Donnerstag, 21. November 2019Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
22:34 Uhr

Das war Donnerstag, der 21. November 2019

Liebe Leserinnen und Leser,

in der CDU rumort es. Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer hatte zuletzt Fehler und schlechtes Krisenmanagement im ersten Amtsjahr eingeräumt. Auf dem Parteitag morgen dürfte es ein öffentliches Schaulaufen zwischen AKK und ihrem bei der Wahl zum Parteivorsitz unterlegenen damaligen Kontrahenten Friedrich Merz geben. Welche Anträge beim Parteitag für Streit sorgen werden, lesen Sie hier.

Und hier noch ein paar Artikel, die Sie heute besonders interessant fanden:

Ich verabschiede mich in den Feierabend und wünsche Ihnen eine gute Nacht! Bis morgen!

21:53 Uhr

Nach Greenpeace-Aktion - auch D und U sind weg

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Wer soll jetzt das Klima schützen, wenn auch D und U weg sind?

(Foto: picture alliance/dpa)

Gehen D und U jetzt auch auf Reise? Nachdem Greenpeace-Aktivisten heute Vormittag das C aus dem CDU-Schriftzug an der Parteizentrale in Berlin geklaut haben, sind nun auch die Buchstaben D und U weg. Sie wurden am Nachmittag aus der Parteizentrale entfernt, berichtet RBB. Wer sie abmontiert hat und warum, ist unklar. Vom C fehlt übrigens auch noch jede Spur.

Mehr dazu lesen Sie hier.
21:24 Uhr

Lkw mit 20 Tonnen Schokolade gestohlen

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In der Vorweihnachtszeit besonders bitter - 20 Tonnen Schokolade sind einfach weg!

(Foto: imago/blickwinkel)

War da etwa der Grinch am Werk? Auf dem Weg von Österreich nach Belgien ist ein Laster mit fast 20 Tonnen Schokolade verschwunden.

  • Die Tiroler Polizei erklärte, einem unbekannten Täter sei es gelungen, mit gefälschten Papieren an die begehrte Fracht zu kommen. Nun fehlt von dem Mann und der Schokolade jede Spur.
  • Nach Angaben der Polizei legte der Mann sowohl falsche persönliche Dokumente als auch falsche Fahrzeugpapiere vor, als er Anfang der Woche die Fracht abholte.
  • Die Kennzeichen am Sattelanhänger waren als gestohlen gemeldet, auch die Kennzeichen an der Zugmaschine passten nicht zu denen in den Dokumenten. Doch niemand bemerkte den Schwindel - und der Sattelanhänger wurde mit Schokolade im Wert von rund 50.000 Euro beladen. Am Zielort in Belgien kam die süße Ware aber nie an.
21:05 Uhr

Stubsen oder schubsen?

Unternehmen machen es, Regierungen und klar, wir privat natürlich auch: Wir nudgen. Zu Deutsch: Wir versuchen, gute Entscheidungen anzustoßen. Ganz egal wo, im Marketing, bei der Altersvorsorge, in Gesundheitsfragen oder beim Energiesparen. Aber Nudging ist nicht frei von Kritik. Gegner empfinden die gut gemeinten Ratschläge und Taten als übergriffig und bevormundend. Darum geht's in der neuen Folge von "Ja. Nein. Vielleicht." mit Verhaltensökonomin Verena Utikal

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Ja. Nein. Vielleicht. Besser entscheiden mit Verena Utikal

Ihr findet "Ja. Nein. Vielleicht." in der n-tv App, bei Audio Now und auf allen anderen bekannten Podcast-Plattformen: Apple Podcasts, Deezer und Spotify. Für alle anderen Podcast-Apps könnt ihr den RSS-Feed verwenden. Kopiert die Feed-URL und fügt "Ja. Nein. Vielleicht." zu euren Podcast-Abos hinzu.

20:52 Uhr

"Spiel die Rassismus-Karte": Sondland beriet Trump zu Asap Rocky

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"Viele Kraftausdrücke": So kommunizieren Trump und Sondland.

In den öffentlichen Anhörungen in der Ukraine-Affäre wird auch ein US-Rapper erwähnt.

  • Diplomat David Holmes war nach seinen Angaben am 26. Juli mit EU-Botschafter Gordon Sondland in einem Restaurant in Kiew, als Sondland Trump anrief. Der Rapper Asap Rocky saß damals wegen einer Schlägerei in Untersuchungshaft in Schweden, Trump setzte sich für seine Freilassung ein - und bekam laut Holmes denkwürdigen Rat von Sondland.
  • Holmes berichtete, Sondland habe gesagt, Asap Rocky sei "ziemlich am Arsch dort" und "hätte sich schuldig bekennen sollen". Sondland habe Trump geraten: "Lass ihn verurteilt werden, spiel die Rassismus-Karte, gib ihm eine Konfettiparade, wenn er nach Hause kommt."
  • Sondland - der zu den schillerndsten Zeugen bei den Impeachment-Ermittlungen gehört - war auf seine derbe Sprache angesprochen worden. "Das ist, wie Präsident Trump und ich kommunizieren", sagte er. "Viele Kraftausdrücke."
20:21 Uhr

Bus kracht in Haltestelle und Autos in Wiesbaden

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Wie es zu diesem schweren Unfall kam, ist noch unklar.

(Foto: picture alliance/dpa)

Bei einem schweren Verkehrsunfall sind in Wiesbaden 16 Menschen verletzt worden.

Es seien zwei Personen schwer, vier mittel und weitere Personen leicht verletzt worden, sagte ein Sprecher der Wiesbadener Feuerwehr. Laut den Rettern waren an dem Unfall zwei Busse sowie vier Autos beteiligt.

Wie der "Wiesbadener Kurier" berichtet, fuhr ein Bus über eine Kreuzung und touchierte dabei mehrere Autos. Anschließend fuhr der Bus frontal in eine Haltestelle vor dem Hauptbahnhof.

Update: Die Zahl der Verletzten hat sich auf 21 erhöht, teilt die Polizei mit.

20:00 Uhr

Die Videos des Tages

19:45 Uhr

Ziemiak räumt eigene Fehler ein

CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak beweist heute nicht nur viel Sinn für Humor – im Vorfeld des Parteitags in Leipzig zeigt er sich selbstkritisch und räumt Fehler in seinem ersten Amtsjahr ein.

  • "Das war ein sehr schwieriges Jahr für uns", sagte Ziemiak nach den Gremiensitzungen der CDU, mit denen der Parteitag am Freitag und Samstag vorbereitet wurde.
  • Ziemiak verwies auf die schlechten Ergebnisse der CDU bei mehreren Wahlen, aber auch etwa die langsame Reaktion auf das Video des YouTubers Rezo, "Die Zerstörung der CDU". "Natürlich bin ich verantwortlich", fügte Ziemiak hinzu. Politisch zu führen bedeute zu gestalten, aber auch die Verantwortung für Dinge zu übernehmen, "die nicht gut laufen".
  • Zugleich gab er sich zuversichtlich, dass die Christdemokraten aus den Fehlern gelernt hätten. Er selbst sei jedenfalls "sehr motiviert". Die CDU müsse sich verändern, in Struktur und manchen Inhalten. "Wir alle haben Lust darauf."
19:22 Uhr

Einbrecher schnappen Polizei Tasche weg

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Den Eingang -A- haben die Einbrecher nicht benutzt.

(Foto: picture alliance / dpa)

Was Einbruchsopfer kennen, ist jetzt der Polizei in Mönchengladbach passiert: Sie hat ungebetenen Besuch bekommen.

  • Zwei dreiste Täter sind mitten in der Nacht über den Zaun des Polizeipräsidiums geklettert und haben das Gelände nach weniger als einer Minute mit einer Tragetasche wieder verlassen.
  • Das Gepäckstück könnte aus einem Tage zuvor sichergestellten und noch nicht durchsuchten Auto geholt worden sein, in dem Betäubungsmittel vermutet wurden, teilte die Polizei mit.
  • Die Täter haben mit Hilfe zweier Leitern den 2,5 Meter hohen Zaun auf dem rückwärtigen Gelände überwunden. Die Ermittler gehen wegen der kurzen Tatzeit von weniger als einer Minute von einer gezielten Aktion aus.
18:51 Uhr

Feuerwehr rettet acht Pferde aus Schlammloch

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(Foto: Freiwillige Feuerwehr Rheurdt)

Dramatische Rettungsaktion in Nordrhein-Westfalen. Von einem Pferdehof in Rheurdt sind elf Islandpferde weggelaufen, acht davon gerieten in ein aufgeweichtes Schlammloch. Bei Ankunft der Feuerwehr seien drei der Tiere bereits bis zum Hals im Schlamm versunken und völlig erschöpft gewesen, teilten die Einsatzkräfte mit. Die Helfer hätten die Vorder- und Hinterläufe der Tiere freigeschaufelt, den Boden mit Holzplatten und Decken stabilisiert und die Pferde herausgezogen.

18:20 Uhr

Tod von Schauspieler Kantorek - Das ist die Unfallursache

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Ingo Kantorek war nur 44 Jahre alt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Drei Monate nach dem Unfalltod des Soapdarstellers Ingo Kantorek und seiner Ehefrau auf der A8 bei Sindelfingen geht ein Gutachter nicht mehr von einem technischen Defekt als Ursache aus.  Die genauen Umstände des Unglücks unklar: "Welche Situation dem Aufprall vorausgegangen war, wird sich nicht mehr nachvollziehen lassen", teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit.

Der Ludwigsburger Polizeisprecher Peter Widenhorn kann nur mutmaßen, wie es zum Unfall kam: "Es bleibt nur eine menschliche Ursache als Grund für den Unfall übrig", sagte er. Die beiden Toten seien allerdings nicht obduziert worden. Deshalb komme ein Krankheitsfall ebenso in Betracht wie zum Beispiel ein Sekundenschlaf oder ein Schwächefall.

Mehr dazu lesen Sie hier.
18:12 Uhr

Milliarden-Startup aus digitalen Post-it-Notes

Wissen Sie, was Process Mining ist? Wir geben Ihnen einen Tipp: Es hat abstrakt etwas mit Post-it-Notes zu tun und mit der richtigen Idee kann man daraus ein milliardenschweres Startup machen. Das deutsche Einhorn Celonis beweist es.

In der neuen Folge unseres Podcasts "So techt Deutschland" haben sich Frauke Holzmeier und Andreas Laukat mit Bastian Nominacher getroffen, einem der Gründer von Celonis. Er erzählt, was es mit den Post-its auf sich hat und welche Rolle die Familienbäckerei bei der Gründung des Startups gespielt hat.

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So techt Deutschland

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17:43 Uhr
Breaking News

Netanjahu wird wegen Korruption angeklagt

Israels rechtskonservativer Ministerpräsident Benjamin Netanjahu soll wegen Korruption vor Gericht. Das Justizministerium teilte mit, Netanjahu solle wegen Betrugs und Untreue sowie Bestechlichkeit angeklagt werden.

Mehr dazu lesen Sie hier.
17:38 Uhr

Trumps Ex-Mitarbeiterin weist Ukraine-Verschwörungstheorie zurück

In konservativen Kreisen in den USA kursiert seit langem eine Verschwörungstheorie, wonach hinter den ausländischen Einflussversuchen auf die Präsidentschaftswahl 2016 die Ukraine steckte und nicht Russland.

In einem Telefonat mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj am 25. Juli, das im Zentrum der Ukraine-Affäre steht, hatte US-Präsident Trump diese Theorie erwähnt und seinen Amtskollegen gebeten, eine Untersuchung dazu anzustoßen.

Die frühere Mitarbeiterin des Nationalen Sicherheitsrates, Fiona Hill, hat nun in ihrer Aussage zur Ukraine-Affäre diese Theorie zurückgewiesen. Dies sei "ein fiktionales Narrativ", dass von Russland selbst verbreitet werde, sagte Hill. Sie appellierte auch an Mitglieder des Kongresses, "nicht politisch motivierte Lügen" zu verbreiten, die vor allem Moskau in die Hände spielten.

Es sei "unbestritten", dass Moskau systematisch Einfluss auf die US-Wahl 2016 genommen habe, betonte Hill. "Die Auswirkungen dieser erfolgreichen Kampagne Russlands von 2016 sind heute sichtbar", beklagte sie. "Unsere Nation ist gespalten. Die Wahrheit wird angezweifelt." Die Russen hätten sich bereits gerüstet, ihre Einmischung bei der Präsidentschaftswahl 2020 zu wiederholen. "Uns läuft die Zeit davon, sie zu stoppen."

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17:01 Uhr

Vermisster Student aus München im Neckar ertrunken

Gestern hatte ein Passant bei Dossenheim nahe Heidelberg im Neckar eine Leiche entdeckt.

Nach der Obduktion der Leiche steht fest: Bei dem Toten handelt es sich um einen vermissten 23-Jährigen aus München. Der Student sei ertrunken, teilte die Polizei mit. Es habe keine Anhaltspunkte für Fremdeinwirkung gegeben.

Der Student war Anfang November in der Altstadt von Heidelberg unterwegs gewesen, das wenige Kilometer von Dossenheim entfernt liegt. Zuletzt sei er beim Verlassen eines Verbindungshauses von Freunden gesehen worden. Er sei zwar alkoholisiert, aber nicht orientierungslos gewesen.

16:33 Uhr

CDU verzeiht dem "C" den Seitensprung

Wie Sie wahrscheinlich schon mitbekommen haben, haben Greenpeace-Aktivisten heute das "C" aus dem "CDU"-Schriftzug an der Parteizentrale in Berlin geklaut. Jetzt geht das "C" auf eine Reise, sagte eine Greenpeace-Sprecherin. Die Tour wird auf einem eigens dafür eingerichteten Twitter-Account dokumentiert.  

Und wie reagiert die CDU? Auf jeden Fall schneller und einfallsreicher als nach dem berühmt-berüchtigten Rezo-Video.

"Das DU" - so heißt auch ein neuer Twitter-Account, der offenbar von der CDU eingerichtet wurde - verzeiht dem "C" den Seitensprung. "In guten wie in schlechten Zeiten, müssen wir zusammenstehen. Auch wenn es mal schwierig ist, einen Kompromiss zu finden", heißt es in einem Tweet des "DU".

Und dann macht auch CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak mit: Er postet ein Bild mit einem "C" und behauptet, "das Original 'C'" sei beim Bundesparteitag in Leipzig, der morgen beginnt.

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Dass das allerdings nicht das geklaute "C" ist, beweisen Videos auf dem "Das C"-Account von Greenpeace: Der Buchstabe ist noch in Berlin und radelt durch die Stadt, nachdem er nicht mit der U-Bahn fahren durfte.

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Auch CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer reagierte mit Humor: "So ein 'C' für Christlichkeit und Nachhaltigkeit kann auch Greenpeace nix schaden, leihen wir also gerne für kurze Zeit einmal aus", sagte sie.

Doch Spaß beiseite. Aus der CDU-Spitze hieß es auch: „Die Polizei ermittelt routinemäßig. Rechtliche Schritte behält sich die CDU vor. Hauptsache das 'C' steht nach dem Ausflug wieder im KAH (Konrad-Adenauer-Haus)."

Und falls Sie sich fragen, wie es denn sein kann, dass die Aktivisten mit dem angeblich geklauten Buchstaben unbehindert durch die Stadt laufen können, und warum die Polizei das "C" nicht einfach beschlagnahmt:

"Das 'C' in den Videos ist nicht das Original CDU 'C'. Greenpeace hat uns mit der Aktion profimäßig überrumpelt“, heißt es aus der Parteispitze.

Übrigens: Greenpeace-Aktivisten stehen offenbar auf Wortwitze - Mitte Oktober hatten sie das Logo an der Parteizentrale von CSU in "SUV" geändert.

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Aus "CSU" wurde "SUV".

(Foto: picture alliance/dpa)

 

16:01 Uhr

Bayern wird zur zweiten deutschen A400M-Basis

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Zehn Militärtransporter A400M ziehen bis 2028 nach Bayern.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der Fliegerhorst Lechfeld in Bayern wird bis 2028 zur zweiten deutschen Basis für den Militärtransporter A400M ausgebaut. Wie die Bundeswehr auf dem Militärflugplatz bei Graben informierte, sind dafür derzeit Investitionen von mehr als 170 Millionen Euro geplant. Es sollen 600 neue Dienstposten geschaffen werden.

Von den zukünftig rund 50 A400M-Maschinen der Luftwaffe werden dann zehn ihre Basis bei Augsburg haben.

Bislang sind die Airbus-Transporter nur in Wunstorf bei Hannover stationiert.

15:21 Uhr

Mann spuckt und uriniert auf Bild eines KZ-Überlebenden

Ein 36-Jähriger hat in Weimar gegen das Bild eines KZ-Überlebenden gespuckt, uriniert und getreten. Nun ermittelt die Polizei gegen ihn wegen Volksverhetzung, Beleidigung und politisch motivierter Sachbeschädigung.

Der Angreifer sei stark betrunken gewesen und habe einen Platzverweis erhalten, teilte die Polizei mit.

Das Bild ist Teil einer Ausstellung unter freiem Himmel in der Innenstadt. Die dortigen Porträts erinnern an die Leiden der Häftlinge im einstigen nationalsozialistischen Konzentrationslager Buchenwald vor den Toren Weimars.

14:48 Uhr

Polizei-Mitarbeiter unter Kinderporno-Verdacht

Gegen einen Mitarbeiter der Polizei in Paderborn wird ermittelt, weil er kinderpornografisches Material besitzen soll.

  • Der Mann wurde mit sofortiger Wirkung freigestellt. Hinweise gegen ihn "wegen des Verdachts auf den Besitz von Kinderpornografie" hätten sich erhärtet, teilt die Polizei mit.  
  • Bei einer internen Untersuchung habe sich herausgestellt, dass gegen ihn ein Strafverfahren im Kreis Lippe anhängig sei. Ein Paderborner Polizeisprecher betonte: "Es gibt keine Anzeichen dafür, dass er sich über uns Material besorgt haben könnte."
  • Der Mann sei in der Direktion Kriminalität als IT-Ermittlungsunterstützer eingestellt worden. Seine Aufgabe sei gewesen, dort Material aus Datenträgern so aufzubereiten, dass es Polizeibeamte im Anschluss sichten konnten, erläuterte der Sprecher.
  • Der Paderborner Polizei zufolge ergab sich erst nach der Einstellung des Mannes, dass gegen ihn das Strafverfahren im Kreis Lippe laufe. Zum Inhalt äußerte sich der Sprecher nicht.
Mehr dazu lesen Sie hier.
14:30 Uhr

Schichtwechsel

Hallo, liebe Leserinnen und liebe Leser, mein Name ist Uladzimir Zhyahchou, ich begleite Sie ab sofort und bis zum späten Abend durch den "Tag". Meiner Kollegin Juliane Kipper wünsche ich einen schönen Feierabend! Und Ihnen einen schönen Nachmittag!

14:26 Uhr

Vietnamesen in Nagelstudio ausgebeutet

Eine sechsköpfige Bande soll in großem Stil Vietnamesen nach Deutschland eingeschleust und in Nagelstudios ausgebeutet haben. Die Männer und Frauen sollen sechs Tage die Woche täglich zehn Stunden gearbeitet haben, wie die Staatsanwaltschaft Münster mitteilte. In den Studios in Nordrhein-Westfalen sollen sie unter anderem per Videoüberwachung kontrolliert worden sein. Der Sozialversicherungsschaden wird auf mindestens 1,9 Millionen Euro geschätzt.

Beschuldigt werden vier Männer und zwei Frauen im Alter von 28 bis 54 Jahren. Sie wurden bei einer groß angelegten Razzia in Nordrhein-Westfalen und im baden-württembergischen Rottweil festgenommen. Alle stammen aus Vietnam. An der Razzia waren rund 400 Beamte von Zoll, Landes- und Bundespolizei, Steuerfahndung sowie 14 Staatsanwälte beteiligt.

14:01 Uhr

Opferanwältinnen wollen Prinz Andrew zu Aussagen zwingen

Mehrere Opferanwältinnen im Missbrauchskandal um den verstorbenen US-Multimillionär Jeffrey Epstein fordern den britischen Prinzen Andrew zu umfassenden Aussagen auf. "Er sollte freiwillig mit den Strafermittlern zusammenarbeiten, ohne Bedingung und ohne Verzögerung", sagte die US-Anwältin Gloria Allred der BBC.

  • Kurz zuvor hatte der Prinz mitgeteilt, er werde vorläufig von allen öffentlichen Aufgaben als Mitglied der Königsfamilie zurücktreten.
  • Andrew hatte zwar auch angekündigt, er werde "allen zuständigen Ermittlungsbehörden helfen", doch das mit der Einschränkung "falls erforderlich" versehen.
  • Allred forderte, Andrew solle nicht nur in den Strafermittlungen gegen mögliche Komplizen Epsteins aussagen, sondern auch bei zivilrechtlichen Klagen seine Aussage zur Verfügung stellen.

Die Anwältin Lisa Bloom deutete an, sie könne versuchen, eine Aussage Andrews zu erzwingen. Würde sich Andrew weigern, könne es zu einer "diplomatischen Situation" zwischen Großbritannien und den USA kommen sagte sie der BBC und fügte hinzu: "Ich hoffe, dass es nicht dazu kommt."

13:31 Uhr

Franco A. hat Hitlers "Mein Kampf" besessen

Der unter Terrorverdacht stehende Bundeswehrsoldat Franco A. war im Besitz von Hitlers "Mein Kampf" und mehrerer CDs mit nationalsozialistischen Liedern. Das geht aus einem veröffentlichten Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) in Karlsruhe hervor. Bereits am Dienstag ist bekannt geworden, dass Franco A. nach einer Entscheidung der obersten Strafrichter nun doch wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat der Prozess gemacht werden kann.

Die Richter hatten selbst Nachermittlungen in Auftrag gegeben, die laut BGH fast ein Jahr dauerten. Dabei hätten sich die Hinweise auf "eine nationalistische/völkische, antisemitische und letztlich rechtsextremistische Einstellung" erhärtet. So seien Aufzeichnungen wie "Hitler steht über allem" sichergestellt worden.

Der Generalbundesanwalt wirft Franco A. vor, einen Anschlag auf einen Politiker oder eine andere Person des öffentlichen Lebens geplant zu haben. Der BGH gelangt nun zu der Überzeugung, dass A. dazu bereits "fest entschlossen" war. So habe er eines seiner Gewehre mit einem Zielfernrohr ausgestattet und ein Parkhaus der Amadeu Antonio Stiftung ausgespäht.

12:30 Uhr

15-Jähriger klaut aus Sehnsucht nach seiner Freundin Auto

Sein Motiv mag romantisch gewesen sein, ein Verbrechen war es trotzdem: Ein 15-Jähriger ist nach Angaben der Polizei nachts in ein Fahrradgeschäft in Pulheim in Nordrhein-Westfalen eingebrochen und hat die Schlüssel für den Firmenwagen geklaut, um zu seiner Freundin zu fahren.

Mit dem Wagen wurde er in der gleichen Nacht kurz vorm Ziel in Bielefeld gestoppt. Der "geständige Einbrecher mit Sehnsucht", wie die Polizei den Jungen in einer Mitteilung betitelte, kassierte eine Anzeige und wurde seinen Eltern übergeben.

12:00 Uhr

Iran schickt Umweltaktivisten lange hinter Gitter

Im Iran verurteilt ein Gericht sechs Umweltschützer wegen des Vorwurfs der Spionage zu bis zu zehn Jahren Haft. Die Angeklagten hätten Haftstrafen von vier bis zehn Jahren erhalten, teilte ein Justizsprecher laut der staatlichen Nachrichtenagentur Isna mit. Der Anwalt Mohammed Hossein Aghasi sagte der Zeitung "Schargh", dass zwei weitere Mitangeklagte noch nicht verurteilt worden seien.

  • Die Aktivisten waren Anfang 2018 unter dem Vorwurf verhaftet worden, Militäranlagen ausspioniert zu haben.
  • Später wurde ihnen auch "Korruption auf Erden" vorgeworfen, worauf im Iran die Todesstrafe steht.
  • Dieser Vorwurf wurde im Oktober fallen gelassen. Allerdings sind sie noch weiterer Straftaten beschuldigt.
  • Aghasi sagte, er habe nicht an dem Prozess teilnehmen können, da der Staat den Angeklagten eigene Anwälte zugeteilt habe.
11:31 Uhr

Jedes vierte Schulkind ist psychisch auffällig

Jedes vierte Schulkind in Deutschland zeigt psychische Auffälligkeiten. Das geht aus einem vorgestellten Bericht der Krankenkasse DAK hervor. Bei je zwei Prozent der Schulkinder wurden demnach sogar eine Depression oder eine Angststörung festgestellt. Insgesamt seien 238.000 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen zehn und 17 Jahren davon betroffen, hieß es.

Die DAK fordert in ihrem neuen Kinder- und Jugendreport eine bessere Versorgung von Betroffenen insbesondere mit ambulanten Therapieangeboten. Eine Behandlung in einer Psychiatrie sei für die Patienten mit "Stigmatisierung" verbunden und belaste zusätzlich. Außerdem zeigten die Zahlen, dass es an Angeboten nach der Entlassung fehle.

10:50 Uhr

Angriff auf von Weizsäcker: Verletzter Polizist erneut operiert

Ein Polizist, der beim tödlichen Angriff auf den Berliner Arzt Fritz von Weizsäcker verletzt wurde, ist nach Polizeiangaben erneut operiert worden. Es gehe ihm "den Umständen entsprechend". Der 33-Jährige habe nachoperiert werden müssen, sagte ein Polizeisprecher. Der Beamte sei aber nicht in Lebensgefahr.

  • Er war privat beim Vortrag von Weizsäckers in der Schlosspark-Klinik gewesen und hatte den Angreifer überwältigt. Der Angreifer verletzte den Mediziner und Sohn des früheren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker mit einem Messer am Hals tödlich.
  • Sein Eingreifen verdiene "allergrößten Respekt", betonte die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Berlin. Man hoffe, dass sowohl seine schweren körperlichen als auch die seelischen Wunden "schnellstmöglich und vor allem vollständig verheilen".

Der Angreifer, ein 57-Jähriger aus Rheinland-Pfalz, wurde unmittelbar nach der Tat festgenommen. Wegen einer akuten psychischen Erkrankung erließ ein Richter am Mittwoch einen sogenannten Unterbringungsbefehl - der Mann wurde in eine Psychiatrie gebracht. Wo das sei, sagte die Staatsanwaltschaft nicht. Das Motiv des Angreifers liege in einer "wohl wahnbedingten allgemeinen Abneigung des Beschuldigten gegen die Familie des Getöteten", hieß es von den Ermittlern.

10:27 Uhr

Kim Jong Un gibt Südkorea einen Korb

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un schlägt eine Einladung des südkoreanischen Präsidenten Moon Jae In zur Teilnahme an einem Sondergipfel mit der südostasiatischen Staatengemeinschaft (Asean) aus. Nordkorea sei zwar dankbar für die Einladung, die Moon in einem persönlichen Brief am 5. November übermittelt habe, doch gebe es keinen "richtigen Grund" für Kim, in der nächsten Woche zu der Veranstaltung in der südkoreanischen Stadt Busan zu fahren, vermeldeten die Staatsmedien. Der Regierung in Seoul wurde vorgeworfen, bei der Lösung innerkoreanischer Probleme von den USA abhängig zu sein und die Vereinbarungen Kims mit Moon bei ihren drei Gipfeltreffen nicht eingehalten zu haben.

Das Südkorea-Asean-Treffen findet von Montag bis Dienstag aus Anlass der 30-jährigen Partnerschaft beider Seiten statt. Seoul hatte gehofft, auch die derzeit stagnierenden innerkoreanischen Beziehungen wieder anstoßen zu können, sollte Kim ebenfalls daran teilnehmen. "Zu einem Zeitpunkt, da die in Panmunjom, Pjöngjang und am Paektu-Berg gemachten Versprechungen nicht umgesetzt wurden, wäre ein Treffen der Anführer Nord- und Südkoreas nicht mehr als eine Formalität", hieß es nun aus Pjöngjang.

09:54 Uhr

Trump-Anwalt teilt gegen Sondland aus

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Der persönliche Anwalt von US-Präsident Donald Trump, Rudy Giuliani, bestreitet einen Kernpunkt der Impeachment-Ermittlungen: In einem Interview von Blaze TV sagte der 75-Jährige, er habe nie die US-Militärhilfe für die Ukraine mit Schlüsselfiguren in der Affäre besprochen. Die Demokraten im US-Repräsentantenhaus wollen herausfinden, ob Trump Militärhilfe in Höhe von umgerechnet rund 361 Millionen Euro als Druckmittel einsetzte, um die Ukraine zu Ermittlungen zu bringen, die ihm im US-Wahlkampf nutzen könnten.

Der US-Botschafter bei der EU, Gordon Sondland, hatte zuvor in seiner Aussage vor dem Repräsentantenhaus Giuliani schwer belastet. Er habe im Umgang mit der Ukraine auf ausdrückliche Anordnung Trumps mit Giuliani zusammengearbeitet.

09:17 Uhr

Elon Musks "Starship" platzt beim Drucktest

Spektakuläre Bilder aus Texas: Auf dem Raketenstartplatz Boca Chica nahe der mexikanischen Grenze bringen Techniker einen Prototypen des "Starship"-Shuttles von SpaceX an seine Belastungsgrenze. Was ist passiert?

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    Video-Standbild aus Texas: Die Treibstofftanks des "Starship" versagen.

    (Foto: / via REUTERS)

    Beim Befüllen der Tanks mit einer Flüssiggasmischung platzt plötzlich die Druckhülle auf: Das Gasgemisch verdampft schlagartig und hüllt das Testgelände in eine riesige weiße Wolke ein.
  • Die Wucht der ungeplanten Dekompression ist so groß, dass die Bugsektion des Mk1 getauften Raumschiffes mehr als 150 Meter in die Luft katapultiert wird. In der Spitze des "Starship" sollen später zahlende Passagiere für Flüge ins All Platz nehmen.
  • Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Aus Sicherheitsgründen hielten sich alle Techniker beim Befüllen der Tanks in ausreichend großem Abstand auf.
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Glück im Unglück für die SpaceX-Ingenieure und alle Beteiligten: Der gescheiterte Drucktest ging glimpflich aus. Die freigesetzte Menge an Flüssiggas verdampfte, ohne zu zünden. Die Wolke wurde anschließend vom Wind verweht.

Unklar ist noch, welche Gasmischung bei dem Drucktest der Tanks zum Einsatz kam. Als Raketentreibstoff vorgesehen ist ein explosives Gemisch aus Cryo-Methan und tiefgekühltem Flüssigsauerstoff. In diesem Fall hätte ein einzelner Funke genügt, um das Testgelände in einen riesigen Feuerball zu verwandeln.

Die Pläne bei SpaceX zur Zukunft der bemannten Raumfahrt erleiden allerdings auch so einen empfindlichen Rückschlag. Die neue Raumfähre von SpaceX-Gründer und Tesla-Chef Elon Musk sollte eigentlich in den kommenden Wochen zu ersten Testflügen in großer Höhe starten.

Mehr dazu lesen Sie hier.
09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:32 Uhr

Rapper Capital Bra wird von Clans bedroht

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Capital Bra ist der erfolgreichste Rapper Deutschlands.

(Foto: picture alliance/dpa)

Erst Anfang dieses Jahres verlässt Rapper Capital Bra das Label "ersguterjunge" von Bushido. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, sollen ihm dabei Mitglieder des libanesischen Miri- und des tschetschenischen El-Zein-Clans geholfen haben. Jetzt fordern sie dafür angeblich 500.000 Euro und eine Beteiligung an seinen zukünftigen Musikeinnahmen ein. Mitglieder des Clans sollen ihm aufgelauert und auch den Remmo-Clan um Unterstützung gebeten haben, weil dieser dem Rapper nahesteht.

Bei mehreren Treffen haben demnach die Clan-Mitglieder über eine Einigung verhandelt: ohne Erfolg. Daraufhin soll Capital Bra zur Polizei gegangen sein und eine umfassende Aussage gemacht haben. Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft bestätigte der "Bild"-Zeitung, dass wegen räuberischer Erpressung zum Nachteil von Capital Bra ermittelt werde. Die Polizei habe diverse Gefährderansprachen gehalten, weil sie von einer konkreten Gefahr für das Leben des Rappers ausgehe.

Mehr dazu lesen Sie hier.
07:58 Uhr

Mann hupt Nachbarn jeden Morgen wach

Funkwecker, Radio, Handy oder doch ein Modell, das den Sonnenaufgang simuliert? Um am frühen Morgen aus den Federn zu kommen, gibt es unterschiedliche Hilfsmittel. Ich bin da noch altmodisch, bei mir piept jeden Tag skrupellos ein uraltes Exemplar.

Oder wie wäre es vielleicht hiermit? Im rheinland-pfälzischen Obersülzen hat ein Autofahrer einen Anwohner regelmäßig seit Anfang des Jahres mit Hupen aus dem Schlaf gerissen - angeblich wegen einer Katze. Es gab Beschwerden über den 56 Jahre alten Mann, der jeden Morgen gegen fünf Uhr auf die Hupe drückte, wie die Polizei mitteilt. Der Störenfried habe angegeben, wegen einer Katze gehupt zu haben - und sich dann immer mehr in Widersprüche verstrickt. Er soll nun ein Bußgeld bekommen.

07:28 Uhr

Leichtes Erdbeben erschüttert Landkreis Verden

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Um 18.28 Uhr bebt im Landkreis Verden in Niedersachsen gestern kurz die Erde. Laut Polizei gingen am Abend viele Anrufe von Anwohnern bei der Polizei und der Rettungsleitstelle ein. Den Angaben zufolge meldete sich der erste Anrufer um 18.32 Uhr bei der Polizei Verden und teilte mit, dass er ein Beben gespürt habe.

Derzeit gehe man von einer Stärke von etwa 3,0 aus, teilte das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie in Hannover (LBEG) mit. Das Epizentrum lag mit einer Tiefe von fünf Kilometer vergleichsweise nahe an der Erdoberfläche. Nach Polizeiangaben entdeckte bislang ein Anrufer Schäden an seinem Haus. Verletzte wurden demnach nicht gemeldet.

06:55 Uhr

Als Pilâtre de Rozier entfesselt durch die Luft flog

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Wussten Sie, dass … einem 29-jährigen Franzosen heute vor 236 Jahren ein Meilenstein in der Luftfahrtgeschichte gelungen ist? Am 21. November 1783 steigt Jean-François Pilâtre de Rozier zum zweiten Mal binnen fünf Wochen in eine Montgolfière. Dabei gelingt ihm die erste Freiballonfahrt in der Geschichte der Menschheit.

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Leinen los: Jean-François Pilâtre de Rozier gelang der erste freie Flug in einem Heißluftballon.

(Foto: imago images / Design Pics)

Neugierig geworden? Dann lesen Sie hier mehr dazu.

Das passierte außerdem am 21. November:

  • Vor 22 Jahren geraten die drei Mitglieder der Band Tic Tac Toe auf einer Pressekonferenz heftig aneinander. Der Zoff zieht die Auflösung der Gruppe nach sich.
  • Vor 83 Jahren eröffnet zwischen Leipzig und Halle an der Saale das Schkeuditzer Kreuz. Der Verkehrsknotenpunkt auf den heutigen A9 und A14 ist somit das erste Autobahnkreuz in Europa.
  • Vor 399 Jahren landen die sogenannten Pilgerväter mit dem Schiff "Mayflower" an der heutigen US-Küste und gründen dort die Plymouth Colony.

Wir gratulieren …

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    Hat an ihrem heutigen Geburtstag hoffentlich trainingsfrei: Gina Lückenkemper.

    (Foto: picture alliance/dpa)

    Gina Lückenkemper, deutsche Leichtathletik-Hoffnung aus Hamm, zum 23. Gebrutstag.
  • Eric Frenzel, Nordischer Kombinierer aus Sachsen und dreifacher Olympiasieger, zum 31. Geburtstag.
  • Björk Guðmundsdóttir, isländische Erfolgsmusikerin mit flippigem Stil, zum 54. Geburtstag.
  • Goldie Hawn, US-Schauspielerin mit Oscar im Trophäenschrank ("Die Kaktusblüte"), zum 74. Geburtstag.
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Redakteur Christoph Rieke wirft in "Riekes Rückspiegel" täglich einen Blick in die Vergangenheit.

Mehr dazu lesen Sie hier.
06:47 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen, liebe Leser

im US-Repräsentantenhaus gehen um 15 Uhr unserer Zeit heute die öffentlichen Anhörungen in den Impeachment-Ermittlungen gegen US-Präsident Donald Trump weiter. Befragt werden eine frühere Mitarbeiterin des Nationalen Sicherheitsrates, Fiona Hill, und ein Mitarbeiter der US-Botschaft in der Ukraine, David Holmes. Gestern hatte ein wichtiger Zeuge - der US-Botschafter bei der EU, Gordon Sondland - Trump belastet und zentrale Vorwürfe der Demokraten gegen den Präsidenten untermauert.

Außerdem werden heute noch diese Themen wichtig:

  • Gremiensitzungen vor dem CDU-Bundesparteitag
  • Spitze des Europaparlaments berät über Fahrplan zur Bestätigung der neuen EU-Kommission
  • Gerichtsanhörung von 22-jährigem Nordiren im Zusammenhang mit dem Tod von 39 Vietnamesen in einem Lkw-Container
  • OECD stellt ökonomischen Ausblick vor
  • Tesla präsentiert elektrischen Geländewagen "Cybertruck"

Mein Name ist Juliane Kipper und ich begleite Sie heute durch den Tag. haben Sie Fragen, Kritik oder Anregung? Sie erreichen mich per Mail unter juliane.kipper@nama.de.

06:15 Uhr

Sonnenausbeute des Tages hält sich in Grenzen

Auch heute heißt es wieder: Autofahrer aufgepasst. Denn vielerorts erwarten uns zum Start in den Tag Nebelfelder - zum Teil mit Sichtweiten unter 50 Metern. Außerdem beginnt der Tag in der Westhälfte gebietsweise mit leichtem Frost oder Bodenfrost, so dass Sie teilweise mit Glätte durch Reif oder gefrierende Nässe rechnen müssen.

Am kältesten ist es - abgesehen von der Zugspitze mit knapp unter minus 6 Grad - vor allem in Nordrhein-Westfalen. In geschützten Lagen von Sauerland und Eifel mit um die minus 3 bis minus 5 Grad. Entspannter sieht es in Sachen Frost und Glätte Richtung Osten aus. Hier beginnt der Tag mit Frühwerten zwischen 3 und 7 Grad.

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Für alle aber gilt: die Sonnenausbeute des Tages wird sich in Grenzen halten. Auch tagsüber bleibt es nämlich oft neblig trüb bis bedeckt und bevorzugt im Norden und Osten gibt es gelegentliche Schauer.

Deutlich besser sind die Chancen auf Sonne hingegen ganz im Süden und hier besonders an Alpen. Und auch am Schwarzwald dürfte es durchaus mal länger freundlicher sein.

Die Temperaturen erreichen zwischen 4 und 10 Grad; wobei es im Osten generell milder ist als in den westlichen Landesteilen.

Die weiteren Aussichten: morgen bleibt es ebenfalls oftmals vernebelt, bevor es zum Wochenende häufiger sonnig weitergeht. Lediglich die Nordlichter und Teile der Eifel und des Saarlandes werden wahrscheinlich das Nachsehen haben. Denn die Wettercomputer berechnen wiederholt Nebel und Hochnebel, die die Sonnenanteile drastisch ein bremsen.

Die Temperaturen klettern dabei aber deutlich an und bringen uns verbreitet Höchstwerte um die 10 Grad. Mit Sonne und Föhn sind im Süden gelegentlich sogar bis zu 15 Grad möglich. Ihr Björn Alexander

 

06:06 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht