Mittwoch, 13. März 2019Der Tag

Heute mit Michael Bauer und Uladzimir Zhyhachou
22:34 Uhr

Das war Mittwoch, der 13. März 2019

Bereits zwei Mal war das von Theresa May ausgehandelte Abkommen mit der EU zum Brexit im Unterhaus gescheitert. Doch bis zum 20. März soll das Parlament in London ein drittes Mal abstimmen.

Sollte das Abkommen diesmal angenommen werden, würde May die EU-Staats- und Regierungschefs um einen kurzen Aufschub für den Brexit bis zum 30. Juni bitten. Sollte das Abkommen erneut abgelehnt werden, müsste der bisher für den 29. März vorgesehene Brexit über den 30. Juni hinaus verschoben werden und dies hätte die Beteiligung Großbritanniens an den Europawahlen zur Folge. Mehr zum Brexit-Chaos lesen Sie hier.

Was war heute sonst wichtig:

Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend und eine gute Nacht!

22:15 Uhr

"NSU 2.0": Bundesweite Serie von Bombendrohungen

Seit mehreren Wochen gibt es nach Medienberichten eine bundesweite Serie mutmaßlich rechtsextremer Gewaltdrohungen gegen Politiker und andere öffentlich herausgehobene Personen. Es gehe um mehr als 100 verschickte E-Mails, die mit "Nationalsozialistische Offensive", "NSU 2.0" oder "Wehrmacht" unterzeichnet worden seien, berichteten die "Süddeutsche Zeitung" und der NDR. Darunter seien auch Bombendrohungen. Bei Durchsuchungen seien aber bisher keine Bomben gefunden worden.

Wegen entsprechender Drohungen seien am Montag der Hauptbahnhof Lübeck sowie am Dienstag das Finanzamt Gelsenkirchen vorsorglich geräumt worden, hieß es.

Mindestens fünfzehn Mal sollen seit Dezember Bombendrohungen mit dem Absender "Nationalsozialistische Offensive" auch bei Gerichten oder Justizzentren eingegangen sein, unter anderem beim Oberlandesgericht München, dem Oberlandesgericht Bamberg, der Staatsanwaltschaft in Frankfurt, aber auch beim Flughafen Hamburg.

21:51 Uhr

Das sind die lebenswertesten Städte der Welt

117881446.jpg

München ist die lebenswerteste Stadt Deutschlands.

(Foto: picture alliance/dpa)

Zum zehnten Mal in Folge ist Wien laut einer Studie zur lebenswertesten Stadt der Welt erklärt worden. Die österreichische Hauptstadt ist eine von acht europäischen Städten in den Top Ten der Studie der Beratungsfirma Mercer.

  • Auf Platz zwei liegt Zürich, den dritten Platz teilen sich München, das kanadische Vancouver und Auckland in Neuseeland. Düsseldorf liegt auf Platz sechs, gefolgt von Frankfurt, Kopenhagen, Genf und Basel.
  • Kriterien bei der Bewertung sind etwa der Wohnungsmarkt, politische Stabilität, die Kriminalitätsrate, Freitzeitmöglichkeiten oder die Luftverschmutzung. Insgesamt gibt es 39 Kriterien.
  • Die Bewertung soll insbesondere internationalen Organisationen dabei helfen, die Bezüge von im Ausland tätigen Mitarbeitern festzulegen.
  • Den letzten Platz der 231 berücksichtigten Städte nimmt die irakische Hauptstadt Bagdad ein, auf die Plätze davor kommen Bangui in Zentralafrika und die jemenitische Hauptstadt Sanaa.
21:14 Uhr

Junge soll Freund getötet haben: Anklage wegen Totschlags

Nach dem gewaltsamen Tod eines 16-Jährigen im sauerländischen Wenden hat die Staatsanwaltschaft laut einem Bericht des "Kölner Stadt-Anzeigers" Anklage wegen Totschlags gegen dessen 14-jährigen Freund erhoben.

  • Wie das Blatt unter Berufung auf Angaben aus Justizkreisen berichtet, hält ein psychiatrischer Gutachter den Teenager für schuldfähig. Der Prozess soll demnach am 18. April vor dem Jugendschwurgericht Siegen unter Ausschluss der Öffentlichkeit beginnen.
  • Weiter hieß es unter Berufung auf die bisherigen Ermittlungen, offensichtlich habe eine verschmähte Liebe Ende Oktober zu einer tödlichen Tragödie geführt.
  • Die beiden Schüler trafen sich demnach in einem Waldstück nahe ihrer Schule zu einer Aussprache. Diese sei dann jedoch eskaliert. Am Boden liegend soll der 14-jährige großgewachsene Schüler seinen schmächtigeren, älteren Freund mit bloßen Händen erwürgt haben.
20:45 Uhr

Diebe töten Kriegsveteranen und rauben seine Orden

Ein Kriegsveteran ist bei Moskau überfallen und zu Tode geprügelt worden.

  • Die Diebe hätten neben Geld und Wertgegenständen auch die alten Orden des 94-Jährigen mitgenommen, teilten die russischen Behörden mit. Alles zusammen habe einen Wert von mindestens einer Million Rubel (12.800 Euro) gehabt.
  • Der Mann starb wenige Tage nach dem Überfall in seiner Wohnung in einem Krankenhaus an schweren Hirnverletzungen.
  • Nach Angaben der Polizei flogen zwei Männer auf, als sie in einem Pfandhaus einen der Orden aus dem Zweiten Weltkrieg verkaufen wollten. Ein dritter Verdächtiger sei in der Nacht zum Mittwoch festgenommen worden. Nach einem vierten werde noch gesucht.
20:23 Uhr

Unterhaus lehnt Brexit ohne Abkommen ab

Das britische Parlament hat sich gegen einen EU-Austritt ohne Vertrag ausgesprochen. Einen Brexit ohne Abkommen will die Mehrheit der Abgeordneten nach diesem Votum auf jeden Fall verhindern.

Mehr dazu lesen Sie hier.

20:08 Uhr

Messerstecher verliert Pass am Tatort und geht zur Polizei

Ein nach einem versuchten Tötungsdelikt in Hamburg untergetauchter Verdächtiger ist festgenommen worden, weil er auf einer Berliner Polizeiwache den Verlust seiner Ausweispapiere anzeigen wollte, die er am Tatort verloren hatte.

  • Wie die Ermittler in Hamburg mitteilten, bemerkten die Hauptstadtbeamten bei der Bearbeitung, dass der bereits von Zielfahndern verfolgte 40-Jährige per Haftbefehl gesucht wurde. Sie nahmen ihn fest.
  • Der Verdächtige soll am Samstagabend in Hamburg einen 28-Jährigen bei einem Streit mit einem Messer lebensgefährlich verletzt haben.
  • Am Tatort verlor der aus Bulgarien stammende Mann demnach persönliche Reisedokumente. Aufgrund dieser und anderer Erkenntnisse galt er als verdächtig.
19:43 Uhr

Trump ordnet Flugverbot für Boeing 737 Max an

Nach zahlreichen anderen Ländern haben auch die USA ein Flugverbot für Boeing-Maschinen vom Typ 737 Max 8 und Max 9 erteilt. US-Präsident Donald Trump erteilte eine entsprechende Anweisung an alle Fluggesellschaften.

Die US-Flugaufsicht FAA hatte bis zuletzt erklärt, die Maschinen des US-Konzerns Boeing seien flugtauglich und dürften sich im US-Luftraum bewegen.

Mehr dazu lesen Sie hier.

19:33 Uhr

Tornado zieht durch Ortskern in der Eifel

*Datenschutz

In der Eifel südlich von Aachen hat ein Sturm mit starkem Wind gewütet. "Das Schadensmuster erinnert an einen Tornado", sagte ein Sprecher der Feuerwehr Aachen. Der Sturm sei durch den Ortskern der Gemeinde Roetgen an der Grenze zu Belgien gezogen. Genauere Informationen zu den Schäden gibt es noch nicht.

Der Westdeutsche Rundfunk berichtete von abgedeckten Dächern. Eine Sprecherin des NRW-Innenministeriums bestätigte dem WDR, dass es sich um einen Tornado handelt.

Mehr dazu hier.

18:53 Uhr

Tui verliert Millionen durch Boeing-Flugverbot

Der weltgrößte Reisekonzern Tui muss durch den Flugstopp seiner Mittelstreckenflugzeuge vom Typ Boeing 737 Max nach eigenen Angaben mit Zusatzkosten von rund drei Millionen Euro pro Woche rechnen. Betroffen seien alle 15 Maschinen, sagte ein Tui-Sprecher der DPA.

  • Zur Flotte des Konzerns gehören 14 Flugzeuge des Typs Boeing 737 Max 8, die in Großbritannien und den Benelux-Staaten auf Strecken zu den Kanaren oder den Kapverden im Einsatz sind. Eine weitere Maschine wurde erst kürzlich nach Brüssel überführt.
  • Wegen zweier Abstürze von neuen Boeing 737 Max 8 binnen weniger Monate waren wachsende Zweifel an der Sicherheit des Flugzeugtyps entstanden. Diese führten zu Flugverboten rund um den Globus. Zu den Ausnahmen gehören die USA, wo die Luftfahrtbehörde FAA die Zuverlässigkeit der Maschinen bisher als gegeben ansieht.
  • Auch Kanada hat heute ein Flugverbot für Boeing-Maschinen vom Typ 737 Max 8 und Max 9 erteilt.
18:17 Uhr

Thüringische Ärzte entfernen Riesentumor

In Thüringen haben Ärzte einer Frau einen Riesentumor aus dem Bauch entfernt.

  • Die Geschwulst mit einem Gewicht von 15 Kilogramm ist im Klinikum Altenburger Land operativ entfernt worden.
  • Ursprünglich hatte die 63-jährige zunächst ihren Hausarzt aufgesucht, da sie in den letzten Wochen deutlich an Gewicht verlor, berichtet eine Sprecherin. Zur Untersuchung wurde eine CT-Untersuchung durchgeführt, bei der der übergroße Tumor deutlich zu erkennen war.
  • „Der Gewichtsverlust der letzten Wochen lässt sich dadurch erklären, dass der Tumor den Darm abdrängte und die Patientin nichts mehr essen konnte“ erklärt Chefarzt Rigo Voigt.
  • Die Operation dauerte vier Stunden. Vier Chirurgen bewältigten den komplexen Eingriff, von dem auch die Oberbauchorgane wie Bauchspeicheldrüse und Milz betroffen waren.
  • Den Chirurgen gelang es, den riesigen Tumor komplett zu entfernen. Der Patientin geht es den Umständen entsprechend gut.
17:49 Uhr

Suche nach Rebecca vorerst eingestellt

Die Suche nach der 15-jährigen Rebecca in einem Wald in Brandenburg ist vorerst eingestellt worden. Wie es in den nächsten Tagen weitergehe, sei noch nicht entschieden, sagte eine Polizeisprecherin auf Anfrage.

  • Ob die Aktion bei dem Ort Rieplos 50 Kilometer südöstlich von Berlin Ergebnisse gebracht hat, wollte sie nicht sagen.
  • "Am Dienstag wurden vor Ort Spuren gesichert. Die Auswertung dauert an", hieß es.
  • Bereits von Donnerstag bis Samstag hatte die Polizei ein anderes Waldstück in der Nähe durchkämmt. Am Dienstag begann die Aktion bei Rieplos, dieses Mal mit Unterstützung des Technischen Hilfswerks.
17:31 Uhr

Manafort zu 43 weiteren Monaten Haft verurteilt

Der frühere Wahlkampfchef von US-Präsident Donald Trump, Paul Manafort, ist zu 43 zusätzlichen Monaten Haft verurteilt worden. Eine Bundesrichterin in Washington verhängte die Strafe wegen Verschwörung gegen die USA und Versuchen der Zeugenbeeinflussung.

Das jetzige Strafmaß kommt zu einer bereits vergangene Woche in einem anderen Fall gegen Manafort verhängten Haftstrafe von 47 Monaten hinzu, der 69-Jährige ist damit zu insgesamt siebeneinhalb Jahren verurteilt.

*Datenschutz

17:12 Uhr

So sehen neue Fernzüge der Deutschen Bahn aus

In nur fünf Jahren werden (einige) Bahnreisende auch in Deutschland während der Fahrt Internet nutzen können. Bis heute genießen nur ICE-Kunden dieses Privileg. Heute hat die Deutsche Bahn ihren neuen Fernverkehrszug ECx des spanischen Herstellers Talgo vorgestellt. Und der punktet nicht nur mit WLAN. Die Hersteller versprechen auch stufenlosen Einstieg und viel Platz fürs Gepäck. Die ersten Züge will das Unternehmen zum Fahrplanwechsel 2023/24 einsetzen, sagte Bahn-Chef Richard Lutz.

DB163505.jpg

So wird der neue ECx aussehen.

(Foto: Deutsche Bahn AG / Tricon AG)

  • Die ECx verfügen über markierte Familienbereiche, einen abgetrennten Kleinkindbereich, Fahrradabteile und Rollstuhlplätze. Die Beleuchtung im Zug wird tageszeitabhängig gedimmt.
  • Der ECx werde die Fahrtzeit zwischen Berlin und Amsterdam um eine halbe Stunde auf 5:50 Stunden verkürzen, teilte die Bahn mit. Zudem plant sie Verbindungen nach Sylt und Oberstdorf.
  • Zunächst kauft die Bahn 23 Exemplare im Wert von 550 Millionen Euro. Insgesamt soll Talgo nach Bahn-Angaben bis zu 100 Loks und Reisezugwagen liefern. Ein Zugverband besteht aus einer Mehrsystemlok mit einer Höchstgeschwindigkeit von 230 Stundenkilometern und 17 Reisezugwagen.

Mehr dazu lesen Sie hier.

*Datenschutz

16:39 Uhr

Fall Rebecca: Schwager legt Haftbeschwerde vor

Seit drei Wochen wird die 15-jährige Rebecca vermisst. Ihr Schwager sitzt in U-Haft. Die Polizei geht von einem Tötungsdelikt aus, Florian R. ist dringend tatverdächtig.

Doch heute hat die Anwältin von Rebeccas Schwager Haftbeschwerde eingelegt. Jetzt muss das Berliner Schwurgericht entscheiden, ob Florian R. aus der Untersuchungshaft entlassen wird.

Mehr dazu lesen Sie hier.

16:07 Uhr

Salvini will "Mona Lisa" nach Italien "zurückholen"

Der italienische Vize-Regierungschef Matteo Salvini hat sich im Scherz dafür ausgesprochen, die "Mona Lisa" aus dem Pariser Louvre-Museum zurück nach Italien zu bringen.

  • Während einer Pressekonferenz in Rom zu den Veranstaltungen aus Anlass von Leonardo da Vincis 500. Todestag sagte der Innenminister von der Rechtsaußenpartei Lega: "Ich gebe bekannt, dass wir mit dem französischen Botschafter zusammenarbeiten, um die 'Mona Lisa' zurückzuholen."
  • Es wäre "bequemer" für alle, die das weltberühmte Gemälde aus der Nähe betrachten wollten, ergänzte Salvini.
  • Erst dann fügte er an: "Spaß beiseite - natürlich brauchen wir keine weiteren internationalen Krisen."
15:38 Uhr

Niederländische Kommunen verbieten Luftballons

Immer mehr niederländische Kommunen verbieten es, Luftballons aufsteigen zu lassen. In 17 Prozent der Gemeinden gibt es ein Ballonverbot, wie aus einer Untersuchung der Umweltorganisation De Noordzee hervorgeht. Ein Jahr zuvor waren es noch 5 Prozent. 20 Prozent der niederländischen Kommunen rieten zudem dringend davon ab, Luftballons bei Feiern steigen zu lassen.

27244674.jpg

Ballonteile landen im Meer - Tiere und Fische erstickten daran.

(Foto: picture alliance / dpa)

  • Luftballons sind nach Angaben der Umweltschützer gefährlich für Meeressäugetiere, Vögel und Fische. Sie könnten an den Plastikresten ersticken. Außerdem trage der Abfall zur Verschmutzung der See und der Küsten bei.
  • Vor allem Seevögel werden einer Studie zufolge Opfer von Ballonresten: Forscher hatten festgestellt, dass bei 20 Prozent von tot gefundenen Seevögeln Plastikmüll oder Ballonreste die Todesursache waren.
  • Die Wahrscheinlichkeit, an Ballonteilen zu sterben, sei rund 32 Mal höher als bei härteren Plastikteilen, schrieben die Forscher im Fachmagazin "Scientific Reports".
15:07 Uhr

Mehrere Tote bei Angriff in Schule in São Paulo

Bei einem bewaffneten Angriff in einer Schule bei São Paulo sind mehrere Menschen erschossen worden. Mehrere weitere Menschen wurden verletzt, wie die brasilianische Polizei mitteilte und Medien berichteten. Zeitungen berichteten von mindestens fünf Toten, der Fernsehsender TV Globo von acht, darunter zwei mutmaßliche Schützen.

Mehr dazu lesen Sie in Kürze auf n-tv.de

14:26 Uhr

Kalifornien setzt Hinrichtungen aus - Trump empört

In Kalifornien werden sämtliche Hinrichtungen ausgesetzt. Der Gouverneur des US-Westküstenstaates, Gavin Newsom, kündigte heute ein entsprechendes Moratorium an. "Das absichtliche Töten einer anderen Person ist falsch", erklärte er. Als Gouverneur werde er Hinrichtungen nicht zulassen.

In 20 der 50 US-Bundesstaaten ist die Todesstrafe bereits abgeschafft. Drei weitere Staaten hatten bereits vor Kalifornien ein Moratorium für Exekutionen verhängt.

US-Präsident Donald Trump griff Newsom wegen seiner Entscheidung heftig an. Der Gouverneur setze sich mit der Aussetzung der Todesstrafe für "eiskalte Killer" über den Wählerwillen hinweg. "Freunde und Familien der stets vergessenen Opfer sind nicht begeistert, und ich bin es auch nicht!" schrieb Trump auf Twitter.

13:53 Uhr

Sex-Skandal erschüttert Südkoreas K-Popszene

imago84160627h.jpg

Jung Joon-young

(Foto: imago/imaginechina)

K-Pop ist so eine Mischung aus 2000er Musik und Boyband-Charme der 90er Jahre. Doch aktuell macht die Szene keine musikalischen Schlagzeilen. Der 30-jährige Sänger Jung Joon-young, der nach einem zweiten Platz in einer Talentshow zum Star aufstieg, gab zu, sich beim Sex mit Frauen gefilmt und die Aufnahmen ohne deren Zustimmung ins Internet gestellt zu haben. In einer Erklärung schrieb er, dass er dabei "keine großen Schuldgefühle" gehabt habe. "Ich räume alle meine Verbrechen ein", fügte er hinzu. Jung gab seinen sofortigen Rücktritt vom Showbusiness bekannt.

Der K-Pop-Sänger Seungri, der mit der Boyband Big Bang große Erfolge feierte, hatte am Montag das Ende seiner Karriere angekündigt. Am Wochenende waren Vorwürfe laut geworden, wonach der auch als Geschäftsmann tätige 29-jährige Prostituierte in Nachtclubs in Seouls Nobelbezirk Gangnam an mögliche Investoren vermittelte.

13:29 Uhr

"Desperate Housewives"-Star auf Kaution frei

fe209423619df6278056d0b307f7196b.jpg

Felicity Huffman musste bereits ihren Pass abgeben.

(Foto: REUTERS)

Zahlreiche Eltern, darunter Promis wie die Schauspielerinnen Felicity Huffman, bekannt aus "Desperate Housewives" und Lori Loughlin, im Cast von "Full House", sind offenbar in einen Bestechungsskandal verwickelt. Sie sollen Schmiergeld gezahlt haben, um ihre Kinder an Elite-Unis unterzubringen. Die Staatsanwaltschaft hat Anklage erhoben.

  • Huffman ist deswegen in Los Angeles vorübergehend festgenommen worden. Nach der Zahlung einer Kaution in Höhe von 250.000 US-Dollar (etwa 220.000 Euro) wurde sie freigelassen, wie unter anderem "Variety" berichtet.
  • Loughlin selbst ist bisher nicht gefasst worden. Nach ihr soll weiter gefahndet werden. Dafür wurde ihr Ehemann Mossimo Giannulli einem Richter vorgeführt. Seine Kaution wurde auf 1 Million US-Dollar (etwa 880.000 Euro) festgesetzt. Auch er hat die Summe gezahlt und konnte wieder nach Hause. Beide mussten ihren Pass abgeben und dürfen die USA vorerst nicht verlassen.
    f4c80625359c03381312447ed1dff936.jpg

    Nach Lori Loughlin wird noch gefahndet.

    (Foto: imago images / Runway Manhattan)

13:04 Uhr

AfD-Chefin: "Noch ein Jahr Merkel hält Land nicht aus"

imago86906881h.jpg

Alice Weidel

(Foto: imago/Reiner Zensen)

Ein Jahr Seehofer bedeutet auch ein Jahr Angela Merkel in ihrer vierten und letzten Amtszeit. Wenn es nach der AfD geht, sollte die Kanzlerin vorzeitig abdanken. Merkel habe in ihrem ersten Jahr vor allem die "Deindustrialisierung" Deutschlands vorangetrieben, meint Fraktionschefin Alice Weidel: Weidel erklärte weiter: "Noch ein Jahr Merkel hält dieses Land nicht aus." Der ideologische Feldzug gegen konventionelle Energieträger und Autos mit Verbrennungsmotor führe Deutschland in die Deindustrialisierung.

Während das Land in die nächste Rezession treibe, erstickten Bürger und Gewerbetreibende an Bürokratie und Rekordsteuern. Nie habe eine Regierung so viel Geld der Bürger gehabt und damit so schlecht gewirtschaftet, sagte Weidel.

12:50 Uhr

Ein Jahr Seehofer: "Habe noch nie so viel gearbeitet"

d62578b2230f1fbd3623f5652dd15edd.jpg

Ist gerade in der Wohlfühlphase - Horst Seehofer

(Foto: dpa)

Wenn Sie heute die letzten 365 Tage Revue passieren lassen, zu welchem Fazit kommen Sie dann? Während die Opposition von einem "verlorenen Jahr" spricht, glaubt Bundesinnenminister Horst Seehofer ein Jahr nach seinem Amtsantritt alles richtig gemacht zu haben. "Ein so arbeitsreiches Jahr wie seit dem März letzten Jahres habe ich noch nie absolviert." Er befinde sich aktuell in einer "ausgesprochenen Wohlfühlphase" seines politischen Lebens.

Mit dem Baukindergeld, der besseren Steuerung von Migration und Plänen für die Ansiedlung von Bundesbehörden in strukturschwachen Regionen habe sein Ministerium gute Arbeit geleistet. Seine Kritiker halten dem überflüssige Debatten über den Islam und Zurückweisungen von Migranten an der Grenze zu Österreich entgegen.

12:16 Uhr

Arbeiter in Gülle-Anhänger lebensgefährlich verletzt

Ein 23-Jähriger hat bei Arbeiten in einem Tankanhänger mit einem Rest Gülle in Garrel im Kreis Cloppenburg das Bewusstsein verloren und ist lebensgefährlich verletzt worden. Er sei durch die aufsteigenden, gefährlichen Gase ohnmächtig geworden, teilte die Polizei mit. Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten konnten den jungen Arbeiter nach dem Unfall aus dem Anhänger bergen. Er wurde in eine Klinik gebracht. Die Feuerwehr rückte mit 36 Einsatzkräften und 7 Fahrzeugen aus.

11:35 Uhr

Polizei sucht erneut in Brandenburg nach Rebecca

b4ef0d2d6485054041f9171764e95111.jpg

Beamte suchen vor Rieplos nach Rebecca.

(Foto: imago images / Olaf Selchow)

Die Suche nach der vermissten Rebecca geht in Brandenburg weiter. "Wir sind wieder dort, wo wir gestern aufgehört haben", sagte ein Sprecher. Mitglieder der Mordkommission sowie das Technische Hilfswerk (THW) mit "Spezialgerät" seien in dem Wald bei dem Ort Rieplos 50 Kilometer südöstlich von Berlin im Einsatz. "Alles Weitere wird sich zeigen, je nachdem, was sich vor Ort ergibt."

Rebecca war vor rund drei Wochen verschwunden. Zuletzt war sie in der Wohnung ihrer Schwester und ihres Schwagers. Die Polizei geht davon aus, dass das Mädchen das Haus nicht verlassen hatte und getötet wurde. Weil das Auto des Schwagers an diesem und dem darauffolgenden Tag auf der Autobahn registriert wurde, bat die Polizei um Hinweise, die zu Hunderten eingingen.

11:11 Uhr

US-Gouverneur will Hinrichtungen stoppen

imago89465835h.jpg

Das Bundesgefängnis in San Quentin hat noch einen Todestrakt.

(Foto: imago/UPI Photo)

Der Gouverneur des US-Bundesstaates Kalifornien, Gavin Newsom, will ein Moratorium für Hinrichtungen verhängen. Die Todesstrafe widerspreche den Werten Kaliforniens, heißt es in vorab veröffentlichten Äußerungen des demokratischen Gouverneurs. Eine Hinrichtungszelle im Gefängnis von San Quentin soll demnach geschlossen werden.

In den Todestrakten Kaliforniens befinden sich derzeit 737 Häftlinge. Das sind mehr als in jedem anderen Bundesstaat.

10:53 Uhr

Nach Lügde: 15 Verfehlungen von Polizisten aufgedeckt

Nach dem Kindesmissbrauch in Lügde und den Ermittlungspannen untersucht das Innenministerium auch Verfehlungen von Polizisten. Nun wird klar: In der Vergangenheit gab es immer wieder Fälle von Kinderpornografie oder Missbrauch bei der NRW-Polizei.

Bei den Untersuchungen zum Polizeiskandal ist das NRW-Innenministerium landesweit auf 15 Fälle gestoßen, in denen Ermittlungen wegen Kindesmissbrauchs oder Kinderpornografie gegen Polizisten geführt wurden. Es habe sich um straf- oder disziplinarrechtliche Ermittlungen gehandelt, sagte ein Ministeriumssprecher. In 14 dieser Fälle seien die betroffenen Beamten zwischenzeitlich entweder aus dem Dienst entfernt worden, vorläufig des Dienstes enthoben worden oder mit einem Verbot der Führung der Dienstgeschäfte belegt worden.

10:22 Uhr

Frau stürmt ZDF-Sendung und schimpft "Lügenpresse"

*Datenschutz

Während der heutigen Livesendung im ZDF-"Morgenmagazin ist eine Frau aus dem Publikum auf die Bühne gekommen, hat Moderatorin Dunja Hayali zur Seite gedrängt und vor laufender Kamera gegen die "Lügenpresse" gewettert.

  • "Müsst ihr hier eigentlich alle anlügen? Lügenpresse, Lügenfresse, oder was?!", fragte die Frau mit aggressivem Unterton. Hayali bot der Frau spontan einen Dialog an.
  • Nach einem Nachrichtenblock berichtete Hayali wenige Minuten später, dass die Frau nicht aus dem Saal geworfen wurde, sondern dass sie im Anschluss über den Vorfall mit ihr sprechen werde. Sie sei "dialogbereit, nicht nur hier", sagte Hayali.
  • In ihrem Buch "Haymatland" beschreibt die Journalistin Anfeindungen und Hass, die ihr wegen ihres Namens und der Herkunft ihrer Eltern entgegenschlügen. Die Familie stammt aus dem Irak.

Hier lesen Sie mehr dazu.

09:58 Uhr

Erster Auftritt von Innogy-Manager nach Säureanschlag

1fc7b7cafff7a5609f514c137e6bb592.jpg

Bernhard Günther

(Foto: dpa)

Vor einem Jahr wurde Innogy-Manager Bernhard Günther bei einem Säureanschlag schwer verletzt, nun ist er erstmals wieder in der Öffentlichkeit aufgetreten. Günther stellte bei der Bilanzpressekonferenz die Geschäftszahlen des Essener Energiekonzerns für das vergangene Jahr vor. Er freue sich, "heute hier zu sein", sagte der 52-Jährige. Das sei "vor einem Jahr alles andere als klar gewesen".

Der Innogy-Finanzchef war am 4. März vergangenen Jahres nach dem Joggen nahe seines Wohnhauses in Haan bei Düsseldorf überfallen worden. Zwei Männer warfen ihn zu Boden und übergossen ihn mit Säure. Günther wurde wenige Wochen nach der Tat aus dem Krankenhaus entlassen und nahm bald darauf die Arbeit wieder auf. Die Täter sind bis heute nicht ermittelt. Die Staatsanwaltschaft Wuppertal hatte ihre Ermittlungen im September eingestellt.

09:29 Uhr

Mit "Franz" zieht das nächste Sturmtief auf

imago90056713h.jpg

Stellen Sie sich schon mal auf unschöne, graue, windige bis stürmische und nasse Tage ein.

(Foto: imago images / Gottfried Czepluch)

Nach einer kurzen Verschnaufpause ist jetzt das nächste Sturmtief vom Nordatlantik zu uns gezogen: Tief "Franz", das im Vergleich zu Tief "Eberhard" vom letzten Sonntag aber eine nördlichere Zugbahn hat. Damit ist heute vor allem die gesamte Nordhälfte betroffen, die das Hauptsturmfeld von "Franz" von West nach Ost überquert. Hier drohen schwere Sturmböen bis hin zu einzelnen orkanartigen Böen um 100km/h. Auf den Bergen und an der See sind auch stärkere Böen zwischen 100 und 140km/h drin. Und auch wettertechnisch schaut es natürlich alles andere als gut aus: immer wieder ziehen Schauer durch, die im höheren Bergland in Schnee übergehen und örtlich von Gewittern begleitet sein können. Das Ganze bei nasskalten 4 bis 10 Grad. Einen Lichtblick der schöneren Art beschert Petrus derweil nur dem Südosten unseres Landes, wo es heute noch länger freundlich weitergeht.

Die weiteren Aussichten: morgen ebenfalls ein absolut unschöner, weil grauer, windiger bis stürmischer und nasser Tag bei 3 bis 10 Grad. Auch der Freitag wird wolkig oder wechselhaft mit weiterem Regen und Wind. Jedoch tut sich bei den Temperaturen schon mal was mit 7 bis 14 Grad. Ein Trend, der am Wochenende bestehen bleibt. Denn am Samstag bekommen wir schon 10 bis 18, am Sonntag sogar 10 bis 21 Grad. Außerdem nimmt der Frühling wieder an Fahrt auf und die Sonne zeigt sich endlich mal wieder häufiger. Im Süden und Osten könnte es sogar richtig schön durchs Wochenende gehen.

Ihr Björn Alexander

09:06 Uhr

Britische Regierung legt Maßnahmen für No-Deal-Brexit vor

Nach der erneuten Ablehnung des EU-Ausstiegsvertrags im britischen Parlament hat die Regierung in London Maßnahmen für den Fall eines ungeregelten Brexit vorgelegt. Demnach sollen Importzölle für zahlreiche Waren gestrichen sowie eine harte Grenze zwischen Irland und Nordirland vermieden werden, teilte die Regierung mit.  

Hier lesen Sie mehr dazu.

09:06 Uhr

Vollsperrung auf A7 nach Verkehrsunfall

Nach einem Verkehrsunfall bei Schleswig ist die A7 in Richtung Norden gesperrt worden. Bei der Kollision eines Autos mit einem Sattelzug und einem Lastwagen ist die Fahrerin des Autos schwer verletzt worden, wie die Polizei mitteilte. Die Frau wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Demnach ereignete sich der Unfall zwischen den Anschlussstellen Schuby und Tarp. Die Sperrung könnte den Angaben zufolge noch bis zum Vormittag andauern. Zeitweise staute sich der Verkehr auf einer Länge von mehreren Kilometern.

08:30 Uhr

Flugkapitäne warnten vor Autopilot der Absturz-Boeing

99340f1b8543efcbc3525e72f5d5d26f.jpg

Boeing 737 Max 8

(Foto: dpa)

Rund um den Erdball werden nach dem Absturz einer Boeing 737 Max 8 in Äthiopien Flugverbote verhängt, dabei waren die technischen Probleme beim neuen Flugzeugtyp anscheinend schon länger bekannt. Das berichtet "Dallas Morning News".

Fünf Piloten hatten wiederholt Sicherheitsbedenken hinsichtlich der Boeing bei den Bundesbehörden geäußert. Ein Kapitän bezeichnete das Flughandbuch als "unzureichend und fast kriminell unzureichend" - bereits einige Monate vor dem äthiopischen Absturz, bei dem 157 Menschen getötet wurden.

Dabei soll es vor allem um den Autopiloten der Boeing gehen, der nach dem Start Probleme gemacht haben soll. Der Autopilot wird für den Absturz der Lion-Air-Maschine (Boeing 737 Max 8) verantwortlich gemacht, die im Oktober 2018 abgestürzt war. 189 Menschen kamen damals ums Leben.

Die Beschwerden über das Boeing-Modell wurden in einer Bundesdatenbank hinterlegt, in der Piloten freiwillig über Vorfälle in der Luftfahrt berichten können, ohne befürchten zu müssen, dass dies Auswirkungen auf sie hat.

Hier können Sie mehr dazu lesen.

07:56 Uhr

Frau vergisst Baby im Terminal - Flugzeug muss umdrehen

Es kann ja hektisch zugehen an Flughäfen. Da vergisst man schon mal was. Am Flughafen der saudi-arabischen Stadt Jeddah hat eine Frau ihr Baby im Terminal vergessen und es erst im Flugzeug bemerkt. Die Maschine der malaysischen Fluggesellschaft war bereits auf dem Weg nach Kuala Lumpur, als sie die Crew darüber informierte.

*Datenschutz

Der Pilot fragte umgehend den Tower am King-Abdulaziz-Flughafen, ob das Flugzeug ans Gate zurückkehren könne. "Ein Passagier hat sein Baby am Terminal vergessen und weigert sich, den Flug fortzusetzen", ist der Pilot in einem Video zu hören. Der Tower gab schließlich die Erlaubnis. Wie die Mutter ihr Kind vergessen konnte, ist bislang ungeklärt.

Mitten im Flug umzukehren ist eher untypisch, wenn es sich nicht um technische Schwierigkeiten an der Maschine oder gesundheitliche Probleme eines Passagiers handelt. 2013 hatte ein Flugzeug der American Airlines auf der Strecke von Los Angeles nach New York in Kansas stoppen müssen, weil ein Passagier nicht damit aufhörte, "I will always love you" von Whitney Houston zu singen - der Flug dauert in der Regel über fünf Stunden.

07:24 Uhr

Lady Gaga: "Bin schwanger mit #LG6"

imago89780818h.jpg

Lady Gaga und ihr Goldjunge

(Foto: www.imago-images.de)

Ist Lady Gaga etwa schwanger? Zu den kursierende Spekulationen hat sich die Sängerin nun auf Twitter geäußert. "Gerüchte, ich sei schwanger? Ja, ich bin schwanger mit #LG6", schrieb sie. LG6 ist der Arbeitstitel ihres neuen Werks, das ihr sechstes Studioalbum wäre.

2016 hatte sie "Joanne" veröffentlicht, in dem unter anderem der Hit "Million Reasons" enthalten war. Die Fans der Sängerin reagierten in den sozialen Netzwerken überschwänglich. Lady Gaga hatte zuletzt mit ihrem Song "Shallow" aus dem Musikdrama "A Star is Born" einen Oscar gewonnen. Kurz zuvor war bekannt geworden, dass Lady Gaga und ihr Freund Christian Carino ihre Verlobung gelöst hatten.

*Datenschutz

 

06:50 Uhr

Boeing-Chef garantiert Trump Sicherheit bei 737 Max

imago77454091h.jpg

Donald Trump und Boeing-CEO Dennis Muilenberg

(Foto: imago/ZUMA Press)

Die Flugverbote sind nach den Abstürzen zweier Maschinen des Typs 737 Max 8 für den US-amerikanischen Konzern Boeing ein Desaster. US-Präsident Donald Trump hatten die jüngsten Ereignisse dazu bewegt, die ganze moderne Technik der Flugindustrie zu hinterfragen. "Flugzeuge werden viel zu kompliziert zum Fliegen", schrieb Trump auf Twitter. "Piloten braucht es heutzutage nicht, sondern Computerspezialisten vom MIT." Es gehe immer darum, einen "unnötigen" Schritt weiter zu gehen, dabei sei es besser, sich auf alte und simple Verfahren zu verlassen, fügte er hinzu.

Das hat nun auch den Boeing-Chef Dennis Muilenburg auf den Plan gerufen, ein Telefonat mit Trump zu führen. Darin habe er versichert, dass das Flugzeugmodell sicher sei. Das teilte der Konzern mit. Der Druck auf Boeing und die US-Luftfahrtbehörde FAA, die sich Flugverboten noch widersetzt, wird aber immer größer. Spitzenpolitiker beider großen Parteien und Flugbegleiter fordern inzwischen, dass Boeings Krisenflieger vorerst am Boden bleibt.

*Datenschutz

 

06:44 Uhr

Brexit-Chaos und Fußball-Gipfel - das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

nach dem Brexit-Desaster für Theresa May gestern könnte es heute gleich mit dem nächsten Knall weitergehen. Das Parlament stimmt am Abend ab, ob sie ohne Austrittsvertrag die EU verlassen. Sollten sie dagegen stimmen, könnte der Austrittstermin verschoben werden.

imago39271921h.jpg

Jürgen Klopp trifft heute Abend erneut auf Niko Kovac. Im Hinspiel trennten sich die Bayern und Liverpool 0:0.

(Foto: www.imago-images.de)

Und das wird heute sonst noch wichtig:

  • Nach zwei tödlichen Flugzeugabstürzen innerhalb weniger Monate wird Boeings 737-Max-Serie vom Verkaufsschlager zum Krisenfall. Der Luftraum über Europa ist für die Maschinen ab sofort gesperrt. Auch weltweit ziehen Airlines bereits Konsequenzen. Wir berichten weiter, wie sich der Fall entwickelt.
  • Vor dem Gericht in der US-Hauptstadt Washington wird das zweite Urteil gegen den früheren Wahlkampfmanager von Präsident Donald Trump, Paul Manafort, verkündet.
  • In Lingen wird zudem die Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz fortgesetzt. Um 13 Uhr soll in einer Pressekonferenz der aktuelle Stand bei der Aufarbeitung und Prävention von sexuellem Missbrauch an Minderjährigen mitgeteilt werden.
  • Der FC Bayern München ist bereit für ein großes Fußball-Spektakel gegen den FC Liverpool. Drei Wochen nach dem 0:0 in England will der deutsche Rekordmeister ab 21 Uhr (Sky) mit einem Heimsieg in das Viertelfinale der Champions League einziehen.
  • Ein Jahr nach seinem Amtsantritt als Bundesinnenminister will Horst Seehofer heute Bilanz ziehen. Er wird im Innenausschuss erklären, was er bisher angestoßen und vollendet hat.

Fall Sie Fragen oder Anregungen haben, schreiben Sie mir unter michael.bauer[at]nama.de eine E-Mail. Starten Sie gut in den Tag!

06:14 Uhr

Schröder sieht "unverfrorene Erpressung" durch USA

imago89390351h.jpg

Gerhard Schröder

(Foto: imago/Emmanuele Contini)

Sollte der chinesische Mobilfunkanbieter Huawei am Ausbau des schnellen 5G-Mobilfunknetzes in Deutschland beteiligt sein, werden die USA Konsequenzen ziehen, hatte US-Botschafter Richard Grenell angekündigt. Für Alt-Kanzler Gerhard Schröder ein Affront. Er kritisierte die Drohung der USA, Geheimdienstinformationen zurückzuhalten, sollten chinesische Firmen beim 5G-Ausbau involviert sein. "Das ist eine so unverfrorene Erpressung", sagte der SPD-Politiker bei einer "Handelsblatt"-Veranstaltung in Berlin.

  • Die Drohung aus Washington bedeute: "Weil ihr nicht pariert, sagen wir es euch nicht." Die US-Regierung erwarte aus rein wirtschaftspolitischen Gründen, dass sich Deutschland an ihre Seite begebe.
  • US-Botschafter Richard Grenell soll nach einem Bericht des "Wall Street Journal" in einem Brief an Wirtschaftsminister Peter Altmaier angekündigt haben, der Austausch von Geheimdienstinformationen und anderer Daten könne nicht mehr im bisherigen Umfang erfolgen, wenn der chinesische Konzern Huawei oder andere chinesische Anbieter beim Aufbau des 5G-Netzes in Deutschland beteiligt würden.

Mehr dazu lesen Sie hier.