Mittwoch, 23. September 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:48 Uhr

Das war Mittwoch, der 23. September 2020

Lissabon, Dublin, Kopenhagen aber auch Vorarlberg, Bretagne und Normandie - allesamt schöne Reisedestinationen. Von Reisen in diese Regionen sollte man aber ab sofort absehen, denn die Bundesregierung hat sie - und einige weitere - wegen steigender Infektionszahlen zu Corona-Risikogebieten erklärt. Insgesamt sind damit nun schon 14 von 27 EU-Mitgliedstaaten wieder ganz oder teilweise als Corona-Risikogebiete ausgewiesen. Mehr dazu lesen Sie hier.

In Deutschland verläuft die Pandemie bislang glimpflicher als in anderen Ländern. Doch Virologe Drosten warnt davor, sich auf diesem Zwischenerfolg auszuruhen, und stimmt auf einen schwierigeren Herbst ein.

In Belarus ließ sich Diktator Lukaschenko heute in einem geheimen Staatsakt für neue Amtszeit vereidigen. Tausende Menschen gingen daraufhin auf die Straße - am 45. Tag in Folge - und wurden brutal niedergeschlagen.

Von zwei ganz großen Künstlern nehmen wir heute Abschied. Die französische Chanson-Legende und Schauspielerin Juliette Gréco ist im Alter von 93 Jahren gestorben. Der Schauspieler und Regisseur Michael Gwisdek - bekannt aus Filmen wie "Good Bye, Lenin!" oder "Oh Boy" starb bereits gestern, von seinem Tod erfuhren wir aber erst heute.

Und zum Schluss eine gute Nachricht: Alexej Nawalny geht es wieder besser. Er hat bereits die Charité verlassen.

Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht! Bis morgen!

22:04 Uhr

Greta Thunberg spendet 150.000 Euro für Aktivisten in Afrika

Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg spendet über ihre Stiftung insgesamt 150.000 Euro für Aktivisten "an der Front der Klimakrise in Afrika". Drei Organisationen erhielten jeweils 50.000 Euro, teilte Thunberg mit. "Wir stehen vor einer globalen Notlage, die uns alle betrifft. Aber nicht jeder leidet auf die gleiche Weise", erklärte die 17-Jährige. "Afrika ist unverhältnismäßig stark von der Klimakrise betroffen, auch wenn es am wenigsten dazu beiträgt."

Die Empfänger von jeweils 50.000 Euro sind die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung, die auf Solarenergie ausgerichtete Nichtregierungsorganisation Solar Sister sowie die Interessenvertretung Oil Change International.

21:24 Uhr

Frau packt neue Tasche aus und wird von Skorpion gestochen

Die Freude über den Empfang einer im Internet bestellten Handtasche aus China ist bei einer Spanierin einem höllischen Schmerz gewichen. Als die junge Frau bei sich zu Hause in Algemesí nahe Valencia die Tasche öffnete und hineingriff, spürte sie am Daumen plötzlich einen Stich. "Der Schmerz war sehr stark", sagte Judith der Zeitung "Información". Sie ließ die Tasche aufs Bett fallen und sah, wie ein Skorpion herauskroch - und wie ihre linke Hand schnell anschwoll.

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Keine angenehme Begegnung.

(Foto: imago/blickwinkel)

Zum Glück sei ihr Bruder dabei gewesen, erzählte sie. Der habe das giftige Tier gefangen, es in ein Verschlussglas gesteckt und sie dann ins Krankenhaus gefahren. "Der Arzt hat mir gesagt, dass ich viel Glück gehabt habe. Wäre ich allergisch gewesen, hätte ich es nicht rechtzeitig in die Klinik geschafft", erzählte Judith über die böse Überraschung.

Bei dem etwa vier bis fünf Zentimeter langen Skorpion handelt es sich um einen Mesobuthus eupeus aus der Mandschurei, dessen Gift eine neurotoxische Wirkung hat und in einigen Fällen tödlich sein kann.

Die junge Frau will nun "eine Zeit lang nichts mehr im Internet kaufen".

20:47 Uhr

Südkoreaner flieht nach Nordkorea - und wird wohl erschossen

Ein südkoreanischer Ministeriumsbeamter ist nach Medienberichten möglicherweise von nordkoreanischen Soldaten bei dem Versuch erschossen worden, sich während einer Schiffsfahrt an der Seegrenze in den Norden abzusetzen.

  • Es gebe Hinweise darauf, dass die Leiche des 47-jährigen Beamten des Ministeriums für Ozeane und Fischerei aus nordkoreanischen Gewässern geborgen und nach Nordkorea gebracht worden sei, berichtete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf Informanten.
  • Der Beamte war bereits am Montag als vermisst gemeldet worden. Er hatte sich nach Angaben des Verteidigungsministeriums auf einer Kontrollfahrt etwa zehn Kilometer südlich der Seegrenzlinie vor der Westküste Südkoreas befunden, als er plötzlich vom Schiff verschwand. Zunächst hatte es geheißen, die Strömung könnte ihn in nordkoreanische Gewässer getrieben haben.
  • Laut Yonhap liegen nun Informationen vor, dass Nordkorea die Leiche des Beamten als Maßnahme gegen eine potenzielle Verbreitung des Coronavirus eingeäschert habe. Der südkoreanische Geheimdienst untersuche derzeit, was den Mann dazu gebracht haben könnte, in das abgeschottete Nachbarland überzulaufen.
20:30 Uhr

Die Videos des Tages

 

20:06 Uhr

Lukaschenkos Polizei geht mit Gewalt gegen Demonstranten vor

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Ein Opfer von Polizeigewalt wird in Minsk von Sanitätern versorgt.

(Foto: AP)

Mehrere Tausend Menschen demonstrieren in der belarussischen Hauptstadt Minsk gegen die Vereidigung von Diktator Alexander Lukaschenko. Die Polizei setzte mehrmals Gas und Wasserwerfer gegen die Demonstranten ein. Dutzende Menschen wurden festgenommen, die bewaffneten Einsatzkräfte gingen brutal vor. Es gab auch Verletzte.

Lukaschenko war zuvor mehr als sechs Wochen nach der umstrittenen Wahl unter Ausschluss der Öffentlichkeit und ohne Vorankündigung vereidigt worden. Die Wahl wird wegen massiver Fälschungsvorwürfe von keinem EU-Staat anerkannt. Nach dem offiziellen Ergebnis soll der 66-jährige Staatschef der Ex-Sowjetrepublik mit 80,1 Prozent der Stimmen wiedergewählt worden sein. Die Opposition sieht Swetlana Tichanowskaja als Siegerin der Abstimmung an.

19:41 Uhr

Bus und Lkw stoßen zusammen - zehn Verletzte

In Baden-Württemberg sind beim Zusammenstoß von einem Bus mit einem Lastwagen mehrere Menschen verletzt worden. Die Busfahrerin war eingeklemmt und musste schwer verletzt befreit werden, sagte ein Sprecher der Polizei Ulm. Sechs Menschen seien leicht verletzt worden, drei hätten mittelschwere Verletzungen erlitten.

Der Unfall ereignete sich auf einer Bundesstraße bei Blaubeuren westlich von Ulm. Zur Ursache lagen bisher keine Angaben vor. Die Staatsanwaltschaft gab ein Gutachten in Auftrag.

19:36 Uhr
Breaking News

Chanson-Legende Juliette Gréco gestorben

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Juliette Gréco, "grande dame de la chanson", ist gestorben.

(Foto: picture alliance / dpa)

 

Die französische Chanson-Legende und Schauspielerin Juliette Gréco ist tot. Sie sei im Alter von 93 Jahren zuhause im Kreis ihrer Familie gestorben, hieß es in einer Mitteilung der Familie. Gréco wurde in den 50er und 60er Jahren mit Chansons wie "L'accordéon", "La Javanaise" und "Déshabillez-moi" weltberühmt.

Mehr dazu lesen Sie hier.
18:54 Uhr

Sternekoch Pierre Troisgros ist tot

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Revolutionierte die französische Küche: Pierre Troisgros.

(Foto: picture-alliance / dpa)

Der französische Spitzenkoch Pierre Troisgros ist tot. Troisgros starb im Alter von 92 Jahren in seinem Haus in der Nähe der Kleinstadt Roanne.

Der Meisterkoch wurde 1928 in Chalon-sur-Saône geboren und lernte unter anderem bei Spitzenköchen in Paris. In den 1950er Jahren kehrte er in seine Heimat zurück. Dort arbeiteten er und sein Bruder zusammen mit ihrem Vater im Familienhotel und erhielten schließlich ihren ersten Stern. Der zweite Stern kam zehn Jahre später und der dritte 1968. Bruder Jean starb bereits 1983. 

Troisgros zählt zu den Vertretern der "Nouvelle Cuisine", einer Bewegung damals junger Köche, die die französische Küche entstauben wollten. Noch heute ist das Restaurant in Roanne, das seit mehr als 50 Jahren drei Sterne hat, in Familienhand. Es gibt außerdem noch eine Brasserie und ein Gasthaus auf dem Land.

18:08 Uhr

Französische Studentin trägt Rock und wird dafür geschlagen

In Frankreich ist eine Studentin nach eigenen Angaben beleidigt und geschlagen worden, weil sie einen Rock trug.

  • Der Fall der 22-jährigen Elisabeth aus Straßburg sorgt bis in die französische Regierung für Empörung: Ein Regierungssprecher verurteilte die mutmaßliche Tat als "sehr schwerwiegend". Die Studentin erstattete Anzeige gegen Unbekannt.
  • Die junge Frau gibt an, sie sei am vergangenen Freitag in der Straßburger Innenstadt von drei jungen Männern angepöbelt worden, weil sie einen Rock getragen habe. Zwei der Männer hätten sie dann festgehalten und der dritte habe sie ins Gesicht geschlagen. Anschließend seien die Täter geflohen. Rund 15 Passanten hätten den Vorfall beobachtet, aber nicht eingegriffen.
  • "In Frankreich muss man so auf die Straße gehen können, wie es einem gefällt", betonte Regierungssprecher Gabriel Attal. Es sei völlig inakzeptabel, wenn sich "eine Frau in Gefahr fühlt, beleidigt, bedroht oder geschlagen wird wegen ihrer Kleidung".

17:34 Uhr

Nicht nur Logo: "Uncle Ben's" bekommt neuen Namen

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"Uncle Ben" ist bald kein Onkel mehr.

(Foto: picture alliance/dpa)

Im Juni kündigte der US-Lebensmittelriese Mars an, das Logo seiner Reismarke "Uncle Ben's" ändern zu wollen. Jetzt geht der Konzern einen Schritt weiter: Die Marke wird in "Ben's Original" umbenannt. Die ursprüngliche Bezeichnung war im Zuge der öffentlichen Debatte um Rassismus und mangelnde Gleichberechtigung in die Kritik geraten.

Die Bezeichnung "Uncle" und die Bebilderung stießen Kritikern als dienerhafte und abwertende Symbolik auf, die an die Ära der Sklaverei in den Vereinigten Staaten erinnere. "Wir verstehen die Ungerechtigkeiten, die mit dem Namen und Gesicht der vorherigen Marke in Verbindung gebracht wurden", erklärte Mars-Managerin Fiona Dawson. Die Änderungen sollen ab 2021 gelten.

17:17 Uhr

"Adventskalender" mit Promi-Daten: Junger Hacker verurteilt

Das Amtsgericht Alsfeld hat einen jungen Hacker, der sich massenhaft Daten von Prominenten und Politikern verschafft hatte, zu neun Monaten Jugendstrafe auf Bewährung verurteilt.

Der 22-Jährige aus Homberg habe die Vorwürfe in der nicht-öffentlichen Verhandlung vor dem Jugendschöffengericht eingeräumt, teilte das Gericht mit.

Verurteilt wurde er unter anderem wegen Ausspähens von Daten und Datenhehlerei. Der Fall hatte Anfang 2019 bundesweit für großes Aufsehen gesorgt. Den Ermittlungen zufolge hatte der heute 22-Jährige aus Ärger über öffentliche Äußerungen seiner Opfer angefangen, private Daten wie Adressen, Telefon- und Kreditkartennummern sowie Korrespondenzen zu sammeln. Auf Twitter veröffentlichte er die Daten schrittweise in einer Art "Adventskalender".

17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:50 Uhr

Amok-Verdacht an Berliner Schule

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Hunderte Schüler und Dutzende Lehrer mussten in Sicherheit gebracht werden.

(Foto: picture alliance/dpa)

An der Bröndby-Oberschule im Berliner Stadtteil Lankwitz ist heute gegen 12 Uhr ein Amok-Alarm ausgelöst worden. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort. Da nicht klar war, von wem der Alarm ausgelöst worden war, suchten die Beamten das Gebäude ab. 650 Schüler sowie etwa 50 Lehrkräfte wurden laut einem "B.Z."-Bericht aus den Klassenräumen geholt.

Der Amok-Alarm habe sich nicht bestätigt, teilte die Polizei via Twitter mit: "Wir ermitteln nun, ob es sich um eine Fehlauslösung oder einen Missbrauch des Alarms handelte".

Erst vor wenigen Wochen war in einem Oberstufenzentrum in Berlin-Rummelsburg Amok-Alarm ausgelöst worden. Auch in diesem Fall konnte die Polizei nichts finden. Wer den Alarm auslöste, steht bisher nicht fest.

15:26 Uhr

"Jesus" aus sibirischem Sektendorf muss hinter Gitter

"Jesus von Sibirien" bleibt vorerst in Haft. Der russische Sektenführer, der behauptet, eine Wiedergeburt Jesu zu sein, und im fernen Sibirien viele Anhänger hat, muss bis zum Beginn seines Prozesses mindestens zwei Monate im Gefängnis bleiben. Dies entschied ein Gericht in Nowosibirsk.

Sergej Torop alias Wissarion wurde gestern zusammen mit zwei Helfern von Spezialeinheiten in einer abgelegenen Siedlung festgenommen.

Die Ermittler werfen dem selbsternannten Messias vor, Anhänger finanziell ausgenommen und seelisch misshandelt zu haben. Der frühere Verkehrspolizist hat nach eigenen Worten nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion eine "Erweckung" erlebt. 1991 gründete der 59-Jährige eine Sekte namens Kirche des Letzten Testaments. Sie hat tausende Anhänger, die in abgelegenen Siedlungen in Sibirien leben.

14:50 Uhr

Größter Atom-Eisbrecher der Welt startet Arktis-Reise

Die "Arktika" ist der größte Atom-Eisbrecher der Welt. Das Schiff gehört zu einer Flotte, die es Russland ermöglichen soll, in Zukunft die immensen Öl- und Gasvorkommen der Arktis anzuzapfen. Jetzt bricht die "Arktika" mit Monaten Verspätung zu einer Testfahrt ins Nordpolarmeer auf.

 

14:30 Uhr

Schichtwechsel

Michael Bauer verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend, ich übernehme seinen Platz in der Redaktion. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!

14:12 Uhr

Rentner 16 Stunden lang im Schlamm gefangen

Rund 16 Stunden hat ein 79-Jähriger im Schlamm festgesteckt, und erst die Feuerwehr hat den bis zum Oberkörper eingesunkenen und lebensgefährlich unterkühlten Mann befreien können. Zuvor hatte die Polizei nach eigenen Angaben mit einem Hubschrauber nach dem Vermissten gesucht, der in einem Bach unter einer Autobahnunterführung bei Isernhagen in der Region Hannover gefangen war. Der Hinweis eines Freundes führte die Polizei dann am nächsten Morgen zu dem Vermissten.

Weil die Beamten den Rentner nicht aus dem Schlamm bekamen, wurde die Feuerwehr gerufen, die den 79-Jährigen ein Stück ausbuddelte und mit einer Trage herauszog. Laut Polizei bestand einen Tag später keine Lebensgefahr mehr. Wie genau der Mann im Schlamm gelandet war, blieb zunächst unklar.

13:39 Uhr

Studie: Singles haben weniger Sex als fest liierte Paare

Singles haben laut einer neuen Studie weniger Sex als fest liierte Paare. Das ist zumindest das Ergebnis einer groß angelegten Studie zur Gesundheit und Sexualität der Deutschen, die Forscher des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) in Hamburg vorgestellt haben.

  • Menschen, die nicht in einer festen Partnerschaft leben, gaben deutlich häufiger an, in den vergangenen vier Wochen keinen Sex gehabt zu haben (77 Prozent). Im Gegensatz dazu gaben nur 20 Prozent der fest Liierten an, in den vergangenen vier Wochen keinen Sex gehabt zu haben.
  • Frauen und Männer zwischen 18 und 35 Jahren haben laut der Studie etwa fünfmal pro Monat Sex, die 36- bis 55-Jährigen etwa viermal im Monat.
12:48 Uhr

Bielefelder Arzt wegen des Verdachts von Sexualstraftaten in U-Haft

Ein Arzt sitzt in Bielefeld wegen des Verdachts von Sexualstraftaten an Patientinnen in Untersuchungshaft. Es gehe um Vorwürfe "im Rahmen seiner ärztlichen Tätigkeit", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Bielefeld am Mittwoch. Der 32 Jahre alte Mediziner wurde am Montag festgenommen, am Dienstag erließ das Amtsgericht Haftbefehl. Weitere Angaben machte der Sprecher wegen der laufenden Ermittlungen nicht.

12:19 Uhr

Schweizer Polizei räumt Klima-Protestcamp vor Parlament

Polizei und Feuerwehr haben ein Protestcamp von mehr als 100 Klimaaktivisten vor dem Schweizer Parlament in Bern geräumt. Die Aktion sei friedlich verlaufen, teilte die Stadt mit. Der Einsatz war am Mittwochmorgen noch im Gange, wie die Polizei berichtete.

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Die Demonstranten hatte Zelte vor dem Parlament errichtet.

(Foto: dpa)

  • Etwa drei Dutzend Teilnehmerinnen und Teilnehmer seien freiwillig abgezogen. Andere blieben aus Protest sitzen und wurden fortgetragen. Eine Sprecherin der Demonstranten sagte dem Sender SRF, das Ziel, Aufmerksamkeit für die Forderung nach besserem Klimaschutz zu bekommen, sei erreicht worden. Andere beschwerten sich, dass ein notwendiger Protest unterbunden würde.
  • Die Aktivisten hatten in der Nacht zum Montag eine kleine Zeltstadt mit Schlafzelten, mobilen Toiletten und größeren Pavillons für Workshops vor dem Parlament aufgebaut. Dort sind Kundgebungen während der Sitzung des Parlaments aber verboten. Sie ließen mehrere Aufrufe zu einem freiwilligen Abzug verstreichen.
  • Die Klimabewegung hatte zu einer Aktionswoche "Rise Up for Change" aufgerufen. Sie verlangt eine konsequentere klimaneutrale Politik.
12:10 Uhr

Börsenboom lässt Vermögen von Menschen kräftig steigen

Das weltweite Geldvermögen ist einer Studie zufolge vor der Corona-Krise wegen höherer Aktienkurse so stark gestiegen wie seit Jahren nicht mehr. 2019 hab es um 9,7 Prozent und damit das stärkste Wachstum seit 2005 verzeichnet, geht aus dem veröffentlichten "Global Wealth Report" der Allianz hervor. "Angesichts der Tatsache, dass das Jahr 2019 von sozialen Unruhen, eskalierenden Handelskonflikten und einer industriellen Rezession geprägt war, ist diese Leistung mehr als erstaunlich", hieß es dazu. Grund für den Anstieg sei der Kursschwenk der Zentralbanken, die viel billiges Geld in die Wirtschaft pumpten. Dies habe zu einem kräftigen Plus von 25 Prozent der Aktienmärkte geführt.

Das Brutto-Geldvermögen der deutschen Haushalte stieg 2019 um 7,2 Prozent, was das größte Plus seit der Jahrhundertwende sei, aber immer noch unter dem westeuropäischen Schnitt von 7,6 Prozent liege. Auch die Verbindlichkeiten erreichten einen Rekord und wuchsen um 4,6 Prozent. Mit einem Netto-Geldvermögen pro Kopf von 57.100 Euro blieb Deutschland der Studie zufolge im Ranking der 20 reichsten Länder auf Platz 18.

Alle wichtigen Nachrichten rund um das Geschehen an den Aktienmärkten können Sie in unserem "Börsen-Tag" verfolgen.

11:45 Uhr

Spielzeugfirma lässt 18 Meter großen Roboter durch Tokio laufen

Hollywood-Regisseur Michael Bay hätte bei diesem Anblick wohl seine wahre Freude gehabt: ein 18 Meter großer Roboter, der locker aus dem "Transformers"-Universum stammen könnte. Okay, Bay hätte die Präsentation des japanischen Spielzeugherstellers Gundam mit einigen Explosionen aufgehübscht und anschließend mittelgut mit CGI-Effekten überflutet, aber beeindruckend sind die Bilder aus Japan auch so.

Der 25 Tonnen schwere Roboter, der der Anime Serie "Mobile Suit Gundam" nachempfunden ist, stapfte einige Meter durch den Hafen von Tokio. Eigentlich sollte er zum Symbol der neuen Spielzeugfabrik werden, die ihre Eröffnung wegen der Pandemie allerdings verschieben muss. Gundam ist ein milliardenschwerer Konzern, der neben Spielzeug auch Filme und Videospiele produziert.

11:14 Uhr

Drogenmissbrauch - Justiz ermittelt gegen 21 Polizisten in München

Die Staatsanwaltschaft München hat heute im Rahmen von Ermittlungen gegen 21 Polizisten insgesamt 37 Objekte in Bayern durchsucht. Bei den Ermittlungen, die seit Juli 2018 laufen, geht es um vermutete Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und gegen das Anti-Dopinggesetz. Gegen einzelne Polizeibeamte wird auch wegen des Verdachtes der Verfolgung Unschuldiger, des Verwahrungsbruchs und der Strafvereitelung im Amt ermittelt.

10:53 Uhr

Söder stellt Laschet-Biografie in Berlin vor

Ausgerechnet Bayerns Ministerpräsident Markus Söder soll am kommenden Mittwoch in Berlin die Biografie von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet vorstellen. Wie der Leiter des Essener Klartext-Verlages, Claus-Dieter Grabner, sagte, habe man Söder darum gebeten - und er habe zugesagt. Söder gilt - wie Laschet - als Anwärter auf die Kanzlerkandidatur der Union.

  • Laut Grabner wird Jörg Quoos, Chefredakteur der Berliner Funke-Zentralredaktion, mit Söder auf dem Podium sitzen und ihm einige Fragen stellen. Laschet werde nicht erwartet.
  • Die Biografie "Der Machtmenschliche" von den Journalisten Tobias Blasius und Moritz Küpper umfasst 350 Seiten. Anhand von mehr als 60 Gesprächen mit Weggefährten Laschets und aus eigener Beobachtung zeichnen sie Laschets Leben und Arbeit nach.
  • Laschet kommt im Buch durchaus sympathisch rüber, aber die Autoren legen schonungslos auch Fehler offen - und kommen oft zu wenig schmeichelhaften Schlussfolgerungen. "Ja, er will ganz nach oben, er muss es aber wohl nicht", bilanzieren Blasius und Küppers nach 350 Seiten - und überlassen dem Leser die Antwort auf die Frage: "Reicht das?"

10:22 Uhr

Minus 69 Grad - "Klima-Detektive" decken Kälte-Rekord auf Grönland auf

Auf Grönland ist die tiefste je in der nördlichen Hemisphäre registrierte Temperatur gemessen worden. Allerdings liegt der denkwürdige Tag schon fast 30 Jahre zurück, wie die Weltwetterorganisation (WMO) in Genf berichtete.

  • Eine automatische Wetterstation registrierte am 22. Dezember 1991 minus 69,6 Grad. "Klima-Detektive" hätten die Messung entdeckt und umfassend geprüft. Sie seien überzeugt, dass akkurat gemessen wurde. Die WMO habe die Temperatur deshalb für ihre Rekordbücher akzeptiert.
  • Bislang galten minus 67,8 Grad in Sibirien als kälteste je gemessene Temperatur auf der nördlichen Halbkugel. Sie wurden nach WMO-Angaben im Februar 1892 in Werchojansk und im Januar 1933 in Oimjakon gemessen.
  • Es geht aber noch kälter. Weltweit hält Wostok in der Antarktis den Rekord der tiefsten je gemessenen Temperatur: minus 89,2 Grad im Juli 1983.
09:42 Uhr

"Can't Take My Eyes Off You"-Musiker Tommy DeVito gestorben

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Tommy DeVito (l.)

(Foto: imago stock&people)

Mit dem Welthit "Can't Take My Eyes Off You" machte sich Tommy DeVito und The Four Seasons 1967 musikalisch unsterblich. Viele Künstler coverten das Stück. Unvergessen ist auch Heath Ledgers Performance zu dem Hit in der Teeniekomödie "10 Dinge, die ich an dir hasse".

Während der Song weiterlebt, ist DeVito nun im Alter von 92 Jahren in einer Klinik bei Las Vegas gestorben. Zuvor hatte er sich mit dem Coronavirus infiziert. "Mit großer Trauer müssen wir mitteilen, dass Tommy DeVito, ein Gründungsmitglied von The Four Seasons, verstorben ist. Wir senden seiner Familie in dieser schwersten Zeit unsere Liebe. Er wird von allen, die ihn geliebt haben, vermisst werden", gaben auch seine ehemaligen Bandkollegen Frankie Valli und Bob Gaudio auf Facebook bekannt.

09:29 Uhr

Wal-Drama vor Australien: Zahl gestrandeter Tiere steigt auf mehr als 400

Die Zahl der gestrandeten Grindwale an der Westküste der australischen Insel Tasmanien ist Rettern zufolge auf mehr als 400 gestiegen. Eine Gruppe von etwa 200 weiteren Tieren wurde am Mittwochmorgen entdeckt, wie Helfer berichteten. Die Zahl gestrandeter Tiere stieg damit auf insgesamt etwa 450, wie eine Sprecherin des Rettungsteams schätzte. Rund 380 der Tiere sollen im seichten Wasser und am Strand verendet sein.

09:15 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:58 Uhr

Raumstation ISS entgeht Kollision mit gefährlichem Weltraumschrott

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Zurzeit befinden sich die Russen Anatoli Iwanischin, Iwan Wagner und der Nasa-Astronaut Christopher Cassidy auf der ISS.

(Foto: ZUMAPRESS.com)

Und wir bleiben im Weltall. Die internationale Raumstation ISS ist nur knapp einer Katastrophe entgangen. Wie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) berichtet, musste die ISS kurzfristig einem Stück Weltraumschrott ausweichen. "Dazu wurden die Triebwerke eines angedockten Progress-Frachters zweieinhalb Minuten lang gezündet, sodass die Bahnhöhe der Station angehoben wurden", twitterte der DLR.

  • Die Crew sei angewiesen worden, sich in den russischen Teil der Station zurückzuziehen, um notfalls schnell in ein Sojus-Raumschiff steigen zu können. Nach dem erfolgreichen Ausweichmanöver konnte sie wieder zurückkehren.
  • Laut DLR hat die ISS im Jahr 2020 bereits drei Ausweichmanöver durchführen müssen - "allerdings weniger kurzfristig und dramatisch als gestern".
08:26 Uhr

Forscher entdecken neuen erdgroßen Pi-Planeten

Wissenschaftler des Massachusetts Institute of Technology haben eine fremde Welt entdeckt, die ihre Sonne alle 3,14 Erdentage umkreist. In Anlehnung an die berühmte mathematische Konstante Pi, das Verhältnis zwischen dem Umfang eines Kreises und seinem Durchmesser, wird der erdgroße Himmelskörper auch als Pi-Planet bezeichnet.

Der Exoplanet namens K2-315b umkreist einen Zwergstern, der 186 Lichtjahre von der Erde entfernt liegt, berichten die Forscher. Der Zwergstern von K2-315b ist nur ein Fünftel so groß wie unsere Sonne und bei Weitem nicht so heiß. Die extreme Orbitalnähe des neu entdeckten Exoplaneten sorgt dennoch für eher lebensfeindliche Bedingungen - die Temperatur an der Oberfläche soll etwa 177 Grad Celsius betragen.

08:18 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

heute setzen sich Vertreter von Bund und Ländern mit Maskenmuffeln auseinander. Wie lässt sich effektiv durchsetzen, dass Fahrgäste in Bussen und Bahnen die vorgeschriebenen Masken tragen? Diese Frage soll auf einer Konferenz in Berlin geklärt werden.

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In den USA ist heute Checkers-Tag.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Und diese Themen werden heute sonst noch wichtig:

  • Das Kabinett will den Bundeshaushalt für 2021 absegnen - und damit auch entscheiden, wie der Bund weiter gegen die Corona-Krise ankämpft. Finanzminister Olaf Scholz (SPD) will erneut enorme Schulden aufnehmen, geplant sind rund 96 Milliarden Euro.
  • Nach dem Beginn der Warnstreiks im öffentlichen Dienst will die Gewerkschaft die Ausstände deutlich ausweiten. Wir halten Sie über die Entwicklung auf dem Laufenden.
  • Ein mutmaßlicher Hacker steht wegen eines Online-Angriffs auf 1000 Prominente und Politiker ab 8.30 Uhr in Osthessen vor Gericht. Dem 22-Jährigen werden zahlreiche Vergehen vorgeworfen, unter anderem Ausspähen und Veränderung von Daten, Fälschung, Datenhehlerei und versuchte Erpressung.
  • Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) stellt in Hamburg (11 Uhr) eine groß angelegte Studie zum Sexualleben der Deutschen vor.
  • Nach spektakulären Einbrüchen in das Dresdner Grüne Gewölbe und andere Museen wollen Experten in Berlin (10.00 Uhr) beraten, wie Museen ihre Objekte künftig schützen und gleichzeitig für die Öffentlichkeit zugänglich bleiben können.
  • Wissenschaftler präsentieren in Kaiserslautern (14.00 Uhr) ein autonom fahrendes Nutzfahrzeug. Der Unimog könnte etwa bei Hilfseinsätzen nach Naturkatastrophen zum Einsatz kommen.

Zudem ist der 23. September in den USA auch als Checkers-Tag bekannt. "Checkers" war nämlich der Name des Cockerspaniels des ehemaligen US-Präsidenten Richard Nixon. Eigentlich durfte Nixon den Hund, der als Geschenk gedacht war, gar nicht annehmen. In einer Rede rechtfertigte er den Verbleib des Hundes im Weißen Haus, weil seine Kinder das Tier so lieb gewonnen hätten. Und den Kindern wollte niemand das geliebte Haustier entreißen.

Nach dieser Anekdote bleibt mir nur noch, Ihnen einen guten Start in den Tag zu wünschen.

07:41 Uhr

Rekord-Metzger aus Bayern räumt ein: "Gummibärchen-Bratwurst kam nicht so gut an"

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Spaghetti und Bratwurst - das geht auch zusammen, findet Matthias Freund.

(Foto: dpa)

Bei mehr als 200 Wurstsorten kann man auch mal danebenliegen, findet Metzger Matthias Freund. Seine Dorfmetzgerei in Sailauf in Nordbayern hat es mit ihrem Riesensortiment ins Guinness-Buch der Rekorde geschafft.

  • Unter anderem verkaufen Freund und seine Frau Stephanie dort Spaghetti-Bratwurst, Gin-Tonic-Bratwurst und Viagra-Bratwurst. Letztere sei inspiriert durch einen Radiobericht, sagte Matthias Freund, "mit der Quintessenz, dass die Brennnessel das grüne Viagra ist".
  • Durch die große Wurstvielfalt sei der Umsatz in den vergangenen Jahren um mehr als 50 Prozent gestiegen, sagt er. Manche Sorten fänden aber kaum Abnehmer: "Die Gummibärchen-Bratwurst schmeckte eher nach Red Bull, das kam nicht so gut an." An Ideen mangle es ihm und seiner Frau aber nicht, sagt Freund. Kundenvorschläge seien zudem jederzeit willkommen.

07:18 Uhr

Sensations-Rückkehr? Flick sprach mit Götze

Hansi Flick betonte zuletzt immer wieder, dass der FC Bayern auf der Suche nach preisgünstigen, aber auch sportlich interessanten Verstärkungen ist. Dabei ist nun offenbar Ex-BVB-Profi Mario Götze in den Fokus geraten.

  • Wie die "Sport Bild" berichtet, hat Flick den Angreifer in der vergangenen Woche angerufen. Der Bayern-Trainer, damals Assistent von Bundestrainer Joachim Löw, und Götze wurde 2014 zusammen Weltmeister. Dem Bericht zufolge lehnten Vorstandschef Karl-Heinz-Rummenigge und Sportvorstand Hasan Salihamidzic eine Götze-Verpflichtung allerdings ab.
  • Der Druck, der bei einer Verpflichtung von Götze beim Spieler und Verein entstehen würde, sei einfach zu groß. Der 28-Jährige spielte schon von 2013 bis 2016 für den FC Bayern, aber nicht als Stammspieler. In 73 Bundesliga-Spielen für den FC Bayern erzielte Götze 22 Tore und bereitete 21 weitere Treffer vor.
  • Götze hatte zuletzt betont, dass er in seiner Karriere noch einmal die Champions League gewinnen will. Für einen Vertrag bei den Münchnern wäre Götze der "Sport Bild" zufolge bereit, auf Gehalt zu verzichten. Ein Einjahresvertrag plus Option sei vorstellbar.

Alle weiteren Nachrichten aus der Welt des Sports können Sie in unserem "Sport-Tag" verfolgen.

06:48 Uhr

Trump: "Corona klingt nach einem schönen Ort in Italien"

Nachdem die Zahl der Toten in der Pandemie in den USA mittlerweile die Marke von 200.000 überschritten hat, wollte US-Präsident Donald Trump auf einer Wahlkampfveranstaltung in Pittsburgh nicht vom Coronavirus sprechen. "Es ist das China-Virus, nicht das Coronavirus. Corona klingt nach einem Ort in Italien, einem schönen Ort. Es ist Corona. Nein, es ist das China-Virus, sie wollen es nicht sagen, wisst ihr, die radikalen Linken, sie wollen es nicht sagen."

Die Bekämpfung des Coronavirus wird bei den bevorstehenden US-Wahlen zu einem zentralen Thema. In den Umfragen zur Präsidentschaftswahl am 3. November liegt Trump allerdings hinter seinem demokratischen Herausforderer Joe Biden.

06:30 Uhr

Bundeswehr-Geheimdienst bündelt Kräfte gegen rechte Netzwerke

Mehrere Enthüllungen zu rechtsextremen Tendenzen innerhalb der Truppe hatten zuletzt heftig am Image der Bundeswehr gekratzt. Der Bundeswehr-Geheimdienst MAD soll nach Informationen des "Spiegels" bei der Suche nach Extremisten künftig enger mit dem Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) und dem Bundeskriminalamt (BKA) zusammenarbeiten.

  • Das Verteidigungsministerium erhoffe sich davon, dass der Militärische Abschirmdienst "aggressiver und effizienter" arbeite, berichtete das Magazin.
  • Unter Berufung auf ein "als Verschlusssache eingestuftes Dokument" schreibt der "Spiegel", dass die Chefs der drei Ämter Mängel bei der bisherigen Kooperation sähen. Bei der Übermittlung von Informationen zwischen MAD und BfV habe es "in der Vergangenheit Defizite gegeben", heißt es demnach in dem Papier. Nötig sei nun eine "optimal koordinierte und kooperativere Zusammenarbeit" der drei Behörden.
Mehr dazu lesen Sie hier.
06:17 Uhr

Blitz schlägt auf Fußballplatz ein - 14 Jugendliche verletzt

Ein Blitz hat am Dienstagabend in Abtwil in der Schweiz einen Fußballplatz während eines Spiels von Jugendlichen getroffen und dabei 14 Spieler verletzt. Der Blitz traf zunächst einen Beleuchtungsmast, wie die Agentur SDA unter Berufung auf die Polizei des Kantons Sankt Gallen meldete. Nach dem Einschlag verbreitete sich der Blitz auf dem Spielfeld. Dabei wurden mehrere Jugendliche im Alter von 15 und 16 Jahren durch den Stromfluss erfasst. Ein 16-Jähriger sei mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen worden, 13 weitere Jugendliche kamen ebenfalls in eine Klinik.

05:46 Uhr

Polizei geht gegen illegale Leiharbeit in der Fleischindustrie vor

Die Bundespolizei führt seit den frühen Morgenstunden in fünf Bundesländern Durchsuchungen im Zusammenhang mit der illegalen Einschleusung von Arbeitskräften für die Fleischindustrie durch. Rund 800 Beamte seien schwerpunktmäßig in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen im Einsatz, sagte ein Sprecher der Bundespolizei Mitteldeutschland. Weitere Durchsuchungen gebe es in Berlin, Sachsen und Nordrhein-Westfalen.

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