Freitag, 19. Juni 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:40 Uhr

Das war Freitag, der 19. Juni 2020

Liebe Leserinnen und Leser,

der Sommer steht vor der Tür! Und das nicht nur im Kalender. Nach Starkregen und Gewittern noch vor wenigen Tagen rollt nun eine Hitzewelle mit auf Deutschland zu. ntv-Meteorologe Björn Alexander erklärt hier, womit zu rechnen ist.

Was war heute wichtig:

Damit verabschiede ich mich in den Feierabend und wünsche Ihnen ein wunderschönes Wochenende!

22:17 Uhr

Reporterin live im Stream festgenommen

Tausende Zuschauer sahen live, wie eine Reporterin des Radio Free Europe in Belarus von unbekannten Männern in ein Auto gezerrt und verschleppt wurde. Alexandra Dynko berichtete in der Hauptstadt Minsk per Videostream von den Protesten gegen die Festnahme des Präsidentschaftskandidaten Viktor Babariko.

  • Wie es sich herausstellte, handelte es sich bei den Männern offenbar um Polizisten in Zivil. Wenige Stunden später wurde Dynko wieder freigelassen, wie mehrere Medien berichten.
  • Am zweiten Tag in Folge gingen Menschen in ganz Belarus auf die Straßen, um gegen das Regime des Machthabers Alexander Lukaschenko und für die Freilassung politischer Gefangener zu demonstrieren.
  • Bei den heutigen Protesten wurden mehrere Menschen - darunter mindestens sechs Journalisten - festgenommen.

 

21:33 Uhr

US-Militär holt legendären "Into the Wild"-Bus aus der Wildnis Alaskas

Das US-Militär hat einen verlassenen Bus aus der Wildnis Alaskas geholt, der durch den Bestseller und Kultfilm "Into The Wild" berühmt geworden war und jahrelang Abenteurer in die verlassene Gegend gelockt hatte.

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Der "Magic Bus" wird nun an einem sicheren Ort aufbewahrt, bis die Behörden entschieden haben, was damit passieren soll.

(Foto: via REUTERS)

  • Der sogenannte Magic Bus war durch das Buch "Into the Wild" von Jon Krakauer aus dem Jahr 1996 und den gleichnamigen Film von Sean Penn von 2007 weltberühmt geworden. Beide erzählen die Geschichte des Aussteigers Chris McCandless, der im Sommer 1992 in dem verlassenen Bus aus den 40er Jahren gelebt hatte und nach 114 Tagen in der Wildnis verhungert war.
  • Der Bus entwickelte sich daraufhin zu einem beliebten Ziel von Abenteurern, von denen einige verunglückten oder aus der Wildnis gerettet werden mussten. 2010 und 2019 waren zwei Touristen aus der Schweiz und Belarus auf dem Weg zu dem Bus ertrunken.
  • Zwischen 2009 und 2017 gab es nach Angaben der Naturschutzbehörde zudem 15 Such- und Rettungsaktionen im Zusammenhang mit dem Bus-Wrack. Zuletzt mussten im Februar fünf Italiener gerettet werden, die auf dem Rückweg vom Magic Bus waren.
20:53 Uhr

TV-Sender zeigt Corona-Patienten beim Sterben: Empörung in Bolivien

Ein Fernsehbeitrag, in dem das Sterben eines Covid-19-Patienten ausführlich gezeigt wird, hat Empörung in Bolivien ausgelöst.

  • Die nationale Verbraucherschützerin Nadia Cruz warf dem Sender PAT Sensationsgier vor, nachdem dieser die letzten 30 Minuten im Leben des Sterbenden gezeigt hatte, in denen Ärzte bei ihm verzweifelt eine Herzdruckmassage vornahmen.
  • Der Sender erklärte dagegen, der Beitrag solle die Behörden auf die Vernachlässigung der Gesundheitsdienste hinweisen.
  • Die Journalistin María Trigo von der Zeitung "El Deber de Santa Cruz" warf dem Sender mangelnden Respekt gegenüber dem Sterbenden und dessen Angehörigen vor: "Wir haben viel verloren durch dieses Virus, einschließlich des Mitgefühls", schrieb sie bei Twitter.
  • Fabiola Chambi von der Tageszeitung "Los Tiempos" sprach ebenfalls von einem "Mangel an Respekt und Menschlichkeit".
20:06 Uhr

Schwarze Frau erschossen: US-Polizist wird entlassen

Mehr als drei Monate nach den tödlichen Schüssen auf die Afroamerikanerin Breonna Taylor wird einer der an dem Einsatz im US-Bundesstaat Kentucky beteiligten Polizisten entlassen. Der Beamte habe in mindestens 14 Fällen "extrem" gegen Regularien verstoßen und durch das "mutwillige und blinde Feuern" von zehn Schüssen in Taylors Wohnung eine "extreme Gleichgültigkeit für den Wert eines Menschenlebens gezeigt", erklärte die Polizei der Stadt Louisville zur Begründung. Zwei weitere an dem Einsatz beteiligte Polizisten bleiben vorerst weiterhin suspendiert.

Die Polizei hatte aufgrund eines Durchsuchungsbefehls am 13. März offenbar ohne Vorwarnung die Tür zur Wohnung der 26 Jahre alten Notfallsanitäterin aufgebrochen. Danach kam es zu einem Schusswechsel zwischen Taylors Partner und der Polizei. Taylor wurde Medienberichten zufolge von acht Kugeln getroffen. Die Polizei hat noch keinen umfassenden Untersuchungsbericht dazu veröffentlicht.

20:02 Uhr
Breaking News

Amthor kandidiert nicht für CDU-Spitze in Mecklenburg-Vorpommern

Der CDU-Politiker Philipp Amthor wird nicht für den CDU-Landesvorsitz in Mecklenburg-Vorpommern kandidieren. Das wurde am Abend nach einem Treffen des Landesvorstands mitgeteilt. Damit zog Amthor Konsequenzen aus den Lobbyismus-Vorwürfen gegen seine Person. An seiner Stelle wird der Kommunalpolitiker Michael Sack für den Landesvorsitz kandidieren.

Mehr dazu lesen Sie hier.
19:36 Uhr

Angler entdeckt Leiche im Main - Polizei geht von Verbrechen aus

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Dieses Moped entdeckten die Ermittler in der Nähe des möglichen Tatortes.

Ein Angler hat im Main bei Hochheim im Main-Taunus-Kreis einen Toten entdeckt.

  • Der 62-jährige Mann wurde offenbar getötet. Die Leiche zeige "diverse äußere Verletzungen", teilte die Polizei mit.
  • Einige Kilometer weiter entdeckten die Ermittler das Moped des toten Mannes.
  • Die Staatsanwaltschaft leitete ein Ermittlungsverfahren ein. Wie der 62-Jährige ums Leben kam, ist bisher unklar.

Der grausige Fund ereignete sich bereits am Montag. Die Polizei sucht nun nach Zeugen

19:01 Uhr

"Wirklich feige": Linke greift Amthor scharf an

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"Hat eine klare Aufklärungspflicht": Philipp Amthor.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Opposition im Bundestag hat den unter Lobbyismusverdacht stehenden CDU-Abgeordneten Philipp Amthor scharf kritisiert.

  • In einer von der Linken beantragten Aktuellen Stunde warf deren Fraktionschef Dietmar Bartsch dem CDU-Mann vor, er habe "völlig die Bodenhaftung verloren". Er habe mit seinem Verhalten der Politik, dem Bundestag und seiner Heimat Mecklenburg-Vorpommern geschadet. "Wie konnte bei einem Mann von der Küste der Kompass nur so versagen?" Es gebe immer noch viele offene Fragen, sagte Bartsch. "Der Mann muss endlich mal reinen Tisch machen." Dass er nicht an der Debatte teilnehme, sei "wirklich feige".
  • Der CDU-Abgeordnete Patrick Sensburg warf dem Linken-Politiker daraufhin vor, er habe seine Redezeit genutzt, "um einen Kollegen dieses Hauses runterzumachen". Auch Sensburg sagte allerdings, dass Amthor "sicher eine klare Aufklärungspflicht hat".
  • FDP, Grüne und Linke forderten vehement ein gesetzliches Lobbyregister, um die Einflussnahme von Unternehmen und Verbänden auf die Gesetzgebung deutlich machen zu können.
18:22 Uhr

Kleinbus mit Kindern stößt mit Transporter zusammen - neun Verletzte

Beim Zusammenstoß eines mit Kindern besetzten Kleinbusses mit einem Transporter sind in Dresden neun Menschen verletzt worden.

  • Die Fahrzeuge kollidierten an einer Kreuzung.
  • Die 54 Jahre alte Fahrerin und ein Mädchen im Alter von acht Jahren wurden schwer verletzt. Der Fahrer des Transporters sowie sechs Kinder im Alter von drei bis acht Jahren wurden leicht verletzt.
  • Ursache für den Unfall sei wohl eine Vorfahrtsverletzung gewesen, der genaue Hergang werde noch geprüft, teilte die Polizei mit.
17:44 Uhr

Auto mit zwei Toten in der Weser: Mutter und Tochter galten als vermisst

In Bremerhaven hat die Polizei gestern ein Auto mit zwei Leichen aus der Weser geborgen. Bei den Toten handelt es sich nach Polizeieinschätzung um eine vermisste 46-Jährige aus Kaiserslautern und ihre zehnjährige Tochter. In dem Wagen wurden Ausweisdokumente der Mutter gefunden.

Die definitive gerichtsmedizinische Bestätigung steht allerdings noch aus. Unklar ist auch, wie die beiden gestorben sind. Sie sollen in den nächsten Tagen obduziert werden.

Die Frau und das Mädchen, das seit der Trennung der Eltern beim Vater im baden-württembergischen Gammertingen lebte, galten seit dem 8. Juni als vermisst.

17:20 Uhr

Amthor-Affäre: Chef von Augustus Intelligence lässt Amt ruhen

Nach der Kritik an der Zusammenarbeit des CDU-Politikers Philipp Amthor mit dem IT-Unternehmen Augustus Intelligence lässt dessen Geschäftsführer sein Amt ruhen.

Wolfgang Haupt ziehe sich zurück, um eine unabhängige Überprüfung zu unterstützen, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Interims-Chef wird Ramsey Taylor.

Der junge CDU-Politiker Amthor ist wegen seiner Nebentätigkeit und Lobbyarbeit für das US-amerikanische IT-Unternehmen zuletzt massiv in die Kritik geraten.

16:45 Uhr

Russischer Skandal-Gouverneur stirbt nach Corona-Infektion

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Michail Ignatjew ist im Alter von 58 Jahren nach einer Coronavirus-Infektion gestorben.

(Foto: imago images / ITAR-TASS)

Nach einer Reihe von Skandalen hatte ihn Wladimir Putin Ende Januar im Streit gefeuert. Wenige Monate nach der Entlassung ist Michail Ignatjew, ehemaliger Gouverneur der russischen Republik Tschuwaschien, an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Medienberichten zufolge war der 58-Jährige Ende Mai mit einer beidseitigen Lungenentzündung in ein Krankenhaus eingeliefert worden.

Ignatjew hatte während seiner Amtszeit für eine Reihe von Kontroversen gesorgt.

  • So wurde er dabei gefilmt, wie er bei einer öffentlichen Zeremonie im russischen Katastrophenschutzministerium ein Schlüsselbund über dem Kopf eines uniformierten Offiziers baumeln ließ und diesen zwang aufzuspringen, um danach zu greifen.
  • Bei einem im Fernsehen übertragenen Treffen sprach Ignatjew den damaligen Ministerpräsidenten Dimitri Medwedjew einmal irrtümlich als "Wassili" an.
  • Für einen Skandal hatte auch Ignatjews Aussage gesorgt, Journalisten, die positiv über das Leben in Westeuropa berichteten, müssten "ausradiert werden". Später entschuldigte er sich und gab an, er sei falsch verstanden worden.
16:19 Uhr
Breaking News

Kalbitz klagt erfolgreich gegen AfD-Rauswurf

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Kalbitz ist zurück.

(Foto: picture alliance/dpa)

Das Berliner Landgericht hat die Annullierung der Parteimitgliedschaft des bisherigen Brandenburger AfD-Landeschefs Andreas Kalbitz für unzulässig erklärt. Damit kann Kalbitz seine Rechte als Parteimitglied und als Mitglied des Bundesvorstands bis zur Entscheidung des Bundesschiedsgerichts der AfD wieder ausüben.

Mehr dazu lesen Sie hier.
16:01 Uhr

Heimwerker bohrt Gasleitung an - Feuerwehr verhindert Explosion

Jedem ist beim Handwerken in der eigenen Wohnung wohl schon mal ein Missgeschick passiert. Besonders viel Pech hatte ein Heimwerker in Neuss. Bei dem Versuch, einen Schrank aufzuhängen, hat er beinahe sein Wohnhaus in die Luft gesprengt. Aus Versehen und mit reichlich Pech habe der Bewohner die Gasleitung angebohrt, berichtete die Feuerwehr in Neuss. Durch das acht Millimeter große Loch sei sofort viel Gas in die Wohnung geströmt. Der Heimwerker habe sich ins Freie geflüchtet und den Notruf gewählt.

Die Feuerwehr brach den Hausanschlussraum auf und sperrte die Gasleitung ab. Vorsichtig sei dann das Haus entlüftet worden, bis die Explosionsgefahr gebannt gewesen sei. Der Heimwerker kam mit dem Schrecken davon.

15:22 Uhr

Unbewaffneter Polizist in Auckland auf offener Straße erschossen

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Normalerweise tragen Polizisten in Neuseeland keine Waffen.

(Foto: picture alliance/dpa)

In Neuseeland ist ein unbewaffneter Polizist auf offener Straße erschossen worden.

  • Zwei Beamte waren in Massey, einem Vorort von Auckland, auf einen Unfallwagen zugegangen, als ein Mann mit einem Gewehr das Feuer eröffnete. Ein Polizist starb, ein zweiter wurde schwer am Bein verletzt. Außerdem erlitt ein Passant schwere Verletzungen.
  • Der Schütze und ein zweiter Mann flohen in einem anderen Auto. Nach einer Verfolgungsjagd wurde schließlich ein 24-Jähriger festgenommen und wegen mehrerer Vergehen, darunter Mord, beschuldigt. Für Samstag wurde eine Anhörung des Mannes vor Gericht angesetzt.
  • Neuseelands Polizisten sind üblicherweise unbewaffnet. Gewaltsame Todesfälle von Beamten kommen in dem Inselstaat selten vor, zuletzt im Jahr 2009.
  • Der Beamte in Auckland war der 23. Polizist seit 1890, der im Dienst getötet wurde.
15:19 Uhr
Breaking News

Diese Galeria-Karstadt-Kaufhof-Filialen schließen

Bei der angeschlagenen Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof müssen mehr als ein Drittel der bundesweit 172 Filialen schließen. Die Filialschließungen sind Teil einer Einigung für einen Sanierungstarifvertrag zwischen Management, Betriebsrat und Gewerkschaft Verdi. Schätzungen zufolge stehen damit bis zu 6000 der insgesamt noch 28.000 Arbeitsplätze bei Galeria Karstadt Kaufhof auf der Kippe.

Hier finden Sie eine Übersicht der Filialen, die schließen müssen.

14:51 Uhr

"Der Herr der Ringe"-Star Ian Holm ist tot

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Ian Holm spielte Bilbo Beutlin in "Der Herr der Ringe".

(Foto: imago images/Prod.DB)

Der britische Schauspieler Ian Holm ist tot. Er starb heute Morgen in einem Londoner Krankenhaus im Alter von 88 Jahren, berichtet "The Guardian" unter Berufung auf seinen Agenten. Demnach litt der Schauspieler an einer Parkinson-Erkrankung.

Seine wohl bekannteste Rolle ist Bilbo Beutlin in Peter Jacksons Verfilmung von "Der Herr der Ringe". Holm spielte auch den Bösewicht Android Ash in dem Science-Fiction-Thriller "Alien". Auch für zahlreiche weitere Kultfilme wie "Das fünfte Element", "Naked Lunch" und "Aviator" stand Holm vor der Kamera.

Mehr dazu lesen Sie hier.
14:32 Uhr

EU verlängert Sanktionen gegen Russland

Die Wirtschaftssanktionen der EU gegen Russland wegen des andauernden Ukraine-Konflikts werden abermals um sechs Monate verlängert. Darauf einigten sich die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union bei einer Videokonferenz, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel mitteilte.

14:00 Uhr

Schichtwechsel

Ina Bullwinkel verabschiedet sich ins Wochenende. Ab jetzt und bis zum späten Abend begleite ich Sie durch den "Tag". Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen schönen Freitagnachmittag!

13:35 Uhr

Mann versteckt tote Mutter jahrelang in Schlafzimmer

In Baden-Württemberg hat ein 55-Jähriger die Leiche seiner Mutter anscheinend mehrere Jahre lang in seinem Wohnhaus versteckt. Staatsanwaltschaft und Polizei berichteten, dass Nachbarn die Frau vermisst und die Polizei verständigt hätten. Als Beamte den 55-Jährigen in seinem Haus aufsuchten, verwickelte er sich in Widersprüche und führte diese schließlich zu dem Leichnam.

  • Dieser befand sich laut Ermittlern in einem Schlafzimmer im ersten Stock des Hauses in der Gemeinde Bruchsal. Der Sohn sagte aus, dass seine Mutter vor beinahe fünf Jahren im August 2015 im Alter von 86 Jahren gestorben sei.
  • Er habe von ihren Rentenzahlungen gelebt, weil er kein eigenes Einkommen habe, sagte der 55-Jährige. Laut Obduktion deckt sich der angebliche Todeszeitpunkt mit dem Zustand der Leiche.
  • Die genaueren Todesumstände konnten laut Staatsanwaltschaft und Polizei bislang noch nicht sicher geklärt werden. Die Ermittlungen in dem Fall dauerten an. Diese liefen unter anderem auch wegen des Verdachts des Betrugs durch den Bezug der Rentenzahlungen, hieß es.
13:18 Uhr

Innenminister wollen Identifikationspflicht in sozialen Netzwerken

Die Innenminister von Bund und Ländern wollen eine Identifikationspflicht in sozialen Netzwerken. "Es geht hier nicht um eine Klarnamenpflicht", sagte Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius zum Abschluss der Innenministerkonferenz in Erfurt. Wer aber unter Pseudonym in sozialen Medien oder auf Spieleplattformen unterwegs sei, solle zukünftig beim jeweiligen Anbieter seine Identität hinterlegen müssen.

"Wenn es dann tatsächlich zu einer Straftat kommt, muss diese Person auch durch die Polizei identifizierbar sein", betonte Pistorius als Sprecher der SPD-geführten Innenressorts.

13:10 Uhr
Breaking News

Wirecard-Chef Braun tritt zurück

Der Vorstandschef des Dax-Konzerns Wirecard, Markus Braun, tritt mit sofortiger Wirkung zurück. Interims-Chef wird der erst am Vorabend in den Vorstand berufene US-Manager James Freis, wie Wirecard mitteilte.

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12:55 Uhr

Polizei holt betrunkenen Treckerfahrer von der Autobahn

In einer Bierlaune kommen dem ein oder anderen gute Ideen. Keinen so guten Einfall hatte ein Traktorfahrer aus Rheinland-Pfalz. Ihn musste die Polizei betrunken von der Autobahn holen. Zeugen meldeten das Gespann auf der A65 zwischen Edenkoben und Neustadt an der Weinstraße, wie die Polizei mitteilte. Kurz vor der Anschlussstelle Neustadt-Süd konnte der Traktor von der Autobahn gelotst und kontrolliert werden.

Ein erster freiwilliger Atemalkoholtest ergab bei dem 43-jährigen Fahrer einen Wert von einem Promille. Nachdem ein Ersatzfahrer eingetroffen war, wurde der Mann zur Dienststelle gebracht, wo ein gerichtsverwertbarer Atemalkoholtest einen Wert von 0,64 Promille ergab. Der Fahrer musste sofort 500 Euro Strafe zahlen und seinen Führerschein abgeben.

12:25 Uhr

23-Jähriger stirbt nach Beinschuss bei Polizeieinsatz

In Niedersachsen ist ein von Polizisten im Einsatz angeschossener 23-Jähriger im Krankenhaus gestorben. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft in Osnabrück erlag der Mann in der Nacht nach einem Schuss in den Oberschenkel seinen Verletzungen. Er hatte laut Ermittlern am Donnerstag in der Gemeinde Twist in einer Arztpraxis und in einem Wohnhaus Menschen mit einem Messer attackiert.

Bei dem folgenden Polizeieinsatz griff er demnach mit dem Messer auch die Einsatzkräfte an, wobei ihm ein Beamter ins Bein schoss. Der Mann musste wiederbelebt werden, wie die Staatsanwaltschaft schon am Donnerstag mitgeteilt hatte. Er kam in ein Krankenhaus, wo er den Informationen zufolge dann in der Nacht starb.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft liefen. Bislang deute aber nichts darauf hin, dass der Schusswaffengebrauch ungerechtfertigt gewesen sein könnte, teilte diese mit. Die Leiche des 23-Jährigen werde obduziert.

12:03 Uhr

Pelosi lässt Porträts von Südstaaten-Anführern entfernen

Vier Porträts von historischen Führungsfiguren der US-Südstaaten sind aus dem Kongress in Washington entfernt worden. Die Gemälde wurden auf Anordnung der Vorsitzenden des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, abgehängt.

In den Räumen des Kongresses sei kein Platz für die Ehrung von Männern, "welche den gewaltsamen Fanatismus und den grotesken Rassismus" der Konföderierten-Staaten des 19. Jahrhunderts verkörperten, erklärte die Anführerin der oppositionellen Demokraten.

12:02 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:40 Uhr
Breaking News

Mit 55 Jahren: Autor Carlos Ruiz Zafón gestorben

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Carlos Ruiz Zafón starb im Alter von 55 Jahren.

(Foto: imago/Leemage)

Der spanische Bestseller-Autor Carlos Ruiz Zafón ist tot. Der Schriftsteller sei im Alter von 55 Jahren gestorben, teilte sein Verlag mit. Mit Romanen wie "Der Schatten des Windes" oder "Der Fürst des Nebels" war der Schriftsteller auch in Deutschland sehr populär.

Mehr dazu lesen Sie hier.
11:35 Uhr

Neue Spur zu gestohlenem Van-Gogh-Gemälde

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Ende März wurde das Gemälde aus dem Museum Singer-Laren gestohlen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Im Fall des aus einem niederländischen Museum gestohlenen Gemäldes von Vincent van Gogh gibt es eine neue Spur. Von dem Bild tauchten nun Fotos auf, die die Tageszeitung "De Telegraaf" veröffentlichte. Darauf sieht man die Vorder- und Rückseite des Gemäldes sowie die Titelseite der "New York Times" vom 30. Mai 2020. Experten gehen davon aus, dass es sich um das Original handelt. Die Polizei untersucht die Fotos.

Das Bild "Frühlingsgarten. Der Pfarrgarten von Nuenen" aus dem Jahre 1884 war in der Nacht zum 30. März aus dem Museum Singer-Laren in der Nähe von Amsterdam gestohlen worden. Das Werk mit einem Wert von mehreren Millionen Euro war eine Leihgabe des Groninger Museums. Die jetzt veröffentlichten Fotos waren nach dem Bericht der Zeitung zunächst dem auf Kunstdiebstähle spezialisierten Detektiv Arthur Brand zugespielt worden.

10:48 Uhr

Ex-Polizist in Drogenprozess zu langer Haft verurteilt

Ein wenig klingt die Story nach einem schlechten Fernsehkrimi: Ein angesehener Ermittler, der in Wahrheit korrupt ist und hilft, Drogen zu schmuggeln. In Norwegen gab es solch einen Fall und der betroffene Ex-Polizist wurde nun in einem langwierigen und aufsehenerregenden Prozess zu 21 Jahren Gefängnis verurteilt.

Der mittlerweile 62 Jahre alte frühere Top-Ermittler wurde von dem Gericht in beiden Anklagepunkten - Mitwirkung am Drogenschmuggel sowie schwere Korruption - für schuldig befunden.

Bis zu seiner Verhaftung Anfang 2014 galt der Beamte als geachtet und als unkonventioneller Ermittler mit hervorragenden Kontakten. 2016 wurde er allerdings wegen Korruption und Drogenvergehen angeklagt. Er hat offenbar neun Jahre lang vorsätzlich und systematisch den Import von insgesamt fast 14 Tonnen Haschisch unterstützt. Auch der schweren Korruption habe er sich schuldig gemacht, weil er seine leitende Stellung ausgenutzt habe. Der Ermittler hatte mehrmals seine Unschuld beteuert.

10:22 Uhr

Song zu George Floyd: Zwölfjähriger bekommt Plattenvertrag

"I Just Wanna Live", singt der zwölfjährige Keedron Bryant aus Protest nach dem gewaltsamen Tod von George Floyd - und drückt damit seine Ängste aus, als Schwarzer in den USA aufzuwachsen. Erst landete der Jugendliche mit dem Song einen Internethit, jetzt hat er einen Plattenvertrag bei Musikriese Warner Records an Land gezogen.

Sein Produzent Dem Jointz teilte auf Instagram mit, der Song werde heute, am sogenannten "Juneteenth", veröffentlicht. An diesem Tag wird in den USA an das Ende der Sklaverei mit dem Sieg der Nordstaaten gegen die Südstaaten 1865 erinnert.

Berichten zufolge will Warner die Einnahmen aus dem Song der National Association for the Advancement of Colored People (NAACP) spenden und damit Afroamerikaner in den USA fördern.

*Datenschutz

09:53 Uhr

China wirft inhaftierten Kanadiern "Spionage" vor

China hat zwei seit 18 Monaten inhaftierte Kanadier offiziell wegen Spionage angeklagt. Der ehemalige Diplomat Michael Kovrig und der Geschäftsmann Michael Spavor würden der "Spionage" und der "Preisgabe von Staatsgeheimnissen" beschuldigt, teilte die Oberste Staatsanwaltschaft der Volksrepublik mit. Der Fall sorgt seit geraumer Zeit für diplomatischen Streit zwischen Kanada und China.

Kovrig und Spavor waren im Dezember 2018 wegen Spionagevorwürfen in Gewahrsam genommen worden. Ihre Festnahme wurde als Vergeltungsmaßnahme für die Inhaftierung der chinesischen Managerin Meng Wanzhou in Kanada gewertet.

Washington wirft der Huawei-Finanzchefin Meng Verstöße gegen die Iran-Sanktionen vor und verlangt ihre Auslieferung an die USA.

08:46 Uhr

US-Regierungsmitarbeiterin kündigt - wegen Trumps Haltung

Wegen Donald Trumps Haltung in der Rassismus-Debatte will eine hochrangige afroamerikanische Mitarbeiterin nicht länger für die Regierung des US-Präsidenten arbeiten. Die Kommentare und Handlungen Trumps hinsichtlich der Diskriminierung von Schwarzen "stehen in scharfem Widerspruch zu meinen zentralen Werten und Überzeugungen", erklärte die bisherige Abteilungsleiterin für Rechtsangelegenheiten im Außenministerium, Mary Elizabeth Taylor, in ihrem Rücktrittschreiben. Böse Zungen könnten behaupten: Trumps Haltung zu diesem Thema hätte ihr schon vorher bewusst sein können. Dass er in der Debatte einen neuen Tiefpunkt erreicht - selbst für seine Verhältnisse - stimmt allerdings auch.

Sie folge den "Stimmen ihres Gewissens", indem sie ihren Posten abgebe, erklärte Taylor in dem Brief an Außenminister Mike Pompeo, aus dem die Zeitung "Washington Post" zitierte.

Die 30-Jährige war die bislang erste schwarze Frau auf diesem Posten und zudem die bisher jüngste Regierungsmitarbeiterin in dieser Funktion. Ihr Rücktritt ist offenbar der erste in höheren Ebenen des US-Regierungsapparats, der mit der Rassismus-Debatte der jüngsten Zeit im Zusammenhang steht.

08:12 Uhr

Flug gestrichen: Argentinier segelt von Portugal nach Hause

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Juan Manuel Ballestero befürchtete, seine Eltern nie wiederzusehen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Er wollte seine Eltern besuchen, doch wegen der grassierenden Corona-Pandemie waren alle Flüge gestrichen. "Als das Coronavirus sich ausbreitete, starben in Europa 1000 Menschen am Tag und ich hatte Angst, meine Familie nie wiederzusehen", sagte Juan Manuel Ballestero der Zeitung "La Nación". Mit 90 und 82 Jahren gehören seine Eltern zur Risikogruppe. Deshalb setzte er kurzentschlossen Segel und stach in See. Nach einer dreimonatigen Atlantiküberquerung in einem kleinen Segelboot von der portugiesischen Insel Porto Santo bei Madeira nach Argentinien erreichte der 47-Jährige den Badeort Mar del Plata, wie örtliche Medien berichteten

Ballestero ist ein erfahrener Skipper und hatte bereits 2011 einmal den Atlantik überquert, dennoch war die Reise keine Spazierfahrt. Nach kurzen Zwischenstopps in Brasilien und Uruguay ist er nun im Hafen seiner Heimatstadt vor Anker gegangen.

Allerdings kann der mutige Skipper seine Eltern noch immer nicht in die Arme schließen - vorher muss er noch eine zweiwöchige Quarantäne auf seinem Boot verbringen.

07:50 Uhr

Lehrerverband fordert Wissenstest für alle Rückkehrer-Schüler

Spätestens nach den Sommerferien soll in den Schulen wieder alles "normal" laufen. Die vergangenen Wochen bestanden ja vor allem aus eigenständigem Lernen zu Hause - im besten Fall mit der Hilfe der Eltern. Aber wie viel vom Stoff ist hängengeblieben? Das will der Deutsche Lehrerverband wissen und fordert verpflichtende Wissenstests für alle Schüler bei der geplanten Rückkehr nach den Sommerferien. Bei jedem Schüler müsse der Leistungsstand erhoben werden, sagte Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger der "Augsburger Allgemeinen". Für den Fall gravierender Wissenslücken empfahl er Förderunterricht.

Für Schüler mit starken Defiziten müsse es verpflichtende Förderangebote geben, die beispielsweise am Nachmittag stattfinden könnten. Um ein solches Zusatzangebot zu stemmen, bräuchten die Schulen zusätzliches Personal, verlangte der Lehrerverbands-Chef.

07:31 Uhr

Es wird noch mal frisch vor der ersten Hitzewelle


Heute bleibt es im Norden und Osten oft grau und überwiegend nass mit teils kräftigen Regengüssen und örtlichen Gewittern. Auch im Süden sind noch häufiger Schauer sowie Blitz und Donner drin. Ansonsten bleibt es überwiegend freundlich, mitunter auch sonnig.

Die Temperaturen: Im Nordosten ist es nun ebenfalls spürbar kühler als zuletzt und die Werte bringen es meistens auf 16 und 22 Grad. Wärmer ist es lediglich am Rhein bei 22 bis 25 Grad.

Die weiteren Aussichten bringen ein zum Teil noch durchwachsenes und eher frisches Wochenende, bevor nächste Woche die erste Hitzewelle des Jahres 2020 über das Land kommen wird. Alle Einzelheiten hierzu sowie einen ersten Ausblick auf den Sommerverlauf gibt es hier. Damit wünsche ich Ihnen einen guten Start in den Tag sowie ein ganz entspanntes Wochenende. Ihr Björn Alexander

06:59 Uhr

Burschenschafter finden Anschluss bei AfD im Bundestag

Ein Bundeswehr-Reservist und mutmaßlicher früherer Teilnehmer einer Chat-Gruppe rechter Prepper hat bei der AfD-Bundestagsfraktion Anschluss gefunden. Nach Informationen der dpa ist das Mitglied der Leipziger Burschenschaft Germania Mitarbeiter der Fraktion geworden und war dort noch in dieser Woche beschäftigt. Im Mai machte er sich bei der Erstellung eines Positionspapiers der Fraktion zum Umgang mit der Corona-Pandemie nützlich.

  • In der vergangenen Woche hatte die "taz" einen Bericht über die 2015 gegründete Chat-Gruppe veröffentlicht. Mehrere Bundeswehr-Reservisten sollen sich online als Gruppe organisiert und unter anderem über private Bewaffnung und einen möglichen "Rassenkrieg" diskutiert haben. Die Staatsanwaltschaft Leipzig prüft den Fall inzwischen
  • Auch der mutmaßliche Gründer der Chat-Gruppe - ebenfalls Reservist und Burschenschafter - soll sich um eine Tätigkeit im Bundestag bemüht haben. Nach Angaben aus AfD-Parteikreisen ist er aber aktuell nicht dort beschäftigt.
06:39 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

die Lobbyismus-Vorwürfe gegen Philipp Amthor haben sein Image als korrekten und sauberen Politiker von einem Tag auf den anderen sehr fragwürdig aussehen lassen. Heute beschäftigt sich auf Betreiben der Linken der Bundestag mit der Lobby-Arbeit von Abgeordneten. Und auch in Amthors Heimat wird diskutiert: Am Abend berät der CDU-Landesvorstand Mecklenburg-Vorpommern über das weitere Vorgehen bei der Wahl eines neuen Landesvorsitzenden. Noch ist Amthor der einzige Bewerber. Das dürfte sich vielleicht bald ändern.

Folgende Themen werden heute außerdem wichtig:

  • EU-Videogipfel zu Corona: Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihre EU-Kollegen beraten ab 10 Uhr bei einem EU-Videogipfel erstmals über den geplanten EU-Wiederaufbaufonds in der Corona-Krise. Für das von der EU-Kommission vorgeschlagene 750-Milliarden-Euro-Programm werden äußerst schwierige Verhandlungen erwartet. Eine schnelle Einigung gilt als ausgeschlossen und ein Ergebnis soll möglichst bei einem physischen Gipfeltreffen im Juli erzielt werden.
  • Konjunkturpaket und Nachtragshaushalt: Der Bundestag berät erstmals über das Konjunkturpaket zur Ankurbelung der Wirtschaft in der Corona-Krise und über den dafür notwendigen Nachtragshaushalt.
  • Mögliche Entscheidung über Eilantrag von Kalbitz: Das Berliner Landgericht verhandelt ab 13 Uhr über einen Eilantrag des bisherigen Brandenburger AfD-Landeschefs Andreas Kalbitz gegen die Annullierung seiner Parteimitgliedschaft durch den Bundesvorstand.

  • Neue Zahlen: Außerdem gibt das Statistische Bundesamt Zahlen zum Umsatz im Gastgewerbe für April 2020 bekannt und aktualisiert die vorläufigen Sterbefallzahlen in Deutschland bis 24. Mai.

Starten Sie gut in diesen Freitag und das Wochenende. Mein Name ist Ina Bullwinkel und ich begleite Sie heute durch den "Tag". Haben Sie Fragen oder Kritik? Sie erreichen mich per Mail unter: ina.bullwinkel[at]nama.de.

06:11 Uhr

Australien meldet massiven Cyberangriff - durch anderen Staat

Australien ist nach Angaben seiner Regierung zur Zielscheibe eines massiven Cyberangriffs durch einen anderen Staat geworden. Hinter der Attacke stecke ein "staatlicher Akteur" mit hochmoderner Technologie, sagte Premierminister Scott Morrison. Um welchen Staat es sich handeln könnte, ließ er offen.

Die "bösartige" Cyberattacke richte sich gegen "alle Ebenen der Regierung" wie auch gegen wichtige Infrastruktur, teilte der Regierungschef mit. Betroffen seien ferner politische Organisationen, der Industriesektor sowie das Bildungs- und Gesundheitswesen. Der Cyberangriff sei jedoch in vielen Fällen erfolglos geblieben, sagte Morrison. Es seien auch keine persönlichen Daten gestohlen worden.

Unter den Ländern, die hinter dem Cyberangriff stecken könnten, dürfte China zum Hauptverdächtigen werden. Die Spannungen zwischen Canberra und Peking hatten sich zuletzt verschärft. So hatte China im Mai Strafzölle auf eine Reihe von australischen Produkten verhängt.

06:02 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht