Freitag, 19. Februar 2021Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:26 Uhr

Das war Freitag, der 19. Februar 2021

Liebe Leserinnen und Leser,

zum ersten Mal in diesem Jahr könnte am Sonntag in Deutschland die 20-Grad-Marke geknackt werden. Das ist ein guter Grund für einen langen Spaziergang im Park. Zumal soll die Gefahr, sich dabei mit dem Coronavirus anzustecken, ziemlich gering sein: "Beim Spazieren passiert garantiert nichts", sagt Aerosol-Experte Georg Scheuch hier im ntv-Interview.

Was war heute wichtig:

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende! Tschüs!

22:09 Uhr

Kim Kardashian reicht Scheidung von Kanye West ein

US-Reality-Star Kim Kardashian will sich laut US-Medienberichten von ihrem Mann, dem Rapper Kanye West, scheiden lassen. Wie der Fernsehsender Fox News berichtete, reichte Kardashians Anwältin Laura Wasser die Scheidungspapiere bei den zuständigen Behörden ein. Anfang Januar hatten US-Medien bereits von der Trennung Kardashians und Wests berichtet; demnach unterzogen die beiden sich einer Eheberatung.

 

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21:38 Uhr

Arzt-Ehefrau legte gefälschte Bescheinigung für Impfung vor

In einem Impfzentrum in Hamburg ist die Ehefrau eines Arztes beim Versuch ertappt worden, sich mit einer vermutlich gefälschten Bescheinigung vorzeitig gegen das Coronavirus impfen zu lassen.

Der Arzt habe dort Anfang Februar eine Impfung bekommen, nachdem er ein Schreiben seines Arbeitgebers vorgelegt habe, berichtete "Der Spiegel". Kurz darauf sei seine Frau erschienen und habe eine ähnliche Bescheinigung desselben Unternehmens vorgezeigt. Das Impfpersonal sei misstrauisch geworden und habe schließlich die Polizei verständigt.

Gegen die 64-Jährige wird nun wegen des Verdachts der Urkundenfälschung ermittelt.

21:09 Uhr

Angehörige der Hanau-Opfer fordern Aufklärung der Bluttat

Die Angehörigen der Opfer des rassistisch motivierten Anschlags in Hanaus haben eindringlich eine lückenlose Aufklärung gefordert. In Videobotschaften, die bei der Gedenkfeier anlässlich des Jahrestages der Bluttat gezeigt wurden, mahnten sie mit emotionalen Worten mehr Anstrengungen im Kampf gegen Fremdenfeindlichkeit an. Die noch offenen Fragen um den Anschlag mit neun Toten müssten geklärt werden. Die Verantwortlichen, die Fehler vor und nach der Tat begangen hätten, müssten zur Rechenschaft gezogen werden.

 

20:29 Uhr

Radfahrer betrunken auf Autobahn unterwegs

Ein betrunkener Radfahrer ist über die Autobahn 4 bei Köln geschlingert. Wie die Polizei mitteilte, hatten mehrere Autofahrer über Notruf gemeldet, dass ein Mann nahe dem Dreieck Heumar auf dem Seitenstreifen radele. Einem Autofahrer und einer Krankenwagenbesatzung gelang es schließlich, den 33-Jährigen zu stoppen, indem sie den Seitenstreifen blockierten. Polizisten nahmen ihn fest. Eine Blutprobe ergab einen Wert von 1,3 Promille.

19:49 Uhr

90-Jährige stapft für Impfung zehn Kilometer durch Schnee

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Ein "bisschen Schnee" ist für sie kein Problem: Fran Goldman.

(Foto: AP)

Ein "bisschen Schnee" hat eine 90-jährige US-Amerikanerin nicht davon abgehalten, ihre Corona-Impfung zu bekommen: Um ihren Impftermin trotz widrigster Wetterbedingungen wahrzunehmen, stapfte Fran Goldman aus Seattle zu Fuß knapp zehn Kilometer durch 30 Zentimeter tiefen Schnee. "Es war nicht einfach, es war eine Herausforderung", sagte Goldman der Zeitung "Seattle Times" über die ungewöhnliche Winterwanderung.

Goldman hatte zuvor verzweifelt versucht, einen Termin für ihre erste Impfung zu bekommen. Jeden Tag rief sie vergeblich die Telefon-Hotline an. Als die alte Dame schließlich einen Termin für vergangenen Sonntag bekam, war sie fest entschlossen, ihn wahrzunehmen - mehreren Zentimetern Schnee und einer Hüft-OP vor nur einem Jahr zum Trotz.

19:06 Uhr

Leichen dreier Wanderer in Italien gefunden

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Drei der vier Vermissten sind tot gefunden worden.

(Foto: picture alliance / NurPhoto)

Nach knapp einem Monat Suche haben Retter der italienischen Bergwacht die Leichen mehrerer Menschen in den Abruzzen gefunden.

  • Die Körper von drei der vier Vermissten wurden am Berg Monte Velino in der mittelitalienischen Provinz L'Aquila entdeckt. Die Wanderer galten seit dem 24. Januar als vermisst. Seitdem hatten Einsatzkräfte der Bergrettung, Feuerwehr und Polizei nach ihnen im Schnee gesucht.
  • Der Fundort lag auf etwa 1800 Metern Höhe. Suchhunde hatten die Leichen aufgespürt. Geholfen hatten auch die höheren Temperaturen der vergangenen Tage, die die Schneedecke schmelzen ließen. Die Körper wurden per Helikopter in ein Krankenhaus transportiert.
  • Am Samstag wollen die Retter wieder in das Gebiet zurückkehren und nach der vierten Person suchen. Warum die Menschen starben, war zunächst unklar.
18:22 Uhr

Toter Wal in Israel an Strand gespült

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Der tote Wal ist ungefähr 17 Meter lang.

(Foto: picture alliance/dpa)

An der Mittelmeerküste in Israel ist ein toter Wal angespült worden. Das junge Tier hat eine Länge von etwa 17 Metern. Die Todesursache ist nach Angaben der Naturparkbehörde noch unklar. Einer ihrer Vertreter sagte aber, große Teer-Mengen im Wasser können eine Rolle gespielt haben. Viele Strände in Israel sind seit Tagen mit Teer verschmutzt. Die Umweltministerin Gila Gamliel kündigte rasche Aufklärung an. Es werde alles getan, um die Verantwortlichen zu finden, schrieb sie bei Twitter. Es werde harte und lange Arbeit erfordern, die Strände zu säubern.

17:50 Uhr

Biden: Russland greift unsere Demokratien an

US-Präsident Joe Biden hat Russland als Bedrohung für die westlichen Demokratien bezeichnet. "Der Kreml greift unsere Demokratien und Institutionen an", sagte Biden bei der per Videokonferenz abgehaltenen Münchner Sicherheitskonferenz. Russlands Staatschef Wladimir Putin wolle europäische Projekte schwächen und die transatlantische Partnerschaft untergraben. Biden warnte zugleich vor einer Rückkehr zu einer "Blockwelt wie im Kalten Krieg".

 

17:33 Uhr

Merkel hofft auf Rettung des Iran-Abkommens

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich zuversichtlich gezeigt, dass das Atomabkommen mit dem Iran nach einem ersten Einlenken der USA noch zu retten ist.

"Wenn alle davon überzeugt sind, dass man diesem Abkommen wieder eine Chance geben sollte, dann sollten sich auch Wege finden, dieses Abkommen wieder in Gang zu setzen", sagte sie in Berlin. "Ich werde mich zumindest dafür einsetzen, neuen Schwung in die Verhandlungen zu bringen." Es stehe aber noch ein "diplomatischer Balanceakt oder Kraftakt" bevor.

Zuvor hatte sich die neue US-Regierung öffentlich zu Gesprächen mit dem Iran bereit erklärt. Auch der Iran schloss ein Treffen nicht aus.

17:01 Uhr

Nach Massen-Partys: Wieder Ansturm auf Zakopane

Das Wochenende steht vor der Tür - und in Polen zeichnet sich erneut ein Ansturm von Touristen auf den Wintersportort Zakopane ab. Eine Woche nach Party-Exzessen infolge von Lockerungen der Corona-Maßnahmen seien die Züge Richtung Zakopane wieder voll, auf der Straße in das Wintersportzentrum bildeten sich Staus, meldete die Nachrichtenagentur PAP. "Die Hotels verzeichnen volle Auslastung, das heißt nach der Corona-Verordnung 50 Prozent ihrer Plätze", sagte eine Sprecherin der örtlichen Handelskammer.

Polen hatte vor einer Woche Hotels und Skigebiete für eine Testphase von 14 Tagen erneut geöffnet. Daraufhin war es am vergangenen Wochenende in Zakopane zu ausufernden Partys gekommen. Fernsehaufnahmen zeigten dicht gedrängte Gruppen von Feiernden, die tanzend und singend durch die Einkaufs- und Vergnügungsstraße Krupowki zogen. Viele trugen keine Maske. Die Polizei musste mehr als hundert Bußgeldbescheide ausstellen.

 

16:20 Uhr

Stiefvater missbrauchte acht Jahre lang drei Kinder

Wegen sexuellen Missbrauchs seiner drei Stiefkinder hat das Bonner Landgericht einen Angeklagten zu elf Jahren Haft verurteilt. Laut Urteil hat sich der Mann über einen Zeitraum von acht Jahren immer wieder an den Kindern seiner Ehefrau - zwei Mädchen und ein Junge - vergangen. Tatorte waren das Kinderzimmer, der Keller, die Schlafkabine seines Lastwagens, ein Wald oder die Umkleidekabine eines Freibades. Das Landgericht verurteilte den 34-Jährigen wegen 39 Taten. Die Missbrauchsfälle seien "besonders brutal" gewesen.

17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

15:42 Uhr

Mann "durchbohrt" Kleinwagen mit Balken und fährt so auf Autobahn

Was Sie auf diesem Foto sehen, sind keine Folgen eines schlimmen Unfalls. Nein, ein 69-Jähriger wollte nur mehrere fünf Meter lange Balken mit seinem kleinen Peugeot 106 transportieren. Dazu schob er sie über die geöffnete Heckklappe durch das Seitenfenster - und fuhr so auf die A62 in Rheinland-Pfalz. Zum Glück holte die Polizei den Fahrer schnell von der Autobahn.

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(Foto: Polizei Rheinland-Pfalz)

Auf dem von der Polizei verbreiteten Foto ist zu sehen, dass der 69-Jährige die nach hinten überstehenden Balken noch mit einer kleinen roten Warnflagge markiert hatte. Weiter fahren durfte er trotzdem nicht. Er muss nun mit einem Bußgeld rechnen.

15:08 Uhr

Skiklub-Angestellter kracht mit Schneemobil in Kassenhäuschen - tot

Auf einer Skipiste am Herrloh im Rothaargebirge in Nordrhein-Westfalen ist ein 50-Jähriger mit einem Schneemobil tödlich verunglückt. Sein 52-jähriger Beifahrer wurde schwer verletzt und per Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei befuhr der 50-jährige Angestellte eines Skiklubs gemeinsam mit seinem Beifahrer, dem Angestellten einer Firma, die technische Arbeiten an der Piste ausführte, den Hang in Richtung Tal. Aus ungeklärten Gründen verlor der Fahrer die Kontrolle über das Schneemobil und kollidierte mit einem Kassenhäuschen. Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen.

14:33 Uhr

"Waldläufer" von Oppenau muss drei Jahre hinter Gitter

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Yves R. versteckte sich tagelang im Schwarzwald vor der Polizei.

(Foto: picture alliance/dpa)

Das Landgericht Offenburg hat den sogenannten Waldläufer von Oppenau zu drei Jahren Haft verurteilt - wegen illegalen Waffenbesitzes, Widerstands gegen die Staatsgewalt, gefährlicher Körperverletzung und Geiselnahme in einem minderschweren Fall.

Der 32-jährige Yves R. hatte im vergangenen Sommer in einer Waldhütte nahe der baden-württembergischen Stadt vier Polizisten entwaffnet, bevor er in den Schwarzwald floh und von Polizeihundertschaften tagelang gesucht wurde. Der Großeinsatz sorgte bundesweit für Schlagzeilen.

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14:15 Uhr

Schichtwechsel

Michael Bauer verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ab sofort und bis zum späten Abend begleite ich Sie durch den "Tag". Los geht's!

13:56 Uhr

Unbekannte stehlen ausgestopften Fuchs aus Schule

Mysteriöser Einbruch in ein Gymnasium in Windeck (Rhein-Sieg-Kreis): Der oder die unbekannten Täter schlugen ein Fenster ein, zerstörten eine Glasvitrine - und stahlen einen ausgestopften Fuchs. Wie die Polizei mitteilte, kam es in der Nacht zuvor zu dem Einbruch in das Gymnasium. "Im Bereich der Vitrine wurden frische Blutspuren gefunden, die darauf hindeuten, dass sich der Täter bei der Tat verletzt hat", so die Polizei. Der Schaden werde auf 600 Euro geschätzt.

13:25 Uhr

Schwarzes Loch in Milchstraße massiver als angenommen

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Cygnus X-1 wiegt das 21-Fache der Sonne.

(Foto: International Centre for Radio Astronomy Research/dpa)

Das Schwarze Loch mit der Bezeichnung Cygnus X-1 und sein Begleitstern in der Milchstraße sind weiter von der Erde entfernt und wesentlich massereicher als bisher angenommen. Dies fand ein internationales Team von Astrophysikern unter Beteiligung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) heraus, wie die Hochschule mitteilte.

  • Das Forschungsprojekt liefert demnach neue Antworten auf die Frage, wie Schwarze Löcher entstehen.
  • Die Wissenschaftler veröffentlichten ihre neuen Erkenntnisse nun in der Fachzeitschrift "Science". Das Schwarze Loch Cygnus X-1 wurde 1972 vom US-Astronomen Tom Bolton entdeckt und umkreist einen sogenannten Blauen Riesenstern mit der Bezeichnung HDE 226868. "Cygnus X-1 ist das erste Schwarze Loch, das in unserer Milchstraße entdeckt wurde", erläuterte der FAU-Astrophysiker Jörn Wilms.
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12:56 Uhr

Ex-DDR-Zentralflughafen könnte für immer schließen

Die vorübergehende Schließung des alten Terminals in Schönefeld könnte auch das endgültige Aus für den früheren DDR-Zentralflughafen bedeuten. "Ich kann nichts ausschließen. Wir halten uns alle Optionen offen", antwortete Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup auf eine entsprechende Frage der "Berliner Zeitung".

Weil kaum Menschen fliegen, soll das Terminal ab Dienstag geschlossen werden. Passagiere werden dann in Schönefeld nur noch im Terminal 1 des neuen Hauptstadtflughafens BER abgefertigt. "Durch die Schließung sparen wir 25 Millionen Euro im Jahr", sagte Lütke Daldrup. Am Jahresende solle geprüft werden, ob das Terminal wieder gebraucht wird. Je schneller sich der Luftverkehr von der Corona-Krise erhole, desto größer sei die Wahrscheinlichkeit, dass das alte Terminal wieder ans Netz geht. "Dazu bräuchten wir aber deutlich mehr als 20 Millionen Passagiere pro Jahr", sagte der Geschäftsführer. In diesem Jahr rechne er mit etwa zehn Millionen.

12:42 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

12:29 Uhr

Vulkan Merapi ausgebrochen

In Indonesien ist einer der aktivsten Vulkane der Erde erneut ausgebrochen: Aus dem Krater des Merapi auf der Insel Java ergoss sich feuerrote Lava, ein rund 700 Meter langer Lavastrom ließ eine der Flanken des Vulkans erleuchten. Anwohner wurden aufgerufen, den Merapi im Umkreis von fünf Kilometern zu meiden.

  • Der Merapi gehört zu den aktivsten Vulkanen der Welt. Erst im vergangenen Monat hatte er riesige Aschewolken ausgestoßen. Der letzte große Ausbruch ereignete sich im Jahr 2010. Damals starben mehr als 300 Menschen, mehr als 280.000 Anwohner flohen.
  • Indonesien mit seinen fast 130 Vulkanen liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring. Dort stoßen mehrere tektonische Platten aufeinander, sodass sich besonders häufig Erdbeben und Vulkanausbrüche ereignen.
12:09 Uhr

Hip-Hop-Star Prince Markie Dee ist tot

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Markie Dee (l.) wurde mit The Fat Boys bekannt.

(Foto: imago images/Everett Collection)

Der US-amerikanische Hip-Hop-Star Mark Anthony Morales, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Prince Markie Dee, ist tot. Das Gründungsmitglied des Trios The Fat Boys verstarb seinem Manager zufolge am 18. Februar, genau einen Tag vor seinem 53. Geburtstag, aus bislang noch ungeklärten Gründen. Auf Twitter schrieb Louis Gregory: "Für immer in meinem Herzen. Prince Markie Dee war mehr als ein Rapper. Er war einer meiner besten und engsten Freunde. Mein Herz ist gebrochen, denn ich habe einen Bruder verloren. Mark, ich werde dich immer lieben und wertschätzen, was du mir beigebracht hast. Morgen ist dein Geburtstag, statte mir einen Besuch ab, großer Bruder."

11:38 Uhr

Babybrei-Hersteller Hipp Ziel von explosiver Postsendung

Nach zwei Lebensmittelfirmen im Südwesten ist auch der bayerische Babynahrungshersteller Hipp Ziel einer explosiven Postsendung gewesen. Eine entsprechende Information der "Bild"-Zeitung wurde der dpa aus Ermittlerkreisen bestätigt. Die Sendung war in der Nacht zum Donnerstag an einem Postverteilzentrum am Münchner Flughafen identifiziert worden. Offenbar war sie gemeinsam mit dem Brief und dem Paket für den Getränkehersteller in Eppelheim und die Lidl-Zentrale in Neckarsulm an einer Postannahmestelle abgegeben worden. Das Motiv liege völlig im Dunkeln.

11:13 Uhr

Psychiatriepatient tötet zwei Menschen in Lüneburg

Ein 21-jähriger Patient hat in einem psychiatrischen Krankenhaus in Lüneburg zwei andere Patienten getötet und eine Krankenpflegerin schwer verletzt. Wie die Polizei in der niedersächsischen Stadt mitteilte, griff der junge Mann seine Opfer in der Nacht zum Freitag an. Mehrere Streifenwagenbesatzungen waren im Einsatz, um ihn zu überwältigen und zu fesseln. Dabei mussten die Beamten auch Pfefferspray einsetzen.

Der Patient warf außerdem Gegenstände auf die Einsatzkräfte und verletzte eine weitere Pflegerin sowie einen Polizisten leicht. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler tötete der junge Mann einen 54-jährigen Mitpatienten durch Gewalteinwirkung auf den Hals. Einen weiteren 56-jährigen Mitpatienten seiner Station verletzte er so schwer, dass dieser später im Krankenhaus starb.

10:57 Uhr

Unbekannte überfallen Geldtransporter am Berliner Kurfürstendamm

Am Berliner Kurfürstendamm haben mehrere unbekannte Täter einen Geldtransporter überfallen. Nach Angaben der Polizei seien die Einsatzkräfte gegen 10 Uhr alarmiert worden. Am Tatort auf Höhe der Bleibtreustraße trafen sie auf zwei Sicherheitsmitarbeiter, die nach ersten Erkenntnissen verletzt seien. Die Täter sind flüchtig.

Die "Bild"-Zeitung berichtet, einer der beiden Sicherheitsmitarbeiter sei schwer verletzt. Nahe der Stadtautobahn A100 im Bezirk Schöneberg sei zudem ein mögliches Fluchtauto ausgebrannt aufgefunden worden.

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10:50 Uhr

Kamala Harris' Stieftochter gibt Debüt als Model

Die Stieftochter von US-Vizepräsidentin Kamala Harris, Ella Emhoff, hat ihr Laufsteg-Debüt gegeben.

  • In einem Video war die 21-Jährige als Model für das Label Proenza Schouler auf der New York Fashion Week zu sehen. "Das war meine allererste Mode-Erfahrung", sagte Emhoff. "Ich muss sagen, ich war ein bisschen nervös. Ich habe definitiv in der Nacht davor nicht viel geschlafen."
  • Emhoff ist die Tochter von Harris' Ehemann Doug Emhoff und dessen erster Frau Kerstin Mackin. Sie studiert an der Parsons School of Design in New York und entwirft Strickmode.

10:22 Uhr

Umstrittener US-Senator Cruz entschuldigt sich für Mexiko-Trip

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Ted Cruz - steht nicht auf Sonnenbankflavour.

(Foto: REUTERS)

Während der US-Bundesstaat Texas im Schnee versinkt, macht sich der hiesige republikanische US-Senator Ted Cruz mit der Familie auf in den Ferienort Cancun, Mexiko. Eine Welle der Empörung prasselt auf den fanatischen Trump-Anhänger ein. Jetzt gibt sich Cruz reumütig.

  • "Es war offensichtlich ein Fehler, und im Nachhinein hätte ich es nicht getan", sagte der 50-jährige Republikaner nach seiner Rückkehr nach Texas. "Ich kann verstehen, warum die Menschen verärgert sind", ergänzte er vor Reportern. Bereits bei der Hinreise seien ihm im Flugzeug Zweifel an der Reise gekommen.
  • Cruz werden Ambitionen für die Präsidentenwahl 2024 nachgesagt. Die Demokraten in Texas riefen Cruz per Tweet zum Rücktritt auf. Der Bundesstaat hat seit Tagen mit einem verheerenden Wintereinbruch zu kämpfen. Zeitweise waren Millionen Haushalte in dem Staat ohne Strom, hinzu kamen Probleme bei der Wasserversorgung.
09:55 Uhr

Junge Demonstrantin in Myanmar stirbt Tage nach Kopfschuss

Eine bei den Protesten in Myanmar schwer verletzte Demonstrantin ist gestorben. Die 20-Jährige erlag den Folgen eines Kopfschusses, den sie bei einer Demonstration in Naypyidaw in der vergangenen Woche erlitten hatte, wie ein Krankenhausarzt sagte. Die Leiche sei zur Obduktion geschickt worden. Die junge Frau ist das erste offiziell bestätigte Todesopfer seit Beginn der Proteste. Sie war in der vergangenen Woche zu einer Symbolfigur der Protestbewegung geworden

08:48 Uhr

Schweineknacker wegen Salmonellengefahr zurückgerufen

Wegen der Gefahr von Salmonellen warnt das Verbraucherportal Lebensmittelwarnung vor dem Verzehr von Würsten der Marke Schildauer. Wie das Internetportal des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) mitteilte, handelt es sich um Schweineknacker mit dem Haltbarkeitsdatum 24.02.2021 sowie der Chargennummer 210404. Es sei "nicht auszuschließen, dass sich Salmonellen in einzelnen Packungen des betroffenen Artikels" finden könnten, hieß es zur Begründung.

Der Hersteller hatte bereits am Dienstag einen Rückruf gestartet und die Ware aus dem Verkehr gezogen, da waren jedoch nur Packungen betroffen, die in Märkten des Discounters Penny in Teilen von Sachsen-Anhalt angeboten wurden.

08:25 Uhr

"Zu blöd zum Schlittenfahren" - Dieter Bohlen verletzt

Dieter Bohlen ist verletzt: Auf Instagram zeigt sich der Sänger und TV-Star, wie er humpelnd die Treppe herunterkommt, sein rechter Fuß ist mit einem roten Verband einbandagiert. Er habe sich Sprunggelenk und Zehen verletzt, erklärt er und liefert den Grund gleich mit: "Zu blöd zum Schlittenfahren." Er sei sich über den eigenen Fuß gefahren. "Die Zehen waren auf einmal nach hinten." Jetzt sei aber "alles wieder prima", er und seine Partnerin Carina übten "ganz neue Dance-Moves".

07:55 Uhr

Online-Therapiehund erhält britischen Verdienstorden

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Seit 2017 hat Max etwa 10.000 Menschen getroffen und geholfen, fast 300.000 Pfund Spenden für eine Reihe von Wohltätigkeitsorganisationen zu sammeln.

(Foto: dpa)

Für seinen Einsatz als Online-Therapiehund hat Max, ein 13-jähriger English Springer Spaniel, in Großbritannien eine hohe tierische Auszeichnung erhalten. Er ist damit das erste Haustier, das mit dem Order of Merit, dem Verdienstorden der Tierschutzorganisation People's Dispensary for Sick Animals (PDSA), geehrt wird. Die Medaille gilt als tierisches Gegenstück zum Ritterorden Order of the British Empire (OBE).

"Max war nicht nur seinem Besitzer Kerry, sondern auch Tausenden von Menschen auf der ganzen Welt, die vor schweren Zeiten stehen oder diese durchgemacht haben, eine Quelle enormen Trostes", sagte PDSA-Chef Jan McLoughlin einer Mitteilung zufolge. Max gehört Kerry Irving, der seit einem Unfall gelähmt ist und an Depressionen leidet. Als Irving begann, seine Touren mit dem Hund durch die nordwestenglische Region Lake District auf Facebook zu teilen, erreichten ihn Hunderte Anfragen. Daraufhin ließ der 46-Jährige das Tier zum Therapiehund ausbilden - und als die Corona-Pandemie ausbrach, machten Irving und Max einfach weiter und sendeten ihre Ausflüge live bei Facebook.

07:28 Uhr

Zwei Tote bei Schießerei vor Präsidentenpalast in Somalia

Wenige Stunden vor einer geplanten Oppositions-Kundgebung ist es in Somalias Hauptstadt Mogadischu zu heftigen Schießereien zwischen Soldaten und Milizionären gekommen. Mindestens zwei Milizionäre wurden getötet, zahlreiche andere verletzt, teilte ein Polizeioffizier mit.

  • Nach der nächtlichen Auseinandersetzung riegelten gepanzerte Militärfahrzeuge den Platz vor dem Präsidentenpalast ab. Oppositionsgruppen und sie unterstützende Clan-Chefs wollten dort gegen den Präsidenten Mohamed Abdullahi Farmajo protestieren, dem sie das Mandat absprechen.
  • Farmajos Amtszeit ist zwar Anfang des Monats abgelaufen, doch bleibt er bis zur Einigung auf einen neuen Wahltermin im Amt.
07:08 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser!

"Red Planet", "John Carter" oder "Ghosts of Mars" - es gibt viele schlechte Filme, die sich mit dem roten Planeten in unserem Sonnensystem befassen. Da wirkt der "real deal" doch gleich viel spannender. Der Nasa-Rover "Perseverance" ist gestern auf dem Mars gelandet. Schon wenige Minuten nach der Landung schickte er erste pixelige Schwarz-Weiß-Fotos vom Mars. Das Thema wird uns auch heute wieder beschäftigen, ebenso wie Corona, doch dafür verweise ich Sie auf unseren entsprechenden Corona-Ticker.

Und das wird heute sonst noch wichtig:

  • Einen Monat nach seiner Vereidigung nimmt US-Präsident Joe Biden heute erstmals an einem internationalen Gipfeltreffen teil. Mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und anderen Staats- und Regierungschefs westlicher Industrienationen berät er in einer G7-Videokonferenz (15 Uhr) über die Bekämpfung der Corona-Pandemie.
  • Angela Merkel will um 11 Uhr an einer Videokonferenz mit Ministerpräsident Markus Söder und den bayerischen Landräten und Oberbürgermeistern teilnehmen. Im Zentrum soll der weitere Kampf gegen das Coronavirus stehen.
  • Ein Jahr nach dem rassistisch motivierten Anschlag mit neun Toten in Hanau werden um 18 Uhr Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier der Opfer gedenken.
  • Im Prozess um den "Waldläufer von Oppenau" und dessen spektakuläre Flucht mit Polizeiwaffen in den Schwarzwald soll ab 14 Uhr ein Urteil fallen.
  • Arminia Bielefeld eröffnet gegen Wolfsburg den 22. Bundesliga-Spieltag. Nach dem 3:3 beim FC Bayern hat Arminia Bielefeld ab 20.30 Uhr im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg die Chance, ein weiteres Spitzenteam der Fußball-Bundesliga zu ärgern. Alle weiteren wichtigen Sport-Ereignisse des Tages finden Sie in unserem "Sport-Tag".

Bei Fragen und Anregungen schreiben Sie mir doch einfach eine E-Mail unter michael.bauer[at]nama.de. Ich wünsche Ihnen einen guten Start in den Freitag.

06:52 Uhr

Tumor in Kiefer von Ballermann-Sänger Jürgen Milski entdeckt

Bei Jürgen Milski wurde ein Tumor im Unterkiefer entdeckt. Das erzählte der Ballermann-Star in seinen Instagram-Storys. "Das war wie ein Schlag ins Gesicht", erzählt Milski in einem Video. Er befinde sich schon seit Längerem in zahnärztlicher Behandlung, doch bei einer Routineuntersuchung sei am Mittwoch (17. Februar) ein Tumor entdeckt worden.

Er sei auf dem Weg zu einer Operation, bei dem der Tumor entfernt werde, um ihn zu weiteren Untersuchungen ins Labor zu schicken. Dabei soll festgestellt werden, ob der Tumor gut- oder bösartig ist.

06:17 Uhr

Wasserrohrbruch reißt Krater in Straße in Berlin

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"Es sieht aus wie ein kleiner See in der Straße", sagte ein Feuerwehrsprecher.

(Foto: Feuerwehr Berlin)

Beim Bruch einer Wasserleitung in Berlin ist ein mehrere Meter großer Krater in einer Straße entstanden.

  • Ein parkendes Auto ist laut Feuerwehr am Donnerstagabend teilweise in das Wasserloch eingebrochen, das einen geschätzten Durchmesser von vier Metern hat. Vier Keller von angrenzenden Häusern waren zudem geflutet.
  • Bei zwei Häusern stellte der Versorger vorsorglich den Strom ab, da Leitungen im Keller unter Wasser standen. Alle betroffenen Häuser waren zwischenzeitlich ohne Wasser. Auslöser der Überflutung war eine etwa 15 Zentimeter dicke Wasserleitung in der Straße, die gebrochen war. Wie es zu dem Rohrbruch kommen konnte, war zunächst unklar.
05:51 Uhr

Billie Eilish geht gegen angeblichen Stalker vor

US-Sängerin und Songwriterin Billie Eilish hat mit ihrem Debütalbum "When We All Fall Asleep, Where Do We Go?" die Charts gestürmt. Der Pop-Superstar stellte bereits diverse Streaming-Rekorde auf und füllt weltweit Stadien. Der Erfolg hat auch Schattenseiten. Die 19-Jährige hat mit einem Stalker zu kämpfen.

  • US-Medienberichten zufolge ist die Sängerin nun gerichtlich gegen einen 23-jährigen Mann, der ihr nachstellen soll, in Los Angeles vorgegangen. Die Behörden hätten per einstweiliger Verfügung ein Kontaktverbot gegen verhängt, berichteten die "New York Daily News" und das Promi-Portal "TMZ.com" übereinstimmend unter Berufung auf Gerichtsdokumente.
  • Nach Angaben der Sängerin soll der Mann seit Monaten immer wieder nahe ihres Elternhauses kampiert und Briefe mit bedrohlichen Inhalten verschickt haben. Sie fürchte um ihre Sicherheit. Anfang März soll eine weitere Anhörung stattfinden.
05:31 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht