Freitag, 29. November 2019Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
22:35 Uhr

Das war Freitag, der 29. November 2019

Liebe Leserinnen und Leser,

es ist soweit - der erste Advent steht vor der Tür. Und pünktlich zum Winterbeginn sinken die Temperaturen. Im Südwesten und Süden sind im Bergland am Sonntag sogar einige Zentimeter Schnee möglich. Wenn Sie also auf den Weihnachtsmarkt gehen, ziehen Sie sich war an, rät unser Meteorologe Björn Alexander.

Was war heute alles los? Hier eine kurze Übersicht:

Ich verabschiede mich in den Feierabend und wünsche Ihnen ein wunderschönes Wochenende!

21:44 Uhr

Verdächtiger nach Säureanschlag auf Innogy-Manager kommt frei

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Innogy-Vorstand Günther erlitt bei der Säureattacke schwerste Verletzungen und schwebte zeitweise in Lebensgefahr.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der nach dem Säureanschlag auf Innogy-Vorstand Bernhard Günther festgenommene Verdächtige kommt auf freien Fuß. Das hat das Wuppertaler Landgericht entschieden.

  • Der Haftbefehl sei aufgehoben und die Entlassung des Mannes angeordnet worden, weil kein dringender Tatverdacht vorliege, sagte ein Gerichtssprecher. Das Gericht kritisierte, dass Günther von einer privaten Sicherheitsfirma, die in dem Fall ermittelt hatte, Fotos eines einzigen Mannes als mutmaßlichen Täter vorgelegt worden seien. Dadurch sei das Opfer als Zeuge beeinflusst worden und möglicherweise voreingenommen. Dennoch habe er den Verdächtigen bei der Polizei nicht sicher identifizieren können.
  • Die Staatsanwaltschaft hat sich noch nicht entschieden, ob sie gegen die Freilassung vorgeht: Man werde dies prüfen und gegebenenfalls Beschwerde beim Oberlandesgericht einlegen, sagte eine Sprecherin.
  • Der Innogy-Finanzchef war am 4. März 2018 nach dem Joggen in der Nähe seines Wohnhauses in Haan bei Düsseldorf von Vermummten überfallen und mit hochkonzentrierter Säure übergossen worden. Eineinhalb Jahre später war im Oktober dieses Jahres in Köln ein 32-jähriger Verdächtiger festgenommen worden.
21:32 Uhr
Breaking News

Zwei Tote bei Messerattacke in London

Bei der Messerattacke in London sind nach Angaben der Polizei neben dem Angreifer zwei Menschen getötet worden. Drei weitere Opfer würden in Krankenhäusern behandelt, sagte eine Sprecherin am Abend.

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21:08 Uhr

Elefantenkuh trug jahrelang zwei tote Jungtiere im Bauch

Eine gestorbene Elefantenkuh im Zoo Leipzig hat jahrelang zwei tote Jungtiere in ihrem Bauch getragen. Das sei bei einer medizinischen Untersuchung des Tieres entdeckt worden, teilte der Zoo mit.

  • Tote Kälber nach einer missglückten Geburt operativ zu entfernen sei bei Elefanten nicht möglich. Das 45 Jahre alte Tier namens Thura habe Entzündungen in der Bauchhöhle gehabt und war am Dienstag an Kreislaufversagen gestorben. Schon vor vier Jahren hätte sie Nachwuchs bekommen sollen. Die Geburt stoppte jedoch aus unbekannten Gründen. Wie sich jetzt herausstellte, war sie damals mit Zwillingen schwanger.
  • "Zwillingsgeburten bei Elefanten sind extrem selten und uns ist kein Fall bekannt, bei dem Mutter und Jungtiere überlebt haben", erklärte Zoo-Direktor Jörg Junhold.
  • Seit der schiefgegangenen Geburt war Thura intensiv medizinisch betreut worden. Sie wurde sogar erneut trächtig. Der Zoo brach dies damals jedoch wegen eines zu großen Risikos ab.
20:50 Uhr

Mehrere Verletzte bei Messerattacke in Den Haag

Bei einem Messerangriff in einer Einkaufsstraße in Den Haag sollen drei Menschen verletzt worden sein. Das berichten übereinstimmen mehrere Medien. Die Polizei fahndet nach dem Angreifer.

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20:31 Uhr

Soldat trägt Wehrmachtsuniform - zurecht entlassen

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Der Soldat nahm an der Nachstellung von Kämpfen im Zweiten Weltkrieg teil.

(Foto: imago images / Panthermedia)

Die Bundeswehr hat zu Recht einen Marinesoldaten entlassen, der in Wehrmachtsuniform mit Hakenkreuz in Frankreich an Kriegsspielen teilgenommen hat. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Bremen sah darin eine "ernstliche Gefährdung der militärischen Ordnung", berichtet der "Spiegel". Der Soldat habe seine politische Treuepflicht verletzt, sagte eine Sprecherin des Gerichts.

Der Zeitsoldat hatte gegen seine 2017 verfügte Entlassung geklagt. Anlass war, dass er privat in Frankreich an der Nachstellung von Kämpfen im Zweiten Weltkrieg teilgenommen hatte. Fotos zeigen ihn in Wehrmachtsuniform und mit Stahlhelm, an dem das verbotene Nazi-Symbol von Reichsadler mit Hakenkreuz angebracht war.

Der Hauptgefreite sagte den Gerichtsakten nach, er habe erst später von der rechtsradikalen Gesinnung der mitspielenden Franzosen erfahren. Nach der ersten Instanz urteilte auch das OVG, dass ein Soldat auf besondere Treue zum Grundgesetz verpflichtet sei. Er habe "bereits dem Anschein einer Wiederbelebung nationalsozialistischer Tendenzen entgegenzutreten".

19:49 Uhr

Lilly Becker will Single bleiben

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Lilly Becker hat nach der Trennung viel mit Gott gesprochen.

(Foto: picture alliance/dpa)

  Das Ende einer langen Beziehung zu verarbeiten, ist sicher nicht einfach. Das weiß auch Lilly Becker. Sie und Boris Becker trennten sich im Mai 2018 nach neun Jahren Ehe. Danach brach eine schwere Zeit an für die 43-Jährige, die sie vor allem durch göttlichen Beistand überwand, wie sie jetzt in einem Interview verriet.

  • "Es hat mich anderthalb Jahre gekostet, wieder auf den richtigen Weg zu kommen", sagte Becker jetzt der "Bild"-Zeitung. Sie habe irgendwann gelernt, damit umzugehen. Doch auch etwas Positives kann sie aus dieser Zeit mitnehmen: "Es war eine Lektion fürs Leben, doch es hat mich stärker gemacht", so Becker weiter.
  • Besonders habe ihr aber ihre Beziehung zu Gott in dieser schweren Zeit geholfen, auch wenn sie keine bestimmte Bewältigungsstrategie gehabt hätte. "Ich habe mich einfach zurückgezogen und viel mit Gott gesprochen", erklärt Becker. Sie sei schon immer "sehr gläubig" gewesen und bis heute liegt eine Bibel neben ihrem Bett: "Mit ihr in meinen Händen habe ich geweint und mit Gott gesprochen - ich hatte quasi eine Standleitung zu ihm", so Becker.
  • Einen neuen Mann hat Becker nicht an ihrer Seite - sie sei nach 14 Jahren Beziehung aber nicht auf der Suche, erklärt sie: "Was ich am meisten brauche, ist Ruhe - keinen Mann."
19:06 Uhr

Zustellerin stiehlt mehr als 100 Pakete

Vermissen Sie Ihre Pakete? Es kann gut sein, dass sie nicht beim Nachbarn sind, sondern in der Wohnung einer Zustellerin in Baden-Württemberg.  

Sie enthielten Kosmetik, Kleidung und Handys: Mehr als 100 Sendungen soll eine Paketbotin gestohlen haben. Konnte sie die Ware nicht zustellen, weil zum Beispiel der Adressat nicht zu Hause war, brachte die 46-Jährige die Pakete ins Depot in Waldshut-Tiengen, wie ein Polizeisprecher erklärte. Von dort habe sie die Sendungen dann gestohlen. Die Frau hatte es auch auf Pakete anderer Zusteller abgesehen. Den Inhalt habe sie für sich behalten oder weiterverkauft, sagte der Sprecher. Der Diebstahlschaden liegt bei mehr als 10.000 Euro.

18:44 Uhr

Edeka ruft Käse wegen Listerien zurück

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In diesem Käse wurden Listerien nachgewiesen.

(Foto: Lebensmittelwarnung.de)

Wegen möglicher Gesundheitsgefahr ruft die Firma Schwyzer Milchhuus einen in ganz Süddeutschland bei Edeka verkauften Käse zurück. Bei der Käsesorte "Rohluft Cruair" wurden Listerien nachgewiesen. Dabei geht es um Packungen mit circa 200 Gramm Gewicht und den Mindesthaltbarkeitsdaten 30. Dezember 2019 und 1. Januar 2020.

Der Käse wurde in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Saarland, Teilen Hessens und Teilen Bayerns über Filialen von Edeka Südwest verkauft.

18:37 Uhr

BER-Eröffnung: Umzug in drei Schritten

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Easyjet zieht als eine der ersten Airlines um.

(Foto: picture alliance/dpa)

Noch am geplanten Tag der Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens BER am 31. Oktober 2020 sollen dort die ersten Maschinen landen. Die ersten Starts wiederum seien für den Tag danach anberaumt, sagte Flughafen-Chef Engelbert Lütke Daldrup.

Der Umzug vom Flughafen Tegel zum neuen Flughafen in Schönefeld soll demnach in drei Schritten erfolgen. Am 31. Oktober zögen die größte Airline Easyjet sowie einige weitere Fluggesellschaften um, sagte Lütke Daldrup. Der nächste Schritt mit weiteren Airlines ist laut dem BER-Chef für den 3. und 4. November geplant. Die letzte Phase betreffe dann die Schließung von Tegel am 8. November.

18:01 Uhr

"Malle" ist geschützter Markenname

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Ob "Malle" oder "Ballermann": Hauptsache man hat Spaß.

(Foto: picture alliance / dpa)

Stehen "Malle-Partys" vor dem Aus? Sieht so aus, zumindest unter diesem Namen.

  • Denn der Begriff "Malle" ist als Marke geschützt und darf ohne Zustimmung des Inhabers nicht frei verwendet werden. Das hat das Düsseldorfer Landgericht entschieden.
  • In mehr als 100 einstweiligen Verfügungsverfahren war der Inhaber der Wortmarke, ein 55-jähriger Unternehmer aus Hilden bei Düsseldorf, gegen Veranstalter etwa von "Malle-Partys" vorgegangen.
  • Einige Veranstalter hatten sich gewehrt: Als geografischer Begriff und Abkürzung für Mallorca könne "Malle" nicht als Marke geschützt werden. Das sah das Gericht anders: Das Europäische Markenamt in Alicante habe die Marke eingetragen. Kommerzielle Nutzer des Begriffs müssen daher eine Lizenz des Markeninhabers erwerben.
17:30 Uhr

Flughafen Tegel soll am 8. November 2020 schließen

Der Berliner Flughafen Tegel soll am 8. November 2020 geschlossen werden und damit acht Tage nach der geplanten Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens BER. Das teilen die Betreiber mit. Der Umzug von Tegel nach Schönefeld, wo der neue Flughafen gebaut wird, soll demnach in drei Schritten erfolgen. Weiteres will Flughafen-Chef Engelbert Lütke Daldrup heute Abend auf einer Pressekonferenz mitteilen.

17:15 Uhr

Böhmermann verfilmt Ibiza-Affäre

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"Bist du deppert, die ist schoarf".

(Foto: picture alliance/dpa)

Jan Böhmermann arbeitet an einer Verfilmung der Ibiza-Affäre. Die Produktion habe bereits im November begonnen, berichtete die österreichische Nachrichtenagentur APA. Böhmermann werde das Projekt gemeinsam mit dem österreichischen Regisseur David Schalko umsetzen.

"In Österreich verdichtet sich aufs Komischste, was sich auch in vielen anderen liberalen Gesellschaften in Europa und der Welt vollzieht. Ibiza ist eine irre Parabel auf Politik in Zeiten des politischen Verfalls", zitierte die APA Böhmermann. "Als Radikaldemokrat und Verehrer Österreichs halte ich es für meine heilige Pflicht, dass David und ich uns jetzt - Zack, zack, zack! - daran machen, Ibiza international zu erzählen und für die Nachwelt zu konservieren."

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17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:48 Uhr

Nach Journalistenmord: Maltas Premier steht wohl vor Rücktritt

Die Ermordung der maltesischen Journalistin Daphne Caruana Galizia vor zwei Jahren stürzt die Mittelmeerinsel in eine Regierungskrise. Drei hochrangige Politiker sind bereits zurückgetreten.

Wie die "Times of Malta" und "Malta Today" übereinstimmend unter Berufung auf ungenannte Quellen berichteten, steht nun auch Premierminister Joseph Muscat nach einer verlorenen Vertrauensabstimmung in seinem Kabinett unmittelbar vor einem Rücktritt. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es noch nicht.

Vor dem Hintergrund der Mordermittlungen war am Montagabend Muscats früherer Stabschef Keith Schembri von seinem Posten zurückgetreten.
Schembri und der frühere Energie- und Tourismusminister Konrad Mizzi waren von Caruana Galizia bezichtigt worden, Schmiergelder von einem Geschäftsmann angenommen zu haben. Mizzi trat am Dienstag ebenfalls zurück.

16:01 Uhr

Erdogan attestiert Macron "Hirntod"

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat den französischen Staatschef Emmanuel Macron wegen dessen Kritik an der türkischen Syrien-Offensive heftig attackiert. "Lass zuerst deinen eigenen Hirntod überprüfen", sagte Erdogan in einer Rede an Macron gewandt.

Frankreichs Staatschef hatte in einer umstrittenen Äußerung der Nato unter anderem wegen der Offensive der Türkei gegen kurdische Milizen in Nordsyrien den "Hirntod" attestiert. Erdogan sagte nun, "solche Äußerungen passen nur zu Leuten deiner Art, die im Zustand des Hirntods sind".

Frankreich hat daraufhin den türkischen Botschafter in Paris einbestellt. Der Élysée-Palast erklärte, Paris reagiere damit auf die "Beleidigungen" Erdogans.

15:48 Uhr

Iraks Premier tritt nach Protesten zurück

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Der Irak wird seit Wochen von Protesten erschüttert.

(Foto: picture alliance/dpa)

Im Irak tritt nach wochenlangen Straßen-Protesten mit zahlreichen Toten Ministerpräsident Abdul Mahdi zurück. Mahdi teilte mit, als Reaktion auf einen Aufruf des geistlichen Oberhaupts der Schiiten im Land werde er das Parlament auffordern, seinen Rücktritt zu akzeptieren. Seit Anfang Oktober sind bei den Protesten im Irak mehr als 400 Menschen gestorben.

Mehr dazu lesen Sie in Kürze auf n-tv.de

15:33 Uhr

Bundesrat fordert härtere Strafen für antisemitistische Taten

Der Bundesrat fordert härtere und gezieltere Strafen für judenfeindliche Taten. Die Länderkammer beschloss in Berlin, dem Bundestag einen entsprechenden Gesetzentwurf vorzulegen. Demnach sollen antisemitische Motive künftig strafverschärfend wirken. Derzeit werden sie lediglich unter dem Oberbegriff "menschenverachtend" bei der Strafzumessung erfasst.

15:30 Uhr

Schüsse auf der London Bridge

Auf der London Bridge in der britischen Hauptstadt ist es zu einem gewaltsamen Zwischenfall gekommen. Dabei sollen mehrere Schüsse gefallen sein. Das berichten mehrere Medien. Die Brücke sei gesperrt worden.

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15:02 Uhr

Auto-Lobbyisten bestätigen Müller als neue Chefin

Neue Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA) wird die Managerin Hildegard Müller. Der Vorstand habe die ehemalige Staatsministerin im Kanzleramt einstimmig gewählt, teilte der Verband mit. Demnach wird Müller ihr Amt Anfang Februar kommenden Jahres antreten, sie folgt auf VDA-Chef Bernhard Mattes, der sein Amt zum Jahresende aufgibt.

14:53 Uhr

Schichtwechsel

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser, meine Kollegin Friederike Zörner verabschiedet sich in das Wochenende. Ich übernehme den "Tag" und versorge Sie bis zum späten Abend mit den neuesten Nachrichten aus der ganzen Welt. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen entspannten Freitagnachmittag.

14:31 Uhr

China bestätigt vierten Fall von Pest

Die Pest wird in Europa gemeinhin mit dem Mittelalter in Verbindung gebracht. Doch die gefährliche Erkrankung tritt auch in der Neuzeit vereinzelt auf. Die Weltgesundheitsorganisation WHO zählte von 2010 bis 2015 weltweit 3248 Erkrankte, 584 davon starben. Einen großen Ausbruch gab es 2017 in Madagaskar mit mehreren Tausend bestätigten Fällen, über 200 Menschen starben. Nun vermeldet auch China, dass sich mehrere Menschen mit dem Bakterium Yersinia pestis angesteckt haben.

Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, bestätigten Behörden die Erkrankung eines Mannes in der Autonomen Region Inneren Mongolei. Der Hirte infizierte sich demnach mit der Beulenpest und wird in einem Krankenhaus behandelt. Bereits am 16. November war in der nordchinesischen Region ein Mann an der Beulenpest erkrankt. Davor meldeten die Behörden zwei Patienten mit Lungenpest, die ebenfalls aus der Inneren Mongolei stammten, aber in der Hauptstadt Peking behandelt wurden.

14:29 Uhr
Breaking News

Der BER soll am 31. Oktober 2020 öffnen

Mit neun Jahren Verspätung soll der Hauptstadtflughafen BER am 31. Oktober 2020 eröffnen. Das teilten die Betreiber mit.

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14:02 Uhr

Bericht: Neue Parteispendenaffäre bei der AfD

Einen Tag vor dem Parteitag in Braunschweig holt die AfD eine vermeintliche Spendenaffäre aus den Anfangsjahren der Partei ein. Nach internen Buchhaltungsunterlagen, die dem "Spiegel" und der Schweizer Wochenzeitung "WOZ" vorlägen, habe die AfD 2013 und 2014 mehrfach gegen das Parteiengesetz verstoßen. Es gehe um nicht ordnungsgemäß deklarierte und wohl unzulässige Spenden von insgesamt rund 55.000 Euro. Sollte die Bundesverwaltung die Zuwendungen als illegale Spenden einstufen, drohten der AfD Strafzahlungen von rund 133.000 Euro, hieß es weiter.

Der "Spiegel" schreibt, nach den Dokumenten habe die AfD unter anderem die Spende einer Firma aus dem US-Bundesstaat Florida in Höhe von 13.500 Dollar nicht korrekt im Rechenschaftsbericht angegeben. In einem anderen Fall habe sie eine Zuwendung in Höhe von 11.900 Euro verschwiegen, mit der eine Parteiveranstaltung in Krefeld finanziert worden sei.

13:18 Uhr

K-Pop-Stars wegen Gruppenvergewaltigung verurteilt

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Jung Joon Young bestreitet die Vergewaltigungsvorwürfe.

(Foto: picture alliance/dpa)

Südkoreas Popszene ist um einen Skandal reicher: Die beiden K-Pop-Stars Jung Joon Young und Choi Jong Hoon sind wegen Vergewaltigung und anderer Vergehen zu mehrjähriger Haft verurteilt worden. "Jung und Choi haben ihren Status als K-Pop-Stars ausgenutzt, um die Opfer anzulocken, junge Frauen, die hofften, in der Unterhaltungsindustrie zu debütieren", wurde der Richter am Bezirksgericht in Seoul von "The Korea Times" zitiert.

  • Das Gericht befand die beiden Sänger wegen verschiedener Sexualverbrechen für schuldig, einschließlich der Vergewaltigung von Frauen.
  • Jung erhielt eine sechsjährige, Choi eine fünfjährige Haftstrafe. Zudem müssen sie an einem Therapieprogramm für Sexualstraftäter teilnehmen.
  • Der 30-jährige Jung, der als Sänger und auch als Schauspieler in TV-Serien bekannt geworden ist, wurde zusätzlich wegen heimlicher Videoaufnahmen von Sexpartnerinnen verurteilt.
  • Wie der 29-jährige Choi, ein ehemaliges Mitglied der Boyband FT Island, hatte Jung die Vergewaltigungsvorwürfe bestritten. Beide wurden beschuldigt, sich vor drei Jahren an der Gruppenvergewaltigung von Frauen beteiligt zu haben, die zur Zeit der Tat betrunken gewesen sein sollen.
13:07 Uhr
Breaking News

Betrieb in Berlin-Schönefeld nach Fund von Weltkriegsbombe eingestellt

Der Flughafen Berlin-Schönefeld hat nach dem Fund einer Weltkriegsbombe den Flugbetrieb eingestellt. Das teilte der Airport auf Twitter mit. Es gibt bislang keine Angaben dazu, wie lange der Flugbetrieb eingestellt bleibt. Auch zu der Weltkriegsbombe ist noch nichts bekannt. Der Flughafen in Brandenburg bat Reisende, sich auf der Website über ihren Flug zu informieren.

Update 13.25 Uhr: Nach Angaben des Flughafens kann der Flugbetrieb sicher stattfinden und ist vorerst wieder aufgenommen.

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12:51 Uhr

Zwei Bergsteiger in der slowakischen Hohen Tatra verunglückt

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Das Unglück ereignete sich in der Hohen Tatra.

(Foto: imago images / Nature Picture Library)

Als eine elfköpfige Touristengruppe in der slowakischen Hohen Tatra unterwegs ist, stürzen aus bislang unbekannter Ursache zwei Bergsteiger von einem Hang in die Tiefe. Die Touristen aus der Ukraine alarmieren sofort die Bergrettung. Wegen Schneefalls und damit verbundener schlechter Sicht kann diese jedoch keinen Hubschrauber einsetzen. Stattdessen machen sich 14 Bergretter in zwei Gruppen zu Fuß auf die Suche nach den Verunglückten. Doch als sie die beiden Abgestürzten - ein 67-jähriger Mann und eine 30-jährige Frau - finden, sind diese bereits tot, wie es im Bericht der Bergrettung heißt.

12:20 Uhr

Bericht: Gepanzerte Limousine von RAF-Opfer hatte Schwachstelle

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Der Dienstwagen von Alfred Herrhausen wurde durch die RAF-Bombe zerstört.

(Foto: picture alliance/dpa)

Am 30. November 1989 wird der Deutsche-Bank-Chef Alfred Herrhausen bei einem Bombenattentat der Roten Armee Fraktion (RAF) getötet. Ein Bericht des "Spiegel" wirft nun die Frage auf: Hätte der Manager die Detonation vielleicht überleben können? Demnach wies der gepanzerte Dienstwagen des Ermordeten eine Schwachstelle auf. Herrhausen habe in eine Fahrzeugtür "einen nicht vorgesehenen Kurbelmechanismus einbauen lassen, um das Fenster aus Panzerglas öffnen zu können", sagte der damalige Leiter der Terrorbekämpfung beim Bundeskriminalamt (BKA), Martin Tuffner, dem Magazin.

Für den Kurbelmechanismus hätten Teile der Türpanzerung entfernt werden müssen. Exakt auf diese Fahrzeugtür war laut "Spiegel" die Bombe ausgerichtet, mit der die RAF Herrhausen auf einer Straße in Bad Homburg tötete. "Ohne diese Änderung wäre Herrhausens Überlebenschance vielleicht höher gewesen", sagte Tuffner. Die bei dem Attentat auf den Chef der Deutschen Bank verwendete Bombe hatten die Terroristen mit einer Lichtschranke gezündet. Die Namen der Täter sind bis heute nicht bekannt.

11:55 Uhr

Norddeutsche Bundesländer schreiben alarmierenden Brief an Merkel

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Die besorgten Regierungschefs (von links nach rechts): Andreas Bovenschulte, Peter Tschentscher, Daniel Günther, Manuela Schwesig und Stephan Weil.

(Foto: dpa)

"Ohne erneuerbare Energien geht gar nichts beim Klimaschutz." Die fünf norddeutschen Bundesländer fürchten um die Zukunft der Windkraftbranche und haben daher bei der Bundesregierung Alarm geschlagen. In einem Brief an Kanzlerin Angela Merkel baten die Regierungschefs von Niedersachsen, Bremen, Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern um ein Gespräch. Zugleich legten sie einen Elf-Punkte-Plan vor.

  • Die Windenergieindustrie befinde sich in einer dramatischen Lage, erklärten die Regierungschefs. In den vergangenen drei Jahren seien bereits mehr als 40.000 Arbeitsplätze abgebaut worden.
  • Der Ausbau der Windenergie an Land sei in diesem Jahr praktisch zum Erliegen gekommen. Wenn sich diese Entwicklung fortsetze, werde es in absehbarer Zeit keine deutsche Windkraftindustrie mehr geben.
  • Die Regierungschefs forderten unter anderem einen starken Ausbau der Windenergienutzung auf See, die Privilegierung echter Bürgerwindparks, das Ausschöpfen aller möglichen Flächen für Anlagen, die Optimierung des Netzausbaus und die Beschleunigung von Genehmigungsverfahren.
11:34 Uhr

So verführen uns Onlineshops zum Einkauf

Am Black Friday oder Cyber Monday ist auf Seiten wie Amazon die Hölle los. Ein Angebot jagt das nächste. Aber sind das tatsächlich gute Angebote? Wir haben in der neuen Folge unseres "Wieder was gelernt"-Podcasts mit Marketing- und Designcoach Robert Weller gesprochen und nachgefragt, mit welchen Tricks Onlineshops uns zum Kauf animieren und warum wir beim Onlineshopping schwitzige Hände bekommen.

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Wieder was gelernt

Alle Folgen von "Wieder was gelernt" finden Sie in der n-tv App, bei Audio Now, Apple Podcasts, Deezer und Spotify. Für alle anderen Podcast-Apps können Sie den RSS-Feed verwenden. Kopieren Sie die Feed-URL und fügen Sie "Wieder was gelernt" einfach zu Ihren Podcast-Abos hinzu.

 

11:07 Uhr

E.T. kehrt auf die Bildschirme zurück

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Steven Spielbergs Film "E.T. - Der Außerirdische" wurde 1982 ein riesiger Kinoerfolg. 37 Jahre später kehrt der Außerirdische noch einmal auf die Erde zurück: In einem Werbeclip stattet E.T. seinem alten Freund Elliott und dessen Familie einen weihnachtlichen Besuch ab. "Es hat sich einiges verändert, seit du hier warst", warnt Elliott, der von Original-Darsteller Henry Thomas verkörpert wird.

Die Kinder zeigen dem Extraterrestrischen, wie man ein Tablet oder eine VR-Brille bedient. Am nächsten Tag folgt eine Schneeballschlacht im Garten und ein gemeinsamer Filmabend. Doch E.T. vermisst seine eigene Familie - ein erneuter Abschied steht bevor. Zuvor darf eine Fahrradtour über den Nachthimmel nicht fehlen. Der vierminütige Clip der US-Firma Comcast wurde mit Universal Pictures kreiert - das Studio, das den Film einst herausbrachte.

10:45 Uhr

"Reichsbürger"-Verdacht: Polizist im Kreis Paderborn suspendiert

Eigentlich steht er im Dienste des deutschen Staates. Doch ein Streifenpolizist aus Paderborn soll die Bundesrepublik gar nicht als einen souveränen Staat anerkennen. Weil er im Verdacht steht, mit der Ideologie der sogenannten "Reichsbürger" zu sympathisieren, wurde der Mann nun vom Dienst suspendiert. Gegen den 45-Jährigen werde ein Disziplinarverfahren eingeleitet, teilte die Polizei mit. Er darf das Polizeigebäude nicht mehr betreten.

Kollegen hatten der Mitteilung zufolge Ende Oktober auffällige Äußerungen des Mannes gemeldet. Der 45-Jährige sei daraufhin sofort auf eine Innendienststelle ohne Bürgerkontakt versetzt worden und habe seine Waffe abgeben müssen, hieß es. Nach einer Stellungnahme des Staatsschutzes folgte dann die Suspendierung.

10:24 Uhr

Capital Bra hat "keine Angst vor ein paar Arabern"

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Von einem arabischen Clan erpresst? Der Rapper Capital Bra gibt sich in einem neuen Video trotzig. In "Der Bratan bleibt der Gleiche" spielt er offensichtlich auf seine jüngsten Schwierigkeiten an: "Was soll ich sagen: Capital hat keine Angst vor ein paar Arabern", rappt der 25-Jährige. Und: "Sie haben gesagt, sie wollen mich ficken, wenn ich nicht bezahle, aber Gott ist groß, Bruder, größer als ihr alle." Das in der Nacht veröffentlichte Video wurde innerhalb weniger Stunden Hunderttausende Mal geklickt. Vergangene Woche hatte die Berliner Staatsanwaltschaft mitgeteilt, es laufe ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter räuberischer Erpressung. Dahinter sollen Kriminelle aus dem Banden- und Clanmilieu stecken.

10:16 Uhr
Breaking News

Bundesrat stoppt wichtige Teile des Klimapakets

Der Bundesrat hat wichtige Teile des Klimapakets der Bundesregierung vorerst gestoppt. Wegen des Gesetzes zu den steuerlichen Regelungen, zu denen die Pendlerpauschale und die Steuerermäßigung auf Bahntickets gehören, rief die Länderkammer den Vermittlungsausschuss an. Die Länder fordern eine andere Verteilung der finanziellen Lasten, die sich aus dem Klimapaket ergeben.

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10:14 Uhr

"Respektrente" ist Wort des Jahres 2019

Es ist "die Neubildung eines Hochwertworts in der politischen Debatte": Der Begriff "Respektrente" ist zum Wort des Jahres 2019 gekürt worden. Er bezeichnet die Grundrente für Menschen, die 35 Jahre lang berufstätig waren und eine Rente unterhalb des Existenzminimums beziehen. Das Wort habe das Jahr in besonderer Weise charakterisiert, begründete die Gesellschaft für deutsche Sprache. Auf den Plätzen zwei und drei landeten "Rollerchaos" und "Fridays for Future"

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10:04 Uhr

Björn Ulvaeus verrät, wann es neue Abba-Songs geben wird

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Gut 40 Jahre nachdem dieses Foto geknipst wurde, wollen es Abba nochmal wissen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Mich ereilte schon bei der Formulierung der Überschrift ein Ohrwurm ... Abba ist und bleibt einfach eines der bekanntesten Phänomene der Pop-Geschichte. Und die schwedische Band sorgt nun dafür, dass das auch in Zukunft (auf alle Ewigkeit?) so bleiben wird: Die seit Langem erwarteten neuen Songs der Gruppe werden nach Angaben von Bandmitglied Björn Ulvaeus auf jeden Fall im Jahr 2020 veröffentlicht. "Nächstes Jahr, definitiv. Das kann ich wahrheitsgemäß sagen", so der 74 Jahre alte Schwede. Näheres zum geplanten Erscheinungstermin von "I Still Have Faith In You" und "Don't Shut Me Down" ließ er offen.

Schon im April 2018 hatte die legendäre schwedische Popgruppe um Agnetha Fältskog, Benny Andersson, Ulvaeus und Anni-Frid "Frida" Lyngstad zwei neue Songs angekündigt. Erst hieß es, sie kämen Ende 2018, dann im Sommer oder Herbst 2019 - nun also 2020.

09:55 Uhr

Arbeitslosigkeit sinkt auf niedrigsten Stand seit Wiedervereinigung

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im November auf 2,180 Millionen gesunken und hat damit den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung erreicht. In November waren 24.000 Menschen weniger arbeitslos als im Oktober und 6000 weniger als vor einem Jahr, wie die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 4,8 Prozent.

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09:49 Uhr

Journalisten bei Assange-Besuch überwacht? Anzeige erstattet

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Julian Assange befand sich mehrere Jahre in der Botschaft Ecuadors in London.

(Foto: picture alliance/dpa)

"Der NDR geht davon aus, dass seine Mitarbeiter ausgespäht wurden und so ihre Persönlichkeitsrechte und auch das Redaktionsgeheimnis verletzt wurden." Nach Besuchen von Journalisten des Norddeutschen Rundfunks bei Wikileaks-Gründer Julian Assange in der ecuadorianischen Botschaft in London hat der Sender Anzeige gegen ein Sicherheitsunternehmen gestellt. Das Ausmaß der Ausspähung sei noch nicht bekannt, sagte ein Sprecher.

Der NDR beruft sich auf Dokumente und Videoaufnahmen, die nach eigenen Angaben dem Sender sowie dem WDR vorliegen. Betroffen von der Überwachung seien demnach neben Ärzten und Anwälten von Assange offenbar auch deutsche Journalisten, darunter drei NDR-Mitarbeiter. Die Besuche der Journalisten bei Assange in London erstreckten sich demnach auf den Zeitraum zwischen 2012 und Ende 2017. Die Anzeige wegen des Verstoßes gegen datenschutz- und persönlichkeitsrechtliche Bestimmungen richte sich gegen ein spanisches Unternehmen und ging am Donnerstag an den nationalen Gerichtshof in Madrid.

09:24 Uhr

Gauland kokettiert mit Rückzug vom Rückzug

Wer wird neuer Vorsitzender der AfD? Vor wenigen Tagen berichteten Medien (wir auch), dass sich Alexander Gauland nicht zur Wiederwahl stellt. Doch kurz vor Beginn des Parteitages in Braunschweig hält sich der Politiker eine erneute Kandidatur für das Bundessprecher-Amt offen. Wenn sein Co-Vorsitzender Jörg Meuthen und der sächsische AfD-Politiker Tino Chrupalla als neue Doppelspitze bestimmt würden, "würde ich es gerne so lassen, wie es geplant war", sagte Gauland dem "Focus". "Ansonsten behalte ich mir eine Kandidatur für den zweiten Sprecherposten vor."

Die Bereitschaft des 78-Jährigen, doch noch einmal anzutreten, hängt laut dem "Focus"-Bericht mit der Ankündigung des Bundestagsabgeordneten Gottfried Curio zusammen, ebenfalls für den Parteivorsitz zu kandidieren. "Viele Leute kennen Curio und er hält gute Reden", sagte Gauland dem Magazin. "Die Partei ist anarchisch. Ich weiß nicht, wie es ausgeht." Der 59-jährige Curio ist innenpolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion und geriert sich bei seinen Auftritten im Parlament als Scharfmacher. Seine überraschende Kandidatur begründete Curio unter anderem mit der Notwendigkeit, die Partei "wirksamer gegen die herrschende politische Verleumdung" zu verteidigen. Der gewandte Rhetoriker gilt zwar nicht als besonders gut vernetzt, könnte aber dennoch die Erfolgsaussichten von Chrupalla schmälern.

09:02 Uhr

Polizei beendet Belagerung von Uni-Campus in Hongkong

Brandsätze, Pfeile, Chemikalien: Hunderte Hongkonger Polizisten haben seit gestern den Campus der Polytechnischen Universität gesäubert und Beweismittel sichergestellt. In dem verwüsteten Gebäudekomplex hatten sich tagelang zahlreiche Demonstranten verschanzt. Sie lieferten sich heftige Auseinandersetzungen mit den Sicherheitskräften. Etwa 1100 Menschen wurden in der vergangenen Woche festgenommen, einige beim Versuch, aus der abgeriegelten Universität zu fliehen. Die Polizei zog sich nun vom Campus zurück.

Tausende Menschen gehen seit Monaten in Hongkong auf die Straßen, weil sie einen wachsenden Einfluss Chinas befürchten und ihre Rechte in Gefahr sehen. Für das Wochenende sind weitere Proteste geplant.

 

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:38 Uhr

Reaktion auf Trump-Besuch? Taliban zu Gesprächen bereit

Mit seinem Truppenbesuch in Afghanistan hat US-Präsident Donald Trump nicht nur seine Mitbürger überrascht, sondern offenbar auch positive Reaktionen bei den radikal-islamischen Taliban hervorgerufen. Diese erklärten sich nun nämlich zur Wiederaufnahme der Friedensverhandlungen bereit. Die Taliban seien offen für neue Gespräche, sagte ein Sprecher der Extremisten. Sie müssten an dem Punkt fortgesetzt werden, an dem sie vor rund zwei Monaten abgebrochen worden seien.

Die Taliban wollten ein Abkommen, und man habe sich wieder getroffen, sagte Trump am Donnerstag. Er habe auch den Eindruck, dass die Islamisten nun an einer Waffenruhe interessiert seien. Die USA hatten dieses Jahr bereits monatelang Verhandlungen mit den Taliban geführt. Trump stoppte die Gespräche im September jedoch abrupt nach dem Tod eines US-Soldaten und elf weiterer Menschen bei einem Anschlag in Kabul, obwohl beide Seiten nach Angaben aus Verhandlungskreisen kurz vor einer Einigung standen.

08:22 Uhr

Udo Lindenberg hat was mit Greta Thunberg vor

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Keine Panik - auch nicht auf der Eisbahn.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ob dieser Wunsch wohl jemals in Erfüllung geht? Rockstar Udo Lindenberg würde gerne mit Greta Thunberg Schlittschuhlaufen. "Ich bin schon als Kind Schlittschuh gelaufen, in Gronau auf dem Stadtparkteich", sagte der Sänger nach Angaben des UN-Kinderhilfswerks Unicef. Auch auf der Eisbahn am Rockefeller Center in New York habe er schon mal eine Runde gedreht. "Naja, Schlittschuhe oder Rock'n'Roll-Schuhe - 'ne schnelle Sohle eben, so war das bei mir immer schon." Auf die Frage, mit wem er denn gerne mal zusammen Eislaufen würde, antwortete er: "Am liebsten mit Greta Thunberg."

08:14 Uhr

Schwere Entscheidungen beginnen beim Frühstück

Nutella und Marmelade gehören zu unseren Favoriten beim Frühstück. Klar, gesund sind die nicht, aber so schön süß und lecker. Was also tun? Auf das Herz oder doch lieber auf den Kopf hören? Und wenn uns kleine Entscheidungen schon so schwer fallen, was machen wir dann erst bei großen? In dieser Folge von "Ja. Nein. Vielleicht." erklärt Verhaltensökonomin Verena Utikal, warum Nutella-Brote genauso gut sein können wie Müsli und warum es manchmal besser ist, Laien statt Experten zu fragen.

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Ja. Nein. Vielleicht. Besser entscheiden mit Verena Utikal

Ihr findet "Ja. Nein. Vielleicht." in der n-tv App, bei Audio Now und auf allen anderen bekannten Podcast-Plattformen: Apple Podcasts, Deezer und Spotify. Für alle anderen Podcast-Apps könnt ihr den RSS-Feed verwenden. Kopiert die Feed-URL und fügt "Ja. Nein. Vielleicht." zu euren Podcast-Abos hinzu.

07:54 Uhr

Radfahrer stürzt Böschung hinab und stirbt

Nach einem Sturz von seinem Fahrrad in Rheinland-Pfalz ist ein 55-jähriger Mann gestorben. Nach Angaben der Polizei war der Fahrradfahrer in der Nacht in Niederkirchen bei Deidesheim auf einem Radweg unterwegs, als er aus bislang unbekannter Ursache stürzte. Der Mann sei daraufhin etwa zwei Meter eine steile und gepflasterte Böschung hinabgefallen und in einem Graben mit Wasser liegen geblieben, teilte ein Sprecher mit. Dort habe man ihn dann tot aufgefunden. Die genaue Todesursache sei noch unklar.

07:31 Uhr

Ein Toter und mehrere Verletzte bei Kohlenmonoxid-Vorfall

Eine Frau findet ihren Bruder leblos in seiner Wohnung in Ratingen vor. Sie alarmiert die Rettungskräfte. Im Treppenhaus des Mehrfamilienhauses schlagen die Kohlenmonoxid-Messgeräte der Feuerwehr Alarm, wie ein Sprecher schildert. Das gesamte Haus wird evakuiert. Drei Anwohner werden mit Verdacht auf eine Kohlenmonoxidvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Dem Mann kann nicht mehr geholfen werden. Er stirbt. Ob sein Tod mit einer CO-Vergiftung zusammenhängt, ist nach Angaben der Polizei noch unklar. Ebenso steht noch nicht fest, wie es zu dem hohen CO-Wert in dem Haus kommen konnte.

Kohlenstoffmonoxid ist ein geruch-, geschmacks- und farbloses Gas. Es ist nahezu gleich schwer wie die Umgebungsluft. Es entsteht oft als Reaktionsprodukt bei einer unvollständigen Verbrennung. Das Gas reichert sich im Blut an und hat einen Sauerstoffmangel zur Folge.

07:11 Uhr

Kim Jong Un mit jüngstem Raketentest sehr zufrieden

Nordkorea hat in den vergangenen Monaten wieder mehrfach Raketen getestet. Der jüngste Test betraf nach Angaben der selbst erklärten Atommacht den möglichen Einsatz eines großen Mehrfach-Raketenwerfers. Machthaber Kim Jong Un habe das Prozedere selbst inspiziert und sich mit dem Ergebnis sehr zufrieden gezeigt, berichteten die Staatsmedien. Ziel sei es gewesen, "abschließend den Kampfeinsatz des supergroßen Mehrfach-Raketenwerfersystems zu überprüfen". Nordkorea hatte nach Angaben des südkoreanischen Militärs am Donnerstag zwei Raketen an der Ostküste aus einem Raketenwerfer abgefeuert. In Südkorea wurde vermutet, dass es sich um die gleiche Abschussvorrichtung gehandelt hat, die Nordkorea bereits zwischen August und Oktober dreimal getestet hatte.

Die Projektile bei dem jüngsten Test flogen den südkoreanischen Angaben zufolge 380 Kilometer weit in Richtung Japanisches Meer (koreanisch: Ostmeer). Japans Verteidigungsminister hatte von einem neuen Test mit ballistischen Raketen gesprochen. Solche Tests sind Nordkorea durch UN-Resolutionen untersagt. Ballistische Raketen können je nach Bauart konventionelle, biologische oder chemische, aber auch atomare Sprengköpfe befördern.

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07:03 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen,

2736 Tage. So lange sollte der Hauptstadtflughafen BER eigentlich schon in Betrieb sein. Doch bekanntlich schob sich der Eröffnungstermin an der Horror-Baustelle seit 2011 immer weiter in die Zukunft. Heute nun wollen die Betreiber um 17 Uhr den Eröffnungstermin des Airports verkünden. Bislang ist nur bekannt, dass der Flughafen im Oktober 2020 in Betrieb gehen soll. Damit würden die ersten Flugzeuge dort mit neun Jahren Verspätung abheben.

Es gibt natürlich dennoch keine Garantie. Noch immer müssen zahlreiche Mängel an den Kabelverbindungen abgearbeitet werden, auch wenn dies zu einem erheblichen Teil bereits geschehen sei, wie Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup betont. Nachgeprüft werden müssen aber auch Brandschutzsysteme wie etwa sogenannte Rauchschürzen sowie die technischen Systeme des Bahnhofs im Zusammenspiel mit den Anlagen des darüber liegenden Flughafens. Diese sollen in den nächsten Wochen beginnen. Es bleibt also spannend.

Das wird heute außerdem wichtig:

  • Bei einem überraschenden US-Truppenbesuch in Afghanistan an Thanksgiving hat Präsident Donald Trump Hoffnungen auf eine Verständigung mit den militant-islamistischen Taliban genährt. "Die Taliban wollen einen Deal machen. Und wir treffen sie."
  • Die Bundesländer könnten wichtige Teile des Klimapakets der Bundesregierung vorerst stoppen. Der Bundesrat berät, zu welchen Gesetzen der Vermittlungsausschuss einberufen werden soll. Die große Frage ist, ob die Länder über ein Gesamtpaket verhandeln wollen.
  • Tausende Menschen gehen in aller Welt für mehr Klimaschutz auf die Straße. Der deutsche Ableger der Klimabewegung Fridays for Future kündigte unter dem Motto "#NeustartKlima" Aktionen in mehr als 500 Städten an. International sind nach Angaben des Netzwerks über 2400 Städte in 157 Ländern dabei.
  • Die Gesellschaft für deutsche Sprache gibt in Wiesbaden die Wörter des Jahres 2019 bekannt. Mit der Aktion werden regelmäßig Begriffe gekürt, die das politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben eines Jahres nach Ansicht der Jury sprachlich in besonderer Weise bestimmt haben.
  • Der 1. FC Union Berlin will seine Erfolgsserie beim FC Schalke 04 fortsetzen. Nach zuletzt vier Siegen in der Fußball-Bundesliga nacheinander sieht Trainer Urs Fischer sein Team in der Partie nicht chancenlos.

Es wird also ein ereignisreicher Tag. Ich halte Sie bis zum frühen Nachmittag im "Tag" auf dem Laufenden. Mein Name ist Friederike Zörner. Bei Fragen oder Anregungen erreichen Sie mich via Mail an friederike.zoerner@nama.de

06:50 Uhr

Temperaturen sinken pünktlich zum ersten Adventswochenende

Ab heute wird es erst einmal frühwinterlich. Denn hinter der Kaltfront Tief "ex-Sebastien", die heute bis an die Alpen vorankommt, folgt kalte Luft polaren Ursprungs. Und mit der sinken sowohl die Temperaturen als auch die Schneefallgrenze pünktlich zum ersten Adventswochenende sowie zum meteorologischen Winterbeginn. Der ist nämlich immer schon am 01. Dezember.

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n-tv Meteorologe Björn Alexander

Somit blicken wir nun auch auf den vorerst letzten frostfreien Morgen. Mal abgesehen vom Alpenrand und dem Oberharz, wo die Frühwerte um oder knapp unter 0 Grad liegen, beginnt der Tag mit 4 bis 9 Grad. Dabei ist und bleibt es besonders im Süden regnerisch. Entlang der Landesmitte geht es hingegen wechselhaft durch den Tag. Hierbei sinkt die Schneefallgrenze im Süden bis auf 1000 Meter. Im Bereich der Mittelgebirge geht es mit den Schneeschauern sogar schon bis auf 300 Meter runter.

Deutlich besser verläuft der Tag weiter nordwärts. Hier dominiert die Sonne und höchstens von den Küsten her sind einzelne Schauer, die zum Teil als Schneeregen oder Graupel niedergehen, nicht auszuschließen. Die Temperaturen erreichen - nach den milden 8 bis 13 Grad gestern - heute maximal noch zwischen 2 Grad im Erzgebirge und 9 Grad am Oberrhein. Zudem weht bevorzugt im Nordosten ein lebhafter Nordwestwind.

Die weiteren Aussichten: nach frostiger Nacht erwartet uns morgen ein oft schöner Frühwintertag bei 0 bis 7 Grad. Einzig im Süden und Südosten fällt noch etwas Schnee. Am Sonntag wird es nochmals kälter mit Höchstwerten zwischen minus 1 und plus 6 Grad. Dabei zieht über den Süden ein neues Niederschlagsband mit Schnee oder Regen hinweg und es kann stellenweise glatt werden. Ansonsten verläuft der erste Advent aber trocken und zum Teil freundlich. Damit wünsche ich Ihnen einen guten Start in den Tag sowie ein entspanntes Wochenende. Ihr Björn Alexander

06:44 Uhr

Torys verärgert: TV-Sender ersetzt Johnson durch Eisskulptur

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Für die Torys ist es ein "provokanter parteiischer Trick". Für den Sender Channel 4 ist es einfach eine Notlösung. Bei einer TV-Debatte über Klimaschutz sollen eigentlich die britischen Parteichefs Rede und Antwort stehen. Doch sowohl der Tory-Vorsitzende Boris Johnson als auch Brexit-Partei-Chef Nigel Farage lehnen eine Teilnahme ab. Daraufhin entscheidet der Sender, zwei Eisskulpturen in Form der Erdkugel, die die Notlage auf der Erde verkörpern sollten, auf deren Plätze zu stellen.

Die Symbolik am Donnerstagabend löste bei den Konservativen Empörung aus. Die Partei legte bereits bei der Medienaufsicht des Landes Beschwerde ein. Die Behörde müsse gegen Channel 4 vorgehen, da der Sender seine Pflicht zur Unparteilichkeit verletzt habe, wie BBC berichtete. Zuvor hatte Staatsminister Michael Gove versucht, den Platz von Johnson einzunehmen - und war abgewiesen worden.

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06:20 Uhr

US-Extremkletterer in Mexiko tödlich verunglückt

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Brad Gobright war in der Kletterwelt vor allem für spektakuläre Aktionen wie einen Rekord-Aufstieg am Granitriesen El Capitán im kalifornischen Yosemite-Nationalpark bekannt. Bei dem Free-Solo-Abenteuer an der berüchtigten Steilwand hatte er 2017 einen Rekord aufgestellt. Nun ist der bekannte US-Extremkletterer in Mexiko tödlich verunglückt. Der 31-Jährige sei gemeinsam mit seinem US-Kollegen Aidan Jacobson auf einer Klettertour im nördlichen Bundesstaat Nuevo León gewesen, als er beim Abseilen mehrere hundert Meter in die Tiefe gestürzt sei, teilte der Zivilschutz des Bundesstaats mit.

Der 26-jährige Jacobson stürzte den Angaben zufolge gemeinsam mit Gobright ab, blieb aber im Gegensatz zu seinem Kameraden auf einem Vorsprung liegen. Er erlitt demnach Verletzungen unter anderem am rechten Knöchel. Die beiden waren auf der als "Leuchtender Pfad" bekannten Route in Potrero Chico unterwegs.

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06:04 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht