Donnerstag, 06. Mai 2021Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:29 Uhr

Das war Donnerstag, der 6. Mai 2021

Haben Sie schon Ihre Impfung bekommen? Schön für Sie: Jetzt sind Sie nicht nur vor einer Covid-19-Infektion geschützt - aller Voraussicht nach dürfen Sie bereits ab diesem Wochenende auch wieder mehr Freiheiten genießen. Aber auch für Ungeimpfte gibt es gute Nachrichten: Wer sich mit Astrazeneca immunisieren lassen will, kann das nun tun.

Was war heute sonst alles wichtig:

Ich verabschiede mich in den Feierabend und wünsche Ihnen eine gute Nacht! Bis morgen!

21:49 Uhr

Tante und Cousine von Stefan Mross in ihrem Haus erschossen

Gestern Abend soll ein 51-jähriger Mann in Österreich seine Ex-Freundin und deren Mutter erschossen haben. Wie die Landespolizei Salzburg RTL/ntv bestätigte, handelt es sich bei den beiden Toten im Alter von 50 und 76 Jahren um Tante und Cousine von Volksmusik-Star und Moderator Stefan Mross.

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Stefan Mross

(Foto: imago images/POP-EYE)

Nach Angaben der Behörden hatte es vor der Tat im Einfamilienhaus der beiden Frauen in Wals-Siezenheim bei Salzburg einen Streit mit dem 51-Jährigen gegeben. Nachbarn hörten den Lärm sowie die Schüsse und verständigten die Polizei. Die alarmierten Beamten entdeckten die beiden Toten im Eingangsbereich des Hauses.

Der Verdächtige nahm kurz darauf über Notruf selbst Kontakt zur Polizei auf und drohte mit einem Suizid. Er wurde schließlich am Wolfgangsee festgenommen.

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21:16 Uhr

Koalitionsvertrag für Ampel-Regierung in Rheinland-Pfalz angenommen

Rund sieben Wochen nach der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz haben SPD, Grüne und FDP für den Koalitionsvertrag der geplanten Ampelregierung gestimmt "Wir sind glücklich darüber, dass wir den Koalitionsvertrag abschließen konnten", sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer von der SPD auf einem Landesparteitag in Mainz. Alle drei Parteien stimmten dem Vertrag auf ihren jeweiligen Landesparteitagen zu. Das seit 2016 bestehende Bündnis kann somit weiter regieren.

20:41 Uhr

"Feindliche Aktionen": Marokko ruft Botschafterin aus Deutschland zurück

Marokko hat seine Botschafterin in Deutschland zu Konsultationen nach Rabat zurückgerufen. Das marokkanische Außenministerium begründete den Schritt mit "feindlichen Aktionen" Deutschlands, mit denen es die "übergeordneten Interessen" Marokkos verletzt habe. Konkret wird in der Erklärung der "antagonistische Aktivismus" Berlins nach der einseitigen Anerkennung von Marokkos Anspruch auf die Westsahara durch die USA genannt.

Das Auswärtige Amt in Berlin zeigte sich überrascht und wies die Vorwürfe aus Marokko zurück. Es verwies gleichzeitig auf Gesprächsanstrengungen mit Marokko.

Die marokkanische Regierung hatte schon Anfang März entschieden, "jeglichen Kontakt" zur deutschen Botschaft in Rabat auszusetzen. Als Grund wurden damals "tiefgreifende Missverständnisse" mit der Bundesregierung etwa im Westsahara-Konflikt genannt.

19:58 Uhr

Rentner mit 6 km/h-Elektromobil auf Autobahn unterwegs

Auf der Autobahn 210 in Schleswig-Holstein hat die Polizei einen 83-Jährigen gestoppt - der Mann war mit seinem Elektromobil langsam auf dem Standstreifen Richtung Kiel unterwegs.

Zuvor hatten sich mehrere besorgte Autofahrer gemeldet und von dem älteren Herren in Höhe der Anschlussstelle Melsdorf nahe Kiel berichtet. Zwei Polizeiautos erreichten den Rentner und sein Gefährt, das nur sechs Kilometer pro Stunde fahren kann, rasch. Er sei auf dem Weg zu seiner Pflegeeinrichtung in Kiel falsch abgebogen und so auf der Autobahn gelandet, teilten die Beamten mit.

Mit einiger Mühe gelang es ihnen, das 180 Kilogramm schwere Gefährt in einen Polizeibus zu laden. Ein Streifenwagen brachte den Mann nach Hause. Dort musste der Akku des Elektromobils erst einmal geladen werden. Für den ganzen Weg hätte die verbliebende Ladung vermutlich nicht ausgereicht, betonte die Polizei.

19:26 Uhr

Mysteriöses Massensterben: 170 tote Robben in Russland angeschwemmt

Rund 170 tote Robben sind am Ufer des Kaspischen Meers im Süden Russlands angespült worden.

  • Die Kadaver der bedrohten Kaspischen Robben aus dem riesigen Salzsee wurden im Laufe der vergangenen drei Tage in der russischen Teilrepublik Dagestan entdeckt, wie der Experte Viktor Nikiforow vom Moskauer Forschungszentrum für Meeressäugetiere mitteilte.
  • Als mögliche Todesursachen kämen Wasserverschmutzung durch die Industrie oder Wilderei in Frage, sagte Nikiforow. Möglich sei auch, dass sich die Robben in Fischernetzen verfangen hätten. "Vielleicht ist es auch eine Folge des Klimawandels oder es gibt mehrere Gründe auf einmal", sagte Nikiforow.
  • Die russische Fischereibehörde im Nordkaukasus schickte eigene Ermittler zu den Fundorten, um die Kadaver zu zählen, wie die Behörde auf Anfrage mitteilte. Auch das russische Ermittlungskomitee, das bei schweren Straftaten eingeschaltet wird, untersucht den Fall.
18:46 Uhr

Mann attackiert Polizistin mit ihrem Pfefferspray

In Hagen wollte heute ein mit Haftbefehl gesuchter Mann auf keinen Fall festgenommen werden. Als Zivilpolizisten den Mann an einer Straße sahen und ihn festzunehmen versuchten, schüttete er einem der Beamten seinen Kaffee ins Gesicht und rannte weg. Als die Polizisten ihn in einer Kleingartenanlage stellten, riss er das Pfefferspray einer Polizistin an sich und richtete es gegen sie und einen Kollegen. Als Verstärkung kam, verletzte der 28-Jährige noch einen Polizisten an der Hand.

Er bekam eine Anzeige wegen des Widerstands und kam in Untersuchungshaft.

18:11 Uhr

Schlagzeilen am Abend

18:05 Uhr

"Dax pendelt sich aus"

Der Dax-Aufgalopp zur Wochenmitte hat sich im Donnerstagsgeschäft nicht weiter fortgesetzt. Der deutsche Börsenleitindex eröffnet zwar leicht im Plus, zieht im frühen Handel bis auf 15.281 Punkte im Tageshoch an, dreht danach aber ins Minus, das zeitweise mit einem Tagestief von 15.093 Zählern wieder bedenklich nahe an der psychologisch wichtigen 15.000er Marke liegt. Aus dem Handel verabschiedet sich der Dax 0,2 Prozent im Plus mit 15.197 Punkten. Damit bleibt er am Ende in seinem Seitwärtskorridor, der von etwa 15.070 bis 15.500 Zähler reicht.

Dax
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"Der Dax pendelt sich aus", kommentiert ntv-Börsenkorrespondent Raimund Brichta. "Nach der gestrigen Erholung ging es heute ruhiger zu. Händler warten auf eine neue und klare Richtung", erläutert er.

Bei den Einzelwerten zeigen sich Munich Re mit knapp zwei Prozent an der Spitze der Gewinner. Nennenswert zulegen können auch MTU mit etwa 1,5 Prozent und Covestro, die ihren Mittwochsaufschlägen noch rund ein Prozent draufpacken. Auch Linde, die mit überzeugenden Quartalszahlen aufgewartet haben, verteuern sich. Dagegen nehmen Anleger bei VW nach einem Rekordquartal Gewinne mit: Die Papiere geben fast drei Prozent ab. Siemens verlieren mehr als vier Prozent, Allianz knapp vier Prozent. Letztere werden aber ex Dividende gehandelt.

Mehr börsenrelevante Nachtrichten finden Sie im Börsen-Tag.

17:57 Uhr
Breaking News

Astrazeneca-Impfstoff wird freigegeben

Die Menschen in Deutschland können sich in ihrer Arztpraxis künftig ohne Priorisierung mit dem Corona-Impfstoff von Astrazeneca impfen lassen. Bund und Länder beschlossen die Aufhebung der Bevorzugung von Risikogruppen bei diesem Impfstoff, wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in Berlin mitteilte.

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17:28 Uhr

Moderator Jan Hahn stirbt mit 47 Jahren

RTL-Moderator Jan Hahn ist nach kurzer schwerer Krankheit verstorben. Er wurde nur 47 Jahre alt.

Hahn gehörte seit 2017 zum Moderatoren-Team von "Guten Morgen Deutschland". Stephan Schmitter, Geschäftsführer von RTL NEWS, sagte: "Wir alle sind geschockt und tieftraurig über den plötzlichen Tod von Jan. Die RTL-Familie verliert einen ganz besonderen Menschen und lieben Kollegen, der uns allen viele wunderbare Fernsehmomente geschenkt hat. All unsere Gedanken und unser tiefes Mitgefühl sind bei seiner Familie und den Angehörigen. Jan, wir werden Dich nie vergessen!"

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16:49 Uhr

Jessica Paszka ist Mutter geworden - Kind bekommt ungewöhnlichen Namen

Jessica Paszka und Johannes Haller sind Eltern eines Mädchens geworden. Das gaben die beiden mit einem identischen Bild auf ihren Instagram-Accounts bekannt. Auch den Namen des Babys verriet das Paar bereits: Das Mädchen heißt Hailey-Su.

Paszka und Haller lernten sich 2017 in der RTL-Dating-Show "Die Bachelorette" kennen. Damals gab Paszka allerdings nicht Haller, sondern David Friedrich die letzte Rose. Erst zwei Jahre später wurden die beiden ein Paar, Anfang Oktober 2020 machten sie ihre Beziehung öffentlich.

 

16:10 Uhr

Senegal liefert terrorverdächtigen Deutschen aus

Ein Deutscher, der Mitglied der Dschihadistenmiliz Dschabhat al-Nusra gewesen sein soll, ist vom Senegal an Deutschland ausgeliefert worden.

  • Marius A. sei direkt nach seiner Einreise in Frankfurt am Main festgenommen worden, teilte die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mit, die das Auslieferungsersuchen gestellt hatte. Er sei der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland dringend verdächtig.
  • A. soll im Oktober 2013 nach Syrien gereist sein, um sich der Organisation anzuschließen. Dort habe er sich in der Nutzung von Schusswaffen ausbilden lassen und an Kämpfen teilgenommen, zitierte die Behörde aus dem Haftbefehl. 2014 soll er in der Türkei Geld entgegengenommen haben, das dazu gedient haben soll, seinen Aufenthalt bei der Organisation oder die terroristischen Aktivitäten zu finanzieren.
  • Im September 2020 sei A. im Senegal festgenommen worden, hieß es.
15:43 Uhr

Auto düst mit mehr als 70 km/h rückwärts über Highway

Weltweit ereignen sich die erstaunlichsten Dinge. ntv fasst außergewöhnliche Geschichten für Sie zusammen. Dieses Mal rast ein Autofahrer rückwärts über den Highway, ringt ein Vierbeiner dem irischen Präsidenten die volle Konzentration ab und sucht ein riesiger Waran Abkühlung im Hotelzimmer.

 

15:18 Uhr

Mann findet Geldbeutel mit 15.000 Euro auf Parkbank

Im bayerischen Straubing hat ein 69-Jähriger auf einer Parkbank einen Geldbeutel gefunden - mit rund 15.000 Euro drin.

Der ehrliche Finder gab die Geldbörse direkt nach dem Fund bei der Polizei ab. Ein 60-Jähriger hatte den Geldbeutel zuvor auf der Parkbank vergessen - und als er wieder kam, war das Portemonnaie bereits weg. Als er es mitsamt Inhalt auf der Polizeiwache bekam, sei er sichtlich erleichtert gewesen, berichtete die Polizei.

15:00 Uhr

Aogo leistet sich verbalen Fehltritt - und entschuldigt sich

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Dennis Aogo leistet sich bittere Aussage.

(Foto: imago images/Joachim Sielski)

Der frühere Fußball-Nationalspieler Dennis Aogo hat nur einen Tag nach dem Wirbel um eine rassistische Nachricht von Jens Lehmann an ihn selbst für einen verbalen Fehltritt um Entschuldigung gebeten. Der 34-Jährige bedauerte, dass er als Experte des TV-Senders Sky am Mittwochabend den Ausdruck "Trainieren bis zum Vergasen" gebraucht hatte.

  • Der "Bild"-Zeitung sagte Aogo dazu: "Dieses Wort darf man selbstverständlich in überhaupt keinem Zusammenhang verwenden. Das war ein großer Fehler, ich kann mich dafür nur aufrichtig entschuldigen." Der frühere Profi war bei Sky im Rahmen der Übertragung des Champions-League-Halbfinales tätig.
  • Die Nationalsozialisten hatten während ihrer Herrschaft in Konzentrationslagern systematisch Millionen von Menschen in Gaskammern ermordet. Zuvor war Giftgas bereits im Ersten Weltkrieg eingesetzt worden.

Mehr Sportmeldungen finden Sie im Sport-Tag.

14:33 Uhr

"Sofagate": Türkei gibt EU die Schuld

Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu sieht die Verantwortung für das "Sofagate" klar in Brüssel. Bei einem Besuch in Ankara Anfang April hatte nur EU-Ratspräsident Charles Michel auf einem Sessel neben dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan Platz nehmen dürfen. EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen musste abseits auf einem Sofa sitzen.

Es sei falsch, den Konflikt innerhalb der EU auf die Türkei zu übertragen, sagte Cavusoglu bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundesaußenminister Heiko Maas in Berlin. Die Situation sei durch die "Rivalität und den Streit" zwischen EU-Kommission und Rat entstanden. Nur das Team des Rats habe an den Vorbereitungsgesprächen teilgenommen und die Sitzordnung vorgegeben. "Ich habe mich zuerst auch gewundert, als ich das dann gesehen habe", sagte Cavusoglu.

Man bedauere die Rivalität zwischen den beiden Institutionen. "Die mächtige Europäische Union sollte wegen eines Protokolls nicht so streiten", sagte er. Es sei zudem "nicht richtig", dass von der Leyen behaupte, das sei alles passiert, weil sie eine Frau sei, obwohl sie die Situation kenne. Man habe besonderen Respekt vor der EU-Kommissionschefin.

14:30 Uhr

Schichtwechsel

Vivian Micks verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ab sofort und bis zum späten Abend versorge ich Sie mit Nachrichten aus aller Welt. Ich wünsche Ihnen einen entspannten Nachmittag!

13:57 Uhr

Rentner lässt sich von falscher Internetliebe um gesamtes Erspartes prellen

Ein gutgläubiger bayerischer Rentner hat sich von einer falschen Internetliebe um mehr als hunderttausend Euro prellen lassen. Seit Dezember chattete er regelmäßig mit seiner vermeintlich zukünftigen Partnerin. Zu Gesicht bekam er sie allerdings nie - die Frau hielt sich angeblich in der Elfenbeinküste auf. Als die Sehnsucht nach einem realen Treffen bei dem Mann wuchs, sollte er Geld auf ein Konto überweisen, damit die Frau nach Deutschland reisen könne. Mehrmals habe der 65-Jährige hohe Geldbeträge auf ein Konto in der Elfenbeinküste überwiesen, bevor er misstrauisch wurde, berichtete die Polizei. Die Betrüger hatten immer wieder Reisehindernisse behauptet, die der Mann mit seinen Geldzahlungen ausräumen sollte - was er tat, bis er am Ende um sein Erspartes gebracht war.

13:15 Uhr

Zum 100. Geburtstag: Briefmarke erinnert an Widerstandskämpferin Sophie Scholl

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Sophie Scholl lebte von 1921 bis 1943.

(Foto: picture alliance/dpa)

Zum 100. Geburtstag von Sophie Scholl erinnert jetzt eine Briefmarke an die Kämpferin gegen den Nationalsozialismus. In Berlin stellte Bundesfinanzminister Olaf Scholz die Briefmarke vor. Gleichzeitig eröffnete Scholz am Holocaustmahnmal eine Ausstellung über Scholls Leben, wie das Internationale Auschwitz Komitee mitteilte. Am Zaun der Niedersächsischen Landesvertretung wird mit Zitaten und Fotos an Scholl erinnert. Die Studentin Sophie Scholl wurde wegen ihrer Beteiligung an der Widerstandsgruppe Weiße Rose mit ihrem Bruder Hans Scholl am 22. Februar 1943 von NS-Richtern zum Tode verurteilt und noch am selben Tag hingerichtet.

12:49 Uhr

Streit um Klimaschutzgesetz: Umweltministerin Schulze weist Erhöhung von CO2-Preis zurück

Das Klimaschutzgesetz führt zu Unstimmigkeiten zwischen SPD und CDU: Bundesumweltministerin Svenja Schulze reagiert skeptisch auf Überlegungen aus der Union, für mehr Klimaschutz den CO2-Preis zu erhöhen. Dieser Preis müsse sozial gerecht sein, sagte die SPD-Politikerin im Interview mit ntv. "Es darf nicht einfach nur einen höheren Preis geben, sondern die Menschen müssen sich das leisten können." Zudem brauche es weitere, andere Klimaschutzmaßnahmen. "Einfach nur ein Instrument tut es nicht. Man braucht einen ganzen Mix an Instrumenten." Ob sich die Koalition noch rechtzeitig über die konkreten Maßnahmen zur Erreichung der Ziele einigen werde, könne sie heute noch nicht sagen, so Schulze.

12:13 Uhr

Messerangriff in Berliner U-Bahnhof: Streit zwischen 16-Jähriger und Arbeitern eskaliert

In einem Berliner U-Bahnhof ist ein Streit zwischen einer 16-Jährigen und vier Vermessungsarbeitern eskaliert. Die junge Frau war in Begleitung eines 20-jährigen Manns in einem U-Bahnhof im Stadtteil Hellersdorf unterwegs gewesen, als sie aus unbekannten Gründen mit den Männern in Streit geriet. Dabei erlitten drei der Vermessungsarbeiter Verletzungen, teilweise durch ein Messer. Einen 26-jährigen Zeugen, der laut RBB zur Hilfe eilte, soll die Tatverdächtige außerdem mit einem Messer am Oberkörper verletzt haben. Bei der 16-Jährigen und ihrem Begleiter fand die Polizei später zwei Messer. Sie wurden festgenommen.

11:18 Uhr

CSU fordert Begrenzung der Kanzleramtszeit

Derzeit gibt es in Deutschland keine zeitliche Begrenzung für das Amt des Bundeskanzlers oder der Bundeskanzlerin. Das sollte sich ändern, findet der Fraktionsgeschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Stefan Müller. Er spricht sich für eine Begrenzung der Amtszeit des Bundeskanzlers auf zwei Legislaturperioden aus, sagte er der "Welt". Vergangene Woche hatte bereits die Kanzlerkandidatin der Grünen, Annalena Baerbock, gesagt, sie wolle über eine Verkürzung der Kanzleramtszeit diskutieren. Kritik kommt von der Linken-Vorsitzenden Susanne Hennig-Wellsow: Eine Befristung sei "nicht demokratiefördernd". Die Bevölkerung sollte weiterhin bei jeder Wahl die Entscheidung haben, welcher Partei sie ihre Stimme gibt und wen sie damit wie oft ins Kanzleramt schickt. "Wer anderes fordert, muss sich fragen lassen, ob er oder sie der Bevölkerung misstraut", sagte sie der "Welt".

Kanzlerin Merkel regiert seit November 2005. Länger als sie war nur Helmut Kohl im Amt.

10:42 Uhr

US-Studenten töten italienischen Polizisten mit elf Stichen - lebenslange Haft

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Die Witwe des Polizisten, Rosa Maria Esilio, war nach der Urteilsverkündung in Tränen aufgelöst. "Das wird mir Mario nicht zurückbringen".

(Foto: dpa)

Die Tat löste in Italien große Trauer und Entsetzen aus: Im Juli 2019 töteten zwei US-Studenten in Rom einen Polizisten mit elf Messerstichen. Die damals 18- und 19-jährigen Touristen hatten Drogen gekauft und nach einem Streit mit ihrem Kokain-Händler dessen Rucksack geklaut. Die Verteidigung hatte argumentiert, dass die zwei in Notwehr gehandelt hätten, weil sie glaubten, die Polizisten der Streife seien Kriminelle. Während der eine zustach, kämpfte der andere mit dem zweiten Polizisten. Er war nach italienischem Recht aber wegen derselben Tat angeklagt, weil er als Komplize galt. Beide erhielten eine lebenslange Haftstrafe.

Der Mord löste große Anteilnahme aus: Der getötete 35 Jahre alte Polizist Mario Cerciello Rega war nach seiner Hochzeitsreise gerade erst in den Dienst zurückgekehrt. Viele Menschen nahmen an seiner Beerdigung teil, die live im Fernsehen übertragen wurde.

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10:07 Uhr

Habeck bekommt "Restdose": Grünen-Chef über Impfung nicht erleichtert

Mit einer "Restdose" hat Grünen-Co-Chef Robert Habeck seinen Piks bekommen - sonderlich erleichtert ist er über seine Astrazeneca-Impfung aber nicht. "Erst mal war ich krank", stellte Habeck im Deutschlandfunk ernüchtert fest und antwortete so auf die Frage, welche Last mit der Impfung von ihm abgefallen sei. Die "Restdose" musste verimpft werden, "die wäre sonst verfallen", sagte er. Das Impfen begreife er nicht als Weg zur individuellen Freiheit, sondern "als Beitrag dafür, dass die Gesellschaft insgesamt resilienter gegen das Virus wird, insofern gab es keine persönliche Erleichterung." Habeck erklärte, er habe auf einer Warteliste gestanden und sei kurzfristig über den Termin informiert worden. In Berlin ist der Astrazeneca-Impfstoff für alle Prioritätsgruppen freigegeben.

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09:22 Uhr

Vermisste Frau nach fünf Monaten in Canyon entdeckt

Es klingt wie eine Rettungsgeschichte, doch dem ist nicht so: Eine seit fünf Monaten vermisste Frau wurde im US-Bundesstaat Utah im Canyon entdeckt. Ein Suchtrupp hatte die 47-Jährige beim Versuch, eine abgestürzte Drohne zu bergen, eher zufällig entdeckt, berichtet der britische Guardian. Sie habe mehrere Monate in einem Zelt überlebt. Doch "gerettet" wurde sie wohl nicht - offenbar wollte die Frau gar nicht gefunden werden, wie die Polizei später berichtete. "Sie hatte ein wenig Nahrung bei sich und erklärte, dass sie sich auch von Gras und Moos ernährt habe. Wasser war wegen eines nahe gelegenen Flusses kein Problem." Während sie für die Welt als vermisst galt, schien die Frau freiwillig in der Wildnis zu leben.

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09:05 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:43 Uhr

Uni prüft Doktorarbeit von Helge Braun

Hat Kanzleramtschef Helge Braun bei seiner Dissertation gegen Regeln seiner Uni verstoßen? Das überprüft jedenfalls eine Kommission der Universität Gießen. Die Vorwürfe kamen bereits im Januar von einer Einzelperson, berichtet die "Gießener Allgemeine Zeitung". Nun hat Helge Braun auf Twitter bestätigt, dass eine solche Prüfung auf seine Bitte hin eingeleitet wurde. Er selbst sei hingegen "vom wissenschaftlichen Wert" der Arbeit sowie "von dem dadurch erzielten medizinischen Erkenntnisgewinn überzeugt". Die Vorwürfe hingegen stellen das Verhältnis der Dissertation zu einer zuvor erschienenen Publikation mit Braun als Co-Autor infrage, aber auch mögliche Überschneidungen mit anderen Schriften, heißt es laut Bericht in einer Stellungnahme der Universität.

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08:08 Uhr

450 Polizisten im Einsatz: Große Drogenrazzia in drei Bundesländern

Wegen des Verdachts auf Drogenhandel gibt es seit den frühen Morgenstunden groß angelegte Durchsuchungen in Thüringen, Berlin, Sachsen und Leipzig. Im Einsatz seien 450 Polizeibeamte, darunter Spezialeinsatzkommandos aus Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin. Fünf Verdächtige, gegen die ein Haftbefehl vorgelegen habe, seien bereits gefasst worden, sagte eine Sprecherin des Landeskriminalamts. Grund für die Razzia sei laut der Thüringer Polizei der Verdacht auf Handel mit Betäubungsmitteln in größerer Menge.

07:32 Uhr

Harter Haftnachschlag: Hongkong-Aktivist Joshua Wong kommt erst später frei

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Wong, der als das "Gesicht der Demokratiebewegung" in Hongkong gilt, sitzt gegenwärtig schon wegen seiner Rolle in anderen Protesten 2019 in Haft.

(Foto: picture alliance/dpa)

Eigentlich wäre der inhaftierte Hongkonger Aktivist Joshua Wong im November nach seiner Festnahme im Januar freigekommen. Doch diese Hoffnung zerschlägt sich: Der 24-Jährige ist zu einer zusätzlichen Haftstrafe von zehn Monaten verurteilt worden. Grund ist die Teilnahme an einer nicht genehmigten Demonstration im vergangenen Jahr zum Jahrestag der blutigen Niederschlagung der Demokratiebewegung in China am 4. Juni 1989. Zusammen mit drei weiteren Angeklagten hatte er sich schuldig bekannt.

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07:06 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

heute geht es im Bundestag um die Rückgabe von Rechten an Geimpfte und Genesene, morgen liegt es dann beim Bundesrat. Wird der Plan von allen Seiten abgenickt, könnten Kontaktbeschränkungen und Ausgangssperren für die Betroffenen schon an diesem Wochenende fallen. Alle Entwicklungen hierzu und Weiteres lesen Sie in unserem Coronavirus-Liveticker. Weitere Termine, die heute anstehen:

  • Im Bundestag wird heute über die Verordnung zur Rückgabe von Rechten für Geimpfte und Genesene beraten und abgestimmt

  • In Berlin findet eine digitale "Wahlkampf-Arena Wohnen"statt. Mit von der Partie sind Bundesbauminister Horst Seehofer (CSU), SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz, Grünen-Chef Robert Habeck, der FDP-Vorsitzenden Christian Lindner und Linken-Chefin Susanne Hennig-Wellsow

  • Verabschiedung zahlreicher Gesetze im Bundestag: u.a. zur Digitalisierung im Gesundheits- und Pflegesektor, zum Umgang mit Hass-Postings in sozialen Netzwerken, Verbot unfairer Praktiken im Lebensmittelmarkt

  • Digitaler Petersberger Klimadialog: Reden von Bundeskanzlerin Merkel und Premierminister Boris Johnson

  • Parlamentswahlen in Schottland und Wales: In Schottland führt die SNP von Regierungschefin Nicola Sturgeon in Umfragen mit deutlichem Vorsprung. Das Ergebnis der Abstimmung gilt als Gradmesser, wie sehr die Schotten ihre Forderungen nach Unabhängigkeit von Großbritannien unterstützen
  • Bürgermeisterwahl in London: Sieg von Amtsinhaber Sadiq Khan (Labour-Partei) gilt als so gut wie sicher
  • Außenminister Heiko Maas empfängt den türkischen Außenminister Mevlüt Çavusoglu: 11.30 Uhr treten sie gemeinsam vor die Presse

  • EU-Kommission zu Covid-19-Therapien: Die Brüsseler Behörde will eine Strategie zu Behandlungsmethoden gegen Covid-19 vorlegen

Heute ist also einiges los. Ein genaueres Auge werfen wir vor allem auf die Parlamentswahlen in Schottland und Wales. Deren Ausgang könnte für die Zukunft Europas von großer Bedeutung sein. Mein Name ist Vivian Micks und ich versorge Sie bis in den Nachmittag mit allen Nachrichten und Geschichten aus Deutschland und der Welt. Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, erreichen Sie mich per E-Mail an vivian.micks[at]nama.de. Einen schönen Donnerstag!

06:20 Uhr

Geburt von Neunlingen verlief nicht ohne Komplikationen

Gestern haben wir über eine kleine Sensation berichtet: Eine Mutter in Mali hat neun Babys zur Welt gebracht - obwohl Ärzte zuvor nur mit sieben gerechnet haben. Mutter und Kinder sind nach der Entbindung zwar wohlauf. Aber der Kaiserschnitt verlief nicht ohne Komplikationen: Die Ärzte mussten eine Blutung stoppen und haben so der Mutter und ihren neun Kinder das Leben gerettet, sagte ein Sprecher der Klinik in Casablanca. 35 Mediziner waren bei der Geburt anwesend.

Die Babys müssten aber noch bis zu drei Monate medizinisch versorgt werden - es bestehe noch ein Risiko für die Kleinen. Die 25-Jährige bekam fünf Mädchen und vier Jungen. Sie war zum Zeitpunkt der Geburt in der 30. Woche schwanger. Weil Mehrlingskinder oft früher geboren werden, überleben häufig nicht alle die ersten Wochen.

05:54 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

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