Mittwoch, 22. Januar 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
22:45 Uhr

Das war Mittwoch, der 22. Januar 2020

Liebe Leserinnen und Leser,

diese Themen waren heute wichtig:

Ich darf jetzt auf dem Weg nach Hause die alte gute Berliner S-Bahn testen. Gute Nacht und bis morgen!

22:22 Uhr

Drohungen gegen Kinder - Bürgermeister von Kerpen gibt auf

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Kerpens Bürgermeister Dieter Spürck verzichtet aus Angst um seine Kinder auf eine erneute Kandidatur.

(Foto: Wikipedia / Ninasimon)

Wegen der Bedrohungen gegen sich und seine Familie verzichtet der Bürgermeister der Stadt Kerpen in Nordrhein-Westfalen, Dieter Spürck, auf eine erneute Kandidatur.

  • "Soweit mich das selbst betrifft, halte ich das für ein tragbares Berufsrisiko, aber nicht für meine Frau und meine Kinder", sagte der 53-Jährige im Interview mit dem "Kölner Stadt-Anzeiger" und der "Kölnischen Rundschau".
  • Er habe in seinem Briefkasten die Nachricht gefunden, dass seine "Kinder es zu spüren" bekämen, wenn er sich nicht "intensiver für den Hambacher Wald einsetzen" würde. Auch Gegner der Flüchtlingspolitik hätten versucht, ihn einzuschüchtern. Wenn einem Kind in Kerpen etwas geschehe, dann werde das seinen Kindern "ebenfalls so gehen", sei er gewarnt worden.
  • "Es gab Ankündigungen, mir die Mafia auf den Hals zu hetzen oder sich bei mir zu Hause einzuquartieren. Einmal ist mir ein Auto langsam gefolgt, als ich zu Fuß von einem Termin wegging", berichtete Spürck den Zeitungen.
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22:03 Uhr

AKK verzichtet auf Karneval-Auftritte

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Keine Auftritte geplant: "Putzfrau" Kramp-Karrenbauer.

(Foto: picture alliance/dpa)

Nach dem Skandal um ihre Fastnachtsrede im vergangenen Jahr tritt die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer 2020 gar nicht im Karneval auf. "Frau Kramp-Karrenbauer hat in dieser Session keine Auftritte im Karneval geplant", teilte die CDU auf Anfrage des Nachrichtenportals "Watson" mit.

  • Im September war die Verteidigungsministerin vom Bund Deutscher Karneval zur Sonderbotschafterin für das Kulturgut Fasching-Fastnacht-Karneval ernannt worden.
  • Kramp-Karrenbauer ist seit 2009 regelmäßig als "Putzfrau" bei den Narren im Saarland mit Kittelschürze und Kehrbesen aufgetreten, um Politiker aller Couleur durch den Kakao zu ziehen.
  • Vergangenes Jahr hatte Kramp-Karrenbauer in einer Fastnachtsrede in Stockach gesagt: "Das ist für die Männer, die noch nicht wissen, ob sie noch stehen dürfen beim Pinkeln oder schon sitzen müssen. Dafür, dazwischen, ist die Toilette." Dafür wurde ihr Diskriminierung vorgeworfen.
21:35 Uhr

Hunderte Patienten von neuer Bombenentschärfung in Köln betroffen

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Alle ambulanten Einrichtungen der Uniklinik Köln bleiben morgen geschlossen.

(Foto: picture alliance / dpa)

In Köln ist schon wieder eine Weltkriegsbombe entdeckt worden. Von der anstehenden Entschärfung auf dem Gelände der Uniklinik Köln sind nach Angaben der Einrichtung Hunderte Patienten betroffen.

  • "Wir versuchen, so viele Patienten wie möglich auf dem Gelände zu verlegen, weil das vom Transportweg her für die Patienten der schonendste Weg ist", sagte ein Sprecher der Uniklinik. Es werde auch geprüft, welche Patienten am Morgen entlassen werden könnten.
  • Von den derzeit für Donnerstag geplanten Maßnahmen würden insgesamt voraussichtlich etwa 500 Patienten und 8000 Mitarbeiter der Uniklinik Köln betroffen sein.
  • Außerdem sollen Patienten, die am Donnerstag zu einem Termin in der Klinik anreisen sollten, gar nicht erst erscheinen. Wegen der Evakuierungsmaßnahmen könnten nur Patienten behandelt werden, die bereits stationär aufgenommen worden sind.
20:53 Uhr

China kappt Verbindungen nach Wuhan

Chinesischen Medien zufolge werden ab morgen wichtige Verkehrsverbindungen von und nach Wuhan gekappt.

  • Der Flughafen und Bahnhöfe werden gesperrt sowie Bus-, U-Bahn und Fährenverbindungen ausgesetzt, berichtete das staatliche Fernsehen.
  • Die Bürger wurden gebeten, die Stadt nur unter besonderen Umständen zu verlassen.
  • In der Metropole mit knapp neun Millionen Einwohnern war die Lungenerkrankung zunächst nachgewiesen worden.
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20:39 Uhr

Rios Polizisten töten 1810 Menschen in einem Jahr

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Rio de Janeiro hat eine extrem hohe Kriminalitätsrate.

(Foto: picture alliance / Antonio Lacer)

In Rio de Janeiro erreicht die Zahl der durch die Polizei getöteten Menschen einen traurigen Rekord.

  • 1810 Menschen wurden in der brasilianischen Metropole im Jahr 2019 von der Polizei getötet, 18 Prozent mehr als im Jahr 2018, teilten die Sicherheitsbehörden mit.
  • Dagegen sank die Zahl der übrigen Tötungsfälle demnach um 19 Prozent auf 3995 Fälle.
  • Beobachter sehen einen Zusammenhang zwischen dem Anstieg der Toten bei Polizeieinsätzen und der Politik des neuen Gouverneurs von Rio, Wilson Witzel. Der Anhänger des ultrarechten brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro hatte zu seinem Amtsantritt im vergangenen Jahr ein deutlich härteres Vorgehen der Polizei gegen die Gewalt in der Stadt angekündigt.
20:03 Uhr

Cyberangriff legt Potsdamer Verwaltung lahm

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Die Stadt Potsdam macht jetzt unfreiwillig Digital Detox.

(Foto: picture alliance/dpa)

Wenn Sie - warum auch immer- die Potsdamer Stadtverwaltung erreichen möchten, dann machen Sie das am besten per Telefon. Denn per E-Mail ist die brandenburgische Hauptstadt bis auf weiteres nicht erreichbar. 

"Wir haben unsere Systeme aus Sicherheitsgründen offline gestellt, weil wir von einer illegalen Cyberattacke ausgehen müssen", sagte Oberbürgermeister Mike Schubert. In den vergangenen 48 Stunden seien bei den Netzzugängen der brandenburgischen Landeshauptstadt "zahlreiche Ungereimtheiten" festgestellt worden, hieß es weiter. IT-Spezialisten seien dabei, das Problem zu beheben.

Die Verwaltung könne derzeit allerdings keine E-Mails senden oder empfangen, auch Software könne nur eingeschränkt genutzt werden. Die Telefone funktionierten aber.

19:49 Uhr
Breaking News

Britisches Parlament billigt endgültig Brexit-Gesetz

Das britische Parlament hat das Ratifizierungsgesetz für das Brexit-Abkommen verabschiedet. Nach dem Unterhaus passierte der Gesetzesentwurf auch das Oberhaus. Mehrere Änderungen, die von den Lords an dem Gesetzentwurf vorgenommen wurden, machten die Abgeordneten im Unterhaus zuvor wieder rückgängig.

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19:20 Uhr

Touristen-Gruppe bricht in Kanada ins Eis ein

Eine französische Touristen-Gruppe ist mit ihren Schneemobilen in Kanada durch die Eisdecke eines zugefrorenen Sees gebrochen. Der 42 Jahre alte Gruppenführer konnte aus dem Wasser des Lac Saint-Jean in der Provinz Québec gezogen werden, starb aber kurz darauf im Krankenhaus.

Zwei Mitglieder der Touristen-Gruppe konnten noch rechtzeitig bremsen und fielen nicht in das eiskalte Wasser, sie konnten auch ein weiteres Mitglied retten. Die fünf anderen französischen Touristen werden noch vermisst.

19:03 Uhr

Di Maio tritt als Chef der Sterne-Bewegung zurück

Luigi Di Maio tritt als Chef der Regierungspartei Fünf-Sterne-Bewegung in Italien zurück. Er werde aber weiter in der Politik und der Partei aktiv sein, sagte der Außenminister in Rom.

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18:45 Uhr

Tochter zum Gratis-Sex angeboten: Weitere Festnahme

Liebe Leserinnen und Leser, manchmal frage ich mich, in was für einer kranken Welt wir leben. In Wuppertal soll ein Mann seine minderjährige Tochter fremden Männern kostenlos zum Sex angeboten haben. Er wurde bereits im Dezember festgenommen. Doch der Fall zieht weitere Kreise. Nun wurde auch der Bruder des 50-jährigen Hauptverdächtigen verhaftet.

  • Er soll nicht nur seinen eigenen Töchtern Pornografie zugeschickt haben, sondern die 15-jährige Tochter seines Bruders auch zu einem der mindestens acht Männer gebracht haben, die sie missbrauchten. Er sei selbst dabei gewesen und habe dies beobachtet.
  • Nach früheren Angaben der Staatsanwaltschaft hatte der Hauptbeschuldigte seine Tochter auf einer frei zugänglichen Internet-Handelsplattform als seine volljährige Freundin ausgegeben und zum Gratis-Sex angeboten. Ihm sei es darum gegangen, zuzusehen, wie Fremde seine Tochter missbrauchten.
  • Die Staatsanwaltschaft hat bereits Anklage gegen den Vater des Mädchens erhoben und wirft ihm sexuellen Missbrauch Schutzbefohlener und Förderung sexueller Handlungen Minderjähriger vor.
18:09 Uhr

Macron gerät mit israelischen Polizisten aneinander

Emmanuel Macron ist bekannt für seine direkte Art. Beim Israel-Besuch beweist er nun, dass er nicht nur freche Jugendliche abkanzeln kann.

  • In der Jerusalemer Altstad geriet der französische Präsident mit israelischen Polizisten aneinander, die ihn nicht in die St.-Anna-Kirche eintreten lassen wollten. "Mir gefällt nicht, was Sie vor mir gemacht haben", schrie Macron auf Englisch einen Polizisten an, der sich vor ihm aufgebaut hatte.
  • "Das hier ist Frankreich, und jeder kennt die Regeln", betonte Macron. "Gehen Sie bitte weg, Provokationen sind unnötig, ist das klar?", fügte der Staatschef hinzu.
  • Die katholische St.-Anna-Kirche gehört zum französischen Staatsgebiet, seit das Ottomanische Reich die Basilika 1856 dem damaligen Kaiser Napoleon III. schenkte. Sie untersteht heute einem französischen Orden.
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1996 hatte sich der damalige französische Präsident Jacques Chirac bei einem Besuch des muslimischen Teils Jerusalems über die massive israelische Polizeipräsenz geärgert und von einer "bewussten Provokation" gesprochen.

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17:32 Uhr

Autovermieter ließ Kundendaten offen in Internet stehen

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Beim Autovermieter Buchbinder hat es ein Datenleck gegeben.

(Foto: www.imago-images.de)

Bei der Autovermietung Buchbinder waren laut einem Medienbericht wegen eines Fehlers in großem Stil Kundendaten über das Netz zugänglich. Die rund fünf Millionen Dateien mit umfangreicher Firmenkorrespondenz enthielten unter anderem eingescannte Rechnungen, Verträge, E-Mails sowie Schadensbilder von Autos, berichten das Computermagazin "c't" und "Die Zeit". In den Mietverträgen fanden sich demnach unter anderem Namen, Adressen, Geburtsdaten und Führerschein-Informationen.

In dem Datenfundus, der offen zugänglich war, befanden sich nach Angaben von "c't" und "Zeit" auch Daten von Grünen-Chef Robert Habeck und Arne Schönbohm, Präsident des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik.

17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:49 Uhr

Deutschland erkennt "Klimaflüchtlinge" nicht an

Wer wegen der Folgen des Klimawandels seine Heimat verlässt, kann nach Auffassung der Bundesregierung in Deutschland weder Asyl noch Flüchtlingsschutz einfordern.

  • Zwischen Klimawandel, Migration und Flucht bestehe zwar ein Zusammenhang, dieser sei aber bislang nur unzureichend untersucht, teilte ein Sprecher des Innenministeriums auf Anfrage mit. "Die meisten Studien deuten darauf hin, dass Umweltveränderungen Auslöser, aber nicht alleinige Ursache von Migrationsentscheidungen sind", fügte er hinzu.
  • Ein UN-Menschenrechtsausschuss hatte gestern festgestellt, Klimaflüchtlingen dürfe das Recht auf Asyl nicht verweigert werden, wenn ihr Leben in Gefahr sei.
  • Das deutsche Asylrecht und die Genfer Flüchtlingskonvention stellen beide auf Gefahren ab, die von anderen Menschen ausgehen. Sollte das Heimatland eines abgelehnten Asylantragstellers allerdings tatsächlich insgesamt unbewohnbar geworden sein, käme im konkreten Fall ein Abschiebungsverbot in Betracht.
16:09 Uhr

Zwei Tote in Kölner Wohnung: Sohn eines Opfers festgenommen

Nachdem die Polizei gestern in einer Kölner Wohnung zwei Tote gefunden hatte, wurde nun ein Tatverdächtiger festgenommen. Laut den Beamten handelt es sich dabei um den 22-jährigen Sohn des männlichen Opfers.

Der 60 Jahre alte Vater und seine Bekannte im Alter von 78 Jahren waren in der Nacht zum Dienstag in der Wohnung der Frau im Stadtteil Mülheim tot gefunden worden. Sie seien "infolge massiver Stich- und Schnittverletzungen" gestorben, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Gegen den 22-Jährigen wurde Haftbefehl wegen Totschlags erlassen. Die Hintergründe der Tat waren zunächst unklar.

15:48 Uhr

Neuartiges Virus: Zahl der Toten steigt auf 17

Die Zahl der Toten durch die neue Lungenkrankheit in China ist auf 17 gestiegen. Das berichtet die Regierung der Provinz Hubei in der schwer betroffenen Metropole Wuhan. Bisher waren erst neun Tote durch das neuartige Virus bekannt.

15:34 Uhr

Russland will Coronavirus mit Grenzkontrollen abwehren

Bisher gibt es zwar noch keine bekannt gewordenen Fälle des Coronavirus in Russland, trotzdem will die Regierung die Grenzkontrollen zum Nachbarland China verstärken.

  • "Wir wollen so verhindern, dass das Coronavirus in unser Land eingeschleppt wird", sagte Jelena Jeschlowa von der russischen Verbraucherschutzbehörde der Agentur Tass zufolge.
  • Vor allem an der rund 4200 Kilometer langen Grenze zu China sollen Einreisende mit Temperaturmessungen kontrolliert und zusätzlich befragt werden.
  • In China sind inzwischen Hunderte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus nachgewiesen. Bislang wurden nach offiziellen Angaben neun Todesfälle erfasst. Zumeist betrafen sie ältere Menschen mit schweren Vorerkrankungen.
14:52 Uhr

Trump hat einen Ratschlag für Thunberg

So groß ist das Städtchen Davos auch nicht. Dennoch kam es wieder nicht mal zu einem Smalltalk zwischen Greta Thunberg und Donald Trump. Obwohl der US-Präsident die Klimaaktivistin nach eigenem Bekunden gern persönlich getroffen hätte. "Ich hätte sie gern gesehen", sagte Trump vor seiner Abreise.

Er appellierte an Thunberg, nicht nur den Treibhausgasausstoß der USA zu kritisieren. Es gebe Länder, die weitaus größere Verschmutzer seien, sagte Trump. "Greta sollte sich auf diese Orte konzentrieren."

14:27 Uhr
Breaking News

Monty-Python-Star Terry Jones gestorben

Monty-Python-Komiker Terry Jones ist im Alter von 77 Jahren gestorben. Das berichten übereinstimmend mehrere Medien unter Berufung auf sein Management.

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14:14 Uhr

Von der Leyen kontert Trumps Rede in Davos

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hält auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos eine mit Spannung erwartete Rede. Beim Thema Klimawandel gibt sie US-Präsident Donald Trump eine deutliche Antwort auf seine einen Tag zuvor gehaltene Rede.

 

13:52 Uhr

Schüler in Texas von Abschlussfeier verbannt - wegen Frisur

Jahrelang trägt ein Schüler in Texas seine Haare in langen Dreadlocks. Erst jetzt beschließt seine High School in Mont Belvieu östlich von Houston, dass dies gegen die Vorschriften verstoße.

  • Als Strafe bekam der 18-jährige DeAndre Arnold eine interne Suspendierung (die in der Regel bedeutet, dass ein Schüler den Tag in Gewahrsam verbringt, anstatt den Unterricht zu besuchen). Außerdem soll der Junge nicht an der Abschlusszeremonie teilnehmen und bei der Verleihung der Zeugnisse nicht auf die Bühne dürfen.
  • Bei Aktivisten stießen die Maßnahmen auf Empörung - sie warfen der Schule Rassismus vor. DeAndres Mutter Sandy Arnold sagte einem örtlichen Fernsehsender, das Haar ihres Sohnes sei "Teil seiner Kultur".
  • Die Schule verteidigte ihr Vorgehen und wies den Vorwurf der Diskriminierung zurück. Die Kleiderordnung verbiete "keine Flechtfrisuren oder andere Methoden, sich das Haar zu frisieren". Es gehe um die Haarlänge.
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13:31 Uhr

Überwachung: Ermittler zapfen mehr Anschlüsse an

In Deutschland geht der Trend hin zu mehr Überwachung. Zur Überführung von Straftätern sind in Deutschland 2018 mehr Telefon- und Internetanschlüsse angezapft worden als im Jahr zuvor. Insgesamt sei die Zahl der überwachten Anschlüsse damit um 4,4 Prozent auf 19.474 gestiegen, teilte das Bundesamt für Justiz mit.

  • Dagegen sank die Zahl der Ermittlungsverfahren, in denen Gerichte Überwachungsmaßnahmen anordneten, um 9,3 Prozent auf 5104.
  • Die meisten Verfahren mit Telekommunikationsüberwachung gab es mit 1225 Fällen in Bayern, gefolgt von Hessen (767) und Baden-Württemberg (624).
  • Mit Abstand am häufigsten - in 7846 Fällen - kam die Überwachung in Verfahren zu Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz zum Einsatz. Zur Aufklärung von Betrug und Computerbetrug wurden 2874 Anschlüsse überwacht, wegen Bandendiebstahls 2341. Im Zusammenhang mit Mord und Totschlag zapften Ermittler 1895 Telefon-, Mobilfunk- oder Internetanschlüsse an.
13:06 Uhr

Echte Tina gewinnt: Gericht verbietet Turner-Show-Plakat

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Nicht die echte Tina: Darstellerin Dorothea "Coco" Fletcher neben Tourneeveranstalter Oliver Forster.

(Foto: picture alliance/dpa)

Irreführend oder nicht? Heute hat ein Gericht darüber entschieden, ob das Werbeplakat für die Show "Simply The Best - Die Tina Turner Story" den Eindruck vermittelt, nicht eine Doppelgängerin, sondern die echte Sängerin wirke an dem Musical mit oder trete sogar selbst auf. Geklagt hatte Tina Turner gegen einen bayerischen Tourveranstalter - und sie hat gewonnen. Das Plakat dürfe so nicht mehr verwendet werden, entschied das Landgericht Köln.

  • "Die beklagte Firma hat nicht das Recht, ein potenzielles Publikum über die Mitwirkung von Tina Turner zu täuschen", stellte das Gericht klar.
  • Tourneeveranstalter Oliver Forster von Cofo Entertainment aus Passau hatte argumentiert, die "Tina Turner Story" sei schon mehr als 100 Mal in Deutschland, Österreich und der Schweiz aufgeführt worden, und noch nie habe sich ein Zuschauer hinterher darüber beschwert, dass er nicht die echte Tina Turner gesehen habe.
12:46 Uhr

Dortmund entgeht Fahrverbot knapp

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Aufatmen in Dortmund - oder eher doch nicht? Die Stadt kommt knapp um ein Dieselfahrverbot herum. Ein bisschen was fürs Klima muss trotzdem getan werden.

  • Das Land Nordrhein-Westfalen und die Deutsche Umwelthilfe (DUH) haben sich geeinigt, eine Umweltspur und Tempo-30-Zone in der Brackeler Straße einzuführen.
  • Die Streitparteien vereinbarten ein 17-seitiges Gesamtkonzept, um die Luftschadstoffbelastung "kontinuierlich zu vermindern", wie es heißt.
  • Das Oberverwaltungsgericht in Münster hatte vermittelt, nachdem die DUH den Luftreinhalteplan für Dortmund juristisch angefochten hatte. Fahrverbote drohen, wenn der EU-Grenzwert von 40 Mikrogramm Stickstoffdioxid pro Kubikmeter im Jahresmittel nicht eingehalten wird.
12:13 Uhr

Wolf Biermann: "Muss nicht nach Auschwitz fahren"

Der Liedermacher Wolf Biermann war noch nie im ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz - obwohl sein Vater dort 1943 ermordet wurde. "Nein, ich muss da nicht extra hinfahren. Ich bin schon mein Leben lang in Auschwitz, durch all unsere Familiengeschichten", sagte Biermann der österreichischen Tageszeitung "Der Standard".

  • Biermanns jüdischer Vater Dagobert hatte als Werftarbeiter Sabotage betrieben und saß jahrelang in Gefangenschaft, ehe er in Auschwitz ermordet wurde.
  • Zum Zustand der Demokratie äußerte sich Biermann sehr kritisch. "Die Demokratie ist eine gefährdete Gesellschaftsform", befand Biermann. "Die Menschen können zwar eine Diktatur nicht gut ertragen, noch schlechter erdulden sie aber die Freiheit. Ein Dilemma", erklärte er.
12:00 Uhr
11:53 Uhr

Schweinepest kommt Deutschland gefährlich nahe

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Schutzzäune sollen infizierte Schweine vom Übertreten der Grenze abhalten.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Afrikanische Schweinepest rückt immer näher an Deutschland heran. Nur zwölf Kilometer von der deutschen Grenze entfernt wurde in Polen ein neuer Fall der für Menschen ungefährlichen Tierseuche gemeldet, wie ein Sprecher des Agrarministeriums in Dresden sagte.

  • Details konnte er nicht nennen. Die Bedrohungslage für den Freistaat Sachsen sei dennoch unverändert. Die Präventionsmaßnahmen würden regelmäßig überprüft, es bestehe enger Kontakt zu den Behörden im Nachbarland und es entstünden Schutzzäune entlang der Lausitzer Neiße.
  • Zuletzt war Anfang Januar ein positiv getesteter Wildschwein-Kadaver 21 Kilometer von der Grenze entfernt nordöstlich von Bad Muskau (Landkreis Görlitz) gefunden worden.

 

11:23 Uhr

"Person mit Behinderung": Südkoreanisches Militär feuert Transfrau

Der Kündigungsgrund lautet so einfach wie diskriminierend: Weil sich eine Unteroffizierin der südkoreanischen Armee einer Geschlechtsangleichung unterzogen hat, wird sie entlassen. Den Militärdienst hatte sie als Mann begonnen, dann ließ sich die Soldatin während eines Urlaubs operieren.

  • Ein Prüfungsausschuss sei zu dem Schluss gekommen, dass die Geschlechtsangleichung ein Grund für die Entlassung sei, teilte die Armee mit.
  • Ein militärisches Ärzteteam hatte die Transfrau zuvor als "Person mit Behinderung" eingestuft. Der Fall der betroffenen Soldatin ist in dem ostasiatischen Land bisher einzigartig und zieht daher große Aufmerksamkeit auf sich.
  • Südkorea verbietet Transgender-Menschen den Militärdienst, es gibt jedoch keine spezifischen Regeln für den Umgang mit Personen, die sich während ihrer Tätigkeit im Militär einer sogenannten geschlechtsangleichenden Operation unterziehen.
10:59 Uhr

Unglück bei Kindergeburtstag: Junge Frau von Traktor überfahren

Schlimmer kann ein Kindergeburtstag wohl nicht verlaufen. Bei einer Feier in Nordrhein-Westfalen ist eine 34-Jährige in der Nähe von Geseke von einem Traktor überrollt worden - und erlag noch am Unfallort ihren Verletzungen, wie die Polizei in Soest mitteilte.

  • Nach Polizeiangaben hatte der Traktor in der Mitte einer Gruppe von etwa 15 Feiernden gestanden, darunter wohl sechs Kinder im Alter von vier bis sechs Jahren. Notfallseelsorger der Feuerwehr kümmerten sich um die Unfallzeugen.
  • Warum sich der Traktor plötzlich in Bewegung setzte und die Frau erfasste, steht noch nicht fest. Das soll die Kripo jetzt herausfinden.
10:45 Uhr

Griechenland wählt erstmals Frau zum Staatsoberhaupt

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Ekaterini Sakellaropoulou ist das erste weibliche Staatsoberhaupt Griechenlands.

(Foto: picture alliance/dpa)

Das Ergebnis der Wahl ist historisch. Erstmals in seiner Geschichte hat Griechenland eine Frau an die Spitze des Staates gewählt.

  • Eine parteiübergreifende Mehrheit von 261 von 300 Abgeordneten votierte im ersten Wahlgang für Ekaterini Sakellaropoulou, wie Parlamentspräsident Costas Tassoulas mitteilte.
  • Die 63-jährige Top-Juristin folgt auf den Konservativen Prokopis Pavlopoulos, dessen fünfjährige Amtszeit im März regulär endet.
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10:19 Uhr

Tödliche Gefahr nach Feuer und Flut in Australien

Es ist keine gute Zeit für Australien. Auf die verheerenden Brände folgen Überschwemmungen und Hagelstürme. Und jetzt auch noch das: Die Bedingungen seien derzeit perfekt für die tödliche Trichternetz-Vogelspinne, warnen Experten laut CNN.

Demnach meldeten sie, dass in den vergangenen Tagen mehr Spinnen gesichtet wurden. "Wegen des kürzlich gefallenen Regens und den jetzt heißen Tagen werden Trichternetz-Vogelspinnen vermehrt unterwegs sein", sagte Daniel Rumsey vom Australian Reptile Park. Die Tiere gehörten für Menschen zu den gefährlichsten Spinnen auf der Erde und das müsse sehr ernst genommen werden.

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09:55 Uhr

Frau im Baumarkt von Briketts verschüttet - tot

In einem Baumarkt in Schleswig-Holstein ist es zu einem tragischen Unfall gekommen. Nach Informationen der Polizei fuhr eine 70-jährige Autofahrerin aus noch ungeklärten Gründen in den Eingangsbereich des Markts und löste eine Kettenreaktion aus.

  • Die Fahrerin habe demnach am Dienstagnachmittag mit ihrem Auto die Glasfront zum Eingangsbereich des Markts durchbrochen und schob einen Container mit Blumenvasen in den Vorraum. Das brachte unter anderem gestapelte Briketts zum Einsturz.
  • Bei dem Unfall wurde eine 76-jährige Frau, die sich im Laden aufhielt, von den umgefallenen Waren verschüttet und getötet. Die Frau blieb nach Angaben der Polizei für kurze Zeit unbemerkt, bis Helfer sie unter den Trümmern entdeckten.
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09:41 Uhr

Trump droht EU, sie solle sich "fair" verhalten

Donald Trump nutzt die Bühne in Davos nicht nur, um sich selbst zu beweihräuchern, sondern auch, um Drohungen auszusprechen. In einem Gespräch mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen machte der US-Präsident klar, dass US-Strafzölle auf deutsche Autos noch nicht vom Tisch sind.

  • Solche Zölle würden sehr ernsthaft in Betracht gezogen werden, falls es kein Handelsabkommen gebe. Gleichwohl erwarte er, "dass wir einen Deal machen können".
  • Wenn sich die EU "fair" verhalte, "werden wir kein Problem haben", fügte Trump hinzu.
  • Von der Leyen betonte, dass beide Seiten "gute Freunde" seien. Nach dem Treffen teilte die EU-Kommission mit, dass es "bald" neue Gespräche in Washington geben solle.
09:14 Uhr

Mysteriöse Lungenkrankheit: Zwei weitere Fälle in Thailand

Das in China neu entdeckte Coronavirus breitet sich offenbar immer weiter aus. In Thailand sind zwei weitere Fälle der neuen Lungenkrankheit nachgewiesen worden, an der in China bereits Hunderte Menschen erkrankt sind.

  • Zwei Patienten wurden diese Woche positiv auf das neue Virus getestet, wie das Gesundheitsministerium mitteilte.
  • Dabei handelt es sich um eine Thailänderin, die von einer Reise aus der chinesischen Stadt Wuhan zurückkehrte. Der andere Patient ist demnach ein Chinese, der Sonntag nach Thailand einreiste. Damit gibt es in dem südostasiatischen Land vier nachgewiesene Fälle.
09:06 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:48 Uhr

US-Wetterfrösche warnen vor fallenden Leguanen

Niedrige Temperaturen und eine hohe Wahrscheinlichkeit für fallende Leguane - das haben US-Meteorologen für den Südosten des Landes gemeldet. Was klingt wie ein Scherz, ist tatsächlich ernst gemeint. Temperaturen um den Gefrierpunkt in Staaten wie Louisiana oder Florida sorgen dafür, dass Leguane ihren Stoffwechsel herunterfahren und eine Art Winterschlaf machen.

Die Tiere, die häufig in Bäumen schlafen, drohen deshalb auf Straßen, Autos oder auch die Köpfe von Menschen zu fallen, berichtet CNN. Da die männlichen Leguane bis zu anderthalb Meter groß und fast zehn Kilogramm schwer werden können, ist das nicht ungefährlich, wie es in dem Bericht heißt. Na dann: Schön die Augen aufhalten, falls sie gerade in Miami unterwegs sein sollten.

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08:29 Uhr

Insider: 5-Sterne-Parteichef Di Maio tritt zurück

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Nimmt Gerüchten zufolge seinen Hut als Parteichef: Luigi di Maio.

(Foto: picture alliance/dpa)

Rücktrittsgerüchte in Italien: Außenminister Luigi Di Maio will einem Insider zufolge nicht mehr länger Anführer der 5-Sterne-Bewegung sein. Di Maio werde dies noch heute mitteilen, sagte ein ranghoher Vertreter seiner Partei.

  • Mehrere Tageszeitungen berichteten, Di Maio werde seinen Rückzug am Nachmittag auf einem Parteitreffen erklären.
  • Di Maio war zuletzt in den eigenen Reihen zunehmend in die Kritik geraten. Viele 5-Sterne-Anhänger werfen ihm vor, sich in der Regierung mit den Sozialdemokraten zu sehr auf Kompromisse einzulassen.
08:06 Uhr

Französisches Geschichtsbuch macht CIA für 9/11 verantwortlich

Um die Terroranschläge vom 11. September 2001 ranken sich einige Verschwörungstheorien. Eine davon ist jetzt ausgerechnet in einem Lehrbuch aufgetaucht. Wie BBC berichtet, habe der französische Autor, ein Geschichts- und Geografielehrer, in seinem Buch eine Verbindung zwischen dem CIA, dem US-Auslandsgeheimdienst, und den Anschlägen hergestellt.

Es bestehe kein Zweifel, dass der CIA die Anschläge "orchestriert" habe, um den Einfluss der Amerikaner im Mittleren Osten zu verstärken, hieß es in einer ersten Version des Buchs. Laut dem Bericht hat sich der Verlag inzwischen für die Passage entschuldigt und eine Korrektur veröffentlicht. Aufgefallen war der Fehler demnach zuerst einer Gruppe von Lehrern.

07:46 Uhr

Staatssekretärin Chebli erwartet ihr erstes Kind

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Wird zum ersten Mal Mutter: Sawsan Chebli.

(Foto: picture alliance/dpa)

Bei der Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli kündigt sich Nachwuchs an: Die SPD-Politikerin ist im fünften Monat schwanger. "Es ist ein großes Geschenk, auch weil wir nicht mehr damit gerechnet haben", sagte die 41-Jährige der "Bild"-Zeitung.

  • Für Chebli ist es das erste Kind. Verheiratet ist sie mit Nizar Maarouf.
  • Ende Mai oder Anfang Juni soll das Kind zur Welt kommen. Aus der Politik will sich Chebli nach der Geburt aber nicht zurückziehen. "An meinen Plänen, in der Politik weiter mitzumischen und aktiv zu sein, hat sich nichts geändert", sagte sie der Zeitung.
07:23 Uhr

Mann versinkt in Getreide und stirbt

Eine Tragödie hat sich in Niedersachsen ereignet: In der Nähe von Göttingen ist ein Mann beim Arbeiten in einen Silo gefallen, in dem darin gelagerten Getreide versunken und anschließend erstickt.

Die Polizei konnte bisher nicht sagen, wie es zu dem Sturz des 54-Jährigen gekommen ist. Der zunächst als vermisst gemeldete Mann sei am Dienstagabend nach eineinhalb Stunden tot aus dem Silo in Rosdorf geborgen worden.

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07:09 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

nachdem US-Präsident Donald Trump gestern beim Weltwirtschaftsforum in Davos vor allem sich selbst und die Wirtschaftskraft seines Landes gelobt hat, fällt der Blick der Tagung heute auf Europa. Es wird unter anderem eine Rede von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erwartet. Ob diese Rede ähnlich hohe Wellen schlagen wird wie Trumps? Das bleibt abzuwarten.

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Diese Themen beschäftigen die Nachrichtenwelt heute außerdem:

  • Auftaktplädoyers im Prozess gegen Harvey Weinstein erwartet: Mit den ersten Plädoyers von Anklage und Verteidigung startet am Nachmittag unserer Zeit der aufsehenerregende Vergewaltigungsprozess gegen den Ex-Filmmogul Harvey Weinstein.
  • Drei neue Todesfälle durch Lungenkrankheit in China: Insgesamt sollen schon neun Menschen an der mysteriösen Lungenkrankheit gestorben sein. Ein erster Fall des Coronavirus wurde auch in den USA nachgewiesen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) berief ihren Notfallausschuss ein.
  • Länder wollen Online-Glücksspiele erlauben: Die Bundesländer haben sich auf eine weitgehende Reform des deutschen Glücksspielmarktes geeinigt. Diese sieht unter anderem vor, bisher illegale Glücksspiele im Internet wie Online-Poker oder Online-Casinos künftig zu erlauben.
  • Eröffnungsplädoyers im Impeachment-Verfahren erwartet: Im Amtsenthebungsverfahren gegen US-Präsident Donald Trump werden heute die Eröffnungsplädoyers der Anklagevertreter erwartet.

Ich hoffe, Sie starten gut in diesen Mittwoch. Mein Name ist Ina Bullwinkel und ich begleite Sie heute durch den "Tag". Haben Sie Fragen oder Kritik? Sie erreichen mich per Mail unter: ina.bullwinkel[at]nama.de.

06:39 Uhr

Im Norden kann es glatt werden

Der Start in den Tag verläuft vor allem im Süden und im Westen teils neblig mit Sichtweiten unter 50 Metern. Außerdem sind über der Nordhälfte dichte Wolken aufgezogen, die gelegentlich etwas Regen oder Schnee bringen können. Hierbei besteht am gefrorenen Boden zum Teil erhebliche Glättegefahr. Das gilt am Vormittag in einem Streifen vom Niederrhein bis in die Lausitz. Nachmittags breiten sich die Wolken etwas weiter südwärts aus und dann sind die Mittelgebirgsregionen von der Eifel bis zum Erzgebirge und nach Franken betroffen.

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ntv-Meteorologe Björn Alexander

Deutlich schöner verläuft der Tag im Süden abseits von Nebelfeldern. Und auch die Nordlichter können sich im Tagesverlauf über mehr Sonne freuen. Mit Sonne gibt es zudem die höchsten Temperaturen zwischen acht und zehn Grad. Im großen Rest bleibt es zum Teil spürbar kühler mit null bis sieben Grad.

Die weiteren Aussichten: Morgen und am Freitag erwarten uns Sonne sowie Nebel und Hochnebel im Mix bei null bis zehn beziehungsweise vier bis zwölf Grad am Freitag. Der Samstag bringt mehr Wolken, aber nur selten Regen bei vier bis zehn Grad. Anschließend wird es dann zunehmend wechselhafter und teilweise windig. Oft mit Tageshöchstwerten zwischen 4 und 12 Grad. Damit ist zumindest im höheren Bergland auch mal wieder Neuschnee in Sicht. Ihr Björn Alexander

06:24 Uhr

Hat Saudi-Arabien Amazon-Gründer Bezos gehackt?

2018 sind heikle Details über das Privatleben von Amazon-Gründer Jeff Bezos sind an die Öffentlichkeit gelangt. Aber woher kamen die Informationen? AMI, das Medienunternehmen, was unter anderem über Bezos außereheliche Affäre berichtet hat, berief sich auf den Bruder von Bezos' Freundin. Doch das Team um Bezos war sich schon damals ziemlich sicher, dass Saudi-Arabien dahintersteckt.

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Wie der "Guardian" unter Berufung auf eine nicht genannte Quelle berichtet, soll das Königreich Bezos Mobiltelefon gehackt haben - nachdem es eine Whatsapp-Nachricht von keinem Geringeren als Kronprinz Mohammed bin Salman empfangen hat. Laut Bericht soll die Nachricht eine Datei enthalten haben, die sich auf das Handy geschaltet und dann große Menge Daten gezogen hat. Neun Monate später veröffentlichte die Boulevardzeitung "National Enquirer" private Nachrichten von Bezos. Die saudische US-Botschaft weist die Vorwürfe auf Twitter als "absurd" zurück.

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