Freitag, 20. Dezember 2019Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:31 Uhr

Das war Freitag, der 20. Dezember 2019

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Ein Stimmungsbild vom Weihnachtsmarkt in Oldenburg.

(Foto: picture alliance/dpa)

Es gibt kein Zurück mehr: Nach mehreren Abstimmungsniederlagen stimmt das britische Unterhaus für Premierminister Johnsons Brexit-Deal.  Damit ist der Weg für den geplanten EU-Austritt am 31. Januar frei. Was in dem über 500 Seiten langen Scheidungsvertrag und dem Gesetz steht, erfahren Sie hier.

Was war heute sonst alles wichtig:

Ich verabschiede mich in den Feierabend und wünsche Ihnen einen schönen vierten Advent!

22:01 Uhr

Achtjähriger Youtuber verdient 26 Millionen Dollar im Jahr

Kooperationen, Fanartikel und externe Werbe-Einbindungen: YouTube-Stars verdienen ihr Geld auf vielfältige Weise. Und keiner ist dabei so erfolgreich wie Ryan Kaji.

  • Das Wirtschaftsmagazin "Forbes" schätzt, dass der achtjährige Junge aus dem US-Staat Texas mit seinem Kanal "Ryan's World" in diesem Jahr rund 26 Millionen Dollar (etwa 23,5 Millionen Euro) eingenommen hat. Dem Channel folgen stolze 23 Millionen Abonnenten.
  • Seine ersten Schritte auf der Video-Plattform machte der Junge 2015. Auf dem Kanal "Ryan ToysReview" lud er Videos hoch, die ihn beim Auspacken von Spielzeug zeigten. Anschließend bewertete er es.
  • Inzwischen macht Ryan hauptsächlich wissenschaftliche Experimente und veröffentlicht Erklärvideos, in denen ihn seine Eltern oft unterstützen. Inzwischen hat Ryan seine eigene Sendung auf Nickelodeon und vertreibt eigene Fanartikel.

Damit der Junge noch ein paar Dollar mehr verdient, hier ein Video von ihm:

21:18 Uhr

"Fridays for Future"-Aktivist muss ins Gefängnis

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Arshak Makichyan nahm an der Klimakonferenz in Madrid teil.

(Foto: imago images/alterphotos)

Auf der Klimakonferenz in Madrid sitzt Arshak Makichyan direkt neben Greta Thunberg auf der Bühne. In seiner Heimat Russland wird sein Engagement für den Umweltschutz viel weniger geschätzt. Der 25-jährige Aktivist der Bewegung "Fridays for Future" (FFF) wurde wegen der Teilnahme an einer nicht genehmigten Aktion zu sechs Tagen Gefängnis verurteilt.  

  • Makichyan demonstriert seit 40 Wochen freitags - meistens allein - in Moskau fürs Klima. Am 25. Oktober nahmen jedoch zwei weitere Menschen an seiner Aktion teil. Das wurde Makichyan offenbar zum Verhängnis.
  • In Russland muss für jede öffentliche Veranstaltung, an der mehr als eine Person beteiligt ist, eine Genehmigung erhalten werden.
  • Den drei FFF-Aktivisten wurde die Erlaubnis für ihren Protest jedoch verweigert.
20:49 Uhr

Hersteller ruft vegetarische Produkte zurück

Die niederländische Firma Sofine Foods ruft wegen möglicher Spuren von Senf drei Produkte zurück. Bestimmte Chargen von Edeka Bio vegan Falafel Bällchen, ProLaTerre Vegan Nuggets und SoFine SoChicken Stäbchen könnten Spuren von Senf enthalten, ohne dass dies auf der Verpackung deklariert sei, teilte das Unternehmen mit. Die Produkte wurden demnach bei Edeka, Tegut, Marktkauf und Dennree-Märkten verkauft.

  • Betroffen sind SoFine SoChicken Stäbchen 160g mit Mindesthaltbarkeitsdatum vom 16.12.2019 bis 14.01.2020, verkauft bei Edeka und Tegut,
  • Edeka Bio vegan Falafel Bällchen 200g mit Mindesthaltbarkeitsdatum vom 27.12.2019 bis 24.01.2020, verkauft bei Edeka und Marktkauf und ProLaTerre,
  • Vegan Nuggets 160g mit Mindesthaltbarkeitsdatum vom 30.12.2019 bis 14.01.2020, verkauft bei Dennree.

Andere Mindesthaltbarkeitsdaten und weitere Artikel seien nicht betroffen. Die Lebensmittelhändler hätten die Waren bereits aus dem Verkauf genommen.

20:06 Uhr

Fünf Tote durch Sturm in Spanien und Portugal

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Im Vila Nova de Famalicao nördlich von Porto ist ein Strommast umgeknickt.

(Foto: imago images/GlobalImagens)

Durch den Sturm "Elsa" sind im Süden Europas mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Aus Spanien wurden drei Todesfälle gemeldet, aus Portugal zwei weitere. Außerdem wurde dort ein Mann in einem Hochwassergebiet vermisst.

  • In Frankreich verursachte der nächtliche Sturm Stromausfälle in 140.000 Haushalten. Alle drei Länder bereiteten sich bereits auf den nächsten Sturm namens "Fabien" vor.
  • In der nordwestspanischen Provinz León starb ein Mann, der beim Traktorfahren ins Hochwasser stürzte. In der nordspanischen Region Asturien, wo Windgeschwindigkeiten von 160 Stundenkilometern gemessen wurden, gab es ein Todesopfer bei einem Erdrutsch. Ein dritter Mann kam beim Einsturz einer Mauer in einem Park in der nordwestspanischen Pilgerstadt Santiago de Compostela ums Leben.
  • In Portugal starb ein Mann bei einem Autounfall, der 50 Kilometer südlich der Hauptstadt Lissabon durch einen umstürzenden Baum verursacht wurde. Ein weiterer Mann starb in Viseu im Zentrum des Landes beim Einsturz eines Hauses. In derselben Gegend wurde zudem ein Mann vermisst.
20:00 Uhr

Die Videos des Tages

19:27 Uhr

Kreuzfahrtschiffe krachen zusammen

Vor einer mexikanischen Insel sind zwei Kreuzfahrtschiffe kollidiert.

 

  • Eines der beiden Schiffe drehte sich im Hafen der Karibikinsel Cozumel und stieß dabei mit dem Heck gegen den Bug eines zweiten Schiffes desselben Anbieters.
  • Das US-Kreuzfahrtunternehmen Carnival Cruise Line teilte auf Twitter mit, beide Schiffe seien weiterhin seetüchtig. Eine Person sei bei der Evakuierung eines Speisesaals leicht verletzt worden. Die Schäden würden noch untersucht.
  • Im Heck der "Carnival Legend" waren Bildern zufolge unter anderem Fenster zu Bruch gegangen. Das Schiff fährt regelmäßig von der US-Stadt New Orleans durch die westliche Karibik.
19:07 Uhr

Weiterer Toter nach Schüssen in Moskau

Nach den Schüssen an der russischen Geheimdienst-Zentrale in Moskau hat sich die Zahl der Todesopfer auf zwei erhöht. Ein weiterer FSB-Mitarbeiter erlag in einem Krankenhaus seinen Verletzungen, teilte das staatliche Ermittlungskomitee mit.    

Zudem haben die Behörden den Namen des mutmaßlichen Täters öffentlich gemacht. Bei dem erschossenen Angreifer habe es sich um den 39-jährigen Ex-Wachmann Jewgeni Manjurow gehandelt, teilten die Ermittler mit und bestätigten damit entsprechende Medienberichte.

18:45 Uhr

Polen beschließt Gesetz zur Bestrafung kritischer Richter

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In den vergangenen Tagen demonstrierten zahlreiche Menschen in ganz Polen gegen das Gesetz.

(Foto: VIA REUTERS)

Das polnische Parlament hat ein umstrittenes Gesetz gebilligt, das Sanktionen gegen kritische Richter ermöglicht.

Die Abgeordneten stimmten für das Vorhaben zur Bestrafung von Richtern, die der umstrittenen Justizreform kritisch gegenüberstehen. Die Opposition sieht in dem Vorhaben eine Bedrohung für den Rechtsstaat und wirft der Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS) vor, Richter mundtot machen zu wollen.

Gegen das geplante Gesetz hatte es Proteste in zahlreichen polnischen Städten gegeben. Der Text wurde daraufhin noch einmal verändert. Die verabschiedete Version sieht aber weiterhin vor, dass Richter ihres Amtes enthoben werden können.

18:06 Uhr

Vermisster Junge gefunden - im Schrank von Pädophilie-Verdächtigem

Mehr als zwei Jahre fehlt von Marvin K. aus Duisburg jede Spur. Bis die Polizei ihn nun in Recklinghausen entdeckt - versteckt im Schrank in der Wohnung eines Mannes unter Pädophilieverdacht.

  • Beamte hätten die Wohnung des 44-Jährigen "wegen des Verdachts der Verbreitung kinderpornografischer Schriften" durchsucht und dabei im Schrank den 15-Jährigen entdeckt, teilte die Polizei mit.
  • Eine Überprüfung habe ergeben, dass es sich bei ihm um einen Jungen handle, der im Alter von 13 Jahren verschwunden war. Nach Angaben der "Bild"-Zeitung heißt er Marvin K.  
  • Hinweise, dass der Junge gegen seinen Willen in der Wohnung festgehalten wurde, lägen zurzeit nicht vor, erklärte die Polizei.
  • Neben dem 44-Jährigen sei in der Wohnung noch ein weiterer älterer Mann angetroffen worden. Beide seien vorläufig festgenommen worden.
Mehr dazu lesen Sie hier.
17:55 Uhr
Breaking News

Brandenburg: Kaufvertrag mit Tesla steht

Brandenburg und der US-Elektroautohersteller Tesla haben sich nach Angaben des Landes über den Verkauf des Grundstücks für die geplante Fabrik für Elektroautos bei Grünheide geeinigt. Der Kaufvertrag stehe, teilte die Staatskanzlei mit.

Mehr dazu lesen Sie hier.
17:34 Uhr

AfD in "finanzieller Notlage" und bittet Mitglieder um Hilfe

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Nichts Gutes in der Weihnachtspost.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die AfD bittet ihre Mitglieder nach einem Medienbericht um zusätzliches Geld.

  • Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet, schreibt Bundesschatzmeister Klaus Fohrmann in einer Rundmail an Parteimitglieder: "Wir befinden uns in einer schweren finanziellen Notlage". Ein Grund sei, dass die Partei im Jahr 2019 weniger Spenden eingenommen habe als in den Vorjahren. Das wiederum wirke sich auf die Höhe der staatlichen Parteienfinanzierung aus.
  • Fohrmann erbittet demnach von den rund 38.000 Mitgliedern "einen weiteren Jahresbeitrag von 120 Euro".
  • Die Bundestagsverwaltung hatte im April entschieden, dass die AfD wegen illegaler Parteispenden eine Strafe von insgesamt 402.900 Euro zahlen muss.
  • Nach früheren Angaben Fohrmanns hat die AfD seit Anfang 2018 für mögliche Strafzahlungen - auch in anderen Fällen - Rücklagen in Höhe von insgesamt einer Million Euro gebildet.
17:02 Uhr

Kindergarten aus Angst vor dem Wolf geräumt

Die Angst vor dem Wolf hat in Schleswig-Holstein zur Räumung eines Kindergartens geführt.

  • Ein Waldkindergarten im Kreis Dithmarschen ist vorübergehend in ein Ausweichquartier gezogen, wie Udo Neumann von der Johanniter Unfallhilfe sagte.
  • Hintergrund war ein Hinweis der Gemeinde Sankt Michaelisdonn am Mittwoch, dass sich in der Gegend ein aggressiver Wolf aufhalte.
  • Das Tier soll bereits mehrere Schafe gerissen haben. "Wir haben nur präventiv entschieden, wenn der Wolf wirklich so aggressiv sein sollte, dass wir jetzt die Kinder für zwei Tage ins Ausweichquartier nehmen", sagte Neumann. "Am Freitag beginnen die Weihnachtsferien. Wir gehen davon aus, dass wir danach im Januar wieder in den Wald Christianslust zurückgehen können."
17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:25 Uhr

Selbstgebauter Cybertruck rollt durch Moskau

Elon Musk ist in Russland sehr beliebt. Vor ein paar Wochen hat der Tesla-Chef in Los Angeles seinen Cybertruck vorgestellt. Doch bis der Pick-Up auf den Markt kommt, wird es noch Jahre dauern. Deswegen hat sich ein ungeduldiger Tesla-Fan in Moskau seinen Cybertruck einfach selbst gebaut. Okay, der ist etwas kleiner als das Original, dafür musste der unbekannte Tüftler nicht so lange warten und kann jetzt schon alle Blicke auf sich ziehen.

*Datenschutz

 

15:56 Uhr

Greta streikt wieder in Stockholm

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Greta ist zurück in Schweden.

(Foto: picture alliance/dpa)

Zurück von ihrer mehrmonatigen Reise, demonstriert Greta Thunberg unermüdlich weiter.

  • Die 16-Jährige nahm zusammen mit anderen Aktivisten an Klimaprotesten vor dem schwedischen Parlament teil. Sie kehrte damit an den Ort zurück, an dem vor mehr als einem Jahr ihr "Schulstreik für das Klima" begonnen hatte.
  • Begleitet wurde die erst kürzlich vom "Time"-Magazin zur Persönlichkeit des Jahres 2019 gekürte Thunberg von mehreren Sicherheitsleuten.
  • Ihre Pläne für die nächsten Monate hat die 16-Jährige bislang noch nicht bekannt gegeben.
15:36 Uhr
Breaking News

Unterhaus stimmt für Brexit-Deal

Der Weg für den britischen EU-Ausstieg Ende Januar ist frei. Das Unterhaus billigte mehrheitlich den mit Brüssel ausgehandelten Scheidungsvertrag, der in London mehrfach durchgefallen war und den Brexit verzögert hatte.

Mehr dazu lesen Sie hier.
15:17 Uhr

Prinz Philip in Krankenhaus eingeliefert

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Prinz Philip ist kurz vor Weihnachten in ein Krankenhaus eingeliefert worden.

(Foto: picture alliance / Yui Mok/Press)

Prinz Philip, der Ehemann der Königin Elisabeth II., ist in eine Klinik eingeliefert worden. Das berichtet BBC unter Berufung auf den Buckingham Palace.

Demnach wurde der 98-Jährige heute Morgen in ein Krankenhaus in London gebracht, um eine bereits bestehende Krankheit zu beobachten und zu behandeln.

Prinz Philip zog sich im August 2017 aus dem öffentlichen Leben zurück.

Mehr dazu lesen Sie hier.
14:54 Uhr

Angreifer von Moskau war wohl Hobbyschütze

Nach den tödlichen Schüssen vor der russischen Geheimdienst-Zentrale in Moskau sind einige Details zum mutmaßlichen Täter bekannt geworden. Medienberichten zufolge handelt es sich bei ihm um den 39-jährigen ehemaligen Wachmann und Hobbyschützen Jewgeni Manjurow. Offiziell wurde die Identität des Angreifers bislang nicht bestätigt.

  • Die Boulevardzeitung "Komsomolskaja Prawda" und der Fernsehsender Ren-TV berichteten unter Berufung auf einen Ermittler, der mutmaßliche Täter habe sieben Waffen legal besessen und an Schießwettbewerben teilgenommen.
  • Die Zeitung "Kommersant" berichtete unter Berufung auf Ermittler, Manjurow habe vor einigen Monaten seinen Job verloren. Seitdem habe er sich zurückgezogen und sei gereizt gewesen.
  • Die Zeitung deutete an, Manjurow könnte den FSB angegriffen haben, weil er für Sicherheitsfirmen gearbeitet hatte, die von früheren Geheimdienstmitarbeitern betrieben wurden.
Mehr dazu lesen Sie hier.
14:45 Uhr

Schichtwechsel

So, liebe Leserinnen und liebe Leser, die letzte Arbeitswoche des Jahres ist vorbei. Zumindest für meinen Kollegen Janis Peitsch. Er verabschiedet sich jetzt in den wohlverdienten Feierabend und ich übernehme seinen Platz in der Redaktion. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen guten Start in das Wochenende!

14:29 Uhr

Dolly Buster lässt sich ihr Weihnachtsessen liefern

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(Foto: picture alliance/dpa)

An Weihnachten wird Ex-Erotikstar Dolly Buster dieses Jahr - anders als sonst - nicht selbst kochen. "Ich kämpfe noch immer gegen meinen Tinnitus. Stress, der auf mir lastet, darf nicht sein, deshalb mache ich dieses Jahr das Weihnachtsessen nicht wie sonst selbst, sondern ich lasse es liefern", sagte die 50-Jährige bei einer Veranstaltung in Berlin.

Sie könne aber sehr gut kochen, "vor allem tschechische Gerichte, ungarischen Gulasch oder Thai-Food".

Dolly Buster wurde als Nora Baumberger im tschechischen Prag geboren. Bekanntheit erlangte sie als Pornodarstellerin in zahlreichen Erotikfilmen. 1996 beendete sie ihre Karriere und wechselte hinter die Kamera. Der Hobbyköchin gehören zwei Restaurants.

 

13:52 Uhr

"Früher war mehr Lametta": Loriot-Erben verlieren Zitate-Streit

Viele Sprüche des Komikers Loriot sind längst in den allgemeinen Sprachgebrauch eingeflossen. Nun ist ein Zitat ein Fall für die Justiz geworden. Das Oberlandesgericht München hat nun entschieden, dass das Zitat "Früher war mehr Lametta" nicht vom Urheberrecht geschützt ist.

Die Erben des als Loriot berühmt gewordenen, 2011 gestorbenen Vicco von Bülow scheiterten mit dem Versuch, einem Hersteller zu verbieten, den Satz auf T-Shirts zu drucken. Sie hatten eine einstweilige Verfügung gefordert.

"Früher war mehr Lametta" geht auf den Loriot-Sketch "Weihnachten bei den Hoppenstedts". Als Opa Hoppenstedt beschwert Loriot sich darin über zu wenig Glitzer am Baum. Der Satz ist längst in den allgemeinen Sprachgebrauch eingegangen - auch über Weihnachten hinaus.

13:11 Uhr

Youtuber "Yo Oli" wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt

Der aus Berlin stammende Youtube-Star "Yo Oli" ist wegen sexuellen Missbrauchs in zwei Fällen zu acht Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Das berichtet das Portal rtl.de. Demnach beträgt die Bewährungszeit zwei Jahre.

Der 25-jährige Angeklagte soll gezielt weibliche, minderjährige Fans kontaktiert und mit Rollenangeboten für seine Videoclips gelockt haben. Bei den Treffen soll er sich dann an den Mädchen vergangen haben.

Bereits Monate bevor der Fall die Justiz beschäftigte, hatte es auf Youtube Gerüchte gegeben, "Yo Oli" suche Kontakt zu minderjährigen Mädchen. Auf seinem Kanal hatte er mehrere Videos veröffentlicht, in denen er offensichtlich junge Mädchen zu Küssen und Körperkontakt überredet.

Diese Videos nannte er "Challenges" oder "Pranks". Viele Videos sind aus großer Distanz aufgenommen. Offenbar wussten viele der Mädchen nicht, dass sie gefilmt werden. Mehrere Kanäle des Youtubers sollen in der Vergangenheit deshalb bereits gesperrt worden sein.

12:30 Uhr

Erben von Michael Jackson legen Streit mit Disney bei

Michael Jacksons Erben haben sich in ihrem Rechtsstreit mit dem Disney-Konzern über einen Dokumentarfilm außergerichtlich geeinigt. Die Angelegenheit wurde gütlich geregelt", sagte der Anwalt von Jacksons Erben, Howard Weitzman. Details zu der Einigung nannte er nicht.

In dem Streit ging es um die zweistündige Dokumentation "Die letzten Tage von Michael Jackson", die 2018 von dem zu Disney gehörenden Fernsehsender ABC ausgestrahlt worden war. Die Erben hatten den Film als "abstoßend" kritisiert. Außerdem seien in dem Film Songs und Clips des Popsängers ohne entsprechende Genehmigungen verwendet worden. Der Unterhaltungskonzern setzte dem entgegen, die Verwendung der Inhalte in dem Film sei vom Gesetz gedeckt gewesen.

Michael Jackson war am 25. Juni 2009 im Alter von 50 Jahren an einer Überdosis des Narkosemittels Propofol gestorben. Von dem "King of Pop" verkauften sich weltweit rund 350 Millionen Alben.

11:58 Uhr

Zum Jubiläum: Mariah Carey präsentiert neues Video ihres Weihnachtshits

Man liebt es oder man hasst es: "All I want for Christmas is you" von Mariah Carey ist einer der erfolgreichsten Weihnachtsklassiker. Diese Woche hat es der 25 Jahre alte Song erstmals an die Spitze der US-Charts geschafft. Auch, weil die Sängerin jedes Jahr kräftig die Werbetrommel rührt.

Nun hat Carey auch ein neues Musikvideo zu dem Song veröffentlicht. Die 49-jährige Diva tanzt dabei im rot-weißen Outfit vor einer weißen Schneelandschaft - mit menschlichen Nussknackern und mehreren Kindern. In dem Clip sind auch ihre achtjährigen Zwillinge Moroccan und Monroe zu sehen. Ich finde den neuen Clip deutlich gelungener, als die alte Version, die ein wenig an ein Home-Video aus den siebziger Jahren erinnert. Hier der alte Clip zum Vergleich:

 

11:31 Uhr
Breaking News

Sachsens Landtag wählt Kretschmer zum Ministerpräsidenten

Michael Kretschmer ist als Ministerpräsident von Sachsen wiedergewählt. Der 44 Jahre alte CDU-Politiker erhält im Landtag in Dresden im ersten Wahlgang die nötige Mehrheit.

Mehr dazu lesen Sie hier.
11:30 Uhr
Breaking News

Bundesrat billigt Klimapaket

Der Bundesrat stimmt dem Kompromiss von Bund und Ländern zum Klimapaket zu. Damit kann unter anderem Anfang 2020 die Mehrwertsteuer bei Bahntickets im Fernverkehr gesenkt werden.

Mehr dazu lesen Sie hier.
11:22 Uhr

Regenbogenflagge verbrannt - Mann muss 16 Jahre in Haft

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(Foto: picture alliance/dpa)

Weil er eine Regenbogenfahne von einer Kirchenfassade abgerissen und verbrannt hat, ist ein Mann im US-Bundesstaat Iowa zu rund 16 Jahren Haft verurteilt worden. Das Gericht hatte die Tat als Hassverbrechen gewertet. 

Der 30-Jährige hatte die LGBTQ-Flagge im Juni von der Fassade einer Kirche in der Stadt Ames entfernt und danach vor einem Strip-Lokal in Brand gesteckt, wie die Zeitung "The Des Moines Register" schrieb. Der Angeklagte hatte den Berichten zufolge gesagt, er habe das Banner angezündet, weil er Homosexualität ablehne.

Staatsanwältin Jessica Reynolds sagte, der Tatbestand des Hassverbrechens sei hinzugefügt worden, weil sich die Tat gegen die sexuelle Orientierung von Menschen gerichtet habe. LGBTQ ist die englische Abkürzung für lesbisch, schwul, bisexuell, transgender und queer.

10:42 Uhr

Explosionen auf Fabrikgelände bei Leipzig

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(Foto: RTL/LSO)

Auf einem Firmengelände im Landkreis Leipzig ist am Morgen ein Feuer ausgebrochen. Wie die Polizei n-tv mitteilte, ist der Brand auf dem Gelände eines Brunnenfilteranlagenherstellers in der Kleinstadt Zwenkau ausgebrochen.

Auf dem Gelände stiegen große Rauchwolken auf. Mehrere Explosionen sollen zu hören gewesen sein. Ob es Verletzte gibt, ist noch unklar.

+++Update 11:08 Uhr+++ Nach Informationen von n-tv konnten sechs Mitarbeiter die in Brand stehende Halle unverletzt verlassen. Eine Person erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung.

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(Foto: RTL/LSO)

 

10:20 Uhr

Äthiopien ist nun Raumfahrtnation

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Die Trägerrakete beim Start in Taiyuan.

(Foto: picture alliance/dpa)

Wer hätte das gedacht: Mit dem Start seines ersten Satelliten darf sich Äthiopien nun auch als Raumfahrtnation bezeichnen. Der gemeinsam von chinesischen und äthiopischen Ingenieuren gebaute Wetterbeobachtungssatellit ist heute von einer chinesischen Trägerrakete ins All geschossen worden.

"Auch wenn wir ein armes Land sind, heißt das noch lange nicht, dass wir nicht auch träumen können", sagte der äthiopische Politiker Tefera Walwa, Schirmherr der Ethiopian Space Science Society, der wesentlichen Anteil am Satellitenprojekt seines Landes hatte. Neben dem Start eines Kommunikationssatelliten sei nun der Aufbau einer Montagestätte für Raumfahrtkomponenten im Land geplant.

In Afrika haben knapp 20 Länder Raumfahrtprogramme aufgelegt.

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09:37 Uhr

Schwerer Schiffsunfall auf dem Rhein - 20 Verletzte

Auf dem Rhein bei Speyer ist es am Donnerstagabend zu einem schweren Schiffsunfall gekommen. Ein mit 139 Menschen besetztes Fahrgastschiff stieß mit einem Tankschiff frontal zusammen. Bei dem Unfall wurden demnach 20 Menschen verletzt, die zum Teil in umliegende Krankenhäuser gebracht wurden.

Bei beiden Schiffen entstand laut Polizei ein Sachschaden im hohen sechsstelligen Bereich. Die genaue Unfallursache war zunächst unklar. Laut Polizei war die Sicht zum Unglückszeitpunkt aber durch Dunkelheit und dichten Nebel stark eingeschränkt.

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09:04 Uhr

US-Militär will Seltene-Erden-Produkte für Waffen horten

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Ein Tagebau in China, in dem Seltene Erden gefördert werden.

(Foto: picture alliance / Str/FEATURECH)

Seltene Erden sind unentbehrlich für den Bau moderner Waffen: Die USA versuchen nun, ihre Versorgung mit dem wichtigen Rohstoff und den daraus gefertigten Produkten zu sichern. Das Verteidigungsministerium will deshalb in großem Stil Vorräte an Magneten anlegen lassen, die aus Seltenen Erden hergestellt und für den Bau von Raketen und F-35-Kampfjets benötigt werden. Das geht aus Plänen hervor, in die die Nachrichtenagentur Reuters Einsicht erhielt.

Demnach sucht das Pentagon Unternehmen, die einen sechsmonatigen Vorrat an Neodym-Eisen-Bor-Magneten anlegen und ihn für mindestens 30 Monate halten. Das Verteidigungsministerium plant für die Finanzierung des Programms zehn Millionen Dollar ein.

Bei den Seltenen Erden handelt es sich um 17 chemische Elemente, die für zahlreiche Technologieprodukte wie Smartphones aber auch in der Rüstungsindustrie unverzichtbar sind. Die USA decken etwa 80 Prozent ihres Bedarfs aus China. Wegen des Handelsstreits hatten Chinas Staatsmedien bereits über eine Begrenzung des Exportes spekuliert.

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08:28 Uhr

Millionen Daten von Facebook-Nutzern im Darknet aufgetaucht

Facebook ist offenbar Ziel von Hackern geworden. Der Datenschutzexperte Bob Diachenko entdeckte im Darknet eine Datenbank mit Namen, Passwörtern und Telefonnummern von 267 Millionen Facebook-Nutzern vor allem aus den USA. Die Daten seien vergangene Woche von einer Hackergruppe angeboten worden.

"Wir glauben aber, dass es sich um Informationen handelt, die beschafft wurden, bevor wir seit einigen Jahren den Datenschutz verbessert haben", sagte ein Facebook-Sprecher auf Anfrage. Das Unternehmen will der Sache nun nachgehen.

08:20 Uhr
Breaking News

Neonazi-Vergangenheit: Lokalpolitiker Möritz tritt aus CDU aus

Der wegen Neonazi-Kontakten umstrittene CDU-Kreisvorstand Robert Möritz tritt aus der Partei aus. Das sagte der Generalsekretär des Landesverbands Sachsen-Anhalt, Sven Schulze, auf Anfrage.

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07:47 Uhr

Fünf Häftlingen gelingt Flucht aus belgischem Gefängnis

In Belgien sucht ein Großaufgebot der Polizei nach fünf entflohenen Häftlingen. Den Männern gelang während eines Abendspaziergangs am Donnerstag die Flucht aus dem Turnhout-Gefängnis in der Provinz Antwerpen, wie eine Sprecherin der Gefängnisverwaltung erklärte. Nach Informationen des Senders "Radio 2" konnte die Polizei kurz vor Mitternacht drei der Häftlinge aufspüren.

  • Die fünf Insassen kletterten über die Gefängnismauer und flüchteten vermutlich mit einem Auto.
  • Unter den Flüchtigen sollen sich einem Medienbericht zufolge auch Schwerverbrecher befinden.
  • Die Polizei durchkämmte die Gegend um die Haftanstalt unter anderem mit einem Hubschrauber.
07:05 Uhr

Mann in Essen von Unbekannten angeschossen

Ein 41-Jähriger ist am Donnerstagabend in Essen angeschossen worden. Nach ersten Erkenntnissen seien zwei mutmaßliche Täter flüchtig, sagte ein Polizeisprecher. Bei der Attacke im Stadtteil Borbeck sei das Opfer in Begleitung eines Zeugen gewesen, der ausgesagt habe, dass sich zwei Täter nach der Schussabgabe entfernt hätten. Eine Mordkommission übernahm die Ermittlungen.

Der 41-Jährige wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht worden. Zu seinem Zustand liegen bislang keine Informationen vor.

07:00 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

Weihnachten naht und das Wochenende steht vor der Tür. Ich hoffe, dass Sie die kommenden Feiertage in Ruhe verbringen können. Da dies meine letzte "Tag"-Schicht in diesem Jahr ist, wünsche ich Ihnen schon vorab frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Folgende Themen stehen heute auf der Tagesordnung:

  • Der Bundesrat entscheidet bei seiner letzten Sitzung des Jahres 2019 über den Kompromiss zum Klimapaket der Bundesregierung.
  • In Großbritannien stimmt das britische Parlament über das Austrittsabkommen mit der Europäischen Union ab.
  • Im sächsischen Landtag soll der Koalitionsvertrag von CDU, Grünen und SPD unterzeichnet werden.
  • Im Prozess gegen mutmaßliche Gruppenvergewaltiger im niederrheinischen Kleve wird das Urteil erwartet.

Bei Fragen, Anregungen oder Kritik können Sie mir eine Mail an janis.peitsch[at]nama.de schreiben.

06:42 Uhr

Neue Regenwolken kommen von Westen

Der Tag startet zunächst häufig freundlich, trocken und gerne auch mal mit leichtem Frost oder Bodenfrost. Deutlich milder ist es nur im Westen und im teils föhnigen Süden mit zweistelligen Plusgraden um die 12 bis 15 Grad. Später breiten sich dann von Frankreich und Benelux neue Regenwolken aus und verlagern sich im Tagesverlauf immer weiter ostwärts. Am längsten trocken und schön bleibt es dementsprechend nur noch von Niederbayern bis herauf nach Vorpommern.

Die Temperaturen erreichen bei einem zum Teil starken bis stürmischen Wind zwischen zwischen 8 und 15 Grad. Noch wärmer ist es am Alpenrand bei 17 bis knapp 20 Grad. Denn hier bläst der Föhnsturm, auf den Bergen auch in Orkanstärke.

Die weiteren Aussichten: es wird wechselhafter und kühler und damit steigen auch die Chancen auf Flocken zum Fest. Hier die Details, mit denen ich Ihnen einen guten Start in den Tag sowie ein entspanntes viertes Adventswochenende wünsche. Ihr Björn Alexander

06:08 Uhr

Berateraffäre: Von der Leyens Handy-Daten wohl gelöscht

Für die Untersuchung der Berateraffäre des Verteidigungsministeriums sind möglicherweise wichtige Daten vernichtet worden. Wie die "Welt" berichtet, sollen die Daten auf dem Mobiltelefon der ehemaligen Ministerin Ursula von der Leyen bereits im August gelöscht worden sein.

Das Parlament habe zuvor die Einstufung des Handys als Beweismittel beantragt. Im Raum stehe nun der Vorwurf der unerlaubten Aktenvernichtung, berichtet "Welt" weiter.

Von der Leyen war im Juli als Verteidigungsministerin abgelöst worden und ging später als EU-Kommissionschefin nach Brüssel. Unter ihrer Führung hatte das Ministerium zuvor Aufträge an externe Beratungsfirmen vergeben, mit denen sich seit Monaten ein Untersuchungsausschuss des Bundestags befasst. Es geht dabei um Vorwürfe von unkorrekter Auftragsvergabe bis hin zu Vetternwirtschaft.

Mehr dazu lesen Sie hier.