Freitag, 20. September 2019Der Tag

mit Josephin Hartwig
22:24 Uhr

Das war Freitag, der 20. September 2019

Liebe Leserinnen und Leser,

ganz im Sinne des Abschlusses unserer Themenwoche Nachhaltigkeit stand dieser historische Tag heute unter dem Motto: Packen wir´s an. Dafür gingen Millionen Menschen nicht nur in Berlin, sondern auf der ganzen Welt auf die Straße, um für den Klimaschutz zu demonstrieren. Denn das Bundeskabinett hat heute das Klimapaket beschlossen. Trotzdem gibt es Kritik: Es fehle der Regierung "der politische Mut, unsere Zukunft zu sichern", bemängelt Greenpeace.

Das war heute außerdem wichtig:

Damit verabschiede ich mich von Ihnen und wünsche ein wunderbares Wochenende. Genießen Sie den Herbst.

22:15 Uhr

Länder fordern Änderungen bei Masern-Impfpflicht

119261786.jpg

Das Bundeskabinett hatte das Gesetz zur Masernimpfpflicht im Juli auf den Weg gebracht.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ab März 2020 sollen Eltern vor der Aufnahme ihrer Kinder in eine Kita oder Schule nachweisen müssen, dass diese geimpft sind. Das gilt auch für Tagesmütter und Mitarbeiter in Kitas, Schulen, in der Medizin und in Gemeinschaftseinrichtungen, wie Flüchtlingsunterkünften. Die Bundesländer fordern für die  geplante Masern-Impfpflicht aber noch Änderungen.

Was bemängelt wird:

  • Personen, die keine Impfung nachweisen können, soll künftig die Aufnahme in Gemeinschaftseinrichtungen verwehrt werden kann.
  • Kita-Leitungen sollen mit Bußgeldern belegt werden können, wenn ihre Einrichtung trotz Impfpflicht ungeimpfte Kinder aufnimmt.
21:51 Uhr

Vier Menschen sterben bei Busunglück in Utah

imago92498433h.jpg

Der Nationalpark Bryce Canyon ist ein beliebtes Ausflugsziel.

(Foto: imago images / Westend61)

Bei einem Busunglück im US-Bundesstaat Utah sind mindestens vier Menschen ums Leben gekommen und mehrere Menschen schwer verletzt worden. Es seien Rettungshubschrauber und Rettungswägen im Einsatz gewesen, erklärte die Polizei über Twitter. Der Unglücksort liegt demnach in der Nähe des beliebten Nationalparks Bryce Canyon im Süden Utahs. Örtliche Medienberichte sprachen von bis zu 30 Verletzten. Demnach soll es sich um einen Bus mit Ausflüglern gehandelt haben.

21:31 Uhr

Provokant: Böhmermann veröffentlicht neuen Song

Er zeigt es mal wieder allen, die ihn nicht mögen: "Ich spiel' nicht mit dem Feuer, ich fackel' nur nicht lang" rappt Jan Böhmermann als POL1Z1STENS0HN in seinem neuen Video. Das Lied heißt "Herz und Faust und Zwinkerzwinker" und steht früheren Projekten des Satirikers in nichts nach. Das etwa sechsminütige Musikvideo ist bereits eine halbe Million Mal bei Youtube geklickt worden.

Ein Kinder-Chor singt: "Alle fragen sich: Wer steckt dahinter?" und Böhmermann rappt gegen Vermutungen der Medien mit einem provokanten Text an. Viele Anfeindungen aus dem Internet, Vorurteile, Meinungen von Journalisten, die Einordnung von Themen, denen sich der Satiriker in der Vergangenheit gewidmet hat - all diese Dinge greift er in seinem Song auf. Viele versteckte Botschaften werden sicher erst nach mehrmaligem Hören und Anschauen deutlich.

*Datenschutz

 

21:10 Uhr

Sechsjähriger stürzt von einem Tisch und stirbt

Ein Sechsjähriger ist im nordrhein-westfälischen Iserlohn beim Spielen von einem Tisch gestürzt und gestorben. Der Junge habe während einer Feier anlässlich des Weltkindertages allein in einem separaten Raum gespielt und sei dabei gestürzt, sagte ein Polizeisprecher. Alarmierte Rettungskräfte brachten das Kind in ein Krankenhaus, wo es am frühen Abend an seinen Kopfverletzungen gestorben sei.

20:47 Uhr

Trump droht mit Freilassung von IS-Kämpfern

imago92613673h.jpg

Es ist nicht das erste Mal, dass Trump europäische Staaten zur Rücknahme auffordert.

(Foto: imago images / MediaPunch)

US-Präsident Donald Trump findet harte Worte für die bislang verweigerte Rücknahme von Kämpfern der Terrormiliz IS. Vor allem Deutschland und Frankreich kritisierte er und droht mit Konsequenzen sollten sie ihre in Syrien gefangen genommenen Staatsbürger nicht zurückzunehmen. "Irgendwann werde ich sagen müssen, es tut mir leid, aber entweder nehmt Ihr sie zurück, oder wir werden sie an Euren Grenzen freilassen", sagte Trump am Rande eines Treffens mit Australiens Premierminister Scott Morrison im Weißen Haus.

Die in Syrien gefassten Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat werden von den kurdisch geführten Syrischen Demokratischen Kräften (SDF) gefangen gehalten, die von den USA unterstützt werden. "Wir haben Europa einen riesigen Gefallen getan", sagte Trump. Die Vereinigten Staaten würden nicht Abertausende Gefangene "für die nächsten 50 Jahre" im US-Gefangenenlager Guantanamo Bay oder an einem anderen Ort internieren und dafür Milliarden Dollar ausgeben.

20:17 Uhr

Erstes Museum über die Vagina soll in London eröffnen

In London wird das weltweit erste Museum eröffnet, dass die Vagina in den Mittelpunkt stellt. Das berichtet "BBC".

  • Da Museum wird am 16. November zum ersten Mal seine Pforten öffnen. Finanziert wurde es über eine Crowdfunding-Kampagne.
  • Ziel des Museums ist es, das Bewusstsein für die Gesundheit der Vagina und der Vulva zu schärfen und Stigmata zu bekämpfen.
  • Kunstausstellungen, Theaterstücke, Workshops und Comedy-Abende rund um die Vagina werden angeboten.
  • Eintritt wird nicht verlangt. Als erste soll die Ausstellung "Vagina-Mythen und wie man sie bekämpft" gezeigt werden.
*Datenschutz

 

19:56 Uhr

Fast 500 Menschen in vier Tagen aus Mittelmeer gerettet

Die libysche Küstenwache hat nach eigenen Angaben in vier Tagen fast 500 Migranten aus dem Mittelmeer gerettet. Patrouillenboote der Küstenwache hätten von Sonntag bis einschließlich Mittwoch 493 Menschen von sechs Schlauchbooten geholt, teilte ein Marinesprecher mit. Die Boote befanden sich demnach nordwestlich und nordöstlich der Hauptstadt Tripolis. An Bord waren Migranten aus verschiedenen afrikanischen Ländern, darunter auch 28 Frauen und fünf Kinder.

19:30 Uhr

Klimaschutz-Demo am Alexanderplatz eingetroffen

Die Klimaschutz-Demonstration, die in Berlin heute um 12 Uhr am Brandenburger Tor startete, ist am Alexanderplatz eingetroffen. Inzwischen sind nicht mehr ganz so viele Menschen bei dem Zug durch Stadt dabei. Schätzungen zufolge forderten allein in Berlin 270.000 Demonstranten ein stärkeres Engagement für den Klimaschutz, in Hamburg gingen 100.000 Menschen auf die Straße.

Der Blick aus unseren Redaktionsräumen:

IMG_20190920_192008.jpg

Die Demonstranten am Berliner Alexanderplatz kommen mit viel lauter Musik, Bannern und zurechtgemachten Wagen.

(Foto: n-tv.de)

 

 

19:02 Uhr

Österreichs ältester Holocaust-Überlebender ist tot

124538211.jpg

Marko Feingold

(Foto: picture alliance/dpa)

Er überstand vier NS-Konzentrationslager und sah es auch mit 106 Jahren als seine Aufgabe an, den jüngeren Generationen von den Nazi-Taten zu berichten. Nun ist Marko Feingold gestorben. Er war der älteste Holocaust-Überlebende Österreichs. Das teilte die Israelitische Kultusgemeinde in Wien mit. Einem Medienbericht zufolge starb er am Donnerstag in Salzburg an einer Lungenentzündung.

  • Feingold wurde im Mai 1913 in der heutigen Slowakei geboren und wuchs in Wien auf.
  • Nach Beginn der Judenverfolgung wurde er in Prag festgenommen und 1940 nach Auschwitz gebracht.
  • Gerettet habe ihn damals seine Überstellung in das Hamburger KZ Neuengamme.
  • Noch in Auschwitz habe er sich geschworen, am Leben zu bleiben und eines Tages seine Geschichte zu erzählen, sagte Feingold.
Mehr dazu lesen Sie hier.
18:39 Uhr

Bundesrat will europäische Symbole besser schützen

119333288.jpg

Der Bundestag entscheidet, ob er den Vorschlag der Länderkammer aufgreifen will. Feste Fristen gibt es hierfür nicht.

(Foto: picture alliance/dpa)

Demonstranten sind im Frühjahr in Sachsen über eine europäische Flagge marschiert - solche Vorfälle sollen in Zukunft nicht mehr straffrei sein.

  • Der Bundesrat will die europäischen Symbole wie Flagge und Hymne besser vor Verunglimpfung schützen.
  • In einem beschlossenen Gesetzentwurf schlägt die Länderkammer einen neuen Straftatbestand vor, der für das Verächtlichmachen der europäischen Flagge oder Hymne bis zu drei Jahre Haft oder eine Geldstrafe vorsieht.
  • Nach dem Gesetzentwurf müssen auch diejenigen mit einer Strafe rechnen, die eine öffentlich angebrachte europäische Flagge entfernt, zerstört, beschädigt oder unkenntlich gemacht haben.
  • Das Strafgesetzbuch schützt bislang nur Symbole ausländischer Staaten und der Bundesrepublik Deutschland vor Verunglimpfung.
18:13 Uhr

Sex-Therapeutin erhält Bundesverdienstkreuz

Die Sex-Therapeutin Ruth Westheimer ist mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt worden. Die als "Dr. Ruth" berühmt gewordene Therapeutin nahm die Ehrung in New York bei einem Empfang von Generalkonsul David Gill entgegen.

  • Dr. Ruth ist 1928 in Wiesenfeld in der Nähe von Frankfurt als Karola Ruth Siegel in eine jüdische Familie hinein geboren worden Sie überlebte den Holocaust und wurde später in den USA als Sex-Therapeutin bekannt.
  •  "Mit allen Aspekten Ihres abenteuerlichen, unglaublich bunten Lebens haben Sie es anderen möglich gemacht, die Gesellschaft zu bereichern, indem sie von Ihrem Wissen, Ihren Lehren und Ihrer Inspiration gelernt haben", sagte Generalkonsul Gill.

Die 91-Jährige war im Juni zu Gast bei US-Talkmasterin Ellen, warb für ihre Dokumentation "Ask Dr. Ruth", die beim amerikanischen Streamingdienst Hulu erschienen ist:

*Datenschutz

 

18:10 Uhr

72 Prozent finden "Fridays for Future" zu radikal

Am letzten Tag unserer Themenwoche Nachhaltigkeit haben wir uns mit dem Stromnetz in Deutschland  und auch mit der Nachhaltigkeit unseres Geldes beschäftigt. Auch Ideen, wie Verzicht zum Wohle des Klimas Spaß machen kann, wurden beleuchtet.

Wir wollten heute von Ihnen in einer telefonische Umfrage über unseren Teletext wissen:

Unterstützen Sie die Fridays for Future?

  • Eine Mehrheit findet, die Forderungen sind zu radikal. 72 Prozent der Umfrage-Teilnehmer unterstützen die Bewegung deshalb nicht.
  • 28 Prozent hingegen sind bei den Demonstrationen dabei, weil sich sonst auch nichts ändere, heißt es in der Begründung.

Erfahren Sie hier mehr darüber, was Sie ganz persönlich als Verbraucher tun können, um die Welt jeden Tag ein Stück besser zu machen.

17:51 Uhr

Sternsinger sammeln mehr als 50 Millionen Euro

115732070.jpg

Die Sternsinger sammeln Geld, um notleidende Kinder zu unterstützen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Sternsinger haben in diesem Jahr erstmals mehr als 50 Millionen Euro gesammelt. Deutschlandweit kamen rund 50,2 Millionen Euro zusammen - etwa 1,4 Millionen Euro mehr als im Jahr zuvor, teilte das Kindermissionswerk "Die Sternsinger" in Aachen mit. Mit dem Geld werden Projekte für notleidende Kinder in aller Welt unterstützt. Seit dem Start der Aktion 1959 hätten Mädchen und Jungen beim Dreikönigssingen insgesamt rund 1,14 Milliarden Euro gesammelt.

17:30 Uhr

Trump sieht Fortschritt bei Handelsgesprächen mit China

Die wieder aufgenommenen Handelsgespräche zwischen den USA und China machen nach Angaben von Donald Trump deutliche Fortschritte. Das erklärte der US-Präsident in Washington.

  • Vergangenen Donnerstag hatten die stellvertretenden Unterhändler beider Staaten ihre Gespräche im Handelsstreit wieder aufgenommen.
  • Anfang Oktober sollen die festgefahrenen Handelsgespräche mit einem Treffen von US-Finanzminister Steven Mnuchin und dem stellvertretenden chinesischen Ministerpräsidenten Liu He dann auf einer höheren Ebene fortgesetzt werden.
  • Die beiden größten Volkswirtschaften der Welt haben seit Ende Juli keine Verhandlungen zur Lösung des 14-monatigen Handelskonflikts geführt.
  • Die USA werfen China unfaire Handelspraktiken vor und haben deshalb Zölle auf chinesische Importe verhängt. China hat mit Gegenzöllen reagiert.
17:09 Uhr

Juul darf Kartuschen für E-Zigaretten vorerst nicht mehr verkaufen

Wegen einer einstweiligen Verfügung des Landgerichts Düsseldorf darf der US-Konzern Juul seine Produkte nicht mehr in Deutschland verkaufen. Konkret geht es dabei um die Kartuschen für E-Zigaretten. Wenn deren Nikotingehalt von dem auf der Verpackung angegebenen Nikotingehalt abweicht, oder wenn auf der Kartusche das Symbol der durchgestrichenen Mülltonne für die Entsorgung von Elektronikschrott fehlt, dann dürfen Sie nicht verkauft werden. Das berichtet der "Spiegel". Die falsche Kennzeichnung habe ausgerechnet der Konkurrent Niko Liquids beanstandet und den Vertriebsstopp bei Gericht beantragt. Das Unternehmen Juul hingegen sei überzeugt, dass die Produkte nicht gegen deutsche oder europäische Gesetzgebung verstoßen und will die Entscheidung rechtlich anfechten. Das Verbot betreffe nur den Deutschlandableger von Juul, vorhandene Artikel dürfe ein Händler noch weiter verkaufen. Die Umstellung der Produktion mit Recycling-Symbol dauere vermutlich einige Wochen, weshalb der Nachschub bei Händlern kurzfristig fehlen könne.

16:45 Uhr

Acht Tonnen Kokain in U-Boot entdeckt

AP_05032609726.jpg

U-Boote wie dieses werden in Kolumbien immer häufiger zum Drogenschmuggel eingesetzt. (Symbolbild)

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Kolumbiens Marine hat Medienberichten zufolge ein U-Boot mit acht Tonnen Kokain beschlagnahmt.

  • Das Tauchboot der Drogenschmuggler konnte vor der Hafenstadt Tumaco im Südwesten des Landes abgefangen werden, wie der Radiosender Caracol meldete.
  • Das gefundene Kokain habe einen Verkaufswert von umgerechnet etwa 238 Millionen Euro.
  • Das Rauschgift sei für Mittelamerika bestimmt gewesen.
  • An Kolumbiens Küsten werden immer wieder U-Boote mit Drogenlieferungen beschlagnahmt. Das Land gilt als größter Kokain-Produzent der Welt.
16:07 Uhr

Demi Moore spricht über Sexleben mit Kutcher

Erst vor Kurzem hatte Demi Moore über die Fehlgeburt gesprochen, die sie während ihrer Ehe mit Ashton Kutcher erleiden musste. Nun erzählt sie sogar noch mehr - in ihrem Buch "Inside Out". Zu ihrer Ehe mit dem Schauspieler gehörte wohl auch Sex zu dritt. "Ich wollte ihm zeigen, wie toll und locker ich bin", schreibt sie in ihren Memoiren. Das berichtet "Gala". Es folgten Seitensprünge von Kutcher, über die Moore wohl aus den Medien erfuhr. "Ashton sagte, weil wir eine dritte Person in unsere Beziehung ließen, hätte das die Grenzen verwischt, und damit rechtfertigte er, was er getan hatte", schreibt sie. "Er wollte damit einfach die Schuld von sich abwenden." Von 2005 bis 2013 war das Paar verheiratet.

15:41 Uhr

32-Jähriger ertrinkt bei Bootsunfall auf Starnberger See

Drei Männer, 21, 29 und 32 Jahre alt, fahren Donnerstagnacht hinaus auf den Starnberger See. Die Freunde wollten offenbar angeln. Doch etwas geht schief, und das Motorboot läuft voller Wasser. Der 21-Jährige springt in den See und schwimmt ans Ufer, um Hilfe zu holen. Beim Einsatz kann nur noch der 29-Jährige gerettet werden, das Boot ist inzwischen gekentert. Der 32-Jährige konnte nicht schwimmen, er ertrinkt und kann nur noch leblos geborgen werden. Weshalb das Boot in Seenot geriet, ist noch nicht geklärt. Ersten Erkenntnissen zufolge war das Boot nicht für drei Menschen ausgelegt.

15:16 Uhr

Zu "obszön": Neuer JLo-Film in Malaysia verboten

"Hustlers", der neue Film von Jennifer Lopez, erzählt die Geschichte von einer Gruppe Stripperinnen. Die Frauen versuchen während der Finanzkrise 2008, ihre Kunden mithilfe immer kriminelleren Strategien zu bestehlen. Der Trailer zum Film verspricht eine lässige, spannende Geschichte - die recht viel nackte Haut der Hauptdarstellerinnen zeigt. Das gefällt der malaysischen Film-Zensurbehörde allerdings überhaupt nicht. Deshalb hat die Behörde den Film nun verboten. "Dieser Film enthält zu viele Szenen mit zu krassem obszönem Inhalt", sagte der Leiter Mohamad Zamberi Abdul Aziz. Wenn alle anstößigen Szenen herausgeschnitten würden, bleibe von dem Film kaum etwas übrig. "Man kann die Brüste von Frauen sehen und die Geschlechtsteile von Männern." In der Verfilmung spielen außer Lopez unter anderem Julia Stiles und die Rapperin Cardi B mit. Lopez beteiligte sich auch an der Produktion des Filmes.

*Datenschutz

 

15:12 Uhr
Breaking News

Commerzbank streicht Tausende Stellen

Die Commerzbank will rund 4300 Stellen streichen. Von den rund 1000 Filialen sollen rund 200 geschlossen werden, teilt das Unternehmen mit. Das sehe der Entwurf für die künftige Strategie vor.

Mehr dazu lesen Sie hier.
14:57 Uhr

Weltretten selbstgemacht: Versand verstopft den Verstand

18.jpg

Eine einst als komfortabler Fortschritt betrachtete Neuerung ist zum Desaster für Mensch und Umwelt mutiert: Der Versandhandel kostet unnötig Energie, verstopft die Innenstädte und hält viele Menschen in völlig inakzeptablen Arbeitsverhältnissen. Zugleich wird wegen der vermeintlichen Bequemlichkeit mehr konsumiert. Deshalb:

  • Möglichst vor Ort kaufen. Gerade bei Büchern ist es sinnvoll, im eigenen Viertel zu kaufen. Wer die Telefonnummer seiner zum Heim oder Arbeitsplatz nächstgelegenen Buchhandlung zur Hand hat, kann sich das gewünschte Buch zum nächsten Tag bestellen.
  • Der nächste Elektronikgroßhändler liegt nicht selten in der Nähe des täglichen Weges. Sich das gewünschte Produkt klassisch zu kaufen, ist oftmals befriedigender, als nach der Arbeit in einer der wenigen Postfilialen anzustehen, wo das Paket abgegeben wurde.
  • Sammelbestellungen sind sinnvoll: Anstatt vieler kleiner, einzeln verpackter Artikel kann man sich auch Produkte speichern und erst nach ein paar Tagen zusammen mit anderen Einkäufen liefern lassen.
  • Rücksendungen werden oft verschrottet, weil das die Händler am Ende günstiger kommt. Deshalb ist es besser, nur gut überlegte Bestellungen aufzugeben, um Retour-Pakete zu vermeiden.

Erfahren Sie hier mehr darüber, was Sie ganz persönlich als Verbraucher tun können, um die Welt jeden Tag ein Stück besser zu machen.

14:31 Uhr

De Blasio tritt nicht mehr zur Präsidentschaftswahl an

*Datenschutz

Manchmal muss man vielleicht einsehen, dass die Unterstützung der Wähler doch nicht groß genug ist. So ging es zumindest New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio. Er hat seine Bewerbung für die Nominierung zum Präsidentschaftskandidaten der Demokraten aufgegeben. "Es ist klar nicht meine Zeit", räumte er mit Blick auf mangelnde Unterstützung für seine Kandidatur ein. In Umfragen kam er nicht über einstellige Zustimmungswerte hinaus. Nur Minuten nach de Blasios Ankündigung meldete sich Präsident Donald Trump zu Wort und nannte die Nachricht "schockierend". Auf Twitter schrieb er: "New York City ist am Boden zerstört, er kommt nach Hause."

*Datenschutz

Mehr dazu lesen Sie hier.
14:27 Uhr

Schichtwechsel

Mein Kollege Uladzimir Zhyhachou ist ins Wochenende gestartet. Ab sofort übernehme ich, Josephin Hartwig, den "Tag" und informiere Sie über alles Wichtige. Bei Fragen, Anregungen und Kritik schreiben Sie mir gern: josephin.hartwig@nama.de

Ich wünsche einen schönen Nachmittag.

14:17 Uhr

Unbekannter parkt Rettungswagen während Einsatzes um

Während eines Einsatzes hat ein Unbekannter in Baden-Württemberg einen Rettungswagen umgeparkt, der in Böblingen auf der Straße stand.

  • Der Rettungswagen parkte wegen eines Einsatzes mit laufendem Motor, eingeschaltetem Blaulicht und Warnblinker auf der Straße, damit eine unverzügliche medizinische Versorgung gewährleistet werden konnte. Dadurch wurde die Straße blockiert.
  • Wegen eines technischen Defekts konnte der Fahrer des Rettungswagens das Fahrzeug nicht über eine Motorweiterschaltung in Betrieb halten und gleichzeitig den Zündschlüssel abziehen, um den Rettungswagen zu verschließen. Er musste den Schlüssel stecken lassen und seine Kollegen bei der Notfallpatientin unterstützen.
  • Diese Situation nutzte ein Unbekannter offenbar aus: Als die Rettungskräfte die Frau zum Fahrzeug bringen wollten, war er verschwunden. Das Fahrzeug wurde in etwa 70 Metern Entfernung gefunden.
  • Die Polizei ermittelt nun wegen der Behinderung von hilfeleistenden Personen.
13:52 Uhr

Seniorin in eigenem Haus erschlagen

Als ein Rentner in Güstrow gestern Abend nach Hause kommt, findet er seine Frau mit einer blutenden Kopfverletzung im Keller. Er alarmiert den Rettungsdienst und die Polizei. Doch kurz darauf erliegt die 79-Jährige ihren Verletzungen.

  • Nach dem gewaltsamen Tod der Rentnerin in Mecklenburg-Vorpommern hat die Polizei nun einen 43-jährigen Mann festgenommen. Er stehe im Verdacht, die Frau in ihrem Haus "mit stumpfer Gewalt" so schwer verletzt zu haben, dass sie kurz darauf starb, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Rostock.
  • Nach Angaben der Ermittler kannte der gehörlose mutmaßliche Täter die Frau. Ob sie den 43-Jährigen in ihr Haus ließ oder ob er eindrang, war zunächst unklar.
  • Die Staatsanwaltschaft kündigte an, einen Haftbefehl gegen den Verdächtigen zu beantragen.
13:47 Uhr

Klimapaket: Niedrigere Strompreise, billigere Bahn, teurere Flüge

Die Koalition will Bürger und Firmen bei den hohen Strompreisen entlasten. Im Gegenzug zu einem CO2-Preis im Verkehr und bei Gebäuden soll die EEG-Umlage zur Förderung des Ökostroms ab 2021 gesenkt werden, wie aus einem 22-seitigen Eckpunktepapier hervorgeht.

Zudem sollen die Mehrwertsteuer auf Bahntickets im Fernverkehr gesenkt und die Luftverkehrsteuer zum 1. Januar 2020 angehoben werden.

Auf welche Maßnahmen sich die Koalition sonst geeinigt hat, lesen Sie hier.

13:27 Uhr

Zehntausende Teilnehmer bei Klimademo in Berlin

Zu der großen Klimademo rund um das Brandenburger Tor in Berlin haben sich nach Angaben der Veranstalter 80.000 Menschen versammelt. Diese Zahl nannte eine Sprecherin des Bündnisses auf einem Podium vor den Demonstranten.

  • Zuvor hatte das Bündnis "Fridays for Future" getwittert: "#AlleFürsKlima in Berlin wird riesig - obwohl noch viele unterwegs sind, sind wir jetzt schon Zehntausende vor dem Brandenburger Tor." Die Polizei äußerte sich bislang nicht zur Teilnehmerzahl.
  • Rund um das Wahrzeichen im Herzen Berlins sind die Straßen voller Menschen. Wegen des großen Andrangs halten bis auf Weiteres keine S-Bahnzüge mehr an der Station Brandenburger Tor, teilte die Leitstelle mit.
  • Gegen 13 Uhr sollte sich ein Demonstrationszug durch Teile der Innenstadt und des Regierungsviertels in Bewegung setzen.
*Datenschutz

Mehr dazu lesen Sie hier.
12:20 Uhr

Mann schlägt Scheibe ein und springt aus Schwebebahn

Er hatte es offenbar sehr eilig. Ein Fahrgast der weltberühmten Wuppertaler Schwebebahn hat bei einem ungeplanten Halt mit einem Nothammer eine Scheibe eingeschlagen und ist aus dem Fenster geklettert.

*Datenschutz

Für die Polizei ist der Gesuchte kein Unbekannter: "Mehrere Kollegen haben ihn erkannt. Wir hatten schon mit ihm zu tun und werden mit ihm sprechen", sagte ein Polizeisprecher. Es werde wegen Sachbeschädigung ermittelt.

Der Zug habe nur teilweise in einen Bahnhof einfahren können, weil vor ihm ein anderer Zug Schwierigkeiten gehabt habe, schilderte ein Stadtwerke-Sprecher den Vorfall. Das habe dem Fahrgast offenbar zu lange gedauert, er habe die Scheibe eingeschlagen, sei aus dem Fenster gesprungen und verschwunden. Andere Fahrgäste filmten den Vorfall.

12:20 Uhr
Breaking News

Union und SPD einigen sich auf Klimapaket

In den Verhandlungen über ein Klimaschutzpaket hat die Große Koalition nach Angaben aus Parteikreisen einen Durchbruch erzielt. Die Spitzen von CDU, CSU und SPD hätten sich auf ein umfangreiches Maßnahmenbündel zur Einhaltung der für 2030 gesetzten Klimaziele verständigt, erfuhr Reuters aus dem Umfeld der Teilnehmer.

Mehr dazu lesen Sie hier.
11:47 Uhr

Robert Habeck sorgt sich um Greta Thunberg

Grünen-Chef Robert Habeck sorgt sich um Klimaaktivistin Greta Thunberg. Auf die Frage, ob da ein Kind verheizt werden könne, sagte er bei n-tv Frühstart: "Ja, das ist ein Gedanke, den man bekommen kann. Ich hoffe, dass Frau Thunberg genug kluge Menschen um sich herum hat, die da ein bisschen aufpassen."

Wenn man so in der Öffentlichkeit stehe, könne man sich ja nicht mehr privat bewegen, sagte Habeck weiter. Man werde erkannt, angefeindet oder bewundert. "Man ist nicht mehr Mensch, sondern man ist eine Figur, wie eine Roman- oder Filmfigur. Und das kann faszinierend sein, aber das macht natürlich was, auch mit der Seele macht das was."

Er hoffe, dass ein paar Leute dann auch Greta Thunberg sagten: "Nun ist auch mal Schluss. Und jetzt bist Du wieder ein normales Mädchen. Und jetzt hör' Musik und geh in Dein Zimmer."

Mehr dazu lesen Sie hier.
10:55 Uhr

Jedes fünfte Kind kommt in Konfliktgebieten zur Welt

In Krisengebieten wie Afghanistan, Somalia, Syrien, Südsudan oder Jemen sind im vergangenen Jahr nach Angaben des UN-Kinderhilfswerks Unicef mehr als 29 Millionen Babys geboren worden. Das bedeute, dass jedes fünfte Baby weltweit die erste Zeit seines Lebens im vergangenen Jahr in Chaos, Konflikt, Unsicherheit und Stress verbracht habe, teilte Unicef in New York mit.

10:20 Uhr

Auto erfasst Frau mit Kleinkind auf Gehweg

In Bocholt in Münsterland hat gestern Abend eine 81 Jahre alte Autofahrerin die Kontrolle über ihren Wagen verloren und ist auf den Gehweg geraten. Das Auto erfasste eine 61-jährige Frau und ihre Enkelin. Das Mädchen schwebt in Lebensgefahr. Ihre Großmutter wurde leicht verletzt. Die Autofahrerin erlitt einen Schock. Die Eltern des zweijährigen Mädchens wurden von Notfallseelsorgern betreut. Die Staatsanwaltschaft beauftragte einen Sachverständigen, um die Unfallursache zu untersuchen.

10:00 Uhr

Weltretten selbstgemacht: Insekten und Vögel schützen

16.jpg

Die Vogelwelt in Deutschland schrumpft, und das nicht nur, aber vor allem, weil die Zahl der Insekten abnimmt. Beide sind aber immanent wichtig fürs Ökosystem. Gartenbesitzer, aber auch Menschen mit Terrasse und Balkon können einiges tun.

  • Gärten verschwinden immer öfter unter Steinplatten und streng gepflegten Rasenflächen. Insekten und Vögel sind aber auf Pflanzenvielfalt angewiesen. Deshalb sollte es auch immer Platz für Wildwuchs geben. Ein Haufen mit Ästen und Stämmen dient als Insektenhotel.
  • Chemie wie Unkraut- und Insektenvernichter gilt es unbedingt zu vermeiden. Für Blattläuse oder Schnecken gibt es auch natürliche Mittel. Unkraut kann man jäten.
  • Insektenhotels gibt es auch für den Balkon, genauso wie Vogeltränken für besonders heiße und besonders kalte Tage. Im Winter kann etwas Vogelfutter Leben retten.
  • Bioprodukte zeichnet der Einsatz von weniger Chemie aus - etwa in der Landwirtschaft -, und das ist zum Wohl der Tierwelt.

Erfahren Sie hier mehr darüber, was Sie ganz persönlich als Verbraucher tun können, um die Welt jeden Tag ein Stück besser zu machen.

09:38 Uhr

Klimaaktivisten blockieren Straßen in Großstädten

0da48a030588799f1be0e18483edc660.jpg

Auf dem Baseler Platz in Frankfurt mussten Autofahrer sich gedulden.

(Foto: dpa)

Zum Auftakt des Klimastreiks haben Aktivisten in mehreren Städten den Autoverkehr mit Blockaden und Fahrraddemonstrationen gestört.

*Datenschutz

  • In Frankfurt am Main besetzten Menschen an zunächst drei Stellen Straßen. Die Polizei kündigte auf Twitter zugleich an, die Blockaden wegen der dadurch ausgelösten Unfallgefahren räumen zu lassen.
  • Auch aus Bremen meldete die Polizei eine Straßenbesetzung. Dort war eine wichtige Kreuzung im Innenstadtbereich und damit auch eine Weserbrücke von mehr als hundert Menschen blockiert, der öffentliche Nahverkehr lief aber. Die Stimmung sei "friedlich", teilten die Beamten auf Twitter mit.
  • In Berlin versammelten sich zahlreiche Fahrradfahrer zu einer Demonstrationsfahrt durch das westliche Stadtgebiet, was ebenfalls zu größeren Störungen im Berufsverkehr führte.
Mehr dazu lesen Sie hier.
09:14 Uhr

Segelflugzeug stürzt ab - Pilot stirbt

124511700.jpg

Für den Piloten kam jede Hilfe zu spät.

(Foto: picture alliance/dpa)

Beim Absturz eines Motorsegelflugzeugs ist in Hamburg der Pilot ums Leben gekommen. Das Flugzeug stürzte am Donnerstagnachmittag nahe einem Segelflugplatz ab und zerbrach in drei Teile.

Die Einsatzkräfte mussten mit Steckleiterteilen einen etwa drei Meter breiten Graben überqueren, um zum Absturzort zu gelangen. Das Landeskriminalamt und die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung ermitteln nun, wie es zu dem Unglück kam.

08:45 Uhr

Pistorius will Steuererklärung per SMS

97160967.jpg

(Foto: picture alliance / Sebastian Gol)

Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius, einer der Kandidaten für den SPD-Bundesvorsitz, will einem Zeitungsbericht zufolge die Steuererklärung stark vereinfachen. "Die Idee: Arbeitnehmer, die neben dem Lohneinkommen keine weiteren Einkommen haben, sollten vom Finanzamt die elektronische Steuererklärung vorausgefüllt bekommen. Der Steuerzahler muss dann nur per SMS die Daten bestätigen, das war's", sagte Pistorius der "Rheinischen Post" in Düsseldorf.

Er sprach sich außerdem für eine "verfassungskonforme, einfache Vermögensteuer" aus. Zudem verlangte er ein 45-Milliarden-Euro-Investitionsprogramm - dieses Geld solle jährlich in "einen ökologisch nachhaltigen Ausbau der Bildungsinfrastruktur, in Klimaschutz und Technologieförderung" fließen. Auf diese Weise solle Deutschland auch zum Weltmarktführer bei grünen Technologien werden. Dazu gehöre, dass der "Deckel bei der Förderung der erneuerbaren Energien" abgeschafft werde: "Wir können nicht aus Kohle- und Kernenergie aussteigen, aber nicht massiv in erneuerbare Energien investieren."

Mehr dazu lesen Sie hier.
08:19 Uhr

Koalition verschiebt Beginn des Klimakabinetts

Auch nach der Nachtsitzung bei den Verhandlungen der Großen Koalition über ein Klimaschutzpaket zeichnet sich keine rasche Einigung ab. Die Gespräche dauern immer noch an. In Koalitionskreisen hieß es, dass die Sitzung des Klimakabinetts von 11 Uhr auf 13 Uhr verschoben werde. Eine Presseunterrichtung sei am Nachmittag geplant.

Mehr dazu lesen Sie hier.
07:55 Uhr

USA weisen zwei kubanische UN-Diplomaten aus

Kurz vor der UN-Generaldebatte weisen die USA zwei Diplomaten der Ständigen Vertretung Kubas bei den Vereinten Nationen in New York aus.

  • Das US-Außenministerium in Washington begründete die Maßnahme mit versuchter "Einflussnahme" der Diplomaten, die gegen die nationale Sicherheit der USA gerichtet gewesen sei. Das beinhaltet nach einer Definition der Denkfabrik Rand Corporation etwa das Sammeln taktischer Informationen über einen Gegner oder das Verbreiten von Propaganda.
  • Das Außenministerium teilte weiter mit, alle verbliebenen Diplomaten der Ständigen Vertretung Kubas bei den Vereinten Nationen dürften sich künftig im Wesentlichen nur noch auf der New Yorker Insel Manhattan bewegen, auf der auch das UN-Hauptquartier liegt.
  • Kubas Außenminister Bruno Rodríguez warf den USA vor, eine Eskalation der Spannungen zwischen den beiden Ländern provozieren zu wollen. Die Ausweisung der zwei Diplomaten sei unberechtigt und die Anschuldigungen gegen sie "vulgäre Verleumdung", schrieb er bei Twitter.
07:16 Uhr

Saudi-Arabien greift Ziele in Jemen an

Die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition hat im Jemen rund um die umkämpfte Hafenstadt Hudaida mehrere Ziele der Huthi- Rebellen angegriffen. Dabei seien im Morgengrauen vor allem Produktionsstätten von Sprengstoffbooten und Seeminen angegriffen worden, berichtete die saudische Agentur SPA. Zuvor sei ein ferngelenktes Sprengstoffboot zerstört worden, hieß es weiter ohne Ortsangabe. Die Boote und Minen stellten eine Bedrohung für die internationale Schifffahrt im südlichen Teil des Roten Meeres dar.

Am vergangenen Samstag waren saudische Ölanlagen angegriffen worden. Jemens Huthi-Rebellen wollen für die Bombardierung verantwortlich sein. Aus Riad und Washington aber heißt es, die Raketen und Drohnen seien nicht aus dem im Süden gelegenen Jemen gekommen, sondern aus Richtung Norden. Sie sehen damit den saudischen Erzfeind Iran am Werk.

Mehr dazu lesen Sie hier.
07:08 Uhr

Das wird heute wichtig

Wenn Sie heute Nacht nur ein paar Stunden geschlafen haben, dann fühlen Sie sich bestimmt trotzdem besser als die Spitzen der GroKo. Seit mittlerweile mehr als zwölf Stunden ringen sie im Kanzleramt um das geplante Klimaschutz-Paket. Und noch ist keine Einigung in Sicht. Hier lesen Sie mehr dazu.

Hier erfahren Sie, was heute sonst alles wichtig wird:

  • Von Albanien bis Uruguay, von Aalen bis Zweibrücken: Zum globalen Streik für mehr Klimaschutz erwartet die Jugendbewegung Fridays for Future mehrere Hunderttausend Teilnehmer. Allein in Deutschland sind in Dutzenden Städten mehr als 500 Aktionen und Demonstrationen angemeldet. Eine der größten Demonstrationen mit 10.000 erwarteten Teilnehmern soll es in Berlin geben.
  • Mit gefährlichem Passivrauchen von Kindern in Autos soll nach dem Willen mehrerer Bundesländer Schluss sein. Dafür wollen Nordrhein-Westfalen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein heute eine Initiative im Bundesrat vorstellen. Sie fordern ein Rauchverbot in Autos, wenn Minderjährige und Schwangere dabei sind.
  • Das Forschungsschiff "Polarstern" legt heute Abend im norwegischen Tromsø ab, um ein Jahr in der zentralen Arktis zu verbringen. Festgemacht an einer Eisscholle wird der Eisbrecher des Bremerhavener Alfred-Wegener-Instituts mit dem Packeis durch die Zentralarktis driften. Eine Arktis-Expedition in dieser Größenordnung hat es noch nie gegeben.

Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich begrüße Sie im "Tag" und wünsche Ihnen einen schönen Morgen!

 

06:52 Uhr

Riekes Rückspiegel am 20. September 2019

imago72460456h.jpg

Als einzigem von zunächst fünf Schiffen gelang der "Victoria" die Weltumsegelung - ohne Expeditionsleiter Magellan.

(Foto: imago/United Archives International)

Wussten Sie, dass … ein wahnwitziger Portugiese heute vor 500 Jahren in eines der größten Abenteuer der Menschheit geschippert ist? Nach einer zehntägigen Fahrt vom spanischen Sevilla, wo er am 10. August 1519 losgefahren war, zum Küstenort Sanlúcar de Barrameda stach Fernão de Magalhães, besser bekannt als Ferdinand Magellan, am 20. September 1519 endlich in See - und brach damit zur ersten Weltumsegelung auf.

Rieke-NEU-final.jpg

Auf seinem sturen Kurs gen Südwest entdeckte er die später nach ihm benannte Meerenge, die ihn und seine Crew vom Atlantischen zum Pazifischen Ozean führte. Von den fast 250 gestarteten Männern erreichten am 6. September 1522 schließlich nur 18 wieder den Ausgangshafen von Sanlúcar. Wie war das nochmal mit der Erde und der Scheibe? Magellan überlebte die Expedition übrigens nicht: Ein Giftpfeil und zwei Lanzenstöße von philippinischen Ureinwohnern rafften ihn im April 1521 hin.

imago63732561h.jpg

Ciao: Sophia Loren 1962.

(Foto: imago/Leemage)

Wir gratulieren … Sophia Loren, italienische Filmdiva und Sexsymbol, zum 85. Geburtstag. Frank Sinatra, Clark Gable, Marlon Brando: Sie alle hatte "La Loren" an ihrer (filmischen) Seite - und sie hat sie überlebt.

Noch immer verzückt sie mit ihrem Lächeln, ihren Katzenaugen und ihrer Oberweite die Männerwelt. Mamma mia! Ob sie sich heute eine neapolitanische Geburtstagspizza gönnt? Buon compleanno!

06:33 Uhr

Weltweiter Klimastreik beginnt in Australien

4dd1fced806e7c4dce7a5fe29809e10b.jpg

Während wir noch geschlafen haben, hat der weltweite Klimastreik in Australien und Ozeanien begonnen.

(Foto: dpa)

In Australien und der Pazifikregion haben bereits vor Stunden die ersten Aktionen zum weltweiten Klimastreik begonnen. Auf den vom Steigen des Meeresspiegels bedrohten Inseln Vanuatu, den Salomonen und Kiribati starteten bei Sonnenaufgang Protestaktionen, Kinder sangen "Wir sinken nicht, wir kämpfen". In Australien traten Zehntausende Kinder in den Klimastreik, das Stichwort "climatestrike" war der häufigste Hashtag im Internet. In vielen Städten gab es Demonstrationen.

Rund um den Erdball wollen sich Menschen heute für verstärkte Anstrengungen zum Klimaschutz einsetzen. In Deutschland werden in mehr als 500 Städten Hunderttausende Teilnehmer beim Klimastreik erwartet.

Mehr dazu lesen Sie hier.
06:15 Uhr

"Hannecke" bringt Altweibersommer ins Land

Zumindest der äußerste Norden und hier insbesondere die Küsten starten heute mit 9 bis 13 Grad noch relativ mild in den Tag. Ansonsten ist es bei meist 1 bis 8 Grad ziemlich kalt und stellenweise ist im Bergland auch leichter Luftfrost mit dabei. Der wird in 2 Metern Höhe gemessen. Bodenfrost, also Frost in 5 Zentimetern Höhe, tritt hingegen auch abseits der Berge recht verbreitet auf. Ganz vereinzelt ist im Bereich von Waldlichtungen, Bahnübergängen oder Brücken Reifglätte nicht ganz auszuschließen.

Dafür bringt uns Hoch "Hanneke" aber den Altweibersommer ins Land. Lediglich der Norden wird noch von den Ausläufern von Tief "Jürgen" gestreift. Neben etwas Regen oder Nieselregen ist somit die Sonnenbilanz dort ganz ordentlich eingeschränkt mit 1 bis 4 sonnigen Betriebsstunden. Im großen Regen können wir uns unterdessen meist auf 6 bis 10, im Südwesten sogar auf bis zu 12 Sonnenstunden freuen.

Die Temperaturen klettern im Vergleich zu den letzten Tagen schon mal leicht an und erreichen zwischen 14 Grad am Erzgebirge und 22 Grad im Breisgau.

Die weiteren Aussichten: Nach einem schönen und zunehmend warmen Wochenende verläuft die nächste Wetterwoche wechselhafter. Hier die Details dazu. Und während sich einige Menschen hierzulande sehr wahrscheinlich darüber freuen, dass es endlich mal wieder regnet, erlebt man im Süden der USA momentan das genaue Gegenteil. In Texas hat der ehemalige Tropensturm "Imelda" binnen der letzten zwei Tage zum Teil 800 bis 1000 Liter Regen auf den Quadratmeter gebracht. Zum Vergleich: Das entspricht fast dem doppelten Jahresniederschlag von Berlin. Einen guten Start in den Tag sowie ein hoffentlich sehr entspanntes Wochenende wünscht Ihr Björn Alexander