Mittwoch, 14. August 2019Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
22:37 Uhr

Das war Mittwoch, der 14. August 2019

Liebe Leserinnen und Leser, der Tag neigt sich dem Ende. Das waren die wichtigsten Themen heute:

  • Kinder von Pflegebedürftigen werden künftig weit seltener als bisher für deren Unterhalt zur Kasse gebeten. Nur wer mehr als 100.000 Euro brutto im Jahr verdient, soll noch finanziell herangezogen werden. Das Kabinett beschloss heute das Angehörigen-Entlastungsgesetz. Alles, was Sie dazu wissen sollten, lesen Sie hier.
  • Klimaaktivistin Greta Thunberg ist zu ihrer Reise zum UN-Klimagipfel in New York per Segelboot aufgebrochen. Die FAQs finden Sie hier.
  • Nach massiven Protesten am Hongkonger Flughafen verschärft China den Ton und vergleicht Demonstranten mit Terroristen. Peking bringt Einsatzkräfte in Stellung.
  • Die wöchentlichen Pegida-Demonstrationen lockten einst mehr als 20.000 Menschen. Benjamin Konjetzny hat sich am Dresdner Altmarkt umgeschaut, um zu erfahren, was aus den Protestmärschen geworden ist.
  • Und - last but not least - der ehemalige Disney-Star Bella Thorne hat einen Porno gedreht. Die Premiere des Films findet übrigens in Deutschland statt.

Ich verabschiede mich in den Feierabend und wünsche Ihnen eine gute Nacht. Bis morgen!

22:09 Uhr

Kokain im Wert von 74 Millionen Euro in Frankreich entdeckt

Der französische Zoll hat Kokain im Wert von rund 74 Millionen Euro in der Hafenstadt Le Havre beschlagnahmt.

  • Eine Tonne Kokain wurde in in einer Lieferung von Palmherzen aus Ecuador entdeckt. Es ist der größte Kokainfund in Frankreich in diesem Jahr. Palmherzen sind ein Gemüse, das aus Palmen gewonnen wird.
  • Inmitten der Lieferung hätten die Beamten 15 Ballen Tücher mit dem geschmuggelten Kokain entdeckt, teilte der Minister für öffentliche Finanzen, Gérald Darmanin mit.
  • Es seien insgesamt 1066,5 Kilo der Droge gefunden worden - auf dem Schwarzmarkt entspreche das einem geschätzten Wert von 74 Millionen Euro, so Darmanin.
21:40 Uhr

Russland verlegt Atom-Bomber näher an US-Grenze

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Die Tu-160 ist das größte Kampfflugzeug der Welt.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Russland hat zwei atomwaffenfähige Bomber vom Typ Tupolew Tu-160 in einen Teil des Landes verlegt, der gegenüber vom US-Bundesstaat Alaska liegt.

  • Dies sei im Rahmen einer Übung geschehen, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Die strategischen Überschall-Flugzeuge hätten eine Strecke von mehr als 6000 Kilometer auf dem Weg von ihrer Heimatbasis in die östliche Hafenstadt Anadir an der Beringsee zurückgelegt.
  • Auf der Internetseite der "Rossijskaja gaseta", dem Amtsblatt der Regierung in Moskau, hieß es, der Flug zeige, dass die Regierung in der Lage sei, atomwaffenfähige Bomber so zu stationieren, dass sie die USA binnen 20 Minuten erreichen könnten.
  • Die taktische Übung solle noch bis Ende der Woche dauern.
20:56 Uhr

Mann nach Todesfahrt in Bushaltestelle wieder frei

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Ende Dezember fuhr ein Autofahrer in Recklinghausen in eine Bushaltestelle.

(Foto: picture alliance/dpa)

Vor acht Monaten fuhr ein Mann mit seinem Auto in eine Menschenmenge an einer Bushaltestelle in Recklinghausen. Eine 88-jährige Frau kam dabei ums Leben, sieben Passanten wurden verletzt. Jetzt ist der Autofahrer wieder auf freiem Fuß.

  • Das Bochumer Landgericht entließ den 33 Jahre alten Mann aus der geschlossenen Psychiatrie, wie ein Gerichtssprecher bestätigte.
  • Laut Gericht kann dem Familienvater aktuell nicht nachgewiesen werden, dass er mit Absicht am 20. Dezember in die wartende Menschengruppe fuhr.
  • Vor seiner Entlassung hatte der Mann in einer von seinem Verteidiger verlesenen Erklärung von Angstzuständen und Depressionen berichtet. In dieser Situation habe er beschlossen, Tabletten zu nehmen und mit dem Auto in den Kanal zu fahren, um sich das Leben zu nehmen. Unmittelbar vor der Bushaltestelle seien ihm dann aber die Augen zugefallen.
  • Nach der Einlassung gehen offenbar auch die Richter nicht mehr von Mord, sondern von einem Unglücksfall aus. Eine Verurteilung wegen fahrlässiger Tötung ist weiter möglich.
20:29 Uhr

Betrunkener Raser kippt mit seinem Auto um

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Der betrunkene Mercedes-Fahrer wollte seinen Vater im Krankenhaus besuchen.

(Foto: Polizei Duisburg)

Ein stark alkoholisierter Autofahrer hat bei einer Fahrt mit erhöhter Geschwindigkeit mehrere Fahrzeuge beschädigt, bevor er schließlich mit seinem Wagen umkippte.

  • Laut Polizeiangaben hatte der 37-jährige Unfallverursacher in Duisburg mit mehr als zwei Promille zwei Autos aufeinander geschoben sowie ein weiteres Fahrzeug schwer beschädigt.
  • Anschließend verlor er die Kontrolle über den eigenen Wagen und landete auf der Seite. Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen.
  • Den Polizeibeamten teilte der 37-Jährige mit, er hätte dringend zum Krankenhaus fahren müssen, da sein Vater kurz zuvor dort eingeliefert worden sei. Ob es sich dabei um eine Ausrede oder die Wahrheit handelt, wurde noch ermittelt. Auswirkung auf das Strafmaß hätte es jedoch nicht, wenn sich die Aussage bewahrheite, teilte die Polizei mit.
19:50 Uhr

Potsdam ruft Klimanotstand aus

Potsdam hat den Klimanotstand ausgerufen. Die Stadtverordnetenversammlung stimmte mit Mehrheit auch dafür, dass Oberbürgermeister Mike Schubert Möglichkeiten für mehr Radverkehr, mehr Personal für stärkeren Baum- und Grünschutz sowie eine klimaneutrale Energieversorgung für Neubauten prüfen soll. Einen entsprechenden Antrag hatten die Fraktionen von SPD, Grünen, Linken und Die Andere eingebracht.

Am 2. Mai hatte Konstanz als erste deutsche Kommune den Klimanotstand ausgerufen. Inzwischen sind Dutzende Städte diesem Beispiel gefolgt, darunter Köln, Kiel, Saarbrücken, Bochum, Karlsruhe und Gelsenkirchen. Sie haben teils weitreichende Umweltschutzmaßnahmen angeschoben - etwa den Umbau von Autospuren zu Radwegen oder höhere Parkgebühren in Innenstädten.

19:16 Uhr

Til Schweiger dankt seiner Ex-Frau

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Til Schweiger dankt mit einem alten Foto auf Instagram der Frau, die ihm die schönsten Geschenke seines Lebens gemacht hat: Dana Schweiger.

  • Die beiden sind zwar schon seit 2014 nicht mehr zusammen, dem Zusammengehörigkeitsgefühl der Familie hat das aber scheinbar nicht nachhaltig geschadet. Schweiger erinnert sich offenbar noch gerne an die gemeinsame Zeit.
  • Auf dem Schwarz-Weiß-Foto aus dem Jahr 1994, das er einen Tag vor dem traditionellen "Throwback Thursday" auf Social Media postete, steht er mit Dana auf einem Platz in Wien.
  • In der Bildunterschrift schreibt Schweiger: "1994, Wien, mit der Mutter meiner geliebten Kinder Valentin, Luna, Lilli & Emma... Danke dir!!!" Den Post krönen Dankbarkeits-, Kuss- und Herz-Emojis und der Hashtag "Family First".
18:45 Uhr

Gericht erlaubt "Open Arms" Einfahrt in italienische Gewässer

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Das Rettungsschiff "Open Arms" liegt seit fast zwei Wochen vor der italienischen Insel Lampedusa.

(Foto: picture alliance/dpa)

Seit fast zwei Wochen harren knapp 150 Flüchtlinge auf dem spanischen Rettungsschiff "Open Arms" vor Lampedusa aus - Italien verweigert die Einfahrt.

  • Doch jetzt erlaubt ein italienisches Verwaltungsgericht dem Schiff, in die Territorialgewässer Italiens zu fahren.
  • Das Gericht in Rom habe unter anderem auf Grundlage ärztlicher und psychologischer Gutachten einen Antrag auf Einfahrt in die Gewässer bewilligt, damit den geretteten Personen umgehend Hilfe geleistet werden könne, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa unter Berufung auf das Gericht.
  • Das Innenministerium kündigte an, die Entscheidung anzufechten. Kurz zuvor hatte Innenminister Matteo Salvini bei einem Auftritt noch gesagt, dass er das Einfahren des Schiffes weiterhin verhindern wolle
18:19 Uhr

Vermeintliches Messeropfer soll sich selbst verletzt haben

Überraschende Wende in den Ermittlungen um einen vermeintlichen Messerangriff: Ein mit mehreren Stichverletzungen aufgefundener Mann in Gelsenkirchen soll sich selbst verletzt haben.

  • Der 39-Jährige aus dem niedersächsischen Neuenkirchen-Vörden war am Sonntag an einer Straßenkreuzung gefunden und in ein Krankenhaus gebracht worden.
  • Statt wie bislang wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes werde nun wegen des Vortäuschens einer Straftat ermittelt, hieß es weiter.
  • Warum der Mann sich selbst verletzte, teilte die Polizei nicht mit.  
17:43 Uhr

Siebenjährige geht auf Lehrerin los und beißt sie

Drei Tage nach Schulbeginn hat eine Siebenjährige an einer Rostocker Grundschule ihre Lehrerin attackiert. Das Mädchen biss der Frau mehrmals in den Arm, wie das Rostocker Polizeipräsidium auf Anfrage von n-tv.de bestätigte. Die Polizei wurde alarmiert. Die Verletzungen seien behandlungsbedürftig gewesen. Weitere Details über die Hintergründe des Vorfalls an der Schule am Mühlenteich im Stadtteil Evershagen konnte der Sprecher nicht nennen.

17:23 Uhr

Leiche an S-Bahn-Gleisen in Dortmund entdeckt

In Dortmund ist neben S-Bahn-Gleisen eine verweste Leiche entdeckt worden. Für die Spurensicherung und erste Untersuchungen der Leiche war der S-Bahnverkehr bis zum frühen Nachmittag unterbrochen worden. Einzelheiten, etwa die Identität des oder der Toten, die Todesursache und die Frage, wie lange der Körper dort gelegen haben könnte, seien Gegenstand der Ermittlungen, hieß es bei der Dortmunder Kriminalpolizei.

16:45 Uhr

Erneut Jude in Berlin angegriffen

In Berlin-Charlottenburg wurde schon wieder ein jüdischer Mann mitten auf der Straße attackiert. Die Polizei geht von einem antisemitischen Hintergrund aus. Der für politische Straftaten zuständige Staatsschutz ermittelt wegen Hasskriminalität.

  • Der 55-Jährige sagte laut Polizeimitteilung aus, zwei Personen seien am Dienstag hinter ihm hergelaufen, wovon ihn eine plötzlich zu Boden gestoßen haben soll. Anschließend sei das Duo geflüchtet.
  • Er sei wegen seiner Kleidung als Jude erkennbar gewesen, so der Mann.
  • Wegen Schmerzen am Kopf und in einem Bein alarmierte der 55-Jährige schließlich von zu Hause aus den Rettungsdienst.

Ende Juli war in Berlin der Rabbiner der Jüdischen Gemeinde, Yehuda Teichtal, Opfer einer antisemitischen Attacke geworden.

16:33 Uhr

Zahl der Ladepunkte für E-Autos steigt stark

Fahrer von Elektroautos können ihren Wagen an immer mehr öffentlich zugänglichen Stationen aufladen. Ende Juli gab es deutschlandweit mehr als 20.500 Ladepunkte - das waren knapp 52 Prozent mehr als vor einem Jahr. Davon werden nach Angaben des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) 75 Prozent durch die Energiewirtschaft betrieben.

"Der Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur hält mit dem aktuellen Markthochlauf von Elektroautos mit", sagte Stefan Kapferer, Vorsitzender der BDEW-Hauptgeschäftsführung. Auch im ländlichen Raum gebe es zunehmend Ladepunkte. Kapferer forderte die Bundesregierung zugleich auf, Hindernisse zu beseitigen: "Wir brauchen aber einen schnelleren Ausbau der Ladeinfrastruktur im privaten Bereich und an Arbeitsplätzen. Denn hier dürften in Zukunft die meisten E-Autos geladen werden." Dazu müsse die Bundesregierung viel mehr tun.

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Ein dichtes Netz von Ladestationen gilt als Voraussetzung dafür, dass mehr Elektroautos genutzt werden.

(Foto: dpa)

 

16:25 Uhr

Greta Thunberg sticht in See

Klimaaktivistin Greta Thunberg ist in Großbritannien auf ihrem Weg in die USA in See gestochen. Gemeinsam mit den beiden Profiseglern Boris Herrmann und Pierre Casiraghi legte die 16-Jährige mit der Hochseejacht "Malizia" im englischen Plymouth in Richtung New York ab. An Bord befinden sich auch Thunbergs Vater Svante und der Filmemacher Nathan Grossman, der eine Dokumentation über die Tour plant. Die Reise dürfte rund zwei Wochen dauern.

Mehr dazu lesen Sie hier.

16:00 Uhr

Patient sperrt sich im Klinik-Keller ein und stirbt

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Zwei Wochen hat die Polizei nach dem verschwundenen Patienten gesucht.

(Foto: picture alliance/dpa)

Er hat den Ausgang aus einem dunklen Keller nicht mehr gefunden: Ein dementer Patient ist zwei Wochen nach seinem Verschwinden während eines Klinikaufenthalts in Hamburg tot im Keller des Krankenhauses gefunden worden.

  • Der 76-Jährige sei vermutlich durch eine Fluchttür in ein Treppenhaus gelangt und dann nicht mehr zurückgekommen, da sich die Tür zur Station von außen nicht öffnen ließ, erklärt die Polizei.
  • Auch den Ausgang zur Straße habe er nicht gefunden. Stattdessen sei er ins zweite Untergeschoss gelaufen und dort unter der Treppe durch eine in der Wand eingelassene Stahltür in eine kleine Kammer geklettert, sagte ein Polizeisprecher. Hier starb er nach ersten Erkenntnissen der Ermittler an Herzversagen.
  • Polizei und Klinik hatten immer wieder nach dem Mann gesucht - vergeblich. Erst am 28. Juli hätten Krankenhausmitarbeiter einen Geruch im Keller bemerkt und den Verschlag geöffnet.
15:30 Uhr

Mann stirbt nach Schüssen in Wolfsburg

Gestern Abend ist auf einer Straße in Wolfsburg ein blutüberströmter 30-Jähriger aufgefunden worden. Wenig später fand die Polizei in einem Wohnhaus ganz in der Nähe einen ebenfalls schwer verletzten 31-Jährigen.

  • Der jüngere Mann starb in der Nacht in einer Klinik in Braunschweig. Der 31-Jährige liegt weiter mit schwersten Verletzungen in einem Krankenhaus.
  • Nach nächtlichen Schüssen in Wolfsburg hat eine Mordkommission nun Ermittlungen zu den Hintergründen aufgenommen. Es sei von einem "Gewaltverbrechen" auszugehen, hieß es.
  • Die Abläufe am Tatort und die Hintergründe der Ereignisse seien bislang noch "sehr unklar", teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Ermittlungen liefen "in alle Richtungen".

Die Beamten baten Zeugen, Beobachtungen unter der Rufnummer 05361-46460 zu melden.

15:02 Uhr

Weitere Vibrionen-Infektion nach Bad in der Ostsee

Vergangene Woche war eine ältere Frau nach dem Baden in der Ostsee an einer Vibrionen-Infektion gestorben. In Mecklenburg-Vorpommern hat sich nun ein weiterer Mensch infiziert. Damit steigt die Zahl der Infektionen in diesem Jahr auf sechs. Auch in dem neuen Fall ist eine hochbetagte Frau betroffen, die zur Risikogruppe der immungeschwächten Menschen gehört.

  • Vibrionen sind Bakterien, von denen einige Arten beim Menschen Krankheiten verursachen können. Die im Salzwasser der Ostsee vorkommenden Keime der Art Vibrio vulnificus vermehren sich schnell bei Wassertemperaturen von mehr als 20 Grad und können Wunden infizieren.
  • Symptome einer Infektion sind Schüttelfrost, Durchfall, Fieber und blasenbildender Hautausschlag. Eine zügige Therapie mit Antibiotika kann den Krankheitsverlauf stark mildern. 
  • Eine Gefahr besteht allerdings nur in Ausnahmefällen für immungeschwächte, ältere Personen oder auch Patienten mit Lebererkrankungen oder HIV. Für gesunde Menschen seien die Bakterien ungefährlich, sind sich Experten einig.
14:31 Uhr

ASAP Rocky kommt ohne Haftstrafe davon

Nach vier Wochen in schwedischer U-Haft sind der US-Rapper ASAP Rocky und zwei seiner Begleiter wegen Körperverletzung nun verurteilt worden. Zurück hinter Gitter müssen sie dafür aber nicht, wie das Bezirksgericht Stockholm bekannt gab.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die drei Angeklagten einen jungen Mann in Stockholm geschlagen und getreten haben, als dieser am Boden lag. Sie hätten sich nicht in einer Situation befunden, in der sie sich lediglich selbst verteidigt hätten. Die Tat sei jedoch nicht so schwerwiegend gewesen, dass sie dafür ins Gefängnis müssten. Das Opfer erhält Entschädigung. Die Staatsanwaltschaft hatte sechs Monate Gefängnis gefordert.

14:19 Uhr

Schichtwechsel

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser, schön, dass Sie dabei sind. Meine Kollegin Franziska Türk verabschiedet sich jetzt in den Feierabend und ich übernehme ihren Platz in der Redaktion. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, schreiben Sie mir einfach eine Mail auf uladzimir.zhyhachou@nama.de. Ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!

14:00 Uhr

Vater klammert sich von außen an fahrenden ICE

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Im ICE fährt es sich für gewöhnlich bequemer als am ICE.

(Foto: dpa)

Ein 42-jähriger Familienvater hat sich in Hamburg von außen an einen abfahrenden ICE geklammert, um nicht von seinen Kindern getrennt zu werden. Der Mann rauchte laut Bundespolizei am Dienstagnachmittag am Hauptbahnhof eine Zigarette auf dem Bahnsteig und wurde dabei von der Abfahrt des Zugs überrascht. Deshalb sprang er von außen an den ICE, in dem sich seine sieben und neun Jahre alten Kinder befanden und hielt sich an einem der Faltenbalge fest, die die Waggons miteinander verbinden.

Ein Passagier bemerkte den Mann wenige Minuten nach der Abfahrt in Höhe des Hamburger Hafens, als dieser zu einer Tür kletterte. Er informierte das Zugpersonal, das den Zug per Notbremsung stoppte. Ein Zugbegleiter verwies den Mann beim nächsten planmäßigen Halt im Bahnhof Hamburg-Harburg des Zugs. Gegen den 42-Jährigen wird nun ein Strafverfahren eingeleitet.

13:31 Uhr

Zwölfjähriger nach Sturz von Schuldach in Lebensgefahr

Ein Zwölfjähriger ist durch ein Dachfenster in einer hessischen Schule vier Meter in die Tiefe gestürzt und hat sich lebensgefährlich verletzt. Gemeinsam mit einem gleichaltrigen Freund sei der Junge am frühen Dienstagabend auf das Schuldach in Hilders geklettert, sagte ein Sprecher der Polizei. Anschließend habe er sich auf ein gewölbtes Dachfenster gesetzt. "Vermutlich war der Kunststoff spröde", sagte der Polizeisprecher. Der Junge brach durch das Fenster und fiel in die Tiefe. Schwer verletzt kam er mit einem Hubschrauber nach Fulda in ein Krankenhaus.

13:03 Uhr

Umfrage: Was halten Sie von Gretas Segeltörn?

Zwischen 16 und 17 Uhr am Nachmittag heißt es Leinen los für Greta Thunberg. Die 16-jährige Klimaaktivistin sticht dann in Begleitung von zwei Profiseglern im englischen Plymouth in See. Innerhalb von zwei Wochen will sie so zur Klimakonferenz nach New York kommen - und zeigen, dass das auch ohne umweltschädliche Treibhausgase geht.

*Datenschutz

12:24 Uhr

Ungeschützte biometrische Daten von Millionen Nutzern entdeckt

Sicherheitsforscher aus Israel haben eine riesige Datenbank mit rund einer Million Fingerabdrücken und anderen biometrischen Daten aufgespürt, die quasi ungeschützt und unverschlüsselt im Web abgerufen werden konnte. Die Daten stammen vom System "Biostar 2" der koreanischen Sicherheitsfirma Suprema, die nach eigenen Angaben Marktführer in Europa bei biometrischen Zutrittskontrollsystemen ist.

"Biostar 2" arbeitet mit Fingerabdrücken oder Gesichtsscans auf einer webbasierten Plattform für intelligente Türschlösser, mit der Unternehmen die Zugangskontrolle für ihre Büros oder Lagerhallen selbst organisieren können. Das System wird nach Angaben vom "Guardian" auch von der britischen Polizei sowie mehreren Verteidigungsunternehmen und Banken genutzt.

Hier lesen Sie mehr dazu.

11:33 Uhr

Gemeinde sucht Arzt und wirbt mit Single-Bürgermeisterin

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Freut sich auf heiratswillige Ärzte: Josefa Schmid.

(Foto: dpa)

Eine Praxis auf dem Land - für viele Ärzte klingt das nicht gerade verlockend. Ländlich gelegene Gemeinden müssen sich deshalb etwas einfallen lassen, wenn sie einen Mediziner in den Ort locken wollen. So auch die Gemeinde Kollnburg im bayerischen Wald. Sie wirbt in einem Stellengesuch im "Ärzteblatt" mit dem Slogan "Leben und arbeiten, wo andere Urlaub machen". Und hat noch einen "Geheimtipp: Die Bürgermeisterin ist noch unverheiratet!"

Besagte Bürgermeisterin heißt Josefa Schmid, ist 45, tritt gerne als "singende Bürgermeisterin" im Dirndl auf und wurde als Beamtin beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge nach dem BAMF-Skandal in Bremen vorübergehend dorthin abgeordnet. Das Inserat im "Ärzteblatt" hat sie selbst geschrieben, sagte sie dem "Viechtacher Bayerwald-Boten". Weil man mit Hunderten anderen Stellenanzeigen konkurriere, habe man den Geheimtipp "bewusst als hervorhebendes Instrument gewählt, um Aufmerksamkeit in der Fachzeitschrift zu erzielen".

*Datenschutz

11:12 Uhr

Kinder von Pflegebedürftigen werden entlastet

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Nur wer mehr als 100.000 Euro brutto verdient, soll künftig noch finanziell herangezogen werden.

(Foto: dpa)

Kinder von Pflegebedürftigen werden künftig weit seltener als bisher für deren Unterhalt zur Kasse gebeten. Nur wer mehr als 100.000 Euro brutto im Jahr verdient, soll noch finanziell herangezogen werden. Das Kabinett beschloss dazu das Angehörigen-Entlastungsgesetz von Sozialminister Hubertus Heil, das nun das parlamentarische Verfahren durchläuft.

Die neue Einkommensgrenze soll auch für die Eltern von Kindern gelten, die gepflegt werden müssen. Zudem soll es Verbesserungen für Menschen mit Behinderungen geben, so soll ihnen eine betriebliche Ausbildung durch ein Budget für Ausbildung erleichtert werden. Die Kommunen warnten vor Belastungen in Milliardenhöhe für ihre Haushalte.

10:37 Uhr

Zeigen Satellitenbilder chinesischen Truppenzusammenzug?

Im Konflikt um die Aufstände in Hongkong wird spekuliert, dass China aktuell Truppen für ein mögliches Eingreifen in Stellung bringt - das hatte etwa US-Präsident Donald Trump unter Berufung auf den US-Geheimdienst behauptet. Satellitenbilder könnten das bestätigen: Sie zeigen das Shenzhen Bay Sports Center, in dem zahlreiche LKW mit Planenverdeck geparkt sind. Solche Fahrzeuge werden vom chinesischen Militär und Sicherheitskräften zum Personentransport verwendet.

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(Foto: Satellite image ©2019 Maxar Technologies.)

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(Foto: Satellite image ©2019 Maxar Technologies.)

Ob es sich am Ende um Militär, Polizei, oder eine paramilitärische Einheit der chinesischen Sicherheitskräfte handelt, ist unklar. In einem Propagandavideo, das der "Guardian" veröffentlicht hat, gibt China jedoch offen zu, dass Truppenbewegungen Richtung Hongkong stattfinden. Das Stadion in Shenzhen befindet sich in unmittelbarer Nähe zu der Sonderverwaltungszone.

*Datenschutz

Weitere Informationen dazu gibt es gleich auf n-tv.de.

10:21 Uhr

Berliner Zoo bekommt wohl Panda-Nachwuchs

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Meng Meng wird voraussichtlich Mutter - und das schon in wenigen Wochen.

(Foto: dpa)

Der Berliner Zoo stellt sich auf Panda-Nachwuchs ein. Die ersten Untersuchungsergebnisse von Bärin Meng Meng seien "vielversprechend", teilte der Zoo mit. Eine Geburt könne Ende August, Anfang September anstehen. "Auch wenn es bei Großen Pandas häufiger zu Scheinträchtigkeit kommt, gehen wir bisher zu etwa 85 Prozent davon aus, dass Meng Meng tatsächlich Nachwuchs erwartet", erklärte Experte Thomas Hildebrandt vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW), das Ultraschall- und Hormonuntersuchungen durchgeführt hat.

Mehr dazu lesen Sie hier.

09:50 Uhr

- Anzeige - Schnäppchen des Tages

Heute gibt es kräftigen Rabatt auf den Geschirrspüler von Siemens SK26E221EU. Der iQ300 speedMatic Compact-Geschirrspüler der Energieklasse A+ ist heute für nur 299,99 Euro anstatt 479 Euro zu haben.

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Er schafft sechs Maßgedecke. Der Energieverbrauch liegt bei 174 kWh/Jahr auf der Grundlage von 280 Standardreinigungszyklen bei Kaltwasserbefüllung und dem Verbrauch der Betriebsarten mit geringer Leistungsaufnahme. Der Wasserverbrauch beträgt 2240 Liter pro Jahr auf der Grundlage von 280 Standardreinigungszyklen.

Folgende Programme besitzt der Compact-Geschirrspüler: Intensiv 70 °C, Auto 45-65 °C, Eco 50 °C, Sanft 40 °C, Schnell 45 °C und Vorspülen. Dazu gibt es zwei Sonderfunktionen: varioSpeed und Extratrocknen.

09:36 Uhr

Vermisster Segler ist tot

Ein seit mehreren Tagen vermisster Segler aus Kiel ist nach Informationen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger tot aufgefunden worden. Die Leiche des 69-Jährigen sei bei der dänischen Stadt Bagenkop gefunden worden, sagte ein Sprecher der Organisation. Die genauen Umstände der Bergung am Dienstag sind noch unklar.

Der Segler war am Freitag mit seiner Jacht von der Hafenstadt Marstal auf der dänischen Insel Aerö nach Kiel unterwegs. Per Telefon meldete er sich bei Familienangehörigen und berichtete von Schwierigkeiten mit seinem Boot. Dann brach plötzlich die Verbindung ab. Rettungskräfte hatten zunächst nur die Jacht gefunden.

09:09 Uhr

Politiker will britische Staatsbürgerschaft für Hongkonger

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Der britische Pass solle den Hongkongern versichern, dass ihre Rechte vom Vereinigten Königreich anerkannt und geschätzt würden, so Tugendhat.

(Foto: dpa)

Die Lage in Hongkong spitzt sich immer weiter zu. Zeit zu handeln, findet ein britischer Politiker - er will den Hongkonger Bürgern die volle britische Staatsbürgerschaft verleihen. Tom Tugendhat, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im britischen Parlament sagte dem "Guardian", dass das bereits 1997 hätte passieren müssen, als die Briten die Staatshoheit über Hongkong an China agaben.

"Ich denke, dass dieser Fehler korrigiert werden sollte", sagte Tugendhat demnach. Hongkong war von 1843 bis 1997 britische Kolonie.

08:20 Uhr

Deutsche Wirtschaft schrumpft

Internationale Handelskonflikte und die Abkühlung der Weltkonjunktur haben die exportorientierte deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal ausgebremst. Das Bruttoinlandsprodukt schrumpfte um 0,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal, teilte das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Daten mit.

Mehr dazu lesen Sie hier.

07:54 Uhr

Epsteins Wärter schliefen in Todesnacht - und fälschten Bericht

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Während die Wärter schliefen, brachte sich Epstein vermutlich in seiner Zelle um.

(Foto: dpa)

Die beiden Wärter, die den Multimillionär Jeffrey Epstein in seiner Todesnacht in seiner Gefängniszelle beaufsichtigen sollten, schliefen laut einem Medienbericht während der Arbeit. Statt wie vorgeschrieben alle 30 Minuten nach dem Inhaftierten zu schauen, seien die beiden Beamten in der Gefängniseinheit Epsteins eingeschlafen und hätten dessen Zustand für rund drei Stunden nicht kontrolliert, berichtete die "New York Times" unter Berufung auf Ermittlungs- und Gefängnisbeamte. Die Wärter stehen zudem im Verdacht, anschließend ihren Arbeitsbericht gefälscht zu haben, um ihr fatales Versäumnis zu verschleiern.

Epstein nahm sich mutmaßlich in dieser Zeit das Leben. Er wurde von Mitarbeitern der Haftanstalt am Samstagmorgen gefunden und später in einem Krankenhaus für tot erklärt. Er stand unter Anklage, weil er Dutzende Minderjährige sexuell missbraucht haben soll. Laut Anklageschrift baute der Geschäftsmann zwischen 2002 und 2005 in New York und Florida einen illegalen Sexhandelsring auf.

Hier lesen Sie mehr dazu.

07:32 Uhr

Irische Küstenwache rettet Gruppe Teenager aus Seenot

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Das Drama ereignete sich in der Nähe der Stadt Donegal.

(Foto: Reuters)

Glück im Unglück hatte eine Gruppe von Teenagern und Erwachsenen im irischen Donegal. Sie wurden von der starken Strömung beim Baden ins offene Meer hinausgetrieben und konnten gerade noch gerettet werden.

Augenzeugen beobachteten das Drama vom Strand aus und benachrichtigen den Rettungsdienst. Mit einem Hubschrauber und mehreren Booten konnten insgesamt 15 Menschen gerettet werden, die alle zu einer örtlichen Schule gehörten. Elf von ihnen wurden in ein Krankenhaus gebracht, weil sie unterkühlt waren oder einen Schock erlitten hatten.

07:05 Uhr

42.000 Sozialwohnungen fallen weg

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Die Miete von Sozialwohnungen ist staatlich reguliert und deshalb vergleichsweise niedrig.

(Foto: dpa)

Der Bestand an Sozialwohnungen in Deutschland schrumpft weiter. Auch im vergangenen Jahr sind deutlich mehr Wohnungen für Menschen mit geringem Einkommen weggefallen als neue gebaut wurden. So gab es zum Jahresende 2018 fast 42.500 Sozialwohnungen weniger als noch ein Jahr zuvor. Das geht aus der Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage aus der Linksfraktion hervor. Insgesamt wurden zum Jahreswechsel fast 1,18 Millionen Sozialwohnungen in Deutschland vermietet.

Das Problem: Sozialwohnungen bleiben nicht ewig Sozialwohnungen. Nach einer bestimmten Zeit - üblicherweise 30 Jahre - fallen sie aus der Bindung und können normal am Markt vermietet werden. Weil seit den Achtzigerjahren nur wenige Sozialwohnungen neu gebaut wurden, fehlt es heute an Ersatz. In den vergangenen 15 Jahren hat sich ihre Zahl etwa halbiert.

Mehr dazu hier.

07:01 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

während Sie sich gerade vermutlich den ersten Kaffee machen oder die Zähne putzen, bereitet sich Greta Thunberg im englischen Plymouth auf ihr großes Abenteuer vor. Die Klimaaktivistin will in den nächsten 14 Tagen gemeinsam mit zwei Profiseglern nach New York zum Weltklimagipfel segeln. Gegen 15 Uhr, so wird vermutet, sticht sie in See. Daneben erwarten uns diese Themen:

  • Wir schauen weiter auf die Entwicklungen in Hongkong. Dort kam es gestern erneut zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Regierungskritikern und der Polizei, bei denen auch der Flughafen lahmgelegt wurde. Zudem hat China die Einfahrt zweier US-amerikanischer Kriegsschiffe in den Hafen von Hongkong untersagt - das Land wittert eine Einmischung der USA in den Konflikt.
  • Außenminister Maas will sich in Kanada für eine "Allianz der Multilateralisten" stark machen - ein Gegengewicht zu nationalen Alleingängen von Staaten wie den USA.
  • Im Kabinett geht es heute unter anderem um einen Gesetzentwurf zur Entlastung unterhaltsverpflichteter Angehöriger in der Sozialhilfe.
  • Bundeskanzlerin Merkel empfängt Litauens Präsident Nauseda mit militärischen Ehren.
  • In Genua wird des Brücken-Einsturzes vor genau einem Jahr gedacht. 43 Menschen starben damals, als das Polcevera-Viadukt zusammenstürzte.
  • Zucker, Fett und Salz in Lebensmitteln sollen klarer gekennzeichnet werden - aber wie? Verbraucher- und Medizinverbände stellen eine Umfrage zu verschiedenen Nährwert-Logos vor.
  • Der FC Liverpool und der FC Chelsea stehen sich am Abend im Finale des Super Cup gegenüber.

Was auch immer sonst noch wichtig wird, Sie erfahren es hier - und erreichen mich bei Fragen oder Kritik unter franziska.tuerk@nama.de. Kommen Sie gut durch den Tag!

06:41 Uhr

Riekes Rückspiegel am 14. August 2019

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Auch die Kanzlerin kann zuweilen nicht ohne die Erfindung aus Göppingen.

(Foto: picture alliance / dpa)

Wussten Sie, dass … das Papiertaschentuch vor seinem Siegeszug starke Anlaufschwierigkeiten gehabt hat? Heute vor 125 Jahren ließ der Göppinger Fabrikant Gottlob Krum das "Taschentuch aus Papier" patentieren, das "nach einmaligem Gebrauch zerstört, verbrannt oder sonstwie unschädlich gemacht" werden sollte. Das hygienische Schneuztuch war zwar dünn, aber sehr weich und geschmeidig, weil es in Glycerin getränkt war. Trotzdem blieb der Erfolg aus, die Göppinger Papierfabrik G. Krum musste 1912 gar schließen.

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Erst ab 1929 setzte sich die schwäbische Erfindung durch. Die Vereinigten Papierwerke Nürnberg ließen ein neues Zellstoff-Taschentuch patentieren. Der Name: "Tempo". Darauf ein Vers aus Eugen Roths Gedicht "Das Taschentuch": "Mein Rat, zum Schluß, nicht überrasche: Habt stets ein saubres in der Tasche!"

Wir gratulieren … Rezo, Youtuber und Schrecken saarländischer Christdemokratinnen (SNCR), zum 27. Geburtstag. Ob er schon an einem neuen viral gehenden Zerstörungsvideo bastelt? In knapp drei Wochen stehen immerhin zwei Landtagswahlen an. Grats, blauhaariger Internetrebell!

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06:24 Uhr

Zwischenhoch bringt Sonne zurück

Björn Alexander

Björn Alexander

Dank Zwischenhoch "Beatrix" schaut es heute wettertechnisch ganz gut aus. Der Tag startet zwar mit Frühwerten zwischen sieben und 15 Grad ziemlich frisch und stellenweise ist es sogar noch kälter. Das gilt besonders im östlichen Bergland sowie in der Schwäbischen Alb mit Werten um die null bis fünf Grad. Dafür wird es - neben nur noch ganz vereinzelten Schauern im Norden - insgesamt oft freundlich bis sonnig und trocken. Lediglich von Benelux her verdichten sich die Wolken nachmittags aufs Neue und bringen am späten Abend zwischen der Eifel und dem Niederrhein abermals Regen mit. Denn der nächste Wetterwechsel lässt leider nicht mehr allzu lange auf sich warten. Zuvor bringen uns die Temperaturen heute mäßig warme 17 Grad im Erzgebirge und bis zu 24 Grad an Hoch- und Oberrein.

Die weiteren Aussichten: Morgen kommt Tief "Andreas" mit einem teils kräftigen Wind sowie Regengüssen und Gewittern. Aber zumindest hat das Wochenende vorübergehend mal bis zu 30 Grad im Gepäck. Hier die Details. Ihr Björn Alexander