Freitag, 28. Mai 2021Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:41 Uhr

Das war Freitag, der 28. Mai 2021

Der belarussische Diktator Lukaschenko fliegt nach Russland (das ist ja auch das einzige Nachbarland, das kein Flugverbot erlassen hat), um sich in Sotschi bei seinem großen Bruder Putin über den Druck des Westens zu beschweren. Derweil überführt ein schweizerischer E-Mail-Dienstleister Lukaschenko vor aller Welt der Lüge - die "Hamas-Bombendrohung" wurde erst nach der Umleitung des gekaperten Ryanair-Flugzeugs verschickt. Doch Putin scheinen solche Beweise egal zu sein - beim Treffen am Schwarzen Meer lächelt der Kremlchef und lädt Lukaschenko zum Baden ein. Mehr dazu lesen Sie hier.

Was war heute sonst wichtig:

Liebe Leserinnen und Leser, ich wünsche Ihnen eine gute Nacht und ein schönes Wochenende!

22:01 Uhr

Hesse knackt 90-Millionen-Euro-Jackpot

Der mit 90 Millionen Euro maximal gefüllte Eurojackpot ist geknackt! Und der Gewinn geht an einen einzigen Gewinner in Hessen. Mit den Gewinnzahlen 15 - 26 - 35 - 37 - 43 und den beiden Eurozahlen 3 und 8 lag nach sechs Wochen ohne Hauptgewinn dieses Mal ein Spieler richtig, wie Westlotto nach der Ziehung in Helsinki mitteilte.

Glückwunsch!

21:40 Uhr

86-jähriger E-Bike-Fahrer stirbt bei Unfall

Ein 86-jähriger E-Bike-Fahrer ist bei einem Unfall auf der L94 in Bad Rothenfelde in Niedersachsen ums Leben gekommen.

Ersten Ermittlungen zufolge habe er plötzlich mit seinem E-Bike die Landesstraße überquert und ein Auto übersehen, das Vorfahrt hatte, teilte die Polizei mit. Die 30-jährige Autofahrerin versuchte noch, die Kollision zu verhindern, doch vergeblich - an der Kreuzung kam es zum Zusammenstoß. Der 86-Jährige wurde schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht, wo er starb.

21:33 Uhr

Sterbliche Überreste von 215 Kindern in Kanada entdeckt

Auf dem Gelände eines ehemaligen Internats für Kinder von Ureinwohnern in Kanada sind die sterblichen Überreste von 215 Kindern gefunden worden. Die Überreste seien mit einem speziellem Sonargerät entdeckt worden, erklärte die indigene Gemeinschaft Tk'emlups te Secwepemc.

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Bei dem Versuch, Ureinwohner in die Gesellschaft der europäischen Einwanderer zu integrieren, starben in diese Heim mindestens 215 Kinder.

(Foto: AP)

  • Das katholische Heim nahe der Kleinstadt Kamloops war vor über hundert Jahren eröffnet worden, um Kinder von Ureinwohnern zwangsweise in die Gesellschaft der europäischen Einwanderer zu integrieren.
  • Der Tod der Kinder sei von der damaligen Schulleitung nie dokumentiert worden, obwohl ihr Verschwinden von Mitgliedern der Gemeinde gemeldet worden sei. Wie die Kinder ums Leben kamen, ist noch unklar.
  • Das ehemalige Internat, das von der katholischen Kirche im Auftrag der kanadischen Regierung betrieben wurde, war eines von 139 solcher Einrichtungen, die gegen Ende des 19. Jahrhundert in Kanada errichtet wurden. Es wurde 1890 eröffnet und hatte in den 50er Jahren bis zu 500 Schüler. Erst 1969 wurde das Internat geschlossen.
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20:59 Uhr

Biden stellt Haushaltsentwurf 2022 vor

US-Präsident Joe Biden hat den ersten vollen Haushaltsentwurf seiner Amtszeit mit einem Umfang von sechs Billionen Dollar vorgelegt. Der Plan sieht damit einen Anstieg der Ausgaben von knapp 37 Prozent vor im Vergleich zum Budget 2019, dem letzten vor der Coronavirus-Pandemie. Das Defizit wird auf 1,8 Billionen Dollar geschätzt nach damals 984 Milliarden. Biden will den Haushalt unter anderem durch eine höhere Besteuerung von Unternehmen und Reichen finanzieren.

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20:11 Uhr

"Platze vor Stolz": Sylvie Meis' Sohn unterschreibt Profi-Fußballvertrag

Damián van der Vaart, Sohn von Moderatorin Sylvie Meis und Ex-HSV-Profi Rafael van der Vaart, hat in Dänemark seinen ersten Fußballer-Vertrag unterschrieben. "Vor fast neun Monaten bist du mit nur einem Ziel nach Dänemark gezogen. An deinem Geburtstag zahlen sich nun dein Fokus und deine harte Arbeit aus. Mein Junge hat gerade seinen ersten Vertrag mit Esbjerg fB unterschrieben! Ich platze gerade vor Stolz", berichtet Sylvie Meis auf Instagram über das besondere Ereignis im Leben ihres 15-jährigen Sohnes.

Der Club verriet auf seinem offiziellen Instagram-Account, dass der Vertrag bis 2023 läuft und Damián van der Vaart als Mittelfeldspieler in der U15-Mannschaft spielen wird.

Um seine sportliche Karriere voranzutreiben, ist der 15-Jährige im vergangenen Jahr zu seinem Vater nach Dänemark gezogen. Der Ex-Fußballstar van der Vaart und Meis waren von 2005 bis 2013 verheiratet. Der gemeinsame Sohn Damián kam 2006 zur Welt.

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19:33 Uhr

Mann stirbt in Gewahrsamszelle der Polizei

In einer Gewahrsamszelle der Polizei im niedersächsishen Hameln ist ein 53-jähriger Mann gestorben.

Wie die Beamten mitteilten, hatten Polizisten den Mann am späten Donnerstagabend stark betrunken und hilflos am Bahnhofsvorplatz angetroffen. Nachdem Rettungsdienst und Notarzt einen medizinischen Notfall ausgeschlossen hätten, habe die Polizei den Mann zur Ausnüchterung mit zur Wache genommen.

Der Mitteilung zufolge war er in seiner Bewegungsfähigkeit stark eingeschränkt. Bei einer Kontrolle kurz nach Mitternacht hätten Beamte den 53-jährigen leblos in der Zelle entdeckt. Reanimationsmaßnahmen durch die Polizei und einen Notarzt seien erfolglos geblieben.

18:45 Uhr

Lukaschenkos Lüge entlarvt: "Bombendrohung" wurde erst nach Umleitung abgeschickt

Nach der Flugzeug-Entführung und der Festnahme des oppositionellen Journalisten Roman Protassewitsch behauptet der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko, die Maschine sei wegen einer Bombendrohung nach Minsk umgeleitet worden. Das Problem ist nur, dass die Email mit der angeblichen Bombendrohung erst nach der Umleitung abgeschickt wurde. Dies bestätigte der Schweizer Email-Dienst Protonmail, von derem Server das Schreiben versandt wurde.

"Wir können sehen, wann die Email geschickt wurde, und wir können bestätigen, dass die fragliche Mail abgeschickt wurde, nachdem das Flugzeug umgeleitet worden war", bestätigte der Sprecher von Protonmail der dpa. "Wir haben keine glaubhaften Beweise dafür gesehen, dass die Behauptungen von Belarus der Wahrheit entsprechen." Das Unternehmen unterstütze die europäischen Behörden bei ihren Untersuchungen.

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18:01 Uhr

Istanbuls Bürgermeister drohen vier Jahre Haft

Dem Bürgermeister von Istanbul, Ekrem Imamoglu, drohen Medienberichten zufolge vier Jahre Haft wegen Beleidigung der Wahlbehörde. Dies fordere die Staatsanwaltschaft, berichtete die Nachrichtenagentur DHA. Imamoglu habe die Wahlbehörde im November 2019 beleidigt, nachdem sie seinen Wahlsieg in Istanbul vom März 2019 annulliert hatte.

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Könnte bei der Wahl 2023 für Erdogan gefährlich werden: Istanbuls Bürgermeister Imamoglu.

(Foto: picture alliance / AA)

Während Imamoglu damals einen Vorsprung von 13.000 Stimmen gegenüber dem von Staatschef Recep Tayyip Erdogan unterstützten Kandidaten hatte, gewann er die zweite Wahl im Juni erdrutschartig mit einem Vorsprung von fast 800.000 Stimmen.

Imamoglu wies die gegen ihn erhobenen Vorwürfe laut DHA in einer Erklärung zurück. Gegen Imamoglu laufen zahlreiche Ermittlungen der türkischen Justiz. Als Mitglied der größten Oppositionspartei, der sozialdemkratischen CHP, gilt er als potenzieller Herausforderer Erdogans bei der Präsidentschaftswahl 2023.

17:48 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

17:23 Uhr

Polizist schießt auf Mann in Hamburg - tot

Bei einem Polizeieinsatz in Hamburg ist ein Mann von Beamten angeschossen und nach einem Medienbericht tödlich verletzt worden.

Wie die "Hamburger Morgenpost" berichtet, waren die Polizisten zu einer Wohnunterkunft im Stadtteil Barmbek-Nord gerufen worden. Ein Sicherheitsmann hatte demnach den Notruf gewählt, weil es zu einem Streit unter Bewohnern gekommen war. Der Mann soll mit einem Messer in der Hand auf die Beamten losgegangen sein. Daraufhin soll einer der Beamten seine Waffe gezogen und auf den Angreifer geschossen haben.

16:52 Uhr

Elvis Presleys BMW ab sofort in München zu sehen

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Schönes Auto.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der BMW von Elvis Presley ist ab sofort in München zu sehen. Wie das Museum des Autoherstellers mitteilte, wird der originale BMW 507 des Rock-'n'-Roll-Musikers in der "Motorworld" im ehemaligen Bahnausbesserungswerk Freimann ausgestellt.

Presley hatte den Wagen kurz nach Antritt seines Militärdienstes 1958 in Frankfurt gekauft und rund zwei Jahre später in den USA wieder verkauft. Das über Jahrzehnte eingelagerte Auto hatte die BMW Group Classic zwischen 2014 und 2016 originalgetreu restauriert.

16:40 Uhr
Breaking News

EMA gibt Biontech für 12- bis 15-Jährige frei

Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) erlaubt die Impfung von 12- bis 15-Jährigen gegen das Coronavirus mit dem Wirkstoff von Biontech und Pfizer.

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16:19 Uhr

Messerangriff auf Polizeiwache in Frankreich - Angreifer tot

In La Chapelle-sur-Erdre nahe der französischen Großstadt Nantes hat am Vormittag ein Angreifer eine Polizistin auf einer Polizeiwache mit einem Messer verletzt. Die Stadt war nach dem Vorfall abgeriegelt worden, die Einsatzkräfte suchten mit einem Großaufgebot nach dem Täter. Mehrere Stunden nach dem Angriff wurde der Mann von der Polizei gefasst. Dabei kam es zu einem Schusswechsel, bei dem zwei Gendarmen verletzt wurden. Auch der mutmaßliche Angreifer erlitt schwere Verletzungen, an denen er später starb.

Die Hintergründe des Vorfalls sind noch unklar. Medien berichteten, dass der Mann für Aggressionen gegen Sicherheitskräfte bekannt und in einer Anti-Terror-Datenbank registriert gewesen sei. Er soll außerdem psychische Probleme gehabt haben. Eine offizielle Bestätigung gab es dafür zunächst nicht.

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15:33 Uhr

Ab 173.000 Euro: Urlaubsparadies versteigert Trauminseln

Trauminsel gefällig? Hier werden Sie fündig. Die Regierung der Malediven versteigert 16 der mehr als 1000 mehrheitlich unbewohnten Inseln. Wer den Zuschlag bekommt, pachtet das Eiland für 50 Jahre, heißt es aus dem Tourismusministerium. Eine Bedingung sei, dass die Pächterinnen und Pächter auf ihrer Insel ein Hotel mit jeweils mindestens 100 Betten bauen. Mit der Auktion wollen die Malediven ihrem Tourismus nach dem Einbruch in der Corona-Pandemie helfen, sagte ein Sprecher.

Eine 1,2 Hektar große Insel gibt es ab umgerechnet 173.000 Euro, die 10,4 Haktar große Variante ab etwa 1,2 Millionen Euro. Bei ihren Projekten müssen sich Pächterinnen und Pächter in dem sensiblen Ökosystem an Umweltauflagen halten - etwa mehrheitlich Strom aus erneuerbaren Quellen nutzen, und rund die Hälfte der Vegetation soll sicher stehen bleiben.

14:57 Uhr

Phantasialand bei Köln öffnet wieder

Super Nachricht für Freizeitpark-Fans in NRW: Nach einer langen Corona-Pause öffnet das Phantasialand in Brühl bei Köln wieder. Wie heute bekannt wurde, startet der Freizeitpark am 10. Juni in die neue Saison. Das gesamte Gelände soll dann zugänglich und alle Attraktionen wieder geöffnet sein. Einige Basic-Einschränkungen wird es dennoch geben: Eintritt nur für Geimpfte, Genesene oder mit negativem Test, Maskenpflicht, Mindestabstand.

14:30 Uhr

Schichtwechsel

Juliane Kipper verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend, ich übernehme den "Tag" und bin ab sofort und bis zum späten Abend für Sie da. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!

14:23 Uhr

Union und Grüne wollen erst nach Wahl über Bundespräsidenten entscheiden

CDU und CSU wollen sich erst nach der Bundestagswahl auf einen möglichen Kandidaten bei der Wahl zum Bundespräsidenten im kommenden Jahr festlegen. Ähnlich äußerten sich die Grünen. Zuvor hatte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier seine Bereitschaft zu einer zweiten Amtszeit erklärt. Unterstützung für sein Vorhaben bekam Steinmeier von der SPD und auch von der FDP. Vertreter der Linkspartei hatten bei Steinmeiers Wahl zur ersten Amtszeit im Jahr 2017 gegen ihn gestimmt.

CDU-Chef Armin Laschet zollte Steinmeier seinen Respekt für seine Ankündigung. Es sei gut, dass der Bundespräsident durch seine Erklärung am heutigen Tag ermöglicht habe, dass dieses Thema nicht in den Bundestagswahlkampf hineingezogen werde.

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13:57 Uhr

Flugzeug und Limousine von rumänischem Diktator versteigert

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AP

Ein Flugzeug und eine Limousine des 1989 gestürzten rumänischen Diktators Nicolae Ceausescu sind in Bukarest für ein Vielfaches ihres Startpreises versteigert worden. Der Präsidentenflieger "Super-one-eleven", den Ceausescu bis zuletzt benutzt hatte, kam im Auktionshaus Artmark bei einem Startpreis von 25.000 Euro für 120.000 Euro unter den Hammer, berichtete die rumänische Nachrichtenagentur Mediafax. In der Maschine vom Typ BAC, die in Rumänien unter britischer Lizenz zusammengebaut worden war, fehlt aber die Luxus-Innenausstattung aus Ceausescus Zeiten, hieß es.

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(Foto: REUTERS)

Einen Abnehmer fand auch die Limousine vom Typ Paykan Hillman Hunter, Baujahr 1974, die einst der 1979 gestürzte iranische Schah Mohammed Reza Pahlavi dem rumänischen Diktator geschenkt hatte. Der Oldtimer wurde für 95.000 Euro verkauft, bei einem Startpreis von 4000 Euro. Der 54-PS-Wagen soll eine Höchstgeschwindigkeit von 145 Kilometern pro Stunde erreichen.

13:31 Uhr

Mutter wegen Schütteltods ihres Babys zu Haftstrafe verurteilt

Eine Mutter ist nach dem Schütteltod ihres nur wenige Monate alten Babys zu einer Haftstrafe von drei Jahren und zwei Monaten verurteilt worden. Das Landgericht Aurich sah eine Körperverletzung mit Todesfolge als erwiesen an. Die Kammer sei nach der Beweisaufnahme zu dem Schluss gekommen, dass der Säugling "mehrfach und kräftig" geschüttelt wurde, teilte ein Gerichtssprecher nach dem Urteil mit.

Zum Prozessauftakt Mitte April hatte die 34 Jahre alte Deutsche keine Angaben gemacht. Im Verlauf der Verhandlung hatte sie dann eingeräumt, das Mädchen geschüttelt zu haben. Der Anklage zufolge hatte die Frau im November 2017 in der ostfriesischen Gemeinde Filsum das Baby so stark geschüttelt, dass das kleine Mädchen später in einem Krankenhaus an den Verletzungen starb. Ärzte hatten bei dem Baby ein schweres Schütteltrauma festgestellt. Über das Motiv war zunächst nichts bekannt.

12:59 Uhr

Glenn Close redet über ihre Sekten-Vergangenheit

US-Schauspielerin Glenn Close hat von ihrer Jugend in einer Sekte berichtet. Ihre Familie habe sie mit sieben Jahren in eine Gruppe namens MRA (Moral Re-Armament, Deutsch etwa: Moralische Wiederbewaffung) eingeführt. Die Sekte habe eine starke Kontrolle ausgeübt, sagte Close in der Fortsetzung der Doku-Serie "The Me You Can't See: A Path Forward" von US-Moderatorin Oprah Winfrey und Prinz Harry.

Mit 22 Jahren habe sie den Ausstieg aus der Sekte geschafft. Die Sekten-Zeit habe aber schwere Folgen gehabt für ihre Familie: "Es war furchtbar", sagte sie. "Wir waren so kaputt." Es sei erstaunlich, dass etwas, das man als junger Mensch durchgemacht habe, auch später noch so viel Zerstörungskraft besitze. Close machte ihre Kindheitserfahrungen auch für ihre drei Scheidungen verantwortlich. "Ich war nicht erfolgreich in meinen Beziehungen und dabei, einen ständigen Partner zu finden, und es tut mir leid." In der Fortsetzung der Serie, die in der Nacht zum Freitag veröffentlicht wurde, dreht es sich um psychische Gesundheit. Der erste Teil wurde am 21. Mai beim Streamingdienst von Apple veröffentlicht.

12:18 Uhr

Achtjähriger vor dem Ertrinken aus Kanal gerettet

Die Hilfe kam gerade noch im richtigen Moment: Drei Männer haben einen Jungen kurz vor dem Ertrinken aus dem Innkanal in Bayern gerettet. Der Achtjährige sei beim Spielen mit vier anderen Kindern an einer Bootsanlegestelle im oberbayerischen Waldkraiburg abgerutscht und unter Wasser getaucht, sagte ein Polizeisprecher.

  • Er drohte von der starken Strömung mitgerissen zu werden und in den offenen Innkanal zu treiben. Die Helfer machten gerade eine Pause von Mäharbeiten am Ufer und hörten lautes Kinderschreien, wie die Polizei zu dem Vorfall am Mittwoch mitteilte.
  • Einer der Arbeiter griff sich von einer Wegsperrung eine Verkehrsschild-Stange und lief zum Ufer. Dort sei das Kind mehrmals untergetaucht, teilte der Sprecher mit, habe aber die Stange letztlich greifen können.
  • Mit einem Kollegen zog der 30 Jahre alte Mann das Kind aus dem Wasser, der dritte Mann verständigte die Rettungskräfte. Der Achtjährige erlitt Unterkühlungen, seine Tante, die herbeieilte, einen Schock.
12:00 Uhr

Schlagzeilen am Mittag

11:07 Uhr

Lottoladen-Besitzerin wehrt Überfall mit Besen ab

Mit einem Besen hat die Inhaberin eines Lottoladens in Berlin den Raubüberfall eines 14-Jährigen abgewehrt. Wie die Polizei in der Hauptstadt mitteilte, drängte die 46-Jährige den mit einer Pistole bewaffneten jungen Mann mit ihrem Haushaltsgerät zur Tür zurück. Dort hielten Zeugen ihn bis zum Eintreffen der alarmierten Polizei fest.

Nach Angaben der Beamten handelte es sich bei der Waffe um eine sogenannte Softair-Pistole. Die Tat ereignete sich am Donnerstag im Bezirk Tempelhof-Schöneberg. Der Jugendliche kam in Gewahrsam, wurde erkennungsdienstlich behandelt und seinen Eltern übergeben. Gegen ihn wird wegen versuchter räuberischer Erpressung ermittelt.

10:38 Uhr

Unbekannte klauen mehr als 200 neue iPhones aus Lagerhalle

Aus einer Lagerhalle in Bremen haben Diebe mehr als 200 neue iPhone-11-Smartphones gestohlen. Der Wert der Geräte liege bei mehr als hunderttausend Euro, teilte die Polizei in der Hansestadt mit. Die Tat ereignete sich demnach am Pfingstwochenende. Nach Angaben der Beamten schnitten die bislang unbekannten Täter das Wellblechdach der Lagerhalle eines Versandhändlers auf und entwendeten die hochwertigen Handys des Herstellers Apple. Die Polizei warnte eindringlich vor dem Erwerb gestohlener iPhones. Käufer machten sich strafbar und würden wegen Hehlerei belangt.

09:50 Uhr

Mann reist mit 3,7 Kilogramm Marihuana im Koffer ein

Mit 3,7 Kilogramm Marihuana im Koffer soll ein Mann aus Luxemburg ins Saarland eingereist sein. Der 22-Jährige konnte am Dienstag am Busbahnhof in Saarbrücken gestellt werden, wie die Bundespolizei in Saarbrücken mitteilte. In dem Ziehkoffer seien fünf mit Folie verschweißte Pakete mit den Drogen gefunden worden. Gegen den Tatverdächtigen wurde ein Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet - den Fall habe das Zollfahndungsamt Frankfurt am Main übernommen.

Der Mann sei nach seiner Ankunft in Saarbrücken zunächst geflüchtet, als er die uniformierten Bundespolizisten gesehen habe. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellte sich heraus, dass er zur Festnahme ausgeschrieben war. Die Beamten nahmen ihn daher mit zur Dienststelle. Dort habe er zunächst ausgesagt, kein Gepäck dabeizuhaben. Doch dann erschien kurz darauf der Busfahrer bei der Polizei und übergab den Koffer, der dem 22-Jährigen gehören soll.

09:13 Uhr

Will Smith erklärt seinen Corona-Kilos den Krieg

Hollywoodstar Will Smith kämpft gegen seinen Corona-Speckbauch und zeigt auf Instagram erste Ausschnitte aus seinem Fitness-Training. In dem Video, das der 52-jährige Schauspieler teilte, stemmt er Hanteln und macht Klimmzüge und Kniebeugen. Am Anfang des Videos präsentiert Smith aber zunächst noch einmal seinen Bauch: Er steht auf einem sich drehenden Podest mit nichts an außer einer schwarzen Unterhose.

Zuerst schüttelt er den Kopf, dann sagt er lachend: "Das ist so scheußlich" (Englisch: "That is so nasty"). Smith hatte Anfang Mai angekündigt, seine untrainierte Corona-Figur in einer neuen Youtube-Doku in Form bringen zu wollen - auch damals begleitet von Porträts nur in Unterhose. "Ich werde in die beste Form meines Lebens kommen!!!!!", schrieb der "Men in Black"-Star bei Instragram. Einen Tag zuvor hatte Smith ein Bild von seinem untrainierten Oberkörper geteilt und dazugeschrieben: "Ich bin in der schlechtesten Form meines Lebens".

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

07:43 Uhr

Lkw-Fahrer stirbt auf A2

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A2 zwischen Rennau und Königslutter (Landkreis Helmstedt) ist ein 47 Jahre alter Lastwagenfahrer ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, hatte der Mann am Donnerstagnachmittag offenbar zu spät erkannt, dass mehrere vor ihm fahrende Sattelzüge abgebremst hatten. Er fuhr auf den Lastwagen vor ihm auf, der sich querstellte. Der 47-Jährige starb noch an der Unfallstelle. Der Fahrer des anderen Lastwagens kam mit Verletzungen in ein Krankenhaus. Die Bergungs- und Aufräumarbeiten dauerten bis in die Nacht, nach Polizeiangaben konnte die Vollsperrung der Autobahn erst gegen 1.00 Uhr am aufgehoben werden.

07:06 Uhr

Mehr Verbraucher wenden sich mit Paket-Ärger an Behörde

Wegen verlorener Pakete oder falsch eingeworfener Briefe wenden sich deutlich mehr Verbraucher an die Bundesnetzagentur. Bis Mitte Mai seien 1512 Anträge auf Schlichtungsverfahren zwischen Verbrauchern und Dienstleistern eingegangen, teilte die Bonner Behörde auf Anfrage mit. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es nur 680 Anträge und im ganzen Jahr 2020 nur 1861. Aus den Zahlen ist aber nicht eindeutig abzulesen, dass der Unmut unter Verbrauchern zugenommen hat.

Hauptgrund für das Antragsplus dürfte vielmehr sein, dass seit Mitte März alle Post- und Paketdienstleister an dem Schlichtungsverfahren teilnehmen müssen. Vorher war dies freiwillig, die meisten Firmen lehnten die Teilnahme ab. Daher war die Motivation von Verbrauchern gering, es bei der Behörde überhaupt zu versuchen. Eine höhere Bekanntheit der Beschwerdemöglichkeit sowie die mit dem Online-Boom steigenden Paketmengen könnten weitere Gründe sein, die zu dem Zuwachs der Verfahrensanträge geführt haben.

06:51 Uhr

Kaltes und windiges Schauerwetter auf dem Rückzug

Heute bilden sich im Nordosten und Osten noch einzelne Schauer und am Vormittag kann auch in Bayern stellenweise noch etwas Regen dabei sein. Meist ist es bei zeitweiligem Sonnenschein aber schon trocken. An den Küsten und vom Breisgau bis ins Allgäu wird es länger sonnig. Der Wind weht nur noch schwach und es ist etwas wärmer als zuletzt. Die Höchstwerte liegen bei 13 Grad auf Sylt bis 21 Grad am Oberrhein.

06:50 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

heute entscheidet die EU-Arzneimittelbehörde über die Zulassung des Corona-Impfstoffs von Biontech/Pfizer für Kinder ab zwölf Jahren. Der zuständige Experten-Ausschuss kommt deshalb zu einer außerordentlichen Sitzung zusammen. Eine Zulassung gilt als wahrscheinlich. Außerdem werden heute noch diese Themen wichtig:

  • Der wegen der EU-Sanktionen zunehmend unter Druck stehende belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko reist zu einem Treffen mit Kremlchef Wladimir Putin. In Sotschi am Schwarzen Meer solle es um Fragen der weiteren bilateralen Entwicklung beider Länder gehen, teilte der Kreml mit.
  • Der Bundesrat setzt sich mit den Plänen der Bundesregierung für Änderungen am Klimaschutzgesetz auseinander. Der Gesetzentwurf sieht deutlich strengere Klimaschutzziele vor.
  • Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig will die Urteile zu möglichen Diesel-Fahrverboten zur Einhaltung der Grenzwerte für Stickstoffdioxid in drei Städten verkünden. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hatten auf eine entsprechende Änderung in den Luftreinhalteplänen in Hamburg, Kiel und Ludwigsburg geklagt.
  • Nach siebenmonatiger Zwangspause kann der Tourismus im Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern neu starten. Von heute an dürfen Hotels, Pensionen, Ferienhaus- und Zeltplatzbetreiber wieder Gäste aufnehmen. Das gilt zunächst nur für Urlauber aus dem eigenen Bundesland. Eine Woche später, zum 4. Juni, öffnet sich das Land auch wieder für den bundesweiten Übernachtungstourismus.
  • Nach dem Fund eines Wehrmachtspanzers und zahlreicher weiterer Waffen in einem Villen-Anwesen im Kieler Vorort Heikendorf muss sich ein 84-Jähriger vor dem Landgericht Kiel verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, unerlaubt im Besitz eines Panzers vom Typ Panther, eines Torpedos, eines Mörsers sowie einer Flugabwehrkanone gewesen zu sein. Zudem soll er im Besitz mehrerer Kleinwaffen und von Munition gewesen sein - alles war vor knapp sechs Jahren entdeckt worden.
  • Der Preis der Leipziger Buchmesse wird unter Corona-Bedingungen vergeben. Nach der erneuten Absage der Messe ist die Preisverleihung im Rahmen eines Festaktes in der Leipziger Kongresshalle geplant.

Mein Name ist Juliane Kipper und ich begleite Sie heute bis in den frühen Nachmittag durch den Tag. Sie haben Fragen oder Anregungen? Sie erreichen mich unter: juliane.kipper@nama.de

06:15 Uhr

Besitzer von Wehrmachts-Panzer muss sich vor Gericht verantworten

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Der 84-Jährige will den "Panther" in England als Schrott gekauft haben.

(Foto: dpa)

Im Zuge von Ermittlungen um wieder aufgetauchte Nazi-Kunst stießen die Behörden auf die Spur des Norddeutschen - und fanden in seiner Villa in einem Kieler Nobelvorort einen Wehrmachtspanzer und weitere frühere Kriegswaffen. Das war im Sommer 2015. Der inzwischen 84 Jahre alte Bewohner des Hauses muss sich ab heute am Kieler Landgericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, unerlaubt im Besitz eines Panzers vom Typ "Panther", eines Torpedos, eines Mörsers vom Kaliber 5 Zentimeter sowie einer Flugabwehrkanone vom Kaliber 8,8 Zentimeter gewesen zu sein. Zudem soll er Maschinen- und Sturmgewehre, halb- und vollautomatische Pistolen sowie mehr als 1000 Schuss Munition besessen haben.

Rund um die Villa an der Kieler Förde spielten sich an den ersten beiden Julitagen 2015 bizarre Szenen ab: Eine Hausdurchsuchung entwickelte sich zu einem zweitägigen Einsatz. Rund neun Stunden brauchten 20 Soldaten bei hochsommerlichen Temperaturen, den knapp 40 Tonnen schweren Panzer ohne Ketten mit Bergungspanzern unter staunenden Blicken aus dem Keller des Anwesens zu ziehen. Im Kern geht es vor Gericht darum, ob die gehorteten Waffen funktionsfähig waren. Davon geht die Staatsanwaltschaft aus. Sie klagt den Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz und weitere waffenrechtliche Verstöße an.

Mehr dazu lesen Sie hier.
05:50 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

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