Mittwoch, 20. Januar 2021Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:31 Uhr

Das war Mittwoch, der 20. Januar 2021

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Je Biden wurde heute zum 46. Präsidenten der USA.

(Foto: REUTERS)

Als "eine Feier der amerikanischen Demokratie" hat Bundeskanzlerin Angela Merkel die Amtseinführung des US-Präsidenten Joe Biden und seiner Vize Kamala Harris bezeichnet. Donald Trump ist nun weg, doch sein Mob bleibt; warum der Kapitol-Sturm vor zwei Wochen erst der Anfang der Gewalt sein könnte, lesen Sie hier.

Was war heute sonst wichtig:    

Hier verfolgen Sie Bidens Einzug in das Weiße Haus live. Und hier geht's zum Liveticker.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Restabend und eine gute Nacht! Bis morgen!

21:45 Uhr

Mann ohne Führerschein baut schweren Unfall mit Baby im Auto

Sein Auto war nicht zugelassen, hatte ein falsches Kennzeichen und ein selbst aufgeklebtes Tüv-Siegel. Er selbst besitzt keinen Führerschein. Das alles hielt einen 28-Jährigen in Duisburg nicht davon ab, ein acht Monate altes Baby mit seinem Wagen zu chauffieren. An einer Kreuzung nahm der junge Mann einem anderen Autofahren dann auch noch die Vorfahrt. Der entgegenkommende Pkw konnte nicht mehr bremsen und krachte in das Auto des 28-Jährigen. Der Wagen wurde gegen einen Ampelmast geschleudert.

Der Fahrer, die 22 Jahre alte Beifahrerin und das Baby wurden im Auto eingeklemmt. Die Feuerwehr musste das Dach des Autos abschneiden, um sie daraus befreien zu können. Alle drei kamen ins Krankenhaus. Die Insassen des anderen Auto blieben unverletzt.

21:15 Uhr

Weniger Tote, aber mehr Verletzte in Österreichs Bergen

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Beim Wandern und Bergsteigen verunglücken in Österreich mehr Menschen als etwa beim Skifahren.

(Foto: imago images/Michael Kristen)

In Österreichs Bergen sind im vergangenen Jahr deutlich weniger Menschen gestorben. 2020 verunglückten insgesamt 261 Sportler und Wanderer tödlich, wie das Kuratorium für alpine Sicherheit in Innsbruck mitteilte. Im Jahr 2019 waren es noch 304 Menschen gewesen. Unter den Ausländern waren besonders Deutsche (48) betroffen. Fast 85 Prozent der Opfer waren Männer.

  • Während die Todeszahlen deutlich sanken, gab es mit 7500 Fällen - plus 500 - einen großen Anstieg bei Verletzten. Nur während des ersten harten Lockdowns aufgrund der Corona-Krise in Österreich im März und April verzeichneten die Einsatzkräfte einen starken Rückgang. 
  • Zwischen Januar und Dezember 2020 gab es bei 58 Lawinenunfällen insgesamt 11 Tote.
  • Die gefährlichste Aktivität in den Alpen war im Vorjahr das Wandern und Bergsteigen mit 98 Toten, auf der Piste beim Skifahren starben 30 Menschen, bei Ski-Touren 21 Personen. Rund ein Viertel der Todesfälle ist Forstarbeiten oder etwa der Jagd im Gebirge zuzurechnen. Neben Herz-Kreislaufversagen waren das Stürzen und Stolpern sowie Abstürze die Hauptunfallursachen.
20:26 Uhr

Junger Bürgermeister aus NRW schon gegen Corona geimpft

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Mario Dahm, 31-jähriger Bürgermeister von Hennef, ließ sich spontan impfen.

(Foto: SPD in Hennef)

Er gehört zu keiner Risikogruppe und ist noch deutlich unter 80: Der 31 Jahre alte Bürgermeister von Hennef, Mario Dahm, hat sich bereits gegen Corona impfen lassen.

  • Der interne städtische Pandemieplan benenne "systemkritische Personen, die zur Aufrechterhaltung der Verwaltung zwingend erforderlich" seien, teilte ein Sprecher der Stadt in Nordrhein-Westfalen mit. Dazu gehört auch der Bürgermeister.
  • Nachdem in einem Hennefer Altenheim Impfdosen überzählig gewesen seien, habe die Stadt Hennef von der Kassenärztlichen Vereinigung kurzfristig das Angebot bekommen, "für einen kleinen Anteil der übrig gebliebenen Dosen zu impfende Personen gemäß ihrer Pandemieplanung zu benennen". Dabei seien folglich auch "Personen in relevanter Position" in Frage gekommen.
  • "Entscheidungen mussten schnell getroffen werden, da die Impfstoffe sonst unbrauchbar geworden wären", erläuterte der Sprecher.
19:45 Uhr

Griechenland erweitert seine Seegrenzen

Das griechische Parlament hat sich mit großer Mehrheit für eine Ausweitung der Seegrenze  im Ionischen Meer im Westen des Landes von sechs auf zwölf Seemeilen ausgesprochen. Nur 16 von 300 Abgeordneten enthielten sich.

Eine Ausdehnung auf bis zu zwölf Meilen steht in Einklang mit internationalem Seerecht. Der Beschluss birgt aber dennoch Sprengstoff. Das Gesetz behält der Regierung explizit die Option vor, eine Erweiterung auch in anderen Regionen vorzunehmen. Eine Ausweitung auf die Ägäis sähe die Türkei als Kriegsgrund - das hatte Ankara bereits im Jahr 1995 entschieden. Die Türkei kritisiert, die Ägäis würde sonst de facto zum "Griechischen Meer".

19:11 Uhr

Schäuble: Union soll sich bei K-Frage Zeit lassen

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble ist der Ansicht, dass sich die Union bei der Festlegung des Kanzlerkandidaten weiterhin Zeit lassen sollte. "Wenn man eine so starke und erfolgreiche Kanzlerin hat, wie wir sie Gott sei Dank haben, dann sollte der Kanzlerkandidat nicht sehr lange neben ihr agieren", sagte Schäuble dem "Handelsblatt". "Wir sollten den Kanzlerkandidaten so rechtzeitig küren, dass wir die Plakate drucken können, aber auch nicht viel früher."

Schäuble hält es für wahrscheinlich, dass entweder der neue CDU-Vorsitzende Armin Laschet oder CSU-Chef Markus Söder antreten wird. "Grundsätzlich wäre möglich, dass jemand zum Kanzlerkandidaten bestimmt wird, der kein Parteivorsitzender ist", sagte er. "Aber ich glaube, die Wahrscheinlichkeit ist relativ gering."

Die Bundestagswahl ist am 26. September. Die SPD tritt mit Finanzminister Olaf Scholz an. Bundeskanzlerin Angela Merkel kandidiert nicht mehr für eine weitere Amtszeit.

19:03 Uhr

Biden lässt Börsianer hoffen

Am Tag des Machtwechsels in den Vereinigten Staaten haben die Anleger einmal mehr auf die politischen und wirtschaftlichen Versprechen des Demokraten Joe Biden gesetzt. Die am Dienstag beschlossene Verlängerung des Lockdowns in Deutschland war am Markt bereits erwartet worden und bremste die Anleger in ihrer Kauflaune nicht.

Dax
Dax 14.010,21

Der Dax ging mit einem Aufschlag von 0,77 Prozent auf 13.921,37 Punkte aus dem Handel. MDax und SDax kletterten sogar auf Rekordhochs. Der Index der mittelgroßen Werte schloss mit plus 0,92 Prozent auf 31.577,89 Zählern. Der Nebenwerte-Index SDax rückte um 1,54 Prozent auf 15.578,81 Punkte vor. Auch europaweit und in den USA wurden Gewinne verbucht.

Biden, der an diesem Mittwoch in den USA als 46. Präsident vereidigt wurde, hatte ein insgesamt 1,9 Billionen US-Dollar schweres Konjunkturpaket zur Bekämpfung der Pandemie angekündigt.

Mehr börsenrelevante Nachrichten finden Sie im Börsen-Tag.

18:46 Uhr

Frau stürzt in Zisterne und stirbt

Eine Frau ist im nordrhein-westfälischen Hattingen in eine Zisterne gestürzt und gestorben. Die Feuerwehr war am Nachmittag alarmiert worden. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten zwei Ersthelfer die Frau bereits aus der Zisterne gezogen und mit der Reanimation begonnen. Dennoch starb die Frau. Zwei Mitarbeiter des Rettungsdienstes verletzten sich bei dem Einsatz leicht.

Die Polizei übernahm die Ermittlungen zur Todesursache. "Es deutet auf einen Unglücksfall hin", sagte eine Sprecherin.

18:13 Uhr

Krematorium in Liberec nach Brand außer Betrieb

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(Foto: Wikipedia, ŠJů)

Ungewöhnlicher Einsatz für die Feuerwehr im tschechischen Liberec: Im Krematorium der Stadt brach ein Schornsteinbrand aus, der auch einen Teil des Dachstuhls erfasste. Das Feuer habe rasch gelöscht werden können, teilte ein Sprecher der Stadtverwaltung mit. Dennoch müsse ein Statiker nun die Standfestigkeit der Konstruktion überprüfen.

Das mehr als hundert Jahre alte Jugendstilgebäude nach einem Entwurf des deutsch-böhmischen Architekten Rudolf Bitzan ist denkmalgeschützt. Das Krematorium bleibt vorübergehend außer Betrieb. Ein länger andauernder Ausfall könnte den aktuellen Engpass bei den Feuerbestattungen in Tschechien noch weiter verschärfen.

17:51 Uhr
Breaking News

Joe Biden als US-Präsident vereidigt

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Joseph R. Biden ist der neue Präsident der Vereinigten Staaten.

(Foto: REUTERS)

Joe Biden ist als 46. Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt worden. Der Oberste Richter der USA, John Roberts, nahm dem 78-jährigen Demokraten an der Westseite des US-Kapitols in Washington den Amtseid ab.

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17:28 Uhr

Fußbeschwerden nach Corona: Algeriens Präsident in Deutschland behandelt

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Wo genau Algeriens Präsident Tebboune behandelt wurde, teilte sein Büro nicht mit.

(Foto: picture alliance/dpa/Saudi Press Agency)

Algeriens Präsident Abdelmadjid Tebboune ist in Deutschland "erfolgreich" am Fuß behandelt worden. Dies teilte das Präsidialamt mit. Die Fußbeschwerden waren demnach Folge einer Infektion mit dem Coronavirus. Eine nähere Erklärung gab es dafür nicht.

Der 75-Jährige hält sich zum zweiten Mal innerhalb von drei Monaten in Deutschland auf, um sich ärztlich behandeln zu lassen. Nach seiner vorigen Ankunft im Oktober wurde offiziell bestätigt, dass er sich mit dem Coronavirus infiziert hatte.

17:02 Uhr

Nach Kritik: "Vogue" ändert Harris-Cover für Sonderausgabe

Das Magazin "Vogue" hat anlässlich der Amtseinführung von Kamala Harris als US-Vizepräsidentin eine Sonderauflage ihrer Februar-Ausgabe angekündigt.

Harris hatte für den Februar-Titel als Coverstar fungiert. Das ausgewählte Bild geriet jedoch in die Kritik. Harris posierte darauf vor einem pinkfarbenen Vorhang auf grünem Grund, an ihren Füßen sind einfache Turnschuhe zu sehen. Das Bild habe keinerlei Ästhetik und sehe so aus, als habe man es spontan und ohne Esprit geschossen, kritisierten einige Social-Media-User.

Für die Print-Sonderausgabe hat sich das Magazin deshalb dazu entschieden, das auf mehr Zustimmung getroffene Digital-Cover zu nutzen. Darauf ist eine seriöse Kamala Harris im blauen Blazer vor gelbem Hintergrund zu sehen.

 

17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:29 Uhr

Dutzende Tote bei Bootsunglück vor Libyen

Beim Untergang eines Bootes mit Flüchtlingen sind vor der Küste Libyens mindestens 43 Menschen ertrunken. Zehn Menschen seien gerettet und in die Küstenstadt Suwara im Westen des Landes gebracht worden, teilten die Internationale Organisation für Migration (IOM) und das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR mit.

Den Angaben zufolge hatte das Boot am frühen Dienstagmorgen in der Küstenstadt Sawija abgelegt. Es sei nur wenige Stunden nach der Abfahrt bei schlechten Bedingungen auf See gekentert, als der Motor ausgesetzt habe.

15:39 Uhr

Gewaltige Explosion im Zentrum von Madrid

Ein mehrstöckiges Gebäude ist bei einer Explosion im Zentrum der spanischen Hauptstadt Madrid weitgehend zerstört worden. Noch gebe es keine Angaben über mögliche Opfer, berichteten der spanische Fernsehsender RTVE und andere Medien unter Berufung auf die Behörden. Die Ursache der Explosion blieb vorerst unbekannt. Die Feuerwehr war mit mehreren Fahrzeugen vor Ort im Einsatz. Spanische Medien berichteten, die Bewohner von Nachbargebäuden, darunter eines Seniorenheimes, würden in Sicherheit gebracht.

Update: Bei der Explosion kamen mindestens zwei Menschen ums Leben.

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15:18 Uhr

Angeklagte im Mordfall Greta voll schuldfähig

Im Prozess um den Tod des Kitakindes Greta im niederrheinischen Viersen hat eine Gutachterin die angeklagte Kindergärtnerin für voll schuldfähig erklärt.

Sie habe keine Hinweise auf eine krankhafte Persönlichkeitsstörung entdecken können, sagte die forensische Psychiaterin im Prozess vor dem Landgericht Mönchengladbach. Bei den Treffen sei die 25-Jährige zugewandt, souverän und sehr ruhig gewesen. Die Angeklagte habe gesagt, sie habe die Taten nicht begangen. 

Die Gutachterin berichtete von ihrer Beobachtung, dass die Angeklagte sehr tränenreich geweint, aber nicht erschüttert gewirkt habe. "Es fehlte die Tiefe", sagte die Psychiaterin. Sie wolle nicht ausschließen, dass die Angeklagte im Rahmen "einer übersteigerten Bestrafungsaktion" der kleinen Greta die Luft abgedrückt habe. 

14:39 Uhr

Unbekannte bewerfen Zug mit schwerem Gegenstand

Unbekannte haben in Dresden einen Zug von einer Brücke aus mit einem schweren Gegenstand beworfen. Dabei sei die Scheibe eines Führerstandes zersplittert, teilte die Bundespolizei mit. In dem zweiten Wagen eines Doppelzuges habe sich zum Glück niemand aufgehalten, eine direkte Gefahr für Reisende habe nicht bestanden. Die Schadenshöhe konnte die Bundespolizei noch nicht beziffern. Sie geht von zwei Tätern aus, nach denen jetzt gesucht wird - wegen versuchten gefährlichen Eingriffs in den Eisenbahnverkehr sowie Sachbeschädigung.

14:15 Uhr

Schichtwechsel

Kristin Hermann verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend, ich übernehme ihren Platz in der Redaktion und versorge Sie bis zum späten Abend mit Nachrichten aus aller Welt. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen entspannten Nachmittag.

13:53 Uhr

Kreml bezeichnet Recherchen über Riesenpalast Putins als "Unsinn"

Die für heute geplante Gerichtsanhörung in Russland gegen Kreml-Kritiker Alexej Nawalny wegen Verleumdung eines Weltkriegsveteranen ist verschoben worden. Das Gericht in Moskau habe den Termin auf den 5. Februar verschoben, weil Nawalny derzeit noch in Corona-Quarantäne sei, sagte eine Anwältin des russischen Oppositionellen.

Der Kreml hat indes die neuen Recherchen des Oppositionellen zu einem Riesenpalast des russischen Präsidenten Wladimir Putin als "Unsinn" bezeichnet. Weder der Präsident noch der Kreml hätten etwas damit zu tun, sagte Sprecher Dmitri Peskow der Agentur Interfax zufolge.

13:19 Uhr

Hinweise auf Tötungsdelikt: Mann und zwei Kinder tot aus Autowrack geborgen

Rettungskräfte haben die Leichen von einem Mann und zwei Kindern aus einem ausgebrannten Autowrack in Rheinland-Pfalz geborgen. Es spreche einiges für ein Tötungsdelikt, sagte ein Sprecher der Polizei. "Wir ermitteln zurzeit aber noch in alle Richtungen", ergänzte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Frankenthal. So werde auch untersucht, ob etwa ein Unfall als Grund für den Brand des Fahrzeugs infrage komme. Bei den toten Kindern handele es sich um ein Mädchen und einen Jungen.

Den Polizeiangaben zufolge stand der Wagen auf einem Parkplatz an der Bundesstraße 37 in Flammen, als die Feuerwehr eintraf. Nachdem das Auto gelöscht war, hätten die Rettungskräfte den Mann und die Kinder entdeckt. Es gebe Hinweise, wonach die drei Personen aus dem Kreis Bad Dürkheim stammen. Dies müsse aber noch bei einer Obduktion in den kommenden Tagen untersucht werden.

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12:47 Uhr

Anthony Hopkins und Jodie Foster feiern "Schweigen der Lämmer"-Reunion

Der kannibalistische Serienmörder Hannibal Lecter und FBI-Agentin Clarice Starling sind zurück: Anthony Hopkins und Jodie Foster haben ein virtuelles Wiedersehen gefeiert. Kurz vor dem 30. Geburtstag ihres Kultfilms "Das Schweigen der Lämmer" haben sich die Originalstars des Thrillers für die "Variety"-Reihe "Actors on Actors" virtuell getroffen.

"Es war ein lebensveränderndes Abenteuer, dieser Film, für uns beide", erklärt Foster bei der Reunion zum Jubiläum, bevor sie Hopkins fragt: "Ich bin sicher, dass Leute immer noch auf dich zukommen und fragen: 'Möchten Sie einen schönen Chianti?'" Damit deutet Foster auf Lecters berühmten Satz hin: "Ich genoss seine Leber mit ein paar Fava-Bohnen, dazu einen ausgezeichneten Chianti."

Für Hopkins sei es das beste Drehbuch gewesen, das er zu der Zeit jemals gelesen habe, erklärt er beim Wiedersehen. "Ich konnte mein Glück nicht fassen und traute mich kaum, mit dir zu sprechen. Du hattest schließlich gerade einen Oscar gewonnen", offenbart der Schauspieler seiner Kollegin. Er habe sofort gewusst, wie sein Charakter aussehe, die Stimme sei dann bei der ersten Drehbuch-Lesung gekommen. "Ich erinnere mich an die Stimme, die du hattest, den metallischen Schimmer in deiner Stimme", erzählt Foster.

12:24 Uhr

Regierung will Zeugen und Opfer von Verbrechen besser schützen

Die Bundesregierung will Opfer und Zeugen von Verbrechen in Zukunft besser schützen. Einen entsprechenden Gesetzentwurf aus dem Bundesjustizministerium hat das Kabinett beschlossen. Der Entwurf sieht unter anderem vor, dass die vollständige Adresse von Zeugen bei Gerichtsprozessen nicht mehr in Anwesenheit des Beschuldigten verlesen wird. "Zeugen im Strafverfahren sollen keine Angst vor einer Aussage haben", sagte Justizministerin Christine Lambrecht.

In bestimmten Fällen soll die Staatsanwaltschaft außerdem eine Auskunftssperre veranlassen. Diese soll verhindern, dass bei gefährdeten Personen die vollständige Anschrift über eine Abfrage bei der Einwohnermeldebehörde erlangt werden kann.

12:01 Uhr

Nach Erdrutsch in Norwegen: Einsatzkräfte graben nach letzten Opfern per Hand

Nach dem Erdrutsch in einem Dorf nördlich von Oslo graben die Einsatzkräfte nun in einem neuen Abschnitt mit den Händen nach den letzten drei Opfern. Die Einsatzleiterin sagte bei einer Pressekonferenz, die Suchhunde hätten in einem Gebiet von 400 Quadratmetern angeschlagen. In einem anderen Areal käme man mit den Händen nicht weiter und müsse nun einen Weg legen, damit Autos und Garagenelemente von einem Bagger entfernt werden könnten.

Bei dem Erdrutsch am 30. Dezember in der Kommune Gjerdrum waren zehn Menschen ums Leben gekommen. Sieben von ihnen wurden Anfang Januar gefunden, zwei Frauen und ein 13-jähriges Mädchen werden noch vermisst. Schneefall und unstabile Erdmassen hatten die Rettungsarbeiten erschwert.

12:00 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:25 Uhr

Mit 230 über die Autobahn: Mann wegen tödlicher Raserei vor Gericht

Mit mehr als 230 Kilometern pro Stunde soll ein Raser auf der Autobahn 9 einen vorausfahrenden Autofahrer totgefahren haben. Zu Beginn des Prozesses vor dem Landgericht Ingolstadt sagte der 23-Jährige, dass ihm der Tod des 22 Jahre alten Fahrers "unendlich leid" tue. Der deutsche Staatsangehörige ist wegen Totschlags und wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens angeklagt. Ihm droht eine langjährige Haftstrafe.

Laut der Anklage hatte der 23-Jährige am 20. Oktober 2019 bei Ingolstadt spät abends mit seinem Sportwagen auf der Überholspur den Wagen des 22-Jährigen nach einer kurzen Vollbremsung mit mindestens 232 Kilometern pro Stunde gerammt. Der andere Fahrer sei durch die Wucht des Aufpralls sofort getötet worden. An dieser Stelle der Fernstraße war zu diesem Zeitpunkt eine maximale Geschwindigkeit von 100 km/h erlaubt.

11:02 Uhr

Kabinett bringt Kükentöten-Verbot auf den Weg

Das millionenfache Töten männlicher Küken in der Legehennenhaltung soll in Deutschland ab Anfang 2022 verboten sein. Das sehen Gesetzespläne von Agrarministerin Julia Klöckner vor, die das Bundeskabinett heute auf den Weg gebracht hat. Es sei ein "bedeutender Fortschritt für mehr Tierschutz", wenn diese unethische Praxis dann der Vergangenheit angehöre, sagte die CDU-Politikerin.

Stattdessen sollen Verfahren auf breiter Front einsetzbar sein, um das Geschlecht im Ei zu erkennen und männliche Küken gar nicht erst schlüpfen zu lassen. In einem zweiten Schritt ab Anfang 2024 sollen dafür nur noch Methoden erlaubt sein, die zu einem früheren Zeitpunkt beim Brüten funktionieren. Das soll Schmerz für das Embryo vermeiden. In Deutschland werden jährlich rund 45 Millionen männliche Küken kurz nach dem Schlüpfen routinemäßig getötet, weil sie keine Eier legen und nicht so viel Fleisch ansetzen.

10:45 Uhr

Archäologen entdecken Dutzende Gegenstände aus der Antike

Griechische Archäologen haben vor der kleinen Insel Kasos eine Fundgrube für Gegenstände aus der Antike entdeckt. Im Wrack eines untergegangenen Frachters aus der römischen Zeit wurden Dutzende Amphoren und andere Keramik-Gegenstände aus dem Meer geholt, die aus Gebieten rund um das Mittelmeer stammen.

Interessant sei die Herkunft der Amphoren, betonte das Kulturministerium. Sie stammen aus spanischen Keramikmanufakturen aus der Region des Flusses Guadalquivir, aber auch aus der Region des heutigen Tunesien. Dies zeige, "wie dicht der Handel zwischen den damaligen Ländern rund um das Mittelmeer schon damals war", sagte die Archäologin Eleni Stylianou.

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Bei einem Tauchgang bergen griechische Archäologen Amphoren und andere Keramik-Gegenstände aus dem Wrack.

(Foto: picture alliance/dpa/Kasos Maritime Archeological Project/Kultusministerium Athen)

10:27 Uhr
Breaking News

Lieferprobleme bei Biontech: NRW verhängt Impfstopp in Kliniken

Nordrhein-Westfalen hat einen sofortigen Impfstopp in Krankenhäusern verhängt, die mit Biontech-Impfstoff versorgt werden. Grund seien Lieferprobleme, heißt es in einer E-Mail des Gesundheitsministeriums. Ein Ministeriumssprecher bestätigte die Echtheit des Schreibens.

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10:13 Uhr

Verschärfte Visaregeln nach Brexit: Musikstars werfen britischer Regierung Versagen vor

Mehr als 100 Musik-Stars wie Elton John, Ed Sheeran und Sting haben der britischen Regierung Versagen bei der Verhandlung von Visaregeln für Kulturschaffende nach dem Brexit vorgeworfen. Es klaffe eine riesige Lücke anstelle der versprochenen Bewegungsfreiheit, kritisieren die prominenten Künstler in einem Brief, der in der Zeitung "The Times" veröffentlicht wurde.

Die Kosten für Arbeitserlaubnisse, Visa und andere bürokratische Regeln machten Tourneen unrentabel - besonders für junge Musiker, die aufgrund der Corona-Pandemie ohnehin Schwierigkeiten hätten. Seit dem 1. Januar, dem Ende der Brexit-Übergangsphase, benötigen Musiker und Künstler teure Visa für Auftritte in Großbritannien beziehungsweise der EU. Großbritannien und die EU machen sich gegenseitig für die Situation verantwortlich.

09:47 Uhr

Quarantäne in der Karibik: Robbie Williams hat Corona

Sänger Robbie Williams ist offenbar positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das berichtet unter anderem "The Sun". Der 46-Jährige befindet sich derzeit mit seiner Familie im Urlaub auf der Karibikinsel St. Barth und muss dort nun in Quarantäne.

Sein positiver Corona-Test muss für den britischen Star ein ziemlicher Schock gewesen sein, denn erst neulich verriet er in einem Interview mit BBC, dass er große Angst vor einer Ansteckung habe: "Ich bin gerade irgendwo in der Schweiz auf einem Berg. Ich bin etwas neurotisch und habe mir gedacht: "Wo kann ich hin, damit ich es nicht bekomme?'" Das ist vermutlich eine extreme Form von Social Distancing, oder?", sagte er dort.

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09:22 Uhr

Michael Douglas sieht zum ersten Mal seinen Enkelsohn

Schauspieler Michael Douglas ist gerade wieder Großvater geworden. Nun durfte er seinen kleinen Enkelsohn auch persönlich kennenlernen, wie er auf Instagram zeigt. Der Oscarpreisträger postete ein Schwarz-Weiß-Bild, auf dem er das Baby im Arm hat und in der anderen Hand ein Fläschchen hält. "Zum ersten Mal habe ich meinen einen Monat alten Enkel Ryder gesehen!", fügte er mit einem Herz-Emoji hinzu. Ryder ist das zweite Kind von Cameron Douglas - dem ältesten Sohn des Schauspielers - und dessen Partnerin Viviane Thibes.

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09:03 Uhr

Drogenschmuggler setzen verstärkt auf die Post

Drogenschmuggler setzen nach Angaben von Bayerns Justizminister Georg Eisenreich verstärkt auf die Post - vor allem in Pandemie-Zeiten. "Der Drogenhandel verlagert sich zunehmend von der Straße auf den Postweg - eine Entwicklung, die durch die Corona-Pandemie noch beschleunigt wird", teilte das Ministerium mit.

Eisenreich fordert darum schon seit längerer Zeit eine verschärfte Auskunftspflicht des Postdienstleisters Behörden gegenüber. Diese soll auch dann noch gelten, wenn verdächtige Pakete schon zugestellt wurden. Er begrüßt darum einen entsprechenden Gesetzentwurf der Bundesregierung. Die Postdienstleister seien oft die einzigen, die einen Anhaltspunkt zur Identifizierung von Verdächtigen liefern können. "Die Strafverfolger müssen endlich auf diese wichtigen Informationen zugreifen können", forderte Eisenreich.

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:34 Uhr

Forscher empfehlen Tötung von Pablo Escobars Nilpferden

Die Nachkommen von Pablo Escobars Nilpferden sollten nach Ansicht von Forschern möglichst bald in ihrer Ausbreitung gebremst werden - auch mit drastischen Mitteln. Die Experten fürchten, dass sich die vermehrungsfreudigen Tiere in größeren Teilen Kolumbiens niederlassen. Der Drogenbaron Escobar brachte einst vier afrikanische Flusspferde auf seine Hacienda Nápoles. Nachdem Escobar 1993 von Sicherheitskräften erschossen worden war, verfiel die Hacienda Nápoles. Die Nilpferde zogen in die umliegenden Wälder und pflanzten sich fort. Zuletzt streiften geschätzt zwischen 65 und 80 Tiere durch die Region.

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Immer wieder werden die Nilpferde rund um die Hacienda Nápoles gesehen.

(Foto: picture alliance/dpa)

"Unsere Ergebnisse zeigen die dringende Notwendigkeit, dass die kolumbianischen Behörden kritische Management-Entscheidungen treffen, um das Populationswachstum und die Ausbreitung der Flusspferde zu begrenzen", schreiben die Forscher im Fachblatt "Biological Conservation". Eine Tötung sei vermutlich die einzige Maßnahme, mit der das Problem in den Griff zu kriegen sei. Die Tiere zerstören Felder, bringen das Ökosystem aus dem Gleichgewicht und Anwohner in Gefahr.

08:03 Uhr

Trump-Tochter Tiffany hat sich verlobt

Donald Trumps jüngste Tochter Tiffany hat sich mit ihrem Freund Michael Boulos verlobt. Die Neuigkeit teilte Tiffany auf Instagram mit, zusammen mit einem Foto, auf dem das Paar in einem Säulengang des Weißen Hauses zu sehen ist. Mit dem Post nahm die 27-Jährige zugleich Abschied von der Zeit als First Family. "Es war eine Ehre, mit meiner Familie hier im Weißen Haus viele Meilensteine und historische Anlässe zu feiern und Erinnerungen zu erschaffen, keine besonderer als die Verlobung mit meinem wunderbaren Verlobten Michael!", schrieb die 27-Jährige.

Auch Boulos teilte das Verlobungs-Foto auf seinem Instagram-Account. "Ich habe mich mit der Liebe meines Lebens verlobt! Freue mich auf unser nächstes gemeinsames Kapitel." Der Geschäftsmann und die Jurastudentin sind seit zwei Jahren ein Paar.

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07:31 Uhr

Verschwundener Milliardär: Alibaba-Gründer Jack Ma wieder aufgetaucht

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Jack Ma

(Foto: picture alliance / Natacha Pisarenko/AP/dpa)

Erstmals seit Ende Oktober ist der chinesische Milliardär Jack Ma wieder öffentlich in Erscheinung getreten. Chinesische Staatsmedien verbreiteten eine Video-Botschaft des 56-Jährigen, mit der er sich den Berichten zufolge an 100 Lehrer im ländlichen Raum richtete. Ma kündigte in dem Video an, sich noch mehr als bislang für karitative Zwecke einsetzen zu wollen.

"Ich habe in diesen Tagen gemeinsam mit meinen Kollegen gelernt und nachgedacht. Wir sind nun noch entschlossener, uns Bildung und Wohltätigkeit zu widmen", wurde Ma in seiner Ansprache anlässlich einer jährlichen Veranstaltung seiner Stiftung zitiert. Der Gründer des chinesischen Online-Giganten Alibaba war seit Ende Oktober nicht mehr öffentlich aufgetreten, seit er in einer Rede die chinesischen Regulatoren scharf kritisiert hatte. Im Anschluss hatte es Spekulationen über das Verschwinden von Ma gegeben.

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07:22 Uhr
Breaking News

Trump begnadigt Ex-Berater Bannon

US-Präsident Donald Trump hat kurz vor seinem Ausscheiden aus dem Amt nach Angaben von US-Medien seinen ehemaligen Berater Steve Bannon begnadigt. Das berichtet etwa die "New York Times" unter Berufung auf Angaben aus dem Weißen Haus. Demnach soll Bannon am Dienstag auch mit Trump telefoniert haben. Der frühere Chefstratege von Trump ist wegen Betrugs angeklagt, aber noch nicht verurteilt.

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07:19 Uhr

Forscher rekonstruieren Sonnenaktivität vor mehr als 1000 Jahren

Die Aktivität der Sonne lässt sich Wissenschaftlern zufolge bis ins Jahr 969 lückenlos rekonstruieren. Das sei einem internationalen Team mit Beteiligung von Göttinger Forschern durch Messungen von radioaktivem Kohlenstoff in Baumringen gelungen, teilte das Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) mit. Die Vergangenheit möglichst genau und einen langen Zeitraum zu kennen, helfe nicht nur dabei, die innere Dynamik des Sterns besser zu verstehen. "Es erlaubt uns auch besser abzuschätzen, wie sich die Sonne in Zukunft verhalten könnte", sagte MPS-Forscher Sami Solanki.

Um die Sonnenaktivität über ein Jahrtausend mit einer extrem guten zeitlichen Auflösung von nur einem Jahr zu rekonstruieren, nutzten die Forscher nach eigenen Angaben Baumring-Archive aus England und der Schweiz. In den Ringen, deren Alter durch Zählen bestimmt werde, befinde sich ein winzig kleiner Teil an radioaktivem Kohlenstoff C14. Daraus lasse sich dann auf den radioaktiven Kohlenstoffgehalt schließen, der sich zum Zeitpunkt der Bildung eines Jahresrings in der Erdatmosphäre befand, hieß es von den Experten.

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06:49 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

heute ist ein ganz besonderer Tag. Nach wochenlangem Streit um das Wahlergebnis endet mit der Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Joe Biden die kontroverse Ära von Donald Trump im Weißen Haus. Biden wird gegen 18 Uhr deutscher Zeit als 46. Präsident der USA vereidigt, Kamala Harris wird die erste Vizepräsidentin des Landes. Trump hatte bereits angekündigt, in Washington fernbleiben zu wollen. Die Amtseinführung läuft nach der Erstürmung des Parlamentsgebäudes durch Trump-Anhänger unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen ab. Alle Einzelheiten dazu können Sie in unserem US-Wahlticker nachlesen. Ansonsten beschäftigen uns natürlich noch die Ergebnisse der Bund-Länder-Runde von gestern Abend. Wie die verschärften Maßnahmen und der längere Lockdown umgesetzt werden, erfahren Sie unter anderem in unserem Corona-Liveticker.

Außerdem werden heute noch diese Themen wichtig:

  • Das millionenfache Töten männlicher Küken in der deutschen Legehennenhaltung soll ab Anfang 2022 verboten sein. Das sehen Gesetzespläne von Bundesagrarministerin Julia Klöckner vor, die das Kabinett ab 9.30 Uhr auf den Weg bringen soll. In Berlin beginnt zudem ein digitales Konferenzprogramm zur Agrarmesse Grüne Woche.
  • Über den Anspruch auf eine Alternative zur elektronischen Gesundheitskarte entscheidet das Bundessozialgericht in Kassel. Verhandelt werden dort zwei Verfahren aus Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Die Kläger fordern, dass sie statt der Chipkarte von ihren Krankenkassen einen Nachweis aus Papier erhalten, den sie beim Arzt vorlegen können.
  • Gleich zwei Prozesse in der Rapperszene werden fortgesetzt. Im Prozess gegen den Berliner Clanchef Abou-Chaker und drei seiner Brüder wird der Rapper Bushido zum 14. Mal als Zeuge gehört. Im Prozess gegen den Berliner Rapper Fler muss sich der 38-jährige Musiker vor dem Amtsgericht Berlin-Tiergarten unter anderem wegen Beleidigung, Sachbeschädigung, versuchter Nötigung und Fahrens ohne Führerschein verantworten.
  • In der Fußball-Bundesliga steht ein brisantes Abstiegsderby an. Der FC Schalke 04 als Tabellenletzter empfängt den Drittletzten 1. FC Köln. Vor den letzten Spielen der Hinrunde steht der FC Bayern München bereits als Hinrunden-Erster fest. Die Mannschaft von Trainer Hansi Flick tritt beim heimschwachen FC Augsburg an.

Mein Name ist Kristin Hermann und ich begleite Sie bis in den frühen Nachmittag durch den Tag. Sie haben Fragen oder Anregungen? Schreiben Sie mir! Sie erreichen mich unter: kristin.hermann@nama.de

06:18 Uhr

Nach Fund in einer Küche: Zoo für Wüstenluchs "Philipp" gesucht

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Wüstenluchs "Philipp"

(Foto: picture alliance/dpa/Tiergarten Nürnberg)

Eine kleine Küche in einer Mietwohnung in der Oberpfalz, auf dem Heizungssims sitzt ein Wüstenluchs und faucht lautstark - für Polizisten und Amtstierärzte kein alltäglicher Anblick. Nach einer anonymen Anzeige haben Behörden eine Raubkatze beschlagnahmt, die eine 44-Jährige in ihrer Wohnung gehalten haben soll. Künftig soll der ein Jahr alte Wüstenluchs "Philipp" in einem Zoo leben - aber wo, ist noch unklar.

Die Feuerwehr brachte ihn in eine Außenstelle des Tiergartens Nürnberg. Dort befindet sich der Wüstenluchs in einer 30-tägigen Quarantäne. Über den Europäischen Zooverband soll eine Lösung gefunden werden, sagte Jörg Beckmann, stellvertretender Tiergartendirektor. "Philipp" habe in der Küche eine Hundehütte und eine Kuschelecke gehabt und sei nicht verwahrlost gewesen. Die Halterin erhielt eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

06:00 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht