Mittwoch, 18. September 2019Der Tag

mit Josephin Hartwig
22:25 Uhr

Das war Mittwoch, der 18. September 2019

Liebe Leserinnen und Leser,

Trump hat heute wieder für viel Wirbel gesorgt: Erst verschärft er die Iran-Sanktionen erneut, dann ernennt er einen neuen Nationalen Sicherheitsberater und um die Abgasregeln in Kalifornien kümmerte er sich auch noch. Andere Töne schlug hingegen der ehemalige Präsident Barack Obama bei seinem Treffen mit Klima-Aktivistin Greta Thunberg an.

Diese Themen beschäftigten uns heute außerdem:

Langsam ist wirklich der Herbst über Deutschland hereingebrochen. Wenn ich in ein paar Minuten die Redaktion verlasse, werde ich erst einmal ganz tief die wunderbare Herbstluft einatmen. Bis morgen, im "Tag"!

21:41 Uhr

Indonesien schickt Plastikmüll zurück in Industriestaaten

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Umweltschützer in Indonesien haben die Regierung dazu aufgerufen, die Einfuhr von Plastikmüll aus dem Ausland stärker zu regulieren.

(Foto: picture alliance/dpa)

Mindestens 100 von insgesamt 142 Containern schickt Indonesien allein nach Australien. Die restlichen 42 gehen in andere Industriestaaten zurück: Indonesien reagiert auf ein extremes Problem mit verunreinigtem Müll. Die überwiegend aus Plastikmüll bestehenden Ladungen seien mit giftigen Stoffen verunreinigt, teilte der Zoll mit.

Zuvor hatte die Behörde nach eigenen Angaben mehr als 250 Container untersuchen lassen, die von drei Unternehmen in das südostasiatische Land eingeführt worden seien. Nach Angaben der Zollbehörde hat Indonesien in diesem Jahr bereits 195 Container verunreinigten Plastikmülls an die Herkunftsländer zurückgeschickt. Seit China seine Grenzen für praktisch alle verunreinigten Kunststoffreste im vergangenen Jahr dicht gemacht hat, wird immer mehr Müll aus Industrieländern nach Indonesien, Malaysia und die Philippinen verschifft.

21:18 Uhr

Bundeswehr beendet humanitären Einsatz auf Bahamas

Der niederländisch-deutsche Hilfseinsatz von Marinesoldaten nach dem verheerenden Hurrikan "Dorian" auf den Bahamas ist beendet.

  • "Das Machbare ist erreicht", twitterte der Sprecher des Inspekteurs der Marine.
  • Die "Johan de Witt" - ein Hubschrauberträger - war am 11. September auf den Bahamas eingetroffen und solle nun nach Curacao fahren. Am 27. soll es zurück nach Deutschland gehen.
  • An Bord des niederländischen Schiffes sind auch 50 deutsche Soldaten.
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Update: Ursprünglich hatten wir geschrieben, der Inspekteur habe selbst getwittert. Das stimmt nicht. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.

20:50 Uhr

Baby bei Unfall mit Linienbus schwer verletzt

Eine 26-Jährige ist mit ihrem Kind auf dem Arm in einem Linienbus in Berlin-Spandau unterwegs, als der Fahrer plötzlich stark bremsen muss. An einer Kreuzung stößt ein Auto mit dem Bus zusammen, teilt die Polizei mit. Dabei fällt der Mutter ihr Säugling aus dem Arm. Das Mädchen erleidet schwere Kopfverletzungen und wird ins Krankenhaus gebracht. Die Autofahrerin, der Busfahrer und die übrigen Fahrgäste bleiben unverletzt.

20:22 Uhr

Schauspielerin Megan Fox offenbart psychische Probleme

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Megan Fox

(Foto: picture alliance/dpa)

Die amerikanische Schauspielerin Megan Fox ist ein gefeierter Star in Hollywood. Die 33-Jährige wurde mit Filmen wie "Transformers" und "Jennifer´s Body" bekannt. Die Rolle der Schönheit, der die Männer aufgrund ihres Sex-Appeals haufenweise verfallen, scheint ihr damals auf den Leib geschrieben. Doch diese Ausrichtung war nicht das, was Fox eigentlich wollte. Vor zehn Jahren habe sie einen psychischen Zusammenbruch erlitten. Das erzählte sie in einem Interview mit "Entertainment Weekly".

Marketing-Verantwortliche hätten die Werbung für den Film auf seine angeblichen sexuellen Inhalte reduziert. Zu der Zeit habe sie bereits Probleme mit ihrem Verhältnis zur Öffentlichkeit, den Medien und Journalisten gehabt und fühlte sich in Filmprojekten immer wieder sexualisiert - "Jennifer's Body" war nur ein weiteres Beispiel. "Ich wollte nicht gesehen oder fotografiert werden, wollte nicht in Magazinen oder auf dem roten Teppich erscheinen." Sie habe eine Angst verspürt und sei sich absolut sicher gewesen, dass Leute sie in der Öffentlichkeit verspotten, anspucken oder anschreien würden.

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20:05 Uhr
Breaking News

US-Notenbank Fed senkt zum zweiten Mal Leitzins

Die US-Notenbank Fed senkt ihren Leitzins zum zweiten Mal in Folge um 0,25 Prozentpunkte. Damit liegt der Leitzins nun in der Spanne von 1,75 bis 2,00 Prozent, wie die Federal Reserve in Washington mitteilte. Erst Ende Juli hatte die Fed den Leitzins erstmals seit der Finanzkrise gesenkt.

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20:05 Uhr

Gauland ruft zur Emanzipation von der Kanzlerin auf

Politiker der CDU sollen sich von Bundeskanzlerin Merkel lossagen - zumindest wenn es nach AfD-Politiker Alexander Gauland geht. Der Bundesvorsitzende kenne den Thüringer CDU-Spitzenkandidaten Mike Mohring und habe nicht gedacht, dass dieser den Weg mitgehe, den die Kanzlerin vorgebe. Das hatte der 78-Jährige bei einer Wahlkampfveranstaltung der Partei in Thüringen gesagt. Mohring sei seiner Meinung nach bürgerlich-konservativ. "Aber diese Menschen müssen sich endlich von der Kanzlerin emanzipieren", sagte Gauland.

In Thüringen wird am 27. Oktober ein neuer Landtag gewählt. Mohring hat mehrfach kategorisch ausgeschlossen, mit der AfD zu koalieren oder auch nur zu kooperieren.

19:34 Uhr

US-Luftwaffe zeigt Flug-Gigant in Tschechien

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Drei militärische Kunstflugstaffeln sollen bei der Leistungsschau in Tschechien auftreten.

(Foto: picture alliance/dpa)

Bei einer militärischen Schau der US-Luftwaffe ist ein Exemplar ihres größten Flugzeugtyps in Tschechien gezeigt worden.

  • Die C5M-Super-Galaxy landete auf dem Flughafen in Ostrava (Ostrau).
  • Das 75 Meter lange Flugzeug sei eine der Hauptattraktionen der "Nato-Tage" am Wochenende, teilten die Veranstalter mit.
  • Das Großraumtransportflugzeug brachte in seinem Rumpf zwei Hubschrauber vom Typ AH-1Z Viper und UH-1Y Venom mit.
  • Die tschechische Regierung hatte vor Kurzem den Kauf von zwölf der Kampf- und Allzweckhelikopter zum Gesamtpreis von umgerechnet mehr als einer halben Milliarde Euro beschlossen.
19:11 Uhr

Dieser Film wird zur Show - mit Musik von Elton John

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Die unerbitterliche, aber erfolgreiche Chefin und ihr Protegé - Meryl Streep und Anne Hathaway in Bestform.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Die skrupellose Mode-Welt ist für die junge Andy Sachs etwas völlig Neues. Vor allem als sie merkt, wie viel ihre neue Chefin, Miranda Priestly, von ihr verlangt. Doch die junge Frau stürzt sich in die Aufgabe als ihre Assistentin und entwickelt nach und nach sogar ein eigenes Gespür für Trends und Style. Kommt Ihnen diese Geschichte bekannt vor? 2006 kam der Film "Der Teufel trägt Prada" in die Kinos - mit Meryl Streep und Anne Hathaway in den Hauptrollen. Nun bringt Produzent Kevin McCollum die Geschichte, die sich ursprünglich die Autorin Lauren Weisberger ausgedacht hatte, als Musical auf die Bühne. Die Musik soll Elton John beisteuern. Die US-amerikanische Theaterregisseurin Anna D. Shapiro wird die Regie übernehmen. Für sie sei es "wichtig" gewesen, "dass wir in Chicago Premiere feiern", erklärte McCollum. Das Stück soll später auch am Broadway in New York laufen.

18:45 Uhr

Youtuber nahe "Area 51" - Gelände festgenommen

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Das Gebiet befindet sich mitten in der Wüste Nevadas.

(Foto: picture alliance/dpa)

Es war eine waghalsige Aktion, die zwei niederländischen Youtubern zum Verhängnis wurde: Die beiden 20 und 21 Jahre alten Männer sind, mit Laptops, Kameras und Drohne, auf das Gelände nahe der "Area 51" in Nevada vorgedrungen. Sie kamen etwa fünf Kilometer weit, wurden dann jedoch  erwischt und festgenommen. Das berichtet CNN. Nach drei Tagen im Gefängnis konnten die beiden offenbar wieder gehen. Eine Strafe von über 2000 Dollar mussten sie allerdings außerdem zahlen.

Viele Mythen ranken sich um das Areal in Nevada. Bei Facebook hatte ein Nutzer eine Veranstaltung erstellt und für den 20. September dazu aufgerufen, sich "die Aliens anzuschauen". Einige Menschen sind nämlich davon überzeugt, dass die US-Regierung etwas verschleiert: Auf der Luftwaffenbasis sollen Experimente an konservierten Leichen von Außerirdischen durchgeführt werden. Mehr als drei Millionen Menschen interessieren sich bei Facebook für die Aktion. Die beiden Youtuber gaben bei der Polizei in Nevada an, nichts von dem Sturm auf das Gelände zu wissen und daran nicht beteiligt zu sein.

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18:21 Uhr

Lügde-Missbrauchsopfer steht selbst vor Gericht

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Der Jugendliche soll die Kinder in Paderborn missbraucht haben.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ein heute 16-jähriges Missbrauchsopfer aus dem Fall in Lügde soll selbst drei Kinder missbraucht haben. Deshalb beginnt am 10. Oktober vor dem Landgericht in Paderborn ein Prozess gegen den Jugendlichen, teilte die Justizbehörde mit.

Der 16-Jährige sei über Jahre von einem der Haupttäter im Fall Lügde missbraucht worden. Die Täter waren zu hohen Haftstrafen verurteilt worden. Für den Prozess sind laut Landgericht vorerst drei Verhandlungstage angesetzt. Auf einem Campingplatz im lippischen Lügde (Nordrhein-Westfalen) hatten die Männer laut Urteil jahrelang in mehreren Hundert Fällen insgesamt 32 Kinder schwer sexuell missbraucht.

18:09 Uhr

Umfrage zeigt: Schlechtes Gewissen bei Flug-Reisen bleibt aus

Im Rahmen unserer Themenwoche Nachhaltigkeit haben wir uns heute mit dem Reisen beschäftigt. Wie nachhaltig agieren Reiseveranstalter in Bezug auf den Klimawandel eigentlich wirklich? Und ist das nachhaltige Verreisen ein Luxus? Oder kann das jedem gelingen, egal was die Urlaubskasse sagt? Deshalb wollten wir von Ihnen in einer telefonische Umfrage über unseren Teletext wissen:

Haben Sie ein schlechtes Gewissen, wenn Sie fliegen?

  • 77 Prozent der Umfrage-Teilnehmer gaben an, kein schlechtes Gewissen zu haben und sich trotz Klimawandel für eine Flugreise zu entscheiden. Andere Reisemöglichkeiten würden zu lange dauern.
  • Vor allem bei Kurzstrecken kommt hingegen doch mal ein schlechtes Gewissen durch - zumindest bei 23 Prozent der Befragten.

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17:53 Uhr

Star-Pianistin stirbt mit nur 46 Jahren

Die Pianistin Dina Ugorskaja ist tot. Die Künstlerin starb am Dienstag in München im Alter von 46 Jahren nach langer schwerer Krankheit, wie ihre Plattenfirma mitteilte.

  • 1973 wurde sie in Leningrad (heute St. Petersburg) geboren, als Tochter des berühmten Pianisten Anatol Ugorski.
  • 1990 mit ihren Eltern wegen antisemitischer Bedrohungen aus der Sowjetunion geflohen, studierte sie in Berlin und Detmold Klavier.
  • Seit 2007 lebte die Künstlerin in München, wo sie im vergangenen Jahr mit Beethoven-Sonaten ihre letzten Auftritte absolvierte.
  • Seit 2016 hatte Ugorskaja eine Klavierprofessur an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien inne. 
  • Ugorskaja hinterlässt ihren Ehemann und eine Tochter.
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17:31 Uhr

Neffe von Herzogin Meghan sorgt für neuen Skandal

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Die Familie von Prinz Harry macht vieles anders, doch mit den Drogen wollen sie sicher nicht in Verbindung gebracht werden.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Queen wird darüber sicher nicht "amused" sein: Der Neffe von Herzogin Meghan sorgt für einen neuen Skandal im Königshaus. Er hat nämlich seine eigene Cannabis-Marke auf den US-Markt gebracht - und zwei Sorten nach seiner royalen Verwandtschaft benannt. Das berichtet RTL.de. Tyler Dooley hatte schon im vergangene  Jahr eine Marihuana-Sorte "Markle Sparkle", nach dem bürgerlichen Nachnamen Markle von Herzogin Meghan, benannt. Nun kommt auch noch eine Sorte namens "Archie Sparkle" heraus. Im US-Bundesstaat Oregon hat Dooley offenbar eine Ranch für den Anbau der Pflanze gekauft.

16:39 Uhr

E-Tretroller löst Brand in München aus

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Ein E-Scooter hat nach Polizeiangaben einen Brand in einem Münchner Mehrfamilienhaus ausgelöst.

  • Der Akku des privat genutzten Elektro-Tretrollers habe sich schlagartig entzündet, teilten die Beamten mit.
  • Das Feuer war am Morgen in einer Wohnung in der zweiten Etage des neunstöckigen Hauses ausgebrochen und war nach einer halben Stunde gelöscht.
  • Mehr als 90 Menschen hatten sich nach Angaben der Feuerwehr selbst ins Freie geflüchtet, zehn Menschen wurden wegen Rauchgasvergiftungen behandelt.
  • Die Feuerwehr spricht von einem Schaden in Höhe von 200.000 Euro.
16:19 Uhr

Militärflugzeug in Spanien abgestürzt: Zwei Tote

Ein Fluglehrer und seine Schülerin sind aus noch ungeklärter Ursache in Ostspanien abgestürzt. Wie die spanische Luftwaffe mitteilte, sei das Militärflugzeug in den Binnensee Mar Menor in der Provinz Murcia gestürzt.

Bereits Ende August war in derselben Provinz eine militärische Trainingsmaschine vom Typ C-101 ins Mittelmeer gestürzt. Dabei starb der Pilot.

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15:34 Uhr

Trump ernennt neuen Nationalen Sicherheitsberater

Eine Woche nach dem Rauswurf John Boltons hat US-Präsident Donald Trump die Ernennung des Diplomaten Robert O'Brien zum neuen Nationalen Sicherheitsberater angekündigt. O'Brien sei bislang "sehr erfolgreich" als Sondergesandter für Geiselangelegenheiten im Außenministerium tätig gewesen, erklärte Trump auf Twitter.

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15:15 Uhr

Bundesregierung verlängert Rüstungsexportstopp

Bundeskanzlerin Merkel hatte es schon angekündigt, nun ist es offiziell: Die Bundesregierung hat den Rüstungsexportstopp für Saudi-Arabien um weitere sechs Monate bis zum 31. März 2020 verlängert. Das teilte ein Regierungssprecher in Berlin mit.

Damit werden weiterhin keine neuen Rüstungsgeschäfte mit Saudi-Arabien genehmigt, und die Auslieferung bereits genehmigter Exporte bleibt blockiert.

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15:05 Uhr
Breaking News

Trump will Iran-Sanktionen deutlich verschärfen

US-Präsident Donald Trump will die Sanktionen gegen den Iran "bedeutend verstärken". Er habe Finanzminister Steven Mnuchin angewiesen, das in die Wege zu leiten, schreibt Trump auf Twitter.

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15:02 Uhr

Weltretten selbstgemacht: Schmeckt das lecker, kann das weg?

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Mehr als zehn Millionen Tonnen guter Lebensmittel landen allein in Deutschland jedes Jahr in der Tonne. Ein völliger Irrsinn angesichts des hohen Flächen- und Rohstoffverbrauchs, den Nahrungsmittel verursachen. Lebensmittel sind das vielleicht größte Feld, in dem der einzelne Verbraucher durch sein Verhalten Veränderungen zum Besseren bewirken kann.

  • Regional, saisonal und bio sind die heilige Dreifaltigkeit. Wochenmarkt statt Aldi muss man sich jedoch erst einmal leisten können. Aber es ist auch eine Frage individueller Prioritäten: Die Deutschen geben einen geringeren Anteil ihres Einkommens für Lebensmittel aus als Menschen in vergleichbar entwickelten Ländern. Hinzu kommt: Selber kochen ist oft günstiger als der Verzehr von Fertiglebensmitteln. So bleibt mehr Geld für qualitativ hochwertige Zutaten.
  • Ein Essensplan hilft ebenso wie aufgeräumte und übersichtliche Küchenschränke, gekaufte Lebensmittel rechtzeitig aufzubrauchen.
  • Kaum ein Lebensmittel verfällt mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum. Selbst Milchprodukte schmecken oft noch Wochen später. Deshalb: erst kosten, dann wegwerfen.
  • Fleisch tötet Mensch und Natur, wenn es in rauen Mengen verzehrt wird. Tierzucht kostet Unmengen an Wasser, braucht Flächen für den Futtermittelanbau und führt zu einer hohen CO2-Emission. Wer also nicht täglich Fleisch oder Wurst isst, schützt die Umwelt - und nebenher das eigene Herz-Kreislaufsystem.
  • Einige Lebensmittel richten einen besonders großen Flurschaden an und sollten deshalb möglichst vermieden werden. Hierzu zählen Palmöl wegen der immensen Monokulturen, wo einst Urwald war; Avocados, die in meist wasserarmen Anbaugebieten sehr viel Wasser verbrauchen; Fisch aus Farmen, die die Küsten mit Medikamenten und anderen Chemikalien verseuchen.

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14:50 Uhr

Rossmann ruft Kinder-Duschgel wegen Keimen zurück

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Das Kinder-Duschgel in Tierform ist in 15 Bundesländern verkauft worden.

(Foto: © Rossmann)

Rossmann ruft Kinderduschgel in verschiedenen Tierformen zurück. In 15 Bundesländern sei das Produkt verkauft worden, berichtet die "Berliner Zeitung". Bei dem Artikel liege eine "behördliche Beanstandung" vor, heißt es in der Erklärung des Unternehmens auf Lebensmittelwarnung.de. Auf der Seite des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit wird beanstandet, dass in dem Duschgel die Bakterien Burkholderia cepacia nachgewiesen worden seien. Der Keim Burkholderia cepacia kann auch über längere Zeiträume hinweg in feuchter Umgebung überleben, schreibt die "Deutsche Apotheker Zeitung". Für einen gesunden Menschen stelle es keine Bedrohung dar, bei einer Vorerkrankung der Atemwege könne es aber zu einer Verschlechterung des Krankheitsbildes führen, wie etwa bei Mukoviszidose.

Der Artikel hat die EAN 9002422105661 oder 9002422106804.

14:29 Uhr

Schichtwechsel

Mein Name ist Josephin Hartwig und ich übernehme von meiner Kollegin Friederike Zörner ab sofort den "Tag". Bis zum späten Abend halte ich Sie über alles Wissenswerte auf dem Laufenden. Bei Fragen, Anregungen und Kritik erreichen Sie mich unter: josephin.hartwig@nama.de.

Haben Sie einen schönen Mittwochnachmittag!

14:23 Uhr

Pistorius und Schröder-Köpf plaudern aus dem Nähkästchen

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Engagieren sich für die SPD: Doris Schröder-Köpf und Boris Pistorius.

(Foto: imago images / localpic)

Sie sind ein glückliches Paar: Der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius schwärmt von seiner Lebensgefährtin Doris Schröder-Köpf. "Mit ihr habe ich eine äußerst kluge und sehr liebevolle Partnerin gefunden - ein großes Glück, mit dem ich nach dem Tod meiner Frau nicht mehr gerechnet hätte", sagte der 59-Jährige dem Magazin "Bunte".

"Privat sind wir sehr harmonisch, bei politischen Themen laufen wir schon mal heiß", berichtete die 56-jährige Schröder-Köpf, die früher mit Altkanzler Gerhard Schröder verheiratet war. Beide sind politisch seit langem in der niedersächsischen SPD aktiv. Pistorius bewirbt sich derzeit um den SPD-Bundesvorsitz. Schröder-Köpf ist Abgeordnete im Landtag und niedersächsische Migrationsbeauftragte.

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14:02 Uhr

Rechtsanwalt eines Kronzeugen in Amsterdam erschossen

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Die Polizei sperrte den Tatort in Amsterdam ab.

(Foto: imago images / Pro Shots)

In Amsterdam ist ein Rechtsanwalt in einem großen Mordprozess gegen eine organisierte Bande getötet worden. Der 44 Jahre alte Verteidiger sei gegen 7.30 Uhr auf offener Straße bei seiner Wohnung im Süden der Stadt erschossen worden, teilte die Polizei mit. Der Täter konnte nach Angaben der Polizei zu Fuß entkommen.

Der Anwalt hatte in einem Mord-Prozess den Kronzeugen gegen die Angeklagten verteidigt, die als schwerste Kriminelle des Landes gelten. Im vergangenen Jahr war bereits der Bruder des Kronzeugen umgebracht worden. Er hatte nichts mit dem Verfahren zu tun. Vertreter aus Politik und Justiz reagierten zutiefst schockiert und sprachen von einem Angriff auf den Rechtsstaat. Ministerpräsident Mark Rutte zeigte sich im Parlament in Den Haag "zutiefst besorgt."

13:42 Uhr

US-Amerikaner prügeln sich wegen Trump

Die gesellschaftlichen Gräben in den USA werden tiefer: Anhänger und Gegner von Präsident Donald Trump stehen sich immer unversöhnlicher gegenüber. Wie stark der Konflikt ist, zeigen auch diese Szenen aus Kalifornien. Statt mit Worten begegnet man sich hier mit roher Gewalt.

 

13:09 Uhr

Zwangsräumung stand an: Drei Verletzte bei Explosion in Münster

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Zahlreiche Feuerwehrleute waren mit der Löschung des Brandes beschäftigt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Im Zuge einer Zwangsräumung ist es in Münster zu einer Gasexplosion gekommen. Ein Haus geriet in Brand. Zwei Frauen wurden schwer, ein Polizist wurde leicht verletzt. Der Beamte war nach Angaben einer Sprecherin zur Unterstützung der Zwangsräumung im Einsatz. Durch die Explosion sei ein "intensives Feuer" entstanden, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Bei dem Einsatz musste ein Amtstierarzt zwei Pferde einschläfern, die verletzt worden waren. Laut "Münsterscher Zeitung" hatten die Frauen die Pferde vor der Explosion ins Haus geholt.

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12:43 Uhr

Snowden lehnte Anwerbeversuch von russischem Geheimdienst ab

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Edward Snowden

(Foto: picture alliance/dpa)

Das Gespräch verlief unter dem Motto "Komm zu uns und arbeite für uns". Eine Frage war: "Gibt es vielleicht irgendeine Information, irgendeine Kleinigkeit, die Sie uns mitteilen könnten?" Dazu gab ein FSB-Mitarbeiter dem Whistleblower Edward Snowden den Hinweis, dass für jemanden in seiner Situation das Leben ohne Freunde sehr schwer sein werde. Snowden entgegnete: "Wir kommen schon zurecht."

Diese Begebenheit beschreibt der Amerikaner in seiner neuen Autobiografie "Permanent Record". Der Anwerbeversuch des russischen Geheimdiensts trug sich nach seinen Angaben bei seiner Ankunft 2013 in Moskau zu. Snowdens russischer Anwalt Anatoli Kutscherena bestätigte der Nachrichtenagentur Interfax, dass der Geheimdienst FSB Snowden auf dem Airport Scheremetjewo zu einem Gespräch getroffen habe. Snowden bekam trotz seiner Absage Asyl in Russland - nach einer Verlängerung aktuell bis 2020.

12:15 Uhr

Auto kracht in Lobby von Trump Plaza

Ein Mercedes-Fahrer hat offenbar die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und ist in die Lobby des Trump Plaza in New Rochelle im US-Bundesstaat New York gerast. Bei dem Unfall wurden der Mann und zwei weitere Personen leicht verletzt. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, handelt es sich bei der Luxus-Residenz nicht um den Wohnort von US-Präsident Donald Trump. Dieser haust bekanntlich im Trump Tower im New Yorker Stadtteil Manhattan.

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11:55 Uhr

OECD-Studie: Rumänen stärkste Einwanderergruppe in Deutschland

Deutschland ist im Vergleich zu anderen OECD-Staaten das beliebteste Einwanderungsland nach den USA. Insgesamt wanderten 2017 rund 1,5 Millionen Menschen in die Bundesrepublik ein. Allerdings verließen zugleich rund 1,1 Millionen Menschen Deutschland wieder.

  • Menschen aus Rumänien machten dabei zuletzt die größte Einwanderergruppe in Deutschland aus. Mehr als 230.000 Rumänen kamen 2017 nach Deutschland, wie aus einer Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervorgeht.
  • Das ist ein Zuwachs von rund fünf Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr. Syrien rutschte demnach auf Platz vier der häufigsten Herkunftsländer.
  • Viele Zuwanderer aus Rumänien oder Polen seien qualifizierte Fachkräfte, sagte OECD-Migrationsexperte Thomas Liebig.
  • Die Migration aus humanitären Gründen nahm der Studie zufolge weiter ab. Im vergangenen Jahr stellten demnach rund 160.000 Menschen einen Antrag auf Asyl in Deutschland, das ist ein Rückgang von rund 18 Prozent im Vergleich zu 2017.
11:25 Uhr

Mann versteckt tote Mutter im Keller und kassiert Rente

Als seine 85-jährige Mutter im Frühjahr 2017 eines natürlichen Todes stirbt, organisiert ein Berliner nicht etwa ihre Beerdigung, sondern legt die Leiche in einen selbstgebauten Sarg. Der 57-Jährige schafft diesen anschließend in den Kellerverschlag eines Mietshauses in Pankow. "So makaber das klingen mag", dabei handelt es sich lediglich um eine Ordnungswidrigkeit, sagt eine Polizeisprecherin. In Deutschland müssen Tote bestattet werden.

Die eigentliche Straftat besteht darin, dass der Mann nicht nur den Tod seiner Mutter geheim hielt, sondern auch vermutlich mehr als zwei Jahre lang deren Rente kassierte. Nun wird gegen ihn wegen mutmaßlichen Leistungsbetrugs ermittelt. Der Beschuldigte sagte der "Bild"-Zeitung: "Meine Mutter wollte es so. Ich habe ihr ihren letzten Wunsch erfüllt." Durch die Rente habe der Sozialhilfeempfänger die Miete weiter zahlen können. Anfang September war der Betrug aufgeflogen, weil die Polizei wegen eines Streits mit einem Bekannten in die Wohnung des 57-Jährigen gerufen wurde. Dort stellten sie nach Angaben des Blattes fest, dass es keine Spuren von der dort gemeldeten Mutter gab. Sie durchsuchten den Keller und wurden schließlich fündig.

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11:09 Uhr

Fehlbildungen bei Babys: Spahn verspricht Aufklärung

"Wir nehmen das ernst, wir schauen uns das an." Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat auf Berichte über eine ungewöhnliche Häufung von Fehlbildungen an den Händen von Neugeborenen in Nordrhein-Westfalen reagiert. Laut den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland wandte sich der CDU-Politiker jedoch gegen voreilige Schlüsse: "Wir ziehen erst dann Schlussfolgerungen, wenn wir auch etwas wissen".

In Nordrhein-Westfalen waren zuletzt binnen kurzer Zeit mehrere Babys mit Fehlbildungen an den Händen auf die Welt gekommen. In einem Krankenhaus in Gelsenkirchen wurden innerhalb weniger Monate drei Kinder mit solchen Fehlbildungen geboren. Die Klinik nannte dies "auffällig". Es gehe jetzt darum herauszufinden, ob es tatsächlich eine Häufung solcher Fehlbildungen bei Babys gebe, sagte Spahn. Derzeit laufe eine entsprechende Abfrage in den Bundesländern. Der Gesundheitsminister kritisierte, er lese jetzt die "wildesten Spekulationen, bis hin zu Handystrahlen". Er warne vor einer Verunsicherung, wenn jeden Tag neue Erklärungen in Umlauf gebracht würden. Bisher gebe es keine Hinweise auf eine Häufung.

10:42 Uhr

Ruhani: Angriff auf Öl-Anlagen war "Warnung" jemenitischer Rebellen

Die Regierung in Washington ist sich sicher: Der Iran trägt die Verantwortung für die Luftangriffe auf zwei saudi-arabische Öl-Anlagen. US-Außenminister Mike Pompeo wird derzeit in Riad erwartet, um mit Vertretern des Königreichs über eine adäquate Reaktion auf den Zerstörungsakt zu beraten. Unterdessen weist Teheran jegliche Verantwortung von sich. Bei den Angriffen habe es sich vielmehr um eine "Warnung" der jemenitischen Rebellen an die Regierung in Riad gehandelt. Saudi-Arabien solle daraus "Lehren" ziehen, sagte Präsident Hassan Ruhani laut einer Mitteilung der iranischen Regierung auf Twitter. "Sie haben kein Krankenhaus getroffen (...), sie haben keine Schule getroffen (...). Sie haben nur ein Industriezentrum getroffen, um Euch zu warnen."

 

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10:11 Uhr

Juncker teilt gegen Johnson aus: "Risiko eines No-Deal ist sehr real"

Jean-Claude Juncker kann nicht länger gute Miene zum bösen Spiel machen. Die Gespräche mit dem britischen Premierminister Boris Johnson am Montag verliefen zwar in freundlicher Atmosphäre, aber brauchbare Fortschritte kamen dabei nicht heraus. Er habe Johnson aufgefordert, schriftlich konkrete Alternativen für eine Regelung für die irische Grenze im Ausstiegsvertrag vorzulegen, sagte Juncker im Europaparlament in Straßburg. "Solange derartige Vorschläge nicht vorgelegt worden sind, (...) kann ich ihnen auch nicht sagen, dass diese Fragen geklärt sind."

Der scheidende EU-Kommissionspräsident warnte vor einem chaotischen Brexit ohne Austrittsabkommen. "Das Risiko eines No-Deal ist sehr real." Es bleibe nur sehr wenig Zeit, "aber ich bin überzeugt, dass wir es versuchen müssen", sagte Juncker. Auch die finnische Europaministerin Tytti Tuppurainen, deren Land derzeit den Vorsitz bei den EU-Mitgliedstaaten hat, sagte, ein ungeregelter Brexit am 31. Oktober sei "ein ziemlich wahrscheinliches Ergebnis".

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10:07 Uhr
Breaking News

Lebenslange Haftstrafe wegen Mordes an Tramperin Sophia

Im Fall der getöteten Tramperin Sophia Lösche hat das Landgericht Bayreuth den Angeklagten zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Das Gericht verurteilte den Lastwagenfahrer Boujemaa L. wegen Mordes an der 28 Jahre alten Studentin. Damit folgte das Gericht der Forderung der Staatsanwaltschaft, die Verteidigung sah in der Tat einen milder zu bestrafenden Totschlag.

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10:00 Uhr

Weltretten selbstgemacht: Gebraucht ist das neue Neu

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Nie zuvor war es so leicht, nachhaltig zu shoppen, denn die Angebote für Gebrauchtes sind riesig. Ebay hatte den ersten großen Hype um Gebrauchtwaren im Internet ausgelöst. Wer erinnert sich heute noch an die Zeitung "Zweite Hand"? Seither haben Smartphone-Apps das Internetshopping für Gebrauchtes noch einmal deutlich bequemer, schicker und übersichtlicher gemacht. Zudem setzt sich zunehmend die Erkenntnis durch, dass schon einmal benutzte Produkte wie auch der Gebrauchtwagen oft die klügere Wahl sind.

Wiederverkäufer wie rebuy, medimops und myswoop bieten geprüfte Elektrogeräte mit ordentlichem Rückgaberecht an. Auch bei Amazon tummeln sich seriöse Verkäufer gebrauchter Produkte. Der Verkauf von privat zu privat bietet sich vor allem bei Kleidung und Kinderprodukten an. Das Risiko eines Reinfalls ist angesichts der meist sehr erschwinglichen Sachen überschaubar. Zugleich werden nicht selten kaum getragene Kleider und selten benutztes Spielzeug teurer Hersteller zu einem Bruchteil des Preises verscherbelt. Etabliert haben sich die gut gemachten Apps von Kleiderkreisel, Tauschticket und Kleiderkorb.

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09:49 Uhr

Das ist der Bahnhof des Jahres

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Das Fenster

(Foto: picture alliance / Friso Gentsch)

Von "Bad Doofheim" zum Bahnhof des Jahres: Eine Expertenjury hat Bad Bentheim in Niedersachsen zum Bahnhof des Jahres gekürt. Der einst verspottete Bahnhof konnte den Lobbyverband Allianz pro Schiene mit einem gelungenen "Gesamtkonzept" überzeugen.

  • Die Experten lobten vor allem, dass Bad Bentheim mit Busbahnhof, Park&Ride-Platz für Autos und Radstation "alles für einen guten Anschluss" biete.
  • Außerdem überzeuge das renovierte, komfortable Bahnhofsgebäude aus der Kaiserzeit mit verbraucherfreundlichen Informationen, Servicestellen und einem modernen Café.
  • Die Jury würdigte zudem den Umgang mit Spott aus der Umbauzeit 2016. Damals wurde der Bahnsteig in Bad Bentheim um 40 Zentimeter erhöht - wegen der Barrierefreiheit. Danach ließ sich allerdings die Tür zum Bahnhofsgebäude nicht mehr öffnen.
  • Um einen Umweg zu sparen, kletterten viele Bahngäste durch ein Fenster. Selbst internationale Medien berichteten darüber. Das "berühmte Fenster" und die bissigsten Schlagzeilen seien nun im Bahnhof nahe der niederländischen Grenze ausgestellt.
09:24 Uhr

Andreas Gabalier gibt nach Trennung Fehler zu

Am Sonntag machte Silvia Schneider die Trennung von Andreas Gabalier öffentlich. Nun räumt der österreichische Volksmusiker ein, dass sein Erfolg der Beziehung geschadet und zum Scheitern beigetragen hat. "Silvia und ich hatten leider zu wenig Zeit zusammen, und das war vor allem meine Schuld", sagte der 34-Jährige dem Magazin "Bunte". "Wenn ich nach meinen Konzerten heimgekommen bin, war ich oft ausgelaugt und brauchte Zeit für mich allein, meinen Sport, meine Kumpel von früher." Der Sänger und die Moderatorin waren sechs Jahre ein Paar.

09:02 Uhr

Australier robbt mit gebrochenem Bein durch Wildnis

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Neil Parker wurde gerettet.

(Foto: picture alliance/dpa)

Mit äußerster Mühe, "Zoll um Zoll", ist ein 54-jähriger Australier drei Kilometer durchs Gestrüpp gekrochen. Der Mann verletzte sich bei einer Wanderung nordwestlich von Brisbane schwer und überlebte zwei Tage in der Wildnis, bevor er von einem Hubschrauber gerettet wurde. Er sei in einen Wasserfall geraten, sechs Meter tief gestürzt und habe sich das Bein und ein Handgelenk gebrochen, erzählte Neil Parker von seinem Krankenhausbett aus. Der untere Teil des Beins habe nur noch lose am Körper gehangen.

Für das gebrochene Bein habe er eine Schiene gebastelt, aber von den Schmerzen sei er fast verrückt geworden. Als Verpflegung habe er nur "eine Handvoll Nüsse, einen Proteinriegel und ein paar Dauerlutscher" dabei gehabt. Schon am Sonntag habe er die Geräusche eines Helikopters gehört, doch da habe er gewusst, dass es "tief im Gestrüpp" für ihn keine Chance auf Rettung gab. Erst am Dienstag wurde Parker dann von der Hubschrauberbesatzung ausfindig gemacht.

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08:38 Uhr

Fünfjähriger beim Spielen von Laster überrollt

Ein fünf Jahre alter Junge ist in Hamburg beim Spielen von einem Laster überrollt und schwer verletzt worden. Der Junge spielte nach Angaben der Polizei zusammen mit zwei Freundinnen am Straßenrand. Eine 19 Jahre alte Lkw-Fahrerin habe die Kinder übersehen, als sie mit ihrem Fahrzeug rückwärts aus einer Einfahrt gefahren sei. Die beiden Mädchen liefen noch rechtzeitig zur Seite, der Junge wurde überrollt. Er kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus.

08:17 Uhr

Morddrohung? Nick Carter will Kontaktverbot für Bruder Aaron

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Der frühere Kinderstar Aaron Carter sprach vor wenigen Tagen in einer US-Sendung über seinen jahrelangen Drogenkonsum. Er nehme derzeit mehrere Medikamente, um seine psychischen Probleme in den Griff zu bekommen. Später stritt er diese Aussagen ab. In diesem Zuge wurde bekannt, dass der 31-Jährige über ein ansehnliches Waffenarsenal verfügen soll. Dieser Umstand veranlasste die Geschwister von Carter nun zu drastischen Maßnahmen: Backstreet-Boys-Sänger Nick Carter bemüht sich nach eigenen Worten um ein Kontaktverbot für seinen jüngeren Bruder.

Aaron habe kürzlich erklärt, er trage Gedanken in sich, "meine schwangere Frau und mein ungeborenes Kind umzubringen", erklärte Nick. Seine Schwester und er hätten keine andere Wahl gehabt, als die Verfügung zu beantragen. Die Klatschseite "TMZ" berichtete, ein Anhörungstermin in der Sache sei für den 16. Oktober festgesetzt worden. Aaron entgegnete auf Twitter, er habe seinen Bruder seit vier Jahren nicht gesehen und habe dies auch nicht vor. "Ich würde meiner Familie niemals Schaden zufügen."

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07:55 Uhr

KFC bietet Hähnchenburger mit Donuts an

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Sie ahnen bei dieser Überschrift vermutlich schon, dass diese Nachricht ihren Ursprung in den USA hat. In dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten bietet die Fast-Food-Kette Kentucky Fried Chicken nun einen Hähnchenburger an, der statt mit zwei normalen Burgerbrötchen mit zuckerglasierten Donuts serviert wird. Zusätzlich sollen Kunden die Möglichkeit bekommen, andere Produkte mit beliebig vielen Donuts zu ergänzen.

In den sozialen Medien wurde der neuerliche Schmaus mit gemischten Gefühlen aufgenommen. "KFC will uns alle unbedingt sterben sehen", schrieb eine Twitter-Nutzerin. Andere fragten dagegen, wer mit ihnen zu einem der KFC-Restaurants fahren wolle, um die Burger zu testen. "Chicken and Donuts" soll zunächst für eine begrenzte Zeit in mehr als 40 Filialen in Norfolk, Richmond und Pittsburgh getestet werden, berichtet der "Business Insider".

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07:32 Uhr

Trump-Regierung eskaliert Abgas-Streit mit Kalifornien

Der Konflikt zwischen dem US-Bundesstaat Kalifornien, der als Vorreiter beim Klimaschutz gilt, und Washington schwelt seit der Präsidentschaft von Donald Trump. Nun treibt Letzterer den Machtkampf um Abgasvorschriften für Autos weiter auf die Spitze. Die Bundesumweltbehörde EPA wolle heute in Washington ankündigen, dem US-Bundesstaat mit dem landesweit größten Automarkt ein jahrzehntealtes Sonderrecht für strengere Regeln gegen Luftverschmutzung abzuerkennen. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend unter Berufung auf eingeweihte Kreise.

  • Bislang kann Kalifornien wegen eines Sonderrechts, das einst wegen hoher Smog-Belastung in der Metropolregion Los Angeles gewährt wurde, strengere Vorschriften als auf Bundesebene erlassen.
  • Der Bundesstaat hat schon angekündigt, für den Erhalt dieses Privilegs notfalls bis zum Obersten Gerichtshof zu gehen.
  • Da Kaliforniens Regeln etliche andere Bundesstaaten folgen, stellen sie ein starkes Gegengewicht zu Trumps Linie dar.
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07:10 Uhr

Drei Menschen sterben bei Rennboot-Unfall vor Venedig

Am Montagmorgen starteten vier Menschen mit einem Rennboot einen Rekordversuch. Von Monte Carlo wollten sie möglichst schnell nach Venedig kommen. Doch kurz vor dem Ziel passierte das Unglück: Das Boot - das bis zu 130 Stundenkilometer schnell fahren kann - raste nahe eines Hafens gegen Klippen, wie die italienische Feuerwehr twitterte. Drei Leichen seien aus der unter Wasser liegenden Kabine geborgen worden, ein weiterer Mensch sei über Bord gegangen und dabei verletzt worden. Laut Nachrichtenagentur Ansa war eines der Opfer ein italienischer Rennboot-Konstrukteur und -Fahrer. Bei den beiden anderen Opfern handele es sich um britische Piloten.

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07:06 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen,

täglich grüßt das Brexit-Monster: Am Vormittag beschäftigt sich das EU-Parlament mit dem anhaltenden Streit um ein Abkommen, das den Austritt Großbritanniens aus der Staatengemeinschaft regeln soll. Der scheidende Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und Chefverhandler Michel Barnier berichten in Straßburg über ihre Gespräche mit dem britischen Premierminister Boris Johnson. Nach der Debatte wollen die Abgeordneten in einer Resolution noch einmal die Position der Europäischen Union bekräftigen.

Unterdessen beschäftigt sich auf der anderen Seite des Ärmelkanals das höchste britische Gericht weiter mit den Klagen gegen die Parlaments-Zwangspause. Johnson hatte bekanntlich das Parlament am 10. September in eine fünfwöchige Zwangspause geschickt. Die Abgeordneten sollen erst am 14. Oktober wieder zusammentreten. Das höchste schottische Gericht erklärte die Zwangspause bereits für unrechtmäßig. Ein anderes Gericht in London lehnte eine Klage gegen die Parlamentspause hingegen ab.

Diese Themen werden heute wichtig:

  • Bei der Parlamentswahl in Israel zeichnet sich ein Patt zwischen dem konservativen Regierungschef Benjamin Netanjahu und seinem Herausforderer Benny Gantz ab. Weder das rechte noch das Mitte-Links-Lager hat eine Mehrheit von mindestens 61 von 120 Parlamentssitzen für die Regierungsbildung.
  • Die Bundesregierung setzt ihren Kampf gegen steigende Mieten fort. Heute will das Kabinett eine Änderung beschließen, die sowohl Mieterhöhungen, als auch Mieten in neuen Verträgen begrenzen soll. Außerdem auf der Tagesordnung: Krankmelden soll künftig digital geschehen, die "gelben Scheine" in Papierform abgeschafft werden.
  • Die Federal Reserve gibt ihre jüngste Entscheidung zur Zinspolitik bekannt. Die US-Notenbank steuert auf die zweite Zinssenkung in diesem Jahr zu - voraussichtlich um einen Viertelprozentpunkt. Hintergrund sind verstärkte Konjunktursorgen vor allem wegen des Handelskonflikts mit China.
  • Die OECD veröffentlicht einen internationalen Bericht zur Migration. Dieser analysiert die jüngsten Entwicklungen bei den Bewegungen von Geflüchteten und migrationspolitischen Maßnahmen.
  • Im Mordprozess um die Tramperin Sophia Lösche soll das Urteil vor dem Landgericht Bayreuth fallen. Zuletzt trugen Staatsanwaltschaft, Nebenkläger und Verteidiger ihre Plädoyers vor - mit vier unterschiedlichen Tatabläufen.
  • Für Rekordmeister FC Bayern München und Bayer Leverkusen stehen zum Champions-League-Auftakt Heimspiele an. Die Münchner starten gegen Serbiens Fußball-Meister Roter Stern Belgrad in die neue Gruppenphase. Leverkusen trifft auf Russlands Pokalsieger Lokomotive Moskau.

Ich lasse meinen Blick jetzt erst einmal nach draußen schweifen. In Berlin geht die Sonne auf und spiegelt sich in den Fenstern der umstehenden Hochhäuser. Mein Name ist Friederike Zörner. Ich versorge Sie bis zum frühen Nachmittag mit Nachrichten aus aller Welt. Bei Fragen und Anregungen erreichen Sie mich via Mail an friederike.zoerner[at]nama.de

06:53 Uhr

Riekes Rückspiegel am 18. September 2019

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Party hard in Vienna.

(Foto: imago images / Photo12)

Wussten Sie, dass … eines der wohl größten politischen Festivals heute vor 205 Jahren in der österreichischen Hauptstadt begonnen hat? Nach der Niederlage Napoleons planten seine Gegner eine Neuordnung Europas und trafen sich hierzu ab dem 18. September 1814 auf dem Wiener Kongress.

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Unter Leitung des österreichischen Außenministers Fürst von Metternich versuchten Hunderte Delegationen aus Herrschern, Fürsten und Diplomaten ein Gleichgewicht der Mächte auszuhandeln, das der vornapoleonischen Ära ähnelt. Dazwischen gab's zünftige Ballnächte - "der Kongress tanzt" bleibt als geflügeltes Wort von der Polit-Sause. Doch nicht nur das: Nach fast neunmonatigen Verhandlungen unterzeichneten die Vertreter der teilnehmenden Großmächte die "Kongressakte". Diese ist für mehrere Jahrzehnte friedensstiftend, wenn auch wenig demokratisch.

Wir gratulieren … Gunther Emmerlich, sangesfreudiges Multitalent und Ikone im MDR-Sendegebiet, zum 75. Geburtstag. Der kantige Kerl ist nicht nur studierter Opernsänger, sondern auch Weinbotschafter der Region Saale und Unstrut. Darauf einen Weißburgunder. Alles Gute!

06:38 Uhr

Kaltluft aus polaren Breiten sorgt für Frische

Der Norden startet heute bei 8 bis 13 Grad noch verhältnismäßig mild in den Tag. Das liegt dort am weiterhin kräftigen Wind. Und auch im Süden und Südwesten gibt es unter kompakteren Wolken ausgangs der Nacht noch zweistellige Frühwerte um die 10 oder 11 Grad. Ansonsten war es ruhiger, häufiger aufgelockert oder klar und dementsprechend geht es ziemlich kühl bis kalt mit Werten um die 3 bis 8 Grad los. Zum Teil gibt es Bodenfrost.

Und auch tagsüber ist es in der eingeflossenen Kaltluft, die ursprünglich aus polaren Breiten stammt, recht frisch. Richtung Erzgebirge und Alpen bringen es die Höchstwerte nur auf 12 oder 13 Grad. Sonst werden es oft 14 bis 16 Grad. Nur am Rhein werden es 17 bis 20 Grad.

Wettertechnisch sieht es dabei aber eigentlich gar nicht so schlecht aus. Nach Auflösung von Dunst- oder Nebelfeldern bekommt der Südwesten viel Sonne. Im übrigen Land wechseln sich Sonne und Wolken ab und nur im Norden und Osten ziehen bei einem lebhaften Wind noch Schauer durch.

Der n-tv Wetterexperte Björn Alexander

Der n-tv Wetterexperte Björn Alexander

Die weiteren Aussichten: Morgen erwartet uns ruhiges und trockenes Frühherbstwetter bei ähnlichen Werten zwischen 10 und 19 Grad. Am Freitag klettern die Temperaturen nach einer abermals kalten Nacht etwas an und bringen es auf 13 bis 21 Grad.

Am Wochenende dreht der Altweibersommer wieder auf und sorgt am Samstag für Spitzenwerte zwischen 17 und 25 Grad. Der Sonntag wird mit einer südlichen Strömung sogar nochmals wärmer bei oft schönen 19 bis 28 Grad. Erst nachmittags und abends müssen Sie im Westen mit ersten gewittrigen Regengüssen rechnen. Ab Montag wird es wahrscheinlich überall wechselhafter. Ihr Björn Alexander

06:18 Uhr

Thunberg und Obama schlagen Fäuste zusammen

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Während Barack Obama sich für ein entschiedeneres Eintreten gegen den Klimawandel ausspricht, äußert sein Amtsnachfolger Donald Trump immer wieder Zweifel daran, dass dieser vom Menschen verursacht werde. Für die junge Klima-Aktivistin Greta Thunberg war daher von Anfang an klar: Bei ihrer Reise durch die Vereinigten Staaten wird sie den amtierenden US-Präsidenten nicht treffen. Sie wolle ihre Zeit nicht "verschwenden". Von Trumps Seite stand eine solche Zusammenkunft allerdings auch nie zur Debatte.

Bei Ex-Präsident Obama machte Thunberg dagegen eine Ausnahme. Die beiden kamen zu Wochenbeginn in Washington zusammen. "Du und ich, wir sind ein Team", sagte Obama der 16-Jährigen. Thunberg bedankte sich, dass Obama sich Zeit genommen habe. "Selbstverständlich", antwortete dieser. "Du veränderst die Welt. Deswegen freuen wir uns sehr, Dich bei uns zu haben." Am Ende eines Videos, das die Zusammenkunft zeigt, fragt Obama: "Kennst Du Fist Bumping?" Dann schlagen beide ihre Fäuste gegeneinander. Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft?

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