Mittwoch, 15. Mai 2019Der Tag

Heute mit Uladzimir Zhyhachou und Kira Pieper
22:30 Uhr

Das war Mittwoch, der 15. Mai 2019

Bei deutschen Banken hat es heute eine bundesweite Razzia gegeben. Hintergrund sind die Ermittlungen zu den "Panama Papers". Steuerfahnder durchsuchten mehrere Wohnungen und Geschäftsräume von insgesamt elf Banken. Im Fokus der Ermittler steht eine Gruppe reicher Privatpersonen, die mithilfe einer Briefkastenfirma Steuern hinterzogen haben soll. Was waren heute außerdem wichtige Themen: Die Bahlsen-Erbin hat sich für ihre Äußerungen zu Zwangsarbeitern entschuldigt. Endlich. Zudem hat das Kabinett die Stasi-Überprüfungen verlängert. Gut 40 Jahre bestand das Ministerium für Staatssicherheit. Und ebenso viele Jahre nach dessen Ende werden sich Beschäftigte im öffentlichen Dienst noch immer fragen lassen müssen, ob sie Mitarbeiter oder Zuträger gewesen sind. Außerdem setzt die Bundeswehr die Ausbildung im Irak aus. Im Nahen Osten spitzt sich die Konfrontation zwischen den USA und dem Iran zu. Washington beruft einen Großteil seines diplomatischen Personals aus dem Irak ab.

Mehr wichtige News an dieser Stelle lesen Sie erst morgen wieder. Schauen Sie doch mal wieder vorbei, ab 6 Uhr bei "Der Tag" bei n-tv.de. Gute Nacht.

22:06 Uhr

Trickbetrüger geben sich als Polizisten aus

Sie sollen sich als Polizisten ausgegeben haben, um Menschen zu betrügen: Mit drei Festnahmen ist der Polizei ein Schlag gegen eine Bande mutmaßlicher Trickbetrüger gelungen. Die drei in Niedersachsen und Hessen festgenommenen Tatverdächtigen gehörten zu einer organisierten "Verbrecherbande, die im gesamten Bundesgebiet als falsche Polizeibeamte auftraten", erklärte die Polizei.

21:45 Uhr

Fortsetzung von Trump-Buch erscheint

Im vergangenen Jahr veröffentlicht der Autor Michael Wolff das Buch "Fire and Fury: Inside the Trump White House". In drei Wochen soll nun die Fortsetzung erscheinen, wie "The Guardian" berichtet. Wie der Bestseller zuvor, soll auch in der Fortsetzung der Blick hinter die Kulissen des Weißen Hauses im Vordergrund stehen. Das wird ja sicher wieder für reichlich Zündstoff sorgen!

21:18 Uhr

USA: Landwirt schneidet sich selber Bein ab

Bei einem grausigen Unfall mit einem landwirtschaftlichen Gerät in den USA hat sich ein Bauer das eigene Bein mit dem Taschenmesser abgetrennt, um sein Leben zu retten. Der 63-Jährige war auf seinem Anwesen im Bundesstaat Nebraska mit dem Fuß in das Loch einer Maschine geraten, mit der er Maiskörner in ein Silo beförderte. Da er kein Handy griffbereit hatte und niemand in der Nähe war, sah Kaser keine andere Möglichkeit, als sich sein linkes Bein abzuschneiden. Er habe es nicht geschafft, sein Bein aus der Maschine - einer sogenannten Körnerschnecke, die innen ein Drehgewinde hat - zu ziehen, so der Landwirt. Das Gerät habe weiter an seinem Bein gezerrt und seinen Fuß abzutrennen begonnen. Er habe deshalb das etwa sieben Zentimeter lange Messer aus seiner Hosentasche gezogen und damit an einer Stelle unterhalb des Knies gesägt. Nach rund fünf Minuten hatte er sich befreit und kroch zu seinem Haus, wo er per Telefon um Hilfe rief. Der Landwirt verbrachte eine Woche im Krankenhaus und zwei Wochen in der Reha, seit Freitag ist er wieder zuhause. Er ist optimistisch, dass er trotz der Amputation wieder "ziemlich normal laufen" können wird.

20:46 Uhr

Noah Becker spricht über Scheidung seiner Eltern

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Noah Becker erinnert sich nur vage an die Scheidung seiner berühmten Eltern Barbara und Boris Becker. In einem seltenen Mutter-Sohn-Interview mit der Zeitschrift "Gala" sprach der Sohn der Tennis-Legende über die Trennung: "Ich habe wirklich nicht viel mitbekommen. Ich habe auch lange gar nicht gewusst, was eigentlich los war", erzählt der 25-Jährige. "Erst mit ungefähr 15 habe ich ein paar Sachen erfahren, und dann gehst du ins Internet. Aber ich habe nie wirklich was drauf gegeben, was andere über uns schreiben."

20:23 Uhr

Griechenland senkt Steuern und unterstützt Rentner

Wenige Tage vor der Europawahl hat die Regierung des linken griechischen Premiers Alexis Tsipras die Mehrwertsteuer in einigen Bereichen gesenkt und Zulagen für Rentner beschlossen. Das griechische Parlament verabschiedete mehrheitlich entsprechende Gesetze. Ab sofort wird unter anderem die Mehrwertsteuer für Lebensmittel, in der Gastronomie und bei Energie von 24 auf 13 Prozent reduziert. Zudem profitieren die stark gebeutelten Rentner: Sie erhalten künftig pro Jahr im Schnitt eine halbe Monatsrente mehr. Es ist die erste größere Steuersenkung für die Griechen nach jahrelangen Sparprogrammen.

19:50 Uhr

Deutsche Touristin im Toten Meer ertrunken

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Das Tote Meer.

(Foto: picture alliance / Corinna Kern/)

Eine Touristin aus Deutschland ist im Toten Meer in Israel ertrunken. Die israelische Polizei teilte mit, die 77-Jährige habe das Bewusstsein verloren und sei dann ertrunken. Sanitäter hätten ihren Tod festgestellt. Der Vorfall habe sich am Strand Neve Midbar ereignet. Es gebe keinen Verdacht, dass er einen kriminellen Hintergrund haben könnte. Das Tote Meer mit seinem extrem hohen Salzgehalt ist weltweit bekannt wegen seiner heilenden Kräfte, vor allem bei Hautkrankheiten. Wegen des starken Auftriebs kann man eigentlich in dem Gewässer nicht untergehen. Das Baden kann dennoch lebensgefährlich sein, wenn zu viel von dem Salzwasser verschluckt wird. Schon kleinere Mengen in der Lunge können tödlich sein. Badeunfälle kommen immer wieder vor.

19:19 Uhr

So viel Geld kommt für Notre Dame zusammen

Einen Monat nach dem verheerenden Großbrand der Pariser Kathedrale Notre-Dame haben die Spendenzusagen eine Höhe von rund 850 Millionen Euro erreicht. Die Arbeiten zur Absicherung der schwerbeschädigten gotischen Kirche seien noch nicht abgeschlossen, sagte Kulturminister Franck Riester bei einem Besuch des kanadischen Premiers Justin Trudeau. Der Regierungschef sagte Holz und Stahl aus Kanada zu, falls die Materialien beim Wiederaufbau benötigt würden. Präsident Emmanuel Macron hatte angekündigt, die Kathedrale schnellstmöglich instand zu setzen. Er will, dass der Wiederaufbau des Wahrzeichens zu den Olympischen Spielen im Jahr 2024 fertig wird. Fachleute schätzen, dass die Restaurierung zwischen 600 und 700 Millionen Euro kosten wird. Riester sagte, ein genauer Kostenüberblick fehle bisher. Der Brand hatte Mitte April das Dach der über 850 Jahre alten Kirche zerstört.

18:51 Uhr

Offenbach: Polizei sucht mit Fotos nach Todesschützen

Vergangene Woche schockiert ein Tötungsdelikt in Offenbach ganz Deutschland: Eine Frau, die in der Offenbacher Innenstadt in einem Auto auf ihren Sohn wartet, wird erschossen. Nun fahndet die Polizei mit Hilfe von Fotos nach dem mutmaßlichen Täter. Die Fotos können Sie sehen, wenn Sie den Link anklicken.

18:48 Uhr

Gunzenhausen: Lebenslange Haft für Vierfachmord

Im Prozess um einen Vierfachmord im fränkischen Gunzenhausen im Juni 2018 hat das Landgericht Ansbach den Angeklagten zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Außerdem stellte das Gericht bei dem 31-Jährigen die besondere Schwere der Schuld fest, womit eine vorzeitige Haftentlassung ausgeschlossen ist. Nach Überzeugung des Gerichts tötete Georg K. seine Frau und die drei gemeinsamen Kinder im Alter von drei bis neun Jahren, weil sich die Frau kurz zuvor von ihm getrennt hatte.

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18:24 Uhr

Tote in Brandenburg - Spur führt zur Mafia

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Die Toten wurden in einer Wohnung in Forst gefunden.

(Foto: picture alliance/dpa)

Nach dem Fund zweier toter Männer in der südbrandenburgischen Kleinstadt Forst gibt es Medienberichten zufolge Hinweise auf Verbindungen des Falls zur organisierten Kriminalität. Nach Angaben montenegrinischer Zeitungen soll es sich bei den Männern um Mitglieder einer Mafia aus dem Balkanstaat handeln. Die brandenburgische Polizei und Staatsanwaltschaft äußerten sich mit Verweis auf laufende Ermittlungen dazu bislang nicht.

*Datenschutz

18:10 Uhr

NPD-Wahlwerbespot muss ausgestrahlt werden

Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) muss einen Wahlwerbespot der rechtsextremen NPD zur Europawahl ausstrahlen. Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe gab einem Eilantrag der NPD statt. Der RBB hatte die Ausstrahlung zuvor abgelehnt, weil der Spot volksverhetzende Inhalte enthalte. Die Verfassungsrichter sahen dies nicht als vollständig erwiesen an.

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17:57 Uhr

Mädchen will Neuseelands Premier bestechen

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Jacinda Ardern.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ein elfjähriges Mädchen hat versucht, die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern mit fünf Dollar zu bestechen, damit diese ein Forschungsprogramm für Drachen unterstützt. Darüber berichtet der US-Radiosender npr. Und das kam so: Die Elfjährige ist ein großer Drachen-Fan und möchte einmal Drachen-Trainerin werden und erhoffte sich Unterstützung. Ardern blieb allerdings hart. Denn eine Premierministerin darf sich nicht bestechen lassen. In einem Brief erklärte sie dem Mädchen, dass sie ihrem Wunsch leider nicht nachkommen könne. Auch die Fünf-Dollar-Note erhielt das Mädchen zurück.

17:48 Uhr

Trump will vorerst keine Auto-Zölle

US-Präsident Donald Trump will trotz einer am Samstag ablaufenden Gesetzesfrist vorerst keine Strafzölle auf Auto-Importe verhängen. Aus Kreisen der Autobranche hieß es, Trump will seine Entscheidung vom Verlauf der Verhandlungen mit der EU und anderen Ländern über die strittigen Handelsfragen abhängig machen. Die US-Gesetzeslage räumt den Präsidenten die Option ein, bei solchen Verhandlungen seine Entscheidung um bis zu sechs Monate zu verschieben. Den Dax freuen diese Entwicklung, wie Sie in unserem Börsen-Tag nachlesen können.

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17:36 Uhr

Bahlsen-Erbin entschuldigt sich

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Verena Bahlsen.

(Foto: imago images / tagesspiegel)

Unternehmenserbin Verena Bahlsen hat sich für ihre Äußerungen zu Zwangsarbeitern bei dem Kekshersteller Bahlsen entschuldigt. In einer persönlichen Erklärung spricht sie von unbedachten Äußerungen sowie einem Fehler. "Nichts liegt mir ferner, als den Nationalsozialismus und seine Folgen zu verharmlosen", erklärte sie laut Mitteilung. Sie habe auch erkannt, dass sie sich intensiver mit der Historie des Unternehmens, dessen Namen sie trägt, beschäftigen müsse. "Als Nachfolgegeneration haben wir Verantwortung für unsere Geschichte; ich entschuldige mich ausdrücklich bei all denen, deren Gefühle ich verletzt habe."

Lesen Sie hier, weshalb die Bahlsen-Erbin für Furore sorgte.

Mehr zu ihrer Entschuldigung lesen Sie hier.

17:06 Uhr

Deutsches U-Boot läuft auf Grund

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Das Unterseeboot "U36".

(Foto: picture alliance/dpa)

Erneut ist ein deutsches U-Boot auf Grund gelaufen. Darüber berichtet der "Spiegel". Demnach bestätigte die Marine dies in einer vertraulichen Sitzung des Verteidigungsausschusses des Bundestages. In Marinekreisen hieß es, das Unterseeboot "U36" habe beim Auslaufen aus dem norwegischen Hafen Haakonsvern Grundberührung gehabt und sei dabei beschädigt worden. Es ist nicht das erste Mal, dass es Probleme mit U-Booten gibt. 2017 war kein einziges der deutschen U-Boote einsatzbereit. Zuletzt hatte sich die Lage verbessert, immerhin waren drei der sechs Boote einsatzbereit. Das nun beschädigte U-Boot war erst 2018 aus einer fast einjährigen Instandsetzung beim Hersteller gekommen.

Mehr dazu lesen Sie hier.

16:44 Uhr

Auto-Ersatzteile könnten billiger werden

Große Reparaturen am Auto könnten bald deutlich billiger werden. Die Bundesregierung hat beschlossen, den Ersatzteilmarkt für sichtbare Bauteile wie Kotflügel, Motorhauben, Außenspiegel oder Scheinwerfer für freie Hersteller zu öffnen. Erwartet wird, dass solche Ersatzteile dadurch deutlich günstiger werden. Die Automobilindustrie wertet das Vorhaben als "kritischen Eingriff" und sieht ihre Innovationskraft gefährdet. Ziel der Initiative von Justizministerin Katarina Barley ist, dass Verbraucher bei einer Reparatur künftig zwischen den Original-Ersatzteilen ihres Autoherstellers und günstigeren Ersatzteilen von unabhängigen Herstellern wählen können. Dafür soll eine Reparaturklausel im Designrecht eingeführt werden. Bisher ist der Nachbau sichtbarer Ersatzteile für Zulieferer untersagt, denn die Hersteller können sich auf einen Designschutz berufen. Die Bundesregierung will nun eine Ausnahme einführen: Wenn das Ersatzteil zur Reparatur verwendet wird, soll der Designschutz wegfallen.

16:20 Uhr

San Francisco untersagt Gesichtserkennung

San Francisco will als erste Stadt in den USA ihren Behörden den Einsatz der umstrittenen Technologie zur Gesichtserkennung verbieten. Das entschied am Dienstagabend (Ortszeit) mehrheitlich der Stadtrat der Westküstenmetropole, wie die Zeitung "San Francisco Chronicle" berichtete. Das Verbot muss dem Bericht zufolge aber noch eine weitere Abstimmung in diesem Gremium passieren und dann von Bürgermeisterin London Breed unterschrieben werden, bevor es in Kraft tritt. Der Flughafen und der Hafen werden demnach ausgenommen sein, da sie unter Bundeskompetenz fallen. Die Technologie der Gesichtserkennung hat sich in den USA schnell ausgebreitet, ist aber noch weitgehend unreguliert. Kritiker befürchten, sie könne zur Massenüberwachung missbraucht werden oder zu ungerechtfertigten Festnahmen führen.

15:47 Uhr

"Geister-Pferd" galoppiert über die Autobahn

Von Geister-Fahrern hat man ja leider schon öfter gehört. Aber ein "Geister-Pferd"? Ja, auch so etwas gibt es. Auf der A7 ist ein Pferd etwa eine Stunde lang auf der Fahrbahn herumgelaufen. Und das auch noch in falscher Richtung. "Es lief als 'Geister-Pferd' ungefähr fünf Kilometer über die Fahrbahn und den Seitenstreifen", teilte die Autobahnpolizei zu dem Vorfall mit. Das Tier sollte zu einer Koppel geführt werden, riss sich jedoch vom Besitzer los und trampelte einen Windschutzzaun zur Autobahn nieder. Die A7 wurde in Höhe Illertissen (Landkreis Neu-Ulm) zeitweise gesperrt. Mehrere Beamte versuchten, den Ausreißer zu erwischen. Eine Fahrerin half schließlich beim Einfangen, wobei das Pferd gegen ihr Auto trat und einen Sachschaden von rund 300 Euro verursachte. Es gab keine Verletzten. Das Pferd erlitt jedoch leichte Blessuren und Schürfwunden. Es ist nun wieder bei seinem Halter.

15:33 Uhr

Anschläge in Christchurch sollen verfilmt werden

Die tödlichen Anschläge auf Moscheen im neuseeländischen Christchurch sollen verfilmt werden. Das Werk werde vom Schicksal einer Flüchtlingsfamilie handeln, die aus Afghanistan nach Christchurch flieht und in die Attacken verwickelt wird, sagte der ägyptische Filmproduzent Moes Masud dem Branchen-Magazin "Variety" bei den Filmfestspielen im südfranzösischen Cannes. Ein australischer Rechtsextremist hatte am 15. März zwei Moscheen in Christchurch gestürmt und das Feuer auf die Gläubigen eröffnet. 51 Menschen wurden getötet.

15:00 Uhr

Seehofer bedauert Westerwelle-Spruch

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Horst Seehofer.

(Foto: dpa)

In einem Gespräch mit der "Zeit" hat Innenminister Horst Seehofer überraschenderweise erzählt, dass er nicht gern im Bierzelt auftritt. "Es gibt Bierfeste, wo die Leute einfach wollen, dass man über andere herfällt." Er habe bei solchen Gelegenheiten selbst Menschen vorgeführt - "aber ich bin dann nie zufrieden nach Hause gefahren", so der CSU-Politiker. Nach derartigen Auftritten habe er gedacht: "Mensch, du hast jetzt da einen niedergemacht, hoffentlich versteht er, warum." Als ein Beispiel nannte Seehofer eine Bemerkung über den damaligen Außenminister Guido Westerwelle. Beim Politischen Aschermittwoch vor neun Jahren habe er gesagt: "Habt keine Angst, das ist kein Tsunami, das ist nur eine Westerwelle." Bei dieser Aussage habe er sich nicht gut gefühlt, sagte Seehofer der Zeitung. "Und als er dann später schwer krank wurde, habe ich besonders mit mir gehadert." Der FDP-Politiker Westerwelle starb im Jahr 2016 an Leukämie und erfuhr nie, dass Seehofer den Spruch bedauerte. "Ich habe ihn einfach nicht mehr rechtzeitig für ein solches Gespräch getroffen", sagte der Innenminister.

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14:42 Uhr

Schichtwechsel

Ich mach's kurz: Der Kollege Uladzimir Zhyhachou ist weg, ich bin da. Mein Name ist Kira Pieper. Hallo.

14:25 Uhr

Menschliche DNA in uralten Kaugummis gefunden

Forscher haben in 10.000 Jahre alten Kaugummis aus Schweden menschliches Erbgut entdeckt und analysiert. Es handle sich um die ältesten sequenzierten DNA-Stücke von Menschen aus Skandinavien, berichtet die Uni Stockholm. Sie stammten von zwei Frauen und einem Mann. Das Forscherteam präsentiert die Studie in "Communications Biology".

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Einer der gefundenen Kaugummis.

(Foto: picture alliance/dpa)

Gefunden wurden die Kaugummis aus Birkenrindenpech bereits in den frühen 1990er-Jahren in Huseby-Klev. Doch damals existierten noch nicht die technischen Möglichkeiten, alte menschliche DNA zu analysieren.

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13:54 Uhr

China blockiert Wikipedia in allen Sprachen

Vor dem 30. Jahrestag des Pekinger Tiananmen-Massakers haben chinesische Zensoren die Online-Enzyklopädie Wikipedia komplett gesperrt. Zuvor waren in China bereits Artikel auf Chinesisch gesperrt.

  • Wer die Blockaden umgehen will, braucht einen VPN-Tunnel. Vor allem vor wichtigen politischen Ereignissen oder für die Regierung heiklen Gedenktagen gehen die Behörden jedoch stärker gegen solche geschützte Verbindungen vor, indem sie diese massiv stören.
  • In drei Wochen jährt sich zum 30. Mal das Tiananmen-Massaker. Im Frühjahr 1989 hatten sich auf dem Platz des Himmlischen Friedens (Tiananmen-Platz) über Wochen hinweg Demonstranten versammelt und politische Reformen gefordert. In der Nacht zum 4. Juni 1989 rollten Panzer an. Soldaten eröffneten das Feuer auf die Demonstranten.
  • Bis heute verschweigt Chinas Regierung die wahre Zahl der Opfer. Es dürften jedoch mehrere Hundert Tote gewesen sein. Tausende Demonstranten landeten in Gefängnissen oder Arbeitslagern.

Mehr zur Zensur in China lesen Sie in diesem Wikipedia-Artikel. Natürlich nur, wenn Sie sich gerade nicht in China befinden.

13:23 Uhr

Auto versinkt im Loch in Rostock - Zugverkehr eingestellt

Mitten auf einer viel befahrenen Straße in Rostock hat sich durch einen Wasserrohrbruch ein großes Loch aufgetan. Ein Auto ist darin versunken.

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Das Auto ist wohl nicht mehr zu retten.

(Foto: picture alliance/dpa)

  • Der Fahrer konnte den Wagen in den Fluten unverletzt verlassen. Der gesamte Bereich ist abgesperrt.
  • Da das gebrochene Rohr in unmittelbarer Nähe zu einem Bahnübergang und den Gleisen liegt, ist auch der Bahnverkehr von Rostock in Richtung Stralsund und Rügen eingestellt worden. Auf der Strecke fahren auch IC- und ICE-Züge. Es bestehe die Gefahr, dass die Gleise unterspült werden könnten, erklärte die Polizei.
  • Der lokale Versorger Nordwasser hat das Wasser in diesem Bereich abgestellt. Die Bewohner in den angrenzenden Stadtteilen mussten zunächst ohne Wasser auskommen.
13:11 Uhr

Bundeswehr setzt Ausbildung im Irak aus

Die Bundeswehr hat den Ausbildungsbetrieb für die Streitkräfte im Irak wegen der zunehmenden regionalen Spannungen ausgesetzt. Der Schritt sei zu Wochenbeginn zusammen mit den Partnern der Anti-IS-Koalition vollzogen worden, wurde der dpa aus Militärkreisen in Berlin erklärt.

Mehr dazu hier.

12:42 Uhr

Frecher 92-jähriger Autofahrer fährt junge Frau um

Nach einem Unfall fährt ein 92-jähriger Autofahrer weiter, als wäre nichts passiert. Als er darauf angesprochen wird, rastet der Senior aus.

  • Der ältere Autofahrer wurde in Nürnberg festgenommen, nachdem er eine junge Autofahrerin mit seinem Wagen zu Fall gebracht hatte. Zuvor hatten sich die Außenspiegel an den Autos der 21-Jährigen und des 92-Jährigen im Gegenverkehr berührt, wobei geringer Schaden entstand.
  • Als der Mann dennoch weiter fuhr, nahm die 21-Jährige mit einem Zeugen die Verfolgung auf. Beide konnten den 92-Jährigen wenig später an einer Kreuzung stellen.
  • "Der Rentner jedoch zeigte sich komplett uneinsichtig, beleidigte die 21-Jährige und fuhr sie am Ende sogar noch um", hieß es im Polizeibericht.
  • Die Frau kam dabei zu Fall und verletzte sich leicht. Auch diesmal fuhr der Mann den Angaben zufolge weiter.
  • Gegen den später von der Polizei gestoppten Fahrer wird neben Körperverletzung auch wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt.
12:19 Uhr

Hebammen sollen künftig an die Uni

Hebammen sollen künftig in einem Studium für den Beruf ausgebildet werden. Vorgesehen sind dabei ein hoher Praxisanteil und ein Abschluss als Bachelor. Das sieht ein Gesetzentwurf von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn vor, den das Kabinett auf den Weg gebracht hat.

  • Die Reform soll auf wachsende Anforderungen vorbereiten und die Ausbildung moderner und attraktiver machen, Voraussetzung ist dann generell eine zwölfjährige allgemeine Schulausbildung oder eine abgeschlossene Ausbildung in einem Pflegeberuf.
  • Bisher reicht eine zehnjährige Schulausbildung oder eine abgeschlossene Lehre. Mit der Reform wird auch eine EU-Vorgabe umgesetzt.
  • Das duale Studium schließt mit einer staatlichen Prüfung ab, nach der die Berufsbezeichnung "Hebamme" geführt werden kann. Für die Dauer des Studiums soll eine Vergütung gezahlt werden. Bisher dauert die Ausbildung drei Jahre.
  • Das Gesetz soll Anfang Januar 2020 in Kraft treten. Der Bundesrat muss zustimmen.
11:56 Uhr
Breaking News

Steuerrazzia bei deutschen Banken

Drei Jahre nach den Enthüllungen der sogenannten Panama Papers sind Ermittler wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung zu einer bundesweiten Großrazzia ausgerückt. Die Behörden durchsuchten die Wohnräume von acht vermögenden Privatpersonen, elf Banken und Sparkassen sowie die Geschäftsräume von vier Steuerberatern, wie die Staatsanwaltschaft Frankfurt mitteilte.

Mehr dazu lesen Sie hier.

11:36 Uhr

Polizei fahndet mit Foto nach Ferrari-Dieb

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Dieser Mann soll den Ferrari geklaut haben.

(Foto: Polizei Düsseldorf)

Das hier soll der dreiste Autodieb sein. Mit diesem Foto fahndet die Polizei nach dem Mann, der bei einer Probefahrt in Neuss einen zwei Millionen Euro teuren Ferrari 288 GTO gestohlen hat.

Das gestohlene Auto ist nach dem Hinweis eines Zeugen in einer Garage am Niederrhein entdeckt worden, teilt die Polizei nun mit. Der Oldtimer sei in Grevenbroich sichergestellt worden und werde nun auf Spuren des Diebes untersucht. Außerdem werde ermittelt, wer Zugriff auf die Garage hat.

Dem Dieb könnte zum Verhängnis werden, dass er kurz vor der Probefahrt fotografiert wurde. Die Polizei veröffentlichte nun das Bild. Zeugen werden gebeten, sich unter der Nummer 0211 8700 bei der Polizei zu melden.

Mehr dazu hier.

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Hier ist noch ein Foto des Ferrari. Ein echt schönes Auto.

(Foto: Polizei Düsseldorf)

11:14 Uhr

Regierung beschließt Mindestlohn für Azubis

Auch wenn einige kleine Betriebe es nicht so toll finden, hat das Bundeskabinett einen von Bildungsministerin Anja Karliczek eingebrachten Gesetzentwurf zur Stärkung der beruflichen Bildung nun doch beschlossen. Die Pläne sehen vor, dass ab 2020 erstmals in Deutschland eine gesetzliche Untergrenze für die Vergütung von Auszubildenden festgeschrieben wird. Sie soll bei 515 Euro pro Monat starten und in den Jahren danach steigen.

An den jüngst bekannt gewordenen Plänen hatten unter anderem der Zentralverband des Deutschen Handwerks und der Zentralverband des deutschen Friseurhandwerks Kritik geäußert und vor einer Überforderung vor allem kleinerer Betriebe und einem Absinken der Azubiquote gewarnt.

10:55 Uhr

Iran setzt Teile von Atomabkommen aus

Der Iran hat mit dem jüngst angekündigten Teilausstieg aus dem internationalen Atomabkommen begonnen. Die halbstaatliche Nachrichtenagentur Isna berichtete unter Berufung auf Informationen aus dem Nationalen Sicherheitsrat des Landes, damit werde die erste Phase des vor einer Woche angekündigten Plans umgesetzt.

  • Fortan werde sich das Land nicht mehr an die Wiener Abmachung von 2015 halten, maximal 300 Kilogramm Uran und 130 Tonnen Schwerwasser im Land zu behalten und den Rest ins Ausland zu schicken oder zu verkaufen, hieß es.
  • Der Iran hatte ein Jahr nach dem Ausstieg der USA aus dem Abkommen zur Verhinderung einer iranischen Atombombe vor einer Woche angekündigt, sich nun auch nicht mehr an einzelne Vereinbarungen halten zu wollen.
  • Der iranische Präsident Hassan Ruhani hatte den verbliebenen Partnern China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Russland eine Frist von 60 Tagen gesetzt, um doch noch zu ermöglichen, dass der Iran wieder von versprochenen Sanktionserleichterungen profitiert. Ruhani hatte angekündigt, andernfalls werde der Iran dann in einer zweiten Ausstiegsphase unbegrenzt Uran höher anreichern als bisher vereinbart.
10:35 Uhr

USA ziehen Teile des Botschaftspersonals aus Irak ab

Das US-Außenministerium hat den Abzug aller nicht dringend benötigten amerikanischen Beamten aus dem Irak angeordnet. Die Betroffenen sollten möglichst rasch mit zivilen Verkehrsmitteln ausreisen, erklärte die US-Botschaft in Bagdad.

  • In der Botschaft und im Konsulat im nordirakischen Erbil werde der normale Visa-Service vorübergehend ausgesetzt, teilte das Ministerium mit.
  • Das US-Militär hatte zuvor seine Warnungen vor einer möglicherweise unmittelbaren Bedrohung amerikanischer Soldaten im Irak durch vom Iran unterstützte Kräfte unterstrichen. Die US-Truppen im Irak seien in "hohe Alarmbereitschaft" versetzt worden, sagte ein Militärsprecher.
  • Geheimdienste der USA und ihrer Verbündeten hätten "glaubwürdige Bedrohungen" ausgemacht. Damit widersprach er dem britischen General Chris Ghika, der im US-geführten Einsatz gegen die Extremistenmiliz IS in der Region Dienst tut. Dieser hatte gesagt, die Bedrohung durch vom Iran unterstützte Kräfte im Irak und in Syrien sei nicht gestiegen.
10:09 Uhr

Mann besteigt Mount Everest 23 Mal

Was bleibt einem Bergsteiger übrig, wenn er schon mal den Mount Everest bestiegen hat? Nichts, als den höchsten Berg der Erde nochmal zu erklimmen. Und dann nochmal und nochmal und nochmal …

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Kami Rita Sherpa bricht seinen eigenen Rekord für die Besteigung des höchsten Gipfels der Welt.

(Foto: picture alliance/dpa)

  • Mit seiner 23. Besteigung des Mount Everest hat der Nepalese Kami Rita Sherpa seinen eigenen Rekord ausgebaut. Der 49-Jährige war im vergangenen Jahr der alleinige Rekordhalter für die meisten Aufstiege an die Spitze des höchsten Bergs der Welt geworden. Der Sherpa erreichte den Gipfel heute Morgen erneut, wie sein Arbeitgeber, ein nepalesischer Anbieter von Bergtouren, mitteilte.
  • Kami Rita hatte den 8848 Meter hohen Everest erstmals 1994 bestiegen und auch mehrere andere Berge über 8000 Meter im Himalaya erklommen.
  • Seit der ersten Besteigung des Everest im Jahr 1953 schafften es inzwischen mehr als 5000 Menschen auf den Gipfel. Mehrere Hundert kamen jedoch bei dem Versuch ums Leben.

09:34 Uhr

Geklauter Ferrari von Schumis Ex-Teamkollegen ist wieder da

Ein roter Ferrari. Foto: Polizei Düsseldorf

Mehr als zwei Millionen Euro kostet dieser Ferrari 288 GTO.

(Foto: ---/Polizei Düsseldorf/dpa)

Der bei einer Probefahrt in Neuss gestohlene zwei Millionen Euro teure Ferrari ist wieder aufgetaucht. Das bestätigte die Polizei auf Nachfrage heute Morgen. Weitere Details wollte sie allerdings zunächst nicht nennen.

Ein dreister Autodieb hatte sich am Montag bei einem Oldtimerhandel in Düsseldorf als Kaufinteressent ausgegeben. Als Verkäufer und vermeintlicher Kunde bei der Probefahrt die Plätze wechselten, passierte es: Der Unbekannte, kaum am Steuer, gab an einer Bundesstraße in Neuss mit dem roten 400-PS-Gefährt Gas. Den Verkäufer ließ er auf der Straße stehen.

Der seltene Ferrari 288 GTO war von dem Oldtimerhandel für mehr als zwei Millionen Euro angeboten worden. Erstbesitzer soll Ex-Formel-1-Pilot Eddie Irvine gewesen sein.

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Irvine (r.) war von 1996 bis 1999 Schumachers Ferrari-Kollege.

(Foto: picture-alliance / dpa)

 

09:04 Uhr

Madonna landet mit 30 Tonnen Gepäck in Israel

Der US-Popstar Madonna ist heute Nacht in Israel angekommen. Sie werde beim ESC-Finale am Samstag mit zwei Songs auftreten, berichtete das israelische Fernsehen. Dafür hat die 60-Jährige ein Team von mehr als 130 Leuten und rund 30 Tonnen Ausrüstung dabei. Bis zuletzt war unklar gewesen, ob Madonna wirklich beim Eurovision Song Contest auftreten wird. Nach Medienberichten hat sie den notwendigen Vertrag noch nicht unterzeichnet.

08:38 Uhr

Verkäufer verjagt Räuber mit Dönerspieß

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"Der Gerät" kann auch Leben retten.

(Foto: picture alliance/dpa)

"Meine Dönerbude ist meine Burg": Mit einem Dönerspieß hat ein Verkäufer in Berlin einen Räuber in die Flucht geschlagen. Der Unbekannte bedrohte den 39 Jahre alten Mitarbeiter eines Dönerimbisses zunächst mit einem Messer und forderte die Einnahmen. Doch anstatt das Geld auszuhändigen, verjagte der Angestellte den Räuber mit einem Dönerspieß ohne Fleisch. Verletzt wurde niemand.

08:08 Uhr

Mann stirbt bei Unfall mit Dreirad

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Mountaincart fahren macht bestimmt viel Spaß, kann aber auch gefährlich sein.

(Foto: imago/Westend61)

Bei einem Unfall mit einer Art Dreirad ist in Oberbayern ein Mann gestorben.

  • Der 50-Jährige war nahe Nußdorf am Inn mit einem sogenannten Mountaincart unterwegs, einer Art Dreirad ohne Pedale.
  • Nach ersten Erkenntnissen der Polizei rollte er nachts von einer Almhütte in Richtung Tal, kam dabei von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Er starb noch an Ort und Stelle.
  • Der Mann war gemeinsam mit zwei Freunden unterwegs gewesen. Als die beiden vorausfahrenden 49 und 59 Jahre alten Männer bemerkten, dass ihr Freund nicht im Tal angekommen war, suchten sie nach ihm und fanden ihn leblos in einer Böschung.
07:34 Uhr

Deutsche telefonieren erstmals mehr mobil als vom Festnetz

Auch wenn es erstaunlich klingt, haben die Deutschen erst im vergangenen Jahr erstmals mehr mit dem Handy als dem Festnetztelefon telefoniert.

Rund 119 Milliarden abgehende Gesprächsminuten zählte die Bundesnetzagentur für 2018 im Mobilfunk. Im Festnetz gab es nur noch 107 Milliarden Gesprächsminuten. Zum Vergleich: Vier Jahre zuvor hatten die Menschen in Deutschland noch mehr als 150 Milliarden Minuten von festen Anschlüssen telefoniert.

Mehr dazu lesen Sie hier. Oder auch im Teletext.

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Benutzen Sie überhaupt noch Ihr Festnetztelefon?

07:02 Uhr

Treppenläufer erklimmen Empire State Building

Der Pole Piotr Lobodzinski ist beim 42. Treppenlauf im Empire State Building allen Kontrahenten davongezogen. Mit einer Zeit von 10 Minuten und 5 Sekunden erklomm der 33-Jährige die 1576 Stufen des berühmten New Yorker Hochhauses. Damit deklassierte er seine Gegner: Der Zweitplatzierte Wai Ching Soh aus Kuala Lumpur brauchte 69 Sekunden länger für die 86 Stockwerke. Der Deutsche Ralf Hascher aus Ulm in Baden-Württemberg kam mit 12 Minuten und 52 Sekunden als achter Mann ins Ziel.

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Sie könnten auch den Fahrstuhl nehmen ...

(Foto: imago images / ZUMA Press)

  • Bei den Frauen siegte einmal mehr die Gewinnerin der Vorjahre, Suzy Walsham aus Singapur. Sie kam mit 12 Minuten und 18 Sekunden über eine Minute vor der Finnin Laura Manninen ins Ziel.
  • Der mit 81 Jahren älteste Teilnehmer, der Chicagoer Williard Zangwill, kam als Letzter ins Ziel. Er erreichte die Spitze des Empire State Buildings in etwas mehr als einer Stunde und 25 Minuten.
  • Anders als bei solchen Hochhaus-Läufen in China oder dem Nahen Osten winkt in New York kein Preisgeld.
  • Den Rekord von 9 Minuten und 33 Sekunden über die 86 Stockwerke stellte 2003 der Australier Paul Crake auf. Die Läufer bereiten sich häufig mit Intervalltrainings in Hochhäusern ihrer Heimatstädte vor. Den Siegrekord der Männer hält der Deutsche Thomas Dold, der zwischen 2006 und 2012 sieben Mal als Schnellster oben war.

 

06:53 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

ich wünsche Ihnen einen wunderschönen Morgen und begrüße Sie ganz herzlich im Tag. Hier sind einige der Themen, die uns heute beschäftigen werden:

  • Das Kabinett berät über die Pläne von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek, dass Betriebe künftig auch Auszubildenden einen Mindestlohn zahlen müssen. Lehrlinge sollen ab 2020 mindestens 515 Euro im Monat im ersten Lehrjahr bekommen. So sieht es die von Karliczek vorgelegte Novelle des Berufsbildungsgesetzes vor.
  • Ungeachtet allseitiger Beteuerungen, einen Iran-Krieg vermeiden zu wollen, geht das Säbelrasseln weiter. Die US-Streitkräfte erhöhten die Alarmbereitschaft für ihre Anti-Terror-Kräfte in der Region, wie sie am Dienstag bekannt gaben. Es gebe glaubhafte Bedrohungen durch vom Iran unterstützte Kräfte. Zuvor hatte der britische Vize-Kommandeur des Anti-IS-Operation Inherent Resolve erklärt, es gebe keine Anzeichen für eine solche erhöhte Bedrohung.
  • Die deutsche Wirtschaft ist zum Jahresanfang nach Einschätzung von Ökonomen auf den Wachstumskurs zurückgekehrt. Das Bruttoinlandsprodukt könnte nach Einschätzung von Volkswirten bei den Banken im ersten Quartal um bis zu 0,4 Prozent gegenüber dem Vorquartal gestiegen sein. Erste Daten zur Konjunkturentwicklung von Januar bis Ende März gibt das Statistische Bundesamt heute bekannt.
06:24 Uhr

"Kalte Sophie" bringt Frost und Sonne

Mit der "Kalten Sophie" beehrt uns heute die letzte der fünf Eisheiligen ziemlich standesgemäß. Denn verbreitet beginnt der Tag mit leichtem Frost oder Bodenfrost. Auf der anderen Seite folgt der klaren und kalten Nacht mal wieder ein vielfach sonniger Beginn. Nur im Südosten sind anfangs bereits kompaktere Wolken unterwegs. Und die breiten sich im Tagesverlauf im Süden und Osten immer weiter aus. Regen fällt hierbei vor allem vom Erzgebirge bis herunter an die Alpen. Und dort ist auch die Sonnenausbeute bei maximal 2 Sonnenstunden am geringsten. Ansonsten werden es in der Südosthälfte häufig 2 bis 7 Stunden Sonnenschein, während in der Nordwesthälfte 10 bis 13 sonnige Betriebsstunden möglich sind.

Björn Alexander

Björn Alexander

Und ähnlich verteilen sich ebenfalls die Temperaturen: im Süden und Osten werden es höchstens 5 bis 14 Grad. Im Westen und Norden sind dagegen 14 bis 17 Grad drin.

Die weiteren Aussichten: es wird zwar wechselhafter, aber auch wärmer. Morgen zuerst nur ein wenig bei 10 bis 17 Grad. Der Freitag bringt uns dann immerhin schon 12 bis 20 Grad. Und am Wochenende gibt es einen ganzen Satz nach oben bei frühsommerlichen 17 bis 25 Grad.

Ihr Björn Alexander