Freitag, 19. Juli 2019Der Tag

mit Sebastian Huld
22:34 Uhr

Das war Freitag, der 19. Juli 2019

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Ein Emirati schaut sich im Hafen von Fujaira US-Marineboote an.

(Foto: REUTERS)

Hoch die Hände, Wochenende! Der "Tag" ist rum, der Freitag auch schon fast. Danke, dass Sie wieder dabei waren. Wenn Sie heute noch keine Zeit zum Lesen hatten, empfehle ich folgende Artikel:

Erholen Sie sich gut am Wochenende, beziehungsweise kommen Sie gut durch, wenn Sie schaffen müssen. Der "Tag" meldet sich am Montag in alter Frische zurück. Cheerio!

22:05 Uhr

Südafrikas Präsident soll Parlament getäuscht haben

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(Foto: REUTERS)

Südafrikas Ethik-Beauftragte wirft Präsident Cyril Ramaphosa im Zusammenhang mit Wahlkampfspenden Täuschung des Parlaments vor. Dem heute veröffentlichten Bericht von Ombudsfrau Busisiwe Mkhwebane zufolge hatte Ramaphosa den Abgeordneten "falsche" Informationen gegeben, als er erstmals auf eine Frage der Opposition zu einer Spende in Höhe von 500.000 Rand, rund 32.000 Euro, aus dem Jahr 2017 antwortete.

Der Präsident hatte zunächst behauptet, es handele sich um eine Zahlung an seinen Sohn Andile für Beratertätigkeiten. Später korrigierte er sich und erklärte, es handele sich um eine Spende für seinen Wahlkampf um den Vorsitz der Regierungspartei African National Congress (ANC). Es sei "bedauerlich", dass Mkhwebane seine Erklärung, dass er nichts von der Spende gewusst habe, nicht berücksichtigt habe, erklärte Ramaphosa. Er bekräftigte seine "Entschlossenheit und Engagement, alle Formen der Korruption zu bekämpfen".

21:40 Uhr

Mondlandungscrew zum 50. Jahrestag im Weißen Haus

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Collins steht links, Aldrin trägt USA-Krawatte. Armstrong wurde durch seine Verwandten vertreten.

(Foto: imago images / UPI Photo)

Zum 50. Jahrestag der Mondlandung hat US-Präsident Donald Trump die beiden noch lebenden Astronauten der "Apollo 11"-Mission im Weißen Haus empfangen. Das Jubiläum am Samstag sei ein "großer Tag" für die USA, sagte Trump bei dem Treffen mit dem 88-jährigen Michael Collins und dem ein Jahr älteren Buzz Aldrin im Oval Office. Der dritte Astronaut und erste Mensch auf dem Mond, Neil Armstrong, war 2012 gestorben.

Der Glamour der US-Raumfahrtbehörde Nasa sei unter seiner Regierung wiederhergestellt worden, sagte Trump. "Die Nasa ist zurück." Es gebe eine neue "Liebe für die Raumfahrt, wie sie noch nie dagewesen ist". Unter der Regierung Trump plant die Nasa derzeit eine Rückkehr zum Mond bis 2024 und dann langfristig einen bemannten Flug zum Mars.

21:09 Uhr

AfD-Vorstand fordert Distanz zu Identitärer Bewegung

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Identitären-Demo in Berlin

(Foto: picture alliance/dpa)

Stichwort AfD: Anlass von Restles Kommentar war die Entscheidung des Verfassungsschutzes, die Identitäre Bewegung Deutschland (IBD) als rechtsextrem einzustufen. Nun reagiert auch der Bundesvorstand der AfD und fordert, dass die Mandatsträger der Partei mehr Distanz zur Identitären Bewegung halten. "Wir erwarten, dass keine Mitarbeiter beschäftigt werden, die aktiv an Demonstrationen oder Aktionen der IB teilnehmen oder für diese in Erscheinung treten", heißt es in einem Beschluss, den die Parteispitze fasste.

Der Verfassungsschutz hatte festgestellt, die Positionen der Bewegung zielten letztlich darauf ab, "Menschen mit außereuropäischer Herkunft von demokratischer Teilhabe auszuschließen und sie in einer ihre Menschenwürde verletzenden Weise zu diskriminieren".

20:31 Uhr

WDR-Journalist erhält Morddrohung nach Kritik an AfD

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(Foto: picture alliance / Wolfgang Borr)

Wegen einer Morddrohung gegen einen Journalisten den WDR-Journalisten Georg Restle hat der Sender Strafanzeige gestellt. Restle hatte am 11. Juli in einem Kommentar für die "Tagesthemen" im Ersten kritisch gegen die AfD Stellung bezogen. Die AfD müsse als "rechtsextremistisch" eingestuft werden, forderte der Leiter der WDR-Redaktion "Monitor" unter anderem.

Zum genauen Inhalt des Drohschreibens wurde zunächst nichts bekannt. Ob der WDR Anzeige gegen Unbekannt oder eine Person gestellt hat, ist unklar. "Das Schreiben ist dem Anschein nach dem rechtsextremen Spektrum zuzuordnen", sagte eine WDR-Sprecherin in Köln. WDR-Intendant Tom Buhrow sagte zu dem Geschehen: "Dass es eine Morddrohung gegen einen unserer Journalisten gibt, entsetzt und erschüttert mich."

20:20 Uhr

Britischer Tanker von iranischer Miliz festgesetzt

Die iranischen Revolutionsgarden haben einen britischen Tanker in der Straße von Hormus festgesetzt. Der Tanker "Stena Impero" habe gegen "internationale maritime Regeln" verstoßen, hieß es auf der offiziellen Website der Revolutionsgarden. Daher sei das Schiff beschlagnahmt worden. Der Iran hatte Konsequenzen angekündigt, nachdem im britischen Überseegebiet Gibraltar ein iranischer Tanker auf dem Weg nach Syrien festgesetzt worden war.

Mehr dazu lesen Sie hier.

19:45 Uhr

Diesel-Fahrverbote in Stuttgart werden wohl verschärft

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Das Stuttgarter Neckartor ist besonders schwer belastet mit Stickstoffdioxid.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die grün-schwarze Landesregierung Baden-Württembergs bereitet im Dauerstreit mit der Deutschen Umwelthilfe (DUH) über die Luftreinhaltung eine Verschärfung des Diesel-Fahrverbots in Stuttgart vor. Bis Anfang August werde der Luftreinhalteplan für die Landeshauptstadt um ein Fahrverbot für Diesel-Pkw der Norm Euro 5 auf vier Hauptstrecken ergänzt, erklärte ein Sprecher des Verkehrsministeriums. Dieses werde ab 2020 greifen, wenn die Grenzwerte für Stickoxid bis dahin nicht genug sänken.

Betroffen sind die wichtigen mehrspurigen Ein- und Ausfuhrstrecken Stuttgarts: Hauptstätter, Hohenheimer und Heilbronner Straße sowie das Neckartor. Damit soll das von der DUH geforderte Fahrverbot im gesamten Stadtgebiet für Euro-5-Diesel verhindert werden.

19:31 Uhr

Mehrere Tote bei Explosion in chinesischem Gaswerk

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Einem Bericht zufolge geschah die Explosion in der Einheit zur Lufttrennung - und nicht auf dem Gelände mit den Gastanks.

(Foto: dpa)

Bei einer schweren Explosion in einem Gaswerk in Zentralchina sind mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Zwölf Menschen würden noch vermisst, berichtete der Staatssender CCTV. 18 weitere wurden verletzt. Im Umkreis von drei Kilometern zerbarsten durch die Explosion Fenster und Türen.

Laut CCTV liegt das Werk zur Kohlevergasung in der Stadt Sanmenxia in der Provinz Henan.  Die örtlichen Medien zeigten Amateurvideos von einer schwarzen Rauchsäule, die aus der Fabrik aufsteigt, sowie Straßen voller Trümmer. Unklar ist auch, was zu der Explosion geführt hat.

18:55 Uhr

Trump: "Angela, Angela, du musst deine Rechnung zahlen"

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US-Präsident Trump hat bei einem Wahlkampfauftritt Deutschland und seine Kanzlerin aufs Korn genommen. "Es gab da neulich eine Umfrage, die sagt, Deutschland mag Obama viel lieber als Trump, sehr viel lieber. Ich sage, na klar, weil ich sie ihre Rechnungen bezahlen lasse. Ich sage: 'Ihr müsst zahlen.' Ich sage: 'Angela, Angela, du muss zahlen, Angela.'"

Die Rede spielt auf Trumps Forderung an, dass Deutschland und andere Nato-Länder mehr Geld für Verteidigung ausgeben sollen. Die Bundesregierung verfehlt die einst Obama gegebene Zusage, die Ausgaben auf zwei Prozent der Gesamtwirtschaftsleistung zu erhöhen, weiterhin deutlich. So gesehen hat Trump auf diesem Feld bisher nichts erreicht.

18:34 Uhr

USA setzen sieben Millionen Dollar auf Terroristen aus

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Gedenkveranstaltung für die Opfer des Amia-Attentats

(Foto: picture alliance/dpa)

Die US-Regierung hat eine Prämie von sieben Millionen Dollar – etwa 6,2 Millionen Euro - auf den Hisbollah-Agenten Salman Rauf Salman ausgesetzt, den sie hinter dem Anschlag auf das jüdische Zentrum Amia in Buenos Aires im Jahr 1994 vermutet. 25 Jahre nach dem Anschlag erklärte das US-Finanzministerium, Salman sei damals der Drahtzieher gewesen und habe seither "für die Hisbollah terroristische Operationen im Westen angeleitet".

Bei dem Anschlag in Buenos Aires waren 85 Menschen getötet und 300 weitere verletzt worden. Sowohl die argentinische Justiz als auch Israel gehen davon aus, dass der Anschlag vom Iran in Auftrag gegeben und von der Hisbollah ausgeführt wurde. Salman, der auch unter dem Namen Salman al-Reda bekannt ist, soll sich "wahrscheinlich irgendwo im Nahen Osten" aufhalten.

18:02 Uhr

Zwei E-Scooter-Fahrer binnen Stunden in Köln verunglückt

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In vielen deutschen Großstädten werden die Leihscooter inzwischen angeboten.

(Foto: dpa)

Ich glaube ja, dass die Dinger Spaß machen. Nur zweifle ich an der (ökologischen) Sinnhaftigkeit der E-Scooter und halte die vielen Unfälle für absehbar: So wurden zum Beispiel heute in Köln binnen neun Stunden gleich zwei E-Scooter-Fahrer verletzt.

  • Einer der beiden erlitt nach Angaben der Kölner Polizei schwere Kopfverletzungen, als er auf einer Treppe stürzte.
  • In einem zweiten Fall kollidierte der Nutzer eines Leihscooters beim Spurwechsel mit einem Auto und verletzte sich leicht.
  • In der Nacht auf Freitag stoppten Polizisten außerdem einen E-Scooter-Fahrer, der mit dem geliehenen Teil in Schlangenlinien unterwegs war - mit mehr als zwei Promille. Er musste seinen Führerschein abgeben.
17:43 Uhr

Nicht identifizierter Wanderer stirbt in bayerischen Alpen

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Blick auf das Ammergebirge von oben

(Foto: picture alliance/dpa)

Ein bislang unbekannter Bergsteiger ist in den bayerischen Alpen ums Leben gekommen. Der Mann wurde am Abend im Ammergebirge von Wanderern gefunden, wie die Polizei in Rosenheim mitteilte. Ersten Ermittlungen zufolge war der Unbekannte über 50 Meter steiles Waldgelände in ein felsiges Bachbett gestürzt.

Die Bergwanderer leisteten den Angaben zufolge sofort Erste Hilfe und führten Reanimationsmaßnahmen durch. Doch nach dem Eintreffen der Bergwacht Oberammergau und des Notarztes konnte nur noch der Tod des Mannes festgestellt werden. Die Polizei ermittelt nun die Identität des Bergwanderers, der zwischen 70 und 75 Jahre alt gewesen sein soll.

17:36 Uhr

Kosovos Regierungschef gibt überraschend Amt auf

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Ramush Haradinaj wurde vor rund zwei Jahren zum Regierungschef gewählt.

(Foto: picture alliance / Silas Stein/d)

Kosovos Regierungschef Ramush Haradinaj ist überraschend zurückgetreten. Haradinaj teilte seine Entscheidung nach einer Regierungssitzung der Presse mit. Als Grund nannte er eine in der kommenden Woche bevorstehende Befragung durch den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag, vor den er nach eigener Darstellung "als Bürger und nicht als Regierungschef" erscheinen wolle.

Haradinaj werden Kriegsverbrechen an der serbischen Bevölkerung während des Kosovo-Kriegs 1999 angelastet.

17:22 Uhr

Randale-Passagierin soll an Airline 95.000 Euro zahlen

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Jet2 konzentriert sich auf billige Ferienflüge

(Foto: REUTERS)

Apropos peinliche Touristen: Eine Passagierin soll der britischen Billigfluggesellschaft Jet2.com umgerechnet rund 95.000 Euro Schadenersatz zahlen, weil sie im vergangenen Monat während eines Fluges von London ins türkische Dalaman an Bord randaliert hatte. Der Flug musste abgebrochen werden.

Zwei Jagdflugzeuge vom Typ Eurofighter begleiteten die Maschine zurück zum Flughafen Stansted, wo sie kurz zuvor gestartet war. Die 25-Jährige habe einen "Katalog an aggressivem, beleidigendem und gefährlichem Verhalten" gezeigt, teilte die Fluglinie mit. Unter anderem habe sie versucht, die Flugzeugtür zu öffnen. Sie sei schließlich vom Kabinenpersonal und Mitreisenden überwältigt worden.

16:46 Uhr

Berliner Touristen fliegen aus Venedig nach Kaffee-Eklat

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Venedig geht seit Längerem strikt gegen Touristen vor, die sich danebenbenehmen oder an historischen Plätzen picknicken.

(Foto: picture alliance/dpa)

Zwei deutsche Touristen haben in Venedig an der Rialto-Brücke einen Kaffee gekocht - dafür sollen sie nun fast 1000 Euro Strafe zahlen. Die beiden 32 und 35 Jahre alten Berliner hätten es sich am Fuße der berühmten Brücke mit einem kleinen Kaffeekocher bequem gemacht, teilte die Stadt mit. Nach dem Hinweis eines Augenzeugen hätten Polizisten die beiden Backpacker zur Rede gestellt.

Die Deutschen mussten aber nicht nur Strafe zahlen - 650 Euro der Mann und 300 Euro die Frau. Sie wurden sogar aufgefordert, die Stadt zu verlassen. "Venedig muss respektiert werden. Und diese Schlechterzogenen, die denken, sie können in die Stadt kommen und machen, was sie wollen, müssen kapieren, dass sie (...) gestellt, bestraft und verbannt werden", erklärte Bürgermeister Luigi Brugnaro.

16:20 Uhr

Chinesisches Weltraumlabor über Pazifik verglüht

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Da war die "Tiangong" noch intakt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Nach fast drei Jahren im All hat das chinesische Raumlabor "Tiangong 2" seinen Einsatz beendet und ist über dem Südpazifik kontrolliert in der Atmosphäre verglüht. Der größte Teil des 8,6 Tonnen schweren Raumschiffes sei verbrannt, doch sei "eine kleine Menge Trümmer" in einem entlegenen, sicheren Seegebiet ins Meer gestürzt, berichtete das chinesische Raumfahrtprogramm.

Der 10,4 Meter lange und 3,35 Meter dicke "Himmelspalast" (Tiangong) ist der kleine Vorläufer der chinesischen Raumstation, die zumindest nach bisherigen Plänen um 2022 im All sein soll. "Tiangong 2" war im September 2016 gestartet und länger im Dienst gewesen als ursprünglich mit zwei Jahren vorgesehen.

Die Kollegen von "Heise" haben den Ort, wo die meisten Raumfahrzeuge zum Absturz gebracht werden, porträtiert.

16:04 Uhr

Wien stoppt nach Unfall autonome Minibusse

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So sieht der Shuttlebus von Navya aus.

(Foto: Navya (Hersteller) )

Nach einem leichten Unfall einer Fußgängerin mit einem fahrerlosen Minibus stoppen die Verkehrsbetriebe in Wien vorerst den Einsatz der beiden Testfahrzeuge. Gestern hatte sich eine junge Frau leicht am Knie verletzt, als sie einen solchen Minibus touchierte. Nach Angaben von Augenzeugen hatte sie Kopfhörer auf und schaute auf ihr Telefon, als die Kollision passierte. Wie vorgesehen stoppte der Bus automatisch nach der Kollision.

Nach dem Vorfall wurden die Busse aus dem Verkehr genommen und die Angaben zum Unfall zur weiteren Auswertung an den Hersteller Navya geschickt. Die Busse fahren maximal zwölf Stundenkilometer und sind seit Juni im Testlauf im Einsatz. Sie transportieren kostenlos bis zu zehn Passagiere in einem begrenzten Gebiet der österreichischen Hauptstadt. Sie fahren autonom, ein Fahrer ist zur Sicherheit aber mit an Bord.

15:14 Uhr

Zwei Drittel der Deutschen befürworten Seenotrettung

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Wenig überraschend: Vor allem Grüne und Linke befürworten die Aufnahme von Flüchtlingen.

(Foto: dpa)

Eine Mehrheit der Bundesbürger findet es prinzipiell gut, dass sich private Organisationen im Mittelmeer in der Seenotrettung engagieren. Im ZDF-"Politbarometer" äußerten sich 67 Prozent dementsprechend, während 30 Prozent die private Seenotrettung nicht gut finden. Gleichzeitig halten aber 61 Prozent den Vorwurf für richtig, dass sich mehr Flüchtlinge auf den unsicheren Weg übers Mittelmeer begeben, weil sie auf Seenotrettung hoffen.

Die Umfrage bestätigt zudem den Eindruck, dass Deutschland über die Flüchtlingsfrage sehr gespalten ist: Wenn Deutschland einen großen Teil der Flüchtlinge aufnehmen würde, der zurzeit übers Mittelmeer nach Italien kommt, fänden das 47 Prozent gut und 46 Prozent lehnen das ab.

14:59 Uhr

Meyer Werft muss nicht für "Estonia"-Untergang zahlen

Fast 25 Jahre nach dem Untergang der Ostseefähre "Estonia" mit 852 Toten hat ein Gericht die deutsche Meyer Werft entlastet: Die Richter in Nanterre bei Paris wiesen Schadenersatzklagen gegen die Werft in Millionenhöhe ab. Auch eine Schuld der französischen Schiffs-Prüfgesellschaft Bureau Veritas lässt sich demnach nicht nachweisen. Die mehr als tausend Kläger - darunter Überlebende und Hinterbliebene der Opfer - hatten mehr als 40 Millionen Euro verlangt.

Mehr dazu lesen Sie hier.

14:39 Uhr

Reuige Diebe bringen Meerschweinchen zurück in Zoo

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Die Meerschweinchen feierten ein überraschendes Comeback.

(Foto: picture alliance / dpa)

Wenige Tage nach dem Diebstahl zweier Meerschweinchen aus dem Tierpark Recklinghausen haben die Täter Reue gezeigt.

  • Sie brachten die Tiere zurück und hinterließen ein Entschuldigungsschreiben mitsamt einem Geldschein zur Begleichung des entstandenen Sachschadens.
  • Die Täter schreibe, es sei schwer "in Worte zu fassen, wie sehr uns das Geschehene leid tut" - und erklärten ihr Handeln mit Alkoholeinfluss.
  • Sie beteuerten, sich "fürsorglich um das Wohl der Meerschweinchen gekümmert" zu haben.
  • Eine Überwachungskamera hat nach Polizeiangaben fünf Personen aufgezeichnet, die über den Zaun geklettert waren und den Käfig aufbrachen.
  • Vom Haken sind die Verdächtigen deshalb nicht: Die Polizei ermittelt nach eigenen Angaben weiter.
14:04 Uhr

Tourist muss für Nickerchen in Hängematte 300 Euro Strafe zahlen

Das ist mal eine teure Ruhepause: Ein Österreicher, der in der italienischen Stadt Triest in einer Hängematte entspannt hat, muss eine saftige Geldstrafe zahlen.  

  • Der Mann habe seine Matte zwischen zwei Bäumen an einem beliebten Stadtstrand aufgespannt, teilte die Polizei mit.
  • Weil das ein Verstoß gegen die Grünflächenregelung sei, wurde der 52-Jährige zur Kasse gebeten.

Für italienische Verhältnisse ist der Fall allerdings nicht ungewöhnlich. Immer wieder sorgen kuriose Touristen-Strafen in dem Land für Aufsehen. Erst diese Woche verhängte die Stadt Rom eine Strafe von 500 Euro gegen einen Mann, der als römischer Senator verkleidet im Trevi-Brunnen gebadet hatte.

Sollten Sie sich also gerade in Italien befinden, seien Sie auf der Hut.

13:48 Uhr

Erdbeben erschüttert Athen

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Die griechische Hauptstadt Athen ist von einem Erdbeben heimgesucht worden. Laut der Nachrichtenagentur AFP ist infolgedessen die Telekommunikation in der Metropole zusammengebrochen.

Medienberichten zufolge ereignete sich das Beben gegen 13.13 Uhr und hatte eine Stärke von 5,1. Das Epizentrum soll sich 23 Kilometer nordwestlich der Stadt befunden haben.

Meldungen über Verletzte liegen noch nicht vor.

*Datenschutz

 

13:17 Uhr

Afghanische Musikerinnen nach Europa-Konzert verschwunden

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(Foto: picture alliance / Gian Ehrenzel)

"Zohra" heißt das erste Frauenorchester Afghanistans. Derzeit befinden sich die 35 Musikerinnen des Ensembles im Alter zwischen 14 und 20 Jahren auf Tournee in der Slowakei. Doch nach einem Auftritt in der Stadt Trencin gelten plötzlich vier Mitglieder als vermisst.

Nach Angaben der Polizei seien die vermissten Musikerinnen am Sonntag zunächst zu ihrem Hotel zurückgekehrt, aber dann am nächsten Morgen verschwunden.

Die Polizei hat die Suche nach den jungen Frauen bereits aufgenommen. Eine mögliche Spure führt dabei nach Deutschland. Medienberichten zufolge soll eines der Mädchen Verwandte in der Bundesrepublik haben.

Trotz ihrer fehlenden Mitglieder setzte "Zohra" seine Konzerttournee in der Westslowakei fort. Das Orchester ist schon häufiger im Ausland aufgetreten, darunter in Berlin und beim Weltwirtschaftsforum in Davos vor zwei Jahren.

12:42 Uhr

Scheibe gebrochen: Fünfjährige bei Sturz aus Bus schwer verletzt

In Bonn ist eine Fünfjährige durch eine geplatzte Glasscheibe aus einem fahrenden Linienbus gefallen. Dabei wurde das Mädchen schwer verletzt. Laut Angaben der Polizei hatte sie sich zuvor gegen die Scheibe gelehnt.

Durch den Sturz erlitt das Kind Schnittverletzungen am Oberkörper und eine Platzwunde am Kopf. Es kam in ein Krankenhaus. Der achtjährige Bruder des Mädchens und die Mutter wurden Zeuge des Unfalls.

Nach den ersten Ermittlungen war die betroffene Scheibe des Busses möglicherweise kurz zuvor beschädigt worden oder unter Spannung geraten. Der Busfahrer war laut Polizei bei einem Fahrmanöver mit der Scheibe gegen den Ast eines Baumes gestoßen.

12:11 Uhr

Trotz Skandalvideo: Strache verbringt Urlaub auf Ibiza

Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache hält trotz "Ibiza-Video" der spanischen Ferieninsel weiterhin die Treue. Auch in diesem Jahr macht Österreichs ehemaliger Vizekanzler mit seiner Familie Urlaub auf der Baleareninsel.

"Ja, ich bin wie jedes Jahr mit meiner Familie, meiner Frau Philippa und meinen drei Kindern - wie seit 17 Jahren - auch heuer wieder auf Ibiza", sagte Strache der Tageszeitung "Österreich". "Denn Ibiza ist immer eine Reise wert."

Wir erinnern uns: Mitte Mai wurde das sogenannte "Ibiza-Video" veröffentlicht. In dem heimlich gedrehten Video spricht Strache auf Ibiza mit einer vermeintlichen russischen Oligarchen-Nichte über möglicherweise illegale Parteispenden sowie eine Übernahme der "Kronen-Zeitung".

Der bereits vor zwei Jahren aufgenommene Clip löste in Österreich eine Staatskrise aus und führte zum Bruch der Regierungskoalition und dem Ende von Straches Politkarriere.

11:32 Uhr

Mit Fahrstil nicht einverstanden: Männer prügeln sich auf Autobahn

Das sieht man auch nicht alle Tage: Weil sie sich über die Fahrmanöver des jeweils anderen ärgerten, haben zwei Autofahrer auf der A3 sprichwörtlich die Fäuste fliegen lassen.

Der 29-Jährige und sein 46 Jahre alter Kontrahent seien über mehrere Kilometer "offensichtlich nicht mit der Fahrweise des jeweils anderen einverstanden" gewesen, teilte die Polizei mit. An einem Stauende kurz vor der Ausfahrt Regensburg-Universität eskalierte dann der Streit.

Zuerst stieg der 29-Jährige aus seinem Wagen und verpasste seinem 46-jährigen Kontrahenten durch die geöffnete Scheibe einen Schlag ins Gesicht. Daraufhin stieg auch der Ältere aus seinem Auto und schlug den 29-Jährigen so fest, dass dieser auf die Fahrbahn stürzte und kurzzeitig bewusstlos wurde. 

Die Polizei nahm die beiden Streithähne schließlich von der Autobahn. Der 29-Jährige musste mit einer Platzwunde im Krankenhaus behandelt werden. Beide Männer erwarten nun Anzeigen wegen Körperverletzung.

11:10 Uhr

Mutmaßlicher Brandstifter von Filmstudio nennt Motiv

Gestern hatte ich über den Brandanschlag auf ein Trickfilmstudio in Kyoto mit 33 Todesopfern berichtet. Nun gibt es neue Details zu dem Fall.

  • Wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf Ermittler berichtet, sagte der mutmaßliche Brandstifter der Polizei, das Studio habe seine Idee für ein Werk gestohlen. Dadurch habe er sich betrogen gefühlt.
  • Deshalb soll der Mann den Entschluss gefasst haben, das Gebäude anzuzünden.

In dem Studio KyoAni wurden beliebte Zeichentrickfilme und -serien wie "K-On!" produziert. 36 Menschen wurden bei dem Anschlag verletzt, darunter auch der mutmaßliche Täter.

Mehr dazu lesen Sie hier.

 

10:38 Uhr

Kapitänin Rackete hat laut Sea-Watch Italien verlassen

Die Kapitänin Carola Rackete befindet sich offenbar auf der Rückreise in die Heimat. Eine Sprecherin der Hilfsorganisation Sea-Watch sagte, dass Rackete Italien verlassen habe und nach Deutschland aufgebrochen sei. Von dort aus würde sie dann woanders hinfahren. Nähere Angaben machte die Sprecherin dazu nicht.

  • Die 31-Jährige aus Niedersachsen war mit dem Schiff "Sea-Watch 3" mit Dutzenden Migranten an Bord unerlaubt in italienische Gewässer und den Hafen von Lampedusa gefahren.
  • Gegen sie wird in Italien unter anderem wegen Beihilfe zur illegalen Einwanderung ermittelt.
  • Am Donnerstag hatte Rackete sich noch einmal den Fragen der Staatsanwaltschaft gestellt.

Italiens rechter Innenminister Matteo Salvini erklärte, er könne es nicht erwarten, "diese verwöhnte deutsche Kommunistin auszuweisen und sie nach Hause zu schicken". Rackete hat gegen Salvini wegen Beleidigungen im Internet eine Verleumdungsklage am Laufen.

10:00 Uhr

Trailer zu Musical-Film "Cats" verstört Zuschauer weltweit

Es gibt Sachen, die dürfte es eigentlich nicht geben. Dazu gehören beispielsweise Klamotten der Marke Ed Hardy oder das neue, nein, alle Alben von Dieter Bohlen. Seit heute bin ich sicher: Auf die Verbotsliste gehört definitiv auch die Verfilmung des Musicals "Cats".

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Einen Vorgeschmack auf das Grauen, welches im Dezember die Kinos heimsuchen wird, sehen Sie im nun veröffentlichten ersten Trailer. Ich will nicht großartig spoilern. Nur so viel sei gesagt: Bekannte Musiker und Hollywood-Schauspieler werden per Computereffekt in Katzenkostüme transformiert. Aber machen Sie sich lieber selbst ein Bild.

Bevor Sie aber auf das Video klicken, gebe ich Ihnen die Warnung eines Youtube-Nutzers mit auf den Weg: "If you're watching this: Congratulations! You've fallen into the most chaotic and bizarre alternate reality."

Wenn Sie beim Anschauen keine bleibenden Schäden erlitten haben, empfehle ich Ihnen einen Blick auf Twitter. Dort finden Sie Berichte von etlichen Leidensgenossen, die den Trailer ebenfalls überlebt haben. Viel Glück!

*Datenschutz

 

09:34 Uhr

Von der Leyen will sich aus Parteispitze zurückziehen

Am Donnerstag wurde Ursula von der Leyen zur neuen EU-Kommissionspräsidentin gewählt. Mit ihrem neuen Amt will die CDU-Politikerin nun auch ein altes abgeben.

Wie die 60-Jährige dem Redaktionsnetzwerk Deutschland mitteilte, habe sie CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer mitgeteilt, dass sie das Amt als stellvertretende Parteivorsitzende "ruhen lasse und beim nächsten Parteitag zur Verfügung stelle".

Von der Leyen ist seit Ende 2004 CDU-Präsidiumsmitglied und war seit 2010 stellvertretende Parteivorsitzende. Offiziell ab dem 1. November kann sie sich dann ganz auf Europa konzentrieren.

Mehr dazu lesen Sie hier.

09:04 Uhr

Bradley Cooper und Irina Shayk wollen Rosenkrieg wohl vermeiden

Die Trennung von US-Schauspieler Bradley Cooper und Model Irina Shayk ist noch relativ frisch. Doch offenbar kommen beide noch gut miteinander aus. Denn wie das Promiportal tmz.com berichtet, wollen sie sich das Sorgerecht für ihre gemeinsame Tochter teilen.

  • Insidern zufolge sollen beide weiterhin ein Mitspracherecht haben, wenn es um die Zukunft ihrer Tochter geht.
  • Auch die gemeinsame Zeit mit dem Mädchen wollen sich die Elternteile offenbar gerecht teilen.
  • Außerdem hätten sie sich dazu entschieden, mit New York in der gleichen Stadt zu leben.

Einen Vertrag hat das getrennte Paar laut dem Bericht nicht unterzeichnet. Lediglich eine mündliche Vereinbarung soll es geben. Das zeugt von Vertrauen und deutet nicht auf eine mediale Schlammschlacht hin, wie bei anderen Hollywood-Stars.

08:35 Uhr

15 Tonnen Eis schmelzen nach Unfall auf Autobahn

Diese Nachricht treibt mir ein wenig die Tränen in die Augen: Bei einem Verkehrsunfall auf der A67 in Hessen sind 15 Tonnen kostbares Speiseeis auf der Straße gelandet und geschmolzen.

Nach Polizeiangaben hatte der Fahrer eines Eistransports vermutlich einen Pannen-Lkw übersehen, der auf dem Seitenstreifen stand. Anschließend sei er seitlich gegen den stehenden Lastwagen geprallt, wobei die Wand des Eis-Lkw beschädigt wurde.

Der Eis-Fahrer brach danach noch mit seinem Lastwagen durch die Schutzplanke und kam erst auf dem Grünstreifen zum Stehen. Beide Fahrer blieben zum Glück unverletzt. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 250.000 Euro.

08:08 Uhr

Iran: USA könnten versehentlich eigene Drohne abgeschossen haben

*Datenschutz

Blickt da noch jemand durch? Gestern brüstet sich Donald Trump damit, dass ein Schiff der US-Marine eine iranische Drohne über der Meerenge von Hormus abgeschossen habe.

Nun meldet sich der Iran zu Wort und widerspricht dem US-Präsidenten. "Wir haben weder in der Straße von Hormus noch anderswo eine Drohne  verloren", teilte der Vize-Außenminister Abbas Araghchi auf Twitter mit. Möglicherweise haben die USA "irrtümlich" eine eigene Drohne abgeschossen, so Araghchi.

Bei der Geschichte fällt mir das Zitat ein, welches dem US-Politiker Hiram Johnson zugeschrieben wird: "Das erste Opfer eines jeden Krieges ist die Wahrheit". 

Welche Seite nun recht hat, klärt sich hoffentlich bald auf.

Mehr dazu lesen Sie hier.

 

07:26 Uhr

Vor der Hitzewelle kommt der Regen

Björn Alexander

Björn Alexander

Vor der zweiten Hitzewelle des Jahres wird es am Wochenende zunehmend hochsommerlich warm bis heiß. Allerdings sind zunächst noch Regengüsse und Gewitter möglich. Dementsprechend ist es heute oft wechselhaft und zum Teil gehen Schauer sowie Blitz und Donner nieder. Besonders im Osten und in der Mitte, während es im Westen und Nordwesten meistens trocken weitergeht.

Die Temperaturen erreichen 20 Grad an der Nordsee und 22 bis 30 Grad im großen Rest. Am heißesten ist es am Hoch- und Oberrhein. Die weiteren Aussichten: das Wochenende bringt zum einen teils schwere Gewitter, zum anderen aber auch Höchstwerte bis zu 33 Grad. In der nächsten Woche geht es dann stramm auf die 40-Grad-Marke zu. Hier die Einzelheiten.

Damit wünsche ich Ihnen einen guten Start in den Tag sowie ein entspanntes Wochenende. Ihr Björn Alexander

 

06:42 Uhr

Tom Cruise stellt Trailer zu "Top Gun 2" vor

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Neben Keanu Reeves scheint Tom Cruise einer der wenigen Schauspieler zu sein, die gefühlt einfach nicht altern wollen. Jetzt, 33 Jahre nach seinem Erfolg mit dem Kampfpiloten-Film "Top Gun", hat der bekennende Scientology-Anhänger den ersten Trailer für die Fortsetzung des Blockbuster auf der Comic-Con-Messe in San Diego vorgestellt.

Und ob Sie es glauben oder nicht, Cruise scheint noch fast so auszusehen wie im ersten Teil. Dabei geht der Schauspieler schon stramm auf die 60 zu.   

In "Top Gun: Maverick" schlüpft Cruise wieder in die Rolle des früheren Kampfpiloten Pete "Maverick" Mitchell. Worum es in dem Film genau geht, kann ich dem Trailer leider nicht entnehmen. Auf jeden Fall wird es eine Menge irrer Flugmanöver über Wüsten und verschneiten Bergketten geben - so viel ist sicher. Der neue Film soll übrigens 2020 in die Kinos kommen.

Mehr dazu lesen Sie hier.

 

06:30 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

Angela Merkel und ich befinden uns im Endspurt. Bevor es für uns beide in den Sommerurlaub geht, stellt sich die Kanzlerin heute den Fragen der Hauptstadtjournalisten. Ich werde Ihnen währenddessen im "Tag" frische Nachrichten präsentieren. Dabei stehen folgende Themen auf dem Programm.

  • Bundesaußenminister Maas trifft sich mit seinem italienischem Amtskollegen Moavero in Florenz.
  • Der UN-Sicherheitsrat diskutiert über die Konflikte in Kolumbien und auf Zypern.
  • Im Prozess um den Dreifachmord von Hille wird das Urteil verkündet.
  • Eine Expertenkommission gibt heute bekannt, welche deutschen Hochschulen sich "Exzellenzuniversität" nennen dürfen.
  • Greta Thunberg spricht beim Klimaprotest im Berliner Invalidenpark.
  • Rund 25 Jahre nach dem Untergang der "Estonia" will ein französisches Gericht über Entschädigungsansprüche entscheiden.
  • Die katholische und die evangelische Kirche veröffentlichen ihre Mitgliederzahlen für 2018.

Ach, und damit wir uns nicht falsch verstehen. Frau Merkel und ich verbringen natürlich nicht gemeinsam die Ferien. Wo die Kanzlerin in diesem Jahr Urlaub macht, ist mir nicht bekannt. Häufig reist sie ja nach Südtirol oder auf die italienische Insel Ischia. Ich hingegen werde die ersten freien Tage in meiner Heimatstadt Osnabrück verbringen.

Wie immer: Wenn Sie Fragen, Anmerkungen oder Kritik haben, schreiben Sie mir gerne eine Mail. Ansonsten wünsche ich Ihnen einen erfolgreichen Start in den Tag.

 

06:13 Uhr

Rauch in der Kabine: Passagierjet in Moskau evakuiert

Erinnern Sie sich noch an die Notlandung eines brennenden Flugzeugs am Moskauer Flughafen Scheremetjewo Anfang Mai? Mehr als 40 Menschen starben damals bei dem Unglück.

Nun hat es am selben Flughafen erneut eine Panne gegeben. Eine Maschine der Fluggesellschaft Nordwind Airlines wollte in der Nacht mit 180 Menschen an Bord Richtung Armenien abheben, als die Crew plötzlich Rauch in der Kabine wahrnahm. Aus Sicherheitsgründen brach der Pilot den Startvorgang ab und evakuierte die Maschine.

Acht Insassen seien beim Verlassen des Flugzeugs über Notrutschen verletzt worden, berichtete die russische Nachrichtenagentur Tass. Die meisten seien aber mit Schürfwunden und Prellungen davongekommen.

Woher der Rauch kam, ist noch unklar. Die Ermittlungen zur Ursache laufen.

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