Freitag, 13. November 2020Der Tag

mit Hedviga Nyarsik
Hedviga Nyarsik
22:28 Uhr

Das war Freitag, der 13. November 2020

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picture alliance/dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

langsam neigt sich der Freitag dem Ende. Bevor ich Sie ins langersehnte Wochenende entlasse, möchte ich Ihnen noch folgende Lektüre empfehlen. Stichwort: lesenswert!

Das war's von mir. Ich wünschen Ihnen eine gute Nacht und ein erholsames Wochenende!

22:04 Uhr

Frankreich will Regionalwahlen wegen Corona verschieben

Die für März geplanten Regionalwahlen in Frankreich sollen wegen der Corona-Krise um drei Monate verschoben werden. Die Regierung werde in den kommenden Wochen einen entsprechenden Gesetzentwurf vorlegen, teilte Premierminister Jean Castex mit. Er reagierte damit auf den Bericht eines Expertengremiums, das empfahl, die Regionalwahlen erst im Juni kommenden Jahres abzuhalten statt wie geplant im März. Die Wahlen gelten als wichtiger Stimmungstest vor der Präsidentschaftswahl 2022.

Die Verschiebung der Wahl soll eine möglichst große Beteiligung an dem Urnengang sicherstellen, nachdem es bei der Kommunalwahl im Juni zu einem Einbruch der Wahlbeteiligung gekommen war. Das Expertengremium warnte in seinem Bericht auch vor erheblichen Einschränkungen des Wahlkampfs für die Regionalwahlen inmitten der zweiten Corona-Welle.

21:38 Uhr

Forbes listet tote Topverdiener: An die Spitze schafft es ein verstorbener Popstar

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Selbst nach seinem Tod ist der "King of Pop" Millionen Dollar schwer.

(Foto: picture alliance/dpa)

Auch elf Jahre nach dem Tod von Michael Jackson verdienen die Erben des Popstars kräftig an seiner Musik. Werke des 2009 gestorbenen "King of Pop" hätten in den vergangenen zwölf Monaten rund 48 Millionen Dollar erwirtschaftet, schätzt das US-Wirtschaftsmagazin Forbes in seiner jährlichen Aufstellung der toten Spitzenverdiener.

  • An zweiter Stelle folgt der 1991 gestorbene Kinderbuchautor Theodor Geisel, unter seinem Pseudonym "Dr. Seuss" berühmt.
  • Mit Werbeverträgen landete der 2016 gestorbene Golf-Champion Arnold Palmer mit geschätzten 25 Millionen Dollar auf Platz vier
  • Danach folgt Elvis Presley (1935 - 1977), der seinen Erben rund 23 Millionen Dollar, vor allem durch die Touristenattraktion Graceland, bescherte.
  • Neu auf der Liste der 13 toten Spitzenverdiener ist auf Platz sechs der im Januar bei einem Hubschrauberabsturz gestorbene Basketball-Star Kobe Bryant. Durch den Verkauf von Sportbekleidung und seiner Autobiografie kamen rund 20 Millionen Dollar in die Kasse.
20:48 Uhr

Schwerer Unfall auf der A9: Auto von zwei Lkw zerquetscht

Auf der Autobahn 9 Richtung Berlin kam es am frühen Nachmittag zu einem schweren Autounfall, wie die Polizei in Leipzig mitteilte. Ein Sattelzug fuhr auf einen stehenden VW Passat auf. Dieser wurde auf den davor stehenden Anhänger eines Lkws geschoben. Der Fahrer des VW wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Ein weiterer Insasse starb noch an der Unfallstelle an seinen Verletzungen. Neben Rettungskräften war auch ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Die Autobahn musste voll gesperrt werden.

20:07 Uhr

Matrose verätzt sich Gesicht mit Lauge - beim Deckschrubben

Schwerer Arbeitsunfall auf einem Tankschiff: Beim Schrubben des Schiffsdecks hat ein junger Matrose das Reinigungsmittel aus ätzender Lauge ins Gesicht bekommen, wie die Feuerwehr mitteilte. Weil das Gefahrenausmaß zunächst nicht klar gewesen sei, eilte ein Großaufgebot von Feuerwehr- und Rettungsdienstkräften zu dem Schiffsanleger. Eine Notärztin spülte die Chemikalie von der Haut des 23 Jahre alten Verletzten, der in eine Duisburger Spezialklinik kam. Er habe Verätzungen erlitten. Größere Mengen der Chemikalie traten nicht aus, wie die Einsatzkräfte feststellten. Rund 70 waren vor Ort. Auch Fachberater der Henkel-Werksfeuerwehr eilten zum Einsatzort.

19:37 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

19:34 Uhr

Unbekannte stehlen historische Flugzeugturbine - Polizei sucht Zeugen

Eine Sonderkommission der Polizei im sächsischen Görlitz sucht nach Zeugen, um den Diebstahl einer historischen Flugzeugturbine aufzuklären. Das MIG-Flugzeugtriebwerk aus DDR-Zeiten hat einen Wert von rund 5000 Euro und wiegt etwa eine Tonne, wie die Polizei erklärte. Dies lasse "auf einen aufwendigen Transport" schließen.

Ein Verein wollte das Triebwerk eigentlich als Ausstellungsstück aufbereiten. In den Wochen zwischen dem 1. August und dem 20. Oktober wurde es jedoch aus einer Garage entwendet. Die Täter stahlen die Turbine, ihr Gestell und eine ursprünglich angebrachte Rohrverlängerung ließen sie aber zurück.

19:01 Uhr

Wieder aktiv: Wendler befeuert seinem Telegram-Kanal mit Verschwörungsmärchen

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(Foto: Michael Wendler / Instagram)

Eigentlich wollte Schlagersänger Michael Wendler seinen umstrittenen Telegram-Kanal ruhen lassen. Doch lange hat er die Auszeit wohl nicht ausgehalten. Denn heute kündigte er an: "Wegen dramatischer Entwicklungen wird mein Telegram-Kanal wieder eröffnet." Darauf folgten mehrere Einträge, darunter Sprachnachrichten, in denen Wendler allem Anschein nach selbst zu hören war. Auch sein Manager Markus Krampe bestätigte, dass es sich um den Sänger handelt: "Das ist er leider schon selbst."

In den Sprachnachrichten schloss Wendler da an, wo er aufgehört hatte: Er warnt davor, dass in Deutschland "eine Impfpflicht implementiert" werde - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat das allerdings schon mehrfach ausgeschlossen. Außerdem behauptet der in Verruf geratene Sänger, die Präsidentenwahl in den USA sei manipuliert worden - ein Vorwurf, den der amtierende US-Präsident Donald Trump seit Tagen wiederholt. Tatsächlich liegen bislang aber keinerlei Belege für großangelegte Wahlfälschungen oder Fehler in den USA vor.

Manager Krampe hatte Wendler eigentlich davon abgeraten, weiter bei Telegram aktiv zu sein. Der Dienst gilt als Zufluchtsort für Menschen, die Verschwörungserzählungen verbreiten. Nun sagte Krampe: "Ich habe das Gefühl, dass es sogar noch ein bisschen krasser wird im Moment." Er werde zunächst abwarten. "Aber meine Geduld ist natürlich auch endlich."

18:33 Uhr

Hand einer Autofahrerin steckt in Handbremse fest - Feuerwehr muss helfen

Das Wort Handbremse hat für eine Augsburger Autofahrerin heute eine ganz neue Bedeutung bekommen. Der Frau war ein Ohrstöpsel ihres Handys in den Schacht der Handbremse gefallen, wie die Feuerwehr mitteilte. Als sie ihn herausholen wollte, verkeilte sie ihre Hand so, dass sie sich nicht mehr befreien konnte. Um acht Uhr morgens musste die Feuerwehr anrücken. Mit "flüssiger Seife und Muskelkraft" vergrößerten die Feuerwehrmänner den Schacht der Handbremse so weit, "dass die Dame aus ihrer Zwangslage befreit werden konnte". Sie wurde noch im Rettungswagen untersucht, dann war der ungewöhnliche Einsatz abgeschlossen.

17:43 Uhr

Streit über Corona-Hilfen eskaliert: In Laschets Landtag bricht Gebrüll und Tumult aus

Wildes Geschrei und tumultartige Szenen: Eine Debatte über Corona-Hilfen im Landtag von NRW eskaliert. Als der erste Redner der oppositionellen SPD scharfe Kritik an Ministerpräsident Laschet und der Politik seiner Regierung übt, platzt auch dem CDU-Mann der Kragen.

17:01 Uhr

Caffier gibt Waffenkauf aus "Nordkreuz"-Milieu zu

Nun ist es raus: Mecklenburg-Vorpommerns CDU-Innenminister Lorenz Caffier räumt ein, dass er eine Waffe von einem Händler aus dem Umfeld des Rechtsextremisten-Netzwerks "Nordkreuz" gekauft hat. "Ja, habe ich", antwortet Caffier auf Nachfrage vom "Spiegel". Die Kurzwaffe habe er Anfang 2018 " auf Basis der gesetzlichen Grundlagen und zu einem Zeitpunkt, als der Mann noch nicht unter Verdacht stand und im In- und Ausland als zuverlässiger Ausbildungspartner der Polizei galt", erworben.

Zum Grund, warum er überhaupt eine Waffe bräuchte, sagte der Minister: "Ich bin seit 40 Jahren Jäger, da gehören Kurzwaffen zur normalen Ausrüstung. Und ich führe sie ausschließlich zur Jagd."

Seit Monaten hatten Journalisten und nun auch mehrere Parteien Caffier zu einer Stellungnahme aufgefordert. Dieser blockte bis jetzt stets ab, da er der Meinung gewesen ist, das sei Privatsache.

16:22 Uhr

Er zündete Exfrau und Sohn an: 50-Jähriger wegen Mordversuchs vor Gericht

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picture alliance/dpa

"Ihr sollt verbrennen": Ein 50-Jähriger, der seine Ex-Frau und seinen zehnjährigen Sohn mit Benzin übergossen und angezündet haben soll, muss sich wegen Mordversuchs vor dem Landgericht Hamburg verantworten. Er soll am 1. Mai in die Wohnung seiner Ex eingedrungen sein und habe seinen zehnjährigen Sohn und die Frau mit Benzin überschüttet und angesteckt. Die zwölfjährige Tochter konnte sich - obwohl ebenfalls mit Benzin übergossen - auf einen Balkon der brennenden Wohnung retten und die Rettungskräfte alarmieren.

Die Mutter und der Sohn überlebten mit lebensgefährlichen Verletzungen. Sie wurden über Monate in Kliniken behandelt und werden bleibende schwere Schäden davontragen. Die Wohnung brannte komplett aus.

15:45 Uhr

Dieb stiehlt Papst-Reliquie aus Kathedrale - Video überführt ihn

Ein Dieb will eine dreisten Coup landen. Er stiehlt am 23. September eine Reliquie des früheren Papstes Johannes Paul II. aus der Kathedrale von Spoleto in Umbrien. Doch die italienische Polizei kommt ihm nun mit Hilfe von Videobildern auf die Schliche. Beamte hätten die Wohnung des Verdächtigen durchsucht, teilte die Polizei mit. Die goldene Reliquie mit dem Blut des verstorbenen Papstes sei allerdings nicht gefunden worden. Es bestehe der Verdacht, dass das Diebesgut Hehlern oder Reliquiensammlern übergeben worden sei.

Und weiter: Der Verdächtige sei wegen früherer Diebstähle aus Kirchen bekannt. Gegen ihn sei Anklage wegen schweren Diebstahls erhoben worden, der Mann wurde aber nicht verhaftet. Die Kirche hatte nach der Tat eindringlich zur Rückgabe der Reliquie aufgerufen.

14:58 Uhr

Polizei nimmt weiteren Verdächtigen im Missbrauchskomplex Münster fest

Einen Tag nach dem Prozessauftakt im Misssbrauchskomplex Münster ist ein weiterer Verdächtiger verhaftet worden. Dem Mann aus Heiligenhaus bei Düsseldorf wird vorgeworfen, zwischen September und November 2019 einen heute elf Jahre alten Jungen in drei Fällen schwer sexuell missbraucht zu haben. Bei dem Opfer handelt es sich laut Staatsanwaltschaft um den Sohn der Lebensgefährtin des Hauptverdächtigen in dem Missbrauchsfall.

Die Taten sollen laut Staatsanwaltschaft sowohl in Münster, als auch in der Wohnung des Mannes in Heiligenhaus verübt worden sein. Laut Anklage sollen der 27 Jahre alte Hauptverdächtige sowie seine drei Mittäter, die seit Donnerstag vor Gericht stehen, zwei Jungen - darunter den heute 11-Jährigen - über mehrere Tage in einer Gartenlaube in Münster schwer sexuell missbraucht haben. Auch sollen die Opfer zuvor mit K.O.-Tropfen betäubt worden sein.

14:20 Uhr

Erstklässler helfen Polizei nach Unfallflucht mit Fahndungsbild

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Das ist passiert.

(Foto: dpa)

Früh übt sich: Mit einer selbst gemalten Unfallskizze und einem handgefertigten Fahndungsbild haben zwei Erstklässler im westfälischen Hamm der Polizei nach einer Unfallflucht unter die Arme gegriffen. Die beiden Sechsjährigen hatten am Dienstag auf dem Weg zur Schule ein Auto beobachtet, das beim Abbiegen gegen einen Absperrpfosten fuhr. Die Fahrerin "mit kurzen blonden Haaren" habe sich nicht um den Schaden gekümmert und sei weitergefahren, berichteten sie erst ihrer Klassenlehrerin und dann dem zuständigen Beamten. Ihm übergaben die beiden dann auch die Skizze und das Bild. "Die Bilder sind nun Teil der Ermittlungsakte", sagte ein Polizeisprecher.

14:00 Uhr

Schichtwechsel

Meine Kollegin Friederike Zörner verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend. Ich übernehme und begleite Sie in den Feierabend mit Nachrichten aus aller Welt. Mein Name ist Hedviga Nyarsik, bei Fragen oder Anregungen, schreiben Sie mir gerne unter hedviga.nyarsik[at]nama.de.

13:51 Uhr

Seehofer für Zugriff auf verschlüsselte Kommunikation

"Ich persönlich bin dafür, dass wir alle nachrichtendienstlichen Möglichkeiten nutzen, die uns in der Theorie zur Verfügung stehen." Im Kampf gegen Terrorismus müssen Ermittler nach Ansicht von Bundesinnenminister Horst Seehofer auch auf verschlüsselte Kommunikation zugreifen können. "Man würde sowas brauchen", sagte der CSU-Politiker vor einer Videokonferenz der EU-Innenminister.

  • Anfang dieser Woche hatten angebliche Pläne der EU-Staaten über ein Verbot der sicheren Verschlüsselung von Nachrichten auf Kanälen wie Whatsapp für große Aufregung gesorgt.
  • Die deutsche EU-Ratspräsidentschaft hatte eine Resolution zu dem Thema ausgearbeitet. Das Papier war allerdings vage formuliert und ging nicht im Detail darauf ein, wie Sicherheitsbehörden verschlüsselte Mitteilungen dechiffrieren können sollen.
  • Bürgerrechtler und Datenschützer kritisierten den Vorstoß scharf.

13:26 Uhr

Video: Riesiger Alligator marschiert über Golfplatz

Auch Tropensturm "Eta" hält diesen Alligator nicht von seinem Spaziergang ab: Auf einem Golfplatz im US-Bundesstaat Florida wurde das riesige Tier dabei beobachtet, wie es seelenruhig über den Rasen wandert. Diese und andere außergewöhnliche Geschichten aus aller Welt haben meine Video-Kollegen für Sie zusammengestellt.

13:11 Uhr

Warum Boateng den FC Bayern verlassen muss

Nach zehn Jahren beim FC Bayern ist im Sommer für Jérôme Boateng wohl Schluss. Der Rekordmeister wird den Vertrag des Innenverteidigers der "Bild"-Zeitung zufolge nicht verlängern. Nun werden die Gründe für das Boateng-Aus bekannt.

  • Demnach sollen die Bayern-Bosse dem 32-jährigen Routinier nicht mehr zutrauen, regelmäßig über 90 Minuten auf dem Platz zu stehen.
  • Auch seine Verletzungsanfälligkeit sei ein Dorn im Auge der Münchner Führungsriege.
  • Dem Bericht zufolge ist die Boateng-Seite frühzeitig darüber informiert worden, dass es keine Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung gibt. Dem Spieler persönlich sei das aber nicht mitgeteilt worden.

Dieser Eintrag stammt aus unserem Sport-Tag. Dort tragen meine Kolleginnen und Kollegen Aktuelles aus der Welt des Sports für Sie zusammen.

12:45 Uhr

Betonteil stürzt auf Autobahn auf Wagen

Furchtbares Unglück auf der Autobahn 3: Bei Köln ist ein fünf Tonnen schweres Teil einer Betonwand auf ein vorbeifahrendes Auto gestürzt. Die Fahrerin starb noch an der Unfallstelle, wie eine Sprecherin des Polizeipräsidiums in Köln sagte. Der Unfall ereignete sich am Vormittag zwischen dem Kreuz Köln-Ost und der Ausfahrt Dellbrück. Die A3 wurde in Richtung Oberhausen komplett gesperrt. Warum das Betonteil aus der Lärmschutzwand brechen konnte und auf die Fahrbahn fiel, ist bislang unklar. Die meterlange Wand soll von Experten untersucht werden. Die Autobahn bleibt bis zum Abschluss der Untersuchungen in Richtung Oberhausen gesperrt.

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12:15 Uhr

Klimastudie warnt vor Extremwetter und Buschbränden

Während Greta Thunberg am nunmehr 117. Freitag ihren "Skolstrejk för Klimatet" abhält, veröffentlichen australische Forscher einen alarmierenden Klimareport. Dieser kommt zu dem Ergebnis, dass sich Australien stärker erwärmt als der Durchschnitt der Erde sowie in Zukunft mit immer mehr extremen Wettersituationen und Waldbränden zu kämpfen haben wird.

Dem Bericht der australischen Wissenschaftsbehörde Csiro und der Meteorologiebehörde BOM zufolge hat sich das australische Klima seit 1910 durchschnittlich um 1,44 Grad Celsius erwärmt. Die Länge der Buschbrand-Saison nehme bereits seit den 1950er Jahren zu. "Unsere wissenschaftlichen Ergebnisse zeigen deutlich, dass sich das Klima in Australien aufgrund zunehmender Treibhausgase wie Kohlendioxid in der Atmosphäre weiter erwärmt", sagte die Csiro-Klimaexpertin Jaci Brown. Sie warnte, dass die Häufigkeit von Hitzewellen, "extremen Ereignissen" wie Dürren sowie Meereshitzewellen wegen des Trends zunehmen würden.

12:00 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:41 Uhr

CDU-Minister weicht Frage nach brisantem Waffenkauf aus

Selten hat der Satz "das Private ist politisch" wohl besser gepasst: Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier ist in die Schlagzeilen geraten, weil er mit Hinweis auf seinen "Privatbereich" die Frage einer taz-Journalistin zu einem persönlichen Waffenkauf nicht beantworten wollte. Aufnahmen der Szene, die sich bei einer Pressekonferenz ereignete, stoßen in sozialen Netzwerken auf große Resonanz. Die Brisanz des Themas: Es geht nicht um irgendeine Waffe, sondern um eine des Waffenexperten Frank T. Dieser steht im Zusammenhang mit der mutmaßlich rechtsextremen Prepper-Gruppe "Nordkreuz". Wie die "Ostsee-Zeitung" berichtet, ist T. der Betreiber einer Schießanlage. Frühere Polizeibeamte, die in Verbindung mit "Nordkreuz" stehen, sollen dort trainiert haben.

Der CDU-Politiker Caffier, der sich bald aus der Politik zurückziehen möchte und Jäger ist, sagte der "Ostsee-Zeitung" auf Nachfrage: "Ich habe weder eine dienstliche Waffe erhalten, noch habe ich eine dienstliche Schießausbildung erhalten." Der Rest gehe die Öffentlichkeit nichts an. Die innenpolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, Irene Mihalic, gibt sich mit dieser Antwort nicht zufrieden. Dem Redaktionsnetzwerk Deutschland sagte sie: "Wenn es um Verbindungen zu einer mutmaßlich rechtsterroristischen Gruppe geht und sogar um einen Waffenerwerb, kann der Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern das nicht einfach zur Privatsache erklären."

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11:12 Uhr

Frankreichs Armee tötet international gesuchten Dschihadisten

Die französische Armee hat nach Regierungsangaben in Mali einen international gesuchten Dschihadisten mit Verbindungen zum Terrornetzwerk Al-Kaida getötet. Frankreichs Verteidigungsministerin Florence Parly erklärte, Soldaten hätten Bah Ag Moussa "neutralisiert".

  • Ag Moussa soll zu den "historischen Anführern der dschihadistischen Bewegung in der Sahelzone" gehört haben.
  • Er war demnach einer der Gründer der dschihadistischen Gruppe Ansar Dine, die die Scharia in Mali einführen will.
  • Der abtrünnige Armeeoffizier wird von den USA wie der UNO als "Terrorist" eingestuft.
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10:52 Uhr

Anklage gegen mutmaßlichen Serienvergewaltiger in Berlin erhoben

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Der Mann wurde Mitte Juli in Berlin-Zehlendorf verhaftet.

(Foto: picture alliance/dpa)

Er soll sechs Vergewaltigungen begangen und eine versucht haben: Die Staatsanwaltschaft Berlin hat gegen den 30-jährigen Sinisa K. Anklage erhoben. Neben den sexuellen Gewaltakten werden ihm räuberische Erpressung und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen, heißt es in einer Mitteilung.

Die Staatsanwaltschaft legt dem Mann demnach zur Last, im Juni und Juli dieses Jahres in Berlin und im Berliner Umland überwiegend im Bereich von Waldgebieten zu unterschiedlichen Tageszeiten Frauen angesprochen, in seine Gewalt gebracht und anschließend an unbeobachteten Orten im Wald vergewaltigt zu haben. "Die Frauen waren zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs, als sich der Angeschuldigte ihnen genähert und sie später entweder mit einem Messer oder einem anderen spitzen Gegenstand bedroht und gewürgt haben soll", so die Behörde. In einem Fall sollen Hilferufe des Opfers und die Anwesenheit eines Campers die Tatvollendung verhindert haben. K. konnte den Angaben zufolge nach einer Öffentlichkeitsfahndung mehrere Stunden nach der letzten Tat am Abend des 14. Juli verhaftet werden und befindet sich derzeit in Untersuchungshaft.

10:42 Uhr
Breaking News

China gibt Zögern auf: Gratulationen an Biden und Harris

China hat dem designierten US-Präsidenten Joe Biden nach anfänglichem Zögern zum Wahlsieg gratuliert. "Wir respektieren die Wahl des amerikanischen Volkes", sagte ein Sprecher des Außenministeriums in Peking. Gratulationen gingen daher an Biden und seine künftige Vize-Präsidentin Kamala Harris. Biden war am Samstag nach tagelangem Auszählungskrimi zum Sieger der Präsidentschaftswahl vom 3. November erklärt worden. China hatte sich direkt danach noch zurückgehalten. Der amtierende US-Präsident Donald Trump, der einen Handelskrieg mit China angezettelt hat, erkennt seine Niederlage bislang nicht an und beklagt Wahlbetrug, ohne dafür allerdings Beweise vorgelegt zu haben.

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10:23 Uhr

Turkmenistans Präsident enthüllt goldene Statue - von seinem Lieblingshund

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Der zentralasiatische Owtscharka in seiner ganzen Pracht.

(Foto: REUTERS)

Gurbanguly Berdimuhamedow liebt Hunde. Ganz besonders einen Hund: den turkmenischen Schäferhund, bekannt als zentralasiatischer Owtscharka oder auch Alabai. Turkmenistans Präsident liebt den Vierbeiner so sehr, dass er nicht nur einen Gedichtband über ihn verfasste, sondern nun auch eine riesige, goldene Statue eines Exemplars in der Hauptstadt Aşgabat enthüllte. Um den Sockel der Statue ist eine Leinwand "gewickelt", auf der Videosequenzen des Hundes gezeigt werden - wahlweise wie er über grüne Wiesen tapst oder mit Kindern spielt. Es ist nicht das einzige Monument, das Tiere mit Nationalstolz verbindet: Es gibt mehrere überlebensgroße Pferde-Statuen der Achal-Tekkiner in dem Land - teilweise mit einer Abbildung des autoritären Staatschefs höchstpersönlich, der im Sattel sitzt.

Wie "Der Standard" schreibt, lenkt die aktuelle Show allerdings von den eigentlichen Problemen der Bürger Turkmenistans ab. Seit Monaten berichteten unabhängige Medien über eine schwere Wirtschaftskrise in dem erdgasreichen Land. Güter wie Brot, Öl und Eier seien mittlerweile nur noch unter Mühen zu bekommen. Der Staat hänge zunehmend von Importen ab. Ende Oktober bildeten sich den Berichten zufolge vor Lebensmittelgeschäften lange Schlangen. Darüber hinaus soll die Zahl der Corona-Opfer steigen. Die Existenz des Virus werde von der Staatsführung allerdings konsequent in Abrede gestellt.

09:57 Uhr

Unbekannte stehlen sakrale Gegenstände im Wert von 15.000 Euro

Bei einem Einbruch in eine Kirche im hessischen Rüsselsheim haben Unbekannte sakrale Gegenstände im Wert von rund 15.000 Euro gestohlen. Unter dem Diebesgut befand sich ein 60 Kilogramm schwerer handgefertigter Tabernakel aus vergoldetem Messing im Wert von etwa zehntausend Euro, wie die Polizei in Darmstadt mitteilte. Nach ersten Erkenntnissen rissen die Täter zwischen Sonntagnachmittag und Donnerstagvormittag ein Kirchenfenster aus seiner Halterung. Neben dem Tabernakel ließen sie darin befindliche Hostienschalen und mehrere Hundert Euro aus der Kollekte mitgehen.

09:25 Uhr

Das ist der höchste Berg, der noch nie bestiegen wurde

Seit Jahrzehnten stürmen Menschen auf Berge. Am berühmtesten und höchsten - dem Mount Everest - kommt es inzwischen sogar zu gefährlichen Staus auf dem Weg zum Gipfel. Über die Jahre arbeiteten todesmutige Extremsportler die 8000er ab. Dann folgten die 7000er. Doch da gibt es noch einen Berg, der bislang unberührt blieb: den Muchu Chhish. CNN kürte den pakistanischen Berg mit 7453 Metern Höhe nun zum höchsten, der noch nie von einem Bergsteiger erklommen wurde.

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Dabei gab es durchaus Versuche. Sie scheiterten zuletzt allerdings an schwierigen Witterungsbedingungen. Diejenigen, die sich am Aufstieg versuchen, befinden sich zudem buchstäblich auf unbekanntem Terrain. Sie können nicht auf die Expertise anderer Profis zurückgreifen, die bereits eine perfekte Route ausgetüftelt haben. Mal sehen, wie lange das noch so bleibt.

Disclaimer: Laut CNN gibt es tatsächlich noch einen höheren, unberührten Berg. Er liegt in Bhutan, heißt Gangkhar Puensum und ist 7570 Meter hoch. Allerdings ist in dem Land das Bergsteigen seit 2003 verboten.

09:00 Uhr
08:57 Uhr

Prinz Charles stellt Modekollektion vor

"Ich habe immer versucht, meine eigene Garderobe zu nutzen, um große handwerkliche Fertigkeiten hervorzuheben." Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, liebe Leserinnen und Leser, aber ich würde diesen Satz nicht unbedingt sofort Prinz Charles zuordnen. Der 71-Jährige hat ihn aber tatsächlich so gesagt - im Interview mit "The Telegraph". Hintergrund der erkenntnisreichen Eingebung: Der britische Thronfolger macht sich für das Mode-Handwerk stark und hat eine nachhaltige Bekleidungskollektion vorgestellt.

Er habe immer an die Philosophie "Einmal kaufen, gut kaufen" geglaubt, so Charles. "Je öfter ich die Sachen also trage, desto nachhaltiger werde ich hoffentlich!" Aufgrund dieser Überzeugung hat er mit seiner Stiftung das "Modern Artisan Project" ins Leben gerufen. Das Projekt will unter anderem die Fähigkeiten junger Handwerker mit hochwertigen Textilien umzugehen fördern, wie es auf der Internetseite des Kollaborationspartners "Net A Porter" heißt, einem Versandhaus für Luxus-Kleidung. Italienische Modestudenten haben demnach die Kleidung für die Kollektion entworfen, genäht wurde sie in Großbritannien.

08:36 Uhr

Erstmals besucht ein US-Außenminister israelische Siedlungen

Vor genau einem Jahr bricht Mike Pompeo mit der diplomatischen Tradition seines Landes und erklärt, die USA sehen die israelischen Siedlungen in den besetzten Palästinensergebieten nicht mehr als illegal an. Israel besetzt das Westjordanland seit 1967. In dem Gebiet leben etwa 2,8 Millionen Palästinenser sowie rund 450.000 Israelis in Siedlungen, deren Bau nach Einschätzung großer Teile der internationalen Gemeinschaft völkerrechtswidrig ist.

Nun lässt Pompeo seinen Worten Taten folgen und besucht Medienberichten zufolge als erster US-Außenminister der Geschichte eine solche israelische Siedlung. Wie die Zeitung "Haaretz" und die Nachrichten-Website "Axios" berichteten, plant Pompeo für kommende Woche eine Stippvisite in dem israelischen Weingut Psagot im Westjordanland. Auch die Golanhöhen, deren Annexion durch Israel US-Präsident Donald Trump in einem international kritisierten Schritt anerkannt hatte, will Pompeo demnach besuchen. Das US-Außenministerium teilte unterdessen mit, Pompeo werde kommende Woche nach Israel reisen und dort Ministerpräsident Benjamin Netanjahu treffen. Die Stopps im Westjordanland und den Golanhöhen bestätigte das Ministerium nicht.

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08:08 Uhr

Nächster Sturm bedroht Karibik

Die Not in Mittelamerika nach dem Durchzug des Hurrikans "Eta" ist groß - und schon braut sich der nächste Sturm zusammen. Eine sogenannte tropische Welle in der Karibik werde sich mit 90-prozentiger Wahrscheinlichkeit in den nächsten zwei Tagen in einen Wirbelsturm verwandeln, teilte das Nationale Hurrikanzentrum der USA mit. Der Präsident von Honduras, Juan Orlando Hernández, rief die höchste Alarmstufe für das gesamte Land aus.

"Eta" war am 3. November als Hurrikan auf die Küste Nicaraguas getroffen. Später schwächte er sich zu einem Tropensturm ab, verwüstete aber dennoch Gebiete in mehreren Ländern. Millionen Menschen in Mittelamerika, Mexiko und der Karibik waren davon betroffen. Noch immer stehen viele Gegenden unter Wasser, Tausende Familien sind ohne Zuhause. Mancherorts fehlt es an Trinkwasser und Essen.

07:46 Uhr

Autounfall sorgt für Stromausfall in Ortsgemeinde

Bei einem Verkehrsunfall ist am Morgen ein 82-Jähriger in Föhren im Kreis Trier-Saarburg schwer verletzt worden. Der Mann war nach Angaben der Polizei mit seinem Auto auf der Hauptstraße in Richtung Ortsmitte unterwegs, als er nach links von der Fahrbahn abkam. Er fuhr gegen einen Stromverteilerkasten und prallte schließlich gegen eine Garage. Dabei erlitt er schwere Verletzungen. Weil der Verteilerkasten beschädigt wurde, kam es in dem Ort zeitweise zu einem Stromausfall. Die Hauptstraße war rund eine Stunde voll gesperrt. Warum der Senior von der Fahrbahn abgekommen war, ist bislang unklar.

07:17 Uhr

Freiburgs Oberbürgermeister an Diabetes erkrankt

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Geht offen mit seiner Erkrankung um: Martin Horn.

(Foto: dpa)

Im Juli erhält Martin Horn die Diagnose: Diabetes Typ 1. Für den parteilosen Oberbürgermeister von Freiburg ist das zunächst ein Schock. Doch, wie er nun schildert, übe er sich inzwischen in Akzeptanz und gewinne immer mehr Routine. Er habe seine Ernährung umgestellt und müsse sich täglich zwei bis vier Insulin-Spritzen setzen, sagt der 34-Jährige. Jetzt geht er den nächsten Schritt: Er macht seine Erkrankung öffentlich. Er habe sich dazu entschieden, weil er ein "mutmachendes Zeichen gegen Stigmatisierung" setzen wollte, so Horn kurz vor dem Weltdiabetestag am Samstag. Zuvor habe nur sein engeres Umfeld von der Erkrankung gewusst.

Bei Diabetes Typ 1, einer Autoimmunerkrankung, ist die Bauchspeicheldrüse nicht in der Lage, körpereigenes Insulin zu produzieren. Beim Diabetes Typ 2, der weitaus häufigeren Erkrankungsform, sinkt die Wirksamkeit von Insulin an den Körperzellen mit den Jahren ab. Dabei gilt neben dem Alter des Betroffenen auch der Lebensstil als Vorbelastung. Wichtigster Risikofaktor ist Übergewicht.

07:06 Uhr

Sonne setzt sich stellenweise durch

Heute sind im Nordosten anfangs noch letzte Schauer unterwegs, sonst scheint oft zeitweise die Sonne. Vom Saarland und Rheinland-Pfalz bis nach Hessen, Franken und zur Donau ist es erst neblig-trüb und später oft stark bewölkt. Am Nachmittag kommt im Westen und zum Abend hin auch im Nordwesten etwas Regen auf. Am meisten Sonnenschein kommt erneut an den Alpen und von Sachsen-Anhalt bis ins Erzgebirge zusammen. Die Temperaturen erreichen 10 Grad in Vorpommern und Angeln bis 17 Grad im Breisgau.

Am Samstag gibt es am Vormittag stellenweise noch etwas Regen, im Nordosten auch am Nachmittag. Von Süden her breitet sich aber die Sonne aus. Im Allgäu ist es durchweg sonnig. Die Höchstwerte liegen bei 11 Grad an der Ostsee bis 18 Grad in Freiburg und am Kaiserstuhl.

06:55 Uhr

Indien wirbt für Lichter aus Kuhmist statt aus China

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Ja, diese Lampen sind tatsächlich aus Kuhmist hergestellt worden.

(Foto: dpa)

Indien hat ein Kuhproblem: Immer wieder setzen Bauern männliche Kühe oder ältere weibliche Tiere, die keine Milch mehr geben, aus. Diese streunen dann auf Straßen herum und verursachen Verkehrsunfälle. Der Grund fürs Aussetzen: Die Bauern wollen keine Kühe halten, die sich finanziell nicht lohnen. Aber töten wollen sie sie auch nicht - etwa wegen religiöser Gefühle. Nun versucht die Regierung zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: Für das anstehende Lichterfest Diwali, das für Hindus so wichtig ist wie für viele Deutsche Weihnachten, werben die Behörden für Lichter aus Kuhmist.

Im Zentrum des Fests stehen normalerweise viele kleine Lichter, die oft als günstige LED-Lampen aus China kommen. Aber wegen verschärfter Spannungen zwischen Indien und dem Nachbarland China sind diese derzeit nicht so gerne gesehen. Rund 330 Millionen Mistlichter haben Behörden und Privathaushalte daher für das mehrtägige Lichterfest mit Höhepunkt am morgigen Samstag gekauft. Der Erlös aus den Mistlichtern soll Unterkünften helfen, die sich um streunende Kühe kümmern sowie Bauern mit Kühen, wie Kuhschutzbehörden-Sprecher Pureesh Kumar sagte.

06:45 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen,

zum Start in den Tag habe ich eine gute Nachricht für Sie: Abergläubische müssen sich vor dem heutigen Freitag, dem 13., nicht fürchten. An diesem Tag passieren weder mehr noch weniger Unfälle als an allen anderen Tagen auch, hat die Gothaer Versicherung herausgefunden. Das Jahr 2020 habe in dieser Hinsicht sogar etwas Gutes: Durch veränderte Verhaltensweisen in der Corona-Pandemie sei die Zahl der Schadensfälle pro Woche im Vergleich zu 2019 um 13 Prozent gesunken.

"In normalen Jahren verzeichnen wir zwischen 500 und 600 Schäden täglich - und ein Freitag, der 13., lag bisher immer im soliden Durchschnitt", erklärt Tobias Eichholz von der Gothaer. Unwetter oder Stromausfälle hätten viel mehr Einfluss auf das Schadensaufkommen. Montage seien zudem weitaus gefährlicher als Freitage. Im Corona-Jahr 2020 habe es im Schnitt zwischen 400 und 500 Schadensfällen am Tag gegeben. Am Freitag, dem 13. März 2020, seien 439 Fälle gemeldet worden.

Diese Themen werden heute wichtig:

  • Eine wachsende Zahl an republikanischen Politikern fordert, dass das Weiße Haus dem neu gewählten US-Präsidenten Joe Biden Geheimdienst-Briefings zugänglich machen sollte. Senator Lindsey Graham sagte zum TV-Sender CNN auf die Frage, ob Biden die Unterrichtungen bekommen sollte: "Ja, ich denke er sollte." Aktuelle Entwicklungen zum Thema können Sie unserem US-Wahl-Liveticker entnehmen.
  • Nach den Anschlägen in Frankreich, Österreich und Deutschland beraten die EU-Innenminister ab 12 Uhr über eine gemeinsame Linie im Kampf gegen Terrorismus. Zudem will Bundesinnenminister Horst Seehofer mit seinen Kollegen die Reform der EU-Asyl- und Migrationspolitik vorantreiben.
  • Die Umweltminister aus Bund und Ländern schließen ihre Beratungen ab. Wegen der Corona-Pandemie hatten sich die Ressortchefs seit Mittwoch unter dem Vorsitz von Hessen per Video zur Umweltministerkonferenz zusammengeschaltet.
  • Der Aufsichtsrat des weltgrößten Autokonzerns Volkswagen entscheidet über die Details der geplanten Investitionen in den kommenden fünf Jahren. Es geht unter anderem um die Ausgaben für Zukunftsthemen wie E-Mobilität, Vernetzung, Autonomes Fahren und Dienstleistungen.
  • Vom Ausland lernen: Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club ADFC stellt internationale Vorbild-Projekte für den Radverkehr vor. Ab 13 Uhr wird bei einem Online-Symposium diskutiert, ob und wie diese sich in Deutschland umsetzen ließen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit der kleinen Schadensbilanz oben den Schrecken des heutigen Datums nehmen. Mein Name ist Friederike Zörner. Ich bin bis zum frühen Nachmittag für den "Tag" im Einsatz. Bei Fragen und Anregungen erreichen Sie mich via Mail an friederike.zoerner[at]nama.de

06:29 Uhr

Auktion von Bikini aus "James Bond" gescheitert

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Sein Name ist Bond, ihr Name ist Ryder.

(Foto: imago images/Cinema Publishers Collection)

Selbst, wer nie "007 jagt Dr. No" aus dem Jahr 1962 gesehen hat, kennt diese Szene: Schauspielerin Ursula Andress taucht als jamaikanische Muschelsammlerin Honey Ryder in einem Bikini aus dem Meer und verdreht James Bond (gespielt von Sean Connery) den Kopf. An dem Zweiteiler befindet sich ein Gürtel mit Goldschnalle, an dessen Seite ein Tauchermesser steckt.

Die berühmte Bademode sollte nun für einen stolzen Preis den Besitzer wechseln, fand bei einer Versteigerung in den USA jedoch keinen Käufer. Der weiße Zweiteiler, der die Schweizer Schauspielerin damals zum Sexsymbol machte, war vorab als gefragtes Stück bei der Auktion von Hollywood-Memorabilien eingestuft worden. Das Startgebot lag zwar bei satten 300.000 Dollar (rund 254.000 Euro). Das Auktionshaus Profiles in History bei Los Angeles hatte mit Geboten aus aller Welt gerechnet.

Mehr dazu lesen Sie hier.
06:04 Uhr

Berichte: Johnson verliert auch seinen Vertrauten Cummings

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Kehrt er Number 10 bald den Rücken?

(Foto: REUTERS)

Er gehört zu den mächtigen Brexiteers, die den EU-Austritt Großbritanniens für eine historische Errungenschaft halten, und gibt seit geraumer Zeit den Ton in der Downing Street an: Dominic Cummings. Nun wird berichtet, dass der einflussreiche britische Regierungsberater sein Amt noch dieses Jahr niederlegen könnte. Die Sender Sky und BBC berichteten in der Nacht über die bevorstehende Demission des Vertrauten von Premierminister Boris Johnson.

Zuvor hatte ein Machtkampf zwischen verschiedenen Gruppen innerhalb der Führungsebene Schlagzeilen gemacht, der auch als Grund für den bereits verkündeten Rücktritt von Johnsons Kommunikationschef Lee Cain gilt. Cain und Cummings pflegen einen engen Draht zueinander.

05:51 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht