Donnerstag, 24. Januar 2019Der Tag

Heute mit Uladzimir Zhyhachou und Friederike Zörner
22:34 Uhr

Das war Donnerstag, der 24. Januar 2019

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Das Land Berlin hat den Frauentag am 8. März zum gesetzlichen Feiertag erklärt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ein Ende ist nicht in Sicht. Seit mehr als einem Monat lähmt ein Haushaltsstreit die USA. Zwei Vorschläge von den rivalisierenden Parteien - Demokraten und Republikaner - zur Streitschlichtung fanden nun bei einer Abstimmung im Senat keine Mehrheit. Nichtsdestotrotz besteht die Hoffnung, dass durch die Debatte womöglich Bewegung in die festgefahrene Situation kommt.

Doch US-Präsident Donald Trump wiederholt gebetsmühlenartig auf Twitter, dass es ohne den Mauerbau (dem Stein des Anstoßes quasi) keine Sicherheit an der Grenze zu Mexiko oder für die USA generell geben könne. Seine politischen Gegner halten eine Mauer indes für "unmoralisch" und für ungeeignet, um illegale Migration zu stoppen. Die Hunderttausenden Amerikaner, die momentan ohne Lohn auskommen müssen, setzen darauf, dass nun endlich der Klügere nachgibt - wer das schlussendlich sein wird, ist fraglich.

Diese Themen waren darüber hinaus heute wichtig:

Kommen Sie gut durch die Nacht. Bis morgen.

 

22:20 Uhr

Bergarbeiter graben Verbindungstunnel zu Julen

In der spanischen Provinz Málaga versuchen momentan acht Bergleute abwechselnd, einen Verbindungstunnel zu dem vor elf Tagen in ein Bohrloch gestürzten Jungen Julen zu graben - mit ihren Händen. Das Team begann am heutigen Donnerstag von einem senkrechten Schacht aus mit den Arbeiten. Die Retter werden jeweils zu zweit in einem Metallkäfig herabgelassen. Bis zur Fertigstellung der Verbindung könnten 24 Stunden vergehen.

Der zweijährige Julen war nach Angaben seiner Familie am 13. Januar in der Nähe der andalusischen Gemeinde Totalán in das Loch gefallen, während seine Eltern in der Nähe picknickten. Der 110 Meter tiefe Erkundungsschacht mit einem Durchmesser von nur 25 Zentimetern war laut örtlichen Medien im Dezember bei der Suche nach Wasser gebohrt worden. Demnach war der Schacht nicht abgesichert und nicht gekennzeichnet.

21:57 Uhr

Maas stellt sich in Venezuela-Krise gegen Maduro

Außenminister Heiko Maas hat sich in der aktuellen Staatskrise Venezuelas klar positioniert. "Wir sind nicht neutral in dieser Frage, sondern wir unterstützen das, was Guaidó dort tut", sagte der SPD-Politiker der Deutschen Welle während eines Besuchs bei den Vereinten Nationen in New York. Parlamentschef Juan Guaidó hatte sich gestern zum Interimspräsidenten ernannt und dem wiedergewählten Präsidenten Nicolás Maduro sämtliche Machtbefugnisse abgesprochen.

Deutschland habe große Probleme, die Wahl von Maduro anzuerkennen, sagte Maas. "Es ist offensichtlich gewesen, dass es so viele Verstöße gegen das Wahlrecht gegeben hat, dass man nur bedingt von einer demokratischen Wahl sprechen kann." Deshalb setze sich die Bundesregierung für eine Neuwahl ein.

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21:26 Uhr

Mann zerstückelt Freund und spült Leichenteile im WC hinunter

In Indien sorgt ein grausames Verbrechen für Aufsehen: Wie die Polizei mitteilte, wurde ein Mann festgenommen, weil er seinen Freund getötet, zerstückelt und die Leichenteile die Toilette hinuntergespült haben soll. Die Tat kam ans Licht, weil Bewohner des Wohnblocks in Mumbai, in dem der Beschuldigte lebte, Leichenteile entdeckten, die ihre Rohrleitungen verstopften.

"Beim Durchsuchen all dieses Fleisches haben wir zwei Finger gefunden, die uns dabei geholfen haben zu bestätigen, dass es sich um menschliche Körperteile handelt", sagte Polizeivertreter Jayant Bajbale. Ein fauliger Geruch hatte die Ermittler zu der Wohnung des Verdächtigen geführt. Der 40-Jährige gab laut Polizei nach seiner Festnahme zu, dass er seinen Freund wegen eines kleineren Streits getötet habe.

21:05 Uhr

US-Kongress zwingt Trumps Ex-Anwalt Cohen zur Aussage

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Michael Cohen könnte viele brisante Dinge enthüllen. Doch der frühere Anwalt des heutigen US-Präsident Donald Trump fürchtet sich davor, vor dem Kongress in Washington Rede und Antwort zu stehen. Der Grund: Seine Familie ist angeblich "Drohungen" durch den Präsidenten ausgesetzt. Nichtsdestotrotz muss Cohen in naher Zukunft aussagen.

  • Bei ihm ging eine verbindliche Vorladung ein - obwohl er am Vortag hatte mitteilen lassen, er wolle vorerst nicht im Kongress erscheinen.
  • Cohens Anwalt Lanny Davis teilte mit, die Vorladung durch den Geheimdienstausschuss des Senats sei in Form einer sogenannten Subpoena ergangen. Diese Art von Vorladungen hat verpflichtenden Charakter.
  • Nach Informationen von US-Medien soll Cohen Mitte Februar vor dem Gremium erscheinen.
  • Von seiner Vernehmung erwarten Beobachter sowohl Informationen über Trump als auch dessen Konzern. Dabei geht es unter anderem um die Affäre um mögliche illegale Russland-Kontakte des Trump-Teams.

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20:48 Uhr

Monaco trennt sich von Trainer Thierry Henry

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Machte als Trainer beim AS Monaco keine gute Figur: Thierry Henry.

(Foto: imago/PanoramiC)

Die Ära von Thierry Henry als Trainer des abstiegsbedrohten französischen Vizemeisters AS Monaco ist nach nicht einmal dreieinhalb Monaten schon wieder passé. Wie der Tabellenvorletzte mitteilte, sei der Weltmeister von 1998 freigestellt worden, das Training der Mannschaft um die ehemaligen Bundesligaprofis Naldo, Diego Benaglio und Benjamin Henrichs übernimmt zunächst Co-Trainer Franck Passi.

Henry hatte Mitte Oktober seinen Job als Trainer beim tief gefallenen Klub aufgenommen, konnte aber den Negativlauf nicht stoppen. In der laufenden Saison der Ligue 1 gab es für Monaco bisher nur drei Siege, zuletzt setzte es in der Liga ein 1:5 gegen Racing Straßburg und im Pokal ein 1:3 gegen den Zweitligisten FC Metz.

20:21 Uhr

Shutdown: Minister rät Betroffenen, Kredite aufzunehmen

US-Handelsminister Wilbur Ross hat kein Verständnis für die Beschwerden derjenigen, die momentan aufgrund des Shutdowns kein Gehalt ausbezahlt bekommen. In einem Interview mit dem Sender CNBC wurde er auf den Umstand angesprochen, dass einige der 800.000 Menschen, die von der Haushaltssperre betroffen sind, zu Essensausgaben gehen müssen, die eigentlich für Obdachlose gedacht sind.

Ross sagte, den Betreffenden sei es doch möglich, Kredite aufzunehmen. Das Pikante: Er selbst gehört zu den reichsten Vertretern im Kabinett von US-Präsident Donald Trump und wird wohl kaum Probleme haben, wenn mit einem solchen Anliegen bei einer Bank seines Vertrauens vorstellig wird. Sein Vermögen gibt er mit mehreren Milliarden US-Dollar an. Die Demokraten kritisierten die Aussagen des Ministers daher umgehend. Die Sprecherin des Repräsentantenhaus, Nancy Pelosi, verglich diese Sicht der Dinge mit Marie Antoinette, die bekanntlich die Franzosen im 18. Jahrhundert mit Kuchen ernähren wollte (alles nur eine Legende).

19:45 Uhr

Pflichten verletzt: "Miss Schweiz" wird Krone aberkannt

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Jastina Riederer trägt nun keine Krone mehr.

(Foto: picture alliance/dpa)

Sie müssen jetzt ganz stark sein: Seit heute ist nicht klar, wer die schönste Frau in der Schweiz ist! Denn der amtierenden "Miss Schweiz" wurde der Titel aberkannt - und keine ihrer damaligen Konkurrentinnen rückt nach! Wann die nächste Wahl stattfinden wird, steht auch noch nicht fest! Wie konnte es nur zu diesem unfassbaren Unglück kommen?

Die im März 2018 zur schönsten Schweizerin gekürte Verkäuferin Jastina Riederer soll ihre Verträge verletzt und ihren Verpflichtungen nicht nachgekommen sein. Ihr Hauptinteresse in dem Amtsjahr sei es gewesen, Model für eine Unterwäschemarke zu werden, teilte die Miss-Schweiz-Organisation mit. Die 20-Jährige sei mehrfach abgemahnt worden. Inzwischen habe man sie seit Wochen nicht mehr erreichen können. Es blieb den Verantwortlich also nichts anderes übrig, als das Alpenland ins Wanken zu bringen. Aber so gesehen, kann sich jetzt vielleicht jede Schweizerin als die Schönste von allen betrachten. Dann hat der "Skandal" doch noch etwas Gutes.

19:17 Uhr

"Weltuntergangsuhr" steht auf zwei Minuten vor zwölf

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"Es ist ein Zustand, der so beunruhigend ist wie zu den gefährlichsten Zeiten des Kalten Krieges." Zu dieser Einschätzung kommen Wissenschaftler, wenn sie die momentane Situation der Menschheit betrachten. Demnach ist die Gefahr, dass sich unsere Spezies durch einen Atomkrieg oder den Klimawandel selber auslöscht ähnlich hoch wie im vergangenen Jahr und davor zuletzt 1953.

Veranschaulicht wird dieser Umstand durch die "Weltuntergangsuhr". Das "Bulletin of Atomic Scientists" ließ diese tickende Ermahnung auf zwei Minuten vor Mitternacht stehen. Dass die Uhr nicht weiter Richtung vorgerückt ist, "sollte nicht als Zeichen der Stabilität gewertet werden, sondern als eine nachdrückliche Warnung", sagte die Präsidentin des "Bulletin of Atomic Scientists", Rachel Bronson.

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18:47 Uhr

Berliner LKA verhindert Auktion von "Hitler"-Aquarellen

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Die "Alpenlandschaft" soll aus dem Jahr 1910 stammen.

(Foto: REUTERS)

Das Berliner Landeskriminalamt hat drei Aquarelle, die angeblich Adolf Hitler Anfang des 20. Jahrhunderts gemalt haben soll, beschlagnahmt. Sie sollten eigentlich am Nachmittag in einem Auktionshaus in Berlin-Pankow versteigert werden. Es bestehe der Verdacht des versuchten Betruges und der Urkundenfälschung schrieb die Polizei auf Twitter. Der Startpreis der fragwürdigen Kunst des nationalsozialistischen Diktators lag jeweils bei 4000 Euro.

Die drei Werke sind mit dem Kürzel "A. Hitler" signiert. Sie zeigen verschiedene Landschaften. Auch internationale Medien wie die BBC berichteten im Vorfeld von der geplanten Versteigerung. Die "Daily Mail" zitierte sogar einen Handschriften-Experten, der die Echtheit der Signatur bestätigte. Zu welchem Schluss das Berliner "Fachkommissariat für Kunstdelikte" kommt, ist indes offen.

18:26 Uhr

Bericht: Mörder von Danzigs Bürgermeister ist PiS-Anhänger

Am 13. Januar stürmt ein 27-jähriger Mann während einer Benefizveranstaltung in Danzig auf die Bühne. Er sticht den Bürgermeister der Stadt, Pawel Adamowicz, nieder und reißt das Mikrofon an sich. Er wirft der ehemaligen Regierung der Bürgerplattform (PO) vor, ihn ins Gefängnis gebracht zu haben, obwohl er unschuldig sei. "Deshalb stirbt Adamowicz", ruft der Täter. Einen Tag später erliegt Adamowicz seinen Verletzungen.

Nun berichtet das Nachrichtenportal "tvn24.pl" unter Berufung auf ein Dokument der Gefängnisbehörden, dass der Mörder des liberalen Bürgermeisters Anhänger der rechtsnationalistischen Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS) ist. Der 27-Jährige habe erklärt, er hoffe, dass PiS-Chef Jaroslaw Kaczynski "Diktator" Polens werde. Kurz vor seiner Haftentlassung im Dezember kündigte er demnach auch an, die Region Danzig zu verlassen, da diese ein "Hort der (liberal-konservativen) Bürgerplattform" sei.

18:04 Uhr

Zehntausende Schüler schwänzen und demonstrieren fürs Klima

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Nach dem Vorbild der schwedischen Schülerin Greta Thunberg sind in Brüssel erneut Tausende Schüler und Studenten auf die Straße gegangen, um für mehr Klimaschutz zu demonstrieren. Am ersten Protestmarsch vor drei Wochen hatten noch rund 3000 Schüler teilgenommen. Vergangene Woche waren es bereits 12.500. Dieses Mal fanden sich rund 35.000 junge Menschen zusammen und schwänzten Unterricht oder Vorlesungen.

Viele junge Belgier wollen nun jeden Donnerstag dem Ruf der Bewegung Youth for Climate folgen - solange bis die Politik im Kampf gegen den Klimawandel mehr Ehrgeiz zeigt. Die 16-jährige Schwedin Thunberg streikt seit etwa einem halben Jahr jeden Freitag vor dem Parlament in Stockholm und will weitermachen, bis die Regierung die auf dem Pariser Klimagipfel 2015 gemachten Zusagen einhält. Derzeit ist sie beim Weltwirtschaftsforum in Davos, um ihre Botschaft an Entscheidungsträger aus Wirtschaft und Politik heranzutragen.

17:38 Uhr

Koch tötet und zerstückelt Kollegen: Haftstrafe

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Der 37-Jährige bestritt vor Gericht die Vorwürfe.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der Koch in einem Kölner China-Restaurant geriet mit einem Kollegen immer wieder in Streit. Die Situation eskalierte schließlich derart, dass er seinen Kontrahenten aus Zorn umbrachte und die Leiche zerteilte - "wie er es im Rahmen seiner Kochausbildung gelernt hatte". So beschreiben es die Richter am Landgericht Köln, die den 37-jährigen Chinesen wegen Totschlags nun zu einer Haftstrafe von fünf Jahren und zehn Monaten verurteilten.

Der Torso des Opfers war im Juli 2016 von spielenden Kindern am Rheinufer in einem Plastiksack entdeckt worden. Der Angeklagte bestritt die Vorwürfe. In dem Prozess ging es daher um Indizien, die auf seine Täterschaft hindeuteten.

17:16 Uhr

Charlotte Knobloch wird nach AfD-Eklat bedroht

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Die frühere Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, kritisierte bei einer Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus im bayerischen Landtag die AfD. Abgeordnete der rechtspopulistischen Partei verließen daraufhin demonstrativ den Plenarsaal. "Seitdem erreichen mich beinahe im Minutentakt wüste Beschimpfungen, Drohungen und Beleidigungen per E-Mail und Telefon", sagt Knobloch am Tag nach dem Eklat der "Augsburger Allgemeinen".

Die Fraktionschefin der AfD im Bundestag, Alice Weidel, äußerte sich derweil auf Twitter: Knobloch habe sich "entblödet" und die Gedenkveranstaltung für Parteipolitik missbraucht. Die AfD trete selbst sehr laut auf und reagiere dann bei Kritik an der eigenen Partei sehr unsouverän, sagt dagegen Knobloch. "Eine Partei, die sich so rechtsradikal darstellt, gehört nicht in ein gesetzgebendes Gremium."

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16:45 Uhr

Familie von Millionärsfrau erhält Entführerbotschaft

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In diesem Haus lebte Anne-Elisabeth Falkevik Hagen mit ihrem Mann Tom Hagen.

(Foto: AP)

Seit dem 31. Oktober 2018 fehlt von Anne-Elisabeth Falkevik Hagen jede Spur. Die Polizei geht vom Tag ihres Verschwindens an von einer Entführung aus. Der Grund: Ihr Ehemann zählt zu den 200 reichsten Menschen Norwegens. Das Nettovermögen des Investors Tom Hagen wird auf 1,7 Milliarden Kronen (rund 175 Millionen Euro) geschätzt. Der Polizei zufolge gibt es eine Lösegeldforderung in einer Kryptowährung, laut Medienberichten in Höhe von neun Millionen Euro.

Der Anwalt der Familie, Svein Holden, teilte nun mit, dass die Hagens eine Nachricht von den mutmaßlichen Entführern erhalten hätten. Am Mittwoch vergangener Woche hätten sich diejenigen bei den Angehörigen gemeldet, die laut eigenen Angaben die 68-Jährige in ihrer Gewalt haben. Sie hätten jedoch keine Beweise dafür geliefert, dass die Frau am Leben sei. Trotzdem werde die Botschaft als Zeichen gewertet, dass sie lebe. Kommuniziert worden sei über eine digitale Plattform, der Kontakt sei dadurch sehr eingeschränkt gewesen. Die Familie wünsche sich einen anderen - und besseren - Kommunikationsweg.

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16:21 Uhr

Janukowitsch zu 13 Jahren Haft verurteilt

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Viktor Janukowitsch hält sich irgendwo in Russland auf.

(Foto: picture alliance/dpa)

Dass der frühere Staatschef der Ukraine, Viktor Janukowitsch, wegen "Hochverrats" verurteilt wurde, stand bereits heute Mittag fest. Nun steht das Strafmaß fest: 13 Jahre Haft. Dies teilte ein Richter in der Hauptstadt Kiew mit.

Janukowitsch hatte sich im Februar 2014 nach wochenlangen gewalttätigen Auseinandersetzungen mit fast hundert Toten auf dem Kiewer Maidan-Platz nach Russland abgesetzt. Der Richterspruch erging also in seiner Abwesenheit.

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15:56 Uhr

Bericht: Länder erzielen 2018 Rekordüberschuss

Trotz der Schuldenübernahme für die Landesbank HSH und dem daraus resultierenden Minus für Schleswig-Holstein und Hamburg konnten die deutschen Bundesländer insgesamt einen Rekord-Haushaltsüberschuss erzielen: 18,7 Milliarden Euro. Das geht nach einem Bericht des "Handelsblattes" aus einer Vorlage des Bundesfinanzministeriums hervor, die am Freitag veröffentlicht werden soll. 2017 hatten die 16 Bundesländer noch einen Überschuss von 14,2 Milliarden Euro erzielt.

Auch wenn man die Sondereffekte wie etwa Geldbußen der Automobilkonzerne in Höhe von 1,8 Milliarden Euro abrechne, bleibe der Überschuss noch bei 15,7 Milliarden Euro. An der Spitze lag Bayern mit 4,2 Milliarden Euro. Auch die finanzschwachen Länder Saarland (145 Millionen Euro) und Bremen (65,5 Millionen Euro) erzielten Überschüsse.

15:27 Uhr

Berlin stimmt für Frauentag als neuen Feiertag

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Danke Clara Zetkin

(Foto: picture alliance/dpa)

Berlin ist nicht länger das Bundesland mit den wenigsten gesetzlichen Feiertagen. Denn seit heute ist der am 8. März begangene Frauentag in der Hauptstadt als jährlicher Feiertag gesetzt. Das Berliner Abgeordnetenhaus votierte nach zweiter Lesung abschließend für den entsprechenden Gesetzentwurf der rot-rot-grünen Landesregierung. Von den anwesenden 147 Abgeordneten stimmten 87 für das Gesetz, 60 Abgeordnete stimmten dagegen.

Der Frauentag geht auf die Konferenz sozialistischer Frauen im Jahr 1910 in Kopenhagen zurück, die Frauenrechtlerin Clara Zetkin war Initiatorin. Ab 1947 wurde der Frauentag in der DDR offiziell begangen - in Westdeutschland gewann er erst durch die Frauenbewegung ab den 70er Jahren an Bedeutung.

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*Datenschutz

 

15:05 Uhr

Vier Festnahmen nach Prügelattacke auf VHS-Schüler

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Die Tat ereignete sich in dieser Schule in Goch.

(Foto: picture alliance/dpa)

Mehrere Jugendliche platzen am Mittwochabend in einen Volkshochschulkurs im niederrheinschen Goch und gehen gezielt auf einen 17-Jährigen los. Mit Schlagstöcken schlagen die Deutschen auf den Jugendlichen ein. Auch als er fliehen will und dabei zu Boden stürzt, lässt die Gruppe nicht von ihm ab. Einer der Täter verletzt den 17-Jährigen mit einer Softairpistole am Rücken. Die anderen Kursteilnehmer und ein pensionierter Lehrer greifen aus Angst vor der Pistole nicht ein.

Einige der Schüler erkennen jedoch drei der vier Täter. Am Tag nach der Tat verkündet die Polizei in Kleve vier Festnahmen: drei junge Männer im Alter von 19, 21 und 22 Jahren und eine 17-jährige Jugendliche. Zum Motiv gibt es noch keine Angaben. Das Opfer konnte nach ambulanter Behandlung das Krankenhaus inzwischen wieder verlassen.

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14:45 Uhr

Schulstudie: In der ersten Reihe lernt man besser

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Je näher am Lehrer dran, desto besser für die Vermittlung des Unterrichtsstoffes.

(Foto: picture alliance/dpa)

Während meiner Schulzeit wollte in der Regel keiner in der ersten Reihe vorne beim Lehrer sitzen - das war bei Ihnen vermutlich ähnlich. Meine Lateinlehrerin dachte sich daher ein von uns verhasstes Modell aus: In jeder Stunde wechselte die Sitzordnung, sodass jeder Schüler mal vorne sitzen musste. Einer Studie der Universität Tübingen zufolge war diese Variante genau richtig:

  • Grundsätzlich lernen Schüler in der ersten Reihe besser als in der letzten. Dies zeigte sich in einem eigens für das Experiment kreierten virtuellen Klassenzimmer, teilten die Graduiertenschule und das Forschungsnetzwerk LEAD mit.
  • Die Schüler hatten über Virtual-Reality-Brillen dieselbe Unterrichtssituation erlebt - entweder von einem Sitzplatz nahe der Lehrkraft oder aus der letzten Reihe.
  • Für echte Klassenzimmer könnte das als Konsequenz bedeuten, dass sich etwa die Lehrkraft während des Unterrichts im Klassenraum bewegt oder - wie meine Lateinlehrerin - die Sitzordnung der Schüler während eines Schuljahres regelmäßig wechselt.
  • Denn laut der Studie profitierten alle Schüler gleichermaßen von der Nähe zur Lehrkraft.
14:31 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser, der Himmel über Berlin gleicht in seiner Farbgebung den Betonbauten am Alexanderplatz. Kein schöner Anblick. Aber mein Kollege Uladzimir Zhyhachou freut sich wohl dennoch auf seinen Feierabend und ich richte den Blick lieber schnell auf die Meldungen, die aus aller Welt hier eintrudeln. Mein Name ist Friederike Zörner. Bei Fragen und Anregungen erreichen Sie mich via Mail an friederike.zoerner[at]nama.de

14:28 Uhr

Luftangriff in Afghanistan tötet 16 Zivilisten

Bei einem Luftangriff in der südafghanischen Provinz Helmand wurden mindestens 16 Zivilisten getötet, mindestens 3 weitere wurden verletzt.

  • Der Luftangriff traf ein Wohnhaus im Bezirk Sangin.
  • Der Bezirk wird zu einem großen Teil von den radikalislamischen Taliban kontrolliert.
  • Ob der Luftschlag von der US- oder der afghanischen Luftwaffe durchgeführt wurde, ist noch unklar.
13:59 Uhr

Bürgermeisterin nach "Reichsbürger"-Verdacht wieder im Amt

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"Reichsbürger" lehnen die Bundesrepublik als Staat ab.

(Foto: imago/Christian Ohde)

Die wegen einer vermeintlichen Nähe zu den "Reichsbürgern" suspendierte Bürgermeisterin der bayerischen Gemeinde Bolsterlang, Monika Zeller, ist wieder im Amt.

  • Das Verwaltungsgericht München setzte die vorläufige Dienstenthebung von Zeller in einem Eilverfahren aus. Die Enthebung aus dem Dienst durch die Landesanwaltschaft Bayern erscheine jedenfalls derzeit nicht angemessen, erklärte das Gericht.
  • Die parteilose Zeller war im Juni 2018 mit sofortiger Wirkung vom Dienst enthoben worden, weil es eine Reihe von Hinweisen auf eine Nähe zu den "Reichsbürgern" geben soll.
  • Das Verwaltungsgericht entschied nun, die Vorwürfe der Landesanwaltschaft seien im Wesentlichen zutreffend. Dennoch sehe das Gericht keine ausreichenden Anhaltspunkte für die Annahme, Zeller gehöre zur "Reichsbürger"-Bewegung.
13:34 Uhr

"Osmanen Germania"-Chefs müssen lange in Haft

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Die "Osmanen Germania" sind eine in Deutschland verbotene rockerähnliche Gruppierung.

(Foto: picture alliance / Boris Roessle)

Das Landgericht Stuttgart hat fünf ehemalige Führungsmitglieder der inzwischen verbotenen Rockergruppe "Osmanen Germania BC" zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt.

  • Sie wurden überwiegend wegen Gewaltdelikten wie gefährlicher Körperverletzung schuldig gesprochen.
  • Ein als "Stuttgarter Präsident" bezeichneter Angeklagter wurde zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt, ein früherer "Vizeweltpräsident" zu drei Jahren und vier Monaten.
  • Zwei weitere Angeklagte erhielten Bewährungsstrafen.
  • Bundesinnenminister Horst Seehofer hatte im Juli vergangenen Jahres die Gruppe "Osmanen Germania BC" verboten. Der Verein galt als türkisch-nationalistisch.
13:04 Uhr

Schottlands Ex-Regierungschef festgenommen

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Alexander Salmond soll während seiner Amtszeit zwei Mitarbeiterinnen sexuell belästigt haben.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der ehemalige schottische Regierungschef Alexander Salmond ist wegen Belästigungsvorwürfen festgenommen worden.

  • Dem 64-Jährigen werden Medienberichten zufolge sexuelle Übergriffe auf zwei Mitarbeiterinnen in seiner Amtszeit vorgeworfen. Salmond hatte dies zuvor als "offenkundig lächerlich" bezeichnet. Er nannte die Ermittlungen gegen ihn ungerecht.
  • Regierungschefin Nicola Sturgeon hatte eine ernsthafte Prüfung der Beschwerden angemahnt.
  • Salmond war von 2007 bis 2014 Chef der Regionalregierung Schottlands. Nach dem gescheiterten Unabhängigkeitsreferendum in dem britischen Landesteil trat er von seinem Posten zurück.
12:34 Uhr

EU-Kommission geht gegen Österreichs Kindergeld-Regel vor

In Österreich sollen ausländische Familien, deren Kinder in der Heimat leben, künftig nur noch Kindergeld angepasst an die dort üblichen Lebenshaltungskosten bekommen. Die sogenannte Indexierung der Familienbeihilfe wurde im vergangenen Oktober vom österreichischen Parlament beschlossen.

Doch nach Auffassung der EU-Kommission verstoßen die neuen Regeln gegen europäisches Recht. Die Brüsseler Behörde leitete deswegen ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Österreich ein.

Mehr dazu lesen Sie in Kürze auf n-tv.de

12:05 Uhr

Mann ersticht seine Mutter und ruft Polizei

Im saarländischen Ottweiler soll ein Mann seine Mutter getötet haben. Am Morgen rief der 53-Jährige bei der Polizei an und sagte, er habe seine 74 Jahre alte Mutter erstochen.

Eine Streife eilte zum Tatort und fand die Leiche. Der Mann wurde festgenommen, er leistete keinen Widerstand.

Hintergründe zur Tat und Einzelheiten zu dem Beschuldigten wollte die Polizei bislang nicht mitteilen. "Jetzt laufen die Ermittlungen an", sagte ein Sprecher.

11:40 Uhr

Drei Tipper knacken Lotto-Jackpot

Auch ohne Superzahl sind drei Lotto-Spieler aus Baden-Württemberg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen zu einem Gewinn von jeweils rund 10,7 Millionen Euro gekommen.

  • Bei der Ziehung am Mittwochabend hatten sie sechs Richtige, jedoch nicht die korrekte Superzahl. Da aber zum dritten Mal überhaupt eine garantierte Ausschüttung des Jackpots anstand, konnten die drei glücklichen Tipper dennoch den millionenschweren Gewinn absahnen.
  • Seit dem Jahr 2009 sehen die Regeln des Lottospiels "6 aus 49" vor, dass spätestens nach der 13. Ziehung eine Ausschüttung erfolgen muss. Zuletzt war der Jackpot bei zwölf aufeinanderfolgenden Ziehungen nicht geknackt worden.
  • Lotto Rheinland-Pfalz zufolge liegt die Wahrscheinlichkeit, bei "6 aus 49" sechs Richtige plus Superzahl zu treffen bei 1 zu 140 Millionen.
  • Für sechs Richtige ohne Superzahl liegen die Chancen bei 1 zu 16 Millionen.
10:46 Uhr

Mann stirbt bei Öltank-Reinigung

Im baden-württembergischen Munderkingen ist ein 35-Jähriger beim Reinigen eines Öltanks ums Leben gekommen.

  • Der Mann wollte den Tank im Keller mit unterschiedlichen Chemikalien reinigen, wenig später sah ihn ein Angehöriger in dem Tank liegen.
  • Da die Angehörigen den Mann nicht bergen konnten, alarmierten sie Feuerwehr und Rettungskräfte.
  • Feuerwehrleute konnten den Mann schließlich bergen, Wiederbelebungsversuche blieben allerdings erfolglos.
10:14 Uhr

Mann fährt bei Tempo 200 auf Zugkupplung mit

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Wer - auch mit gültigem Ticket - auf der Zugkuplung mitfährt, riskiert sein Leben und macht sich zudem strafbar.

Das ist ein Albtraum jedes Rauchers: Man steigt kurz aus seinem Zug aus, um eine Zigarette zu rauchen. Plötzlich gehen die Türen zu und der Zug fährt los. Für einen 33-Jährigen ist so ein Alptraum wahr geworden.  

  • Um seinen Eurocity nicht zu verpassen, ist der Mann auf die Kupplung zwischen zwei Waggons geklettert - und bei Tempo 200 ein Stück mitgefahren.
  • Reisende hörten die lauten Hilferufe des Angetrunkenen. Sie zogen die Notbremse und retteten ihm damit wohl das Leben.
  • Nachdem der Zug auf freier Strecke zum Stehen kam, konnte der Mann aus Ibbenbüren unverletzt in den Zug steigen. Im Essener Hauptbahnhof wurde er der Bundespolizei übergeben, die ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr gegen ihn einleitete.
09:41 Uhr

Vermisster australischer Autor in China festgenommen

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Yang Hengjun kommentiert regelmäßig die chinesische Politik und äußert sich dabei zuweilen kritisch über die Kommunistische Partei.

(Foto: REUTERS)

Der australische Autor und Kritiker der Kommunisten, Yang Hengjun, war 2011 schon einmal in China verschwunden. Nach einigen Tagen tauchte er allerdings wieder auf und sprach von einem "Missverständnis".

  • Vor wenigen Tagen verschwand der gebürtige Chinese wieder. Doch diesmal bestätigt das australische Außenministerium, dass es sich nicht um ein "Missverständnis" handelt – der 53-Jährige ist von den chinesischen Behörden festgenommen worden.
  • Bekannte des ehemaligen Diplomaten Yang in Australien hatten Medienberichten zufolge zuletzt vor sechs Tagen von ihm gehört, als er mit Frau und Kind von New York nach Guangzhou im Süden Chinas gereist war. Nach seiner Ankunft am Flughafen von Guangzhou hätten sie keinen Kontakt mehr zu ihm aufnehmen können.
  • Yang ist in China als Romanautor und Blogger bekannt. Bevor er die australische Staatsbürgerschaft annahm, arbeitete Yang im chinesischen Außenministerium.
09:15 Uhr

Neue Missbrauchsvorwürfe gegen "Bohemian Rhapsody"-Regisseur

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Mehrere Männer behaupten, von Bryan Singer missbraucht worden zu sein.

(Foto: picture alliance/dpa)

Sein biografisches Filmdrama "Bohemian Rhapsody" wurde gerade für fünf Oscars nominiert. Doch nun sieht sich US-Regisseur Bryan Singer mit neuen Missbrauchsvorwürfen konfrontiert. Mehrere Männer hatten Singer beschuldigt, sie in ihrer Jugend missbraucht zu haben.

  • Der Regisseur sprach in einem Statement von Menschen, "die bereit sind, für Geld und Aufmerksamkeit zu lügen".
  • Zuvor hatte das US-Magazin "The Atlantic" vier Männer zitiert, drei von ihnen anonym. Die einen geben an, mit 15 beziehungsweise 17 Jahren Sex mit Singer gehabt zu haben, obwohl das Mindestalter in solchen Fällen in Kalifornien bei 18 Jahren liegt. Ein damals 13-Jähriger behauptet, der Regisseur habe ihn am Geschlechtsteil berührt. Die Fälle liegen rund 20 Jahre zurück.
  • "Einige der mutmaßlichen Opfer sagen, sie seien von dem Regisseur verführt worden, andere sprechen von Vergewaltigung", heißt es in dem Artikel.
  • Ähnliche Vorwürfe gegen Singer tauchen seit Jahren auf. Im Dezember 2017 behauptete ein Mann, als 17-Jähriger vom Filmemacher vergewaltigt worden zu sein. Das Verfahren läuft derzeit noch.

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08:45 Uhr

Großrazzia gegen Waffenschmuggler-Bande

In den Morgenstunden hat die Polizei eine Großrazzia gegen eine internationale Waffenschmuggler-Bande in Berlin und Brandenburg durchgeführt.

  • Seit 6 Uhr durchsuchte das Spezialeinsatzkommando (SEK) über 20 Objekte in der Hauptstadt und in Brandenburg. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurden zwei Haftbefehle vollstreckt, insgesamt wird gegen zehn Beschuldigte wegen Schmuggels und Weiterverkaufs umgebauter Pistolen aus der Slowakei ermittelt.
  • Der "Welt" zufolge geht es um mehr als 700 Waffen.
  • Wegen der Gefährlichkeit der Bande sei fast das komplette Berliner SEK im Einsatz, berichtete die Zeitung. Es werde von Kollegen des SEK in Brandenburg unterstützt.

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08:15 Uhr

"Wunder-Welpe" überlebt Todesspritze

Als Rudolph in ein Tierheim im US-Bundesstaat Iowa gebracht wird, hat man dort keinen Platz für ihn. Der sieben Monate alte Welpe wird eingeschläfert. Doch wie durch ein Wunder überlebt er die Todesspritze - seine rührende Geschichte bewegt nun viele Menschen.

 

07:50 Uhr

China macht Affen krank und klont sie

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Zuerst machen sei einen Affen absichtlich krank, dann klonen sie ihn: Chinesische Wissenschaftler haben erstmals einen genmanipulierten Makaken mit Biorhythmusstörungen mehrmals für Forschungszwecke geklont.

  • Die fünf Klon-Affen seien im Institut für Neurowissenschaften der chinesischen Akademie der Wissenschaften in Shanghai zur Welt gekommen, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua.
  • Die Forschung an den geklonten Affen konzentriere sich auf den zirkadischen Rhythmus, der beim Menschen mit Schlafstörungen, Depression, Diabetes, Krebs und neurodegenerativen Krankheiten wie Alzheimer in Verbindung gebracht werde.
  • Erstmals stünden den Wissenschaftlern damit fünf Affen mit dem gleichen genetischen Hintergrund zur Verfügung, schrieb Xinhua.

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07:10 Uhr

Erdogan stellt sich hinter "Bruder" Maduro

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat sich im Machtkampf in Venezuela hinter Staatschef Nicolas Maduro gestellt. Erdogan habe Maduro angerufen und ihm seine Unterstützung versichert, teilte ein Sprecher des türkischen Präsidialamtes auf Twitter mit. "Mein Bruder Maduro! Bleibe standhaft, wir stehen zu euch", habe Erdogan gesagt.

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Erst im Dezember besuchte Erdogan seinen "Bruder" Maduro in Venezuela.

(Foto: picture alliance/dpa)

Am Mittwoch hat sich Oppositionsführer Juan Guaido zum Präsidenten erklärt und damit Staatschef Nicolas Maduro herausfordert. Die USA erkannten Guiado umgehend als legitimen Präsidenten an.

07:02 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, lieber Leserinnen und Leser!

In Venezuela, dem Land mit den größten Erdölreserven der Welt, eskaliert die Lage. Der venezolanische Parlamentspräsident Juan Guaidó erklärt die sozialistische Regierung von Nicolás Maduro für entmachtet und ruft sich selbst zum Übergangs-Staatschef aus. Minuten später erkennt US-Präsident Donald Trump den Oppositionsführer als rechtmäßigen Interims-Präsidenten des Landes an. Maduro verfügt daraufhin den Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu den USA. Das mächtige Militär stellt sich in dem erbitterten Machtkampf hinter Maduro. Wohin steuert das Land mit zwei Präsidenten? Lesen Sie hier.

Was wird heute sonst wichtig:

  • Im Haushaltsstreit in den USA stimmt der Senat über zwei konkurrierende Vorschläge für ein Ende des seit mehr als einem Monat andauernden "Shutdowns" ab. Allerdings dürfte wohl weder der Entwurf der Republikaner noch der der Demokraten die notwendigen 60 von 100 Stimmen bekommen.
  • Für das Sicherheitspersonal an den deutschen Flughäfen haben sich Arbeitgeber und die Gewerkschaft Verdi in der Nacht auf einen Tarifkompromiss verständigt. Details zu der Einigung sollen am Vormittag bekannt gegeben werden.
  • Das griechische Parlament wird am späten Abend über ein Abkommen zur Beilegung des seit fast drei Jahrzehnten andauernden Namensstreits zwischen Griechenland und Mazedonien abstimmen. Das Abkommen sieht vor, dass Griechenlands nördlicher Nachbar künftig nicht mehr Republik Mazedonien heißt, sondern seinen Namen in Nord-Mazedonien ändert.

Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen guten Start in den Tag!

 

06:34 Uhr

Trump hält Rede zur Lage der Nation erst nach Shutdown

*Datenschutz

Im US-Haushaltsstreit hat Präsident Donald Trump angekündigt, seine Rede zur Lage der Nation erst nach Ende der Budgetsperre halten zu wollen. Er werde nicht nach einem anderen Ort für die im US-Kongress geplante Rede suchen, schrieb Trump auf Twitter. Die Vorsitzende des Repräsentantenhauses und Oppositionschefin Nancy Pelosi hatte damit gedroht, Trump den medienwirksamen Auftritt zu verweigern, sollte die Finanzblockade weitergehen.

Mehr dazu hier.

06:19 Uhr

Deutschland bibbert und friert weiter

Auch heute geht es frostig los. Oft mit Frühwerten zwischen minus 8 und minus 2 Grad. Im Bergland zum Teil auch deutlich darunter bei minus 15 bis minus 9 Grad. Zudem weht ein kalter Ostwind. Und auch tagsüber dominiert heute nahezu überall der Dauerfrost bei Tageshöchstwerten zwischen minus 5 Grad im Erzgebirge und 0 Grad am Oberrhein. Mit den grimmigen Temperaturen kocht heute die Sonne ebenfalls auf Sparflamme. Besonders von der Mitte südwärts überwiegen nämlich die Wolken, die gelegentlich Schnee oder Schneegriesel mit entsprechender Glätte mitbringen. Weiter nordwärts bleibt es trocken. Jedoch hat die Sonne auch hier wenig Chancen, sich mal länger zu behaupten.

n-tv Meteorologe Björn Alexander

n-tv Meteorologe Björn Alexander

Die weiteren Aussichten: morgen insgesamt freundlicher. Nur im Nordwesten später Schnee, der für Glätte sorgt, sich am Samstag immer weiter ostwärts ausbreitet und dabei von Westen her in Regen übergeht. Eine teils gefährliche Mischung. Denn am gefrorenen Boden ist Glatteis nicht auszuschließen. Dazu morgen minus 5 bis plus 2 Grad. Am Samstag bekommen wir dann 0 bis 8, am Sonntag 0 bis 6 Grad. Dabei wird es wechselhaft und teilweise windig mit Regen oder Schnee.

Ihr Björn Alexander