Freitag, 13. Dezember 2019Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
22:31 Uhr

Das war Freitag, der 13. Dezember 2019

Nach dem Sieg der Tories bei der Parlamentswahl in Großbritannien (hier finden Sie übrigens alle Ergebnisse) haben die Briten keine Chance mehr, in der EU zu bleiben. Der Brexit rückt nun näher. Doch dieser könnte noch immer chaotisch enden. Warum, erklärt Gudula Hörr in ihrem Kommentar.

Was war heute sonst wichtig?

Liebe Leserinnen und Leser, ich verabschiede mich in den Feierabend und wünsche Ihnen einen schönen dritten Advent.

22:08 Uhr

Frau findet beim Aufräumen Granate in Wohnung

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Die Granate gehörte wohl den Eltern der Frau.

(Foto: Komenda miejska Policji w Tarnowie)

Vor den Weihnachtstagen wollte eine Frau in Polen noch einmal richtig aufräumen - und hat dabei eine Handgranate in einer alten Anrichte entdeckt.

  • Die Frau aus der südpolnischen Stadt Tarnow habe das von ihren Eltern geerbte Möbelstück auseinandergenommen, teilte die örtliche Polizei mit. Dabei entdeckte sie eingebaute Geheimfächer.
  • In einem davon lag eine in Pergament eingewickelte sowjetische Handgranate vom Typ RG-42 aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs - daneben der herausgezogene Zünder.
  • Die Frau rief die Polizei, die Beamten informierten Sprengstoffexperten der Armee, die die Granate mitnahmen. Explosionsgefahr bestand nicht.
21:43 Uhr

Trump betrachtet Johnson-Sieg als gutes Omen

US-Präsident Donald Trump betrachtet den Wahlsieg des britischen Premierministers Boris Johnson als Omen für die US-Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr. Johnson habe bei der Parlamentswahl in Großbritannien einen "fantastischen Sieg" errungen, sagte Trump im Weißen Haus. "Ich denke, das könnte ein Vorzeichen dafür sein, was in unserem Land passieren wird. Beim letzten Mal war es so."

Mit dem letzten Satz spielte der Präsident offenbar auf das Brexit-Votum vom Juni 2016 an. Einige Monate später hatte Trump überraschend die Präsidentschaftswahl in den USA gewonnen. Er hofft auf eine Wiederwahl bei der Präsidentschaftswahl im November 2020.

21:05 Uhr

Oscar-Preisträger Danny Aiello stirbt nach Infektion

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Danny Aiello ist im Alter von 86 Jahren gestorben.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der US-amerikanische Schauspieler und Sänger Danny Aiello ist tot. Der "Do the Right Thing"-Star starb am Donnerstag in einer medizinischen Einrichtung in New Jersey im Alter von 86 Jahren. Eigentlich wurde er dort wegen eines anderen Leidens behandelt, zog sich jedoch eine Infektion zu, die schlussendlich zum Tode geführt habe.  Noch am Donnerstag habe ihn seine Familie besucht. Kurze Zeit später sei Aiello völlig überraschend verstorben, nachdem diese ihn wieder verlassen hatte.

Aiello spielte in unzähligen Kino- und TV-Produktionen mit, unter anderem auch 1974 im Kult-Film "Der Pate - Teil II" an der Seite von Robert De Niro und Al Pacino. Außerdem war er in "Hudson Hawk - Der Meisterdieb" oder auch in "Lèon - Der Profi" zu sehen. Im weltberühmten Madonna-Video zu "Papa Don't Preach" ist Aiello ebenfalls aufgetreten. Für seine Rolle in der Tragikomödie "Do the Right Thing" von und mit Spike Lee wurde er 1989 für den Oscar als bester Nebendarsteller nominiert.

20:23 Uhr

Kaputte Brille für 165.000 Euro versteigert

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Diese Brille trug John Lennon nur "für den Look".

(Foto: Sotheby's)

Nicht einfach eine Brille: Eine der berühmten runden Sonnenbrillen von John Lennon ist für 137.500 Pfund (165.000 Euro) online versteigert worden - das Zwanzigfache des zunächst geschätzten Werts.

  • "Es ist die legendärste Sonnenbrille in der Geschichte des Rock 'n' Roll", erklärte Gabriel Heaton von Sotheby's in London. Das Auktionshaus hatte damit gerechnet, dass die Brille des 1980 ermordeten Ex-Beatle rund 8000 Pfund einbringen würde.
  • Alan Herring, der Ende der 60er-Jahre als Fahrer für die Beatles gearbeitet hatte, hatte die Brille ein halbes Jahrhundert lang aufbewahrt. Einmal habe er bemerkt, dass John Lennon beim Aussteigen aus seinem Wagen seine Sonnenbrille auf dem Rücksitz liegen gelassen hatte, erzählte Herring.
  • Sie sei beschädigt gewesen, deshalb habe er den Musiker gefragt, ob er sie reparieren lassen solle, berichtete der ehemalige Chauffeur. Lennon habe ihm geantwortet, er solle sich keine Mühe machen - die Brille trage er sowieso nur "für den Look".
  • Auch andere Memorabilia der Kult-Band standen zum Verkauf. Unter anderem wurde eine Hippie-Halskette von George Harrison für 10.000 Pfund versteigert.
19:43 Uhr

Nach Tod von Juice Wrld: Mutter spricht über seine Sucht

Die US-Polizei geht davon aus, dass der vor wenigen Tagen verstorbene Rapper Juice Wrld, mit bürgerlichem Namen Jarad Anthony Higgins, kurz vor seinem Tod offenbar eine größere Menge an verschreibungspflichtigen Pillen eingenommen haben soll.

  • "Wie er oft in seiner Musik erwähnt und zu seinen Fans gesagt hat, hatte Jarad mit einer Abhängigkeit von verschreibungspflichtigen Medikamenten zu kämpfen", sagte nun seine Mutter in einem Interview mit dem US-Promi-Portal "TMZ".
  • Laut seiner Familie habe er die Drogen oft zum Thema gemacht, weil der Rapper anderen helfen wollte, die ebenfalls mit Suchtproblemen kämpfen. Die Sucht kenne keine Grenzen, erklärt seine Mutter weiter. "Jarad war ein Sohn, Bruder, Enkel, Freund und noch so vieles mehr für so viele Leute, die nichts mehr wollten, als dass er seine Abhängigkeit besiegt."
  • Seine Familie hoffe nun, dass die Geschichte von Juice Wrld andere Menschen womöglich inspiriere. "Wir hoffen, dass die Debatte, die er mit seiner Musik gestartet hat und sein Vermächtnis anderen helfen werden, ihre Kämpfe zu gewinnen, weil es das war, was er mehr als alles auf der Welt wollte", erklärt Wallace weiter.
19:11 Uhr

Stadtmitarbeiter getötet: Wiederholungstäter wohl psychisch krank

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Ein Mitarbeiter der Stadt Köln wurde erstochen, als er offene Geldforderungen eintreiben wollte.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der Verdächtige im Fall des tödlichen Messerangriffs auf einen Stadt-Mitarbeiter in Köln ist nach Angaben der Polizei wahrscheinlich schuldunfähig. Es gebe deutliche Anhaltspunkte dafür, dass der 60-jährige Deutsche psychisch krank sei, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Die Staatsanwaltschaft werde die Unterbringung des Mannes in einem psychiatrischen Krankenhaus beantragen.

Der 60-Jährige soll laut Polizei im März schon einmal eine städtische Mitarbeiterin angegriffen und mit einem Schraubendreher leicht verletzt haben.

Mehr dazu lesen Sie hier.
18:30 Uhr

Bouffier fordert von Greta Thunberg mehr Respekt

Offenbar ist nicht nur US-Präsident Donald Trump der Meinung, dass Greta Thunberg mal "chillen" soll. CDU-Bundesvize Volker Bouffier hat das Auftreten der schwedischen Klima-Aktivistin auf der politischen Bühne gerügt.

  • Er erwarte von ihr einen "respektvollen Umgang mit gewählten Politikern, die sich auf allen Ebenen sehr viel Mühe geben", sagte Hessens Ministerpräsident dem "Spiegel". Dass sie vor den Vereinten Nationen gesagt habe, ihre Generation habe eine vernichtende Zukunftsperspektive und nichts sei für sie getan worden, das sei "grob falsch".
  • "Ich akzeptiere, wenn jemand sagt, eure Mühen reichen mir nicht", betonte Bouffier. "Aber solche Angriffe finde ich nicht angemessen."
  • Trotzdem sei es beeindruckend, was die junge Frau in Bewegung gebracht habe, betonte der Spitzenpolitiker. "Das respektiere ich, auch wenn sie das sicher nicht allein geschafft hat. Hinter ihr steht ja ein ganzes Team."
18:02 Uhr

So sieht die neue Xbox aus

Sony hat das Release seiner neuen Playstation bereits verkündet, nun zieht die Konkurrenz überraschend nach. Xbox enthüllt das Design der neuen Generation "X" - und verspricht auch im Innenleben einige Upgrades.

 

17:39 Uhr

Konzert von Kollegah in München abgesagt

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Selbsterklärtes Alphamännchen Kollegah ist in München nicht willkommen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Für Antisemitismus und Homophobie ist im Münchener Kulturzentrum Backstage kein Platz. Das beweist der Klub, indem er - okay, vielleicht etwas kurzfristig - ein Konzert des Rappers Kollegah am morgigen Samstag absagt.

  • "Die Schwere der berechtigten Vorwürfe gegenüber dem Künstler sowie letztendlich sein Umgang damit" mache die Absage nötig, teilte das Kulturzentrum mit.
  • Bayerns Antisemitismus-Beauftragter Ludwig Spaenle hatte das geplante Konzert zuvor deutlich kritisiert. Aus seiner Sicht hat Kollegah sich nie ausreichend von Antisemitismus-Vorwürfen gegen ihn distanziert. "Der sendet Signale", sagte Spaenle. "Man könnte das geistige Brandstiftung nennen."
  • Das Backstage betonte, dass Antisemitismus, aber auch beispielsweise Homophobie seiner eindeutigen Haltung widersprächen. "Dabei war für uns immer Voraussetzung gegenüber dem Veranstalter und dem Künstler, dass dieses Konzert - wenn überhaupt - nur stattfinden kann, wenn bei diesem eine ehrliche, kritische Auseinandersetzung stattfindet und der Künstler sich im Vorfeld eindeutig und glaubwürdig anders darstellt. Dies hat der Künstler nicht gemacht."
17:00 Uhr
16:41 Uhr

Totes Meer ist nicht mehr tiefster Punkt an Land

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So sieht sie auf der Karte aus, die tiefste Schlucht der Welt (in dunkelblauer Farbe sichtbar).

(Foto: BedMachine /UCI / BAS)

Der niedrigste Punkt an Land ist mit 413 Meter unter dem Meeresspiegel am Ufer des Toten Meeres? Das stimmt nicht mehr - es geht noch tiefer!

Forscher von der University of California in Irvine haben die tiefste Schlucht der Erde entdeckt. Der mit Eis gefüllte Riss befindet sich in der Ostantarktis und reicht rund 3500 Meter in die Tiefe. Tiefer sind nur die Tiefseegräben in den Meeren.

Mehr dazu lesen Sie in Kürze auf n-tv.de

16:35 Uhr
Breaking News

USA und China einigen sich in Handelsstreit auf Teilabkommen

Peking und Washington haben sich übereinstimmenden Angaben aus China und den USA zufolge auf den Text eines Teilabkommens in ihrem Handelsstreit geeinigt. Die USA hätten sich zudem verpflichtet, bereits verhängte Zölle teilweise zurückzunehmen, hieß es am Abend in Peking. Die ursprünglich für Sonntag vorgesehene Zollerhöhung auf zusätzliche chinesische Waren ist damit vom Tisch.

Mehr dazu lesen Sie hier.
16:15 Uhr

US-Justizausschuss segnet beide Anklagepunkte gegen Trump ab

Der Justizausschuss im US-Repräsentantenhaus hat beide Anklagepunkte für ein mögliches Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Donald Trump angenommen. Das Gremium stimmte mit der Mehrheit der Demokraten dafür, dass sich Trump in einem Impeachment-Verfahren wegen Machtmissbrauches und wegen Behinderung des Kongresses verantworten soll.

Mehr dazu lesen Sie in Kürze auf n-tv.de

16:01 Uhr

FPÖ schmeißt Ex-Chef Strache raus

Die FPÖ hat ihren langjährigen Ex-Chef Heinz-Christian Strache nach den Wirren um das Ibiza-Video und eine Spesenaffäre aus der Partei ausgeschlossen. "Für uns ist es eine Befreiung, weil damit Ibiza für uns Geschichte ist und wir damit in die Zukunft schauen können", sagte FPÖ-Chef Norbert Hofer in Wien.

Die am Donnerstag verkündete Gründung einer neuen rechten Partei in Österreich könnte Strache aber zu einem schnellen Polit-Comeback unter neuer Flagge verhelfen.

Was das alles für Strache und für die Ex-Regierungspartei FPÖ bedeutet, erklärt die aktuelle Ausgabe von "Jetzt ist schon wieder was passiert".

15:31 Uhr

Hamburgs Innensenator und sein Sohn mit Steinen attackiert

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Auch ein dahinter fahrendes Auto wurde attackiert und beschädigt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Das Auto des Hamburger Innensenators Andy Grote von der SPD ist heute Morgen mit Steinen und Farbbehältern beworfen worden. Mit im Auto saß zu diesem Zeitpunkt auch Grotes zweijähriger Sohn, wie der Politiker twitterte.

  • "Als Innensenator muss ich mit solchen Angriffen rechnen. Aber einen solchen Anschlag bewusst zu verüben, während ich gerade meinen zweijährigen Sohn zur Kita bringe - das ist erbärmlich", schrieb er.
  • Wie die Polizei mitteilte, hatte sich eine Gruppe Maskierter dem Auto des Innensenators genähert und dieses angegriffen, als es an einer Kreuzung im Stadtteil St. Pauli halten musste.
  • Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zu dem Angriff machen können.
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14:52 Uhr

Das sagt Merkel zum Johnson-Sieg

"Chapeau, muss man einfach sagen, dass ihm das gelungen ist." Bundeskanzlerin Angela Merkel hat dem britischen Premierminister Boris Johnson zu einem "überragenden Sieg" bei den britischen Parlamentswahlen gratuliert. Damit dürfte der Weg zu einer Verabschiedung des Brexit-Abkommens im Unterhaus frei sein, sagte Merkel in Brüssel nach Abschluss des EU-Gipfels.

Die meisten Teilnehmer des Spitzentreffens seien erleichtert gewesen, dass es ein klares Ergebnis gebe und nicht erneut eine Pattsituation im britischen Unterhaus. Die Gefahr eines ungeordneten Brexits bestehe nun nicht mehr. Großbritannien werde künftig ein Wettbewerber vor den Toren der EU sein. Dies müsse aber kein Nachteil sein, sondern könne nötige Reformen in der EU sogar beflügeln, sagte Merkel.

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14:51 Uhr

Schichtwechsel

Die Woche neigt sich dem Ende zu. Meine Kollegin Ina Bullwinkel verabschiedet sich jetzt in den wohlverdienten Feierabend, ich übernehme ihren Platz in der Redaktion. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen guten Start in das Wochenende!

14:28 Uhr

Mann stoppt Räuber mit Wurf einer Rotweinflasche

Zu den Top drei Gegenständen, mit denen man am besten einen Räuber abwehrt, hätte ich eine Weinflasche bisher nicht gezählt. Offenbar war das falsch. In Magdeburg hat ein Mann nämlich genau damit einen Räuber dingfest gemacht.

Der 26 Jahre alte Verdächtige soll am Donnerstagabend erfolglos versucht haben, den Mann auf dem Weg zu seinem Auto auszurauben, wie die Polizei mitteilte. Der 48-Jährige trug die Einnahmen aus einem Restaurant bei sich sowie zwei Rotweinflaschen, wie es hieß. Als er sich wehrte, ließ der Angreifer ab und versuchte zu fliehen - bis ihn die Rotweinflasche am Kopf traf.

Nach dem Wurf hielt der 48-Jährige den Verdächtigen mit einem weiteren Zeugen fest, bis die Polizei eintraf. Der mutmaßliche Räuber wurde mit einer leichten Kopfverletzung in ein Krankenhaus gebracht. Da hat sich der 26-Jährige ganz offensichtlich den Falschen zum Ausrauben ausgesucht.

14:00 Uhr

Nach Johnson-Sieg: Schottland will Unabhängigkeitsreferendum vorbereiten

Die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon will bereits in der kommenden Woche den rechtlichen Prozess für ein neues Unabhängigkeitsreferendum anschieben. Das kündigte Sturgeon in Edinburgh an.

  • Die Schotten hätten das Recht, ihr Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen, sagte Sturgeon. "Es ist die Sache des schottischen Parlaments, nicht einer Regierung in Westminster, zu sagen, ob und wann es ein neues Referendum geben sollte", sagte sie. "Es geht nicht darum, Boris Johnson um Erlaubnis zu fragen", sagte Sturgeon. Es gehe vielmehr darum, dass das schottische Volk seine eigene Zukunft bestimmen können sollte.
  • Bei der Parlamentswahl am Donnerstag haben die Briten mit großer Mehrheit den Konservativen Boris Johnson im Amt als Premierminister bestätigt. Allerdings votierten die Schotten mit großer Mehrheit gegen die Konservativen.
13:33 Uhr

Thai-Massage wird Weltkulturerbe

Die traditionelle Massagetechnik Nuad Thai gehört ab sofort zum Kulturerbe der Menschheit - genauso wie das Spiel der irischen Harfe. Der zuständige Unesco-Ausschuss nahm auf seiner diesjährigen Sitzung in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá insgesamt 21 Formen von überliefertem Wissen und Können in die Liste des Immateriellen Kulturerbes auf, wie die deutsche Unesco-Kommission mitteilte.

  • Dazu zählen auch Kulturformen wie das Kwagh-Hir-Theater aus Nigeria, die Cölestinische Vergebungsfeier in Italien, der Karneval in Podence (Portugal) und die Prozessionen der Karwoche in Mendrisio (Schweiz).
  • Außerdem hob der Ausschuss zwei gelungene Praxisbeispiele zum Erhalt des Immateriellen Kulturerbes hervor: die Erhaltung traditionellen Handwerks als Strategie der Friedenssicherung in Kolumbien und ein Programm zur Erhaltung der Tradition der "Gesegneten Palme" in Venezuela.
  • Zum Immateriellen Kulturerbe zählen lebendige Traditionen aus den Bereichen Tanz, Theater, Musik, mündliche Überlieferungen, Naturwissen und Handwerkstechniken.
13:06 Uhr

Mann sticht in Köln auf Stadt-Mitarbeiter ein - Ein Toter

In Köln soll ein Mann zwei Mitarbeiter der Stadt bei einem Hausbesuch mit einem Messer angegriffen und einen von ihnen tödlich verletzt haben. Die Hintergründe sind nach Angaben einer Polizeisprecherin bisher unklar.

Nach ersten Erkenntnissen hatten die städtischen Mitarbeiter bei dem Mann an der Haustür geklingelt. Nachdem der Bewohner öffnete, habe er unvermittelt zugestochen. Der 47 Jahre alte Mann starb, seine Kollegin kam in ein Krankenhaus. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen.

Mehr dazu lesen Sie hier.
12:54 Uhr

Begleitet von heftigen Protesten: Algerien wählt neuen Präsidenten

In Algerien ist der frühere Regierungschef Abdelmadjid Tebboune zum Präsidenten gewählt worden. Nach offiziellen Angaben erreichte Tebboune bereits im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit mit 58 Prozent der Stimmen, wie die Nationale Wahlbehörde ANIE mitteilte. Die Wahlbeteiligung wurde insgesamt mit knapp 40 Prozent angegeben und liegt damit deutlich hinter früheren Wahlen zurück.

Die Präsidentenwahl am Donnerstag war von Massenprotesten und Ausschreitungen begleitet worden. Allein in der Hauptstadt Algier gingen Zehntausende Menschen auf die Straßen. Sie sahen in den fünf zugelassenen Kandidaten eine Fortsetzung der Politik des im April zurückgetretenen Präsidenten Abdelaziz Bouteflika.

12:29 Uhr

Bundestag verabschiedet schärferes Waffenrecht

Lange war das Vorhaben umstritten, jetzt hat der Bundestag für eine Verschärfung des Waffenrechts gestimmt. Das Gesetz sieht einen Ausbau des nationalen Waffenregisters vor, damit sollen sämtliche Schusswaffen besser zurückverfolgt werden können.

  • Dazu werden auch neue Meldepflichten für Waffenhersteller und Waffenhändler eingeführt. Zudem wird die Größe von Magazinen bei bestimmten Schusswaffen begrenzt, um deren Nutzung für Terroranschläge zu erschweren.
  • Nach Protesten der Verbände von Schützen und Jägern waren einige Regelungen weniger streng formuliert worden.
  • FDP und AfD votierten gegen die Pläne von CSU-Bundesinnenminister Horst Seehofer. Grüne und Linke enthielten sich.
12:09 Uhr

Bewaffneter Mann bedroht Polizisten - von Beamten "neutralisiert"

Ein Mann hat Polizeiangaben zufolge im Nordwesten von Paris Polizisten mit einer Stichwaffe bedroht. Der mutmaßliche Täter sei von der Polizei bei La Défense "neutralisiert" worden, teilte die Pariser Polizeipräfektur auf Twitter mit. Ob der Mann dabei tödlich verletzt wurde, hat die Polizei bisher nicht bestätigt.

Der Mann habe drei Polizisten mit einem Messer bedroht, berichtete der Nachrichtensender BFMTV. Nachdem er der Aufforderung, die Waffe niederzulegen, nicht nachgekommen sei, hätten die Polizisten auf den Mann geschossen, hieß es in dem Bericht. Er wurde demnach getroffen, war aber bei Bewusstsein.

12:03 Uhr
11:46 Uhr

Russland setzt Fernsehserie über Selenskyj ab

Irgendwie verwundert es, dass es die Serie ins russische Fernsehen geschafft hatte. In "Diener des Volkes" spielt Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyj einen Geschichtslehrer, der zum Staatsoberhaupt des Landes aufsteigt. Nach drei ausgestrahlten Folgen hat der Sender TNT die Serie nun wieder aus dem Programm genommen.

In der Serie kommt Selenskyj an die Macht und bekämpft die Korruption. Gedreht wurde, bevor der Schauspieler im Frühjahr selbst Präsident wurde. Selenskyj kommentierte die Absetzung im ukrainischen Fernsehen mit Augenzwinkern: Die Serie überhaupt zu zeigen, sei ein "großer Informationsfehler des Senders oder des Teils der Macht gewesen, die die Informationspolitik Russlands bestimmt". Die Menschen könnten sie sich nun auch auf Youtube weiter anschauen. "Die einen haben Atomwaffen, doch die anderen haben 'Diener des Volkes'." Diese Pointe hat gesessen.

11:23 Uhr

Peking verdirbt Trump seine Handelsdeal-Euphorie

Trump ist bekannt dafür, den Mund zu voll mit Versprechen zu nehmen. Ein "großer Deal" komme "sehr nahe", schrieb der US-Präsident über den Handelsstreit mit China auf Twitter. "Sie wollen es, und wir wollen es auch!"

Diese euphorische Äußerung, die auch die Börsen entzückte, trifft in Peking auf wenig Gegenliebe. Eine möglicherweise baldige Einigung im Handelsstreit wurde vorerst nicht bestätigt. Die Sprecherin des Außenministeriums, Hua Chunying, sagte, jegliche Übereinkunft müsse beiden Seiten Vorteile bringen. Außenminister Wang Yi kritisierte bei einer Veranstaltung in Peking, die USA würden China in einer Reihe von Bereichen "unterdrücken". Washington habe das Fundament des Vertrauens zwischen beiden Staaten "ernsthaft beschädigt".

10:58 Uhr

Berlin kauft mehr als 2000 Wohnungen von Deutsche Wohnen zurück

Enteignet wird die Deutsche Wohnen erst einmal nicht - auch wenn einige Gegner des Immobilienkonzerns genau das fordern. Allerdings hat das Land Berlin jetzt 2000 Wohnungen zurückgekauft.

Die 2175 Wohnungs- und Gewerbeeinheiten seien zu einem durchschnittlichen Verkaufspreis von 2276 Euro je Quadratmeter veräußert worden, teilte der Berliner Wohnungskonzern mit. Bei fast 80 Prozent davon handele es sich um geförderten Wohnraum. Rechnerisch ergibt sich damit ein Verkaufspreis von 358 Millionen Euro.

Wie der RBB berichtet, liegen die Wohnungen in Spandau, Lichterfelde und Schöneberg und werden von der Degewo erworben.

10:45 Uhr

Ehemaliger Weggefährte provoziert Erdogan mit neuer Partei

Der ehemalige Ministerpräsident Ahmet Davutoglu hat dem türkischen Präsidenten einen Seitenhieb verpasst. Nicht nur hat er das Programm seiner neuen Partei vorgestellt, sondern indirekt auch Reccep Tayyip Erdogan kritisiert. "In einer Zeit der autoritären und populistischen Tendenzen in der Welt müssen wir ein Land aufbauen, in dem ehrenwerte Menschen erhobenen Hauptes und mit freiem Willen leben (können)", sagte er in Ankara.

In seiner rund einstündigen Rede versprach Davutoglu, ein ehemaliger Wegbegleiter Erdogans, unter anderem den Schutz der Meinungsfreiheit, das Recht zu demonstrieren und die Stärkung der Zivilgesellschaft. Er betonte mehrfach, dass die Justiz unabhängig sein müsse. Zudem müsse sich die "diplomatische Rhetorik" ändern. Die aktuelle Herangehensweise schade dem Ansehen des Landes. Diese Sticheleien dürften Präsident Erdogan nicht gefallen.

10:19 Uhr

Verspätungen bei der Bahn häufen sich

Treue Bahnkunden wird es nicht überraschen: Im November hat es zahlreiche Verspätungen gegeben. Nur 72,2 Prozent der Fernzüge kamen pünktlich, wie die Bahn auf ihrer Website mitteilte. Das ist der dritte Rückgang in Folge, nur im Juni lag der Monatswert in diesem Jahr noch niedriger.

Als pünktlich wird ein Zug gewertet, der weniger als sechs Minuten zu spät eintrifft. Die Bahn hob hervor, dass sie verglichen mit dem November 2018 rund 1,8 Prozentpunkte besser abgeschnitten habe.

10:03 Uhr

Forscher: Auf Bierdose klopfen hilft nicht gegen Übersprudeln

Für viele gehört es vor dem Öffnen einer Bierdose dazu: das Klopfen auf den Deckel. Sie wollen damit verhindern, dass etwas von dem Getränk heraussprudelt und sie sich bekleckern. Das Klopfen bringt nur leider gar nichts, wie Forscher laut einem CNN-Bericht nun festgestellt haben.

Die Wissenschaftler in Dänemark haben 1000 Bierdosen mit je 330 Milliliter Inhalt untersucht und zuvor entweder geschüttelt oder nicht und anschließend entweder beklopft oder nicht. Die Studie fand allerdings keinen Beweis dafür, dass das Klopfen das Bier vor dem Übersprudeln retten könnte. Das einzige was tatsächlich helfen soll: Warten, bis die Kohlensäureblasen sich gesetzt haben. An alle, die immer gern geklopft haben und das als sehr sinnvoll erachtet haben: Sorry!

09:24 Uhr

Zoll beschlagnahmt Koffer mit mehr als einer Million Euro

Teures Gepäck hat der Zoll am Flughafen Köln-Bonn beschlagnahmt: vier Koffer voller Bargeld. Wie das Zollfahndungsamt Essen und das nordrhein-westfälische Landeskriminalamt mitteilten, entdeckten die Beamten bei der Kontrolle des Gepäcks für einen Flug in die Türkei Ende November zunächst einen Koffer mit 200.000 britischen Pfund. Sie entschlossen sich daraufhin, auch das übrige Gepäck des Flugs zu kontrollieren.

Dabei stieß der Zoll auf drei weitere Gepäckstücke, in denen sich Bargeld im Wert von insgesamt mehr als einer Million Euro befand. Die Koffer konnten den Angaben zufolge zwei deutschen und zwei türkischen Staatsangehörigen zugeordnet werden, die damit nach Istanbul reisen wollten. Da sie das Bargeld nicht angemeldet haben, wurden gegen alle vier Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Die Behörden gehen nun einem Verdacht auf Geldwäsche nach.

09:25 Uhr

"Bei Fake News ist selten alles frei erfunden"

Was sind Fake News? Wie funktionieren sie? Ist US-Präsident Donald Trump der größte Lügner aller Zeiten? Darum haben wir in der neuen Folge von "Wieder was gelernt" mit dem Philosophen und Buchautor Philipp Hübl gesprochen. Er sagt, dass bei Fake News "selten alles frei erfunden" ist und erklärt, warum wir manchmal selbst bei deren Verbreitung mithelfen.

Hören Sie hier den Podcast. Das komplette Interview mit Philipp Hübl lesen Sie morgen bei uns.

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Wieder was gelernt

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09:06 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:33 Uhr

Heiraten oder nicht? Wirf doch eine Münze!

Im Sport beginnen viele Duelle mit einem Münzwurf. Auch im Alltag kann das helfen, wenn es um das Mittagessen oder das Outfit für die nächste Party geht. Aber wie sieht's mit wichtigen Lebensentscheidungen aus wie heiraten, kündigen oder ein Kind bekommen? Verrückte Idee oder einfach genial? Der US-amerikanische Ökonom Steven Levitt hat es in einer Studie ausprobiert und seinen Teilnehmern die Münzen in die Hand gedrückt. Kopf: Mach es! Zahl: Lass es sein!

Was dabei herausgekommen ist, darüber sprechen die Ökonomen Verena Utikal und Stefan Hupfeld in der neuen Folge von "Ja. Nein. Vielleicht. - Besser entscheiden mit Verena Utikal."

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Ja. Nein. Vielleicht. Besser entscheiden mit Verena Utikal

Ihr findet "Ja. Nein. Vielleicht." in der n-tv App, bei Audio Now und auf allen anderen bekannten Podcast-Plattformen: Apple Podcasts, Deezer und Spotify. Für alle anderen Podcast-Apps könnt ihr den RSS-Feed verwenden. Kopiert die Feed-URL und fügt "Ja. Nein. Vielleicht." zu euren Podcast-Abos hinzu.

 

08:11 Uhr

Mehrere Unfälle wegen Eisglätte - Tote und Verletzte

Gefährliche Glätte: Bei mehreren Unfällen auf vereisten Straßen sind in der Nacht zum Freitag zwei Menschen ums Leben gekommen, mehrere wurden verletzt. Eine 24 Jahre alte Autofahrerin verunglückte tödlich mit ihrem Wagen auf einer Bundesstraße bei Albstadt in Baden-Württemberg, als sie auf schneebedeckter Fahrbahn die Kontrolle verlor, wie die Polizei mitteilte. Dabei stieß sie mit dem Auto eines 40-Jährigen zusammen. Dieser wurde leicht verletzt.

Bereits am Donnerstagabend starb bei Nidda in der Wetterau in Hessen ein 63 Jahre alter Autofahrer. Er war mit seinem Wagen auf eisglatter Fahrbahn von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Im Berchtesgadener Land verletzten sich nahe Bayerisch Gmain zwei junge Menschen leicht, als ihr Auto von der Straße schleuderte und sich überschlug.

07:55 Uhr

Syphilis bleibt Problem in Deutschland

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Syphilis ist mit Antibiotika behandelbar.

(Foto: picture alliance/dpa)

In Deutschland stecken sich weiterhin mehr als 7000 Menschen pro Jahr mit Syphilis an. Das geht aus den jüngsten Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) für das Jahr 2018 vor. Mit 7223 Erkrankungsfällen lag die Zahl auf einem ähnlich hohen Niveau wie im Vorjahr (7140), heißt es im neuen Epidemiologischen Bulletin des Instituts. Zum ersten Mal seit 2010 habe sich der Anstieg damit nicht weiter fortgesetzt.

  • Syphilis ist eine bakteriell verursachte Erkrankung, die nur beim Menschen vorkommt. Sie ist beim Sex, durch Blut und bei der Geburt von der Mutter auf das Kind übertragbar.
  • Die Krankheit lässt sich mit Antibiotika heilen. Unbehandelt kann es jedoch langfristig zu Schädigungen des Gehirns und der Blutgefäße kommen.
  • Die meisten Infektionen pro 100.000 Einwohner in einem Bundesland gab es mit 36 Fällen weiterhin in Berlin, die wenigsten in Thüringen (4,3). Der Bundesschnitt lag bei 8,8 registrierten Betroffenen pro 100.000 Einwohner.
07:29 Uhr

Erholung für Rudolph und Co: Auf Spitzbergen gibt es wieder mehr Rentiere

Gute Nachrichten für den Weihnachtsmann (und alle Tierfreunde): Der Rentierbestand auf Spitzbergen wächst wieder. 100 Jahre nachdem der Mensch das Rentier auf der Inselgruppe im Nordatlantik stark dezimiert hatte, hat sich die Art wieder weitgehend erholt. Zu diesem Ergebnis kommt ein Bericht der Norwegischen Universität für Wissenschaft und Technologie in Trondheim.

"Um 1900 waren die Rentiere auf Svalbard (norwegischer Name der Inselgruppe) mehr oder weniger ausgerottet", sagte die Biologin Mathilde Le Moullec. Damals habe es nicht mehr als ein paar tausend dieser Tiere gegeben.

Nachdem sie und Kollegen zwischen 2013 und 2016 die Inselgruppe in vier Expeditionen zu Fuß und mit dem Boot erforscht haben, schätzen sie die Population auf Spitzbergen auf rund 22.000 Tiere. Weltweit geht die Population dagegen zurück. In den vergangenen 25 Jahren sei die Zahl der Tiere weltweit um 40 Prozent geschrumpft, sagte Roland Gramling von der Umweltorganisation WWF.

07:04 Uhr

Nach Anschlag: Halles Synagogentür wird zu Kunstprojekt

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Sie hielt den Schüssen stand: die Tür der Synagoge in Halle.

(Foto: picture alliance/dpa)

Als im Inneren der Synagoge von Halle etwa 50 Menschen Todesängste erlitten, hielt sie stand: die Tür des Gotteshauses. Sie hatte am 9. Oktober den schwer bewaffneten Rechtsterroristen Stephan B. daran gehindert, einzudringen und so Dutzenden Menschen das Leben gerettet. Jetzt soll die Tür künstlerisch gestaltet und ausgestellt werden.

  • Die Entscheidung gab der Vorsitzende der Jüdische Gemeinde, Max Privorozki, bekannt. Sie sei von der Repräsentantenversammlung der Gemeinde getroffen worden, die am Donnerstagabend ihr erstes ordentliches Treffen nach dem Anschlag abgehalten hatte. Mehr ist derzeit nicht bekannt.
  • Gut eine Woche nach dem antisemitisch motivierten Anschlag sagte Privorozki, es gebe verschiedene Ideen, wo die Tür künftig sein solle. "Möglicherweise werden wir sie außerhalb der Synagoge in den Hof stellen, damit man - wenn man in die Synagoge kommt - sieht, wie uns diese Tür gerettet hat", sagte er damals.
06:38 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!

Jetzt ist es amtlich: Die Konservativen um Premier Boris Johnson haben in Großbritannien die absolute Mehrheit geholt. Ein Brexit zu Ende Januar ist damit in greifbarer Nähe. Während Johnson sich feiern lässt, erleidet Labour-Chef Jeremy Corbyn eine Schmach und kündigt noch vor dem endgültigen Wahlergebnis an, sich zurückzuziehen. Wir werden Sie zu den Ergebnissen der Wahl auf dem Laufenden halten.

Außerdem werden heute folgende Themen wichtig:

  • Auch die EU beschäftigt sich heute mit Großbritannien. Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihre Kollegen beraten heute beim Gipfel in Brüssel über den Brexit und die Reform der Eurozone.
  • Auf der Weltklimakonferenz in Madrid steht den Unterhändlern ein mühsamer Endspurt bevor. Vor dem eigentlich geplanten Abschluss heute Abend waren alle wichtigen Fragen noch ungeklärt - und die Gräben zwischen den Staaten teils tief.
  • Der Bundestag will am Morgen das Waffenrecht verschärfen. Das Gesetz sieht unter anderem einen Ausbau des nationalen Waffenregisters vor, um die Rückverfolgbarkeit sämtlicher Schusswaffen zu erleichtern.
  • Zum Fahrplanwechsel an diesem Sonntag fällt für Bahnkunden im Fernverkehr die übliche Fahrpreiserhöhung in diesem Jahr aus. Schon zum Neujahrstag könnten Tickets zehn Prozent billiger werden - sofern Bundestag und Bundesrat vor Weihnachten die Mehrwertsteuer senken.

Das wird ein spannender Start ins Wochenende. Kommen Sie gut durch diesen letzten Freitag, den 13. in diesem Jahr. Falls Sie Fragen oder Anregungen haben, erreichen Sie mich unter ina.bullwinkel[at]nama.de.

07:13 Uhr
Breaking News

Amtlich: Johnsons Konservative holen absolute Mehrheit bei Parlamentswahl

Bei den Parlamentswahlen in Großbritannien hat die konservative Partei von Premierminister Boris Johnson die absolute Mehrheit errungen. Dies ergeben die bislang vorliegenden Auszählungsergebnisse aus dem größten Teil der Wahlkreise, wie die Sender BBC und Sky News berichteten.

Die genaue künftige Sitzverteilung im Unterhaus stand am frühen Morgen zwar noch nicht fest. Die bis dahin vorliegenden Endergebnisse aus 600 von 650 Wahlkreisen gaben den konservativen Tories jedoch bereits 328 Sitze, womit die Schwelle zur absoluten Mehrheit überschritten war.

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06:22 Uhr

Freitag, der 13. wird glatt und frostig

Während die Osthälfte oft frostig und trocken in den Tag startet, hat sich im übrigen Land bereits Tief "Toni" breit gemacht. Und das leider mit teils erheblicher Glätte. Denn "Toni" hat Schnee und Schneeregen im Gepäck. Vor allem betroffen von Schneeglätte ist dabei der Südwesten und hier insbesondere die etwas höher gelegenen Regionen oberhalb von 200 bis 300 Metern, wo der Schnee auch liegen bleibt. Zumindest vorübergehend. Denn gleichzeitig mischt sich von Westen her mildere Luft unter, so dass die Schneefallgrenze rasch ansteigt.

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n-tv Meteorologe Björn Alexander

Im Tagesverlauf breiten sich die Wolken allmählich ostwärts aus, so dass Sie nachmittags bis nach Ostbayern und in den zentralen und östlichen Mittelgebirgen mit Schnee und Glätte rechnen müssen. Hier schneit es dann auch bis ganz runter. Derweil steigt die Schneefallgrenze im Westen bereits auf 600 bis 800 Meter. Hier setzt sich nämlich mit einem teilweise starken bis stürmischen Südwestwind mildere Luft durch.

Somit erreichen die Temperaturen am Rhein und seinen Nebenflüssen gerne mal fünf bis sieben Grad. Ansonsten ist es hingegen noch eher frühwinterlich mit ein bis vier Grad.

Die weiteren Aussichten: die kalte Luft wird schrittweise abgedrängt und stattdessen bringt uns das Wetter nächste Woche eher Frühlingsgefühle und endlich mal wieder mehr Chancen auf Sonne. Hier die Details dazu sowie unsere Aussichten am dritten Advent und die Trends fürs Weihnachtswetter. Damit wünsche ich Ihnen einen guten Start in den Tag und ein entspanntes Wochenende.

Ihr Björn Alexander

06:12 Uhr

US-Justizausschuss verschiebt Impeachment-Abstimmung

Eine 14-stündige Sitzung liegt hinter dem Justizausschuss, dann verschiebt er die Abstimmung über die Anklagepunkte für ein mögliches Amtsenthebungsverfahren gegen US- Präsident Donald Trump. Noch heute sollen die Abgeordneten wieder im Repräsentantenhaus zusammenkommen, sagte der demokratische Ausschussvorsitzende Jerrold Nadler. Sie würden dann über jeden der beiden Artikel abstimmen können.

Die Republikaner im Ausschuss warfen Nadler vor, sie nicht über die Planänderung informiert zu haben. Ursprünglich sollten die Abgeordneten zum Ende der Sitzung am Donnerstag abstimmen.

06:01 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht