Mittwoch, 23. Juni 2021Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:26 Uhr

Segelflugzeug stürzt ab - zwei Tote

Beim Absturz eines Segelflugzeuges auf einem Flugplatz bei Eschwege sind der Pilot und ein weiterer Insasse ums Leben gekommen. Die 65 und 59 Jahre alten Männer seien noch am Unfallort in Nordhessen ihren Verletzungen erlegen, teilte die Polizei mit.

Den Angaben zufolge war die Maschine am Nachmittag zu einem Rundflug aufgebrochen. Beim Landeanflug auf den Flugplatz kam es zu einem Strömungsabriss. Der Pilot verlor dadurch die Kontrolle über den Flieger, der schließlich auf dem Boden aufschlug.

22:00 Uhr

Sotfware-Entwickler McAfee tot in spanischen Gefängnis aufgefunden

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John McAfee ist tot.

(Foto: picture alliance / abaca)

Der Gründer des Sicherheitssoftware-Herstellers McAfee, John McAfee, ist nach Behördenangaben tot in seiner Gefängniszelle in Barcelona aufgefunden worden. Möglicherweise handle es sich um Selbstmord, hieß es in einer Erklärung. Stunden zuvor hatte das Oberste Gericht Spaniens grünes Licht für die Auslieferung des 75-Jährigen an die USA gegeben. Dort werden dem britisch-amerikanischen Programmierer Steuervergehen vorgeworfen.

McAfee war 2020 am Flughafen von Barcelona festgenommen worden. In einer Auslieferungsanhörung erklärte McAfee, die Vorwürfe gegen ihn seien politisch motiviert.

Rat und Nothilfe bei Suizid-Gefahr und Depressionen
  • Bei Suizidgefahr: Notruf 112
  • Deutschlandweites Info-Telefon Depression, kostenfrei: 0800 33 44 5 33

  • Beratung in Krisensituationen: Telefonseelsorge (0800/111-0-111 oder 0800/111-0-222, Anruf kostenfrei) oder Kinder- und Jugendtelefon (Tel.: 0800/111-0-333 oder 116-111)
  • Bei der Deutschen Depressionshilfe sind regionale Krisendienste und Kliniken zu finden, zudem Tipps für Betroffene und Angehörige.
  • In der Deutschen Depressionsliga engagieren sich Betroffene und Angehörige. Dort gibt es auch eine E-Mail-Beratung für Depressive.
  • Eine Übersicht über Selbsthilfegruppen zur Depression bieten die örtlichen Kontaktstellen (KISS).

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21:46 Uhr

Offiziell: Zehnlingsgeburt gab es nicht

Eine südafrikanische Zeitung schreibt in einer Exklusivgeschichte über die Zehnlingsgeburt einer 37-Jährigen. Medien auf der ganzen Welt berichten darüber. Doch nun stellt sich heraus: Es gab keine Zehnlingsgeburt.

Die Geschichte war laut südafrikanischen Behörden erfunden. Die für den Großraum Johannesburg und Pretoria zuständige Provinzregierung veröffentlichte eine Erklärung, wonach eine medizinische Untersuchung der Frau eine Geburt in jüngster Zeit ausgeschlossen hat. Die Provinzregierung sei sehr besorgt über das Verhalten der "Pretoria News", des verantwortlichen Redakteurs sowie der Mediengruppe, zu der die Zeitung gehöre. Die Staatsanwaltschaft sei mittlerweile mit entsprechenden Ermittlungen beauftragt.

21:06 Uhr

Brücke stürzt in Washington über Autobahn ein

In der US-Hauptstadt Washington ist eine einer Fußgängerbrücke über einer Autobahn eingestürzt. Mehrere Menschen sind dabei verletzt worden.

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Zum Glück wurde niemand unter den Trümmern begraben.

(Foto: REUTERS)

Vier Verletzte seien ins Krankenhaus gebracht worden, teilten die Rettungskräfte auf Twitter mit. Niemand sei unter den Trümmern begraben. Aus einem Lastwagen, der teilweise unter der kollabierten Brücke stecke, sei Diesel ausgelaufen. Mindestens ein weiteres Fahrzeug sei von Trümmern getroffen worden. Die Autobahn - die Interstate 295 - sei in beide Richtungen gesperrt worden. Über den Grund des Einsturzes lagen zunächst keine Informationen vor.

20:25 Uhr

Badeunfall an der Elbe: Vermisster 15-Jähriger ist tot

Der 15-Jährige, der am Freitag beim Baden in Hamburg-Blankenese von der Strömung fortgerissen worden war, ist tot. Am Montag wurde aus der Elbe ein Toter geborgen - er wurde nun als der vermisste Junge identifiziert.

Der Jugendliche war am Freitagabend in die Elbe gesprungen und von der Strömung mitgerissen worden. Ein 17-Jähriger und ein 22-Jähriger hatten noch versucht, dem Jungen im Wasser zu Hilfe zu kommen. Während der 17-Jährige selbstständig das Ufer erreichte, wurde der 22-Jährige entkräftet aus dem Wasser gezogen. Der 15-Jährige jedoch konnte von der eintreffenden Polizei nicht mehr gefunden werden. Ein Motorbootfahrer hatte schließlich am Montagabend die im Wasser treibenden Leiche gefunden.

20:00 Uhr

Die Videos des Tages

18:55 Uhr

S-Bahn evakuiert: Zugverkehr in Hamburg liegt stundenlang lahm

Eine liegengebliebene S-Bahn hat am Nachmittag in Hamburg für etwa 90 Minuten den gesamten Bahnverkehr rund um den Hauptbahnhof zum Erliegen gebracht.

Weil sich die S-Bahn der Linie S3 auf dem Abschnitt zwischen dem Hauptbahnhof und der Haltestelle Hammerbrook nicht mehr bewegen ließ, mussten alle Fahrgäste aussteigen. Für die Evakuierung wurde das gesamte Stromnetz der Bahn rund um den Hauptbahnhof abgeschaltet; der komplette Regional- und Fernverkehr, der über den Hauptbahnhof läuft, war davon betroffen.

Der Zug wurde inzwischen geborgen, Regelbetrieb läuft wieder an. Es kann aber weiterhin zu Verspätungen und Zugausfällen kommen, teilte die S-Bahn Hamburg via Twitter mit.

18:26 Uhr

Florian Silbereisen folgt bei "DSDS" auf Dieter Bohlen

Jetzt ist es offiziell: Der Schlagerstar und Moderator Florian Silbereisen gehört der neuen Jury bei der RTL-Show "Deutschland sucht den Superstar" (DSDS) an. Der Geschäftsführer von RTL Television und TVnow, Henning Tewes, nannte im Interview der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" die Personalie: "Florian Silbereisen steht für bunte Familienunterhaltung." Er sei gegenwärtig der wohl größte deutsche Entertainer, "und wir freuen uns enorm, ihn bei RTL zu haben".

Tewes nannte auch weitere Jurymitglieder: "Dann haben wir den weltweit erfolgreichsten deutschen Musikproduzenten in der Jury, den aber in Deutschland nur wenige kennen, weil er seit fast 30 Jahren in den USA lebt: Toby Gad." Zudem komme die Musikerin Ilse DeLange in die "DSDS"-Jury.

17:22 Uhr

Blinken: Deutschland ist der beste Freund der USA weltweit

US-Außenminister Antony Blinken hat Deutschland als besten Verbündeten der USA weltweit bezeichnet. "Die Vereinigten Staaten haben keinen besseren Partner, keinen besseren Freund auf der Welt als Deutschland", sagte er vor einem Gespräch mit Kanzlerin Angela Merkel in Berlin.  Blinken hatte heute auch Bundesaußenminister Heiko Maas getroffen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Ist diese Freundschaft beidseitig? Welches Land halten Sie für den besten Freund Deutschlands?

 

16:37 Uhr

Brandenburg: So viele Rechtsextremisten wie noch nie

Die Zahl der Rechtsextremisten in Brandenburg hat einen neuen Höchststand erreicht. Laut des heute in Potsdam vorgestellten Verfassungschutzberichts wuchs das rechtsextremistische Personenpotenzial unter Berücksichtigung des Verdachtsfalls AfD im Jahr 2020 auf 2860. Dies sei der siebte Anstieg in Folge, hieß es. Auf die AfD inklusive ihrer Jugendorganisation "Junge Alternative für Deutschland" entfielen hierbei 780 Menschen.

Ein Großteil der Rechtsextremen war jedoch nicht in Parteien oder parteiunabhängigen Strukturen eingebunden. Der Verfassungsschutz bezeichnete fast die Hälfte aller bekannten Rechtsextremisten als "gewaltorientiert".

Die politischen Ränder der Gesellschaft gerieten zusehends in Bewegung - das sei eine zentrale Erkenntnis des Verfassungsschutzberichtes, sagte Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen. "Der Rechtsextremismus bleibt dabei unsere Hauptherausforderung."

15:53 Uhr

VW-Betriebsratschefin legt Gehalt offen

Über Gehalt spricht man nicht? Die neue Betriebsratschefin des VW-Konzerns, Daniela Cavallo, tut es trotzdem: "Das Unternehmen zahlt mir aktuell pro Jahr rund 100.000 Euro brutto an Festvergütung", sagte sie der "Zeit". Hinzu kämen die in ihrer Vergütungsstufe üblichen Boni, das sei brutto "zusätzlich ein fünfstelliger Betrag pro Jahr". Die Höhe hänge vom Erfolg des Unternehmens ab.

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Ihr Vorgänger verdiente viel mehr als sie: neue VW-Betriebsratschefin Daniela Cavallo.

(Foto: picture alliance/dpa/Volkswagen Betriebsrat)

Die 46-Jährige hatte im Mai den langjährigen Gesamtbetriebsratschef Bernd Osterloh abgelöst. Osterloh soll in Spitzenzeiten als Vorgänger Cavallos bis zu 750.000 Euro jährlich verdient haben.

Von den rund 120.000 Beschäftigten in der Volkswagen AG verdienen nach Angaben der Betriebsratschefin über zehn Prozent sechsstellig.

15:13 Uhr

Letzte Regierungsbefragung für Merkel: Kanzlerin zeigt sich selbstkritisch

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Historischer Moment - Merkels letzte Regierungsbefragung.

(Foto: imago images/Political-Moments)

Angela Merkel hat sich heute zum letzten Mal im Bundestag den Fragen der Abgeordneten gestellt. Kurz vor Ende ihrer Amtszeit zog die Bundeskanzlerin eine nüchterne Bilanz ihrer Klimapolitik. "Wenn ich mir die Situation anschaue, kann kein Mensch sagen, dass wir genug getan haben", sagte Merkel. "Die Zeit drängt wahnsinnig", sagte sie weiter. "Ich kann die Ungeduld der jungen Leute verstehen."

Allerdings gehe es im Klimaschutz klar voran, betonte die Kanzlerin. Die Europäische Union habe "sehr anspruchsvolle Vorgaben" zur Minderung des Treibhausgasausstoßes gemacht. Zudem habe ihre Regierung "weltweit daran gearbeitet, Klimaallianzen zu schmieden", sagte sie weiter. "Genug ist es nicht, aber es ist viel passiert."

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15:05 Uhr

UEFA möchte jetzt plötzlich auch regenbogenfarben sein

Die UEFA verteidigt ihre äußerst umstrittene Entscheidung in der Regenbogen-Frage, und verwirrt ihre Kritiker gleichzeitig mit diesem Tweet: "Die UEFA ist stolz darauf, heute die Farben des Regenbogens zu tragen", schrieb der Verband, der sein Logo mit den sechs Farben angereichert hat.

  • Einige Leute hätten die UEFA-Entscheidung als "politisch interpretiert", schrieb der Verband weiter: "Doch im Gegenteil: Die Anfrage war politisch." Für die UEFA sei der Regenbogen "kein politisches Symbol, sondern ein Zeichen unseres festen Engagements für eine vielfältigere und integrativere Gesellschaft".
  • Am Dienstag hatte die UEFA erklärt, dass die Münchner Arena während des letzten Vorrundenspiels der deutschen Nationalmannschaft gegen Ungarn nicht in Regenbogenfarben erstrahlen darf.
  • Die UEFA sei "aufgrund ihrer Statuten eine politisch und religiös neutrale Organisation", hieß es als Begründung vom Verband.

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14:30 Uhr

Schichtwechsel

Juliane Kipper sagt Tschüss, ab sofort übernehme ich den "Tag". Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!

14:22 Uhr

Mehr als 22.000 Europäer wollen Astronaut werden

Mehr als 22.000 Menschen wollen ins All: So viele Bewerbungen gingen bei der europäischen Weltraumagentur Esa für die Astronauten-Ausbildung ein, wie die Esa in Paris mitteilte. Bis zum Fristende vergangenen Freitag bewarben sich demnach alleine 5400 Frauen, das ist ein Anteil von 24 Prozent - neun Prozentpunkte mehr als bei der letzten Ausschreibung 2008.

Auch insgesamt stieg die Zahl der Bewerber: 2008 hatten sich rund 8400 Menschen für die Ausbildung bei der Esa interessiert, weniger als halb so viele wie jetzt. Aus dem Pool will die Weltraumagentur nun bis Oktober 2022 vier bis sechs Kandidatinnen und Kandidaten für die Astronauten-Ausbildung auswählen. Ihre Fähigkeiten werden unter anderem mit Tests im kognitiven und technischen Bereich unter die Lupe genommen.

13:46 Uhr

Zehn Ex-Mitarbeiter sollen "Schlange stehen", um gegen Herzogin Meghan auszusagen

Der Konflikt spitzt sich weiter zu. Im März schlugen Mobbingvorwürfe ehemaliger Mitarbeiter gegen Herzogin Meghan hohe Wellen. Der Buckingham-Palast leitete daraufhin sogar eine Untersuchung ein und beauftragte Medienberichten zufolge eine externe Anwaltskanzlei damit, den Anschuldigungen nachzugehen und diese aufzuklären.

Wie die britische Tageszeitung "Mirror" meldet, sollen nun "mindestens zehn" ehemalige Palastmitarbeiter "Schlange stehen", um diese unabhängige Untersuchung mit ihren Aussagen gegen Herzogin Meghan zu unterstützen. Wie es in der Meldung weiter heißt, sollen die beiden Konfliktparteien damit wohl auf einen "brutalen Showdown" zusteuern. Eigentlich waren die Ergebnisse der Untersuchung heute erwartet worden, aber die Untersuchung sei noch "im Gange". Mit einem Ergebnis soll nicht vor 2022 zu rechnen sein, wie die britische Tageszeitung "The Times" herausgefunden haben will.

13:40 Uhr
Breaking News

Britisches Kriegsschiff in russische Gewässer eingedrungen - Warnschüsse abgefeuert

Ein britisches Kriegsschiff ist nach Angaben aus Moskau in russische Gewässer eingedrungen und hat nach Warnschüssen beigedreht. Der Vorfall habe sich im Schwarzen Meer ereignet, berichtete die Agentur Interfax unter Berufung auf das Verteidigungsministerium. Der britische Zerstörer "HMS Defender" sei bis zu drei Kilometer weit in russische Gewässer eingedrungen. Ein russisches Militärschiff habe daraufhin Warnschüsse abgefeuert und ein russischer Militärjet habe Bomben abgeworfen. Das britische Schiff habe die russischen Gewässer daraufhin verlassen.

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13:04 Uhr

Italienischer kleiner Junge büxt mitten in der Nacht ins Gebirge aus

In der Toskana ist ein kleiner Junge nachts von zu Hause ausgebüxt und hat einen großen Sucheinsatz der Rettungskräfte ausgelöst. Am Montag kurz vor Mitternacht bemerkten die Eltern des Kleinen aus Palazzuolo sul Senio im Apennin-Gebirge, dass er nicht mehr in seinem Bett lag, wie die Zeitung "Corriere della Sera" am Mittwoch berichtete.

Feuerwehrleute und Bergretter machten sich wenig später in den Wäldern um die Gemeinde auf die Suche nach dem 21 Monate alten Jungen. Am Morgen kam die Entwarnung: Die Rufe des Jungen hatten einen Mann aufmerksam gemacht, der ihn wohlauf in einer Schlucht fand. Die Gegend, in der der Junge zu Hause ist, liegt abgelegen rund 70 Kilometer nordöstlich von Florenz. Mit Drohnen, Hubschraubern, Wärmebildkameras und Suchhunden kundschafteten die Retter die ganze Nacht über die Gegend aus.

12:21 Uhr

Unbekannter versetzt Mann in Hamburg Stich in den Rücken

Ein unbekannter Täter hat einen 45-Jährigen in Hamburg-St. Georg mit einem Messer schwer verletzt. Aus zunächst unbekannten Gründen kam es am Dienstagnachmittag in der Nähe einer Drogenhilfeeinrichtung zu einem Streit zwischen dem Opfer und mehreren weiteren Männern, teilte die Polizei mit. Dabei versetzte einer dem Mann einen Messerstich in den Rücken. Die Tatbeteiligten flüchteten anschließend. Der Verletzte kam in ein Krankenhaus, es bestand keine Lebensgefahr. Die Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen.

12:03 Uhr

Schlagzeilen zum Mittag

11:56 Uhr

So wird das EM-Wetter am Abend

Vor allem im Süden müssen Sie am Abend punktuell leider erneut mit teils kräftigen Gewittern rechnen. Auch Unwetter durch Hagel und Starkregen sowie Sturmböen sind stellenweise nicht auszuschließen. Das gilt ebenso für den Spielort in München; wobei das Gewitterrisiko zum Anpfiff um 21 Uhr noch verhalten sein sollte und erst zum Spielende auf etwa 50 Prozent ansteigen dürfte.

Deutlich entspannter kann der Rest der Fußball-Nation dem Spiel entgegenblicken. Von der Mitte nordwärts sind zwar auch mal kompaktere Wolken unterwegs. Regen dürften die aber nur selten bringen. Die Temperaturen sind im Vergleich zur Hitzeschlacht gegen Portugal wesentlich entspannter. In der Gewitterluft im Süden ist es noch schwül, aber mit Werten von um die 21 Grad lässt sich das zum Anpfiff ganz gut aushalten. Ziemlich frisch ist es derweil im Westen und Nordwesten bei 14 bis 17 Grad um 21 Uhr.

11:28 Uhr

Polizei in Hessen ermittelt wegen gefälschter negativer PCR-Tests

Polizei und Staatsanwaltschaft in Hessen ermitteln gegen zwei Betreiber eines Corona-Testzentrums wegen Urkundenfälschung. Die beiden Verdächtigen sollen in einem Testzentrum in Friedberg gefälschte negative Ergebnisse erstellt und an Kunden übermittelt haben, teilte die Polizei mit. Am Dienstag gingen die Ermittler mit einer Razzia gegen eine 26-jährige Frau und einen 33-jährigen Mann vor. Neben kostenlosen Bürgertests bot das Zentrum PCR-Tests an. Das Zentrum warb damit, dass das Ergebnis des 89 Euro teuren Tests nach 24 bis 32 Stunden vorliege. Bis Ende Mai 2021 sollen die Betreiber jedoch die gefälschten Ergebnisse übermittelt haben, ohne dass zu diesem Zeitpunkt das Ergebnis der Laboruntersuchung vorgelegen haben soll. Die Ermittlungen gerieten durch einen Hinweis ins Rollen. Es laufen Ermittlungen in sieben Fällen.

Auch in Gießen ermitteln die Behörden gegen einen Mitarbeiter und den Betreiber eines Testzentrums wegen des Verdachts der Urkundenfälschung. Nach Angaben der Ermittler seien bislang 177 Verdachtsfälle mit einem potenziellen Schadensvolumen von rund 14.160 Euro ermittelt worden.

10:45 Uhr

Zwei Lkw und drei Autos geraten auf schmieriger Klärschlamm-Spur auf A57 ins Schleudern

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Die Fahrbahn in Richtung Köln war wegen der Reinigungsarbeiten für mehrere Stunden gesperrt. 

picture alliance/dpa/Alex Forstreuter

Ein Kipplaster hat auf der Autobahn 57 bei Krefeld große Mengen an Klärschlamm verloren und eine Hunderte Meter lange schmierige Spur hinterlassen. Zwei Lastkraftwagen und drei Autos gerieten in dem Schlamm ins Schleudern, wie die Düsseldorfer Polizei mitteilte. Es kam zu mehreren Unfällen, bei denen sich zwei Menschen leicht verletzten.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand öffnete sich die Ladeklappe des Kipplasters, wobei sich große Mengen des Klärschlamms auf die Fahrbahn ergossen. Dem Fahrer sei dies erst auf Höhe des Autobahnkreuzes Kaarst aufgefallen. Hinter ihm verlor demnach zuerst der Fahrer eines Autotransporters die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen einen anderen Lastkraftwagen. Kurz darauf hätten drei Autofahrer unabhängig voneinander die Kontrolle über ihre Wagen verloren und seien gegen die Schutzplanken geprallt. Zwei Menschen wurden dabei leicht verletzt und in Krankenhäuser gebracht.

10:04 Uhr

Hühnereigroße Hagelkörner richten in Österreich Millionenschaden an

In Österreich haben Unwetter mit großen Hagelkörnern zahlreiche Gebäude und Autos beschädigt. In der Landwirtschaft sei binnen 24 Stunden ein Rekordschaden von 22 Millionen Euro entstanden, sagte ein Sprecher der Österreichischen Hagelversicherung im ORF. Die Gewitterfront mit bis zu hühnereigroßen Hagelkörnern habe eine Fläche von 40.000 Hektar Acker-, Obst- und Gemüsekulturen sowie Grünland schwer geschädigt.

"Binnen weniger Minuten wurden landwirtschaftliche Kulturen regelrecht gehäckselt", sagte ein Sprecher. Die Gewitter waren am Dienstagabend über das Salzkammergut und Oberösterreich gezogen. Teilweise wurden Schneepflüge eingesetzt, um die Straßen von den Hagelmassen zu räumen. Die Feuerwehr und andere Helfer rückten zu zahlreichen Einsätzen aus. Auf Videos ist zu sehen, wie sich Straßen durch die Wassermassen in Flüsse verwandeln. Auch der Zugverkehr wurde behindert. Zahlreiche Bäume wurden vom Sturm umgerissen.

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09:33 Uhr

"Nicht mehr so interessiert an Milliarden": Für Paris Hilton ist Familie inzwischen wichtiger als Geld

Reality-Star und Millionenerbin Paris Hilton ist heute nach eigenen Worten mehr an Familie als an Karriere interessiert. "Bei allem, was ich durchgemacht habe, habe ich Geld immer als gleichbedeutend mit Freiheit und Unabhängigkeit gesehen", sagte sie im Podcast "Just for Variety".

"Jetzt, da ich in meinem persönlichen Leben so unglaublich glücklich und verliebt bin, bin ich nicht mehr so interessiert an den Milliarden. Ich bin mehr an Babys interessiert." Hilton nahm damit Bezug auf die Dokumentation "This Is Paris", die im September 2020 auf Youtube veröffentlicht wurde. In dem Film hatte das ehemalige It-Girl angekündigt, eine Milliarde Dollar verdienen zu wollen. "Ich denke, das war so ein großes Ziel für mich, weil ich so unglücklich in meinem Privatleben war", erklärte Hilton im Podcast.

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09:17 Uhr

"Nationalmannschaften dürfen auf die Knie gehen, Regenbogenfarben sind verboten"

Die Münchner EM-Arena wird heute Abend nicht in Regenbogenfarben leuchten, wenn die Fußball-Nationalmannschaft zum Gruppenfinale gegen Ungarn aufläuft. Die Entscheidung der UEFA hat viele vor den Kopf gestoßen - auch im Fußball. "Die Nationalmannschaften dürfen auf die Knie gehen vor Spielanpfiff. Wenn jetzt aber der DFB die Gleichstellung für Menschen fordert, indem irgendwo Regenbogenfarben auftauchen, dann ist es plötzlich verboten", sagt Torwarttrainer und Transmann Till Sponholz vom SV Häger im Podcast "heute wichtig".

Außerdem fordert er: "Ich finde wir setzen ein falsches Zeichen, wenn wir hier nicht Solidarität zeigen und wenn wir hier nicht vorweggehen und zeigen, dass nicht nur Rassismus kein Platz im Sport hat, sondern auch dass Homophobie und Ausgrenzung von Transidentität und Homosexualität keine Chance hat."

"heute wichtig"

"heute wichtig" ist der neue Morgen-Podcast des "Stern" in Kooperation mit RTL und ntv. Mit einem Mix aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Unterhaltung steht der Podcast von Montag bis Freitag immer ab 6 Uhr zum Abruf bereit - auf Audio Now und auf allen anderen gängigen Podcast-Plattformen.

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:56 Uhr

Betrunkener Fahrgast fährt als "blinder Passagier" auf Zugkupplung mit

Ein betrunkener Fahrgast ist am Bahnhof in Peine zwischen zwei Waggons auf die Kupplung eines anfahrenden Zuges gesprungen, um so als "blinder Passagier" nach Lehrte zu fahren. Ein Zeuge bemerkte die lebensgefährliche Aktion und informierte die Bahn, wie die Bundespolizei mitteilte. Der Zug stoppte daraufhin in der Nacht zum Mittwoch nach einigen Hundert Metern.

Das Zugpersonal entdeckte den Mann zwischen den Waggons sitzend mit einer abgebrochenen Glasflasche. Der Fahrgast bedrohte die Bahnangestellten und weigerte sich, von der Kupplung abzusteigen. Eine Streife der Bundespolizei nahm den Mann schließlich in Gewahrsam. Den Angaben zufolge war der Mann erst kurz zuvor in Peine aus dem Zug geworfen worden, da er für seine Fahrt von Braunschweig nach Lehrte keinen Fahrschein hatte. Der Mann muss nun unter anderem mit Anzeigen wegen Erschleichens von Leistungen, Bedrohung und einer Betriebsgefährdung rechnen.

08:28 Uhr

Schweizer entdecken bargeldlose Zahlmethoden für sich

In der Schweiz ist die Verwendung von Bargeld als Zahlungsmittel binnen drei Jahren drastisch zurückgegangen. Vergangenes Jahr wurden noch 43 Prozent der Einkäufe mit Banknoten und Münzen bezahlt, nachdem 2017 noch 70 Prozent der Transaktionen mit Bargeld getätigt wurden, wie aus einer Erhebung der Schweizerischen Nationalbank (SNB) hervorgeht.

  • "Die Umfrageergebnisse zeigen, dass Bargeld, gemessen an der Anzahl der getätigten Zahlungen, weiterhin das von der Schweizer Bevölkerung am häufigsten genutzte Zahlungsmittel ist", erklärte SNB-Vizepräsident Fritz Zurbrügg. Doch bargeldlose Zahlmethoden mittels Debit- und Kreditkarten sowie mobilen Bezahl-Apps hätten stark zugelegt, angetrieben auch von der Coronavirus-Pandemie.
  • Der Anteil der Zahlungen per Debitkarte stieg seit 2017 um die Hälfte auf 33 Prozent, der per Kreditkarte verdreifachte sich nahezu auf 13 Prozent.
  • Und gemessen am Transaktionswert verdrängte die Debitkarte mit 33 Prozent Anteil die Scheine und Münzen sogar vom Spitzenplatz: Auf Bargeld entfielen 24 Prozent. Schweizer aber auch Deutsche hängen traditionell an Bargeld, der Anteil an den Zahlungsmitteln ist im internationalen Vergleich hoch.
07:40 Uhr

An Badestelle in Strömung geraten: Vermisste Neunjährige tot aufgefunden

Das seit Samstag bei Kollmar (Kreis Steinburg) in der Elbe vermisste neunjährige Mädchen ist tot gefunden worden. Ein Sportbootfahrer entdeckte die Leiche am Dienstagnachmittag in der Haseldorfer Binnenelbe in der Wedel-Haseldorfer Marsch, wie die Polizei mitteilte.

Das Kind war am frühen Samstagabend an einer Badestelle in eine Strömung geraten und im Wasser verschwunden. Seither hatten Polizei und Wasserschutzpolizei, Feuerwehr, DLRG sowie Taucher und Hubschrauber nach dem Mädchen gesucht. Dabei waren auch Drohnen und Suchhunde eingesetzt worden. Die Suche wurde am Sonntagabend eingestellt.

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07:07 Uhr

Institutionen und Unternehmen bekennen auf Twitter Farbe

Nach dem Verbot der Regenbogenbeleuchtung an der Münchner EM-Arena haben zahlreiche Institutionen und Unternehmen bei Twitter Farbe bekannt. Das Profilbild der Feuerwehr München leuchtete am Dienstagabend in Regenbogenfarben, wie auch das der Messe München, die das als Zeichen "aus einer Stadt der Lebensfreude, der Toleranz und Weltoffenheit" beschrieb.

Die Deutsche Bahn veröffentlichte ein Bild eines bunten Zuges mit bunten Herzen. Bereits am Montag hatte die Polizei München ein buntes Bild gepostet. "Für Solidarität, Toleranz und Akzeptanz, nicht nur heute", schrieben die Beamten dazu. Das ZDF postete am Dienstagabend ein Mainzelmännchen, das einen Regenbogen an eine Fensterscheibe malt. Zuvor hatte der Sender Prosieben angekündigt, sein Logo in den Regenbogenfarben strahlen zu lassen.

06:54 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

Bundeskanzlerin Angela Merkel kommt heute letztmals in die Regierungsbefragung des Bundestags. Sie wird dabei voraussichtlich unter anderem zur Corona-Politik der Regierung befragt werden. Die CDU-Politikerin kandidiert bei der Bundestagswahl im September nicht wieder. Außerdem werden heute noch diese Themen wichtig:

  • Der Haushaltsausschuss befasst sich in der letzten regulären Sitzungswoche des Bundestages noch mit milliardenschweren Rüstungsprojekten. Die Abgeordneten sollen grünes Licht für insgesamt 27 Vorlagen geben, die mit einem Umfang von insgesamt 16 Milliarden Euro beziffert sind.
  • Die Außenminister der am Libyen-Konflikt beteiligten Länder kommen in Berlin zusammen, um über eine weitere Stabilisierung des nordafrikanischen Landes zu beraten. Die eintägige Konferenz wird von der Bundesregierung und den Vereinten Nationen veranstaltet.
  • Bei seinem Antrittsbesuch in Deutschland wird US-Außenminister Antony Blinken Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Heiko Maas treffen. Außerdem nimmt er in Berlin an einer Konferenz zum Libyen-Konflikt teil, bei der auch Russland, Ägypten, die Türkei und die Vereinigten Arabischen Emirate vertreten sein werden.
  • Der Prozess um Diskriminierung von Frauen beim traditionellen Fischertag in Memmingen im Allgäu geht in die zweite Runde. Der Fall wird am Memminger Landgericht neu aufgerollt. Mit einem Urteil ist nach Angaben des Gerichts aber erst zwei bis drei Wochen später zu rechnen.
  • Im Göttinger Missbrauchs-Prozess gegen einen Bekannten eines Lügde-Täters soll das Urteil fallen. Der 50 Jahre alte Angeklagte soll fünf Mädchen teils schwer sexuell missbraucht und Aufnahmen von sexuellem Missbrauch an Kindern angefertigt haben. Kurz nach dem Prozessauftakt im September 2020 war die Öffentlichkeit zum Schutz der Opfer von der Verhandlung ausgeschlossen worden.

Mein Name ist Juliane Kipper und ich begleite Sie bis in den Nachmittag durch den Tag. Sie haben Fragen oder Anregungen? Sie erreichen mich unter: juliane.kipper@nachrichtenmanufaktur.de.

06:47 Uhr

Nachwuchs im Zoo von Tokio: Panda-Weibchen bringt zwei Jungen zur Welt

Zweifacher Panda-Nachwuchs im Zoo von Tokio: Das Panda-Weibchen Shin Shin hat am Morgen zwei Junge zur Welt gebracht, wie der Ueno-Zoo mitteilte. Das Geschlecht der beiden Panda-Babys sei noch unklar.

  • "Das Personal gibt derzeit sein Bestes, um Mutter und Kinder zu schützen und zu beobachten", hieß es weiter. Zoo-Direktor Yutaka Fukuda sagte, es handele sich um die erste Panda-Zwillingsgeburt in der Geschichte des Zoos. "Als ich von der Geburt des zweiten Babys gehört habe, musste ich einfach losschreien", sagte er Journalisten.
  • Eines der Panda-Babys mit einem Gewicht von 124 Gramm wurde in einen Brutkasten gelegt, wie Zoo-Sprecher Naoya Ohashi vor Journalisten sagte. Der Panda-Mutter gehe es gut. Sie kümmere sich "vorsichtig" um das andere Baby.
  • Nach Zwillingsgeburten kümmerten sich Pandas üblicherweise nur um ein Baby. "Deshalb stellen wir sicher, dass die Panda-Mutter eines säugt, während das andere im Brutkasten bleibt", sagte Ohashi. Damit beide Babys in den Genuss der Muttermilch kommen, würden die Zoowärter die Panda-Babys abwechselnd zur Mutter bringen.

06:17 Uhr

Freibäder stocken Sicherheitspersonal auf

An heißen Sommertagen sind Freibäder und Badeseen Besucher-Hotspots. Damit sich in der Corona-Pandemie nicht zu viele Gäste im Wasser und auf den Liegewiesen drängen, haben sie teils nur mit vorab gekauften Online-Tickets Zutritt. An Freibädern kommt es deswegen vermehrt zu Reibereien. Viele Kommunen setzen deshalb auf mehr Sicherheitsleute.

Die Berliner Bäderbetriebe haben etwa an den heißen Tagen laut einer Sprecherin teilweise das Sicherheitspersonal aufgestockt. Auch die Stadt Bayreuth erwägt nun, einen Sicherheitsdienst vor dem Freibad einzusetzen, weil es zu Auseinandersetzungen zwischen wartenden Badegästen kam. Im hessischen Hanau gab es am Heinrich-Fischer-Bad an den Hitzetagen "Verstimmungen", wie der Geschäftsführer der Hanauer Bäder GmbH sagt. Größere Zwischenfälle habe es aber nicht gegeben - man setze auf einen Sicherheitsdienst, der die Leute aktiv anspreche, um zu deeskalieren.

05:52 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

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