Mittwoch, 16. Dezember 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:10 Uhr

Porzellan-Turnschuhe für über 100.000 Euro versteigert

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Das ist der teuerste Adidas-Sneaker der Welt.

(Foto: picture alliance/dpa/Sotheby's)

Ein Paar Turnschuhe aus Porzellan und Leder ist in New York für 126.000 Dollar (rund 103.000 Euro) versteigert worden.

Es seien 72 Gebote für das von Adidas und der Porzellan-Manufaktur Meissen gemeinsam entworfene Einzelstück eingegangen, teilte das Auktionshaus Sotheby's mit. Dies sei ein Weltrekordpreis bei einer Versteigerung für einen Adidas-Sneaker, sagte Sprecherin Adrienne DeGisi. Der Käufer wollte anonym bleiben. 

Die farbenprächtigen Schuhe sind aus handbemaltem Leder mit Porzellan-Aufsätzen. Der Erlös der Auktion soll an das Brooklyn Museum in New York gehen.

21:32 Uhr

Lkw bleibt mit Kran an Brücke hängen - Bahnverkehr unterbrochen

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(Foto: picture alliance/dpa/Feuerwehr Mainz)

Ein Lastwagen ist in Mainz-Mombach mit einem fest verbauten Kran an einer Bahnbrücke hängengeblieben und hat den Bahnverkehr von und nach Wiesbaden für mehrere Stunden zum Erliegen gebracht.

  • Wie die Feuerwehr mitteilte, war der Kran nicht ordnungsgemäß eingefahren. Dadurch sei die Brücke leicht beschädigt und ein Eisengeländer in Richtung Gleisbett gedrückt worden.
  • Nach den Angaben eines Bahnsprechers wurde die Strecke für rund dreieinhalb Stunden gesperrt.
  • Laut Feuerwehr musste der Kranausleger mit einem Motortrennschleifer freigeschnitten werden, da er sich in dem Brückengeländer verkeilt hatte.  
20:47 Uhr

Teure Autos vor der Bar - Polizei stürmt illegale Spielhölle

Als Zivilfahnder in Düsseldorf in der Nähe einer Bar auf einem Supermarkt-Parkplatz mehrere hochwertige Autos sahen, wurden sie misstrauisch. Das habe den Verdacht erregt, dass im Lokal trotz der Corona-Kontaktbeschränkungen etwas im Gange sein könnte, erklärt ein Polizeisprecher. Sie riefen Unterstützung und gingen "schlagartig" in die Bar. Der Lokal, der zu einer "illegalen Spielhölle" umgewandelt wurde, war trotz des Lockdowns gut besucht: Mehr als 20 Spieler fanden die Polizisten an mehreren Tischen vor. Sie alle gingen leer aus - die Polizei stellte eine "mittlere sechsstellige Bargeldsumme" sicher, nahm die Personalien der Spieler auf und versiegelte die Bar. Den Beteiligten drohen nun Strafen wegen illegalen Glücksspiels und Verstößen gegen die Corona-Regeln.

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"Mittlere sechsstellige Summe" wurde sichergestellt.

(Foto: Polizei Düsseldorf)

20:08 Uhr

Die Videos des Tages

20:02 Uhr

Zu viele Corona-Tote: Hanau lagert Leichen in Kühlcontainer

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Beide Krankenhäuser in Hanau haben keinen Platz mehr für Tote.

(Foto: imago images/ITAR-TASS)

Angesichts einer steigenden Zahl an Toten im Zusammenhang mit dem Coronavirus muss erstmals ein im hessischen Hanau stehender Kühlcontainer genutzt werden.

  • Der Container auf dem Hauptfriedhof werde für zwei Menschen gebraucht, die mit oder an den Folgen der Krankheit Covid-19 gestorben sind. Die Kühlkapazitäten in beiden Hanauer Krankenhäusern seien erschöpft, teilte Oberbürgermeister Claus Kaminsky mit.
  • Der Kühlcontainer war bereits im April dieses Jahres aufgestellt, aber bislang nicht genutzt worden.
  • Der Main-Kinzig Kreis insgesamt, in dem Hanau liegt, kommt den aktuellen Zahlen des hessischen Sozialministeriums zufolge auf eine Sieben-Tage-Inzidenz von 247,2.
19:34 Uhr

Chinas Raumkapsel mit Mondgestein gelandet

Die chinesische Raumkapsel mit zwei Kilogramm Mondgestein ist in der Steppe der Inneren Mongolei im Norden Chinas gelandet. Das berichtete das staatliche Fernsehen. Damit ist China nach den USA und der Sowjetunion erst die dritte Raumfahrtnation, die Mondproben zur Erde gebracht hat.

19:05 Uhr

Ruhani spricht Klartext zu Trumps Abgang

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Ruhani ist "sehr glücklich".

(Foto: picture alliance/dpa)

Der iranische Präsident Hassan Ruhani macht keinen Hehl aus seiner Freude über den bevorstehenden Abschied von Donald Trump aus dem Weißen Haus. Trumps Nachfolger Joe Biden wecke in Teheran zwar keine übertriebenen Hoffnungen, sagte Ruhani bei einer im Fernsehen übertragenen Kabinettssitzung. "Aber wir sind sehr glücklich, dass Trump abtritt."

Ruhani nannte Trump einen "Tyrannen" und beschimpfte ihn als "Terroristen und Mörder".

Irans geistliches Oberhaupt Ayatollah Ali Chamenei erklärte aber, auch mit Biden würden die "Feindseligkeiten" der USA nicht enden. Er warnte seine Landsleute vor zu großen Hoffnungen in den Politikwechsel in den USA. "Die Feindseligkeiten sind nicht auf Trumps Amerika beschränkt und werden nicht enden, nur weil er sein Amt verlässt", erklärte Chamenei. "Traut dem Feind nicht, das ist mein ausdrücklicher Rat."

18:25 Uhr

Diese Promis verdienten 2020 am meisten - Zwei Deutsche in den Top 100

Wie in jedem Jahr veröffentlicht das "Forbes"-Magazin auch 2020 wieder seine berüchtigte Liste der bestverdienenden Promis der Welt. Und eine überflügelt alle: Kylie Jenner. Die 23-Jährige räumte im noch laufenden Jahr unfassbare 480 Millionen Euro ab. Ihre Haupteinnahmequelle war der Verkauf großer Teile ihrer eigenen Kosmetikfirma "Kylie Cosmetics".

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Keiner der deutschen Promis verdiente 2020 mehr als Heidi Klum.

(Foto: picture alliance/dpa)

Auf Platz zwei folgt ihr Schwager und Rapper Kanye West - allerdings mit riesigem Abstand zu Jenner - und kolportierten 140 Millionen Euro Einnahmen im Jahr 2020. Auf den Plätzen drei bis fünf formieren sich dann mit Tennis-Profi Roger Federer (39,87 Mio. Euro) und den Fußballern Cristiano Ronaldo (86 Mio. Euro) sowie Lionel Messi (85 Mio. Euro) drei der besten Sportler der vergangenen Jahre.

Auch zwei deutsche Stars findet man in den Top 100. Auf Rang 82 taucht Model Heidi Klum auf. Rund 32 Millionen Euro soll sie 2020 verdient haben. Auf Rang 97 folgt dann mit knapp 30 Millionen Euro der viermalige Formel-1-Weltmeister und mittlerweile Ex-Ferrari-Pilot Sebastian Vettel.

17:51 Uhr

"Charlie Hebdo"-Prozess: 30 Jahre Haft für Hauptangeklagten

Im Prozess um den Anschlag auf die französische Satirezeitung "Charlie Hebdo" ist der Hauptangeklagte zu 30 Jahren Haft verurteilt worden. Ein Pariser Gericht sprach Ali Riza Polat als "Komplizen" schuldig. Er half demnach den Islamisten, die im Januar 2015 "Charlie Hebdo" und einen jüdischen Supermarkt überfielen und insgesamt 17 Menschen töteten.

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17:08 Uhr

Jugendlicher ersticht 14-Jährigen und wird freigesprochen

In einem Prozess um den gewaltsamen Tod eines 14-Jährigen aus Essen ist der Angeklagte freigesprochen worden. Der zur Tatzeit 17-Jährige hatte den Schüler in der Nacht zum 19. April 2020 zwar mit einem Messer tödlich verletzt, die Richter am Essener Landgericht gehen jedoch von einer Notwehrsituation aus.

Auslöser der Bluttat sollen wechselseitige Beleidigungen innerhalb einer Jugendclique gewesen sein. Nach Angaben des Verteidigers ist der angeklagte Deutsche angegriffen, verfolgt und geschlagen worden. Auf dem Boden liegend habe er schließlich in Notwehr zum Messer gegriffen und einmal zugestochen.

Die Staatsanwaltschaft hatte vier Jahre Jugendhaft wegen Totschlags beantragt.

17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:43 Uhr
Breaking News

Chorleiter Gotthilf Fischer ist tot

Der bekannte Chorleiter Gotthilf Fischer ist tot. Das bestätigt seine ehemalige Managerin der "Bild"-Zeitung. Fischer wurde 92 Jahre alt. Er starb demnach bereits am vergangenen Freitag im Kreise seiner Familie. Fischer habe keine schwere Krankheit gehabt, sagte seine Managerin. "Es war einfach das Alter." Am heutigen Dienstag sei er beerdigt worden.

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16:21 Uhr

Stiefvater bietet Elfjährige Lkw-Fahrern zum Missbrauch an

Kaum zu glauben, wie widerlich Menschen sein können. In Franken soll ein Mann seine elfjährige Stieftochter jahrelang Lkw-Fahrern zum sexuellen Missbrauch angeboten haben.

Der Mann, seine Lebensgefährtin - die Mutter des Kindes - und ein weiterer Mann seien in dem Fall in Untersuchungshaft genommen worden, teilten die Staatsanwaltschaft Schweinfurt und das Polizeipräsidium Unterfranken mit. Zu einem Lastwagenfahrer werde noch ermittelt.

  • Das Mädchen wurde den Angaben zufolge zwischen dem neunten und elften Lebensjahr in einer Vielzahl von Fällen vom Lebensgefährten der Mutter sexuell missbraucht. Dem Stiefvater werde schwerer sexueller Missbrauch von Kindern in mindestens 30 Fällen sowie Anstiftung zum schweren sexuellen Missbrauch vorgeworfen.
  • Der Mutter, die von den Taten gewusst und sie toleriert haben soll, werde Beihilfe zum schweren sexuellen Missbrauch durch Unterlassen vorgeworfen.
  • Beim dritten Tatverdächtigen, einem 50-Jährigen aus der Region, geht es um sexuellen Missbrauch und die Verbreitung pornografischer Schriften.
  • Die Ermittlungen wurden Ende Juli eingeleitet, nachdem einem Lastwagenfahrer auf einem Parkplatz an der Autobahn 70 sexuelle Dienstleistungen von einem minderjährigen Mädchen angeboten worden waren.
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15:53 Uhr

Bushido bot Abou-Chaker 1,8 Millionen Euro an

Auch in dieser Meldung geht es um sehr viel Geld. Der Rapper Bushido hat im Prozess gegen Clanchef Arafat Abou-Chaker von einem Angebot in Millionenhöhe gesprochen, um die Trennung von seinem langjährigen Geschäftspartner zu erreichen.

Er sei bereit gewesen, Abou-Chaker insgesamt 1,8 Millionen Euro in jährlichen Raten zu je 600.000 Euro zu zahlen, erklärte der Musiker vor dem Berliner Landgericht. "Ich wollte nichts mehr mit ihm zu tun haben", so der 42-Jährige. Der Clanchef aber sei nicht darauf eingegangen. "Er hat gepokert. Er wusste, er hat mich in der Hand, ist mir körperlich und psychisch überlegen." Am elften Tag seiner Zeugenaussage erklärte Bushido weiter, der Clanchef habe ihn "psychisch geknickt".

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Hauptangeklagten als einstigem Musik-Geschäftspartner von Bushido versuchte schwere räuberische Erpressung, Freiheitsberaubung, gefährliche Körperverletzung, Nötigung und Beleidigung vor. Der Prozess geht am 6. Januar weiter.

15:14 Uhr
Breaking News

Bitcoin durchbricht 20.000er Marke

Käufe spekulativ orientierter Anleger hieven den Bitcoin-Kurs über die psychologisch wichtige Marke von 20.000 Dollar. Die älteste und wichtigste Cyber-Devise stieg um vier Prozent auf ein Rekordhoch von 20.173 Dollar. Ende 2017 und in den vergangenen Wochen war Bitcoin an dieser Schwelle mehrfach gescheitert.

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15:11 Uhr

Behörde überweist nach IT-Panne 2,2 Millionen Euro an Beamte

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Mehr als 2000 Lehrer und Beamte freuten sich über die Zusatzzahlungen. Jetzt müssen sie das Geld aber zurückgeben.

(Foto: imago images / Panthermedia)

Hunderte Lehrer und Beamte in Baden-Württemberg freuen sich Ende November über unverhoffte Geldzahlungen. Doch dann kommt die große Enttäuschung.

Bei dem Geld handelt es sich um kein vorweihnachtliches Geschenk, sondern um eine millionenschwere IT-Panne. Das Landesamt für Besoldung überwies rund 2,2 Millionen Euro zu viel an mehr als 2000 Bedienstete im Südwesten. Grund dafür war eine fehlerhafte Wartung des IT-Programms, das für die Überweisung genutzt wird, wie ein Mitarbeiter der Behörde sagte.

Dabei handelte es sich nach Angaben des Amts um fehlerhafte Lohnüberweisungen Ende November. Das Geld sei überwiegend auf Bankkonten von Lehrern gelandet. Betroffene wurde aufgefordert, das Geld zurückzugeben.

14:36 Uhr

Kreml findet Berichte über FSB-Beteiligung an Nawalny-Attentat "lustig"

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Nicht lustig: Nach Ansicht Lawrows sind die Enthüllungen im Fall Nawalny "lustig zu lesen".

(Foto: picture alliance/dpa/AP)

Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat die Enthüllungen über den russischen Inlandsgeheimdienst FSB im Zusammenhang mit dem Giftanschlag auf den Oppositionellen Alexej Nawalny zurückgewiesen. Anfang der Woche hatte unter anderem der "Spiegel" berichtet, dass der Kreml-Kritiker von FSB-Agenten vergiftet worden sei.

"All diese Meldungen sind lustig zu lesen", sagte Lawrow. "Aber die Art und Weise, wie diese Nachricht präsentiert wurde, sagt nur eines: dass es unseren westlichen Partnern an jeglichen ethischen Standards fehlt."

Die Medienberichte belegten "mangelnde Fähigkeit für diplomatische Arbeit", sagte Lawrow weiter. Zudem zeige sich bei den westlichen Ländern "ein Widerwillen, sich an internationale Rechtsnormen zu halten, wenn es um die Feststellung von Fakten geht".

14:30 Uhr

Schichtwechsel

Kristin Hermann verabschiedet sich in den Feierabend, ich übernehme ihren Platz in der Redaktion. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!

13:54 Uhr

Trumps Nachbarn in Florida wollen seinen Umzug verhindern

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Mar-a-Lago in Florida.

(Foto: imago images/MediaPunch)

Sollte US-Präsident Donald Trump irgendwann doch die Wahlniederlage anerkennen, könnte nach dem Auszug aus dem Weißen Haus ein Umzug nach Palm Beach, Florida folgen. Seine dortigen Nachbarn wollen das allerdings am liebsten verhindern und haben deshalb einen Brief an die Stadt geschrieben, in dem sie fordern, dass der amtierende Präsident nicht dauerhaft in sein Anwesen Mar-a-Lago ziehen soll. Das berichten unter anderem die "Washington Post" sowie die britische Zeitung "Daily Mail".

  • Demnach habe Trump bereits 2019 seine offizielle Anschrift von Trump Tower in New York zu dem Anwesen Mar-a-Lago geändert. Dabei verstoße ein permanenter Einzug in die Villa gegen eine Vereinbarung aus dem Jahr 1993. Der Unternehmer wandelte das Anwesen damals in einen Privatclub um, um es für sich rentabler zu machen.
  • Die Stadt Palm Beach verlangte im Gegenzug von ihm, eine Vereinbarung zu unterzeichnen, die besagt, dass kein Clubmitglied länger als sieben Nächte am Stück in der Villa nächtigen dürfe, für ihn selbst gelten 21 Tage. Doch Trump nächtigte 2020 bereits rund 130 Tage in der Villa.
  • An diesen Tagen kam es aufgrund von Sicherheitsvorkehrungen zu Schließungen von Straßen und Staus. Auch seine Helikopter-Reisen, die eigentlich ebenfalls nicht gestattet sind, sorgten für Aufruhr. Die Nachbarn rund um Mar-a-Lago möchten solche Unannehmlichkeiten in Zukunft nicht dauerhaft dulden.
13:32 Uhr

Luftverschmutzung für Tod von Mädchen in Großbritannien mitverantwortlich

Die britische Justiz hat in einem bisher beispiellosen Urteil die Luftverschmutzung in London für den Tod eines neunjährigen Mädchens mitverantwortlich gemacht. Die schlechte Luftqualität in der britischen Hauptstadt habe "wesentlich beigetragen" zum Tod der kleinen Ella Adoo-Kissi-Debrah im Jahr 2013, befand der stellvertretende Untersuchungsbeamte für den Inner South Coroner's Court, Philip Batlow. Das an Asthma leidende Mädchen war im Februar 2013 an akuter Atemnot gestorben.

12:50 Uhr

Weltweit ältester fossiler Python in Südhessen entdeckt

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(Foto: Senckenberg Gesellschaft)

Im Unesco-Welterbe Grube Messel in Südhessen sind die ältesten bekannten Fossilien einer Pythonart entdeckt worden. Forschern der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung in Frankfurt und der Universität im brasilianischen Sao Paulo zufolge sind die Schlangen rund 47 Millionen Jahre alt. Der Fund der etwa ein Meter langen, nahezu vollständig erhaltenen versteinerten Skelette lasse den Ursprung der Riesenschlangen in Europa vermuten, teilte die Senckenberg Gesellschaft mit.

12:14 Uhr

Bundesweite Festnahmen von „falschen Polizeibeamten“

Eine ältere Frau telefoniert mit einem schnurlosen Festnetztelefon. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Illustration

Die Betrüger versuchten es besonders bei älteren Menschen.

(Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Illustration)

Polizisten sollen Menschen ein Gefühl von Sicherheit vermitteln. Durch ihre Uniformen und Dienstausweise sind sie eigentlich für jeden klar erkennbar Vertreter von Recht und Ordnung. Doch immer wieder versuchen Trickbetrüger diese Merkmale der Polizei zu kopieren und so an Geld zu kommen. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main und die Frankfurter Kriminalpolizei haben heute 16 Objekte in mehreren Bundesländern durchsucht und sieben Tatverdächtige festgenommen, die so vorgegangen sein sollen.

  • Gegen sie wurde seit Ende April wegen des Verdachts des gewerbs- und bandenmäßigen Betruges ermittelt. Die Untersuchungen richten sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft gegen 18 überwiegend in Deutschland lebende Männer und Frauen im Alter von 23 bis 65 Jahren mit deutscher, türkischer, syrischer und afghanischer Staatsangehörigkeit.
  • Die Beschuldigten und weitere bislang nicht identifizierte Personen in der Türkei stehen in Verdacht, zwischen Februar und August, meist ältere Menschen um ihr Geld gebracht oder es zumindest versucht zu haben. Unter der Nutzung fiktiver Personalien angeblicher Polizeibeamter warnten sie die Opfer unter anderem vor bevorstehenden Einbrüchen oder dem Verlust ihres Bankvermögens.
  • Bei sieben solcher Taten sollen die Beschuldigten erfolgreich gewesen sein. Besonders perfide: Durch stunden- oder gar tagelang andauernde Telefonanrufe unter Einblendung technisch erzeugter Telefonnummern realer Behörden sollen sie die Geschädigten im Alter von 71 bis 88 Jahren dazu gebracht haben, Gold, Schmuck oder Bargeld in Höhe von insgesamt über 715.000 Euro an die sogenannten „Abholer“ zu übergeben oder vor ihrer Wohnung zu deponieren.
12:03 Uhr

Schlagzeilen am Mittag

11:06 Uhr

Problem mit Bremspedalen: VW ruft mehr als 38.000 Autos zurück

Volkswagen muss wegen eines Problems an den Bremspedalen Tausende neue Autos zurückrufen. Es geht um weltweit rund 38.100 und bundesweit knapp 17.600 Exemplare des Golf, Tiguan, Touran und T-Roc aus dem jetzt auslaufenden Modelljahr 2020. Bisher seien aber keine Schäden oder Unfälle bekannt, erklärte ein Konzernsprecher auf Anfrage. Bei internen Kontrollen sei aufgefallen, dass die Pedalplatte, auf der der Fuß des Fahrers beim Bremsen liegt, sich unter bestimmten Umständen verformen oder gar ablösen kann. Betroffen seien Automatikwagen und Linkslenker. "Wir rufen die Fahrzeuge zurück, um das zu überprüfen und gegebenenfalls instand zu setzen", hieß es in Wolfsburg.

10:46 Uhr

Von der Leyen sieht deutliche Fortschritte in Post-Brexit-Gesprächen

Was meinen Sie? Ob die Verhandlungen zum Brexit-Handelspakt tatsächlich noch dieses Jahr abgeschlossen werden? EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sieht nun zumindest Fortschritte auf dem Weg zu einem Brexit-Handelspakt mit Großbritannien.

  • "Ich kann ihnen nicht sagen, ob wir eine Einigung erzielen oder nicht", sagte von der Leyen im Europaparlament. "Aber ich kann Ihnen sagen, dass es jetzt einen Pfad zu einer Einigung gibt" - er sei schmal, aber vorhanden.
  • Bei zwei der drei Hauptstreitpunkte sei man vorangekommen: beim Ringen um einen fairen Wettbewerb im künftigen Handel und bei der Durchsetzung des erhofften Abkommens.
  • Der Streit über Fischereirechte bleibe jedoch sehr schwierig. "Es fühlt sich manchmal an, als könnten wir diese Frage niemals lösen", sagte von der Leyen. Dennoch müsse man sich weiter darum bemühen. Die nächsten Tage seien entscheidend, bekräftigte von der Leyen.
10:13 Uhr

Schauspiellegende Armin Mueller-Stahl offenbar im Krankenhaus

Armin Mueller-Stahll 2015 bei der Vernissage seiner Ausstellung in Hamburg. Foto: Daniel Reinhardt/

Armin Mueller-Stahl

(Foto: dpa)

Sorge um Armin Mueller-Stahl: Der Schauspieler soll einem Bericht zufolge kurz vor seinem 90. Geburtstag ins Krankenhaus gebracht worden sein. Das habe ein langjähriger Weggefährte des Schauspielers berichtet, schreibt "t-online". "Als guter Freund macht man sich immer Sorgen, aber ich hoffe, dass er zu seinem Geburtstag wieder nach Hause kann", habe der Freund gesagt. Seine Frau Gabi sei bei ihm. Am morgigen Donnerstag wird Mueller-Stahl, der auch als Maler und Chanson-Sänger tätig ist, 90 Jahre alt.

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09:52 Uhr

Nach neun Monaten Pause: Deutschland schiebt wieder nach Afghanistan ab

Nach neun Monaten Unterbrechung wegen der Pandemie wird in Afghanistan wieder ein Abschiebeflug aus Deutschland erwartet.

  • Die Maschine mit abgelehnten Asylbewerbern an Bord soll an diesem Donnerstag in Kabul landen, wie die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch aus dem afghanischen Flüchtlingsministerium erfuhr.
  • Nach coronabedingter Pause haben demnach auch weitere europäische Länder Abschiebeflüge wieder aufgenommen. Demnach landete am Mittwoch ein Flieger mit elf aus Österreich und Bulgarien abgeschobenen Migranten in Kabul. Eine Abschiebung aus Schweden wurde unterdessen von Aktivisten verhindert, wie es weiter hieß.
  • Die vorerst letzte Sammelabschiebung aus Deutschland fand im März statt. Abschiebungen in den Krisenstaat sind umstritten. Trotz der Aufnahme von Friedensgesprächen geht der Konflikt zwischen den militant-islamistischen Taliban und Afghanistans Regierung weiter.
09:31 Uhr

Noch kein Pandemie-Effekt sichtbar: Zahl der Geburten leicht gesunken

Scherzhaft heißt es ja immer, dass der Lockdown einen positiven Effekt auf die Geburtenrate haben könnte. Das weiß man jetzt aber natürlich noch nicht. Was klar ist: In den ersten neun Monaten diesen Jahres sind in Deutschland 580.342 Kinder zur Welt gekommen. Das sind 6155 Babys weniger als im Vorjahreszeitraum, was einen Rückgang von etwa einem Prozent entspricht, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. "Ob sich die Corona-Pandemie auf das Geburtenverhalten der Bevölkerung auswirkt, wird frühestens erkennbar, wenn die Geburtenauszählung der Monate Dezember 2020 bis Februar 2021 vorliegt", erklärten die Statistiker.

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09:11 Uhr

Tom Cruise ist sauer auf seine Crew

Hollywoodstar Tom Cruise nimmt die Corona-Richtlinien am Set extrem ernst. Das bekamen schludrige Crewmitglieder jetzt zu spüren, wie auf einer Tonaufnahme zu hören sein soll, die "The Sun" vorliegt.

  • Unter anderem droht er, dass jeder, der die Regeln erneut missachtet, gefeuert wird.
  • Zu dem Vorfall war es gekommen, nachdem sich einige Set-Mitglieder um einen Computermonitor gedrängt hatten, ohne den von Experten empfohlenen Sicherheitsabstand einzuhalten, um eine Übertragung des Coronavirus zu verhindern.
  • "Ich will das nie wieder sehen, niemals. Und wenn ihr euch nicht daran haltet, seid ihr gefeuert", schimpft Cruise in dem Mitschnitt.
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09:02 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:41 Uhr

Trump kritisiert Spitzenrepublikaner McConnell für Biden-Gratulation

Das war ja irgendwie absehbar: Der amtierende US-Präsident Donald Trump hat die Entscheidung des führenden Republikaners im US-Senat kritisiert, den Wahlsieg des Demokraten Joe Biden öffentlich anzuerkennen. Es sei zu früh, um aufzugeben, twitterte Trump an die Adresse des republikanischen Mehrheitsführers im Senat, Mitch McConnell. Die Republikanische Partei müsse endlich lernen zu kämpfen. "Die Menschen sind wütend!", fügte er hinzu. McConnell, der als enger Vertrauter Trumps gilt, hatte Biden nach wochenlanger Zurückhaltung am Dienstag im Senat zum Sieg bei der Präsidentenwahl beglückwünscht. "Das Wahlleutegremium hat gesprochen. Deshalb möchte ich heute dem gewählten Präsidenten Joe Biden gratulieren", sagte er.

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08:16 Uhr

D-Mark und Pfennig im Milliardenwert noch immer nicht umgetauscht

So ein Lockdown eignet sich doch eigentlich ganz gut dafür, mal wieder so richtig auszumisten, oder? Schauen Sie doch in den nächsten Wochen, ob in irgendeiner Ecke vielleicht noch ein paar versteckte D-Mark rumliegen, die Sie eintauschen können. Wie? Haben Menschen tatschlich noch immer die alte Währung Zuhause, fragen Sie sich jetzt vielleicht. Jawohl - und dazu gehören nicht nur Sammler! Ende November waren nach Angaben der Deutschen Bundesbank Scheine und Münzen im Gesamtwert von 12,4 Milliarden Mark (6,34 Mrd Euro) noch nicht umgetauscht. In diesem Jahr ging D-Mark im Wert von gut 53,4 Millionen Mark in den Filialen der Notenbank ein. Die alten Scheine und Münzen können anders als in vielen anderen Euroländern bei der Bundesbank unbefristet umgetauscht werden. Also: Ran an die Schubladen, Keller, Bücher oder wo sie sonst noch Scheine und Münzen vermuten.

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07:45 Uhr

Diese Schauspielerin wird Whitney Houston verkörpern

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Naomi Ackie

(Foto: imago images/Matrix)

"Star Wars"-Schauspielerin Naomi Ackie darf sich über einen weiteren großen Filmdeal freuen. Im neuen Biopic (Filmbiografie) "I Wanna Dance With Somebody" verkörpert sie die verstorbene Sängerin Whitney Houston. Das Projekt entsteht laut US-Seite "The Hollywood Reporter" unter der Regie von Stella Meghie. Unterstützung soll diese unter anderem von Musikproduzent Clive Davis und Pat Houston erhalten.

Letztere war Whitney Houstons langjährige Managerin zudem Schwägerin und heutige Nachlassverwalterin. Sie habe dem Bericht zufolge ihr Einverständnis erteilt, Musik der verstorbenen Künstlerin sowie Original-Gesangsaufnahmen für den Film verwenden zu dürfen.

07:20 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser! Heute startet also der harte Lockdown. Die meisten Geschäfte dicht, Schulen und Kitas überwiegend geschlossen. Wenn man die hohen Todeszahlen des RKI von heute betrachtet, war das auch nötig, wenn Sie mich fragen. Neben den Auswirkungen des Lockdowns beschäftigen wir uns in der Redaktion heute mit diesen Themen:

  • Der Bundestag startet heute Mittag in seine letzte Sitzungswoche des Jahres. Zum Auftakt wird Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Regierungsbefragung den Abgeordneten eine Stunde lang Rede und Antwort stehen. Ein zentrales Thema dürfte dabei der Kurs der Bundesregierung in der Pandemie sein.
  • Die Bundesregierung will Konsequenzen aus dem Wirecard-Skandal ziehen und Schwachstellen bei der Bilanzkontrolle beseitigen. Ein entsprechender Gesetzentwurf soll im Kabinett beschlossen werden.
  • Das Bundeskabinett will die gesetzlichen Regelungen für den Umgang mit Tätowierungen bei Polizisten und Soldaten beschließen. Danach kann das Tragen von sichtbaren Tätowierungen, Schmuck oder einer bestimmten Haartracht vom Dienstherrn untersagt werden, wenn dadurch "die amtliche Funktion" eines Beamten beeinträchtigt wird. Daneben ist eine Reform des Mietspiegelrechts Thema im Kabinett.
  • Im Prozess um den islamistisch motivierten Terroranschlag auf das französische Satiremagazin "Charlie Hebdo" soll am Nachmittag das Urteil fallen.
  • Die unsichere wirtschaftliche Lage in der Corona-Krise beschäftigt die Eurogruppe bei ihrer letzten Sitzung des Jahres. Die Finanzminister beraten die Haushaltslage der 19 Staaten der Eurozone und die wirtschaftlichen Empfehlungen der EU-Kommission für das kommende Jahr.

Mein Name ist Kristin Hermann und ich begleite Sie heute durch den Tag.

06:56 Uhr

Zehn Jahre nach dem Arabischen Frühling ist die Lage "vielleicht noch schlimmer"

Zehn Jahre nach dem Beginn des Arabischen Frühlings ist die Lage "vielleicht noch schlimmer" als zuvor. Diese ernüchternde Bilanz zieht die 34-jährige Leïla Bouazizi, die Schwester des Gemüsehändlers Mohamed Bouazizi, der sich am 17. Dezember 2010 aus Verzweiflung über die wirtschaftlichen Probleme und die polizeistaatlichen Methoden in Tunesien selbst verbrannte. Leïla Bouazizi lebt seit 2013 in Québec, doch ihr Herz schlägt noch immer für die erforderlichen Veränderungen. Sie ruft die Jugendlichen in Tunesien auf, "weiter zu demonstrieren, um ihre Rechte zu erhalten". Der Umsturz in Tunesien, durch den Präsident Zine El Abidine Ben Ali nach 23 Jahren an der Macht in die Flucht geschlagen wurde, hat nach Ansicht von Leïla Bouazizi nichts an den wirtschaftlichen Problemen geändert. Es habe zwar eine schnelle Folge wechselnder Regierungen gegeben. Aber das laufe immer nach demselben Strickmuster. Vor den Wahlen werde ein "Wandel" versprochen. "Aber wenn sie einmal an der Macht sind, ändert sich nichts."

06:37 Uhr

Heute oft dicht bewölkt oder trüb

Heute ist anfangs vom Süden bis in die Lausitz noch etwas Regen möglich, besonders vom Oberrhein bis ins Saarland. Meist ist es aber trocken, allerdings oft dicht bewölkt oder trüb. Von Baden-Württemberg bis ins Allgäu setzt sich – abgesehen von ein paar typischen Nebelecken - noch recht gut die Sonne durch und auch in den nördlich an die Mittelgebirge angrenzenden Regionen ist die Sonne mit dabei, besonders von Aachen bis ins Ruhrgebiet. Die Höchstwerte liegen bei 3 Grad in Passau und 12 Grad von Aachen über Trier bis nach Gengenbach im Kinzigtal.

06:11 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht