Mittwoch, 22. April 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:10 Uhr

US-Militär: Kim hat wohl weiter volle Kontrolle

Das US-Militär geht einem General zufolge davon aus, dass Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un sein Land trotz Berichten über angebliche gesundheitliche Probleme weiterhin führt.

"Ich vermute, dass Kim Jong Un noch volle Kontrolle über die koreanischen Atomwaffen und die koreanischen Streitkräfte hat", sagte der stellvertretende Generalstabschef John Hyten. Es gebe keinen Grund, von einem anderen Szenario auszugehen. Er habe keine geheimdienstlichen Erkenntnisse, um die Berichte über Kims kritischen Gesundheitszustand zu bestätigen oder zurückzuweisen, sagte Hyten weiter vor Journalisten.

Der US-Nachrichtensender CNN hatte vor wenigen Tagen unter Berufung auf Erkenntnisse der Geheimdienste berichtet, dass sich Kim nach einer Herz-Operation in kritischem Zustand befinde.

21:34 Uhr

Schauspielerin Shirley Knight gestorben

imago75616287h.jpg

Shirley Knight ist im Alter von 83 Jahren gestorben.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Die US-amerikanische Schauspielerin Shirley Knight, die in den 1960er Jahren zweifach für den Oscar nominiert war, ist tot.

  • Sie starb nach Angaben ihrer Tochter im texanischen San Marcos, wie die US-Branchenblätter "Hollywood Reporter" und "Variety" berichteten. Knight wurde 83 Jahre alt.
  • Mit einer Nebenrolle in dem Drama "Das Dunkel am Ende der Treppe" (1960) holte die junge Schauspielerin ihre erste Oscar-Nominierung. Die zweite folgte an der Seite von Paul Newman in der Tennessee Williams-Verfilmung "Süßer Vogel Jugend" (1962). Beide Male ging Knight leer aus, wurde aber in Hollywood als Charakterdarstellerin bekannt.
  • Francis Ford Coppola holte sie 1969 für "Liebe niemals einen Fremden" mit James Caan vor die Kamera. 1976 gewann sie einen Tony-Theaterpreis für "Kennedy's Children", hinzu kamen drei Emmy-Trophäe für Fernsehrollen, darunter in "Desperate Houswives". Sie war auch in Filmen wie "Besser geht's nicht", "Die göttlichen Geheimnisse der Ya-Ya-Schwestern" und "Der Kaufhaus Cop" zu sehen.
20:50 Uhr

Metro öffnet auch in NRW für alle

121581680.jpg

Jetzt können auch Endverbraucher in den Metro-Großmärkten in NRW einkaufen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Normalerweise dürfen in den Metro-Großmärkten nur Gewerbetreibende mit Kundenkarte einkaufen. Doch jetzt öffnen die 18 Filialen in Nordrhein-Westfalen ihre Türen für alle. Das NRW-Bauministerium habe einer "entsprechenden befristeten Nutzungsänderung" zugestimmt, teilte der Handelskonzern mit. Die Öffnung gilt vorerst bis zum 3. Mai. Das Unternehmen unterstütze damit in der Corona-Krise "die Grundversorgung der Region", hieß es.

In Mecklenburg-Vorpommern sind bereits seit Anfang April fünf Metro-Filialen für alle geöffnet. Auch dort gelte die Regelung bislang bis zum 3. Mai.

20:27 Uhr
Breaking News

Zahl der Corona-Toten steigt auf mehr als 5000

Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen in Deutschland ist nach Berechnungen von ntv.de auf 147.508 gestiegen. Demnach sind bis zum Abend 5018 Infizierte gestorben, mehr als 48.800 Menschen sind aktuell mit dem Virus infiziert. Rund 93.600 Personen gelten mittlerweile als genesen. Das sind 2749 bestätigte Infektionen und 280 Todesfälle mehr im Vergleich zum Vortag. Grundlage für die Zahlen sind Meldungen von Ländern und Gemeinden.

Mehr dazu lesen Sie hier.
20:06 Uhr

Mann stirbt bei Polizeieinsatz in Thüringen

In Thüringen ist ein 68-jähriger Mann bei der Durchsuchung seiner Wohnung durch die Polizei gestorben.

Der Mann leistete zunächst Widerstand, als Beamte seine Wohnung in Küllstedt durchsuchen wollten, wie die Landespolizeiinspektion Nordhausen mitteilte. Als die Polizisten daraufhin "unmittelbaren Zwang" angewandt hätten, habe er das Bewusstsein verloren. Er sei trotz sofortiger Wiederbelebungsversuche noch vor Ort gestorben.

Die Staatsanwaltschaft Mühlhausen nahm den Angaben zufolge ein Todesfallermittlungsverfahren auf. Derzeit gibt es demnach aber keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Straftat.

20:00 Uhr

Die Videos des Tages

19:31 Uhr

Angst vor Corona: Arzt zieht ins Baumhaus seiner Kinder

131923368.jpg

Wann Jason Barnes zurück ins normale Haus ziehen darf, entscheidet seine Frau.

(Foto: picture alliance/dpa)

Aus Sorge um seine Familie lebt ein Arzt, der in einer Notaufnahme im US-Bundesstaat Texas arbeitet, seit knapp drei Wochen im Baumhaus seiner Kinder. "Der Hauptgrund, warum ich mich von meiner Familie isoliere, ist, dass ich Patienten mit dem Virus behandelt habe", sagte Jason Barnes der Lokalzeitung "Corpus Christi Caller Times".

  • Der 39-jährige Ehemann und Vater zweier Söhne arbeitet weiterhin in zwei Krankenhäusern der südtexanischen Hafenstadt Corpus Christi.
  • Das aus dicken Baumstämmen bestehende Haus ist mit einer US-Flagge dekoriert und steht im Garten des Familienhauses. Barnes ruft oft zu seinen Kindern herunter oder geht manchmal zur Glastür des Familienhauses, um sie um etwas zu bitten.
  • Barnes hofft, bis Ende April wieder ins Haus zurückziehen zu können. Er richte sich nach den Vorgaben der Behörden, "aber der ausschlaggebende Entscheider ist die Ehefrau".
18:02 Uhr

Habecks Sohn platzt halbnackt in Interview

Im Homeoffice läuft nicht immer alles wie geplant - auch nicht bei Grünen-Parteichefs: Robert Habeck wurde gerade live von einem "Spiegel"-Reporter zur Corona-Krise befragt, als einer seiner Söhne - oben ohne - ins Zimmer kam. Ein Winken des Vaters hielt ihn nicht davon ab, nach kurzem Zögern doch durch den Raum zu laufen. Habecks Reaktion: "Du bist jetzt voll im Fernsehen", Kopfschütteln, Augenrollen, Lachen. Die Grünen nahmen den Zwischenfall am Mittwoch selbst aufs Korn und veröffentlichten auf Twitter eine "Bastelvorlage für die nächste Videokonferenz": "ON AIR - BITTE NICHT STÖREN".

*Datenschutz

17:19 Uhr

Fünfjähriger stirbt - Mutter festgenommen

Am Dienstagabend ruft eine 23-Jährige in Mönchengladbach den Rettungsdienst an, weil ihr fünfjähriger Sohn nicht mehr atmet. Der Notarzt kann den Jungen nicht mehr retten und stellt den Tod des Kindes fest.

Die Mutter behauptet, ihr Sohn sei gestürzt, doch die sichtbaren Verletzungen passen damit nicht zusammen. Der Arzt schaltet die Polizei ein, bei weiteren Ermittlungen erhärtet sich der Verdacht eines möglichen Tötungsdelikts.

Die 23-Jährige und ihr gleichaltriger Lebensgefährte werden festgenommen. Die Mordkommission der Polizei ermittelt.

 

17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:37 Uhr

Explosion in Köln - Wohnhaus stürzt ein

131923439.jpg

Wie es zur Explosion kam, muss noch ermittelt werden.

(Foto: picture alliance/dpa)

In Köln ist eine Doppelhaushälfte nach einer Explosion komplett eingestürzt. Mindestens vier Menschen wurden verletzt, eine Person wird vermisst.

Die Ursache für die schwere Explosion in dem Wohnhaus im Stadtteil Buchheim ist noch unklar.

Bei den vier Verletzten handelt es sich um Bewohner von Nachbarhäusern. Sie kamen bei der Detonation mit leichten Blessuren davon. Der zunächst vermisste Mann ist in dem zerstörten Haus gemeldet.

16:00 Uhr

Zug kracht in Auto - Lokführer fährt einfach weiter

Gestern Abend wurde eine Autofahrerin an einem Bahnübergang in Bayern von einem Zug erfasst. Der Wagen wurde ein ganzes Stück weit mitgeschleift. Zum Glück wurde die Frau nur leicht verletzt, ihr Auto wurde aber stark beschädigt. Trotzdem fuhr der Lokführer nach dem Unfall einfach weiter.

Die Regionalbahn eines privaten Betreibers habe wegen des Zusammenstoßes mit dem Auto in Rain nur wenige Minuten angehalten und sei dann mit Zwischenhalt an zwei Bahnhöfen bis Donauwörth weitergefahren, teilte die Polizei mit. Dort wurde die Bahn gestoppt.

Warum der Lokführer an der Unfallstelle nicht gewartet habe, ist nun Gegenstand der Ermittlungen. "Der Tatbestand der Unfallflucht steht hier definitiv im Raum." Die Fahrgäste pünktlich an ihre Ziele zu bringen, sei keine Rechtfertigung, weiterzufahren: "Ein solcher Unfall hätte Menschenleben kosten können."

15:09 Uhr

Trump droht mit Zerstörung iranischer Boote

Nach einem Zwischenfall im Persischen Golf hat US-Präsident Donald Trump dem Iran mit Angriffen auf Boote der Revolutionsgarden gedroht. Trump schrieb auf Twitter, er habe die US-Marine angewiesen, alle iranischen Boote zu zerstören, die amerikanische Schiffe bedrängen.

Am Mittwoch vergangener Woche hatte die US-Marine mitgeteilt, elf Boote der Iranischen Revolutionsgarden hätten sich wiederholt "gefährlich" und "provozierend" amerikanischen Kriegsschiffen genähert.

In der Mitteilung hieß es, die Boote hätten sich den sechs US-Schiffen im Norden des Persischen Golfes mit hoher Geschwindigkeit teils bis auf etwa neun Meter genähert. Das US-Militär habe mit Ausweichmanövern eine Kollision verhindert. Die Boote der iranischen Militäreinheit hätten während des etwa eine Stunde langen Zwischenfalls weder auf Funksignale noch auf Warnsignale reagiert.

Mehr dazu lesen Sie hier.
14:37 Uhr

Koordinierungsrat der Muslime gegen schnelle Moschee-Öffnung

Während Katholiken in Deutschland die Kirchen so schnell wie möglich wieder öffnen wollen, sind da manche Muslime wohl zurückhaltender. Der Koordinierungsrat der Muslime will trotz des beginnenden Fastenmonats Ramadan die Moscheen mindestens bis Ende April geschlossen halten. Eine Neubewertung solle es nach dem Spitzentreffen von Bund und Ländern am 30. April geben, berichteten die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerk Deutschland".

"Ob und in welchem Umfang es danach Gottesdienste gibt, ist aus heutiger Zeit nicht abzuschätzen", heiße es in einem Beschluss des Rats. "Wir stellen bei allen Sehnsüchten nach Gottesdiensten im Ramadan den Schutz und die Gesundheit jedes Einzelnen ins Zentrum der Abwägung."

Dem Koordinierungsrat gehören die vier größten islamischen Organisationen in Deutschland an.

14:30 Uhr

Schichtwechsel

Michael Bauer verabschiedet sich in den Feierabend, ich übernehme seinen Platz in der Redaktion. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!

13:59 Uhr

Israels Geheimdienst verhinderte Terroranschlag auf Fußballstadion

imago98469496h.jpg

Drei Palästinenser wollten einen Anschlag auf das Teddy-Stadion in Jerusalem verüben.

(Foto: imago images/ZUMA Wire)

Israels Inlandsgeheimdienst Schin Bet hat nach eigenen Angaben einen Terroranschlag auf ein Fußballstadion in Jerusalem verhindert. Drei Palästinenser seien bereits im März festgenommen worden, teilte Schin Bet nach Aufhebung einer Nachrichtensperre mit. Es handele sich um eine Zelle der islamistischen Palästinenserorganisation Hamas.

Das jüngste Mitglied der Zelle habe im Dezember ein Fußballspiel in dem Stadion besucht, "um die Möglichkeiten eines Anschlags zu prüfen", hieß es in der Mitteilung. Die drei Palästinenser hätten zudem über das Internet Anweisungen zur Herstellung von Sprengsätzen heruntergeladen und Chemikalien sowie Nägel gekauft. Sie seien jedoch festgenommen worden, bevor sie eine Bombe bauen konnten.

13:40 Uhr

Berlin: Russland muss Drohungen gegen Journalistin nachgehen

Deutschland und Frankreich haben Russland zum Schutz einer bedrohten Journalistin in der Teilrepublik Tschetschenien im Nordkaukasus aufgerufen. "Drohungen seitens staatlicher Funktionsträger sind völlig inakzeptabel und widersprechen jeder Rechtsstaatlichkeit", sagte die Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Bärbel Kofler, in Berlin. Die Erklärung wurde gemeinsam mit dem französischen Kollegen, François Croquette, veröffentlicht.

Hintergrund sind Äußerungen des tschetschenischen Republikchefs Ramsan Kadyrow, die sich gegen die russische Investigativjournalistin Jelena Milaschina richten. Sie hatte in einem Artikel über den brutalen Umgang mit der Bevölkerung in der Corona-Pandemie in Tschetschenien berichtet. Kadyrow sagte daraufhin unter anderem: "Es reicht! Wenn ihr wollt, dass wir ein Verbrechen begehen und Verbrecher werden, sagt es ganz offen!"

13:10 Uhr

Spanischer Bürgermeister beißt Polizisten und tritt ab

Die Verletzung der strikten Ausgehsperre zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Spanien ist den Bürgermeister der katalanischen Küstenstadt Badalona teuer zu stehen gekommen. Álex Pastor habe seinen Posten zur Verfügung gestellt, teilte der vierte stellvertretende Bürgermeister Rubén Guijarro mit. Pastor war in einem Fahrzeug in Barcelona unweit von Badalona unterwegs, als er von der Polizei festgenommen wurde.

Der sozialistische Politiker habe keine Rechtfertigung für seine Fahrt angeben können, habe einen Alkoholtest verweigert und sogar einen Beamten gebissen, berichteten Medien unter Berufung auf die Behörden. In einem Brief an die Partei habe der bisherige Bürgermeister auch seinen Rücktritt als Gemeinderat mitgeteilt, sagte Guijarro. Er habe eingeräumt, dass alle Beschuldigungen der Behörden wahr seien. Pastor befinde sich noch in Polizeigewahrsam.

12:47 Uhr

Gericht verbietet "Nirgendwo Günstiger Garantie" von Check24

Das Kölner Landgericht hat dem Online-Makler Check24 eines seiner zentralen Werbeversprechen verboten: die "Nirgendwo Günstiger Garantie". Das sagte eine Sprecherin des Gerichts auf Anfrage. Damit hat sich die HUK Coburg mit einer Klage gegen das Münchner Portal durchgesetzt. Die Versicherung wirft Check24 irreführende Werbung vor und argumentiert, es gebe sehr wohl günstigere Angebote als bei dem Online-Makler. Den Tenor der Entscheidung wollte das Gericht im Laufe des Tages bekannt geben.

Der Kölner Rechtsstreit ist einer von mehreren Prozessen, die die beiden Unternehmen im Laufe der vergangenen Jahre gegeneinander geführt haben. Hintergrund der Auseinandersetzungen ist der Konkurrenzkampf in der Kfz-Versicherung. Alljährlich im Herbst wechseln Millionen Autofahrer auf Schnäppchenjagd ihren Versicherer, viele davon über Check24. Die HUK Coburg ist mit über 12 Millionen Verträgen Marktführer, vertreibt die Policen der Kerngesellschaft aber nicht über Check24, weil das Unternehmen sich jeden Vertragsabschluss mit einer Provision bezahlen lässt.

12:15 Uhr

Jugendliche bewerfen Pariser Polizisten mit Feuerwerkskörpern

Trotz strenger Ausgangsbeschränkungen im Zuge der Corona-Krise ist es in mehreren Vororten von Paris laut Medienberichten in der Nacht erneut zu Unruhen gekommen. Polizisten wurden von Jugendlichen mit Feuerwerkskörpern beworfen. Zudem waren brennende Autos zu sehen. Schauplatz waren Hochhaus-Siedlungen etwa in Clichy, Villeneuve-La Garenne und Nanterre.

Die Unruhen hatten begonnen, nachdem sich am Wochenende ein Motorradfahrer nach einem Zusammenstoß mit einem zivilen Polizeifahrzeug verletzt hatte. Die Vorfälle wecken Erinnerungen an das Jahr 2005, als es in einer Pariser Vorstadt über mehrere Wochen hinweg zu Unruhen kam. Damals waren zwei Jugendliche auf der Flucht vor der Polizei ums Leben gekommen.

11:39 Uhr

Schauspieler Jo Weil outet sich als schwul

imago0095418366h (1).jpg

Hat seit zehn Jahren einen Freund: Jo Weil.

(Foto: imago images/Marja)

Der aus der Fernsehserie "Verbotene Liebe" bekannte Schauspieler Jo Weil hat mit 42 Jahren seine Homosexualität öffentlich gemacht. Damit falle "eine schwere Last von meinen Schultern", sagte Weil der Illustrierten "Bunte". Er mache diesen Schritt gerade jetzt, weil es sich in der aktuellen Situation richtig anfühle. Die Corona-Krise habe ihm den letzten Ruck gegeben.

In Interviews während seines Engagements in Zürich habe er "so gern" sagen wollen, was er fühle - "und zwar, dass ich mir sehnlichst gewünscht habe, zu Hause bei meinem Freund zu sein". "Es kam mir falsch vor, dass ich nicht offen über meine Sorgen sprechen konnte", sagte Weil. Er wolle endlich ein freies und normales Leben führen. Mit seinem Freund Tom sei er seit mehr als zehn Jahren zusammen.

11:09 Uhr

Nordsee-Anwohner machen Jagd auf Autos mit fremden Kennzeichen

Die Angst vor Corona treibt einige Menschen in Norddeutschland so weit, dass sie Autos mit auswärtigen Kennzeichen beschädigen oder mit Farbe übergießen. Auch die Halter der Fahrzeuge würden bepöbelt und beleidigt, meldet das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Die Anwohner gehen davon aus, dass es sich bei den Autobesitzern um Touristen handelt, die sich den Ausgangsbeschränkungen widersetzen und so das Virus verbreiten. “Die Fälle haben zu Beginn der Einschränkungen eine große Dynamik über Facebook-Gruppen bekommen”, sagte eine Polizeisprecherin dem RND. Nicht jedes Auto mit Kennzeichen aus anderen Bundesländern deute auf Urlauber hin - in vielen Fällen handele es sich um Firmenwagen, teilte die Polizei mit. Zudem besteht seit 2015 die Möglichkeit, am neuen Wohnort das alte Kfz-Kennzeichen zu behalten.

 

10:32 Uhr

Berater von Präsident Trump beantwortet Kinderfragen

Der medizinische Berater der US-Regierung, Anthony Fauci, versucht in der Corona-Krise, auch Kindern die Ängste zu nehmen und über das Virus aufzuklären. Böse Zungen würden behaupten, dass sich der Alltag des Trump-Beraters dadurch nicht wirklich geändert habe. In der Show "Will from Home" auf Snapchat wurde Fauci von einer Siebenjährigen gefragt, ob sich auch die Zahnfee mit dem Virus anstecken könne. "Um die Zahnfee musst du dir keine Sorgen machen", sagte Fauci. Das Mädchen solle ihren Milchzahn einfach unter ihr Kopfkissen legen, riet Fauci. "Ich garantiere dir, dass die Zahnfee sich nicht ansteckt und nicht krank wird."

Wenn Kinder in den USA einen Milchzahn verlieren und unter ihr Kissen legen, finden sie dem Brauch zufolge dort am nächsten Tag ein Geld-Geschenk. Fauci leitet das US-Institut für Allergien und Infektionskrankheiten. Der 79-Jährige ist in der Coronavirus-Krise als Berater von Präsident Donald Trump bekannt geworden.

10:02 Uhr

Brustimplantat lenkt Kugel ab und rettet Frau das Leben

Eine Frau in Kanada hat einen Schuss in ihren Oberkörper nach Einschätzung von Ärzten wahrscheinlich dank ihrer Brustimplantate überlebt. Die Richtung der Kugel sei nach dem Aufprall auf eines der Silikonimplantate verändert worden und habe dadurch keine lebenswichtigen Organe treffen können, heißt es in einem Artikel des US-Medizinjournals "SAGE Medical Journal", wie der US-Sender CNN berichtet. So sei die Einschusswunde an der linken Brust gewesen, die Kugel aber mittels Röntgenaufnahmen unterhalb der rechten Brust geortet und entfernt worden.

Ärzte untersuchten diesen Vorfall aus dem Jahr 2018 als Fallbeispiel, wie CNN weiter berichtet. Wer damals auf die Frau in der kanadischen Großstadt Toronto aus naher Entfernung geschossen hat und warum, ist demnach nach wie vor ungeklärt. Die 30-Jährige sei nach dem Vorfall in eine Notambulanz gegangen - Ärzte hätten sich gewundert, in welch guter Verfassung sie sich trotz des Einschusses befunden habe, sagte Giancarlo McEvenue, einer der behandelnden Chirurgen, CNN zufolge.

Mehr dazu lesen Sie hier.
09:33 Uhr

Iran befördert ersten Militär-Satelliten ins All

Der Iran hat nach eigenen Angaben erstmals einen Militär-Satelliten ins All geschossen. Der Satellit sei am Mittwoch mit einer Trägerrakete aus einem Wüstengebiet im Zentrum des Landes in die Umlaufbahn gebracht worden, teilten die iranischen Revolutionsgarden mit. Sie sprachen von einem "Erfolg". Zuletzt hatte der Iran Anfang Februar eine Rakete mit einem Satelliten ins All geschossen. Er verfehlte jedoch aufgrund einer zu geringer Geschwindigkeit die geplante Umlaufbahn.

Die USA betrachten das Weltraumprogramm der Iraner als "Provokation". Washington fürchtet, dass Teheran die Erkenntnisse zur Ausweitung seiner Fähigkeiten im Bereich ballistischer Raketen und für sein Atomprogramm nutzt.

09:12 Uhr

Sängerin Demi Lovato will Fans bei Problemen helfen

imago0046429544h.jpg

Demi Lovato

(Foto: imago images/UPI Photo)

Popsängerin Demi Lovato will in der Corona-Krise Fans mit psychischen Problemen helfen. Sie sammele Geld für Organisationen, die Beratungen via Textnachrichten geben, schrieb die 27-jährige Musikerin auf Instagram. Über zwei Millionen Dollar wurden demnach bereits für den "Mental Health Fund" gespendet, fünf Millionen sei das Ziel. Dem Promi-Portal "People" sagte sie, solche Angebote seien sehr wichtig. "Manchmal fühlst du dich wirklich einsam und weißt nicht, an wen du dich wenden oder mit wem du reden kannst", sagte Lovato.

Die Musikerin hat in der Vergangenheit öffentlich über Drogenabhängigkeit und psychische Probleme gesprochen. Im Juli 2018 war sie in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Danach hatte sie sich in eine Entziehungskur begeben und aus der Öffentlichkeit zurückgezogen.

08:39 Uhr

US-Polizei setzt Drohne zur Corona-Erkennung ein

Im US-Bundesstaat Connecticut setzt die Polizei auf eine ungewöhnliche Methode, um Bürger zu erkennen, die möglicherweise mit dem Coronavirus infiziert sind. Die Dienststelle in Westport hat eine "Pandemie-Drohne" gestartet, die Körpertemperatur, Herzfrequenz sowie Niesen und Husten auf bis zu 55 Meter erkennen kann. Die Polizeibehörde will mit der Drohne auch das Social Distancing an Stränden, Bahnhöfen, Parks und anderen Gebieten kontrollieren.

 

08:17 Uhr

Auto auf A67 ausgebrannt

Auf der Autobahn 67 bei Pfungstadt ist ein Auto ausgebrannt. Die Flammen griffen am Dienstag auch auf die angrenzende Böschung über, teilte die Polizei mit. Rund 800 Quadratmeter waren demnach von dem Brand betroffen, die Autobahn war wegen der Rauchentwicklung und der Löscharbeiten für eine Dreiviertelstunde voll gesperrt. Verletzt wurde niemand.

07:44 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

das Coronavirus bleibt das alles bestimmende Thema des Tages. Folgende Termine stehen heute auf der Agenda:

  • Das Paul-Ehrlich-Institut will über die erste klinische Prüfung eines möglichen Impfstoffs gegen Sars-CoV-2 in Deutschland informieren. Für 11 Uhr hat das Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel zu einem virtuellen Pressebriefing eingeladen.
  • Die EU-Außenminister beraten ab 15 Uhr über die schlechter werdende Lage im Bürgerkriegsland Libyen. Auch vor dem Hintergrund der Coronavirus-Pandemie hatte Malta kürzlich eine humanitäre EU-Hilfsmission für das nordafrikanische Land gefordert.
  • Das Oberlandesgericht Düsseldorf will um 9.30 Uhr verkünden, wie es im Fall Remondis und Grüner Punkt entschieden hat.
  • Das Statistische Bundesamt legt Zahlen zum Umsatz in Apotheken und zur Preisentwicklung von Medikamenten vor.

Sollten Sie sich verstärkt für das Thema Coronavirus interessieren, lege ich Ihnen unseren Ticker ans Herz. Starten Sie gut in den Tag und bleiben Sie gesund.

07:43 Uhr

Unternehmen entschuldigt sich für chinafeindliches "Fledermaus"-Shirt

EWL1158UEAIQ3F2.jpg

Das T-Shirt war die fixe Idee eine Lululemon-Mitarbeiters.

Die kanadische Sportbekleidungsmarke Lululemon hat sich für ein geschmackloses und rassistisches T-Shirt-Design entschuldigt. Gleichzeitig distanzierte sich das Unternehmen von dem Angestellten, der auf Instagram das langärmelige T-Shirt mit der Überschrift "Fledermaus frittierter Reis" beworben hatte. Das aufgedruckte Logo zeigt eine Asia-Box mit Fledermausflügeln und der Aufschrift "No thank you". Vor allem in China sorgte das T-Shirt für Empörung, da die Fledermaus und die dortigen Wildtiermärkte als Ursprung des Coronavirus gelten.

"Wir haben sofort gehandelt und die betroffene Person ist kein Mitarbeiter von Lululemon mehr", sagte das Unternehmen in einer Instagram-Antwort an einen Kunden, ohne die Person zu identifizieren. Das Bild und der Beitrag seien unangemessen und unentschuldbar.

07:06 Uhr

Hubertus Heil will nicht Kanzlerkandidat der SPD werden

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat keine Ambitionen, sich um das Amt des Bundeskanzlers zu bemühen, wie er in der "Neuen Osnabrücker Zeitung" betonte. Zugleich lobte er die Arbeit seines Parteikollegen Olaf Scholz: "Grundsätzlich gilt: Olaf Scholz macht einen ausgezeichneten Job. Das erlebe ich jeden Tag." Aktuell stehe die Frage, wen die SPD bei der Bundestagswahl im kommenden Jahr ins Rennen schicke, aber "nicht im Vordergrund", sagte Heil. Heil war von Altkanzler Gerhard Schröder neben anderen als möglicher Kanzlerkandidat für die SPD ins Spiel gebracht worden. Unter anderem hatte Schröder auch Scholz als möglichen Kandidaten genannt.

06:44 Uhr

Sommerliche Temperaturen zur Wochenmitte

Es wird mal wieder ein super sonniger Tag. Die Sonne dominiert am meist wolkenlosen Himmel und bringt es verbreitet auf die Maximalausbeute von 14 ungetrübten Betriebsstunden. Ein paar lockere Quellwolken ziehen nur im Osten durch. Doch auch in den schattigeren Regionen werden es noch rund 13 Sonnenstunden.

Dementsprechend hoch sind die Wald- und Sonnenbrandgefahr. Eincremen nicht vergessen bei UV-Werten von 5 im Norden und bis zu 7 im Süden. Und natürlich hat sich aufgrund der nach wie vor großen Trockenheit an der Waldbrandgefahr wenig geändert. Die liegt häufig bei Stufe 3 bis 5 (von 5), ist also erheblich bis sehr groß.

Die Temperaturen: 12 Grad an der Ostsee, 20 Grad in Berlin und Magdeburg und 22 bis 25 Grad am Rhein und seinen Nebenflüssen. Der östliche Wind ist nicht mehr ganz so kräftig wie gestern, vielfach bleibt er aber noch lebhaft.

Die weiteren Aussichten: Morgen abermals sehr sonnig und trocken bei einem weiter nachlassenden Wind. Die Höchstwerte bringen es verbreitet auf 20 bis 26 Grad. Lediglich im Seewind an den Küsten bleibt es frischer mit 14 bis 19 Grad. Der Freitag zeigt sich mit ein paar Wolken garniert, ist aber nach wie vor freundlich bis sonnig und trocken. Dazu erreichen die Temperaturen oft 15 bis 26 Grad.

Am Wochenende wird es besonders im Osten auch mal wolkiger und im Osten und Süden sind örtliche Schauer drin. Ansonsten bleibt es meistens sonnig bei 12 bis 23 Grad.

Ihr Björn Alexander

06:31 Uhr

A2 Richtung Berlin nach Brand von Lkw voll gesperrt

Wegen eines brennenden Lastwagens ist die Autobahn 2 am Kreuz Hannover-Buchholz in Richtung Berlin voll gesperrt. Eine Umleitung sei eingerichtet, sagte ein Polizeisprecher. In der Nacht hatte ein Anhänger eines Lasters Feuer gefangen. Dieser hatte Pappe geladen, die sich brennend über die Autobahn verteilte. Der Fahrer sei unverletzt geblieben und habe noch die Zugmaschine vom brennenden Anhänger abkoppeln können. Der Asphalt auf dem betroffenen Fahrbahnabschnitt müsse wegen der Brandschäden voraussichtlich erneuert werden, sagte der Sprecher.

06:01 Uhr

Trump schickt Genesungswünsche an Kim Jong Un

Das Webportal "Daily NK" hatte berichtet, Kim Jong Un habe sich in diesem Monat einer dringlichen Operation am Herz-Kreislauf-System unterzogen. Der US-Nachrichtensender CNN zitierte einen nicht identifizierten US-Regierungsmitarbeiter mit der Angabe, dass in Washington Geheimdienstinformationen geprüft würden, wonach sich Kim nach einer Operation in "ernsthafter Gefahr" befinde.

Was an der Meldung dran ist, lässt sich nur schwer abschätzen, doch aus den USA kommen jedenfalls prominente Genesungswünsche. US-Präsident Donald Trump richtete Kim gute Wünsche für sein Wohlergehen aus. "Ich kann nur dieses sagen: Ich wünsche ihm alles Gute", sagte Trump vor Reportern im Weißen Haus. Er hoffe, dass es Kim "gut" gehe. Trump ließ offen, ob er über Informationen aus erster Hand über Kims Zustand verfügt. Sollten die "Berichte" zutreffen, befinde sich Kim in einem "sehr ernsthaften Zustand", sagte der US-Präsident. Er wisse aber nicht, ob die "Berichte" korrekt seien, fügte Trump hinzu.

Mehr dazu lesen Sie hier.
05:50 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht