Freitag, 15. November 2019Der Tag

mit Janis Peitsch
22:34 Uhr

Das war Freitag, der 15. November 2019

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picture alliance/dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

trotz fieser Grippe habe ich doch noch bis zum Schichtende durchgehalten. Jetzt heißt es für mich Sachen packen und ab ins Bett. Damit Sie up-to-date bleiben, folgende Themen standen heute auf der Tagesordnung:

Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Abend und ein schönes Wochenende.

 

22:11 Uhr

Hillary Clinton springt Meghan zur Seite

Schützenhilfe für Meghan Markle: Nach dem Eingeständnis, sehr unter den Nachstellungen britischer Boulevardmedien zu leiden, bekommt die Herzogin nun Unterstützung von Hillary Clinton.

  • Die ehemalige US-Präsidentschaftskandidatin sprach der 38-Jährigen ihre Unterstützung zu. Dem Radiosender "BBC Radio 5 Live" sagte die 72-Jährige: "Ich möchte sie umarmen und ihr sagen: Halte durch und lass dich von den bösen Typen nicht fertig machen." 
  • Clinton kritisierte die Medien für deren rassistische Berichterstattung über die Aristokratin mit afroamerikanischen Wurzeln.
  • Was einige britische Mainstream-Medien völlig legal verbreiten dürften, sei falsch und zerreiße ihr das Herz, so Clinton. Meghan sei doch eine zauberhafte junge Frau. "Sie verliebt sich, er verliebt sich in sie. Jeder sollte das feiern, weil es eine klare Liebesgeschichte ist."

21:54 Uhr

Papst Franziskus erhält Hilfe von seiner Cousine

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(Foto: picture alliance/dpa)

Bei seinem anstehenden Besuch in Thailand bekommt Papst Franziskus besondere Unterstützung. Die Reden des argentinischen Pontifex übersetzt seine Cousine aus dem Spanischen ins Thailändische, wie Vatikansprecher Matteo Bruni in Rom ankündigte.

  • Ana Rosa Sivori war vor Jahrzehnten aus Argentinien als Missionarin nach Thailand gekommen und ist dort im Norden des Landes Nonne.
  • Sie ist die Cousine zweiten Grades des Papstes - ihre Großväter waren Brüder.
21:41 Uhr

Trump plauderte mit Selenskyj über Schönheitswettbewerb

Dass Schönheitswettbewerbe eine Rolle in Unterhaltungen zwischen zwei Staatschefs spielen, scheint eher ungewöhnlich. Nicht so in der Welt von US-Präsident Donald Trump.

Als Reaktion auf zunehmenden Druck in der Ukraine-Affäre veröffentlichte das Weiße Haus ein Gesprächsprotokoll zu einem Telefonat zwischen Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj vom 21. April.

In dem Gespräch gratulierte Trump Selenskyj zur gerade gewonnenen Wahl. Der Ukrainer lud Trump zu einem Besuch ein und pries sein Heimatland überschwänglich. Was dem US-Präsidenten dazu einfiel: die Miss Universe.

Er habe früher die Rechte an Miss-Universe-Wettbewerben gehabt, erzählte der mächtigste Mann der Welt da laut Protokoll bei dem Telefonat. "Die Ukraine war da immer sehr gut vertreten."

  • Auch bei einem Treffen mit Selenskyj Ende September am Rande der UN-Generalversammlung in New York - als die Ukraine-Affäre bereits publik war - hatte Trump den Schönheitswettbewerb als Beleg für seine Kenntnis der Ukraine bemüht.
  • Er kenne viele Leute in der Ukraine, sagte Trump da und verwies auf seine Miss-Universe-Vergangenheit. "Und wir hatten eine Gewinnerin aus der Ukraine (...), wir haben das Land in vielerlei Hinsicht kennengelernt."
  • Er habe die Rechte an dem Wettbewerb aber später verkauft. Als er Präsidentschaftskandidat gewesen sei, habe er gedacht, es sei vielleicht nicht die beste Sache, die Miss-Universe-Rechte weiter zu behalten, plauderte er.
21:13 Uhr

Erster Fall von Schweinepest an deutscher Grenze

In Polen ist in der Grenzregion zu Deutschland ein Fall von Afrikanischer Schweinepest registriert worden. Die Tierseuche sei am Donnerstag bei einem tot gefundenen Wildschwein entdeckt worden, und zwar im Kreis Wschowsk etwa 80 Kilometer von der Grenze zu Brandenburg entfernt, teilte das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft heute mit.

Polen gehört in Europa neben Rumänien, Ungarn und dem Baltikum zu den besonders von Afrikanischer Schweinepest betroffenen Regionen. Die Virusinfektion ist für Menschen ungefährlich, aber meist tödlich für Haus- und Wildschweine.

In Deutschland gebe es bisher keinen Fall von Afrikanischer Schweinepest, teilte das Landwirtschaftsministerium weiter mit. Jedoch stelle die Seuche seit einigen Jahren auch für Deutschland eine Bedrohung dar, weshalb für das Ministerium die Prävention an erster Stelle stehe.

Die Afrikanische Schweinepest ist vor einiger Zeit von Afrika nach Europa eingeschleppt worden. Sie führt bei Schweinen häufig nach kurzer Krankheit zum Tod. Es gibt keine Impfstoffe gegen die Infektion.

20:44 Uhr

Riesiger Wollberg - Fans sorgen sich um Schaf Maggie

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(Foto: picture alliance/dpa)

Ist es ihre Freiheitsliebe oder ihr putziges Aussehen als riesiger Wollberg? Schaf Maggie hat die Herzen vieler Fans auf Facebook erobert und ist ein gefragtes Fotomotiv - wenn es sich denn einmal blicken lässt.

Seit rund fünf Jahren treibt sich das Weibchen bei Arnstadt in Thüringen herum. Einen Scherer hat sie seither freilich nicht gesehen. Auf 20 Kilogramm taxiert Gerhard Schuh, Vorstandsmitglied des Verbandes Thüringer Schafzüchter, ihre Wolle.

Doch das immer dickere Vlies könnte Maggie zum Verhängnis werden. Nach Ansicht von Schafexperte Schuh müsste sie dringend eingefangen und geschoren werden.

"Anders als bei einem Wildschaf, das seine Wolle von selbst verliert, wächst sie bei Hausschafen immer weiter", sagte Schuh. Die Gefahr sei, dass Maggie irgendwann im Gestrüpp hängen bleibe und sich nicht mehr selbst befreien könne. Und wenn die Wolle viel Wasser aufsaugt, verdopple sich ihr Gewicht und Maggie könnte sich zudem unterkühlen.

20:05 Uhr

Klinik muss Kind wegen Behinderung Schmerzensgeld zahlen

Für ärztliche Kunstfehler bei seiner Geburt bekommt ein schwerstbehindertes Kind 500.000 Euro Schmerzensgeld. Das hat das Oberlandesgericht Oldenburg einer Achtjährigen aus dem Kreis Gütersloh zugesprochen.

  • Nach Gerichtsangaben war der Herzschlag des Mädchens vor der Geburt stark abgefallen. Ein Wehenschreiber hatte zeitweise keine Herzschläge von Mutter und Kind aufgezeichnet.
  • Erst nach zehn Minuten wurde wieder ein normaler Herzschlag angezeigt. Dies hielten die Ärzte für den Herzschlag des Kindes. Doch tatsächlich waren es die Herztöne der Mutter.
  • Als der Irrtum bemerkt wurde, war es bereits zu spät. Das Kind hatte durch eine Sauerstoffunterversorgung einen schweren Hirnschaden erlitten.

Die beklagte Klinik aus dem Landkreis Osnabrück sowie eine Ärztin wurden vom Gericht zudem verpflichtet, dem Mädchen alle Schäden zu ersetzen, die ihm aus den groben Behandlungsfehlern entstanden sind oder zukünftig entstehen.

19:14 Uhr

Bierverkauf wegen Explosionsgefahr gestoppt

Biertrinker in Schweden seien hiermit gewarnt: Das schwedische Staatsunternehmen Systembolaget stoppt wegen Explosionsgefahr den Verkauf der Biersorte Omnipollo Tetragrammaton.

Bei dem Produkt bestehe das Risiko, dass die Dose explodieren könne, teilte das Unternehmen mit. Wer das Bier bereits gekauft habe, werde gebeten, es zurückzubringen. Es ist demnach bislang in 128 der 445 Geschäfte im Land erhältlich gewesen.

Systembolaget darf als einziges Unternehmen in dem skandinavischen Land Getränke mit einem Alkoholgehalt von mehr als 3,5 Prozent verkaufen.

18:53 Uhr

Russland-Affäre: Trump Vertrauter Stone schuldig gesprochen

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(Foto: REUTERS)

Roger Stone, der langjährige Vertraute von US-Präsident Donald Trump, ist in mehreren Anklagepunkten in Zusammenhang mit der Russland-Affäre für schuldig befunden worden. Eine Gerichtsjury in Washington sah es als erwiesen an, dass der 67 Jahre alte Stone unter anderem Falschaussagen gemacht und Justiz-Ermittlungen behindert hat. Im Februar soll das Strafmaß festgelegt werden.

Hintergrund sind die Ermittlungen von Sonderermittler Robert Mueller, ob es im Präsidentschaftswahlkampf 2016 Absprachen des Trump-Lagers mit Vertretern Russlands gab. Stone hatte 2015 für Trump gearbeitet. Er stand auch danach weiter in engem Kontakt mit ihm, als eine Art informeller Berater.

Muellers Team wirft Stone vor, falsche Angaben dazu gemacht zu haben, was er über den Hackerangriff gegen Trumps Widersacherin Hillary Clinton wusste und mit wem er darüber kommunizierte. Außerdem soll er einen anderen Zeugen zu einer Falschaussage gedrängt haben. Experten vermuten, dass Russland hinter dem Cyberangriff steckt.

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18:28 Uhr

Mehr als eine Million Kinderporno-Fotos bei Durchsuchung entdeckt

Bei einer Durchsuchung haben Ermittler im Wetteraukreis bei Darmstadt 1,3 Millionen Fotos und über 3500 Videodateien mit kinderpornografischem Inhalt entdeckt. Das Material sei bei einem 63-Jährigen gefunden worden, sagte eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Mittelhessens. Gegen den Mann werde wegen des Handels mit Kinderpornografie ermittelt.

  • Laut Ermittlern hatte die Polizei vor einigen Monaten von einer anderen Behörde den Hinweis auf den 63-Jährigen bekommen. Am Donnerstag stürmten die Beamten die Wohnung des Mannes, um eine Vernichtung von Beweismaterial zu verhindern. Der Verdächtige sei dabei im Keller gewesen.
  • "Er war gerade dabei, Kokain zu sich zu nehmen, und schaute sich dabei Kinderpornos an", erklärte die Sprecherin. Die Ermittler fanden neben diversen Computern 29 Festplatten, Mobiltelefone, CDs, Speichersticks und Speicherkarten.

Die Auswertung der Dateien werde viel Zeit in Anspruch nehmen. Der Verdächtige bestreite die Vorwürfe, teilte die Polizei mit.

17:39 Uhr

Urlauber stürzt wegen Selfie an Wasserfall in den Tod

Tödliches Unglück in Thailand: Auf der Urlauberinsel Ko Samui ist ein französischer Tourist einen Wasserfall hinuntergestürzt und gestorben. Der 33 hatte versucht, mit seinem Handy ein Selfie zu machen.

  • Vermutet wird, dass der Franzose auf den nassen Steinen ausrutschte. Am selben Wasserfall kam erst im Juli ein spanischer Urlauber ums Leben.
  • Die Bergung des Mannes habe wegen des rutschigen und steil abfallenden Geländes mehrere Stunden gedauert, sagte die Polizei.
  • Nach Angaben der Polizei war der Zugang zum Wasserfall mit Seilen abgesperrt. Zudem werde auf mehreren Schildern vor dem Betreten gewarnt.
  • Laut einer Studie kamen von 2011 bis 2017 weltweit 259 Menschen bei Selfie-Unfällen ums Leben.
17:06 Uhr

Oscar-Preisträgerin verklagt Netflix

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Die afroamerikanische Schauspielerin Mo'Nique hat Netflix wegen Diskriminierung verklagt. Für eine Comedy-Spezialsendung habe der Streamingdienst ihr vergangenes Jahr 500.000 Dollar. rund 454.000 Euro, geboten und damit deutlich weniger als bei weißen und männlichen Kollegen üblich, legte die Oscar-Preisträgerin in ihrer Klage in Los Angeles dar. Sie sei also diskriminiert worden, weil sie schwarz und eine Frau sei.

"Ich stand vor der Wahl", schrieb die Künstlerin bei Instagram. "Ich konnte akzeptieren, was ich als Diskriminierung bei der Bezahlung empfand, oder ich konnte aufstehen für die, die vor mir kamen, und die, die nach mir kommen werden." Sie habe sich für Letzteres entschieden.

Das Unternehmen wies die Vorwürfe zurück. Netflix sorge sich sehr "um Inklusion, Fairness und Diversität" und nehme "jeden Diskriminierungsvorwurf sehr ernst", sagte ein Unternehmenssprecher. "Wir glauben, dass unser Anfangsangebot an Mo'Nique fair war - und darum werden wir gegen diese Klage kämpfen."

17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:45 Uhr

Hund mit Schwanz im Gesicht entdeckt

Was für ein putziges Kerlchen dieser Welpe doch ist. Tierschützer im US-Staat Missouri haben ein 10-wöchiges Hundebaby entdeckt, dem eine Art Schwänzchen aus der Stirn wächst.

  • Der Hund, vermutlich ein Dackel-Mischling, wurde wahrscheinlich ausgesetzt. Aus welchen Verhältnissen das Tier stammt, sei nicht bekannt, schreibt der Verein "Mac's Mission" auf Facebook. 
  • Mit dem Schwänzchen könne der Welpe nicht wedeln, schreibt der Verein weiter. Röntgenaufnahmen zeigten, dass er nicht mit seinem Skelett verbunden sei. Er störe das Hundebaby nicht, deshalb solle das kleine Extra auch nicht entfernt werden.
  • Die Hundeschutzorganisation nannte den Neuzugang Narwhal - nach dem gleichnamigen Wal mit meterlangen Stoßzahn, der an ein Einhorn erinnert.

Solche Fehlbildungen gibt es bei Tieren immer wieder. Medizinisch gesehen handelt es sich dabei nicht um einen Schwanz. Es dürfte eher eine Art Hautfortsatz sein, der in diesem speziellen Fall aussieht wie ein Schwanz.

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16:27 Uhr
Breaking News

Schülerin aus Gelsenkirchen täuschte Spritzenangriff vor

Die 13-Jährige, die nach eigenen Angaben mit einer Spritze von einem Mann in Gelsenkirchen attackiert wurde, hat den Angriff nur vorgetäuscht. Das teilt die Polizei mit.

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16:25 Uhr

Russland und Litauen lassen Spione frei

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Frode Berg ist nun wieder ein freier Mann.

(Foto: picture alliance/dpa)

Agentenaustausch in Osteuropa: Die beiden Länder Russland und Litauen haben sich auf die Freilassung von fünf Spionen geeinigt.

Litauen ließ im Laufe des Tages zwei russische Spione frei. Im Gegenzug übergab Moskau zwei Litauer und den Norweger Frode Berg. Der 63-Jährige soll Informationen über russische Atom-U-Boote gegen Honorar an norwegische Geheimdienstler verkauft haben. Er bestreitet die Vorwürfe.

"Wir sind glücklich, dass Frode Berg wieder nach Hause kommt - als freier Mann", sagte die norwegische Premierministerin Erna Solberg. Sie dankte den litauischen Behörden für ihre Anstrengungen bei der Freilassung.

Die litauische Agentur BNS meldete, dass die zwei eigenen Bürger und der Norweger Berg an einem Grenzpunkt übergeben worden seien. Litauens Präsident Gitanas Nauseda hatte zuvor die zwei wegen Spionage verurteilten Russen Nikolai Filiptschenko und Sergej Moissejenko begnadigt.

15:40 Uhr

16-Jähriger tritt Polizisten gegen den Kopf

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(Foto: picture alliance/dpa)

Ein als Intensivtäter bekannter Jugendlicher hat in Berlin einen Polizeibeamten durch Tritte gegen den Kopf verletzt. Wie die Polizei mitteilte, ereignete sich der Vorfall bei einem Einsatz im Stadtteil Prenzlauer Berg.

  • Demnach beobachteten Zivilbeamte am Donnerstagnachmittag einen Drogenhandel auf offener Straße. Bei dem Versuch, die Verdächtigen zu überprüfen, wehrte sich der mutmaßliche Dealer. Der 16-Jährige attackierte einen der Beamten, schleuderte ihn zu Boden und trat ihm gegen den Kopf. Anschließend rannte er davon.
  • Ein aufmerksamer Passant stellte sich dem Flüchtenden in den Weg und bekam von diesem daraufhin einen Schlag ins Gesicht. Weil der Jugendliche dafür jedoch kurz stoppen musste, konnten die verfolgenden Polizisten ihn einholen und festnehmen.
  • Der 16-Jährige wehrte sich energisch und beleidigte die Beamten, teilte die Polizei mit. Bei der Durchsuchung fand man in seiner Tasche neun Tütchen mit mutmaßlichen Drogen und Bargeld. Der Jugendliche wurde anschließend seiner Mutter übergeben.
  • Der Passant erlitt leichte Verletzungen. Der Polizist wurde nach Behandlung in einer Klinik krankgeschrieben.
15:00 Uhr

Offenbar zwei Deutsche in Hongkong festgenommen

Seit Wochen demonstrieren in Hongkong Menschen gegen die pekingtreue Regierung. Bei Einsätzen gegen die Proteste haben Sicherheitskräfte einem Bericht zufolge nun zwei Deutsche festgenommen. Dabei soll es sich um zwei Austauschstudenten der Lingnan-Universität handeln, an der es zuletzt auch Ausschreitungen gegeben habe, berichtete die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf Aktivisten.

  • Das Auswärtige Amt in Berlin habe die Festnahmen bestätigt, schrieb das Blatt. Schritte zur konsularischen Betreuung seien eingeleitet worden, habe das Ministerium mitgeteilt.
  • Das deutsche Generalkonsulat in Hongkong stehe in Kontakt mit dem Anwalt und den Behörden. Das Auswärtige Amt war für eine Nachfrage zunächst nicht zu erreichen.

Die Protestbewegung in Hongkong sieht allgemeine Freiheiten in der früheren britischen Kronkolonie gefährdet und befürchtet einen wachsenden Einfluss der chinesischen Regierung.

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14:29 Uhr

Erstes Vagina-Museum öffnet seine Pforten

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(Foto: imago/ZUMA Press)

Ein Penis-Museum gibt es bereits - es befindet sich in der isländischen Hauptstadt Reykjavik. Der Vagina waren bislang hingegen keine eigenen Ausstellungsräume gewidmet. Das ändert sich nun am Samstag mit der Eröffnung des weltweit ersten Vagina-Museums im Londoner Szene-Viertel Camden.

Bei der Ausstellung geht es weniger um Kuriositäten rund um das weibliche Geschlechtsteil als um entspannte Aufklärung und den Kampf gegen Tabus. Dazu werden Exponate vom Tampon mit roten Pailletten bis hin zum Schlüpfer mit Spuren von Scheidenausfluss gezeigt.

Und beim Thema Aufklärung scheint es wirklich Bedarf zu geben, denn laut einer Umfrage des Instituts YouGov können mehr als die Hälfte der Briten auf einer Zeichnung nicht zeigen, wo sich die Vagina befindet.

14:15 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

meine Kollegin Ina Bullwinkel verabschiedet sich ins wohlverdiente Wochenende. Trotz triefender Nase habe ich mich heute an den Newsdesk geschleppt. So Gott will und meine Kräfte reichen, informiere ich Sie bis zum Abend über das Tagesgeschehen.

Lob, Kritik und Genesungswünsche können Sie per Mail an janis.peitsch[at]nama.de schicken.

14:06 Uhr

Schwerer Föhnsturm entwurzelt Bäume in Bayern

Zahlreiche Bäume hat ein schwerer Föhnsturm im Landkreis Garmisch-Partenkirchen umgerissen. "Es hat rund 70 Feuerwehreinsätze gegeben", sagte Stephan Scharf, Pressesprecher des Landratsamts. Schwerere Schäden soll es zunächst aber nicht gegeben haben.

Besonders betroffen seien die Orte Garmisch und Mittenwald. Die Bahn sperrte nach dem Sturm mehrere Zugstrecken. Zwischen Garmisch-Partenkirchen und Reutte in Tirol fiel ein Baum ins Gleis; zwischen Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald meldete die Bahn eine Oberleitungsstörung. In beiden Fällen wurde Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

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Der Föhnsturm sorgte für Chaos in Garmisch-Partenkirchen.

(Foto: picture alliance/dpa)

 

13:43 Uhr

Umwelthilfe verklagt zwei Bundesländer

Das Grundwasser in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen habe eine zu schlechte Qualität, findet die Deutsche Umwelthilfe und verklagt die Regierungen beider Bundesländer.

Der Grenzwert für Nitrat werde an vielen Stellen überschritten, teilte die Umwelthilfe mit. Zudem litten große Teile Niedersachsens und Nordrhein-Westfalens unter Überdüngung. Der Vorwurf: Die Behörden hätten über Jahre dabei versagt, Grund- und Oberflächengewässer ausreichend zu schützen und gesetzliche Vorgaben umzusetzen. Auch vonseiten der EU droht aus diesem Grund eine Strafe, wenn Bund und Länder nicht bald einlenken.

13:15 Uhr

Institut: Mehr Tote durch Krankenhausinfektionen als gedacht

Ins Krankenhaus gehen Menschen ja eigentlich, um gesund wieder herauszukommen. Patienten ziehen sich in Kliniken mitunter aber auch gefährliche Infektionen zu. Einer neuen Schätzung zufolge sterben daran in Deutschland wohl mehr Menschen als bisher gedacht. Jedes Jahr sollen 10.000 bis 20.000 Patienten an solch einer Infektion sterben, teilte das Robert-Koch-Institut zu einer neuen Studie mit. Eine frühere Schätzung hätte 10.000 bis 15.000 Todesfälle pro Jahr ergeben.

  • Todesfälle durch diese Keime seien schwer zu bestimmen - vor allem weil viele Patienten schwere Grundkrankheiten hätten, die auch ohne Krankenhausinfektion häufig zum Tod führten, hieß es.
  • Die Studienautoren schätzen, dass 400.000 bis 600.000 Menschen pro Jahr Krankenhausinfektionen erleiden.
12:47 Uhr

Gericht verbietet Wunschkennzeichen "HH 1933"

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In Nordrhein-Westfalen darf niemand mit dem Kennzeichen "HH 1933" herumfahren.

(Foto: picture alliance/dpa)

Man könnte meinen, dieses Verbot hätte es schon längst geben müssen. Doch der Richterspruch, der die Kombination "HH 1933" auf Nummernschildern untersagt, ist brandneu - zumindest in Nordrhein-Westfalen. Der Grund: Die Kombination erinnere zu sehr an den Nationalsozialismus und sei deshalb sittenwidrig. Das entschied das Oberverwaltungsgericht in Münster.

Es gab tatsächlich einen Autofahrer im Kreis Viersen, der dieses Nummernschild unbedingt mit seinem Auto herumfahren wollte. Ob der Kläger damit eine persönliche Sympathie für das NS-Regime zum Ausdruck bringen wolle oder nicht, sei wegen der sich jedem Betrachter aufdrängenden Bezüge unerheblich, urteilten die obersten Verwaltungsrichter Nordrhein-Westfalens.

  • Die Ausgabe von Nummernschildern mit offensichtlichen Nazibezügen wird von den Behörden in Deutschland zwar überall generell untersagt.
  • Es gibt von Bundesland zu Bundesland aber unterschiedlich umfangreiche Listen zu den verbotenen Kombinationen.
  • Während Kürzel wie "SS", "SA", "KZ" oder auch "HJ" flächendeckend verboten sind, gilt dies für andere Sequenzen nicht in gleicher Weise. So werden Nummernschilder mit "HH" oder "88" in einigen Ländern ausgegeben, in anderen von vornherein nicht.
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12:15 Uhr

"Lord Eimerkopf" fordert Premier Johnson heraus

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"Lord Buckethead" (r.) und Elmo (l.) neben Theresa May. (Bild von Juni 2017)

(Foto: AP)

Wer glaubt, das ewige Vertagen des Brexits sei kurios, hat noch nicht die Namen von Premier Boris Johnsons Herausforderern bei der Parlamentswahl im Dezember gehört. In dessen Wahlkreis Uxbridge and South Ruislip treten unter anderem ein Lord Buckethead (Lord Eimerkopf) und ein Count Binface (Graf Mülltonnengesicht) an.

  • Weitere Bewerber sind Yace Yogenstein, der auch unter dem Namen Interplanetary Time Lord (Interplanetarischer Zeitfürst) antritt, und Bobby "Elmo" Smith. Letzterer trat bereits 2017 im Kostüm der beliebten Sesamstraßenfigur gegen May an und holte drei Stimmen.
  • Hinter Count Binface steht dem "Guardian" zufolge der Comedian Jon Harvey. Er war bereits bei der vergangenen Wahl im Jahr 2017 gegen die damalige Regierungschefin Theresa May angetreten und hatte 249 Stimmen erhalten.
  • Johnson hat aber auch ernsthafte Herausforderer. Am gefährlichsten könnte ihm der Kandidat der Labour-Partei, Ali Reza Milani, werden.
12:08 Uhr
11:33 Uhr

Wisent stirbt nach Kollision mit Auto - Fahrer in Klinik

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Der Wisent wird auch Europäischer Bison genannt. Dieses Bild zeigt allerdings nicht das verunglückte Tier.

(Foto: picture alliance / Stefan Sauer/)

Bei Winterberg im Sauerland kreuzen Wisente öfter die Straße. Schilder warnen die Autofahrer vor den mehrere Hundert Kilogramm schweren Tieren. Trotzdem kam es nun zu einer Kollision zwischen einem Wisent und einem Auto.

Der 48 Jahre alte Fahrer erlitt bei dem heftigen Zusammenprall am Morgen einen Schock, wie ein Sprecher der Polizei mitteilte. Das Tier sei bei dem Unfall gestorben. Es soll der erste Vorfall gewesen sein, bei dem ein Wisent an der Bundesstraße 480 gestorben ist.

11:13 Uhr

Satellitenbild zeigt Rauchschwaden über Australien

Riesige Rauchschwaden ziehen aus einer der von den Buschbränden betroffenen Regionen zwischen Brisbane und Sydney aufs offene Meer hinaus. Satellitenbilder zeigen das Ausmaß der verheerenden Brände. Die Aufnahme von gestern zeigt die Küstenlinie, die sich über knapp 1000 Kilometer erstreckt. Brisbane liegt im Norden, Sydney ist weiter südlich zu erkennen.

In Australien sind inzwischen mehr als 350 Häuser durch die gewaltigen Buschbrände beschädigt oder völlig zerstört worden. Im Bundesstaat Queensland an der Ostküste wurden Bewohner aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen. Auf Schildern war die
Warnung "Leave now" ("Gehen Sie jetzt") zu lesen.

Blick auf die Ostküste Australiens, Buschbrände südlich von Brisbane 1_overview of new south wales wildfires_australia_14november2019_nasa modis satellite image.jpg

(Foto: Satellite image ©2019 Maxar Technologies.)

11:19 Uhr
Breaking News

Bundestag beschließt Klimaschutzgesetz

Der Bundestag hat das von der Regierung vorlegte Klimaschutzgesetz beschlossen. Für die Vorlage, die Emissionsvorgaben für unterschiedliche Wirtschaftsbereiche enthält, stimmte die Mehrheit der Koalition, die Oppositionsfraktionen votierten dagegen. Im Anschluss wurde über weitere Gesetze zur Umsetzung des Klimaschutzpakets der Regierung abgestimmt.

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10:46 Uhr

Mann befreit sich nach Sturz aus sinkendem Auto

In Bremen ist ein Mann mit drei parkenden Autos kollidiert und über eine Hafenpier ins Wasser gefahren. Der 23-Jährige ist Mitarbeiter eines auf den Fahrzeugumschlag spezialisierten Logistikunternehmens und hat nach eigenen Angaben beim Rangieren einen Schwächeanfall erlitten, wie die Polizei mitteilte.

Nachdem der Mann samt Auto in die Weser stürzte, konnte er sich jedoch selbst aus dem sinkenden Auto befreien und zum Ufer schwimmen. Er erlitt nur leichte Verletzungen, die ambulant in einem Krankenhaus behandelt wurden. Nicht so gut endete der Unfall für den versunkenen Wagen: Er musste von der Feuerwehr mit einem Kran geborgen werden.

10:52 Uhr
Breaking News

Junger Raser zu fünf Jahren Jugendstrafe verurteilt

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Bei dem Unfall kamen zwei junge Menschen ums Leben.

(Foto: picture alliance/dpa)

Nach einem Raser-Unfall mit zwei Toten in der Stuttgarter Innenstadt ist ein junger Mann zu fünf Jahren Jugendstrafe verurteilt worden. Das Landgericht sprach den 21-Jährigen wegen verbotenen Autorennens mit Todesfolge schuldig. "Dass Sie ein Mörder sind, konnten wir nicht feststellen", sagte die Richterin.

Angeklagt war der junge Mann ursprünglich wegen Mordes. Der 21-jährige Deutsche hatte im März bei hoher Geschwindigkeit die Kontrolle über einen gemieteten Sportwagen verloren. Das Fahrzeug war gegen einen stehenden Kleinwagen geprallt, in dessen Trümmern zwei junge Menschen aus Nordrhein-Westfalen ums Leben kamen.

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10:22 Uhr

So sieht das überschwemmte Venedig aus dem All aus

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Venedig aus dem All: Dieses Satellitenbild wurde am späten Mittwochvormittag aufgenommen.

Satellite image ©2019 Maxar Technologies.

Die Lage in der Lagunenstadt bleibt kritisch: Mit Blick auf die anstehende Flut, die mit dem Gezeitenstrom weitere Wassermassen nach Venedig schieben wird, spricht Bürgermeister Luigi Brugnaro von einem "weiteren Tag des Alarms".

  • Für den Vormittag wird ein Wasserstand von 160 Zentimeter über dem normalen Meeresspiegel vorhergesagt, teilte die Kommune mit.
  • Der Höchststand ist demnach gegen 11.20 Uhr zu erwarten - bei anhaltend starken Winden.
  • Brugnaro rief die Einwohner der Stadt zur Vorsicht auf. Schulen und öffentliche Einrichtungen bleiben geschlossen.

In der Nacht auf Mittwoch hatte das Hochwasser in Venedig einen neuen Rekordwert erreicht. Am Pegel wurde ein Wasserstand von 187 Zentimetern registriert. Das war der höchste Wert seit mehr als 50 Jahren.

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Venedig unter Wasser, Satellitenbild vom 14. November: Auf dem überschwemmten Markusplatz mit Markusdom und Dogenpalast sind in der Vergrößerung sogar die Notstege zu erkennen.

(Foto: Satellite image ©2019 Maxar Technologies.)

 

10:05 Uhr

Grauwal kommt Surfern überraschend nah

Dieser neugierige Grauwal stört sich nicht an den Surfern auf dem Wasser. Nahe eines Strands in Südkalifornien schwimmt er dicht unter den Sportlern hindurch - eine Drohne hält seinen Ausflug fest.

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09:42 Uhr

Trump-Anwalt vertraut seinem Chef - oder doch nicht?

Rudy Giuliani, der Privatanwalt des US-Präsidenten, erwartet nach eigenen Angaben nicht, dass sein Chef sich gegen ihn wenden könnte. In dem laufenden Impeachment-Verfahren gegen Donald Trump spielt schließlich auch Giuliani eine zentrale Rolle.

Nach Gerüchten, dass die Republikaner den Anwalt als Schurken darstellen wollten, sagte Giuiliani in einem Telefoninterview mit dem "Guardian", dass er nicht befürchtet, von Trump im Stich gelassen zu werden. Falls doch, sei er sehr gut versichert, fügte er hinzu. Giulianis Anwalt, der auch in der Leitung war, betonte, dass es sich dabei um einen Witz handele. Mal schauen, ob Trump wirklich so loyal ist, wenn es ihm an den Kragen geht. Es wäre zumindest nicht das erste Mal, dass er sagt: "You're fired!"

09:13 Uhr

Fahndung läuft: Mann spritzt Mädchen unbekannte Substanz

Dieser Fall aus Gelsenkirchen kann einem Angst einjagen: Die Polizei sucht dort seit gestern nach einem Mann, der einem Mädchen eine unbekannte Substanz gespritzt hat.

Der Unbekannte soll die 13-Jährige in der Munscheidstraße auf Höhe des "Wissenschaftsparks" angesprochen und mit einem Taschenmesser bedroht haben. Auf einem Parkplatz in der nahegelegenen Virchowstraße holte er dann eine Spritze hervor und injizierte die Substanz.

Besonders merkwürdig: Bevor der Täter geflohen ist, soll er noch die Worte "Nummer sechs" gesagt haben. Die Verletzte hat dann an der Wohnungstür eines Anwohners geklingelt und um Hilfe gebeten. Dieser brachte sie ins Krankenhaus. Zu dem Gesundheitszustand des Mädchens ist bislang nichts bekannt.

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09:04 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:38 Uhr

Fehlende Füße bei Tauben: Sind Menschenhaare schuld?

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Ohne Menschen in der Nähe geht es Tauben offenbar besser.

(Foto: picture alliance/dpa)

Französische Forscher haben herausgefunden, dass menschliche Haare dafür verantwortlich sein könnten, dass Tauben in der Stadt ihre Füße oder Krallen verlieren. Der Co-Autor der Studie, Frédéric Jiguet, kam die Idee bei einem Besuch des Botanischen Gartens in Paris, wie CNN berichtet. Dort beobachtete er Tauben mit kaputten Füßen.

Jiguet zufolge sind die Tiere zahlreichen Vorurteilen ausgesetzt, dabei seien sie Opfer der menschengemachten Umweltverschmutzung. Die Forscher des Nationalmuseums für Naturkunde und der Universität von Lyon untersuchten die Verstümmelungen von Taubenfüßen in 46 Städten. Das Ergebnis: Verkümmerte Füße kamen besonders häufig in den Bereichen vor, in denen viele Friseursalons angesiedelt sind.

  • Offenbar können Tauben Zehen verlieren, wenn sie sich in menschlichen Haaren verheddern.
  • Die untersuchten Tauben weisen auch dann häufiger Verstümmelungen auf, wenn sie sich in Gebieten mit vielen Menschen und hoher Luft- und Geräuschverschmutzung aufhalten.
08:12 Uhr

Tanzende Ballett-Papas gehen viral

Diese Väter in den USA fahren ihre Töchter nicht einfach nur zum Ballettuntericht, sie tanzen sogar mit. Im Internet erfahren sie dafür viel Lob - und mit Sicherheit sorgt ihre Tanzeinlage bei vielen auch für Schmunzler.

Auf dem Instagram-Kanal der Tanzschule in Philadelphia wurde das Video der "dance dads" bereits mehr als 20.000 Male aufgerufen. Mehrere Nachrichtenseiten und auch Prominente wie US-Schauspielerin Kristen Bell griffen es auf.

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07:46 Uhr

Als die DDR ihre letzte WM-Teilnahme vergeigte

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Wussten Sie, dass … die Fußball-Nationalmannschaft der DDR beinahe zur WM 1990 gefahren wäre? Dass daraus nichts wurde, liegt an einem denkwürdigen Spiel heute vor 30 Jahren: Am 15. November 1989 verliert die ostdeutsche Elf deutlich in der Qualifikation gegen Österreich und vergibt damit die letzte Chance auf einen großen Auftritt.

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Ulf Kirsten kann's nicht fassen: Die Fußball-Nationalelf der untergehenden DDR verpasst gegen Österreich den letzten großen Coup.

(Foto: imago/Sportfoto Rudel)

Neugierig geworden? Dann lesen Sie hier mehr dazu.

Das passierte außerdem am 15. November:

  • Vor 1 Jahr spricht das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen erstmals ein Diesel-Fahrverbot für eine deutsche Autobahn aus. Betroffen ist ab 1. Juli 2019 die A40 im Ruhrgebiet.
  • Vor 23 Jahren erscheint erstmals der Messenger-Dienst ICQ zum Download.
  • Vor 25 Jahren wählt der Deutsche Bundestag erneut Helmut Kohl zum Bundeskanzler. Der CDU-Politiker geht damit in seine fünfte Amtszeit als Regierungschef.
  • Vor 66 Jahren erhält der Hesse Heinrich Kurz das Patent auf den "Süßen Heinrich" - den klassischen Zuckerstreuer.

Wir gratulieren …

  • *Datenschutz
    Anni-Frid Lyngstad, die Brünette der vier Abba-Goldkehlchen, zum 74. Geburtstag.
  • Ursula "Uschi" Disl, einstige Top-Biathletin mit mehreren Olympia-Medaillen (zweimal Gold, viermal Silber, dreimal Bronze), zum 49. Geburtstag.
  • Uli Stielike, ehemaliger Top-Fußballer von Mönchengladbach bis Madrid, Europameister und nur stilecht im Sakko des Grauens, zum 65. Geburtstag.
  • Wolf Biermann, einst zwischen den Welten wandelnder Liedermacher, zum 83. Geburtstag.
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Redakteur Christoph Rieke wirft in "Riekes Rückspiegel" täglich einen Blick in die Vergangenheit.

07:23 Uhr

Auftritt in Gefahr? Taylor Swift setzt Hilferuf ab

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Will sich von ihrem ehemaligen Labelchef nichts vorschreiben lassen: Taylor Swift.

(Foto: imago images/VCG)

Twitter ist für manche Prominente offenbar der letzte Grashalm, an den sie sich verzweifelt klammern. US-Popsängerin Taylor Swift hat die Plattform jetzt genutzt, um einen Hilferuf an die Welt abzusetzen. "Ich weiß nicht, was ich sonst tun soll", schreibt sie und wendet sich damit an ihre Fans und andere Musiker.

Swift sieht ihren geplanten Auftritt bei den "American Music Awards" (AMA) in Gefahr. Dort will sie eigentlich ein Medley ihrer Hits spielen. Ihr ehemaliger Labelchef bei Big Machine Records, Scott Borchetta, und sein neuer Partner Scooter Braun versuchten nun, das zu unterbinden. "Ich möchte nur meine eigene Musik spielen können. Das ist es. Ich habe versucht, dies privat durch mein Team zu klären, konnte jedoch keine Lösung finden", schrieb die 29-jährige Songwriterin. Ob der Hilferuf per Twitter gegen das harte Musik-Business tatsächlich etwas bringt? Wir werden es spätestens am 24. November sehen - dann hat Swift ihren Auftritt bei den AMA.

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06:55 Uhr

70-Jähriger stirbt bei Protesten in Hongkong

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Demonstranten spannen eine selbstgebaute Schleuder auf dem Campus einer Universität.

(Foto: picture alliance/dpa)

Am Rande der anhaltenden Anti-Regierungsproteste in Hongkong hat es ein weiteres Todesopfer gegeben. Wie die Behörden mitteilten, erlag ein 70-jähriger Mann seiner schweren Verletzung. Der Mann soll nach Medienberichten in einer Auseinandersetzung zwischen Aktivisten und Anwohnern von einem Pflasterstein am Kopf getroffen worden sein.

  • Die Gewalt in Hongkong war in den vergangenen Tagen eskaliert. Vergangene Woche bestätigten die Behörden den Tod eines Studenten, der am Rande von Ausschreitungen von einem Parkhaus gestützt war.
  • Anfang der Woche hatte ein Polizist einem jungen Demonstranten in den Bauch geschossen.
  • Zudem zündete ein radikaler Demonstrant einen Sympathisanten der Regierung an. Sein Zustand ist kritisch.
  • Gleiches gilt für einen 15-Jährigen, der laut Berichten von einem Tränengas-Kanister am Kopf getroffen worden war.
06:45 Uhr

"Tollwütiger Hund": Pjöngjang beleidigt Joe Biden

Es sind keine besonders netten Worten, die aus Nordkorea in die USA dringen. In einem Kommentar beschimpft die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA, die auch als Sprachrohr der Führung in Pjöngjang fungiert, den demokratischen Präsidentschaftsbewerber Joe Biden. "Tollwütige Hunde" wie Biden müssten "mit einem Stock zu Tode geprügelt werden." Ihm gehe die "elementare Erscheinung als Mensch" ab. Harte Worte.

Der Grund für die Entgleisung dürfte Bidens wiederholte Kritik an Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un sein. Schon mehrmals hat der Demokrat ihn als Tyrannen bezeichnet. Auch kritisierte Biden die Art der Annäherung von Donald Trump an Pjöngjang: Der US-Präsident würde sich bei "Diktatoren und Tyrannen" wie Kim anbiedern.

06:25 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

das Klimapaket kommt, zumindest ein großer Teil davon. Heute will der Bundestag einige der geplanten Maßnahmen beschließen. Immer noch gibt es Proteste aus der Opposition gegen die Pläne von SPD und Union. Sie droht mit Widerspruch im Bundesrat. Die Kammer kann viele der Gesetze jedoch nur verzögern, nicht verhindern.

Folgende Themen werden heute außerdem wichtig:

  • Die Türkei plant Abschiebungen von IS-Frauen nach Deutschland.
  • Wie geht es weiter mit der Deutschen Bahn? Verkehrsminister Scheuer berichtet im Ausschuss.
  • Dreitägiger Grünen-Parteitag beginnt mit Debatte zum Wohnen
  • Die ehemalige US-Botschafterin in der Ukraine, Marie Yovanovitch, soll heute im Zuge der Untersuchungen für ein Amtsenthebungsverfahren gegen US-Präsident Donald Trump öffentlich aussagen.
  • Der Aufsichtsrat von Volkswagen will die geplanten Investitionen des weltgrößten Autoherstellers über die nächsten fünf Jahre beschließen.

Starten wir in den Freitag und damit bald ins Wochenende. Mein Name ist Ina Bullwinkel und ich begleite Sie bis zum Nachmittag durch den "Tag". Bei Fragen oder Anregungen erreichen Sie mich unter ina.bullwinkel[at]nama.de. Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Freitag!

06:09 Uhr

Wochenende startet mit wenig Sonne

Weite Teile Europas liegen heute unter dem Einfluss vom Tiefdruckkomplex "Günther" und damit geht die Unwetterserie im südlichen Alpenraum leider weiter. Hierzulande sind die Auswirkungen deutlich weniger intensiv. Allerdings hat die Sonne heute mal wieder wenig Chancen, sich länger durchzusetzen.

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n-tv Meteorologe Björn Alexander

Somit ist es heute oftmals wolkig und besonders im Süden fällt etwas Regen. Am freundlichsten ist es noch im Osten Bayerns und in der Lausitz, wo es gleichzeitig am mildesten wird. Bis zu 13 Grad sind dort nämlich gerne mal drin.

Ansonsten bringen es die Temperaturen auf Werte zwischen fünf Grad in der Eifel und elf Grad in Brandenburg. Dabei weht der Föhn an den Alpen stürmisch und lässt erst am Nachmittag spürbar nach.

Die weiteren Aussichten: Auch am Wochenende reißen die Unwetter an den Südalpen und in Norditalien nicht ab. Stellenweise sind bis einschließlich Montag mehr als 350 Liter Regen pro Quadratmeter möglich. Gleichzeitig schneit es in den Hochlagen der Alpen extrem viel. Hier finden Sie mehr zu den Unwettern und zu unserem Wetter am Wochenende. Damit wünsche ich Ihnen einen guten Start in den Tag sowie ein entspanntes Wochenende. Ihr Björn Alexander