Donnerstag, 20. Mai 2021Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:31 Uhr
22:08 Uhr

Eiffelturm öffnet im Juli wieder

Zum Schluss noch eine gute Nachricht: Der Eiffelturm soll Mitte Juli wieder öffnen. Tickets könnten ab dem 1. Juni gebucht werden, die Eröffnung ist für den 16. Juli geplant, teilte die Betreibergesellschaft des Wahrzeichens mit. Es würden dann spezielle Hygienemaßnahmen gelten.

Der über 130 Jahre alte Turm unweit der Seine wurde bisher jährlich von rund sieben Millionen Menschen besucht. Im vergangenen Jahr kamen aber wegen der Corona-Zwangspausen und der fehlenden internationalen Besucher deutlich weniger Touristen.

21:42 Uhr
Breaking News

Waffenstillstand in Nahost in beschlossen

Im Nahost-Konflikt ist ein Waffenstillstand beschlossen worden. Die radikal-islamische Hamas bestätigt Medienberichte über eine "gegenseitige und gleichzeitige" Feuerpause mit Israel ab 02 Uhr Freitag.

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21:20 Uhr

Zwei ähnliche Traktoren-Unfälle binnen Stunden: Vater und Kind tot

In Schleswig-Holstein sind heute innerhalb von wenigen Stunden gleich zwei Autos mit Treckergesespannen kollidiert. Bei einem der Unfälle kamen ein Mann und seine neunjährige Tochter ums Leben. Beim anderen wurde eine Frau lebensgefährlich verletzt.

Beim Unfall in Eggebek im Kreis Schleswig-Flensburg habe der 59-jährige Autofahrer nach ersten Erkenntnissen ein Traktorgespann überholen wollen, teilte die Polizei mit. Der Traktorfahrer habe jedoch abbiegen wollen, wobei das Auto auf den Anhänger aufgefahren sei. Der Vater und das Mädchen seien sofort tot gewesen.

Ein ähnliches Unglück hatte sich wenige Stunden zuvor auf der Bundesstraße 5 zwischen Süderlügum und Braderup im Kreis Nordfriesland ereignet, wie die Polizei mitteilte. Auch hier habe eine Autofahrerin versucht, ein abbiegendes Treckergespann zu überholen. Die 53-Jährige sei bei dem Zusammenstoß lebensgefährlich verletzt worden. Ein Rettungshubschrauber brachte sie in ein Krankenhaus nach Flensburg.

20:44 Uhr

Putin droht Gegnern, die "Zähne auszuschlagen"

Kremlchef Wladimir Putin hat Gegnern Russlands damit gedroht, ihnen die "Zähne auszuschlagen". Er behauptete der Agentur Interfax zufolge, dass Feinde aus dem Ausland regelmäßig versuchten, russische Gebiete wegzuschnappen.

"Alle wollen uns gern irgendwo 'beißen' oder irgendwas von uns 'abbeißen', doch sie sollten wissen, dass wir denjenigen, die das machen wollen, die Zähne ausschlagen, damit sie nicht beißen können." Die Entwicklung des Militärs sei ein Garant dafür, meinte der Kremlchef. Für einige sei Russland selbst nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1991 noch zu groß, meinte Putin.

Angesichts der Spannungen mit dem Westen hat Russland in den vergangenen Jahren sein Militär modernisiert. Putin zufolge werden allein in diesem Jahr umgerechnet 33 Milliarden Euro in die Landesverteidigung gesteckt.

20:10 Uhr

Waffenruhe in Nahost-Konflikt steht wohl kurz bevor

Eine Waffenruhe zwischen Israel und der islamistischen Hamas im Gazastreifen steht ägyptischen Sicherheitskreisen zufolge unmittelbar bevor.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu werde seinem Kabinett noch heute den Plan für eine Waffenruhe vorlegen, erfuhr die dpa aus Sicherheitskreisen. "Ägypten garantiert ein Ende der Raketenangriffe aus Gaza nach Israels Ankündigung, das Feuer von seiner Seite aus einzustellen", hieß es. Eine Bestätigung der Konfliktparteien gab es dafür zunächst nicht. 

Ägypten vermittelt im aktuellen Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern und hatte etwa auch im Gaza-Krieg 2014 mit auf eine Waffenruhe hingewirkt. In den vergangenen Tagen hatte Israel das Angebot zur Vermittlung durch den einst verfeindeten Nachbarstaat allerdings noch abgelehnt.

19:40 Uhr

Nach Baerbock: Auch Özdemir meldet Bundestag Sonderzahlungen nach

Nach Grünen-Chefin Annalena Baerbock hat auch Ex-Parteichef Cem Özdemir dem Bundestag Sonderzahlungen nachgemeldet.

Özdemir habe im Mai Weihnachtsgeld für die Jahre 2014 bis 2017 in Höhe von insgesamt 20.580,11 Euro nachgemeldet, nachdem ihm und seinen Mitarbeitern aufgefallen sei, dass dies versehentlich noch nicht erfolgt sei, teilte sein Büro mit. Er sei dazu nicht von der Bundestagsverwaltung aufgefordert worden. 

"Die Sonderzahlungen hat er, wie alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bundesgeschäftsstelle, in seinem Job als Vorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen erhalten und selbstverständlich ordnungsgemäß versteuert", teilte sein Büro mit.

18:59 Uhr

Ärzte amputieren Mann falsches Bein

Fataler Fehler: Einem 82-jährigen Patienten ist in einer Klinik in Österreich das falsche Bein amputiert worden.

Dem Mann hätte eigentlich das linke Bein abgenommen werden sollen, teilte das Klinikum Freistadt mit. Kurz vor der Operation sei aber die falsche Gliedmaße markiert worden. Es handle sich um einen "tragischen Behandlungsfehler". Die Verwechslung sei beim Verbandwechsel entdeckt worden. Dem Patienten muss nun auch das zweite Bein entfernt werden.

Die oberösterreichische Gesundheitsholding hat umfassende Aufklärung angekündigt. Die Staatsanwaltschaft soll eingeschaltet werden. Der Patient hat laut Gesundheitsholding viele Erkrankungen. Beide Beine seien davon betroffen, eines davon so stark, dass eine Oberschenkelamputation notwendig geworden sei.

18:41 Uhr

EU einigt sich auf Zertifikat für Corona-Impfungen und -Tests

Die EU-Länder und das EU-Parlament einigen sich kurz vor der Sommersaison auf Details eines europaweiten Zertifikats zum Nachweis von Corona-Impfungen, -Tests und überstandenen Covid-19-Erkrankungen. Das teilt die portugiesische Ratspräsidentschaft mit. Damit wächst die Chance auf weitere Reiseerleichterungen in der EU.

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18:20 Uhr

Mercedes-Benz ruft Hunderttausende Autos zurück

Mercedes-Benz muss in den USA wegen Problemen mit der Rücksichtkamera rund 342.366 Fahrzeuge reparieren. Aufgrund eines möglichen Defekts beim Multimedia-System könne es zum Ausfall des Monitors und erhöhten Unfallrisiken kommen, hieß es in Unterlagen der US-Verkehrsbehörde NHTSA. Betroffen sind etliche neuere Fahrzeuge verschiedener Baureihen der Jahrgänge 2019 bis 2021. Die Probleme sollen in den kommenden Monaten durch ein Software-Update bei den Vertragshändlern von Mercedes-Benz USA behoben werden.

18:03 Uhr

"Der Dax macht das 'V'"

Den Kursrutsch zur Wochenmitte hat der Dax verdaut: Den Abschlag von 1,8 Prozent kann der deutsche Börsenleitindex im Verlauf des Donnerstagshandels nahezu wieder wettmachen. Die Handelsspanne von mehr als 250 Zählern zeigt aber auch, dass Anleger starke Nerven derzeit brauchen. Der Dax schließt 1,7 Prozent fester mit einem Stand von 15.370 Punkten. Stützend wirken eine positiv eröffnende Wall Street und die deutliche Erholung der Kryptowährungen.

"Der Dax macht das 'V': Nachdem es vormittags runterging, erholte er sich am Nachmittag deutlich - die Bitcoin-Erholung half dabei", kommentiert ntv-Börsenkorrespondent Raimund Brichta.  "Es ist ein Tradingmarkt zwischen 14.800 und 15.500 Punkten - und das schon seit Wochen."

Bei den Einzelwerten gewinnen Fresenius, die am Freitag zu ihrer Online-HV laden, mehr als drei Prozent. Gleiches gelingt den Papieren von Infineon und Daimler. Nennenswerte Verluste weisen nur Eon auf, die werden allerdings exDividende gehandelt.

Dax
Dax 15.603,24

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17:41 Uhr

Merkel telefoniert mit Palästinenser-Präsident Abbas

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat nach einem Telefonat mit dem palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas einen "zügigen" Waffenstillstand gefordert. Merkel und Abbas seien sich nach dem Telefonat einig gewesen, dass die Initiativen für einen zügigen Waffenstillstand unterstützt werden sollten, teilte ein Regierungssprecher mit.

  • Die Bundeskanzlerin habe zudem Israels Recht auf Selbstverteidigung gegenüber den Raketenangriffen aus dem Gaza-Streifen unterstrichen.
  • Das Telefonat kommt zum Zeitpunkt eines Besuchs von Außenminister Heiko Maas in Israel und dem Westjordanland.
  • Merkel hatte zuvor auch mit Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu telefoniert.
17:00 Uhr

Abgemagert und geschwächt: Pazifikwal "Wally" taucht vor Mallorca auf

Ein seit Monaten im Mittelmeer umherirrender Grauwal ist nun vor der Küste Mallorcas gesichtet worden. "Wally", wie das Jungtier von Biologen getauft wurde, schwamm stark abgemagert in der Bucht von Santa Ponça im Südwesten der spanischen Urlaubsinsel, wie mehrere Medien unter Berufung auf Experten berichteten. Grauwale sind eigentlich im Pazifik beheimatet.

Anwohner seien auf den Meeressäuger aufmerksam geworden und hätten Rettungskräfte alarmiert, hieß es. Mitarbeiter der für die Rettung von Meerestieren zuständigen Stiftung des Palma Aquariums seien bereits bei "Wally" und kümmerten sich um ihn.

Txema Brotons von der Meeresschutz-Organisation Tursiops wurde von "Diario de Mallorca" mit den Worten zitiert, das Tier sei bereits sehr stark abgemagert und wohl sterbenskrank. Es werde wohl bald verhungern, denn im Mittelmeer könne es nicht die Krusten- und Weichtiere finden, von denen sich Grauwale ernähren.

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16:25 Uhr

Kontoauszüge gefälscht: Reporter erschlich sich Diana-Interview mit Lüge

"Wir waren zu dritt in dieser Ehe, deswegen war es ein bisschen eng." Das sagte Prinzessin Diana im legendären BBC-Interview 1995 über die Untreue ihres Gatten Prinz Charles. Das Publikum auf der ganzen Welt war geschockt. Doch das Gespräch, das der Reporter Martin Bashir damals führte und dem weltweit 200 Millionen Menschen gebannt folgten, war ein Ergebnis von Lug und Trug.

Ein am Nachmittag veröffentlichter Untersuchungsbericht ergab, dass Bashir die Prinzessin und ihren Bruder Charles Spencer mit gefälschten Unterlagen getäuscht hat.

Der Journalist hatte Spencer gefälschte Kontoauszüge gezeigt, die scheinbar belegten, dass Mitarbeiter am Hofe dafür bezahlt wurden, Diana auszuspionieren. Daraufhin hatte Spencer seine Schwester mit Bashir bekannt gemacht.

Mehr dazu in Kürze auf ntv.de

15:57 Uhr

Angriffe auf Polizei und Presse bei Anti-Israel-Demo in Berlin

Gestern Abend gab es in Berlin wieder eine Demo für Palästina und gegen Israel. Nach dem Marsch vom Alexanderplatz zum Brandenburger Tor kam es zu Aggressionen und Gewaltausbrüchen.

Die Polizei nahm 51 Männer und 2 Frauen vorläufig fest. In neun Fällen wird wegen Straftaten wie gefährlicher Körperverletzung, Widerstands, tätlichen Angriffs, Sachbeschädigung und Beleidigung ermittelt. Außerdem gab es 28 Anzeigen wegen Verstößen gegen die Corona-Bestimmungen.

Am Ende der Demonstration nahe dem Brandenburger Tor warf ein Teilnehmer einen Stein auf einen Polizisten, der am Helm getroffen wurde und unverletzt blieb. Andere Demonstranten schleuderten Böller unter ein Polizeiauto. Der Fahrer erlitt hierbei ein Knalltrauma.

Polizisten beobachteten zudem, wie ein 19-jähriger Demonstrant mit einer Holzlatte einen Kameramann schlug. Der junge Mann wurde festgenommen und seine Personalien festgestellt. Gegen ihn wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Der Kameramann erlitt leichte Verletzungen.

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15:21 Uhr

Bremer Baugesellschaft - Wohnungen nur für Weiße und Heteros?

Bei der Wohnungsbaugesellschaft Brebau, die zu 100 Prozent der Stadt Bremen gehört, werden Vorwürfe der systematischen Diskriminierung von Wohnungssuchenden mit Migrationshintergrund geprüft. Das Nachrichtenmagazin "buten un binnen" von Radio Bremen hatte zuvor berichtet, dass Menschen mit Wurzeln außerhalb Deutschlands von Brebau-Wohnungen ferngehalten werden sollen.

Mit Verweis auf Zeugenaussagen und interne schriftliche Anweisungen hieß es in dem Bericht, dass die Brebau spezielle Notizen über Wohnungsinteressierte erstellen lasse. Demnach soll von Mitarbeitenden vermerkt werden, ob ein Bewerber oder eine Bewerberin schwarz ist (wird mit der Abkürzung E40 vermerkt), ein Kopftuch trägt (bekommt die Abkürzung KT), mit der deutschen Kultur vertraut ist, westlich integriert ist oder wie die Deutschkenntnisse sind. Bei zwei Bewerbern des gleichen Geschlechts soll notiert werden, ob sie ein Paar sind oder als WG eine Wohnung suchen.

Auch Menschen, die zuvor in sozialen Einrichtungen wie Übergangsheimen für Obdachlose gemeldet waren, sollen dem Bericht zufolge keine Wohnungen angeboten bekommen. 

14:37 Uhr

ESC-Sieger Duncan Laurence verpasst Finale wegen Corona

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Duncan Laurence muss in Quarantäne.

(Foto: imago images / ZUMA Press)

Große Enttäuschung für ESC-Fans: Duncan Laurence, der Sieger von 2019, hat sich mit dem Coronavirus infiziert und kann daher nicht live beim Finale des Eurovision Song Contest am Samstag in Rotterdam auftreten. Laurence habe aber nur milde Covid-Symptome, erklärten die niederländischen Organisatoren in Rotterdam. Er befinde sich nun in Quarantäne. Während des Finales sollte der 27-Jährige einen neuen Song vorstellen. Der Sänger werde aber in anderer Form teilnehmen, versicherten die Veranstalter. 

Laurence hatte 2019 mit dem Song "Arcade" den Wettbewerb in Tel Aviv für die Niederlande gewonnen. Die Ballade wurde zu einem Welthit und ist mit mehr als einer Milliarde Streams einer der erfolgreichsten ESC-Songs.

urence ist der zweite prominente Corona-Fall beim diesjährigen ESC. Wegen einer Infektion kann auch die Band aus Island am Donnerstagabend nicht live beim Halbfinale auftreten, stattdessen wird ein Video gezeigt.

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14:30 Uhr

Schichtwechsel

Vivian Micks hat jetzt Feierabend, für mich dagegen beginnt erst der Arbeitstag. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich bin ab sofort und bis zum späten Abend für Sie da. Ich wünsche Ihnen einen schönen, entspannten Nachmittag!

13:54 Uhr

Mann vergisst Hochzeitstag - Polizei muss einschreiten

Ja, ich gebe es zu, diese Meldung ist nachrichtlich nicht besonders relevant. Deswegen will ich sie Ihnen trotzdem nicht vorenthalten. Das Motto dieser Geschichte könnte ungefähr lauten: "Hochzeitstag vergessen? Die Polizei hilft!" Das muss sich wohl eine 31-jährige Frau aus Ansbach in Bayern gedacht haben, als sie die Polizei rief, weil ihr Ehemann den Hochzeitstag vergessen hatte. Die angetrunkene Partnerin geriet mit dem 32-Jährigen in Streit. Daraufhin habe sie enttäuscht die gemeinsame Wohnung verlassen und die Polizei verständigt. Die waren nach dem Hilferuf am Mittwochabend dann auch prompt zur Stelle und konnten das Ehepaar an ihrem zweiten Hochzeitstag wieder versöhnen. Die Polizei wünschte den beiden noch, "dass dem Ehemann sein Hochzeitstag nach dieser Auffrischung nun in Erinnerung bleibt, am besten für immer." Das wünsche ich den beiden auch.

13:15 Uhr

Kinderleiche bei Bispingen ist wohl vermisste Elfjährige Lilli Marie

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Die Elfjährige Lilli Marie ist ebenfalls einem Mord zum Opfer gefallen.

Tagelang wurde gemutmaßt, jetzt die traurige Gewissheit: Die an einem Waldweg in der Lüneburger Heide gefundene Kinderleiche ist laut dem Obduktionsergebnis "mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit" die vermisste elfjährige Lilli Marie. Der Körper des Mädchens habe wie bei Mutter und Bruder Spuren von Gewalteinwirkungen aufgewiesen, teilte die Polizei mit.

  • Die Leichen der 35 Jahre alten Mutter und des vierjährigen Bruders waren am Sonntag in einem Haus in Bispingen entdeckt wurden.
  • Der Lebensgefährte der Mutter sitzt wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft. Der 34-Jährige äußerte sich bislang nicht zu dem Verbrechen. Ein Motiv ist den Ermittlern zufolge nicht bekannt.
  • Die Leiche der Elfjährigen war in der Nähe von Schneverdingen entdeckt worden.

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13:06 Uhr

Frau bringt Baby auf Autobahn zur Welt

Dieses Baby hatte es wohl sehr eilig, denn bis zur Ankunft in einem Krankenhaus im nordrhein-westfälischen Moers wollte ein Junge offenbar nicht mehr auf seine Geburt warten. Seine Eltern waren eigentlich auf dem Weg dorthin, um die Geburt einzuleiten. Das war dann offenbar nicht mehr nötig. Stattdessen musste der frisch gebackene Papa auf dem Standstreifen der Autobahn 42 anhalten. Noch bevor der Rettungsdienst und ein Löschfahrzeug zur Verkehrsabsicherung eintrafen, erblickte das Kind das Licht der Welt. Das Neugeborene und seine Mutter waren beide wohlauf und wurden in ein Oberhausener Krankenhaus gebracht. Herzlichen Glückwunsch!

12:17 Uhr

TÜV Rheinland muss Frauen für Billig-Brustimplantate Millionenbeträge zahlen

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Eine von Tausenden Frauen zeigt die Schäden der Billigsilikon-Implantate.

(Foto: picture alliance/AP Photo)

Billigsilikon in Brustimplantaten, das ins Gewebe sickert: Rund zehn Jahre nach dem Brustimplantate-Skandal um den französischen Hersteller PIP hat ein Gericht den TÜV Rheinland zu Schadenersatzzahlungen an Hunderte Frauen verurteilt. Das Pariser Berufungsgericht entschied, die deutsche Prüfstelle trage eine Mitverantwortung für die schadhaften Prothesen. Die Vorinstanz hatte den TÜV dagegen entlastet. Es sei Schadensersatz von mehreren zehntausend Euro je Opfer beantragt worden, teilte PIPA mit.

Der TÜV hatte die Brustimplantate für unbedenklich erklärt, bevor 2010 aufflog, dass der Hersteller minderwertiges Silikon eingesetzt hatte. Die Anwälte der Prüfstelle hatten in dem Verfahren argumentiert, der TÜV sei ebenso wie die Gesundheitsbehörden von dem Implantate-Hersteller PIP getäuscht worden.

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12:07 Uhr
11:51 Uhr

Neun Kilo abgenommen: Nawalny erholt sich langsam von Hungerstreik

Der inhaftierte russische Oppositionelle Alexej Nawalny hat sich von seinem wochenlangen Hungerstreik inzwischen "mehr oder weniger erholt", sagte der Leiter der russischen Strafvollzugsbehörde FISN, Alexander Kalaschnikow, nach Angaben der Nachrichtenagentur Tass. Nawalny esse "normal" und könne mit seiner Familie kommunizieren. Er wiege nun 82 Kilogramm.

  • Nawalny war am 31. März in den Hungerstreik getreten, um gegen unzureichende medizinische Versorgung in der Haft zu protestieren. Am 23. April beendete er den Hungerstreik.
  • Nach Angaben seiner Unterstützer hatte Nawalny 93 Kilogramm gewogen, als er im Februar seine Haftstrafe antrat.
  • Zu Beginn seines Hungerstreiks lag sein Gewicht demnach bei 85 Kilogramm und Mitte April wog Nawalny nach Angaben seiner Frau dann nochmals neun Kilogramm weniger.

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11:08 Uhr

Zehntausende Euro futsch: Diebe stehlen über Monate Pakete aus Post-Lager

Wer im Raum Ulm ein oder zwei Pakete vermisst hat, weiß nun vielleicht warum: Ein 23-jähriger Mann und eine gleichaltrige Frau sollen über Monate hinweg Pakete aus dem Lager eines Paketdienstleisters in Baden-Württemberg gestohlen haben. Insgesamt verschwanden einige Hundert Pakete im Wert von mehreren Zehntausend Euro, sagte die Polizei. Den Inhalt der Pakete verzockten sie anschließend auf verschiedenen Internetplattformen. Bei der Durchsuchung der Wohnungen entdeckten die Ermittler genug Beweismaterial. Die beiden 23-Jährigen wurden vorläufig festgenommen, sind nun aber wieder auf freiem Fuß. Ermittelt wird weiter.

10:41 Uhr

"Liebe meines Lebens": Rihannas Freund macht öffentliche Liebeserklärung

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Ob Rihanna auch Kinder von Asap Rocky will?

(Foto: REUTERS)

Da ist aber jemand ganz schön doll verliebt: Erstmals äußert sich der US-Rapper Asap Rocky öffentlich über seine Beziehung zu Sängerin Rihanna. "Wenn man es weiß, dann weiß man es einfach. Sie ist die Richtige", sagte der Musiker der Zeitschrift "GQ". "Die Liebe meines Lebens", nannte er sie. "Meine Lady." Über eine Beziehung zwischen den beiden Musik-Superstars war zuvor bereits viel spekuliert worden. Er könne es sich auch vorstellen, Kinder zu bekommen, sagte Asap Rocky. "Wenn das in meinen Sternen steht, absolut. Ich denke, ich wäre ein unglaublicher, bemerkenswerter, insgesamt wunderbarer Vater. Ich hätte ein sehr großartiges Kind."

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10:05 Uhr

"Feindesliste" erstellt: Rechtsextreme sammeln Daten von 1000 Berlinern

Ein brennendes Fahrzeug steht in Neukölln in der Garage von Linken-Politiker Ferat Kocak.

Die Neuköllner Anschlagserie umfasst mindestens 72 Taten wie Brandstiftungen und Drohungen gegen linke Politiker und Initiativen vor allem zwischen 2016 und 2018.

(Foto: Ferat Kocak/Die Linke Berlin/dpa)

Vor- und Familiennamen, Wohn- und Meldeanschriften, Telefonnummern sowie berufliche Tätigkeiten: Rechtsextremisten haben in den vergangenen fünf Jahren mindestens vier Datensammlungen mit den Namen von knapp 1000 Berlinern angelegt. Das geht aus der Antwort der Berliner Innenverwaltung auf eine Anfrage von Linken-Abgeordneten hervor.

Drei der Sammlungen, die auch als Feindeslisten bezeichnet werden, stellten sich überwiegend aus öffentlich zugänglichen Quellen zusammen. Die Polizei stellte sie bei Durchsuchungen im Zusammenhang mit Ermittlungen zu einer rechten Anschlagsserie im Berliner Stadtteil Neukölln sicher. Zu den Verfassern sagte die Innenverwaltung unter Verweis auf laufende Verfahren nichts. Nur, dass es sich in drei Fällen um Personen der rechten Szene Berlins handelt.

09:53 Uhr

Oatly geht heute an die Börse - Promis haben investiert

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Jay Z gehört zu den Investoren.

(Foto: picture alliance/dpa/Invision)

Der schwedische Haferdrink-Hersteller Oatly wird bei seinem Börsengang an der Nasdaq mit zehn Milliarden US-Dollar bewertet. Das Unternehmen, das vom Trend zu gesunder und veganer Ernährung profitiert, teilte seine US-Hinterlegungsscheine (ADS) in der vergangenen Nacht zu je 17 Dollar zu, am oberen Ende der Zeichnungsspanne, die von 15 bis 17 Dollar reichte. Oatly und einige seiner Anteilseigner nehmen mit der Emission bis zu 1,65 Milliarden Dollar ein, davon gehen 1,1 Milliarden an das Unternehmen selbst.

Zu den Investoren von Oatly gehören der frühere Starbucks-Chef Howard Schultz, die Talkshow-Moderatorin Oprah Winfrey, die Schauspielerin Natalie Portman und der Rapper Jay Z. Das Börsendebüt von Oatly in New York ist für heute geplant.

Wolfram Neidhard

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09:33 Uhr

Erste Giftspritze dieses Jahr: Texas richtet Mörder hin

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Gouverneur Greg Abbott hat in seinen bisherigen sechs Amtsjahren nur in einem einzigen Fall einen Todeskandidaten begnadigt.

(Foto: REUTERS)

Ist es nicht paradox? Am selben Tag, an dem der Gouverneur von Texas ein schärferes Abtreibungsgesetz verabschiedet, um Menschenleben zu retten, lässt er einen US-Bürger töten. Der 41-Jährige Quintin Jones hatte vergeblich in einem Video an Gouverneur Greg Abbott appelliert, seine Todesstrafe in eine lebenslange Haftstrafe umzuwandeln. Doch der blieb hart und ließ den verurteilten Mörder als ersten Todeskandidaten dieses Jahr mit der Giftspritze hinrichten. Eine im Internet lancierte Petition zur Begnadigung von Jones war von rund 160.000 Menschen unterschrieben worden.

Jones war wegen Mordes an seiner Großtante zum Tode verurteilt worden. Er hatte die 83-Jährige 1999 mit einem Baseball-Schläger erschlagen und von ihr 30 Dollar gestohlen, mit denen er Drogen kaufte. Jones leugnete die Tat nicht, beteuerte in dem Video aber, im Todestrakt zu einer anderen "Person" geworden zu sein.

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:05 Uhr

"Sterbe lieber zu Hause": Salma Hayek bricht Schweigen über schwere Corona-Infektion

Offenbar kämpfte Salma Hayek mit einem schweren Covid-19-Verlauf. Zum ersten Mal spricht sie in einem Interview über ihren damaligen Zustand: "Mein Arzt flehte mich an, in ein Krankenhaus zu gehen, weil es so schlimm war", erzählt die Schauspielerin dem US-Filmblatt "Variety". Doch dem Rat folgte sie offenbar nicht: "Nein, danke. Ich sterbe lieber zu Hause", habe sie geantwortet. Sie musste demnach sieben Wochen isoliert in einem Zimmer bleiben und mit zusätzlichem Sauerstoff versorgt werden.

Die gebürtige Mexikanerin, die mit Ehemann François-Henri Pinault und der gemeinsamen 13-jährigen Tochter Valentina in London lebt, hatte sich voriges Jahr zu Beginn der Pandemie infiziert. Noch immer habe sie weniger Energie als früher, erzählt Hayek.

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07:38 Uhr

Selbst bei Inzest: Texas will Frauen Abtreibung verbieten, sobald "Herz schlägt"

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Abtreibungsgegner demonstrieren in Dallas, Texas.

(Foto: picture alliance / dpa)

Der US-Bundesstaat Texas verschärft sein Abtreibungsgesetz. Damit solle sichergestellt werden, dass "das Leben jedes ungeborenen Kindes mit einem Herzschlag" geschützt werde, erklärte der republikanische Gouverneur Greg Abbott. Durch das Gesetz sollen Abtreibungen ab der sechsten Schwangerschaftswoche verboten werden - also bereits ab einem Zeitpunkt, zu dem viele Frauen nicht einmal wissen, dass sie schwanger sind.

Von dem Verbot des Schwangerschaftsabbruchs sind in dem Gesetz selbst bei Fällen von Inzest oder Vergewaltigung keine Ausnahmen vorgesehen. Rund zehn weitere von den Republikanern regierte US-Bundesstaaten haben ähnliche Abtreibungsgesetze beschlossen. Alle bisherigen restriktiven Abtreibungsgesetze dieser Art wurden jedoch von Gerichten niedergeschlagen. Diese Gesetze stehen im Widerspruch zur Rechtsprechung des Obersten Gerichts der USA. 1973 hatte der Supreme Court Abtreibungen bis zum sechsten Schwangerschaftsmonat legalisiert.

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07:30 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

die bundesweite Tagesinzidenz sinkt weiter auf 68,0. Das ist die niedrigste Inzidenz seit 10 Wochen. Zudem steht das lange Pfingst-Wochenende vor der Tür, bei dem in vielen Bundesländern die Außengastronomie wieder öffnen darf. Zwar sieht es in vielen Teilen Deutschlands regnerisch aus, das dürfte die Euphorie über das Beisammensitzen mit einem Kaffee aber kaum trüben. Weitere Entwicklungen lesen Sie, wie immer, in unserem Coronavirus-Liveticker. Bis zum Wochenende beschäftigen wir uns aber noch mit folgenden Themen:

  • Erste Diskussion der drei Kanzlerkandidatinnen und -kandidaten im Fernsehen im 23. WDR Europaforum: Um 12.10 Uhr spricht Merkel und um 14 Uhr die Kanzlerkandidaten Baerbock, Laschet und Scholz.

  • Im Bundestag geht es heute um die Verabschiedung von Gesetzen unter anderem zum Urheberrecht, zum massenhaften Töten männlicher Küken, zum autonomen Fahren, zur Rehabilitierung homosexueller Soldaten, zur Ergänzung des Infektionsschutzgesetzes und zur Produktsicherheit. Um 15 Uhr: Aktuelle Stunde zu Entschädigungszahlungen für Braunkohlekraftwerke.

  • Beginn Prozess gegen Franco A. wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat: Der 32-Jährige soll aus mutmaßlich rechtsextremistischer Motivation Waffen beschafft haben, um Anschläge auf den damaligen Justizminister Heiko Maas (SPD) und die Vizepräsidentin des Bundestages, Claudia Roth (Grüne), zu verüben. Dazu gab er sich laut Anklage als Syrer aus, um den Verdacht auf Flüchtlinge zu lenken.

  • Brüssel: Verhandlungen über EU-Impfzertifikat gehen in die nächste Runde: Unterhändler des Europaparlaments und der EU-Länder verhandeln über die letzten Details des geplanten EU-Impfzertifikats.

  • Paris: Fortsetzung Prozess gegen Ex-Staatschef Nicolas Sarkozy wegen mutmaßlich illegaler Wahlkampf-Finanzierung 2012.

  • Corona-Pk der WHO Europa in Kopenhagen

Mein Name ist Vivian Micks und ich versorge Sie bis in den Nachmittag mit allen Nachrichten und Geschichten aus Deutschland und der Welt. Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, erreichen Sie mich per E-Mail an vivian.micks[at]nama.de. Einen schönen Donnerstag wünsche ich Ihnen!

06:53 Uhr

Dramatische Szenen in Spanien: Taucher rettet Migranten-Baby aus Meer

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Der Einsatz sei "schon ein bisschen traumatisch" gewesen, sagt Polizist Valle nach der Aufnahme.

(Foto: picture alliance/dpa/Guardia Civil)

Bei der dramatischen Migranten-Krise in Ceuta, bei der 8000 Menschen von Marokko aus schwimmend die spanische Nordafrika-Exklave erreicht hatten, hat eine Szene besonders großes Aufsehen erregt: Ein Foto zeigt, wie ein Beamter der spanischen Polizeieinheit Guardia Civil ein wenige Monate altes Baby im Mittelmeer mit einem Rettungsring birgt. Taucher Juan Francisco Valle avancierte in Spanien zum neuen Helden - und viel gefragten Interviewpartner. Das Baby sei am Dienstag von der im Wasser treibenden Mutter auf dem Rücken getragen worden, erzählte der Polizist dem Radiosender Cope. "Wir haben uns das Baby geschnappt, es war eiskalt, völlig blass, es hat sich überhaupt nicht bewegt...", sagte er. "Ganz ehrlich, ich wusste nicht, ob es noch am Leben oder schon tot war."

Zwei Tage lang kamen insgesamt 8000 Migranten an die spanische Küste. Die Zahl der schnell wieder nach Marokko abgeschobenen Menschen belief sich zuletzt auf circa 5600, wie die Regierung in Madrid mitteilte.

06:22 Uhr

Raubüberfall auf Geldtransporter: Polizei in Amsterdam tötet Verdächtigen

Eine wilde Verfolgungsjagd mit Schießereien zwischen der Polizei und Gangstern hat die Niederlande in Atem gehalten.

  • Die dramatischen Szenen hatten begonnen, als die Bande nördlich von Amsterdam ein Fahrzeug überfiel. Darin wurden laut Informationen niederländischer Medien Gold oder Diamanten im Wert von bis zu 50 Millionen Euro transportiert.
  • Die Verbrecher flüchteten anschließend in zwei Wagen bis zur Stadtgrenze im Nordosten. Dort seien die Verdächtigen in Felder gelaufen, sagte ein Polizeisprecher.
  • Dabei wurden sie von Dutzenden Polizisten in kugelsicheren Westen verfolgt und es fielen mehrere Schüsse.

Einer der mutmaßlichen Verbrecher wurde dabei erschossen, zwei weitere Verdächtige verletzt. Insgesamt sieben Verdächtige seien festgenommen worden.

06:03 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

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