Freitag, 30. September 2022Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:21 Uhr

Das war Freitag, der 30. September 2022

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"Unsere Werte, das ist die Liebe zum Menschen, Mitgefühl", sagte Putin in seiner Rede. Beim russischen Angriff auf einen zivilen Autokonvoi in Saporischschja starben mindestens 30 Menschen.

picture alliance/dpa/CTK

Nach einer völlig absurden Rede unterzeichnet Wladimir Putin im Kreml ein Papier, das den Anschluss von vier ukrainischen Regionen an Russland besiegeln soll. Dabei ist keine der vier Oblasten vollständig besetzt. Mehr noch: Die Ukrainer setzen ihre Offensiven im Osten und Süden des Landes erfolgreich fort. Die strategisch wichtige Stadt Lyman in der Region Donezk ist eingekesselt, ihre Befreiung steht offenbar kurz bevor. Separatistenführer Puschilin kann die Feier in Moskau also nicht recht genießen. Alle weiteren Entwicklungen rund um den russischen Angriffskrieg in der Ukraine können Sie hier und in unserem Liveticker nachlesen.

Was war heute sonst wichtig:

Liebe Leserinnen und Leser, ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende! Tschüs!

21:41 Uhr

Hurrikan "Ian" trifft in South Carolina auf Land

Der Hurrikan "Ian" ist nach Florida auch im US-Bundesstaat South Carolina auf Land getroffen. Der Wirbelsturm erreichte die Küste mit Windgeschwindigkeiten von rund 140 Kilometern pro Stunde, wie das US-Hurrikanzentrum bei Twitter mitteilte. Meteorologen warnten vor Überschwemmungen und Sturmfluten, die gut zwei Meter hoch ausfallen könnten.

Mit den aktuellen Winden entspricht "Ian" der Hurrikan-Kategorie eins von fünf. Zuvor war der Wirbelsturm am Mittwoch als Hurrikan der Stufe vier und mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 240 Kilometern pro Stunde in Florida auf Land getroffen. Bei seinem Zug quer über den südlichen Bundesstaat hinterließ er Zerstörungen und Überschwemmungen.

 

21:04 Uhr

Enkel braucht 3600 Euro - Oma hält ihn für Betrüger

Vorbildlich: Eine Frau in Baden-Württemberg ist auf einen vermeintlichen Enkeltrick nicht reingefallen. Doch später stellte sich heraus: Es war gar kein Trick. Weil er zum Zahlen einer Strafe Geld brauchte, hat ein 39-Jähriger in Oberbayern seine Oma in  um Hilfe gebeten - und ist abgeblitzt, weil sie ihn für einen Betrüger hielt. Die Polizei hatte den Mann in einem Reisebus verhaftet, weil er nach einer Geldstrafe wegen Diebstahls der Justiz 3600 Euro schuldete, wie die Ermittler mitteilten. Daraufhin wandte sich der Mann an seine Großmutter am Bodensee, die ihm die Geschichte aber nicht abkaufte und die Polizei rief.

Die Bundespolizei in Rosenheim konnte das Missverständnis aufklären - und die Großmutter zahlte letztlich doch. Mit ihrer Hilfe habe der 39-Jährige seine Schulden abbezahlt und sich damit eine knapp vier Monate lange Ersatzhaft im Gefängnis erspart.

20:17 Uhr

Mit 850 km/h reisen: Bayern startet Bau einer Hyperloop-Teststrecke

Bei München entsteht eine Hyperloop-Testrecke - ein Hochgeschwindigkeitsverkehrssystem, bei dem in der Zukunft Menschen in Gondeln in einer weitgehend luftleeren Röhre mit etwa 850 Kilometern pro Stunde reisen sollen.

Mit dem Spatenstich in Ottobrunn fiel der Startschuss für den Bau der 24 Meter langen Teststrecke. Bis Ende des Jahrzehnts solle damit eine Referenzstrecke des Hyperloop-Systems entstehen, teilte die Technische Universität München (TUM) mit.

"Aus Science-Fiction wird Realität", kommentierte Ministerpräsident Markus Söder, der an dem Termin teilnahm. Der bayerische Wissenschaftsminister Markus Blume sprach von einem Spatenstich für "die Mobilität der Zukunft". Die Vision sei eine nachhaltige, ultraschnelle und sichere Fortbewegung.

19:33 Uhr

Tesla will Ende 2023 so viele Autos wie BMW bauen

Der Elektroautohersteller Tesla will die weltweite Produktion seiner Fahrzeuge der Typen Model Y und Model 3 im vierten Quartal und bis ins nächste Jahr hinein steigern. Dazu soll das Hochfahren der neueren Fabriken in Austin und Berlin beitragen, berichtet Reuters unter Berufung auf interne Pläne und zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen. Die Prognose von Tesla sieht die Produktion von fast 495.000 Model Y und Model 3 im vierten Quartal dieses Jahres vor.

Die Produktionspläne würden dazu führen, dass Tesla das prognostizierte Wachstum des globalen Automobilmarktes im nächsten Jahr mit einer Produktionssteigerung von mehr als 50 Prozent um fast den Faktor 10 übertrifft, heißt es in dem Bericht. Sollte dies gelingen, würde Tesla bis Ende 2023 annähernd die Größenordnung des deutschen Automobilherstellers BMW erreichen.

19:05 Uhr

Deutscher bei Protesten im Iran festgenommen

Der Iran hat nach eigenen Angaben neun ausländische Staatsbürger im Zusammenhang mit den Protesten nach dem Tod der Kurdin Mahsa Amini festgenommen. Darunter ist mindestens ein Deutscher. Die Staatsangehörigen aus Deutschland, Polen, Italien, Frankreich, den Niederlanden, Schweden und weiteren Ländern seien "vor Ort" festgenommen worden oder seien "in die Unruhen verwickelt", teilte das Geheimdienstministerium mit.

Amini war in Teheran vor zweieinhalb Wochen von der Sittenpolizei festgenommen worden, weil sie das islamische Kopftuch nicht den Regeln entsprechend getragen hatte. Nach Angaben von Aktivisten soll sie von der Polizei geschlagen und deshalb später im Krankenhaus gestorben sein. Seitdem kommt es im Iran immer wieder zu Protesten, gegen die die Sicherheitskräfte gewaltsam vorgehen.

Aktivisten zufolge kamen dabei bereits mindestens 83 Menschen ums Leben. Die iranische Nachrichtenagentur Fars meldete hingegen rund 60 Tote.

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18:33 Uhr

Ausgebüxtes Känguru in Hessen von Zug erfasst und getötet

Die fast dreiwöchige Suche nach einem entlaufenen Känguru in Hessen hat ein tragisches Ende gefunden. Das Tier wurde offenbar von einem Zug erfasst und getötet, wie die Polizei in Eschwege mitteilte. Demnach fanden Bahnmitarbeiter den Kadaver entlang der Bahnstrecke zwischen Sontra und Wichmannshausen im Werra-Meißner-Kreis.

Das Tier war vor rund drei Wochen aus einer Auffangstation in Sontra ausgebüxt und galt seitdem als vermisst. Anfangs war nur von einem flüchtigen Känguru ausgegangen worden, letztlich waren es aber zwei. Die Beuteltiere wurden daraufhin mehrfach in der Umgebung gesichtet. Nach wenigen Tagen gelang es, eines der Tiere einzufangen.

18:05 Uhr

Kolumbianischer Kaffee + kryogenisierte Milch = bester Barista der Welt

Ein Australier ist zum besten Kaffee-Barista der Welt gekürt worden: Der 31-jährige Anthony Douglas hat sich im Finale der World Barista Championships, die in diesem Jahr im Rahmen der Melbourne International Coffee Expo (MICE) veranstaltet wurden, gegen fünf Mitbewerber unter anderem aus Großbritannien, Kanada und den USA durchgesetzt. Douglas servierte den Juroren drei Kreationen auf Grundlage eines kolumbianischen Kaffees, dessen Bohnen 80 Stunden lang anaerob, also unter Ausschluss von externem Sauerstoff, fermentiert wurden - und begeisterte die Gaumen der Tester. Das Highlight der 15-minütigen Präsentation war der sogenannte Signature Drink: Douglas kombinierte dafür Espresso mit lakto-fermentierter Passionsfrucht, kolumbianischem Honig und kalt gebrühtem Hibiskustee. Douglas greift bei seinen Kreationen auf modernste Techniken zurück und verwendet etwa kryogenisierte Milch - eine Methode, bei der durch Druck und langsames Erhitzen der Geschmack konzentriert wird. Die World Barista Championship ist der bedeutendste internationale Kaffeewettbewerb und wird jedes Jahr von der Organisation World Coffee Events in einer anderen Stadt veranstaltet. An der Weltmeisterschaft nehmen etwa 50 Kandidaten und Kandidatinnen aus aller Welt teil.

17:21 Uhr

Mann in NRW in Kiosk erschossen - Polizei fahndet nach Schützen

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Die Polizei sperrte den Bereich um einen Kiosk als Tatort ab.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ein 37 Jahre alter Mann ist in Dormagen in Nordrhein-Westfalen erschossen worden. Das teilte die Polizei mit. Der Bereich um einen Kiosk wurde als Tatort abgesperrt. Im Kiosk sicherten Kriminaltechniker Spuren. Später untersuchten sie auch einen Mietwagen, der davor geparkt war.

Die Polizei fahndet mit Dutzenden Beamten nach dem Schützen. Auch ein Polizeihubschrauber ist im Einsatz. Die Hintergründe der Tat seien noch offen, hieß es. Hinweise, wonach der Schütze aus dem familiären Umfeld des Opfers kommen soll, dementierte die Polizei nicht.

Update: Der als Verdächtige gesuchte 55-Jährige wurde einige Stunden später rund einen Kilometer entfernt mit einer tödlichen Schusswunde im Kopf am Straßenrand entdeckt. Beide Männer waren für die Polizei keine Unbekannten.  Die Umstände deuteten beim 55-Jährigen auf einen Suizid hin.

Rat und Nothilfe bei Suizid-Gefahr und Depressionen
  • Bei Suizidgefahr: Notruf 112
  • Deutschlandweites Info-Telefon Depression, kostenfrei: 0800 33 44 5 33

  • Beratung in Krisensituationen: Telefonseelsorge (0800/111-0-111 oder 0800/111-0-222, Anruf kostenfrei) oder Kinder- und Jugendtelefon (Tel.: 0800/111-0-333 oder 116-111)
  • Bei der Deutschen Depressionshilfe sind regionale Krisendienste und Kliniken zu finden, zudem Tipps für Betroffene und Angehörige.
  • In der Deutschen Depressionsliga engagieren sich Betroffene und Angehörige. Dort gibt es auch eine E-Mail-Beratung für Depressive.
  • Eine Übersicht über Selbsthilfegruppen zur Depression bieten die örtlichen Kontaktstellen (KISS).

 

16:54 Uhr

Anschlag auf Schule in Kabul - mindestens 30 Tote

Nach einem Bombenanschlag auf eine Privatschule in der afghanischen Hauptstadt Kabul hat sich die Zahl der Todesopfer auf mindestens 30 erhöht. 56 weitere Menschen sind zudem verletzt worden, berichteten Krankenhäuser der dpa.

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Die Familie eines 19-jährigen Mädchens, das Opfer eines Selbstmordattentäters wurde, trauert in Kabul.

(Foto: picture alliance/dpa/AP)

  • Der Anschlag ereignete sich in einem Stadtteil, der mehrheitlich von den schiitischen Hazara bevölkert wird. Schüler und Schülerinnen bereiteten sich gerade gemeinsam auf die Aufnahmeprüfung für die Universität vor. Die herrschenden Taliban sprachen am Nachmittag nach wie vor von 19 Toten und 27 Verletzten.
  • Nach Angaben eines Mitarbeiters der Privatschule namens Kaaj Higher Educational Center hatte ein Selbstmordattentäter zwei Wächter am Eingang getötet, bevor er sich Zugang zu einem Klassenraum verschaffte und sich dort in die Luft sprengte. Zudem soll er auf Schüler geschossen haben. Unter den Opfern sollen viele Mädchen sein.
  • Die Taliban haben bei ihrer Machtübernahme Schulen für Mädchen ab der siebten Klasse geschlossen. Private Bildungseinrichtungen bieten einigen älteren Mädchen die Möglichkeit, ihre Ausbildung fortzusetzen.
16:19 Uhr

"Brücken bauen" ins All - Astronaut Maurer erhält Bundesverdienstkreuz

Der Astronaut Matthias Maurer ist mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt worden. "Sie erforschen den Weltraum, damit wir auf der Erde besser leben können", sagte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei der Ehrung im Schloss Bellevue, die unter dem Motto "Brücken bauen" stand. Dabei wurden weitere 19 Männer und Frauen mit diesem Verdienstorden ausgezeichnet. "Sie alle sind der schönste Beweis, dass Menschen gemeinsam etwas verändern können", so Steinmeier. Der 52-jährige Maurer stammt aus Oberthal im Saarland. Er war als Astronaut der europäischen Raumfahrtagentur ESA am 6. Mai nach fast einem halben Jahr auf der Internationalen Raumstation ISS auf die Erde zurückgekehrt.

16:15 Uhr
Breaking News

Selenskyj: Ukraine wird heute NATO-Mitgliedschaft beantragen

Nach der Annexion besetzter Gebiete in der Ukraine durch Russland will Kiew die Mitgliedschaft in der NATO beantragen. Das kündigte Staatschef Wolodymyr Selenskyj in einer bei Telegram verbreiteten Videobotschaft mit. "De facto haben wir den Weg zur NATO bereits hinter uns. De facto haben wir die Übereinstimmung mit den Standards der Allianz bereits bewiesen", sagte er. Diese seien für die Ukraine real - real auf dem Schlachtfeld und in allen Aspekten unserer Handlungen. "Mit der Unterzeichnung des Antrags der Ukraine auf die Mitgliedschaft in der NATO im beschleunigten Verfahren machen wir einen entscheidenden Schritt", sagte er weiter.

 

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15:09 Uhr

Putin unterschreibt Dokumente zur Annexion ukrainischer Gebiete

Der russische Präsident Wladimir Putin hat die Annexion der vier mehrheitlich von eigenen Truppen besetzten Gebiete in der Ukraine besiegelt. Bei einem Festakt im Kreml unterzeichnete er die entsprechenden Dokumente. International wird die Annexion nicht anerkannt.

Hier geht's zum Ukraine-Liveticker.

14:52 Uhr

Tod einkalkuliert: Behörden im Iran gehen brutal gegen Protest vor

Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Amnesty International setzt der Iran mit Absicht tödliche Gewalt zur Unterdrückung der anhaltenden Proteste nach dem Tod der 22-jährigen Mahsa Amini ein. Die iranischen Behörden hätten "ihre gut geschliffene Repressionsmaschinerie mobilisiert, um landesweite Proteste rücksichtslos zu unterdrücken im Versuch, jede Herausforderung ihrer Macht zu vereiteln", erklärte Amnesty. Amnesty erklärte, die Durchsicht von Fotos und Videos zeige, dass die meisten Opfer von Sicherheitskräften mit scharfer Munition getötet worden seien. Zwei Amnesty zugespielte offizielle Dokumente zeigten demnach, dass die Sicherheitskräfte zu hartem Durchgreifen angewiesen worden seien. So habe der Befehlshaber der Streitkräfte in der Provinz Masandaran seine Untergebenen in einem der Papiere angewiesen, "gnadenlos, bis hin zur Verursachung von Todesfällen, gegen jede Art von Unruhen durch Randalierer und Anti-Revolutionäre vorzugehen". 

14:29 Uhr

Vorwurf von Schwarzarbeit - Ermittlung gegen AfD-Mann im Südwesten

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den baden-württembergischen AfD-Fraktionschef Bernd Gögel wegen Schwarzarbeitsvorwürfen. Es gebe ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt, bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Karlsruhe in Stuttgart. Deshalb befasste sich der Ständige Ausschuss des Landtags am Donnerstag auch mit der Immunität Gögels, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Kreisen erfuhr. Gögel selbst sprach auf Nachfrage von Spekulationen. Er wisse noch von nichts. "Mir liegen keine Unterlagen vor." Sobald er Einsicht in die Aktenlage habe, werde er mit seinem Anwalt agieren. Zu den konkreten Vorwürfen wollte er nicht Stellung nehmen. Bis zu einem Abschluss des Verfahrens gilt grundsätzlich die Unschuldsvermutung. Der 67-Jährige ist Speditionskaufmann.

14:15 Uhr

Schichtwechsel

Alexander Schultze verabscheidet sich in den wohlverdienten Feierabend. Ich übernehme seinen Platz in der Redaktion. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou und ich wünsche Ihnen einen guten Start in das Wochenende!

14:00 Uhr

Genesis verkaufen für 300 Millionen Dollar (fast) alle Musikrechte

Die Rechte an dem musikalischen Vermächtnis von Genesis und der einzelnen Bandmitglieder liegt nun fast vollständig in den Händen des Musiklabels Concord. Wie das Label auf Instagram mitteilte, haben Phil Collins und seine Band dem Unternehmen einen großen Teil ihrer Musikrechte verkauft. Dabei handelt es sich um die Kataloge der Band Genesis, der Musiker Phil Collins, Tony Banks und Mike Rutherford und der Band des Bassisten Mike + The Mechanics.

Das "Wall Street Journal" berichtet, dass die Genesis-Aufnahmen mit Peter Gabriel, der bis 1975 Teil der Band war, nicht enthalten sind. Der Wert des Verkaufs wird von dem Wirtschaftsmagazin auf über 300 Millionen Dollar geschätzt. Auf Instagram verkündete das Label den Deal mit den Worten: "Wir sind bestrebt, ein Zuhause für Künstler und Songwriter zu sein, die sich weiterhin auf ihr außergewöhnliches Vermächtnis konzentrieren möchten, und freuen uns darauf, ihre Musik in den kommenden Jahren an zukünftige Generationen weiterzugeben."

Collins und Co. folgen damit einem Trend, den seit der Pandemie viele Musiker, deren Gewinne durch Streaming-Plattformen und abgesagte Konzerte zurückgegangen sind, für sich nutzen. So haben in den letzten Jahren schon Musiker wie Bruce Springsteen, Bob Dylan, Stevie Nicks, Shakira, die Red Hot Chili Peppers oder Neil Young die Rechte an ihrer Musik verkauft.

13:37 Uhr

Bisher von USA abhängig - Taiwan will Militär selbst stärken

Unter dem Druck der militärischen Bedrohung durch China muss Taiwan nach Angaben von Präsidentin Tsai Ing-wen seine eigenen Verteidigungsfähigkeiten ausbauen. Bei der Indienstnahme des ersten eigenständig gebauten amphibischen Transportschiffes sagte die Präsidentin in der Hafenstadt Kaohsiung, ihre Regierung sei entschlossen, Taiwans autonome Verteidigungskapazitäten voranzubringen, um die taiwanischen Streitkräfte mit der besten Ausrüstung auszustatten, um das Land zu verteidigen. Bei der Ausstattung seines Militärs wird Taiwan stark durch Rüstungslieferungen aus den USA unterstützt, die sich bei der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zu Peking 1979 der Verteidigungsfähigkeit der demokratischen Inselrepublik verpflichtet hatten. Die Waffenverkäufe aus den USA sorgen allerdings für Verärgerung in Peking, das die Insel nur als Teil der Volksrepublik ansieht und mit einer Eroberung droht. Das 23 Millionen Einwohner zählende Taiwan versteht sich hingegen schon lange als unabhängig.

13:21 Uhr

Jungen im Verfolgungswahn niedergestochen - Mann gesteht Tat

Im Prozess um die Messerattacke auf einen zehn Jahre alten Jungen in einem Münchner Bekleidungsgeschäft hat der beschuldigte 58-Jährige die Tat gestanden. Sein Anwalt sagte zum Prozessauftakt vor dem Landgericht München I, "dass der angeklagte Sachverhalt richtig ist und dass ihm das Ganze leidtut". Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann, der an einer paranoiden Schizophrenie leiden soll und darum wohl schuldunfähig ist, versuchten Mord vor. Er soll "von seinem krankheitsbedingten Verfolgungswahn gequält" am 6. November vergangenen Jahres auf das Kind losgegangen, das mit seinem Bruder an einer Rolltreppe spielte. Der Beschuldigte sei "ruhig und unbemerkt" von hinten an den Jungen herangetreten, sagte die Staatsanwältin. Dann "packte er den Oberkörper des Kindes mit der linken Hand und schnitt diesem mit dem mitgeführten Küchenmesser in der rechten Hand insgesamt dreimal von links nach rechts über die Halsvorderseite, um ihn zu töten", heißt es in der Antragsschrift. Der Junge musste nach der Attacke zweimal operiert werden und muss sich noch immer psycho- und ergotherapeutischer Behandlung unterziehen. Seine Hände kann er den Angaben zufolge immer noch nicht wieder vollständig bewegen.

13:04 Uhr

Steinmeier contra Populisten: Wollen Krisenlage instrumentalisieren

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat vor einer Instrumentalisierung der derzeitigen Krisenlage durch Populisten in Deutschland gewarnt. "Wir erleben, wie der Ton in Debatten schärfer und unversöhnlicher wird, wie Ängste zusätzlich geschürt werden", sagte Steinmeier im Schloss Bellevue laut Redemanuskript bei der Verleihung von Bundesverdienstorden anlässlich des Tags der Deutschen Einheit. Er sehe mit Sorge, dass Populisten aus den Ängsten in der Bevölkerung Kapital schlagen wollen. "Wir dürfen nicht zulassen, dass diese Kräfte die Krise instrumentalisieren, um die Fundamente unseres demokratischen Rechtsstaats auszuhöhlen." Die Demokratie müsse dagegen nach innen wehrhafter gemacht werden, solchen Versuchen müsse sich entschieden entgegengestellt werden. Aus der Vergangenheit sei den Deutschen bewusst, dass es in Krisenzeiten vor allem darauf ankomme, gemeinsam zu handeln und gemeinsam um die besten Lösungen zu ringen, sagte der Bundespräsident. Über die richtige Lösung müsse debattiert, auch gestritten werden - dies aber mit Respekt und gegenseitiger Achtung.

12:48 Uhr

Schweizer Kardinal Koch nimmt Verweis auf Nazizeit nicht zurück

Der Schweizer Kurienkardinal Kurt Koch will umstrittene Aussagen mit einem Verweis auf die Nazizeit nicht zurücknehmen. "Ich antworte umgehend, kann aber meine grundsätzliche Aussage nicht zurücknehmen, und zwar schlicht deshalb, weil ich keineswegs den Synodalen Weg mit einer Nazi-Ideologie verglichen habe, und ich werde dies auch nie tun", schrieb der ehemalige Bischof von Basel in einer von der katholischen "Tagespost" veröffentlichten Stellungnahme. Koch hatte zuvor in einem Interview mit der "Tagespost" gesagt, es irritiere ihn, wenn nun neben den anerkannten Quellen des katholischen Glaubens auch neue Erkenntnisse hinzugezogen werden sollten, um die Lehre anzupassen. "Denn diese Erscheinung hat es bereits während der nationalsozialistischen Diktatur gegeben, als die sogenannten 'Deutschen Christen' Gottes neue Offenbarung in Blut und Boden und im Aufstieg Hitlers gesehen haben." Die "Deutschen Christen" waren eine protestantische Strömung, die das Christentum an die rassistische Ideologie der Nazis anpassen wollte. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, hatte Kochs Vergleich als "völlig inakzeptable Entgleisung" bezeichnet und eine sofortige öffentliche Entschuldigung gefordert. Andernfalls werde er offiziell Beschwerde beim Papst einreichen.

12:42 Uhr

"Wir brauchen mehr Menschen, die Rindfleisch essen"

Die globale Methan-Konzentration in der Atmosphäre ist 2021 stärker gestiegen als jemals zuvor. Als einer der größten Verursacher gilt die Landwirtschaft. Vor allem in der Rinderzucht wird Methan - nach Kohlenstoffdioxid (CO2) das zweitwichtigste Klimagas - ausgestoßen. Für Ulrich Mück, Agraringenieur und Berater für nachhaltige Landwirtschaft, eine einseitige Betrachtungsweise: "Rinder scheiden bereits seit 30 Millionen Jahren Methan aus", betont er im "Klima-Labor" von ntv - und zwar ohne, dass neue Quellen dazugekommen wären, wie er erzählt. Außerdem würden die positiven Eigenschaften von Wiederkäuern ignoriert: "Rinder spielen eine ungeheuer wichtige Rolle für Biodiversität und für Kohlenstoff-Einbindung", sagt der Vieh-Experte. Deshalb weise nachhaltig bewirtschaftetes Grünland auch einen bis zu fünfmal höheren Kohlenstoffgehalt auf als ein durchschnittlicher Acker - von dem sich Vegetarier und Veganer ernähren.

Mücks Tipp? Andere sollten deren Rindfleischanteil am besten mitessen - und gleichzeitig Schweinefleisch und Geflügel meiden.

Klima-Labor von ntv

Was hilft gegen den Klimawandel? "Klima-Labor "ist der ntv-Podcast, in dem Clara Pfeffer und Christian Herrmann Ideen und Behauptungen prüfen, die toll klingen, es aber selten sind. Klimaneutrale Unternehmen? Gelogen. Klimakiller Kuh? Irreführend. Aufforsten? Verschärft Probleme. CO2-Preise für Verbraucher? Unausweichlich. Windräder? Werden systematisch verhindert.

Das Klima-Labor - jeden Donnerstag eine halbe Stunde, die informiert und aufräumt. Bei ntv und überall, wo es Podcasts gibt: RTL+ Musik, Apple Podcasts, Amazon Music, Google Podcasts, Spotify, RSS-Feed

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12:31 Uhr

Depressive Mutter muss nach Ermordung der Tochter 13 Jahre in Haft

Nach der Ermordung ihrer sechsjährigen Tochter ist eine Frau aus Bottrop zu 13 Jahren Haft verurteilt worden. Die Richter am Essener Landgericht gehen davon aus, dass die Angeklagte in der Nacht auf den 28. Januar 2022 zunächst versucht hat, das kleine Mädchen in der Badewanne zu ertränken, und ihm dann mehrere Messerstiche in den Hals versetzt hat. Die unter Depressionen leidende 46-Jährige hatte die Tat im Prozess gestanden, sich aber auf Erinnerungslücken berufen. Hintergrund war laut Urteil ein Scheidungs- und Sorgerechtsstreit. Richter Jörg Schmitt sprach bei der Urteilsverkündung von einer "grausamen Tat". Es gebe sogar Anhaltspunkte dafür, dass sich die Angeklagte an ihrem getrennt von ihr lebenden Ehemann rächen wollte. Das könne aber nicht sicher festgestellt werden. Die Verurteilte galt laut Urteil zur Tatzeit als vermindert schuldfähig. Deshalb habe keine lebenslange Haft wegen Mordes verhängt werden können.

12:14 Uhr

Ärztin stellt falsche Corona-Atteste aus - Razzien in sechs Bundesländern

Wegen des Verdachts auf Erstellung falscher Gesundheitszeugnisse in der Corona-Pandemie hat die Polizei 84 Objekte in mehreren Bundesländern durchsucht. Insgesamt 225 Beamte seien an der Aktion am Donnerstag in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Brandenburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg beteiligt gewesen, teilte die Polizei in Dresden mit. Die Anfangsermittlungen der Staatsanwaltschaft Dresden richten sich laut Polizei gegen eine Ärztin aus Sachsen. Sie stehe im Verdacht, "unrichtige Gesundheitszeugnisse" im Zusammenhang mit dem Coronavirus ausgestellt zu haben. In ausgestellten Gefälligkeitsattesten seien unter anderem Unverträglichkeiten beim Tragen einer medizinischen Maske oder ein unbegrenztes Impfverbot bescheinigt worden. Für die Atteste soll die Ärztin Geld verlangt und damit etwa 60.000 Euro eingenommen haben. Die Durchsuchung der Wohn- und Geschäftsräume der Beschuldigten erfolgte demnach bereits im März 2022. Die neuerlichen Durchsuchungen richten sich laut Mitteilung gegen Unterstützer der Ärztin oder Menschen, die das Angebot in Anspruch genommen hätten. Bei den Durchsuchungen am Donnerstag wurden insgesamt 317 mutmaßlich unrichtige Atteste sichergestellt.

12:00 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:41 Uhr

Viele Faktoren bewirkten Fischsterben - giftige Alge am wahrscheinlichsten

Deutsche Experten halten die massive Ausbreitung einer giftigen Alge für die wahrscheinlichste Ursache des im Sommer festgestellten massiven Fischsterbens in der Oder. Das geht aus einem Bericht einer Nationalen Expertengruppe unter Leitung des Umweltbundesamtes hervor, den das Bundesumweltministerium veröffentlicht hat. Damit bestätigen die Forscher die bislang vermuteten Annahmen zu den Ursachen der Umweltkatastrophe. Das Umweltministerium betonte, dass eingeleitetes Salz zur Massenvermehrung der Brackwasseralge Prymnesium parvum geführt habe. Diese habe wiederum eine giftige Substanz erzeugt, die zum massiven Tod der Fische sowie anderer Organismen wie Schnecken und Muscheln geführt habe. Dem Bericht zufolge konnten die Forscher den Verursacher der Salzeinleitung nicht ausmachen. Die genaue Quelle der Salze, anderer Elemente und Chemikalien sei unklar, heißt es dort. Insgesamt deuteten die Analysen auf "multikausale Wirkmechanismen" hin, die zum massiven Verenden der Tiere geführt hätten. Hohe Temperaturen und eine geringe Niederschlagsmenge hätten die Lage verschärft, weil die Konzentration der schädlichen Stoffe dadurch gestiegen sei. Die Experten stellten auch Herbizide fest, bei denen es sich "mit hoher Wahrscheinlichkeit um industrielle Einleitungen" handele.

11:23 Uhr

Wer, wie, was? Neue Staffel der Sesamstraße startet

Mehr als 2900 Folgen sind in den vergangenen Jahrzehnten schon gesendet worden, nun kommen weitere dazu: Die weltweit bekannte Kult-Kindersendung "Sesamstraße" startet am Montag mit einer neuen Staffel, wie der Norddeutsche Rundfunk in Hamburg mitteilte. In der ersten Folge - Episode 2919 - zeigt Weitspringerin Maryse Luzolo Elmo und Abby, wie man weit springt. Die beiden Puppen wollen endlich über eine Pfütze hüpfen können. Zudem wird Schauspieler und Synchronsprecher Christoph Maria Herbst als "Mr. Paper" in den preisgekrönten Geschichten rund um den Papiermenschen und seine Welt aus Papier zu hören sein. Die 49. Staffel endet NDR-Angaben zufolge mit der Folge 2931. Die deutsche "Sesamstraße" feiert am 8. Januar 2023 ihr 50-jähriges Jubiläum. Die "Sesamstraße" war 1969 im US-Fernsehen gestartet und 1972 im Originalton auch in Deutschland ausgestrahlt worden. 1973 lief die Serie erstmals als synchronisierte Version mit deutschen Stimmen.

10:14 Uhr

Gas aus der Ukraine - deutscher "Energie-Joker"?

Die Ukraine verfügt über die zweitgrößten Erdgasvorkommen in Europa. 5,4 Billionen Kubikmeter Erdgas vermutet die Internationale Energieagentur tief unter dem Territorium, auf dem derzeit der Krieg mit Russland tobt. "Das ist womöglich auch einer der Gründe für den Kampf um diese Gebiete", konstatiert Osteuropaexperte Andreas Umland vom Stockholmer Institut für Osteuropastudien im ntv-Podcast "Wirtschaft Welt & Weit". Durch ihre Gasvorkommen wäre die Ukraine ein "potenzieller Konkurrent für Russland als Gaslieferant in Europa". Wie könnte die Erschließung dieser Vorkommen aussehen? Darüber diskutiert Osteuropaexperte Umland in der neuen Podcast-Folge mit FDP-Wirtschaftspolitiker Reinhard Houben.

Wirtschaft Welt & Weit

Was muss Deutschland tun, um in der Wirtschaftswelt von morgen noch eine wichtige Rolle zu spielen? Von wem sind wir abhängig? Welche Länder profitieren von der neuen Weltlage? Das diskutiert Mary Abdelaziz-Ditzow im ntv-Podcast "Wirtschaft Welt & Weit" mit relevanten Expertinnen und Experten.

Alle Folgen finden Sie in der ntv-App oder überall, wo es Podcasts gibt: bei Audio Now, Apple Podcasts, Google Podcasts, Spotify, Amazon Music oder Deezer. Für alle anderen Podcast-Apps können Sie den RSS-Feed verwenden.

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11:06 Uhr

Lauterbach warnt: Herbst- und Winterwelle hat begonnen

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach sieht eine neue Corona-Welle im Anmarsch. "Wir befinden uns ganz klar am Beginn einer Herbst- und Winterwelle", sagte er in Berlin. Das sei nicht nur in Deutschland zu erkennen - auch in vielen Nachbarländern wie Frankreich, Dänemark und den Niederlanden gingen die Fallzahlen nach oben. Zuletzt meldeten die Gesundheitsämter in Deutschland 96.367 Neuinfektionen binnen eines Tages. Vor einer Woche waren es 50.800. Der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler, ergänzte: "Die Pandemie ist noch nicht vorbei, auch wenn wir uns in einer relativ günstigen und stabilen Situation befinden." Lauterbach betonte: "Diese Welle wird sich so schnell nicht von alleine begrenzen." Deshalb appellierte der Minister an die Länder, die Entwicklung genau im Auge zu behalten, um den richtigen Zeitpunkt für Gegenmaßnahmen zu finden.

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10:49 Uhr

Trotz Brexit: Liz Truss bei Treffen von neuem Staatsbündnis dabei

Die britische Premierministerin Liz Truss will Berichten zufolge am ersten Treffen eines geplanten neuen europäischen Staatenclubs, der Europäischen Politischen Gemeinschaft, teilnehmen. Wie die britische Nachrichtenagentur unter Berufung auf Regierungskreise meldete, geht es Truss bei dem für kommenden Donnerstag in Prag geplanten Gipfel vor allem um die Themen Migration und Energie, die beide auf der Tagesordnung stehen. Die britische Regierungschefin hatte sich beim Referendum 2016 in ihrem Land gegen den Austritt aus der Europäischen Union ausgesprochen, gilt inzwischen aber als vehemente Brexit-Anhängerin. Sie hatte zunächst Zweifel an Großbritanniens Teilnahme an dem neuen Projekt gesät. Nun hat sie sich aber wohl dazu entschlossen, bei der ersten Sitzung dabei zu sein, wie auch die BBC berichtete. Die Idee eines neuen europäischen Staatenclubs, dem sowohl das aus der EU ausgetretene Großbritannien als auch Länder wie die Ukraine, die Türkei und Georgien beitreten könnten, stammt vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron.

10:33 Uhr

Mindestens 19 Tote bei Anschlag auf Bildungseinrichtung in Kabul

Bei einem Bombenanschlag auf eine Bildungseinrichtung in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind mindestens 19 Menschen getötet worden. 27 weitere wurden bei der Explosion verletzt, wie ein Polizeisprecher berichtete. Der Anschlag ereignete sich im Stadtteil Dashte Barchi, der mehrheitlich von den schiitischen Hazara bevölkert wird. Nach Angaben der Bildungseinrichtung absolvierten die Schüler und Schülerinnen der Bildungseinrichtung gerade eine Aufnahmeprüfung für die Universität. Die Zahl der Opfer könnte noch steigen. Ein Augenzeuge berichtete, dass Krankenwagen noch Stunden nach der Explosion Tote und Verletzte wegbringen. Die Taliban haben bei ihrer Machtübernahme Schulen für Mädchen ab der siebten Klasse geschlossen. Private Bildungseinrichtungen bieten älteren Mädchen die Möglichkeit, ihre Ausbildung fortzusetzen. Zu der Tat hat sich noch niemand bekannt.

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10:19 Uhr

Zahl der Arbeitslosen steigt im Vergleich zum September 2021 um 21.000

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im September gegenüber dem Vormonat um 62.000 auf 2,486 Millionen gesunken. Damit sei die Arbeitslosenquote um 0,2 Prozentpunkte auf 5,4 Prozent zurückgegangen, teilte die Bundesagentur für Arbeit am Freitag in Nürnberg mit. Im Vergleich zum September des Vorjahres stieg die Zahl der Arbeitslosen um 21.000.

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10:04 Uhr

Marvin-Gaye-Song geklaut? Ed Sheeran muss vor Gericht aussagen

Musikstar Ed Sheeran muss sich vor einem Geschworenengericht verantworten, da ihm vorgeworfen wird, Teile seines 2014 veröffentlichten Songs "Thinking Out Loud" von Marvin Gayes Klassiker "Let's Get It On" aus dem Jahr 1972 übernommen zu haben. Wie "Billboard" weiter meldet, hat der Bundesrichter den Antrag des Singer-Songwriters abgelehnt, den Fall, der seit 2018 läuft, zu verwerfen. Die Parteien, die die "Thinking Out Loud"-Urheberrechtsklage eingereicht haben und Teilinhaber des Marvin-Gaye-Songs sind, fordern demnach 100 Millionen Dollar Schadenersatz von dem britischen Musiker. Sheerans Anwälte bestreiten die Klage jedoch, indem sie die angeblich gestohlenen Songteile als "häufig vorkommende" bezeichnen und diese daher nicht für eine Urheberrechtsverletzung gerechtfertigt sehen. Dem Bericht zufolge wird Sheeran auf Anordnung von Richter Louis Stanton vor einem Bundesgericht in Manhattan erscheinen müssen, wie er am Donnerstag entschied.

Bei der ersten Einreichung der Klage wurde behauptet, Sheeran habe eine Akkordfolge und den harmonischen Rhythmus des Liedes des US-amerikanischen Soul- und R&B-Sängers geklaut. Inzwischen haben die Ankläger ihre Behauptungen angepasst und Sheerans Anwälten zugestimmt, dass die Elemente des Songs "alltäglich und nicht schützbar" seien. Sie argumentieren jedoch, dass deren Kombination sie einzigartig für Gaye mache - und daher durch das Urheberrechtsgesetz geschützt sei.

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09:48 Uhr

Die Bartagame ist "Heimtier des Jahres 2023"

Die Bartagame ist vom Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe (ZZF) zum ersten "Heimtier des Jahres 2023" gekürt worden. Der Verband will damit auf neue Erkenntnisse zu den Bedürfnissen der kleinen Echsen mit stacheliger Kehlhaut aufmerksam machen. Laut ZZF-Mitteilung gibt es insgesamt acht Arten der ursprünglich in Australien heimischen Echse. "Besonders beliebt sind die Zwergbartagame (Pogona henrylawsoni) sowie die Streifenköpfige Bartagame (Pogona vitticeps). Die Bedürfnisse dieser Arten können Tierfreunde gut erfüllen, wenn sie sich vor der Anschaffung der faszinierenden Tiere über grundlegende Haltungsbedingungen informieren." Bartagame-Nachzuchten sind laut ZZF "im Unterschied zur Naturform verhältnismäßig zutrauliche Heimtiere". Zum Kuscheln seien sie aber nicht geeignet: Nach jedem Kontakt mit dem Tier sollten Halter ihre Hände waschen, um beispielsweise Salmonelleninfektionen zu vermeiden.

09:23 Uhr

Mindestens zwölf Tote durch Hurrikan "Ian" in Florida

Im US-Bundesstaat Florida steigt die Zahl der Todesopfer infolge des Durchzugs von Hurrikan "Ian" weiter. Wie der Sender CNN sowie Vertreter verschiedener örtlicher Behörden berichteten, wurden mindestens zwölf Menschen durch den verheerenden Sturm getötet. Nachdem sich "Ian" vorübergehend zu einem Tropensturm abgeschwächt hatte, stufte ihn das US-Hurrikanzentrum NHC im weiteren Verlauf wieder als Hurrikan ein und warnte weiterhin vor "lebensbedrohlichen, katastrophalen" Sturmfluten, starkem Wind und Regen. Der Hurrikan ist einer der stärksten Stürme, die die USA jemals erreicht haben. "Ian" hatte Florida am Mittwochnachmittag mit Windgeschwindigkeiten von 240 Kilometern pro Stunde erreicht und dort schwere Verwüstungen angerichtet. Zahlreiche Gebäude wurden zerstört, Bäume und Stromleitungen stürzten um. Überschwemmungen und Zerstörungen wurden vor allem aus den Städten Fort Myers und Naples gemeldet.

08:48 Uhr

U-Bahntunnel in Berlin brennt - Feuerwehr mit Großaufgebot vor Ort

Die Berliner Feuerwehr ist zu einem Brand an einem U-Bahntunnel ausgerückt. Der U-Bahnhof Seestraße sei geräumt worden, teilte die Feuerwehr bei Twitter mit. Laut einer ersten Einschätzung brennen Dämmmaterialien in einem Tunnel. Rund 80 Kräfte sind nach Angaben der Feuerwehr im Einsatz. Der U-Bahnverkehr der Linie 6 wurde vorerst eingeschränkt. "Wegen eines Feuerwehreinsatzes ist die Linie #U6_BVG zwischen den Bahnhöfen U Kurt-Schumacher-Platz und S+U Wedding unterbrochen", hieß es in einem Twitterkanal der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Es soll ein Ersatzverkehr eingerichtet werden.

08:34 Uhr

Deutschlands Zukunft liegt weiterhin im Süden

Städte und Landkreise mit den besten Zukunftschancen liegen einer Studie zufolge weiter vor allem im Süden Deutschlands. Die besten Aussichten bescheinigt das Forschungs- und Beratungsunternehmen Prognos in seinem "Zukunftsatlas 2022" dem Landkreis München, gefolgt von Erlangen und der Stadt München. Als einzige norddeutsche kreisfreie Stadt rangiert die Autostadt Wolfsburg auf Rang 5 unter den Top 10. Deutliche Risiken sieht die Studie für die Landkreise Mansfeld-Südharz (Rang 400, im Bild Rottleberode) und Stendal (399) in Sachsen-Anhalt sowie dem Landkreis Prignitz (398) in Brandenburg. Zu den Schlusslichtern der Auswertung für das "Handelsblatt" zählen auch die Stadt Pirmasens in der Pfalz sowie die Ruhrgebietsstädte Gelsenkirchen und Oberhausen. Der Untersuchung zufolge sind Regionen mit einer Spezialisierung auf Zukunftsbranchen grundsätzlich gut gewappnet. "Diesen Typus gibt es in Ostdeutschland selten." In Westdeutschland findet sich demnach insgesamt rund ein Viertel der Regionen in dieser Gruppe, überwiegend in Süddeutschland. Fehlende Fachkräfte und eine schrumpfende Bevölkerung seien dagegen besonders in Ostdeutschland eine große Herausforderung. Allerdings gibt es auch dort Kommunen mit großen Zukunftschancen. So rangiert die Stadt Jena auf Rang 24.

08:18 Uhr

Milder Freitag schickt Regenschauer in die Auszeit

Am Freitag wechseln sich Sonne und Wolken am Himmel ab, Regentropfen sind nur vereinzelt zu befürchten. Bei Temperaturen zwischen 10 und 17 Grad bedeutet das den schönsten Tag der Woche. Denn pünktlich zum Wochenende sind die ungemütlichen Schauer wieder da.

07:57 Uhr

Bolsonaro und Lula beschimpfen sich in TV-Duell in Brasilien

Mit polemischen Attacken auf seinen Herausforderer Luiz Inácio Lula da Silva hat Brasiliens rechtsradikaler Staatschef Jair Bolsonaro das TV-Duell wenige Tage vor der Präsidentenwahl bestritten. Der 67-Jährige beschimpfte Lula vor einem Millionenpublikum als "Lügner", "Ex-Häftling" und "Vaterlandsverräter". Bolsonaro warf ihm ferner vor, während seiner Amtszeit an der Spitze einer Bande von "Dieben" gestanden zu haben, und verwies auf den Korruptionsskandal um den staatlichen Ölkonzern Petrobras. "Das Volk wird Dich am 2. Oktober nach Hause schicken", erwiderte Lula. Auch er bezichtigte Bolsonaro, ein "Lügner" zu sein. Dabei verwies er auf einen Skandal im Bildungsministerium und die Anschuldigungen gegen Bolsonaros ältesten Sohn, der im Verdacht steht, Geld unterschlagen zu haben. Vor der ersten Runde der Präsidentenwahl am Sonntag liegt Lula in den Umfragen deutlich vor Bolsonaro. Sollte Lula am Sonntag mehr als 50 Prozent der Stimmen erhalten, so wäre er bereits im ersten Durchgang zum Staatschef Brasiliens gewählt. Erhält keiner der Kandidaten diese Mehrheit, so treten die beiden Bestplatzierten am 30. Oktober in einer Stichwahl gegeneinander an.

07:41 Uhr

Blick nach links: offizielle Münze von König Charles III. vorgestellt

Die offizielle Münze für König Charles III. wurde vorgestellt. Am Donnerstag präsentierte die Münzprägeanstalt des Vereinigten Königreichs die Münzsammlung, die auch die verstorbene Queen Elizabeth II. würdigt. "Heute haben wir die Ehre, das erste offizielle Bildnis Seiner Majestät König Charles III. zu enthüllen, das zum ersten Mal auf einer Gedenkmünzensammlung zu Ehren des Lebens und des Vermächtnisses von Queen Elizabeth II. erscheint", so die Royal Mint auf ihrer Website. Der britische Bildhauer Martin Jennings hat die neuen Münzen entworfen und Charles hat sie auch "persönlich genehmigt", heißt es. Das Profil des Monarchen soll zunächst auf einer neuen 5-Pfund-Sondermünze und einer 50-Pence-Münze zu sehen sein. Die Prägung folgt einer Tradition, denn das Porträt von Charles blickt nach links, während das seiner Mutter nach rechts gerichtet ist. "Charles folgt der allgemeinen Tradition in der britischen Münzprägung, die bis zu Charles II. im 17. Jahrhundert zurückreicht, dass der Monarch in die entgegengesetzte Richtung zu seinem Vorgänger blickt", sagte Chris Barker laut "Mail Online" vom Royal Mint Museum dazu. Auf dem Porträt trägt er keine Krone; die lateinischen Worte "King Charles III, by the Grace of God, Defender of the Faith" (Dt. König Charles III. von Gottes Gnaden, Verteidiger des Glaubens) umrahmen das Porträt.

Mehr dazu lesen Sie hier.
07:27 Uhr

Was heute wichtig wird

Liebe Leserinnen und Leser,

auch an diesem Freitag halten uns weiterhin der Ukraine-Krieg, die Lecks in den Ostsee-Pipelines und die Konjunkturlage in Atem.

In Moskau wird der russische Präsident Wladimir Putin heute voraussichtlich die vier Territorien Cherson, Saporischschja, Donezk und Luhansk nach den Scheinreferenden in die Russische Föderation aufnehmen. Dazu soll es einen Festakt geben. Darüber und über das Kriegsgeschehen berichten wir umfänglich in unserem Ukraine-Ticker.

Die Lecks in den Pipelines Nord Stream 1 und 2 werden heute Abend (21 Uhr) Thema bei der Sitzung des UN-Sicherheitsrates in New York sein. Viele Staaten verdächtigen Russland, für die angenommene Sabotage verantwortlich zu sein. Moskau weist die Vorwürfe zurück.

In Deutschland gibt es eine Bundestagsdebatte um die Umsatzsteuersenkung auf Gaslieferungen und Fernwärme. Zudem werden die Arbeitsmarktdaten für den Monat August vom Statistischen Bundesamt veröffentlicht.

Nach wieder deutlich steigenden Corona-Infektionszahlen könnte die Pressekonferenz zur aktuellen Lage von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach und RKI-Chef Lothar Wieler um 10 Uhr sicher interessant werden.

Was heute sonst noch wichtig wird:

  • Der zwölfte Extremwetterkongress in Hamburg endet
  • EU-Energieminister beraten Vorschläge zu Energiepreisen
  • Das Bundesumweltministerium stellt seinen Bericht zum Fischsterben in der Oder vor

So, nun holen Sie sich zunächst mal Ihren Kaffee und starten sie dann entspannt in den Freitag. Ich begleite Sie bis 14 Uhr durch den "Tag". Mein Name ist Alexander Schultze. Falls Sie Fragen, Anregungen oder Kritik haben, schreiben Sie mir unter dertag@n-tv.de. Auf geht's!

07:13 Uhr

Patientenschützer findet Maskenpflicht in Pflegeheim absurd

Seniorenvertreter und Patientenschützer haben die ab 1. Oktober geltenden FFP2-Maskenregeln für Pflegeheimbewohner kritisiert. Der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, sagte, es sei "absurd", pflegebedürftigen Menschen einen Mund-Nasen-Schutz zu verpassen und das politisch als Pandemieschutz zu verkaufen. "Statt Maskenpflicht für alle im Pflegeheim braucht es ein tägliches, kostenloses Testregime für Mitarbeiter und Besucher." "Für Menschen in Pflegeheimen bedeutet die FFP2-Maskenpflicht einen erheblichen Einschnitt in ihre Lebensqualität", sagte die Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO), Regina Görner. "Das Pflegeheim ist ihr Zuhause, in dem sie sich dann nicht mehr ohne Maske frei bewegen können." Die von Bund und Ländern beschlossenen neuen Corona-Regeln ab 1. Oktober sehen vor, dass in Kliniken und auch Pflegeeinrichtungen grundsätzlich FFP2-Masken getragen werden müssen. "In den für ihren dauerhaften Aufenthalt bestimmten Räumlichkeiten" müssen die Bewohner dies laut Infektionsschutzgesetz nicht tun. Nach Ansicht der Seniorenvertreter und der Stiftung Patientenschutz bedeutet das, dass sie die Maske nur in ihrem Zimmer ablegen dürfen.

06:55 Uhr

Japan entwickelt neuartige Atomkraftwerke

Japans Pläne zur Entwicklung von Atomkraftwerken der nächsten Generation nehmen konkrete Gestalt an. Wie die japanische Wirtschaftszeitung "Nikkei" berichtete, wollen der Industriekonzern Hitachi und sein US-Partner General Electric einen neuartigen Leichtwasserreaktor entwickeln. Dabei würden gezielt Sicherheitsprobleme angegangen, die 2011 zum Super-GAU im japanischen Atomkraftwerk Fukushima Daiichi in Folge eines Erdbebens und Tsunamis beitrugen. Zuvor gab der Konzern Mitsubishi Heavy Industries bekannt, ebenfalls einen neuen Leichtwasserreaktor entwickeln zu wollen. In Umkehrung ihrer Politik des Verzichts auf neue Kernenergie hatte die Regierung im August angekündigt, den Bau von Meilern der nächsten Generation fördern zu wollen, um eine stabile Stromversorgung ohne CO2-Emissionen in dem rohstoffarmen Inselstaat zu gewährleisten. Japan, die vor Deutschland drittgrößte Volkswirtschaft der Welt, hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Fiskaljahr 2030 (Beginn 1. April) 20 bis 22 Prozent seiner Stromversorgung aus Atomenergie zu erzeugen.

06:38 Uhr

Diane Kruger mimt Marlene Dietrich in Serie von Fatih Akin

Hollywood-Star Diane Kruger wird in einer deutschen Serie die Leinwand-Legende Marlene Dietrich spielen. Der Fünfteiler wird "Marlene Dietrich - eine Frau im Krieg" heißen, wie UFA Fiction in Potsdam berichtete. Erneut wird Kruger unter der Regie von Fatih Akin spielen, mit dem sie schon beim Kinofilm "Aus dem Nichts" zusammengearbeitet hat. "Ich kann es nicht erwarten, erneut vor Fatihs Kamera zu stehen und gemeinsam Marlene Dietrich wieder im Rampenlicht erstrahlen zu lassen", wird die 46 Jahre alte Deutsch-Amerikanerin zitiert, die aus Algermissen bei Hildesheim stammt. Zur Frage, bei welchem Anbieter die Serie laufen wird, gab es bislang keine Informationen. Die Produzenten haben sich für das Projekt die Rechte an der Marlene-Dietrich-Biografie "Meine Mutter Marlene" ihrer Tochter Maria Riva gesichert, an der sich der Fünfteiler auch orientieren wird. Das Budget soll mindestens im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich liegen.

06:20 Uhr

Sieben-Tage-Inzidenz klettert weiterhin rasant

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz mit 466,0 angegeben. Am Vortag hatte der Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 409,9 gelegen (Vorwoche: 294,7; Vormonat: 247,1). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 96.367 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 50.800) und 140 Todesfälle (Vorwoche: 93) innerhalb eines Tages. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 33.312.373 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2.

Allerdings liefern diese Angaben nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

06:00 Uhr

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