach dem Unfall über Hüftschmerzen geklagt und ruhe sich nun im Präsidentenpalast aus.

11:20 Uhr

Todesfälle bei Hermes: Obduktionsergebnis liegt vor

Die mysteriösen Todesfälle bei Hermes geben auch nach der Obduktion der beiden Mitarbeiter immer noch Rätsel auf.

Die Untersuchungen in der Rechtsmedizin ergaben keine Hinweise auf Vergiftungen - die Männer starben eines natürlichen Todes.

Auf dem Gelände des Versandzentrums war in der Nacht zum Dienstag zunächst ein Toter entdeckt worden. Der 58-Jährige soll zusammengebrochen und vor Ort gestorben sein. Am Nachmittag wurde dann in Haldensleben in einem Transportfahrzeug von Hermes ein weiterer Mitarbeiter tot aufgefunden. Der 45-Jährige saß leblos auf dem Fahrersitz.

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10:59 Uhr

Gauland: Medien schuld an US-Abzug aus Syrien

Interessante These: Trump zieht US-Truppen aus Nordsyrien ab, weil er auf Medien, die ihn respektlos behandeln, sauer ist.

AfD-Chef Gauland macht die mediale Berichterstattung über US-Präsident Trump mitverantwortlich für dessen Entscheidung, amerikanische Soldaten aus Syrien abzuziehen. "Wo bitte soll das hinführen, wenn die Medien nicht ganz ohne Beteiligung der Politik die Regierungschefs von immerhin verbündeten und mächtigen Staaten als Clowns darstellen?", fragte Gauland im Bundestag in der Debatte zur Regierungserklärung von Kanzlerin Angela Merkel. "Wo es im Falle Trump hinführt, sehen wir gerade in Syrien." Der Abzug der US-Truppen ist ein "'Dann macht doch Euren Kram alleine'-Signal an die Adresse der Europäer."

In der Debatte beklagte Gauland mangelnden Respekt für Trump und den britischen Premier Boris Johnson. "Es ist ein bedrückendes Phänomen, dass verschiedene Ansichten in der Außenpolitik neuerdings dazu führen, die Gegenseite als unzurechnungsfähig zu behandeln", sagte Gauland im Bundestag.

10:25 Uhr

Jennifer Aniston knackt Instagram-Rekord

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Hollywood-Star Jennifer Aniston hat einen offiziellen Rekord eingestellt, wie "Guinness World Records" meldet. "Herzlichen Glückwunsch an Jennifer Aniston, die jetzt den Rekord für die kürzeste Zeit hält, um eine Million Follower bei Instagram zu erreichen - nur 5 Stunden und 16 Minuten", heißt es auf der offiziellen Instagram-Seite der britischen Organisation.

Ihre beeindruckende Instagram-Karriere startete Jennifer Aniston am 15. Oktober. Mit einem ersten Foto-Post gab sie bekannt, dass sie nun auch in dem sozialen Netzwerk zu finden ist. Das Premieren-Bild war ein Gruppenselfie mit ihren "Friends"-Schauspielerkollegen.

09:57 Uhr

Merkel: Sind bei Brexit-Gesprächen noch nicht am Ziel

Kurz vor Beginn des EU-Gipfels sieht Bundeskanzlerin Merkel Fortschritte bei den Brexit-Gesprächen. "Wir sind auf einem besseren Weg als zuvor, aber wir sind noch nicht am Ziel", sagte sie im Bundestag in einer Regierungserklärung zum Treffen der Staats- und Regierungschefs in Brüssel. "Es hat in den letzten Tagen Bewegung gegeben - deutliche Bewegung."

  • Die britische Seite habe Verhandlungsbereitschaft gezeigt und dies durch sehr konkrete Vorschläge unterlegt. Es bleibe aber dabei: Eine gute Lösung zu finden, gleiche einer Quadratur des Kreises.
  • Ein Abkommen über einen geregelten Austritt der Briten aus der EU könne, wenn nötig, auch auf einem Sondergipfel beschlossen werden. Ein geordneter Brexit sei im Interesse aller Beteiligten.
  • Mit Blick auf einen der Knackpunkte - die Grenze zu Irland - betonte die Kanzlerin: "Es bleibt ganz klar, dass wir nicht zulassen werden, dass auf der irischen Insel durch eine harte Grenze Hass und Gewalt wieder aufflammen könnten."
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09:37 Uhr

September 2019 ist wärmster September aller Zeiten

Auch wenn Sie - so wie ich - Mitte September schon Ihre Winterjacke ausgepackt haben, war der vergangene Monat nach Messungen der US-Klimabehörde NOAA global der wärmste September seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1880 - gemeinsam mit dem September 2015.

  • Die Durchschnittstemperatur über Land- und Ozeanflächen beider Monate habe mit 15,95 Grad Celsius um 0,95 Grad Celsius über dem Durchschnittswert des 20. Jahrhunderts von 15 Grad gelegen, teilte die NOAA mit.
  • In der nördlichen Hemisphäre sei es mit 1,24 Grad Celsius über dem Durchschnitt sogar der wärmste September seit Beginn der Aufzeichnungen gewesen.
  • Die weltweit zehn wärmsten September gab es laut NOAA seit 2005. Die vergangenen fünf seien die fünf wärmsten seit Messbeginn 1880 gewesen.
08:58 Uhr

Vier Autos krachen in 20 Wildschweine auf Autobahn

Bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn 60 in Rheinland-Pfalz sind elf Wildschweine getötet worden. In Höhe der Ausfahrt Ingelheim-Ost fuhren vier Autos in eine Rotte von rund 20 Wildschweinen hinein. Eines der Autos war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Den Schaden bezifferte die Polizei auf rund 16.000 Euro.

08:46 Uhr

Nordirische DUP lehnt Teile der Brexit-Vorschläge ab

Die nordirische Protestantenpartei DUP lehnt Teile der zwischen London und Brüssel ausgehandelten Brexit-Vorschläge ab.

"So wie die Dinge stehen, können wir nicht unterstützen, was zum Zoll und zu Zustimmungsfragen vorgeschlagen worden ist", heißt es in einer Mitteilung der Partei. Auch bei der Frage der Mehrwertsteuer gebe es nach wie vor Unklarheiten.

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08:19 Uhr

Kataloniens Regierungschef fordert Ende der Krawalle

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Die üblichen Touristenhorden müssen in diesen Tagen Platz machen.

(Foto: picture alliance/dpa)

In ganz Katalonien sind gestern Menschen auf die Straßen gegangen, um gegen die langen Haftstrafen der Separatistenführer zu protestieren. An einigen Orten geraten die Demos aus dem Ruder: Aktivisten zünden Autos an, errichten brennende Barrikaden und greifen Polizisten mit Brandsätzen an. Mindestens 20 Demonstranten werden festgenommen, 52 Menschen müssen medizinisch versorgt werden.

Selbst für manche Unabhängigkeitsbefürworter geht das zu weit. Der Chef der Regionalregierung kritisiert nun erstmals öffentlich die jüngsten Gewaltausbrüche. "Das muss sofort aufhören. Es gibt weder einen Grund oder eine Rechtfertigung dafür, Autos in Brand zu stecken, noch für andere vandalische Aktionen", sagte Regionalpräsident Quim Torra in einer vom Fernsehen übertragenen Erklärung. Die Unabhängigkeitsbewegung habe Gewalt stets verurteilt und tue das auch jetzt. "Die Zwischenfälle, die wir auf unseren Straßen erleben, kann man nicht zulassen."

07:41 Uhr

Trump über Pelosi: "Sie ist eine sehr kranke Person!"

US-Präsident Donald Trump und seine demokratische Gegenspielerin Nancy Pelosi sind einmal mehr aufs Schärfste aneinandergeraten. Ein Treffen zwischen dem Republikaner und der Vorsitzenden des Repräsentantenhauses, bei dem es um den Konflikt in Nordsyrien ging, wurde nicht nur vorzeitig abgebrochen. Hinterher bedachten sich beide Seiten auch mit wenig schmeichelhaften Worten, wobei sich Trump zu besonders derben Schmähungen verstieg.

"Nancy Pelosi braucht schnell Hilfe!", schrieb der Präsident nach dem Treffen auf Twitter. "Entweder ist bei ihr 'da oben' etwas falsch oder sie mag schlicht unser großartiges Land nicht. Sie hatte heute im Weißen Haus einen totalen Ausraster. Es war sehr traurig mit anzusehen. Betet für sie, sie ist eine sehr kranke Person!"

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Pelosi bescheinigte dem Präsidenten ihrerseits einen "Ausraster". Die von ihr geführte Delegation hatte das Gespräch mit dem Präsidenten vorzeitig abgebrochen und dies damit begründet, dass Trump die ranghöchste Führungsfigur der Demokraten beschimpft und respektlos behandelt habe. "Er war beleidigend, vor allem zur Vorsitzenden. Sie ist komplett ruhig geblieben, aber er bezeichnete sie als drittklassige Politikerin", sagte der Mehrheitsführer der Demokraten im Senat, Chuck Schumer, vor Journalisten.

07:12 Uhr

Dutzende Tote bei Busunglück in Saudi-Arabien

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Medina ist eine der wichtigsten Pilgerstätten des Islam.

(Foto: picture alliance/dpa)

Bei einem schweren Busunglück sind in Saudi-Arabien 35 Ausländer ums Leben gekommen. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur SPA prallte im Großraum Medina ein gecharterter Bus mit einer Baumaschine zusammen. Bei den Opfern handelt es sich Medienberichten zufolge um arabische und asiatische Pilger.

07:00 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

US-Vizepräsident Pence und Außenminister Pompeo wollen in Ankara im Nordsyrien-Konflikt zwischen der Türkei und Kurdenmilizen vermitteln. Heute ist ein Treffen mit dem türkischen Präsidenten Erdogan geplant.

Was wird heute sonst alles wichtig? Hier ein kurzer Überblick:

  • Bundeskanzlerin Merkel und ihre EU-Kollegen kommen heute in Brüssel zum EU-Gipfel zusammen. Topthema ist der für den 31. Oktober geplante EU-Austritt Großbritanniens.
  • Der US-Botschafter bei der EU, Sondland, will heute im Kongress zur Ukraine-Affäre rund um Präsident Trump aussagen. Eine bereits für vergangene Woche geplante Aussage Sondlands hatte das Außenministerium kurzfristig absagen lassen. Die Ausschüsse luden ihn daraufhin erneut vor, diesmal in rechtlich bindender Form.
  • Vor dem Hamburger Landgericht beginnt erneut ein Prozess gegen einen früheren SS-Wachmann. Dem 93-Jährigen wird Beihilfe zum Mord in 5230 Fällen vorgeworfen. Er soll laut Anklage 1944 und 1945 als SS-Wachmann im Konzentrationslager Stutthof bei Danzig die 'heimtückische und grausame Tötung' insbesondere jüdischer Häftlinge unterstützt haben.
  • Dürfen Bäckereien den ganzen Sonntag Brötchen verkaufen? Diese Frage beschäftigt heute den Bundesgerichtshof.

Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen guten Start in den Tag!

06:30 Uhr

Der Tag, an dem Ikea nach Deutschland kam

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Wussten Sie, dass … ein schwedisches Unternehmen heute vor 45 Jahren eine Revolution in der deutschen Wohnlandschaft gestartet hat? Am 17. Oktober 1974 eröffnete in Eching, etwas nördlich von München, die erste Ikea-Filiale in Deutschland.

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Erst Möbel-Marathon, dann zum "Elch": Das erste deutsche Ikea-Möbelhaus in Eching 1974.

(Foto: picture alliance / dpa)

Neugierig geworden? Dann lesen Sie hier mehr dazu.

Das passierte außerdem am 17. Oktober:

  • Vor 164 Jahren erhält der Brite Henry Bessemer ein Patent auf sein Bessemer-Verfahren, dank dem die günstige Massenproduktion von Stahl möglich ist.
  • Vor 209 Jahren findet auf der Münchener Theresienwiese ein Pferderennen anlässlich der Hochzeit zwischen Prinzregent Ludwig von Bayern und Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen statt. Das Ereignis gilt als Geburtsstunde des Oktoberfestes.
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Kimi Räikkönen, Formel-1-Star und Quell der Freude.

(Foto: imago images/Nordphoto)

Wir gratulieren …

  • Kimi Räikkönen, finnischer Formel-1-Weltmeister und Iceman, zum 40. Geburtstag.
  • Eminem, US-Rapper mit Oscar zwischen den 15 Grammys im Trophäenschrank, zum 49. Geburtstag.
  • Wyclef Jean, haitianischer Musiknarr und begehrter Songwriter (wie bei Shakiras "Hips Don't Lie"), zum 50. Geburtstag.
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Redakteur Christoph Rieke wirft in "Riekes Rückspiegel" täglich einen Blick in die Vergangenheit.

06:28 Uhr

Sehr viel Sonne im Süden, Regen im Norden

Platz 1 in Sachen Sonnenschein geht heute mal wieder in den Süden Deutschlands. Insbesondere südlich der Donau können Sie sich nämlich gerne mal über 7 bis knapp 10 Sonnenstunden freuen. Ansonsten sind es von der Bodenseeregion bis nach Sachsen häufig 4 bis 7 sonnige Betriebsstunden. Und auch vom Niederrhein bis herauf ins Nordseeumfeld spiegeln sich erste zaghafte Aufhellungen, die nachmittags immer häufiger werden, in Zahlen wider. Hier bringt es die Sonne nämlich - nebst gelegentlicher Schauer - immerhin noch auf 3 bis 6 Stunden. Im großen Rest bleibt es dagegen ziemlich grau mit zeitweiligem Regen.

Björn Alexander

Björn Alexander

Die Frühwerte zeigen sich - gewärmt durch die Wolkendecke - recht mild bei 10 bis 14 Grad. Richtung Süden und Südosten ist es unterm klaren Himmel hingegen frischer mit meist 2 bis 9 Grad und gelegentlichem Bodenfrost. Tagsüber bleibt es in der südwestlichen Strömung ebenfalls oft warm mit rund 1 bis 3 Grad überm jahreszeitlichen Durchschnitt. Und das heißt: mit viel Sonne werden es 19 bis 21 Grad. Im übrigen Land sind es 14 bis 18 Grad. Am kühlsten ist die graue und teils regnerische Eifel.

Die weiteren Aussichten: morgen in der Osthälfte überwiegend freundlich und trocken. Weiter westwärts ist es wechselhaft und windig bei 14 bis 21 Grad. Eine ähnliche Wetterteilung bringt dann auch unser Wochenende; wobei der Sonntag insgesamt sehr wahrscheinlich der schönere Tag sein dürfte.

Hierbei sind am Samstag 13 bis 21 Grad drin. Der Sonntag bringt uns maximal noch 13 bis 19 Grad. Ein leichter Rückgang bei den Temperaturen also, der uns voraussichtlich auch in der nächsten Wetterwoche erhalten bleiben wird. Ihr Björn Alexander