Mittwoch, 17. Juli 2019Der Tag

mit Sebastian Huld
22:30 Uhr

Das war Mittwoch, der 17. Juli 2019

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So hielt ein Gerichtszeichner die Verurteilung von "El Chapo" fest.

(Foto: REUTERS)

Die Hälfte der (Arbeits-)Woche ist rum, der Mittwoch ist passé. Das ging schnell, war aber auch wieder interessant heute:

Mit dem Traum vom vielen Geld verabschiede ich mich in die Nacht. Vielleicht schaffe ich es ja mit Mau Mau, das beherrsche ich recht ordentlich. Geben Sie auf sich acht und beehren Sie uns morgen wieder! Ihr "Tag"-Team

22:09 Uhr

USA entsenden weitere 2100 Soldaten an Mexiko-Grenze

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US-Soldaten befestigen Stacheldraht an einem Grenzzaun zu Mexiko.

(Foto: REUTERS)

Das US-Verteidigungsministerium schickt weitere 2100 Soldaten an die Grenze zu Mexiko. Ein Sprecher des Ministeriums sagte, dass die Behörde der Entsendung bereits zugestimmt habe. Die Soldaten sollen unter anderem zur logistischen Unterstützung und zur Luftraumüberwachung eingesetzt werden.

Die USA haben bereits etwa 4500 reguläre Soldaten und Nationalgardisten an der Grenze im Einsatz, die zumindest zum Teil bewaffnet sind. Trump hat wiederholt gedroht, die Grenze zu Mexiko zu schließen. Die Sicherung der Grenze ist ein erklärtes Ziel seiner Politik.

21:51 Uhr

WHO erklärt internationalen Gesundheitsnotstand

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Bestattung eines Ebola-Opfers im kongolesischen Beni

(Foto: dpa)

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat wegen der anhaltenden Ebola-Epidemie im Kongo eine "gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite" ausgerufen.Damit will die WHO dem Kampf gegen die Krankheit im Kongo und den Nachbarländern verschärfen, etwa durch eine bessere Ausstattung von Behandlungszentren und die Ausbildung weiterer Hilfskräft.

Die WHO ist besorgt, weil der Ebola-Ausbruch nach einem Jahr noch nicht unter Kontrolle ist. In der Millionenstadt Goma gab es am Wochenende den ersten Fall, und im Nachbarland Uganda sind im Juni drei Fälle bekannt geworden. Im Kongo gab es bis Mittwoch mehr als 2500 Ebola-Fälle und mehr als 1600 Tote. Die WHO stellt aber klar, dass sie zurzeit nicht von einer Ausweitung der lebensgefährlichen Seuche über die Region hinaus ausgeht.

21:33 Uhr

Konfliktparteien in Ostukraine vereinbaren Waffenruhe

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Mahnmal für die Getöteten des Ostukraine-Konflikts in Kiew

(Foto: REUTERS)

Hoffnungsschimmer für die Ukraine? Die Konfliktparteien im Osten des Landes haben unter Vermittlung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) eine neue unbefristete Waffenruhe vereinbart. Der Waffenstillstand zwischen Regierungstruppen und prorussischen Separatisten soll ab kommenden Sonntag 0.01 Uhr gelten - das entspricht Samstag, 23.01 Uhr unserer Zeit. Die Vereinbarung wurde bei Gesprächen im weißrussischen Minsk erzielt.

Seit 2014 werden Teile der Gebiete Donezk und Luhansk von durch Russland unterstützte Separatisten beherrscht. Bei Kämpfen mit den Regierungseinheiten wurden UN-Schätzungen rund 13.000 Menschen getötet. Ein unter anderem durch Deutschland und Frankreich vermittelter Friedensplan liegt auf Eis. Auch der jüngste Erfolg steht auf dünnem Eis: Kiewer Angaben nach scheiterten bisher 18 Versuche für einen Waffenstillstand.

21:05 Uhr

USA werfen Türkei endgültig aus F-35-Programm

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Die F-35 soll von Radar nur schwer erfasst werden können.

(Foto: REUTERS)

Die USA haben die Türkei endgültig aus dem F-35-Programm gestrichen. Das Weiße Haus stellte am Mittwoch klar, dass die Türkei wegen des Kaufs des russischen Raketenabwehrsystems S-400 nicht mehr Teil des Programms zum Bau der Kampfjets F-35 sein könne. Die Entscheidung der Türkei, das russische System zu kaufen, mache es unmöglich, dass das Land Teil des F-35-Programmes bleibe, hieß es in einer Stellungnahme des Weißen Hauses.

Die Jets könnten nicht neben einem russischen Spionageinstrument eingesetzt werden, das dazu genutzt werde, mehr über die Fähigkeiten der Flugzeuge zu erfahren. Der Kauf der S-400 untergrabe zudem die Verpflichtungen der Nato-Mitglieder untereinander, sich von russischen Systemen fernzuhalten. Die Türkei ist Partner beim Bau der F-35 und soll eigentlich etwa 100 Jets bekommen. Das Pentagon hatte im Juni Schritte eingeleitet, um die Türkei Ende Juli aus dem F-35-Programm zu werfen.

20:42 Uhr

Boris Becker genervt nach Gepäckverlust in Düsseldorf

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Becker ist seit jeher viel auf Reisen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Echte Menschen mit echten Problemen: Als es heute zu Problemen an der Gepäckabfertigung des Düsseldorfer Flughafens kam, ist offenbar auch das Gepäck des dreifachen Wimbledon-Siegers Boris Becker stehengeblieben. "Viele Taschen/Koffer sind heute am Düsseldorfer Flughafen verloren gegangen, meine auch", schrieb Becker auf Twitter. Er fragte weiter: "Was ist nur mit der Lufthansa los?"

Tatsächlich lag das Problem beim Flughafen. Die Gepäckstücke würden den Besitzern schnellstmöglich nachgeliefert, sagte ein Sprecher. Falls auch Boris Becker betroffen sei, gelte das natürlich auch für ihn. Wegen einer technischen Panne an der Gepäckabfertigung waren am Morgen zahlreiche Reisende ohne ihr Gepäck abgeflogen. Rund 2500 Gepäckstücke sollten nachgeliefert werden.

20:12 Uhr

Sechs Zivilisten in Ägypten überfallen und geköpft

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Ägyptische Soldaten nahe Al-Arisch

(Foto: REUTERS)

Auf der Sinai-Halbinsel in Ägypten haben Unbekannte nach Augenzeugenberichten sechs Zivilisten geköpft. Die Reisenden waren demnach auf einer Straße nahe der Küstenstadt Al-Arisch in einen Hinterhalt geraten. Ihre Leichen wurden mit abgetrennten Köpfen ins Krankenhaus gebracht. Die Angreifer hätten drei weitere Menschen entführt und seien in die Wüste geflohen, hieß es.

Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat. Im Nordsinai ist der ägyptische Ableger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) aktiv, der sich mehrfach zu Angriffen auf ägyptische Sicherheitskräfte und die christliche Minderheit bekannt hat. In der Gegend kommt dort immer wieder zu Anschlägen und mitunter tödlich verlaufenden Razzien gegen Extremisten.

19:47 Uhr

Wagenknecht räumt erstmals "Burn-out" ein

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Bei der Neuwahl der Fraktionsspitze im Herbst tritt Wagenknecht nicht mehr an.

(Foto: picture alliance/dpa)

Linken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht hat sich so deutlich wie nie über die Gründe ihres Abschieds aus der ersten Reihe der Politik geäußert. Der Zeitschrift "Super Illu" sagte Wagenknecht: "Ja, ich hatte ein Burn-out". Sie sei zwei Monate lang krankgeschrieben gewesen. "Der Arzt hat unmissverständlich zu mir gesagt: "Sie können so nicht weitermachen!""

Wagenknecht hatte im Frühjahr angekündigt, sich von der Spitze der Fraktion zurückzuziehen und dafür gesundheitliche Gründe angegeben. Der Zukunft blicke sie entspannt entgegen: "Ich führe schon jetzt ein anderes Leben. Die dauernden Attacken und Reibereien haben weitgehend aufgehört."

19:28 Uhr

Zwölf Israelis sollen Frau auf Zypern vergewaltigt haben

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Zyprische Polizei (Archivbild)

(Foto: AP)

Die zyprische Polizei hat zwölf aus Israel stammende Touristen festgenommen, weil sie eine 19-jährige Frau im beliebten Ferienort Agia Napa vergewaltigt haben sollen. Dies berichtet die staatliche zyprische Nachrichtenagentur CNA unter Berufung auf die Polizei. Die zwölf Männer werden morgen der Justiz vorgeführt.

Die Ermittlungen und die gerichtsmedizinische Untersuchung dauerten an, berichtete das Staatsradio (RIK). Ein Sprecher des israelischen Außenministeriums bestätigte die Festnahme der zwölf Israelis.

19:01 Uhr

AfD liegt vor Wahl in Brandenburg deutlich vorne

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Der AfD-Spitzenkandidat in Brandenburg, Andreas Kalbitz.

(Foto: dpa)

Die AfD liegt einer Umfrage zufolge sechs Wochen vor der Landtagswahl in Brandenburg vorn in der Wählergunst. Das geht aus einer Umfrage des Instituts Civey im Auftrag von Berliner "Tagesspiegel" und "Spiegel Online" hervor.

  • Würde an diesem Sonntag gewählt, käme die AfD auf 21,3 Prozent der Stimmen.
  • Die SPD erreicht demnach 17,2 Prozent und liegt damit knapp vor der Linken mit 16,9 Prozent.
  • Die CDU landet in der Umfrage mit 16,3 Prozent auf Rang vier vor den Grünen mit 15,1 Prozent auf Platz fünf.
  • Die FDP liegt bei 5,2 Prozent und kann nicht sicher damit rechnen, nach der Wahl am 1. September in den Landtag in Potsdam einzuziehen.
18:14 Uhr

Aufnahmen zeigen Trump 1992 bei Party mit Epstein

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Screenshot aus dem MSNBC-Video

Der US-Milliardär Jeffrey Epstein steht vor einem peinlichen Prozess und einer langen Haftstrafe weil er sich Dutzende minderjährige Mädchen gegen Bezahlung zuführen lassen haben soll, um mit ihnen Sex zu haben. Manche Mädchen waren laut Anklage nicht älter als 14 Jahre. Es handelt sich auch um eine Affäre Trump - und das nicht nur wegen der Rolle seines nun zurückgetretenen Arbeitsministers Acosta.

Trump bestreitet, Epstein besser gekannt zu haben. Von MSNBC ausgegrabene Videoaufnahmen von der Eröffnungsfeier des Trump-Golfclubs Mar-a-Lago zeigen aber Trump im Jahr 1992 zusammen mit Epstein im vertrauten Gespräch. Beide begutachten die anwesenden, ausgelassen feiernden Frauen. Es ist eine Fleischbeschau.

17:41 Uhr

Beliebte Anwendung FaceApp saugt Nutzerdaten

*Datenschutz

Wie sehe ich in vielen Jahren aus? Eine unterhaltsame Antwort auf diese spannende Frage liefert die iPhone-Anwendung FaceApp. Auf Twitter, Instagram und Co teilen viele Nutzer witzige Bilder von sich und Prominenten (Spoiler:  Keanu Reeves wird nicht älter und sieht für alle Ewigkeiten wie ein junger Gott aus!).

Allerdings weisen User darauf hin, dass es sich um eine besonders aggressive App handelt. In den AGB wird festgelegt, dass die Firma hinter FaceApp, die russische Firma Wireless Lab, so ziemlich freie Hand über die Nutzung der erhobenen Daten erhält. Die Firma kann demnach mit den Nutzerbildern zu allen Zeiten machen, was sie möchte - und sie zum Beispiel samt Klarnamen anderen Unternehmen verkaufen.

17:21 Uhr

Drei Millionen Euro bei Mafiosis in Sizilien gefunden

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Schon im März 2018 war in Palermo Rosario Gambino festgenommen worden.

(Foto: picture alliance/dpa)

Bei einer Razzia gegen die sizilianische Mafia haben Fahnder in Palermo 18 Verdächtige festgenommen. Einige der Festgenommenen stehen nach Polizeiangaben in Verbindung mit einem Gangster-Clan in New York - zum berüchtigten Gambino-Clan in New York. Unter den Festgenommenen sei zudem der Bürgermeister einer Kleinstadt nahe Palermo. Bei der Razzia seien drei Millionen Euro sichergestellt worden.

Im Fokus der Ermittlungen stand die Inzerillo-Familie. Sie sei ein bekanntes Mitglied der sizilianischen Mafia-Organisation Cosa Nostra, die in Palermo den Stadtteil Passo di Rigano kontrolliert habe. Die Inzerillos pflegten laut Ermittlern Kontakte zum Gambino, der lange als größtes Verbrechersyndikat der USA angesehen wurde.

16:46 Uhr

Mann nach Tod seiner Frau durch brutalen Sex verurteilt

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Ein trauriger, aber auch kurioser Fall, den das Landgericht Krefeld zu verhandeln hatte.

(Foto: picture alliance/dpa)

Was sollen das bitte für Sexpraktiken gewesen sein? Obwohl, will man das wirklich wissen? Ein 52-Jähriger ist wegen fahrlässiger Tötung seiner Ehefrau bei brutalem Sex zu anderthalb Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. "Wäre die Frau direkt ins Krankenhaus gekommen, hätte man sie retten können", sagte der Vorsitzende Richter des Krefelder Landgerichts. Es habe sich um einen Unglücksfall aufgrund äußerst fahrlässigen Vorgehens gehandelt.

Angeklagt war der Personalvermittler wegen Mordes durch Unterlassen, weil er für seine tödlich verletzte Frau tagelang keine Hilfe geholt hatte. Als die Rettungskräfte im Juli vergangenen Jahres endlich alarmiert wurden, war es zu spät: Der Frau konnte nicht mehr geholfen werden. Sie hatte schwere innere Verletzungen erlitten und war verblutet.

16:19 Uhr

Macron ersetzt binnen eines Tages Umweltminister

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Die Ingenieurin hatte sich bei der Reform der Staatsbahn SNCF verdient gemacht.

(Foto: picture alliance / dpa)

Das ging fix: Nach dem Rücktritt des von Enthüllungsberichten diskreditierten französischen Umweltministers hat Staatschef Emmanuel Macron ungewöhnlich rasch eine Nachfolgerin ernannt. Verkehrsministerin Elisabeth Borne übernehme das Amt, wie der Élyséepalast bekanntgab. Die Zuständigkeit für Verkehrspolitik im Kabinett von Premierminister Édouard Philippe soll die 58-Jährige behalten.

Ihr Vorgänger François de Rugy war am Dienstag zurückgetreten, nachdem er durch angebliche Verfehlungen in die Kritik geraten war. Ihm wird vorgeworfen, er habe in seiner Zeit als Parlamentschef auf Staatskosten zu teuren Abendessen geladen und Arbeiten in seiner Wohnung erledigen lassen. De Rugy bestreitet die Vorwürfe.

15:58 Uhr

Hockenheims Oberbürgermeister erkannte Angreifer nicht

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Gummer scheidet demnächst altersbedingt aus dem Amt.

(Foto: dpa)

Die Polizei tappt weiter im Dunkeln: Der durch einen Faustschlag schwer verletzte Oberbürgermeister von Hockenheim, Dieter Gummer, hat den mit Hochdruck gesuchten unbekannten Angreifer offenbar nicht gekannt.

  • Eine erste Befragung Gummers habe "leider keine Hinweise auf Täter oder Motiv ergeben", sagte eine Polizeisprecherin in Ludwigshafen.
  • Gummer erlitt bei der Attacke vom Montagabend einen Kieferbruch und lag am Mittwoch weiter auf der Intensivstation.
  • Der 67-Jährige war am Montagabend vor seinem Privathaus im rheinland-pfälzischen Böhl-Iggelheim von einem Unbekannten niedergeschlagen worden. Der Täter hatte zuvor an dem Haus geklingelt und um ein Gespräch mit Gummer gebeten.
  • Gummer ist seit 2004 Oberbürgermeister der baden-württembergischen Stadt Hockenheim.
15:46 Uhr

Band Revolverheld co-finanziert Rettungsmission

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Die Jungs von Revolverheld zeigen Haltung.

(Foto: picture alliance / Daniel Bockwo)

Da zeigt sich jemand großzügig in der deutschen Popszene: Die Hamburger Band Revolverheld bezahlt einen Teil der nächsten Rettungsmission der deutschen Hilfsorganisation Sea-Eye im Mittelmeer. Das Management der Band habe bei dem Verein angefragt, was eine Woche des Rettungsschiffes "Alan Kurdi" koste und diesen Betrag gespendet, sagte ein Sea-Eye-Sprecher. Dabei handele es sich um einen fünfstelligen Betrag.

Das unter deutscher Flagge fahrende und ausschließlich aus Spenden finanzierte Rettungsschiff werde in weniger als einer Woche von Mallorca aus für drei Wochen in die libysche Such- und Rettungszone aufbrechen. Dass prominente Künstler Geld für die Mission spendeten, sei "eher die Ausnahme." Umso mehr freue sich der Verein über das Engagement von Revolverheld. "Wir sind verblüfft und erfreut."

15:15 Uhr

Bundeswehr darf rechtsextremen Hausmeister entlassen

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Das Arbeitsgericht Berlin

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Bundeswehr hat das Recht, rechtsextreme Angestellte zu kündigen. Das hat ein Arbeitsgericht in Berlin bestätigt.

  • Der Zivilangestellte gehörte einer rechtsextremen Kameradschaft an, er besuchte auch einschlägige Veranstaltungen und äußerte sich im Internet zustimmend zu rechtsextremen Inhalten.
  • Die Bundeswehr kündigte dem Mann, der nach Gerichtsangaben mehrere Jahrzehnte bei ihr beschäftigt war, im Dezember vergangenen Jahres zunächst fristlos.  Im Januar änderte sie dies dann in eine Kündigung mit einer Auslauffrist zum 30. September 2019 um.
  • Dagegen klagte der Hausmeister - erfolglos. Das Arbeitsgericht bestätigte die Entscheidung des Verteidigungsministeriums. Die Kündigung sei rechtswirksam, hieß es. Mit Blick auf die lange Dienstzeit sei aber die Auslauffrist zu wahren.
14:45 Uhr

AfD-Junge fordert wegen AKK "Aufstand der Generale"

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Der rheinland-pfälzische AfD-Vorsitzende Uwe Junge hat mit einem Tweet zur Ernennung von Annegret Kramp-Karrenbauer zur Verteidigungsministerin Empörung ausgelöst. Der Oberstleutnant a.D. schrieb bei Twitter: "Wenn das die beste Personalie der alten Parteien für eines der wichtigsten Ämter unserer Nation ist, sagt das viel über den Zustand unseres Landes aus! Wann kommt endlich der Aufstand der Generale?"

Der parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion in Mainz, Martin Haller, sagte: "Spricht er (Junge) sich damit für einen Staatsstreich von Soldaten aus?" Wer als Bundeswehrangehöriger so etwas äußere, "distanziert sich maximal von den Werten und Normen, welche die Truppe alltäglich lebt und verteidigt". Auch im Internet zeigten sich Nutzer empört.

Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa bekräftigte der 61-Jährige seine Vorwürfe: "Ab einer bestimmten Ebene scheint das Duckmäusertum die wesentliche Eigenschaft von Generalität zu sein und wird verwechselt mit Loyalität."

14:28 Uhr

Spahn erfuhr am Telefon von Verteidigungsministerin AKK

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Konkurrenten am Kabinettstisch vereint: Spahn und Kramp-Karrenbauer.

(Foto: picture alliance/dpa)

Er galt als der sichere Kandidat für die Nachfolge von Ursula von der Leyen im Bendlerblock. Nun aber wird Annegret Kramp-Karrenbauer Verteidigungsministerin und Jens Spahn bleibt im Gesundheitsressort.

Dabei ist Spahn nicht eigens über seinen Nicht-Wechsel informiert worden. Auf die Frage, ob er überrascht wurde von der Entscheidung, sagte Spahn in Berlin: "Ich habe die Entscheidung der Parteivorsitzenden und der Kanzlerin, wie alle anderen (CDU-)Präsidiumsmitglieder auch, in der Telefonkonferenz erfahren."

Spahn sagt aber, er freue sich über die Ernennung von AKK. "Die Bundeswehr ist damit bei der CDU Chefinnen-Sache, im wahrsten Sinne des Wortes. Und das ist gut."

Spahn beteuerte, er sei gerne Bundesminister für Gesundheit und das gelte auch weiterhin.  Aber was soll er, der als Konkurrent von AKK im Rennen um die Kanzlerkandidatur gilt, auch anderes sagen, nachdem die Messe längst gelesen ist?

14:09 Uhr

Straße in Wales landet im Guiness-Buch der Rekorde

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Die  Straße Ffordd Pen Llech in der walisischen Kleinstadt Harlech ist auf einen Schlag berühmt geworden. Mit einer Steigung von 37,45 Prozent ist sie nämlich laut Guiness-Buch der Rekorde die steilste Straße der Welt.  

  • Gemessen wurde die Steigung an der steilsten Stelle über eine Distanz von zehn Metern.
  • Zu dem Rekordversuch hatten die Anwohner ihre Straße selbst angemeldet.
  • "Ich habe zum ersten Mal gemerkt, dass diese Straße ein Anwärter auf den Weltrekord sein könnte, als mein Auto mit angezogenen Bremsen einfach die Straße hinuntergerutscht ist", zitierte das Guinness-Buch einen Bewohner von Harlech.

Die verschlafene Kleinstadt hofft nun auf einen Touristenstrom.

13:34 Uhr

Essener U-Bahn-Schubser: Verdächtiger ist 14 Jahre alt

Bei dieser Meldung kann man nur den Kopf schütteln: Ende Juni griff eine Gruppe einen 20-Jährigen an einer Essener U-Bahn-Haltestelle an und schubste ihn auf die Gleise. Nun hat die Polizei mehrere mutmaßliche Täter ermittelt. Der Hauptverdächtige ist erst 14 Jahre alt.

  • Auf die Spur der Verdächtigen stießen die Beamten nach der Veröffentlichung von Bildern einer Überwachungskamera.
  • Laut Polizeimitteilung wurden die mutmaßlichen Täter durch Zeugenhinweise identifiziert.
  • Das Opfer erlitt bei der Attacke übrigens leichte Verletzungen und konnte die Gleise vor der nächsten Bahn verlassen.
  • Auch aus der Tätergruppe heraus soll die Tat gefilmt worden sein.
12:59 Uhr

Pinguin-Pärchen nimmt Sushi-Bar in Beschlag

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Unter dem Sushi-Stand hatten die Pinguine bereits mit dem Nestbau begonnen.

(Foto: picture alliance/dpa)

In Neuseelands Hauptstadt Wellington haben zwei Zwergpinguine die Polizei auf Trab gehalten. Die beiden Tiere hatten es sich unter einer Sushi-Bar an einem der belebtesten Bahnhöfe der Stadt gemütlich gemacht.

  • Die "watschelnden Landstreicher" hätten begonnen, ein Nest unter dem Sushi-Stand zu bauen, berichtete die Polizei. Mit Lachs lockten die Beamten sie unter dem Stand hervor und brachten sie zurück ins Meer.
  • Wildhüter machten im Anschluss alle Ecken und Winkel des Sushi-Stands pinguinsicher.
  • Die Brutsaison der Tiere beginne bald, sagte Jack Mace, ein Vertreter der neuseeländischen Naturschutzbehörde. Deshalb suchten die Seevögel nach einem sicheren Ort für die Eiablage.

Zwergpinguine sind die kleinste Pinguinart, ihr Hauptverbreitungsgebiet ist Neuseeland. Sie werden rund 25 Zentimeter groß und wiegen etwa ein Kilogramm.

12:16 Uhr

Umweltschützer verlassen Amazon-Lager

Mit dem Prime Day ging Amazon in den vergangenen zwei Tagen auf Kundenfang. Für Greenpeace Grund genug, gegen den Online-Händler zu protestieren. Im niedersächsischen Winsen kletterten Mitglieder der Umweltschutzorganisation am Montag auf das Dach eines Amazon-Logistikzentrums, um gegen die Vernichtung neuwertiger Retouren zu protestieren.

Nun verließen die 32 Demonstranten das Gelände wieder. Alles sei friedlich und "total entspannt" verlaufen, sagte ein Polizeisprecher.

Viola Wohlgemuth, Konsum-Expertin bei Greenpeace, sagte: "Wir wollen auf die klimaschädliche Ressourcenvernichtung bei Amazon aufmerksam machen." Laut Greenpeace gehen rund 30 Prozent aller Amazon-Retouren nicht wieder in den direkten Verkauf.

11:31 Uhr

Bundeskabinett beschließt Impfpflicht gegen Masern

Das Bundeskabinett hat das Gesetz für eine Impfpflicht gegen Masern auf den Weg gebracht. Demzufolge müssen Eltern ab März 2020 vor der Kita-Aufnahme nachweisen, dass ihre Kinder geimpft sind.

  • Die Impfpflicht gilt auch für Tagesmütter und für das Personal in Kitas, Schulen, in der Medizin und in Gemeinschaftseinrichtungen.
  • Bei Verstößen drohen Bußgelder bis zu 2500 Euro.
  • Ungeimpfte Kinder dürfen in Kitas nicht mehr aufgenommen werden.
  • Kinder und Personal, die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens des Gesetzes im kommenden März schon in einer Kita, Schule oder Gemeinschaftseinrichtung sind, müssen die Impfung bis spätestens 31. Juli 2021 nachweisen.

Hintergrund des Gesetzes ist der weltweite Anstieg der Masernerkrankungen. In Deutschland wurden im vergangenen Jahr 543 Fälle gemeldet, in den ersten Monaten dieses Jahres schon mehr als 400 Fälle.

11:12 Uhr

Über 1500 Schusswaffen an deutschen Flughäfen beschlagnahmt

Nach dem Kofferchaos in Düsseldorf noch eine Meldung rund um das Thema Flughäfen und Reisen: Wie ich am Morgen bereits erwähnte, wird Innenminister Horst Seehofer heute den Jahresbericht der Bundespolizei vorstellen. Die "Bild"-Zeitung hat bereits vorab einige Zahlen in Erfahrung gebracht.

  • Demnach wurden 2018 88 Millionen Luftsicherheitskontrollen durchgeführt.
  • Dabei wurden mehr als 400.000 verbotene Gegenstände konfisziert, darunter 1568 Schusswaffen.
  • Zu den Schusswaffen zählte die Polizei scharfe Pistolen, Revolver, Schreckschusswaffen und Spielzeugwaffen.
  • Die Mehrzahl der gefundenen Gegenstände waren im Handgepäck verstaut, gefolgt vom Reisegepäck. Am seltensten wurden die Fahnder unter der Kleidung von Reisenden fündig.
10:40 Uhr

Störung führt zu Kofferchaos am Düsseldorfer Flughafen

Keinen guten Start in die Ferien erlebten Urlauber heute Morgen am Düsseldorfer Flughafen. Zahlreiche Reisende mussten ihre Flüge ohne Koffer antreten. Grund war eine Panne in der Gepäckabfertigung.

  • Nach Angaben des Airports waren am Morgen ab 3.30 Uhr fünf von sieben Anlagen bei der Gepäckabgabe außer Betrieb.
  • Am Vormittag lief die Gepäckabfertigung wieder. Die Ursache der Störung war ein Softwarefehler.
  • Die rund 2500 zurückgelassenen Gepäckstücke sollen nun nachgeliefert werden.
10:07 Uhr

Wagenknecht spricht über ihre Liebe zu Lafontaine

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Seit 2014 ist Sahra Wagenknecht mit Oskar Lafontaine verheiratet.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ach, kann Liebe schön sein! Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht hat nun verraten, wie sehr ihr die Liebe zu Ehemann Oskar Lafontaine nach ihrem Burnout geholfen hat. 

  • "Ich war selten so glücklich wie heute", sagte Wagenknecht der Illustrierten "Super Illu". "Ich lebe in einer wunderbaren Beziehung, die mir sehr viel Halt und Kraft gibt - das kann man sich für kein Geld der Welt kaufen."
  • Die 50-Jährige sagte, sie hoffe noch auf "sehr, sehr viele gemeinsame Jahre" mit ihrem 25 Jahre älteren Mann.

Wagenknecht fügte hinzu, ihrem bevorstehenden Rückzug aus der Politik sehe sie entspannt entgegen. "Ich führe schon jetzt ein anderes Leben - die dauernden Attacken und Reibereien haben weitgehend aufgehört." Sie habe wieder viel mehr Energie.

09:46 Uhr

Sudan: Militär und Opposition unterzeichnen Abkommen

*Datenschutz

Die politische Lage im Sudan scheint sich zu beruhigen. Der regierende Militärrat und die Opposition haben heute ein Abkommen für die Bildung einer Übergangsregierung unterzeichnet.

Nach dem Sturz von Diktator Omar al-Baschir im April hatte das Militär die Führung in dem nordafrikanischen Land übernommen. Weil es zunächst nicht zur Bildung einer zivilen Übergangsregierung kam, erschütterten monatelange Unruhen das Land. Mehr als Hundert Menschen starben. 

Am 5. Juli hatte sich der Militärrat und die Demonstranten nach zähen Verhandlungen bereits auf einen Kompromiss für die Bildung einer Übergangsregierung geeinigt.

09:24 Uhr

Bestseller-Autor Andrea Camilleri ist tot

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Camilleri wurde erst im hohen Alter zum Bestseller-Autor

(Foto: picture alliance/dpa)

Seine Krimi-Geschichten um den Komissar Salvo Montalbano machten ihn international berühmt. Nun ist Bestseller-Autor Andrea Camilleri im Alter von 93 Jahren in Rom gestorben. Der Sizilianer war Mitte Juni in kritischem Zustand mit Kreislauf- und Atemstillstand ins Krankenhaus gekommen.

Camilleri gilt als kritische Stimme des Landes und behandelte in seinen Geschichten heikle Themen wie Korruption oder das organisierte Verbrechen. Er hat mehr als 100 Bücher geschrieben, schaffte aber erst mit fast 70 Jahren mit seinen "Montalbano"-Krimis den Durchbruch.

Die Bücher wurden 1994 zuerst in Italien veröffentlicht und dann in 30 Sprachen übersetzt.

Mehr dazu lesen Sie hier.

09:00 Uhr

Vater verletzt Tochter mit Golfball tödlich

Eine Sechsjährige ist im US-Bundesstaat Utah von einem Golfball ihres Vaters getroffen und tödlich verletzt worden. Das Mädchen saß knapp 20 Meter entfernt in einem Golfwagen, als der Ball ihren Hinterkopf traf, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Die Polizei gehe von einem tragischen Unfall auf dem Golfplatz in Orem südlich von Salt Lake City am Montag aus.

Der Golfwagen habe weder direkt vor noch direkt hinter dem Vater gestanden, als dieser den Ball schlug, sondern seitlich von ihm. Das Mädchen sei schwer verletzt zunächst in ein örtliches Krankenhaus gebracht und dann im Hubschrauber in eine Kinderklinik geflogen worden, später jedoch gestorben.

Die Sechsjährige habe ihren Vater oft zum Golfen begleitet, sagte ihr Onkel nach Angaben der Zeitung "Deseret News": "Sie liebte es und hat immer viel Spaß dabei gehabt."

08:27 Uhr

So schön war die Mondfinsternis über Deutschland

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Der Mond - fotografiert in Baden-Baden.

(Foto: picture alliance/dpa)

Diese Aufnahmen möchte ich Ihnen nicht vorenthalten. In der vergangenen Nacht konnten Beobachter über Deutschland eine partielle Mondfinsternis bewundern. Für etwa drei Stunden lagen Teile des Mondes im Kernschatten der Erde. Dadurch schimmerte der Mond in orangenen bis rostroten Tönen.

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Übrigens: Diese Woche feiern wir 50 Jahre Mondlandung mit allerhand spannenden Geschichten. Was mit den 96 Fäkalien-Beuteln passieren soll, die Astronauten auf dem Erdtrabanten zurückgelassen haben, erfahren Sie beispielsweise in unserem Podcast.

*Datenschutz

 

07:50 Uhr

Türkei kauft russisches Raketensystem - Trump äußert Verständnis

Das kommt jetzt doch etwas überraschend: Monatelang streiten die USA mit der Türkei, weil Ankara das russische Raketenabwehrsystem S-400 erwerben will. Nun, nach der Lieferung der Waffen, schlägt US-Präsident Trump plötzlich sanfte Töne an.

  • Er habe eine "sehr gute" Beziehung zu dem türkischen Präsidenten Erdogan und die Situation sei sehr schwierig, sagte Trump während einer Kabinettssitzung auf Fragen von Journalisten.
  • Die Türkei sei "gezwungen" worden, das russische System zu kaufen, da die demokratische Vorgängerregierung ihr nicht das amerikanische Patriot-System verkauft habe.
  • Trump übernahm damit ein Argument der türkischen Regierung.

Der Hintergrund des Streits: Washington befürchtet, dass Russland über das Radar des Waffensystems an Daten über die Fähigkeiten der neuen US-Kampfjets F-35 gelangt. Die Türkei ist Partner beim Bau der F-35 und soll etwa 100 Jets bekommen. Das Pentagon droht deswegen damit, die Türkei Ende Juli aus dem F-35-Programm zu werfen.

Mehr zu dem Thema lesen Sie hier.

07:19 Uhr

Gericht lehnt Freilassung von R. Kelly ab

US-Sänger R. Kelly wird beschuldigt, zahlreiche Minderjährige sexuell missbraucht zu haben. Vorige Woche wurde der 52-Jährige deswegen erneut festgenommen. Nun ist klar: Kelly muss vorerst weiter hinter Gittern bleiben. Ein Gericht in Chicago lehnt seine Freilassung gegen Kaution ab.

  • Die Staatsanwaltschaft in Chicago legt dem früheren Superstar 13 Anklagepunkte zur Last, unter anderem die Produktion von Kinderpornografie und Behinderung der Justiz. Hinzu kommen fünf Anklagepunkte der Staatsanwaltschaft in New York, unter anderem Erpressung.
  • Dem Sänger waren in den vergangenen Monaten bereits zahlreiche Anklagepunkte zur Last gelegt worden, unter anderem ein schwerer sexueller Übergriff. Der Musiker hatte auf nicht schuldig plädiert und war gegen Kaution freigekommen.

Die ersten Anschuldigungen gegen Kelly waren vor rund 20 Jahren bekannt geworden. Neues Aufsehen erregten in den vergangenen Monaten Vorwürfe in der TV-Dokumentation "Surviving R. Kelly". Der Musiker bestreitet alle Anschuldigungen und spricht von Rufmord.

06:38 Uhr

Asteroid verfehlt Erde

Das hätte böse enden können: Ein Asteroid mit der Sprengkraft von 100 Hiroshima-Bomben schlägt wohl doch nicht auf der Erde ein. Der bis zu 50 Meter große Brocken mit dem Namen "2006QV89" wird unseren Planeten verfehlen, sagt der Leiter des Büros für Planetenschutz Rüdiger Jehn.

  • Mit einem Teleskop in Chile sei Anfang Juli ein möglicher Punkt seiner Laufbahn beobachtet worden. Wäre er dort aufgetaucht, dann wäre der Asteroid mit der Erde kollidiert, so Jehn.
  • Ganz gebannt ist die Gefahr aber noch nicht. Der Asteroid könnte sich möglicherweise im September 2023 noch einmal der Erde nähern.

Ich möchte gar nicht daran denken, welche Folgen ein Einschlag in einer Großstadt gehabt hätte. Erst vor sechs Jahren richtete die Explosion eines 20-Meter-Asteroiden in Russland schwere Verwüstungen an. Die Explosion nahe der Stadt Tscheljabinsk verletzte im Februar 2013 etwa 1500 Menschen - meist durch geborstene Scheiben. An Tausenden Gebäuden entstanden Schäden. Klopfen wir also dreimal auf Holz, damit der Asteroid uns auch 2023 verfehlt.

Mehr zu dem Asteroiden lesen Sie hier.

06:04 Uhr

Der Hochsommer steht vor der Tür

Bevor wir am Wochenende Spitzentemperaturen von 23 bis 33 Grad bekommen und damit der Hochsommer wieder durchstartet, bringt uns der heutige Tag zumindest schon mal etwas wärmere Werte als zuletzt.

Björn Alexander

Björn Alexander

Im Breisgau kratzen die Temperaturen knapp an der Hitzemarke von 30 Grad. Im übrigen Land wird es ebenfalls wärmer bei 20 bis 27 Grad. Einzig das Nordseeumfeld bleibt bei 19 Grad frischer. Sonnentechnisch hat dabei der Süden klar die Nase vorn. Hier bleibt es nämlich freundlich bis sonnig. Ansonsten ist es wechselnd bewölkt mit ganz gelegentlichen Schauern.

Die weiteren Aussichten: morgen holt der Norden in Sachen Sommer schon mal ein wenig auf. Denn es werden zwischen 22 Grad bei den Nordlichtern und 29 Grad im Breisgau. Der Freitag bringt 20 bis 29 Grad, wobei vor allem im Südosten kräftige Gewitter drohen. Die sind am Samstag aber durch und dementsprechend bekommen wir mehr Sonne und 22 bis 32 Grad.

Auch der Sonntag verläuft hochsommerlich warm bis heiß bei 23 bis 33 Grad mit einem sonnigen Beginn. Nachmittags bilden sich allerdings einzelne, mitunter starke Hitzegewitter. Damit wünsche ich Ihnen einen guten Start in den Tag. Ihr Björn Alexander

06:01 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten morgen liebe Leserinnen und Leser,

nach der Wahl von Ursula von der Leyen als EU-Kommissionspräsidentin und dem Wechsel von Annegret Kramp-Karrenbauer an die Spitze des Verteidigungsministeriums, sieht die Nachrichtenlage heute überschaubar aus. Folgende Themen stehen auf der Tagesordnung:

  • Am Vormittag löst Kramp-Karrenbauer Ursula von der Leyen offiziell als Verteidigungsministerin ab.
  • Das Bundeskabinett berät heute über die Masern-Impfpflicht und über das Gesetz zur Stärkung von Vor-Ort-Apotheken.
  • Die Bundespolizei veröffentlicht im Beisein von Innenminister Horst Seehofer ihren Jahresbericht.
  • Das Berliner Arbeitsgericht verhandelt über die Kündigung eines Mitarbeiters der Bundeswehr wegen Verbindungen in die rechtsextreme Szene.
  • Das Strafmaß gegen den mexikanischen Drogenboss "El Chapo" wird verkündet.
  • Im Missbrauchsprozess von Lüdge wird heute ein erstes Urteil erwartet.

Bevor ich es vergesse: Angela Merkel feiert heute ihren 65 Geburtstag. Auf ihren Ehrentag angesprochen sagte Merkel vergangene Woche: "Das bedeutet eben, dass man nicht jünger wird. Aber erfahrener vielleicht." - Wie recht sie hat. An dieser Stelle herzlichen Glückwunsch an die Kanzlerin!

Mein Name ist Janis Peitsch. Bis zum Nachmittag versorge ich Sie an dieser Stelle mit den neuesten Nachrichten. Bei Fragen, Anregungen oder Kritik, schreiben Sie mir einfach eine Mail. Ich wünsche Ihnen einen guten Start in den Tag.