Freitag, 26. April 2019Der Tag

Heute mit Uladzimir Zhyhachou und Volker Petersen
22:41 Uhr

Das war Freitag, der 26. April 2019

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Zum achten Mal werden Adler Mannheim Deutscher Eishockey-Meister.

(Foto: imago images / Rene Schulz)

So, das wäre es dann so langsam gewesen, der Abschied ins Wochenende naht. Diese Meldungen fanden heute besonders viele Leser:

Gerade erreicht uns noch die Nachricht, dass die Adler Mannheim deutscher Eishockey-Miester geworden sind. Glückwunsch und gute Nacht!

22:22 Uhr

US-Museum rügt AfD für Nutzung dieses Gemäldes

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 Dass die AfD das Gemälde "Sklavenmarkt" des französischen Malers Léon Gérôme als Wahlplakat nutzt, kommt in den USA überhaupt nicht gut an. Das im Bundesstaat Massachusetts ansässige Museum Clark Art Institute fordert die Partei auf, es nicht weiter zu verwenden. "Wir verurteilen die Verwendung des Gemäldes scharf" und "bestehen" auf eine Unterlassung, schrieb Museumsdirektor Olivier Meslay der Partei. Das Museum sei im Besitz des Gemäldes aus dem Jahr 1866 und lehne dessen Benutzung für eine politische Agenda ab, hieß es weiter.

Das von der AfD benutzte Gemälde zeigt Turban tragende, bärtige Männer, die eine nackte Frau zu begutachten scheinen. Dazu hat die Partei auf ihrem Wahlplakat die Slogans "Europäer wählen die AfD" und "Damit aus Europa nicht 'Eurabien' wird" gedruckt. "Wir haben der AfD dieses Bild nicht zur Verfügung gestellt", stellte Meslay klar. Allerdings gebe es keine Urheberrechte, "die uns erlauben, zu kontrollieren, wie es benutzt wird". Er könne lediglich an den "Anstand der AfD appellieren".

21:49 Uhr

Enttäuschung über zweitgrößten Diamanten der Welt

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Der Stein ist so groß wie ein Tennisball - aber nicht von der besten Qualität.

(Foto: Lucara Diamond Corp)

Er wiegt 1758 Karat, wurde in einer Mine in Botswana gefunden und ist der zweitgrößte jemals gefundene Diamant. Und doch dürften die Finder ein wenig enttäuscht sein. Denn wie "Bloomberg" berichtet, ist der etwa tennisballgroße Stein nicht von höchster Qualität und wird daher nicht die Summen im Verkauf erreichen, wie das bei ähnlichen Steinen der Fall war. Deutlich kleinere Diamanten wechselten für mehr als 50 Millionen Dollar den Besitzer.

21:24 Uhr

Massenkarambolage in USA - "Tötungsdelikt mit Fahrzeug"

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Die genaue Zahl der Opfer ist noch unbekannt - auch, weil die Lage am Unfallort so unübersichtlich ist.

(Foto: AP)

Im US-Bundesstaat Colorado hat es eine Massenkarambolage mit 28 Fahrzeugen gegeben. Auf Fernsehbildern vom Unfallort waren brennende Fahrzeugwracks und Trümmer sowie herumliegende Holzbalken zu sehen, die einer der Lkw geladen hatte. Mehrere Menschen starben bei dem Unglück nahe Lakewood an der Autobahn Interstate 70 - und wie so oft hätte das alles nicht sein müssen. Verursacher war ein Lkw-Fahrer, der wohl unter Alkohol und Drogen-Einfluss stand. Er wurde festgenommen - der Vorwurf: Ein Tötungsdelikt mit Hilfe eines Fahrzeugs.

20:39 Uhr

Lufthansa prüft Wartungsarbeiten an Regierungsflieger

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Die Notlandung glückte, doch sie warf Fragen auf.

(Foto: dpa)

Es passierte vor zwei Wochen - beim Rückflug eines Jets der Flugbereitschaft gab es schwere Probleme. Die Piloten mussten notlanden, dabei berührten die Tragflächen die Landebahn. Jetzt will die Lufthansa prüfen, ob sie da eine Mitverantwortung hat. Denn das Flugzeug vom Typ "Global 5000" war in einer Werkstatt des Konzerns in Berlin gewartet worden.

"Wir haben die Berichte zu den möglichen Ursachen des Vorfalls genau gelesen und nehmen diese sehr ernst", sagte ein Sprecher der Lufthansa Technik auf eine "Spiegel"-Anfrage. Man werde deswegen die Wartungsarbeiten an der verunglückten Maschine durch eine Lufthansa-Tochtergesellschaft "auf das Gründlichste" überprüfen.

20:12 Uhr

Laden feiert royales Baby mit kräftig-orangenem Käse

*Datenschutz

Da kann die englischsprachige Welt aber froh sein, dass man in ihrem Idiom nicht "That is all cheese" sagt, beziehungsweise, dieser Satz nicht die gleiche Bedeutung wie im Deutschen hätte. Denn die US-Edelsupermarkt-Kette Whole Foods möchte die Geburt des kommenden royalen Babys mit einem Käse zelebrieren. Wenn Meghan, immerhin von Hause aus Amerikanerin und Harry Eltern werden, möchte das Unternehmen einen "kräftig-orangenen" Cheddar-Käse auf den Markt werfen, natürlich "Made in England". Zur Begründung hieß es, Cheddar sei in den USA und im Vereinigten Königreich überaus beliebt und verkörpere damit die Kultur des Herzogs wie der Herzogin. Hauptsache, das Baby sieht nicht zu käsig aus.

19:28 Uhr

Trump kündigt nächstes internationale Abkommen

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Trump sprach heute bei der NRA.

(Foto: REUTERS)

Es ist wieder einmal so weit: US-Präsident Trump kündigt ein internationales Abkommen auf. Diesmal geht es um den Waffenhandelsvertrag ATT (Arms Trade Treaty). Den hatte Trumps Vorgänger Obama 2013 unterzeichnet, genau wie die Mehrheit der UN-Generalversammlung. Aber ach, das könnte ja zu strengeren Waffengesetzen in den USA führen! Das befürchtet zumindest die Waffenlobby NRA. Vor deren Vertretern hat Trump nun angekündigt, die Unterschrift zurückzunehmen. Er werde den Senat auffordern, die Ratifizierung abzubrechen.

19:16 Uhr

Corbyn geht nicht zu Trump-Dinner

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Corbyn.

(Foto: dpa)

Donald Trump? Nein, danke. So lässt sich die Reaktion von Jeremy Corbyn umschreiben, als er zum Staatsbankett für den US-Präsidenten im Juni eingeladen wurde. Trump kommt Anfang des Monats nach Großbritannien und auch der Chef der Labour-Partei wurde zu besagtem Dinner eingeladen. Es handelt sich dabei um einen Staatsbesuch, es wird also der gesamte Pomp abgefeuert, inklusive Staatsbankett. Corbyn findet das falsch. "Theresa May sollte nicht den roten Teppich ausrollen, um einen Präsidenten zu ehren, der wesentliche Internationale Verträge in den Wind schlägt, die Leugnung des Klimawandels unterstützt und rassistische und frauenfeindliche Rhetorik verwendet", sagte er der Mitteilung zufolge. Einem Treffen mit Trump würde er jedoch zustimmen, fügte er hinzu.

18:58 Uhr

Lüftung manipuliert - 900 Ferkel sterben

Keinen schönen Anblick erlebte ein Bauer in NRW - in seinem Schweinestall lagen 900 tote Ferkel. Es stellte sich heraus, dass die elektrische Lüftungsanlage manipuliert worden war. Wer das war, versucht nun die Polizei herauszufinden. Die Täter setzten nach ersten Ermittlungen in der vergangenen Nacht über einen Schaltkasten die Anlage außer Betrieb, wie die Polizei in Soest mitteilte. Die Ermittler suchen Zeugen, die in der Nacht verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des landwirtschaftlichen Betriebs außerhalb der Stadt Geseke bemerkt haben.

18:45 Uhr

Deutscher Mordverdächtiger vorm Haftrichter

Als eine Deutsche und ihr zehnjähriger Sohn tot in einer Höhle auf Teneriffa gefunden wurden, sah alles nach Mord aus. Der Verdacht fiel schnell auf den Vater. Jetzt ist der 43-Jährige einem Untersuchungsrichter vorgeführt worden. Schon am Dienstagabend hatte die Polizei ihn festgenommen. Er soll seine Frau und die beiden Söhne in eine Höhle gelockt und sie dort erschlagen haben. Einer der Jungen konnte aber entkommen und erzählte alles der Polizei. Spanische Zeitungen berichteten unter Berufung auf Ermittlerkreise, die Frau habe mit ihren Kindern den Vater auf Teneriffa besucht. Der Mann habe sich auf den Kanaren niedergelassen. Das Paar lebte demnach in Trennung

Mehr zu der Geschichte lesen Sie hier.

18:15 Uhr

USA schicken junge russische Agentin in Haft

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Mit solchen Posen könnte Butina manches konservative, waffenvernarrte Herz erobert haben.

(Foto: AP)

Manchmal ist die Realität spannender als jeder Agentenfilm - zum Beispiel der Fall Maria Butina. Die heute 30-jährige Russin muss nun ins Gefängis. Ein Gericht in Washington verurteilt sie zu einer 18-monatigen Haftstrafe, weil sie für ihr Heimatland spionierte - im vergangenen Dezember hatte sie die Tätigkeit eingeräumt. Sie tummelte sich in konservativen Kreisen und knüpfte Kontakte zu Republikanern und zur Waffenlobby NRA.

Sie habe seit März 2015 den Plan verfolgt, "inoffizielle Kommunikationswege mit Amerikanern herzustellen, die Macht und Einfluss auf die US-Politik ausüben". Ihr Ziel war es, Einfluss auf die US-Außenpolitik zu gewinnen. Dazu ging sie sogar eine Affäre mit einem 26 Jahre älteren Republikaner ein, der sie in die entsprechenden Kreise einführte. Laut beschlagnahmten Dokumenten bezeichnete sie die Beziehung als "notwendigen Aspekt ihrer Aktivitäten". Fotos aus ihrer aktiven Zeit zeigen die junge Frau, wie sie mit Pistole und Maschinengewehr posiert.

Mehr zu ihrer Geschichte lesen Sie in diesem Artikel aus dem vergangenen Dezember.

17:50 Uhr

Trump: Kann nicht glauben, dass ich der Jüngste bin

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Trump hat sich wieder einmal ein großes Lob ausgesprochen.

(Foto: REUTERS)

Immer wenn Donald Trump anfängt, jemanden zu beleidigen, sieht er in dieser Person einen ernstzunehmenden Gegner - insofern ist es kein Wunder, dass er nun auch mit Seitenhieben auf Joe Biden beginnt. Der langjährige Senator hat gestern angekündigt, für die Demokraten ins Rennen gegen Trump zu gehen. Gestern nannte dieser ihn schon "Sleepy Joe", heute lästert er über Bidens Alter.

"Ich bin ein junger dynamischer Mann", sagte der 72 Jahre alte Trump über sich selbst und schob hinterher, bei Biden sei er sich da nicht so sicher. "Ich würde nie sagen, dass jemand zu alt ist, aber sie lassen mich alle sehr jung aussehen - sowohl was das Alter und, ich finde, auch was die Energie betrifft." Trump schwärmte weiter über sich: "Ich fühle mich einfach wie ein junger Mann. Ich bin so jung. Ich kann nicht glauben, dass ich der Jüngste bin."

Falls er damit das Feld der potentiellen Kandidaten auf demokratischer Seite meint, stimmt das natürlich nicht - da gibt es viele Jüngere als ihn. Richtig ist aber, dass die aussichtsreichen Kandidaten Bernie Sanders (77) und Biden (76) älter sind als er.

Mehr dazu hier.

17:24 Uhr

Explosionen und Schießerei in Sri Lanka

Wieder Schüsse, wieder Explosionen - Sri Lanka kommt nicht zur Ruhe. Polizei und Armee waren heute in einem Wohnhaus im Einsatz und fanden dort Sprengstoffwesten und Material zum Bombenbau - anschließend gab es drei Explosionen und eine Schießerei. Explodierten besagte Westen und eröffneten mutmaßliche Terroristen das Feuer auf die Einsatzkräfte? Danach sieht es aus, Angaben wurden dazu aber nicht gemacht. Fernsehbilder zeigten eine Flagge der Terrormiliz Islamischer Staat, die auch in dem Haus gefunden worden sein soll. Aber auch das wurde nicht offiziell bestätigt. Der Ort befindet sich nicht weit von der Stadt Batticaloa, wo am Ostersonntag eine Kirche angegriffen worden war und 250 Menschen ermordet worden waren.

16:54 Uhr

Lindner mit 86,6 Prozent im Amt bestätigt

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Lindner macht weiter an der FDP-Spitze.

(Foto: imago images / Stefan Zeitz)

Erwartungsgemäß bleibt Christian Lindner FDP-Chef. Auf dem Parteitag in Berlin bestätigen ihn 86,6 Prozent der Delegierten im Amt. Einen Gegenkandidaten gegen den 40-Jährigen gab es nicht.

Mehr dazu hier.

16:46 Uhr

Ist das ein neuer Banksy?

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Sieht aus wie ein Werk von Banksy und ist vermutlich auch eins.

(Foto: REUTERS)

 Banksy ist einer der faszinierendsten Künstler, die es gibt - seit Jahrzehnten hält er seine Identität geheim und lässt seine Werke für sich sprechen, die er vorzugsweise an Hauswände, Mauern oder andere Flächen im öffentlichen Raum malt. Jetzt ist in London wieder ein Bild entdeckt worden, dass schwer nach ihm aussieht.

  • Britische Medien berichten, das Bild eines kleinen Mädchens mit einer Pflanze sei über Nacht am Marble Arch, dem großen Marmorbogen am Rande des Hyde Parks, aufgetaucht.
  • Das Graffiti ist anscheinend ein Tribut an die Klimaschützer, die in den vergangenen Tagen an Aktionen der Bewegung Extinction Rebellion in der britischen Hauptstadt teilgenommen hatten. Zum Abschluss der Demonstrationen waren sie am Donnerstagabend im Hyde Park zusammengekommen. Banksy hat das Werk bisher nicht für sich reklamiert.
16:26 Uhr

Tausende Passagiere stranden nach SAS-Pilotenstreik

Flüge nach Kopenhagen, Stockholm oder Oslo sind heute eine riskante Sache - zumindest, wenn die Fluggesellschaft der Wahl SAS heißt. Wegen eines Tarifkonflikts haben rund 1400 Piloten in Norwegen, Schweden und Dänemark am frühen Morgen die Arbeit niedergelegt.

  • Im Laufe des Tages fielen 673 Flüge aus, 72.000 Passagiere waren betroffen, teilte SAS mit. Auch am Samstag werden die SAS-Maschinen am Boden bleiben.
  • Auch Verbindungen nach Deutschland fielen am Freitag aus: Gestrichen wurden SAS-Flüge von Kopenhagen nach Hamburg, Frankfurt und München, von Stockholm nach Berlin, München, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf sowie von Oslo nach München und Berlin.
15:47 Uhr

Wegen 4,50 Euro - Mann bedroht Busfahrer mit Messer

4,50 Euro für eine Busfahrt, das war einem Mann in Oberbayern zu viel. Erst hatte er noch bezahlt und den Bus verlassen - doch später stellte er sich so vor das herannahende Fahrzeug, dass der Fahrer anhalten musste. Daraufhin verlangte der 59-Jährige vom Busfahr das Geld zurück. Mit Messer und einem Holzscheid. Die Polizei schritt ein und nahm den Mann fest - die sich von dem aggressiven Herrn zudem beleidigen lassen mussten. Räuberische Erpressung, Nötigung im Straßenverkehr und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, das sind nun die Vorwürfe, denen er sich stellen muss.

15:21 Uhr

Kurz vorm Ziel - Franzose überquert Atlantik in Tonne

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Mit diesem Fass, das keinen eigenen Antrieb hat, überquert Savin den Atlantik - und es scheint zu funktionieren.

(Foto: dpa)

Falls jemand geglaubt hat, in unseren Zeiten seien keine Abenteuer mehr möglich - der 72-jährige Franzose Jean-Jacques Savin beweist das Gegenteil. In einem Sperrholzfass überquert er den Atlantik und nähert sich so langsam seinem Ziel in der Karibik.

  • Savin hat bereits eine Entfernung von rund 4700 Kilometern Luftlinie auf hoher See zurückgelegt. Der Triathlet war am 26. Dezember von der Kanareninsel El Hierro aus in See gestochen - in einem orangefarbenen Fass ohne eigenen Antrieb.
  • Es gehe ihm gut, sagte er, er bade täglich, musste allerdings sein Essen rationieren. Er hofft darauf, dass ihn ein Frachtschiff in der Karibik aufnimmt und auf Martinique absetzt.

Savin war früher Fallschirmjäger und Pilot. Sein Vorbild ist der Segler Alain Bombard. Er überquerte 1952 mit einem Schlauchboot und ohne Proviant den Atlantik und ernährte sich unterwegs von Fischen und anderen Meerestieren.

14:58 Uhr

Deutsche mit 19 Kilo Heroin in Österreich gefasst

Ein verdeckter Ermittler hat in Österreich zwei Drogenkuriere aus Deutschland angelockt und sie schließlich mit 19 Kilo Heroin im Gepäck festnehmen lassen. Rund acht Millionen Euro hätte die Ware auf der Straße eingebracht, meldet die österreichische Polizei. Nun sitzen der 38- und der 55-Jährige in Haft - sie seien schon im März festgenommen worden. Die beiden kommen aus NRW. Laut Polizei hätte das Heroin um ein vielfaches gestreckt werden können.

14:42 Uhr

Weniger Minderjährige beantragen Asyl

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(Foto: picture alliance / Bernd Wüstnec)

Auch unbegleitete Kinder und Jugendliche beantragen in der EU Asyl, doch ihre Zahl sinkt. Im vergangenen Jahr waren es 19.700 junge Menschen, wie das europäische Statistikamt Eurostat mitteilt. Das war gut ein Drittel weniger als im Jahr zuvor (31.400). 2015 waren es noch mehr als 95.000. Im vergangenen Jahr machten die Anträge der Betroffenen zehn Prozent aller Asylersuchen von Unter-18-Jährigen in der EU aus. Mehr als die Hälfte von ihnen kam aus Afghanistan, Eritrea, Pakistan, Syrien, Guinea oder dem Irak. Die meisten (86 Prozent) waren Jungen. Jeder fünfte unbegleitete Minderjährige wurde 2018 in Deutschland registriert.

14:19 Uhr

Schichtwechsel

Sind Ihnen die Rosskastanien da draußen schon aufgefallen? Die blühen gerade und daher gebe ich ausnahmsweise die Erlaubnis, mal kurz vom Smartphone aufzublicken und sich diese Pracht anzusehen. Dann aber bitte sofort wieder zurück auf die n-tv App. Nicht, dass Sie das schöne Wetter zu sehr genießen! Dies zu tun, dazu hätte Uladzimir Zhyhachou nun Gelegenheit, ich dagegen versorge Sie hier weiter mit Nachrichten - bis zum späten Abend. Ich heiße Volker Petersen und wünsche einen guten Tag. Erreichbar bin ich unter volker.petersen (at) nama.de oder bei Twitter.

14:04 Uhr

Regisseur John Singleton nach Schlaganfall im Koma

John Singleton, Regisseur der "The Fast and the Furious"-Fortsetzung "2 Fast 2 Furious", liegt US-Medienberichten zufolge nach einem Schlaganfall im Koma.

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John Singleton erlitt in der vergangenen Woche einen Schlaganfall und liegt seitdem im Koma.

(Foto: picture alliance / dpa)

  • Die Mutter des Filmemachers, Sheila Ward, habe bei einem Gericht in Los Angeles die vorübergehende Vormundschaft beantragt, um Singletons Interessen zu vertreten, schrieben der "Hollywood Reporter" und TMZ.com unter Berufung auf Gerichtsunterlagen.
  • Wards Angaben zufolge habe der 51-Jährige vorige Woche einen schweren Schlaganfall erlitten und könne seither nicht mehr für sich sorgen.
  • Singleton holte 1992 mit seinem Debütfilm "Boyz N The Hood" über Gewalt in einem Armenviertel von Los Angeles auf Anhieb zwei Oscar-Nominierungen. Er war der erste Afroamerikaner, dem diese Ehre in der Sparte "Beste Regie" zuteil wurde. Danach inszenierte er Filme wie "Poetic Justice", "Shaft", "Vier Brüder" und "Atemlos - Gefährliche Wahrheit".
13:41 Uhr

Tui sagt Reisen nach Sri Lanka ab

Tui Deutschland sagt alle Reisen nach Sri Lanka bis einschließlich 31. Mai ab. Für Urlauber vor Ort werde die vorzeitige Rückreise organisiert, teilte das Unternehmen mit.

  • Tui Deutschland reagiert nach eigenen Angaben auf die aktualisierte Lageeinschätzung des Auswärtigen Amtes: "Es besteht grundsätzlich die Gefahr von weiteren Anschlägen. Reisenden wird vor diesem Hintergrund zu erhöhter Wachsamkeit geraten, insbesondere wird von nicht notwendigen Reisen nach Colombo abgeraten", heißt es darin.
  • Derzeit befinden sich laut Tui Deutschland rund 150 Kunden des Veranstalters in Sri Lanka.
  • Sri-lankische Selbstmordattentäter hatten sich am Ostersonntag nahezu zeitgleich in drei Kirchen in mehreren Städten und drei Luxushotels in der Hauptstadt Colombo in die Luft gesprengt. Einige Stunden später gab es zwei weitere Explosionen in einem kleinen Hotel und einer Wohngegend in Vororten Colombos.
13:02 Uhr

Feuer in Hamburg - Bewohnerin springt vom Balkon

Großeinsatz der Feuerwehr im Hamburger Schanzenviertel: In einem sechsgeschossigen Wohnhaus ist ein Feuer ausgebrochen. Mehrere Personen flüchteten sich aufs Dach eines benachbarten Gebäudes, wie ein Sprecher sagte. Eine Bewohnerin sprang vom Balkon aus dem ersten Stock und verletzte sich den Angaben zufolge leicht an den Beinen. Sie wurde ärztlich versorgt und dann ins Krankenhaus gebracht.

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Das Feuer in einem Haus im Hamburger Schanzenviertel brach am Vormittag aus.

(Foto: picture alliance/dpa)

  • Weitere 17 Bewohner hatten durch Rauchgasinhalation Beschwerden und wurden betreut. Erste Befürchtungen, wonach ein Bewohner vermisst wurde, bestätigten sich nicht.
  • Es sei eine hochdramatische Situation bei der Ankunft der Feuerwehr gewesen, sagte der Sprecher weiter. Mehrere Menschen hätten sich auf Balkonen in Sicherheit gebracht. Die Bewohner wurden von der Feuerwehr mit Drehleitern und tragbaren Leitern in Sicherheit gebracht.
  • Der Brand brach aus zunächst ungeklärter Ursache in einem Ladenbüro im Erdgeschoss aus. Der Rauch breitete sich dann im Treppenhaus schnell aus, sodass den Bewohnern der Fluchtweg abgeschnitten wurde.
12:48 Uhr

Lehrerin verliert Job wegen Dschungelcamp-Trips

Die Mutter von Dschungelcamp-Teilnehmerin Nathalie Volk darf nicht mehr als Lehrerin arbeiten. Das hat das Verwaltungsgericht Lüneburg entschieden, wie ein Sprecher am Freitag mitteilte.

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Die Lehrerin wollte ihre Tochter Nathalie Volk nach Australien begleiten und erschlich sich dafür eine Krankschreibung.

(Foto: picture alliance / Philipp Schul)

  • Die Beamtin hatte ihre Tochter 2016 zum RTL-Dreh nach Australien begleitet und sich dafür eine Krankschreibung erschlichen.
  • Im Strafverfahren wurde die 49-Jährige rechtskräftig zu einer Geldstrafe verurteilt. Weil sie ungerechtfertigt dem Dienst ferngeblieben war, sei das Vertrauen ihres Dienstherrn und der Allgemeinheit verloren, befand das Verwaltungsgericht.
  • Die Frau kann Berufung beim niedersächsischen Oberverwaltungsgericht einlegen.
12:07 Uhr

Junge stürzt bei Streit über Brüstung im Kino

Bei einem Streit in einem Kinosaal in Krefeld hat ein zwölfjähriger Junge durch einen Sturz über eine Brüstung schwere Verletzungen davongetragen.

  • Das Kind stürzte bei einer Rangelei mit einem 20-Jährigen mehrere Meter in die Tiefe. Der Zwölfjährige wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.
  • Der mutmaßliche Täter und zwei seiner Begleiter flüchteten, wurden jedoch wenig später von Polizisten gestellt.
  • Der polizeibekannte 20-Jährige muss sich nun mit einem Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung auseinandersetzen.
11:31 Uhr

Polizei löst Rätsel um bizarre Puppen im Wald

Stellen Sie sich vor - Sie spazieren im Wald und stoßen plötzlich auf bizarre Puppen, die an Bäume gebunden sind und an denen diverse Verletzungen nachgestellt sind. Gruselig, nicht wahr?

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Das sind nur die harmlosesten Exemplare aus der Sammlung.

(Foto: picture alliance/dpa)

  • Eine seltsame Sammlung von Spielzeugpuppen in einem Wäldchen in Soest hat die Polizei mehrere Wochen beschäftigt. Jetzt haben die Beamten den Grund gefunden: "Es handelt sich um einen sogenannten Geocache."
  • Geocaching ist eine Art elektronische Schnitzjagd, bei der mithilfe von GPS-Daten Verstecke gesucht werden.
  • Details zu der Darstellung der rund 20 Puppen wollte die Polizei nicht nennen, weil viele von ihnen "verstörend" seien, sagte ein Sprecher.
  • Die Puppen waren Ende März entdeckt und abgenommen worden.
  • Der Erfinder des Caches sei inzwischen kontaktiert worden. "Er zeigte sich in einem ersten Gespräch einsichtig und erklärte, hier einen "Ü18" Cache erstellt zu haben", hieß es in der Mitteilung. Da die Puppen dem Ersteller gehören, soll er sie in der kommenden Woche nach einem Gespräch mit der Polizei zurückerhalten.
11:04 Uhr

Das neue Rammstein-Video ist da

Jetzt auch mit Ton. Gestern Abend präsentierte die Band ihr neues Werk per Videoprojektion an Hauswänden in Köln, Hamburg und Berlin, der Song wurde gleichzeitig - passend zum Titel - im Radio ausgestrahlt. Das Lied und das Video können als eine Hommage an "Radioaktivität" von Kraftwerk aus dem Jahr 1975 gesehen werden. Der Text des überraschend poppigen Rammstein-Songs schildert Erinnerungen an eine Zeit, als nächtliches Radiohören in der DDR ein Akt der Freiheit war.

*Datenschutz

 

10:43 Uhr

Kim verzichtet auf Delfinarium-Besuch in Wladiwostok

Ob Osten, ob Westen, zu Hause ist's am besten. Das hat sich vermutlich Kim Jong Un nach seinem Treffen mit Wladimir Putin in Wladiwostok gedacht - Der nordkoreanische Machthaber ist früher als erwartet abgereist. Er sei bereits mit seinem gepanzerten Zug auf dem Heimweg in das Nachbarland Nordkorea, meldeten russische Agenturen.

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Die Shows im Delfinarium von Pjöngjang sind bestimmt nicht weniger spektakulär.

(Foto: picture alliance / dpa)

  • Ursprünglich waren noch Besuche im Theater und im Delfinarium von Wladiwostok geplant. Warum Kim früher abreiste, ist nicht bekannt.
  • Zuvor besuchte Kim Berichten zufolge noch ein Kriegsdenkmal für die sowjetische Pazifikflotte im Zweiten Weltkrieg im Stadtzentrum und legte dort Blumen nieder.
  • Danach habe es noch einen Empfang für Kim in einem traditionellen russischen Restaurant gegeben, bestätigte der Gouverneur der Region, Oleg Koschemjako. Dort sei auch schon Kims Vater, Kim Jong Il, bei seinem Russland-Besuch 2002 zu Besuch gewesen. Kim habe exakt dasselbe Menü serviert bekommen, sagte der Gouverneur.

Mehr dazu hier.

10:08 Uhr

Landwirt hielt Bombe auf seinem Acker für Stein

Ein Landwirt im niedersächsischen Neuenhaus hat eine Phosphorbombe aus dem Zweiten Weltkrieg auf seinem Acker gefunden.

  • Der 31-Jährige hielt die Bombe zunächst für einen Stein und hob sie hoch. Als weißer Rauch und Gas austraten, rief der Mann die Polizei und den Kampfmittelräumdienst.
  • Die Bombe wurde gesichert und zur Entschärfung nach Oldenburg gebracht. Der Bereich um den Fundort wurde großräumig abgesperrt.
  • Der 31-Jährige wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.
09:31 Uhr

Jogger bringt Segelflieger zum Absturz

Ein Jogger ist in der Nähe von Kassel über eine Startbahn gelaufen und hat damit einen Segelflieger zum Absturz gebracht. Zwei Menschen erlitten dabei schwere Verletzungen.

  • Der Mann war auf dem Flugplatz bei Zierenberg über die Startbahn gelaufen, als das Segelflugzeug gerade zum Abheben ansetzte. Ein Flugschüler sah ihn und schlug Alarm. Darauf brach die Flugsicherung den Start ab.
  • Das Flugzeug stürzte aus rund fünf Metern zu Boden. An Bord waren ein 46 Jahre alter Fluglehrer und eine 17-jährige Flugschülerin. Beide wurden mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.
  • Das kuriose an dem Unglück - Die Polizei vermutet, dass der Jogger den Unfall gar nicht mitbekommen hat, weil er Kopfhörer trug. Die Beamten bitten den Mann, sich zu melden.
08:46 Uhr

Unbeteiligte Frau stirbt nach illegalem Autorennen

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Die Citroën-Fahrerin erlag ihren Verletzungen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Am Montagabend liefern sich zwei Möchtegern-Rennfahrer in Nordrhein-Westfalen ein illegales Autorennen. Dabei wird eine unbeteiligte Autofahrerin schwer verletzt. Wenige Tage später stirbt die 43-Jährige im Krankenhaus an ihren Verletzungen.

  • Der Citroën der Frau war am Montagabend mit einem Mercedes zusammengeprallt. Der Mercedes-Fahrer soll sich zuvor ein Rennen mit einem Range Rover geliefert haben und auf der Fahrspur für den Gegenverkehr gefahren sein. Beide Fahrer sollen ihre Autos stark beschleunigt haben.
  • Laut Polizeiangaben konnte der Range Rover abbremsen, fuhr dann aber weiter. Der Fahrer des Mercedes flüchtete nach dem Unfall humpelnd. Die Polizei Duisburg hat eine Mordkommission eingerichtet.
  • Der Fall erinnert an ein tödliches Autorennen auf dem Berliner Kurfürstendamm Anfang 2016. Im vergangenen März wurden die beiden Raser in einem neu aufgelegten Prozess erneut wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt.

Mehr dazu hier.

07:49 Uhr

Café mit "Männer-Aufschlag" macht dicht

Nach langem Streit um höhere Preise für männliche Gäste macht ein veganes Café in der australischen Millionenstadt Melbourne dicht.

  • Das "Handsome Her" (in etwa: "Hübsche Sie"), wo männliche Kunden eine Woche im Monat 18 Prozent auf den Preis draufzahlen sollten, schließt am Sonntag nach knapp zwei Jahren seine Pforten. Die Besitzerinnen um Gründerin Alexandra O'Brien begründeten dies auf ihrer Facebook-Seite auch mit der vielen Kritik, die ihnen entgegenschlug.
  • "Wir waren nur ein kleiner Laden an der Sydney Road, in dem versucht wurde, ein wenig Platz zu schaffen, um Frauen und den Anliegen von Frauen Vorrang zu geben", heißt es darin. "Aber plötzlich waren wir der Boxsack, auf den Melbourne und das Internet einprügelten."
  • Zum Abschluss soll es am Sonntag eine große Party geben. Das Café, über das international viel berichtet wurde, gab es seit Sommer 2017. Der Aufschlag wurde damit begründet, dass Männer in Australien immer noch mehr verdienen als Frauen - nach einer Studie 18 Prozent. Das zusätzlich eingenommene Geld war für Frauenprojekte gedacht.
  • Die Zahlung war freiwillig. Andernfalls hätte das "Handsome Her" mit einer Beschwerde rechnen müssen. Die australischen Gesetze zum Schutz vor Diskriminierung sind recht streng.
07:16 Uhr

Deutsche Hochstaplerin in New York schuldig gesprochen

Ein New Yorker Gericht hat die mutmaßliche Hochstaplerin Anna Sorokin aus Deutschland des Betrugs schuldig gesprochen.

  • Bezirksstaatsanwalt Cyrus Vance verkündete in einer Mitteilung den Schuldspruch.
  • Demnach sei es erwiesen, dass sich die 28-Jährige unter dem Namen Anna Delvey in der New Yorker High Society als falsche Millionenerbin Leistungen im Wert von mehr als 200.000 Dollar erschlichen hat. Außerdem soll sie versucht haben, mit weiteren Betrügereien Millionenbeträge zu ergaunern.
  • Das genaue Strafmaß soll am 9. Mai verkündet werden. Sorokin drohen laut der Zeitung "New York Times" 15 Jahre Gefängnis.
07:00 Uhr

Islamistenchef Hashim bei Anschlägen in Sri Lanka gestorben

Der mutmaßliche Drahtzieher der Anschläge in Sri Lanka, der Islamistenanführer Zahran Hashim, ist nach Regierungsangaben bei einer der Attacken ums Leben gekommen.

 

Sri Lankas Staatschef Maithripala Sirisena sagte, das hätten ihm die Geheimdienste mitgeteilt. Hashim galt als der Anführer der Islamistengruppe National Thowheeth Jama'ath, die für die Anschläge verantwortlich gemacht wird, und stand offenbar im Zentrum eines Bekennervideos der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat.

Mehr dazu hier.

06:53 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und liebe Leser,

es ist ein historischer Moment - Die Deutsche Bundesbank und die Nationalbank Österreich stellen heute die Ausgabe der 500-Euro-Scheine ein. Alle anderen Zentralbanken im Euroraum hatten die Ausgabe bereits Ende Januar eingestellt. Die 500-Euro-Note machte zuletzt gerade einmal 2,3 Prozent des gesamten Geldumlaufs in der Eurozone aus. Letztmalig gedruckt wurde der Schein schon 2014. Nach Einschätzung der Europäischen Zentralbank wurde die Banknote vor allem von Kriminellen genutzt, um illegale Einkünfte zu verschleiern und Geld zu waschen.

Was wird heute sonst wichtig?

  • In Peking beginnt ein Gipfel zu Chinas Initiative für den Bau einer "Neuen Seidenstraße". Mit Milliardeninvestitionen in Straßen und andere Infrastrukturprojekte will China neue Wirtschaftskorridore nach Europa, Afrika und Lateinamerika schaffen.
  • Die FDP beginnt mit ihrem dreitägigen Parteitag in Berlin. Dabei stellt sich der Vorsitzende Lindner zur Wiederwahl. Auch weitere Mitglieder von Präsidium und Bundesvorstand werden heute gewählt.
  • Knapp eine Woche nach dem 20. Jahrestag des Schulmassakers von Columbine wird heute US-Präsident Trump eine Rede bei der Waffenlobby NRA halten. Trump ist seit dem Wahlkampf 2016 eng mit der NRA verbündet und lehnt stärkere Regulierungen des privaten Waffenbesitzes ab.

Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, in der ersten Tageshälfte versorge ich Sie mit Nachrichten aus aller Welt. Ich wünsche Ihnen einen schönen Start in den Tag!

 

06:24 Uhr

Der Frühsommer legt eine Pause ein

Am Wochenende legt unser Frühsommer landesweit erst einmal eine Pause ein und lässt passenderweise wechselhaftem Aprilwetter den Vortritt. Zuvor bleibt es heute im Osten aber noch lange schön und sehr warm bei Höchstwerten zwischen 24 und 27 Grad. Unterdessen macht sich von Westen her die Abkühlung breit. Und zwar in Form der Kaltfront von Tief "Theodor", die örtlich von teils kräftigen Gewittern begleitet wird. Das gilt vor allem nachmittags und abends, wenn im Osten und Südosten mit den Gewittern auch Sturmböen oder sogar schwere Sturmböen möglich sind.

Björn Alexander

Björn Alexander

Im Westen wird es unterdessen wieder ruhiger und freundlicher, aber auch frischer bei maximal 14 bis 19 Grad. Der Alpenrand bekommt sogar nur noch 9 Grad.

Die weiteren Aussichten: am letzten Aprilwochenende erwarten uns maximal noch 8 bis 18 Grad und auf den Bergen fällt wieder Schnee. Dafür sind die Prognosen zum Maifeiertag gar nicht so schlecht. Hier die Details. Damit wünsche ich Ihnen einen guten Start in den Tag und ein entspanntes Wochenende.

Ihr Björn Alexander