Freitag, 31. Januar 2020Der Tag

mit Janis Peitsch
Janis Peitsch
22:43 Uhr

Das war Freitag, der 31. Januar 2020

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(Foto: imago images/BE&W)

Liebe Leserinnen und Leser,

die Ausbreitung des Coronavirus bestimmte auch wieder die Schlagzeilen. In Bayern gibt es mittlerweile sieben bestätigte Fälle. Erstmals hat sich in Deutschland auch ein Kind mit dem Erreger angesteckt. Was sonst noch geschah:

Zu den musikalischen Ausflügen von Tesla-Chef Elon Musk haben Sie übrigens eine klare Meinung: Schuster bleib bei deinen Leisten.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine erholsame Nacht und ein entspanntes Wochenende. Machen Sie's gut.

22:18 Uhr

Eurojackpot steigt auf Maximalhöhe

Haben Sie schon einmal überlegt, was Sie mit 90 Millionen Euro machen würden? Job kündigen? Südsee-Insel kaufen?

Mit ganz, ganz, ganz viel Glück, könnten solche Träume für Sie Realität werden - wenn Sie Lotto spielen. Denn wie Westlotto mitteilt, steigt der Hauptgewinn bei der Lotterie Eurojackpot auf seine Maximalhöhe von 90 Millionen Euro.  

Seit nunmehr sieben Ziehungen ist der oberste Gewinnrang nicht mehr geknackt worden. Daher ist bei der Ziehung am kommenden Freitag (7. Februar) das Maximum herauszuholen. Zuletzt ging der Mega-Jackpot im November an drei Teilnehmer aus Bayern, Hessen und Ungarn.

21:49 Uhr

Vizeadmiral kritisiert Ausstattung der Marine

Nach den Worten von Marineinspekteur Andreas Krause ist die materielle Ausstattung der Flotte mangelhaft. Alle Bemühungen hätten bisher nicht zu einer Erhöhung der Einsatzbereitschaft geführt, heißt es in der "Jährlichen Weisung" des Vizeadmirals, die von der Marine nun veröffentlicht wurde.

"Im Bereich der Rüstung, aber auch der Instandhaltung und Instandsetzung verfehlen wir regelmäßig unsere Vorgaben", so Krause. "Das Material kommt zu spät, erfüllt vielfach nicht die Anforderungen, die Arbeiten haben oft nicht die erwartete Qualität und werden teurer als vereinbart."

In der Vergangenheit hatte es bei wichtigen Marine-Projekten immer wieder Schwierigkeiten gegeben. So verzögerte sich der Bau von vier Fregatten erheblich. Zeitweise war auch kein einziges U-Boot einsatzbereit.

21:06 Uhr

Trump erlaubt weltweiten Einsatz geächteter Waffe

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Sprengung einer Landmine in Afghanistan bei einer Operation gegen Taliban.

(Foto: imago images / Xinhua)

Landminen sind eine tückische und mörderische Waffe. Einmal verlegt, können sie auch noch Jahrzehnte später eine Gefahr darstellen - im ehemaligen Kriegsland Kambodscha etwa sterben pro Jahr um die zehn Menschen durch Landminen, von denen viele schon in den 1970er Jahren dort verlegt wurden. Deshalb sind Landminen international geächtet.

Doch das US-Militär darf die gefährlichen Waffen künftig wieder weltweit einsetzen. Präsident Donald Trump habe die bisherige Einschränkung für die Streitkräfte aufgehoben, Landminen nur noch auf der koreanischen Halbinsel einsetzen zu dürfen, erklärte das Weiße Haus. Die Kommandeure dürften künftig in "außergewöhnlichen Umständen fortschrittliche, nicht permanente Landminen" einsetzen, hieß es weiter.

20:21 Uhr

Münchner Pharmahersteller ruft Medikamente zurück

Das Münchner Arzneimittelunternehmen Puren Pharma hat 235 Chargen mit Medikamenten zurückgerufen. Die Texte der Beipackzettel entsprachen nicht den Vorschriften, wie die Regierung von Oberbayern mitteilte. Die Firma veröffentlichte eine Liste mit den betroffenen Medikamente auf ihrer Homepage, darunter das Schmerzmittel Ibuprofen und der Blutdrucksenker Candesartan.

Puren Pharma ist spezialisiert auf Generika, also wirkstoffgleiche Kopien von Medikamenten. Solche Firmen werden in der Regel alle zwei Jahre überprüft, so die Regierung von Oberbayern.

19:44 Uhr

Zwischenfall nahe Trump-Anwesen: SUV durchbricht Checkpoints

In der Nähe von Mar-A-Lago, Trumps Anwesen in Florida, hat es offenbar einen Zwischenfall gegeben. Wie US-Medien berichten, habe die Polizei zwei Personen festgenommen. Die Verdächtigen sollen mit einem schwarzen SUV zwei Kontrollposten beim Haus des US-Präsidenten durchbrochen haben. Sicherheitskräfte hätten daraufhin das Feuer eröffnet und die Personen festgenommen.

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Der SUV soll sich zuvor auf der Flucht vor der Polizei befunden haben, meldet CNN. Trump und seine Frau waren zum Zeitpunkt des Vorfalls nicht in Mar-A-Lago. Das Präsidentenpaar wird erst am Nachmittag (Ortszeit) in Florida erwartet.

18:51 Uhr

Zwölfjährige stirbt nach Genitalverstümmelung

Ein zwölfjähriges Mädchen ist in Ägypten an den Folgen einer Genitalverstümmelung gestorben. Die Staatsanwaltschaft habe die Verhaftung des Arztes angeordnet, der das Beschneidungsritual mutmaßlich an dem Mädchen durchgeführt hatte, berichtete die Zeitung Al-Ahram. Auch die Eltern und ein Onkel des Mädchens seien zunächst in Gewahrsam genommen worden.

Genitalverstümmelungen bei Frauen sind in Ägypten seit 2008 gesetzlich verboten. Dennoch werden gerade in ländlichen Regionen immer noch Beschneidungen bei jungen Mädchen durchgeführt. UN-Schätzungen zufolge haben 81 Prozent der ägyptischen Mädchen im Alter zwischen 15 und 19 Jahren eine Form von Genitalverstümmelung erlebt.

18:20 Uhr

Tesla-Chef Musk veröffentlicht neuen Song

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Elon Musk hat sich wieder als Musiker versucht. Auf Twitter postete der Tesla-Chef ein Video des Songs "Don’t Doubt Ur Vibe". Dazu stellte er Fotos, die ihn in einem Musikstudio zeigen, und schrieb: "Ich habe die Songtexte geschrieben und den Gesang beigesteuert!"

Musk hatte schon vor ein paar Monaten auf der Plattform Soundcloud einen Song namens "RIP Harambe" veröffentlicht. Beide Lieder könnte man dem Bereich Elektro-Musik zuordnen.

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17:36 Uhr

Polen erhält 32 US-Kampfjets

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Polen bezahlt für die Flugzeuge 4,6 Millionen Dollar.

(Foto: picture alliance/dpa)

Polen rüstet auf: Zur Modernisierung seiner Luftwaffe hat Warschau einen Milliardendeal über die Lieferung von 32 amerikanischen Kampfjets vom Typ F-35 abgeschlossen. Einen entsprechenden Vertrag unterzeichnete Verteidigungsminister Mariusz Blaszczak heute im Luftwaffen-Ausbildungszentrum im ostpolnischen Deblin.

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Warschau hat der Rüstungsdeal einen Umfang von 4,6 Milliarden Dollar(rund 4,2 Milliarden Euro).

Die ersten F-35 sollen laut Nachrichtenagentur PAP zunächst für die Ausbildung polnischer Piloten in den USA genutzt werden und ab 2026 in Polen stationiert werden.

17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:55 Uhr

Macron hat Ärger wegen eines T-Shirts

Emmanuel Macron steht unter Beschuss: Grund ist ein Foto, das Frankreichs Staatschef mit einem T-Shirt gegen Polizeigewalt zeigt.

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Das Bild sei skandalös, sagte der Chef der größten französischen Polizeigewerkschaft, Yves Lefebvre, dem Fernsehsender BFMTV. "Wir erwarten etwas anderes von einem Präsidenten."

Macron verteidigte das Foto und berief sich auf ide Kunst- und Meinungsfreiheit. Er lehne den Begriff der Polizeigewalt jedoch ab, sagte Macron. 

  • Das umstrittene Foto von Macron war gestern bei der Eröffnung eines Comic-Festivals in Angoulême entstanden. Macron hält darauf ein T-Shirt mit dem Maskottchen des Festivals, einer schwarze-weißen Katze, in die Kamera. Die Katze hat jedoch ein blutendes, mit Bandagen abgeklebtes Auge.
  • Darunter findet sich ein Wortspiel, das aus der Abkürzung des Festivals ("BD 2020" für "bande desinée") die Abkürzung für das Wort "Gummigeschoss-Waffe" macht ("LBD 2020" - für "lanceur de balles de défense"). Das zusätzliche "L" ist mit blutroter Farbe ergänzt.

Die französische Polizei war unter anderem wegen harten Vorgehens gegen Demonstranten während der "Gelbwesten"-Proteste immer wieder kritisiert worden.

16:34 Uhr

"Beschleunigungsspur": Bund künftig schneller bei Verkehrsprojekten

Der Bund kann Planung und Bau von Straßen, Wasser- und Schienenwegen künftig beschleunigen. Der Bundestag beschloss heute zwei Gesetze, wonach die in Deutschland besonders langwierigen Verfahren verkürzt werden sollen.

  • Zum einen geht es um 14 ausgewählte Schienen- und Wasserstraßen-Projekte, bei denen die Klagemöglichkeiten eingeschränkt werden. Dazu werden die Vorhaben später als Einzelgesetze beschlossen.
  • Zudem werden allgemein Planungsvorgaben vereinfacht. So sollen Ersatz-Neubauten etwa von Brücken kein neues Genehmigungsverfahren durchlaufen. Diesem Gesetz muss der Bundesrat noch zustimmen.

"Wir wollen die Großprojekte von der Standspur auf die Beschleunigungsspur bringen", sagte Verkehrsminister Andreas Scheuer und sprach von einem guten Tag für Deutschland.

Die Bundesregierung hat für Sanierung und Ausbau von Straßen, Schienen und Wasserwegen für die nächsten Jahre Rekordsummen bereitbestellt. Die Umsetzung scheitert inzwischen weniger an fehlendem Geld als an langwierigen und komplizierten Genehmigungsverfahren.

15:53 Uhr

Hausmeister attackiert? Abou-Chaker schweigt vor Gericht

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Abou-Chaker (r.) machte heute keine Aussage und schwieg.

(Foto: imago images/Olaf Wagner)

Ist ihnen der Name Arafat Abou-Chaker ein Begriff? Der Chef eines arabischstämmigen Clans in Berlin war lange Zeit Geschäftspartner des Rappers Bushido, ehe sich die beiden nach einem Streit trennten. Derzeit steht Abou-Chaker wieder einmal vor Gericht. Der 43-Jährige war vor rund einem Jahr in erster Instanz wegen Bedrohung und Körperverletzung gegenüber einem Hausmeister zu zehn Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Dagegen hatte Abou-Chaker Berufung eingelegt.

Das mutmaßliche Opfer erklärte heute, Abou-Chaker habe ihn beschimpft, geschlagen und ihm zwei Finger schmerzhaft in die Augen gedrückt. Zu dem Vorfall soll es im März 2018 in einem Geschäftshaus gekommen sein. Am heutigen Prozesstag schwieg Abou-Chaker zu den Vorwürfen.

Der Clanchef muss sich auch bald wegen der versuchten Anstiftung zur Entführung von Familienmitgliedern Bushidos nach deren geschäftlicher Trennung verantworten. Einen Prozesstermin steht aber noch nicht fest.

15:46 Uhr

Zoff zwischen Edeka und Coca-Cola - weniger Produkte in Regalen

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Edeka verringert den Bestand an Coca-Cola Produkten.

(Foto: picture alliance / dpa)

Zwischen Edeka und Coca-Cola ist ein Streit ausgebrochen. Deutschlands größter Lebensmittelhändler hat nach Angaben des Getränkekonzerns in einigen Regionen sein Angebot an Coca-Cola-Produkten reduziert. Es gebe dort aktuell einen Bestellstopp für Teile des Sortiments, berichtete Coca-Cola. Hintergrund ist nach Angaben der "Lebensmittel Zeitung" ein Streit um Coca-Colas Preis- und Rabattpolitik. Edeka gab zunächst keine Stellungnahme zu dem Bericht ab.

Dem Fachblatt zufolge haben mehrere Edeka-Regionen ihren Kaufleuten einen Bestellstopp für Produkte wie die 1,5-Liter-Einwegflasche Coke Zero, die 0,33-Liter-Dosen der gängigen Softdrink-Marken sowie diverse Vio-Artikel empfohlen. Coca-Cola betonte, das Unternehmen bedauere den Schritt. Wolfram Neidhard

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15:14 Uhr

Bluttat in Rot am See: Unbekannte brechen in Tatort-Gaststätte ein

Wenige Tage nach den tödlichen Schüssen auf sechs Menschen in Rot am See sind Unbekannte in die betreffende Gaststätte in Baden-Württemberg eingebrochen. Eine Tür an einem Nebeneingang sei mit Gewalt aufgebrochen worden, sagte ein Polizeisprecher. Sämtliche Räume in dem Gebäude seien durchsucht worden. Ob bei dem Einbruch zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen etwas gestohlen wurde, war zunächst unklar.

Am Freitag vergangener Woche soll ein 26-Jähriger in dem kleinen Ort im Kreis Schwäbisch Hall sechs Verwandte erschossen sowie zwei weitere Verwandte angeschossen haben.  Der in Untersuchungshaft sitzende Mann hat sich nach Polizeiangaben zu der Tat geäußert. Aufgrund der laufenden Ermittlungen will die Polizei allerdings keine Angaben machen.

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14:39 Uhr

Erdogan droht mit Offensive in Syrien

Vor wenigen Tagen haben Assad-Truppen mit Hilfe der russischen Luftwaffe die Rebellenhochburg Maarat al-Numan in der syrischen Provinz Idlib erobert. Die Kämpfe treiben Hunderttausende Menschen in die Flucht. Die Türkei fürchtet dadurch einen weiteren Zustrom von Flüchtlingen aus dem Nachbarland.

Nun droht der türkische Präsident Erdogan mit einer Militäroffensive im Nordwesten Syriens, sollte die Lage in Idlib nicht sofort geklärt werden. "Wir werden tun, was nötig ist, wenn jemand unser Territorium bedroht", sagte Erdogan in Ankara. Seine Regierung werde keine neuen Bedrohungen in der Nähe der Landesgrenze zulassen.

In der Region Idlib hat die Türkei zwölf Beobachtungsposten. Basis dafür ist das Deeskalationsabkommen von 2018, gegen das Russland nach Darstellung Erdogans nun verstößt.

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14:20 Uhr
Breaking News

Coronavirus: Erstmals Kind in Deutschland infiziert

Zum ersten Mal ist in Deutschland ein Kind an dem neuartigen Coronavirus erkrankt. Es handle sich um ein Kind des Mannes aus dem bayerischen Landkreis Traunstein, bei dem Donnerstagabend die Erkrankung nachgewiesen worden war, teilt das bayerische Gesundheitsministerium mit.

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14:00 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

meine Kollegin Ina Bullwinkel verabschiedet sich in den Feierabend und kann noch etwas das Wetter genießen. (Hier in Berlin sind es gerade 11 Grad). Bis zum Abend betreue ich für Sie den "Tag". Bei Fragen, Anregungen oder Kritik - schreiben Sie mir eine Mail an janis.peitsch[at]nama.de.

Los geht's!

13:58 Uhr

Angespülte Leiche nach 52 Jahren identifiziert

1967 ist das Schiff eines 22 Jahre alten Seemanns in einen schweren Sturm geraten. Alle sechs Besatzungsmitglieder kamen damals ums Leben, nur der Skipper wurde nicht gefunden. Jetzt finden niederländische Spezialisten heraus: Bei einer vor mehr als 52 Jahren angespülten Leiche auf der Nordseeinsel Terschelling handelt es sich um den Vermissten von damals.

  • Ein Angehöriger des Seemanns Kees van Rijn aus Katwijk stellte den Behörden DNA zur Verfügung, berichtete die Polizei. Experten verglichen sie mit Profilen in der Datenbank für vermisste Personen. Van Rijn war auf der Insel als unbekannter Toter bestattet worden.
  • Die Identifizierung sei das "direkte Ergebnis" eines anderen Falls, der sich ebenfalls auf Terschelling abgespielt hatte, so die Polizei. Spezialisten hatten Ende vergangenen Jahres einen Schiffskapitän identifiziert, der 1953 vor der westfriesischen Insel ums Leben gekommen war.
  • Angehörige Van Rijns erfuhren von dem ungewöhnlichen Fall; ein Familienmitglied beschloss, ebenfalls DNA zu spenden.
13:38 Uhr

Fukushima-Wasser ins Meer? Experten raten dazu

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Wohin mit dem kontaminierten Wasser? Experten schlagen eine Ableitung ins Meer vor.

(Foto: picture alliance/dpa)

Das im Jahr 2011 zerstörte Atomkraftwerk in Fukushima macht den Behörden noch immer viel Arbeit. Eine offene Frage ist zum Beispiel, wohin das kontaminierte Wasser geleitet werden soll.

  • Ein japanisches Expertengremium hat der Regierung in Tokio jetzt vorgeschlagen,  das verseuchte Wasser ins Meer zu leiten. Die vom Industrieministerium einberufenen Experten bezeichneten ihren Vorschlag in einer Mitteilung als "realistische Option". Die Ableitung des Wassers ins Meer "kann mit Sicherheit erfolgen", erklärten sie, da diese Methode auch bei normalen Atomreaktoren angewandt werde.
  • Das verseuchte Wasser stammt aus verschiedenen Quellen, darunter befindet sich Wasser, das zur Kühlung der Anlage verwendet wird, sowie Grund- und Regenwasser, das täglich in die Anlage sickert. Es wird nach Behördenangaben einem umfangreichen Filterungsprozess unterzogen. Nach der Aufbereitung soll das Wasser demnach nur noch Tritium enthalten.
  • Besonders Fischer und Bauern vor Ort sind allerdings nicht überzeugt: Sie fürchten fatale Umweltauswirkungen und sehen ihre Existenz bedroht. Eine Entscheidung der Regierung wird trotz der Dringlichkeit nicht vor den Olympischen Spielen in Tokio in diesem Sommer erwartet.
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13:03 Uhr

Früherer Finanzminister zu mehr als zwei Jahren Haft verurteilt

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Ingolf Deubel (r.) vor der Urteilsverkündung neben seinem Anwalt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der frühere rheinland-pfälzische SPD-Finanzminister Ingolf Deubel ist wegen Untreue und uneidlicher Falschaussage zu zwei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden. Damit droht ihm Gefängnis und der Verlust seiner Beamtenpension.

  • Das Landgericht Koblenz hatte Deubel bereits 2014 zu dreieinhalb Jahren Haft mit Blick auf den Nürburgring-Ausbau verurteilt. 2015 hob der Bundesgerichtshof (BGH) dieses erste Urteil teils auf: Das Gericht habe in zehn Fällen nicht rechtsfehlerfrei die Gefährdung von Landesvermögen begründet.
  • Nun musste eine andere Kammer in Koblenz eine Gesamtstrafe für eine uneidliche Falschaussage Deubels und vier weitere Fälle von Untreue bilden.
  • Im Jahr 2009 war in der Eifel die internationale Privatfinanzierung des zu großen Ausbaus des Nürburgrings spektakulär gescheitert. Dieser kostete rund 330 Millionen Euro. Als sich kein Investor fand, musste das Land Rheinland-Pfalz einspringen und Deubel zurücktreten.
12:36 Uhr

Italien ruft wegen Coronavirus nationalen Notstand aus

Die weltweite Ausbreitung des Coronavirus aus China macht sich auch in Italien bemerkbar. Das südeuropäische Land hat den nationalen Notstand ausgerufen. Das gab die Regierung in Rom bekannt. Der Notstand wird in Italien häufiger ausgerufen, etwa nach Erdbeben oder Unwettern.

  • Hintergrund ist, dass die Maßnahme die rasche Bereitstellung von Geldern und schnellere Schutzmaßnahmen gegen eine Weiterverbreitung des Virus erlaubt.
  • Zuvor hatten die italienischen Behörden die ersten Infektionsfälle im Land bestätigt, dabei handelt es sich um zwei Touristen aus China. Bereits am Donnerstag hatte Italien alle Flüge von und nach China gestoppt.
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12:10 Uhr

Diagnose Brustkrebs: jedes Jahr erkranken Hunderte Männer

Brustkrebs ist keine Frauenkrankheit: Zwischen 600 und mehr als 700 Männer bekommen jährlich ebenfalls die Diagnose. Das betreffe vor allem Männer in fortgeschrittenem Alter, teilt die Krankenkasse Barmer zum bevorstehenden Weltkrebstag mit. Die Experten raten daher auch Männern, auf Alarmsignale zu achten.

Grundsätzlich ist Brustkrebs bei beiden Geschlechtern möglich, weil auch jeder Mann ein klein wenig Brustgewebe und Anlagen zu Milchgängen hat. Diese sind meist der Ursprung von Brustkrebs.

12:02 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:50 Uhr

Vergewaltigungsvorwurf: Autorin fordert DNA-Probe von Trump

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Bereits im vergangenen Jahr hat die Autorin E. Jean Carroll den Vorwurf gegen US-Präsident Donald Trump erhoben, er habe sie vor mehr als 20 Jahren in einer Umkleidekabine des New Yorker Luxus-Kaufhauses Bergdorf Goodman vergewaltigt. Mithilfe eines DNA-Tests will Carroll ihren Vorwurf untermauern. Ihr Anwalt habe eine Probe von Trumps Erbgut angefordert, schrieb sie auf Twitter.

  • Sie habe bei der Tat ein schwarzes Kleid getragen, berichtet die "Washington Post". Darauf sei das Erbgut von mindestens vier verschiedenen Menschen gefunden worden, schrieb die Zeitung unter Berufung auf den Laborbericht, mindestens einer davon sei männlich.
  • Werde Trumps DNA tatsächlich auf dem Kleid nachgewiesen, spreche dies nicht zwangsläufig für eine Vergewaltigung, schrieb das "New York Magazine". Es sei jedoch ein Beleg dafür, dass Trump die Autorin getroffen habe. Trump hatte dies bestritten und Carroll vorgeworfen, sie versuche nur, ihr neues Buch zu verkaufen.
  • Im Juni hatte Trump in einem Interview der US-Tageszeitung "The Hill" gesagt: "Nummer eins: Sie ist nicht mein Typ". Er ergänzte: "Nummer zwei: Es ist nie passiert. Es ist nie passiert, okay?"
11:13 Uhr

Schulverweigerer spülen Geld in NRW-Kassen

In Nordrhein-Westfalen gibt es immer mehr Schulverweigerer. Im vergangenen Jahr haben die zuständigen Bezirksregierungen insgesamt 8794 Bußgeldverfahren eingeleitet, berichtet der "General-Anzeiger". Vor vier Jahren seien es noch 1500 Verfahren weniger gewesen.

  • Pro Fehltag müssen die Eltern der Schulverweigerer zwischen 80 und 150 Euro zahlen, heißt es weiter. Im Bundesvergleich liege Nordrhein-Westfalen damit recht niedrig. Laut Zeitungsbericht liegen die Strafen pro Fehltag in Sachsen bei bis zu 1250 Euro, in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt bei 1000 Euro und in Rheinland-Pfalz bei 500 Euro.
  • Schulverweigerer unterscheiden sich von Schulschwänzern. Letztere bleiben nur gelegentlich dem Unterricht fern, während Verweigerer die Schule so gut wie gar nicht mehr besuchen.
10:47 Uhr

Leeres Haus: Bundestag unterbricht wegen fehlender Minister

Der Grund für diese außerplanmäßige Pause ist recht amüsant. Der Bundestag hat eine Sitzung unterbrochen, weil das komplette Bundeskabinett auf der Regierungsbank fehlte.

  • In der Debatte über die auswärtige Kultur- und Bildungspolitik verschwand Außenminister Heiko Maas von der SPD nach seiner Rede. Daraufhin beantragte die Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen-Fraktion, Britta Haßelmann, eine Sitzungsunterbrechung.
  • Maas kam nach ein paar Minuten zurück in den Plenarsaal und entschuldigte sich damit, dass im Auswärtigen Amt gerade eine Kleinwaffenkonferenz mit etwa zehn Außenministern des westlichen Balkans und anderer europäischer Staaten laufe. "Aber ich werde jetzt bis zum Ende der Debatte natürlich hier bleiben", versicherte er.
10:27 Uhr

Als erste Kommune: Tübingen führt Verpackungssteuer ein

Die Stadt Tübingen überrascht mit einer echten Premiere. Als erste Kommune überhaupt -zumindest nach Kenntnis des Deutschen Städtetags - führt sie eine Steuer auf Einwegverpackungen von Mitnahmegerichten ein.

  • Nach Angaben der Stadt Tübingen kostet sie die Beseitigung allein von Verpackungsmüll jährlich mehr als 700.000 Euro.
  • Die neue Steuer betrifft nicht wiederverwertbare Verpackungen von Gerichten oder Getränken zum Mitnehmen, wie beispielsweise Nudel- und Burgerboxen oder Kaffeebecher. In Kraft treten soll sie m Januar 2021.
  • Laut Satzungsvorlage sollen für jeden Einweggetränkebehälter sowie für Einweggeschirr und jede Einwegspeiseverpackung jeweils 50 Cent anfallen, für jedes Einwegbesteckset 20 Cent. Wie die Sprecherin erklärte, wurde auf Antrag der SPD-Fraktion überdies eine Deckelung von 1,50 Euro pro Mahlzeit beschlossen.
10:06 Uhr

Beschleunigter Abbau: Rauchen und Trinken lassen Gehirn altern

Dass Zigaretten und Alkohol nicht gesund sind, ist bereits bekannt; welche Auswirkungen sie auf unser Gehirn haben dagegen nicht so sehr. Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass regelmäßiger Alkohol- und Tabakkonsum das Gehirn etwas schneller altern lässt.

  • Mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) haben die Forscher Aufnahmen des Gehirns mit den Rauch- und Trinkgewohnheiten der Probanden in Verbindung gebracht. Das Team um Arthur Toga von der University of Southern California in Los Angeles stellt seine Ergebnisse im Fachmagazin "Scientific Reports" vor.
  • "Es ist bekannt, dass bestimmte Lebensgewohnheiten mit einem beschleunigten Abbau in bestimmten Gehirnregionen verbunden sind", schreiben die Forscher. Wie sich das Rauchen und Trinken sowie genetische Faktoren auf die Alterung der Strukturen im ganzen Gehirn auswirke, sei jedoch weitgehend ungeklärt.
  • Deshalb griffen Toga und Kollegen auf Daten der "UK Biobank" zurück, in der Scans des gesamten Gehirns mit Lebensgewohnheiten der Probanden verknüpft sind. Insgesamt sei der Einfluss von Alkohol und Tabak gering, wenn auch statistisch bedeutsam.
09:33 Uhr
Breaking News

Luftwaffe schickt Evakuierungsflugzeug nach China

Die Luftwaffe will noch heute ein Flugzeug nach China schicken, um Deutsche aus der vom Coronavirus am stärksten betroffenen chinesischen Provinz Hubei auszufliegen. Nachdem die Zustimmung der beteiligten Staaten vorlag, soll der Flug nach dpa-Informationen am Vormittag von Köln-Wahn aus starten.

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09:18 Uhr

"We still love EU": Brexit-Gegner verabschieden sich mit riesigem Gruß

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"We still love EU" - mit diesem Satz auf einem riesigen Banner verabschieden sich Brexit-Gegner in der britischen Hafenstadt Dover von ihren europäischen Nachbarn. Die Botschaft lässt sich entweder als "Wir lieben euch" oder "die EU noch immer" lesen. 

  • Der Organisator und scheidende EU-Parlamentarier Antony Hook veröffentlichte auf Twitter eine Drohnen-Aufnahme, auf der das knapp 150 Quadratmeter große Transparent oberhalb der berühmten Klippen von Dover zu sehen war.
  • Das Banner sei unter anderem "für diejenigen, die unsere Beziehung zur EU wertschätzen" sowie für die drei Millionen EU-Bürger, die in Großbritannien zu Hause seien, teilte Hook mit.
  • Demnach haben sich mehr als 800 Menschen an einer Crowdfunding-Kampagne beteiligt, um das Geld für die Aktion zusammenzubekommen. Gekostet hat sie laut Kampagnen-Webseite mehr als 10.000 britische Pfund (etwa 11.900 Euro). Mit der Aktion solle die wichtige Botschaft an die Welt gesendet werden, dass Großbritannien nicht bloß das Land von Brexit-Befürwortern wie Nigel Farage und Boris Johnson sei.
09:10 Uhr
Breaking News

Streiks bei der Lufthansa abgewendet

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(Foto: imago images/localpic)

Entwarnung für Flugreisende: Die Lufthansa und die Flugbegleitergewerkschaft Ufo haben sich auf einen Fahrplan zur Lösung ihres hartnäckigen Tarifkonflikts geeinigt und damit Streiks vorerst ausgeschlossen. Geplant sei ein mehrstufiges Vorgehen, wie beide Seiten mitteilten.

  • "Der Prozess sieht die Trennung der tariflichen und der nicht tariflichen Themen in drei Verfahren vor: Mediation, Schlichtung und außergerichtliches Güteverfahren", hieß es.

Die rund 22.000 Kabinen-Beschäftigten bekommen unter anderem eine Sonderzahlung über 1500 Euro. Zudem gilt ab sofort und mindestens bis zum endgültigen Abschluss der Schlichtung eine Friedenspflicht bei Lufthansa. Beide Seiten wollen ihre Gespräche in den nächsten Tagen fortsetzen.

Wolfram Neidhard

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09:04 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:46 Uhr

Erste Werbespots für Superbowl geleakt

Der Superbowl in den USA ist neben dem sportlichen Event vor allem eines: Eine riesige Werbekampagne. Millionen von Menschen verfolgen das Spektakel und kaufen danach nicht selten das, was ihnen in den Pausen angeboten wird. Einige der Firmen sind besonders clever und gierig und veröffentlichen deshalb schon jetzt Trailer oder komplette Spots bei YouTube, wie CBS News berichtet.

  • In vielen der Werbefilme tauchen Prominente auf. Autobauer Hyundai greift zum Beispiel auf Schauspieler Chris Evans und John Krasinski zurück, die Snackfirma Doritos auf Rapper Lil Nas X und Schauspieler Sam Elliott.
  • Snickers will die Welt retten und versucht die Zuschauer mit einer musikalischen Einlage zu überzeugen - und macht sich in einem ironischen Spot über die moderne Gesellschaft lustig. Walmart überzeugt nur so halb mit einem Mix aus verschiedenen Alien- und Science-Fiction-Filmen wie "Mars Attacks" und "Star Wars".
  • Auch wenn es am Ende nur Werbung ist: In die Superbowl-Spots fließt viel Arbeit und noch mehr Geld. Und manche sind tatsächlich unterhaltsam. Gezeigt werden übrigens auch die Werbefilme von US-Präsident Donald Trump und seinem Herausforderer Michael Bloomberg.
08:38 Uhr

Missbrauchsskandal: US-Turnverband bietet Millionen-Entschädigung

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Auch Olympiasiegerin Simone Biles wurde von Larry Nasser sexuell misshandelt.

(Foto: imago images/ZUMA Press)

Der US-Turnverband möchte die Opfer des früheren Sportarztes Larry Nasser entschädigen. Nasser wurde für den Missbrauch teils minderjähriger Opfer zu bis zu 175 Jahren Haft verurteilt. Er hatte sich in den Verfahren schuldig bekannt, mehrere US-Turnerinnen sexuell misshandelt zu haben.

  • Insgesamt waren Anzeigen hunderter Turnerinnen und ihrer Eltern gegen ihn eingegangen, darunter von den Olympiasiegerinnen Alexandra Raisman, McKayla Maroney und Simone Biles.
  • Jetzt bietet der US-Turnverband den Opfern Entschädigungen in Höhe von insgesamt 215 Millionen Dollar an. Mit einer Einigung auf Abfindungszahlungen von umgerechnet 195 Millionen Euro will der Verband die drohenden Gerichtsverfahren mit Nassars Opfern abwenden.
  • Opfer-Anwälte lehnten das Entschädigungsangebot des US-Verbands zunächst ab. Der Vorschlag enthalte keine Strukturveränderungen innerhalb des Verbands, um künftig die Sicherheit der Turnerinnen vor Übergriffen zu garantieren, hieß es in einer Erklärung. Zudem übernehme der US-Verband keine Verantwortung für die Vorfälle.
07:48 Uhr

Schmuggler verschluckt ein Kilo Kokain - Zoll nimmt ihn hoch

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Beim Röntgen ist der Drogenschmuggler aufgeflogen.

(Foto: Zoll)

Bei diesem Reisenden hatte der Zoll ein komisches Bauchgefühl: Der 40-jährige Mann habe bei der Kontrolle am Münchner Flughafen nervös gewirkt und sich widersprüchlich geäußert. Ein Drogentest schlug dann positiv auf Kokain an.

Bei dem Mann wurden allerdings keine Drogen gefunden, deshalb wurde er geröntgt. Und da hat sich dann auch das Bauchgefühl bestätigt: Der Mann hatte rund ein Kilo Kokain in Beuteln verschluckt.

"Im Laufe des Tages kamen 97 Behältnisse mit Kokain zum Vorschein, die über den natürlichen Weg ausgeschieden wurden", sagte eine Sprecherin des Hauptzollamts München. Der Schmuggler war aus Brasilien gekommen und wollte über München nach Spanien reisen. Gegen den Mann wurde Haftbefehl erlassen.

07:22 Uhr

Brexit-Rede: Boris Johnson schwört Briten auf "neue Ära" ein

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Goodbye, EU! Boris Johnson bereitet seine Landsleute auf die Zeit nach dem Brexit vor.

(Foto: picture alliance/dpa)

Große Umbrüche erfordern große Worte - dachte sich wohl Boris Johnson. Der Premierminister will die Briten mit einer landesweit übertragenen Fernsehansprache auf die Zeit nach dem Austritt aus der Europäischen Union einstimmen und zur Einheit aufrufen.

  • "Dies ist der Moment, in dem die Morgendämmerung hereinbricht und sich der Vorhang für einen neuen Akt hebt", heißt es in dem Text der Rede, die für heute Abend geplant ist.
  • "Dies ist der Anbruch einer neue Ära, in der wir nicht länger akzeptieren, dass Ihre Chancen im Leben - die Chancen im Leben Ihrer Familie - davon abhängen sollten, in welchem Teil des Landes Sie aufwachsen. Dies ist der Moment, in dem wir beginnen, uns zu vereinen und uns zu verbessern."
  • Es sei seine Aufgabe, das Land zusammen- und voranzubringen. "Und das Wichtigste, das heute Abend gesagt werden muss, ist, dass dies kein Ende ist, sondern ein Anfang ... Es ist ein Moment echter nationaler Erneuerung und Veränderung."
07:02 Uhr

China holt Bürger aus dem Ausland zurück nach Hubei

Aus Wuhan in der Provinz Hubei wollen wegen des grassierenden Coronavirus derzeit viele ausländische Staatsbürger nur eines: weg. Es gibt aber auch chinesische Bürger aus der Region, die sich im Ausland befinden und nun wieder nach Hause wollen oder müssen. Diese Menschen will die chinesische Regierung nun zurückholen.

  • Das Außenministerium in Peking kündigte an, die Bürger sollten "so rasch wie möglich" mit Chartermaschinen zurück in die Provinz geflogen werden.
  • Als Grund der Maßnahme nannte eine Ministeriumssprecherin "praktische Schwierigkeiten", mit denen Bürger aus Hubei und besonders der dortigen Millionenmetropole Wuhan im Ausland konfrontiert seien.
Mehr dazu lesen Sie hier.
06:33 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

der heutige Freitag steht ganz im Zeichen des Brexit. Der 31. Januar 2020 wird in die Geschichte eingehen als der Tag, an dem die Briten nach fast vier Jahren der Diskussionen und Verzögerungen die EU verlassen. Sicherlich ist das ein trauriger Tag für Europa. Aber vielleicht ist es auch eine Chance für einen Neuanfang. Zum Beispiel für die Schotten, die sich bald stärker in Richtung europäisches Festland orientieren dürften.

Außerdem werden heute folgende Themen wichtig:

  • Warnung vor dem Coronavirus: Wegen des sich ausbreitenden Coronavirus hat das US-Außenministerium eine Reisewarnung für ganz China erlassen. Das Auswärtige Amt in Berlin warnte heute zunächst vor Reisen in die am stärksten betroffene Provinz Hubei, empfahl aber in einer Teilreisewarnung, nicht notwendige Reisen nach China "nach Möglichkeit" zu verschieben.
  • Amtsenthebungsverfahren in Washington: Das Impeachment-Verfahren gegen US-Präsident Donald Trump im US-Senat steuert auf eine wichtige Entscheidung zu: Heute dürften die Senatoren über die zentrale Streitfrage abstimmen, ob in dem Verfahren neue Zeugen und Beweise zugelassen werden.
  • Mehr Tempo bei Verkehrsprojekten? Der Bundestag entscheidet heute darüber, wie wichtige Verkehrsprojekte künftig schneller geplant und umgesetzt werden können.
  • Auf dem synodalen Weg: Die erste Synodalversammlung der deutschen Katholiken in Frankfurt steigt am Morgen in die inhaltliche Arbeit ein. Zunächst sollen die Synodalforen besetzt werden, die verschiedene Themen wie die Sexualmoral und die Rolle von Frauen in der Kirche bearbeiten sollen.

Ich hoffe, Sie starten gut in diesen Freitag und damit auch in das Wochenende. Mein Name ist Ina Bullwinkel und ich begleite Sie heute durch den "Tag". Haben Sie Fragen oder Kritik? Sie erreichen mich per Mail unter: ina.bullwinkel@nama.de.

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06:20 Uhr

Frühlingshafte Temperaturen versüßen das Wochenende

Bereits der Start in den Tag kommt heute ziemlich frühlingshaft um die Ecke. Denn mal abgesehen vom Süden und Osten Bayerns, wo die Frühwerte teilweise bei ein bis fünf Grad liegen, geht es mit Temperaturen von sieben bis 13 Grad los. Dabei sind vormittags noch viele Wolken mit zeitweiligem Regen oder Nieselregen unterwegs. Später bleibt es dann aber häufiger trocken und gelegentlich zeigt sich die Sonne. Am freundlichsten wird es am Alpenrand. Lediglich im Norden breitet sich am Nachmittag von der Nordsee her neuer Regen aus.

ntv-Meteorologe Björn Alexander

ntv-Meteorologe Björn Alexander.

Die Temperaturen erreichen Werte zwischen neun Grad bei den Nordlichtern und 16 Grad im Breisgau. Dabei weht ein teilweise starker bis stürmischer West- bis Südwestwind.

Die weiteren Aussichten: der Tiefdruckreigen geht auch am Wochenende heiter weiter. Hinter "Mareile" folgen nämlich "Naima" und "Ottilia". Somit bleibt es wechselhaft oder wolkig und wiederholt nass. Der Wind ist ebenfalls eine stramme Partie und kann bis ins Flach- und Binnenland stellenweise Sturmstärke erreichen. Die Temperaturen verweilen hierbei im unwinterlichen Bereich zwischen acht und 16 Grad. Damit wünsche ich Ihnen ein hoffentlich sehr entspanntes Wochenende. Ihr Björn Alexander

06:06 Uhr

Autofahrer schrottet 400.000-Euro-Wagen

Diese Spritztour war nicht nur sehr gefährlich, sondern auch teuer. Auf der Autobahn 67 in Hessen hat ein Mann mit seinem 400.000 Euro teuren Auto einen Unfall gebaut. Der Autofahrer hatte Glück: er blieb unverletzt. Weniger glimpflich ging es für seinen nagelneuen italienischen Sportwagen aus - der hat laut Polizei nur noch Schrottwert.

Der 53-Jährige war am späten Donnerstagabend mit seinem Wagen auf der Autobahn bei Gernsheim unterwegs, als das Auto - warum, ist nicht bekannt - von der Fahrbahn abkam. Der Sportwagen prallte mehrfach gegen die Leitplanken, bevor er darunter stecken blieb. Die Feuerwehr musste das Fahrzeugwrack mit schwerem Gerät bergen.

05:57 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht