Mittwoch, 03. Juli 2019Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
22:30 Uhr

Das war Mittwoch, der 3. Juli 2019

Nicht Manfred Weber und auch nicht Frans Timmermans sollen EU-Kommissionspräsident werden, sondern Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen. Für viele ist das ein undemokratischer Affront. Doch diese Kritik läuft ins Leere, schreibt Lothar Keller, politischer Korrespondent und Moderator für n-tv und RTL, in seinem Kommentar. Sein Kollege Thomas Schmoll ist anderer Meinung.

Was war heute sonst alles wichtig:

Ich verabschiede mich in den Feierabend und wünsche Ihnen eine gute Nacht!

22:03 Uhr

Zwei Passagiere von Fähre in Ostsee gefallen

Zwei Passagiere aus Litauen sind von einer Fähre in die Ostsee gefallen. Sie sind vermutlich tot. Nach einer mehrstündigen Suchaktion sind die Einsatzkräfte zu der Einschätzung gekommen, dass man die beiden nicht mehr lebend finden könne, teilte der schwedische Seenotrettungsdienst mit.  

Die Fähre verkehrt regelmäßig zwischen dem südschwedischen Karlshamn und Klaipeda in Litauen. Zum Unglückszeitpunkt gegen 22.00 Uhr am Dienstagabend hatte sie sich rund 35 Kilometer südlich der schwedischen Insel Öland befunden.

21:21 Uhr

Jim-Beam-Lager brennt - 45.000 Fässer Whiskey zerstört

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45.000 Fässer Whiskey sind den Flammen zum Opfer gefallen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Da weint das Herz des Whiskey-Fans. In einer Lagerhalle des Herstellers Jim Beam im US-Bundesstaat Kentucky ist ein Feuer ausgebrochen.

  • Die Zeitung "Louisville Courier Journal" berichtete, der Brand sei am späten Dienstagabend ausgebrochen und dann auf eine zweite Lagerhalle übergeschlagen. Der Feuerwehr sei es gelungen, diesen zweiten Brand zu löschen, berichtete das Blatt unter Berufung auf die Rettungskräfte.
  • Das Whiskey-Unternehmen Beam Suntory, zu dem Jim Beam gehört, erklärte, 45.000 Fässer eines "relativ jungen" Whiskeys seien den Flammen zum Opfer gefallen.
  • Ersten Erkenntnissen zufolge ist das Feuer Folge eines Blitzeinschlags gewesen.
20:45 Uhr

Wanderer stirbt bei Vulkanausbruch in Italien

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Beim Ausbruch des Vulkans Stromboli in Italien ist mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Dabei handele es sich um einen Ausflügler, der mit einem Bekannten auf einem Pfad des Vulkans unterwegs war, sagte der Bürgermeister der Gemeinde Lipari, Marco Giorgianni, laut Nachrichtenagentur Ansa.

Am Hang des Vulkans seien Feuer ausgebrochen und Lavabrocken seien herabgefallen, sagte der Feuerwehrkommandant Giuseppe Biffarella laut Ansa. Medien berichteten, dass Menschen aus Angst ins Meer gesprungen seien.

Der Stromboli gehört zu den aktivsten Vulkanen in Italien und bildet eine kleine Insel vor Sizilien. Nur wenige Menschen wohnen auf der Insel, jedoch kommen im Sommer sehr viele Touristen.

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20:17 Uhr

London bestellt chinesischen Botschafter ein

Die Regierung in Großbritannien hat im Streit über Proteste in Hongkong den Botschafter Chinas in London, Liu Xiaoming, einbestellt. Das teilte das britische Außenministerium auf Anfrage der DPA mit. Grund seien "inakzeptable und falsche" Äußerungen des Diplomaten über angebliche Einmischung der britischen Regierung in innere Angelegenheiten Chinas.

  • Die "Financial Times" hatte zuvor berichtet, Xiaoming habe gegenüber Journalisten "grobe Einmischung" der britischen Regierung bezüglich der Proteste in Hongkong beklagt.
  • Der britische Außenminister Jeremy Hunt mahnte Peking per Twitter zum "gegenseitigen Respekt" und zur Einhaltung rechtlicher Vereinbarungen.
  • Bereits am Dienstag hatten sich beide Länder wegen des Vorgehens der chinesischen Sicherheitskräfte gegen Demonstranten in der ehemaligen britischen Kronkolonie Hongkong einen diplomatischen Schlagabtausch geliefert.
19:40 Uhr

Deutsche Wanderin in Tirol von Fels erschlagen

Eine 50-jährige Frau aus dem Raum Dresden ist beim Wandern in Tirol von einem herabstürzenden Fels in den Tod gerissen worden.

  • Die Frau erlitt bei dem Sturz ein Schädel-Hirn-Trauma und einen Genickbruch und war auf der Stelle tot.
  • Die 50-Jährige war nach Angaben der Polizei mit drei weiteren Frauen aus Deutschland auf dem Cottbuser Höhenweg unweit des Steinkogel im Pitztal unterwegs. Da gegen 12.00 Uhr ein Gewitter aufzog, legten die Frauen auf halbem Weg eine Pause ein, um die Gewitterfront abzuwarten.
  • Nach den ersten heftigen Regenschauern lösten sich in einer Rinne über der Gruppe größere Steine und stürzten herab. Die 50-Jährige wurde von einem Stein getroffen und dann über felsdurchsetztes Gelände etwa 50 Meter in die Tiefe gerissen.
  • Eine ihre Begleiterinnen erlitt durch Steinschlag leichte Verletzungen, die beiden weiteren Frauen blieben unverletzt.
19:11 Uhr

Wiener U-Bahn wird parfümiert

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Die parfümierten Züge sind auf den Linien U1 und U1 unterwegs.

(Foto: imago/viennaslide)

Ach, das ist ja nichts Neues, in Berlin waren die U-Bahnen schon immer "parfümiert". "Spargelzeit", "Döner mit alles", "KOTtbusser Tor", "Edelschweiß" - das sind nur einige der Düfte, die die Fahrgäste der Berliner Öffis regelmäßig genießen.

Jetzt soll das U-Bahnfahren auch in Wien testweise zum Dufterlebnis werden. Die Parfüms werden allerdings etwas angenehmer als in Berlin riechen: In vier Zügen sollen die Geruchsnoten "Relax", "Energize", "Fresh White Tea" und "Happy Enjoy" - alle allergiegetestet - über die Klimaanlage (Klimaanlage in der U-Bahn???) verströmt werden, kündigte die für die Wiener Linien zuständige Stadträtin Ulli Sima an.

Die Fahrgäste könnten dann auf der Homepage der Verkehrsbetriebe über das Geruchserlebnis abstimmen. Ziel der Aktion sei es, das Fahren mit den Bahnen gerade in Zeiten, in denen Hitze und Schweiß Themen seien, attraktiver zu machen.

Nach dem Votum der Fahrgäste wird über die weitere Vorgehensweise für den nächsten Sommer entschieden.

18:27 Uhr

AKK appelliert an SPD - Unterstützung für von der Leyen

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat die SPD aufgefordert, den geplanten Wechsel von Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen an die Spitze der EU-Kommission zu unterstützen. "Ich würde mir sehr wünschen, dass die SPD hier ihre Position noch einmal verändert", sagte Kramp-Karrenbauer am Rande des Unternehmertags Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf. "Ich hoffe sehr, dass sich die Sozialdemokraten in ihrer sozialistischen Familie auch dazu durchringen können." Von der Leyen sei eine erfahrene Politikerin.

17:48 Uhr

Zug kracht in Österreich mit Auto zusammen

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Für die beiden Pkw-Insassen kam jede Hilfe zu spät.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ein Güterzug ist in Österreich mit einem Auto zusammengekracht. Die beiden Menschen im Auto, ein 32-Jähriger und eine 29-Jährige, kamen dabei ums Leben.

  • Der Wagen wurde laut einem Polizeisprecher rund 100 Meter vom 1600 Tonnen schweren Güterzug mitgeschleift.
  • Der Zugführer blieb unverletzt.
  • Der Zusammenstoß ereignete sich gegen 13.50 Uhr auf einem mit Lichtsignalen geregelten Bahnübergang in Wildon südlich von Graz.
  • Die Polizei geht nach ersten Ermittlungen davon aus, dass der Autofahrer trotz roter Ampel auf die Gleise gefahren ist.
17:33 Uhr

Russland setzt Atomwaffen-Pakt mit den USA aus

Russland hat nun auch offiziell den wichtigen INF-Abrüstungsvertrag mit den USA ausgesetzt.

  • Präsident Wladimir Putin habe ein entsprechendes Gesetz unterzeichnet, teilte der Kreml in Moskau mit. Seine Unterschrift galt als reine Formsache, nachdem er bereits vor vier Monaten ein Dekret dazu unterzeichnet hatte.
  • Der Kremlchef hatte im Februar angekündigt, dass Russland den INF-Vertrag zum Verzicht auf landgestützte atomare Mittelstreckenwaffen als Reaktion auf die Aufkündigung des Abkommens durch die USA aussetzen werde.
  • Der INF-Vertrag verbietet landgestützte Raketen und Marschflugkörper mit einer Reichweite zwischen 500 und 5500 Kilometern und untersagt auch die Produktion und Tests solcher Systeme.
17:02 Uhr

Whatsapp, Instagram und Facebook sind weltweit down

Whatsapp, Facebook und Instagram kämpfen zurzeit weltweit mit massiven Störungen.

  • Besonders viele Nutzer sind laut dem Portal allestörungen.de in Westeuropa (auch in Deutschland) und Südamerika betroffen.
  • Bei Whatsapp können die betroffenen Nutzer keine Nachrichten senden und empfangen.
  • Bei Instagram kann man derzeit keine Bilder hochladen, auch der Feed lädt nicht.
  • Bei Facebook berichten die Nutzer vor allem von Ladeproblemen der Seite.
16:40 Uhr

Von der Leyen ist jetzt bei Twitter - Kühnert spöttelt

Nach ihrer überraschenden Nominierung für den Posten der EU-Kommissionspräsidentin ist Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen ins Europaparlament in Straßburg gekommen, um für ihre Kandidatur zu werben.

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Eine weitere Maßnahme: Von der Leyen ist jetzt auch auf Twitter aktiv. Bislang war sie ausschließlich auf Instagram vertreten. Mit "Hallo Europa! Hello Europe! Salut l’Europe!" begrüßte sie ihre Abonnenten. Nach einer Stunde online hat ihr Account übrigens bereits mehr als 5.000 Follower. Der erste Tweet sammelte 1,5 Tausend Likes und mehr als 500 Kommentare.

Die meisten Kommentatoren zeigen sich allerdings eher unzufrieden mit der Nominierung von der Leyens. Juso-Chef Kevin Kühnert schrieb: "Wenn man als unangekündigtes +1 zur geschlossenen WG-Party erscheint."

16:14 Uhr

BGH bestätigt Freisprüche von Ärzten in Sterbehilfe-Prozessen

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat die Freisprüche von zwei Ärzten in Sterbehilfe-Prozessen bestätigt. Der in Leipzig angesiedelte fünfte Strafsenat des BGH wies die Revisionen der Staatsanwaltschaft gegen entsprechende Urteile der Landgerichte Berlin und Hamburg zurück. Die beiden Mediziner hatten Patientinnen bei Selbsttötungen unterstützt.

Mehr dazu lesen Sie hier.

15:57 Uhr

Tausende Bienen greifen Mann an - Lebensgefahr

Ein 70-jähriger Spaziergänger wurde in Frankreich mit hunderten Bienenstichen am ganzen Körper und im Mund ins Krankenhaus gebracht. Der Mann schwebt in Lebensgefahr.

  • Der 70-Jährige und seine 52-jährige Begleiterin waren spazieren, als sie plötzlich von den Bienen angegriffen wurden. Als die Feuerwehr bei den Beiden eintraf, war der gesamte Körper des Mannes von den Insekten bedeckt, bei der Frau waren es etwas weniger. Um sie herum schwirrte eine "ganze Wolke wütender Bienen", so dass es zunächst unmöglich war, das Paar in Sicherheit zu bringen.
  • Erst ein in der Nähe arbeitender Imker konnte schließlich für Abhilfe sorgen. Er räucherte die beiden Opfer und anschließend den Krankenwagen ein, so dass eine erste Notbehandlung möglich war.
  • Auch sechs der insgesamt 20 an der Rettungsaktion beteiligten Feuerwehrleute wurden Dutzende Male gestochen. Einer von ihnen erlitt kurzzeitig einen Schwächeanfall.
  • Die Feuerwehr vermutet, dass die Bienen von der Honigernte des Imkers und dem schwül-stürmischen Wetter aufgeschreckt waren.
15:26 Uhr

Bergsteiger stürzt an Zugspitze in den Tod

An der Zugspitze bei Garmisch-Partenkirchen ist ein Bergsteiger in den Tod gestürzt.

Der 50-jährige Niederländer war mit seinem Schwager in Richtung Zugspitzplatt unterwegs, als er auf einem Altschneefeld ausrutschte und 150 Höhenmeter in die Tiefe stürzte. Er erlitt tödliche Kopfverletzungen.

Wegen des unwegsamen Geländes und der Wetterlage gestaltete sich die Bergung schwierig. Anstatt mit einem Hubschrauber musste der Leichnam Richtung Zugspitzplatt abgeseilt und so geborgen werden.

14:59 Uhr

Bauarbeiter entdecken menschliche Knochen

Bereits 2016 war auf einer Großbaustelle in Hagen ein Schädel entdeckt worden. "Dieser Skelettteil konnte seinerzeit einem Mann zugeordnet werden, der mutmaßlich durch Gewalteinwirkung verstorben war", hieß es damals im Polizeibericht.

Jetzt, nach drei Jahren, beschäftigen mysteriöse Knochenfunde auf derselben Baustelle die Polizei.

  • An den Knochen, die Bauarbeiter entdeckt haben, fanden sich auch Reste von Kleidungsstücken.
  • Bei den sterblichen Überresten handelt es sich nicht um ein vollständiges Skelett, sondern in erster Linie um Oberschenkelknochen.
  • Ob ein Zusammenhang zwischen den jüngsten Knochenfunden und dem Fall aus dem Jahr 2016 besteht und ob die nun entdeckten Knochen vom Opfer einer Straftat stammen, sollen die weiteren Ermittlungen klären.
14:26 Uhr

Details zum U-Boot-Brand in Russland sind "Staatsgeheimnis"

Spätestens seit der Tschernobyl-Katastrophe weiß die ganze Welt: Über eigene Fehler spricht der Kreml nicht gern. Auch jetzt, zwei Tage nach dem verheerenden Feuer an Bord eines russischen U-Boots mit 14 Toten will Moskau Details zu dem Vorfall geheim halten. Diese könnten "nicht komplett öffentlich" gemacht werden, da es sich um "Staatsgeheimnisse" handele, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow.

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  • Es sei "vollkommen normal", dass solche Informationen nicht öffentlich gemacht würden, sagte Peskow mit Verweis auf die "Gesetzgebung der Russischen Föderation".
  • Bei dem Vorfall in nordrussischen Gewässern waren am Montag 14 teils hochrangige Marineangehörige ums Leben gekommen. Moskau gab den Vorfall aber erst einen Tag später bekannt. Die 14 Seeleute starben demnach an Rauchvergiftungen.
  • Bislang machten die russischen Behörden nur wenige Angaben zu dem Vorfall. Name und Typ des U-Boots wurden nicht bekannt. Dem Verteidigungsministerium zufolge war das Tiefsee-U-Boot auf einer Mission zur Erforschung des Meeresbodens unterwegs. Örtlichen Medienberichten zufolge soll es sich um ein atombetriebenes Mini-U-Boot auf geheimer Mission gehandelt haben.
14:24 Uhr
Breaking News

EU-Kommission verzichtet auf Defizitverfahren gegen Italien

Im Schuldenstreit mit Italien hat die EU-Kommission auf die Einleitung eines Strafverfahrens verzichtet. Nach Zusagen Roms zur Verringerung seiner Neuverschuldung sei ein schuldenbasiertes Defizitverfahren "zu diesem Zeitpunkt nicht mehr gerechtfertigt", erklärte EU-Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici in Brüssel. Die EU-Kommission werde aber die Umsetzung der Haushaltszusagen Roms weiter "sehr genau überwachen".

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13:50 Uhr

Polarfuchs wandert von Norwegen nach Kanada

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Zum ersten Mal ist es Forschern gelungen, die Wanderung eines Fuchses von Spitzbergen bis nach Kanada zu dokumentieren.

(Foto: imago images / blickwinkel)

Ein Polarfuchs hat norwegische Forscher verblüfft und ist innerhalb von 76 Tagen von Spitzbergen bis nach Kanada, insgesamt 3506 Kilometer, gewandert.

  • Das junge Weibchen habe die Strecke vom Norden Norwegens über Grönland bis zur kanadischen Insel Ellesmere Island zwischen dem 26. März und dem 10. Juni 2018 zurückgelegt, schreiben die Wissenschaftler in einem Artikel, der in einer Fachzeitschrift veröffentlicht wurde.
  • Die Forscher hatten die Polarfüchsin im Juli 2017 nahe einem Gletscher auf Spitzbergen mit einem Halsband ausgestattet, um ihre Bewegungen per Satellit beobachten zu können.
  • Demnach legte die Füchsin 46,3 Kilometer pro Tag zurück, zu Spitzenzeiten im Norden Grönlands gar täglich 155 Kilometer.
  • Rechnet man den Weg hinzu, den sie vom Gletscher bis zur Küste Spitzbergens sowie auf Ellesmere Island zurückgelegt hat, kommt die Füchsin demnach auf eine Gesamtdistanz von 4415 Kilometern in vier Monaten.
  • Wo sich die Füchsin heute befindet, ist unklar: Das Halsband hat im Februar den Geist aufgegeben.
13:32 Uhr

Kleinflugzeug stürzt in Nordrhein-Westfalen ab

Ein Kleinflugzeug ist aus noch ungeklärter Ursache zwischen einem Flugplatz im nordrhein-westfälischen Grefrath und der Landstraße 39 abgestürzt.

  • Nach ersten Informationen sei der Pilot schwer verletzt, berichtete die "Rheinische Post".
  • Das Flugzeug sei beim Landeanflug etwa 100 Meter vor dem Flugplatz zu Boden gegangen.
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13:14 Uhr

Vater wegen Tötung seines Babys verurteilt

Ein Vater ist wegen Totschlags an seiner erst sechs Wochen alten Tochter zu fünf Jahren Haft verurteilt worden.

  • Das Landgericht München I sah es als erwiesen an, dass der Italiener das Baby im Oktober 2017 so heftig geschüttelt hatte, dass es an den Folgen starb.
  • Der Prozess hatte sich auch wegen eines Gutachter-Streits monatelang hingezogen. Die Münchner Rechtsmediziner gingen davon aus, dass das Baby an den Folgen eines Schütteltraumas starb.
  • Mediziner, die von der Verteidigung als Zeugen benannt worden waren, sahen die Sache anders. Ihrer Ansicht nach könnte das kleine Mädchen beispielsweise eine Vorerkrankung gehabt haben.
  • Der Staatsanwalt forderte neun Jahre Haft wegen Totschlags, die Verteidigung plädierte auf Freispruch.
13:11 Uhr
Breaking News

Sassoli ist neuer Präsident des Europaparlaments

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Der Sozialdemokrat wurde von einer Mehrheit in Straßburg gewählt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Das Europäische Parlament hat den Italiener David Sassoli zu seinem Präsidenten gewählt. Der sozialdemokratische Abgeordnete soll in der ersten Hälfte der fünfjährigen Wahlperiode amtieren. Dann soll nach einer Abmachung ein Kandidat der Konservativen folgen.

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12:52 Uhr

Biologin: "Deutschland hat keine Mückenplage"

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Mückenplagen gebe es nach Hochwasserszenarien, etwa 2013 beim Hochwasser entlang der Donau und Elbe. Damals seien in manchen Regionen mehr als 20 Mückenanflüge pro Minute registriert worden.

(Foto: picture alliance/dpa)

Mücken empfinden viele Menschen derzeit als besonders lästig, manche sprechen sogar von einer Plage. Davon kann nach Angaben von Biologin Doreen Werner vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung keine Rede sein. "Das ist unser individuelles Empfinden, und das ist sehr unterschiedlich", sagte sie.

Natürlich seien Stechmücken zurzeit aktiv, sagte Werner, ihr Auftreten sei aber normal. Momentan sind die Bedingungen für Mücken nach Angaben der Forscherin sehr gut. Es herrsche zwar Trockenheit, aber zeitweilig habe es vor allem nachts auch Starkregen gegeben. Das Wasser fließe aus Überflutungsflächen, Pfützen oder Wildschweinsulen nicht so schnell ab. Und wo Wasser stehe, könnten sich Mücken bei warmen Temperaturen gut entwickeln.

12:37 Uhr

EU-Parlament: Erster Wahlgang ohne Entscheidung

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David-Maria Sassoli

(Foto: picture alliance/dpa)

Das Europaparlament hat im ersten Wahlgang noch keine Entscheidung über die Besetzung des Präsidentenamts getroffen. Keiner der vier Kandidaten erhielt die nötige absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen, wie der scheidende Parlamentspräsident Antonio Tajani mitteilte.

Diese lag bei 332 Stimmen. Mit 325 lag der italienische Sozialist David-Maria Sassoli nur knapp unter der Schwelle. Dahinter kam der Tscheche Jan Zahradil von der rechten EKR mit 162 Stimmen und die deutsche Grüne Ska Keller mit 133 Stimmen. Vierte wurde die spanische Linke Sira Rego mit 42 Stimmen. Der zweite Wahlgang soll bereits laufen.

12:12 Uhr

Asylbewerber mit Hakenkreuz-Tattoo festgenommen

In Nürnberg ist ein Asylbewerber festgenommen worden, der ein Hakenkreuz tätowiert hat. Der 38-jährige Russe muss sich nun wegen des Verdachts der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verantworten, berichtete die "Hannoversche Zeitung".

Augenzeugen hatten die Tätowierung am Bein des Mannes entdeckt und die Polizei verständigt. Der Mann wohnt in einer Gemeinschaftsunterkunft.

11:58 Uhr

Baby von erstochener Londonerin gestorben

Ein Baby, das Rettungskräfte aus dem Bauch einer erstochenen Frau in London geholt hatten, ist am frühen Morgen gestorben.

11:36 Uhr

US-Rapper in Schweden verhaftet

US-Rapper ASAP Rocky ("Praise The Lord") ist in Stockholm wegen einer handgreiflichen Auseinandersetzung festgenommen worden.

  • Gegen den 30-jährigen Musiker wird nun wegen schwerer Körperverletzung ermittelt.
  • Ein Video auf der Promi-Webseite TMZ.com zeigt den Vorfall, um den es gehen soll. Darauf wirft der Musiker einen jungen Mann heftig zu Boden und prügelt im Anschluss mit seiner Entourage auf ihn ein.
  • Rocky selbst veröffentlichte auf seinem Instagram-Konto Aufnahmen, die zeigten, dass der Vorfall ein Vorspiel hatte: Demnach verfolgen zwei Männer Rocky und seine Begleiter.
  • In einem weiteren Video sagt er, sein Team und er wollten keinen Stress mit den beiden, würden aber weiter von ihnen verfolgt.
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11:21 Uhr
Breaking News

Urteil gegen Ärztin aufgehoben

Das wegen Werbung für Schwangerschaftsabbrüche gegen die Ärztin Kristina Hänel verhängte Urteil des Landgerichts Gießen ist aufgehoben worden. Das teilte das Oberlandesgericht Frankfurt mit.

2017 war Hänel zu einer Geldstrafe von 6000 Euro verurteilt worden, weil sie gegen das Werbeverbot für Abtreibungen verstoßen hatte. Die Gynäkologin hatte gegen das Urteil Berufung eingelegt.

Mehr dazu erfahren Sie hier.

10:59 Uhr

Raser wegen Mordes angeklagt

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Der junge Mann hatte Anfang März die Kontrolle über sein 550 PS-starkes Mietauto verloren.

(Foto: picture alliance/dpa)

Knapp vier Monate nach dem Sportwagenunfall mit zwei Toten in Stuttgart hat die Staatsanwaltschaft Anklage wegen Mordes gegen den Fahrer erhoben.

  • Der 20-Jährige soll bei vollständig durchgedrücktem Gaspedal mit einer Geschwindigkeit von 160 bis 165 Stundenkilometern unterwegs gewesen sein.
  • Der junge Mann hatte Anfang März die Kontrolle über sein 550 PS-starkes Mietauto verloren, als er einem anderen Fahrzeug ausweichen wollte.
  • Er prallte in einen Kleinwagen und infolge dessen starben die beiden Insassen, 25 und 22 Jahre alt, noch am Unfallort.
  • Der Unfallfahrer, der unverletzt blieb, hat laut Staatsanwaltschaft die höchstmögliche Geschwindigkeit des Sportwagens austesten wollen und dabei in Kauf genommen, dass es zu Zusammenstößen mit anderen Verkehrsteilnehmern kommen könnte.
10:43 Uhr

Gabriel wirft Merkel "Trickserei" vor

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Auch die Grünen im Europaparlament unterstützen Ursula von der Leyen als Kommissionschefin nicht.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der ehemalige SPD-Chef Sigmar Gabriel nennt die mögliche Ernennung von Ursula von der Leyen zur EU-Kommissionschefin einen "beispiellosen Akt der politischen Trickserei". Das sagte er dem "Spiegel".

"Wenn Merkel von der Leyen ohne Kabinettsbeschluss benennt, ist das ein klarer Verstoß gegen die Regeln der Bundesregierung - und ein Grund, die Regierung zu verlassen", sagte Gabriel. Die SPD müsse die Berufung von der Leyens aufhalten, sonst mache sie bei diesem Schmierentheater mit und die EU-Wahlen zur Farce.

Mehr dazu lesen Sie in Kürze auf n-tv.de.

 

10:25 Uhr

Bundesgerichtshof fällt Matratzen-Urteil

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Eine Matratze darf, genauso wie ein Kleidungsstück, zurückgegeben werden.

(Foto: picture alliance/dpa)

Verbraucher können eine im Internet gekaufte Matratze auch dann noch an den Händler zurückgeben, wenn sie die Schutzfolie schon entfernt haben. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden.

  • Der Händler sei demnach in der Lage, die Ware so zu reinigen oder zu desinfizieren, dass sie noch weiterverkauft werden kann, selbst wenn sie mit einem Körper in Berührung gekommen ist.
  • Damit bekommt ein Mann, der 2014 eine Matratze zurückgeschickt hatte, nach langem Rechtsstreit vom Händler den Kaufpreis von mehr als 1000 Euro und die Speditionskosten zurück.
  • Der Fall hatte zwischenzeitlich sogar den Europäischen Gerichtshof beschäftigt. Dessen Vorentscheidung setzten die BGH-Richter nun für die Rechtslage in Deutschland um.

Mehr Informationen finden Sie hier.

10:12 Uhr

"Sea-Watch"-Kapitänin taucht ab

Die deutsche Sea-Watch-Kapitänin Carola Rackete ist in Italien nach Angaben eines Sprechers aus Sicherheitsgründen abgetaucht. "Es gab einige generelle Drohungen gegen Carola", sagte ein Sprecher der Hilfsorganisation Sea-Watch. "Deshalb haben wir sie an einen geheimen Ort gebracht. Über ihre weiteren Reisepläne werden wir uns nicht äußern."

Ein Gericht in Sizilien hatte am Dienstag den Hausarrest gegen Rackete aufgehoben. Die 31-Jährige hatte das Schiff "Sea-Watch 3" trotz eines Verbots der italienischen Behörden im Hafen von Lampedusa angelegt.

 

09:55 Uhr

Proteste in Israel eskalieren

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Demonstranten setzten Fahrzeuge in Brand und blockierten zentrale Kreuzungen unter anderem in Tel Aviv.

(Foto: picture alliance/dpa)

Tausende aus Äthiopien stammende Juden demonstrierten gegen Polizeigewalt und Rassismus. Nach dem Tod eines Juden mit äthiopischen Wurzeln bei einem Polizeieinsatz in Israel sind Proteste im ganzen Land eskaliert.

  • Nach Angaben des Rettungsdienstes und der Polizei wurden mindestens 147 Menschen verletzt, darunter 111 Polizisten. 36 Demonstranten wurden laut Polizei festgenommen.
  • Nach Medienberichten standen zeitweise schätzungsweise 60.000 Menschen im Stau.
  • Ausgelöst wurden die Proteste durch einen Streit, in den sich ein Polizist am Sonntag eingemischt hatte. Laut Medienberichten sei er mit Steinen beworfen worden und habe um sein Leben gefürchtet und geschossen. Ein 18-jähriger Jude wurde tödlich getroffen.
  • Augenzeugen berichteten, der Polizist habe die Jugendlichen mit der Waffe bedroht.
09:35 Uhr

Regensburger Bürgermeister ist "schuldig"

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Wolbergs war 2014 Oberbürgermeister geworden. Er soll im Zusammenhang mit einem Bauvorhaben bestochen worden sein.

(Foto: picture alliance/dpa)

Im Regensburger Korruptionsprozess ist der suspendierte Oberbürgermeister Joachim Wolbergs in zwei Fällen der Vorteilsannahme schuldig gesprochen worden.

Mehr dazu lesen Sie hier.

09:20 Uhr

Gesuchter Deutscher versteckte sich im Sumpf

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Die Beamten suchten den Mann drei Tage lang, bevor er aufgab.

(Foto: imago/Westend61)

Ein Deutscher ist drei Tage lang von thailändischen Beamten in der nordöstlichen Provinz Nakhon Ratchasima gesucht worden.

  • Laut Polizei versteckte sich der 34-Jährige in einem Sumpfwald und atmete währenddessen durch ein Plastikrohr, um sich unter Wasser halten zu können.
  • Die Polizei wurde auf den in Deutschland gesuchten Mann durch Fotos in den sozialen Medien aufmerksam. Darauf zeigte er sich als Hähnchenverkäufer in Thailand.
  • Gegen ihn lag demnach ein Haftbefehl von Interpol wegen Drogenhandels, Raub und Kinderpornografie vor. Außerdem war der Mann illegal in Thailand.
08:47 Uhr

Berliner Unternehmer Hans Wall ist tot

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Wall wurde 77 Jahre alt. Die Todesursache ist noch unklar.

(Foto: imago stock&people)

Der Berliner Unternehmer Hans Wall ist im Alter von 77 Jahren überraschend gestorben. Das berichtet die "Berliner Morgenpost". Wall leitete über 30 Jahre die Wall AG, die er auch gegründet hatte. Er starb bereits am 1. Juli.

Der Unternehmer war ein stadtbekannter Berliner, der sich sehr engagierte. Er finanzierte beispielsweise jahrelang die Weihnachtsbeleuchtung am Kurfürstendamm und unterstützte die Sanierung der Gedächtniskirche.

Mehr dazu lesen Sie hier.

08:34 Uhr

Lettland startet Kassenzettel-Lotto-Spiel

Im Kampf gegen Steuerbetrug und Schattenwirtschaft hat Lettland eine Kassenbon-Lotterie gestartet. Seit dem 1. Juli können Kassenzettel über eine Summe von mehr als fünf Euro online auf einer speziellen Website registriert werden.

  • Als Gewinn locken jeden Monat als Hauptpreis 10.000 Euro sowie weitere Geldpreise, die Jahresverlosung ist mit insgesamt 70.000 Euro dotiert.
  • Anhand der registrierten Kassenzettel können die Steuerbehörden zurückverfolgen, ob die Quittungen ordnungsgemäß ausgestellt wurden.
  • Schon am ersten Lotterietag sei festgestellt worden, dass rund 20 Prozent der registrierten Belege nicht den Steuergesetzen entsprechen.
08:16 Uhr

US-Regisseur wegen Kindesmissbrauchs verurteilt

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Den 72-jährigen Sterling Van Wagenen (l.) erwartet eine jahrelange Haft.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der amerikanische Filmemacher Sterling Van Wagenen, Mitbegründer des Sundance-Filmfestivals, ist wegen Kindesmissbrauchs zu mindestens sechs Jahren Haft bis lebenslänglich verurteilt worden.

  • Der 72-Jährige hatte sich im Mai schuldig bekannt, zwischen 2013 und 2015 ein Mädchen in zwei Fällen sexuell belästigt zu haben.
  • Die Ermittlungen waren durch eine frühere Interviewaufzeichnung ins Rollen gekommen, in der Van Wagenen eingeräumt hatte, 1993 einen damals 13-jährigen Jungen belästigt zu haben. In diesem Fall gab es keinen Strafprozess.
  • Van Wagenen hatte Ende der 1970er Jahre zusammen mit Robert Redford das Sundance-Filmfestival ins Leben gerufen und war dort bis 1993 aktiv.
08:01 Uhr

DiCaprio gründet "Earth Alliance"

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(Foto: picture alliance/dpa)

Oscar-Preisträger Leonardo DiCaprio hat zusammen mit Laurene Powell Jobs, Witwe des Apple-Gründers Steve Jobs, und einem US-Unternehmer die Organisation "Earth Alliance" gegründet. Sie wollen als Reaktion auf den Klimawandel in Bereichen wie erneuerbare Energien, sauberes Trinkwasser und Schutz von Ökosystemen mit Wissenschaftlern und Aktivisten initiativ werden.

  • DiCaprio hatte 1998 bereits die "Leonardo DiCaprio Foundation" ins Leben gerufen und mit der Stiftung Gelder in Höhe von über 100 Millionen Dollar für Umweltprojekte mobilisiert.
  • Als Produzent brachte er 2007 den Dokumentarfilm "The 11th Hour" über die Klimaerwärmung in die Kinos.
  • Er lebt nach eigenen Angaben schon lange umweltbewusst, fährt Hybridautos und nutzt Solarenergie.
07:44 Uhr

Japanische Wetterbehörde warnt vor Sintflutregen

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(Foto: REUTERS)

Wegen sintflutartiger Regenfälle im Südwesten Japans müssen sich Hunderttausende Menschen in Sicherheit bringen.

  • Die Behörden in der Provinz Kagoshima forderten rund 800.000 Menschen wegen der Gefahr von Erdrutschen und Überflutungen auf, ihre Häuser zu verlassen.
  • Die nationale Wetterbehörde warnte den Südwesten und Westen des Inselreiches vor weiter andauernden Regenfällen.
07:42 Uhr
Breaking News

Waldbrand in Lübtheen ist unter Kontrolle

Endlich eine gute Nachricht aus Mecklenburg-Vorpommern: Der Waldbrand auf dem Gelände eines ehemaligen Truppenübungsplatzes in Lübtheen ist von den Einsatzkräften unter Kontrolle gebracht worden. Das berichtet n-tv Reporter Bastian Vollmer unter Berufung auf Landrat Stefan Sternberg exclusiv.

 

Mehr dazu lesen Sie hier. Unseren Podcast zu dem Thema können Sie hier nachhören.

07:32 Uhr

Zwei Verletzte nach Schüssen in Einkaufszentrum

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Das gesamte Einkaufszentrum wurde geräumt.

(Foto: picture alliance/dpa)

In einem kalifornischen Einkaufszentrum sind zwei Menschen durch Schüsse verletzt worden.

  • Die Polizei fahndete nach zwei möglichen Tätern.
  • Die Ermittler gehen davon aus, dass die Schüsse nicht wahllos sondern gezielt abgegeben wurden.
  • Der Vorfall in einer Shopping Mall in San Bruno, südlich von San Francisco, löste einen Großeinsatz der Polizei aus.
  • Viele Menschen versteckten sich oder rannten in Panik aus der Anlage heraus.
07:14 Uhr

Navy-Soldat von Mordvorwürfen befreit

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Gallagher ist von einem anderen Soldaten entlastet worden.

(Foto: AP)

In einem aufsehenerregenden Prozess wegen mutmaßlicher Kriegsverbrechen im Irak ist ein US-Elitesoldat weitgehend freigesprochen worden. Ein Militärgericht im kalifornischen San Diego sprach den Navy Seal Edward Gallagher vom Vorwurf frei, einen gefangenen Kämpfer der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) ermordet zu haben. "Nicht schuldig" lautete auch das Urteil zum Vorwurf des versuchten Mordes an zwei irakischen Zivilisten.

Was war passiert? Der Unteroffizier der Spezialeinheit Navy Seals war angeklagt, bei einem Einsatz in der irakischen Stadt Mossul 2017 einen verletzten Kriegsgefangenen erstochen zu haben. Während des Prozesses erklärte allerdings ein anderer Soldat, den IS-Kämpfer getötet zu haben. Gallagher wurde jedoch für das Vergehen schuldig gesprochen, mit der Leiche für ein Foto posiert zu haben.

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06:55 Uhr

Sila Sahin bringt zweites Kind zur Welt

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(Foto: picture alliance / Soeren Stache)

"Hey hier sind wir! Endlich zu viert und total happy" - mit diesen Worten verkündet der ehemalige GZSZ-Star Sila Sahin, dass ihr zweiter Sohn geboren wurde. Die Schauspielerin postete vor wenigen Stunden ein Foto auf Instagram.

Deutlich sichtbar ist auch das genaue Geburtsdatum des Kleinen: offenbar kam er schon am 26. Juni auf die Welt. Sahins erstes Kind, Sohn Elija, kam im Juli 2018 auf die Welt. Die Schauspielerin, die mit Fußballer Samuel Radlinger verheiratet ist, war kurze Zeit nach der ersten Entbindung wieder schwanger geworden.

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06:43 Uhr

40 Menschen in Flüchtlingslager in Libyen getötet

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Unter den Trümmern werden noch weitere Opfer befürchtet.

(Foto: picture alliance/dpa)

Bei einem Luftangriff auf ein Flüchtlingslager nahe der libyschen Hauptstadt Tripolis sind fast 40 Menschen getötet worden. Mehr als 70 weitere Flüchtlinge seien in dem Hangar in der Vorstadt Tadschura verletzt worden, sagte ein Sprecher der Rettungskräfte in der Nacht. Die international anerkannte Regierung der nationalen Einheit machte die Truppen des abtrünnigen Generals Chalifa Haftar für den Luftangriff verantwortlich.

Der Sprecher sagte, in dem Hangar seien rund 120 Flüchtlinge festgehalten worden. Die Zahl der bislang festgestellten Opfer sei nur "vorläufig" und könne sich noch verschlimmern.

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06:30 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

ist Ihnen heute morgen auch so schön kühl? Eine kurze Verschnaufpause von der sommerlichen Hitze tut gut.

Heute beschäftigt uns vorwiegend die Wahl des neuen Präsidenten des Europaparlaments in Straßburg. Außerdem werden einige interessante Urteile erwartet:

  • Grundsatzentscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH) zu Sterbebegleitung
  • Der BGH verkündet ein Urteil zum Widerrufsrecht beim Einkaufen im Internet
  • Urteil im Prozess gegen den suspendierten Regensburger Oberbürgermeister Joachim Wolbergs

Mein Name ist Josephin Hartwig und ich werde Sie heute über das Tagesgeschehen informieren. Bei Anregungen oder Kritik, schreiben Sie mir gern eine Mail.

Ich wünsche Ihnen einen guten Start in diesen Mittwoch!

 

06:13 Uhr

Hoch "Winnie" bringt mehr Sonnenstunden

Die Lage in Sachen Trockenheit bleibt auch weiterhin problematisch. Denn nennenswerter und großflächiger Regen ist nach wie vor nicht in Sicht und somit bleibt die Waldbrandgefahr verbreitet groß bis sehr groß. Statt dessen macht sich mit "Winnie" nämlich jetzt erst einmal das nächste Hoch für unser Wetter stark und sorgt verbreitet für Sonne gepaart mit harmlosen Wolken. Höchstens von den Küsten her sowie in den Alpen sind einzelne Schauer drin, die im Süden auch von Blitz und Donner begleitet sein können. Demzufolge bringt es die Sonne heute oft auf 10 bis 15 Betriebsstunden. Lediglich der Alpenrand bleibt mit 8 Sonnenstunden schattiger.

Björn Alexander

Björn Alexander

Wen es hierbei in die Badeseen zieht, den erwarten dort derzeit meistens Wassertemperaturen von 22 bis 26 Grad. In Nord- und Ostsee sind es 18 bis 20 Grad. Und das entspricht dort ziemlich genau auch den Lufttemperaturen, die Sie im Norden bei einem teils strammen Nordwestwind und Höchstwerten von 17 bis 20 Grad bekommen. Die breite Landesmitte und der Alpenrand kriegen unterdessen 20 bis 24 Grad. Ansonsten werden es im Süden 25 bis 28 Grad.

Die weiteren Aussichten: morgen und am Freitag in der Mitte und im Süden überwiegend sonnig und sommerlich warm mit 23 bis 28, am Oberrhein 30 bis 32 Grad. Nur in den Alpen besteht am Donnerstag ein kleines Gewitterrisiko. Im Norden ziehen hingegen immer wieder Wolken durch und bringen einzelne Regenschauer mit. Hier bleibt es bei 17 bis 22 Grad windig und recht frisch. Ihr Björn Alexander