Freitag, 05. Februar 2021Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:25 Uhr

Das war Freitag, der 5. Februar 2021

1f26704d-d377-41ac-9631-6367853b0c8d.JPG

Endlich schneit es auch in Berlin.

(Foto: Ilona Yafimava)

Liebe Leserinnen und Leser, ich wünsche Ihnen am Wochenende viel Spaß beim Sonnenbaden auf dem Balkon (wenn Sie im Süden wohnen) oder beim Schneemannbauen (wenn Sie in der Nordhälfte Deutschlands wohnen). Aber egal wo Sie sind, das Wetter am Wochenende soll auf jeden Fall "spektakulär" sein. Mehr dazu lesen Sie hier. Wo ab Sonntag das Schneechaos droht, erfahren Sie hier.

Was war heute sonst wichtig:

21:50 Uhr

Entscheidung zu US-Truppenabzug aus Deutschland nicht vor Sommer

Bei dem vorerst gestoppten Abzug von rund 12.000 US-Soldaten aus Deutschland wird es nach Angaben des Pentagons vor Jahresmitte keine endgültige Entscheidung geben.

Die von Präsident Joe Biden angeordnete Überprüfung der weltweiten Aufstellung des Militärs und der Stationierung von US-Soldaten solle bis "Mitte des Jahres" abgeschlossen werden, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, John Kirby. Erst nach Abschluss der Überprüfung werde Minister Lloyd Austin dem Präsidenten Handlungsempfehlungen geben, sagte Kirby.

21:09 Uhr

Virginia steht vor Abschaffung der Todesstrafe

Das Abgeordnetenhaus von Virginia hat den Weg für die Abschaffung der Todesstrafe in dem US-Bundesstaat frei gemacht. Gouverneur Ralph Northam von den Demokraten hatte bereits angekündigt, das Gesetz zu unterzeichnen, wenn es nach einem Abgleich der Texte durch beide Kongresskammern seinen Schreibtisch erreicht. 

Virginia wäre der 23. US-Bundesstaat und erste Bundesstaat der früheren Südstaaten, der die Todesstrafe abschafft. Der Senat hatte bereits am Mittwoch für ein entsprechendes Gesetz gestimmt.

Bis heute wurden in Virginia 1391 Menschen hingerichtet - mehr als in jedem anderen Bundesstaat. Die Mehrheit der Hingerichteten waren Schwarze.

20:03 Uhr

Hollywood-Legende Christopher Plummer gestorben

imago0082137801h.jpg

Für seine Rolle in "Alles Geld der Welt" erhielt Plummer seine zweite Oscarnominierung.

(Foto: imago images/Picturelux)

Christopher Plummer ist tot. Der Schauspieler starb im Alter von 91 Jahren in seinem Haus im US-Bundesstaat Connecticut.

Für seine Rolle im Film "Beginners" bekam Plummer 2012 mit 82 Jahren den Oscar als bester Nebendarsteller. Er ist damit der älteste Gewinner in dieser Kategorie.  

In seiner langen Karriere spielte Plummer in mehr als 100 Filmen mit, darunter "The Sound of Music", "Verblendung", "Knives Out", "Alles Geld der Welt" und vielen anderen.

Mehr dazu lesen Sie hier.
20:00 Uhr

Die Videos des Tages

19:47 Uhr

Rockband "Golden Earring" hört nach 60 Jahren auf

222456607.jpg

"Golden Earring" rocken seit 1961.

(Foto: picture alliance / Avalon/Retna)

Sie sind älter als die "Rolling Stones" und standen bis vor kurzem noch auf der Bühne: Nach 60 Jahren hat die niederländische Rockband "Golden Earring" ihr Ende angekündigt. Grund ist die Krankheit des Gitarristen und Band-Gründers, George Kooymans. Das bestätigte der Manager der Band, Rob Gerritsen: "Das stimmt. Es ist vorbei."

  • "Golden Earring" war 1961 gegründet worden und eine der ältesten noch auftretenden Rockbands. "Radar Love" von 1973 bedeutete international den Durchbruch und war einer der größten Hits der Band.
  • Kooymans leidet an der seltenen Muskel- und Nervenkrankheit ALS.
  • Das letzte Konzert der Band war 2019 in Rotterdam.
18:37 Uhr

Polizeihund beißt Fünfjährigen - Kind schwer verletzt

Ein Polizeihund hat einen Fünfjährigen in Nordrhein-Westfalen gebissen. Der Junge kam schwer verletzt ins Krankenhaus.

Eine Beamtin machte mit ihrem Hund einen privaten Spaziergang in Düren. Als sie dem Jungen mit seiner Mutter begegneten, biss das Tier dem Kind aus bisher ungeklärten Gründen in den Arm.

Der Diensthund wird zunächst nicht mehr eingesetzt. Aus Gründen der Neutralität hat die Aachener Polizei die Ermittlungen übernommen.

18:10 Uhr

Merkel: Nord Stream 2 nicht mit Fall Nawalny verknüpfen

Bundeskanzlerin Angela Merkel will die Diskussion über weitere Sanktionen gegen Russland wegen der Inhaftierung des Kremlkritikers Alexej Nawalny nicht mit dem Streit über die Gaspipeline Nord Stream 2 verknüpfen.

Bei einer Pressekonferenz mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron sagte Merkel, dass die personenbezogenen Sanktionen gegen Russland wegen der Inhaftierung Nawalnys ausgeweitet werden könnten. "Die Haltung zu Nord Stream 2 ist davon erst einmal unberührt."

Merkel betonte auch, dass trotz der Differenzen im Fall Nawalny der Dialog mit Russland nicht abgebrochen werden sollte. "Unbeschadet aller Unterschiede (...) ist es trotzdem strategisch geboten, mit Russland im Gespräch zu bleiben über viele geostrategische Fragen."

17:31 Uhr

Verletzten Kollegen im Stich gelassen - Polizistinnen angeklagt

Als zwei Polizistinnen im Mai vergangenen Jahres in Gevelsberg im südlichen Ruhrgebiet zufällig mit ihrem Streifenwagen zu einer Verkehrskontrolle hinzukommen, läuft diese plötzlich aus dem Ruder. Es fallen Schüsse, ein Polizist wird verletzt. Statt ihren Kollegen im Kugelhagel beizustehen, rennen die zwei Beamtinnen davon.

Gegen sie ist nun Anklage erhoben worden. Beide Frauen im Alter von 32 und 37 Jahren müssen sich wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung durch Unterlassen vor Gericht verantworten.

17:30 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:53 Uhr

Senior rammt Auto von Parkdeck - Pkw stürzt zehn Meter in die Tiefe

231236262.jpg

Kaum zu glauben, aber dieser Unfall ging glimpflich aus.

(Foto: picture alliance/dpa/TV7News)

Dieser Unfall hätte echt schlimm ausgehen können. Ein 86 Jahre alter Mann hat mit seinem Wagen auf dem obersten Deck eines Parkhauses in Remscheid bei Wuppertal zwei Autos gerammt, eins davon stürzte rund zehn Meter in die Tiefe. Der Mercedes landete auf dem Dach auf der Straße und wurde völlig demoliert. Zum Glück befand sich niemand im Auto. Der 86-Jährige erlitt leichte Verletzungen und wurde ins Krankenhaus gebracht. Eine Passantin nahe der Aufprallstelle wurde ebenfalls leicht verletzt.

231236259.jpg

Vom Mercedes ist nicht viel übrig geblieben.

(Foto: picture alliance/dpa/TV7News)

 

16:15 Uhr

Schwerer Brand in Naumburger Innenstadt - zwei Tote

In der Innenstadt von Naumburg in Sachsen-Anhalt sind bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus zwei Menschen ums Leben gekommen. Die Identität der beiden Toten ist noch unklar, auch die Brandursache ist unbekannt.

Das Feuer brach in der Nacht aus. Das Hinterhaus stand voll in Flammen und ist nun einsturzgefährdet. Auch das angrenzende Vorderhaus wurde beschädigt. Zwölf Menschen wurden von den Rettungskräften in Sicherheit gebracht, sie blieben unverletzt.

15:54 Uhr
Breaking News

An Protesten teilgenommen? Russland weist Diplomaten aus

Russland hat drei Diplomaten aus Deutschland, Polen und Schweden ausgewiesen. Die drei Vertreter seien "zu unerwünschten Personen" erklärt worden, teilte das russische Außenministerium mit. Dazu seien die Botschafter der drei EU-Länder einbestellt worden.

Es sei festgestellt worden, dass die Diplomaten des schwedischen und polnischen Konsulats in St. Petersburg und ein Mitarbeiter der deutschen Botschaft in Moskau an den nicht genehmigten Protesten am 23. Januar teilgenommen hätten, hieß es. Solche Aktionen seien unvereinbar mit dem diplomatischen Status.

Mehr dazu lesen Sie hier.
15:44 Uhr

Michael Bloomberg wird Sondergesandter der UN

f228f30809cbe26d6f3d9f14f9edeec3.jpg

Bloomberg trat im November 2019 in den Vorwahlkampf der US-Demokraten für die Präsidentschaftswahl 2020 ein, musste sich aber später geschlagen geben.

(Foto: REUTERS)

Der Milliardär und frühere New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg wird wieder Sondergesandter der Vereinten Nationen für Städte und Klimawandel. Das teilte UN-Generalsekretär António Guterres in New York mit.

Bloomberg hatte den ehrenamtlichen Posten bereits von März 2018 bis November 2019 inne. Er war als Klimabotschafter zurückgetreten, um sich als Präsidentschaftskandidat der US-Demokraten zu bewerben. Die Kandidatur hatte Bloomberg dann allerdings wieder aufgegeben.

15:12 Uhr

Kleinflugzeug stürzt in Rheinland-Pfalz ab - Pilot tot

Beim Absturz eines einmotorigen Flugzeugs in Rheinland-Pfalz ist der Pilot ums Leben gekommen. Das Unglück ereignete sich in der Nähe von Sefferweich bei Bitburg. Der Pilot konnte nur noch tot geborgen werden. Die Polizei fand das Wrack auf freiem Gelände. Das Trümmerfeld erstreckte sich über mehrere Hundert Meter. Zur Herkunft der Maschine und zur Ursache des Absturzes ist noch nichts bekannt. Auch die Identität des Piloten steht noch nicht fest.

14:32 Uhr

Borrell redet bei Moskau-Besuch Tacheles

231225042.jpg

EU-Außenbeauftragter Borrell in Moskau - das ist das erste Besuch eines hochrangigen EU-Vertreters in Russland seit vier Jahren.

(Foto: picture alliance/dpa/Russian Foreign Ministry)

Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell besucht heute Moskau. Sein Besuch in Russland ist der erste eines hochrangigen EU-Vertreters seit 2017. Gleich während des Auftaktgesprächs mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow fand er deutliche Worte. "Unsere Beziehungen befinden sich in der Tat in einem schwierigen Moment", sagte Borrell. "Sicherlich sind unsere Beziehungen stark belastet und der Fall Nawalny ist ein Tiefpunkt."

Lawrow sagte, Russland sei bereit, alle Fragen zu beantworten. "Das Hauptproblem ist ein Mangel an Normalität in den Beziehungen zwischen Russland und der EU, den beiden größten Akteuren in Europa", sagte er. Damit sei niemandem gedient.

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie setzte Borrell dagegen auf Zusammenarbeit mit Moskau und lobte den in der EU lange kritisch bewerteten russischen Impfstoff als "gute Nachricht für die Menschheit".

14:15 Uhr

Schichtwechsel

Für meine Kollegin Anja Rau beginnt jetzt das Wochenende, doch der "Tag" geht natürlich weiter. Ab sofort und bis zum späten Abend mit mir, Uladzimir Zhyhachou. Ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!

13:58 Uhr

Beihilfe zum Mord: Ex-Sekretärin des KZ Stutthof angeklagt

222817688.jpg

Im KZ Stutthof starben etwa 65.000 Menschen.

(Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com)

Wegen des Verdachts der Beihilfe zum Mord in mehr als zehntausend Fällen hat die Staatsanwaltschaft in Itzehoe in Schleswig-Holstein eine ehemalige Sekretärin des NS-Konzentrationslagers Stutthof angeklagt.

  • Der Frau werde vorgeworfen, als Stenotypistin und Schreibkraft des Lagerkommandanten "den Verantwortlichen des Lagers bei der systematischen Tötung von jüdischen Gefangenen, polnischen Partisanen und sowjetrussischen Kriegsgefangenen Hilfe geleistet zu haben", erklärte die Anklagebehörde.
  • Die Staatsanwaltschaft wirft der Frau darüber hinaus Beihilfe zu versuchtem Mord in einer nicht genannten Zahl von Fällen vor.
  • Demnach soll die heute 95-jährige Frau zwischen 1943 und 1945 als Sekretärin des Lagerkommandanten gearbeitet haben. Da sie zur Tatzeit jünger als 21 Jahre war, erfolgte die Anklage vor der Jugendkammer des Landgerichts Itzehoe. Diese muss nun über die Zulassung der Anklage und die Eröffnung eines Prozesses entscheiden.
13:40 Uhr

Mitarbeiterin von AfD-Politiker soll Kriegswaffe aufbewahrt haben

imago0106457262h.jpg

Bystron sitzt für die AfD im Bundestag.

(Foto: imago images/Christian Spicker)

Die Mitarbeiterin eines AfD-Bundestagsabgeordneten soll zeitweise eine Kriegswaffe in ihrer Privatwohnung aufbewahrt haben. Dies geht aus einer Antwort der bayerischen Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen hervor. "Der Trend zur weiteren Bewaffnung der rechtsextremen Szene ist äußerst alarmierend, die Verbindungen in die AfD hinein ebenfalls", erklärte dazu die Fraktionsvorsitzende der Grünen im bayerischen Landtag, Katharina Schulze.

  • Es handelt sich bei der Verdächtigen demnach um eine Angestellte des AfD-Bundestagsabgeordneten Petr Bystron, berichtet "Der Spiegel". Der Abgeordnete war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.
  • Die Staatsanwaltschaft München bestätigte dem "Spiegel" Ermittlungen gegen eine 49-Jährige. Ihre Wohnung sei wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Waffenkontrollgesetz durchsucht worden, eine Waffe sei allerdings nicht gefunden worden. Die Ermittlungen richten sich demnach gegen insgesamt 16 Beschuldigte, die überwiegend dem rechtsextremen Milieu angehören sollen.
  • Wie aus der Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage der Grünen hervorgeht, soll die Gruppe Waffen aus Kroatien zum Hauptverdächtigen Alexander R. nach Deutschland geschmuggelt haben. Dieser ist nach Angaben der Grünen-Politikerin Schulze ebenfalls Mitglied der AfD.
13:23 Uhr

Pfleger stirbt nach Tiger-Biss in den Hals

Im Norden der Ukraine ist ein Zoo-Mitarbeiter von einem Tiger angegriffen und getötet worden. Das Tier habe den 47-Jährigen in einem Zoo der Stadt Mena bei der Fütterung in den Hals gebissen, berichteten ukrainische Medien.

Der Zoodirektorin zufolge hatte der Pfleger die Sicherheitsvorschriften nicht beachtet und war allein in den Käfig gegangen. Der Tierpark in der etwa 150 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Kiew gelegenen Kreisstadt hält neben Tigern auch Löwen, Pumas, Leoparden und Bären.

13:05 Uhr

Drei Tote bei Angriffen - schottisches Krankenhaus wird abgeriegelt

e375ed3e60bdaaf74e9438290b0b299d.jpg

Die Vorfälle sollen in Zusammenhang stehen.

(Foto: REUTERS)

Bei Angriffen in der schottischen Stadt Kilmarnock sind drei Menschen ums Leben gekommen. Zwei Frauen starben an Verletzungen, teils durch Stiche, ein Mann bei einem Autounfall, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Ein Krankenhaus, das im Zentrum der Vorfälle stand, war am Abend zuvor für mehrere Stunden von der Polizei abgeriegelt worden.

  • Eine 39-jährige Frau starb der Polizei zufolge an Verletzungen, mit denen sie im Parkhaus des Krankenhauses aufgefunden worden war. Kurze Zeit später wurde eine 24 Jahre alte Frau, die auf einer Straße in der Stadt niedergestochen worden war, in das gleiche Krankenhaus eingeliefert und starb dort. Ein 40 Jahre alter Mann kam am selben Abend bei einem Autounfall ums Leben.
  • Die Polizei geht davon aus, dass die drei Vorfälle miteinander in Verbindung stehen. "Verständlicherweise werden Menschen schockiert davon sein, was passiert ist. Wir sind noch dabei, die vollen Umstände zu klären", sagte Faroque Hussain von der schottischen Polizei laut einer Mitteilung. "Trotzdem möchte ich versichern, dass es keine weitere Gefahr für die Bevölkerung gibt."
12:35 Uhr

Arzt klaut Impfstoff für seine kranke Frau

Um seine schwer kranke Frau vor einer Corona-Infektion zu schützen, hat ein Arzt im Hamburger Impfzentrum Impfstoff entwendet. Die Gesundheitsbehörde bestätigte, dass der 69-Jährige Mitte Januar eine aufgezogene Spritze mit in den Eingangsbereich des Zentrums nahm und den Impfstoff seiner dort wartenden Frau verabreichte.

  • Die Tat sei sofort entdeckt und der Arzt einen Tag später entlassen worden.
  • Während gegen den Mann strafrechtliche Ermittlungen liefen, werde die Frau auch die zweite Impfdosis erhalten, obwohl sie nicht zur Gruppe der derzeit Impfberechtigten gehöre, sagte Sprecher Martin Helfrich. "Wenn eine erste Dosis verabreicht wurde, muss auch die zweite Dosis gespritzt werden." Dabei gehe es nicht nur darum, keinen Impfstoff zu vergeuden. Wenn es keinen abschließenden Impfschutz gibt, steige das Risiko einer Virusmutation, die von einer solchen Person ausgehe.
  • Aufgrund umfangreicher Sicherheitsvorkehrungen sei es nicht möglich, in dem Zentrum größere Impfstoffmengen zu entwenden, betonte Helfrich. So würden aus dem Lager im Hochsicherheitsbereich immer nur einzelne Dosen in die Impfstraßen des Zentrums gebracht.
12:19 Uhr

"Aggressiv", "nicht konstruktiv": Biden bringt Kreml gegen sich auf

Der Kreml hat die Forderung des neuen US-Präsidenten Joe Biden nach einer sofortigen Freilassung des Kremlgegners Alexej Nawalny zurückgewiesen. Ultimaten seien generell nicht akzeptabel, sagte Sprecher Dmitri Peskow der Agentur Interfax zufolge. "Wir haben bereits gesagt, dass wir derartige Belehrungen ignorieren werden."

  • Biden hatte zuvor in seiner ersten großen außenpolitischen Rede gefordert, dass der Oppositionelle freigelassen wird. Ein Gericht hatte ihn am Dienstag zu mehreren Jahren Straflager verurteilt.
  • Biden sagte dazu, Moskaus Bemühungen, die Meinungs- und Versammlungsfreiheit zu untergraben, gäben Anlass zu großer Sorge.
  • Bidens Rede sei von einer "sehr aggressiven und nicht konstruktiven Rhetorik" geprägt gewesen, meinte der Kremlsprecher.
12:04 Uhr

Für Gruselfans: Haus aus "Schweigen der Lämmer" wird Hotel

Mir wäre das zu heftig, aber für Fans könnte der Traum von einer Nacht im Horrorhaus bald wahr werden: Das Haus des Serienmörders Buffalo Bill aus dem Thriller "Das Schweigen der Lämmer" wird zum Hotel. Der Filmdekorateur Chris Rowan habe das Anwesen für 290.000 Dollar (242.000 Euro) gekauft und wolle es noch in diesem Jahr in eine Touristenattraktion mit Übernachtungsmöglichkeiten umbauen, sagte seine Sprecherin der Nachrichtenagentur AFP.

  • Die Übernachtungsgäste können demnach die Original-Schauplätze des Films, einschließlich des berühmten Mordkellers, besichtigen. Das 216 Quadratmeter große Haus aus dem Jahr 1910 befindet sich in Perryopolis, einem Vorort von Pittsburgh. Ein Großteil der Inneneinrichtung aus dem mit fünf Oscars ausgezeichnetem Thriller aus dem Jahr 1991 steht den Angaben zufolge noch immer dort.
  • Der neue Besitzer, der sich auf die Ausstattung von Filmsets spezialisiert hat, plant darüberhinaus, Buffalo Bills schäbige Werkstatt nachzubauen und eine Nachbildung des Brunnens zu errichten, in dem der Serienmörder seine Opfer zurücklässt.
12:00 Uhr

Schlagzeilen zum Mittag

11:37 Uhr

Briten müssen 50 Millionen Liter Bier vernichten

Da würde so mancher sicherlich gern helfen: In Großbritannien müssen wegen der Corona-Lockdowns insgesamt fast 50 Millionen Liter Bier vernichtet werden. Das geht aus einer Berechnung der British Beer and Pub Association hervor, über die der Sender BBC berichtet.

  • Insgesamt geht der Verband von 49,5 Millionen Litern Fassbier aus, die wegen der lang geschlossenen Pubs weggeschüttet werden müssen - das entspricht dem Bericht zufolge etwa 495.000 Badewannen voll Bier. Alle Fassbiere, die nicht vor Ablauf ihres Mindesthaltbarkeitsdatums getrunken wurden, müssen zurück an die Brauereien gehen und entsorgt werden.
  • 70 Millionen Pints mussten dem Bericht zufolge bereits während des ersten Lockdowns im Frühjahr weggeschüttet werden.
  • Danach wurden die Pub-Betreiber vorsichtiger und legten weniger Vorräte an: Durch die Winter-Lockdowns rechnet man daher nun mit rund 17 Millionen weiteren verschwendeten Pints - ein Verlust, den die British Beer and Pub Association als "herzzerreißend" bezeichnet.
11:21 Uhr

Lehrer, der Corona leugnet, kehrt an Schule zurück

Er hatte Masken als "moderne Hakenkreuze" bezeichnet, seine Schüler sahen ihn als "Gesundheitsrisiko" - vor allem im Präsenzunterricht: Ein Berliner Berufsschullehrer kehrt jetzt trotzdem in den Schuldienst zurück. Allerdings darf er vorerst nicht unterrichten.

  • Wochenlang war der Lehrer freigestellt, nachdem er nicht nur in der Schule, sondern auch privat auf seinem Youtube-Kanal Verschwörungsideologien verbreitet hatte.
  • Doch der Personalrat der berufsbildenden Schulen verhinderte seine Kündigung, meldet der RBB. Unterrichten darf er nicht, stattdessen soll er sich um die technischen Dinge der Schule kümmern.
  • Der Landesverband der Gewerkschaft Erziehung Wissenschaft hatte seine Kündigung gefordert, auch Bildungssenatorin Sandra Scheeres plädierte dafür.
10:59 Uhr

Schießerei nahe Köln: Ein Toter, zwei Schwerstverletzte

fc2a62d3a01bb9df74cb32c7350882bd.jpg

Jetzt ermittelt die Mordkommission.

(Foto: dpa)

Bei einem Streit sind am Donnerstagabend in Bergheim bei Köln ein 33-Jähriger erschossen und zwei 29 und 44 Jahre alte Männer schwerst verletzt worden. Die Schüsse auf die drei Männer soll ein 43-Jähriger abgegeben haben, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten.

  • Der mutmaßliche Täter flüchtete demnach, wurde aber später in einem Taxi unweit des Kölner Polizeipräsidiums festgenommen.
  • Laut "Kölner Stadt-Anzeiger" hatten sich die vier Männer auf einem Parkplatz getroffen, wo es zum Streit kam.
  • Die genauen Umstände sind noch unklar, Aufschluss sollen die weiteren Ermittlungen der Mordkommission bringen.
10:34 Uhr

Getarnt als Journalisten: Großbritannien weist chinesische Spione aus

Großbritannien hat einem Medienbericht zufolge drei chinesische Spione ausgewiesen. Die Geheimdienstmitarbeiter sollen sich als Journalisten ausgegeben haben, berichtete die britische Zeitung "Daily Telegraph".

  • Laut einer hochrangigen Regierungsquelle sind die drei Spione für das chinesische Ministerium für Staatssicherheit tätig.
  • Die wahren Identitäten der drei Spione seien vom Geheimdienst MI5 aufgedeckt worden, hieß es in dem Bericht weiter. Alle drei behaupteten demnach, "für drei verschiedene chinesische Medienagenturen zu arbeiten" und waren in den vergangenen zwölf Monaten ins Land gekommen.
10:06 Uhr

Ehepaar mit Sterbewunsch bekommt keine Hilfe aus Karlsruhe

Ein älteres Ehepaar, das vom zuständigen Bundesinstitut ein tödliches Medikament zum Suizid haben möchte, bekommt vorerst keine Unterstützung vom Bundesverfassungsgericht. Die Karlsruher Richter wiesen die Verfassungsbeschwerde der beiden als unzulässig ab.

  • Sie verwiesen auf das Grundsatzurteil zur Sterbehilfe aus dem Februar 2020. Dadurch hätten sich die Möglichkeiten der Kläger wesentlich verbessert, "ihren Wunsch nach einem selbstbestimmten Lebensende zu verwirklichen". Darum müssten sie sich zunächst bemühen.
  • Derzeit arbeitet die Politik an einer Neuregelung, nachdem das Verbot der geschäftsmäßigen Suizidhilfe für nichtig erklärt worden war. Die Richter schreiben, dass sie dem auch nicht vorgreifen wollen.
09:45 Uhr

Verdächtige ermittelt: Epileptiker wird bei Anfall bestohlen

113519218.jpg

Tatort Bahnhof Bielefeld.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Polizei hat zwei Tatverdächtige ermittelt, die einem Epileptiker während eines Anfalls in Bielefeld das Handy gestohlen haben sollen. Einen der beiden Männer hätten Beamte bei einer Streife vor dem Bielefelder Hauptbahnhof wiedererkannt, berichtete die Bundespolizei. Der andere sei in der Nacht angetroffen worden.

  • Er habe auch "spontan" zugegeben, das Handy bereits für 40 Euro verkauft zu haben. Die 46 und 50 Jahre alten Männer müssten sich nun auf ein Verfahren wegen besonders schweren Diebstahls vor Gericht einstellen.
  • Zu der Tat war es am Mittwochabend gekommen. Ein 33-Jähriger war den Angaben zufolge wegen eines epileptischen Anfalls auf einer Treppe im Hauptbahnhof Bielefeld gestürzt und einige Stufen hinuntergefallen. Als er sich von dem Anfall erholt hatte, bemerkte er den Verlust seines Handys und alarmierte die Bundespolizei.
  • Bei der Kontrolle der Videoaufzeichnungen stellten die Beamten dann fest, dass zwei Männer den Sturz des 33-Jährigen bemerkt und sich zu ihm begeben hatten. Einer beugte sich zu dem hilflosen Mann hinunter und hob etwas auf.
09:33 Uhr

"Posh Spice" erzielt Rekordpreis - bei Zuchtrind-Versteigerung

Eine in Zentralengland gezüchtete Kuh hat bei einer Versteigerung den Rekordpreis von 262.000 Pfund (299.000 Euro) erzielt - den weltweit höchsten Preis für ein Tier ihrer Rasse.

  • Das Rind, benannt nach Posh Spice aus der ehemaligen britischen Popgruppe Spice Girls, wurde am vergangenen Freitag verkauft, wie die Züchtervereinigung British Limousin Cattle Society mitteilte.
  • Die reinrassige Kuh, die auf den vollen Namen Wilodge Poshspice hört, stammt aus einer Linie von Rekordhaltern. Die Mutter des Rinds, benannt nach Ginger Spice von den Spice Girls, war die vorherige britische und europäische Rekordhalterin für den höchsten Verkaufspreis ihrer Rasse.
  • Züchterin Christine Williams sagte der BBC, der Verkauf sei für sie wie ein "Lottogewinn" gewesen. Die Höhe des Preises bezeichnete sie als "umwerfend". Kuh Wilodge sei "schick und stilvoll" und habe "das gewisse Etwas", fügte die stolze Verkäuferin hinzu.
09:13 Uhr

Gasexplosion beim Roten Kreuz fordert mehrere Verletzte

Bei einer Gasexplosion in Memmingen sind nach Angaben der Polizei mehrere Menschen verletzt worden. Das Unglück ereignete sich demnach in einem Gebäude des Bayerischen Roten Kreuzes.

  • Eine weitere Explosion sei nicht auszuschließen, sagte eine Polizeisprecherin.
  • Bei der zuständigen Leitstelle ging ein Sprecher von vier Verletzten aus, darunter ein Schwerverletzter. Feuerwehr, Rettungsdienst, Technisches Hilfswerk und Polizei seien vor Ort.
  • Das Unglück ereignete sich den Angaben zufolge gegen 6.00 Uhr am Morgen. Das Gebäude stehe an einer großen Kreuzung, sagte sie weiter. Der Bereich sei weiträumig abgesperrt.
08:51 Uhr

Der Arzt, der Nawalny das Leben rettete, ist "plötzlich verstorben"

Ein russischer Arzt, der den Kremlkritiker Alexej Nawalny direkt nach dem Giftanschlag im vergangenen August behandelte, ist im Alter von 56 Jahren gestorben. Der stellvertretende Chefarzt für Anästhesiologie und Reanimation, Sergej Maksimischin, sei "plötzlich verstorben", teilte die Klinik in der sibirischen Stadt Omsk mit.

Nawalnys im Ausland lebender Mitarbeiter Leonid Wolkow sagte dem US-Nachrichtensender CNN, dass der Mediziner zwei Tage lang für die Behandlung des Oppositionellen verantwortlich gewesen war, bis dieser nach Deutschland ausgeflogen wurde. "Er wusste mehr als irgendjemand sonst über Alexejs Zustand."

Mehr dazu lesen Sie hier.

08:24 Uhr

Amazon-Boten werden künftig bei der Arbeit gefilmt

Fahrer von Lieferwagen des Online-Versandhändlers Amazon in den USA sollen künftig bei ihrer Arbeit gefilmt werden. Das Unternehmen habe "kürzlich damit begonnen, eine Sicherheitstechnologie in unserer Flotte zu installieren, die auf Kameras basiert", sagte eine Amazon-Sprecherin der Nachrichtenagentur AFP.

  • Sie begründet dies damit, dass Amazon so die Sicherheit seiner Fahrer erhöhen will.
  • Die "Technologie" basiere auch auf Künstlicher Intelligenz und gebe Warnhinweise in Echtzeit an die Fahrer, während diese auf der Straße unterwegs seien. Studien hätten gezeigt, dass auf diese Weise Unfälle reduziert werden könnten, heißt es in einem internen Video, das die Technologie vorstellt.
  • Die Kameras sind demnach mit mehreren Objektiven ausgestattet und filmen sowohl die Straße als auch den Fahrer, nehmen aber keinen Ton auf und senden auch nicht "live" - niemand könne sich einschalten und während der Auslieferungen zuhören, versicherte Amazon in dem internen Video.
  • Mehrere Organisationen, die für den Arbeitsschutz im digitalen Zeitalter kämpfen, liefen Sturm gegen diese umfangreiche "Überwachung".
07:59 Uhr

SEK rückt in Berlin wegen Explosion an

Aufregung in Berlin-Schöneberg: Gestern Abend kam es dort zu einem Großeinsatz, da es im Innenhof eines Hauses zu einer Explosion gekommen war. Das meldet die "Berliner Morgenpost". Auch das Spezialeinsatzkommando (SEK) wurde hinzugezogen.

  • Vor Ort sollen Polizisten einen weiteren verdächtigen Gegenstand gefunden haben, der nicht detoniert sei.
  • Beamte identifizierten eine Wohnung, in der sie einen Tatverdächtigen vermuteten. Sie verschafften sich Zugang und nahmen einen Mann fest. Zudem sollen Beamte dort verschiedene Chemikalien sichergestellt haben. Auch wurde ein zweiter Tatverdächtiger festgenommen.
  • Das Haus musste teilweise evakuiert werden - die Bewohner kamen in Bussen der BVG und der Feuerwehr unter.
07:22 Uhr

Autofahrer hebt ab und kracht in ersten Stock eines Wohnhauses

Ein Autofahrer ist bei einem Unfall im schleswig-holsteinischen Gudow mit seinem Wagen förmlich abgehoben - und im ersten Stock eines Einfamilienhauses gelandet. Der 43-Jährige wurde dabei leicht verletzt, wie ein Sprecher der Polizei sagte.

  • Der Mann war in der Nacht am Steuer eingeschlafen und mit seinem Wagen von der Fahrbahn abgekommen. Dabei fuhr er über mehrere Bodenwellen und einen Erdwall.
  • Das Auto hob ab und krachte gegen ein Gerüst um ein Wohnhaus. Der Wagen rammte die Fassade und blieb hochkant im Gerüst stecken.
  • Der Fahrer wurde von der Feuerwehr befreit. Er erlitt leichte Verletzungen. Laut Polizeisprecher war Alkohol im Spiel. Das Einfamilienhaus sei weiterhin bewohnbar.
07:06 Uhr

Weniger Drogendelikte bei der Bundeswehr

Bei der Bundeswehr ist die Zahl der festgestellten Drogenverstöße im vergangenen Jahr zurückgegangen. Bei Betäubungsmitteldelikten seien 242 sogenannte Erstmeldungen erfasst worden, nach 283 dieser Fälle im Jahr 2019, teilte das Verteidigungsministerium dem FDP-Verteidigungspolitiker Alexander Müller auf eine Schriftliche Frage hin mit.

  • "Betäubungsmitteldelikte sind meist das sichtbare Ende eines Problems", sagte Müller dazu. "Soldatinnen und Soldaten sind sehr belastenden Situationen ausgesetzt, eine gute Betreuung durch Truppenärzte, Psychologen und weitere Ansprechstellen sind wichtige Präventivmaßnahmen zur Vermeidung von Delikten nach dem Betäubungsmittelgesetz."
  • Müller fragte das Ministerium auch nach der Zahl der versuchten und vollendeten Selbsttötungen in der Bundeswehr. Die Zahl der Suizidversuche stieg demnach von 75 Fällen im Jahr 2019 auf 81 Fälle im vergangenen Jahr. Darunter waren im Jahr 2020 laut Ministerium 12 vollendete Suizide, im Vorjahr waren es 25 Fälle gewesen.
  • "Es erfüllt mich mit Sorge, dass nach wie vor eine hohe zweistellige Zahl an Soldatinnen und Soldaten jährlich einen Suizidversuch unternimmt", erklärte Müller, der auch Obmann seiner Fraktion im Verteidigungsausschuss ist.
06:51 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, werte Leserinnen und Leser!

Heute wird ein süßer, cremiger, süchtigmachender Tag - denn heute ist Welt-Nutella-Tag! Der Vollständigkeit halber: Es gelten natürlich auch Nudossi, Nocciolata und alle sonstigen Schokocreme-Aufstriche! Ich bin überzeugt, der Tag könnte schlechter starten, auch wenn der Tag auf den ersten Blick nicht sonderlich viel Süßes bieten kann - aber machen Sie sich selbst ein Bild von den wichtigen Themen dieses Freitags:

  • Bundesgesundheitsminister Spahn, der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler, sowie der Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts, Klaus Cichutek, informieren zur aktuellen Corona-Lage. In einer weiteren Pressekonferenz informiert die Weltgesundheitsorganisation WHO über die weltweite Situation.
  • Franziska Giffey, die Bundesfamilienministerin stellt den Schutzbrief gegen weibliche Genitalverstümmelung vor. Denn immer noch sind auch in Deutschland Zehntausende Mädchen und Frauen von der grausamen Menschenrechtsverletzung betroffen.
  • Der deutsch-französische Verteidigungs- und Sicherheitsrat tagt, am Nachmittag stellen sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron den Fragen der Presse.
  • Dem bereits inhaftierten und verurteilten Kreml-Kritiker Alexej Nawalny droht eine weitere Haftstrafe. Diesmal dreht sich der Prozess um den Vorwurf der "Beleidigung eines Weltkriegsveteranen".
  • Zum Auftakt des 20. Spieltags der Fußball-Bundesliga (20 Uhr im ntv.de-Liveticker) treffen einige Weltmeister von 2014 aufeinander. Wenn Hertha BSC den Tabellenführer FC Bayern empfängt, könnte erstmals Berlins Neuzugang Sami Khedira helfen, den Klub aus dem Abstiegskampf zu führen.

Darüber hinaus halten wir Sie auf ntv.de natürlich zu allen wichtigen oder auch unterhaltsamen Themen auf dem Laufenden. Mein Name ist Anja Rau, Hinweise und Kritik gehen bitte an anja.rau[at]nama.de. Ich muss jetzt erst einmal dem Gedenktag frönen und mir ein Brot mit Schokoaufstrich schmieren, dann geht's los!

06:28 Uhr

Studien zeigen: Besserer Sex dank Corona

Die Corona-Krise ist nach Ansicht von Beziehungsexperten keine schlechte Zeit für Sex in der Partnerschaft - ganz im Gegenteil. Das geht aus zwei noch unveröffentlichten Studien des Hamburger Universitätsklinikums Eppendorf (UKE) und der Hochschule Merseburg hervor, deren erste Ergebnisse der Deutschen Presse-Agentur vorliegen.

  • In der Umfrage aus Merseburg gaben nach Angaben von Studienleiter Heinz-Jürgen Voß, Professur für Sexualwissenschaft und Sexuelle Bildung, 72 Prozent der befragten Männer in einer Partnerschaft an, ihre partnerschaftliche Situation habe sich durch Corona nicht verschlechtert, für 16 Prozent war sie sogar besser geworden. Nur zwölf Prozent hielten die Situation für schlechter als vor dem Lockdown.
  • Von den Frauen in einer Partnerschaft nahmen sogar 30 Prozent eine Verbesserung wahr, für 58 Prozent war die partnerschaftliche Situation unverändert, für zwölf Prozent schlechter.
  • Zu ganz ähnlichen Ergebnissen kommt auch die internationale Studie des Instituts für Sexualforschung am UKE. "Die Hälfte der Befragten erlebte keine Veränderung in der partnerschaftlichen Sexualität, von der Hälfte, bei der es Veränderungen gab, nannten etwas mehr Befragte positive Veränderungen", sagte die Leiterin des deutschen Teils der Studie, Johanna Schröder.

Mehr dazu lesen Sie hier.

06:10 Uhr

Ex-Gouverneur in Mexiko wegen Folter von Journalistin in Haft

abcf775ef81e521b662fd6b800660a43.jpg

Marín war seit 2019 auf der Flucht.

(Foto: AP)

In Mexiko ist ein früherer Gouverneur festgenommen worden, der die Folterung einer Journalistin angeordnet haben soll. Mario Marín wurde im Pazifik-Badeort Acapulco verhaftet und nach Cancún an der Karibikküste gebracht, wo er einem Richter vorgeführt wurde. Der Ex-Gouverneur war seit April 2019 auf der Flucht gewesen, nachdem ein Gericht im Bundesstaat Quintana Roo einen Haftbefehl gegen ihn ausgestellt hatte.

  • Bei dem Gerichtstermin wurde Marín am Donnerstag formell beschuldigt, für die Folterung der preisgekrönten Investigativreporterin Lydia Cacho im Jahr 2005 verantwortlich zu sein. Cacho hatte dem Ex-Gouverneur des Bundesstaates Puebla in einem Buch Verbindungen zu einem Kinderpornografie-Ring vorgeworfen.
  • Sie wurde daraufhin der Verleumdung bezichtigt und von aus Puebla entsandten Sicherheitskräften in Cancún festgenommen. Während ihres Transports nach Puebla wurde Cacho nach eigener Schilderung von den Behördenmitarbeitern psychischen Torturen unterzogen. Diese hätten ihr angedroht, sie sexuell zu missbrauchen.
05:57 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht